Gefährliches Spiel (Ayona&General)

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    • Gefährliches Spiel (Ayona&General)

      Akira

      Ich habe ihn nie gemocht, vor allen habe ich ihm nie geliebt. Respekt vor ihm vielleicht aber mehr war da nie gewesen. Meine Narben erinnerten mich jeden Tag daran wie sehr ich ihn eigentlich hassen sollte. Aber Gefühle waren strengstens verboten, weshalb ich nicht einmal das für ihn empfand. Er wollte einfach nur eine Killermaschiene nach seinen Vorstellungen entwickeln, ohne dabei an andere zu denken. Er war egoistisch und vermutlich auch einfach nur Pervers gewesen. Es würde sie nicht wundern, wenn er es genossen hatte sie zu qäulen. Die beiden hatten kaum geredet, sie wusste im Grunde nichts über ihn und es hatte sie auch nie interessiert. Jack hatte sie nur Teilweise in seine Pläne eingeweiht und jetzt, wo er da so tot auf dem Boden lag, war es ihm nicht mehr möglich ihr noch irgendetwas mit zu teilen. Sein Blut verteilte sich über den ganzen Boden. Das würde eine ziemlich lange Angelegenheit werden hier wieder alles sauber zu kriegen dachte Akira sich, es ging ihr nicht darum, dass jemand die Leiche finden würde sondern eher um das Chaos.
      Sie blickte wieder aus dem Fenster zum gegenüberliegendem Dach "seltsam" hauchte sie zu sich selbst. Aber sie musste ihn töten. Nicht weil sie es Jack schuldig war, sondern weil es ihre Natur war, weil sie keinen Mord direkt vor ihren Augen durch gehen lassen konnte. Sie hatte Dolten zwar nicht gewarnt, aber ihr Codex befahl es ihr.
      Also schnappte sich Akire ihren Schlag Ring und steckte die Pistole ein und verließ die Wohnung.
    • Alyx |

      Es war vorbei. Und der Schuss hinterließ einen seltsamen Klang in seinem Körper, der lange nachdem er sogar getroffen hatte, in ihm nachhalte. Als sei jemand vorbei gekommen und hätte einen Gong in seinem Körper geschlagen. Vorbei. Es war vorbei? Fast eine Minute lag er da und atmete tief ein und aus. Vor seiner Nase stieg sein Atem in kleinen Wolken auf. Es war kalt. Neben ihm hatte er kleine Schneehaufen gebildet, als er den Boden von dem Schnee gereinigt hatte, um nicht zu sehr zu frieren. Er hatte auf ihn warten müssen. Auf ihn bis er wieder vor dem Fenster stand. So lange Monate hatte er Jack Dolten verfolgt und war hinter ihm her. Jetzt...Jetzt war es vorbei. Aber es fühlte sich seltsam an. Seltsam ungewöhnlich. Das war nicht sein erster Schuss und bestimmt nicht sein letzter, dessen war er sich bewusst. Dafür hatte er trainiert und dafür hatte er all die Zeit zuvor gelebt.
      Alyx schluckte, richtete sich hastig auf und baute das Gewehr mit einfachen Handgriffen auseinander. Er war darin geübt, so dass es innerhalb der nächsten Minute wieder in dem Koffer verschwunden ist. Nicht sehr unauffällig der große schwarze Koffer mit Carbon Deckel. Aber wie hätte er es sonst geschafft. Seine Finger froren, er zitterte ein wenig. Dann sprang er auf. Aber nicht mehr rechtzeitig. Er hörte es...spürte es sogar wohl eher, dass da jemand auf dem Weg war.Also ließ er den Koffer liegen. Links und Recht waren tiefe Abgründe. Häuserschluchten. Aber er nahm es auf sich und rannte. In dem Moment öffnete sich die Tür hinter ihm. Er sah über die Schulter zurück. Wie schnell konnte sie sein? Sie war kaum 2 Minuten vorhin noch in dem Gebäude neben Jacks Leiche gewesen. Alyx hielt die Luft an, sah wieder vor und spürte einen Schlag an Adrenalin in den Venen, als er merkte wie nah er bereits am Abgrund war, dass kein Zurück mehr möglich war. Er sprang. Hob ab und war gefühlte Ewigkeit in der Luft während er mit Armen und Beinen ruderte, um den Sprung auf jeden Fall zu schaffen. Dann landete er. Knapp 5 Zentimeter hinter ihm die Gasse.
      Und weil er sich so sicher fühlte, blieb er stehen und sah zurück: "Du solltest mir danken!", rief er in die Richtung der jungen Frau, "Ich habe dir einen Gefallen getan!"
    • Akira

      Sie war flink, sehr flink. Die lehrneinheit des Verfolgen, schnellen verschwindens und unauffälligen beobachten war eine perverse niederträchtigkeit gewesen. Er hatte sie mit in ein Waldstück genommen, schon klar, Hürden, klettern, unsichtbar werden konnte man am besten hier lernen. Als er sie aber zu einer Hütte führte und ihr den Zwinger vorstellte, mit zwei Hunden die sich am liebsten gegenseitig zerfleischt Hätten aus hunger, wurde ihr klar, was ihr bevor stand. Damals war sie 10 gewesen, Das war der Höhepunkt der Angst gewesen, all die Schläge von Jack waren nichts dagegen. "Lauf so schnell du kannst" hatte er nur gesagt und die zwei Tore geöffnet.
      Die junge Frau trat an den Häuser Rand, lecker den Kopf schief und schaute den Mann aus ihren kalten leeren Augen an "Wer bist du" Fragte sie zunächst, sie kannte gerne die Namen ihrer Opfer. "Warum hast du Dolten getötet" ihre Stimme klang gleichgültig und ein wenig monoton, es gab kaum Momente in dem sie mit jemanden anderes als Jack gesprochen hatte und selbst bei ihm, war da diese kalte Stimme, er durfte nie ihre Gefühle erfahren, bis sie irgendwann gar nicht mehr wusste, was wahre Gefühle waren.
      Der Mann wurde ebenfalls ausgebildet , dass sah man ihm an, doch keinen falls besser als sie. Sein Gesicht lag voller Emotionen, außerdem war es arrogant von ihm zu meinen sie müsse ihm danken, für das was er getan hat.
      Sie könnte ihm hinter her springen, ihm in die Augen sehen, wenn sie es beendet, aber vorerst blieb sie da oben stehen. Zog ihre Waffe und richtete sie auf den Fremden. "Und bist auch du bereit zu sterben ?"
      Er sollte kein großes Problem darstellen, sie stufte Ihn nur halb so stark ein wie sich selbst. Alles rein rechnerisch natürlich. Mit der belanglosigkeit, dass er ein Mann war, mehr Muskeln hatte und sie eine ziericje schlanke Frau, setzte Akira sich nicht auseinander. Sicherlich war er in ein paar Dingen besser als sie, doch insgesamt, war sie härter und besser trainiert worden.
    • Alyx |

      Er keuchte leise. Die Wolken stiegen auf und verschwanden knapp über seinem Kopf. Sein Herz durfte nun wild schlagen, wie es noch nie geschlagen hatte. Er hatte es geschafft. Nun würde er den Respekt und die Anerkennung bekommen, die ihm wirklich zustand. Und nicht diese billigen Blicke, die ihm sagten, er sei nicht der Auserwählte.
      Alyx biss die Zähne zusammen und musterte die junge Frau auf der anderen Seite. Keine Emotionen. Nicht einmal eine Trenne. Keine Wut. Er schnaubte, spuckte auf den Boden und wischte sich über den Mund. Dass sie die Fragen stellte, waren ganz natürlich. Die Frage war nur warum? Sie schien nichts zu fühlen für den Mann, der direkt vor ihren Augen erschossen worden ist. Alyx wägte ab, was er ihr zurufen sollte. Als sie die Waffe zog, spannte sich sein gesamter Körper an. Er ballte die Hände zu Fäusten und rief sich zur Vernunft. Das vor ihm war eine Wölfin. Sie würde ihn töten, wenn er auch nur einmal zuckte. Also nahm er die Gefahr in Kauf erschossen zu werden nur für einen Moment mit auf in seinen Plan. Was würde es ihn kosten? Sein Leben? Ach, fuck.
      Er biss die Zähne fester zusammen. Ihm war nicht kalt, auch wenn die Außentemperaturen das hervorrufen sollten.
      "Ich bin nicht bereit zu sterben!", rief er laut genug. Seine Stimme war rau und tief, seine Augen stechend und bereit ganze Berge zu versetzen wenn es sein musste. Alyx hatte sich vor Jahren ein Ziel gesetzt und dieses hatte er endlich geschafft.
      "Ich bin nicht wegen dir hier! Du trägst keine Schuld! Aber Jack Dolten hat seinen Tod verdient!", rief Alyx und schlich vorsichtshalber in eine Richtung, wo es nur noch ein Katzensprung wäre, um sich hinter großen Lüftern des Gebäudes zu verstecken. Ein Sprung, er müsste es richtig timen. Mochte sein, dass er nicht so ausgebildet wurde, wie das Mädchen von Jack. Aber er war nicht dumm. Er hatte die Intelligenz seiner Mutter und den Mut seines Vaters. Er würde das schaffen. Er musste das schaffen.
      "Du bist frei! Renn lieber weg! Leg dich nicht mit den Clans an!"
    • Akira

      Man merkte wie sein Blick sich bei jeder einzelnen Emotion anders verzog, jedoch war es Akira nicht möglich auch nur eine davon zu zuordnen. Er ging immer weiter nach hinten. Vermutlich in der Hoffnung das sie es nicht merkte. Er redete davon, dass sie es nicht schuld sei. Natürlich war sie es nicht Schuld. Sie war sich insgesamt keiner Schuld bewusst. Er sagte sie sei nun frei, ob er wusste was frei sein bedeutet? Vermutlich nicht, denn sonst hätte er erkannt, dass sie die Gefangene ihrer Selbst war. Der unmenschliche Mensch, war kein Mensch, soviel stand fest. Sie schaute ihn weiterhin mit ihren gnadenlosen Eiskalten Augen an und drückte auf den Abzug. Die Kugel landete genau zwischen seinen Beinen auf den Boden "wenn du noch einen Schritt weiter machst, dann landet sie zwischen deinen Augen" Sie reagierte gar nicht auf das was er gesagt hatte. Es war naiv von ihm zu glauben, dass er sie so rum bekommen würde. Als ein guter Killer sollte man auch stehts in Kauf nehmen zu sterben, und dies tat er nicht. Eine seiner vielen Schwächen. Sie hatte die völlige Einsamkeit erfahren und ist nicht daran zerbrochen. Sie war noch hier, sie lebte nocht. Akira machte noch einen Schritt auf den Rand zu, man musste sie nur anstupsen und sie würde hinunter fallen. "Durch meine Hände wirst du niedergemetzelt werden" rief sie ihm entgegen. SIe verzog keine Miene. Es wäre ein leichtes von diesem Haus herunter zu kommen, oder auch die Treppen schnell genug hinunter zu rennen bis nach unten. Jedoch hätte er in diese Zeit einen gewaltigen Vorsprung. "Denk nicht mal daran weg zu laufen" begann sie und sprang auf den ersten Balkon der " Meter unter ihr war. "Egal wo du hingehst und egal wo du dich verstecken würdest, ich werde dich finden" sprach sie weiter in ihrer Kalten Stimme, die einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. "Entweder du kämpfst wie ein Mann oder rennst weg wie der Feigling, der du Bist." Sie sprang auf einen weiteren Balkon, hielt sich dann an der Regenrinne fest und und rutschte diese Bis zum Boden hinunter, dann sah sie aus den Augenwinkeln zu Alyx "Du hast mir deinen Namen noch immer nicht genannt"
    • Alyx |

      Er zuckte zusammen. Wenn ein Monster ein Monster gebar, dachte er sich leise in seinen eigenen Gedanken. Diese Frau, dieses Mädchen, ihr Blick zuckte nicht einmal. Ihre Mimik änderte sich nicht. Sie war wie eine Maske, die unberührt der Tatsachen eifnach nur in seine Richtung starrte. Was für ein Jammer. Dabei war sie ein guter Mensch. Er wusste es. Jeder hatte etwas Gutes in sich. Etwas, dass ihn unterschied von den anderen Menschen. Etwas dass man für voll hätte nehmen können. Aber der Schuss zwischen seine Beine war eine gute Warnung gewesen.
      Und doch eine der falschen. Alyx mochte wie jeder Mensch und wieder jeder Mann sowieso, Angst vor dem Tod haben. Er wollte nicht sterben. Wollte nicht untergehen, wenn er noch nicht das erledigt hatte, wofür er eigentlich gekommen ist. Und das war auf jeden Fall der Versuch im Klan aufzusteigen. Zu bekommen was ihm gehörte. Was ihm zustand, weil es sonst niemand anderes erledigen konnte.
      Er musterte sie, wie sie näher an den Rand kam. Selbst war er verstummt. Was auch immer sie sagte oder sagen wollte, er wartete ab in de rHoffnung dass sie ein Fehler begann. Sie schien wie eine Maschine, aber auch Maschinen machten Fehler. Und der erste begann damit, dass sie vom Dach hinunter stieg. Er sah ihr zu, folgte ihr mit den Augen, als sie auf dem Balkon landete und dann auf dem zweiten.
      "Deine Warnungen nehme ich gerne an! Aber wir haben keinen Klinsch!", rief er ihr zu. Auch die Beleidigungen hörte er, akzeptierte er aber nur teilweise. Denn ein Feigling war er nicht. Nur jemand der wusste mit wem er einen Kampf anfangen sollte und warum.
      Als sie unten ankam, beugte sich Alyx über das Dach: "Mein Name sit Alyx! Nur damit du es weißt! Aber ich muss nun gehen. Vielleicht sehen wir uns ein anderes Mal! Ich habe besseres zu tun!", rief er und rannte los, sprang hinter die Anlagen, dann in Richtung Treppenhaus, wo e er aber anhielt. War er so dumm gewesen und hatte ihr die Zeit gegeben vor seiner Haustüre zu landen? Sie wartete bestimmt unten auf ihn...also musste er ein anderes Haus finden. Und so sah er sich um. Ein anderes war mit viel Abstand rechts von seinem Dach. Doch es war tiefer und der Abstand so groß, dass er wahrscheinlich fiel.
      Aber er wandte sich trotzdem diesem Dach zu, strengte sich an, stieß sich ab und rannte los. Er schaffte es vier Meter in der Luft zu überqueren. Aber kurz vor dem Dach knallte er lediglich mit der brust gegen die Kante. Luft wurde ihm aus der Lunge gepresst. Er hielt sich fest, krallte sich in den Beton und fiel doch trotzdem runter. Direkt hinunter in einen offenen Müllcontainer. Er schnaufte, schrie aber nicht. Mit dem Rücken landete er auf etwas spitzen, dass ihm diesen aufriss. Ein Holzbalken? Oder etwas anderes...auf jeden Fall brannte es höllisch. Aber er hatte keine Zeit, er bewegte sich aus dem Container, versuchte raus zu kommen und landete unbequem und ungelenk auf dem Boden. So ein Fall war nicht ohne...ihm fehlte es noch immer an genug Luft, um den Sturz zu kompensieren. Sein Schädel wummerte...Er musste los. Er sollte rennen. Sie würde ihn sonst erschießen. Er zwang sich auf, auch wenn das Gleichgewicht noch in Mitleidenschaft gezogen war.
    • Akira

      Dieser Man handelte nicht unbedingt schlau, nicht nach einem gut durch dachten Plan, eher unwillkürlich.
      Er hielt an seinem Leben fest, wie der Löwe an seiner Beute. So wie es alle Menschen Taten. Akira hatte irgendwann aufgehört die Frage zu stellen, wann es richtig und wann es falsch war jemanden zu töten.
      Sie hatte es schon ihm Gefühl gehabt, aber nicht so gleich bemerkt als der Mann los rannte. So ein Narr hatte sie sich Gedacht. Hatte er uhr denn gerade keib Stück zugehört? Es spielte nicht die geringste Rolle, wo er hinhauen würde, denn sie würde ihn finden. Er stand nicht auf ihr Liste, aber heute würde die Liste sich die Liste ihrer Opfer erweitern. Und jeder der auf dieser Liste stand, den fand sie, und jeder einzelne von ihnen ließ sein Leben.
      So war es immer schon und so würde es auch Zukünftig sein. Sie war schneller als der Schatten und sorgsamer als jeder Tatortreiniger es sein konnte.
      Für kurze Zeit schaute sie ihm hinter her. Er würde nicht weit kommen, hier war weit und breit nichts, wohin er auf die Schnelle fliehen konnte.
      Er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass er so schnell aufflog und sich deshalb keinen geeigneten Fluchtweg erarbeitet. Man musste immer mit dem schlimmsten rechnen, dass er es nicht tat machte ihn arrogant.
      Wenig später war ein lautes >>krawumm<< zu hören, ein Körper der unsanft irgendwo aufkam . Er hatte sich überschätzt und war kläglich gescheitert. Mit einer eleganten Bewegung , sprang Akira über den Zaun, sprang dann auf einer Container, hangelte sich auf das nächste Dach. Und ging oben angekommen diesmal die Treppen hinunter zum Hinterausgang. Es reichte auch irgendwann mal mit angeben. Hatte man Angst um sein Leben, dann dachte man nicht unbedingt nach.
      Als sie unten ankam versuchte der Mörder gerade aufzustehen, der Sturz war nicht ohne gewesen. Wäre sie so gelandet, hätte sie sicherlich auch Schäden davon getragen, naja aber sie kannte ihre Stärken und Schwächen.
      Sie Sprang auf die Kannte des Müllcontainers und trat ihn mit voller Wucht wieder zu Boden "Es war ein Fehler weg zurennen " begann sie und hielt wieder ihre Waffe auf ihn gerichtet. "Du solltest niemals deine eigene Kraft überschätzen und die der Gegner unterschätzchen".
      "Willst du wissen warum du so schwach bist ?"
      Sie blickte ihn an und erkannte wie er sich versuchte zu winden, wie sehr es ihn seine Wunden schmerzen "weil du nicht genug Wut in dir hast"
    • Alyx |

      Er kraxelte aus dem Container und fiel über die Kante runter auf den Boden. Ihm fiel der Atem. Noch immer hatte er das Gefühl, dass er nicht richtig atmen konnte. Noch immer spürte er, dass er sich die Rippen angehauen hatte. Ordentlich. Nicht so richtig schlimm, aber schlimm genug, dass ihm ein Japsen entfuhr, als er sie hinter sich hörte und kurz darauf ein Tritt ihn auf seinen Rücken beförderte. Er wandte sich unter dem Schmerz. Er hielt sich für einen guten Kämpfer. Für einen guten mann, der nicht unüberlegt handelte. Aber er spürte den Schmerz zu sehr, als ihn zu ignorieren. Ein Unmensch war er nicht.
      Wie lange lag er da? Wieso war sie so schnell wieder bei ihm? War sie vielleicht ein Unmensch? Eins der Experimente, die Dolten an ihr ausprobiert hatte? Jack dieser perverse Wichser.
      Alyx riss den Mund auf. Ihr Bein auf seiner Brust, ließ ihm kaum Zeit über ihre Worte nachzudenken, die sie ihm da an den Kopf warf. Warum er schwch war? Weil man ihn nicht unterstützt hatte. Weil er Gefühle hatte..Weil er ?Er stockte, atmete tief durch und biss die Zähne zusammen, während er sie über sich ansah. Weil er nicht wütend genug war?
      "Tsk...", er fing an zu grinsen, hielt ihr Bein fest, "Und du willst mir sagen, dass du wütend bist?", er verwies mit dem Kinn auf sie. So wie sie drein blickte, hatte sie jegliche Ambitionen bereits begraben. Ein kind der Finsternis. Eine Frau, die nichts anderes mehr kannte als...Tod.
      "Erzähl mir nicht, dass du weißt was das ist! Du hast nicht mal eine Träne um Jack vergoßen. Wer war er für dich? Huh?", er versuchte sich frei zukämpfen, verdrehte ihren Fuß, schob mit dem eigenen Knie nach, so dass sie sich zwangsweise von ihm drehen musste und das Gleichgewicht verlor. Der Druck löste sich. Kurz darauf schwang er sich mit dem Unterkörper hoch und sprang mindestens einen Meter zurück, um Abstand zu schaffen.
      "Ich habe dir nichts getan! Es gibt keinen Grund mich zu verfolgen. Geh zurück, du solltest lieber froh sein!"
    • Akira

      Er lag falsch, natürlich hatte sie mal gewusst was Wut und Verzweiflung bedeutete, was die Verzweiflung mit einem Menschen anstellte, wie er einen immer näher an den Abgrund trieb, die Trauer über ihre Familie, die ihr mit einem Streich genommen worden war. Die Wut hatte sich tief in ihr gestaut und bei jedem Kampf, bei jedem Menschen, dem sie das Leben nahm, hatte sie diese verarbeitet. Mag sein, dass sie nun vergessen hatte was Emotionen waren, aber die Wut und der Hass hatten sie stark gemacht. Sie wollte kämpfen, sie wollte stark und unbesiegbar werden um Dolten töten zu können. Sie wollte ihn mit ihren bloßen Händen zermahlen, zusehen wie das Licht aus seinen Augen veschwand, wie er bettelte und flehte. Es hätte sie damals zutiefst befriedigt. Aber irgendwann hörte man auf sich irgendwo fest zu klammern. Es war ihr alles gleich gewesen. Die Junge Frau lebte nur noch vor sich hin.
      Der Mann versuchte sich frei zu kämpfen es waren eher klägliche Versuche, doch als er ihr Bein verdrehte zog sie es doch zurück. Es hatte nicht geschmerzt oder sie gar gestört, doch es war ein Reflex gewesen.
      Akira legte den Kopf schief während sie noch einen Schritt auf den Fremden zumachte. "Du denkst drüber nach, es will nicht in deinen Kopf hinein. Du denkst und denkst doch es kommt keine klare Formel dabei herum. Du sagst ich würde nicht verstehen, weil ich bin wie ich bin. Doch in Wahrheit bist du der jenige der nicht versteht." sagte sie leicht spöttisch.
      "Du kämpfst um etwas Wert zu sein, um etwas zu beweisen. Deine Nähe macht dich schwach und unbeholfen."
      Sie machte noch einen Schritt auf ihn zu, die Waffe immer noch auf ihn gerichtet, jederzeit bereit abzuschießen. Das Blut würde sich auf der Straße verteilen, seine Rache für nichts zerfließen.
      Ja sie hatte keinen gutes Grund ihn zu töten, ihre Beweg gründe waren gerade zu banal, doch das reichte ihr schon aus.
      "Wer Jack für mich war? Er war niemand für mich! So wie du niemand für mich bist. Alleine die törichte Arroganz ihn vor meinen Augen zu töten reicht um dir deines zu nehmen."
      Sie fuhr sich mit der freien Hand durch ihr Haar
      "Mach es dir selbst nicht so schwer und stirb wie ein Mann" sprach sie in ihrer gewohnt kalten Stimme.
    • Alyx

      So ein verdammter Mist. So eine absolute Scheiße. Da tötet man und kommt zu einem Punkt an dem Mann endlich das erreicht hatte wofür man jahrelang trainiert und sich den Buckel krumm geschafft hatte. Und was dann? Was gesch dann? Eine dahergelaufene junge Frau, wie alt war sie überhaupt, sollte ihn einfach so umlegen? Ihre Bewegungen fast schon unnatürlich, ihr Blick so kalt, wie der einer Maschine.
      Alyx zischte leise über ihre Bemerkungen. Sie mochte recht haben. Er kam auf beide Beine auf und hielt sich die Hand gegen die Brust, um durchzuatmen.
      "Du redest und redest und drohst mir dabei mein Leben zu nehmen. Und dann?", er schnalzte mit der Zunge, richtete sich zu seiner vollen Größe auf, als hätte er keine Angst vor dem Gewehr, dass sie ihm mit der Mündung vor entgegen hielt. Wollte er das? Sollte er das wirklich entgegen nehmen? Nein...Das war zu einfach. Das wäre alle szu einfach gewesen, wie für die Katz.
      Noch einmal atmete Alyx tief durch und statt diesmal zu fliehen, trat er vor, ergriff die Waffe der Frau an dem Lauf und presste ihn sich an die Brust. Dabei schlug sein Herz so wild und unregelmäßig, dass er glaubte seinen Verstand zu verleiren. Was Kampf und Todesangst war, das wusste er zu sehr. Zu sehr wusste er aber auch was Verrat und Ignoranz war.
      "Wenn ich nichts bin und Jack nichts war, warum hast du dann ein Kriegsbeil auf mich eröffnet? Wenn er dir etwas angetan hat, dann ist es nun vorbei! Wenn er dir jemanden genommen hat...dann...versuch es wieder zu holen...", er sah sie ernst an. Seine Augen fixierten ihre, er hoffte etwas in ihr zu erreichen. Eine Flucht schien dabei unmöglich zu sein. Eine Killermaschine schlecht hin. Und er? Er war nichts dergleichen. Nur ein Junge, der versuchte, die Aufmerksamkeit seines Vaters zu erreichen.
      "Ich mag winseln oder nicht wie ein Mann am Boden sein, aber du...du...", er senkte den Blick, doch hob ihn ganz schnell, um den Tod, wenn er in ihrer Form kam, direkt in die Augen zu sehen.
      "Wer hat dir so weh getan, dass du für einen Mann kämpfst, der dir nichts bedeutet?"
    • Akira

      Er glaubte sie zu durchschauen, er glaubte sie müsse ihm auf ewig dankbar sein und ihn verschonen, weil er sie aus den grausamen Fängen doltens gerettet hatte. Er verstand sie nicht, ihre Beweggründe nicht. Das ihr alles gleich war und ihr im Grunde egal war wer lebte und wer starb. Auch wenn Jack ihr nichts bedeutete, die bloße Tatsache, dass er sich das Recht genommen hatte ihn vor ihr zu töten und zu denken er würde einfach so davon kommen reichte ihr.
      Sie blieb stehen als er auf sie zukam. Was sollte er schon gegen sie ausrichten? Jeden seiner Tricks würde sie durch schauen, man konnte Absichten in den Augen von Menschen ablesen, in ihren Bewegungen und Gesten. Eine falsche Bewegung und er wäre tot. Sie fühlte nichts, sie empfand kein Mitleid mit diesem Kerl, der voller unnötiger Emotionen steckte. Nur Wunschlosigkeit führte zu inneren Ruhe. Sie hatte ihren Finger am Abzug, bereit ab zudrücken, wenn sie ihm ihre letzten Fragen gestellt hatte. Sie wollte es wissen, sie wollte erfahren, warum man ihr die Familie nahm und sie letztendlich misshandelte und wie einen Ungehorsamen Köter dressierte. Auch wenn sie bereit im Labyrinth der Verderbheit gefangen war aber vielleicht war sie schon immer so gewesen. Seiner wahren Natur konnte niemand entfliehen.
      Für einen kurzen Moment war Akira überrascht und hätte beinah aus Reflex abgedruckt als er ihre Waffe griff und sich nur selbst gegen den Leib presste. Er schrie sie beinah an, während er seinen Blick zunächst nicht abwannte, redete davon, dass man sich die Dinge dir man verloren hatte wieder holen sollte. Wäre Akiras Charakter ein anderer hätte sie laut los gelacht. "Wie sehr man sich auch bemüht, es gibt Dinge die für immer verloren sind" sagte sie in ihrer ruhigen monotonen Stimmen. Es gibt eine Verzweiflung aus der es kein entrinnen gab. Ihr Herz hatte damals nach unnerreichbaren verlangt und heute wusste sie es besser.
      "Ich habe noch nie für Jack gekämpft, ich missbillige alles was er ist. Ich habe keinen guten Grund dich zu töten, keinen Grund den du je verstehen wirst. Ich töte dich einfach, weil ich es möchte" Weil jeder tote sie ein Stückchen näher zu ihrer Familie brachte.
      "Du bist doch auch nur ein ungewolltes Kind" sie blickte ihm ebenfalls in seine Augen, sie hatte bereits bemerkt wie sehr er Anerkennung wollte und das ihn diese Worte zutiefst treffen werden.
      "Aber sag mir bevor du stirbst. Warum Jack, warum hast du ihn getötet? Warum bist du so besessen von ihm, dass du unvorsichtig wirst?" Sie wollte seine Empfindungen verstehen, es nachvoll ziehen können.
    • Alyx |

      Emotionen waren ein schweres Gut. Zum einen waren sie eine Hilfe, zum anderen waren sie nur eine herausforderung. Sie standen oft im Weg und manchmal waren sie alles was sie hatten.
      Alyx leckte sich die Lippen. Ja, er sprach sich in Rage. Er wolte Erklärungen und er wollte sie loswerden, weil ihre Emotionslosigkeit für ihn eine reine Verwirrung war. Deswegen presste er sich mit doch wild schlagendem Herzen den Lauf des Gewehrs an die Brust und hielt ihn dort fest. Im Notfall könnte er vielleicht reagieren. Aber er machte sich nichts vor. Wenn er hier falsch pokerte, dann schoss sie ihm direkt in die Brust ein Loch. Ein jammer. Dann wäre alles umsonst gewesen. Alles.
      Er verengte die Augen.
      Diese Kälte aus ihren Worten war Mitleidserregend. Er konnte nicht anders als zu hoffen, dass da irgendwo noch ein Funke an Angst doer Freude steckte. Etwas womit sie vielleicht nur noch nicht umgehen konnte. Alyx verstand sie aber auf jeden Fall nicht, als sie sagte, sie habe noch nie für Jack gekämpft. War sie nicht immer an seiner Seite gewesen? Aber gerade, als er darüber nachdenken wollte, wie er da eingriff, erwischte sie ihn in einer sehr schmerzlichen Ecke. Eine Wunde, die kaum je verschlossen sein wird.
      "Ich bin kein ungewolltes Kind...", Alyx senkte den Kopf, schob den Lauf fort und ließ die Arme sinken: "Aber ich bin eins das nicht den Clan anführen soll, weil es als letzter geboren wurde.", er spuckte aus und atmete tief durch, "Warum sollte ich die Arme hängen lassen? Ich wollte darum kämpfen, dass sie sehen, dass ich mehr schaffe als meine Brüder! Tsk...du weißt vielleicht wie das ist."
      Er hatte es nicht ganz heraushören können, aber ihre Wortwahl verriet für den Moment, mehr als sie vielleicht wollte. Noch immer suchte er in ihren Augen etwas, dass ihm eine Chance gab zu entkommen.
      "Mit Jacks Tod bekomme ich die Rechte, die ich verdient habe in den Clans. Ich werde der Anführer sein und nicht nur ein Schoßhund!"
    • Akira

      Wie sehr sie sich immer nach ihren Eltern gesehnt hatte, die Nächte und denen sie sich stumm in den Schlaf geweint hatte, damit Jack nichts mit bekam. Dennoch fand er es jedes Mal heraus . Die Hiebe mit seinem Gürtel auf ihren Rücken hatten sich tief eingebrannt. Doch der Hass war immer größer gewesen als die Angst, es gab rein gar nichts mehr was sie hätte verlieren können. Ihr Leben war nichts Wert gewesen.. Sie war nicht mehr als ein Geist, ein Schatten ihrer Selbst. Es war so surreal gewesen, es war manchmal so als würde sie sich selbst beobachten, als sei sie schon längst tot. Im Grunde war sie das auch, nur noch ihr Körper war anwesend, ihr Seele war schon lange in tausend Stücke zerbrochen. In ihr war eine tiefe Finsternis die sie immer mehr in den Abgrund zog.
      "Du glaubst deinen eigenen Worten doch nicht einmal" sie schaute seinen Blicken nach, wie leicht man seine Unsicherheit erkennen konnte, vielleicht weil er wusste das sie stärker war, weil sie bei ihm einen Wunden Punkt getroffen hatte.
      Aber die junge Frau konnte nach vollziehen, dass er stärker sein wollte, dass er aufsteigen wollte und es allen beweisen wollte.
      Im Grunde wollte sie es genauso, nicht um es Jack zu beweisen, um es sich selbst zu beweisen, um besser als jeder anderer zu sein. Akira wollte sich nie wieder von irgendjemanden etwas gefallen lassen.
      Doch nun war sie stark und ihr war alles gleichgültig. Sie hatte den rechten Weg verloren und sich verlaufen.
      "Du wirkst auf mich nicht wie ein Anführer. Du handelst Impulsiv und vorhersehend, du strahlst nicht das gewisse Etwas aus" sprach sie Schultern zuckend.
      Es war kein Wunder, dass er nicht die Aufmerksamkeit bekam die er wollte. Ein Anführer war dazu geboren einer zu sein, seine ganzes Auftreten sollte jeden zum beben bringen und Angst Einjagen. Doch er wirkte wie ein kleiner Junge, dem man sein Spielzeug weg genommen hatte. Wie lächerlich.
      "Ich tu dir einen Gefallen in dem ich dir das Leben nehme" sie schaute für einen Augenblick in den Himmel, es war bereits dunkel geworden. Der Wind Peitschte in ihr Gesicht. Es war kalt.
      Nach einem kurzem Moment der Stille blickte sie wieder zu dem Mann. Er war kein Angsthase, aber er war bessesen Von unerreichbaren. Seine Kraft konnte sich nicht voll und ganz entfalten, wenn er so blockiert war und vor lauter Selbstzweifel und Emotionen nicht klar sehen konnte.
      "Hast du letzte Worte?"
    • Alyx |

      Worte waren schon immer die Klinge seines Vaters gewesen. Er war kein Mann gewesen der Angst verbreitet hatte. Er war ein Mann der die Achtung seiner Leute verdiente und der sie fair und gerecht behandelte. Nur wenn es zu ihm kam, war sein Vater alles andere als fair. Seine anderen Brüder aber...ach, sie interessierte es nicht, wie sie lebten und was sie in diesem Leben überhaupt noch voranbekämen. Aber er selbst hatte großes vor. Das einzige Problem? Es war Alyx...Und er war Letzgeborener und...er war nicht zum Anführer geboren worden? Alx knurrte, als er diese Beleidigung vernahm und musterte die junge Frau vor sich. Sie war kaltblütig. Emotionslos. Er würde sie nicht davon überzeugen ihn zu verschonen.
      Unweigerlich erkannte er, dass dies hier sein Ende sein konnte. Und das so kurz nach dem er sein Ziel erreicht hatte. Wie bitter.
      Alyx verzog das Gesicht. Nein, vor dem Tod hatte er nicht so wirklich Angst. Aber er war noch nicht fertig mit seinem Leben. Noch nicht fertig mit der Welt.
      "Ich werde ein Anführer werden! Und wenn du willst, brauche ich solche Leute wie dich an meiner Seite! Aber dafür musst du mich leben lassen und akzeptieren, dass jeder Mensch Schwächen hat. Genau so wie du. Man erkennt sie nur nich so leicht."
      Erklärte er noch mutig und standhaft, bevor er die Augen verengte und einen Schritt zurück ging.
      Letzte Worte? Die hatte er nicht. Hatte er nie darüber nachgedacht ob er diese überhaupt haben konnte.
      "Fang das!", rief Alyx im nächsten Moment aus. Sein Körper schnellte vor. Sie standen nah genug beinander, dass er im nächsten Moment keine Nasenspitze von ihr entfernt war. Mit der Hand holte er aus und hielt darin ein Messer, dessen Klinge gebogen über seine Knöchel sich zog. Er schnitt ihr über die Wange, stieß sie jedoch nicht fort, sondern versuchte sie zu Boden zu ringen.
      Lächerlich. Und niemand hielt sie auf? Alyx war von Andrenalin vollgepumt.
    • Akira

      Still, wie eine eiserne Statue stand sie da. Ihr Blick noch immer Leer und Emotionslos. Den Worten des Mannes lauschend. Er ringte mit aller Kraft nach der Freiheit, er wollte dem Tot entkommen. Doch musste er einsehen, das früher oder später jeder sterben musste. Manchmal war der Tot keine Strafe, sondern eine Begnadigung. Ein Segen.
      Wenn ein Mensch in seinem Leben so unheimlich viel erdulden musste, wenn er für jeden Atemzug kämpfen und sich entschuldigen musste, klein gemacht wurde und wie ein Spielzeug, dass kaputt und nutzlos geworden war, im Abfall landete, wenn in einem nur noch Leid und Hass war, dann sehnte man diesen Punkt herbei.
      Akira hatte diesen Punkt schon lange überschritten. Es war ihr gleich ob sie lebte oder starb. Ob sie aß, trank oder ihr Beide Arme abgehackt würden. Sie war nicht mehr als eine leere Hülle, die nur einen Weg kannte und das war der Weg des Blut vergießens.
      Sie spielte nicht mit ihren Opfern.. nein das war nicht ihr Stil. Schnell und Schmerzlos.
      Aber bei diesem Fremden hatte sie bereits gezögert, wenn sie gewollt hätte wäre er längst unter den Toten, doch sie hatte ihn weg laufen lassen, sie hatte ihn näher kommen lassen und hatte ihn sie verletzen lassen.
      All das aus eine Grund den sie noch immer nicht Begriff.
      Das Blut lief über ihre Wange. Unbeeindruckt starrte sie in seine Augen. Seine Pupillen waren geweitet, sein Mund zuckte immer wieder leicht, auch wenn er es zu verstecken versuchte, erkannte sie in ihm die Angst, eines der wenigen Emotionen die sie zuordnen konnte, obwohl sie selbst solch unnütz nicht Empfand. Er versuchte sie umzuwerden, AKira geriet nur leicht ins Schwanken, denn sie hatte die perfekte Balance, ein Ein Bär hätte mit ihr ringen können und sie wäre nicht weniger Standhaft gewesen.
      "Ich habe kein interesse einem Schwächling zu dienen." erklärte sie und senkte ihre Waffe
      "Ich gebe dir 36 Stunden um deinen Kram zu erledigen und mir alles über Jack dolten zu beschaffen." Sie machte eine kurze melodramatische Pause. "Danach werde ich dich finden und töten!"
    • Alyx |

      Er hatte es versucht. Ob er gerade durch seine Aktion das erreicht hatte, dass sie ihm die Zeit verschaffte, oder ob sie ihm von Anfang an hatte die Möglichkeit des wegrennens geben wollen, das wusste er nicht. Die Hand verkrampfte sich um seine Klinge und er wich zurück. Umstoßen konnte er sie nicht. Sie wankte, blieb aber standhaft.
      Alyx leckte sich die Lippen, schnaufte und schüttelte den Kopf:
      "Ich verstehe das nicht. Was sollst du daraus gewinnen? In drei Tagen? In drei Tagen wird niemand Anführer eines ganzen Klans...", er hegte keine Zweifel, dass er der richtige war für den Job. Aber ihr zeitliches Ultimatum erschien ihm so unpassend. So...unmöglich und brachte ihn zum Nachdenken. die Schultern entspannten sich. Dann schüttelte er den Kopf.
      "Nur weil du eine gedanken- und emotionslose Marionette bist, heißt das nicht, dass du stark bist, Mädchen.", er tippte sich an die Schläfe. Nein, er fand sie nicht stark. Körperlich ja. Im Kampf vielleicht auch. Aber sie war stumpf.
      "36 Stunden werden nichts bringen. Das sind nicht mal 3 Tage...das wird keinesfalls reichen. Du musst mitkommen!", er streckte die Hand mit der Klinge aus und öffnete sie. Durch einen Ring am Daumen hatte er den Griff aber noch immer fest bei sich. Sie würde es ihm nicht stehlen können.
      "Du wirst meinem Vater sagen, dass ich es geschafft habe. Und du wirst als Beweis dafür dienen, was Jack alles getan hat."
    • Akira

      5 Jahre zuvor:

      >> "Du bist der Beweis, dass ich besser bin. Dass meine Soldaten stehts die besten sein werden. Sie werden durch dich ihren Fehler begreifen. Die besten Kämpfer sind noch immer die, die nichts fürchten und stumm Befehle befolgen. Sag Mädchen, fürchtest du dich vor mir, hasst du mich. Oder willst du mich töten" Jack war dem Mädchen das Messer vor die Füße "Los. Töte mich, ich gebe dir hier und jetzt die Chance" Akira schaute nur verwundert das Messer an, dann wieder zu ihrem Entführer. "Los heb es auf" schrie er sie nun an, packte sie am Nacken und rückte sie zu Boden. Akira hebte das Messer auf und Dolten ließ sie los. Ihr Blick war leer und sie hielt das Messer regungslos in ihrer Hand. "Komm schon Mädchen, du musst mich doch hassen! Oder hat dir der Anblick gefallen? Die zerstückelten Teile deiner Eltern, ihr Blut das an mir klebte." Er lachte kurz auf. "Dein großer Bruder hatte gefleht und gebettelt, Er hat sich vor Angst eingepisst, wie jämmerlich" spottete er. Aber Akiras Blick veränderte sich kein bisschen. Nicht einmal ihre Hand, in der sie das Messer hielt geriet ins Zittern. Jack Dolten grinste zufrieden und ging richtung Kamera die er aufgestellt hatte. "Ihr werdet alle brennen" sagte er noch in die Kamera und schaltete diese dann aus <<


      Es war komisch, doch genau jetzt schoss ihr dieser Moment durch den Kopf. Der Moment an dem sie wirklich die Chance hatte Jaack Dolten zu töten. Doch es war schon zu spät gewesen, sie hatte nicht mehr den drang gespürt ihn zu töten. Man hatte ihr bereits den gehorsam eingeprügelt.
      Akira schaute Alyx an, dabei legte sie ihren Kopf schief. Er wollte ihr Befehlen mit zu kommen, er bildete sich doch Tatsächlich ein, dass er eine Chance hatte. Glaubte er wirklich, dass sie Angst vor dem Tot hatte? Selbst wenn sie durch seine Hand in diesem Moment sterben würde, es würde ihr nichts ausmachen. Sie fürchtete den Tot nicht sondern würde ihn umarmen wie einen alten Freund. Sie hatte keine Freunde.
      "Du willst das ich mit dir komme? Vergiss es!"
      Sie packte mit einer schnellen Bewegung seine Hand und schon ihre Finger in seine, dabei bohre sich seine Klinge in ihre Haut und das Blut tropfte wie Regen auf den Boden. "Du denkst du könntest mich hiermit beeindruchen?" Sie hob ihre Waffe wieder und zielte gleichzeitig auf ihn. "Du bist ein Narr" Sagte sie noch und drückte dann ab.
      Doch es viel kein Schuss. Verdammt Jack! Er hatte schon öfter die Patronen as ihrer Waffe entfehrnt und nur noch eine übrig gelassen, denn eigentlich traf sie immer beim ersten mal. Damit hatte er ihr zeigen wollen, dass man immer nur eine Chance hatte, hin und wieder hatte er dies auch noch getan, es war Akira nicht mehr aufgefallen, weil wie gesagt.. Sie verfehlte eigentlich nie.. Doch ihren Schuss hatte sie naiver Weise vorhin schon verspielt.
    • Alyx rang um eine Besinnung. Diese junge Frau war faszinierend. SIe war stark und sie war doch gefühlt nur noch ein Schatten ihrer selbst. Dank seiner Familie und dem Zustand seines Klans hatte Aleyx sich shcon immer um viele Leute kümmern müssen. Oft waren es junge Menschen, die waren es die erwachsenen. Er zuckte zurück, als sie seine Hand packte und die Klinge in ihre Hand sich bohrte. Er sah nur kurz runter. Sein Blick zuckte kaum merklich herunter. DOch er sah vereichts, dass sie blutete. Und sie zuckte nicht einmal. Ja, sie verzog nicht einmal den Mund dabei. Erst kurz darauf, schon viel zu spät, spürte er den Druck der Waffe und den verheiúngsvollen Klick des Zünders. Er riss den Mund auf, bereit zurück zu springen und sich von ihr weg zu schieben. Aber das schaffte er nicht rechtzeitig. Zu seinem Glück lebte er kurz daraufhin immer noch. Er stand, er lebte und atmete und es brannte kein Loch in seiner Brust. Es dauerte kaum merklich einige Sekunden, die aber sich anfühlten wie minuten, als er verstand was da geschehen ist. Ja, er hatte genau das erwartet. Er hatte darum gebeten. Und es hatte geklappt. Nach Luft japsend, stieß er sie nicht zurück, sondern ergriff sie an ihren Schultern und zog sie näher. Mit dem Fuß riss er ihr Gleichgewicht runter und drückte sie zu Boden, setzte sich mit dem vollen Gewicht auf ihre Hüfte, die Arme auf ihren Hals gedrückt.
      "Fuck, Mädchen."; er knurrte tief und sah sie an. Er selbst zitterte. Er hatte keine Angst davor, wenn der Tod ihn erwischte, dann erwischte er ihn. Aber so kurz vor dem Tod gewesen zu sein...Er unterdrückte das Zittern, in dem er ihr den Arm gegen die Kehle drückte.
      "Besinne dich doch dessen, dass ich dich gerettet habe! Du hast mich verfehlt! Du kannst mich nicht töten. DU kommst mit und du beweist meinem Vater, dass ich der rechtmäßige Anführer sein muss, weil ich unseren Klan habe rächen können.", sagte er nachdrücklich und sein Blick sprang von einem Auge zum anderen. Er konnte seinen Rücken dieser Frau nicht zu wenden, weil dann sie einen töten wird, dessen war er sich sehr schmerzhaft bewusst geworden. Er musste sie zwingen mit zu kommen. Und er nahm es in Kauf jetzt mit ihr rangeln zu müssen.
    • Akira

      SIe hatte es verkackt. Sie hatte sich für einen Moment ablenken lassen und nicht über die Möglichkeit nachgedacht. Eigentlch hätte es ihr klar sein msse, sie hatte ihren lauf kontrollieren müssen, aber doch hatte sie es nicht getan. Warum? Akira hatte weder Mitleid mit diesem Mann, noch kümmerte sie sich sein mickriges erbärmliches Leben. Hatte sie Jack doch näher gestanden, als sie gedacht hatte, war sein tot ihr vielleicht nahe gegangen... NEIN.. Alles aber nur das nicht.
      SIe konnte sich keinen Reim daraus machen, so sehr sie es auch versucht sie verstand ihre Beweggründe nicht im geringsten. Sie war für einen kurzen Moment erstaunt, als sie umgeworfen wurde, als ihr Kop auf den Bordstein prallte und er sich mit all seinem Gewicht auf sie setzte. Er seinen Arm an ihren Hals drückte. Seine eiskalte Jacke an ihrer Kehle die ihr die Luft immer wieder mal zu schnürrten. Sie schaute zum Himmel, welcher sich verggraut hatte, kleine kalte Schneeflocken rieselten hinunter und schmolzen auf ihrer Wange dahin.
      Es hatte auch damals geschneit. Der Tag an dem Jack sie fand, ihr alles nahm was sie liebte und sie zu einer Marionette machte. SIe hatte den Schnee immer geliebt, welches Kind tat das nicht. Aber heute erinnerte dieser reine weiße Schnee sie nur noch an das rot des Blutes.
      Ihre Hände hatte sie schlaff neben ihren Körper liegen, während sie in mit ihren Kristall klaren blauen Augen anschaute. Sie blinzelte zweimal ehe sie zu sprechen begann. "Ich habe dich nicht verfehlt. Ich habe nur nicht aufgepasst" Es kam ein leises seufzen von ihren Lippen. Verdammt Jack, warum tat er ihr das an? "Und gerettet hast du mich erst recht nicht, ich bin dir weder zu dank verpflichtet, noch dir was schuldig."
      Noch immer rührte sie sich kein Stück. "Der einzige weg mich dazu zu bringen mit dir zu kommen ist, wenn du mich tötest und meinen leblosen Körper hinter dir her schleifst." sagte sie in ihrer typischen Monotonen Stimme.
    • Neu

      Alyx schüttelte vehement den Kopf. Diese Frau unter ihm, so jung und so hübsch. Die Stille um sie herum gab ihm die Möglichkeit auszuatmen und nachzudenken, was er hier gerade tat. Sie würde ihn nicht mehr töten können, so glaubte er. Aber in seinem Kopf hatte sich auf die Schnelle eine Idee manifestiert, die ihm sagte, dass er sie mitnehmen musste. Ob sie nun wollte oder nicht.
      Vor seiner Nase stiegen kleine Wölkchen auf. Die Temperatur war so rasch gesunken...
      Er betrachtete sie noch einen Moment, bevor er schließlich seufzte und sie auf den Bauch drehte und die Arme nach hinten verdrehte. Jedoch nicht arg weh tat.
      "Tu mir den Gefallen. Wehre dich nicht. Wenn dir dein Leben so egal ist und das was noch passieren wird. Dann kommst du mit. Ob nun tot oder stumm. Mir ist es egal.", aus seinem Schuh zog er einen Schnürsenkel heraus und fesselte ihre Hände auf dem Rücken. So fest wie er konnte, sod ass sie nciht unbedingt direkt fliehen konnte oder es sich dachte. Aber eben so fest, dass sie sich nicht direkt dazu verleitet fühlte zu rennen. Dann stand er auf und gab ihr die Chance selbst aufzustehen.
      "Komm. Ich will dir nichts tun. Du warst nicht mein Ziel. Aber du kannst mir helfen. Wenn das durch ist...dann...dann bin ich dir etwas schuldig, in Ordnung? NUr das einzige dass ich dir nicht geben kann ist mein Leben."
      Er sah ihr ernst in die blauen Augen: "Ich habe einen Klan zu führen. Ich werde Verantwortung übernehmen."