Through the woods (Dindrane& Ezechiel)

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    • Through the woods (Dindrane& Ezechiel)

      Vorstellung

      @Ezechiel

      Shuu:
      Shuu war auf einen der Bäume geklettert, die ganz in der Nähe des kleinen Dorfes standen, in dem er aufgewachsen war, hatte sich auf einen der stärkeren Äste gelegt und die Augen geschlossen.
      Er liebte es, den sanften Wind in seinen Haaren zu spüren, und einfach an alles Mögliche zu denken, außer an Dinge aus seinem alltäglichen Leben. Manchmal schlief Shuu dabei auch ein, und er konnte den ganzen Tag so vor sich hinträumen, ohne viel anderes zu tun. Manche im Dorf nannten das faul, aber das war ihm schon immer schon recht egal gewesen.
      Heute jedoch wurde die Ruhe des Jungen jedoch überraschend gestört. Jemand rief seinen Namen, und forderte ihn eher grob auf, herunter zu kommen.
      Shuu setzte sich anders hin, ließ seine Beine an einer Seite des Astes herunterbaumeln und sah zu dem Mann herab, der ihn gerufen hatte. Natürlich erkannte er ihn, das hatte er bereits an der Stimme.
      „In Ordnung.“
      Es dauerte nur einen winzigen Augenblick, bis Shuu vom Baum herunter geklettert war, aber an Taitos abschätzigen Blick meinte er ablesen zu können, dass es diesem nicht schnell genug gegangen war. Dieser trug seine Maske ausnahmsweise einmal nicht.
      Shuu legte den Kopf leicht fragend schief, und wartete ab, was der Andere ihm zu sagen hatte. Aber er hatte das leichte Gefühl, dass es nichts besonders Gutes war. Bei Taito war es selten etwas gutes, und er fragte sich, warum dieser so viel Spaß daran zu haben schien, ihn und vor allem seinen älteren Bruder zu ärgern. Vielleicht hatte er nicht so viele Freunde und sehnte sich nach Gesellschaft, so oft, wie er die Nähe von ihm und seinem Bruder zu suchen schien, obwohl er sie doch offensichtlich nicht mochte, dachte Shuu. Sprach diesen Gedanken aber natürlich nicht laut aus.
      „Hol mir deinen großen Bruder her. Was ich zu sagen habe, möchte ich gerne euch BEIDEN sagen. Bevor es offiziell verkündet wird. Sieh es als eine Art Gefallen an, von mir für euch. Du weisst doch sicher, wo er ist, oder?“, sagte Taito grinsend, nachdem er den Jungen kurz abschätzig gemustert hatte. Shuu zuckte leicht mit den Schultern.
      „Nein. Ich kanns aber herausfinden, wenn du möchtest.“, meinte er. Hiroshi würde das zwar bestimmt nicht besonders gut finden, aber der Junge wollte doch wissen, was Taito zu sagen hatte, und außerdem wollte er auch nicht unhöflich sein.
      „Ja, worauf wartest du dann noch? Husch, husch, hol ihn schon.“, erwiderte der Andere mit einer wegwerfenden Handbewegung, und das ließ Shuu sich nicht zweimal sagen.

      „Hiroshi! Bist du hier irgendwo?“, rief Shuu auf gut Glück, als er durch die Straßen des eher kleinen Dorfes ging.
      Oft war sein Bruder selbst eher allein, er mochte Ruhe und war selten gern irgendwo, wo sich allzu viele andere Menschen aufhielten. Wenn Shuu ihn im Dorf nicht fand, würde er es einfach erstmal an den Orten nachsehen, die Hiroshi besonders gern mochte.
      Und wenn Taito deswegen etwas warten musste, nun...dann war das eben so.