Aufstand der Stämme (Codren & SunWukongIV)

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    • Aufstand der Stämme (Codren & SunWukongIV)

      "Few are made for independence, it is the privilege of the strong!"

      Geschichte:
      Retreia war immer ein Kontinent der Veränderung, doch auch ein Monument des Bestehens. Die verschiedenen Stämme würden gegeneinander kämpfen, Territorien wechselten den Besitzer, oftmals hin und her, und Allianzen wurdeng eschlossen und fielen, doch immer war es ein geben und nehmen. Die Stämme bestanden, gediehen und waren Teil des Landes.
      Es machte keinen Unterschied wie verschiedenen Sie waren, die Regeln galten für alle gleich und Sie wahren fair, die Regeln des Lebens. Doch die einzige Konstante des Lebens ist die Veränderungen und als die Schiffe aus dem Westen kamen, sollte sich alles ändern. Das Imperium von Tarass war mächtig, entstammte einem anderen Kontinent und hatte seine eigenen Regeln. Stämme konnten unterworfen, versklavt oder ausgelöscht werden, den Imperialen war es gleich und Sie waren viele und fortschrittlich.

      Seither sind Jahre ins Land gegangen, gar Jahrzehnte und obwohl die Imperialen viel des Kontinents vereinahmt haben herrscht noch immer Widerstand, manche Stämme hatten Glück, andere Können und bestehen weiter in ständiger Auseinandersetzung mit dem Feind der mit seinen gewaltigen Städten und seltsamen Bräuchen alle unterwerfen will.
      Während eines einfachen Festes, welches sich mehrere Stämme Teilen, ein Fest des Friedens, fassen einige junge Stammesmitglieder den Entschluss zu kämpfen und zu vereinen, um ihren Kontinent von der Plage zu befreien!

      Spieler:
      @Codren
      @SunWukongIV

      Die Weltkarte von Retreia:
      Retreia.jpg

      Die Stämme:
      werden nachgereicht im Laufe des RPs
      "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen!" - Plato


    • Name: Ifan Ben-Mezd Servit



      Spitzname für Freunde und Familie: Ben
      Alter: 36 Jahre
      Größe: 1,81 m
      Stamm: Welsink Terriem
      Stammesgeschichte: Welsink Terriem waren vor Urzeiten zwei Brüder, die bei ihren getrennten Eltern aufwuchsen. Während Welsink die Einfühlsamkeit und Geschicklichkeit seiner Mutter erbte, wurde Terriem zu einem hartgesottenen, zähen Kämpfer, der seine Kampfkunst meisterte und seine Feinde das Fürchten lehrte. Welsink verbrachte seine Lebtage in seiner Heimat, er lernte das Kochen, das Putzen, sogar das Stricken und das Nähen und verdiente sein Geld mit einfacher Hausarbeit. Als Barbaren in seine Heimat einzogen, musste er fliehen.
      Terriem hatte kein Zuhause, er zog mit seinem Vater durch die Welt, auf der Suche nach Herausforderungen, die sie noch stärker, noch klüger machen würden. Er bekämpfte viele Barbare und Wilde und stellte sich Bären und Wölfen mit den bloßen Händen, aber sobald er verletzt wurde, musste er sich zurückziehen. Ohne die Kenntnis vom Flicken und ohne Kräuterkunde, musste er stets einen Beutel voll Verbandstücher mit sich führen, der ihm schwer und ungelenk war. Er verbrachte die meiste Zeit in zerschlissenen Rüstungen, bis er genug Geld zusammen hatte, um sich neue zu kaufen. Sein Leben war geprägt von Krankheiten und Unglücken, gegen die seine starken Muskeln nicht ankamen.
      Als das Schicksal die beiden Brüder zusammenführte, wussten sie, dass sie ohne den anderen nicht auskamen. Terriem verteidigte Welsink gegen die Barbaren und Welsink verband ihm die Wunden. Sie jagten zusammen, kämpften zusammen und reisten zusammen, stets auf den Rücken des anderen achtend. Als der Tod Welsink ereilte, wusste Terriem, dass auch sein Leben auf der Erde vorüber war. Er begrub sich mit seinem Bruder unter der Erde und zusammen stiegen ihre Seelen in den Himmel auf, um bis in die Unendlichkeit Sterne zu jagen.

      Sämtliche Überzeugungen des Stammes kommen von Welsink und Terriem. Es gibt so viele Legenden und Geschichten über sie, wie es Sterne am Himmel gibt und manch einer verwickelt sich in dem Glauben, dass ihre Seelen zu Gottheiten aufstiegen, als sie miteinander starben. Allerdings können sich alle der Bedeutung dieser Legenden einig sein: Es gibt nichts Gutes ohne das Böse, nichts Dunkles ohne das Helle und keinen Krieg ohne Frieden. Die Mitglieder des Stammes leben in einem harmonischen Ausgleich, der seit Urzeiten aufrecht erhalten wird. Zu Anführern werden immer Geschwister ernannt, da man den Aberglauben besitzt, dass Welsink und Terriem in ihnen auf der Welt wandeln können.

      Werdegang: Ifan Ben-Mezd wuchs mit seiner Schwester als Sohn eines Schmieds auf. Er erlernte früh die Schmiedekunst und sollte in die Weisen der Alchemie eingeführt werden, aber sein Vater, ein großer Krieger und begabter Schmied, wurde gezwungen seine Werkstatt aufzugeben, nachdem ein Feuer ihr Haus niedergebrannt hatte und er nicht das nötige Geld hatte, um es wieder aufbauen zu lassen. Die Schmiede wurde verkauft. Ifan Ben-Mezd sollte stattdessen anfangen der Familie zu helfen und das Jagen lernen, damit sie nichts zu Essen kaufen mussten. Sein Vater brachte ihm zunächst das Töten und dann das Schlachten der Tiere bei, bis es soweit war und Ifan Ben-Mezd allein hinauszog, damit der Vater sich als einfacher Wachsoldat anstellen lassen konnte. So wuchs er zu einem unerschrockenen Mann heran, der vor Gefahren nicht zögerte und gelernt hatte, seinen Instinkten zu vertrauen. Über die Zeit begannen ihm andere Männer zu folgen, die entweder nicht allein jagen wollten oder ein ähnliches Schicksal wie er erleben mussten und zum Jagen gezwungen waren. Als die nächsten Anführer gewählt wurden, kam das Geschwisterpaar Fideia an die Macht, die vom Rausch des Ruhms betrunken wurden und den Stamm in eine düstere Zeit zogen. Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Mann in Ifan Ben-Mezd’s Heimatsdorf, der nicht schon mit ihm zur Jagd gegangen war oder ihn dadurch nicht kannte. Als der Stamm sich gegen das Geschwisterpaar Fideia auflehnte, führte Ifan Ben-Mezd seine Männer auf einem sicheren Weg durch die Wälder, die ihm so bekannt waren, und gemeinsam stellten sie die beiden Brüder, die sich angesichts der drohenden Masse schnell ergaben. Neue Anführer mussten her und man befand es als Recht, Ifan Ben-Mezd zu wählen, aber seine Verwandte war eine Frau, sie konnte nicht in die Fußstapfen von Welsink oder Terriem treten, da es beide Männer waren. Lange Diskussionen führten zu dem Entschluss, dass die beiden sich der Prüfung der Geschwister unterziehen mussten und ein Monat von ihrem Stamm entstoßen wurden, um in der Wildnis zu überleben und als eine Person zurückzukehren. Sollte nur einer von ihnen zurückkehren oder sollte einer von ihnen größere Verletzungen haben als der andere, so ging man davon aus, dass Welsink und Terriem nicht in ihnen auf der Erde wandelten und so hätte man andere wählen müssen. Aber sie kehrten beide zurück als ausgehungerte, geschwundene, fieberkranke Geschwister, die zur gleichen Zeit in Ohnmacht fielen, kaum wurden sie von ihren Gefährten umringt. Da wusste man, dass Welsink und Terriem mit ihnen ziehen würden.

      Wahl des Anführers: Anführer von Welsink Terriem können nur zwei Geschwister sein, da man in ihnen die Reinkarnation von Welsink und Terriem sieht. Ihr Amt erlischt entweder mit dem Tod von einem der beiden oder mit einstimmiger Wahl des Stammes, wenn jeder der Meinung ist, sie wären ihrer Vorfahren nicht würdig. Bestehen Zweifel bei der Wahl oder in der Amtszeit, gibt es eine Reihe von Prüfungen, welcher die beiden Geschwister sich unterziehen müssen, um zu beweisen, dass sie noch immer würdig sind. Beim Tod werden sie miteinander begraben und ihre Seelen wandern zu ihren Vorfahren hinauf, um im Himmel die Sterne zu jagen.

      Fähigkeiten / Ausrüstung: Ifan Ben-Mezd kämpft gegen Menschen mit einer Keule, gegen Tiere benutzt er Pfeil und Bogen. Schwerter verwendet er in der Regel nur, wenn seine Gegner auch welche benutzen. Er ist geschult in Schleich-Angriffen und hat eine besondere Empfindlichkeit gegenüber leiser Geräusche, hervorgerufen durch sein jahrelanges Jagen. Auf dem offenen Schlachtfeld bevorzugt er einen Frontalangriff und setzt dabei auf seine Kraft und sein Wissen.

      Schwester Elistrie Wan-Singbed Servit:


      Spitzname: Eli
      Alter: 34 Jahre
      Größe: 1,72 m
      Werdegang: Unter der Aufsicht ihrer Mutter, einer klugen und belesenen Frau, lernte Eli das Lesen und Schreiben, noch bevor sie das Kochen lernte. Man beschaffte ihr Bücher, die durch das hart verdiente Geld des Vaters finanziert wurden und lehrte ihr die Poesie und das Dichten mit bekannten Autoren aus aller Welt. Eine alte Frau aus dem Dorfe brachte ihr die Sprache der Überseer bei, wobei sie nie erwähnte, was übersee überhaupt lag. Mit dem zerstörenden Feuer, das das Haus ergriff, gingen beinah sämtliche Bücher zugrunde und es fehlten die Mittel, um mehr zu kaufen. Der Unterricht in geistigen Bereichen kam zum Ruhen und man konzentrierte sich darauf, ihr das Waschen, Kochen, Flicken, Nähen, Stricken und Heilen beizubringen, was sie zwar gut lernte, aber nicht mit Leidenschaft ausführte. Die alte Frau verstarb. Ihr Überbleibsel waren Eli's mühselige Versuche, eine Sprache zu beherrschen, die sonst niemand sprechen konnte. Sie nahm das Schreiben wieder auf. Aufgrund mangelnder Bücher fing sie an Gespräche aufzuschreiben, Gedanken zu notieren, Gegenstände zu beschreiben, wann auch immer sie Zeit dazu fand. Ihre Notizen las sie hinterher durch und ergänzte sie, um leserliche Sätze daraus zu machen. Mehr als einmal belauschte sie ein geheimes Gespräch und versuchte, so viele Wortfetzen wie nur möglich in sinnvolle Sätze zu wandeln. Das Schreiben machte ihre Finger flink und ihr Gehirn klar, sie konnte ihre Träume mit den facettenreichsten Wörtern beschreiben und obwohl viele ihrer hohen Sprache nicht nachkamen, wurden sie doch von dem Glanz der Worte verzaubert, als würde Eli sie in die Luft setzen und davonfliegen lassen. Sie wurde der Sprache mächtig. Sie konnte die Wahrheit erzählen und gleichzeitig lügen, sie konnte ihre Worte wählen um andere zu manipulieren, ihre Geschichten erzählte sie mit den Farben eines Regenbogens, der seine Zuhörer faszinierte. Die Kinder liebten sie, die gleichaltrigen mochten oder hassten sie, den älteren war sie oftmals nicht geheuer. Als Ifan Ben-Mezd mit seiner Männertruppe auszog, um das Geschwisterpaar Fideia zu stürzen, schwang sie Reden, die eine Königin nicht besser hätte vortragen können. Die Frauen hingen an ihren Worten, die Ängste der düsteren Zeit wurden mit ihrer Stimme weggeblasen, während sie selbst schon nichts mehr anderes kannte als die Sprache, wo wären sie nur ohne die Sprache. Als die Zeit gekommen war die Prüfung der Geschwister zu bestehen, war es ihre sanfte Stimme, die Ifan Ben-Mezd abends in den Schlaf wiegte, wenn er - erschöpft von den Gefahren der Natur - daran zweifelte, ob sie jemals ihre Eltern wiedersehen würden. Es waren ihre Worte, die ihm das Feuer im Blut entfachten, als sie einer Räuberbande begegneten, die das Geschwisterpaar für leichte Beute hielten. Und schließlich waren es ihre Worte, mit denen sie ihn nur weiter antrieb, während er, bewaffnet mit einer selbst geschnitzten Keule, sich durch den Urwald kämpfte, Wölfen die Köpfe einschlug und Füchse in den Boden trampelte. Sie war es auch, die sie die letzten Tage mit ihren Geschichten begleitete, während sie beide, schwach und fast verhungert, nach einem Monat zurückkehrten. Obwohl sie niemals das Kämpfen erlernt hatte, wurde sie seitdem mit dem selben Respekt behandelt wie ihr Bruder.

      Verheiratet mit dem Anführer namens Balduin der Ken' Baduin Han aufgrund eines Bündnisses:

      Hintergrund: Als das Imperium eintraf, war Ifan Ben-Mezd streng gegen einen Angriff, da er davon ausging, den aufkommenden Konflikt mit einer Einigung zu bezwingen. Seine Taktik erwies sich allerdings als ein fataler Fehler. Die Stämme an den Küsten wurden einer nach dem anderen vernichtet, vertrieben und versklavt und seine eigene Heimat sollte nicht lange unverschont bleiben. Ein furchtbarer Kampf entfaltete sich auf den Hügeln von Jasing, den er verlor. Der Stamm zog sich an die Grenzen seines Territoriums zurück und Ifan Ben-Mezd ersuchte um Hilfe bei seinen Nachbarn. Er stieß auf Balduin und seine Kameraden. Sie waren von roher Natur, Stärke war eine Voraussetzung, ihr Glaube erstreckte sich in die Knochen eines jeden Menschen und die Eigenschaft, gebrechlich zu sein. Sein Stamm bestand aus einzelnen Familien, die unter dem einzig wahren Balduin (der Anführer nahm immer diesen Namen an) in die Schlacht zogen. Balduin erläuterte, dass er keiner dieser Familien etwas vorschreiben könne, aber er dürfe ihnen Regeln und Grenzen setzen und mit diesen waren sie sicher, den Krieg gegen das Imperium gewinnen zu können. Allerdings verlangte er nach einer Sicherheit. Ifan Ben-Mezd bot ihm einen Vertrag an, aber er lehnte ab. Ein Fetzen Papier könne mit nur einem einzigen Windschlag reißen, beteuerte er. Ifan Ben-Mezd bot ihm an einen Wunsch zu äußern, aber Balduin entgegnete, er könne nicht wissen, ob der Wunsch Ifan Ben-Mezd genug bedeuten würde, um das Bündnis aufrecht zu erhalten. So bot er ihm schließlich seine Schwester an. Balduin wurde nachdenklich, er durfte als Balduin nicht heiraten, allerdings war ihm eine Gefährtin nicht verwehrt. Er willigte ein. Als Gegenzug zog er mit Ifan Ben-Mezd in eine Schlacht, die ein verfrühtes Ende nahm und durch die beide Stämme sich erst einmal zurückziehen mussten, ehe sie einen neuen Angriff wagen konnten.

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    • Kaazu, Sohn des Ratey

      Alter: 32 Jahre
      Größe: 1.82 m
      Aussehen: Kaazu hat die gebräunte Haut, welche typisch für die Thulan ist und rabenschwarzes Haar, ein äußeres welches von grün-braunen Augen abgerundet wird. Die Haare trägt er in der Regel lang und offen, mit der Ausnahme von einigen rituellen Verpflichtungen bei denen er die Haare flechtet oder anderweitig zusammenbindet. Seine Statur ist athletisch und sein Kinn wird von einem gepflegten dunklen Bart eingerahmt.
      Meist besteht seine Kleidung nur aus ledernen Stiefeln und einem langen Lendenschurz aus verschiedenen Fellen und Stoff, während er sein Gesicht und den Oberkörper mit Bemalungen verziert. In Kälteren Gegenden rundet er dies meist mit weiteren Fellstücken ab und im Kampf trägt er eine Harnischrüstung aus Bambus und einen dazu passenden Helm, verziert mit Leder und bunten Federn.

      Stamm: Thulan
      Stammesgeschichte: In den Legenden der Thulan gibt es gut zwei Dutzend verschiedene Götter, welche übere mehrere Generationen eine komplexe Geschichte erzählen, jedoch sind für die Thulan selbst nur drei von ihnen wirklich wichtig, während andere einfach nur Additionen aus dem Kontakt mit anderen Stämmen sind, bei denen einfach davon ausgegangen wird, das sich dieser Gott oder diese Götter einfach um ihre eigenen Untertanen kümmern. Für den Stamm selbst sind die drei entscheidenden Götter Thurak, der Göttliche Vater, sowie seine beiden Gemalinnen Loec, die Tänzerin, und Shuli, die Geliebte.
      Der Legende nach ist Thurak der Vater aller Thulan und sein Sohn mit Shuli wurde der erste Häuptlin des Thulan-Stammes, wobei die Legenden über die Schöpfung der Welt dabei verloren gegangen sind und viele Thulan eifnach davon ausgehen, das die Welt ewig ist und schon immer existierte. Thuraks erster Sohn war Munbak und der größte sterbliche Krieger, jedoch viel er ihm Kampf und sein Vater rang mit dem König der Mothi¹ um seine Seele zu retten und mit in die göttliche Welt zu nehmen. Weshalb die Thulan die Mothi bis heute als Hüter der Seelen verehren. Munbak wurde dann von seinem Halbbruder Klian als Häuptling abgelöst, dem Sohn von Thurak und Loec, welcher die erste Häuptlingsdynastie gründen sollte und noch heute begründen die Häuptlinge des Stammes ihre Positionen auf einer Ahnenreihe, welche auf Klian zurückreicht, mit einigen wenigen die eine Abstammung auf Munbak zurückführen.
      Thurak wird vorallem in Kriegszeiten und von Häuptlingen angebetet, sowie bei großen Ritualen, welche jährlich abgehalten werden während Shuli die meiste Aufmerksamkeit bekommt, ist Sie doch die Göttin der Liebe, Fruchtbarkeit und des Wachstums was Sie beim gemeinen Volk äußert beliebt macht. Loec ist in den vielen Legenden eher eine Trickstergöttin, welche keine festen Rituale hat sondern kurze Reime, welche als Loec-Grüße bekannt sind.

      Stammesheimat: Die Heimat des Stammes liegt im Südosten von Retreia in einem dichten Urwald mit eher tropischem Klima. Die Dörfer sind dabei in der Regel auf Stelzen und um Bäume herum gebaut und verfügen nur selten über konventionelle Mauern, gleichermaßen ist die Landwirtschaft aber auch nur sehr eingeschränkt möglich, weshalb die Thulan im großen Maße darauf angewiesen sind genügend Nahrung zu finden, ein Problem das sich auch bei Metallen zeigt, da es zwar eingie Goldvorkommen gibt aber nahezu kein Eisen, weshalb die Thulan diese handeln müssen oder sogar erobern.
      Bisher blieb die Heimat, welche die Stammesmitglieder Thulakatan nennen, relativ unberührt von Imperialen, jedoch gab es trotzdem schon einige kleine Expeditionen welche sich dort herumtrieben und eine kleine Siedlung niederbrannten, was ein immernoch gehegter Groll ist.

      Stammeskultur: Das warme Klima und die Mythologie macht die Thulan zu einem offenen und freizügigen Volk, welches jedoch seine Geheimnisse mit besonderer Aufmerksamkeit hütet und Außenseitern eher zurückhaltend gegenüber tritt. Für die Thulan gibt es zudem kein besonderes Konzept von Ehre und ein im Hinterhalt oder durch Gift errungener Sieg wird genau so wild gefeiert, wie der Sieg in einem fairen Duell. Obwohl Sie im Wald leben so ist der Hauptrohstoff der Thulan in den meisten Dingen Bambus, die verschiedenen Sorten werden genutzt für Hütten, Möbel und sogar Rüstungen und bestimmte Waffen. Eine weitere Besonderheit der Thulan ist zudem der Einsatz von gezähmten Mothi¹, welche sowohl im Krieg, als auch für Arbeitszwecke eingesetzt werden. Tatsächlich haben die Thulan eine sehr umfangreiche Zähmungskultur, wie zum Beispiel Laubkatzen², wobei Sie nur wenige Tiere wirklich Domestiziert haben und die Wildheit einer Kreatur tatsächlich als Vorteilhaft sehen.

      Werdegang: Kaazus Vater Ratey ist der Häuptling aller Thulan, weshalb Kaazu in der größten Siedlung des Stammes aufwuchs und es relativ klar war, das der Junge irgendwann seinem Vater nachfolgen würde. Wie für einen Häuptlingssohn angemessen wurde er umfangreich geschult und verbrachte viel Zeit bei den verschiedensten Lehrmeistern um sich vorzubereiten. Doch während seiner Teenagerzeit kam es zu Spannungen zwischen den einzelnen Häuptlingen innerhalb des Stammes, was dazu führte, dass es nicht mehr klar war ob er auch der Großhäuptling der Thulan werden würde.
      Kaazu wurde, in diplomatischer Mission, als Mündel an einen Rivalen gegeben und verbrachte dort einige Jahre, was seinen Blick für die Dinge öffnete. Mit einem neuaufkeimenden Feind auf dem Kontinent war es von Nöten, dass die Thulan einig waren und nicht der internen Politik zum Opfer fielen. Seither versucht er seinen Stamm näher zusammen zu bringen. Seine Anstrengungen haben tatsächlich eine gewisse Stärkung der EInigkeit erzeugt, jedoch ist die Kultur der Thulan nur langsam anfällig dafür sich so eng zusammen zu rotten, weshalb wohl nur die Bedrohung des Imperiums dies letztendlich schaffen wird. Zwar gibt es innerhalb des Stammes so gut wie nie echte Kämpfe, jedoch reichen schon kleinere Scherereien aus um wertvolle Unterstützung zu verlieren und Häuptlinge dazu zu bringen ihre Hilfe abzuziehen, weshalb des Amt das Großhäuptlings auch eher zermonieller Natur ist, ein Umstand an dessen umkehrung Kaazu fieberhaft arbeitet, insbesondere durch Bündnisse mit anderen Häuptlingssöhnen, anstatt durch das Angehen ihrer Väter.


      Fähigkeiten/Ausrüstung: Kaazu wurde in allem ausgebildet was er als Häuptling beherrschen muss, Kriegsführung, Politik und auch im Kampf. Anders als die meisten Kämpfer seines Volkes hat er jedoch nicht nur den einfachen Umgang mit Waffen gelernt sondern auch die Kriegstänze der Loec, eine Kampfkunst, welche nur wenige Thulan erlernen, ist es doch eine Zeitaufwendige Tätigkeit. Er kämpft zumeist miteinem oder zwei Schwertern, welche er mit sich führt, kann aber auch mit Lanze und Bogen umgehen. Es ist durchaus nicht selten, dass er diese Waffen auch vergiftet wenn er die Zeit dazu findet.
      Als Häuptlingssohn hat er Zugriff auf große Ressourcen, ebenso wie auch die Menagerei seiner Familie, weshalb er sich auf das Reiten und Lenken von Mothi versteht, sowie auf den Umgang mit den meisten Tieren, zumindest soweit wie es jemand erlernen kann der nicht nur auf die Lenkung von wilden Tieren hin trainiert.



      ¹ Mothi ähneln sehr stark den afrikanischen Elefanten der Realität, sind jedoch von einem dünnen, sandfarbenen Fell bedeckt, ähnlich einem Mammut.
      ² Laubkatzen sind Tiger. Die Namensherkunft ist nicht ganz geklärt da die Thulanwälder eigentlich keinen erkennbarne Herbst haben aufgrund des Klimas.
      "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen!" - Plato


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