phenomenon of evil [Shio&Lucy~]

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    • phenomenon of evil [Shio&Lucy~]

      @Shio

      *** Zur Vorstellung ***
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      Chloe Walker

      Mein Kopf dröhnte, als hätte ich die Nacht zuvor zu viel Alkohol getrunken. Der Boden unter mir fühlte sich hart an. Ich schlussfolgerte, dass ich auf jeden Fall nicht in meinem Bett lag. Aber wo sollte ich mich sonst befinden? Ich war mir sicher, dass ich in meinem Bett eingeschlafen war. Oder war das die Nacht zuvor gewesen? Welchen Tag hatten wir heute? Als ich es schließlich schaffte meine Augen zu öffnen, sah ich ein Zimmer, welches irgendwie altmodisch aussah. Hier schien alles ziemlich abgeranzt gewesen zu sein. Die Möbel waren Antik und die Tapeten kannte ich so nur von Oma. Mit Blümchen besetzt und der Boden war ein uralter Holzboden. Wackelig stellte ich mich auf meine weichen Beine und taumelte zum Fenster des Hauses. Ein riesiger großer Garten mit Wald erstreckte sich mehrere Kilometer weit um das Haus herum. Alles war dunkel, also schien es Abend zu sein. “Was zum Teufel?”, fluchte ich leise und hörte plötzlich ich ein dumpfes Geräusch und sah einen jungen Mann, der ebenfalls gerade in dem Raum aufwachte. Nach einigen Sekunden erkannte ich, dass es Kyle war. Noch einmal formte sich der Gedanke ‘Was zum Teufel?’ in meinem Kopf, doch ich sprach es nicht aus. Ich sah ihn nur verwirrt an. Hatte er mich etwa unter Drogen gesetzt und mich hierher verschleppt? Hatte er mir etwas angetan ? Fast schon instinktiv sah ich an mir herab, aber meine Kleider waren noch an meinem Körper und ich fühlte mich auch nicht so, als hätte er mich irgendwie angefasst. Allein der Gedanke, dass er mich anfassen würde, versetzte meinen Körper in Ekel. Außerdem schien es, als ob er sich selbst hier verloren hatte. “Kyle”, sagte ich und machte ihn auf mich aufmerksam. “Wo sind wir?”, fragte ich ihn. “Hast du mich hierher gebracht, mh? Soll das ein komischer Scherz sein?”, pampte ich ihn sogleich an. Ich war mir fast schon sicher, dass er hier ein Spiel mit mir trieb. Mein Kopf fühlte sich irgendwie schummrig an und mir wurde etwas schwindelig. Taumelnd lief ich einem Sofa, welches dort stand und ließ mich darauf fallen. Eine große Staubwolke schoss aus den Polstern und ich fing unweigerlich zu husten an. “Scheiße”, fluchte ich erneut und hustete weiter. Ich sah mir den Stoffbezug der Couch an und auch dieser kam mir bekannt vor. Nun fiel mir auf, dass dieser ganze Raum unglaublich vertraut vorkam. Er war so eingerichtet wie damals bei Oma. Aber das… das konnte doch nicht wahr sein? Allein das Gelände war nicht wie bei Oma, also konnte es nicht ihr Haus gewesen sein. Aber diese Einrichtung. Erneut wurde mir schwindelig. “Kyle, ich will nach Hause”, sagte ich leise. “Hör auf damit”, hauchte ich und ich fing an Kyle für einen kleinen Moment doppelt zu sehen. Alles in meinem Kopf fühlte sich so schwammig an. Mir war schwindelig und mein Körper schien mir auch noch nicht zu 100% zu gehorschen. kurzzeitig fühlte es sich so an, als ob ich keine Luft mehr bekam. Meine Kehle schnürrte sich irgendwie zu und ich stützte mich auf der Couch ab. Auf Omas Couch. Das hier war alles ein ganz schlechter Scherz. Es fühlte sich tatsächlich so an, als hätte mir jemand Drogen verabreicht. Aber weshalb? Das ER hier ist, ist fast schon logisch. Wer weiß mit wie vielen vergebenen Frauen er schon rumgevögelt oder wie viele Herzen er gebrochen hatte. Auf jeden Fall gab es viele, die sich sicherlich an ihm rächen wollten, aber warum dann ich? Ich erkannte, dass Kyle ebenfalls ziemlich mitgenommen zu sein schien. Ihm wurde wohl dasselbe gegeben wie mir. Aber auch das war mir ziemlich egal. Zwar traute ich mich kaum, mich in diesem Raum weiter umzusehen, dennoch tat ich es. Ich erhob mich von dieser fast schon unheimlich weichen Couch und lief herum. In den Regalen sah ich ein Bilderrahmen. Ich wusste, was dort zu sehen war, aber ich wollte es mir eigentlich gar nicht anschauen und doch tat ich es. Zittrig nahm ich es in die Hände und starrte darauf. "Oma", flüsterte ich leise, eher zu mir selbst. Ich hatte den großen Widerling hinter mir so gut wie ausgeblendet. Auf dem Bild waren ich und meine Oma zu sehen. Ich müsste ungefähr 14 Jahre alt gewesen sein. Fast schon verliebt und nostalgisch starrte ich darauf. Plötzlich bewegte sich Omas Gesicht, zog eine undefinierbare Grimasse und lachte mich an. Gänsehaut überfuhr meinen ganzen Körper und ich stieß einen schrillen und kurzen Schrei aus, ehe ich das Bild fallen ließ und das Glas zersprang. Ich lief rückwärts und stieß mit dem Rücken gegen Kyles Oberkörper. Mein Körper zitterte und meine Atmung wurde schwerer. Was zur Hölle war das? Und warum war dieses Bild hier? Ich erinnerte mich, dass ich es Oma mit ins Grab gegeben hatte. Ohne etwas zu bemerken, rannte mir eine einzelne Träne die Wange herunter. "Ich muss hier raus!", sagte ich, lief zur Tür und wollte diese öffnen, aber sie war verschlossen. Fast schon hektisch und in Panik rüttelte ich an dieser verdammten Tür. "Fuck, Scheiße! Fick dich doch", schrie ich und rüttelte weiter, aber sie ging nicht auf. Dann beruhigte ich mich wieder, ließ von der Tür ab und drehte mich zu Kyle um. "Mir egal, was das hier für ne Scheiße soll, aber ich habe genug", sagte ich zu ihm und biss mir auf die Unterlippe. "Solltest du irgendetwas damit zu tun haben, schwör ich dir bei Gott, dass ich dich umbringe", fügte ich wütend hinzu und das meinte ich auch so. Ich hatte Humor, jedenfalls etwas. Aber das, was hier vor sich ging, war krasser Psychoterror und vor allem illegal. Wenn ich das Schwein erwische, dass mich mit diesem Holzklotz hier eingesperrt hatte, Gnade ihm der Teufel!
      Wir alle fliegen hier unten...
    • Kyle Karter

      Fuck was war das nur für ein verdammtes Gefühl, in meinem Kopf drehte sich einfach alles.. Mir wurde schwarz vor Augen und das obwohl ich gerade dieses Mädchen verführen wollte.. Ich habe doch schon die ganze Woche darauf gewartet sie endlich flachlegen zu können und mir war scheiß egal was sie dabei fühlte wenn ich sie am Ende fallen gelassen hätte. Doch es kam nicht dazu.
      Stattdessen fühlte ich unter mir einen harten und kalten Boden und mein Rücken schmerzte. Wie lange ich hier wohl schon lag, war mir ein Rätsel doch diese andauerenden Kopfschmerzen machten die ganze Sache nicht besser.
      Vorsichtig versuchte ich mich aufzusetzten, meine Augen bekam ich durch dieses Dröhnen einfach nicht richtig auf.
      Ich hielt mir den Kopf und stöhnte vor mich hin. "Fuck wo bin ich? Hallo?" Eine Stimme vernahm ich, die gefühlt ganz weit weg klung, doch als ich es endlich schaffte meine Augen zu öffnen, hätte ich sie am Liebsten gleich wieder geschlossen. Was zum Geier machte Chloe hier? Ich sah sie verwundert an, doch sie hatte nichts besseres zu tun als mir die ganze Sache in die Schuhe zu schieben. Was dachte sie sich eigentlich dabei mich hier für alles verantwortlich zu machen? Am liebsten würde ich ihr gerade so einen Spruch drücken, das sie sich gewünscht hätte Tod zu sein. Doch ich konnte es nicht. Ich setzte mich in einen Schneidersitz und blickte mich im Raum um. Mir war dieser Raum nicht vertraut und es sah echt heruntergekommen aus, doch Chloe wirkte beinahe hysterisch als sie sich umblickte und dann sah ich wie dieses Foto aus ihren Händen fiel. Langsam versuchte ich auf meine Füße zu kommen, auch wenn sich alles um mich herum drehte. Ich vernahm nur kurz das Chloe an einen Oberkörper lief, als sie erschrocken zurück wich, doch im selben Moment fing sie an still zu werden.. Doch das änderte sich schlagartig. Verdutzt sah ich ihr hinterher.. doch dann warf sie mir wieder Sachen an den Kopf, für die ich wohl gar nichts konnte. Merkte sie nicht das ich hier genau in der selben Misere befinde wie sie? Langsam reichte es mir und ich konnte endlich alles los werden. "Sag mal sonst gehts dir gut ja? Was fällt dir ein so ne Kacke zu erzählen hm? Als ob ich dich freiwillig entführe und dich irgendwo einsperre, das wäre sogar unter deiner Würde." Mein Blick war wütend und ich hatte die Schnautze gestrichen voll. jetzt bin ich hier auch noch mit dieser durchgeknallten Tussi in einem Raum gefangen.
      Auch ich lief dann zur Tür schob sie ein wenig unsanft zur Seite und fing an an der Türklinke zun rütteln und sie herunter zudrücken. "So ein Mist hier! Das ist alles deine Schuld! Du versaust mir gerade mein Leben so richtig. Warscheinlich willst du dich an mir rächen. Stimmts? Nur weil du es nicht mit ansehen kannst wie ich mit den Weibern vor deiner Nase rummache. Man könnte beinahe denken du wärst eifersüchtig!" Mir war egal was sie gerade fühlte und ob sie weinte. Ich wollte hier einfach nur raus. Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust. Nicht einmal Zigaretten hatte ich einstecken um es hier halbwegs erträglicher zu machen.
      Langsam bewegte ich mich im Raum vorwärts. Er war nicht gerade groß, aber ausreichend um die verschiedenen Dinge zu begutachten die er zu bieten hatte. Der Raum sah sehr altmodisch aus und in die Jahre gekommen. Das Sofa war ekelerregend und ich würde lieber den Boden bevorzugen, als sich auf dieses Sofa zu legen und schon gar nicht mit ihr.
      Ich hockte mich vor dem Bild hin, was zersplittert auf dem Boden lag und ich konnte darauf gar nichts erkennnen. Vielleicht sah sie nur einen Schatten oder war so geschockt von meinem Anblick. Ich hoffe ich sehe nicht zu mitgenommen aus.
      Es brachte nichts hier Wurzeln zu schlagen. Wir mussten einen Weg nach draußen finden und das ganz schnell!
      "He hör Mal. Auch wenn es dir nicht passt müssen wir zusammenarbeiten um hier raus zu kommen. Das alles ist sicherlich nur ein schlechter Scherz und gleich kommt jemand und sagt reingelegt oder sowas in der Art und wenn nicht dann müssen wir an einem Strang ziehen." Mir gefiel der Gedanke so gar nicht, aber ich wollte hier nicht verotten.