Zerbrechlich wie Porzellan [Cailemia & Cyrus]

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    • Zerbrechlich wie Porzellan [Cailemia & Cyrus]


      Zerbrechlich wie Porzellan

      Zu den Steckbriefen:
      Zerbrechlich wie Porzellan [Cailemia & Cyrus]

      Story:

      [X] lebte schon sein ganzes Leben gut unter Verschluss der Außenwelt - als einziger Sohn einer reichen und einflussreichen Familie, musste er nun einmal beschützt werden.
      Was jedoch die Situation noch schwieriger machte, dass er schon immer ziemlich kränklich und zerbrechlich war.
      Denn er hatte einen Gen-Defekt, sein Körper heilte die Verletzungen sehr schwer und auch seine Knochen waren nicht die härtesten.
      Doch nun war er mittlerweile 23 - eigentlich das Alter wo jeder schon am Arbeiten war und den Sinn des Lebens nachging.
      Eine eigene Familie - das hatte er sich schon immer gewünscht, ein Traum welcher wohl nie für ihn wahr werden würde.
      Denn nicht nur war sein Körper zu schwach - sondern er stand auch nur auf Männer, der Weibliche Körper widerte ihn an....
      Nun...nach diesen ganzen Jahren unter Verschluss, hatte er jemanden an seiner Seite zustellt bekommen.
      [Y] sollte als Bodyguard für [X] jobben. Auf ihn aufpassen und darauf achten, dass es dem jungen Mann an nichts fehlt.
      Natürlich verstanden sich die beiden nicht sonderlich gut, denn [X] passte es nicht sonderlich einen Babysitter zu bekommen, aber so konnte er zumindest aus dem großen Haus raus und auch etwas neues sehen.
      Problem jedoch war [Y], welcher immer bei ihm war...zumindest störte es den jungen Mann.
      Doch die Welt außerhalb seines Geschützten Umfeld war nicht sonderlich einfach für [X], zu einem musste er immer aufpassen das er nicht verletzt wurde.
      Zu einem war er der Sohn eines Machthabenden Mannes...und somit wurde er oft Ziel für Entführungen, welche [X] und [Y] immer enger aneinanderschweißten.

      @Cailemia

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    • Die Unzufriedenheit war ihm wahrscheinlich deutlich ins Gesicht geschrieben - wieso musste ausgerechnet ihm dies passieren? Warum konnte er nicht einmal allein raus? Seit neustem hat er nun einen komischen Babysitter an seiner Seite, welcher auf ihn aufpassen sollte. Wie er diesen Kerl doch hasste.
      Daher zischte er leise vor sich her und strich sich über den Nacken, seine Nase sowohl sein Mund wurden von einem Mundschutz geschützt, da er keinerlei Keime oder ähnliches einatmen sollte. Denn er wurde nun einmal ziemlich schnell krank - aber wie könnte er auch je gesund werden, wenn man ihm von allem fern hielt.
      Somit musste er sogar Handschuhe tragen und wenn er wieder ins Haus wollte, wurde er erst einmal ins Bad gesteckt. Nicht einmal dort durfte er allein sein.
      Erniedrigend und Peinlich...warum musste dieser Kerl nur immer bei ihm sein? Es ging vielleicht erst seit 3 Tagen erst so..und dennoch konnte er ihn schon jetzt nicht leiden. Er war schließlich kein Kleinkind, was Probleme hatte. So hatte er sich einfach stummschweigend auf die Wiese gesetzt und starrte einfach nur zu den Bäumen.
      Bisher war der Garten das neue, was ihm eröffnet wurde. Weiter durfte er noch nicht hinaus, auch mit seinem Babysitter nicht. Auch wenn manchmal der Drang schon ziemlich groß war, einfach mal wegzulaufen. Aber er musste nun einmal immer wieder Medikamente nehmen und wenn er irgendwo gegenstieß, endete es häufig mit einem Bruch.
      So oft hatte er Tage einfach im Bett verbringen müssen...und nun durfte er nach 23 Jahren endlich auch mal raus. Die frische Luft ist angenehm und auch der Wind in seinen Haaren. Warum hatte er das nicht schon früher erleben dürfen? Das hätte sein Leben um einiges erträglicher gemacht.
      Langsam hatte er die Maske runtergezogen und atmete tief durch - frische Luft, es war wirklich wunderbar.
      "Herrlich" murmele er leise vor sich her und hatte sich dann auch schon auf die Wiese gelegt und blickte in den Himmel. Ein Himmel anblicken zu dürfen ohne diese verdammte Glasscheibe vor der Nase, dass war wirklich ein Traum.
      So schloss er seine Augen und genoss die Sonne auf seiner bleichen Haut. Zu lange dürfte er sowieso nicht draußen bleiben. Schließlich hatte sein Vater und die Angestellten sorgen, dass er schnell einen Sonnenbrand bekommen würde. Somit würde er die Zeit genießen, welche er noch hier draußen bleiben durfte.
      Wahrscheinlich hatte es schon irgendeine Dame im Haus mitbekommen und rannte nun panisch auf und ab, nur weil er sich auf die Wiese gelegt hatte. Es war einfach nur nervig und anstrengend. Da war es doch klar, dass ihm irgendwann der Geduldsfaden riss....das würde wahrscheinlich jeder so ähnlich wie er empfinden.
      Somit hatte er dann auch schon wieder seine Maske hochgezogen, übertreiben wollte er es auch nicht, sonst würde ihm noch sein Kopf abgerissen werden, wenn irgendwer bemerken würde, dass er so fahrlässig mit seiner Gesundheit spielte.
      Aber da konnte er auch schon an einem Brotmesser sterben....es war doch scheiße. Aber so wirklich scheiße.

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    • Der neue Bodyguard der Familie Haibara ging geflissentlich seinen neuen Pflichten nach und war dem jungen Herrn, dem er nicht von der Seite zu weichen hatte, in den Garten des großen Anwesens gefolgt, aufmerksam auf seine Umgebung achtend, auf das kleinste, verdächtige Geräusch lauschen, war es doch seine Aufgabe dafür zu Sorgen dass Setsu Haibara nichts passierte, somit konnte er sich keine Unaufmerksamkeit leisten, vor allem nicht bei diesem Auftrag.
      Man hatte ihm deutlich, sehr deutlich gemacht, dass es sich bei dem Erben der Haibara Familie um einen kränklichen jungen Mann handelte, der besonders viel Aufmerksamkeit brauchte und Yuu hatte Tage gebraucht, sich die Liste einzuprägen, wovor er ihn neben dem offensichtlichen zu schützen hatte. Seine Eltern hatten es so aussehen lassen, als könnte selbst ein kleiner Husten oder eine laufende Nase den Mann umbringen, ein trauriges Schicksal, sicherlich hatte er noch nie ein normales Leben geführt, das er an diesem Tag jedoch das erste Mal den Garten betreten durfte, hätte er nicht erwartet.

      Mit nur einigen Schritten an Abstand hatte sich der Bodyguard gegen einen Baum gelehnt, hin und wieder den Blick über die Gegend schweifen lassen, obwohl dies aufgrund der professionellen Sicherheit mehr eine zusätzliche Schutzmaßnahme war.
      Letztendlich blieb sein Blick an dem jungen Erben hängen, trotz allem ein erwachsener Mann, und beobachtete wie er die warme Sonne und die frische Luft genoss, was dem stillen Mann ein Lächeln aufs Gesicht zauberte und ihn vergessen ließ, dass er Setsu wahrscheinlich anweisen hätte sollen, die Maske wieder nach oben zu ziehen.
      „Soll ich ihnen einen Sonnenschirm bringen lassen, wenn sie noch lange hier verweilen wollen?“, erkundigte sich Yuu letztendlich, nachdem er sich von dem Anblick hatte los reißen können.
      Bei seiner bleichen Haut hätte er auch ohne ausdrückliche Erwähnung ahnen können, dass es bei dem jungen Mann schnell zu einem Sonnenbrand kommen konnte.
    • Erst jetzt hatte er mitbekommen gehabt, dass sein Babysitter wieder neben ihm stand und so atmete er tief durch und schloss seine Augen. Manchmal war es echt zum verzweifeln gewesen. Manchmal wollte er ein paar Stunden nur für sich haben und dennoch bekam er diese nicht. Aber schlimmer war der Andere - der ließ ihn überhaupt nichts machen. Dieser Sperrte ihn sogar oftmals in seinem Zimmer ein.
      Da konnte er oftmals sich die Seele aus dem Leib brüllen - aber danach schlief er ziemlich schnell ein.
      Tief atmete er durch und setzte sich wieder langsam auf.
      "Ich möchte hier wirklich nur etwas die frische Luft und auch die Sonne genießen. Der Baum ist doch Schatten genug, oder?" fragte er auch schon nach, denn extra noch einen Sonnenschirm...das würde nun sehr übertrieben wirken.
      Aber dieser Kerl wurde wahrscheinlich von seinem Vater so dermaßen gedrillt, dass es nicht einmal eine Chance geben könnte, es war wirklich scheiße. So hatte er sich langsam wieder hingelegt gehabt.
      "Wenigstens bist du etwas lockerer als der Andere..." sagte er seufzend und blickte in die Baumkrone. Doch im nächsten Moment musste er nießen und verzog sein Gesicht leicht. "War nur die Sonne, die in der Nase gekitzelt hatte. Also bloß nicht reinschicken" meinte er und blickte den Anderen direkt an, dabei zog er seine Maske weiter nach oben.

      Aber wahrscheinlich hatte der Andere schon vor ihn reinzuschicken. Somit hatte er sich mit der jetzigen Situation zurecht gefunden gehabt.
      "Können wir nachher noch einmal kurz raus, im Haus werde ich sonst wirklich noch wahnsinnig" murmelte er vor sich her.
      Den sein ganzes leben hatte er bisher in diesem Haus verbracht und nun hatte er einen Anderen Leibwächter an seiner Seite, vielleicht nicht ganz perfekt, aber besser als sein letzter Babysitter.
      Langsam war er aufgestanden gewesen und hatte dann seine Hose abgeklopft gehabt.
      "Dann lass uns wieder rein gehen" sagte er leise und atmete tief durch. Es war etwas schade gewesen, aber vielleicht hatte er noch irgendwo noch ein Buch, welches er noch nicht gelesen hatte.
      "Kann ich dir eine Liste geben mit Büchern, die du mir besorgen könntest?" fragte er dann auch schon nach. Viel konnte er nicht machen. Demnach musste er sich irgendwie die Zeit vertreiben.

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    • Obwohl er derjenige war, der die Frage gestellt hatte, war sich Yuu nicht sicher, ob es wirklich eine gute Idee war den Schatten des Baumes als genug anzusehen. Der Bodyguard zweifelte keine Sekunde daran, dass selbst ein leichter Sonnenbrand zu seiner Kündigung führen konnte und so wie es seine Mutter hatte klingen lassen, würden bereits zehn Minuten reichen, dass sich der junge Herr einen Sonnenbrand einhandeln könnte.
      Immer wieder musste er sich daran erinnern, dass die Eltern des jungen Mannes seine Auftragsgeber waren und er daher nicht allen Wünschen des jungen Herren folgen konnte, ungeachtet dessen, ob dieser es verstand oder nicht.
      Selbstverständlich hielt er manch Forderung für recht übertrieben, aber sie waren seine Eltern und wussten über seine Gesundheit sicherlich besser Bescheid als er als einfacher Bodyguard.
      Ein Niesen des jungen Herrn zerrte Yuu aus seinen Gedanken, wollte Setsu bereits vorschlagen, ob sie nicht lieber wieder rein gehen sollten, als dieser ihn bereits unterbrach, ehe er ein Wort von sich geben konnte und er schenkte ihm ein gezwungenes Lächeln, dem deutlich anzusehen war, dass das leider nicht ging.
      Bei der Gesundheit des junge Herrn konnte man leider nie vorsichtig genug sein, sie fürchtete er, anhand der Seiten langen Anweisungen, die er vom Haus Haibara erhalten hatte, was seine Gesundheit betraf. Yuu wunderte sich schon fast, dass er kein Desinfektionsmittel um seinen Hals tragen musste.

      Der Bodyguard überlegte anhand seiner Bitte kurz, antwortete ihm jedoch, das ihm bisher nur ein kurzer Aufenthalt im Garten erlaubt sei, einmal am Tag.
      „Sie müssen an ihre Gesundheit denken...“, erinnerte er ihn daran, fast schon wie ein Mantra war dieser Satz für ihn geworden. Er fühlte sich mittlerweile mehr wie ein Gefängniswärter, als ein Bodyguard, aber diese Gedanken und Gefühle waren unprofessionell, weshalb er sich recht schnell wieder verscheuchte.
      „Ich könnte die Liste an einen Angestellten weiter geben, bis zum Schichtwechsel kann ich ihre Seite nicht verlassen, das wissen Sie doch.“, erklärte er ihm und dann würde die nächste Buchhandlung bereits geschlossen sein.
      Er folgte dem jungen Herrn des Hauses in sein Zimmer, wo er auch bereits im angrenzenden Badezimmer die Wanne einließ, da Setsu angewiesen worden war direkt nach seinem Spaziergang ein Bad nehmen zu müssen.
    • "Ich weiß, ich weiß...meine Gesundheit. Aber dennoch, ich wurde schon immer so behandelt. Da ist es kein Wunder, dass mein Immunsystem so bescheiden ist, wie es nun einmal ist" sagte er seufzend und schloss die Augen einen Augenblick. Dann seufzte er leise, als der Andere ihm erklärte, dass er nicht einmal die Bücher holen könnte.
      "Ich würde sie mir auch gern selbst holen oder sogar bestellen. Aber das klappt leider dank meinen Vater nicht einmal. Ich habe nun einmal nur diese Bücher. Ich darf nirgends allein hin, darf mich maximal 50 Meter vom Haus entfernen und habe weder Handy noch Laptop oder anderes. Langsam habe ich kein Bock mehr auf den Ganzen Mist" grummelte er vor sich her und ließ sein Unmut freien lauf.
      Denn er war mit seinem Leben unzufrieden - vielleicht war es sogar durch diesen Lebenstil auch auch noch kürzer.
      Er wollte so gern etwas erleben. Doch durch seine ganzen Babysitter war es einfach nicht möglich.
      "Wenn ich den Bediensteten es gebe...kommen die wieder mit irgendeinem Scheiß um die Ecke. Und das möchte ich nicht...die haben mir sogar schon Kinderbücher gegeben. Darauf habe ich kein Nerv mehr.." sagte er seufzend.
      Man merkte ihn an, dass er nur schlechte Erfahrungen mit diesem Mist hatte.
      Er setzte sich auf sein Bett und schmollte leicht - es war einfach nur nervig gewesen.
      "Ich weiß langsam einfach nicht, was ich noch machen soll. Ich darf ja noch nicht einmal Zeichnen oder andere Hobbies nachgehen. Es könnten ja schlechte Inhaltsstoffe drin sein oder Keime hineingebracht werden und und und...." murmelte er und ließ sich nach hinten auf das Bett fallen. "Ich will mein ganzes Leben nicht in diesem Haus eingesperrt sein. Aber das versteht natürlich niemand und alle denken, ich würde hier freiwillig den ganzen Mist über mich ergehen lassen..." erklärte er und schloss die Augen.
      Er war durch und durch unzufrieden und aus diesem Grund hatte er auch kein richtigen Lebensmut mehr. Wirklich an seinem Leben hing er nicht mehr. Wie sollte man auch mit diesem Leben zufrieden zu sein.
      Ein Leben voller Regeln und Langeweile....

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    • Yuu konnte nicht viel zu dieser Aussage sagen, er war kein Arzt, aber das Konzept, dass der Körper nur lernen kann, gegen Viren und Krankheiten vorzugehen, wenn er mit diesen in Berührung gekommen war, kannte auch er, aber war das bei dem Erben Haibaras nicht etwas anderes? Immerhin war sein Körper eindeutig sensibler als der, eines gewöhnlichen Menschen.
      Zumindest wurde ihm das so gesagt.
      Als der Bodyguard dann jedoch davon hörte, dass der junge Mann nicht einmal Handy oder Laptop besaß, war ihm die Verblüffung deutlich anzusehen, das war ihm bisher nicht aufgefallen, aber er hatte ja auch andere Dinge, auf die er sich zu konzentrieren hatte: Setsus Sicherheit.
      Wenn dieser nicht einmal Zugang zum Internet hat und auch keine neuen Bücher erhielt... wie erwarteten dann seine Eltern, dass er einmal das Unternehmen, das Familiengeschäft übernehmen sollte? Wenn er mit diesen alltäglichen Dingen nie umzugehen gelernt hatte?
      Wenn selbst das Personal ihn scheinbar als ein Kind sah? Kein Wunder, dass er sich wie ein Babysitter fühlte, wahrscheinlich war das genau seine Jobbeschreibung.

      „... haben sie denn schon einmal mit ihren Eltern darüber geredet? Vielleicht könnten sie sich darauf einigen unter Aufsicht eines Arztes ihr Leben mit neuen Dingen zu bereichern? Wenn sie mir die Liste mit Büchern geben, kann ich schauen, was ich machen kann... doch ich fürchte nach Ende meiner Schicht sind die Buchhandlungen bereits geschlossen.“, erklärte er dem jungen Herrn, während er sich um das Bad kümmerte.
      Vielleicht könnte er behaupten, die Bücher seien für ihn und eine der netten Damen und einen Gefallen bitten, ein Versuch wäre es zumindest wert.
      Auch wenn Yuu sich Mühe gab, es nicht zu tun, so fühlte er doch etwas Mitleid für den eingesperrten, jungen Mann, er würde nur ungerne ein solches Leben führen.
    • Er plusterte leicht seine Wangen auf und setzte sich dann auch schon wieder auf. So blickte er ihn direkt an und schüttelte den Kopf leicht. Solche Sätze von jemanden, der keine Ahnung hat, wie seine Eltern waren..
      "Natürlich hab ich schon einmal mit meinen Eltern darüber gesprochen. Aber für die bin ich das Ding, welches schon bei einer Berührung in tausend Teile zerbrechen würde. Sicher, ich bekomme bei dem leichten Druck schon blaue Flecke. Aber jeder normale Mensch stößt sich. Bisher bin ich kein einziges Mal gestolpert, daher sind auch meine Knochen noch heil. Ich bin nicht so zerbrechlich, wie die Beiden immer sagen. Aber das wollen sie natürlich nicht hören" meinte er und seufzte. Es war wirklich zum Heulen.
      "Kannst du diese vielleicht nicht bestellen? Mein Vater würde dir das sogar bezahlen. Ich habe leider kein Geld, weil könnten ja Keime drauf sein und so" meinte er und stand auf. Dann seufzte er und ging ins Badezimmer.
      So setzte er sich auf den Wannenrand und streckte seine Hand in das angenehme Wasser. "Nicht einmal normales Duschmittel darf ich benutzen oder so etwas. Alles ist steril und tötet Keime ab. Mal nach Blumen oder so zu duften ist für mich verboten" meinte er, als er zu dem Anderen gegangen war und lehnte sich gegen den Türrahmen.
      "Du kannst wirklich sehr froh sein, dass du jederzeit raus darfst. Ich fühl mich mittlerweile wirklich nur noch eingesperrt. Frag mich nicht wieso meine Eltern so sind...irgendwie haben die beiden eh eine Schraube locker. Ihnen Widersprechen? Pffff - dann kommen noch mehr Regelungen auf einen zu. Immer schön an der kurzen Leine halten." sagte er und war zum Kleiderschrank gegangen und zog sich Kleidung raus. So grummelte er vor sich her - es war an sich auch immer das Selbe. "Wie in einem Sterilen Krankenhaus..." murmelte er und hatte die Sachen auch schon genommen gehabt.
      "Aber so schlimm wie es meine Eltern immer beschreiben ist es auch wieder nicht. Mir ist schon ewig nichts passiert. Das letzte was mir passiert war, da hatte ich eine Lungenentzündung, aber nur weil ich am offenen Fenster eingeschlafen bin und es angefangen hatte zu schneien. Aber das kann schließlich jedem passieren - aber nein, da müssen natürlich die Regelungen ernster werden. Nun darf ich das Fenster nur noch auf Kipp machen, wenn ich erwischt werde, dass das Fenster ganz offen ist, würden sie wahrscheinlich nen Schloss dranpacken" erklärte er und war dann auch schon zur Badezimmertür gegangen.
      "Aber allein Baden darf ich schon, oder? Wenn was ist, dann schreie ich auch brav. Bisher habe ich ja nicht den Anschein gemacht, dass ich so einfach ertrinke, oder?" fragte er dann auch schon lächelnd. "Zudem das Wasser ist perfekt - danke."

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    • Nun, viele Kinder hatten Probleme mit ihren Eltern, aber von so etwas hörte man nicht sehr oft. Selbst Yuu, der beim besten Willen kein Experte war, konnte sagen, dass seine Eltern so über fürsorglich waren, dass es dem jungen Herren nicht mehr gut tat.
      Auf die Idee mit dem Bestellen war der Bodyguard gar nicht gekommen, immerhin würde das etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis die Bücher da waren und ob er wirklich sein Geld von Setsus Vater zurück erstatten bekommen würde, wusste er nicht recht.
      Wahrscheinlich würde man ihn sogar eher feuern, wenn jemand davon erfuhr, wenn dieser wirklich so von seinem Sohn dachte, wie dieser es Yuu schilderte, doch dass der junge Herr nicht einmal über eigenes Geld verfügt, machte ihn doch sprachlos.
      Selbst junge Kinder erhielten Taschengeld von ihren Eltern, seine Schwester hatte ihr mal erzählt, dass seine Nichte so lernen sollte, mit Geld umzugehen. Zugegebener Maßen würde ein reicher Erbe vielleicht nicht unbedingt mit Geld umgehen können müssen, solange er sich nicht dumm anstellt, aber Setsu war erwachsen und doch schien er keine Freiheiten zu haben, wenn er es richtig verstanden hatte. Nicht eine.
      Der Bodyguard beobachtete Setsu, wie er sich seine Kleidung zurecht suchte, hörte seinen weiteren Beschwerden zu, ehe er sich erkundigte, ob er denn alleine baden dürfte, was Yuu ernsthaft ins Grübeln brachte. Es gab strickte Anweisungen, den jungen Herrn unter keinen, keinen Umständen alleine zu lassen, auf der anderen Seite würde es ihm vielleicht ganz gut tun, mal etwas Zeit für sich alleine zu haben, letztendlich seufzte Yuu auf.
      Vielleicht hatte sein Onkel recht und er war zu weich für diesen Auftrag.
      „Geh, aber ruf sofort wenn etwas ist, selbst wenn dir nur etwas komisch vorkommt, verstanden?“, gab er dem jungen Herrn ausdrücklich zu verstehen, dass er da sein würde, wenn was war und stellte sich direkt neben die Badezimmertür, um jeden Moment rein stürzen zu können.
      „Und schließ die Tür nicht ab, ich werde sie schon nicht öffnen, wenn nicht nötig.“, fügte er noch schnell hinzu.
    • "Bisher lebe ich ja noch und habe ich schon einmal großartig Probleme gemacht?" fragte er und blickte über die Schulter zu seinem Babysitter. Leise seufzte er und nickte dann leicht.
      "Sicher, ich lehne nur leicht die Tür an. Aber es ist halt wenigstens das einzige was mir ein wenig Privatsphäre gewährt" sagte er auch schon. Mit diesen Worten war er auch schon langsam ins Badezimmer gegangen und hatte seine Sachen angelegt.
      Leise seufzte er und zog sich langsam aus - ihm schmerzte sein ganzer Körper und dennoch versuchte er immer ein lächeln auf den Lippen zu haben und sich nichts anmerken zu lassen. Würde seine Eltern etwas davon merken, dann würde er wahrscheinlich keine Sekunde für sich haben. Und dennoch...er hasste es.
      Denn diese kamen nicht einmal von irgendwelchen Stürzen - sondern von seiner anderen Leibwache. Er griff ihn immer so grob an dem Arm, dass es wehtat. Am liebsten hätte er ihn schon feuern lassen. Aber dann würde nun einmal sein Wort, gegen das Wort des Mannes stehen und aus diesem Grund hatte er Sorge, dass es alles noch schlimmer wird und es in noch mehr schmerzen endet.
      So hatte er sich vollständig ausgezogen gehabt und hatte sich in die Badewanne gesetzt gehabt.
      Tief atmete er durch und ließ sich leicht sinken, das war das einzig angenehme was er machen konnte. Es entspannte ihn ziemlich und so genoss er es wirklich. "Ich glaube du hast dir deinen Job interessanter vorgestellt, oder? Jetzt bist du von einem Bodyguard zu einem Babysitter hinuntergestuft worden" meinte er dann auch schon leicht lachend und schüttelte den Kopf.
      Daher atmete er tief durch und ging mit dem Kopf ein paar Sekunden unter das Wasser und als er wieder auftauchte, da steckte er sich leicht. "Einiges an Geld, für wenig Arbeit. Aber leider verschenkte Zeit" murmelte er und blickte auch an die Badezimmerdecke.
      "Ich würde ja sagen, komm lass uns Gemeinschaftsspiele spielen um die Zeit zu vertreiben. Aber da könnten auch Keime und ähnliches dran sein. Ganz böse" meinte er schmunzelnd und war nach knapp einer halben Stunde aus dem Badezimmer gekommen, er hatte sich die Kleidung recht schlampig angezogen gehabt und trocknete sein Haar gerade mit einem weichen Handtuch.
      "Allgemein finde ich die Regelungen echt bekloppt, die machen durch und durch keinen Sinn. Schließlich müsstest du auch Baden gehen, denn du warst auch draußen und hast Keime an dir und bist in meiner Nähe. Ich habe das Gefühl, dass meine Eltern mich mit diesen Regelungen einfach nur ärgern möchten. Es ist einzig und allein Schikane. Mehr ist das nicht" sagte er seufzend und war zum Fenster gegangen. So blickte er raus und seufzte.

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    • Nein, Yuu musste zugeben, dass es recht einfach war mit Setsu umzugehen, auch wenn er sich oft beschwerte und nicht immer sofort hörte, aber er schien keine andere Art und Weise zu haben, seinen Unmut kund zu tun. Und letztendlich hielt er sich doch an die Anweisungen.
      Geduldig wartete der Bodyguard, während der junge Herr sein Bad nahm und hörte diesem zu, wie er weiter sprach.
      „Der Job als Bodyguard soll nicht spannend sein.“, im Gegenteil, wenn der Arbeitsalltag ruhig war, bedeutete das, dass man gute Arbeit leistete, statt von einer Gefahr in die nächste zu laufen. Man durfte nur nicht nachlässig werden.
      Hier in diesem gut bewachten Haus würde wohl kaum etwas geschehen, aber man konnte nie wissen.
      Und auch, wenn Yuu das gedacht hatte, war es dem jungen Herrn gegenüber nicht ganz fair sich als Babysitter zu bezeichnen, da dieser kein Kind mehr war. Selbst Kinder hatten mehr Freiheiten als das.
      „Ich fürchte ich werde sie kaum beschützen können, wenn ich ein Bad nehme.“, lächelte Yuu, amüsiert von diesem Gedanken, nackt einem Entführer oder Einbrecher entgegen stehen zu müssen.
      Noch immer stand er neben dem Bad und beobachtete Setsu, wie er sehnsüchtig aus dem Fenster blickte, ehe er seufzte. Er konnte diesen Anblick nicht ertragen.
      „Wieso... bestellen wir nicht die Bücher?“, erkundigte er sich und fischte sein Handy aus der Hosentasche. Vielleicht munterte das den jungen Herrn ja auf.
    • "Nun ja, aber Babysitter ist doch auch nicht das, was du dir gewünscht hast, oder? Also in den Büchern die ich immer mal wieder lese, ist das Leben als Bodyguard um einiges Spannender" sagte er schmunzelnd und hatte sich an den Schreibtisch gesetzt und blickte aus dem Fenster. "Dennoch ist dieser ganze Mist doch völlig überflüssig. Ich bin schon Fähig auf mich selbst aufzupassen. Nur weil ich mich als Kind oft verletzt habe, ist es nach ein paar Jahren nicht mehr so. Aber in den Augen meiner Eltern bin ich noch 5 Jahre alt" sagte er und seufzte. "Wahrscheinlich weil ich sie eh so selten sehe, da haben die noch irgendein Wunschdenken..." sagte er seufzend, dann blickte er zu seinem Babysitter. Diese Frage kam nun wirklich aus heiterem Himmel und doch erhellte sich seine Mine in diesem Moment.
      Er war dann auch schon aufgestanden und war zu dem Anderen gegangen. "Wirklich? Das ist sehr nett" sagte er dann auch schon mit einem sanften Lächeln und wirkte ziemlich dankbar für das, was der Andere ihm nun angeboten hatte - denn mittlerweile hatte er seine ganzen Bücher schon ein paar Mal durchgelesen gehabt und aus diesem Grund war ihm vor allem Abends ziemlich langweilig gewesen. Ein solches Leben wünschte man sich nicht einmal seinen schlimmsten Feind. Nicht einmal einen Fernseher hatte er hier im Raum, dann würde es ja noch etwas besser gehen - dann hätte er nicht dauernd eine solche Langeweile.
      Aber nein, er könnte ja schlechte Einflüsse auf ihn haben.
      So hatte er sich zu dem Anderen gesellt gehabt, denn mit Büchern köderte man ihn allgemein immer. Wenn er Bücher hatte, hatte er auch Beschäftigung und konnte somit seine Zeit irgendwie tot schlagen. Das kam dem Anderen auch zu gute.

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    • Der Enthusiasmus des jungen Mannes zauberte Yuu sogleich ein Lächeln aufs Gesicht, so plötzlich kam die Wandlung von einsamer Sehnsucht zu fröhlicher Freude und er öffnete die Bestellseite einer Buchhandlung, die es in der Stadt gab. Er nahm an, dass es keine gute Idee war, die Bücher direkt hierher bestellen zu lassen, Setsus Eltern könnten diese sonst noch in Beschlag nehmen und dem jungen Herrn vorenthalten, aber er würde sie persönlich dort abholen können.
      „Möchten sie selber nach geeigneten Büchern suchen? Oder haben sie bereits eine Liste im Kopf?“, erkundigte er sich bei dem jungen Mann und hielt ihm sein Handy entgegen.
      Er überlegte, ob er Setsus Vater darauf ansprechen sollte, dem jungen Herrn ein eigenes Handy zu besorgen, nicht aus purer Freundlichkeit, sondern weil es einfach werden würden, in Kontakt zu bleiben, sollte jemals was passieren.
      Die GPS-Funktion eines Handys hatte schon dem ein oder anderen Auftraggeber das Leben gerettet.
    • "Ich hab doch hier die Liste aufgeschrieben gehabt, dass sind die Bücher die ich gern hätte. Sind nur 4 Stück" erklärte er dann auch schon und wirkte ziemlich froh, dass der Andere ihm etwas die Langeweile vertreiben würde.
      So hatte er dem Anderen auch schon den Zettel gegeben gehabt. "Ich habe hier aber dennoch etwas Geld, ist vielleicht nicht viel. Immer mal etwas Kleingeld, was meine Eltern mal vergessen haben wegzulegen oder die Bedienstete die es mir gibt, was in der Waschmaschine lag, da die Taschen nicht ordentlich ausgemistet wurden" erklärte er ihm auch schon.
      "Aber bitte, dass dürfen meine Eltern nicht wissen. Auch mein anderer Bodyguard weiß es nicht, der würde mir etwas husten...." sagte er seufzend. Mit diesen Worten hatte er auch schon ein Schränkchen etwas an die Seite geschoben gehabt und hatte den Teppich an der Ecke umgestülpt. Dann hatte er eine Holzlatte zur Seite geschoben und hatte eine Tüte aus seinem Versteck geholt gehabt.
      Es waren einige Münzen in der Tüte, aber auch ab und an ein paar Scheine, alles ordentlich verstaut und so, dass niemand auf die Idee gekommen wäre, dass er Geld hier hatte.
      "Nimm dir das raus, was du brauchst. Vielleicht reicht es nicht mal...ich habe das nie nachgezählt gehabt, aber ich Sammle schon ein paar Jahre dran" erklärte er auch schon. Schnell hatte er den Teppich wieder rüber gelegt gehabt und auch das Schränkchen über die Lücke geschoben. So war er wieder zu dem Anderen gegangen und hielt ihm die Tüte entgegen.
      "Aber das muss wirklich unser Geheimnis bleiben. Meine Eltern schauen einmal in der Woche mein Zimmer nach, aber dieses Versteck haben sie noch nie gefunden. Wahrscheinlich glauben sie, ich könne doch niemals eine Bodenlatte zersägen und ein kleines Schränkchen zur Seite schieben. Aber falsch gedacht." sagte er seufzend und setzte sich auf sein Bett.
      "Sie unterschätzen mich immer ein wenig und das ist vielleicht auch gut"

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    • Yuu nickte, nahm den Zettel entgegen und begann die Titel in die Suchzeile des Online Shops einzutippen, damit er nach diesen Suchen und sie in den Warenkorb legen konnte, als er davon hörte, dass der junge Herr doch über etwas Geld verfügte und verwundert aufblickte, beobachtete, wie Setsu die Tüte aus seinem Geheimversteck holte und man war ihm anzusehen, dass auch er damit nicht gerechnet hätte.
      Er nahm die Tüte mit dem Geld zwar entgegen, war sich aber nicht sicher, ob er das wirklich annehmen konnte. Ja, der junge Herr war, nun, der junge Herr eines reichen Hauses, aber zu diesem Geld hatte schien er keine Zugriff zu haben. Weder ein eigenes Konto, noch Kreditkarten oder ähnliches, somit war der Inhalt der Tüte das einzige Geld, das Setsu besaß, aber vielleicht würde er es als Mitleid interpretieren, dass er offensichtlich nicht haben wollte, wenn er nichts von dem Geld nahm.
      „... keine Sorge, ich werde niemandem etwas erzählen, solange ihr niemandem erzählt, dass ich euch diese Bücher bestelle.“, fügte er hinzu, wollte damit zeigen, dass er damit selber etwas tat, wofür er wahrscheinlich seinen Job verlieren konnte und daher sowieso lieber schweigen sollte, ehe er schnell die letzten beiden Bücher und den Warenkorb legte und Setsu sein Handy reichte, mit der Bitte zu prüfen, ob er die richtigen Bücher ausgewählt hatte.
      Erst dann wandte er sich der Tüte zu, fischte einen wahllosen Schein heraus, den er in seiner Hosentasche verschwinden ließ, ehe er die Tüte wieder schloss. Es war ja nicht, als würde er das Geld brauchen, sein derzeitiger Job war mehr als lukrativ, als ihm etwas auffiel.
      „Wie... wie habt ihr die Bodenlatte denn Zersägt? Ich dachte Klingen seien in eurer Gegenwart verboten?“
    • "Okay, ich sage nichts. Meine Lippen bleiben verschlossen. Schließlich tust du mir was gutes und da werde ich doch nichts zu dem Thema sagen" sagte er dann auch schon und zuckte mit den Schultern, er hätte ja nichts davon, wenn er den Anderen verpfeifen würde und daher würde er es auch mit keiner Silbe erwähnen. Etwas unsicher hatte er das Handy angenommen und blickte auf dieses.
      Dann nickte er leicht. "Ja, da sind alle" erklärte er dann auch schon mit einem sanften Lächeln und gab ihm auch schon das Handy wieder.
      Dabei war er ziemlich vorsichtig. Denn er wusste nur, das Technologie ziemlich leicht zerbrechlich war. Und dem Anderen wollte er nichts schuldig sein - dann nahm er auch schon seine Tüte.
      "Nun, die Bodenlatte wurde von einem damaligen Bodyguard abgesägt gehabt, damit ich ein kleines Versteck habe, für Dinge, die meine Eltern mir verboten haben." sagte er seufzend und hatte das Schränkchen und den Teppich von der Stelle bewegt und die Tüte wieder hineingelegt. Dann hatte er alles ordentlich wieder hingestellt und hatte sich auf sein Bett gesetzt.
      "Aber leider wurde er von meinen Eltern entlassen - er schien leider ziemlich viel Geld von deren Konto abgehoben zu haben. Natürlich haben meine Eltern es ziemlich schnell gemerkt und somit haben sie ihn auch sofort entlassen. Es ist wirklich ziemlich schade, er hat mir sehr, sehr viel durchgehen lassen. Aber nun ja...ändern kann ich nun nichts mehr dran. Aber dennoch schade" murmelte er und ließ sich nach hinten auf das Bett fallen. Etwas trauerte er schon der Zeit hinterher, aber er musste den Kopf oben halten.
      Sonst würden seine Eltern wahrscheinlich irgendwas merken, dementsprechend immer gute Mine zu bösem Spiel. Tief atmete er durch und blickte die Decke an - Yuu war ein anderes Kaliber als sein Anderer Babysitter...aber so etwas von anders.
      Aber beschweren würde er sich nicht, es war positiv anders.

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    • Nachdem dem Bodyguard das Handy wieder zurückgegeben wurde, bestellte er die Bücher und eine Anzeige verriet ihm, das er per Mail benachrichtigt werden würde, sobald die Bücher abholbereit sein würde.
      Lange würde das nicht dauern, also würde Setsu bis dahin wahrscheinlich kaum das Haus verlassen dürfen, ob er wohl gerne eine Buchhandlung oder Bibliothek besuchen würde?
      Yuu verstand nicht recht, wieso er sein Elternhaus nicht einfach verließ, immerhin war bereits über 18 und somit ein eigenständiger Erwachsener, aber der Bodyguard nahm an, dass es an seinen besonderen Umständen und seiner Gesundheit lag und er wusste, dass er sich da lieber nicht zu sehr einmischen sollte.
      „Verstehe...“, murmelte er und kam zu dem Schluss, dass jener Mann ebenfalls Mitleid mit dem jungen Herrn gehabt haben musste, wieso dieser jedoch Geld stehlen musste, konnte Yuu nicht recht begreifen, die Bezahlung war doch bereits hoch genug, fand er.
      „... dann habt ihr auch nie eine Schule besucht?“, versuchte Yuu ungeschickt ein Gespräch aufzubauen, auch wenn die Antwort auf diese Frage offensichtlich war, „Wie sieht es dann mit eurer Bildung aus? Hat man euch denn überhaupt private Lehrer erlaubt, wenn diese auch... Keime mit rein bringen könnten?“
      Auf der anderen Seite war Yuu ja auch hier und das schien kein Problem zu sein.
    • Das der Andere fragte, ob er die Schule nie besucht hatte, da nickte er leicht.
      "Ich war nie in der Schule gewesen, meine Mutter hatte mich unterrichtet und aus diesem Grund gab es für mich keinen Grund in die Schule zu gehen. Somit hatte ich nie irgendwelche Freunde oder konnte mich mit wem verabreden. Sozialkontakt war für mich halt überhaupt nicht da - dementsprechend habe ich als Kind viel Scheiße gebaut um Aufmerksamkeit zu bekommen. Meine Eltern sind dauernd am Arbeiten und somit hatte ich nur die Bediensteten, aber sobald ich Krank war, waren sie bei mir. Vielleicht bin ich sogar selbst Schuld an meine heutige Situation" sagte er und seufzte leise - denn er wollte einfach als Kind in der Nähe seiner Eltern sein.
      Seinen Vater sieht er bis heute nur sehr selten, seine Mutter dafür öfters. Aber in erster Linie waren es seine Babysitter und Bodyguards gewesen, welche sich um ihn gekümmert hatten.
      "Ausbildung habe ich nicht - aber ich soll in ein paar Jahren angelernt werden, wenn die Technologie soweit ist, dass ich alles von Zuhause machen kann. also die Firma leiten. Auch wenn ich mich frage, ob ich überhaupt die Firma leiten möchte..." sagte er seufzend und schüttelte den Kopf. "Ich möchte lieber dann die Welt bereisen. Schließlich reicht das Geld meiner Eltern 3x bis mein Lebensende und wenn ich dann auch noch die Firma verkaufen würde, könnte ich ohne weiteres Glücklich leben." sagte er und zuckte mit den Schultern.
      "irgendwann will ich aus diesem Käfig raus, auch wenn bis dahin noch ewig hin ist...wahrscheinlich bin ich schon 50ig Jahre, wenn ich meinen ersten Schritt allein in die Außenwelt mache und dann werde ich wahrscheinlich als erstes direkt von einem Auto angefahren und werde Ewiglich ans Bett gefesselt sein. Meine kleine Bad-Story, die ich schon im Kopf habe" sagte er leicht grinsend.

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    • Yuu hörte dem jungen Mann aufmerksam zu, nickte hin und wieder zu seinen Worten und es überraschte ihn auch nicht, dass Setsu zweifel daran hatte die Firma leiten zu wollen. Er konnte sich nicht vorstellen, was für ein Leben das sein sollte. CEO einer großen Firma, und doch eingesperrt in seinem eigenen, kleinen Zimmer, oder dem großen Anwesen, wenn er in der Zukunft Glück hatte.
      Doch als der junge Herr plötzlich davon sprach, dass er seinen goldenen Käfig vielleicht erst mit 50ig verlassen könnte, starrte er ihn an, als hätte er etwas verrücktes von sich gegeben und Yuu spürte, wie ihn dieser Gedanke wütend machte, nein, die Tatsache, dass das sogar tatsächlich der Wahrheit entsprechen könnte, machte ihn fast schon rasend.
      „... ich werde mit eurem Vater reden.“, hatte er hiermit beschlossen. Selbst wenn es ihm seine Stelle kostete, was bedeutete das schon? Er konnte doch nicht Gefängniswärter für einen jungen Mann spielen, der kaum Erfahrungen mit dem Leben hatte. 50? Nein, er musste da raus, solange er noch jung war, da war sich Yuu sicher.
      „Ich werde dafür sorgen, dass man euch weiter als den Garten lässt. Ich möchte zwar nichts versprechen, aber so kann das doch nicht weiter gehen. Und ich werde schon dafür sorgen, dass ihr nicht angefahren werdet.“, nickte der Bodyguard zu seinen Worten, als wäre es selbstverständlich sich für den jungen Herrn vor ein Auto zu schmeißen.
      Er konnte beim besten Willen nicht glauben, wie seine Eltern ihn hier versauern lassen konnten!
    • Das der Andere nun anfing davon zu reden, dass er mit seinem Vater reden würde, da wurde er auch schon ziemlich hellhörig, schnell schüttelte er seinen Kopf und hatte sich aufgesetzt. Das wollte er wirklich auf gar keinen Fall, denn er wusste genau das sich die Leute meist selbst ins Aus katapultierten und das wollte er nun wirklich nicht.
      Dieser Kerl schien mal anders zu sein, als seine üblichen Bodyguards, dementsprechend wollte er ihn ein wenig länger an der Seite haben, als nur ein paar Wochen.
      "Nein, tu das bitte nicht. Mein Vater lässt sich da nicht reinreden, dass würde dir nur eine Mahnung einbringen und bei Nummer zwei bist du dann draußen. Mein Vater ist...speziell was so etwas angeht, nur er kann recht haben und alle anderen Meinungen sind nicht die richtigen und die anderen Meinungen werden direkt in den Müll geworfen" sagte er seufzend und schüttelte den Kopf. Er möchte nicht, dass der Andere mit seinem Vater sprach, dass würde nach hinten los gehen.
      "Im Garten darf ich ja sowieso noch, nur nicht so lange und nur mit Maske" sagte er seufzend. Langsam schloss er seine Augen und grummelte vor sich her.
      Doch in diesem Moment klopfte es dann auch schon und eine Haushälterin kam in das Zimmer. "Junger Herr, er ist schon spät. Ihre Eltern möchten Sie zum Essen sehen" sagte sie dann auch schon freundlich und so nickte er leicht.
      "Ich komme gleich. Sag ihnen bitte, ich bin in 5 Minuten da" bat er auch schon und so nickte sie und verließ auch schon das Zimmer, dann wandte sich sein Blick zu Yuu.
      "Bitte, kein Wort zu meinen Eltern, auf Stress habe ich nun wirklich keine Lust. Zudem möchte ich nicht bald schon wieder einen neuen Bodyguard haben" sagte er mit einem leichten Schmollen und war dann auch schon vor gegangen gewesen.

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