Das Kind des Universums [Nihal & Cyrus]

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    12 Jahre ARC
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    • Das Kind des Universums [Nihal & Cyrus]


      Zu den Steckbriefen:
      Das Kind des Universums [Nihal & Cyrus]

      Story:
      [X] hatte eine große Leidenschaft, die Sterne zu beobachten.
      Abends sitzt er immer auf dem Dach und beobachtete sie - zumindest immer, wenn der Himmel zu sehen war.

      Eines Tages passierte es, das ein Meteorit in der Nähe eingeschlagen ist und aus diesem Grund war [X] sofort zu dieser Stelle gegangen.
      Doch dort fand er neben den Meteoritensplittern noch etwas anderes - oder eher jemand anderen.
      Einen jungen, humanoiden Mann, welcher wohl aus dem Meteoriten kam.

      Sofort war [X] Feuer und Flamme, ein Wesen, welches aus dem Universum kam!
      Wirklich klasse! Aus diesem Grund hatte er ihn auch direkt zu sich genommen ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken.

      Das Militär bekam schnell mit, dass eine weitere Lebensform aus diesem Meteoriten gekommen sein müsste.
      Aus diesem Grund wurden Steckbriefe und ähnliches ausgehangen...
      Und [X] kam in wirkliche Probleme, denn so wie sich [Y] benahm war er doch ziemlich auffällig...
      Somit wurde es Schwierig, doch wollte er [Y] nicht dem Militär überlassen!
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      @Nihal
      [Falls du den ersten Post machen möchtest, wäre ich sehr happy <3]

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    • "Hide, du solltest an einem Samstagabend nicht mit einem alten Sack wie mir hier herum hängen. Du solltest mit irgendeinem Mädchen auf deinem Dach liegen, dir mit ihr die Sterne anschauen und all die anderen Dinge machen, die man in deinem Alter halt so macht."
      Der rothaarige Mann nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette und schaute zu seiner jungen Aushilfe rüber, der seinen Blick - ihm ausweichend - lieber in den Himmel richtete.
      "Ich kenne niemandem so gut, mit dem ich das machen möchte."
      "Ach, so lernt man sich doch direkt am Besten kennen. Die Mädchen stehen bestimmt drauf, wenn du ihnen was über deine Sternenbilder erzählst. Dann redest du noch irgendwas von Schicksal und Zukunft daher und zack sind sie dir hoffnungslos verfallen und du bekommst alles was du willst."
      Wie konnte sein Chef nur immer so schamlos daher reden. Hideki war froh, dass man seine leicht errötenden Wangen nicht sehen konnte. Es war kein Geheimnis, dass er äußerst wenig mit Mädchen zu tun hatte und sein Chef wurde nicht müde, ihm immer wieder neue Ideen vorzuschlagen, wie er das andere Geschlecht um den Finger wickeln konnte. Dabei wusste der junge Mann nicht einmal, was er mit einer Freundin machen sollte, wenn es Tag wurde und er ihr nichts mehr über Sternenbilder und Planeten erzählen konnte. Mit ihr einkaufen gehen, sich mit ihren Freundinnen treffen und Karaoke spielen? Nichts, was er gerne tat und seiner Meinung nach, die Hauptbeschäftigung von Mädchen war - zumindest von denen, die er kannte.
      Erleichert hörte er durch die angelehnte Hintertür das kleine Klingeln, was den Eintritt eines Käufers ankündigte.
      "Ich gehe wieder rein, du hast Kundschaft, Tanaka-San."
      "Du sollst mich Chiro nennen, ich fühle mich so schon alt genug.... Nach dem Kunden gehst du gefälligst nach Hause und triffst dich mit irgendwem in deinem Alter... und wenn es Saito ist."
      Eilig erhob Hideki sich von der Treppe auf der sie saßen und ging wieder zurück in Laden in dem er regelmäßig arbeitete; die Worte seines Chefs weitesgehend irgnorierend. Nachdem der Kunde gegangen war - der einzige in der letzten Stunde - kam er jedoch der Aufforderung nach und machte etwas früher Feierabend. Die Nacht war heute sehr klar und die Plejaden würden heute besonders gut zu sehen sein.
      "Bis morgen", verabschiedete er sich und fuhr die kurze Strecke zu seiner Wohnung mit dem Fahrrad. In zehn Minuten war er Zuhause und machte es sich gleich mit einem heißen Tee, Keksen und einer Decke auf seinem Dach gemütlich und blickte durch sein Fernglas in den klaren Nachthimmel. Seine kleine Wohnung hatte den Vorteil, dass sie im Dachgeschoss war. Im Sommer war es zwar eine unerträgliche Hitze, aber nichts was mit einer Klimaanlage nicht in den Griff zu bekommen war. Das Fenster in seinem Schlafzimmer führte hinauf auf das Dach. Für diese Aussicht nahm er gern die vielen Treppen und den fehlenden Aufzug in Kauf.
      Ein Lächeln bildete sich auf seinen Zügen, als er durch das Fernglas die sieben hell leuchtenden Sterne erblickte. Es war jedes Mal ein wundervoller Anblick und er musste Tanaka-san ein wenig zustimmen. Diese Ansicht würde sicher jeden verzaubern. Mit äußerster Sorgfalt begann er damit, die heutige Stellung der Sterne in sein kleines Notizbuch zu zeichnen. Bis auf ein paar weniger, sehr stürmischen Nächten, macht er dies bereits seit einigen Wochen. Um sich zu vergewissern, dass er die richtigen Stellen markiert hatte, blickte er immer wieder zwischen Fernglas und seinem Heft hin und her, welches er zur besseren Übersicht daneben hielt.
      Bis er irgendwann verblüfft stockte. Diesen Stern hatte er bisher nicht bemerkt.... verwirrt blickte er nochmal durch sein Fernglas und blätterte auch einige Seiten in seinem Notizbuch zurück. Auch vorher war er ihm nicht aufgefallen, sonst hätte er ihn eingezeichnet. Ein so heller Stern, wäre ihm nicht entgangen.
      Stirnrunzelnd markierte er den neu entdeckten Stern mit einem Kreuz in seinem Buch. War die Nacht heute so klar, dass er weitere Stern sehen konnte?
      Ein weiteren Blick durch das Fernrohr werfend, schreckte er plötzlich zurück. Dieser Stern war näher gekommen! Und das nicht nur ein wenig. °Was zum Henker ist das?!°
      Verblüfft beobachtet er jetzt mit seinen eigenen Augen - ohne jegliche Seehilfe - den näher kommenden Stern. Unfähig seinen Blick abzuwenden, sah Hideki dabei zu, wie dieses strahlende Leuchten im nahe gelegen Wald landete. Die Erschütterung konnte er bis zu seinem Wohnhaus spüren.
      Keine Sekunde verlierend sprang der rothaarige Junge von seinem Lager auf und sprintete die Treppen runter. Mit seinem Fahrrad sauste er durch die Straßen, kletterte über den Zaun des Parks - der um diese Uhrzeit längst geschlossen war - und kam schließlich, völlig außer Atem, an einem riesigen Krater an. Das was er dort sah, ließ ihn erstaunt wieder ein paar Schritte zurück stolpern, sodass er unsanft auf seinem Hintern landete. Den Blick von dem Wesen vor ihm, konnte er jedoch keine Sekunde abwenden.

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    • Wie lange war er schon in diesem Meteoriten eingesperrt? Wahrscheinlich mittlerweile hunderte von Jahren, wenn nicht sogar um einiges mehr. Ihm ging es damit ganz gut, aber dennoch - er machte sich schreckliche Sorgen um seinen Bruder. Hatte er es geschafft?
      War er ihm auch sicher gefolgt gewesen? Was war, wenn er es nicht geschafft hatte und schon tausende von Jahren eingesperrt war? Oder noch schlimmer? Er tot war? Leicht fröstelte der lila Schleimhaufen und hatte sich tiefer in den Meteoritenkern verkrochen gehabt.
      Er wollte wirklich wieder seinen Bruder in seiner Nähe haben..schließlich ist es die Wichtigste Person in seinem Leben. Immer war sein Bruder in seiner Nähe und immer hatten sie alles zusammen erlebt gehabt.
      Tag ein, Tag aus, dachte er an sein liebstes Brüderchen und vermisste ihn wirklich schrecklich - es war fast so, als hätte man sein Herz herausgerissen. Er vermisste ihn so schrecklich...hätte er doch mit ihm zusammen flüchten können, dann wäre es kein Problem gewesen. Er war so schrecklich einsam, er wurde langsam aber sicher verrückt.
      Doch irgendwann wurde ihm ziemlich heiß und dann spürte er einen groben, extrem unangenehmen aufprall. Durch den Aufprall sickerte das schleimige Wesen durch die Meteoritenkruste nach außen und blieb einige Zeit einfach auf der Erde liegen.
      Als es das nächste Mal wieder aufwachte, da bemerkte er, dass sich jemand näherte und so versuchte er herauszufinden, was für ein Wesen es war. Schnell bemerkte er, dass das Lebewesen Menschlich war und somit verwandelte er sich langsam in eine Menschliche Gestalt.
      "Gnnhh..." er verzog sein Gesicht, da der Aufprall wirklich nicht angenehm war - es war ein grausamer Schmerz. Einen den er noch nie gefühlt hatte. Dennoch musste er sich wohl erstmal hier unter die Menschen mischen um nicht aufzufallen.
      Immer wieder kämpfte er gegen die Bewusstlosigkeit an, die ihn versuchte dahin zu raffen. Kurz daraufhin zerfiel der Körper auch schon und das Glibberige Wesen kehrte zurück - sein Körper war gerade zu schwach gewesen um eine andersartige Gestalt aufrechtzuhalten.
      //Was ist eigentlich passiert?// ging es ihm durch den Kopf und versuchte sich wieder in die Gestalt eines Menschen zu verwandeln, doch klappte es nicht sonderlich. Doch wahrscheinlich würde der Mensch sofort Leute holen, die ihn einfingen.
      Das machten die Menschen häufiger, dass hatte er schon ziemlich oft gehört. Das Militär machte Experimente mit fremdartigen Lebewesen und brachte sie somit langsam aber sicher um. Also musste er sich dringend verwandeln, sonst wäre es das letzte, was er nun getan hätte.
      Mit letzter Kraft änderte er sein Äußeres und blieb in dieser auch liegen. Er hatte seine Atmung vollständig abgestellt gehabt, damit er Energie sparte. Auch alle andere Lebenserhalten Organe hatte er abgestellt gehabt, damit er bei Bewusstsein blieb und die derzeitige Form halten konnte. Da er in seiner Regulären Form keine Organe hatte, waren sie eh nur Deko gewesen.
      "Es tut weh..." murmelte er leise und verzog sein Gesicht - das Schmerzzentrum konnte er jedoch bisher noch nicht abstellen. Das war auch an sich das Einzige gewesen. Langsam setzte er sich auf und lehnte sich gegen den Meteorit.
      "Hilfe..." sprach er leise und hoffte wirklich von diesem Fremden hilfe zu bekommen. Oder zumindest von diesem Ort wegzukommen. Einfach nur weg..

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    • Mit einer vielfältigen Mischung an Gefühlen beobachtete der Rothaarige das Geschehen vor ihm. Die schleimartige Masse, löste ihn ihm einen gewissen Ekel aus. Dieser und eine gehörige Portion Angst, bescherten ihm eine Gänsehaut, die sich über seinen ganzen Körper ausbreitete.
      Seine Instinkte sagten ihm, er solle so schnell wie möglich die Beine in die Hand nehmen und wieder verschwinden. Doch die Faszination über die Verwandlung dieser giftig aussehenden Substanz, ließen ihn mit glitzerenden Augen auf das Wesen vor ihm starren, welches langsam eine menschliche Form annahm. Sein Herz klopfte vor Aufregung immer schneller, während sich nach und nach ein Gesicht manifestierte und das lila in einen hellen, hautfarbene Ton wechselte.
      Ein Geräusch durchbrach plötzlich die nächtliche Stille, was Hideki erschrocken zusammenzucken ließ. Hektisch sah er sich um, erwartend, dass jeden Moment jemand aus der Dunkelheit in das schwache Licht trat, welches die glühenden Überreste des Sternes abgaben. Doch er war allein. Mit Ausnahme dieses Wesens, welches völlig regungslos in dem riesigen Krater lag.
      Skeptisch lehnte der Junge sich nach vorne und krabbelte auf den Knien näher zu dem Rand des Loches um einen besseren Blick auf den Außerirdischen zu erhalten.
      Erstaunt rieß Hideki die Augen noch weiter auf. °Es sieht aus wie ein Mensch!°. Im nächsten Moment, realisierte der junge Mann zudem noch etwas, das Wesen war nackt. Reflexartig senkte er den Blick wieder, nur um ihn bei dem leisen Hilferuf sofort wieder zu heben. °Hilfe?°

      Er mussterte die menschlichen Gesichtzüge. Sie waren schmerzvoll verzogen und strahlten völlige Erschöpfung aus.

      Ekel, Angst und Faszination wurden augenblicklich durch Sorge ersetzt. Dennoch zögerte Hideki. Vielleicht ist es ein Falle, vielleicht war dieser lilane Glibber gefährlich und wollte ihn nur mit seinen menschlichen Zügen locken. Hin und her überlegend, was er tun sollte, half ihm schließlich das Geräusch entfernter Sirenen. Panisch blickte er in Richtung der Straßen und konnte die reflekierenden blauen Lichter der Polizeiwagen bereits sehen.

      Darauf achtend, nicht die glühenden Gesteinsbrocken zu berühren, rutschte er am Rande des Kraters hinunter zu dem fremden Wesen. Ohne lange weiter zu überlegen, zog er sich seine Sweatjacke aus und bedeckte damit den erschreckend menschlich aussehenden Körper.

      "Ich...ich will dir helfen. Hab ...keine Angst" Mit gerunzelter Stirn - dass ausgerechnet er diese Worte sagte - ging er in die Hocke, und fasste vorsichtig einen Arm des Außerirdischen um ihn sich über die Schultern zu legen. Mit dem anderen Arm umfasste er dessen Taille und zog ihn etwas aus seiner liegenden Position. Er hoffte, dass er ihm damit nicht weh tat oder irgendetwas verletzte, doch anders würde er mit ihm sonst nicht aus diesem Krater kommen. Er war sich nicht sicher, ob er eine Person von dieser Größe überhaupt aus dieser Vertiefung heben konnte. Doch als er sich wieder voll aufrichtete, war der Körper leichter als er erwartete hatte. Mit ungewohnter Leichtigkeit kletterte er, halb kriechend den Rand wieder hoch.

      Oben angekommen beeilte er sich in die dichten Büsche am Zaun zu gelangen. Sie piksten zwar etwas, jedoch boten sie Schutz vor den Blicke anderer, was in dem Moment von Nöten war, als die Scheinwerferlichter von zwei Polizeiwagen das Tor zum Park erhellten.

      °Scheiße...°
      Abwarten und nachdenklich blickte er zu dem Wesen, welches schlaff in seinen Armen hing. Er musste irgendwie hier raus kommen. Vorsichtig zog er ihm die Jacke richtig an und auch die Kapuze über den Kopf. Seine Vorliebe für gemütliche Jacken und Pullover in Übergröße sorgten glücklicherweise dafür, dass der nackte Körper weitesgehend bedeckt wurde.

      Wenn er an den Polizisten vorbeischlüpfen konnte, ohne dass sie ihn bemerkten, würde spätestens die erste Person auf der Straße skeptisch werden, wenn sie ihn mit einem halb bewusstlosen, entblößten Jungen rumlaufen sehen würden.



      Angespannt beobachtete Hideki, wie vier uniformierte Männer sich Zugang verschafften und auf die qualmende Stelle zwischen den Bäume zueilten. Freudig überrascht, schneller eine Chance bekommen zu haben als erwartet, verweilte der Rotschopf noch, bis auch der letze Unifomzipfel zwischen den Blättern verschwunden war und lief dann zügig durch das Tor und zu seinem Fahrrad.

      Irgendwie schaffte er es den Fremdling auf seinen Gepäckträger zu setzen und mit ihm durch die dunklen Straßen zu düsen, auch wenn er jeden Moment glaubt er würde einfach umkippen und runter fallen.


      Als er ihn endlich in seine Wohnung getragen und auf sein Bett gelegt hatte, bemerkte Hideki erst den kalten Schweiß auf seiner Haut und das zittern seiner Hände. Mit einem Mal ließ das Adrenalin in seinem Köper nach und mit einem dumpfe Plumpsen ließ er sich auf den Boden fallen. Verwirrt und unschlüssig schaut er auf das Wesen, welche ohne jegliche Lebenzeichen in seiner Wohnung lag.

      °Und jetzt?°

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    • Viel konnte er in diesem Moment nicht machen, am liebsten hätte er dem Anderen geholfen. Schließlich schien dieser ihn retten zu wollen. Das einzige was er machen konnte, dass er sich gerade leichter machte, als er sonst war.
      Doch hielt er sich mit der Kraft an den fremden Mann fest, die er noch über hatte - viel war es nicht, aber er hoffte wirklich das er ihn somit half. Er schloss langsam die Augen und versuchte zu sprechen - doch klappte es nicht so, wie er es wollte.
      Die menschliche Sprache war ihm nicht fremd, aber jetzt schaffte er kein klares Wort. Viel zu erschöpft war er.
      So wirklich verstand er jedoch nicht, was grade passierte. Es waren in der ferne so viele Lichter zu sehen. Leise zischte er und kniff seine Augen zusammen, da es ihm grade zu grell gewesen - auch die Sirenen waren unangenehm und leichte Panik stieg in dem Wesen auf.
      Wieder verzog er sein Gesicht, doch in einen Moment, in dem er grad drohte sein Bewusstsein zu verlieren, da bekam er plötzlich ohne Vorwarnung etwas übergezogen. Leicht zitterte er und blickte den Rothaarigen an.
      So wirklich verstand er nicht, was grade los war, doch wusste er, dass dieser Mann ihm half.
      Es war nicht nur für den Anderen anstrengend die Strecke zurückzulegen, für das Wesen war es auch unangenehm und er versuchte seine Panik nicht deutlich zu zeigen. Aber ihm war schon unwohl bei der derzeitigen Szene. Er musste sich in diesem Moment an die Situation auf seinem Heimatplaneten erinnern. Es war eine ähnliche Situation. Nur das er nun nicht selbstständig fliehen konnte.
      Er war nun vollständig auf die Hilfe des Anderen angewiesen. Das war er noch nie, bisher hatte er alles immer allein gemacht - auch wenn er immer seinen Bruder an seiner Seite hatte und ihn vor allen Problemen bewahrt hatte.
      Sein Bruder...
      Leicht blickte er sich um, doch wurde er ziemlich zügig von dem Ort gezogen worden. In der nächsten Zeit müsste auch sein Bruder hier auftauchen, wenn er es überhaupt geschafft hatte zu entkommen. Aber er musste auf jedenfall wieder hierhin zurück.
      Vielleicht würde sein Bruder hier noch auftauchen. Diese Hoffnung wollte er auf gar keinen Fall verlieren.

      Doch nach einiger Zeit schienen sie die Szenerie verlassen zu haben - die blinkenden Lichter wurden weniger und die Sirenen wurden auch immer leiser. Es war in diesem Moment sehr angenehm gewesen und so beruhigte sich sein Körper etwas.
      Irgendwann wurde er auf ein komisches Ding gesetzt und im ersten Moment hatte er das Gefühl jeden Moment runterzufallen, doch hielt er sich dann an den Anderen fest. Denn sie bewegten sich nun um einiges schneller - was unangenehm auf seiner Haut war.
      Ihm war schrecklich kalt gewesen und das wurde mit dem Wind, welcher nun entgegen kam. Leicht fröstelte er und schloss seine Augen.
      Angenehm war es grade nicht. Dennoch musste er es irgendwie durchhalten.
      Irgendwann stockten sie auch und so fiel er von dem Gepäckträger hinunter und landete auf den Boden, es war zu ruckartig gewesen so das er nicht ordentlich hätte reagieren können. Doch wurde er ziemlich schnell wieder hochgenommen.
      Ihm tat nach dem Sturz der Körper weh und verzog er leicht sein Gesicht wieder - der Schmerz hatte sich grade einigermaßen gelegt gehabt. Somit merkte er, dass er langsam in einen wärmeren Ort getragen wurden. Irgendwann fühlte er auch etwas weiches unter sich. Langsam hatte er dann erschöpft seine Augen geschlossen. So verweilte er auch einige Zeit.
      Er musste sich nun etwas Ausruhen, dann würde es ihm gleich besser gehen.
      Damit verging einige Zeit, in der er sich nicht sonderlich viel bewegte oder überhaupt eine Regung von sich gab.

      Als er dann schlussendlich wieder vollständig zu sich kam, ging es ihm auch um einiges besser.
      Es waren wohl nur zirka 10 Minuten gewesen, dass er vollständig sein Bewusstsein verloren hatte und dennoch bemerkte er den Blick des Anderen. Ob er ihn nun die ganze Zeit angestarrt hatte oder nicht, dass konnte er nicht sagen. Aber es war schon ziemlich unangenehm. So etwas war er nicht gewohnt. Erst recht nicht von einer so niederen Spezies so beäugt zu werden.
      Ihm war es so unangenehm gewesen, dass er sich wieder in eine schleimige Pfütze verwandelt hatte, welche sich auf dem weichen Untergrund ausbreitete. Er wurde ziemlich schnell aus der Fassung gebracht mit solch kleinen Dingen.

      "Jetzt schau mich doch nicht so an....es ist mir unangenehm" erklärte die Pfütze dann auch schon in einer weitestgehenden menschlichen Stimme. Er hatte so einige Sprachen gelernt - aber bisher konnte er sie nie anwenden, da er noch nie Kontakt zu einem Wesen auf einen anderen Planet hatte. Dementsprechend konnte es zu Missverständnissen kommen - das wusste er selbst. Daher sollte er keine Komplizierten Sätze bilden, dann würde es auch zu ganz unangenehmen Situationen kommen.
      "Wie du wohl mitbekommen hast, bin ich ein Wesen von einem anderen Planeten. Ich musste von meinem Planeten flüchten - derzeit bin ich nicht sonderlich in meiner besten Verfassung. Das siehst du wahrscheinlich selbst" erklärte er dann, er machte nun eine Pause. Der Andere sollte nun seine derzeitige Lage begreifen und auch verstehen können um was für ein Wesen sich nun auf seinen Bett ausgebreitet hatte. Die lila Pfütze sprach wirklich mit einem Menschen - sonst war selbst sein Körper fester. Aber selbst das bekam er im Augenblick nicht hin.
      Nach der längeren Pause fing er dann auch schon wieder an: "Ich danke wirklich sehr, dass du mir geholfen hast. Oft habe ich einiges über mehrere Planeten gehört und jedes Szenario endete gleich. Immer wurden Wesen von anderen Planeten gefangen genommen und seziert. Keine sonderlich angenehme Situation für jemanden. Deshalb bin ich auch sehr dankbar das du mich gerettet hast" sagte er und es wirkte wirklich so, dass er ziemlich dankbar ist, auch wenn man es in diesem Moment nicht sonderlich gut an Gesten merken konnte.
      "Aber....mein Bruder. Er sollte mir eigentlich folgen...ich weiß nun auch nicht, wie lange ich nun unterwegs war. Wahrscheinlich tausende von Jahren. Dementsprechend könnte es sogar noch Hundert weitere Jahre dauern, bis mein Bruder hier auftaucht. Es kann aber auch schon sein, dass er schon längst hier ist...hast du irgendwas gehört? Ist irgendwo ein Raumschiff runtergekommen oder ähnliches?" fragte er besorgt nach. Denn er war nun schon so lange von seinem Bruder getrennt - er wollte nicht hören, dass sein Brüderchen gefangen genommen worden ist und nun leiden musste. Das würde er nicht aushalten.

      Tief atmete er durch, diese Luft war echt nicht angenehm. Der Sauerstoffgehalt war komplett anders und aus diesem Grund kratzte es ihm ziemlich im Hals. Dementsprechend hatte er sich auch wieder in die Menschliche Form begeben, diesmal hatte er auch gedacht das Stoffteil mit anzuziehen, welches der Andere ihm vorhin übergeworfen hatte. Etwas falschrum, aber besser als nichts.
      Menschliche Kleidung verstand er eh nicht, warum bekleideten sich diese Menschen? Laut ihrem Glauben hatte Gott sie nackt erschaffen, ohne Scham...und nur weil eine Frau Namens Eva einen Apfel gegessen hatte, hatte sie sich wegen ihrem Nackten Körper geschämt... und nun bekleidete sich jeder Mensch. Noch nie hatte er Kleidung getragen, in seiner Schleimform brauchte er es auch nicht.
      "Nun...ich hoffe du verstehst meine derzeitige Lage etwas...diese Leute..die haben mich bestimmt gesucht, oder?" fragte er leise nach und blickte ihn direkt an. "Achja...tut mir Leid ich bin so unhöflich...Mein Name ist Snuup. Es freut mich dich kennenzulernen und ich danke dir wirklich sehr, dass du mich aus dieser misslichen Lage gerettet hattest" sagte er und verbeugte sich dann auch schon.
      Er war dem Anderen wirklich sehr dankbar - aber er hatte dennoch noch schreckliche Angst um seinen Bruder.

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    • "Wuaah!"
      Als sich das Wesen vor ihm plötzlich wieder in diese lilane Masse verwandelte, wisch Hide erschrocken von dem Bett zurück. Er hatte die ganze Zeit davor gesessen und gewartet, ob irgendein Lebenszeichen von dem Wesen kam; bereit irgendetwas - vielleicht hilfreiches - zu tun. Dass die erste Bewegung dieses Wesens war, sich aufzulösen, hatte er definitiv nicht erwartet.
      Als die Masse dann auch noch zu sprechen begann, konnte er vor Überraschung kaum ein Wort hervorbringen.
      "Ich...ähm." Den Blick senkend, kratze er sich verlegen am Hinterkopf. "Sorry."
      Er wusste nicht was ihn mehr verblüffte, dass dieses Wesen seine Sprache so flüssig sprach, er davon sprach von seinem Heimatplanten flüchtete oder dass er nicht der Einzige war, der hier auf der Erde war oder vielleicht noch kommen sollte.
      "Ich weiß nicht."
      Das war die Antwort, die wohl auf alles passte, was der Mann - denn er war mittlerweile wieder zu einem geworden - ihn gefragt hatte. Er hatte nichts davon gehört, dass ein Meteorit auf die Erde gefallen war. Dabei verfolgte er die Nachrichten darüber immer. Aber wenn die Regierung irgendetwas verstecken wollte, schaffte sie das auch. Und wenn der Bruder dieses Wesens auch als lilane Masse aus einem Meteoritenstein gekrochen war, würde es die Regierung mit Sicherheit interessieren, woraus sie gemacht waren. Es interessiert Hideki schließlich ja auch - nur würde er, um es zu erfahren, mit Sicherheit niemanden sezieren.
      Mit der viel zu großen Jacke, saß er auf seinem Bett und sprach mit ihm wie ein ganz normaler Mensch.
      "Ich bin Hidek .. und keine Ursache."
      Immer noch gebannt von diesem Anblick, musterte er die feinen Gesichtszüge dieses Wesens;die ungewöhnliche Augenfarbe, die leuchtete wie eine ganze Galaxie. Als ihm bewusst wurde, dass er ihn wieder anstarrte, wandter er schnell den Blick ab und stand unschlüssig, was er tun geschweige denn sagen sollte, auf.
      "Willst du etwas Essen oder Trinken? Ich habe nicht viel hier, aber Wasser und Tee, Nudelsuppe und öhm...ich kann dir Eier machen wenn du willst?"
      Irgendwas musste der Rothaarige in jedem Fall tun. Auf dem Weg in die Küche, stoppte er als sein Blick auf seinen geöffneten Kleiderschrank fiel. Er nahm ein paar Sachen heraus und legte sie auf das Bett neben Snuup. "Vielleicht passt dir ja etwas davon..." Er war es nicht gewohnt, andere Personen als seinen Vater oder Saito in seiner Wohnung zu haben. Er hatte keinerlei Ahnung, wie er mit einem Gast umgehen sollte. Schon gar nicht mit einem außerirdischen Gast, der sich in Schleim verwandelte und befürchtete von der Regierung seziert zu werden.
      Ohne ein weiteres Wort ging er in die Küche und begann Wasser für Tee aufzukochen und Eier aus dem Kühlschrank zu holen.
      Er wusste nichteinmal ob dieses Wesen...Snuup überhaupt so etwas aß. Er bestand ja scheinbar aus Schleim. ..
      Ein plötzlicher Schauer lief Hideki über den Rücken, als er daran dachte, was dieses Wesen vielleicht Essen könnte. °Was für ein Quatsch, wenn er das im Kopf hätte, hätte er sich nicht bedankt und so mit mir geredet. Sondern sich einfach auf mich gestürzt und verspeist...° Mit einem Kopfschütteln verscheuchte er diese dummen Gedanken und konzentrierte sich auf die langsam heiß werdende Pfanne.

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    • Hideki - so hieß sein Gegenüber, so so. Wenigstens war das nun schon einmal geklärt gewesen und so atmete er tief durch und schloss die Augen.
      Ihm war etwas schwummrig gewesen, er musste sich eindeutig hier und da sich etwas ausruhen.
      Der Langhaarige beobachtete den Anderen und der Andere sah ihn an - wieder wurde ihm etwas unwohl dabei, doch versuchte er dem Blick diesmal stand zu halten. Denn er konnte auf gar keinen Fall immer unsicher werden, wenn er angesehen wurde. Aber das sein Bruder hier noch nicht aufgetaucht war, war entweder ein gutes Zeichen oder ein schlechtes.
      Es war ziemlich unbefriedigend und so schloss er seine Augen einen Moment.
      Also musste er in der nächsten Zeit gucken, ob ein weiterer Meteorit auf diese Welt einschlug, denn das war mit hoher Wahrscheinlichkeit dann sein Bruder. Aber wie sollte er herausfinden wann und wo ein weiterer Weltraumstein auf die Erde schlug?
      "Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Nahrung dieses Planeten überhaupt vertrage. Zuhause haben wir uns von den Erzen des Planeten ernährt. Aber versuchen würde ich es mal" erklärte er. Auch wenn er nicht wusste was Tee, Nudelsuppe oder Eier war. Wasser kannte er, aber dies war oft gefährlich für ihn gewesen - zumindest in seiner schleimigen Version.
      Denn im Wasser würde er sich unangenehm auflösen, aber der Menschliche Körper war robust in dieser Hinsicht. Es war angenehm sich vor Wasser nun nicht mehr zu ängstigen.
      Er hatte dann seinen Blick zu den Sachen gewandt, die der Andere neben ihm gelegt hatte.
      Im ersten Moment starrte er diese an und überlegte. Mit der Hose und dem Oberteil konnte er ja was anfangen. Aber mit den anderen Sachen...da hatte er keine Ahnung. Schließlich hatte er keine Ahnung von Unterwäsche und aus diesem Grund hatte er sich auch die Hose angezogen gehabt und schloss diese. "Seltsame Sachen...." murmelte er dann auch leise.
      Langsam blickte er sich in dem Schlafzimmer umher - es sah wirklich vollständig anders aus, als seine Heimat.
      Daher bekam er auch ziemlich schrecklich Heimweh und biss sich leicht auf die Unterlippe.
      So ging er zum Fenster hin und sah in den Sternenhimmel. "Sie sind so fern.." hauchte er leise und wirkte etwas bedrückt. Erst jetzt realisierte er, dass er von diesem Planet nie wieder hinunter kommen würde. Er würde seine Heimat nie wieder sehen.
      Das traf ihm in diesem Moment doch ziemlich und so setzte er sich auf die Bettkannte.

      "Wenn mein Bruder nicht hier auftaucht...dann sehe ich ihn nie wieder..." murmelte er leise und blickte weiter aus dem Fenster. Irgendwann schloss er seine Augen und atmete tief durch. Es war nicht gut, dass er von seinem Bruder getrennt war...sie waren immer zusammen.
      Es kam sonst nie etwas zwischen die Beiden. Er war sonst immer an seiner Seite.
      Langsam war er nach einiger Zeit wieder aufgestanden gewesen, ihm war es unangenehm allein herumzusitzen und somit hatte er Hideki aufgesucht und ihn in einem anderen Zimmer aufgefunden gehabt.
      "...gibt es einen Weg die Laufbahn von Meteoriten zu verändern oder herauszufinden, wann und wo einer einschlägt?" fragte er dann auch schon leise nach, als er den Rothaarigen aufgefunden hatte.
      Ihm war es gerade unangenehm mit seinen Gedanken allein zu sein, er wollte nicht nachdenken. Er wollte nicht wissen, was passieren würde, wenn sein Bruder hier niemals auftauchte - oder hier schon längst war, aber er in Gefangenschaft war. Oder...er noch auf seinen Heimatplaneten feststeckte oder vielleicht schon ermordet worden war.
      Diese Gedanken machten ihn fertig. Aber er konnte es in diesem Moment nicht ausschalten. So sehr er es auch versuchte...

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    • Ein wenig erleichtert war er schon als sein Gast mit mehr Kleidung als seiner Jacke in die Küche kam. Richtig passen taten ihm das T-Shirt und die Hose allerdings auch nicht.
      "Wie man die Laufbahn verändern kann, weiß ich nicht. Also wisssen schon, aber ... nur theoretisch. Umsetzbar ist das nicht. Aber ob weitere Meteoriten in der Nähe sind, könnte man herausfinden. In der Sternenwarte haben die unglaubliche Teleskope und die zeichnen da einfach alles auf. Wenn jemand etwas darüber weiß, dann dort."
      Das Ei hatte er mit übriggebliebenen Nudeln von heute Mittag in der Pfanne vermischt. Mit ein paar Gewürzen sorgte Hideki dafür, dass das einfache Essen nicht ganz so langweilig schmeckte und bereitete schließlich zwei Portionen vor, die er mit einer Tasse Jasmintee auf den Esstisch stellte.
      "Achtung, der Tee ist noch heiß und das Essen auch. Kannst du mit Stäbchen umgehen? Sonst habe ich auch noch einen Löffel." Er wartete gar nicht die Antwort ab sondern holte direkt einen Löffel raus bevor er sich setzte. "Setz dich ruhig. Ich kann dir auch ein Kissen holen, wenn es dir zu ungemütlich ist. Und...achja." Er stand wieder auf, holte eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank, stellte sie auf den Tisch und holte noch ein Glas. Überlegend ob er noch etwas vergessen hatte, blickte er auf den kleinen Tisch zu seinen Füßen. Ich habe auch noch Pudding da, wenn es dir nicht schmeckt." Und damit holte er auch zwei kleine Becher mit grünem Wackelpudding hervor.
      Mit einem entschuldigenden Lächeln, ließ er sich wieder nieder. "Tut mir Leid. Ich habe nicht so oft Besuch."
      Abwartend, dass sein Gast zuerst etwas aß, blickte er ihn an...und direkt wieder weg. Er mochte es nicht angeschaut zu werden; das musste er sich unbedingt merken. Statt ihm ins Gesicht zu starren, musterte er die Kleidung. "Wir können morgen etwas einkaufen wenn du magst. Also etwas, was dir passt. Dann können wir auch die Sternenwarte besuchen. Ich bin da öfters und kenne ein, zwei der Forscher dort, die können uns bestimmt etwas über irgendwelche Meteoriten sagen."
      Kurz blickte er nochmal zu seinem außerirdischen Gast, bevor er sich selbst ermahnende doch mal die Klappe zu halten, sich seinem Essen zuwandte. Er schien sich mehr Sorgen darüber zu machen, dass er ein guter Gastgeber war, als dass vor ihm eine außerirdische Lebensform saß, über die er nicht mehr wusste als seinen ungewöhnlichen Namen.
      Die ganze Situation überforderte ihn ein wenig, weshalb er unbewusst verdrängte, dass das hier weder normal noch ungefährlich war. Seine Hände waren immer noch ein wenig zittrig, was er erst merkte als er begann die Nudeln auf seine Stäbchen zu häufen.

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    • "Umsetzbar ist es also nicht..." murmelte er leise und überlegte dann auch ob er irgendwie das ändern könnte. Aber alles was er bei sich hatte, war der Meteorit gewesen und den würden diese Leute schon abgesperrt haben. Somit hatte er seine Hand unter sein Kinn gelegt und überlegte - mit dem Stein könnte man als Magnet benutzen. Er hatte eine ähnliche Wirkung wie ein Magnet, aber durch die Erdanziehungskraft würde dieser Brocken nicht mehr hoch kommen. Daher seufzte er, es war wirklich schwierig.
      "Selbst wenn ich ran kommen würde, würde es nicht klappen...mist..." sagte er leise und hatte seine Augen verengt gehabt - diese Welt war einfach nicht weit genug entwickelt. Auf seinem Heimatplaneten wäre so etwas kein Problem gewesen.
      "Aber das mit der Sternenwarte hört sich gut an, dass wäre einen Versuch wenigstens wert. Aber ich habe immer noch leichte bedenken, dass ich zu auffällig bin...schließlich möchte ich dich nicht in weitere Probleme bringen. Würde eure Regierung mitbekommen, dass ein Außerirdischer sich bei einem Menschen verstecken würde, dann würdest du wahrscheinlich bis ende deines kurzen Lebens eingesperrt werden" murmelte er, doch irgendwann wurde er aus seinen Gedankenkonstrukt herausgerissen und so blickte er den Anderen an.
      "Nun, wärme macht meinem Körper nichts aus. Schließlich bin ich vorhin mit einem Meteoriten auf die Erde eingeschlagen. Dabei sind durch die Reibung des Luftdrucks und des Außenmantels des Meteoriten tausende von Grad entstanden. Da machen mir 60ig- 70ig Grad nicht sonderlich viel aus" erklärte er dann auch schon. Denn er hatte wirklich kein Problem damit.
      Langsam hatte er sich auch gesetzt gehabt und blickte den Anderen an. Dann blickte er zu den Stäbchen - er wusste nicht, wie man damit Essen sollte. Demnach hatte er dann auch schon einfach mit einem Stäbchen etwas von dem Zeug aufgestochen gehabt.
      Weil wirklich verstanden hatte er die Nahrungsaufnahme bei Menschen noch nicht.
      So Probierte er das Zeug und leise seufzte er.
      "Gut, ich kann es nicht einschätzen. Ich habe keine Geschmacksknospen, wie ihr es hier nennt. Es schmeckt nach nichts. Wie alles was ich bisher zu mir genommen habe" erklärte er - somit war für ihn die Nahrungsaufnahme nicht interessant gewesen.
      Daher schob er auch schon den Teller von sich.
      "Mehr für dich, also mir brauchst du somit auch nichts zu essen machen" sagte er seufzend und wirkte fast schon etwas enttäuscht. Also musste er sich noch weiter an die Menschen anpassen.
      "Ist schon in Ordnung, aber du brauchst mich nicht unbedingt als Besuch ansehen, sondern als Eindringling. Um mich musst du dich nicht kümmern, ich werde auch sobald wie es möglich ist dann auch wieder verschwinden" ließ er ihn auch wissen. Denn er möchte dem Anderen wirklich nicht zur Last fallen.
      "Die Kleidung die du mir gegeben hast, ist vollkommen Ausreichend" sagte er auch schon. Denn er brauchte nicht noch extra irgendwelche Dinge. Zudem überlegte er sich, ob er nicht zum Erdkern des Planeten vordrang und dort verweilte, bis die Menschen ihn nicht mehr auf den Radar hatten und er sich danach langsam anpassen konnte.
      "Es wäre sehr nett, wenn du mit mir beizeiten da vorbei gehen könntest. Denn mir ist mein Bruder ist mir ziemlich wichtig" erklärte er und schloss die Augen. "Du zitterst. Hast du etwa Angst vor einem Wesen wie mir? Ich gehöre zu einer Friedlichen Spezies, demnach werde ich niemanden etwas antun, wenn dieses Lebewesen mir auch nichts tun möchte. Du solltest eher Angst vor eurer Regierung haben" erklärte er dann auch schon ohne weiteres.

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    • °Angst?°
      "Nein, ich glaube nicht. Weiß nicht, ich bin noch nie vor der Polizei weggelaufen oder so. Vielleicht liegt es daran?" Er schüttelte seine Hand ein wenig um so vielleicht das seltsame Gefühl loszuwerden. Ein wenig verwirrt war er schon. Im Park hatte es so gewirkt, als hätte das Wesen mehr Hilfe notwendig als ein paar Minuten Ruhe. Jetzt schien es so, als würde er ohne jegliche Hilfe klarkommen können und wollen, mit Ausnahme der Führung zur Sternenwarte.
      "Geht es dir denn...gut? Ich meine, du hattest keine ..weiche Landung."
      Wenn er schon einen Außerirdischen in seiner Wohnung hatte, dann musste er wenigstens noch ein wenig in Erfahrung bringen.
      "Wenn du Angst vor der Regierung hast, also wenn du meinst, dass sie dich suchen werden, solltest du vielleicht ein Weile nicht raus gehen...oder ein wenig Unauffälliger."
      Er blickte diesmal offensichtlich zu ihm, deute auf seine Haare und seine Augen, welche in einer unnatürlichen, faszinierenden Art und Weise leuchteten. "Wo kommst du her, kann man den Planeten von hier aus sehen?"
      Hideki dachte gar nicht daran, das irgendetwas gefährlich sein würde. Er hatte ihm geholfen, weil er nach Hilfe gefragt hatte...und er war ein Außerirdischer. Er kam von irgendeinem fremden Planten oder Stern und war in einem Stein auf die Erde gekommen und hatte das überlebt. Der Rothaarige musste einfach etwas mehr über ihn erfahren. Wenn die Regierung wirklich nach ihm suchen würde, müsste er sich etwas einfallen lassen, denn so wie jetzt würde Snuup in jedem Fall zu auffällig sein.

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    • "Mir geht es soweit gut, ich bin ein Wesen aus Schleim. Ein Sturz kann mir in dieser Form nicht viel anhaben - das würde jetzt wahrscheinlich anders aussehen. Nur fühle ich mich noch ein wenig Schwach und mein Hirn ist irgendwie...sagen wir es so...ungeordnet" erklärte er ihm dann auch schon und schloss die Augen einen Moment. Dann seufzte er leise.
      "Ich brauchte die Hilfe von dir, damit ich da wegkomme - sonst hätten mich diese Leute wahrscheinlich in einen Behälter gequetscht und mich so kühl gelagert, dass ich mich nicht bewegen kann. Das passiert nämlich leider mit mir, wenn wir Minusgrade haben..." sagte er seufzend. Es war nicht angenehm, wenn er in der Kälte rausging und sofort erstarrte.
      Schließlich gab es auf diesem Planeten etwas Namens "Winter", wo gefrorener Regen auf die Erde fiel und somit würde er eine gute Schneestatur abgeben und dann wäre selbst er machtlos.
      "Tut mir Leid, aber eine Unauffälligere Gestalt kann ich nicht annehmen. Ich bin allgemein Froh, dass ich überhaupt eine angenehme Menschliche Form annehmen konnte. Es ist nicht einfach diese aufrecht zu halten - ich habe es nie genutzt, aber dafür das es mein erster Tag als Mensch ist, ist es doch ganz okay, oder?" fragte er nach. Sicher, vielleicht hätte er eine noch bessere Form annehmen können - aber somit wäre ihm noch mehr Energie abhanden gekommen und diese Form konnte er ohne große Verluste von Energie aufrecht halten.
      Sicher - er musste sich vielleicht zwischenzeitlich immer mal wieder Ausruhen, aber würde das kein Problem sein.
      "Nun, ich komme von einem Planeten den ihr noch gar nicht kennt. Er ist weiter entfernt als Neptun und somit könnt ihr ihn weder von hier sehen, noch ihn irgendwann erreichen können. Wahrscheinlich war ich nun 7.000 bis 10.000 Jahre unterwegs gewesen. Eure Spezies hat sich in der Zeit ziemlich weiterentwickelt. Aber nicht so schnell, wie unser Planet. Wir hätten die Technologie, den ganzen Planeten abzuschirmen und Meteoriten ohne weiteres abzuwehren. Euer Stand von Technologie ist...wie ihr es nennen würde "Steinzeitmäßig", aber ihr habt auch nicht die besonderen Erze und Stoffe, welche wir auf unserem Planeten haben. Dementsprechend ist es nicht einmal eure Schuld" erklärte er ihm auch.
      Vielleicht sollte er ihm nicht zu viel erzählen, aber er konnte mit diesen ganzen Informationen eh nichts anfangen. Er scheint nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte zu sein. Schließlich redete der Andere gerade mit einem Alien, welcher ihn wahrscheinlich hätte auslöschen können - aber darauf hatte er eh keine Lust. Was würde es ihm bringen, wenn er irgendwelche Menschen umbrachte.
      "Gibt es eigentlich irgendwelches Material von dem, wie ihr euch Aliens ausmalt? Das würde mich ziemlich interessieren, dann kann ich mal gucken wie ich mich nicht benehmen sollte" sagte er dann auch schon lächelnd.

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    • "Mhm.", war das einzige was Hideki erwiderte, zu der Beschreibung der Erde und dem Planeten, von welcher das Wesen vor ihm wohl kam.
      Es war schade, dass wohl keine Möglichkeit bestand, den Planeten zu sehen, auf der offensichtlich weiteres Leben bestand.
      7.000 bis 10.000 Jahre dauerte die Reise dorthin. Der Rotharrige Junge kontte sich dies mit seinen 21 Jahren nicht wirklich vorstellen. Wie alt war er dann wohl. Es schien keine große Zeitspanne für den Außerirdischen zu bedeuten, so wie er darüber redete.
      Nachdenklich schob er sich eine Gabel von seinem improvisierten Gericht in den Mund.
      Wenn die Gesellschaft dort soweit entwickelt war, wieso flogen Sie nicht von Planet zu Planet? Hatten sie kein Interesse daran, die Bewohner anderer Planeten kennen zu lernen?
      Vielleicht war es für sie aber so normal, dass es keinen besonderen Reiz mehr hatte. Oder die Erde war so langweilig, dass sich nur wenige hier verirrten - so dass niemand es bemerkte. Es gab hin und wieder Meteoriteneinschläge - überall auf der Welt. Waren dies alles solche Steinraumschiffe wie das mit dem Snupp - mehr oder weniger - hier gelandet war?.
      "Gibt es eigentlich irgendwelches Material von dem, wie ihr euch Aliens ausmalt? Das würde mich ziemlich interessieren, dann kann ich mal gucken wie ich mich nicht benehmen sollte"

      "Ähm...wenn du Filme meinst und sowas. Davon gibt es unzählige. Von grünem Schleimmonster mit Tentakeln bis zur engelsgleichen Menschengestalt. Ich glaube es gibt nichts, was sich nicht ausgedacht wurde."
      Der Junge kramte sein Handy aus der Tasche, tippte Alienfilme in den Internetbrowser ein und hielt es seinem außerirdischen Gast hin. "Es kommt immer ganz gut, nicht zu versuchen alles zu essen, was vor dir vor die Nase kommt oder so Sätze wie "Ihr Menschen seid..." zu sagen."
      Und eventuell wäre es auch praktisch, wenn er sich nicht wie eben plötzlich wieder in eine flüssige Form verwandelte. Das war definitv etwas, was keineswegs normal war.
      "Warst du schonmal auf der Erde oder kennst du sie?"

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    • "Nun mit Schleimmonstern haben die Menschen soweit recht - zumindest bei meiner Spezies" erklärte er dann auch schon mit einem schiefen Lächeln. "Aber Tentakeln...gut, jedem das Seine...das haben wir nicht unbedingt, aber könnten es. Schließlich sind wir sehr Formfähige Wesen." erklärte er auch schon. Das es auch engelsgleiche Wesen sein sollten...
      Leicht überlegte er - keiner der ihm bekannte Spezies war engelsgleich gewesen...Maximal der Planet im Alpha-Sektor hatte ähnliches.
      Menschen stellten sich schließlich die Engel mit Heiligenschein und Flügeln vor - Flügel hatten diese Wesen, aber sonst sahen sie nicht wirklich ansehenswert aus. Zudem waren sie so grausam...
      Neugierig blickte er auf das Handy des Anderen - die Technik war sehr schlicht gehalten, ganz anders als bei ihm Zuhause.
      "Nun, das Essen was du mir nun vor die Nase gesetzt hast, kann wahrscheinlich gut schmecken - aber für mich schmeckt es halt wirklich nach nichts. Demnach muss ich wohl noch etwas über den Menschlichen Körper lernen." meinte er dann auch schon.
      Nebenbei sah er sich einige Artikel an - die Menschliche Sprache war einfach für ihn gewesen, sie war simpel - auch wenn er nicht verstand wieso es auf einer Welt so viele Unterschiedliche Sprachen gab.
      Leise seufzte er und hatte dem Anderen auch das Handy zurückgegeben gehabt - die Informationen war er gerade noch am Verarbeiten gewesen, doch er hatte so etwas wie ein Fotografisches Gedächtnis.
      "Also auf der Erde war ich bisher noch nicht. Aber es gibt bei uns auf dem Planet massenhaft Videoaufnahmen und Bücher von der Erde. Demnach konnte ich mich hier und da ziemlich gut reinlesen." erklärte er ihm dann auch schon.
      "Ob diese Informationen vollständig stimme, weiß ich leider nicht. Schließlich seid ihr ein ziemlich seltsames Volk. Ein normaler Planet besteht aus einem Stamm welcher diesen Besiedelt. Sicher, einige haben andere Ansichten als andere - aber bei euerem Planeten sind diese Ansichten so stark auseinander, dass ihr sogar Krieg führt. Das ist wirklich seltsam....Ihr habt von Land zu Land andere Ansichten, es ist für ein normalen Planeten hier der reinste Affenstall" erklärte er ihm dann auch schon.
      "Zudem ist die Erde der Kriminellste Planet in der Statistik. Ihr habt einfach keinen guten Ruf" sagte er schmunzelnd.

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