Ein nerviger Streuner (Saki & Uki)

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    • Ein nerviger Streuner (Saki & Uki)

      Vorstellungen

      Yumiko war gestresst. Sie hasste neue Situationen und Umgebungen sowieso. Sicher war sie im Kopf die Karte schon mindestens 100 mal abgegangen und noch dazu hatte sie ihre Notizen und doch war es nun etwas anderes, wenn man direkt in der Realität darin stand. Die Schwarzhaarige umarmte ihre Bücher noch ein bisschen fester vor ihrer Brust und umklammerte mit der freien Hand den Zettel auf dem ihre Karte war. In welchen Raum musste sie zu Anfang? Die Eröffnungsfeier hatte sie ausfallen lassen, weil sie Menschenmengen nicht mochte, doch nun bereute sie es etwas, denn sicher hätte sie da noch einige Infos bekommen. Dumm für sie war auch, dass ihr Aniki nicht mehr hier war, sondern zur Zeit eine Anstellung suchte.
      So stand sie nun verloren auf einem der Plätze, während Studenten und Studentinnen sich links und rechts an ihr vorbei schoben, und versuchte einhändig ihre Karte aus zu falten, die leider etwas zerknittert war. Dies stellte sich jedoch als schwieriger raus als es normalerweise war und noch dazu rutschte ihre Tasche leider auf ihrer Schulter. Gleich würde die Stunde anfangen und sie stand hier, all ihre Sachen kurz davor zu fallen und Panik machte sich in ihr breit.

      @Saki
      Don‘t ignore that inner voice.

    • "Und jetzt sieh zu, dass du gefälligst in die Hufe kommst!" hörte man die etwas lautere stimme eines blonden, jungen Mannes, welcher im Schlepptau einen gleichaltrigen, Rothaarigen hatte, welcher ein wenig zu schmollen schien. Mit einem kurzen Schubs in Richtung Eingang seufzte der Blonde leise und rieb sich den Nasenrücken. "Ist ja gut, Ayato. Ich geh ja schon... Danke für's bringen!" Und damit war der Rothaarige hinein gerannt, seinen Rucksack an einem Riemen an seinem Arm und vor sich haltend, während er ein paar Dinge darin verstaute und den Gang hinunter lief.
      Er war zu spät, nicht das erste Mal in seiner Schulzeit und wurde erneut von Ayato aufgelesen und zur Uno gebracht. Er selbst hatte ja total vergessen, dass ausgerechnet diesen Montag alles wieder los ging und wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er noch weiter auf der Baustelle gewesen. Doch er hatte die Rechnung eben ohne seine Freunde gemacht und noch dazu hatte er ihnen auch versprochen sich anzustrengen. Selbst wenn er keine Lust auf all den Lehrstoff hatte. So sah Kyosuke kurz auf die Uhr seines Handys und verzog etwas das Gesicht. Zumindest zur ersten Stunde würde er noch kommen. Schnell steckte er es wieder in dem Rucksack, welcher unterm rennen sich den Platz zurück auf den Rücken fand. Doch bevor der Rothaarige richtig gerade aus sehen konnte lief er sich schon in eine junge Frau hinein und kniff die Augen etwas zusammen, bevor er etwas zurück taumelte.
      "Aua.... Fuck, sorry! Ist alles ok?! Hab ich dir weh getan?" fragte er sogleich, bevor er auf die nun am Boden verstreuten Sachsen sah, die ihr bei dem Zusammenstoß herunter gefallen waren. Sogleich kniete er sich runter und sammelte die Bücher auf, während einige der Studenten einem großen Bogen im den Rothaarigen machten. Lediglich Wortfetzen verstand er beim vorbei gehen.
      "Ernsthaft? Der Schläger ist jetzt auch noch hier?"
      "Dachte den haben sie schon längst wegesperrt, nachdem was er in der High mit Okiji gemacht hat."
      "Das der überhaupt hier rein darf grenzt schon Fahrlässigkeit."
      Doch mit einem leises Knurren schluckte er die gehörten Worte herunter, bevor er mit den Büchern in der Hand zu der jungen Schwarzhaarigen hoch sah. Und kaum dies getan und in ihr Gesicht und in ihre Augen gesehen stockte er kurz in seiner Bewegung. Es war, als würde sein Hirn für einen Moment aufhören zu arbeiten - wenn es das je getan hatte - und er keinen einzigen Satz, geschweige denn ein Wort zusammen setzen konnte. Die Klingel, welche an sein Ohr drang, brachten ihn allerdings wieder ins hier und jetzt, ehe er sich erhob und der jungen Frau die Bücher entgegen hielt, ein schiefes Grinsen auf dem Gesicht. "Deine Bücher... Sorry nochmal."
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Sie merkte wie ihr Herz schneller schlug bei der Angst es nicht rechtzeitig zur Vorlesung zu schaffen und um Hilfe fragen konnte sie auch schlecht wen fragen. Stattdessen versuchte sie immer noch den Zettel zu öffnen. Hier hatte sie die Karte und die Notizen von ihrem Bruder. So bekam sie auch nicht mit, dass sich ihr wer näherte. Es war erst der Zusammenstoß, der sie aus ihrer Panik holte oder eher für einen Moment die Panik verdrängte. Sie zuckte zusammen als all ihre Sachen auf dem Boden landeten. Nervös zitterte sie und sah den Kerl, der nun ihre Sachen aufhob, an. Er sah schon aus wie einer der Schläger vor denen man sie gewarnt hatte und fluchte auch noch. Ihre Augen waren groß aufgerissen als wäre sie unter Schock und doch hob er ihr nun ihre Sachen auf. Yumi schaffte es grade mal ihre Tasche aufzuheben. Auch ihr waren die Worte der anderen Studenten nicht entgangen und so wusste sie, dass sie sich lieber nicht mit ihm abgeben sollte.
      Als er ihr nun die Bücher hinhielt und sie diese wieder an sich nahm und die anstarrte wurde sie sogleich rot und wollte fliehen. Was hatte er nun, dass er sie so ansah? Es war ihr unangenehm und doch gehörte es sich nun mal so. „D-danke. Verzeihung, dass ich im Weg gestanden habe.“, kam es leise von ihr, ehe sie sich verbeugte und die Flucht antrat. Sie wollte nur weg von dem gefährlichen Kerl, denn immerhin hatte auch sie die Klingel gehört.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Mit sichtlich verwirrten Blick sah Kyo der Dunkelhaarigen hinterher, als diese sich entschuldigte und schon regelrecht vor dem Rothaarigen flüchtete. Wie angewurzelt blieb dieser stehen, den Mund ein wenig offen, ehe er den Mundwinkel etwas verzog und die Zähne missmutig zusammen biss. Sicher dachte sie sich, dass er gleich jemanden verprügeln würde oder sogar anderes? So schlimm war er nun auch nicht mehr weit der High School! Doch lange blieb ihm nicht mehr nach zu denken, bevor er bemerkte, dass die Gänge breits wie leergefegt waren. "Oh scheiße... Die anderen bringen mich um!" Und damit nahm er den Rucksack zur Hand, welcher ihm von der Schulter gerutscht war und rannte durch den Gang in Richtung des Klassenzimmers, in welchem er Unterricht hatte. Wenn Ayato heraus fand, dass er trotz Betreten der Uni zu spät im die Klasse kam, dann würde er von diesem einen Kopf kürzer gemacht werden.
      Die Tür leise öffnende, als er das Klassenzimmer gefunden hatte, lugte er etwas hinein. Der Lehrer war zur Tafel gedreht und allen Anschein nach hatte er sowohl die Anwesenheit als auch die Begrüßung hinter sich. So duckte der Rothaarige sich etwas, schloss die Tür so leise wie möglich hinter sich und schlich zu einem der freien Plätze, doch so einfach sollte es nicht laufen.
      "Kazegami Kyosuke." Sofort zuckte Kyosuke zusammen, als er den scharfen Ton den Lehrers hörte und in seiner Bewegung immer hielt. "24 Minuten zu spät. Sie haben die Ehre sowohl zum Pausen Beginn, als auch zum Schulschluss den Putzdienst zu übernehmen. Setzen." Ein tiefes Seufzen entwich dem Rothaarigen, gefolgt von leisem Fluchen und Nachäffen der Lehrkraft, bevor er sich auf einen leeren Stuhl fallen ließ und das leise Tuscheln und Kichern ausblendete.
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    • So schnell sie konnte rannte Yumi den Gang entlang und plötzlich ergaben auch einige ihrer Notizen Sinn. Sie huschte durch einen der anderen Hörsäle als Abkürzung und kam grade eben noch in die richtige Klasse. Mathe, eines der Grundfächer. Die Tür fiel hinter ihr zu und sie bekam einen finsteren Blick von dem Professor, der jedoch selbst grade erst durch die zweite Tür gekommen war und den Unterricht begann auch gleich als sie es grade noch schaffte sich auf einen der nahen Plätze zu setzen. Die Anwesenheit wurde geprüft und Yumi hörte aufmerksam zu. Kerzengrade saß sie da und machte sich brav jetzt schon Notizen. Sie wollte natürlich auch hier die besten Noten haben um ihrem Vater keine Schande zu bereiten, doch da hörte sie die Tür sich leise öffnen und als der Lehrer nun auch noch einen Namen sagt drehten sich alle zu ihm um.
      Natürlich erkannte sie ihn wieder, war sie ihm doch eben erst begegnet und doch versuchte sich Yumi unauffällig zu verhalten. Die Worte von vorhin kamen ihr wieder in den Sinn und sie fragte sich was wohl genau sein Ruf war. Auch wenn sie es einerseits wissen wollte wusste sie auch, dass sie sich von ihm fernhalten sollte. Immerhin kannte sie nun seinen Namen und wusste von wem sie sich fernhalten musste, doch schon im nächsten Moment saß er direkt neben ihr und Yumi zuckte leicht zusammen. Sie konnte schlecht mit Menschen und mit Jungs sogar noch schlechter. Leise im Kopf fluchte sie, dass sie nicht früher dagewesen war um sich einen besseren Platz zu suchen. "Voll gemein von ihm... lange ist er auch noch nicht da und am ersten Tag kann man sich ja noch mal verlaufen.", murmelte sie und sah nun wirklich zu Kyo. "Und... du musst nicht putzen. Ich bin heute dran und ... ich würde mich schlecht fühlen, wenn du meine Arbeit machst." Noch immer flüsterte sie leise und auch wenn sie sonst nicht viel mit Menschen sprach: Er hatte ihr geholfen und war eigentlich nur deshalb spät dran. Schüchtern lächelte sie ihn an als sie sich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr strich.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Den Rucksack auf den Boden befördert sank Kyo ein wenig vom Stuhl herunter, die Arme seitlich nach unten hängen lassend und die Augen geschlossen. Wieso war er immer der jenige, der in so einen Schlamassel hinein geriet? Er konnte doch nicht mal was dafür. Gut, für das zuspätkommen vielleicht im kompletten Sinne, aber doch nicht, dass er zu spät in die Klasse kam. Er hatte dem Mädchen doch nicht einfach alles allein aufsammeln lassen können, wenn er schon Schuld gewesen war, dass sie überhaupt in diese Situation kam. Ein leises Brummen entwich ihm, bevor er sich die Hände ins Gesicht schlug und über dieses rieb, bevor der Rothaarige eine Stimme neben sich hörte. Leise und dennoch laut genug, dass er es hören konnte.
      Die Hände sinken lassend und den Kopf zur Seite gedreht sah er schließlich zu der jungen Frau von vorhin. Als sie ihn schließlich auch noch ansah und ihm ein schüchternes Lächeln schenkte bildete sich eine leichte Röte in seinem Gesicht, während er sie regelrecht anstarrte. Doch langsam hatten ihre Worte nun doch den Weg zu seinem Gehirn gefunden, woraufhin er ein wenig den Kopf schüttelte und etwas grinsen musste. "Ach, ich bin es gewohnt. Schon gut... Du musst dich da nicht schlecht fühlen, wirklich." meinte er sogleich und rieb sich etwas den Hinterkopf, bevor er einen kurzen Blick in Richtung Lehrkraft wandern ließ und sich schließlich etwas zu der Dunkelhaarigen beugte.
      "...Ist bei dir alles ok? Ich wollte dich vorhin nicht anrempeln. Tut mir leid." entschuldigte er sich noch einmal, die Schultern nun ein wenig nach oben gezogen und den Mundwinkel etwas verzog. Man konnte ihm deutlich ansehen, wie leid es ihm tat und sein Verhalten gerade konnte er sich selbst nicht erklären, doch gerade dachte er nicht einmal darüber nach. Lediglich das hübsche Mädchen vor ihm hatte nun seine vollste Aufmerksamkeit.
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    • Kaum hatte Yumi gesprochen starrte dieser Rothaarige sie schon wieder so an, dass es ihr unangenehm wurde. Ihr Herz fing an zu schlagen, doch nicht aus Freunde, sondern aus Panik. Hätte sie nun die Möglichkeit gehabt wäre sie wieder geflohen. Er schien so etwas wohl öfter zu erleben wie es schien oder zumindest hörte sie es aus seinen Worten raus. Was ihre Panik dann jedoch noch steigerte war als er sich zu ihr lehnte und sie sogar leicht zusammenzuckte. Sie wollte doch nur freundlich sein und nun redete er und redete. Auch schien er nicht sonderlich gut darin still zu sitzen. Man musste jedoch sagen: Er hatte ihr geholfen und fragte nun, ob alles okay war. Es tat ihm also leid und so beschloss Yumi, dass sie nett bleiben konnte. "Ja, danke der Nachfrage. Ich hoffe doch, dass dir auch nichts passiert ist." Erneut lächelte sie ihn an und nickte leicht. "Aber nun sollten wir uns auf den Unterricht konzentrieren. Es ist immerhin ein Grundfach.", flüsterte sie und wand sich wieder ihrem Blatt zu um dort die nächsten Sachen anzuschreiben von der Tafel. "Wenn du willst gebe ich dir die Notizen von dieser Stunde, da du ja was verpasst hast." Sie war nun mal zu Höflichkeit erzogen wurden und da sie ihn nicht wirklich kannte und er bis jetzt auch ganz nett zu sein schien, würde sie ihm dieses Mal helfen.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Als sie ihm bestätigte, dass bei ihr alles in Ordnung war und zudem noch nach seinem Wohlergehen fragte grinste er, gefolgt von einem leisen Lachen und nicken. "Ich bin hart im nehmen. Bei mir ist alles ok." meinte er und setzte sich wieder richtig auf seinen Platz, bevor sie es erneut schaffte ihn zu verwirren. Vorhin konnte sie allen Anschein nach nicht schnell genug von ihm weg kommen und jetzt bot sie ihm sogar ihre Hilfe an. Bestimmt rannte sie nur so schnell, um pünktlich zu kommen. So redete er es sich zumindest ein, bevor sich wieder ein Grinsen auf sein Gesicht bildete. Doch kaum wollte er ihr dankend antworten, so zuckte er auch schon etwas zusammen, als er seinen Namen zum zweiten Mal an diesem Tag hörte. Und das nicht gerade wohl gesonnen, wie der Blick des Lehrers ihm zeigte, welcher unter seiner dicken Hornbrille direkt zu ihm sah.
      "Nun, wenn Sie so schön die anderen vom Lehrstoff abhalten können, weil Ihnen ja alles egal zu sein scheint, dann haben Sie doch sicher auch kein Problem damit einmal Ihren Kopf von Schwachsinn zu befreien und die Aufgabenstellung zu erklären." sprach er und in seinen Worten schwamm etwas abfälliges mit, was den Rest der Studenten kichern und tuscheln ließ. Wie sehr Kyosuke es doch hasste und dies zeigte er auch sogleich mit einem bissigen Knurren, bevor er sich erhob und sich auf die Zunge biss.
      Den Blick auf die Aufgabe gerichtet, die er nicht einmal ein kleines bisschen verstand, zog er die Schultern ein wenig nach oben, ehe er den Mund öffnete, um etwas zu sagen, als sich einer der älteren Studenten an den Lehrer wandte. Ein wissendes Grinsen auf dem Gesicht, während er sich etwas zu gemütlich auf dem Stuhl befand.
      "Oh Mister Kiwasaka. Sie wissen doch genau, dass dieser unterbelichtete Clown nicht einmal eine einfache Aufgabe aus der Grundschule lösen könnte. Das einzige, was dieser Kerl kann, ist Chaos zu veranstalten oder die Stadt zu verschandeln. Es ist sowieso ein Wunder, dass ein Kerl wie er es überhaupt durch die Highschool geschafft hat. Noch dazu seine sogenannten Freunde, die sowieso nur aus Mitleid mit ihm etwas zu tun haben. Die haben durch ihm doch genauso wenig erreicht und sind sicher genauso asozial wie er." sprach er und sah aus dem Augenwinkel heraus zu dem Rothaarigen, dessen Gesicht von Wort zu Wort finsterer wurde.
      Den Kopf etwas gesenkt und seine Augen somit im Schatten seiner Haare ballte er die Hände zu Fäusten, bevor er etwas unverständliches Murmelte. "Bitte, was? Hat Mister Arsch vom Dienst auch noch verlernt, wie man Wörter bildet? Wär ja auch nicht verwunderlich bei dem nicht vorhandenen Hirn."
      "Wage es nicht noch einmal meine Freunde in sein Maul zu nehmen!" rief er nun etwas lauter, bevor seine Faust auch sogleich den Weg in das Gesicht des Studenten fand und dieser vom Stuhl zu Boden flog. Die Hand über seiner Nase sah er zu Kyosuke auf, während der Lehrer sogleich das Wort ergriff. "Kazegami! Es reicht! Und das schon am ersten Tag?! Sehen Sie zu, dass sie vor die Tür gehen. Der Direktor wird sich freuen einen vermutlich Erwachsenen am ersten Tag sogleich zusehen!"
      Leise schnaubte Kyo, sah aus dem Augenwinkel heraus zu dem Lehrer und schließlich zurück zu dem Studenten, welchem aufgeholfen wurde, um diesen sogleich in die Krankenstation zu bringen. Das Blut sowohl an Kyo's Hand, als auch auf dem Boden ließ darauf schließen, dass er ihm wohl das Nasenbein gebrochen hatte und das nicht nur leicht. Seinen Rucksack schließlich zur Hand nehmend verließ er das Klassenzimmer, während die Lehrkraft zu den Studenten sah. "...Ich bin sofort zurück. Beschäftigen Sie sich in der Zeit bitte erwachsen und ruhig." Und damit folgte er dem Rothaarigen, um diesen zum Direktor zu führen.
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    • Wenn sie ihn so sah und wie er sich verhielt, verstand sie nicht so ganz wieso er so einen schlechten Ruf hatte. Er schien ganz nett und umgänglich zu sein und gerade als sie sich wieder dem Unterricht widmen wollte wurde der Name des Rothaarigen wieder aufgerufen und Yumi zuckte auch zusammen. Als sich dann jedoch die Szene abspielte konnte sie nicht anders als sich klein zu machen. Da ging es wieder dahin: Ihr gutes Bild von ihm. Nun verstand sie die Gerüchte und das Getuschel und würde sich ganz sicher von ihm fern halten. Sie selbst hatte nicht eingreifen können und wollen und beim nächsten Mal würde sie wo anders sitzen als neben ihm.
      Nachdem die Sache nun halbwegs geklärt war, waren die Studenten nun alleine und sogleich ging das Getuschel los. Yumi versuchte ich Nichts daraus zu machen und stattdessen die Sachen von der Tafel aufzuschreiben, die sie dank dem kurzen Gespräch mit ihm verpasst hatte, doch leider hatte sie wieder mal unterschätzt wie Menschen in dem Alter waren. "Du kennst den Schläger also? Hätte ich gar nicht gedacht.", meinte eine junge Frau mit gebleichten Haaren und Yumi ignorierte sie einfach. "Dabei ist sie so einen graue Maus. Vielleicht zwingt er sie ja.", kam es von ihrer Freundin mit viel zu viel Schminke im Gesicht und beide kicherten fies. So ging es noch einige Zeit weiter und auch wenn Yumi so tat als würde sie sie nicht hören, so tat sie es und es war überall das Selbe.
      Zu ihrem Glück kam der Lehrer wieder und sie überlebte es bis zur Pause. Schnell verließ sie den Raum und verkroch sich in einer der kleinen Sitzecken um ihr Handy raus zu holen. Schnell schrieb sie Ririn. Immerhin war sie die Einzige, die sie hier kannte, jetzt wo Yuzo nicht mehr hier war, doch sie bekam keine Antwort und musste die Zeit alleine überleben. Um so glücklicher war sie als der Tag voran schritt und sie hatte wirklich Angst, ob sie nun schon einen Stempel hatte wegen dem Schläger, doch zum Glück war dem nicht so.
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    • Großartig. Am ersten Tag in der ersten Stunde musste der Rothaarige sogleich zum Direktor und wurde der Schule für heute verwiesen. Ayato und die anderen werden so sauer auf ihn sein, dass er sich wieder einmal nicht beherrschen konnte, doch was sollte er sonst machen, wenn jemand seine Familie schlecht redete? Mit einem leisen Schnauben stand er mit dem Rücken vor dem Büro des Direktors, den Rucksack geschultert und den Blick zu Boden gerichtet. Was musste nun die Dunkelhaarige von ihm denken?
      Etwas irritiert von seinen eigenen Gedanken schüttelte er sogleich den Kopf und setzte sich in Bewegung, um das Schulgelände zu verlassen. Der einzige, zu dem er konnte, wäre Kazuya, wenn dieser nicht schon auf dem Weg zu seinem Gespräch war. Ein leises Seufzen entwich ihm, als er die Straße entlang ging, die Kopfhörer in seinen Ohren und die Musik laut aufgedreht, während er den Weg zu seinem Freund weiter folgte.
      Doch kaum bei diesem angekommen runzelte er etwas die Stirn, als noch die Rollo unten waren. "Schläft er noch? Er muss sich doch fertig machen." murmelte er und kletterte über die eingemauerten Beete bis zum Schlafzimmerfenster. Durch die halb offenen Rollos und die offene Schlafzimmertür versuchte er etwas zu sehen, bis er den Braunhaarigen am Boden sitzen sah und seine Augen sich etwas weiteten. "Kazu!" Sogleich sprang er zurück auf den Weg, lief die zwei Stufen zur Haustür hinauf und hämmerte regelrecht gegen die Tür, bis Kazuya diese öffnete.
      "Kazuya! Komm mach auf! Was ist passiert? Geht es dir gut? Kazu! Kazu mach auf! Hey!"
      Er hämmerte und hämmerte, bis sich nach einer Weile zu seiner Erleichterung die Tür ein wenig öffnete und ihm Einlass gewährte. Von seinem Freund allerdings kein einziges Wort, stattdessen wanderte Kyo's Blick durch die Küche. Es sah aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Scherben und Essen lag auf dem Boden und in mitten ein gebrochener Kazuya, welcher wie ein Häufchen Elend vor ihm stand.

      Seine Lippen presste er zu einem Strich zusammen und sah seinem Freund, welcher wirklich aussah, als wäre er gerade überfallen worden. Und allein die Küche sah auch nicht gerade besser aus. Doch bevor er ansetzen konnte, um weiter seine Fragen zu stellen, war es Kazuya, der sich zu Worten zwang und den Kopf ein wenig in Kyo's Richtung drehte, während er sich der Pfanne widmete, um diese von den verbrannten Rückständen zu säubern. "Solltest du nicht in der Uni sein? ... Ayato und die anderen werden sauer, wenn du schwänzt." Seine Stimme war so kühl, dass sie dem Rothaarigen einen leichten Schauer über den Rücken laufen ließ, bevor er jedoch etwas grinste.
      "Nun... Bitte sag es nicht den andren! Ich kann nichts dafür! Ich wurde suspendiert, weil ich wem auf die Nase geschlagen hab." kam er sogleich zum Punkt, wusste er doch, dass Kazuya wohl der einzige wäre, der nicht all zu sauer auf den Rothaarigen war. Doch mit so einer Reaktion von ihm hatte er nun auch nicht gerechnet. Er erntete Schweigen, ehe Kazuya sich schließlich auf den Stuhl niederließ.
      Die Schultern etwas hoch gezogen beobachtete Kyo seinen Freund und Bruder, der er für ihn war, bevor er sich ihm gegenüber setzte. Schweigen hüllte die dunkle Wohnung, was man besonders von Kyosuke nicht gewohnt war. Stattdessen konnte man deutlich sehen, dass er sich den Kopf zerbrach, was passiert war. Noch nie hatte er den Älteren so gesehen. So... gebrochen, wie er fand. Sollte er nachfragen? Ein Überfall konnte es ja nicht gewesen sein. Kazuya hätte sich gewehrt, da nahm er sich ebenso wie Kyo nichts, das wusste der Rothaarige. Doch was sollte ihm dann sonst so zugesetzt haben?
      Bevor er jedoch weiter nachdenken konnte sah der Rothaarige auf die Uhr und sprang schließlich auf. "Kazu! Dein Gespräch! Du kommst zu spät!" rief er sogleich, bevor er es war, der ins Schlafzimmer lief und in den Sachen herum wühlte. Er selbst hätte ja nie wirklich was für Vorstellungsgespräche übrig, doch wusste er wie viel es Kazuya doch bedeutete eine gute Stelle zu bekommen. Allein am Abend, als sie alle zusammen am Strand waren, hatte er davon erzählt und desto überraschter war der Rothaarige, dass Kazuya noch nicht einmal etwas vorbereitet hatte.
      So kam er mit einem Anzug zurück, zog Kazuya auf die Beine und schob ihn ins Badezimmer. "Komm komm komm. Duschen, anziehen, los. Ich komm auch mit! Und mach nicht so ein Gesicht. Was auch immer passiert ist, das ist kein Untergang." grinste er dem Älteren breit entgegen und schob diesen weiter in Richtung Dusche, während Kazuya nun den Blick hob und Kyosuke ansah.

      Als der Braunhaarige nun im Bad war und Kyosuke die Dusche hörte, seufzte er tief und rieb sich den Hinterkopf. Was war hier bloß passiert, dass es Kazuya so sehr an die Nieren ging? Den Blick hatte er nun zu Boden gerichtet, schob seine Gedanken hin und her und schüttelte etwas den Kopf. Was es auch war, er würde es noch herausfinden und seinem Freund helfen. Dafür war Familie doch da.
      Als der Braunhaarige schließlich angezogen aus dem Bad kam grinste der Rothaarige ihm entgegen, bevor dieser nun mit Kazuya los zum Bewerbungsgespräch ging.
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    • Dafür, dass heute der erste Tag an der Uni war ging es der Brillenträgerin schon viel zu wild zu. Ständig rempelte sie wer an, wurde sie übersehen oder hatte einfach das Gefühl fehl am Platz zu sein und dies alles passierte erst nach dem Chaos in der ersten Vorlesung. Yumi seufzte leise als die Stunde endlich um war und war froh heute nur einen halben Tag zu haben und dies obwohl sie lernen liebte. Was sie mehr Kraft kostet war eher die Tatsache, dass die Leute hier noch unhöflicher schienen und es machte sie etwas traurig, dass Ririn sich immer noch nicht gemeldet hatte. Sicher waren ihr Aniki und Ririn nicht mehr zusammen, aber Yumi hoffte immer noch, dass diese doch irgendwann zur Familie gehören würde.
      Grade hatte sie ihr Handy zur Hand genommen um es noch mal zu prüfen als ihr Bruder sie anrief. Er war in der Nähe und hatte beschlossen, dass er sie ja einladen könnte zur Feier des Tages. Yumi war gerührt, dass es doch noch Freundlichkeit an diesem Tag gab und stimmte natürlich zu. Kurz darauf hatte er sie abgeholt und endlich konnte Yumi sich entspannen als der schwarze Wagen durch die Stadt fuhr.
      Während ihr Bruder ihr nun von den Bewerbungsgesprächen erzählte lauschte Yumi nur halb und ließ ihren Blick durch die Straßen wandern als sie an einer Ampel standen, doch was sie da sah ließ sie stutzen. Ririn stand da und weinte. Grade als sie ihrem Bruder dies nun sagen wollte, denn immerhin wusste sie zu gut, dass er immer noch Gefühle für sie hatte. Doch ihre Worte blieben ihr im Hals stecken als sie die roten Haare erkannte und sah, dass eben jener Schläger von heute Morgen nun Ririn umarmte. Sofort schossen ihr tausende von Fragen in den Kopf, ob er sie mobbte oder die beiden sogar was am Laufen hatten, doch eigentlich ging es sie nichts an. Es war für sie nur noch ein Grund mehr ihn zu meiden und der Wagen war auch schon weitergefahren.
      „Yumi? Wenn du mir nicht zuhörst muss ich dir auch nicht von meinem Tag erzählen.“, kam es nun mit einem Schmunzeln von ihm und sogleich zuckte sie zusammen. „Entschuldigung, Aniki.“ Doch er schüttelte kurz den Kopf. „Bei mir musst du dich nicht entschuldigen. Sicher war es ziemlich aufregend oder?“ Kurz überlegte die Schwarzhaarige, ehe sie beschloss ihrem Bruder nichts von dem Schläger zu erzählen, da dieser sich nur Sorgen machen würde.
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    • Die Zeit verging, während die beiden in die Stadt liefen und sein Freund in die Höhle der Löwen trat. Kyosuke währenddessen wartete vor der Tür, ging ein wenig auf und ab und vertrieb sich irgendwie die Zeit, bis er mit seinem Freund etwas Essen ging, nachdem dieser nach gut einer Stunde wieder heraus kam. Anscheinend lief es nicht all zu gut, doch er sollte sich davon ja nicht noch mehr runter ziehen lassen.
      In einem kleinen Café angekommen bestellte er sich erst einmal ein ordentliches Frühstück, während Kazuya lediglich einen Kaffee bestellte, den er nicht einmal anrührte. Die Sorge machte sich in dem Rothaarigen breit. Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht und das wusste er. Er kannte seinen Freund, auch wenn dieser Jahre lang nicht mehr da war. Irgendetwas musste ihn sehr bedrücken und das musste wohl mit Ririn zu tun haben, wenn er an das Schweigen nach seiner Frage hin dachte. Was konnte nur passiert sein? Hatten sie sich wieder einmal gestritten? Nein, dann wäre Kazuya nicht wie eine Marionette vor ihm. Es wirkte beinahe so, als wäre er innerlich gestorben, weswegen Kyo sich nun vorsichtig nach vorne lehnte, um den Älteren anzusehen. "....Kazu?" fragte er, den Kopf leicht zur Seite geneigt. "...Komm schon, was ist los mit dir? Ich merk doch, dass was nicht stimmt. So dumm bin ich nun auch nicht."
      "....Bring Ririn und mich einfach nei wieder zusammen in ein Gespräch..."
      Der Satz, welcher etwas auf sich warten ließ, warf alle Zweifel von Kyosuke. Es hatte etwas mit Ririn zu tun und das auf einer ganz bösen ebene. "Aber hey, freu dich etwas... Scheint, als sei ihr dieser Yuzo genauso scheiß egal wie alle anderen Kerle. Kaum einen Tag wieder zusammen, schon sucht sie sich den nächsten zum verarschen und ihm die große Liebe vorspielen, nur um ihn am nächsten Tag das Herz mit einem Hammer zu zerschmettern."
      "Kazuya...." murmelte Kyosuke, die Lippen etwas aufeinander gepresst und den Braunhaarigen mitfühlend ansehend. Doch war er sich sicher, dass es sicher nicht so war, wie er es meinte. Ririn wäre niemals jemand, der eine Affäre beginnen würde. Sie war nicht der Typ Frau, die mit jedem ins Bett ging und vor allem nicht ohne irgendwelche Gefühle. Dafür kannte er seine Freundin zu gut und Kazuya sollte das auch. "....Das... ist sicher alles ganz anders, als du denkst. Ganz sicher." versuchte er vorsichtig seine Worte in die Richtigen Sätze zu wandeln. "Ich mein... Mit Yuzo is sie sicher nicht zusammen. Sie hat ihn gestern ja auch weggeschickt, als wir noch bei dir waren und... auch am Strand wart ihr doch dauernd zusammen und glücklich, bis auf den kleinen Zwischenfall. Vielleicht ist das nur ein Missverständnis und ihr solltet mal miteinander reden? Also.... Nicht, dass ich da Erfahrung hätte aber... Was würde Ayato sagen? Kriegt euer Maul endlich mal auf? ... Hat bei euren Streitereien doch auch geholfen." Nun zog er die Schultern etwas nach oben und sah seinen Freund an, welcher geistesabwesend auf den Kaffee sah, welcher langsam abkühlte.
      Tief seufzte der Rothaarige, als er keinerlei Reaktion von seinem Freund bekam, bevor er aus dem Augenwinkel heraus zwei Mädchen sah und in dessen Richtung blickte. "Hey. Da. Guck! Das Schicksal sagt auch, ihr sollt reden." meinte er, nun wieder ein Grinsen auf dem Gesicht, während er etwas an Kazuya's Hemdärmel zog und in Richtung Ririn und ihrer Freundin deutete, welche auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbei spazierten.
      Doch kam lediglich Ayame an, nachdem Ririn weggerannt war und Kyosuke hatte nicht das Gefühl, dass etwas besser wurde. Es war wirklich ein sehr großes Missverständnis, dass die beiden auf jedenfall aus dem Weg räumen musste. Doch bevor die beiden Rothaarigen nun mit Kazuya sprechen konnten hatte dieser sich schon verabschiedet und ließ die beiden allein. Doch das war nun Kyo's Chance heraus zu finden, was Ririn's Version war, wenn diese ihrer Freundin denn etwas gesagt hatte. So beugte er sich etwas vor und fragte diese genaustens danach und bekam auch Antworten. Doch anscheinend zu viele. Denn kaum hatte Ayame fertig gesprochen stand Ririn hinter dieser, sichtlich verletzt und auch verärgert darüber, bevor sie begann zu weinen. Kyosuke sprang sofort auf und nahm seine Freundin in den Arm, versuchte sie zu trösten und seufzte innerlich.
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    • Den Rest des Tages verbrachte Yumiko in Ruhe mit ihrem Bruder und war einfach froh nicht an die Uni zu denken oder bei ihren Eltern sein zu müssen. Dort fühlte sie sich immer wie ein Vogel im goldenen Käfig. Ihr Bruder jedoch schaffte es sie zum Lachen zu bringen. Doch leider ging auch dieser Tag wieder vorbei und sie musste wirklich zurück. Wenn ihre Eltern sie nicht so klein halten würden wäre sie auch schon ausgezogen, aber ihr Vater sagte, dass es sich nicht gehörte und wollte ihr kein Geld geben. So kam sie ins Haus und dennoch war es so als wäre sie nicht da, während sie sich in ihr Zimmer zurückzog und die Unterlagen noch mal durch ging und sich danach daran machte alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Hoffentlich würde sie nicht in noch mehr Vorlesungen auf den Rothaarigen treffen von dem sie auch nicht wusste wie lange er suspendierter war. Zumindest in Mathe würde sie weiterhin neben ihm sitzen müssen. Anweisung vom Prof, der sich so schlecht Namen merken konnte, dass er verbot neue Plätze zu suchen. Seufzend ging sie ins Bett um am nächsten Tag pünktlich zur Uni gehen zu können.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Noch eine Weile blieb der Rothaarige mit Ririn im Café, aß mit ihr etwas, als sie sich etwas beruhigt hatte und erzählte ihr von seinem beschissenen Start in den Tag und vor allem der Uni. Davon, dass er erst einmal zu spät gekommen war und Ayato ihn hinbringen musste und natürlich nicht sonderlich erfreut darüber war. Dann darüber, dass er sogleich wieder als Uni-Schläger betitelt wurde, nur weil er in der Highschool nicht besser war und auch von dem jungen Mädchen, dessen Namen er leider noch nicht kannte. Doch kaum sprach er von ihr lächelte er unbemerkt, während sein Blick auf der Tasse Kakao lag.
      Er erzählte seiner Freundin, dass er sie aus Versehen angerempelt hatte. Davon, dass er ihr geholfen hatte und auch, dass er neben ihr saß und sie ihm sogar helfen wollte, weil er zu spät in den Unterricht kam. Schließlich auch von dem Idioten, der Ririn und die anderen beleidigt hatte und mit einer gebrochenen Nase büßen musste und der Direktor ihn deswegen suspendiert hatte. Gott sei Dank nur für die erste Woche, ansonsten konnte er sich sowohl von Ririn, als auch von all den anderen mehr als nur eine Standpauke anhören.
      Und so konnte er seine Freundin zumindest ein wenig ablenken und hoffte, dass sie und Kazuya alles wieder hin bekommen würden. Doch erst einmal brachte er sie nach Hause, als der Abend langsam angebrochen war. Er verabschiedete sich mit einem Grinsen von der Brünette und winkte etwas, bevor sie im Haus verschwand, ehe er sich selbst nun in Richtung nach Hause begab.
      Kaum die Tür geöffnet seufzte Kyo leise, schaltete das Licht im Flur an und stieg ein wenig über das Chaos herüber, bevor er den Rucksack einfach in die Ecke pfefferte und er sich selbst auf das Bett fallen ließ. Ein Wunder, dass er selbst noch darauf Platz hatte, nachdem etliche Unibücher, alte Schulbücher, Skizzenblöcke und Sprühdosen auf diesem lagen. Gut, dass seine Freunde kaum bis gar nicht zu ihm kamen und er dafür deren Wohnungen besser als seine eigene kannte. Sie würden hier nur ausrasten oder gar erst einmal den Kammerjäger rufen.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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    • Natürlich war Kyo dennoch von Ririn getadelt wurden, wenn auch nur ein wenig, denn immerhin war sie heute auch nicht in der Uni gewesen. Aber sie musste ganz schön schmunzeln als er ihr von der jungen Frau erzählte, die scheinbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte, auch wenn er nach der Erzählung es ebenfalls getan hatte und sicher nicht im positiven Sinne.
      Für Yumi hingeben verlief der Rest der Woche erstaunlich ruhig. Sie traf in keiner der am nächsten Tag folgenden Vorlesungen auf den Rothaarigen und hoffte, dass er somit nicht in dem selben Studiengang wie sie selbst war. Erleichterung machte sich in ihr breit, dass sie sich gut zurückziehen konnte und nicht viel auffiel. Ab und an traf sie sich mit Ririn und war sehr froh darüber, dass diese ihr auch noch einige Tipps gab, doch wenn sie die Braunhaarige so sah kam sie nicht umhin zu denken, dass etwas nicht stimmte. Doch traute sich die Brillenträgerin nicht es anzusprechen.
      Es war am Wochenende als die Überraschung folgte. Sie wollte grade sich eine heisse Milch mit Honig holen als sie die polternde Stimme ihres Vaters bis in die Küche hörte. „War ja so klar, dass diese Frau nichts als Ärger bringt.“, hörte sie ihn fluchen kurz nachdem er den Telefonhörer aufgeknallt hatte und es gab eigentlich nur eine Frau über die ihr Vater so sprach. Im Gegensatz zu ihr selbst mochte er Ririn gar nicht und so blieb Yumi wie angewurzelt stehen und lauschte in die Stille hinein, ob sie noch etwas erhaschen konnte. Leider war es nun ihr Vater, der sie erwischte. Er riss die Tür auf und sah Yumi böse an, nur weil sie da war. „Ach du... sag dem Personal, dass ich außer Haus bin und sie das Gästezimmer vorbereiten sollen für Yuzo. Und steh nicht so dumm rum.“ Sie war sogleich zusammengezuckt und sah ihn mit großen Augen an. „Jawohl Vater. Es tut mir leid, Vater.“, kam es von ihr, doch da ging er auch schon. Egal wo sie war, sie war ihm immer ein Dorn im Auge bis er sie an einen guten Mann verheiratet haben würde, doch selbst da meinte er oft zu ihr, dass es schwer werden würde sie „loszuwerden“. Kurz ließ sie die Schultern hängen bis der Butler der Familie hereinkam. Sie erklärte ihm alles weitere und verkroch sich wieder auf ihr Zimmer.
      Erst später am Abend als Yuzo mit ihrem Vater nach Hause kam erfuhr sie was passiert war und ihr kam die Szene von dem Montag wieder in dem Sinn: die weinende Ririn bei dem Rothaarigen. Kurz überlegte sie ihrem Bruder dies zu erzählen, aber noch gab es so viele Erklärungen für so eine Situation, dass sie lieber schwieg. Wie ihr Vater immer zu ihr sagte: „Hast du nichts vernünftiges zu sagen, dann halt den Mund. Und du hast selten was vernünftiges zu sagen.“
      Als sie nun am nächsten Morgen beschloss mit ihrem Bruder zum Krankenhaus zu fahren war dies sicher seltsam, aber sie wollte helfen so gut sie eben mit ihren begrenzten Mitteln konnte. Kaum angekommen rannte Yuzo vor und Yumi versuchte ihn einzuholen und so stand sie wenig später vor einer Gruppe ihr vollkommen Fremder.
      "Hayashi Yumiko.", kam es nun von ihr mit einer leichten Verbeugung und sie hielt dabei den Kaffee zu der Gruppe hin woraufhin Yuzo leise lachte und seine Hand auf ihren Kopf legte. "Yumi, wir sind doch alle fast gleich alt. Kein Grund so förmlich zu sein." Nun sah sie zu ihm hoch mit einem leichten Rotschimmer auf den Wangen und nickte, ehe sie vorsichtig anfing sich die Gruppe genauer anzusehen und den Rothaarigen erkannte von ihrem Mathekurs. Sogleich zuckte sie leicht zusammen und wollte sich am liebsten verstecken, doch das Handy ihres Bruder klingelte und dieser entschuldigte sich kurz nach draußen.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Seit Stunden waren sie nun schon hier, nachdem sie die Nachricht bekommen hatten, dass Kazuya im Krankenhaus lag. Die erste die hier war, war Maria, welche gänzlich verheult in der Lobby wartete und beinahe schon unverständlich stammelte, was passiert war. Und selbst jetzt, am frühen Morgen, saßen sie noch hier, nachdem die Polizei eingetroffen war, nach und nach die anderen befragt hatten und nach Feinden Kazuya's fragten. Doch wen sollte er schon haben?
      "Kazu ist seit gerade mal zwei Wochen wieder hier. Natürlich hat er keine Feinde." murrte Kyo einen der Beamten an, die Arme verschränkt und deutlich genervt von der ganzen Fragerei. Sie taten ja gerade so, als wären sie selbst dafür verantwortlich gewesen, was mit ihm passiert war. Doch sollten sie nicht eher sehen, dass sie den wirklichen Täter fanden? Ein leises Knurren entwich dem Rothaarigen, während der Beamte weiter sprach und sich seine Notizen machte.
      "Und wo genau waren Sie zwischen 18 und 21 Uhr?" fragte er weiter und der Rothaarige hatte wirklich Probleme ruhig zu bleiben, doch schloss er für einen Moment die Augen und atmete tief durch. "Ach, ich war mit den fliegenden Schweinen auf dem Mars und wir haben beim zurück fliegen einen Stop bei der Milchstraße gemacht, um uns dort nen Milchshake zu kaufen." antwortete er schnippisch, bevor er den Kopf etwas zur Seite drehte. "Natürlich zuhause um die Zeit... Ayato, Hidachi und ich waren bis... keine Ahnung, 17 18 Uhr im Pub in der Nähe und dann bin ich heim gegangen. Hidachi ist schon früher gegangen, weil er Kari zuhause überraschen wollte und ja... Sonst noch was?"
      Man sah deutlich das Gesicht des Beamten, welchen den 23-Jährigen von oben bis oben musterte. Natürlich, er war kein Unbekannter auf dem Revier und seine Antworten machten es auch nicht gerade besser für ihn. "Also waren Sie alleine... Gut, das wäre alles." meinte er, klappte seinen Block zusammen und deutete eine Verbeugung an, bevor er sich von Kyosuke entfernte und diesen leise knurrend zurück ließ, bevor sich Kyo wieder den anderen widmete. "Was für Hornochsen..." murmelte er und setzte sich auf einen der Stühle. Doch sogleich waren seine Gedanken wieder bei seinem Freund und sein Gesicht wandelte sich in Sorge um diesen.
      Die Zeit verging und ausgerechnet von Yuzo mussten die Freunde erfahren, dass Ririn in dieser Tat verdächtigt wurde und sogar in Arrest gehalten wurde. Die Wut auf die Polizei kam in Kyosuke wieder hoch, während er in der Lobby leise vor sich her fluchend auf und ab ging. Wie konnten sie nur so inkompetent sein?! Ririn und etwas damit zu tun haben? Im Leben nicht. Genauso wenig wie all die anderen hier. Doch während er sich weiterhin innerlich aufregte und sich überlegte, wie er den Bullen Verstand einprügeln konnte, kam der angehende Anwalt zurück ins Krankenhaus, gefolgt von einer jungen Frau, zu welcher Kyo sah und all der Ärger sogleich wie weggeflogen war.
      "Freut mich, Yumiko..." war es Kari, welche ihr entgegen lächelte. Nicht so fröhlich, wie sie es sonst tat, doch wer konnte es ihr verübeln, eben so wie den anderen? Kyo bekam allerdings nicht einmal mit, wie Ayato sie alle vorstellte, während sein Blick weiterhin auf die Dunkelhaarige gerichtet war, dessen Namen er jetzt auch kannte. Hayashi Yumiko.... Hayashi... War sie wirklich mit diesem Kerl verwandt?! Mit diesem Kerl, mit der seine Freundin Ririn zusammen war?
      "Kyo.... Nicht starren. Sag lieber hallo." kam es von Mai, welcher dem Rothaarigen auch sogleich gegen den Arm boxte und dieser leicht zusammen zuckte, bevor er sich die Stelle rieb. "Aua... Lass das Mai. Ich starre nicht." murmelte er und wandte den Blick nun ab, auf seinem Gesicht allerdings ein leichter Rotschimmer.
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    • Für Yumiko war es wirklich eine schwere Situation, denn sie mochte es nicht mit fremden Leuten und doch waren diese immerhin Freunde von Ririn. So kam ein schüchternes Lächeln von ihr als Kari nun mit ihr sprach und Ayato alle vorstellte. So viele neue Namen und doch lächelte sie brav und bei jedem von ihnen verbeugte sie sich kurz. Sie konnte eben nicht aus ihrer Haut und war nicht so cool wie ihr Bruder. Sie hingegen war nun mal noch sehr traditionell erzogen. Der Gruppe war ihr Kummer anzusehen und auch wenn sie diesen Kerl nicht kannte musste er nett sein, denn immerhin hatte er so viele Freunde. Doch die ganze Zeit über war sie so nervös, denn sie fühlte sich beobachtet. Dank Mai, wenn sie sich richtig erinnerte, wurde es nun auch deutlich gesagt und sie zuckte zusammen als Kyo geboxt wurde. Doch trotz allem kam sie nicht umhin und ihr entwich ein kurzes Kichern auf seine gemurmelten Worte und hielt sich dabei die Hand vor den Mund, während ein leichter Rotschimmer ihre Wangen zierte. Der Kerl war so seltsam und ein richtiger Freak und doch war er scheinbar ein wichtiger Teil dieser Gruppe. Er hatte sie auch schon während der Vorlesung so seltsam angesehen, weshalb sie nun weg sah und an ihrer Haarsträhne spielte, denn es war ihr peinlich.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • "Neeeein. Natürlich starrst du nicht. Die Kleine hat nur schon tausend Löcher von deinem Blick." neckte die Blondine Kyo etwas, woraufhin dieser leise brummte und die Hände in die Hosentaschen steckte. Die Schultern ein wenig hoch gezogen und den Kopf weiterhin weg gedreht schloss er nun die Augen und ging ein paar Schritte von Mai weg, ehe er das leise Kichern hörte. Sogleich blinzelte der Rothaarige etwas, bevor sein Blick wieder auf die Jüngere fiel und sein leichter Rotschimmer auf seinen Wangen ein wenig deutlicher wurde. Und wieder starrte er ohne es zu merken. Musterte ihr Gesicht und ihre Augen, welche wie der Nebel nachts über dem Meer aussahen, ebenso wie sie mit ihrer dunkeln Haarsträhne spielte, während sich ein Rotschimmer auf ihren Wangen gelegt hatte. Wie konnte jemand nur so verdammt süß aussehen?
      Kaum diesen Gedanken in seinem Kopf bemerkt kniff Kyo etwas die Augen zusammen und schüttelte den Kopf, ehe er die Schultern wieder etwas hoch zog und den Kopf zur Seite drehte. Was war nur mit ihm los, zum Teufel? Nur am Rande bekam er mit, wie sich Yuzo mit den anderen unterhielt und sie auf dem Laufenden hielt. Sicher, auch er machte sich große Sorgen. Sowohl um Ririn, welche im Gefängnis wegen nichts saß, als auch um Kazuya, welcher noch immer nicht ohne diese Geräte selbstständig atmen konnte. Und was hatte er im Kopf?! Das Mädchen, neben welchem er saß und welche so süß drein sah, dass er nicht einmal mehr klar denken konnte.
      Doch auch Mai war nicht entgangen, dass Kyo ein wenig neben sich war, so lächelte sie und sah zu Yumiko. "Ich rede eben mit deinem Bruder wegen Ririn, ja? Kannst du aufpassen, dass der Chaot hier nicht die Ärzte umrempelt, um mehr von Kazuya zu erfahren?" fragte sie die Dunkelhaarige und ohne auf eine Antwort zu warten hatte sie den Rothaarigen schon etwas weiter zu ihr geschoben und ging zu den anderen, während Kyosuke sichtlich verwirrt über das eben Geschehene drein sah und Mai hinterher sah, bevor er seinen Blick zu Yumiko richtete.
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    • Es war wirklich schön zu sehen wie die Freunde miteinander umgingen, auch wenn er sich geprügelt hatte an der Uni, so schien es hier doch was ganz anderes zu sein. Auch wenn es ihr etwas peinlich war, dass er sie so anstarrte. Sie wünschte sich, dass er es nicht manche würde, denn es ließ sie nur nervöser werden als dann auch noch Yuzo sich mit anderen Dingen beschäftigen musste stand sie nur dumm da. Vielleicht hätte sie nicht kommen sollen, doch immerhin wollte sie Ririn auch helfen, denn sie waren Freunde. So versuchte sie so wenig wie möglich in die Richtung des Rothaarigen zu sehen bis sich die Blonde erhob und zu Yuzo gehen wollte. Yumi hob ihre Hand, fast als wollte sie Mai festhalten, doch sie ließ es und nickte nur. Sie hatte es so gerne vermeiden wollen zu viel Kontakt zu Kyo zu haben und nun war sie mit ihm alleine. Nicht reden wäre unhöflich und so versuchte sie es mit einem leichten Lächeln. "Du bist also auch ein Freund von Ririn? Sie hat wirklich wunderbare Freunde, wenn ihr alle helfen wollt.", meinte sie nun und sah ihn mit etwas schief gelegten Kopf an, ehe sie sie Augen leicht schloss. Nur nett und höflich bleiben wie es sich für wen von ihrem Stand gehörte und wie ihr Vater es ihr eingebläut hatte.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Irgendwann würde er Mai doch noch seine Meinung geigen, was sie andauernd mit ihm abzog. Erst lauthals sagen, er würde starren und ihn dann auch noch mit der jungen Frau allein lassen, welche ihn sicherlich dafür eh schon für einen Freak hielt. Doch da kam ihm der Tag in der Schule wieder in den Sinn, als er gegen sie gerannt und sich in der Stunde neben sie gesetzt hatte. Und dann dieser Bastard, der ihn so provoziert hatte, dass sie sicherlich wirklich noch dachte, er wäre der Schläger vom Dienst.
      In seinen Gedanken über Mai, den Kerl und sich selbst schimpfend, merkte Kyo gar nicht, wie er seine Augen etwas verengt hatte und wieder zu der Blonden sah, bevor er leicht zusammen zuckte, als Yumiko nun zu ihm sprach. Etwas blinzelnd sah er sie an, schwieg und ein leichter Rotschimmer sich auf seine Wangen bildete. Den Blick nun zur Seite wandern lassend rieb er sich den Nacken, ein leicht schiefes Grinsen auf seinem Gesicht.
      "Naja... Wir sind eine Familie, da ist das doch klar, dass wir uns helfen, oder?" meinte er, die Schultern nun etwas hoch gezogen und die Hände in den Hosentaschen, bevor er wieder zu der Jüngeren sah. "Ich mein.... Wir sind nicht wirklich eine Familie, aber wir habe überwiegend nur uns und verstehen uns auch wie Geschwister und..." Was war nur mit ihm los? Je mehr er sprach, desto mehr Unsinn kam heraus, was ihn tief zum seufzen brachte. "....Sorry.... Und... du kennst Ririn wohl über deinen Bruder?" Eine Frage mit einer offensichtlichen Antwort. Natürlich musste sie Ririn über Yuzo kennen, wenn dieser ihr Bruder ist. Für die selbe Klasse waren sie unterschiedlich alt, noch dazu war Kyo mit ihr nun in der Uni, was sich also auch beißte, da Ririn nicht sitzen geblieben war. "...Blöde Frage. Sicher über deinen Bruder." Erneut ein tiefes Seufzen, ehe er sich die Hand ins Gesicht schlug und den Kopf etwas schüttelte. Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht mit ihm.
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