[2er RPG] Taranokes Schlacht

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    • [2er RPG] Taranokes Schlacht

      Genres: Fantasy


      Mitgliederzahl: 3

      Story:

      Taranoke...



      ... ein Land, regiert von den größten und einflussreichsten tarakonischen Häusern. Es ist geeint in dem Willen zu überleben, denn als Insel sieht es sich nicht nur den Gefahren der anderen kontinentalen Mächte ausgesetzt. Barbaren zählen zu der wichtigsten Bedrohung, Piraten ebenso, die sich ihr Leben durch das plündern von wehrlosen Handelsschiffen erleichtern. Einige der Häuser führen Krieg untereinander, einige werden von weniger einflussreichen Häusern bedroht, das Machtverhältnis steht täglich in Gefahr. Und dazu kommen die aufbrodelnden Aufstände, die eine vernichtende Rebellion mit sich führen. Dabei sind nicht einmal die Elfen außer Gefahr.
      Inmitten dieses stetigen Wandels steht eine einzige Familie, machtvoll, wohlhabend und mit dem einzigen Ziel, ihr geruhsames Leben zu wahren. Aber schon bald wird das den Goldfields nicht mehr möglich sein...

      Vorgeschichte:

      Als alleinstehende Insel wurde sie damals als erstes von der Familie Brerandt entdeckt, dessen Vater ein gelehrter Kundschafter war. Damals bewohnten noch die Elfen die Wälder, die sich zu jener Zeit über die ganze nordwestliche Hälfte zogen. Die Elfen nahmen ihn freundschaftlich bei sich auf und obwohl sie einander nicht verstanden, lebten sie Seite an Seite, bis eines Tages die Barbaren ihren Anspruch auf die restliche Hälfte der Insel geltend machen. Im ewigen Streit mit den Elfen hatte man sich darauf geeinigt, dass die beiden Völker getrennt voneinander lebten, aber so lange hielt dieser erzwungene Friede nicht an. Gemeinsam mit Brerandt, der immer weitere Schiffe aus seinem Heimatland kommen ließ, schlugen die Elfen die Barbaren stetig zurück. Als Dank dafür bot man Brerandt ein kleines Stück Wald an, in dem er seine Siedlung aufbauen wollte. Damit war das später größte und mächtigste Haus geboren, Brerandt, das auch noch später seine Dörfer in den Rabone-Wäldern stehen hat.

      Handlungsgeschichte:

      Die Aufstände nähern sich und damit eine unweigerliche Entscheidung: schließt man sich ihnen an oder flüchtet man? Aber wohin soll man gehen, wenn man seine Heimat nicht verlassen will? Und was wird geschehen, wenn neue Kriegsschiffe der anderen Länder einfahren, um eine erneute Eroberung zu versuchen? Wird man ihnen trotz Rebellion standhalten können?

      Ziel/Zwischenziel: Das Überleben, ggf. den Niederschlag der Rebellion, die Einigung auf eine neue Machteinteilung


      Weitere Informationen:

      Regeln:
      • Postlänge von mind. 300 Wörtern (natürlich an den Umständen gemessen)
      • Romanstil
      • Rechtschreibung und Grammatik
      • Zur Geschichte beitragen (müssen keine Ideen sein, aber den Charakter bitte aktiv und nicht passiv machen)
      • Bei längerem Ausfall frühzeitig Bescheid geben
      Prinzipiell gibt es keine Vorgabe zur Häufigkeit der Posts, aber zur Orientierung sollte mindestens 1 Post pro Woche kommen.

      Mitglieder: @Codren, @Taru, @Zerome

      Existierende Rassen: Elfen, Menschen

      Die Elfen sind eigenständig und haben kein sogenanntes Haus. Sie sind unabhängig und teilen sich die Wälder mit dem Haus Brerandt. Es herrscht eine Elfenkönigin, die sich aus den Streitereien der Menschen heraushält. Grundsätzlich gibt es Elfen auch in menschlichen Städten, als Arbeiter / Krieger für Menschen, aber das ist nicht sehr oft gesehen. Die Elfenrasse würde man als Waldelfen definieren, aber da es in der Welt bisher nur diese Elfen gibt, gibt es auch unter ihnen keine wirkliche Rasse. Hautfarbe der Elfen kann beliebig variieren.

      Die Barbaren sind ausschließlich menschlich und besitzen ebenfalls einen Barbarenkönig. Ihr Sitz ist die kleine Insel im Nordosten, sowie das kleine Stück Land darunter zwischen Gebirge und Fluss. Sie fallen hauptsächlich per Schiff in die Ländereien ein und bewegen sich dann von dort aus fort. Ihr Ziel ist es stets Städte zu plündern und Reichtum anzuhäufen.

      Monster / Kreaturen: Keine.

      Abschließende Worte: Habt Spaß am RPG
    • Main Char von Taru

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      Adelstitel: Prinzessin
      Name: Flora Goldfield
      Alter: 22
      Größe: 1,70 m
      Herkunft:
      Flora stammt aus reichem Hause, dem der Familie Goldfield, welche ihren Sitz zentral gelegen im Ackerland Garlingen, auf dem Inselland Taranoke haben.
      Die Goldfields besitzen reichlich fruchtbaren Boden und eine Vielzahl an Weizenfeldern, die dank des milden Klimas, welches nur im Winter für kurze Zeit unterbrochen wird, fast ganzjährlich genutzt werden können. Zweimal im Jahr fahren sie ihre Ernte ein. Zudem ist es ein fantastischer Anblick für Reisende, wenn sie den befestigten Straßen folgen, die zwischen den goldenen, kilometerweiten Feldern entlang führen, und den Schein der Sonne wiederspiegeln. Es gibt einen großen See und Flüsse, die den umliegenden Boden reichlich mit Wasser versorgen. Wiesen und Wälder für eine bunte Natur und reichlich Jagdbeute. Den Bürgern der Ackerlande fehlt es an nichts. Sie haben alles was sie zum leben brauchen - ein Dach über dem Kopf, Essen, Trinken, Arbeit und auch einen recht guten Verdienst dazu - im Vergleich zu anderen Bauern in anderen Ländern.

      Das Anwesen der Goldfields ist ein großes Haus mit zahlreichen Zimmern und Räumen. Berühmt ist es auch durch den am Grundstück angrenzenden riesigen Blumengarten, der sich einige Kilometer weit bis zum angrenzenden Wald ersteckt. Geschichten ihrer Eltern ließen Flora wissen, das sie damals inmitten der Blumen zur Welt kam, als die Fruchtblase der Mutter bei einem Spaziergang überraschend platze. Inmitten von Blumen hatte man das Kind gebettet und ihr so den Namen Flora gegeben. Sie wuchs mit strahlendem Lächeln und leuchtenden Augen auf, und ihr fehlte es an nichts.

      Doch als eine Armee aus Banditen und Söldnern die Ackerlande heim suchten, vernichteten sie fast alles auf einen Schlag. Sie Brandschatzten, und zündeten einige Felder an, dessen Weizen durch den heißen Sommer trocken war, und wie zunder brannte. Ein dunkles Kapitel im Hause Goldfield, der nicht nur finanziellen Schaden hinterlassen hatte.
      Viele Bauern wurden dahingmetzelt, Die Kornkammern, welche man auch als Schatzkammern bezeichnen konnte, geplündert oder niedergebrannt, hinterließen sie auch in der Familie selbst eine tiefe Narbe.
      Floras Mutter starb bei dem Überfall auf grausame Art und Weise, und zurück blieb ein gebrochener Mann und dessen kleine Tochter Flora, die das alles noch gar nicht verstehen konnte, da sie erst ein paar Jahre alt war.
      Dieser Überfall ging in die Geschichte ein, und wurde als das Goldene Massaker bekannt.

      Die Tatsache, das auch die Waldelfen eine Mitschuld daran trugen, ist nur wenigen, oder gar niemandem bekannt. Denn sie waren es, die der Armee freien Zugang gewährten, auch wenn man die Elfen selbst belogen und nur ausgenutzt hatte, um Zugang zu erhalten. Durch diese Schande verpflichtete sich der damalige Anfüher der Waldelfen, einen Bündnispakt mit dem Hause Goldfield einzugehen. Dieser beinhaltete zugleich auch ein Handelspakt, und sie selbst verschlossen sich fremden Nationen und führten nur noch Handel mit Brerandt und den Goldfields, schirmten die Goldfields zeitgleich mit Toren auf den Handelswegen von möglichen feindlichen Herrschern und Armeen die nach deren Reichtümern gierten, ab.

      Die Jahre vergingen, und das Haus Goldfield erholte sich von dem Schaden und glänzte mehr denn je. Floras Vater, Robert Goldfield, hatte sich nach dem Überfall gänzlich der Geschäftswelt hingegeben, und kaum noch Zeit für seine Tochter übrig. Als Flora älter wurde, heuerte ihr Vater für sie eine Leibwächterin an, welche darauf achten sollte, das die Erbin nicht in Schwierigkeiten gerät, da sie mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken würde.
      Das Flora selbst auf den Gedanken kam, die Kampfkunst mit dem Schwert zu erlernen, und sich dabei auch einiges von ihrer Leibwächterin abkupferte, war ihm lange Zeit nicht bewusst gewesen, und ehe er es bemerkt hatte, war seine Tochter bereits felsenfest entschlossen, eine Kriegerin zu werden. Auch wenn ihm dieser Gedanke missfiel, da Flora eines tages als Geschäftsfrau das Haus Erben und weiterführen sollte, konnte er sie nicht davon abhalten.
      Sie vernachlässigte ihre Lehrstunden zum Thema Handel und Ackerbau, und widmete sich der Kampfkunst und der Magie. Sie weiß, das ihre Mutter damals im Kampf starb, weil sie selbst nur die brave Hausfrau war und sich nicht wehren konnte, aber Flora schwor sich, nicht denselben Fehler zu begehen. Außerdem war der Mörder ihrer Mutter immer noch am leben, und lebte hier irgendwo auf Taranoke sicher ein feines Leben.
      Vielleicht war es einer der jüngeren aufstrebenden Herrscher gewesen? Jemand aus den kleineren Häusern? Einer der Söldnerbosse oder Anführer der Banditen Clans?
      Flora schwor sich zumindestens eines: EinesTages würde sie ihn finden und sich rächen - Rache für alle, die beim Golden Massaker ihr Leben gelassen hatten.
      Das verschlechterte die ohnehin schon eisige Beziehung zu ihrem Vater weiter, welcher immer wieder darauf besteht, das Flora die Flausen der Rache aus ihrem Kopf verbannt, und sich den Geschäften widmet.

      Doch ihr Vorhaben erschwerte sich noch weiter, denn am Horizont zogen bereits neue dunkle Wolken auf, die einen gewaltigen Sturm der Machtkämpfe über das Land bringen sollten ....

      Titel: Flora die Sternenblüte
      Den Titelnamen wählte sie in erster Linie durch ihre magischen Fähigkeiten. Aber auch durch ihr blütenhaftes Outfit eine Braut, dem goldenem Haar und dem leuchtendem Glanze des Schwertes in der Sonne.

      Ausrüstung:
      Golden Light - eine gezackte Klinge aus Elfen und Dunkelstahl, in der ein wenig magischer Goldstaub hineingeschmiedet wurde. Diese Dreierkombination macht dieses Schwert immun gegen Abstumpfen und Absplittern, verfügt zudem über einen Selbstreperatuerzauber, der Risse und Dellen wiederherstellt. Die Klinge ist zudem in der lage eine goldene Lichtaura zu erschaffen, welche finstere Auren abschwächt. Dieser Zauber verlieh dem Schwert auch seinen Namen.

      Aranas Sonnenblüte - Ein helles Gewand aus feinem, aber auch äußerst robustem Stoff, welcher einer Adelsfrau durchaus würdig ist, obwohl es recht freizügig erscheint. Bestehend aus einer vorn offenen Jacke und einer langen Hose, die bis hinunter zu stabilem Schuhwerk reicht und die Beine vollständig bedeckt.
      Neben Gürtelriemen trägt sie noch ein nach vorn offenen Rock, welcher am Saum formen von Blütenspitzen aufweißt, welche sich farblich an den Dunkelstahl ihrer Klinge anlehnen. Dieser reicht fast bis zum Boden - nur minimal berühren einige Spitzen diesen. Flora trägt ihr eigentlich schulterllanges Haar nach hinten hochgebunden, und trägt zusätzlich einen Haarschleier aus feinstem Stoff. Optisch wirkt sie schon fast eher einer Braut, die zum Altar marschiert, als einer Kriegerin, die nach Rache dürstet.
      Der Schleier lässt sich auch seperat zum Haarbinder abnehmen und in einer am hinteren Hosenbund befindlichen Gürteltasche verstauen. Ihren Geldbeutel und einen kleinen Trinkschlauch kann sie ebenfalls an einem der Gürtel befestigen.

      Die drei goldenen Schlösser
      Ein recht auffälliges Merkmal an Floras Outfit, sind die drei goldenen Schlösser. Zwei kleinere befinden sich an Riemen ihrer Handschuhe. Diese widerum sind mit Dunkelstahlketten verziert,die zusätzlich mit einem Ring am Mittelfinger fixiert sind. Zu diesen Schlössern gibt es keinen üblichen Schlüssel, und man kann sie nur mit Hilfe eines Zauberspruchs öffnen.

      Kraft, verleih mir deine Stärke - öffne dich!
      Das rechte Schloss an ihrem Schwertarm kann einen versiegelten Kraftzauber lösen, welcher Floras Kräfte verdreifacht - jedoch nur im rechten Arm. Zudem steigt mit jeder Minute, wie der Zauber anhält, die Chance um 10 Prozent, das der Arm beim Kämpfen durch die Belastung bricht. Sollte sie die 10 Minuten Marke erreichen, so betrifft die Chance auch 100 Prozent, das schon bei einer einfachen Bewegung mit dem Schwert in der Hand am Arm ihre Knochen brechen. Wird der Zauber freigelassen, so leuchtet das Schloss in der Zeit wie Gold, das Sonnenlicht reflektiert, jedoch ohne zu blenden.

      Schild, gewähre mir Schutz - öffne dich!
      Das linke Schloss an ihrem freien Arm kann einen versiegelten Schildzauber lösen, welcher Flora vor allen gegnerischen Attacken abschirmen kann. Der Schildzauber umgibt den Arm wie eine Rüstung und macht diesen unverwundbar - von außen. Innerlich jedoch gelten dieselben Bedingungen wie am rechten Arm. Pro Minute steigt die Chance um 10 Prozent, das der Arm bricht, wenn er einen Schlag abwehren muss, da die Belastung einfach zu groß wird. Da sie nichts weiter in der Hand trägt, kann sie den Arm jedoch problemlos bewegen - solange sie ihn nicht belastet, wird er bei 100 Prozent erst brechen wenn er belastet wird.
      Für beide Zauber gilt eine doppelte Abklingzeit. Wenn sie 5 Minuten einen der beiden Zauber löst, muss sie 10 Minuten warten, bis sie wieder auf 0 Prozent ist. Einsetzen sollte man beide Zauber mit Bedacht - besonders in langen Kämpfen.

      Sternenblüte von Arana, offenbare dich mir und erscheine - öffne dich!
      Das dritte Schloss hängt um ihren Hals oberhalb der Brust. Es ist an einer Kette aus Dunkelstahl befestigt, damit man es auch ablegen kann. Das Schloss selbst lässt sich nicht öffnen. Dieses Schloss versiegelt die Sternenblüte, eine mächtige Fähigkeit, welcher Flora auch ihren Namen gegeben hat. Dieses Siegel zu lösen erfordert einen hochkonzentrierten Geist und einen starken Willen. Sollte der Zauber gelöst werden, so umgibt Flora eine goldene Aura, dessen Rand an Blütenblätter erinnert, aber auch an Lichtstrahlen der Sonne selbst. Das Licht blendet böse Kreaturen und löst selbst finsterste Flüche von ihrem Körper. Sie kann die Aura mit Golden Light bündeln und einen mächtigen Angriff auf den Gegner ausführen. Dieser Zauber beinhaltet auch die Magie der beiden kleineren Schlösser, verstärkt Power und Schutz des gesamten Körpers und des Geistes.
      Sie kann die Aura als Lichtstrahl bündeln, welcher einmalig mit ganzer Kraft auf sein Ziel geschossen werden kann, um es zu vernichten oder zu reinigen. Alternativ kann Flora mit der Aura aber auch einen Nahkampf beschreiten, dieser hält aber maximal eine Minute an, danach erlischt der Zauber. Flora ist in der einen Minute fünf mal so stark, und sie kann diese Kraft nur einmal am Tag einsetzen. Zudem benötigt sie Tageslicht um den Zauber wieder aufzufüllen. Mana alleine reicht bei weitem nicht.
      Nach dem die Sterneblüte erblüht war, wird Flora sich für einen Moment recht erschöpft fühlen und keine weitere Magie anwenden können. Erst nach einigen Minuten wird sie wieder zaubern können und nach und nach zu Kräften kommen. Muss sie trotzdem noch kämpfen, verzögert sich die Erholungsphase.

      Fähigkeiten und Magie:
      Floras allgemeiner Kampfstiel ist der Schwertkampf des Goldenen Lichtes, den sie sich selbst aneignete. Ihre Grundkenntnisse im Schwertkampf wurden ihr heimlich ohne das iher Vater es wusste von ihrer Leibwächterin beigebracht, da Flora sich selbst dafür interessiert, und sie darum gebeten hatte.
      Der Kampfstiel wurde einst von Mönchen entwickelt, welche die Sonnengöttin Arana anbeteten. In der Hausbibliothek fand Flora einmal Bücher und Lehrschriften, zu diesem Thema, welche die Mönche einst verfasst hatten.
      Dieser Kampfstiel ist sowohl sehr direkt als auch sehr geschickt ausgelegt. Sanfte, fließende Bewegungen mit fixiertem Ziel, was auch eine gute Hand-Augenkoordination mit sich führt. Dabei kraftvolle Hiebe bei gleichmäßig ausgelegter Offensive und Defensive. Er ist selten und recht unbekannt, da die Mönche schon vor Jahrhunderten starben, weshalb es fast keine guten Konterstile gibt. Oft muss der Gegner sich daher erst diesen einprägen oder direkt im Kampf gute Konter einfallen lassen.
      Flora selbst hat bei Tageslicht eine erhöhte Ausdauer und schnellere Regeneration. Diese Angaben gelten auch für ihr Mana. Zudem kann sie auch gut mit der Sonne im Gesicht kämpfen, ohne zu sehr geblendet zu werden. Längere Zeit sollte sie aber auch nicht direkt in die Sonne sehen.

      Stellarmagie - Flora kann mit Hilfe von Stellarmagie ihre Fähigkeiten optimieren und allerlei unterstützende, aber auch offensive oder devensive Zauber erschaffen, die ihr für einen Moment lang dienlich sind. Stellarmagie ist vielseitig und kann stets erweitert und verbessert werden. Dabei ist sie zum teil einfach aber auch schwer zu handhaben. Zudem erfordert sie wenig bis sehr viel Mana und kann bei falscher oder unachtsamer Anwendung schnell zu Erschöpfung führen.
      Momentan besitzt Flora folgende Sternenbilder Zauber

      Aqua - Erschaffung einer 1 m durchmessenden Wasserkugel. Diese ist formbar z.B. zu einem Schild, einem Speer oder in einzelnde Geschosse aufteilbar.
      Tau - kurzfristiger Powerschub mit dem man auch gut Türen durchbrechen kann
      Korun - Nutzung und Verformung der Erde, jedoch keinen festen Fels oder Stein
      Electon - Elektrisches Aufladen des Schwertes für zusätzliche Angriffspower
      Var - Kurzfristige Luftkontrolle, Stöße, Schnitte, Windböhen
      Cross - Zufälliges Ausweichmanöver in eine der vier haupt Himmelsrichtungen ( N-O-S-W )
      Diago - Zufälliges Ausweichmanöver in eine der vier zwischen Himmelsrichtungen ( NO-SO - NW-SW )
      Diracto - Schneller direkter Vorstoß über mehrere Meter
      Velo - Erhöhtes Kampfgeschick und normale Geschwindigkeit
      Veloris - Erhöhte Kampfgeschwindigkeit und normales Geschick
      Cure - Heilen von leichteren Verletzungen
      Septo - Heilen von Vergiftungen
      Hex - Anti Fluch Segen


      Zum Nutzen bzw. Kanalisieren einer dieser Zauber muss sie ihn aussprechen z.B. "TAU" um dann ggf. eine Tür aufzubrechen

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    • Taranoke's Mächte

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      Das Land wird von den 5 einflussreichsten Häusern kontrolliert:

      Lyxaxu: Bekannt für seinen außerordentlichen Handel hat sich die Familie der Lyxaxu damit ein selbstständiges Imperium geschaffen. Gute Kontakte, die günstige Küste mit tiefem Boden und Handlungsgeschick haben sie zu eigenständigem Reichtum geführt, der sich bis in weitere Generationen fortbehalten wird. Sie kontrollieren alle Im- und Exporte und entscheiden darüber, welche Waren weiter verkauft werden und welche bei ihnen bleiben. Händler bezahlen bei ihnen ihren Zoll und Kriegsmänner können dort ihre Söldner erwerben. Es gibt nichts, was die Lyxaxu nicht beschaffen können und nichts, was sie kostenlos herausgeben. Mit den Piraten stehen sie in engerem Kontakt.

      Brerandt: Als selbsternannter Ureinwohner besitzen die Brerandts die weitesten Wälder des ganzen Landes. Unbeirrt gedeiht dort die Wildnis mit ihren Tieren und Pflanzen, während unter ihnen die Elfen in ihren bescheidenen Siedlungen leben. Als besonderer Pakt zwischen den beiden Rassen ist ein Krieg verboten und Streitigkeiten werden per Handel gelöst. Im Falle eines Angriffs würden sie Seite an Seite stehen und die kunstvollen Anfertigungen der Elfen werden über Brerandt an Lyxaxu verkauft, womit der Gewinn geteilt wird. Brerandt beliefert das Land mit einzigartigem Fleisch und gesundem Holz, wodurch sie in allen Städten hohe Nachfrage erhalten. Sie kontrollieren die Herausgabe bestimmter Kräuter und bedienen sich nicht wenig an der Magie der Elfen.

      Vultjag: Auf Brachland erbaut teilen sich die Vultjags und Mehyves vor allem diese Eigenschaft: weiter, trockener Boden, starke Hitze und regelmäßiger Wassermangel. Doch beide machen sich eben das zu nutze: Vultjags Krieger zählen zu den stärksten und zähesten, die das ganze Land je gesehen hat. Geprägt durch regelmäßige Überfälle der Barbaren und in ständiger Mühe unter der strahlenden Sonne kann sie nichts mehr einschüchtern. Sie sind in der Kraft erprobt, ausdauernder als andere und bis zum obersten Gehorsam diszipliniert. Gemeinsam sorgen sie sich nicht nur um die Sicherheit ihres Gebietes, sondern übernehmen dank ihres Durchhaltevermögens die Aufgaben der Bauer und halten Häuser intakt, schaffen den Stein für die Wände an und schöpfen das Wasser. Im Volksmund werden sie humorvoll Gehilfen genannt, aber ihre wahre Stärke ist jedem bekannt. Für ihre Krieger verlangt Vultjag außergewöhnliche Preise.

      Mehyve: Kein anderer kann das Land mit Waffen beliefern, so wie die Mehyve es tun. Nicht einmal Lyxaxu kann mit der Qualität ihrer Schwerter auf lange Dauer mithalten, denn ihre Herstellung ist absolut einzigartig. Mit den besten Erzen von Camisse nutzen sie die Strahlen der Sonne, um ihren Stahl zu tödlichen Klingen zu formen. Mithilfe besonderer Öfen und der natürlichen Hitze gewinnen ihre Klingen stets einen hohen Standart an Schärfe. Noch nie konnte eine ihrer Waffen zerbrochen werden und alle die sie benutzen, wollen nie wieder eine andere führen. Die Herstellung dauert lang und das Ergebnis ist dafür auch ziemlich ernüchternd: Die meisten Anfertigungen verkaufen sie weiter an Lyxaxu, damit er sie über das Meer an andere Länder bringt. Daher kommt es beinahe zu einer Seltenheit an mehyvschen Waffen in Taranoke, doch das Haus Mehyve genießt dafür ihren nicht enden wollenden Luxus. Ein jeder Schmied hat das Ziel vor Augen, dort arbeiten zu dürfen.

      Camisse: Als kleinstes aller Häuser darf Camisse nicht unterschätzt werden, denn ihr Gebiet bietet machtvollen Einfluss. Mit der Kunst des Bergbaus schaffen die Camisse es, selbst an den höchsten Berggipfeln noch Erze zu schlagen, die allein schon teurer sind als so manches Pferd. Weiter über Mehyve bis zu Lyxaxu liefern sie regelmäßig kutschenweise Mineralien und selbst Edelsteine, womit sie die größten Erzlieferer darstellen. Doch damit ist es noch nicht genug: Das klare und saubere Bergwasser lässt die Umgebung erblühen und die schönsten Blumen hervorsprießen, die es zu sehen gibt. Ihre Umgebung ist durch die besondere Mischung aus kühler Bergluft und wärmender Sonne zur längsten Zeit fruchtbar. Am meisten ernten sie daraus allerdings die natürlichen Ergebnisse: Beeren, Früchte, Nüsse, Pflanzen und natürlich Tiere. Sehr bekannt sind dort aber auch die Ställe, in denen die Pferde durch den Bergbau auf Stärke und Ausdauer trainiert werden. Die Tiere sind stets gesund, haben prächtiges Fell und sind damit neben den Erzen der zweite Stolz der Camisse.
    • Main Char Codren

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      Name: Codren Fluern
      Alter: 29
      Größe: 1,82m
      Beruf: Leibwächterin Floras
      Vergangene Ausbildung: Spionin
      Herkunft: Geboren in Rawan, einem Land über dem Meer, wuchs Codren in der Stadt der Maia auf, einem eigenständigem Volk, bei dem die Frauen arbeiten und die Männer zuhause verbleiben. Dort trat sie in die Fußstapfen ihrer Mutter und folgte den anderen Maiamädchen den Weg zur staatlich geprüften Spionin. Mit zwölf Jahren begann sie das Training: Eine Mischung aus Selbstverteidigung, der Kunst des lautlosen Bewegens und die politische Geschichte. Als Staatsspionin sollte sie nicht nur in der Lage sein höchst sensible Informationen zu beschaffen, sondern vor allem auch mit diesen umgehen zu können. Die Maias waren bekannt für diese Tätigkeit, denn ihre Gene versprachen höchste Konzentration und eine hohe Auffassungsgabe. So war es Tradition, dass ein jedes Maiamädchen den Weg zur Staatsspionin erstrebt.

      Codren bestand die Prüfungen mit Bravour und qualifizierte sich stets für das nächste Ausbildungsjahr, während immer mehr andere Mädchen rausfielen. Sie erreichte einen erstklassigen Abschluss und qualifizierte sich für die Staatsprüfung, in der dann ihr Können in der Praxis eingesetzt werden sollte. Sie wurde als vermeintlich aufstrebende Buchhalterin im Nachbarland Strames eingeschleust und begann dort nach dreijähriger Einarbeitungszeit ihre Aufgabe: Das Land von innen heraus zu Schwächen. Sie zettelte Aufstände an, nutzte die Schwächen der politischen Führung und gewann sowohl an Einfluss, als auch an Macht. Binnen eines Jahres hatte sie es geschafft das Land zu spalten. Dörfer wurden verbrannt, die Rebellen richteten sich gegen ihren König und an den Grenzen wurden heimlich mehyvsche Waffen eingeschleust. Ihre Aufgabe war fast getan: Die Rebellen würden den König stürzen, mit ihm würde der Staat in sich zusammenfallen und der nächste Anführer, unumstritten sie, würde das Land mit Rawan vereinen. Doch kurz davor zerbrach dieses Ziel.

      Sie überlebte gerade noch ein Attentat von einer unbekannten Untergrundgruppe, die wohl ihre Pläne durchschaut haben musste. Von da an begann sie einen Fehler nach dem anderen. Sie mischte sich unter die Rebellionsgruppen und regte sie zu einer völligen Neureformierung an. Pläne wurden geändert, neue Soldaten angeheuert und schon nach wenigen Monaten versank die eigentlich so undurchschlagbare Rebellion in einem Chaos. Genau zum richten Zeitpunkt schritten die königlichen Soldaten vor. Nach einem weiteren Jahr waren sämtliche Aufstände erschlagen und jeglicher Fortschritt ihrer Operation zunichte gemacht.

      Codren floh. Sie schaffte es sich bis zur Küste durchzuschlagen, bevor man sie fasste und ins Gefängnis warf. Sie wartete auf ein Urteil, aber nicht von Strames, sondern Rawan. Es kam nur wenige Monate nach ihrer Gefangennahme. Man befreite sie ungesehen aus dem Kerker und brachte sie zurück an die Küste, wo man sie an einen zwielichten Sklavenhändler übergab, der sie auf sein Schiff mitnahm. In Rawan's Büchern wurde Codren als nichtbestandene Staatsspionin eingetragen und als solche mit der Verbannung bestraft. Später eröffnete man ihr auf dem Sklavenschiff, dass sie für die nächsten Monate nicht verließ, dass die Untergrundgruppe der sie ihr Scheitern verdankte, von einem anderen auszubildenden Staatsspion angeführt wurde. Sie hatte gegen ihre eigenen Leute verloren.

      Das Schiff wurde von Piraten geentert und die Sklaven sowie alle Reichtümer wechselten den Besitzer. In einem Akt von Diskussionen und Verhandlungen gewann Lyxaxu, der mit eben jenen Piraten im Kontakt stand, eine Anteil der Beute und nahm sich einige Sklaven mit - unter ihnen Codren. In Taranoke arbeitete sie eine Weile lang für Lyxaxu, bis Robert Goldfield auf sie aufmerksam wurde. Er erwarb den Besitz an ihr mit der Hoffnung, dass die noch abgezeichneten Muskeln ihres mageren Körpers bald von ihrer Stärke zeugen würden. So kam sie an den Hof Goldfield, den sie von dort an nie wieder verließ.

      Vorlieben: Lesen, jagen
      Fähigkeiten: Schwertkampf, Tarnung, Sabotage, Faustkampf
      Ausrüstung: Schwert, Schild, leichte Rüstung
    • Main Character - Zerome



      Name: Fenris Lithron
      Alter: 25 Jahre
      Größe: 1,58 m
      Rasse: Elf
      Beruf: Gesandter der Elfenkönigin

      Vergangenheit:
      Sowohl seine Geburt, als auch seine Kindheit sind normal verlaufen. Er steht wie alle anderen Elfenwesen auch in enger Verbindung mit der Natur und insbesodere ihrem Wald und haben einen natürlichen Hang dazu die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzuziehen. Ebenso umgeben sie sich gern mit Blumen oder anderen Pflanzen, sollten sie sich irgendwann einmal außerhalb ihres Waldes befinden, der ihnen alles bietet was sie zum Leben brauchen und noch viel mehr. Sie fungieren in gewisser Weise als Wächter und erhalten im Gegenzug dafür sämtliche Reichtümer der Natur. Zum Handeln ist dies jedoch in der Regel nicht geeignet, schließlich liegt es nicht in ihrer Absicht ihre Heimat auszubeuten oder den anderen Waldbewohnern streitig zu machen. Das würde nicht ihrer Aufgabe entsprechen und die anderen Ländereien Taranokes liefern ähnliche Güter in Hülle und Fülle, weshalb sowieso kein Anlass dazu besteht. Um dennoch nicht zurückzufallen haben sie sich darauf spezialisiert über ihren Bündnispakt, die elfische Kultur zu verbeiten. Selten verirrt sich eine Menschenseele in den Wald, weshalb nur wenige von den magischen Gegenständen wissen, die sie im Wald herstellen. Dies reicht von Musikinstrumenten über Kleidung und Schmuck bis hin zu Büchern über die Lehren der Magie. Einzig und allein die Waffenschmiedekunst behalten sie für sich. Sie reicht zwar bei weitem nicht an das handwerkliche Geschick des Hauses Meyhve heran, doch sie dient ihrem Zweck und es sind bereits mehr als genug Waffen in Menschenhände gefallen. Sie benötigen nun wirklich nicht mehr um sich damit gegenseitig zu vernichten.
      Er war zwar schon immer etwas kleiner als der Durchschnittself, doch bis zum Beginn seiner Ausbildung in den Kampfkünsten hatte sich dies nie als Problem herausgestellt, da es ihn weder beim Herumtollen, noch beim verstehen der Natur behindert hat. Jetzt machte ihm seine fehlende Größe, sowie mangelnde Körperkraft wirklich zu schaffen, weshalb er schlussendlich davon abgezogen wurde. Infolge dieses Fehlschlags strebte er nun eine Magieausbildung an, an die er mit Wissbegierde und Interesse heranging und sich schlussendlich auch als eine Art Naturtalent herausstellte, das mit seiner schnellen Lernfähigkeit die Aufmerksamkeit vieler auf sich zog. Seine Fähigkeiten verbesserten sich mit den Jahren immer mehr und irgendwann weckte er dadurch auch das Interesse der Königin, die schon seit langer Zeit ein passenden Gesandten suchte, der in Kontakt mit den Menschen trat, sich mit ihrer Geschichte, ihren Sitten und Traditionen beschäftigte und dafür sorgte, dass das bestehende Bündnis zwischen ihnen und den Häusern Brerandt, sowie Goldfield erhalten blieb. All das Lernen war wirklich kein Problem, doch als es dann wieder hieß, dass er sich zumindest mit einem Schwert oder Messer verteidigen können musste, hörte der Spaß wirklich auf. Das Training dafür war anders als alles zuvor und dauerte um einiges länger als man gedacht hatte, doch er konnte unmöglich seine Königin enttäuschen, weshalb er sich zumindest die Grundkenntinisse angeeignet hat um nicht Gefahr zu laufen sich schlussendlich doch nur während eines Kampfes selbst zu verletzen, wenn seine Magie nicht mehr weiterhalf.
      Nachdem sein weiterer Weg bestimmt worden war und man die Vorbereitungen abgeschlossen hatte, konnte er endlich mit dem Auftrag den Frieden zu wahren, das Königreich der Elfen so gut wie möglich zu vertreten und den Menschen zur Hand zu gehen, sollten sie ihn benötigen, aufbrechen. Nun ist er auf dem Weg ihre beiden Handelspartner aufzusuchen, doch bereits auf dem Weg zum Goldfield-Anwesen kommen ihm so einige Gerüchte zu Ohren. Nicht nur die üblen und vorurteilbehafteten die viele Menschen gegenüber von Elfen äußerten, sondern auch noch einige andere deren Wahrheitsgehalt er so bald wie möglich überprüfen will und nun auf gute Kooperation der beiden Häuser hofft. Er hat sich schließlich nicht umsonst unzählige Lektionen über Diplomatie und dergleichen angehört, damit es nun so zu Ende ging. Er hatte vor seinen Auftrag so gut wie nur möglich zu erfüllen, schließlich bekam man sicher nicht oft im Leben die Möglichkeit sich gegenüber der Königin zu beweisen.

      Ausrüstung:
      Ausgestattet ist er mit einfacher, durch Elfenhand und Magie gefertigten Kleidung aus robustem Leinen sowie, die ihm einerseits das Reisen, aber durchaus auch das Kämpfen ermöglicht und einzig und allein für seinen Auftrag geschaffen wurde. Sie trotzt sowohl Wind und Wetter, als auch den Elementen, wodurch ihm weder Sonne, noch Regen wirklich etwas anhaben können und er seinen Weg ungeachtet der natürlichen Bedingungen jederzeit fortsetzen kann. Die Königin hat höchstpersönlich jedes einzelne seiner Kleidungsstücke in Auftrag gegeben, wodurch sie passgenau und wie angegossen sitzen. Ihr liegt der Erfolg dieser diplomatischen Arbeit sehr am Herzen , weshalb sie ihn nicht von so etwas banalem wie unzureichender Ausrüstung abhängig machen will.
      Ergänzt wird das ganze einerseits durch eine Tasche an seinem Gürtel, in der er neben einem in Leder gebundenen Notizbuch, in dem er seine Reise dokumentiert, auch einige lose Blätter, sowohl einen Kohlestift mit sich führt um jederzeit Bericht erstatten zu können, sowie einem dazugehörigen Beutel für Kräuter und andere kleine Gegenstände.
      Um seine Briefe und andere wichtige Dinge möglichst schnell zurückschicken zu können hat man ihm außerdem noch einen Gefährten mit auf den Weg gegeben. Ein Rabe, als schnellster und ausdauernster Flieger unter den Vögel aus dem Wald der sich dazu bereiterklärt hat mit ihm zu reisen. Die Beiden sind nicht immer zu gemeinsam unterwegs, doch er bleibt meist in der Nähe und es ist auch keine Seltenheit, dass er es sich während eines längeren, langweiligen Fußmarsch auf seiner Schulter bequem macht.
      Zum Schluss wurde er noch mit einem der besten und noch dazu reichlich verzierten Schwert ausgestattet, um seine Mühen nicht vollkommen vergebens zu machen. Vielleicht würde er es wirklich noch brauchen. Magie konnte schließlich nicht immer die Lösung für alles sein, obwohl er sich doch ganz schön auf sie verließ.
      Neben all diesen Spezialanfertigungen führt er noch allerlei Kleinigkeiten an Schmuck und Glücksbringern mit, die man ihm bei seiner Abreise geschenkt hat und die er mittlerweile irgendwo angebracht oder verstaut hat, aus dem einfachen Grund, weil er keinen von ihnen wegwerfen konnte. Er weiß, dass sich alle im Wald Sorgen machen und das haben sie damit nun einmal zum Ausdruck gebracht. Es wäre also eine Schandtat ihre Gefühle nicht zu berücksichtigen und sie achtlos fortzuwerfen.

      Fähigkeiten und Magie:
      Kommunikationsgeschick - Auf sein Aufeinandertreffen mit den Menschen hat er sich intensiv vorbereitet um in keinerlei unangenehme Situationen zu geraten oder gar ein fatales Fettnäpfchen zu erwischen, doch nicht nur in diese Richtung ist er bewandert. Er kann mit etwas Mühe und genügend Konzentration auch mit Tieren kommunizieren, wobei es hier jedoch auch stark vom Tier selbst abhängt. In seiner Heimat hat es kaum Einschränkungen gegeben, die Sprache der Tier zu deuten und zu verstehen, doch inzwischen gab es auch deutlich schwierigere Fälle.
      Magie/magische Fähigkeiten - Im Gegensatz zu seinen physischen Fähigkeiten und anderen Kampffertigkeiten ist er in der Magie sehr gut bewandert und hat jeden erdenklichen elfischen Zauber gemeistert, egal ob es sich dabei um einen direkten Angriff, einen defensiven Schutzzauber oder einen erstklassige Heilzauber handelt. Dabei beruft er sich in der Regel jedoch lediglich auf die Kraft der Natur, manipuliert die Erde, das Wasser oder die Luft. Feuer ist ihm etwas zu gefährlich, weshalb er es ähnlich wie andere Naturgewalten eher vermeidet, als effektiv seinen Nutzen daraus zu ziehen. Die Zerstörungsgewalt ist ihm einfach zu groß. Er ist soweit fortgeschritten, dass er durch Neukombination sogar neue Zauber erstellen könnte, wenn er wollte. In der Regel belässt er es aber bei denen die er wie seine Westentasche kennt und experimentiert nur ab und zu mit einigen neuen Ideen herum.
      musikalisches Geschick - Elfen sind nicht nur für ihr kunsthandwerkliches Geschick bekannt, sondern besitzen auch ansonsten eine einzigartige Kunst und Kultur, die sich vor allem durch Musik und Tanz auszeichnet. Beides wird ihnen praktisch in die Wiege gelegt und durch zahlreiche Feste und Rituale nur noch bis zur Perfektion gebracht, weshalb es nicht weiter verwunderlich ist, dass auch er durchaus dazu im Stande ist einige Instrumente zu spielen, sowie zu singen und zu tanzen. Ob ihm das jedoch jemals auf seiner Reise behilflich sein wird, sei einfach mal dahingestellt.
      Pflanzenkundigkeit - Allwissend ist er dadurch zwar noch lange nicht, doch er kennt eine Vielzahl der Pflanzen, die in seinem Wald heimisch waren und kann ihnen ihre Wirkung zu sortieren, um sie dann beispielsweise für heilende Salben oder als Beilage zu nutzen.
      (physische) Kampfkraft - Allgemein ist seine physische Kampfkraft nicht besonders hoch. Er ist nicht besonders stark, kann dies aber zumindest mit seiner Schnelligkeit ein wenig ausgleichen, auch wenn ihm das im Schwertkampf bisher noch nicht wirklich weitergeholfen hat. Es dient viel mehr dazu schnellstmöglich davonzulaufen oder zumindest auszuweichen, wenn er schon nicht parieren kann. Sein Training hat eine Vielzahl von Waffen beinhaltet, doch wirklich begabt war er mit keiner von ihnen, weshalb er wirklich in Bedrängnis kommt wenn ihn seine Magie verlassen sollte.


      "My heart goes out with this one." - "Don’t worry. I promise I will return your heart to you."

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    • Mehyve - Haus und Herrscher


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      Adelstitel: Prinz
      Name: Zane Mahyve
      Alter: 19
      Größe: 1,80 m
      Herkunft:
      Zane ist der einzige Sohn und Erbe des Hauses Mehyve. Vor einem Jahr noch hatten seine Eltern das Haus regiert, aber besondere Umstände zwangen sie, ihr Amt niederzulegen und Taranoke zu verlassen. Man munkelt, das sie von ihrem eigenem Sohn entmachtet und verbannt wurden, da seine Eltern offenbar mit der jetzigen Situation unzufrieden waren, und den Waffenhandel stark abbauen wollten. Und genau dieser Handel ist aber ein Grundstein für die Macht und das Wohlhaben von Mehyve. Zudem hätte es die Beziehungen zu Camisse verschlechtern können, da Mehyve enormen Mengen an Erz von dort abbauen lässt und abkauft.
      Camisse ist sozusagen ein wichtiger Aspekt für Mehyve. Und Mehyve ist für Camisse ebenfalls unerlässlich, da nur Mehyves Schmiedekunst Waffen zu besonders guter Qualität und zu hohen Preisen auf dem Markt verfügbar machen. Würde Camisse andere Häuser vollständig beliefern, so käme es zu deutlich weniger Ertrag aus Handelsverträgen. Selbst Lyxaxu kann da nicht mit halten.
      Zane schwört auf den Bestand der Zusammenarbeit. Das beste und das meiste Erz aus Camisse zum Höchstpreis.
      Und er schwört darauf, Waffen an jeden der sie sich leisten kann und will, zu verkaufen. Ganz gleich ob es sich um das mächtigste Haus Brerandt handeln würde, oder irgendeine Söldner oder Banditeneinheit, die einen Feldzug vorbereiten. Ja, sogar Barbaren wären willkommende Käufer.
      Die meisten Waffen werden außerhalb von Mehyve über die neutrale Handelsnation verkauft.
      Im Land jedoch gibt es auch einen eigenen Handelskreis.
      Zane verhinderte die durch seine Eltern geplante Abrüstung der Armee, ließ sogar nochmals 10 Prozent mehr aufstellen, als er von Spionen erfuhr, das es immer mehr Aufstände unter der Bevölkerung zu geben scheint.
      Einige waren wohl unzufrieden mit der Machtübernahme des Prinzen und der Verbannung des Königs und der Königin. Aber dies schien kein internes Problem ansich zu sein. Auch in anderen Gebieten waren Unruhen zu verzeichnen. Stand womöglich ein Krieg bevor? Zane selbst ist noch jung und recht unerfahren. Wird er sich beteiligen, oder nur sein Land schützen, und den Krieg allein durch Waffenlieferungen beiwohnen?
      Könnte es ein äußerst lohnendes Geschäft werden, wenn andere Nationen sich gegenseitig beschuldigen, die Verantwortlichen für Unruhen und Aufstände zu sein?
      Sollte man ggf. selbst dafür sorge tragen, dass das ein oder andere Haus mal wieder seine Armeen austestet und zu Felde zieht?
      Ein Weg der Entscheidung liegt vor dem jungen Herrscher.....


      Das Wappen von Mehyve ist ein goldener Löwe auf rotem Grund. Die Nationalfarbe ist Rot.
      Die Soldaten sind häufig mit dieser Farbe oder dem Wappen ausgerüstet. Oder sie tragen gelegentlich auch Waffen oder Rüstungen, die aus rötlichem Metall sind. Dafür verantwortlich ist ein rotes Erz, das nur in Mehyve vor kommt und bei Schmiedearbeiten hinzugefügt wird. Abgebaut wird es in den süd-östlichen Bergen.

      Allgemeines Aussehen der Soldaten
      Infanterie
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      Schützen
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      Kavallerie
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    • Vultjag Schlachtfürst


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      Adelstitel: Schlachtfürst
      Name: Trakur Vultjag
      Alter: 32
      Größe: 2,10 m
      Herkunft:
      Obwohl die Barbaren eigentlich ein eigenes Volk darstellen, so haben auch viele Familien aus dem Hause Vultjiag entfernte Verwandte in den Stämmen. Doch spalteten diese sich schon vor Jahrhunderten von diesen ab, und gründeten ein eigenes Reich auf dem Kontinent. Dieses jedoch war wenig ertragreich und auch nicht sonderlich im Fokus anderer Herrscher. Auch Vultjiag zog es einestages nach Taranoke, wo sie in einem ähnlichen Landgebiet Fuß fassten, dieses aber deutlich mehr versprach als ihre alte Heimat, welche mehr und mehr der Barbarei verkam.
      Hier gründete einst Schlachtfürst Kultan Vultjiag sein neues Reich, und viele Generationen folgten ihm, bis schließlich Trakur den Schlachtenthron bestieg, und das Haus bis heute führt.
      Ganz nach Tradition besiegte er seinen Vater im Zweikampf, enthauptete ihn und goss einen Kelch flüssiges Gold durch den Halsstumpf in den Rumpf. Der letzte Wegezoll eines gefallenen Herrschers in die ewigen Schlachtfelder des Ruhmes.
      Und so wurde mit der Bestattung des letzten Herrschers Trakur der rechtmäßige Hauserbe und Schlachtfürst. Und er hatte noch viele Aufgaben vor sich, denn auch er musste sich immer wieder dem Thron als würdig erweisen.
      Dazu gehört es auch, seine Soldaten an andere Häuser zu verkaufen. Und die Preise sind hoch. Neben Handelsgütern, eben jene Dinge, die in seinem Lande rar waren, nahm Vultjiag auch viel Geld für seine Truppen.
      Und sie waren beliebt. Als Leibwächter, sogar als Söldner, oder eben um das eigene Heer zu verstärken, wenn eine Schlacht bevorstand.
      Jene, die aus Schlachten zurückkehrten, genossen hohes Ansehen und Respekt, jene die gefallen sind wurden verehrt. Und jene, die am meisten Blut vergossen, waren schon bald Gründer neuer Familien und sorgten für kraftvollen männlichen Nachwuchs, oder fruchtbare Töchter. Zudem bestellten sie Felder, sofern es möglich war, trieben Viehzucht oder bauten sonst etwas an ihrem Hof an. Die Arbeit als Bauer oder Baumeister stählte ihre Körper und halfen allgemein dem Volke. Jedoch war dies dem Schlachtenfürst vorenthalten, denn der Adel brauchte dies nicht zu tun.
      Trakur selbst zieht daher regelmäßig in die Schlacht, wenn die Barbaren in ihre Länderein einfallen und vergeblich versuchen Beute zu machen. Gefangene gibt es selten, aber manchmal konvertieren sie nach Vultjiag, da ihnen mehr Ruhm und Ehre wiederfahren könnte, als nur dem wilden Blutdurst der traditionellen Barbarei nachzukommen.
      Trakur ist bekannt dafür, gegnerische Anführer zu köpfen, ihre Schädel auszuräuchern und zermahlen zu lassen, um die Asche zusammen mit Pech in deren Rumpf gießen zu lassen. Dieser schandhafte Wegezoll zum Totenreich ist ein direkter Weg zur ehrlosen Bluthölle und erzeugt neben Furcht auch Hass unter den Barbaren Häuptlingen.
      So sorgt Trakur stets weiterhin für ausreichend Übungsmöglichkeiten und kampferprobte Krieger, die er teuer auf dem Markt anbieten kann.
      Krieg ist gut für das Geschäft - aber nur, wenn er ehrenvoll geführt wird.



      Allgemeine Krieger
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      Schlächter
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      Schützen
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    • Kapitänin Lyxaxu
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      Titel: Kapitänin
      Name: Tain Lyxaxu
      Alter: 33
      Größe: 1,76m
      Familie: Bruder Zen Lyxaxu, 29 und Schwester Rehna Lyxaxu, 27
      Eigenschaften: Als älteste der drei Lyxaxu-Geschwister verkörpert Tain alles, was den Ruhm des Hauses Lyxaxu ausmacht: Scharfsinn, Raffinesse und Durchtriebenheit. Ihrer Verhandlungskunst ist es zu verdanken, dass das gesamte Haus Lyxaxu lediglich von den Einkünften des Handels lebt. Denn an handwerklichen Fähigkeiten mangelt es ihnen sehr - aber was sie körperlich hindert, gleichen sie mit spitzer Zunge wieder aus. Dabei sollte man ihre Kampfkunst nicht unterschätzen, denn sie stehen zu ihren nicht wenig ausgesprochenen Drohungen. Tain hält sich dabei überhaupt nicht zurück: in regelmäßigen Abständen verlässt sie Taranoke auf einem ihrer Flottenschiffe, um die Insel zu umrunden und mit ihren Adleraugen nach Feinden zu spähen. Häufig verlässt sie dabei auch die bewachte Küste und fängt Handelsschiffe ab, bevor sie diese entweder durchlässt, wegschickt oder entert. Drei Schiffe sind wegen solcher Aktionen schon zu Bruch gegangen, aber Tain befand sich dem Tod nie sehr nahe. Was waren außerdem drei Schiffe, wenn man binnen einer Woche mithilfe der Gewinne in dieser Zeit ein nächstes bauen konnte? Sie wechselte einfach auf ein anderes und konnte sich dann nach einem Monat schon am nächsten erfreuen. Dabei war es ihr sogar egal, dass das dazu nötige Holz von ihrem Nachbarn Brerandt stammte.

      Tain ist besonders für ihre Buchführung bekannt. Es wird davon gesprochen, dass ihre Geschäftsbücher so makellos und komplett seien, dass sie noch nicht einmal die kleinste Transaktion von einem Goldstück ausgelassen hätte. Dabei war es ein streng behütetes Geheimnis, dass diese Bücher das Herz der Lyxaxu darstellten. Durch sie waren ihnen erst ein solch umfassender Überblick über den Handel möglich, sodass sie ihre nächstenSchritte genau planen und anpassen konnten. Es mochte teils willkürlich erscheinen, wenn Tain gewisse Ressourcen erlaubte und verbot, doch in Wahrheit steckte ein ganzes Netz von Plänen und Zielen dahinter, die Taranoke erst zu dem Ressourcenreichtum geführt hatten, der dort vorherrschend war. Generationen hatten bereits die Bücher gefüllt und weitere Generationen würden welche erstellen. Das Erbe Lyxaxus war unsterblich.

      Lyxaxscher Händler

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      Händlerwagen

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      Lyxaxscher Steuereintreiber

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    • Die Königin der Elfen


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      Adelstitel: Königin
      Name: Alannia Norodiir
      Alter: unbekannt
      Größe: 1,78 m

      Herkunft:
      Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie mit dem Erhalt des Waldes beauftragt. Ihre Aufgabe ist es ihn und seine Bewohner vor potentiellen Gefahren zu bewahren und dafür im Notfall auch wie eine Vielzahl ihrer Vorgänger ihr Leben zu geben. Das Wohl aller steht einfach über dem ihrigen, doch dies lässt sich noch längst nicht so auffassen, dass sie ihr Dasein grundlos aufgibt. Bis zu ihrem Ende, wie auch immer dieses schlussendlich aussehen mag, möchte sie so viel wie möglich erreichen. Sie ist sehr um eine Allianz mit den Menschen bemüht, deren Grundstein ihr Vater bereits durch das Bündnis mit den Brerandts und den Goldfield gelegt hat und das sie nun gern weiter ausweiten möchte. In der Vergangenheit sind die Menchen den Elfen gegenüber zwar häufig ausfallend, wenn nicht sogar feindseelig gegenüber getreten, doch sie ist dazu bereit diese alten Fehden um der Zukunft Willen zu vergessen und eine Art Neuanfang zu wagen. Zwar hält sie nicht sonderlich viel von den kriegerisch gesinnten Häusern, doch allzu vorteilbehaftet möchte sie ihren Plan nicht verwirklichen. Auch Menschen können sich mit der Zeit ändern, selbst wenn sie nicht ansatzweise so viel davon hatten wie manche Elfen, von denen einige durchaus gut ein, zwei Jahrhunderte ohne Probleme überdauern können.
      Frieden und Harmonie liegen ihr am Herzen und sie unterstützt nur ungern die Kriege und Gemetzel der Menschen. Ihrer Meinung nach lässt sich für alles eine friedliche Lösung finden, doch dies ist nun einmal lediglich die Art der Elfen Probleme zu lösen. Sie benötigten ihren Einklang, während die Menschen schon lang nicht mehr auf die Stimme der Natur hören konnten. Ob sie es jemals getan hatten war ebenso fagwürdig, doch sie wollten eine Änderung bewirken, also musste auch endlich jemand damit beginnen den Hass der Menschen zu besiegeln. Sicherlich hätte sie ebenso allen Grund dazu anderer Meinung zu sein, schließlich waren es die Menschen gewesen, die vor so vielen Jahrzehnten auf dieser idyllischen Insel eingefallen waren und dank denen es seit dem nur noch bergab ging, doch ihre Vorfahren hatten bereits genug Hass auf diese verlorenen Kraturen geschürt, den sie beim besten Willen nicht verdient hatten. Sie irrten umher und suchten auch nur ihren Platz in der Welt. Dass es dabei Streit und Konflikt gab war unvermeidlich, doch es musste sie einfach nur jemand an die Hand nehmen und ihnen den rechten Weg weisen. Ob dies ihre Aufgabe oder die ihres Nachfolgers ist spielt für sie keine Rolle, solang es irgendwann passierte, denn es stand außer Frage, dass sie alle in Harmonie miteinander leben konnten sobald die Menschen ihren Egoismus und Größenwahn ablegten. Es gab so viel mehr zu entdecken, dass sich mit keinem ihrer Reichtümer vergleichen ließ, das sie bsiher jedoch noch nicht wirklich zu schätzen gerlent haben.
      Seit dem Eintreffen der Menschen hat sich auch bei den Elfenwesen einiges änder müssen um trotz den Unterschieden zumindest eine gewisse Grundkoexistenz zu sichern. Bevor sie einfielen hatte es nie einen wirklichen Grund gegeben in ständiger Alarmbereitschaft zu verweilen. Die Tiere stellten keine Gefahr dar und auch die unterschiedlichen Elfenfamilien sahen in einander keine wirkliche Gefahr. Erst die Ankunft der Menschen veranlasste sie dazu ihre Waffen und auch die Magie zu verbessern um sich zumindest schützen und wehren zu können. Auf den Gedanken selbst einen Krieg zu beginnen, kamen sie dennoch nicht. Er brachte zu viel vermeidbare Zerstörung mit sich und diente keinem übergeordneten Sinn. Sie gaben sich mit dem zufrieden was man sich ließ und passten sich so sehr an wie an es von ihnen verlangte. Von ihnen ging keine Gefahr aus und sie erwiesen sich trotz allem als ausgezeichnete Handelspartner. Auch wenn ihnen am Anfang das System einer Währung wirklich rätselhaft erschien, so hatten sie sich mittlerweile doch irgendwie daran gewöhnt. Auch wenn sie untereinander noch immer den Tauschhandel bevorzugten. Die für sie eher wertlos erscheinenden Münzen waren einzig und allein für den Handel mit den Menschen gedacht, den sie zwar eigentlich nicht brauchten, dr jedoch einerseits auf ihrem Bündnis basierte und anderseits die Kooperation zwischen ihnen förderte und damit hoffentlich das Ziel der Königin bald in greifbare Nähe rückte.

      (berittener) Krieger:
      (besitzen in der Regel seit Beginn ihrer Ausbildung ein Tier als Gefährten und zur schnelleren Fortbewegung)

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      Bogenschütze:
      (sind meist zusammen mit einem Vogel an ihrer Seite anzutreffen)

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      Magier:
      (fühlen sich in der Regel keinem speziellen Tier verbunden und erhalten auch keines als Gefährten während der Ausbildung)

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    • Der Herrscher von Camisse



      Adelstitel: Eisenfürst
      Name: Gormur Melnud
      Alter: 56 Jahre
      Größe: 1,73 m

      Herkunft:
      Bei den Bewohnern von Camisse handelt es sich schon seit Generationen um Bergarbeiter, die vor allem für ihre schrecklichen Trinkgelage, eine durchschnittlich eher geringe Körpergröße, sowie eine dazu unpassende enorme körperliche Stärke und Vitalität bekannt sind, was ihnen besonders außerhalb den Spitznamen des Zwergenlandes eingebracht hat, den sie jedoch mit Humor nehmen und sich nicht weiter darauf reduzeren lassen. Sie wissen um den Wert ihrer Arbeit und ihrer Rohstoffe, weshalb es sich trotz alle dem niemand erlauben würde es sich mit ihnen zu verscherzen, so fern man es denn nicht darauf anlegt die Handelsbeziehungen einschlafen zu lassen oder sich gar ihren Zorn aufzuhalsen.
      Sie sind ein allgemein sehr stolzes Volk, dass sich in gewisser Weise etwas auf die Reinheit seiner Edelmetalle einbildet und dies gern einmal auch zur Schau stellt. In gewissem Maße können sie sich dies aber auch erlauben, denn es ist nun einmal Tatsache, dass man nirgendwo sonst im Land so gut geschürftes Metall finden konnte. Man muss also zwangsläufig mit ihrer durchaus schroffen, eigenartigen Art klarkommen um das zu erhalten, was man wollte. Sie sind rauen Umgang, sowie harte körperliche Arbeit gewohn und haben gewiss kein Problem damit sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Dabei werden selten Ausnahen gemacht und es gibt durchaus auch Zeiten zu denen der Herrscher selbst mitanpackt. Heißes Gestein floss eben durch die Adern jedes Einzelnen von ihnen weshalb sie sich nur schwer von etwas abbringen lassen, das sie sich einmal in den Kopf gesetzt haben.
      Zu ihren Hauptgütern zählt einerseits das in ihren Minen abgebaute Erz, das von den hier ansässigen Schmieden entweder für den Eigenbrauch in camissesische Waffen, Rüstungen und Alltagsgegenstände weiterverarbeitet wird oder aber in normgerechte Blöcke gegossen wird, die dann für den Handel vorbestimmt sind. Dazu gesellen sich noch allerhand Edelmetalle, wie Gold oder Silber, sowie Edelsteine in allen erdenklichen Größen und Farben, die in der Regel nur zu geringen Teilen in ihrer ursprüngichen Form gehandelt werden. Typischer ist es, dass sie sofort vor Ort zu filigranem Schmuck und Verzierungen verarbeitet werden, die dann aufgrund ihres großen handwerklichen Geschicks und der Kunstfertigkeit zu deutlich höheren Preisen weiter verkauft werden können. Als letzten Stützpfeiler ihres Handels sieht man die auf der gesamten Insel für ihre Stärke und Ausdauer gepriesenen Walache an, die im Gegensatz ein eher unübliches Trainingsprogramm durchlaufen. Um ihre Körper zu stählen, arbeiten sie ebenso wie die meisten Camisser im und um den Bergbau herum um die schweren Karren voll Gestein von der Mine bis in ein nahegelegenes Lager zu ziehen. Diese eher unkonventionelle Methode erfreut sich jedoch bei vielen Käufern großer Beliebtheit, die die Pferde allein aus diesem Grund für die besten von allen halten und auch für diese allerhand Münzen springen lassen. Besonders bei den berittenen Vultjag-Kriegern gelten sie als sehr begehrt, weshalb das Hause Vultjag als einer ihrer besten Käufer gilt
      Neben diesen Handelsbeziehungen ist vor allem noch der Erzhandel mit dem Haus der Mehyve von großer Bedeutung. Der dazugehörige Vertrag wurde schon von ihren Vorvätern geschlossen und erfreut sich doch immer dem bestmöglichsten Nutzen. Beide Seiten profitieren enorm vom Profit ihrer Zusammenarbeit, aber auch ansonsten bietet er jede Menge Vorteile, da er noch dazu ein allgemeines Friedensgebot zwischen beiden Häusern vorsieht. Mittlerweile hat sich dies jedoch bereits soweit ausgeweitet, dass man durchaus dazu bereit ist im Kriegsfall füreinander einzustehen um dem möglichen Untergang ihres Metall-Imperiums entgegen zu wirken. Bisher ist dieser Fall jedoch noch nie eingetroffen, weshalb man nicht sagen kann, ob beide Parteien diesen Teil ihrer Abmachung wirklich so ernst nehmen, wie sie sollten.
      Diese Festlegung hatte Gormur mit dem vorherigen mehyveschen König getroffen, der nun jedoch nicht mehr ist. Seinen Sohn kennt er beim besten Willen nicht gut genug, um irgendwelche Schlüsse auf die gemeinsame Zukunft ihrer beiden Häuser zu ziehen, doch sonderlich viel hält er von diesem Jungspund noch nicht, der vermutlich noch nicht einmal richtig trocken hinter den Ohren ist. Seiner Meinung nach muss er sich erst beweisen, um auch von ihrer Seite als rechtmäßiger Herrscher anerkannt zu werden, doch er hat bereits lang genug gelebt um zu wissen was solche Zweifel alles bewirken können und möchte gewiss nicht ihre Handelsbeziehungen davon abhängig machen. Die Jungen brauchten auch ihre Chance und seit dem er auf dem Thron saß hatten sich ihre Einkünfte fast verdoppelt. Ihre Erze waren noch nie zuvor so gefragt gewesen, weshalb er durchaus erst einmal über sein Alter und seine Unerfahrenheit hinwegsehen konnte.


      Schmied:
      (übertreffen in ihrer Körperstärke und ihrem handwerklichen Geschick jeden Schmied von außerhalb)

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      Minenarbeiter:
      (besitzen ebenso enorme körperliche Stärke, haben aber auch eine vorsichtige Seite um potentille Schätze nicht zu beschädigen)


      Krieger:
      (bedienen sich in der Regel einer Axt oder eines Hammers und besitzen sowohl robuste, als auch filigran geschmiedete Ganzkörperrüstungen)

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      typisches Schlachtross:
      (für den Verkauf geeignet, eher selten von den Kriegern Camisse' selbst genutzt)

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    • Hier noch etwas zum Haus Goldfield

      Haus Goldfield
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      Das Haus Goldfield wurde vor rund 200 Jahren auf Taranoke gegründet, als der Gründer den fruchtbaren Boden und den damit enthaltenen Wert des Landes erkannte, und niemand sonst zu diesem Zeitpunkt Besitzansprüche stellte. Da die umliegenden Länderein von anderen Häusern, die dem Hause Brerandt folgten, nach und nach anektiert und erkämpft wurden, konnte sich der damalige Bauer Angus Goldfield nahezu ungehindert seinen Sitz aufbauen und die ersten Felder bestellen.Über die Jahre brachten ihm die Felder gute Ernte und die noch schwach gefestigten Häuser der anderen Herrscher waren zum Teil auch auf die Mehl und Kornlieferungen angewiesen, da einige Gebiete der Insel nur spärliche Felder mit wenig Ertrag zu ließen. Manche Nutzpflanze konnte gar nicht erst erbaut werden, und so konnte Goldfield alle benötigten Dinge auf dem Markt eintauschen, entweder gegen benötigte Güter oder gegen Geld.
      Bald jedoch kam er alleine nicht mehr zurecht und musste expandieren, um der Nachfrage Herr zu werden. Das lockte auch bald weitere Bauern, die auf dieser Insel siedeln wollte, und Goldfield heuerte diese an, um auf seinen Feldern zu arbeiten. Hof und Haus konnten sie so selbst bauen und finanzieren, das erste Dorf entstand, und das Vermögen und das Ansehen wuchs weiter. Aus einem Hof wurde bald eine Grafschaft, die sich auch als Haus von Goldfield ausschreiben ließ.
      Ein jeder Nachfahre führte das Erbe im Sinne des Gründers fort - bis zu jenem Tage, als Robert Goldfield die Grafschaft übernahm, und ein finsteres Ereignis, bekannt als das Goldene Massaker, dem Hause großen Schaden zufügte, darunter der Verlust der Gräfin Anna Goldfield, Floras Mutter, die keinen männlichen Erben hinterließ.
      Einzig Flora sollte wohl zur rechtmäßigen Erbin erzogen werden, aber mit 13 begann sie sich für weitaus mehr zu interessieren, als nur für Geschäftsbücher, Handel und Ackerbau, dessen Grundlage der ganze Besitz der Goldfields ist.
      Ihr Vater Graf Robert Goldfield kann dies bis heute nicht gut heißen.
      Zur Zeit noch führt er das Haus und leitet alle nötigen Verbindungen zur neutralen Handelsnation, welche zur Zeit vom Händer Tamas angeführt wird, welcher widerum ein guter Freund von Goldfield ist, der einmal im Jahr den Sitz persönlich besucht, und dabei auch viele Information mitbringt.


      Graf Robert Goldfield

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      Gräfin Anna Goldfield ( Verstorben )
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      Haus Goldfield
      Haus Goldfield.png

      Grafschaft Goldfield
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      Goldweizenfeld
      Von ihnen gibt es zaghlreiche Felder, die sich kilometerweit erstrecken
      Goldweizen Feld.jpg

      Goldweizen
      Das wichtigste Handelsgut der Familie Goldfield. Es gibt keinen besseren eizer, der sich für Mehl und Brotherstellung eignet, oder zum Herstellen von Bier für Camisse

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    • Lord von Brerandt

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      Name: Orin Brerandt
      Alter: 43
      Größe: 1,86m
      Familie: Ehefrau Maraya Brerandt und zwei Töchter
      Eigenschaften: Im heimlichen Zuhause der Brerandts prangt schon immer ein lebensgroßes Portrait über der Eingangstür: Parros Brerandt, der Vater aller Brerandts und Gründer des Landes, das sich bis heute Taranoke nennt. So wie auch dessen Sohn und Enkel, deren weitere Söhne und Enkel trägt auch Orin Brerandts Erbe mit Stolz und Würde weiter. Erwachsen aus damals noch unbekanntem Haus haben sich die Brerandts mit ihrem Erbe einen Adelstitel ergattert - und nach diesen Prinzipien lebt Orin.
      Das Haus war schon immer geprägt von Traditionen. Sie halten an ihren Ritualen und Bräuchen fest, so treu wie sie am elfischen Vertrag festhalten. Den Tag der Ankunft halten sie noch immer fest wie einen Feiertag und richten ein wahres Fest aus, genauso wie am Tag des Elfenbündnisses. Den "Barbarenkrieg" nennen sie stolz die Schlacht, bei der Brerandt einst mit den Elfen zusammen um ihr Land kämpfte. Die erste große Schlacht, an dem ein Auswärtiger anwesend war, doch noch lange nicht die letzte. Als Bewahrer eben solcher geschichtlichen Ereignisse, scheuen die Brerandts dabei keine Mühen. Bei ihnen steht der Luxus im Vordergrund, sowie der unschätzbare Reichtum an Nahrung und Gold. Erst durch die Elfen erlangten sie einst eine einmalige Jagdkunst, von der sie auch heute noch Gebrauch nehmen. Dabei gelten besonders die Felle der Tiere als essentielles Gut, da sie so gut wie überall verarbeitet werden. Sei es Schmuck, Kleidung, Decken, Möbelbezug oder einfach noch Zierde; Tierisches Fell hat hohen Wert bei Brerandt. Und das mit Grund: Es gilt als Wahrzeichen des Hauses, die Verkörperung des gejagten Wilds, das durch ihre Hände gestorben ist. Wie Kronen tragen sie das Symbol mit sich herum und wer es wagt ihre Würde in Frage zu stellen, bekommt es mit der rohen Kraft ihrer Macht zu tun. Als größtes Haus besitzen sie nicht nur den Vorteil des unerschöpflichen Waldes mitsamt seiner Elfen, sie kennen sich außerdem in ganz Taranoke aus, als würde sich das Land vor ihnen ausbreiten. Urväter zeichneten bereits Karten, noch während die Barbaren dort lebten und auch wenn es kein anderer wahrhaben will, so wissen sie über jegliche Schwachstellen des Landes Bescheid. Wenngleich ihr Sitz in den Rabone-Wäldern liegt, haben sie doch ihre Finger überall und ziehen im Geheimen an ihren Fäden.

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    • Taranoke's Schlacht [Taru & Codren]

      Zweite Versammlung der tarakonischen Mächte

      Es war ein verregneter Tag, als Brerandt's Kutsche bei der Burg Ovil anrollte, die vier prachtvollsten Hengste, die sein Hof gerade zu bieten hatte, vorneweg. Seit den frühen Morgenstunden hatte der Regen bereits unentwegt hinab geprasselt und dementsprechend schlecht war auch seine Stimmung, als seine Bediensteten ausstiegen, um den Weg zum Burgtor vorzubereiten. Er trug den kastanienbraunen Bärenpelz um seine Schultern, mit den Elfenbeinknöpfen an seiner Brust und den schwarzen Seidenhandschuhen, die er trotz ihres Schutzes unter den Pelz steckte, damit der Regen wenigstens sie verschonen würde. Dies waren wahrlich schlechte Omen für die zweite Versammlung dieses Jahres.
      Normalerweise trafen sich all jene, deren Einfluss Taranoke's Zukunft verändern würde, einmal im Jahr um über die gemeinsamen Ziele und Dispute zu sprechen - hauptsächlich die Streitigkeiten. Darunter zählten Grenzbestimmungen, erweiterte oder abgeschlossene Handelsverträge, die unmittelbare Gefahr der Barbaren und die aufstrebenden Mächte anderer Häuser. Diese Treffen gab es schon solange es Taranoke gab, aber eine Wiederholung einer solchen Versammlung war noch nie nötig gewesen. Dieses Mal allerdings schon.
      Die Tür öffnete sich und ein kalter Luftzug brachte den Regen mit hinein.
      "Pass doch auf", knurrte Orin den Bediensteten, dessen Namen er nicht kannte an und beeilte sich, aus dem Wagen zu kommen. Die Felle würde er bei seiner Rückkehr sowieso wegschmeißen
      müssen, da half auch kein reinigen mehr, dennoch konnte er nicht mit ansehen wie sie von den Tropfen verunstaltet wurden.
      Draußen angekommen beeilte sich eine junge Frau damit, seinen Pelz aufzufangen, bevor er auf dem Boden landete, und lief ihm dann mit dem hinteren Ende in den Händen nach, während er im
      Schutze einer hochgehaltenen Plane in den Burghof flüchtete. Auf den Mauern wurde seine Anwesenheit von Soldaten in silberner Rüstung weitergetragen, die sich aber nicht von der Stelle
      rührten. Man hatte sich schon lange darauf geeinigt, dass man eine neutrale Bewachung brauchte, damit Herrscher wie Vultjag keinen unmittelbaren Vorteil davon erhielten, unter seinen eigenen Leuten zu sein. So bezogen sie ihre Soldaten zu den Versammlungen stets aus einem Kloster in den Bergen, in dem sich eine Mönchsgemeinschaft zur Meditation niedergelassen hatte. Es waren zwar keine ausgebildeten Soldaten, aber sie konnten kämpfen und waren damit stark genug, um die jährlichen Besucher daran zu hindern sich gegenseitig umzubringen.
      Am gegenüberliegenden Ende angekommen suchte er schnell den Schutz der steinernen Mauem und ließ das Tor hinter sich zufallen. Das düstere Licht der brennenden Fackeln umhüllte ihn ebenso schnell wie die ruhige Atmosphäre, die sie mit sich brachten.
      Den Gang entlang hinter den eisernen Türflügeln befand sich auch schon der Saal mit dem langgezogenen Tisch, an dem Lyxaxu bereits Platz genommen hatte.
      "Scheußliches Wetter", brummte er zur Begrüßung und klatschte seine Handschuhe auf den Tisch, die natürlich nass geworden waren. Lyxaxu saß lässig in ihrem Stuhl, zurückgelehnt, die Beine gekreuzt und mit dem Rücken zu ihm gewandt. Ihre einzige Antwort dazu war ein belustigtes Schnauben.
      "Das ist nur Wasser. Das wird deine Knochen schon nicht weich machen" Orin nahm am Kopfende platz und ließ die Provokation kommentarlos an ihm vorbei rauschen, Wenigstens war die Innenseite des Pelzes noch trocken.
      "Sind die anderen schon hier?"
      "Ich bin auch erst angekommen." Damit war auch schon das private Gespräch zwischen ihnen erledigt, wenigstens ohne einen Streit. Nach und nach trudelten die anderen ein und nachdem alle angekommen und die Gespräche sich gelegt hatten, erhob Brerandt sich.
      "Willkommen - ein weiteres Mal. Ich freue mich dass ihr alle heil angekommen seid" Angesichts des Regens war der Sarkasmus nicht zu überhören.
      "Wir sind heute hier, weil wir uns um ein weitaus wichtigeres Problem kümmern müssen, als die diesjährigen Steuereinnahmen" Ein Schnauben von Lyxaxu.
      "Die auswärtigen Länder Übersee rücken uns mit ihren Kundschaftern und Gesandten immer weiter auf die Pelle und wenn die momentanen Umstände sich nicht ändern, werden wir neue Grenzen schaffen müssen. Lyxaxu, warum erzählst du nicht weiter?" Ein desinteressierter Blick der Seefahrerin wanderte durch die Runde, aber als sie sprach, war ihre Stimme fest und klar.
      "Die Schiffe kommen mittlerweile in kleinen Flotten von etwa 5-10 Schiffen und versuchen auch bei der nördlichen Küste am Wald anzulegen. Sie reden davon, dass sie neue Handelsverträge anbieten und sich an unserem wirtschaftlichen Fortschritt beteiligen wollen, aber die meisten von ihnen die an Land gehen, verschwinden in den Wäldern und werden nie wieder gesehen. Ich habe mittlerweile den Verdacht, dass es sich um Spione handelt und habe meine Männer ausgeschickt, aber alle werden wir niemals erwischen. Einige befinden sich sicherlich noch unter uns."
      "Was ist mit deinen Zollstellen? Sie können die Fremden sicherlich ausmachen." Lyxaxu warf ihm einen nur allzu giftigen Blick zu, da er genau wusste, dass er damit einen wunden Punkt erwischt hatte. Nach einer kurzen Pause erklärte sie.
      "Zwei der Stellen sind bereits ausgefallen, weil die Arbeiter streiken. Sie verlangen nach höherem Lohn bei den Gütern, die die Zölle überqueren. Ich habe bereits Soldaten hingeschickt um die Lage zu klären, aber diese Idioten können kein Gold zählen, geschweige denn jemanden ausfindig zu machen." Ein provokanter Blick huschte zu Vultjag, als rede sie von seinen Soldaten.

      @Zerome
      @Taru
    • Burg Ovil
      Prinze Zane Mehyve

      Das Wetter war wirklich kein gutes Reisewetter. Es hatte schon ein paar Tage Zeit in Anspruch genommen, um von seinem Sitz aus bis hier zur Burg in Brerandts Gebiet zu reisen, aber nur am letzten Tag hatte es angefangen zu regnen. Sollte man das als ein Zeichen deuten? Nun, die Versammlung stand ja auch nicht unter einem guten Grund an, sondern wegen gewisser Umstände, die sich nach und nach im ganzen Land auszubreiten scheinen.
      Neben seiner Kutsche, die von einem vierer Gespann an pechschwarzen Pferden gezogen wurden, begleiteten den Prinzen noch eine Delegation aus 50 berittenen Soldaten, darunter zehn Schützen. Ohne Absicherung sollte man sich schließlich nicht durch das Land wagen.
      Im Burghof angekommen, stieg er aus und spähte zum Himmel. Die Sonne hatte keine Chance die Wolkendecke zu durchbrechen. Nur Regen viel wie aus einem zerbrochenem Eimer hinab. Pfützen hatten sich gebildet. Brerandt war kurz vorher eingetroffen. Egal. Er strafte sich und marschierte los. Begleitet wurde er von zwei Bediensteten, die einen Regenschutz schleppten, so wie ein Magier, der am Boden das Wasser beiseite schob, damit Zanes Stiefel trocken blieben. Nicht ein Tropfen Wasser, nicht ein Tropfen Schlamm sollten sein Auftreten besudeln.
      Kurz darauf betrat der das Innere der Burg und begab sich erneut zu dem Saal, an dem er vor nicht all zu langer Zeit sein erstes Treffen mit den anderen Führern der Lande abgehalten hatte. Der Magier öffnete die Tür, blieb jedoch vor dem Raum und schloss die Tür wieder hinter dem Prinzen. Zane widerum sah sich nur kurz um, reagierte aber nicht auf leichtes Nicken oder Blicke zur Begrüßung, sagte selbst auch nichts, nahm auf einem der Stühle Platz und lehnte sich etwas zurück. Seine Haltung wirkte desinteressiert und gelangweilt. Er schien zwar zuzuhören, aber es wirkte so, als wäre er eher damit beschäftigt, die Nägel an seinen Händen zu begutachten. Vielleicht brauchten sie ja wieder mal Pflege. Auch betrachtete er die Innenhand, suchte nach möglichen Schwielen, die vom Training mit dem Schwert stammen könnten. Wurde er fündig? Vermutlich war ihm das auch egal.
      Er hörte zu, aber schien keine Anstalten zu machen, ein Wort dazu zu sagen. Selbst als der Anführer von Vultjag mit feindseeliger Aura aufzutreten schien, ignorierte er das gekonnt.


      Schlachtfürst Trakur

      Die Tür polterte auf, als der Hühne eintrat, und der Schwung der Tür reichte aus um selbst wieder zuzufallen. Die Reise hatte ihm nicht anhaben können. Er war alleine mit dem Pferd hergeritten, und ihm war es egal gewesen, ob es regenete oder nicht. Er hatte auf der anderen Seite gegenüber von Prinz Zane am Tisch platz genommen. Klitschnass vom Regen, ignorierte er die Feuchtigkeit, verschränkte die Arme vor der Brust, brummte zur Begrüßung und wartete ab. Brerandt übernahm als Erster das Wort. Die Frau aus Lyxaxu hatte ebenfalls einiges zu berichten. Zudem schien sie mit ihren Soldaten unzufrieden zu sein. Im gefiel nicht, das sie dabei in seine Richtung sah. Könnten es angeheuerte Krieger sein, denen man Versagen anheften wollte, um seine Soldaten hier schlecht zu reden?
      Er lachte trocken auf.
      " HAHAHA, Tain Lyxaxu, es ist mir mal wieder eine Ehre, mit euch hier an einem Tisch zu sitzen. Und ich bin mir ziemlich sicher, das eure Soldaten die geborenen Sucher sind. Meine hingegen sind geborene Krieger. Sie suchen nicht, sie kämpfen."
      Er lähnte sich vor, ein Arm am Tisch abgestützt. "Wollt ihr ein paar fähige Krieger erwerben? Schließlich müssen jene, die es zu finden gilt, auch wieder vertrieben werden." Er grinste, auch wenn man es nur anhand der kaum sichtbaren Gesichtsbereiche bemerken konnte.
      Sicher würde sie ihm jetzt sagen wollen, das sie an besagten Stellen bereits Soldaten aus Vultjag postiert hätte. Aber sicher würde sie nicht sagen, das sie es auch wären, die nach irgendwelchen Fremden Ausschau halten sollten, und dabei schändlich versagen.
    • Elfenkönigin Alannia Norodiir


      Es entsprach nicht der Norm, dass man sie zu solchen Treffen einlud. Schon gar nicht wenn es sich dabei um eine Versammlung taranokescher Mächte handelte zu denen die Elfen nun einmal nicht gehörten. Dennoch... Es hatte sie sogar ein Gesandter des Hauses Brerandt erreicht, was die Sache doch sehr eindeutig machte. Sie mochten die einstigen Herrscher dieser Insel sein, doch wurden sie schon vor langem von den Menschen abgelöst. Dass sie nun jedoch einer ihrer Sitzungen beiwohnen sollten, sprach ware Bände über den Ernst der Lage. Die Menschen ließen sich nur selten mit den Elfen ein und jetzt wirkte es fast schon so als würden sie ihre Hilfe ersuchen. Immerhin hatte sich seit Jahren kein Gesandter mehr in die Tiefen des Waldes bis zu ihrem Königssitz vorgewagt um ihr ein Anliegen vorzutragen. Um ehrlich zu sein kam es allgemein eher selten vor, dass sich ein Mensch dorthin verirrte. Noch eher öffneten sich die Elfen für die Außenwelt um Handel zu betreiben und alte Verbindungen zu pflegen. Doch jetzt war nicht der Zeitpunkt um misstrauisch zu sein. Es war keine Kriegskonferenz und auch wenn sie den wahren Grund ihres Zusammentreffens noch nicht kannte, wollte sie vorurteilslos bleiben. Alles andere würde lediglich ihre Wahrnehmung trüben und das wäre im Moment einfach nicht angebracht.
      Entgegen der Worte ihrer Berater und Untertanen war sie allein und unbewaffnet erschienen. Sie wollte kein böses Blut. Schon gar nicht als Gast der lediglich auf den Geheiß des Gastgebers geduldet wurde, denn sie ging nicht davon aus, dass die anderen Teilnehmer sonderlich erfreut über ihre Ankunft waren. Aber daraus würde sie sich nichts machen. Die Elfen waren ebenso ein Teil der Insel und hatten dadurch genauso ein Anrecht darauf hier vertreten zu sein, wie alle anderen, auch wenn sie noch keinem von ihnen wirklich begegnet war und selbst die Geschichten, die man im Wald hörte ihre Zeit brauchten bis sie sie erreichten. Sie hatten also nur ein recht grobes Bild der anderen Anwesenden das jedoch hoffentlich durch dieses Treffen ein wenig aufklaren würde.
      Sie stieg also schon fast stolz vom Rücken des majestätischen Hirsches herab, der sie auf dem Weg bis hierher getragen hatte und nun in einiger Entfernung zur eigentlichen Burg auf sie warten würde. Die letzten paar Schritte bis zum Tor schaffte sie auch gut allein und der Regen, der dabei auf sie nieder prasselte störte sie nun wirklich nicht. Es gab schlimmeres, doch sie hoffte wirklich, dass es kein schlechtes Omen war wenn der Himmel schon zu Beginn dieses Treffens weinte. Eigentlich verhieß Regen nur gutes, stärkte den Wald und auch die Magie, aber nun... Sie war sich unsicher, als sie erhobenen Hauptes das Tor passierte und nur wenig später ins Innere der Burg geleitet wurde. Ihre Ankunft war also wirklich erwartet wurden...
      All die Steine um sie herum wirkten beengend. Sie war an weite grüne Flächen und das Sternenzelt gewöhnt, nicht aber an kalte, graue Felsen, die nichts mehr von ihrem natürlichen Selbst besaßen. Während des Gehens rollten sich ihr deswegen fast die Fußnägel hoch und auch als sie die erleuchtete und bereits gut besetzte Versammlungshalle betrat, nahm dieses Gefühl nicht ab. Einzig und allein die Tatsache, dass hoffentlich alle anderen sich auch an die Vorgaben, unbewaffnet zu erscheinen, gehalten hatten. Denn allein waren einige von ihnen schon einmal nicht gewesen. Aus welchem Grund sonst sollten draußen vor den Toren bereits Männer in Rüstungen ihr Lager aufschlagen. Es war wirklich nicht so wie sie erhofft hatte, doch jetzt hieß es wohl Augen zu und durch.
      Seufzend ließ sie sich auf einem der letzten verbliebenen Plätze nieder und konnte den lauten Gesprächsfetzen nur spärlich folgen, die erst verstummten als Brerandt das Wort an sich nahm. Der Einzige den sie hier in dieser Runde kannte. Zwar nur von einem früheren Besuch gemeinsam mit ihrem Vater, doch sein Gesicht konnte sie zumindest einem Namen zu ordnen, während sie bei allen anderen wohl eher raten musste, durch die Gespräche aber schon ein paar Namen aufgeschnappt hatte. Wirklich vertrauenserweckend wirkten sie alle nicht, doch sie wollte eine friedliche Koexistenz mit den Menschen. Möglicherweise waren sie alle gar nicht so schlimm wie sie jetzt noch vermutete. Es kam immerhin auf die Inneren Werte an und von den könnten sie alle eine ganze Menge verbergen.


      Eisenfürst Gormur Melnud


      Die Verordnung sah es zwar eigentlich vor allein, ohne Gefolgschaft zu erscheinen, doch daran hielt sich sowieso nie irgendjemand. Außerdem war es lediglich eine Zweitversammlung und er nahm diesen langen Weg gewiss nicht ohne einen kleinen Eigennutzen auf sich. Er schadete schließlich niemandem damit und irgendwann musste man seinen Erben auch einarbeiten. Er wollte schließlich nicht, dass seine Tochter so endete wie der Spross aus dem Hause Mehyve. Sicherlich hatte der Junge seine Qualitäten, doch seit des letzten Treffens hatte er deswegen einfach ein ganz schlechtes Bauchgefühl. So sehr er sich auch bemühte, einen verwöhnten Bengel würde man immer und überall erkennen und er gab sich noch nicht einmal sonderlich viel Mühe dies überhaupt zu verstecken. Es wirkte fast schon als wäre er stolz darauf und das hatte ihn bereits beim letzten Mal dazu veranlasst nur noch mit dem Kopf zu schütteln. Hoffentlich würde es dieses Mal besser werden, sonst würde er sich sofort zur Ruhe setzen und seiner Tochter die Zügel in die Hand geben. Er war einfach schon zu alt für all das.
      Wie nicht anders zu erwarten ritten sie beide auf den Pferden, die den Stolz ihres Hauses darstellten ein und er war wirklich froh nirgendwo Trakur ausmachen zu können, der sonst sicher versucht hätte sie ihm unter dem Hintern wegzuzerren. Sein Auge für gute Pferde war vortrefflich, doch er sollte bereits gut genug wissen, dass manche von ihnen einfach unverkäuflich waren. Manchmal besaß er einfach keinen Anstand, doch jetzt wo er noch einmal genauer darüber nachdachte, traf das wohl auf so ziemlich jeden von ihnen zu. All diese Jungspunde ohne rechte Erziehung... Sie waren all die Aufregung wirklich nicht wert und er hoffte, dass dieses Treffen wirklich absolut notwendig war. Er hatte schließlich noch Gesteinslieferungen, die erfüllt werden wollten und so etwas organisierte sich nur selten von allein. Er hatte zu tun und nach ihrer alljährlichen Sitzung gewiss nicht damit gerechnet, dass so bald eine neue einberufen wurde.
      Der Regen machte ihm nichts aus, doch er trübte seine sowieso schon schlechte Laune. Die Reise war zu lang gewesen und er hatte sich zu sehr den Kopf über unwichtige Themen zerbrechen können... Da half auch die Gesellschaft seiner ältesten Tochter nichts, die zwar nicht auf den Kopf gefallen war und einen würdigen Nachfolger für ihn abgeben würde, wie er selbst aber eher mürrisch und schweigsam veranlagt war. Es war also wirklich nicht weiter verwunderlich, dass er den Saal bereits mit herabgezogenen Mundwinkeln betrat und dann auch noch die Tür lauter als unbedingt nötig hinter sich ins Schloss fallen ließ. Nicht nur hatte man ihm gerade eben erst offenbar, dass alle Begleiter vor der Tür warten mussten, nein, damit nicht genug, er war auch noch der Letzte von allen und musste zähneknirschend feststellen, dass Orin mittlerweile wohl verrückt geworden war. Selbst die Elfen hatte er eingeladen. Welche Apokalypse musste über sie hereinbrechen, damit er zu solchen Mitteln griff?
      Normalerweise mischte er gern diesen buten Haufen etwas auf, verwickelte sich gern in einen kleinen abwechslungsreichen Wortgefecht, zu dem man sonst nur selten die Gelegenheit bekam, och im Moment wünschte er sich nichts sehnlicher als einen wirklich großen Krug Met. Der würde seine Laune zumindest ein wenig aufbessern und dann könnte er gewiss auch besser mit all dem klarkommen, doch Alkohol wurde wenn überhaupt erst nach den Verhandlungen gereicht, schließlich wollte man keine volltrunkenen Hausführer, obwohl das gerade sein angestrebter Zustand war. Stattdessen gab er sich einfach mit dem zufrieden was Brerandt und das Fräulein aus dem Hause Lyxaxu zu sagen hatte, dem er nur brummend zustimmte. Er war eindeutig noch nicht wieder für diese Verhandlungen aufgelegt und die Tatsache, dass Trakur keine zwei Sekunden brauchte um etwas wirklich sinnloses dazwischen zu schreien, machte es nicht besser. Er hatte sich nicht aufregen wollen, doch gegen den Strich ging ihm das alles trotzdem, weshalb auch all das ruhig durchatmen nicht mehr wirklich half und er stattdessen, dass Wort an sich nahm. „Und wo wären deine Krieger heute, gäbe es keine camisseschen Pferde? Wenn ich recht gesehen habe, bist du doch auch auf einem von ihnen hier eingetroffen. Du solltest den Mund also wirklich nicht so voll nehmen. Es ist nicht nur dein Verdienst. Ohne Waffen und Pferde wären deine Männer genauso nutzlos wie ein paar Vogelscheuchen.”, stellte er mit fester Stimme klar und hatte sich dabei sogar etwas auf dem Tisch abgestützt. Genau aus diesem Grund liefen diese Treffen immer aus dem Ruder, doch einsehen wollte das irgendwie nie jemand.
      "My heart goes out with this one." - "Don’t worry. I promise I will return your heart to you."

      The Dragon Prince - Ethari & Runaan
    • Es dauerte keine Sekunde, da hatte sich Lyxaxu schon auf Vultjag's Provokation eingelassen und schoss in ihrem Stuhl nach vorne, um ihn mit ihrem sengendem Blick zu verbrennen. Es war fast schon so, als würde sich die Versammlung vor nicht allzu langer Zeit ein zweites Mal abspielen.
      "Eure Krieger werben? Lieber würde ich Pferdedung fressen, als mir das noch einmal anzutun! Eure Krieger sind nichts weiter als ein paar hirnlose Hunde." Zu ihrer sichtbaren Freude, was sich durch ein schiefes Grinsen zeigte, war Camisse auf ihrer Seite.
      "Ohne seine Pferde seid Ihr nichts und ohne Eure Waffen könnt Ihr nicht einmal kämpfen. Ihr könnt Euch nur glücklich schätzen ihn hier als loyalen Nachbarn zu haben, sonst wären wir diejenigen mit den besten Kriegern!" Eine rasche Handbewegung zu dem stillen Zane machte deutlich, wen sie genau meinte. Dabei beachtete sie den jungen Herrscher nicht einmal. In ihren Augen war er ihre Aufmerksamkeit nicht würdig, solange er sich nicht als fähiges Oberhaupt bewiesen hatte. Leider gab es hier keine Abstimmung, mit dem sie jemanden rauswerfen konnten.
      "Meine Herren, ich bitte euch. Wenn wir dann jetzt wieder zum Thema zurückkommen könnten…", startete Orin einen Versuch, während er noch immer am Kopfende stand, die Handschuhe vor sich auf dem Tisch und die konzentrierte, steinerne Miene, die er in der Öffentlichkeit immer zur Schau stellte. Tain wusste genau, dass er das nur tat um als besser als die anderen dazustehen und gewährte ihm gerade deshalb nicht diese Unterbrechung.
      "Wie kommt es eigentlich, dass man ihn hierzu einlädt? Er ist gerade mal aus den Windeln geschlüpft und keine drei Tage auf dem Platz seines Vaters, da hat er hier auch noch Mitspracherecht! Der sollte erst lernen wie man den Mund aufmacht, bevor er Entscheidungen trifft." Es war unnötig klar zu machen, wen sie dabei meinte. Brerandts einzige Antwort dazu war:
      "Er ist ein Oberhaupt so wie alle von uns."
    • Trakur

      Er lachte kurz auf, begrüßte die kleine Flamme, die versuchte ein Großfeuer zu werden. "Mag sein, das wir Pferde aus Camisse brauchen, da sie die besten Tiere für lange Ritte und machtvolle Schlachten sind, aber wir brauchen auch Holz aus den Rabonewäldern, die über den Seeweg gelifert werden. Und in letzter Zeit sind verdächtig viele Piratenschiffe daran beteiligt, Handelsschiffe von Brerandt zu kapern und zu versenken. Auch jene aus euren Häfen sind dabei nicht untätig, verehrte Lady. Und ich ich frage mich, wofür brauchen die all das Holz? Bauen sie vielleicht insgeheim eine größere Flotte auf? Und auch von eurem Reich gibt es Berichte, das eure Schiffe ebenfalls gerne mal einen Holztransport kapern. Für eure Flotte? Außerdem scheint ihr eure Preise erhöht zu haben, was den Holzhandel über den Seeweg betrifft. Denn eure Schiffe werden seltsamerweise nicht von den Piraten angegriffen, und meine Leute haben kaum eine andere Wahl als vorerst mit eurem Volk zu handeln."
      Trakur brauchte nicht erwähnen, das die spärlichen Wälder seines Reiches kaum brauchbares Holz zum Bau liefert. Ausgedörrte dürre Bäume die sich eher als Feuerholz eigneten waren es kaum wert, diese zu fällen und weiter zu verarbeiten.

      Zane mischte sich plötzlich ein, ehe Tain etwas darauf erwiedern konnte.
      "Schon interessant, das ausgerechnet Vultjags Krieger maßgeblich daran beteiligt sind, in den Reihen der Söldner zu versuchen, dieses Treffen zu vereiteln. Woher wussten sie, welchen Weg ich nehmen würde? Wir wurden gestern Mittag angegriffen - gezielt. Fünf Mann habe ich verloren, ehe wir den Feind zurückschlagen konnten. Sie hatten es nur auf meine Kutsche abgesehen, und den Angriff sofort eingestellt, als sie die Verteidigung nicht durchbrechen konnten."
      Zane vermied es einen zu rauen Tonfall anzunehmen. Auch vermied er es, einen der Anwesenden mit Blickkontakt zu beehren.
      "Und wie die Dame es schon andeutete, ohne die Waffen aus Mehyve sind eure Soldaten auch nichts wert. Und dafür, das sie mich angegriffen habe, werde ich den Preis für drei Monate für Vultjag verdoppeln. Seht das als Strafmaßnahme."

      Trakur sprang auf. "WAS? Habt ihr den Verstand verloren? Söldner, ja, es waren vielleicht Söldner, aber ich habe sicher keinen Angriff befohlen. Wagt es ja nicht, mir zu unterstellen, euch nach dem Leben zu trachten. Es könnte sich womöglich bewahrheiten."

      Zane verzog nur minimal die Lippen. "Wie dem auch sei. Dennoch habt ihr in letzter Zeit erheblich mehr Waffen bestellt als üblich. Rüstet ihr zum Krieg?"
      "Soll das eine Drohung sein? Ihr selbst habt euer Militär doch verstärkt. ", erwiederte Trakur.
      "Nur um ein paar Aufstände niederzumetzeln.", entgegnete Zane trocken und gelangweilt.
      "Hehehe, seht ihr, und wir brauchen eben die Waffen, um mit den Piraten fertig zu werden.", meine Trakur schließlich und blickte dann zu Tain hinüber. Ganz so, als wollte er sagen, das ihre Bemühungen, den Holzhandel zu erschweren, nicht von Dauer sein werden. Sie wäre sicher mit den Piraten im Bunde.

      Zane begutachtete wieder seine Hände. "Und, was gedenkt Brerandt gegen die Piraten zu unternehmen? Mir kann es ja egal sein. Solange Vultjag genug Waffen kauft, können wir genug Erz aus Camisse bestellen. Wenn ihr Krieg gegen die Piraten führen wollt, nur zu."
      Zane würde es begrüßen. Er würde viel Geld über den Waffenhandel einnehmen. Also, warum nicht versuchen, hier eine kleine Saat keimen zu lassen?
      Und Camisse würde durch das Erz florieren.
    • Eigentlich hatte Gormur keine Hintergedanken gehabt, als er sich mit Trakur angelegt hatte, denn manchmal musste man ihn einfach ausbremsen und auf den Boden der Tatsachen zurückbefördern bevor er zu übermütig wurde. Es war also nur logisch gewesen sich auf die gegenüberliegende Seite zu stellen, doch dass er dadurch gleich so etwas großes Losgetreten hatte... Es war immer wieder erstaunlich wie leicht sie sich alle doch reizen ließen und manchmal fragte er sich eben genau aus diesem Grund wie diese Zusammenarbeit überhaupt funktionieren sollte, wenn sie sich bei diesen Umständen vermutlich am liebsten gegenseitig zerfleischt hätten. Zumindest bei Trakur und der Kleinen Lyxaxu konnte er sich das sehr gut vorstellen. Und eigentlich wäre es auch durchaus abwechlungsreich. Selbst Prügeleien waren bei dieser Art von Versammlungen eher rar, da sie sofort unterbunden wurden und auch Todesfälle hatte es nur wenige gegeben, so dass er sie problemlos an einer Hand abzählen konnte. Das Spektakel wäre es also wirklich wert und dann hätte er auch endlich einmal eine Geschichte bei der es sich wirklich lohnte sie zu Hause zu erzählen. Alles bisherigen waren mehr als nur langweilig gewesen. Vielleicht sollte er sie also nur noch mehr anstacheln. Es konnte sicher nur besser werden, immerhin waren sie bereits jetzt lauter als Brerandts Rufe und würden demnach nicht allzu bald aufhören.
      Er gestand es sich nicht gern ein, aber er musste dem Mehyve Jungspund wirklich recht geben. So sehr ihn seine hochnäsige Art auch würgen ließ, ein Krieg hatte sich seine Vorteile. Vor allem für ihre beiden Häuser, die daraus sicher einen enormen Profit schlagen konnten. Profit den er zwar nicht unbedingt benötigte, doch die Staatskasse beschwerte sich nie über ein paar klirrende Münzen zu viel. Es wäre also wirklich das Beste diesen Piraten den Gar aus zu machen. Jetzt mussten sie nur noch allen anderen diese Methode ein wenig näher bringen, aber das sollte sicher nicht allzu schwer sein und so ungern er es auch zugab, ein wenig gefiel ihm diese Art an dem Bengel schon. Er wusste was er wollte und das war anders als bei seinen Eltern. Vielleicht war er also doch gar nicht so schlecht mit ihm dran. Immerhin besaß er eine scharfe Zunge und einen klugen Verstand. Alles andere würde sich zu gegebener Zeit noch herausstellen.
      „Ich finde wir sollten wirklich darüber nachdenken. Piraten bedeuten ernsthafte Probleme für unsere Schiffe und wenn die Sicherheit auf See nicht mehr gewehrleistet ist sehe ich keinen Grund euch länger zu vertrauen. Oder sehe ich das falsch? Ihr seid keine Piratenbraut, sondern für den Schutz unserer Fracht verantwortlich, wenn ich mich recht erinnere.“, wandte er sich nun auch noch an Tain. In diesen Situationen musste man flexibel sein, denn es gab keine wirklichen Verbündeten. Sie alle waren eigenständige Häuser und das hätte man ganz eindeutig besser bedenken sollen, als man sich dise Treffen erdacht hatte.
      Sie würden gewiss nie so harmonieren wie man das gern hätte und allein diese Tatsache jagte der Elfenkönigin am anderen Ende der Streitigkeiten einen kalten Schauer nach dem anderen den Rücken hinab. Wo auch immer sie sich hier hineinmanövriert hatte, es war gewiss nicht gut und sie war wirklich froh, dass noch niemand das Wort an sie gewendet hatte, denn so langsam begann ihr grenzenloser Optimismus wirklich zu brökeln. Es schien keine gute Entscheidung gewesen zu sein diese Menschen mit der Insel zu betrauen, denn gerade verhielten sie sich nur wie Kinder. Große Kinder mit Waffen in der Hand, die einander mehr Schaden als Nutzen brachten. Warum musste sie sich das antun? Wollte man sie foltern? Das wäre eindeutig auch noch einfacher gegangen, doch hier musste sie eine Fassade wahren um des Friedens und ihres übergeordneten Zieles Willen. Sie konnten sich schließlich nicht nur so in der Wolle haben. Irgendwann musste doch auch mal Ruhe einkehren, oder? Das würde nicht ewig so weitergehen... oder? Fragend wandte sie ihre Blick an den andern vorbei in Richtung Brerandt der wirklich versuchte seine Fassung zu wahren, doch im war anzusehen wie sehr ihn das alles doch reizte. Einfach würde es gewiss nicht werden. Für keinen von ihnen.
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      The Dragon Prince - Ethari & Runaan
    • Kaum hatte Lyxaxu schon ihren Zorn gegenüber Mehyve's unverschämtes Verhalten ausgesprochen, machte er sie doch tatsächlich für einen Moment sprachlos, als er zu sprechen anfing. Allerdings waren seine nachfolgenden Worte sehr viel wichtiger, sodass Tain einen verräterisch langen Moment brauchte, um die Fassung zu bewahren.
      "Ich stehe mit dem Piratensyndikat in Kontakt, weil es auf unseren Gewässern fährt, die ich zu beschützen weiß. Bevor du mir unterstellst, dass ich illegale Geschäfte betreibe, solltest du dich lieber fragen, wer dir deinen Schutz gewährleistet." Sie spielte beleidigt, verschränkte die Arme und lehnte sich zurück, doch leider schwankte die Aufmerksamkeit sehr schnell wieder auf sie um und sie bedachte nun Camisse mit einem überaus giftigen Blick.
      "Solange Ihr Euer Bier und Euer Fleisch bekommt, sehe ich keinen Grund, dass Ihr Euch in meine Angelegenheiten mischen müsstet. Die Piraten können tun und lassen was sie wollen, solange sie uns in Frieden leben lassen. Solche Schäden kommen immer mal wieder vor." Tain war eine wahrlich schreckliche Lügnerin, aber sie wusste darum, und so sprach sie nicht weiter sondern verfiel in eine schmollende Stille. Brerandt ergriff die Gelegenheit sofort.
      "Der Seeweg ist einer unserer größten Schwachstellen, weshalb wir uns auch heute eingefunden haben. Es gibt vermehrte Angriffsstellen an den Küsten, die von Piraten und den Barbaren ausgenutzt werden. Wir müssen eine einheitliche Lösung finden dagegen vorzugehen, damit wir das Problem ein für alle Mal eindämmen können. Darf ich deshalb bitte vorstellen: Alannia Norodiir." Eine ausladende Handgeste deutete auf die Elfe, die nun von Lyxaxu zum ersten Mal richtig angesehen wurde. Während sich eine erwartungsvolle Stille ausbreitete, ruhten nun alle Augenpaare auf der dunklen Königin.
    • Zane unterbrach kurz darauf die Stille. "Die Waldelfen? Richtig. Die ursprünglichen Bewohner dieser Insel. Und dann kamen wir, die Menschen, und bauten überall unsere Reiche auf. Es wäre nicht verwunderlich, wenn ihr Waldelfen einen Plan ausgeheckt habt, um Unruhe unter unseren Völkern zu stiften. Vielleicht wollt ihr uns sogar gänzlich vertreiben."
      Er lehnte sich zurück und lächelte. "Ihr versteckt euch in den Wäldern und macht gemeinsame Sache mit Brerandt. Es wäre durchaus möglich, das auch Brerandt irgendwie davon profitieren könnte. Ganz Taranoke könnte unter eure Herrschaft fallen."
      Beim letzten Satz sah er zu Orin Brerandt. Wer würde schon auf die Idee kommen, dass das kleine Volk der Waldelfen gegen die fünf großen Häuser einen Aufstand proben würden? Und wenn, dann würde es sicher Brerandt sein, der im Hintergrund die Fäden spinnt.
      "Es wurde erwähnt, das Fremde die Insel betraten, und für Ärger sorgten. Und angeblich wären sie nicht zu finden. Ja, wo außer in den tiefen Wäldern wären sie wohl am besten versteckt? Vergesst die Zollstellen, wenn die Spione und Kundschafter sich geschützt durch die Elfenwälder oder dem Rabonewald bewegen. Und fragt euch, warum die Elfen oder Brerandt diesbezüglich noch keine guten Nachrichten erwähnt haben."
      Warum sollten sie es auch erwähnen. So tun als wüsste man von nichts wäre einfach die klügere Wahl. Zane aber lehnte sich zufrieden zurück. Damit hätte er wohl genug Misstrauen im Raum verteilt. Nahezu gegen jeden hier gab es Argumente, die für Spionage, Überfälle und den Aufständen durch Mangel am Handelsmarkt in Frage kämen.
      Und Zane selbst bekundet von Mehyve lediglich das Interesse, Waffen zu verkaufen. Und das ganz offen.
      Allerdings machte das Mehyve nicht weniger verdächtig. Würden sich alle bekriegen, so hätten Armeen mit stabileren Waffen sicherlich im Zweikampf Vorteile, selbst wenn die Soldaten weniger gut ausgebildet wären. Außerdem konnte Mehyve vermutlich schnell größere Mengen liefern - natürlich an den Höchstbietenden. Armeen könnten so recht schnell aufgestellt und ausgerüstet werden.
      Nur, wer würden den ersten Schritt wagen?
      Und gab es hier überhaupt jemanden, dem man ansatzweise vertrauen konnte? Trakur würde mit Freunden in die Schlacht ziehen, aber er führt ehrenvolle Kriege. Allerdings geht er mit den Barbaren auch nicht zimperlich um.
      Und bei Brerandt wusste man inzwischen auch, das sie immer irgendwo ihre Finger im Spiel hatten.


      Trakur rieb sich das Kinn und spähte zu Zane. "Interessant. Und dem möchte ich hinzufügen, das es die nördlichen Küsten bei Brerandt sind. Ein direkter Zugang zu den Wäldern. Dennoch, es bleibt wohl die Frage, ob sie wirklich von Brerandt, den Elfen, oder einem anderen von uns geschickt wurden. Vielleicht waren es auch die Barbaren."
      Sie hatten fern der Insel noch ein großes Reich. Und nie war es den Barbaren gelungen, ihre Eroberungen hier auf Taranoke auszuweiten. Könnte dies ein neuer Versuch sein? Nein, dazu wären sie viel zu wild und zu plump. Sie würden eher mit einer ganzen Armada an Schiffen auflaufen und das tun, was sie am besten konntern. Ohne Verstand wild drauf zuschlagen und möglichst viel dabei zu zerstören. Die primitive Vergangenheit Vultjags.