From Another World [Shio&Cailemia]

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    • From Another World [Shio&Cailemia]

      Mit seinem eigenen Kaffee aus seinem eigenen Café, welches direkt die Treppe runter unter seiner Wohnung lag, betrat der junge Mann mit dem Namen Kiriya sein Wohnzimmer, wo er die Tasse auf dem kleinen Tisch abstellte, ehe er sich mit einem Seufzen auf sein Sofa fallen ließ und die Krawatte lockerte, um den freien Abend nach einem anstrengenden Arbeitstag genießen zu können.
      Der Blonde griff nach der Fernbedingung, um den Fernseher einzuschalten und sich die Nachrichten anzusehen, während er an seinem Kaffee nippte, als mit einem Mal alles heller wurde und ein gleißendes Licht mitten in seinem Wohnzimmer ihn blendete, so dass er sich die Hände vor das Gesicht hielt, um seine Augen zu schützen, wobei ihm die Tasse aus der Hand direkt auf den Boden fiel und zerbrach.
      Er konnte sich nicht erklären, woher mit einem Mal das viel zu helle Licht kam, doch auch sein Fernseher schien mit einem Mal still geworden zu sein, ob es davon kam? Aber so alt war das Gerät doch gar nicht, wieso sollte es irgendeinen Fehler haben?
      Ob es nun daran lag, dass er sich an das Licht gewöhnt hatte, oder ob es tatsächlich abgeflacht war, wusste Kiriya nicht, aber als er endlich wieder einigermaßen sehen konnte, starrte er direkt in das Gesicht eines jungen Mädchens, welches in der Embryo-Stellung mitten in der Luft hing, doch was ihn wirklich überraschte, waren die grünen Haare und die halbdurchsichtigen Feenflügel, welche sich hinter ihrem Rücken auftürmten.
      Träumte er? War er vielleicht doch schon vor Erschöpfung auf dem Sofa eingenickt?
      Bevor sich der junge Mann diese Frage beantworten konnte, erlisch das Licht so schnell, wie es aufgetaucht war und instinktiv fing er das Mädchen, welches in Begriff war zu fallen, auf und ließ sich mit ihr in den Armen nach hinten auf das Sofa fallen, um nicht selber über den kleinen Tisch zu fallen und sich womöglich noch die Arme zu brechen, so dass das junge Mädchen nun auf seinem Schoß saß.
      Seufzend hielt sich Kiriya eine Hand an den Kopf, sich fragend, ob das gerade echt war, als er bemerkte, dass die grünhaarige ihre Augen geöffnet hatte und er direkte in dieses ungewöhnliche Lila blickte.
      „... wer bist du?“, sprach er nicht groß um den heißen Brei herum, nachdem er sich endlich einigermaßen gefasst hatte.

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      @Shio
    • Elenya

      Frühmorgens schienen die Sonnenstrahlen ganz leicht und vorsichtig in das kleine Häuschen aus Blüten und Zweigen hinein. Sie kitzelten die Fee auf ihrer Nasenspitze, sodass sie ganz ruhig und sanft aufwachte.
      Sie reckte und streckte sich und zog sich die Bettdecke von ihrem Körper. Ihre Flügel waren noch ganz müde und sie versuchte sich so gut es geht für den Tag fertig zu machen. Nach einem kleinen kurzen Frühstück, zog sie sich schon ihr Lieblingskleid an und wollte dann nach Draußen gehen.
      Ihre Flügel schüttelte sie durch und zupfte an ihnen, ehe ihre Füße vom Boden abhoben und sie ihr Häuschen verlies.
      Ihre Eltern waren schon fließig am arbeiten und Elenya kümmerte sich gerne um das Blumenbeet. Schnell flog sie geradewegs drauf zu, als sich plötzlich vor ihr ein merkwürdiges Gebilde auftat und einen hellen Strahl freisetzte der sie fast erblinden lies. Sie wollte noch bremsen, doch das Licht zog die Fee magisch an und schwups befand sie sich in einer Art Parallelwelt. Sie wurde dadurch gewirbelt und plötzlich wurde es dunkel. Sie schlang ihre Hände um ihre Beine und dann fühlte sie sich für einen Moment schwerelos. Doch dann lies die Schwerkraft nach und sie hatte das Gefühl unendlich zu fallen...Plötzlich jedoch spürte sie das sie aufgefangen wurde.
      Sie spürte eine angenehme Wärme an ihrem Körper, welche sie aufseufzen lies.
      Vorsichitig und mit Bedacht öffnete sie ihre Augen und starrte dann überrascht in die Augen des Wesens vor ihr.
      Ihre Augen wurden groß und sie sah auf sich und bemerkte das dieser jemand sie wohl aufgefangen hatte. Elenya zuckte leicht zusammen und sprang von ihm aus. Doch ihre Flügel wollten nicht so richtig und sie landete etwas unsanft mit dem Hintern auf den harten Fußboden. "Autsch." Sie fluchte ein wenig doch fasste sich dann wieder. Langsam krabbelte sie zu dem anderen hin und stützte sich leicht auf dem Sofa ab um ihn etwas näher zu kommen. Sie musterte sein Gesicht und betrachte ihn auch so noch ausgiebig, ehe ein großes Lächeln über ihre Lippen kam und sie sich doch traute ihren Namen zu sagen. "Elenya.. ich bin Elenya aus Farytopia." Sie strich sich verlegen über ihre grünen Haare und sah den anderen an. "Und was sind sie?"
    • Überrascht wurde Kiriya Zeuge davon, wie das fremde Mädchen aus seinen Armen sprang und unsanft, gar tollpatschig, mit ihrem Hintern auf dem Boden landete, war es nicht genau das, wovor er die Fremde eigentlich bewahren wollte? Wozu hatte er sich denn die Mühe gemacht sie aufzufangen?
      Mit hochgezogener Augenbraue starrte er das Mädchen an, wartete darauf, bis sie sich wieder gefangen hatte und seine Augenbraue wanderte überrascht noch einige Millimeter weiter nach oben, als die Grünhaarige über seinen Boden auf ihn zu kroch und Kiriya ausgiebig musterte, als wäre er es, der plötzlich in ihrem Wohnzimmer aufgetaucht war!
      Der Blonde dagegen nutzte die Chance selber, um sich ein besseres Bild über seine Gegenüber zu machen. Sie schien ein knappes, dünnes Kleid zu tragen, Flügel auf ihrem Rücken, zu welchen ihm keine Befestigungsmöglichkeit auffiel.... bewegten sich diese nicht sogar ganz leicht? Nein, nein, das muss an ihren Bewegungen liegen, unmöglich können diese Flügel echt sein.
      Und dann waren da auch noch ihre violettarbenen Augen... er hatte noch nie von einem Menschen mit solchen Augen gehört, waren das Kontaktlinsen? Aber wieso sollte eine Cosplayerin mit einem Mal in seiner Wohnung auftauchen?
      Kiriya machte große Augen, als das Mädchen ihn mit einem Mal mit einem großen, breiten Lächeln beglückte und letztendlich seine Frage beantwortete, welche er fast schon wieder vergessen hatte.
      „....was ich bin, fragst du?“, wusste er nicht recht, wie er mit dieser Wortwahl umgehen sollte, ehe er letztendlich seufzte, sich vom Sofa erhob und sich im Schneidersitz ihr gegenüber auf den Boden setzte, er war kein Freund davon auf die Fremde herunter zu blicken.
      „Kiriya, Kiriya... aus Japan? Wo wir uns gerade befinden, falls dir das nicht bekannt sein sollte. Wo um alles in der Welt liegt Fairytopia? Soll das irgendein Witz sein? Oder ist ausfairytopiadein Nachname?“, wusste er nicht recht, was er mit dem Mädchen anfangen sollte.
      Der junge Mann erinnerte sich an die zahlreichen Isekai Geschichten, die seine Schwester in einer ihrer Phasen geradezu verschlungen hatte und nicht müde geworden war, ihr davon zu erzählen... aber das waren Geschichten, nicht mehr, nicht wahr?
      „Sag mal, woher kommst du überhaupt? Ist dir klar, dass du gerade einen Einbruch begehst? Hast du dich verlaufen?“, wusste er zwar, dass man sich kaum in die Wohnung einer anderen Person verlaufen konnte und das grelle Licht konnte er sich auch nicht erklären, aber der Japaner wollte sich lieber auf die Situation hier und jetzt und das Problem vor ihm konzentrieren. Über die Details konnte er auch später noch grübeln.
      Zumindest schien sie nicht gefährlich zu sein und konnte wohl kaum eine Waffe unter ihrem Kleid verbergen.
    • Elenya

      Sie musterte den Blonden, der sich geradewegs auf ihre Augenhöhe begab und sah ihn neugierig wenn auch etwas vorsichtig an.
      Seine ganzen Fragen die er ihr stellte bereiteten der Fee Kopfschmerzen und sie selbst konnte sich keinen Reim daraus bilden wie sie hier her gekommen war. "Ich weiß nur das ich auf dem Weg zum Garten geflogen bin und dann vor mir ein grelles Licht auftauchte und ich dann hier gelandet bin." Das war doch ganz eindeutig das sie hier genau so fehl am Platze war und seine Beschuldigungen das sie angeblich einen Einbruch getätig haben sollte lies sie wütend werden. Sie brusstete sich vor ihm auf und stempte die Hände in die Hüften. "Nun hör Mal. Wie kannst du es wagen mir so etwas zu unterstellen. Wegen so einer Anschuldigung würdest du bei uns sofort ins Gefängnis wandern. Glaubst du ich möchte hier gerade sein? Meine Eltern werden sich sicher schon Sorgen um mich machen.." Ihre Wut wandelte sich in Traurigkeit um und sie setzte sich wieder vorsichtig auf den Boden ab.
      Sie werden nach ihr suchen da war sie sich sicher.. Doch erst einmal musste sie einen Weg hier raus finden. Sie sprang auf und ging zu dem Fenster vor ihr und sah nach draußen. Ihre Augen wurden groß und sie glaubte kaum was sie sah. "Was ist das alles hier?" Sie hatte zwar schon viel von der Menschenwelt erfahren, doch nur böses und sie konnte ihren Augen nicht trauen, doch der ort wo sie sich gerade befand, war anders, anders als sie es von zu Hause aus kannte.
      Sie erinnerte sich daran das er sagte er sein Japaner? Was ist das.. Eine Gattung oder sonst für ein Name für ein Wesen.
      Sie musterte den Blonden wieder ein wenig und sah ihn an. Die Fee verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust und fing an zu zittern. Ein wenig Angst hatte sie schon, denn sie war hier alleine und sie wussste nicht wie sie nach Hause finden soll..
    • Kiriya

      Der junge Mann mit den blonden Haaren nickte aufmerksam zu den Worten der mysteriösen jungen Frau, hörte ihr erst einmal zu und ignorierte ihre Empörung gegenüber seiner Unterstellung, aber was hatte sie auch anderes erwartet?
      Sie war eine Fremde, in einem fremden Haus, wenn man das nicht Einbruch nannte, was dann? Ruhestörung? Wie auch immer der Begriff dafür war, er war sich sicher, dass es eine Straftat war.
      Doch obwohl er ihr zuhörte, versuchte ihre Worte in seinen Gedanken zu ordnen und die junge Frau beobachtete, wie sie sich scheinbar vertraut mit ihrer Umgebung zu machen schien, konnte er sich noch immer keinen Reim darauf machen, er war schlichtweg verwirrt, um es simpel zu sagen.
      Alles daran machte einfach keinen Sinn.
      Kiriya bemerkte, wie die junge Frau mit den grünen Haaren zu zittern begonnen hatte und ohne sich große Gedanken darüber zu machen, nahm er eine Decke von seinem Sofa, welcher dort für die kalten Tage lag, und legte Elenya diese um ihre Schultern. In diesem Kleid musste ihr doch sicherlich kalt sein, nicht wahr?
      „Ich fürchte es ist etwas spät dafür... aber wieso fragen wir nicht bei der lokalen Polizei nach, ob dich jemand vermisst? Wenn sie sich Sorgen machen, werden deine Eltern sicherlich nach dir Suchen lassen. Ach und das was du da draußen siehst“, wies er aus dem Fenster, nachdem er seine Armbanduhr nach der Zeit gecheckt hatte, „sind zahlreiche Hochhäuser. Habt ihr das nicht, da, wo du herkommst? Kommst du vom Land?“
      Er versuchte mithilfe von Fragen noch mehr aus ihr raus zu bekommen, musste aber feststellen, dass sie genauso wenig wusste, wieso sie hier war, wie er, also traute er sich letztendlich die einzig wahre Frage zu stellen, so dumm sie ihm auch erschien, aber sie musste einfach raus.
      „Übrigens...“, räusperte er sich, versuchte keine große Sache daraus zu machen, damit sie ihn nicht für verrückt halten würde, „Deine Flügel... sind die echt?“
    • Elenya

      Diese ganzen Fragen machten sie irgendwie unsicher.. Ihr Kopf fing langsam an zu dröhnen und als er dann von der Polizei sprach blickte sie auf. "Du willst mich einsperren lassen oder wie soll ich das verstehen? Wie oft soll ich es dir noch erklären, ich bin nicht von hier und ich gehe ganz sicher nicht dorthin. Die werden mich für verrückt halten und wer weiß sonst was machen."
      Die ganzen Gruselgeschichten die sie von der Menschenwelt hörte, waren wirklich nicht so toll und sie wusste wozu ein Mensch fähig war.. Sie wollte nicht das sie herausfinden aus was für eine Welt sie kam. Sie würden sie nur für Experimente nutzen oder gar ganz zerstören.. Sie würden die Feen einsperren.. untersuchen.. gar auseinander nehmen.. Diese schrecklichen Bilder hatte sie vor Augen und diese Kerl bildete sich ernsthaft ein ihr so zu helfen? "Das kannst du schön vergessen! Eher finde ich selbst einen Weg nach Hause."
      Die Fee war wütend auf den jungen Mann gewesen.. Doch wie sollte sie ihm glaubhaft machen sie sein echt..und würde nicht spinnen..
      Als er plötzlich anfing zu stottern und nach ihren Flügeln fragte musste die junge Fee ja doch ein wenig kichern.
      "Ja sind sie. Sie sind sehr empfindlich und ich rate dir sie nicht anzufassen." Sie wollte es ihm beweisen das sie damit auch fliegen konnte und fing an mit ihnen zu schlagen und tatsächlich hob sie vom Boden ab und flog ein wenig in seinem Wohnzimmer umher. "Da staunst du was?"
    • Kiriya

      Der junge Mann starrte Elenya verwirrt mit großen Augen an, nicht verstehend, was sie plötzlich so wütend gemacht hatte, sie wollte ihr doch nur helfen? Und genau für solche Fälle war die Polizei doch da, vielleicht gab es auch schon eine vermissten Anzeige für die junge Frau, wer wusste das schon. Oder war sie etwa aus einer Anstalt oder ähnliches entkommen und wollte nicht mehr dort hin zurück? So abwegig war ihm dieser Gedanke gar nicht, auch wenn er dennoch nicht so ganz zu passen schien.
      Ein wenig wurde Kiriya doch vor Scham rot im Gesicht, als Elenya über seine Frage zu lachen begann, natürlich war das lächerlich, das wusste er doch-
      „Ha?“, glaubte er zuerst nicht, was er da gehört hatte. Hatte sie gerade Jagesagt? Aber das konnte doch nicht sein, nicht war? Menschen hatten doch keine Flügel... und sie war ganz sicher kein Vogel.
      Doch bevor er irgendetwas in dieser Richtung sagen konnte, begannen sich die Flügel auf dem Rücken der jungen Frau tatsächlich zu bewegen und mit großen Augen starrte er sie an, als sich tatsächlich vom Boden abhob und den Luftraum seines Wohnzimmers erkundete.
      Träumte er? Hatte er zu viel Kaffee getrunken?
      Der Blonde kniff sich in den Unterarm, musste jedoch feststellen, dass er Schmerzen spürte, also musste es sich bei dem hier und jetzt um die Realität handeln und sich das einzugestehen war wohl das schwerste, was Kiriya in diesem Leben je hatte tun müssen, aber ihm blieb wohl keine andere Wahl und ihm wurde auch klar, wieso es vielleicht doch keine so gute Idee war, mit Elenya bei der Polizei aufzutauchen.
      „Okay...“, gab er von sich und versuchte seine Gedanken zu ordnen, doch mit der jungen Frau in der Luft, stellte sich das als schwer heraus.
      „Könntest du vielleicht... erstmal wieder landen? Ich werde dich auch nicht zur Polizei bringe, aber woher kommst du? Versteckt sich dein Volk in irgendeinem Wald? Auf einer fliegenden Insel, versteckt von Wolken? Oder kommst du etwa aus einer anderen Welt? Was bist du eigentlich?“, war der junge Mann in diesem Moment bereit alles zu glauben.