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Jericho sah kurz auf, als Lewis hereinschlenderte, fokussierte sich dann aber wieder auf die kleinen Gadgets auf dem Schreibtisch. "Ich bastel an den Sendern rum. Ist bisher nur ein Prototyp basierend auf einfachen In-Ears, aber diese Dinger hier haben ein bisschen mehr Power. Durch 60 Meter Dreck krieg ich sie schon durch, aber für den Tresor wird's wahrscheinlich noch nicht reichen. Ich hoffe ich kann die hier benutzen, dann laufen wir kein Risiko, dass jemand mithört. Die Dinger hier laufen ü…
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Er sollte also nicht auf die Kinder aufpassen, sondern tun, was sie ihm sagten? Das war ja noch schöner. Aber für so viel Cash konnte er Ego schonmal einen Abend lang vergessen. Es war ja nicht das erste Mal, dass er nicht viel mehr als der Prügelknabe war. So gesehen klang das sogar wie leicht verdientes Geld. Sicher, die Leute, die er würde ausschalten müssen, hatten garantiert militärisches Training und waren gut ausgerüstet. Aber er musste sie ja nicht unbedingt im Kampf ausschalten. Alles, …
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Als alle einen Schritt an den Tisch heranmachten, um ihre Elektronik abzugeben, blieb Santiago als einsame Statue am Fenster stehen. Er hatte weder Smartphone noch sonst irgendeine Technik dabei. Das konnte man verfolgen und in seinem aktuellen mentalen Zustand war das einfach zu viel des Guten. Sein Smartphone lag ganz brav in seinem Apartment, ausgeschaltet. Alles, was er bei sich trug, war seine Uhr, aber selbst die war analog - ein teures Stück, ja, aber nicht so einzigartig, dass man sie hä…
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Was, wenn der Raum verwanzt war? Was wenn das hier irgendeine Art Test war, den sie bestehen mussten? Aber was für ein Test? Und was würde geschehen, wenn sie das Rätsel nicht lösten? Eine Bewegung am anderen Ende des Büros erweckte Santiagos Aufmerksamkeit. Die Bewegung gehörte zu einer großen Person und sie kam näher. Hoffentlich war das endlich der Boss. Wenn das noch ein Teammitglied war, dann war's das. Dann würde Santiago einfach gehen, verschwinden, und sich nie wieder auf irgendein Angeb…
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Organisation? Die Bohnenstange, die sich gerade zudröhnte, sollte ihre Einsatzzentrale darstellen? So langsam begann Santi daran zu zweifeln, dass dieser Apollo ihm für diesen Job genug bezahlte. Sicher, es war mehr als seine normale Rate, aber dafür musste er sich auch mit ganz schön vielen Ausnahmen vergnügen: Ein Team, Taxi spielen, einen kiffenden Planer... Das nächste Ding hallte durch das unbenutzte Büro und riss seine Gedanken zu der neuen potenziellen Bedrohung. Waren das die Polizisten …
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Das DING des Aufzugs hallte durch das Büro bis zum Konferenzraum hinüber. Obwohl es relativ leise war, als es endlich ankam, war es genug, um ihn aus seinem sehr leichten Schlaf zu reißen. Doch Santi rührte sich nicht. Er hatte noch etwa dreißig Sekunden Frieden bevor ein weiteres Mitglied dieses ominösen Teams aufkreuzte. Jericho war Beweis genug dafür, dass absolut jede Art von Mensch durch diese Glastür treten konnte. Also genoss er diese dreißig Sekunden. Die Tür ging auf und Santi bekämpfte…
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Vorstellung ---> Fortune's Calling [Pumi feat. Codren] - Vorstellung - ღAnime-Rpg-Cityღ @Codren Santiago Di Natale hatte schon so einige seltsame Jobs erledigt. Vor drei Jahren zum Beispiel hatte er in Belgrad eine komplette Bar voller bewaffneter Schläger ausgeschaltet, nur um eine seltene Baseball-Sammelkarte zu besorgen. Als er diesen Job angenommen hatte, da war ihm aber wohl entgangen, dass er damit zum Chauffeur irgendeinen Knirps spielen musste. Hatte Santi besseres zu tun, als am Abend v…
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Organisationen // Auftraggeber Name: Diego Garcia Geschäfte: Finanzgenie. Wird als „Zentralbank des internationalen Verbrechens“ bezeichnet. Garcia, ein selbsternannter „Visionär“, der die Menschen, mit denen er Geschäfte macht, nicht verurteilt für die Art, wie sie ihr Geld verdienen, finanziert die russische Mafia und die kolumbianischen Drogenkartelle, bewegt Geld für die Nordkoreaner, handelt mit gestohlenen Artefakten aus dem Irak und handelt mit Nuklearmaterial für den Iran. Um dies zu err…
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Name: Jericho Alter: 23 Background: Jericho ist in einer modernen Hippie-Kommune voller semi-religiöser Köpfe aufgewachsen. Das hat Jericho zu einem künstlerischen Freigeist gemacht. Allerdings hat sich Jericho früh aus dieser Kommune entfernt, da dort alle nicht etwa irgendeinem Gott gehuldigt haben, sondern der Magie selbst - Jericho hatte nur wenig Lust als eine Art Heiliger herhalten zu müssen. Zumal Jerichos Kräfte sich in einer Großstadt sowieso besser machen als mitten im Nirgendwo. Außer…
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Name: Santiago “Santi” Di Natale Alter: 34 Background: Santi stammt ursprünglich aus Argentinien, ist aber im zarten Alter von fünf mit seiner Familie in die Staaten gezogen. Er hatte ein recht einfaches Leben mit liebevollen Eltern. Er war weder ein Genie noch ein Idiot in der Schule, schaffte es sogar auf ein recht gutes College. Um diesen Studienweg aber zu bezahlen, musste er sich einen Job besorgen. Das ging gut für ungefähr drei Monate, bis er herausfand, dass es viel einfacher war, Geld a…
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Dane schüttelte den Kopf. "Black Dogs sind keine Wölfe; sie leben nicht im Rudel. Sie leben ja nicht einmal zusammen, um ihre Kinder großzuziehen. Normalerweise bleiben die Mütter bei ihrem Kind, bis die alt genug sind, um auf sich selbst aufzupassen, bevor sie sich trennen, aber hin und wieder findet man auch einen sehr jungen Black Dog allein in der Welt. Deswegen sind sie so selten: niemand kümmert sich um diese Kinder und Black Dogs finden nur selten zusammen, da sie ausschließlich in ihrem …
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Dane knirschte ein bisschen mit den Zähnen, als Ro endlich mit der Sprache rausrückte und ihm erzählte, was im Haus passiert war. Dieses Was gefiel ihm überhaupt nicht, aber was konnte er schon tun? Selbst ohne seinen Handel mit Cecilia wäre es schon schwer, Aimeric dafür zu kriegen, dass er einfach nur ein riesiges Arschloch war. Der Mann konnte leider mehr oder weniger tun oder lassen, was er wollte. "Nein, du siehst nicht aus, als hätte er dir ein Haar gekrümmt. Aber mittlerweile weiß ich, da…
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"Du hast kein Recht, dich zu beschweren. Wir sind hier, weil du das wolltest, erinnerst du dich?" Dane schlenderte zu einem Tisch, der offensichtlich als Getränkebar gedacht war. Es standen dutzende Softdrinkflaschen herum, aber es gab auch Tee, Kaffee, einfaches Wasser, selbstgemachte Limonade und Eistee, eben alles, was man sich so wünschen könnte. Mit einem Zwinkern reichte Ro einen leeren, blauen Plastikbecher. Bei seinem eigenen war ihm die Farbe egal, weswegen er mit einem hellgrünen Vorli…
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"Ich hab’s Handy dabei, falls irgendwas ganz krass nach hinten losgehen sollte. Bleib solange einfach hier, stell dich meinetwegen an den Wagen oder so, aber komm nicht durch das Tor durch, ohne dass man dich einlässt, okay?" "Ich werde mich benehmen, solange er es tut," versprach Dane und meinte es sogar so. Er würde weder sein Wort, noch sein Image damit brechen, unüberlegt zu handeln. So viel Aufregung war dieser Mann ihm nicht wert. Er beobachtete Ro den ganzen Weg lang, scannte mit geübter …
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"Ich brauche weniger Schlaf als du - normalerweise. Du musst dich also nicht an meine frühen Morgenstunden gewöhnen. Ich habe sowie so viel zu viel Spaß dabei, dir beim Schlafen zuzusehen." In Danes Augen blitze ein wenig Schalk auf, bevor er Ro die Tasse mit dem frischen Kaffee reichte. Er strich Ro eine verirrte Strähne aus der Stirn. Nicht, dass seine Frisur aktuell viel Form hätte. Dane wollte seine Hand in die Strähnen schieben... "Ich sehe nicht nur gut aus, mir geht es auch gut. Ich bin g…
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Asa lachte leise, als Ro so panisch reagierte. Er wusste nicht, wie er es anders benennen sollte. Asa war nicht daran gewöhnt, einen wohlbehütet aufgewachsenen, jungen Partner zu haben, der auf mehr als nur eine Weise noch zu sich finden musste. Greg und er waren von vorn herein sehr offen miteinander umgegangen - weil Wölfe nur selten Probleme mit Scham hatten. Zephy war zu Beginn ein bisschen zurückhaltender gewesen, aber auch sie hatte schnell gelernt, dass sie mit ihren beiden Männern einfac…
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Asa hob seine Tochter auf seinen Schoß. Sie spielte vergnügt mit seinen Fingern. "Die verklemmte Verwandtschaft," sinnierte er. "Damit kenne ich mich auch aus. Harpyien sind furchtbar traditionell und Zephy... Zephy hat die Todsünde begangen, gleich zwei Väter in ihrem Leben zu behalten. Gerade der erste Wurf - was übrigens immer drei Harpyien sind, weswegen sich meine Kleinen für dich weder nach Dämon, noch nach Wolf anfühlen dürften - wird traditionell von der Familie großgezogen. Hätte sich Z…
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"Was man so arbeiten nennt. Der experimentiert wahrscheinlich wieder in der Bäckerei rum. Den Dinner-Service im Restaurant haben Zephy und ich ihm ausgetrieben, damit er uns Abendessen kochen kann. Er sollte demnächst hier aufschlagen. Die Mädchen sind bei ihrer Tante. Zephy und ihre Schwester handhaben die Unterbringung der alleinerziehenden Harpyien, die von unserer Stiftung finanziert werden. Wir haben vor ein paar Stunden eine Nachricht bekommen, dass jemand unsere Hilfe braucht." Asa zuckte…
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Asas vorsichtig und genau geplante tägliche Routine wurde von einem plötzlichen Klingeln unterbrochen. Kurz fluchte er, da er annahm, dass Zephy sich einmal mehr den Fängen des Online-Shoppings hingegeben hatte, ohne ihm Bescheid zu geben, dass sie Post erwarteten. "Manchmal möchte ich deine Mama genauso mit der der Rassel bewerfen wie du mich immer," meinte er in Richtung seiner Tochter, die fröhlich vor sich hin brabbelte, während sie mit besagter Rassel herumfuchtelte. Asa legte das T-Shirt b…
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Dane ließ sich ganz brav von Ro mitziehen. Er ließ sich sogar freiwillig auf das Bett drücken und zudecken. Dann zog er Ro an sich und schlang locker einen Arm um ihn, während sich der junge Mann an ihn kuschelte. Dane schloss die Augen und ließ sich für einen Augenblick von Ros bloßen Anwesenheit einlullen - seinem Geruch nach einer frischen Brise über dem Ozean, seiner angenehmen, leisen Stimme, als er mit ihm sprach, der Wärme, die er an seiner Seite ausstrahlte. "Das letzte Mal war ich so er…