Hogwarts will always be our home [Sayu & Juvi]

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    • Hogwarts will always be our home [Sayu & Juvi]

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      Hogwarts will always be our home
      Fantasy | Romance | Comedy | Drama | Thriller | School Life

      Back to our roots
      @Sayuri sato
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      Sirius & Sirena Morgan | Louis Weasley
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      Die morgendliche Sonne war gerade am Horizont von Southampton aufgegangen und die Stadt erwachte gerade erst zum Leben. Lichter in Wohnungen und Häuser durchdrangen die Dämmerung, während abseits der bald hektischen Stadt nahe eines Waldes ein paar kleine Häuser standen, in denen sich, laut der Menschen der beschäftigten Stadt, Leute aufhielten, die anders waren. So anders, dass man sie lieber meiden wollte. Man bezeichnete sie als Chaoten, schlampig und als Messis. Doch nichts davon beschrieb auch nur ansatzweise die tatsächliche Wahrheit um diese Menschen. Denn in diesen wenigen kleinen Häusern lebten Menschen mit magischen Kräften, die sie zwar vor den nicht-magischen Bevölkerung zu verbergen versuchten, doch so unauffällig verhielten sie sich leider doch nicht. Die Morgans waren für ihre seltsam große Hundezucht bekannt und dafür dass sie recht aggressiv werden konnten, sollte man sich deren Grundstück auf 10 Fuß auch nur nähern. Angeblich weil ihre Hunde Fremde nicht ausstehen könnten. Gleichzeitig vergaßen diese normalen Menschen schnell wieder, dass sie überhaupt zu den Morgans gewollt hatten, seien es nun Kinder oder Erwachsene gewesen. Auch ihre Nachbarn waren Zauberer, die tagtäglich, wie auch die Morgans, in Herrgotts Frühe ihre Grundstücke verließen, in ein gemeinsames Auto stiegen und davon fuhren. Waren sie jedoch zu spät dran, nahmen sie auch gerne mal einen unkonventionellen Weg zur Arbeit nach London, wovon die restliche nicht-magische Bevölkerung - auch Muggel genannt - natürlich nichts mitbekam.
      Auch an diesem Morgen machten sich die Familien früh genug fertig, doch hatte dies einen vollkommen anderen Grund. Bald würde das neue Jahr der Schule ihrer Kinder beginnen und sie hatten noch etliche Einkäufe zu erledigen. Davon jedoch abgesehen war das Haus der Familie Morgan nicht nur ausschließlich mit deren eigenen Kindern gefüllt. Über die Sommerferien hinweg, zumindest die letzten 2-3 Wochen hatten die besten Freunde ihres ältesten Sohnes die Familie besucht und seitdem herrschte immer ein reges Treiben. Schon während Sirius - der benannte Sohn - seiner Mutter beim Versorgen der Crups draußen half und sein eigener ihn stolz an der Seite begleitete und jeden Welpen oder Jüngling zurecht wies, der sich daneben benahm, wurde im Inneren des Hauses bereits viel Lärm veranstaltet. "Mamiiiiiiiiiiiiii! Ich finde mein Piggy nicht! Mein Piggy ist weeeeg! Mamiiiiiiiii! Wo ist mein Piggy?! Ich hab mein ganzes Zimmer abgesucht!", rief die Jüngste der Familie und polterte schluchzend die Treppen herunter. "Wasn' los?", murmelte Louis, während er gähnend seinen Kopf aus der Tür steckte, hinter der er mit Sirius, James und Fred geschlafen hatte. Doch das Mädchen rauschte mit wehenden dunkelblonden Haaren einfahc an ihm vorbei. "Gott... seine Schwester ist vielleicht nervig. Am frühen Morgen..", knurrte er verstimmt, begab sich zurück zu dem rechts an der Wand stehenden Doppelstockbett und warf sich auf das zerwühlte untere Bett, aus dem er wohl eben aufgestanden war. Obwohl das Mädchen längst im unteren Stockwerk angekommen war, hörte man bis zu ihnen hoch noch ihr Getrampel und Gelärme, als ob sie das ganze Haus auseinanderzunehmen versuchte. Unfassbar! Wie konnte ein einziges Mädchen von gerade mal 10 Jahren oder 11.. so einen höllischen Lärm veranstalten? Sein Blick wanderte langsam herüber zu dem anderen Doppelstockbett. Über ihm selbst schlief James oder war bereits wach, er war nicht sicher. Aber wer könnte bei dem Krach, den dieses Mädchen veranstaltete noch friedlich weiterschlafen? Mit Ausnahme wohl von Fred, der ihm genau gegenüber lag und friedlich vor sich hinzuschnarchen schien. Grummelnd warf er diesen mit einem Kissen ab. "Schnarch leise, du Sägewerk! Hier wollen noch welche schlafen ..oder es wenigstens versuchen."
      Außerhalb des Hauses jedoch sah die Mutter bereits auf, während der Vater es sich gerade mit einer Tasse Kaffee bei ihnen auf der Terrasse gemütlich machen und den Beiden beim Hundeverpflegen zusehen wollte. Denn das Gekreische drang auch zu ihnen heraus. Ungerührt nippte der Vater allerdings an der Tasse, während Sirius nur seufzend weiter den Hunden ihr Essen gab. "Was ist denn wieder los, Schatz?", fragte die Mutter das nun rausstürmende Mädchen mit wellenden Haaren, die deutlich Tränen in den Augen aber dennoch einen ziemlich bockigen Blick drauf hatte. "Piggy! Ich find' Piggy nicht mehr! Ohne Piggy kann ich mir doch nichts in der Winkelgasse später kaufen! Ihr habt gesagt, dass ich mir danach was kaufen darf! Aber Piggy ist einfach weg!" Daraufhin warf sie Sirius einen vorwurfsvollen Blick zu. "Du hast Piggy nicht genommen oder? Oder einer deiner Freunde? Da war mein ganzes gespartes Geld drin! Ich sag dir, wenn du das hast, beiß ich dir den Kopf bei meiner nächsten Verwandlung ab!" - "Meinen Kopf? Reicht nicht auch ein Ohr, wie bei Freds Dad? Dann stech' ich wenigstens aus der Menge hervor und vielleicht kommt das bei den Mädchen gut an, so ein verwundeter Held~ Jetzt komm mal runter, Siri. Du hast es sicher nur wieder verlegt. Wär nicht das erste Mal. Und wenn du dich weiter benimmst wie ein Kleinkind, dann glaub ich nicht, dass du da viele Freunde finden wirst." Im nächsten Moment zischte nur haarscharf ein blechernder Eimer an seinem Kopf vorbei, den er erschrocken zurückzog und seine Schwester entsetzt ansah, die wiederum mit zornfunkelnden Augen in sein Gesicht starrte. "Halt bloß deine Klappe! Ich finde mehr und viel bessere Freunde als du, wirst sehen! Und ich werde wesentlich beliebter, als du es je sein wirst! Im Quidditch bin ich eh schon viel besser als du!" Sirius lachte auf. "Na, klar doch, Schwesterchen. Immer doch. Du kannst gerade mal passabel fliegen, das war's dann auch schon." - "Und wenn die mich dieses Jahr aufnehmen, wie bei dem Vater deines Freundes damals? Was sagst du dann? Dann guckst du doof! Und ich sag dir, das wird mir auch passieren! Und dann dräng ich dich aus dem Rampenlicht!" Zornig wollte sie gerade auf dem Absatz Kehrt machen, als sie aus der Küche, in die sie gerade zurückgehen wollte, Lärm hörte und schnell hinlief. Dort, zwischen Stühlen, Tisch und Kamin klopften sich drei Menschen den Ruß von der Muggel ähnlichen Kleidung. Doch es waren definitiv keine Muggel, sie sahen nur wie welche aus - warum auch immer. Es waren die Eltern von einem der Freunde von Sirius. Es war dieser berühmte Harry Potter, seine Frau und dessen Tochter. Aber waren sie nicht etwas sehr früh dran? Sollte James nicht eigentlich mit ihnen einkaufen gehen später? "Na, das ist ja eine Überraschung. So früh?", fragte Sirenas Vater, der hinter ihr reingekommen war und zurück über die Schulter raus rief: "Sirius. Hol mal James. Seine Eltern sind da." - "Was?" Sofort flitzte Sirius in die Küche zu den anderen und staunte ebenfalls nicht schlecht. "Harry! Ginny! Oh, und Lily auch? Uhm.. James schläft aber noch..", erklärte der Junge etwas irritiert, während sein Vater ihnen mit der Hand anbot sich zu setzen. "Wollt ihr vielleicht mit uns frühstücken? Dauert aber noch. Wir sind eben erst aufgestanden." - "Das ist sehr lieb von euch, aber leider haben wir dafür keine Zeit. Familiärer Notfall, wisst ihr. Sirius, holst du bitte James runter?" Dieser nickte nur, wenn auch misstrauischen Blickes und schlurfte eher langsam die Treppe hoch. Er hörte nur noch wie seine Mutter, die ebenfalls nun in die Küche zurückkam, fragte: "Familiärer Notfall? Doch nichts Schlimmes?" - "Nein, nein.." Daraufhin wurden die Stimmen durch die hinter hm schließende Türe verschluckt und er trat zurück in sein Zimmer, dass seine Familie schon im ersten Schuljahr so hergerichtet hatte, dass seine Freunde jederzeit und so lange und so oft sie wollten hier schlafen könnten. Doch kaum war er drin herrschte bereits wortwörtlich Chaos. Lous und Fred schienen zu streiten über irgendeine Art von Kissen- oder Schnarchproblem, während James wohl einfach versuchte dies so gut es ging zu ignorieren. Während Sirius die Leiter zu seinem Freund hochstieg, kläffte Ricky, sein Crup ein paar Male sehr laut, sodass die beiden Streithähne zusammenzuckend verstummten. Einen Crup sollte man echt nicht reizen, wenn er den Frieden seines Heimes in Gefahr sah. Und unnötige Streitereien gehörten definitiv dazu. "Hey, James.", begann der Braunhaarige und zog an James' Wange. "Deine Familie ist da. Familiäre Probleme oder sowas. Sollst runterkommen." - "Was? Die sind echt schon da? Heißt wohl, dass wir nur zu 4. Schulkram einkaufen, was?", erklang plötzlich die weibliche Stimme Loreans von der Tür her und ein Blick zurück zeigte ihm, dass sie gähnend und mit verschränktem Blick an dem Türrahmen lehnte. "Zu blöd auch. Aber Familie geht vor. Apropos Familie: Was hat deine Schwester geschluckt, dass sie dermaßen abgeht!? Es ist 7 Uhr morgens! Kennt die nicht das Wörtchen 'durchschlafen', oder was?" Sirius' Mundwinkel zuckten entschuldigend. "Sie hat wohl ihr Taschengeld verlegt und ist gerade die Megazicke hier." - "Taschenge-- Ohh....", erwiderte Lorean, als ob ihr ein Licht aufgegangen wäre. "Ich hab Nathy schon vermisst. Also hat er sich mit ihrem Geld irgendwohin gestohlen und glaubt nicht erwischt zu werden. Dieser Schlingel! Ich such ihn sofort, bevor sie noch zu einem ausbrechenden Vulkan wird. Und du James: Komm aus den Federn. Ich höre schon wie deine Eltern ungeduldig unten werden." - "Wie kannst du das hö-" - "Sirius? Ist James endlich wach?" - "Okay, vergiss die Frage..", murmelte Sirius bei dem Rufen seines eigenen Vaters. "Ja, ist er", rief das bleichhaarige Mädchen herunter an seiner Stelle, ehe sie auch schon wieder verschwand, wohl um ihren Niffler zu suchen und diesem die Leviten zu lesen. Was bei einem kleinen Baby wohl doch schwerer war, als bei einem erwachsenen Tier.

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    • James erwachte zuckend aus seinem Tiefschlaf, als die junge Morgan laut und quietschend durchs Haus trampelte. Der Rothaarige hatte schon gehofft, keine nervige kleine Schwester zu hören. Lilly war schließlich nicht anders. Sie konnte genauso die ganze Nachbarschaft mit nur einem Schrei wecken wie Sirena. Dennoch versuchte der Grünäugige weiter zu schlafen und ließ seine Lider geschlossen. So schwer konnte das doch nicht sein oder? Doch genau in dieser Sekunde bewarf einer seiner Freunde jemand anderen mit einem Kissen. Der Akustik nach zufolge wurde Fred beworfen, denn wie aus dem nichts verstummte sein unüberhörbares Schnarchen. Stattdessen fingen die beiden an zu streiten "Was bewerfst du mich einfach mit einem Kissen?! Hast du nichts besseres zu tun?" zischte der Weasley und warf einen Kissen zurück. Das war es wohl mit dem einschlafen. Sirena ist ja wenigstens noch ein Kind...aber konnten sich seine Freunde nicht zusammenreißen ?! Die verhalten sich nicht viel Erwachsener als sie. Es dauerte nicht lange, da zog Sirius an seiner Wange. Doch was er von ihm zu hören bekam ließ ihn die Augen aufreißen. "Meine Familie ist da?! Was wollen die hier so früh am morgen ?" dann hob er die Braue "familiäre Probleme ? Die haben mir sowas gar nicht gesa-" "Jaaaaaaaames wo bist du~" trällerte Lilly im Flur und der älteste Potter schreckte auf. "Sie ist auch hier?? Das darf doch nicht wahr sein..." er grummelte, ging vom Hochbett runter und fuhr sich durch das zottelige Haar. "Ich konnte nicht mal richtig schlafen! Erst Sirena, dann die beiden Streithähne hier!" zeigt auf Fred und Louis "und jetzt meine eigene Familie! Da hat man ja schon richtig lust auf das neue Schuljahr..." Hör auf zu heulen hahahah" lachte Fred und bekam als Antwort nur einen strafenden Blick von ihm.
      "James! Hör auf zu trödeln und komm raus" rief Ginny "Wartet doch einen Moment ich war noch am Schlafen!" Fred verstummte und blickte seinen Cousin entsetzt an "Hast du gerade meine Tante angebrü-" "JAMES SIRIUS POTTER! Zu welchem Recht wagst du es deine Mutter so anzubrüllen! Wenn du in 5 Minuten nicht mit deinen Sachen unten bei uns stehst dann kannst du deine nächsten Ferien zu Hause verbringen! Hab ich mich klar ausgedrückt!" sie lächelte die anderen liebevoll an "Und euch wünsche ich einen wunderschönen guten Morgen. Wir sehen uns dein gleich. Tschüssi~" sie schloss die Türe und Fred schüttelte sich "Boah...die ist genauso gruselig wie Grandma..." "Was du nicht sagst..." murmelte James mit eingezogenem Kopf und schnappte sich seinen Zauberstab, um seine Koffer von selbst packen zu lassen und sich innerhalb weniger Sekunden anzuziehen. Mit unbegeisterter Miene und lustloser Laune stieg er die Treppen herab und sah in die Augen seines Vaters. "Könnt ihr mir wenigstens sagen, was hier abgeht ? Ich verstehe nicht welche familiären Probleme wir haben." "Gleich" kam Ginny sofort dazwischen. "Wir müssen noch Albus abholen. Und bei ihm wird es deutlich schwieriger ihn von seinen Freunden abzuholen als dich." "MOOOOMENT" begann James und sah entsetzt zu seinem Vater "Wir fahren zu den Malfoys?!"

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    • Sirius & Sirena Morgan | Louis Weasley
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      "Du bist zu laut. Es ist früh. Wird Zeit, dass du mal einen Zauber lernst, der dich das Schnarchen unterbinden lässt.", erwiderte Louis ruhig, wenn auch mit einer gewissen Genervtheit im Unterton. Er fuhr sich gerade durch das vom hereinfallenden Sonnenlicht Silber schimmerndem Haarschopf, als ihn ebenfalls ein durch Freds Wurf fliegendes Kissen mitten im Gesicht traf und seine gerade gebändigten Haare erneut durcheinander brachte. "Das bedeutet Krieg.", stellte er nur fest, ehe er auch schon ein weiteres Kissen nahm und Fred, der sich ebenfalls bewaffnet hatte, damit bewarf. Dieser Schlagabtausch dauerte jedoch nur ein paar Minuten. Einerseits gingen ihnen die Kissen/Waffen aus und andererseits waren Rickys schlagkräftigen 'Worte' durchaus überzeugend einen Waffenstillstand einzuräumen. Einen Augenblick später, als Sirius bereits sicher war, dass James wach sei, sprang er geschickt von dem Hochbett herunter und landete beinahe Katzengleich auf den Füßen. Sofort kam Ricky auf ihn zu und der braunhaarige Junge ging in die Hocke, streichelte ihn lobend und ließ ihn ein paar kleine Leckerchen für seine tatkräftige Handlung die zwei Streithähne unter Kontrolle zu bringen aus seiner Hand fressen. "Und ich dachte Siri ist schlimm. Zugegeben jedoch könntest du echt was gegen dein morgendliches Sägen unternehmen Freddy. Können ja mal Professor Burke fragen, ob er da was kennt. Das wird sonst wieder ein Höllenjahr in ein- und semselben Schlafsaal neben dir hahaha" - "Könnten ihn ja in den Gemeinschaftsraum verbannen.", schlug Louis mit einem fiesen Grinsen zu Fred vor. Eine Augenbraue hochziehend, warf Sirius diesem einen kritischen Blick zu. "Kannst es gerne versuchen. Aber ich garantiere dann nicht, dass du dann unbeschadet aus dieser Aktion rauskommst. Gerade nachts juckt es mich immerhin meiner animalischen Seite die Oberhand zu überlassen~" Er stellte sich wieder gerade auf und ließ seine Hände in den Hosentaschen verschwinden, wobei er bei James maulenden Kommentaren sich nur geradeso ein Lachen unterdrücken konnte. "Recht hat er. Du heulst wie ein Mädchen, das nicht genug Schönheitsschlaf bekommen hat haha Ich bin jeden Tag ab 5 Uhr auf den Beinen wegen den Hunden und heul nicht ein einziges Mal rum~ Aber für Mr. Ich-brauch-meinen-Schönheitsschlaf wäre DAS wohl nichts.", lachte Sirius heiter, ehe er ebenso wie sein bester Freund erschrocken zusammenzuckte, als James seine Mutter anbrüllte, die das natürlich nicht mit sich machen ließ, hereinstürmte und ihn zur Schnecke machte, dicht gefolgt von einer herzlichen Begrüßung an den Rest der Anwesenden. "James..." - "du musst echt lernen nachzudenken, bevor du redest.", ermahnte ihn Louis seufzend und stand - gähnend und sich streckend - auf. Die Jungen warteten gar nicht lange und folgten James, nachdem sie sich ebenfalls angezogen hatten (außer Sirius, der eh längst angezogen war), in die Küche hinunter, in der alle versammelt waren. Sogar Lorean und Sirena, die das verschwundene Geldproblem und den entlaufenen Niffler gelöst hatten. Nathy wand sich in dem griff der jungen Hexe, doch diese ließ ihn nicht mehr so schnell laufen, da er noch so klein war und eine strenge Hand bräuchte, um vernünftig erzogen zu werden. Die letzten Jahre hatte sie immer eine Ratte dabei gehabt, doch leider war diese von einer streunenden Wildkatze angefallen und gefressen worden. Das bisschen magische Kräfte, das diese Ratten besaßen hatten demnach nicht wirklich ausgereicht um ihr das Leben zu retten, leider. Und da ihre Mutter darauf bestand, dass sie ein 'außergewöhnliches' Haustier haben sollte, haben sie ihr direkt am Anfang der Sommerferien, als die Familie zusammen in Rumänien gewesen war -aufgrund der Nachforschungen ihrer Mutter über die verschiedenen Lebensformen dort - einen kleinen Niffler geschenkt, der nur wenige Tage alt zu sein schien. Er war mit einigen seinen Geschwistern ganz allein gelassen und hatte keine Eltern. Und ihre Eltern waren so verdammte Gutmenschen, dass sie die Nifflerbabys nicht alleine zurücklassen konnten. Eins bekam Lorean, die anderen wurden in die Obhut von dem neuen Wildhüter und Lehrer für magische Geschöpfe in Hogwarts übergeben. "Da seid ihr ja endlich. Und da heißt es immer Mädchen brauchen Ewigkeiten, um sich fertig zu machen." Dabei deutete sie auf sich und die kleine Sirena, die beide längst angezogen und gewaschen waren. "Es ist erst kurz nach 7... Fang jetzt ja nicht an zu diskutieren." - "Sonst was, Lulu~?", kicherte Lorean heiter, was ihr einen finsteren Blick seinerseits beschaffte. Er hasste so genannt zu werden, da seine Geschwister ihn immer so bezeichneten, um ihn aufzuziehen. "Das reicht jetzt. Alle beide.", griff Mrs. Morgan ein und brachte mit einem Schlenker ihres Zauberstabs das Geschirr dazu auf den Tisch zu fliegen und für jeden eine bescheidene Portion des Frühstücks aus Speck, Rührei und Toast, sowie jeweils gefüllte Tasse mit Kakao oder Kaffee zu decken. "Ich weiß ja, ihr habt es sicher eilig. Aber für eine Tasse Kaffee habt ihr doch sicher noch Zeit, oder Ginny, Harry?" Der Vater kratzte sich am Hinterkopf. "Sonst gerne, aber heu-" Doch der Vater kam gar nicht dazu weiterzureden, da James seinen Missmut kundtat, gleich zu den Malfoys zu müssen. "Dein Bruder ist da und wir müssen ihn holen. Also ja. Wir fahren zu ihnen." Mit einem Schlenker seines Zauberstabs rief er die Gepäckstücke seines Sohnes von oben herbei und ließ sie zu schweben. "Malfoys...", murmelte Sirius verstimmt und auch seinen Freunden konnte man die wachsende Abneigung am Gesicht ablesen. "Allein wenn ich an diese blöde Lestrange denke, kommt es mir hoch!", knurrte Lorean zischend und krallte ihre freie Hand in ihren Hosenstoff. "Ich hab ja echt viel Toleranz, aber dieses Miststü-" Mr. Morgan räusperte sich streng und warf der Runde aus maulenden und schimpfenden Jugendlichen einen ermahnenden Blick zu. "Mal 'ne Frage nebenbei: Reist ihr mit Flohpulver zu ihnen?", fragte Sirius neugierig, nahm sich eines der Toastscheiben von seinem Teller und biss hinein. "Oh, ich sehe die Reaktion der Malfoys bildlich vor Augen! Wenn ihr mit Ruß und und Qualm bei denen im Wohnzimmer auftaucht und ihre sämtliche luxuriösen Möbel beschmutzt hahahaha", lachte Lorean und auch die anderen konnten sich ein schadenfrohes Grinsen oder Lachen nicht verkneifen. "Sind die Malfoys so schlimm?", fragte Sirena teils neugierig und teils beängstigt, da sie ja morgen bereits eingeschult werden würde und keine große Lust hatte, dass sie sich mit den falschen Leuten anlegte. "Sagen wir einfach: Sie ticken anders als wir. Hochnäsiges Pack halt.", erklärte Lorean schlicht, wobei sie sich ziemlich zusammenreißen musste, das jüngere Mädchen nicht doch zu verängstigen, indem sie knallhart ihre eigene Meinung zu diesem Thema preisgeben würde. Mrs. Morgan räusperte sich jedoch dieses Mal. "Wie auch immer: Falls ihr jetzt gehen müsst, dann tut euch keinen Zwang an. Aber wir sehen uns später in der Winkelgasse? Dann könnten wir gemeinsam die Schuleinkäufe erledigen." - "Na das klingt doch toll!", meinte Sirius grinsend und lehnte sich an James' Ohr heran: "Dann kannst du uns erzählen, was diese Idioten abgezogen haben. Schade, dass wir nicht mit können. Ich würde mich zu gerne noch für die letzte Aktion von Powell rächen wollen~"


      Albus Potter | Dylan & Barry Powell
      Albus & Twins.jpgAm frühen Morgen, als die meisten - bis auf ein paar Ausnahmen - noch schliefen (es war immerhin der letzte Tag ihrer sommerlichen Ferien), ertönte ein penetrantes Klopfen, wenn nicht sogar Hämmern, an die große Fensterscheibe einer der oberen Räume des Malfoy-Anwesens. Es war eine pompöse Villa, in der - neben der Haus eigenen Familie - auch der eine oder andere Hauself lebte, um dort für Ordnung zu sorgen und den Einwohnern die ihnen zustehende Bequemlichkeit zu ermöglichen, die sie vom Rest der übrigen Zauberern und Hexen abhob. Denn wie schon damals, besaßen auch heute nur jene Hauselfen, die über das nötige Kleingeld verfügten. Früher wurden sie zwar nie bezahlt, doch heutzutage sah das Ganze anders aus. Sie bekamen schicke Kleidung zugestanden, ohne dass sie um ihre Stelle fürchten mussten. Außerdem durften sie sich täglich an den Köstlichkeiten der Küche guttun und bekamen sogar einmal jährlich einen Batzen an Geld, der für einen normalen Zauberer wohl eher nur als Minimallohn gelten würde, doch für die Hauselfen galt dies alleine schon als purer Luxus. So war es zumindest seit jeher vorgeschrieben, seitdem der durch Hermine Grangers Einsatz veränderten Gesetze in der Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe. Wer sich nicht daran hielte, würde sich strafbar machen und eine solche Rufschädigung würde eine angesehene Familie, wie die Malfoys, keineswegs riskieren. Auch wenn ihr Ruf einen ziemlichen Dämpfer erlitten hatte, seit des letzten Krieges. Doch seit jeher versuchten sie diesen unter allen Mittel wiederherzustellen.
      Draco, der damals mit Harry, Ron und Hermine in die Schule ging, war nun ebenfalls erwachsen, hatte eine Familie und tat alles Erdenkliche um das einstige Ansehen der Familie wiederherzustellen. Auf seinen Sohn, der mittlerweile im 3. Jahr an der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei war, war er hierbei besonders stolz, da er einen wesentlichen Beitrag dazu leistete, der Familie Ehre und Stolz wiederzubeschaffen. Und der Moment als Draco außerdem noch erfuhr, dass sein Sohn eine enge Freundschaft mit einem der Kinder seines ehemaligen Erzrivalen geschlossen hatte, erfüllte ihn mit einer immensen Genugtuung. In seiner eigenen Jugend hatte Harry ja abgelehnt sich mit ihm anzufreunden. Doch sein Sohn, wenn auch einzig und allein nur Albus, schien dahingehend wesentlich intelligenter zu sein. Wie man bisher feststellen konnte sogar in weitaus mehreren Kategorien, als klügere Entscheidungen zu treffen als sein alter Herr es damals getan hatte. Zudem gehörte er sogar zu dem Hause Slytherin an und war der bisher beste Sucher, den die Quidditchmannschaft sich je hätte wünschen können. Sein eigener Sohn war dahingehend nicht ambitioniert genug, aber er selbst war es damals ja auch nie wirklich gewesen. Er war Quidditch doch nur beigetreten, um diesem Potter eins reinzuwürgen und jedem zu zeigen, dass er eine Flasche war, die nicht angefeuert sondern ausgebuht werden sollte. Dass er, Draco, viel besser und würdiger war bewundert und bejubelt zu werden, als er. Doch leider hatte Potter das Talent in die Wiege gelegt bekommen und das konnte Draco nicht mit allen neusten Besen der Welt übertrumpfen, egal wie sehr er es auch versucht hatte. Doch Draco hegte keinen Groll mehr gegen seinen damaligen Rivalen. Er konnte ihn noch immer nicht leiden, aber das spielte keine Rolle, wenn es um seinen Sohn und dessen Freunde ging. Und einen talentierten Jungen, wie Albus, an der Seite seines bequemen Sohnes zu wissen, versicherte ihn, dass er eine bessere Schulzeit haben würde, als er selbst. Ohne diese ständigen Demütigungen und falschen Freunden, die einem den Rücken zukehren, wenn man auch nur etwas von der Norm abwich (von der, von der alle glaubten, dass man so zu sein haben sollte und ja keine Schwäche zeigen dürfte). Crabbe, Goyle.. Anfangs wunderbare Schlägertrolle, die ihm auf Schritt und Tritt folgten, um ja auch etwas von seinem Ruf, seiner Macht und Coolness abzubekommen. Doch irgendwann, zu einem Zeitpunkt, als er selbst Schwäche zeigte, warfen sie ihn weg und zeigten ihm, was sie wirklich von ihm all die Zeit gedacht zu haben schienen. Eine wahrhaft schmerzhafte Erfahrung, von der er hoffte, dass diese seinem Sohn erspart bleiben würde.

      Albus verzog das Gesicht, obgleich er sonst immer einen regelrechten Tiefschlaf hatte. Da dieser jedoch mit in Scorpius Zimmer schlief, an dessen Fenster das besagte Klopfen ertönte, war es nur eine Frage der Zeit, dass selbst er aus seinem Schlaf gerissen wurde. Wer könnte dabei schon Ruhe finden? Und erst Recht dann, wenn dieses Hämmern sein neues Haustier aufgeweckt hatte und dieses auf die glorreiche Idee brachte, ihm mit dessen Zunge das Ohr zu putzen, um ihn wohl 'sanft' zu wecken. Unnötig zu erwähnen, dass die Zunge einer kleinen Schlange in seinem Ohr mehr als störend und kitzelnd war. "Vinda.... lass das..", knurrte er schlaftrunken und wischte sich immer wieder mit der Hand über sein zuckendes Ohr, ehe die Schlange sich entschied an seiner Wange entlangzugleiten und ihn mit ihrer schuppigen, wenn auch glatt anfühlenden Haut zum wachwerden zu bringen. "IST DAS DEREN FUCKING ERNST?! ICH BRING DIE BEIDEN UM!!", brüllte er stocksauer - sich aufrappelnd - und mit den Zwillingen als Schuldigen im Kopf. Doch nachdem sein Blick zuerst zu Scorpius wanderte, der ebenfalls missgelaunt aufgewacht war und seiner Wut Luft machte, und dann zum Fenster, erkannte er wohl, dass es sich nicht um einen schlechten Scherz der Zwillinge handelte, sondern um eine alte Eule, mit Briefumschlägen an ihrem Bein befestigt. "....Deren Ernst?", murrte er weiter, lief schlurfend zu dem Fenster, während sich Vinda um seinen schmalen Hals schlängelte, und öffnete das Fenster. Rauschend flatterte die Eule herein und gab dabei anscheinend freudige, aber auch kreischende Laute von sich, sodass sich die beiden zunächst die Ohren zuhielten, ehe Albus seinen Zauberstab zog und "Obscausi!" rief. Sofort traf ein blauer Lichtblitz die Eule und ihr Schnabel, sowie die ätzenden lärmenden Geräusche, die daraus drangen, verschwanden jäh. Oh ja, das war so viel besser jetzt! Nur schien die Eule da anderer Ansicht zu sein, machte Albus als Schuldigen aus, warf sich auf ihn und wollte ihm wohl das Gesicht zerhacken mit ihrem Schnabel. Da dieser jedoch nicht mehr da war, was sie erst Augenblicke später bemerkte raschelte sie wütend mit ihren Flügeln an seinem Gesicht. "Hör auf mich zu belästigen, du dummes Vieh! Halt den Schnabel, dann heb ich den Zauber auf, klar soweit?" Eine ihrer Krallen grub sich feste in seine Schulter, als sie sich von ihm abstieß auf dem Bettpfosten hin schwebte und dort mit finsterem Blick wohl darauf zu warten schien, dass er den Zauber rückgängig machte. Er schnaubte gereizt, ließ seinen Zauberstab kurz in ihre Richtung zucken und schon war da, wo ihr entstelltes Gesicht gewesen war ihr geliebter Schnabel zurück. Ein leises Gurgeln drang aus ihrem Hals, ehe sie sich eher grummelnd von Albus die Briefumschläge abmachen ließ und keine Sekunde weiter in diesem Zimmer mit diesem undankbaren Bengel verbringen wollte. Sie spreizte ihre Flügel, auch ohne jeglichen Snack, den sie von anderen Familien stets bekäme, und rauschte wieder aus dem Fenster davon, das Albus erneut mit einem Schwung seines Zauberstabs zuwarf und Scorpius seinen Brief von der Schule zuwarf. Insgesamt hatte er 5 Briefumschläge in der Hand: Für Scorpius, Alhena, Barry, Dylan und für sich selbst. "Ich sag's gern immer wieder: Ich hasse Eulen! Dumme Viehcher..", zischte Albus, während er seinen Brief öffnete und die darin stehende Liste an Neuanschaffungen überflog, sowie auch seiner neuen Wahlfächer und....... Er sprang kreidebleich auf. "WAS!?" Er glaubte kaum, was er da las. Aber es war eindeutig die Schrift des Schulleiters, der ihm diese Mitteilung gab. Aber er.. war erst im 3. Jahr! Im 3.! Das konnte unmöglich sein Ernst sein! Der letzte war doch erst ab dem 5. Jahr dazu gewählt worden und es war ihm eigentlich klar gewesen, dass einer aus dem 6. oder 5. oder wenigstens 4. Jahr dazu auserkoren würde. Klar, er war der BESTE von Allen, aber DAMIT hatte er nun echt nicht gerechnet und er fand es ziemlich überzogen! Er wollte diese Stelle nicht! Nicht jetzt! Er war doch erst seit EINEM Jahr im Quidditchteam und wollte es jetzt sicher nicht leiten, nur weil der ehemalige Captain zu dumm war, um einen passenden Nachfolger zu wählen! Könnte er noch jemand anderes auswählen? Er hatte nun wirklich nicht genug Erfahrung um ein ganzes Team leiten zu können! Am Ende war es dann wirklich seine Schuld, wenn sie verlieren würden und diese Last wollte er nicht tragen! Er wollte den anderen die Schuld geben können, anstatt sich selbst eingestehen zu müssen, dass ER schuld gewesen hätte!
      Kraftlos ließ er sich sitzend auf das Bett fallen, von dem er eben erst aufgestanden war und starrte immer wieder auf diese Worte >>[...]Und somit hatte Thomas Breitkopf Sie ausgewählt seinen Posten als Captain des Slytherin-Quidditchteams zu werden, von dem er überzeugt sei, dass Sie seine Erwartungen sogar übertreffen könnten<< und konnte es einfach nicht glauben. Wollte es vermutlich nicht glauben. Es war einfach zu viel und zu früh am frühen Morgen, wenn doch die Sonne noch nicht einmal wirklich aufgegang-- "AH! Fast vergessen!" Er sah schnell hinaus aus dem Fenster und nickte, wie in einer einvernehmlichen aber unausgesprochenen Zustimmung, ehe er die Augen schloss, den Zauberstab fest in einer Hand umschloss und vor sich hin murmelte: "Amato Animo Animato Animagus. Amato Animo Animato Animagus. Amato Animo Animato Animagus.." Diesen Zauberspruch rezitierte er ungefähr eine halbe Minute lang, ehe er durchatmete und sich rücklings aufs Bett fallen ließ. "Wetten wir können jetzt nicht mehr schlafen? Was eine Dreckseule!" Er schielte aus dem Augenwinkel zu Scorpius herüber. "Hey, sag mal.. versuch das doch auch mit dem Animagus. Wäre doch voll cool, wenn wir so Sachen anstellen könnten und uns keiner je auf die Schliche kommt." Er grinste ihm zu. "Wie lange soll ich dich immerhin noch überreden, mh? Dein bester Freund will doch nicht alleine als eklige Schnecke irgendwo herumschlurfen haha"

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    • James rollte die Augen. Dem älteren Sohn war klar, aus welchen Gründen sie zu den Malfoys fahren. Albus ist mit ihnen befreundet. Wirklich kaum zu verstehen. Dass er in Slytherin ist, akzeptiert James. Schließlich glaubt er daran, dass jeder Zauberer und jede Hexe gut sein kann, egal aus welchem Haus. Aber nachdem dieser sich mit Scorpious und seinen Anhängsel Zwillingen angefreundet hat, gab es keine Chance mehr für ihn. Seitdem verstanden die beiden Brüder sich auch schlechter, als es eh schon bei ihnen der Fall war. "Alles wegen Albus..." murmelte er genervt, bevor Lorean ihren Abscheu Alhena gegenüber deutlich zur Sprache brachte und er diese mitfühlend anblickte. Seine anderen Freunde hielten zwar genauso wenig von der Slytherintruppe, aber der Rothaarige war sich dennoch sicher, dass Lory und er die einzigen sind, die so schnell die Fassung bei Ihnen verlieren.
      Harry räusperte sich hingegen und beobachtete die Freunde seines Sohnes. "Erspart euch die Vorstellungen, denn wir werden dort hin apparieren" "Es ist schließlich unhöflich einfach in deren Haus einzudringen." fügte Ginny hinzu und James rollte mit den Augen "Ach Komm. Bei so einer Familie ist das doch völlig egal!" "James. Es reicht." ermahnte seine Mutter ihn und ihr blick sprach bände. Sie wollte keinen abfälligen Kommentar mehr hören. Als seine Freunde von der Winkelgasse sprachen hob sich seine Stimmung wieder, sodass er ihnen strahlend antworten wollte, als ihm seine Mutter erneut einen Strich durch die Rechnung machte. "Diesmal nicht. Da wir zum einen nicht wissen wann wir dort ankämen und zum anderen..." sie atmete tief durch "Den anderen Grund erklären wir gleich. Jedenfalls kaufen wir diesmal gemeinsam ein." "WAS? Ich bin doch kein kleines Baby mehr!" Fred zog den Kopf ein. Schon wieder hatte er seine Mutter angebrüllt. James lernt auch echt nie aus Fehlern...oder? "Wie war das, James? Kannst du das nochmal wiederholen?" dabei durchbohrte die rothaarige Frau seine giftgrünen Augen sodass er keinen einzigen Laut rausbekam. "Nichts." meinte er kurz und knapp. "Gut." begann Ginny und stand auf. "Ginny, Liebling. Findest du nicht das er-" "Harry. Wir haben darüber gesprochen. Wir lassen sie nicht alleine." flüsterte die Hexe ihrem Mann zu und drehte sich zu den anderen um. "Es war toll euch alle zu sehen. Nächstes Mal bleiben wir zum Kaffee hier. Versprochen!" "Und jetzt müssen wir wirklich los. Ich ahne nämlich das Albus nicht so leicht mit uns kommen wird wie James." gab Harry zu und in der nächsten Sekunde apparierten sie.



      Scorpius ist so schon ein Mensch, dem etwas schwer gefällt. Aber worauf er absolut keinen Nerv hat ist, wenn man ihn beim Schlaf stört. Schließlich ist Malfoy jemand, der gut auf sich achtet. So ist ihm durchaus bewusst wie wichtig Schlaf ist. Nur so bekommt er immerhin die Energie, um Tagsüber durchzustehen. Dennoch klopfte etwas seit bestimmt mehreren Minuten hämmernd an seinem Fenster. Anfangs ignorierte er es und versuchte weiter zu träumen (Schließlich handelte es sich hierbei um ein Date mit eines der schönsten Slytherin Schülerinnen! Sowas durfte er nicht verpassen und wenn es nur ein Traum ist!). Doch als der Lärm nicht aufhörte, versprach er sich denjenigen oder was auch immer es war auf der stelle zu vernichten. Er riss seine Augen auf und hatte sich schnaufend aufgesetzt, als sein bester Freund, der wohl viel eher wie ein Bruder für ihn ist, schon das Fenster geöffnet und die Quelle des Lärms reingelassen hatte. Es war eine VERDAMMTE EULE! Seit wann konnten diese so laut sein?! Voller Zorn betrachtete er die Eule und schmiedete in seinem Kopf den Plan, wie er sie wohl am besten zunichte machen könnte. Dabei war er so in Gedanken, dass er dessen Angriff auf Al wohl nicht bemerkt hat. Stattdessen grubelte er im Kopf weiter herum, bis ihm sein Freund die Briefe auf den Schoß warf und ihn so aus den Gedanken riss. Bevor er hätte seinen Zauberstab zücken können, flog die Eule auch schon weg. //Da hat sie aber glück gehabt...// dachte er sich und öffnete träge und stumm die Briefe. Stand doch eh nichts neues drin. Nur die Einkaufslisten fürs bevorstehende Jahr. Anders als bei seinem Freund, der wegen etwas einen geschockten Laut von sich gab. "Bei Merlins Bart, ALbus sei nicht so laut!" mies gelaunt legte er die Briefe zur Seite und stand von seinem Bett auf. "Was ist los. Worüber staunst du so?" ein langgezogenes Gähnen kam von dem Blondschopf, während Albus schon des öfteren versuchte ihn zu überreden sich den Animagus anzueignen. "Al.Kumpel. Du weist wie ich bin. Tiere sind widerlich. Sie stinken, sie laufen auf dem schmutzigen Boden herum und selbst wenn du ein Vogel bist hast du nicht die vernünftige Hygiene wie wir Menschenwesen. Kein Tier auf dieser Welt wäre mir die Mühe wert, die du dir seit...wie lange schon machst ? einem Jahr? Ach ist ja auch egal! Jedenfalls...nein Danke. Ich will nicht." "Guten Morgeeeen!" Alhena trat strahlend herein und Scorpius sah noch grummeliger drein als eh schon. "Woher bitte diese heitere Stimmung." "Heiter?" fragte die Hexe mit erhobener Stimme und erst jetzt schien der Blonde zu verstehen, dass das breite Strahlen nur aufgesetzt ist. Stimmt. So ein Gesicht hatte er sonst auch nie auf ihrem Gesicht gesehen. "Ich bin schon seit EINER STUNDE Durch diese Villa gerannt um meine drei Schätze zu finden!" sie deutete auf ihr Haustier, dass sofort zu Albus schlängelte. "Und selbstverständlich standen sie vor eurer Türe und wollten zu dir. Während ich gedacht habe, ihnen wäre was schreckliches vorgefallen. Aber wozu die Sorge am FRÜHEN MORGEN. Nicht wahr?!?!?!" "Du hast sie doch jetzt gefunden. Beruhige dich." empört sah Alhena ihren Cousin an und zischt "Gut. Dann könnt ihr beide sie ja gleich füttern!" "Wieso zum Henker sollte ich-" doch da knallte schon die Türe zu und Scorpius rieb sich das Gesicht. "Ich muss mich abregen sonst verprügle ich gleich den Nächsten, der mir zu Gesicht kommt..."

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    • Sirius & Sirena Morgan | Louis Weasley

      Sirius riss empört den Mund auf, als die Eltern von seinem Freund, James, klarstellten, dass sie sich dieses Mal nicht in der Winkelgasse treffen und zusammen einkaufen und herumschlendern könnten. Aber das war doch wohl ein schlechter Scherz, oder? Seit zwei Jahren war dies doch eine Art still geschwiegene Tradition gewesen! Handele es sich tatsächlich um einen so großen Notfall, dass sie dieses Jahr einfach darauf verzichten mussten, ob sie wollten oder nicht? Wenn etwas wirklich Schlimmes vorgefallen war, hätten selbstverständlich alle dafür Verständnis, aber es wäre gelogen, wenn auch nur einer von James‘ Freunden behaupten würde, dass sie nicht enttäuscht und verärgert wären. Sicherlich dachten Mr und Mrs Potter, dass die Freunde eh schon sehr viel Zeit miteinander verbrachten – innerhalb und außerhalb der Schulzeit –, weshalb sie glaubten, dass man HEUTE darauf verzichten könnte, die Gruppe zusammen zu lassen. „Oh. Ja, natürlich. Nächstes Mal nehmen wir uns richtig Zeit für ein ausgiebiges Gespräch. Aber, Ginny, Liebes.. seid ihr sicher, dass der Junge nichts Essen sollte, bevor ihr losgeht? Warte“ Mrs Morgan schwang ihren Zauberstab und schon beschmierten sich 4 Toastscheiben durch ein schwebendes Messer mit Marmelade, legten sich aufeinander, wurden in jeweils zwei Sandwichscheiben geschnitten und sogleich von Brotpapier umwickelt, ehe sie auf James zuflogen, damit er diese mitnehmen könnte. „Wer weiß, wann ihr zum Essen kommt. Und ein Junge in deinem Alter braucht immerhin reichlich, nicht wahr?“ – „Schatz, du tust es schon wieder.. Die Kinder sind alt genug, um zu wissen, ob sie Hunger haben oder nicht. Du bemutterst ihn.“ – „Ach, sei bloß ruhig, Derek!“, murrte sie – deutlich schmollend. Im selben Moment warf Sirius seinem Freund einen entschuldigenden Blick zu, da seine Mutter manchmal wirklich übertreiben konnte. Nicht nur bei James, bei all seinen Freunden. Doch gerade jetzt war James das sicher total unangenehm. „Dann sehen wir uns morgen am Gleis. Sollen wir deine Eule mitbringen?“ – „Nicht nötig.“, antwortete Mr Potter mit einem freundlichen Lächeln. „Hab mich schon drum gekümmert.“ Und tatsächlich hatte er neben dem großen Koffer auch den Käfig mit der Eule herunterschweben lassen, was kaum einem aufgefallen war, da sie still und ruhig vor sich hin geschlafen hatte. Mit einem weiteren Schwung seines Zauberstabs ließ James Vater sowohl Koffer als auch Eulenkäfig im Nu verschwinden. „Bis morgen dann.“, sagte Lorean mit einem eher enttäuschten Unterton und Lousi nickte bekommen, als kurz darauf die Familie bereits disapparierte und ein beklemmendes Gefühl der Frustration bei den verbliebenen Freunden hinterließ und nur das aufgeregte Brabbeln der jüngeren Schwester Sirius‘ diese Stille wirklich unterbrach. Die vier Freunde tauschten kurz Blicke, ehe Sirius‘ Eltern alle baten sich an den Frühstückstisch zu setzen und zu essen, da heute noch ein anstrengender Tag auf sie warten würde. Immerhin mussten sie heute in die Winkelgasse, um einzukaufen. Danach noch die komplette Wäsche waschen, trocknen, zusammenlegen, alle Koffer einzuräumen, diverse Käfige säubern oder die Tiere auf die morgige Abfahrt seelisch vorzubereiten, damit sie ja morgen pünktlich wegfahren und beim Bahnhof ankommen würden und nicht alles in einem heillosen Durcheinander endete, wie letztes Jahr, als die Freunde alle bei den Potters übernachtet hatten und der eine dieses nicht fand oder jenes mit dem von wem anderen verwechselt hatte.

      „Ich werde mich nie daran gewöhnen, wie riesig Malfoys Anwesen ist..“, murmelte Mr Potter, während er mit seiner Familie den Kiesweg entlangging, der durch ein Tor und an großen Hecken vorbei führte, um schließlich die Treppenstufen der Villa zu erreichen. Es war entgegen der einstigen Malfoy Villa der Familie, in der er sich mit seinen Freunden zu Zeiten Voldemords hatte aufhalten müssen, ein beachtlich helles Gebäude. Gänzlich unauffällig und doch wusste jeder, der daran vorbei ging, dass die Bewohner vor Geld geradezu platzten. Hie und da gab es jedoch trotzdem das eine oder andere, das die Familie daran erinnerte, WER hier genau wohnte. Seien es Schlangenfiguren, Schlangengriffe an den Türen oder Ähnliches. Die Malfoys zeigten nur zu gerne welchem Hause sie angehört hatten und waren mehr als stolz darauf. Die Vorhänge beispielsweise waren allesamt in einem Smaragdgrün und Silber gehalten. Der Brunnen in der Nähe der Stufen präsentierte drei ineinander verschlungene Schlangen, die mit ihren giftigen Blicke n wohl jeden Wachhund verscheuchen würde, der es wagen würde, diesem Anwesen zu nahe zu kommen. Mr Potters Blick wanderte langsam hoch zu den Fenstern, aus der gerade eine panische Eule gehetzt kam und deutlich eine bekannte Stimme zu hören gewesen war. Na, wenigstens war er bereits wach. Das erleichterte die Sache um wenigsten 2%. Doch nach seiner Stimme zu urteilen, schien er alles andere als bester Laune zu sein. So war Albus meistens dann drauf, wenn man ihn aus dem Schlaf gerissen hatte. Das verschlechterte wohl die Chance auf eine erfolgreiche Überzeugung, unproblematisch und freiwillig Alles zu packen und mitzukommen, erheblich.


      Albus Potter | Dylan & Barry Powell
      „Worüber ich..“, begann Albus, verzog aber sogleich das Gesicht zu einer Grimasse, während r mit seinem Zauberstab auf das zerknüllte Blatt Pergament tippte, das sich sogleich zu einem Papierflieger faltete und zu Scorpius herüber flatterte, sich direkt vor dessen Nase ausfaltete und in der Luft vor ihm schweben blieb. „Lies‘ selbst. Ich fühl mich mega verarscht, sag ich dir! Und sag es JA keinem von diesen Idioten.“ Dabei nickte er zur Türe und wusste, dass Scorpius genau wusste, wen Albus damit meinte, denn nur eine Minute später tauchte Alhena in der Tür auf und Albus ließ das Pergament sich mit einem geflüsterten „Evanesco“ komplett in Luft auflösen, noch ehe Alhena es hätte bemerken können, die sich nun über ihre herbei schlängelnde Runespoor ärgerte und Albus ihr nur einen skeptischen Blick zuwarf – eine Braue hochziehend. „Warum suchst du auch Alles ab? Du weißt doch, wo sie sich aufhält, wenn ich da bin. War doch die letzten Tage nicht anders, seitdem ich die Tür verschlossen habe, sodass sie nicht einfach reinplatzen kann. Du solltest ihr echt bessere Manieren beibringen und sie mal vernünftig trainieren, anstatt ihr zu erlauben, mir dauernd auf die Nerven zu gehen. Reicht ja, dass ich EINE Klette habe.“ Dabei hob er seine linke Hand, um die sich sein neustes Haustier gewickelt hatte, als würde sie sich für einen modichen Modeschmuck halten. Ruhig, friedlich und beinahe leblos, wenn sich ihr Kopf und ihre Augen nicht ab und an bewegen und eher warnend zu der an Albus Beinen entlang schlängelnden Runespoor zischen würde. „Da brauch ich nicht noch mehr. Also nimm sie mit und—“ Doch stattdessen regte sie sich dermaßen wohl darüber auf, dass sie Albus und Scorpius nun die Aufgabe überließ, sich um Alhenas Schlange für den Morgen zu kümmern. Klasse. „Die kann so nervig sein!“, zischte Albus seufzend, während die Köpfe der Runespoor wild durcheinander sprachen und er gezwungen versuchte das Ganze nicht groß zu beachten, erst Recht nicht, nachdem sich auch seine Schlange mit eingemischt hatte. >>Ich sssagte doch, dasss wir reinkommen, wenn wir warten.<< - >>Du sssagtessst aber nicht, dassss wir die ganze Nacht draußßßßen verbringen müsssssen.<< - >>Wassss kümmert essss dich? Du hasssst ja eh immer was an Allem aussssszussssetzen, Venom<< - >>Nenn michhhh nicht sssso! Diessssesss Weib hat mich so getauft, dasssss heißßßt nicht, dassss es mir gefällt!<< - >>Bessssser als Grey genannt zzzu werden..<< - >>Müsssssst ihr immer ssssso laut ssssein am Morgen?<< - >>Verschwindet von MEINEM Meissssster, oder ihr bereut essss!<< Albus rieb sich die Schläfen. Das war ja nicht zum Aushalten! Und noch schlimmer war es, diesen Schlangen nicht den Mund verbieten zu können, weil Scorpius sofort raushören würde, WIE er mit ihnen sprach. Und einen Gedächtniszauber auf seinen besten Freund würde er niemals anwenden wollen und erst recht, weil er wusste, dass er diesen noch nicht beherrschte. Aber allgemein, wenn dann würde er es Scorpius irgendwann erzählen, aber nicht auf so eine unpassende Art herausfinden lassen. Zumindest dann, wenn Albus soweit war es ihm zu erzählen und nicht früher. Und da der junge Potter noch nicht dafür bereit war, sah er es als das Beste an, damit noch LANGE zu warten. „Jedenfalls.. weißt du jetzt, warum ich mich schon MEGA auf das kommende Schuljahr freue. So ein Dreck!“ Er schnaubte gereizt, ehe er mitfühlend zu Scorpius sah und rief: „Kelari!“ Mit einem leisen Knall erschien ein männlicher Hauself. Er trug eine Art Schürze um den Körper mit dem Wappen der Malfoy-Familie drauf, hatte eine lange knochige Nase, Fledermaus ähnliche Ohren, die ihm das runde Gesicht herunterhingen und große grüne Tennisball förmige Augen. Sogleich verneigte er sich vor den Beiden so tief, dass seine Nase den Boden berührte. „Albus Potter, Sir! Meister Scorpius, Sir! Ihr habt gerufen?“ – „Scorp braucht dringend ein paar KANNEN Kaffee, denke ich haha Und wenn du schon dabei bist, kannst mir auch eine Tasse geben.“ – „Selbstverständlich, Albus Potter, Sir!“ Er schnippte kurz in die Finger, nachdem sich der Hauself wieder aufgerichtet hatte und schon erschienen drei schwebende und kochend dampfende Kaffeekannen in der Luft, gefolgt von einem kleinen Abstelltisch, der aus dem Nichts erschien und auf dem sowohl Zucker als auch Milch, sowie diverse hübsche Dekoationen und leckere Kremschnitten und Plätzchen angerichtet waren. „Wie immer ein toller Service! Wir bräuchten daheim auch eine Hauselfe, die so großartig arbeiten kann. Aber meine Eltern weigern sich leider – vermutlich wegen Tante Hermine oder keine Ahnung warum genau. Ich fände es aber richtig praktisch Hauselfen zuhause beschäftigen zu können. Die sind viel schneller als wir mit den Zaubern, die wir nicht so als wichtig sehen. Dieses Geputze und Gekoche und so. Mum kann zwar gut kochen, aber das ist nicht so wie wenn ein Hauself dir was zu Essen zaubert.“ Entzückt vor Begeisterung der vielen Komplimente, strahlte Kelari den jungen Potter an und verneigte sich erneut tief vor diesem. „Es ist eine Ehre solch noblen Worte aus Eurem Mund zu hören, Albus Potter, Sir!“
      Albus rappelte sich mit einem Grinsen zu dem Hauselfen auf und streckte sich, wobei er nur kurz zu der Runespoor sah und mit einem Nicken zur Tür deutete. Wie durch telepathisches Einverständnis schlängelte sie sofort darauf zu, beinahe so schnell oder langsam, um mit dem Schwarzhaarigen Schritt halten zu können, der an Kelari vorbei zur Türe schlenderte. „Ich geb denen mal was zu futtern, sonst hört mir das Gezicke von Ally ja nie auf heute.“, erklärte er Scorpius zwinkernd. Doch kaum, dass er die Zimmertür wieder geöffnet hatte, ertönte das unmissverständliche Läuten der Haustür und er verharrte im Türrahmen – argwöhnisch das Treppengeländer vor ihm hinunter spähend. Wer, bei Merlins verbrannten Unterhosen, kam so früh am Morgen zu Besuch? Langsam trat er an das Geländer heran, als auch schon Kelari nach unter appariert war und die Türe geöffnet hatte. Albus fiel die Kinnlade herunter als er sah, wer zu Besuch kam. „Das darf nicht wahr sein! Was ist los mit diesem Tag!? Was wollen die hier???“, zischte er sauer und lehnte sich über das Geländer, um besser sehen und zuhören zu können. „Wasn‘ los, Al?“, fragte Dylan, der mit Barry gähnend angeschlendert kam und Albus diesem sofort den Mund mit der Hand verschloss. „Ssssht!“, zischte er erneut und ging in die Hocke, das Gesicht beinahe durch die Stäbe des Geländers drückend. Die Zwillinge – nun auch neugierig geworden – sahen ebenfalls herunter und tauschte sofort skeptische Blicke, ehe Barry grinsend eines der Langziehohren aus seiner Tasche nahm und es langsam das Geländer hinunter heruntergleiten ließ, damit sie oben auch ja alles mithören konnte. „Ist doch besser, als dass du dir dein Gesicht wund scheuerst am Holz, Mann.“, erklärte Barry grinsend, ging ebenfalls neben Albus in die Hocke und si konnten nun genau mithören, was unten los war.

      „Ach, hallo Kelari. Wir wollten Albus abholen.“ – „Oh, aber natürlich Mr Harry Potter, Sir! Die jungen Herren sind eben aufgewacht, es könnte ein wenig dauern. Ich hole solange die Herrschaften. Folgt mir bitte in den Salon.“ Tief vor ihnen allen verneigend deutete der Hauself ihnen an ihm zu folgen und führte sie in den Nabenraum, der gefüllt war mit gemütlichen Sesseln und Sofas, einem hübsch dekorierten Kaffeetisch, auf dem Kelari sofort Kaffee und kleine Snacks anrichten ließ und im nächsten Moment mit einem leisen Plopp verschwand. Nur wenige Sekunden später tauchte Mr Malfoy im Türrahmen auf und beäugte die Familie Potter argwöhnisch. „Potter. Was führt es dich und deine.. Familie so früh am Morgen zu uns? War nicht abgemacht, dass Albus mit uns einkaufen und zum Zug gehen wird?“ Er deutete auf die Sitzgelegenheiten und forderte die Familie wohl auf sich zu setzen, wenn auch etwas widerwillig. „Schon, aber die Umstände haben sich geändert, Malfoy.“ Mr Malfoy verengte die Augen kritisch, da ihm der leicht abweisende Unterton nicht gänzlich entgangen war. „Was soll das bedeuten, Potter? Dass du den Jungen nun lieber selbst weiter begleiten willst? Eifersüchtig, dass er so gern bei uns ist. Wesentlich lieber sogar, als bei euch?“ Ein hämisches Grinsen zog sich über das Gesicht des blonden Mannes, während er sich in den gemütlichen Sessel niederließ und ein Bein über das andere schlug. „Ich kann es dir nicht verdenken. Würde mein Sohn lieber zu euch gehen, als daheim zu sein, würde ich auch Bedenken bekommen, dass etwas falsch liefe.“


    • "Es ist mir immer wieder eine Ehre, mich mit dir zu unterhalten,Malfoy." in einer langsamen Bewegung setzten er und seine Frau sich hin, James dachte jedoch nicht einmal dran. "Ich bin gut so,danke" gab er ernst von sich und blieb mit verschrenkten Armen auf den Beinen. "Wie dem auch sei." fuhr Harry fort. "Die Pläne haben sich kurzfristig für heute verändert. Albus wird mit uns, seiner Familie, den Einkauf erledigen." "Ihr meint die Familie, bei der er sich kaum wohl fühlt?" Pansy Malfoy trat in den Raum und stellte sich direkt neben ihren Ehemann um ihm liebevoll die Hände auf die Schultern zu legen. "Wir sind nicht hier um zu diskutieren" sprach nun Ginny aus und blickte Miss Malfoy mit einem verachtenden Blick an. "Nun...fragt doch mal euren Jungen wie er über euren exzellenten Plan denkt. Ich wette er ist beeindruckt." Pansy lachte kurz auf und Harry legte schon seine Hand auf Ginny, da er spürte wie ihre Wut anstieg. "Lass unseren Sohn mal schön unser Problem sein,Pansy. Wir haben eine Familienangelenheit zu regeln, die euch nichts angeht" "Immer diese Geheimnistuerei. Ihr haltet euch deswegen stets als was besseres richtig?" "Das sagen gerade die richtigen!" "James!" "Was? Ist doch wahr! Kann ich nicht draußen auf euch warten?!" "Nein." erklärten seine Eltern zeitgleich und wendeten sich wieder zu den Malfoys. Pansy schmunzelte "Wie man sieht habt ihr den Jungen noch immer nicht gut erzogen. Scorpius weis genau wie er mit älteren Hexen und Zauberern zu sprechen hat. Auch wenn es sich hierbei um...euresgleichen handelt." diesmal stand Ginny auf öffnete ihren Mund, als Harry dazwischen ging "Okay es reicht! Ginny bitte. Wir hatten darüber gesprochen" "Aber-" "Bitte." die rothaarige schnaubte aus und setzte sich wieder hin. Harry richtete solange seine Jacke ehe er Draco ins Gesicht sah. "Könntest du bitte Albus einfach sagen, dass wir hier auf ihn warten?" "Oh das hat Kenari schon erledigt" sagte Pansy "Aber anscheinend kümmert es euren Sohn wenig, weswegen er sich Zeit lässt."

      "Du sollst abgeholt werden ? Was für ein Mist ist das bitte?" beschwerte sich Scorpius bei seinen Freunden, der mittlerweile zum Flur dazu gestoßen war. "Die können das voll vergessen! Wir kaufen alles gemeinsam so wie sonst auch! Ich lass da auch nicht mit mir Diskutieren. Ehrlich ALbus nimm es mir nicht übel aber ich hasse deine Familie! Wie können die einfach irgendwas für dich entscheiden! Du bist doch kein kleines Baby mehr!" er verzog verärgert das Gesicht "Die können froh sein dass ich eine Kanne Kaffee hatte sonst wäre ich sofort nach unten gerannt!" er atmete tief durch und sah Albus an "Was machen wir jetzt ? Es sieht nicht so aus als würden sie ohne dich abhauen wollen."

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    • original.jpgMr Malfoy legte eine Hand auf eine seiner Frau, die sie gerade auf seine Schultern gelegt hatte, während diese mit den Potters sprach. Ehrlich, es war immer dasselbe. Potter hielt sich immer für eine Art Heiliger, egal ob als Kind, Jugendlicher oder jetzt. BESONDERS jetzt! Er war der heilige Potter, der angebliche die gesamte Zaubererschaft vor einem üblen Schicksal errettet hatte. Klar, er selbst wollte mit dieser ganzen Voldemord-Geschichte nie wirklich zu tun haben, aber dass die ganze Anerkennung, die er hätte bekommen müssen, immer nur dieses hässliche Vierauge bekam, brachte Mr Malfoy noch heute zum erbrechen. „Man merkt nur zu deutlich“, bestätigte er seine Frau, während seine Augen auf den ältesten Sohn der Potters wanderte, „dass du deinen Sohn ganz nach deinem Bild zu formen versuchst, Potter. Wenigstens sind aber nicht all deine Kinder so leicht zu manipulieren und einer Gehirnwäsche zu unterziehen, was? Andernfalls wäre Al wohl längst hier unten und würde euch anflehen ihn aus diesem ‚ach, so schrecklichen‘ Haus rauszuholen. Aber wie Pansy schon gesagt hat: Es scheint ihn wenig zu kümmern, dass ihr da seid und scheint nicht wirklich Lust zu haben mit euch einkaufen zu gehen, statt mit uns und seinen Freunden.“ Ein fieses Grinsen trat erneut auf sein Gesicht. „Was ist los Potter? Hat es dir die Sprache verschlagen?“, fragte er hämisch, während Harry die Zähne zusammenbiss und gleichzeitig versuchte seine Familie zu beruhigen. Es schien alles andere als eine Aufgabe zu sein, für die er sich je freiwillig melden würde. Alleine käme er mit Malfoy geradeso klar, aber in dieser Konstellation war das schon ein reines Himmelfahrtskommando.



      Albus Potter | Dylan & Barry Powell
      Albus krallte sich vor Wut in die Geländerstäbe hinein, während Scorpius und die Zwillinge sich deutlich aufregten. „Ist doch egal, ob die ihn zwingen wollen! Wir lassen das nicht zu!“ – „Exakt! Wir werden wie jedes Jahr zusammen einkaufen und basta! Da haben die nichts zu melden!“ Es war als hätte jemand einen unvollständigen Muffliato Fluch auf Albus gewirkt, da er die Worte seiner Freunde nur gedämpft und mit einem leisen Summen in den Ohren hören konnte. Seine Wut darüber, dass seine Eltern einfach über sein Leben zu bestimmen versuchten, war unter aller Sau! Er hasste sie nicht, aber in solchen Momenten konnte er wirklich gepflegt auf sie scheißen! „Was wir jetzt machen..“, wiederholte er langsam, während sein noch bis eben zorniger Gesichtsausdruck sich aufzuhellen schien und ein breites Grinsen dort Platz nahm. „Ich hab da.. schon eine Idee. Barry, Dy. Holt mal eure Zauberscherzartikel her.“ Mit den Worten richtete er sich auf und sah zu Scorpius. „Wir werden ihnen nur allzu deutlich machen, dass ich NICHT mitgehen werde und …mit viel Glück werden wir sogar meine ganze Familie die Flucht ergreifen lassen. James und Lily werden auf jeden Fall kreischend das Gebäude verlassen, dafür sorgen wir.“ – „OH YEAH!“ – „Alter, wir lieben dich!!“, sagten die Zwillinge überglücklich und zauberten ihren riesigen Beutel voller Scherzartikel her – auch Albus‘ Beutel, der jedoch nicht ganz so riesig war, wurde sogar von der Runespoor herbeigezogen. Interessant, wenn seine Gefühle stark genug waren, dann konnte sie ihn also auch ohne Parsel verstehen. Praktisch. „Hoff‘ nur, dass mir deine Eltern das dann am Ende nicht übelnehmen, Scorp. Könnte immerhin bisschen Dreck machen.“ Abus richtete seinen Zauberstab auf den unteren Flurboden, unmittelbar in der Nähe von James Körper und flüsterte: „Araniasortia nimium!“ Und im Nu brach eine ganze Herde lebendiger Spinnen aus seinem Zauberstab heraus, teilweise fielen sie sogar auf James Körper, der daraufhin panisch aufschrie. „Jetzt!“ In dem Moment entzündeten die Zwillinge die Filibusterknaller, ließen fangzähnige Frisbees auf die Räume unten los, sowie auch wildfeurige Wunderknaller, bissige Bumerangs und das Instant-Finsternispulver – Albus hielt sie davon ab eine Stinkbombe zu werfen, da die Familie Malfoy ansonsten wirklich sauer werden und ihn womöglich aus dem Haus schmeißen würde. Sie hörten wie Lily vor Angst schrie, als es so dunkel wurde und wie James lauthals fluchte und immer noch panisch versuchte gegen die vielen hunderten von Spinnen anzukommen – vielleicht suchte er auch nur den Weg nach draußen? Wer wüsste das schon? Albus erhob nun erneut seinen Zauberstab und richtete ihn auf die dunkle Wolke unter ihnen, die alles in Finsternis hüllte. „Flagrante!“, rief er herunter, sodass man ihn sicher hören konnte. Im nächsten Moment entstand innerhalb der dunklen Wolken eine feurige Schrift zwischen ihnen, die schnell die Worte „Ich bleibe hier!! BYE“ schrieb. Mr Malfoy, den die Aktion auch kurz erschüttert hatte – vor allem die Feuerwerkskörper –, lachte heiter auf. „Na ja, würde sagen, da hast du deine Antwort Potter. Aber Albus“, rief er über die Menge hinweg. „Das Chaos räumt ihr dann gleich wieder auf, damit das klar ist. Und zwar ihr alle 5.“ – „Urghs… da wird sich Ally bedanken.“, schluckte Dylan, wobei er jedoch mit den Anderen triumphierende Grinsen austauschte. „Aber besser das, als dass du nach deren Pfeife tanzen musst, Alter. Echt mal.“


    • Was sich kurz nach der kleinen Diskussion ereignete gefiel den Pottern ganz und gar nicht. Immerhin konnte sich jeder denken, dass die Spinnen nicht aus Zufall entstanden sind. Ginny und Harry sind sich zwar schon immer Bewusst gewesen, dass Albus nach seinem Großvater James kommt und ihnen nur ärger macht. Aber den eigenen Geschwistern solch eine Furcht einzujagen und ihnen Gegenüber Scherzartikel auszusetzen, ging definitiv zu weit. Während selbst Harry bei einigen Artikeln leicht erschrak, ließ es Ginny hingegen total kalt. Immerhin stammen diese Artikel von ihren Zwillingsbrüdern, die sie zur damaligen Zeit gerne im Haus aneinander ausgetestet haben. Ron war das größte Opfer darunter. Die Rothaarige fand es damals schon Falsch, solche Scherze der eigenen Familie zu machen. Zumindest in einer Situation wie dieser! Albus Severus Potter war sich der ernsten Lage wohl nicht bewusst. Das würde sie ihm schon gleich bereuen lassen. Als er zum Schluss auch noch diese Wolke erscheinen ließ, löste sich Ginnys geduld. Sie stürmte einfach aus dem Wohnzimmer an den Malfoys raus und blickte nach oben.
      Dort waren Scorpius und die anderen noch heiter am lachen. "Hast du sein peinliches schreien gehört ? oh wenn ich ihn damit nicht dieses Schuljahr aufziehe hahaha Und wenn wir schon alles säubern müssen. Na und ? das war es mir definitiv wert." "Was soll denn dieser Lärm?" trat Alhena den Jungs dazu und der Blondschopf schmunzelt "Du hast eines der besten Momente verpasst Ally! Dieser Idiot James war gerade kurz vorm heulen! hahaaha-" "ALBUS SEVERUS POTTER!" selbst Scorpius und Alhena wurden bei diesem Brüllen aufmerksam und blickten runter zur wutentzornten Mutter. "Wenn du an deinem neuen Schuljahr nicht JEDEN EINZELNEN TAG und ich meine wirklich VERDAMMT JEDEN TAG, einen HEULER bekommen möchtest, kommst du hier runter und gehst gefälligst mit uns aus diesem HAUS! Wir sind deine Eltern junger Mann! Du kannst nicht tun und lassen was du willst! Und bring mich lieber nicht dazu, härtere Maßnahmen zu ziehen!" "Wie kann das sein dass all die Sachen sie kalt gelassen haben?" fragte Alhena leise, was Ginny dennoch hörte und grinst "Diese Artikel stammen von meinen Brüdern! Vergessen ?! Ich bin einer der ersten gewesen, die all diese Erfindungen kennt. Also müsste der JUNGE ZAUBERER schon mehr anstellen als das um mich klein zu kriegen. Oh...aber wag es lieber nicht so weit zu gehen mein Lieber. Denn DAS würdest du auf der Stelle bereuen!" Dabei sah sie ernst in sein Gesicht. Sie mochte es nicht ihn ständig anzubrüllen und zu bestrafen. Doch leider ließ er ihr nicht die Wahl, auch mal liebevoll mit ihm umzugehen. Sie liebt ihn genau wie ihre anderen Kinder und doch treibt er sie zu gerne in den Wahnsinn. Wenn er nur wüsste, was für ein Glück er hat eine Familie zu besitzen die sich so um ihn sorgt und mit Liebe umgibt. Es gibt so viele andere Hexen und Zauberer die sich sowas grad mal erträumen können. Allerdings versucht die Mutter nicht ihre Schwache Seite zu zeigen. Sie musste nun mal streng wie ihre eigene Mum sein, um bei Albus durch zu kommen. Wobei selbst das oft nicht hilft. Sie fragt sich oft, ob der Tag kommen wird, an dem er ihr einfach mal eine Freude macht und ausnahmsweise mal auf ihre Worte hört. Das wäre alles was sie sich von ihm wünschen würde. Einfach mal auf die Worte seiner Eltern zu hören und nicht Stur nach eigenem Kopf durchs Leben zu rasen. Das könnte sonst traurig enden.

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    • Albus Potter | Dylan & Barry Powell
      Albus & Twins.jpgAuch die Zwillinge lachten heiter über das Gekreische von James, nur Albus schien angespannt. Denn auch wenn überall durch die Knaller und das Gekreische kaum etwas anderes hätte zu hören sein dürfen, vernahm er deutliche Schritte. Das peruanische Finsternispulver tat noch immer seinen Zweck und legte das gesamte Foyer und anliegende Räume in Dunkelheit. Allmählich schien es jedoch zu verebben und eine bekannte Silhouette erschien direkt unterhalb von ihnen. Er wollte so ausgelassen lachen wie die anderen, denn es war zum Brüllen komisch. Aber der Sturm war noch nicht vorbei, das wusste er genau. Und die Person, die dort unten mit in der Hüfte gestemmten Hände hinaufstarren sah, ließ ihn nur vermuten, dass er noch einige Tricks aus dem Ärmel schütten müsste. Irgendwie müsste er seine Mutter doch loswerden können!
      Als diese dann auch noch dermaßen brüllte, dass sämtliches Lachen um ihn herum verklang und seine Freunde ebenfalls hinuntersahen, verzog Albus den Mund und richtete sich zornig auf seine Mutter schauend auf. „Als ob mich deine BLÖDEN Heuler überzeugen meine Zeit mit EUCH zu verschwenden! Wann begreift ihr das endlich? Ich bin kein KLEINKIND mehr und wenn ich mit meinen Freunden Zeit verbringen will, anstatt mit meiner Familie, wobei mich 80% davon eh nur nerven, dann kann ich wohl erwarten, dass ihr das versteht! Versuch mich doch zu zwingen, aber dann schwör ich dir beim Barte des Merlins, dass ich euch den Tag zur leibhaftigen Hölle machen werde!“ Dylan pfiff anerkennend rutschte jedoch ein wenig aus der Schusslinie, da er direkt neben Albus gestanden hatte und ahnte, dass seine Mutter das nicht so einfach auf sich beruhen lassen würde. Er lehnte sich zu Alhenas und Scorpius‘ Ohren: „Mut hat er ja.. Wenn ich ihn nicht so lieben würde wie meinen Bruder und ihn wirklich niemals loswerden wollen würde, würde ich glatt behauten, dass er im falschen Haus gelandet ist damals.. Ich jedenfalls würde vor DER nicht so den Mund aufreißen. Die reißt einen noch in Stücke, so wie die Al gerade anguckt.“


    • Erneut reagierte er so trotzig und respektlos, dass es der dreifachen Mutter schon weh tat. Deswegen stockte sie auch ein wenig und versuchte zu überlegen, wie sie weiter voranschreiten sollte. "Albus. Wenn du es noch einmal wagst nicht nur in diesem Ton mit mir zu reden sondern mich auch noch zu warnen, dann endet das nicht gut für dich. Das hier ist deine LETZTE Chance." sagte sie diesmal zwar wirklich ruhig, aber der Zorn war in ihrer Tonlage nicht zu überhören. Ihr Körper zitterte sogar leicht, sodass Harry schon die ganze Zeit darüber munkelt ihr zu helfen, doch er wusste, dass sie bei solchen Auseinandersetzungen ungern gestört wurde. "Du tust jetzt was ich sage" fuhr sie fort "und kommst VERNÜNFTIG mit deinen Sachen herunter. Wenn du innerhalb von 5 Minuten nicht hier unten bist, dann wirst du erleben was es heißt, SO mit seiner Mutter, seiner Familie umzugehen." was hatten sie den Armen jungen schließlich getan ? Gut. Leider wurde er nicht von vielen so behandelt wie James, nachdem er in Slytherin landete, aber sie und Harry haben ihm stets die selbe Liebe gegeben die er brauchte! Warum war er dann auch zu ihnen so unfair ? Weshalb verstand er nicht, dass solche Diskussionen nur zum Bruch einer guten Bindung führen. Sie will nicht, dass ihr Sohn sie hasst. Sie weis allerdings genau, dass er dies tun wird, wenn sie das ausspricht, was ihm als nächstes Bevorsteht wenn er weiter so handelt.
      Wie erwartet, weigerte er sich ihrem Befehl und antwortete erneut sehr gereizt auf ihre Worte. //Du lässt mir leider keine andere wahl...// dachte sie und schloss im nächsten moment mit gesenktem Kopf sie Augen, ehe sie plötzlich verschwand "Wo ist sie?" fragte Alhena überrascht als sie plötzlich genau hinter Albus erschien. Ihre Miene war dabei sehr streng, wobei ihre Augen enttäuschung ausstrahlten. "Du wirst die nächsten Ferien in diesem Jahr nur bei uns verbringen. Keine Malfoy Villa, keine Freunde!" "WAS? Das können sie nicht ma-" Scorpius verstummte sofort, als ihn ihr Blick traf und sah besorgt zu seinem besten Freund. Auch Ginevra wendete sich wieder an ihren Sohn. "Und bevor du jetzt noch mehr von deinem respektlosen verhalten an den Tag legst, sollte dir bewusst sein, dass du in den ferien komplettes Quidditchverbot hast. Außerhalb von Hogwarts wird der Besen nicht mehr benutzt. Es sei denn ich sehe, dass du dich endlich bemühst RESPEKTVOLL mit deiner Familie umzugehen. Du redest hier schließlich mit deiner Mutter!"

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    • Albus Potter | Dylan & Barry Powell
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      Albus ballte voller Wut die Hände zu Fäusten. Hörte diese Frau eigentlich auch nur EIN Wort von dem, was Albus sagte!? Von dem, was er wollte!? Spielte das in dieser Familie keine Rolle!? War sie hier der Drache, der jedem seinen Willen aufzwang? Konnte sie ihm nicht wenigstens EINMAL zuhören, ohne ihn zu zwingen etwas tun zu müssen, das er partu nicht wollte!? „Mit DIR kann man ja auch nicht anders reden, weil du mir NIE zuhörst! Dir ist doch scheiß egal, was James, Lily oder ICH wollen! Dir geht es doch nur darum deinen Willen zu bekommen und um nichts Anderes! James ist doch auch NUR hier, weil ihr ihn genötigt habt und sicher nicht aus freien Stücken! Hast du vielleicht auch nur EINMAL daran gedacht mit uns „zu verhandeln“? Aber nein, das kommt nicht in deinen verbohrten Kopf! Du hältst dich hier für das Tribunal oder sowas. Die einzige Instanz, deren Wort wirklich Gewicht zu haben glaubt! Aber glaub ja nicht, dass sich das hier jeder von dir bieten lassen will!“ Ein kurzer Augenblick der Stille. Einen Moment, in denen ganz kurz ein Fünkchen Hoffnung in ihm entflammte, nur um wenig später komplett erstickt zu werden, als sie direkt hinter ihm auftauchte und er zu ihr herumwirbelte. Jedes einzelne ihrer Worte war, als würde eine lange scharfe Glasscherbe sich tief in seinen Brustkorb bohren. Immer und immer und immer wieder. Keine Freunde. Kein Besenfliegen. Nichts…
      Seine Fingernägel schnitten allmählich in seine Handfläche und seine Arme begannen dabei zu zittern vor Wut und Verzweiflung. „Respekt.. Du weißt doch nicht einmal, was das ist!“, zischte er zwischen zusammengebissenen Zähnen. „Dann wundere DU dich nicht, wenn du eines Tages aufwachst und nur noch ein leeres Zimmer wiederfindest, MUTTER!“ Im nächsten Wimpernschlag jedoch wirbelte sein Gesicht durch einen starken Schmerz und einen enormen Druck gegen seine linke Gesichtshäfte zur rechten Seite. Er war wie paralysiert. Seine Wange brannte und der Schock, der ihn noch lähmte, ließ allmählich Erkenntnis durch ihn sickern, wie eine glitschige Schnecke, die nach und nach voranzuschreiten versuchte. Sie hatte ihn geschlagen.. So viel zu gewaltlose Erziehung und dergleichen. Langsam drehte er sein Gesicht wieder ihr zu und sah sie voller Abscheu an. „Na los. Schlag noch mal. Hat dir doch so gefallen, nischt? Zwing mich mit euch zu gehen. Zerr mich raus. Aber glaub ja nicht, dass das was ändert. Du kannst nicht normal mit mir reden, aber brüllen und schlagen, das geht ja? So setzt du dich bei mir dauernd durch. Aber weißt du was? Irgendwann.. brauchst du dich dann nicht wundern, wenn ich mich wehre. Und im Gegensatz zu euch, habe ich keine Probleme damit gewisse Flüche zu benutzen, die euch nicht einmal über Lippen kommen würden! Du bist echt… das Letzte.“ Und mit diesen Worten trat er – bewusst sie rücksichtslos anrempelnd – an ihr vorbei, geradewegs in Scorpius Zimmer, dessen Türe er laut hinter sich zuknallen ließ und sich darin – anstatt sich fertig zu machen, aufs Bett fallen ließ. Oh, wie er seine Mutter gerade hasste. So sehr hatte er sie noch nie verabscheut. Es war nie leicht zwischen ihnen, aber jetzt? Jetzt war es endgültig für ihn vorbei. Kein Quidditch, keine Freunde. Und eine Mutter, die ihn wie das letzte Stück Dreck behandelte. Warum konnte er nicht WIRKLICH Scorpius‘ Bruder sein? Dann wäre alles so viel besser..


    • "Das ist nicht wahr! Dein Vater und ich sorgen uns immer um eure Bedürfnisse! Aber du tust ja nie etwas was wir sagen, deswegen nötigst du mich auch dazu, solche Maßnahmen zu ergreifen!" wehrte sich die Mutter gegen die verletzenden Worte ihres Sohnes, bevor sie hinter ihm zum Vorschein kam und ihm die Konsequenzen seines Verhaltens aufzählte. Er hatte es nunmal nicht anders verdient. Sie mochte es doch auch nicht, ihren Sohn ständig zu bestrafen, aber Albus zeigte ja leider keine Mühe darin EINMAL das zu tun, worum sie ihn baten. Als er abgesehen vom respektlosen Verhalten, dann auch noch damit drohte das Haus, SEIN ELTERNHAUS einfach zu verlassen, war es der Frau zu viel. Sie holte aus und wagte es das erste Mal ihm gegenüber ihre Hand zu heben. Scorpius wollte am liebsten auf sie los, doch Alhena hielt ihn fest. Egal wie sauer sie sind, zwischen einer Mutter und dem Kind sollte man sich lieber nicht stellen. Trüben Blickes sahen die beiden zu Albus, der wohl ebenfalls so eine Geste nicht vorausgesehen hatte.
      Ginny atmete schwer, während ihre Augen sich mit tränen füllten noch ehe er seinen Mund öffnen und weiter sprechen konnte. Was sagte er da? Er würde seine eigene Mutter verfluchen ? Was für ein verhalten hatten ihm seine Freunde nur beigebracht! Sie mochte es zwar nicht, vorurteile zu besitzen, aber die dreifache Mutter ist sich sicher, dass hinter solch einem Verhalten nicht nur seine Pubertät steckt. Schließlich ist es doch bekannt, dass Reinblüter wie die Malfoys ohne Scheu Flüche an andere benutzen. Doch selbst bei ihnen hat man noch nie gehört, dass sie diese an den eigenen Eltern anwenden. Das tat weh! Immer sah er sie als die Böse an, statt sich mal selbst zu reflektieren! Zu einem Streit gehören immer ZWEI dazu! Und somit ist er NICHT UNSCHULDIG! Aber das sah ihr Sohn nie ein! Ständig ist es seine Mutter, die alles zerstört. "ICH BIN JA GESPANNT WAS AUS DIR WERDEN WÜRDE WENN DU DEINE FAMILIE NICHT MEHR HÄTTEST! KEINEN EINZIGEN TAG BIST DU DANKBAR! DANN BLEIB DOCH HIER! BEI DEINER WUNSCHFAMILIE!" mit fließenden Tränen rannte sie die Treppen runter, wobei Harry sie kurz vor der Türschwelle packte "Ginny-" "Lass mich los!" sie sah in sein Gesicht "Ich bin es satt harry. irgendwann hab auch ICH keine Kraft mehr. Versuch du es gerne Mal. ABer ich bin jetzt raus!" mit diesen Worten verließ sie die Villa und Harry seufzte. "James. Lily. Begleitet eure Mutter bitte zum Auto." beide traten zur türe wobei James zischte "Ich wusste das es keine gute Idee ist herzukommen..." "James!" schimpfte harry. "Geh jetzt" dies ließ sich der Rothaarige nicht zweimal sagen. Sobald die Türe sich schloss, stieg der Schwarzhaarige hoch und sah zu Albus' Freunden. "Dürfte ich einen Moment mit ihm alleine sein, bitte." Scorpius sah lange zur Türe hinter der sein Freund verschwunden war und nickte dann "Kommt leute. Räumen wir den Chaos unten auf." Harry wartete noch, bis sie wirklich im Wohnzimmer wären, dann stellte sich Harry an die Türe. "hey Albus. Ich bins." er legte sanft eine Hand an die Türe. "Es tut mir leid wie es gelaufen ist. Ich wette, deine Mutter meinte es nicht so. Sie....sie ist auch nur eine Hexe, Albus. Sie...weis einfach nicht weiter. Und da kann ich sie verstehen denn...du machst es uns nicht wirklich leicht." er drehte sich mit dem Rücken zur Türe, um sich dann genau davor hinzusetzen. "Ich weis genau, wie du dich fühlst Albus. WIrklich. Immer wenn ich bei deinem Onkel Ron zu besuch gewesen bin, war es für mich die Hölle, zurück zu den Dursleys zu müssen. Ich hatte dir damals von ihnen erzählt, als du einen Brief von deinem Onkel Dudley gesehen hast. Erinnerst du dich ?" räuspert sich "Es ist lange her. Seitdem kam eigentlich nichts mehr von Dudley. Außer...gestern Abend. Dieser Brief ist auch der Grund, warum wir so ungeplant auftauchen mussten. Dudleys Tochter, Fiona. Sie...ist wohl eine Hexe. Sie bekam ein Brief von Hogwarts und...dein Onkel bat mich, zu helfen. Immerhin wissen sie nichts über unsere Welt. Alles ist für sie Fremd.Und ich kann mich nur zu gut in Fionas Lage hinein versetzen, da ich bis Hagrids Besuch, ebenfalls nicht wusste wer ich wirklich bin. Ohne ihn, wäre ich wohl ziemlich verzweifelt. Und so will ich ihr beistehen. Aber nicht alleine, sondern mit euch. Gemeinsam als Familie." Harry seufzt "Ich weis...dass du dir lieber eine andere Familie wünschst. Aber....du bist nun mal ein Potter. Mein Sohn. Das wird nichts ändern. Es...wäre einfach schön dich an meiner Seite zu haben, wenn ich zu dem Ort zurück muss, an dem ich unter schlimmeren Umständen leben musste, als du es von dir selbst behauptest. Also....stehst du an meiner Seite, Kleiner?"

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    • Albus Potter | Dylan & Barry Powell
      Albus verzog den Mund grimmig, als er hörte wie seine Mutter brüllte und dann hinausstürmte. Warum musste es eigentlich immer im Streit zwischen ihnen enden? Nie konnten sie sich vertragen. Immer war er der böse Sohn, der nie hörte. Immer machte nur er ihnen Probleme und alle anderen waren ja so perfekt. Besonders der perfekte James mit seinem perfekten Haus und seinen perfekten Freunden, die jederzeit immer gerne zu Besuch kommen durften. James hier, James da, James dort. Für seine Mutter war doch schon lange klar, wer ihr Liebling gewesen war. Und nur Lilly könnte dies übertreffen und auch nur, weil sie ihr sehnlichst erwünschtes Mädchen war. Aber Albus, tja der zog ständig den Kürzeren. Nur weil er eben nicht so war, wie sie es sich wünschte. Nur weil er... Er schnalzte verächtlich mit der Zunge und drehte seinen Kopf zur Seite, wobei sein Blick auf das Poster die Mannschaft der Chudley Cannons fiel, in denen die Spieler begeistert herumflogen – Albus‘ Lieblingsmannschaft. Warum es hier und nicht bei ihm Zuhause hing, war irgendwie offensichtlich, oder nicht? Immerhin zählte dies schon so lange viel mehr als sein Zuhause als das, was er eigentlich hatte. Es gab nur wenige Ausnahmen dort, die ihn wirklich wie Zuhause fühlen ließen. Die eine Ausnahme sprach gerade von der Tür aus zu ihm, weshalb er auch nicht auf taub stellte, wie er es sonst wohl getan hätte. Er krallte sich in sein Haar, während er jedem Wort seines Vaters nur zu deutlich lauschte. Er knirschte gereizt mit den Zähnen. Nur DAS war der Grund gewesen? Ein elendiges Schlammblut dieser Ekelfamilie von Muggels, die seinen Vater als Kind über alle Maßen gequält hatten?? Und dafür hatte seine Mutter derart überzogen reagiert? Darum wollte man ihn zwingen mitzukommen, ohne das vorher mit ihm abzusprechen!? Wutentbrannt sprang er vom Bett und riss die Türe auf, erschrak jedoch im selben Moment als sein Vater gegen seine Beine kullerte und Albus dabei zu Boden warf. Er zischte schmerzend als er unsanft auf den Hinter gefallen war und sah zu seinem nicht minder verdutzten Vater mit nun schief hängender Brille auf. Albus‘ Mundwinkel zuckten bei dem Anblick merklich auf, ehe er heißer lachen musste. „Dad.. du bist sowas von uncool, weißt du das eigentlich?“ Albus schüttelte kurz den Kopf, ehe er sich im Schneidersitz vor seinen Vater setzte und ihn dann nur wenig später deutlich schmollend, beinahe trotzig ansah. „Darf ich dich was fragen, Dad? Warum.. redet ihr mit mir erstmal, bevor ihr eine Entscheidung trefft? Das gilt nicht nur für mich.. Mum trifft dauernd Entscheidungen für uns, ohne mit uns vorher darüber zu reden. Das.. Das ist nicht fair! Klar, ich bin sicher nicht gerade un-anstrengend.“ Er sah eingeschnappt zur Seite. „Aber das bin ich doch nicht grundlos!“ Er schnaubte aus und schielte aus dem Augenwinkel zu seinem Vater. „Damals.. bei deinen Verwandten. Da wurdest du wirklich wie ein Freak behandelt, oder? Wie so ein.. Außenseiter oder sowas und das nur weil du ein Zauberer bist. Stimmt’s? George hat das erzähl. Und dieser Dudley.. der war doch immer ganz vorn mit dabei! Und jetzt vergisst du das Alles einfach, nur weil seine Tochter eine Hexe zu sein scheint? Ich mein.. ich find‘ das toll, dass du das kannst. Aber ich könnte das nicht und ich versteh’s auch nicht. Ich mein, was erwartest du von mir? In meiner eigenen Familie werde ich wie ein abnormaler Freak behandelt, nur weil ich ein Slytherin bin! Und ich hasse es! Jeder glaubt, dass, nur weil ich dort bin, auch gleich „böse“ bin. Und jeder glaubt, dass auch meine Freunde, nur weil ihre Familien falsche Entscheidungen damals trafen, böse sein müssen! Und glaub ja nicht, dass du das schön reden kannst! Das.. Mum hat es deutlich gezeigt eben. Sie.. hat wirklich gedacht, dass ich das ernst meine. Ihr Blick hat es mir gesagt.. Wenn nicht einmal sie an mich glaubt, was hält mich dann noch groß an dieser Familie – abgesehen von dir? Was, Dad? Warum sollte ich mit zu dieser Familien-Kennenlern-und-Einführungs-Party kommen, wenn mich da doch eh keiner haben will?“


    • Harry hörte zwar die Schritte seines Sohnes, dachte jedoch nicht dass dieser die Türe öffnen würde, weswegen er das Gleichgewicht verlor und nach hinten fiel und Albus dabei zu Boden warf. Im ersten Moment erschrak er etwas, dann lachte er über sich selbst. Langsam stellte er sich auf, drehte sich um und richtet seine Brille "Uncool ? Du hast doch keine Ahnung! haha du hättest mich vor 20 Jahren sehen sollen" Sein Blick beobachtete jede kleine Bewegung des 13 Jährigen Jungen und sah neugierig drein, als er eine Frage stellte. "Nun..." er fuhr sich kurz durch das Haar "es gibt Situationen bei denen die Eltern für die Kinder entscheiden.Aber du weist genau, dass es nicht stimmt, dass es dauernd vorkommt. Deine Mutter und ich lassen euch genug Freiheiten. Wie oft durftest du schließlich schon hier übernachten ? weiter weg von uns, deiner Familie. Selbst an manchen Feiertagen erlaubten wir dir, weg zu gehen. Du weist dass deine Mutter genauso einen Grund hat, so streng zu dir zu sein. Du...bist ihr gegenüber wie eine unbrechbare Mauer. Sie versucht schon so lange zu versuchen die Mauer zu überwinden aber ständig stößt sie dagegen. Wieso lässt du sie nicht einmal durch die Mauer durch, so wie bei mir ? Dauernd enden eure Gespräche im Streit. Das schadet doch euch beide!" erklärte er und setzte sich langsam ihm gegenüber. Der Schwarzhaarige war ein wenig überrascht, als Albus so viel über die damalige Zeit wusste, dann schmunzelte er. George. War ja klar dass er diese ganzen Infos weitergegeben hat. Bestimmt mit besonderer Betonung auf die Momente, wo Fred und er sich einen Scherz bei Dudley erlaubt hatten. Schweigsam lässt Harry seinen jungen aussprechen und lächelt etwas "Klingst du gerade nicht etwas paradox ? Du regst dich über Vorurteile auf und dass man Jemanden beschuldigt nur weil ihre Vorgänger böse waren, kann man dasselbe nicht auch über deine Cousine sagen ? Dudley und ich wir werden niemals freunde sein. Ich habe auch nichts von dem vergessen, was er mir antat. Aber Fiona ist nicht Dudley. Sie könnte anders sein. Solche Seltenheiten gibt es. Zum beispiel mein verstorbener Pate Sirius Black. Er ist der Cousin von Bellatrix und Narcissa Black gewesen, wurde jedoch als Verräter angesehen, da er nichts von diesem Reonblutwahn hielt." legt seine Hand auf seine Schulter "Ich weis leider genau was du meinst. Deine Cousins verstehen sich nicht gut mit dir. Aber was ist mit deinen Onkeln ? Hermione ? Roxanne, Fleur und anderen Verwandten. Du musst lernen nicht alles nur Schwarz - weiß zu sehen. Es gibt immer jemanden der dich liebt. Du musst jetzt natürlich nicht so tun als wäre zwischen deiner Mum und dir alles gut aber...es wäre schön wenn du mitkämst, um zu zeigen dass du Teil unserer Familie bist. Denn egal was geschieht, ALbus. Du bist und bleibst mein Sohn. Nichts kann das jemals ändern." streicht seine Haare.