Fallen Angel [Saki&Elli]

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    • Fallen Angel [Saki&Elli]

      Zur Vorstellung: >>Click me<<

      @Saki

      Eigentlich sollte es ein Tag wie jeder andere werden. Die Sommerferien waren vorbei und das neue Schuljahr begann. Haruto war einer der ersten. Er und sein Kumpel Sora waren immer eher da, als alle anderen, um die besten Plätze am Fenster zu bekommen. Sie besuchten gemeinsam die Klasse 2B.
      Nach und nach trudelten auch die anderen Schüler ein und fanden sich an ihren Plätzen ein. Haruto war Klassensprecher, weil er so hilfsbereit war und stets gute Noten schrieb. Was verständlich war, wenn man das meiste selbst miterlebt hatte, oder schon einige Male durchmachte.
      Als die Lehrerin hinein kam, wurden alle still. Sie kam nämlich in Begleitung einer neuen Schülerin rein. Alle erhoben sich und begrüßten die Lehrerin, ehe sie sich wieder setzen durften.
      Die Lehrerin begann zu erzählen:
      "Willkommen im neuen Schuljahr. Wie euch bereits aufgefallen ist, habe ich eine neue Schülerin dabei. Diese darf sich auch gleich vorstellen. Ich bitte euch, sie freundlich zu empfangen"
      Alle nickten und waren gespannt, was die neue Schülerin zu sagen hatte. Vor allem aber Haruto. Dieser schien die Neue gerade ganz genau zu mustern. Sein inneres Gefühl sagte ihm, dass diese junge Dame etwas ganz besonderes an sich hatte. Noch wusste er aber nicht, was es war.
      Als sie sich vorgestellt hatte, wies die Lehrerin ihr einen Platz zu und forderte Haruto als Klassensprecher auf, sie durch die Schule zu führe, wenn die erste Stunde vorrüber war.

      (Sorry... bin sehr schlecht in Einleitungsposts ''^^ )
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Akuma Akarui

      "Ruiiiii!" hörte man eine quirlige Stimme, nachdem eine der Türen aufgerissen wurde und auch schon Fuoka im Zimmer der Dunkelhaarigen stand. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen und in voller Schuluniform sah sie zu Rui, welche gerade vor dem Spiegel stand und ihre Krawatte dabei war zu binden. "Du musst nicht schreien. Ich höre dich laut und deutlich." Den Blazer nun angezogen und ihre Tasche an sich nehmend strich ihr ihre Freundin ein paar wirre Haarsträhnen aus dem Gesicht und lächelte ihr wie eh und je entgegen.
      "Ich weiß jaaa. Und? Schon bereit für die neue Klasse? Die sind sicher alle super nett. Ansonsten sagst du es mir einfach und ich rede ein ernstes Wort mit ihnen. Oh, und wenn wir schon mal dabei sind. Die Jungs sind sowieso alles Idioten, also egal was sie sagen oder tun: Sei ihnen nicht böse, sie meinen es nicht so. Ich meine, wir sind ja auch nicht ganz normal, drum sind wir ja hier im Wohnheim, richtig? Also ich hab ja im Gefühl, dass dieser Tag einer der Besten sein wird!"
      Während Mika sprach waren die beiden auch schon auf dem Weg zur Schule, betraten diese und wechselten ihre Schuhe, während Rui ihrer Freundin schweigend zuhörte und leise seufzte. Ja, Mika hatte ein Talent dafür allen ein Ohr abzukauen und doch steckte sie so viele mit ihrer ewig guten Laune an, was nun auch der Dunkelhaarigen ein Lächeln auf die LIppen zauberte.
      "Dann hau sie um! Wir sehen uns in der Pause auf dem Dach, ja? Bis daaaann!" Und damit lief Fuoka auch schon den Gang entlang, als die beiden im 1. Stock angelangt waren, um in ihr Klassenzimmer zu kommen. "Bis dann." bekam Rui noch heraus, bevor sie sich nun ebenfalls auf den Weg in ihr Klassenzimmer, die 2-B machte und auf dem Weg von ihrer neuen Lehrerin aufgelesen wurde.

      "Willkommen im neuen Schuljahr. Wie euch bereits aufgefallen ist, habe ich eine neue Schülerin dabei. Diese darf sich auch gleich vorstellen. Ich bitte euch, sie freundlich zu empfangen." hörte das Mädchen die Worte ihrer Lehrerin, während ihr Blick durch die Klasse schweifte. Wie sie es doch hasste im Mittelpunkt zu stehen und vorallem angestarrt zu werden, als wäre sie von einem anderen Planeten.
      "....Akuma Akarui...." stellte sie sich kurz und knapp vor, bevor ihr Blick auf einen der Jungs viel, welcher sie wohl eingehens zu studieren versuchte. Ihre Augen verengten sich ein wenig, während sie eine ihrer Wangen etwas aufblähte und nun mit geschlossenen Augen und erhobenen Kopf zu ihrem ihr zugewiesenen Platz ging und sich nieder ließ.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Haruto

      Die neue Schülerin stellte sich kurz und knapp vor und nahm dann Platz. Ihrem Gesichtsausdruck nach war sie aber nicht so begeistert davon, dass Haruto ein wenig starrte.
      Die Stunde verlief eher langweilig. Es war nur organisatorisches Gelaber - so Sachen wie Stundenplan und Notenverteilung. Nichts, was jetzt große ungeteilte Aufmerksamkeit erforderte. Stattdessen sah Haruto aus dem Fenster. Wie gerne wäre er wieder im Himmel und würde ein unbeschwertes Nachleben führen. Auch würde er jetzt gern einfach draußen sein und seine Runden fliegen, wie er es im Sommer getan hatte - hoch am Himmel, über den Wolken, sodass er nicht gesehen wurde. Dieses unsagbar schöne Gefühl frei zu sein. Leise seufzte er, ehe er dem Unterricht wieder folgte und sich Notizen machte.
      Nach der Stunde erhob sich Haruto und ging zum Platz der Neuen hinüber, um sich vorzustellen.
      "Willkommen in unserer Klasse. Mein Name ist Haruto. Ich bin der Klassensprecher und soll dich ein wenig durch die Schule führen!", stellte sich der braunhaarige vor und lächelte sie sanft an.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Akuma Akarui

      Kaum war die Stunde beendet und die Schüler um sie herum drauf und dran so schnell wie möglich ihre Plätze zu räumen, seufzte die Dunkelhaarige leise und lehnte sich zur Seite, um ihre Tasche vom Boden auf den Tisch zu befördern und ihre Sachen zu packen. Doch der Schatten, welcher sich vor ihr aufbäumte entging ihr nicht, weswegen sie schließlich nach oben und direkt in das Gesicht des Jungen sah, welcher sie zu Beginn angestarrt hatte und sich nun als Haruto vorstellte. Rui schwieg etwas, sah ihn weiter an, bevor sie sich wieder ihren Sachen widmete, die Tasche schließlich schloss und sich erhob. "Gut." meinte sie knapp und sah ihn wieder ins Gesicht, ehe ihr Blick für einen Moment weiter nach oben zu seinem Schopf wanderte und sie ein wenig die Augenbraue in die Höhe zog, bevor sie in Richtung Tür schritt. Im Türrahmen blieb sie stehen, sah wieder zu Haruto und schwieg etwas, bevor sie den Arm mit der Tasche etwas hob und somit raus deutete. "Kommst du oder war das schon alles?"
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    • Haruto

      Er lächelte leicht, als sie dann seine Hilfe annahm und wartete, bis ihre Tasche fertig gepackt war. Ihr kurzer Blick nach oben entging ihr nicht und kurz dachte er, dass seine Haare nicht richtig lagen, weshalb er ein wenig durch diese fuhr.
      Die Neue Schülerin war bereits zur Tür gegangen und wartete auf ihn.
      ""J-Ja ich komme", meinte er etwas überrumpelt und ging zu ihr. Er zeigte ihr die wichtigsten Räume und die besten Lernorte, ehe sie auf dem Dach ankamen.
      Dort atmete Haruto tief durch und lächelte ein wenig. Der leichte Wind, der übers Dach fegte, gab ihm ein wenig das Gefühl zu fliegen. Dann sah er wieder zu Akuma.
      "So das wäre dann alles. Das Dach ist ein beliebter Ort in den Pausen. Wenn du also deine Ruhe willst, dann solltest du lieber die Bibliothek aufsuchen", gab er noch an und lächelte freundlich zu ihr.
      "Hast du noch irgendwelche Fragen?", wollte er zuletzt noch wissen und sah sie leicht fragend an.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Akuma Akarui

      Schweigend folgte die Dunkelhaarige dem Klassensprecher und ließ sich alles zeigen, was er meinte, das für sie wichtig wäre. Zumindest wusste sie nun wo sie hin musste und suchte nicht erst Stunden lang danach, auch wenn sie sich einfach durchfragen hätte können.
      Am Dach angekommen schloss Akarui für einen Moment die Augen und atmete die frische Luft ein, ehe sie den Worten Haruto's lauschte. Ja, sie konnte es sich schon denken, dass das Dach ein beliebter Ort war. Sie konnte es auch niemandem verübeln, immerhin gehörte sie selbst zu den Leuten, die den Weg nach oben suchten. Als er sie jedoch fragte, ob sie noch etwas wissen wollte, drehte sie ihren Kopf etwas zu ihm und sah den jungen Mann an, doch bevor sie etwas sagen konnte hörte Rui auch schon eine laute Stimme, gefolgt von einer aufgeschlagenen Tür.
      "Ruiiiiii! Da bist du ja! Ich hab auf dich gewartet aber du warst schon weg!" rief Mika und kam zu den beiden gerannt, ehe sie ihre Arme sogleich um den Hals der Älteren schlang und zu Haruto sah. "Oooh. Hakagame. Was machst du denn bei Rui?" fragte sie und sah ihn mit großen und fragenden Augen an, während die Kurzhaarige sich aus dem Griff Mika's befreite. "...Er hielt es für seine Pflicht mir alles zeigen zu wollen." - "Aaaaah... Stimmt! Du bist ja Klassensprecher der 2-B, richtig? Na dann bin ich aber froh, dass Rui schon einen Freund gefunden hat!" lachte sie nun mit einem breiten Lächeln auf den Lippen.
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    • Haruto

      Er sah zu ihr und merkte, dass sie ihn etwas fragen wollte, doch da kam auch schon die beste Freundin der jungen Dame angerannt und fiel ihr um den Hals. Sie begann sofort wie ein Wasserfall zu reden und Haruto fiel es schwer ihr zu folgen, doch dann musste er leicht auflachen.
      "Ja ich bin Klassensprecher, aber ob man uns als Freunde betiteln würde, bezweifle ich noch", meinte er höflich und sah zu seiner neuen Klassenkameradin.
      "Nundenn. Jetzt weißt du ja wo alles ist und hast scheinbar auch jemanden, der dir in der Not aushelfen kann. Natürlich kannst du auch zu mir kommen, wenn du irgendwelche Fragen hast", erklärte er und verabschiedete sich höflich, ehe er das Dach wieder verließ und zu seinem Freund in die Bibliothek ging. Dieser las gerade wieder irgendein Buch über Verschwörungstheorien.
      "Hey Sora", meinte er knapp und setzte sich neben ihn.
      "Haruto! Wusstest du, dass es angeblich Engel auf Erden geben soll?"
      "Wie kommst du denn darauf?", fragte der leicht ertappte junge Herr nach und ließ sich eine Stelle im Buch zeigen. Das, was er dort las, stimmte alles, aber für Menschen war dies einfach eine Theorie und nichts, was man beweisen konnte.
      Sora erzählte ihm dann alles, was er über Engel in Erfahrung gebracht hat und Haruto hörte ihm mit einem Ohr zu, während er seine BentoBox auspackte und ein wenig aß. Das meiste stimmte gar nicht, aber es wäre seltsam gewesen, hätte Haruto ihn verbessert.
      Als die Glocke ertönte, gingen die beiden zum Unterrichtsraum zurück und nahmen wieder an ihren vorher ergatterten Fensterplätzen platz.
      "Hey du hast ja gar nichts dazu gesagt... glaubst du jetzt an Engel oder nicht?", wollte Sora wissen.
      "Ich glaube, dass es Engel gibt, aber ich glaube nicht, dass sie genau so sind, wie man sie sich vorstellt", meinte er knapp. Sora schmollte ein wenig. Immerhin fand er die Vorstellung mit den magischen Kräften so cool, dabei war das nur begrenzt die Wahrheit.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Akuma Akarui

      Akarui war erstaunt, wie viele Leute Fuoka doch kannte oder zumindest zu kennen schien, selbst wenn sie nicht in der selben Klasse oder gar im selben Jahrgang war. Etwas verwundert sah sie also zu ihrer Hellhaarigen Freundin, ehe der junge Mann sich wieder zu Wort meldete und sich verabschiedete. ".....Merkwürdiger Kerl." murmelte die Dunkelhaarige, was sogleich einen verwirrten Blick ihrer Freundin zu Folge hatte, bevor diese anfing zu lachen. "Ja, Hakagami ist wirklich merkwürdig, aber er ist ein lieber Kerl. Zumindest so, wie ich ihn gesehen oder von ihm gehört habe. Und ich bin sehr froh, dass er sich wohl um dich kümmert. Du hast mir ja schon im Wohnheim gesagt, dass du nicht so gut mit Leuten kannst. Da bin ich doch sehr erleichtert, dass du jetzt neben mir auch noch Hakagami hast und ich bin mir auch sehr sicher, dass ihr gute Freunde werdet. Ach, da fällt mir ein. Ich bin in der letzten Stunde nicht da, um mit dir nach Hause zu gehen, heißt du müsstest alleine gehen. Ist das in Ordnung? Es tut mir wirklich wahnsinnig leid, dass ich dich einfach stehen lasse, aber ich muss unbedingt zu einer Präsentation wegen-"
      "Fuoka.... Ist schon gut." stoppte die Dunkelhaarige ihre Freundin nun, indem sie ihr die Hand an den Mund legte. "Ich habe den Kalender in der Küche gesehen. Ich wünsche dir jetzt schon viel Glück." Und damit zierte ein aufrichtiges Lächeln ihre Lippen, bevor sie es sich mit Mika auf dem Boden gemütlich machte und zu Mittag aß, während letztere breit Lächelnd ihre Danksagungen und weitere Entschuldigungen von sich gab.

      "Also dann, wir sehen uns heute Abend, ja? Und verlauf dich nicht." verabschiedete sich Mika von Rui, nachdem die Pause zu Ende war und es zur weiteren Stunde schlug. Die Ältere konnte ihrer Freundin lediglich kurz hinterher winken, da war sie auch schon weg und ein leises Seufzen entwich Rui, bevor sie sich zurück in ihre Klasse begab und sich ohne ein Wort auf ihren Platz setzte. Sie kam allerdings drumher die beiden Jungs zu belauschen und sah zu diesen, als sie sich über Engel zu unterhalten schien. Ein kurzes Schmunzeln bildete sich auf dem Gesicht der Kurzhaarigen, ehe sie ihre Tasche auf den Boden stellte und den Kopf auf die Hand stützte. "Daher also der Cosplayschmuck." murmelte sie, während ihr Blick zum Fenster wanderte.
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    • Haruto

      Cosplayschmuck? Es klingelte in seinen Ohren und Haruto sah sich um, woher diese Vermutung kam. Niemand hier trug irgendetwas, das auch nur Ansatzweise auf ein Cosplay hindeutete. Also doch... Es waren nicht seine Haare, die falsch lagen. Sie hatte sich genau seinen Heiligenschein angesehen.
      Haruto wurde blass.
      "Hey! Haruto! Sora an Hakagame!", versuchte Sora auf sich aufmerksam zu machen.
      "Geht es dir nicht gut?", fragte er nach und sah den blassen Jungen vor sich an. Haruto schluckte etwas und winkte dann ab. Eins stand fest... am Ende der Stunde musste er mit der Neuen noch einmal reden.
      Die Stunde zog sich nun wie Kaugummi und die meisten in den hinteren Bänken schliefen bereits fast. Als der Gong sie dann endlich erlöste, waren viele schnell auf und davon. Auch Sora, der heute ein wichtiges Paket erwartete, ging schon und ließ Haruto zurück.
      "Akuma?", fragte er vorsichtig und ging auf die Dame zu, die er bis zu den Schuhschränken verfolgt hatte.
      "Warte bitte kurz... ich habe eine Frage", begann er und sah sich um. Sie schienen ungestört, dennoch sprach er recht leise.
      "Was meinst du mit Cosplayschmuck?", wollte er wissen. Wenn sie wirklich seinen Heiligenschein meinte, war sie eine der wenigen Auserwählten. Sie würde ihn zwar nicht berühren können, aber sie sah ihn und bestimmt auch seine Flügel, wenn er die Jacke auszog.
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    • Akuma Akarui

      Die Stunde verging wie im Flug, allerdings hatte Rui auch kaum aufgepasst oder etwas mitgeschrieben. Sie war ganz in ihren Gedanken versunken, kritzelte kleine Zeichnungen an die Ränder ihrer Blätter und schrieb nur notgedrungen die Aufgaben mit, welche für sie noch wichtig sein würden. Umso dankbarer war sie, als der erlösende Gong das Ende der Schulzeit ankündigte und das Klassenzimmer sehr schnell wie leergefegt war. Lediglich ein paar Schüler, welche den Putzdienst hatten waren noch da, säuberten die Tafel und den Boden, während Akuma selbst eine der letzten war, die das Klassenzimmer verließen.
      Bei den Schließfächern angelangt wechselte sie ihre Schuhe und hob den Kopf etwas, als sie die Stimme des Klassensprechers hörte, welcher zu ihr getreten war. Hatte sie doch gerade ihrer Freundin noch viel Glück für ihre Präsentation gewünscht und steckte ihr Handy schließlich zurück in die Tasche. "Hakagami?" Bei den Worten, dass er eine Frage an sie hatte, musste sie etwas schmunzeln. "Du hast eine Frage an mich? Sollte das nicht eher andersherum laufen?" fragte sie nun und schloss die Tür des Schließfaches, ehe sie kurz auf die Fußspitze klopfte, um den Schuh den richtigen Sitz zu geben.
      "Was ich damit meine? Na diesen übergroßen Ehering auf deinem Kopf." antwortete sie knapp und deutete für einen Moment auf eben jenen. "Oder gehörst du zu den Verrückten und der ist angewachsen wie Fuoka's Katzenohren, welche sie auf ihrem Headset trägt?" Damit nahm sie ihre Tasche wieder zur Hand und machte sich daran das Schulgebäude zu verlassen. "Auf meiner alten Schule wärst du der jenige, der als Außenseiter gelten würde."
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    • Haruto

      Für einen kurzen Moment erstarrte er, als sie wirklich seinen Heiligenschein meinte. Moment? Übergroßer Ehering?! Das war jetzt beleidigend. Sie machte sich gerade fertig und wollte gehen, da stellte sich Haruto ihr wieder in den Weg.
      "Warte! Du kannst ihn sehen?", Fragte er überrascht nach und deutete noch einmal darauf.
      "Dann kannst du die bestimmt auch sehen", meinte er, als er seine Jacke auszog und damit seine prächtigen Flügel offenbarte. Nur auserwählte Personen konnten ihn in voller Pracht sehen und wenn das der Fall war, hatte er ein Problem.
      "Wenn du Flügel und Heiligenschein sehen kannst dann... ... Bitte ich dich darum niemanden etwas davon zu erzählen!"
      Es war wichtig für ihn, denn wenn man wusste, dass er ein Engel war, würden alle seine Flügel und den Heiligenschein erkennen und dann wäre er in Gefahr.
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    • Akuma Akarui

      Sichtlich verwundert, als sich Haruto sich ihr in den Weg stellte, sah sie ihn an und runzelte ein wenig die Stirn. Als er schließlich seine Jacke auszog sah sie auf seine Flügel, ehe sie ihm wieder ins Gesicht sah, die Augen dieses Mal jedoch nur halb geöffnet. ".....Du bist wirklich ein Freak, oder?" fragte sie schließlich und stütze ihre freie Hand an ihre Hüfte. Doch winkte sie nach seiner Bitte lediglich ab. "Die anderen sind doch garantiert nicht blind und sehen das alles bestimmt genauso. Aber bitte.... Ich hab sowieso nicht den Drang dazu mit anderen sprechen zu müssen." antwortete sie nun auf seine Bitte hin und deutete schließlich an ihm vorbei. "....Würdest du mich dann nun vorbei lassen? Ich muss zur ..... zurück ins Wohnheim." sprach sie und seufzte leise. Sie musste sich wirklich besser überlegen, was sie von sich gab. Würde jemand herausfinden, dass sie nach der Schule arbeiten ging, wäre das eher kontraproduktiv und dem Direktor würde das alles andere als gefallen.
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    • Haruto

      Freak? So wurde er schon lange nicht mehr bezeichnet. Aber sie schien es nicht zu wissen oder auch nicht zu glauben. Wie sollte er sie überzeugen? Denn auch wenn sie nur jemanden sagte, dass er einen Heiligenschein besaß, war seine Tarnung aufgeflogen, gerade weil sie ausgerechnet das gesprächigste Mädchen der Schule zur Freundin hatte.
      Gut... es ging nicht anders. Er schnappte sie an der Hand und führte sie raus. Kraft hatte er scheinbar, aber er tat ihr nicht weh. Draußen zog er sie kurz um die Ecke des Gebäudes, wo man sie nicht sehen konnte und da tat er es.
      Er umarmte sie und flog mit ihr ein wenig in die Höhe. Seine Flügel schlugen und sie schwebten tatsächlich einige Meter über den Boden.
      "Glaubst du mir jetzt?", fragte er sie. Seine Flügel wurden ein wenig schwarz, denn er hatte gerade etwas gegen den Willen einer anderen Person getan, was Chaos bedeutete. Sofort landete er wieder und entschuldigte sich aufrichtig, kniete sich sogar auf den Boden.
      "Tut mir leid.", meinte er mehrere Male zu ihr. Er hatte ein sehr schlechtes Gewissen.
      "Ich tu alles, wenn du mir versprichst es für dich zu behalten. Erwähne niemandem gegenüber dass ich einen Heiligenschein und Flügel besitze...Das würde mich in große Gefahr bringen..."
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    • Akuma Akarui

      Sichtlich verwirrt, als er sie an der Hand griff und hinter sich herzog stolperte sie ihm hinterher. "H-hey! Jetzt warte doch mal! Was hast du vor? Lass mich los!" keifte sie sogleich, hasste sie es doch angefasst zu werden, vor allem von jemandem, den sie nicht kannte. Und als er sie um die Ecke zog und ihre Hand nun wieder los ließ richtete Rui sich ihren Ärmel und sah ihn an. "Sag mal, hast du sie noch alle? Was zum-"
      Doch da verstummte sie, als sie nun seine Arme um sich spürte und ihr Gesicht deutlich errötete. Was sollte das jetzt? War er einer dieser perversen Schüler, die schon an ihrer alten Schule existierten? Normalerweise hätte sie ihn angeschrien. Ihn geschlagen und zum Teufel gewünscht, doch bevor sie auch nur daran denken konnte, versteifte sie sich ein wenig, als sie den Boden unter den Füßen verlor. In ihrer Bewegung innehaltend, als sie bis dato noch versucht hatte ihn von sich zu drücken, starrte sie mit geweiteten Augen ins Leere, ehe ihr Blick langsam nach unten wanderte und sie wirklich über dem Boden zu schweben schien.
      Ihre Augen weiteten sich noch etwas mehr, während sie ihren Mund langsam öffnete und kurz darauf wieder auf dem Boden stand. Haruto nun vor ihr, sich entschuldigend und vor ihr kniend, ehe sie ihn langsam ansah. "....Was..... zur Hölle... war das?" fragte sie leise mit einem Zittern in ihrer Stimme, welches sie nicht unterdrücken konnte. Träumte sie? Hatte sie Halluzinationen? War sie während des Unterrichts eingeschlafen?
      So starrte sie ihn weiter an, eine ihrer Hände an ihrer Brust, nachdem sie ihre Tasche vor Schreck zu Boden hatte fallen lassen.
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    • Haruto

      Als er mitbekam, dass sie ihn fragte, was gerade passiert sei, richtete er sich wieder auf.
      "Ich bin kein Cosplayer... ich bin ein echter Engel. Wir sind gerade geflogen", erklärte er ihr ruhig und sacht. Klar für die meisten klang dies wahrscheinlich absurd oder wie auch einem Traum, doch war es dieses Mal die Wahrheit.
      Haruto hob ihre Tasche auf und reichte ihr diese, da sie sie zuvor fallengelassen hatte.
      "Ich tu dir nichts... ich bin immerhin ein Engel.", erklärte er mit einem leichten Lächeln.
      Hach das tat gut mal wieder die Flügel auszustrecken. sie waren den ganzen Tag durch diese Jacke eingeengt und leicht verspannt. Aber das leichte schweben gerade war wie Balsa, für die Schmerzen.
      Harutos Blick verriet, dass er nicht log und auch seine ganze Körperhaltung entsprach jemandem, der die Wahrheit sagte.
      Der Braunhaarige sah die Dame vor sich nun wieder etwas flehender an.
      "Gerade weil ich ein echter Engel bin, muss das geheim bleiben... du bist eine der wenigen Auserwählten, die sowas erkennen können", erklärte er ihr mit ruhiger Stimme. Sie wusste es vermutlich nicht, weil sie noch nie einem Engel begegnet war.
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    • Akuma Akarui

      Sie konnte wirklich nicht glauben, was gerade passiert war. Vielleicht war sie wirklich nur in einem Tagtraum. Fliegen. Wie sollte so etwas möglich sein. Und Engel? Die gab es nicht. Zumindest redete sie sich das all die Jahre ein und bekam es auch oft genug eingetrichtert. Doch als der junge Mann vor ihr ihr die Tasche reichte, die zuvor zu Boden gefallen war, presste sie die Lippen aufeinander und ballte die Hände zu Fäusten.
      Selbst wenn... Was fiel ihm ein sie einfach anzufassen? So riss sie ihm förmlich die Tasche aus der Hand, ehe die andere mit einem lauten Klatschen den Weg zu seiner Wange fand. "Als würde ich mich mit irgendjemanden hier auf dieser verrückten Schule auch nur ansatzweise freiwillig unterhalten! Und sicher nicht über so einen Freak wie dich!" rief sie sichtlich wütend, bevor sie an ihm vorbei in Richtung Innenstadt lief.
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    • Haruto

      Der Braunhaarige hatte die Schelle sichtlich verdient, immerhin hatte er etwas gegen ihren Willen getan. Somit hielt er inne, als er dann auch noch angeschrien wurde und sie das Weite suchte. Was hatte er anderes erwartet? Sein Tag war gelaufen und das konnte die Arbeit nun auch nicht mehr retten.
      Er kellnerte in einem Restaurant unweit der Schule und es war auch abgesprochen, weil er sich seine eigene Wohnung finanzieren musste. Somit musste er keine Angst haben, erwischt zu werden.
      Erst am späten Abend machte er sich auf den Heimweg.
      "Das wars... sie wird es weitererzählen und dann wollen Labore mich untersuchen", nuschelte er zu sich selbst, als er über den Wolken ein wenig flog. Ein Blick zu seinen Flügeln verriet ihm, dass er schon wieder dem Chaos verfallen war, denn es hatten sich einige schwarze Federn gebildet. Seufzend schwebte er mit einer Wolke mit und landete dann auf dem Dach seiner Wohnung. Er nahm oft den Eingang übers Dach, da nie jemand hier oben war. So kam er ungestört in seine kleinen bescheidenen vier Wände. Es war nicht viel, aber reichte für ihn vollkommen aus.
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    • Akuma Akarui

      Akuma lief die Straße entlang, bis sie schließlich bei ihrer Arbeitsstelle ankam und erst einmal tief Luft holte. Noch immer ging ihr nicht aus dem Kopf, was gerade passiert war und ob sie es geträumt oder wirklich erlebt hatte. Auch den Nachmittag über war sie nicht ganz bei der Sache, ließ einige Schüsseln und Stäbchen fallen, welche sie hinterher das 6. Mal säubern musste, bevor sie den Gästen deren Ramenschüsseln bringen konnte. Auch ihr Chef merkte, dass etwas mit ihr nicht stimmte und konnte es nicht weiter mit ansehen, weswegen er wie kurzerhand nach Hause schickte. Sie würde ihnen heute nur mehr Arbeit verschaffen, als ihnen zu helfen. So seine Worte.
      So machte sich Rui wiederwillig auf den Heimweg, den Blick zu Boden gerichtet und die Schultern schlaff hängen lassend, bevor sie sich wenig später vor dem Wohnheim befand, in welchem sie untergekommen war. Die Lichter waren aus was bedeutete, dass niemand Zuhause war. Mika war sicherlich noch an ihrer Präsentation und die Aufsicht, ebenso wie der 3. Bewohner waren sicherlich noch unterwegs.
      Ein tiefes seufzen entwich ihr, bevor sie sich mit dem Rücken an die Tür lehnte, die Augen schloss und etwas an dieser herunter rutschte, bis sie auf dem Boden saß. Die Beine ausgestreckt und die Tasche neben sich, während sie nun in den Himmel starrte schüttelte sie etwas den Kopf. "....Eine Schule verrückter als die vorherige..."
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    • Haruto

      Der junge Engel ging in sein Wohnzimmer und ließ sich auf die Couch fallen. Er schloss mit der Ruhe ab und stellte sich schon darauf ein, vor der Regierung zu fliehen. Er wusste nur nicht wohin er sollte, denn man würde ihn überall finden, sofern er nicht in den Himmel aufsteigen konnte.
      Seufzend starrte er an die Decke. Wie sollte er es Akuma erklären, sodass sie den ernst der Lage verstand? Das Fliegen hatte nicht gereicht, vielleicht sollte er sie fragen, ob er es ihr anders beweisen konnte. Vielleicht sollte er sein Licht nutzen, um ihr etwas zu zaubern, aber viel Kraft hatte er nicht. Er war verzweifelt und grübelte noch die Ganze Nacht, bis er irgendwann einschlief.

      Am nächsten Morgen wurde er von seinem Wecker geweckt und schlich in die Küche, um sich sein Essen für den Tag vorzubereiten. Dann ging er ins Bad, um sich frisch zu machen und seine Schuluniform anzuziehen. Anschließend machte er sich auf den Weg zur Schule.
      Er hatte die meiste Zeit seiner ruhelosen Nacht damit verbracht, einen Brief an Akuma zu schreiben und wollte diesen nun in ihr Schließfach packen. Dort angekommen tat er dies auch und mit ihm landete eine Rose aus Licht im Spind. Die Lichtrose würde nur sie erkennen. Für jeden anderen war es eine normale Rose.

      Werte Akuma,

      Ich möchte mich für gestern entschuldigen. Leider habe ich übertrieben. Ich bitte dich meine Entschuldigung anzunehmen, aber ich weiß nicht, wie ich dir sonst beweisen soll, wie ernst die Lage ist.
      Ich habe dir eine Lichtrose geschaffen und wenn du mir noch eine Chance gibst, würde ich dich heute nach Schulschluss nach Hause fliegen. Vielleicht glaubst du mir dann. Ich werde auf jeden Fall auf dem Dach warten.

      Liebe Grüße
      Haruto.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Akuma Akarui

      Und wie immer ging der Tag in gewohnter Manier los. Mika schlug die Tür auf und rannte durch das Wohnheim direkt zu Rui's Zimmer, um diese zu wecken, während die Kurzhaarige vor ihrem Spiegel stand und sich wie am Tag zuvor die Krawatte ihrer Schuluniform band. "Guten Morgeeeeeeen!" hörte man die aufgeweckte junge Frau mit breitem Lächeln rufen, was Rui etwas schmunzeln ließ. "Dir auch, Fuoka." erwiderte sie ihrer Freundin, welche sie sichtlich verwundert ansah und für einen Moment schwieg. "Hey! Was ist denn mit dir los? Du siehst heute irgendwie anders aus. Ist was passiert?" fragte sie, den Kopf etwas zur Seite geneigt, während Akuma den Kopf schüttelte und ihre Tasche zur Hand nahm. "Nein, alles wie immer... gehen wir."

      Auf dem Weg zur Schule lauschte sie der Älteren, welche auf dem Weg ohne Pause vor sich her sprach. Sowohl von Unwichtigen als auch von der Präsentation am Vortag, welche ein voller Erfolg war und sie sogar eine Zusage bekommen hatte, um nach der Uni dort arbeiten zu können. Ein großer Schritt für das aufgeweckte Mädchen, was Rui sehr freute. Immerhin war es immer ihr Traum gewesen Animatorin zu werden.
      In der Schule schließlich angekommen gingen beide zu ihren Spinden, während Mika ihre Schule heraus holte und wechselte. Auch Rui tat dies, doch als sie ihren Spind öffnete blinzelte sie etwas verwirrt, als sie auf einen Brief und eine Rose sah, welche zu leuchten schien. Mika entging es nicht, dass ihre Freundin inne gehalten hatte und beugte sich etwas zu ihr, um ihrem Blick zu folgen, ehe ein breites Lächeln auf ihren Lippen zu sehen war. "Ohoooo! Eine Rose und ein Brief? Von wem denn?" fragte sie und kam der Dunkelhaarigen zu vor. Sie griff in den Spind und nahm den Brief zur Hand, ums ich dessen Umschlag anzusehen. "Ein Liebesbrief? Gleich am zweiten Tag? ..... OH! Etwa von Ha...ka...ga...meeeee?" fragte sie deutlich langezogen und nun mit einem Grinsen auf dem Gesicht, was Rui erröten ließ.
      "Hör auf so einen Scheiß zu reden!" fauchte sie sogleich, war ihr das doch sichtlich peinlich, bevor sie den Brief aus den Händen ihrer Freundin riss und grob in ihre Tasche stopfte. Doch das Fauchen ihrer Freundin brachte Mika nur zum lachen, ehe sie auch die Rose zur Hand nahm und Akarui in die Hände drückte. "Ach jetzt sei nicht so sauer. Das ist doch niedlich..." lächelte sie und sah in Richtung Lautsprecher, als der Gong ertönte. "Beeilen wir uns... Wir sehen uns wieder in der Pause!" verabschiedete sie sich nun, ließ Rui stehen und lief in ihre Klasse.
      Mit einem leisen Murren und der leuchtenden Rose in der Hand, sah sie ihr hinterher und begab sich ebenfalls in Richtung Klassenzimmer. Dort setzte sie sich ohne ein weiteres Wort auf ihren gestern zugewiesenen Platz und sah auf den Brief, welcher bis dato in ihrer Tasche lag, ehe sie diesen öffnete.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"