For my King (Elli&Az)

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    • For my King (Elli&Az)

      Alexander @ElliJoanna
      Loreley @Azenia

      Vorstellung

      Alexander

      Heute ist endlich der Tag an dem ich heimkehren kann. Ich habe im ganzen Land nach der angeblichen wahren Liebe gesucht , konnte aber nicht dieses Gefühl finden, welches der alte Herr so treffend beschrieben hat. Eine Art kribbeln im Bauch, Sprachlosigkeit und Wärme…
      Naja was soll's. Meine Schwester wird garantiert ebenso erfolglos geblieben sein.
      Genervt steige ich in den Wagen und lasse mich nach Hause fahren. Die Motoren zischen und Dampf steigt auf, als wir uns in Bewegung setzen. Die Landschaft ist eher trist und grau, geprägt von Technik und Fortschritt. Ich kann nicht verstehen, wie die Menschen damals leben konnten ohne diese ganzen hilfreichen Maschinen. Ich meine… mit Pferden in einer Kutsche? Das war doch viel zu holprig und zu langsam. Und wie haben die Bitte ihr Wasser gefiltert? Gar nicht?
      Während der Fahrt kritzle ich ein paar technische Zeichnungen in mein Buch. Ich Versuche eine neue Methode zu entwickeln, Energie zu erzeugen, die wir nutzen können, um die Kerzen und Öllampen zu ersetzen. Bisher war ich jedoch eher ohne Erfolg.
      Der Wagen hält nach ein paar Stunden Fahrt vor unserem Palast. Der einzige Ort in der ganzen Stadt, der gepflegte Grünflächen besaß. Das Gebäude scheint aus weißem Marmor zu bestehen, ist aber das reinste Technikwunder.
      Der alte Herr lag wahrscheinlich schon im Bett, da die Sonne sich schon dem Horizont neigte. Ich atmete tief durch und wartete, bis man mir die Tür öffnete. Ich hätte eigentlich erwartet, dass die alte Berta dies tun würde, doch stattdessen sah ich eine andere weibliche Gestalt. Wer war das? Sie war atemberaubend schön, wirkte elegant und das als Dienerin. Noch nie zuvor habe ich sowas schönes wie sie gesehen.
      Kurz erwischte ich mich beim starren, schüttelte aber den Kopf.
      “Das hätte schneller gehen können”, meinte ich nur streng zu ihr und verließ das Gefährt. Ich musterte die neue Dame ausgiebig.
      “wer bist du überhaupt?”
      Ich Versuchte meine Stimme kühl zu halten. Die Frau vor mir war mysteriös. Sie wäre mir doch bestimmt schon aufgefallen... Oder?

      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Loreley

      Noch immer konnte ich mich nicht an diese Welt gewöhnen. Es gibt nichts was mir fremder scheint als diese. Dabei grenzte das Erdreich oft an meine Heimat und doch konnten wir nicht verschiedener sein. Mir war mit einen Mal klar warum mein Volk dieses all die Jahre gemieden hatte. Sie kannten keine Farbe, keinen Zauber und keine Weite mehr. Dafür kannten sie diese Maschinen und Motoröl. Ihre Luft war ganz anders als in meinen Zuhause. Es war allgemein reicht seltsam meine Lungen zu benutzen statt meine Kiemen. Anfangs hatte ich beim atmen immer etwas geröschelt. Es war nicht so leicht sie umzustellen. Zeitweise schien es mir als würde ich an der Luft ersticken so erfüllt von Abgasen wie sie war. Noch schlimmer als das Atmen war es mich an diese .... 'Beine' zu gewöhnen. Diese zwei schlaksigen Stelzen die meinen prächtigen Kalimar ersetzen. Es war immer noch eine Qual an mir selbst herab zu schauen. Dort wo sich mein Rumpf normalerweise in meinen starke sowie wunderschönen Schuppenschwanz verlief waren jetzt zwei bleiche Beine und zwei recht zierliche 'Füße' statt meiner gezielten Finnen. Es hatte mich wochenlange Übung gekostet mich auf den wackligen Dinger einigermaßen fortbewegen zu können. Es war schon etwas anderes einen Schritt zu machen statt nach einen kräftigen Schlag mit meine Kalimar durch das Wasser zu gleiten.

      Für einen kurzen Moment schloss ich meine meerblauen Augen und seufzt leise. Jetzt war nicht die Zeit um sich zu beschweren. Mein Blick fiel zu den älteren Mann vor mir. Er war friedlich eingeschlafen, dabei ging die Sonne gerade noch unter. Ich hatte mich seit längeren von den Menschen abgewand und ganz vergessen wie schrecklich kurzlebig sie doch waren. Für mich war es beinah wir Vorgestern, als genau dieser Mann ein kleiner Junge war der wie wild durch die Wellen getollt ist oder die Meeresvögel und Fisch seinen Süßkram gefüttert hatte. Heute konnte er weder durch die seichte See toben noch etwas anderes als sich selbst füttern. "Ach...wo ist es hin verschwunden.... dieses kleine Kind von damals." Auch wenn ich sein früheres Ich nicht in ihn erkannte so wusste er doch genau wer ich war. "Ich weiß wer du bist. Ich sehe es genau. Der Strom der Gezeiten spiegelt sich in seinen Augen." , hatte er gesagt als er mich zum ersten Mal gesehen hatte. Das und meine Stimme.... für Sterbliche musste sie sehr angenehm sein. Nicht umsonst trieben Seemänner einige unserer Lieder in den Tod. Er hatte noch trotz der für ihn langen Zeit wieder erkannt. Es war vor über 6 Jahrzehnten gewesen. Es wäre eine Lüge, zu behaupten dass mich dies nicht mit tiefer Freude erfüllt hätte aber ich bedauerte ihn umso mehr. Von Tag zu Tag schwand seine Lebenskraft und bald war sie ganz versiegt. Ich konnte nicht viel tun. Auch wenn Mutter ihn damals mit ihrer Gunst gesegnet hatte, so würde sie ihr kostbarstes Geschenk kaum für ihn hergeben. Vor allem jetzt wo die Menschen gelernt hatten der Natur den Pinsel aus der Hand zu schlagen, ihre Regeln zu brechen und ihre eigenen Werke zu schaffen. So lautlos wie nur irgendmöglich erhob ich mich von den Stuhl nahm die Muschel von meinen Ohr und legte sie neben den Bett auf den Nachtisch. Ehe ich mich langsam nach vorn beugte um die Kerze auszupusten. Ein schmerzliches Lächeln glitt über meine Lippen während ich die Decke etwas alten Königs etwas höher zog. "Schlaft gut... träumt von großen Seeabenteuern, der Schönheit des Riffs und die Freiheit der endlosen Weiten." Sanft legte ich meine Hand auf seine Stirn. Sie war kalt doch das störte nicht, soweit wie er schon in den Schlaf geglitten war. Für Sterbliche war mein Körper immer kalt. Mir machte das wenig aus. Tief unten im Meeresreich war ich ganz andere Temperaturen gewöhnt. Kälte war nicht das Problem, Hitze machte mir da schon mehr etwas aus. "Erholt euch gut." Schließlich verließ ich das Schlafzimmer des Königs.

      Ich hatte kaum die Tür geschlossen da entstand ein riesiger Aufstand. Es gab nicht mehr viel Personal im königlichen Palast doch dieses wurde zur späten Stunde auf einmal richtig aktiv. Was wohl auf einmal los war? Etwas verwundert machte ich mich auf den Weg in die Eingangshalle. Berta hatte heute nichts von Gästen gesagt. Für einen Moment sah ich mich um. Bei all den Durcheinander hatte sich keiner gefunden den ominösen Besuch zu öffnen. Also öffnete ich das Tor einen Spalt. "Ja?" Vor der Tür stand ein junger Mann, den ich seit meiner Ankunft im Schloss noch nie hier gesehen hatte. "Die Audienzzeit ist längst vorbei." Der Mann schob verwundet die Augenbrauen zusammen. "Entschuldigen Sie aber ich gehöre zum Gefolge des Prinzen. Ich soll seine Ankunft vermelden." Des Prinzen? Ach stimmt ja. Die Kinder des Königs waren ein oder zwei Wochen vor meiner Ankunft zu einer Reise aufgebrochen. Deshalb der Aufruhr. "Schön und gut aber der König schläft." Der Mann nickte. "Nun... dann können sie seiner Majestät ja aus den Wagen helfen." Ich warf den Mann einen skeptischen Blick zu ehe ich mich an ihn vorbei schob und den Monarchen brav die Türe öffnete. Auch von diesen wurde ich erst eine Weile entgeistert angestarrt aber er hatte dabei so einen merkwürdigen Blick. "Ist Ihnen nicht gut? Sind sie etwa Reisekrank?" Dieser Prinz war ja noch merkwürdiger als seine Gefolgschaft. Sollte das wirklich der Sohn des Königs sein? Und dann noch diese Bemerkung. Es mangelte ihn wohl an der höfischen Etikette ... oder sie wurde wie so vieles einfach vergessen. Aber dieser Prinz hatte leicht reden. Er lief seit Geburt an auf Beinen durch die Welt. Als er austieg schloss ich hinter ihm die Tür. "Euer Vater schläft schon. Seid also leise." Und wieder starrte man mich nur an. Das hatte sein Vater anfangs auch getan aber das war etwas anderes gewesen. Moment! Waren etwa meine Kiemen zu sehen?! Ich schluckte schwer als ich wortlos mit meiner Hand kontrollierte ob die oberen Knöpfe der Bluse meiner Arbeitsuniform geschlossen waren und meine Kiemen verdeckten. Doch alles in Ordnung. Das war es nicht. "Ich? Ich ein Fisch der das Laufen gelernt hat."


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Alexander

      Diese Frau… sie war wunderschön und mysteriös zu gleich. Ihre Stimme war so in den Bann ziehend, dass ich jedem ihrer Worte lauschen wollte. Mein Vater schlief schön und ich solle leise sein. Sie gab mir nahezu einen Befehl, doch das störte mich nicht. Ich wollte leise sein.
      Mein Mustern schien ihr jedoch unangenehm zu sein. Sie schluckte und überprüfte ihre Bluse. Dann die Antwort auf meine Frage… ein Fisch der das Laufen gelernt hatte.
      Kurz musste ich schmunzeln, ja gar etwas Lachen, Ehe auch schon Berta dazukam. Sie gab mir zu verstehen dass die Frau vor mir Loreley hieß. Ein schöner Name.
      “Sie… kümmert sich um ihren Vater”, gab Berta mir zu verstehen. Warum aber kümmerte sich eine fremde Frau um meinen Vater? Das konnte und wollte ich nicht verstehen.
      “Bringt doch bitte meine Koffer hinein”, meinte ich wieder streng und kühl zu Berta, bevor mein Blick wieder Loreley galt.
      “Ihr seid mir unbekannt, aber wenn mein Vater von euch behandelt werden will, kann ich nichts dagegen unternehmen. Wo kommt ihr her? Ich habe das ganze Erdreich bereist, doch euch habe ich nie erblickt”
      Gerade als ich meinen Satz zuende gesprochen hatte, kam ein weiteres Gefährt auf den Hof. Meine Schwester kam an. Ich muss gestehen sie war atemberaubend schön, aber selbst meine Schwester kommt nicht an die Schönheit Loreleys ran.
      Ein Bediensteter öffnete meiner Schwester die Tür. Entgeistert blickte sie zu mir.
      “Du hast wen gefunden?!?”
      Gefunden? Kurz war ich verwirrt, doch scheinbar ging sie davon aus, dass diese geheimnisvolle Fremde meine Liebe sein sollte. Ich grinste und legte meinen Arm um die Fremde. Sie war kalt…?
      “Nunja Schwesterherz. Dies ist Loreley und ich will sie kennenlernen! Vielleicht ist sie ja die richtige!”
      Meine Schwester schnaubte.
      “Das klappt eh nicht!”, Meinte sie und stapfte arrogant wie sie war in den Palast.
      Ich nahm meinen Arm von der Fremden.
      “Verzeiht.”

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      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Loreley

      Ich hatte Berta eigentlich gemocht. Aber das sie einfach so meinen Namen verirrt gefiel mir gar nicht. Wusste sie denn nicht was dieses Wissen bedeutete? Und sie machte munter weiter. Es war zwar die Wahrheit, dass ich ein laufender Fisch war aber auch meine Tätigkeit hätte ich irgendwann allein preisgegeben. Ich entschied gern selbst wann ich dieses Wissen teilen möchte. Für einige Sekunden sah ich der alten Dame nach. "W-wartet, ich helfen Ihnen." Ich wollte gerade zu meinen nächsten Schritt ansetzte da wurde ich auch wieder angesprochen. Also stoppte ich. Er war immerhin der Prinz. In dieser Welt war es von großer Bedeutung. "Vielleicht haben Sie einfach nicht genau hingesehen. Ihr habt doch alle den wahren Blick längst verloren. Ich bin eine Vertraute ihres Vaters. Mehr ist für euch nicht von Belang." Antwortete ich während das nächste Gefährt vorfuhr. Es kehrten beide Königskinder zur gleichen Zeit zurück? War dies abgesprochen? Auch die Prinzessin war blind. Blind für die Dinge um sich herum. Warum haben die Menschen für den sogenannten Fortschritt so einen hohen Preis be- Hm?! Mit einen Male umschlang mich ein kräftiger Arm. Etwas perplex versuchte ich meine Gedanken zu ordnen. Was war gerade-? Die Richtige? Was? Die Beiden sprachen in Rätseln. Die Prinzessin schien davon wenig erfreut. So wie sie sich verhielt wäre sie keine gute Herrscherin. Ihre Erziehung war ja noch schlechter als des Prinzen. "Man fasst Damen nicht einfach so an." Rief ich etwas beleidigt und grif mir den erstbesten Koffer um ihn nach Drinnen zu tragen. Ich wollte nur aus dieser Situation heraus. Außerdem mochte ich die Welt außerhalb dieser Hallen nicht. ...Aber... dieser Prinz war... angenehm warm gewesen. So wie ein sanfter Meeresstrom. "Wo ist das Zimmer des Prinzen? Ich helfe euch das Zimmer herzurichten." Bot ich den anderen Personal an. Sie hatten sicher Hunger. Ich sollte wohl gleich noch etwas zu Essen zu bringen."


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    • Alexander


      Als meine Schwester endlich weg war, bekam ich gleich den nächsten scharfen Kommentar der Fremden. Interessant… sie sagt was sie denkt, obwohl ich der Prinz bin. Ich sah ihr noch ein wenig hinterher, ging dann aber selbst in den Palast und begab mich in die Bibliothek. Hier nahm ich mir wieder ein paar Bücher heraus, welche mir vielleicht bei der Forschung helfen könnten und begab mich dann in den Forschungsraum. Dieser war Schalldicht und wurde dennoch von einer Wache bewacht. Ich begann meine Forschungen etwas weiter voran zu treiben, aber irgendwie gelang es mir nicht. Wie könnte ich nur andere Energie erschaffen? Energie, die… die etwas schonender für die Luft ist.
      Ja ich mache mir Sorgen um unsere Welt. Sie ist so grau… nicht mehr so grün wie die Gärten des Palastes. Kurz seufzte ich, bevor ich der Wache bescheid gab, dass mir jemand essen und trinken bringen solle.
      Ich schloss die schwere Tür wieder und setzte mich an meine Skizzen. Wenn man genau hinsah, könnte man Bäume erkennen, die sich voll entfalten. Aber sie sind eher klein auf den Seiten. Die technischen Skizzen überwiegen doch.
      Verträumt sah ich aus dem Fenster und dachte an Mutter und ihre Worte.
      “Wenn wir den Fortschritt doch nur mit der Natur vereinbaren könnten”, hatte sie immer geträumt. Ich möchte ihr diesen Wunsch erfüllen, auch wenn sie nicht mehr auf Erden weilt.
      In Gedanken merkte ich nicht, dass bereits jemand in den Raum kam. Erst als das Tablett neben mich gestellt wurde, sah ich hin. “Danke”, kam es leise und ruhig, weniger ernst, von meinen Lippen.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Loreley

      Die Sonne war mittlerweile ganz untergegangen. Der ganze Palast wurde jedoch hell erleuchtet. Dank Kerzen und Öllampen. Ich mochte Öl nicht. Die Menschen gingen viel zu leichtfertig damit um. Es konnte schnell großen Schaden verursachen. Vor allem in Kombination mit Feuer. Ich ging nur ungern durch diese Gänge, auch wenn ich das nächtliche Leuchten des Erdreiches immer bewundert hatte ... aus sicher Ferne wohlgemerkt. Leise summend begann ich den Speisen Teller für die Heimkehrer zusammen zu stellen. Ich hätte nur nicht geglaubt, dass ich mich auch um seine Kinder kümmern würde... aber es war jetzt soweit in Ordnung. Also nahm ich die Tabletts und begab ich auf die scheinbar unendliche Reise durch den Palast. Nach Sonnnenuntergang wirkt er noch größer und .... lebloser. So wie auch der König. Ich klopfte nur leise bevor ich in die Bibliothek eintrat. Durch die dicke Tür war so oder so nichts zu hören. Ich war in den letzte Wochen kaum in diesen Zimmer. Man durfte es ohne triftigen Grund oder Erlaubnis kaum betreten. Hier drinnen kam es mir dunkler vor, aber nicht kälter. Hier lag... ein Hauch Hoffnung in der Luft. Ich wandelte durch die Gänge. Orientierungslos. Wie schön. Ich vermisste es mich einfach im Strom treiben zu lassen, erst dann zu schauen wo und warum ich dort gelandet war. Ich schloss die Augen und ging ein paar Schritte. Einfach nur meiner Intuition folgend. Als ich meine Augen öffnete konnte ich am Ende des Ganges den Prinzen erkennen wie er vor einen Schreibtisch hockte und alles um sich herum vergaß. Das Menschen das noch können ... leise stellte ich das Tablett ab. Für einen Moment glitt mein Blick über die Skizzen. "....ob Traum oder Wirklichkeit... Das ist oft schwer zu sagen." Wogen die Worte über meine Lippen so melodisch als wäre es ein Gedicht. "Ihr scheint ja schwer beschäftigt zu sein. Dann gehe ich mal lieber." Für mich war es auch ein langer Tag gewesen. "Vegesst das Essen nicht." Moment hatte ich- ahhh! Ich würde mich nie an die veränderte Sprechweise gewöhnen. Ihr oder sie... das waren nur kleine Beispiele. Ich wusste nie richtig wann, was nun verwendet wurde.


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    • Alexander

      Ich sah zu ihr, als sie zu sprechen begann. Ich dachte erst sie wollte ein Gedicht aufsagen, doch dann sprach sie auch schon von etwas anderem, dass ich wohl beschäftigt sei. Daraufhin schüttelte ich nur den Kopf.
      "Nein nein... Alles in Ordnung. Ich werde ein wenig essen und mich dann auch ins Bett begeben. Wollt ihr... Mir Gesellschaft leisten?", Fragte ich sie und bot ihr den Stuhl mir gegenüber an. Innerlich hoffte ich, dass sie sich setzen würde, was sie eigentlich auch müsste, weil ich der Prinz war. Äußerlich versuchte ich etwas neutral zu bleiben, jedoch mit einem sanften Lächeln.
      "Wisst ihr... Ich Versuche etwas neues zu entwickeln, dass mit anderer Energie funktioniert. Nicht mit Öl, nicht mit Kohle... Etwas das vielleicht sogar mit einfachem Wasser funktioniert" Ich wusste, dass meine Augen gerade strahlen mussten, denn ich erzählte von meinen Erfindungen und Ideen. Dies tat ich zu gern. Als ich aber merkte, dass ich sie damit zu überrumpeln schien, räusperte ich mich.
      "Verzeiht... Sagt, wie war euer Tag?"
      Ich sah kurz zu ihr und dann auf die Platte. Es war wirklich von allem etwas dabei. Leider... Ich aß kein Fleisch, also sortierte ich mir ein Brot zurecht, das hauptsächlich mit Käse belegt war.
      Nun auf die Antwort meines Gastes gespannt sah ich wieder auf.
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    • Loreley

      Da war es wieder. Diese unbehagliche Gefühl. Es gab einen Grund warum ich Menschen mied. Aber nun hatte ich mich mitten unter sie gemischt. Bald muss ich wieder für einige Zeit meine eigentliche Gestalt annehmen sonst drohte ich mich vollends zu vergessen. Aber wie konnte ich wenn sich nun auch Geralds Sohn einspannte? Ich seufzte leise. Es war der Prinz, in dieser Welt war das von Bedeutung. Man fasste es sicherlich nicht gut auf wenn ich ihn versetzen würde. Doch niemand... konnte mich halten weil er es wollte. Aber diese Zeichnungen ... diese waren doch recht interessant. Also setzte ich mich nach kurzen Zögern. Da war es wieder.... dieses Lächeln. Für einigen Momente sah ich seinen Vater in ihm als er jung war und am Strand herumgetollt war. Menschen machten es öfters. Es war immer schon ganz hübsch anzusehen aber auch das, schienen sie langsam zu vergessen. "Mit Wasser? ......Wasser hat wahrlich große Macht. Aber das...." selbst ich wusste nicht wie Wasser Energie erzeugen sollte. Vor allem so viel wie die Menschen brauchten. Immerhin waren es gierige Zeitgenossen die stets mehr wollten. Dabei hatten sie Wohlstand im Überfluss. "Reicht es euch nicht die Erde auszubeuten? Wollt ihr auch das Wasser vereinnahmen?" Für einige Sekunden hielt ich inne. Vielleicht war es etwas zu viel Nachdruck gewesen. Dabei waren Meerwesen nicht noch emotional ... Also atmete ich einmal tief ein und wieder aus um mich zu beruhigen. "Er war lang. Wie jeder meiner Arbeitstage." Lang und mit unter Kräfte zerrend aber ... ich war auch dankbar für die Zeit mit den König. Still beobachtete ich wie der Prinz sein Essen sortierte. Menschen waren wirklich merkwürdig. Selbst beim essen.


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    • Alexander

      Wieder sprach sie einfach, was sie dachte. Was sollte das? Für wen hielt sie sich, mir das Wasser unterschlagen zu wollen. Aber Recht hatte sie.. wir beuteten die Erde aus und alles was sie hatte. Was würden wir machen, wenn wir nichts mehr hätten? Wir würden wahrscheinlich die Meere ausbeuten.
      Kurz seufzte ich und sah zu ihr auf.
      "Ihr habt Recht... Wir sind zu gierig", murmelte ich und dann antwortete sie auf meine zuvor gestellte Frage. Ihr Tag war lang und vermutlich war sie fix und fertig.
      "Ich... Ihr könnt gern in eure Gemächer gehen und schlafen. Ich werde ebenfalls gleich zu Bett gehen", meinte ich und aß in aller Ruhe mein Essen auf. Dann erhob ich mich und verließ die Bibliothek. Ich ging jedoch nicht in mein Zimmer, sondern in den Garten zu einem wunderschönen Kirschblütenbaum. Er stand in volle Pracht. Ich legte meine Hand an die Rinde und dachte an meine Mutter. Sie liebte Kirschblüten.
      Ich nahm mir einen kleinen Zweig und nahm ihn mit auf mein Zimmer, Ehe ich mich schlafen legte.
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    • Loreley

      Man gab mir recht? "Einsicht? Von einen Knaben der seit den Tag seiner Geburt tagein und tagaus verwöhnt wurde? ...das verblüfft mich." Vielleicht steckte ja doch noch etwas Tugend in den Menschen. Aber nicht alle Menschen kannten Einsicht. "Ihr?" Fragte ich leise nach als der Prinz abermals zu reden begann, verbeugte mich aber und ging so gleich er mich entließ. Allerdings nicht in eine Kammer oder einen Bett. So eine hatte ich nicht. Nun... eine kleine Kammer gab man mir schon doch ich nutze sie nicht um mich dort nieder zu lassen. Stattdessen führte mich der Weg in einen der Gärten. Es war kein Garten mit vielen Grünflächen. Dafür gab es dort viele Teiche mit den schönsten und verschiedensten Fischen. Die Teiche waren unterschiedlich groß und unterirdisch miteinander verbunden. Ich konnte also unbemerkt zwischen den Teichen wechseln. Ein Wunder denn ich war keine kleine Meerjungfrau. Ich war längst ausgewachsen. Mein Kalimar maß an die 2 Meter Länge. Als ich also ins Wasser glitt und und es micht sanft umschloss begann mein gesamter Körper zu kribbeln. Als wären tausende kleine Luftbläschen um ihn herum. Anschließend wurde jeder Zentimeter meines Körpers warm, wärmer, wärmer, immer wärmer. Meine Beine wurden von einer unsichtbaren Macht zusammengedrückt, sie verschmolzen regelrecht. Einmalig konnte ich das geliebte Blau meines Kalimars erkennen und bald auch meine Finnen. Als die Wärme nachließ war das Werk vollbracht. Also machte ich den ersten Stoß und gillt vor mich hin in die Tiefe. So es mich wohl heute Nacht zum schlafen hintrieb?


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    • Alexander

      Die Nacht zu schlafen fiel mir schwer. Ich wusste nicht warum. Immer wieder starrte ich auf den Kirschblütenzweig. Es musste doch einen Weg geben. Irgendeinen.
      Ich schlich in der Nacht durch die Flure und in die Bibliothek. Dort machte ich mir wieder eine Lampe an und las weiter in den Büchern. Es musste einen Hinweis geben. Einen Hinweis auf eine Energie. Energie die der Umwelt nicht schadete.
      Plötzlich schalten wieder ihre Worte durch meinen Kopf die sie zuletzt zu mir gesagt hatte, diese mysteriöse Fremde.
      War ich wirklich verwöhnt? Ich schüttelte den Gedanken an und las weiter in den Büchern, bis ich in einen tiefen Schlaf versank.

      Ich träumte von den Meeren und den unendlichen Weiten. Warum bereiste niemand die Meere? Es bedeutete bestimmt Freiheit.
      Freiheit... Plötzlich sah ich sie im Traum und musste Lächeln. Sie war wunderschön und geheimnisvoll. Sie sprach wahre Worte und behandelte mich nicht wie einen Prinzen, sondern sagte, was sie dachte.

      Mit einem Lächeln auf den Lippen lag ich da. Den Kopf auf den Büchern, den morgen verschlafend.
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    • Loreley

      Diese Fische erinnerten mich immer an mich selbst. Ohne Mutters kostbares Geschenk wäre ich auch einer von ihnen geworden und kein fabelhaftes ...mystisches Wesen. Irgendwann kam ich auf den Grund eines Sees an. Lautlos ließ ich mich auf den kalten sandigen Boden nieder, rollte mich ein und schloss meine Augen. Am nächsten Morgen schwamm ich zurück zur Oberfläche um ein Mensch zu werden. Mein Gestaltenwechsel war bis jetzt unerkannt. Dies lag wohl dran, das ich mich als Letzte zurückzog und als erste meine Pflichten begann. Von den Teichen lief ich direkt in meine Kammer wo ich mich für meinen Dienst vorbereitete. Einkleiden und Haare herrichten ... was mit langen Haaren sehr wichtig war eingeschlossen. Anschließend machte ich mich auf in die Gemächer des Königs wo ich meist schon erwartet wurde. "Guten Morgen." Sagte ich mit leichten Lächeln während ich die Vorhänge aufzog. "Was wollt ihr heute frühstücken?" Ich machte eine kurze Pause, auch weil ich seine Antwort bereits kannte. "Eure Kinder sind gestern heimgekehrt. ...euer Sohn ist wirklich ein unreifes junges Ding." Gab ich schmunzelnd von mir als mir das Bild des Prinzens vor mein inneres Auge stieg. Vielleicht war es auch einfach dein Alter. "Nun... ich werde dann alles für eure Frühstück ans Bett bereiten."


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    • Alexander

      Ich wurde sanft wach und merkte, dass ich Mal wieder eingeschlafen war bei meinen Studien.
      Schnell eilte ich in mein Zimmer zurück und ließ mich einkleiden, bevor ich mich auf den Weg zu meinem Vater machte. Ich sah gerade, wie die geheimnisvolle Fremde sein Zimmer verließ. Ich versteckte mich hinter der Ecke und hoffte, dass sie mich nicht gesehen hatte. Erst als ich sie nicht mehr sehen konnte, eilte ich in Vaters Zimmer.
      "Guten Morgen Vater"
      Ich trat an sein Bett. Er wirkte sehr schwach und gebrechlich, aber das lag wahrscheinlich an der Krankheit. Die Luft hatte ihn vermutlich krank gemacht.
      Ich ging auf ein Knie und zollte ihm seinen Respekt, ehe ich mich wieder erhob.
      "Vater... Ich glaube ich weiß jetzt, wovon du gesprochen hast... Ich will mein bestes geben, um zu erreichen, was du dir für uns wünschst"
      Vater blickte zu mir.
      "Nicht weil ich es will...", gab er schwach von sich.
      "Wie bitte? Aber du-"
      "Weil dein Herz es will.", Brachte er seinen Satz zuende.
      Sprachlos stand ich eine Weile da, bis ich hörte, wie sich Schritte zum Zimmer näherten. Ich nickte meinem Vater also zu, doch verstanden hatte ich es noch nicht.
      "Ich habe von ihr geträumt... Ist es das was mein Herz will?", Fragte ich, als die Tür sich öffnete. Loreley hatte Essen für meinen Vater besorgt.
      "Ich lass euch allein. Werd bald wieder gesund Vater"
      Ich schenkte ihm ein Lächeln und dann eine Verneigung, bevor ich das Zimmer verließ. Als ich an Loreley vorbei ging, flüsterte ich, sodass nur sie es hören konnte.
      "Komm danach zum Kirschblütenbaum"
      Schnell war ich verschwunden und begab mich zum Speisesaal, um dort selbst etwas zu frühstücken.
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    • Loreley

      Eigentlich müsste ich vor den Prinzen knicksen. Doch die engen gesellschaftlichen Regeln dieser Welt waren nicht meine Regeln und für mich nicht greifbar. Meine persönliche Auffassung war ich knickste erst wenn ich er sich meinen Respekt verdiente. So viel stand fest. Als er sich nährte blieb ich also ruhig stehen. Anschließend sah ich uhn fragend nach ehe ich zum Bett des Königs trat. Das Tablett legte ich auf den Nachtisch ab und setzte mich an den Bettrand daneben. "Der Tee muss noch ziehen. Ihr werdet sehen, er wird euch gut tun. ...Auch wenn er euch nicht erlösen kann." Trauer schwang in meinen Worten mit. Denn ich bedauerte noch immer das Schicksal des kleinen Kindes was er einst war. "Ich bete jeden Abend zu meiner Mutter aber ich fürchte... diesen Wunsch wird sie mir nicht erfüllen. Es ist wohl ein Wunder, welches man nur einmal zu Teil wird." Mit ruhiger Hand reichte ich einen kleinen Teller auf den ich von all den köstlichsten etwas gelegt hatte. "Geht es? Wartet ich- ...ich schüttele eure Kissen wieder auf." Vielleicht war es so angenehmer sich zum Essen etwas auszurichten. Ich lächelte sanft. Es gab wirklich wenige Menschen bei denen ich mich wohlfühlte, vor allem jetzt wo ich meine Heimat vermisste. "Kann ich sonst noch etwas für euch tun?" Ich wollte helfen, so gut es halt ging. Nach dem Frühstück räumte ich die Reste und das Geschirr in die Küche. ....Was hatte der Prinz gesagt? Ich solle zum Kirschbaum kommen? Glaubte er ich hätte so viel Freizeit? Ich seufzte leise. Ich erinnerte mich an die Antwort die mir der König vorhin auf meine Frage gegeben hatte. Dann machte ich mich auf den Weg in den Garten mit den Kirschbaum. "Also? Was ist jetzt? Für kleine Spielchen der Belustigung habe ich keine Zeit."


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    • Alexander

      Ich machte mich direkt nach dem Essen auf den Weg in den Garten zu Mutters Lieblingsplatz - die Bank unter dem Kirschbaum. Verträumt blickte ich in die rosane Baumkrone und wartete einfach.
      Tatsächlich kam sie, doch sie schien es für ein Spiel zu halten. Ich drehte mich also zu ihr um.
      "Das sind keine Spielchen", klärte ich sie auf.
      "Vater hatte gesagt, dass wir die wahre Liebe suchen sollten... So wie er sie damals bei Mutter fand", meinte ich nur und setzte mich auf die Bank. Ich klopfte neben mich und sprach weiter.
      "Kennst du Mutter? Du scheinst meinem Vater sehr vertraut... Mutter... Liebte die Natur sehr."
      Ich sah wieder hinauf in die Baumkrone und lächelte etwas. Wind ließ ein paar Blüten Hinunterregnen.
      "Cornelia hasst die Natur. Sie ist ihr zu dreckig... Aber weißt du... Die Abgase hier sind dreckig - die Natur ist rein... Wie das Wasser..."
      Ich träumte wieder ein wenig, entschuldigte mich dann aber, dass ich vom Thema abwich.
      "Vater will dass wir finden, was er mit Mutter hatte... Und ich wollte dich etwas fragen... Hättest du Interesse an einem Date? Irgendwo in der Natur?"
      Ich lächelte sie an.
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    • Loreley

      "Ach ja? Nun nach den Launen eines Prinzen zu tanzen statt meiner Arbeit nachzugehen ist für mich ein Spielchen." Wieder schalleten mir die Worte des Königs durch den Kopf. "Sei nicht so streng mit ihm. Du wirst schon sehen, gib ihn nur etwas Zeit." Hatte er mir mit schwacher gesagt bevor er wieder so schrecklich Husten musste. Zeit hatte ich wahrlich genug auf dieser Welt. Nur nicht als Dienerin des Königs. Dennoch stand ich hier und hörte mir seine Reden an. "Nein. Ich habe die Königin nicht gekannt." Ich wusste nur von Erzählungen ihres Gatten wie lieblich sie gewesen sein musste. Der König sprach noch immer mit so viel Liebe von ihr als hätte er sich gerade in sie verliebt. "Ach ...glaubt ihr? Ist euch das bei euren vielen Reisen aufgefallen?" Ich hätte wirklich nicht gedacht dass sich so ein Grünschabel wie um die schlechte Luft kümmerte. "Wenn es so weiter geht wird nicht einmal mehr das Wasser klar sein. Es hat schon längst begonnen und ist viel zu weit fortgeschritten." Doch ein junger Prinz konnte das nicht begreifen. .....Noch h nicht. "Ein...Date?" Wieder so ein Wort dessen Bedeutung mir völlig fremd war. "Nun ... ich denke ich kann schauen ob ich eich nebenher so ein ....'Date' in Natir besorgen kann. Wenn ich herausfinden wo man es bekommen kann. Schätze ich."


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    • Alexander

      jedes Mal wenn sie mich unterbrach, hörte ich ihr genau zu. Sie schien eine völlig andere Sicht auf die Dinge zu haben, als wäre sie nicht von hier. Es verzauberte mich irgendwie und ich wollte ihre Meinung immer wissen und ihr lauschen.
      Als sie dann aber nicht zu wissen schien, was ein Date war, musste ich etwas Lachen. Ich sah zu ihr und schüttelte den Kopf.
      "Ich will ein Date mit dir!", Versuchte ich es ihr verständlicher zu machen.
      "Ich will dass wir beide uns treffen und Zeit miteinander verbringen und uns kennenlernen, dafür ist ein Date da. Und ich will, dass wir es in der Natur machen, nicht in der Stadt bei irgendeiner Veranstaltung. Ich will Ruhe um uns haben und jedem deiner Worte lauschen.", Erklärte ich ihr nun genauer.
      "Loreley... Du hast mir den Atem geraubt und mich vom ersten Moment an verzaubert, ohne es zu merken"
      Ich lächelte sie an, meine Augen strahlten. Je länger ich sie ansah, desto schneller schlug mein Herz. Ich wollte sie kennenlernen und herausfinden, was das für eine Wärme in mir ist, die ich nur bei ihr spüre, obwohl ihre Haut so kalt ist.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Loreley

      Etwas irritiert ließ ich mir erklären was das neue Wort bedeutete. Aber es war mir nicht nur das Wort fremd sondern auch seine Körpersprache war für mich unüblich. "Ich habe doch keine Zeit für sowas. Und überhaupt außer diesen Garten gibt es hier keine Natur mehr. Das habt ihr Menschen einfach für den Fortschritt hergegeben." Das klang wie eine Wunschvorstellung. Aber es ging ja auch noch weiter. Bei seinen Worten regte sich etwas in mir. Es waren Empfindungen die ich so nie- n-nein, nein, nein. Das war gar nicht gut. "D-Das geht nicht! I-Ihr müsst euch jemand anderes für so ein Date suchen. Das geht einfach nicht. Glaubt mir lasst es bleiben. Am Besten lasst ihr mich ganz in Ruhe. ...Soweit es halt geht." Ich war keine Menschenfrau. Für sowas war ich keine geeignete Wahl. Allein weil ich ein Wasserwesen war oder wegen meiner Lebensdauer. Nein das war keine gute Idee! Das würde doch niemals gut enden. "Also dann... wenn weiter nichts ist... dann geh ich jetzt."


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Alexander

      Ich sah sie entgeistert an, als sie meinte, dass es nicht gehen würde. Sie schien flüchten zu wollen, schien... Dem ganzen keine Chance geben zu wollen.
      Ich musste schnell handeln, sonst würde sie mir immer aus dem Weg gehen. Als sie also gehen wollte, nahm ich sie sanft am Handgelenk und zog sie an mich ran. Ich sah ihr tief in die Augen. Ich realisierte erst später, wie nah ich ihr war und errötete ein wenig.
      "Bitte Gib mir eine Chance... Nicht als Prinz, sondern als Mensch...", Bat ich sie dann. Ich hoffte inständig, dass sie mir eine Chance geben würde, während ich ihren kalten Körper in meinem Armen hielt. Sie war so kalt... Warum nur? Ich hatte das Bedürfnis sie zu wärmen, aber ich hielt mich zurück. Ich wartete eine Antwort ab, von der wahrscheinlich alles abhängen könnte. Ich fragte sie nicht einmal weil ich so vielleicht den Thron bekäme... Nein. Ich fragte sie aus einem ganz anderen Interesse heraus.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Loreley

      Ich erschrak sichtlich als mich auf einmal jemand packte und noch viel mehr als ich mich in fremden Armen wieder fand. Als der Schreck aus meinen Gliedern wich brauchte ich erst einen Moment um die Situation zu bewerten. Da war schon wieder dieser Prinz der wieder einfach beschlossen hatte mich in den Arm zu umarmen. Da war wieder diese betäubende Wärme. "W-Was? Aber das geht nicht. Das geht wirklich nicht. Das würde alles nur schwieriger machen glaubt mir." Dieser Mensch war mir so nah, das ich seinen Atem auf meiner Haut spüren konnte. So nah war ich nicht einmal den König gekommen. "Für uns beide. Nein, nein das... das... das geht wirklich nicht." Ich machte eine Pause um meine Gedanken zu ordnen. "Woher wollt ihr denn wissen... ich meine... wir kennen uns eben nicht. Und dann bin ich nicht für immer hier und der Thorn ... der kann sicher auch mit einer anderen Dame an eurer Seite bestiegen werden."


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”