The golden days are over [Taithleach + Sachiko]

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    • The golden days are over [Taithleach + Sachiko]


      Genre: Fantasy, Drama, Mystery, Romance (BL)

      Jeder kennt sie, diese Nächte, in denen zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen gefühlt nur Sekunden liegen. Keine Träume, keine Erholung – nur eine schwarze, tiefe Leere. Viele Menschen nehmen dies nicht einmal gesondert zur Kenntnis. In einer Welt, in der immer mehr Menschen Tag für Tag am Smartphone hängen, im Hintergrund streamen und sich nur noch dem Konsum hingeben, steht die Welt der Fantasie vor dem Abgrund.
      Die Ressourcen reichen nicht mehr aus, um all das, was in den Bereich der Imagination fällt, am Leben zu erhalten. Gezielt sollen Künstler, Kreative und Menschen mit hohem Potential direkt in die Welt der Fantasie gebracht werden, um dort am Wiederaufbau mitzuwirken. Für die Neuankömmlinge wurde eine kleine Utopie geschaffen: eine Stadt, in der nahezu alles perfekt ist – der einzige Ort der „anderen Welt“, der noch völlig intakt ist.
      X ist dafür verantwortlich, Zielobjekte unter den Menschen ausfindig zu machen und sie auf die andere Seite zu bringen. Jahrelang hatte es ausgereicht, sie für ein paar Stunden hinüber zu holen und ihre Kraft nur kurzfristig anzuzapfen, aber durch den drohenden Untergang der „anderen Welt“ müssen sie dauerhaft dort verbleiben. Früher waren es für die entführten Menschen nur diese Nächte, in denen man in einer Sekunde einschlief und gefühlt in der nächsten wieder erwachte, ohne sich erholt oder ausgeruht zu fühlen. Nun ist es allerdings notwendig, sie dauerhaft in der „anderen Welt“ zu behalten. Die Erinnerung an diese Menschen wird aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht. Es ist, als hätten sie nie existiert. Bei einem neuen Auftrag trifft X auf Y und er erkennt, dass Y das Kind einer Frau ist, die selbst als eine der ersten dauerhaft in der „anderen Welt“ blieb. Eigentlich sollte sich Y an nichts erinnern können, aber als er X bemerkt, erkennt er die Gestalt, die seine Mutter früher erwähnt hatte. Es kann sich zwar niemand an sie erinnern, aber Y weiß noch immer von ihr. X bietet an, ihn mitzunehmen und zurück zu seiner Mutter zu bringen und als Y zustimmt, löscht er seine Erinnerungen an das, was geschehen ist, in der Hoffnung es sei dieses Mal endgültig.
      Von nun an lebt Y in der perfekten Stadt der „anderen Welt“ und seine kreative Energie wird abgezapft, doch immer wieder schaffen es seine Erinnerungen, an die Oberfläche zu gelangen. Wie lange kann X das Geheimnis um seinen Aufenthaltsort und seine verschollene Mutter vor ihm verbergen? Wird Y freiwillig bleiben oder sich dazu entscheiden, den Kampf gegen die Knechtschaft in der „anderen Welt“ aufzunehmen?

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    • Name: Mike Bonheur
      Alter: 24 Jahre (geb. 14.02. / Valentinstag)
      Größe: 182 cm

      Aussehen:
      - dunkelbraune, schulterlange Haare (welche oft zu einem unordentlichen Zopf zusemmengebunden werden)
      - warme, dunkelbraune Augen
      - mittelbrauner Teint

      Charakter:
      Mike könnte man als einen Anführer beschreiben. Er versteht es, wie er mit seinen Mitmenschen umgehen muss, damit sie auf ihn hören - dabei kann er sehr flirtlustig, manchmal mitfühlend, oft euphorisch aber auch autoritär und ernst sein. Eigentlich kommt es dabei sehr darauf an, mit wem er gerade zu tun hat. Was nicht zutrifft, sich aber fälschlicherweise viele einbilden könnten; er zwingt niemanden seinen Willen auf. Es ist ihm egal, wer ihm folgt. Die meisten Menschen folgen ihm aus gutem Willen, vielleicht auch weil er ihnen symphatisch erscheint oder auch einfach weil sie gerade Lust dazu haben. Was jedoch klar ist: er ist ein Weltmeister darin, die Stimmung aufzuheitern.

      Vergangenheit:
      Wälder, Felder und Züge. Eine Reise ohne endgültiges Ziel. Job? Fehlanzeige. Das waren die letzten Jahre, vor seinem Verschwinden. Er war ein Rumtreiber, ein Anführer mit einem kleinen Rudel von 4-7 Gefährten.

      Vielleicht sollte man am Anfang anfangen - nicht mittendrin.

      Mike war Sohn eines französischen >Geschäftsmannes< und einer Frau, die er niemals kennen gelernt hatte. Die Geschäfte seines Vaters liefen gut, aber auch nur deshalb, weil es illegale Geschäfte waren. Er und seine zwei älteren Geschwister halfen schon früh aus, wenn Not am Mann war - sehr zum Leidwesen aller, wie sich schon bald herausstellen sollte. Die Polizei tauchte auf, als Mike gerade 18 Jahre geworden war. Alle drei Geschwister schwiegen über die Geschäfte, die ihr Vater verrichtete, nur einer brach das Schweigen - der Bösewicht selbst. Die gesamte Schuld fiel nun also auf die Schultern der drei Geschwister. 2,5 Jahre hinter Gittern waren die Folge.

      Danach lebte Mike ein Leben, wie es oben beschrieben stand. Er lebte am Rand der Gesellschaft, streifte durch die Gegend, hielt sich mit kleineren Jobs - meist illegaler Natur - über Wasser und traf mit der Zeit immer mehr Menschen, die eine ähnliche Gesinnung wie er hatten. Menschen, die von Zuhause weggelaufen waren. Menschen, die durch einen Unfall alles verloren hatten. Durch die Zeit wurden diese Menschen um ihn herum immer mehr zu seiner (Ersatz)Familie. Er war frei und diese Freiheit tat ihm gut, er lebte und liebte sie. Es gab keine, in Stein gemeiselten, Vorschriften. Er schlief mit wem er wollte, er rauchte Gras wann und mit wem er wollte, er badete nackt in Seen, er tat verbotenes.

      Doch war das alles? Waren das seine Träume, Wünsche, Sehnsüchte? Zum Teil. Wollte er dieses Leben bis zu seinem Lebensende leben? Nein. Seine >Familie< war ihm wichtig, daran gab es keine Zweifel. Und doch gab es tief in seinem Inneren den tiefen Wunsch, endlich eine richtige Familie zu haben und einen Ort zu finden, den er >sein Zuhause< nennen konnte. Oft schwärmte er im beisein seiner Freunde davon, ein Strandhaus in Costa Rica oder Hawaii oder sonstwo zu haben, wo er Cocktails aus Kokosnüssen trinken konnte. Zu dieser Zeit gab es jemand Neues in der Gruppe, einen 19-Jährigen mit seinem kleinen Bruder. Vorallem einer wuchs Mike sehr ans Herz - als Liebhaber. Der kleine Bruder dagegen schien wie sein eigener, kleiner Bruder zu sein. Die Illusion einer richtigen Familie war eine lange Zeit sehr real, sehr greifbar, sehr perfekt.

      Und dann kam die Veränderung. Ein neues Leben. Wieder. Ein neuer Anfang - ohne Erinnerungen. Zumindest anfangs. Ja, vielleicht ist es endgültig vorbei. Vielleicht lebt er das Leben seiner Träume von nun an. Ein Happy End? Vielleicht. Die Zukunft wird es zeigen.

      Besonderheiten:
      - Im Laufe der Zeit hat er sich einige Tattoos stechen lassen, die ab nun seinen Körper zieren.
      - Er fühlt sich von Menschen, nicht Geschlechtern, angezogen.
      - Er hat eine rauchige, schwer beschreibare Stimme.
      - Er ist begabt im Schnitzen und Messerwerfen.
      They're all around me, circling like vultures.
      They wanna break me and wash away my colors.
      I cannot stop this, sickness taking over.
      It takes control and drags me into nowhere.
      I need your help, I can't fight this forever.
      I know you're watching, I can feel you out there.


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    • SIMEON



      Größe: 1,88 m
      Alter: 27 Menschenjahre





      Aussehen: kurzes, weißes Haar, das immer sein rechtes Auge bedeckt;
      das linke Auge ist kristallklar und blau.
      Simeons Statur ist eher stabil – er ist schlank, aber nicht zierlich. Unter seinem Haar verborgen liegt sein größtes Geheimnis. Seine Haut ist heller als es bei Menschen gewöhnlich der Fall ist, aber so weit er weiß, besitzt er auch kein Blut im herkömmlichen Sinne und erklärt sich damit seine Erscheinung.

      Die Wächter:

      Die Wächter sind Wesen zwischen den Welten, deren Ursprung unbekannt ist. Sie wurden weder von Menschenhand geschaffen, noch geboren. Auch sie selbst wissen nicht, was vor ihrer Entstehung passierte. Wächter tragen goldene Augen und besitzen die Fähigkeit, die „andere Welt“ nach den Bedürfnissen der Menschen umzugestalten. Es obliegt ihnen, die „andere Welt“ am Leben zu erhalten – koste es, was es wolle. Alle Wächter sind dazu in der Lage, die Fäden des Schicksals zu spinnen, um den Menschen ein optimales und zufriedenstellendes Leben vorgaukeln zu können. Dies funktioniert in beiden Welten, aber in der realen Welt nur bis zu einem gewissen Grad. Ihre volle Macht können sie nur in der "anderen Welt" nutzen.

      Simeon ist einer der Wächter. Er muss wie alle anderen sicherstellen, dass die „andere Welt“ weiter existiert. Woher die Befehle kommen? Er weiß es nicht, doch er nimmt sie entgegen, einen nach dem Anderen. Im Gegensatz zu reinblütigen Wächtern ist Simeon das Kind eines Menschen und einer Wächterin. Nachdem sein Vater, ein in die Jahre gekommener Schriftsteller, in die „andere Welt“ gekommen war, hatte er sich in die geheimnisvolle Frau mit den wunderschönen, glänzenden Augen verliebt. Bevor sein Ende kam, wurde ihm ein Sohn geboren, der zur Hälfte ein Mensch war.

      Die Halblinge, Praesidia genannt (Wachtposten) haben – im Gegensatz zu den reinen Wächtern – besondere Fähigkeiten. Jeder Halbling hat seine eigene und es kann nie vorhergesagt werden, mit welcher Kraft sie geboren werden. Simeon besitzt die Gabe des Canorum. Wenn er sein verborgenes Auge (golden wie das eines Wächters aber umgeben von einer schwarzen Sklera) zeigt, kann er damit einen Menschen hypnotisieren, dessen gesamte Erinnerungen und Gefühle in sich aufnehmen und neue erschaffen. Allerdings bedeutet das auch, dass Simeon all diese menschlichen Empfindungen in sich aufnehmen und sie durchleben muss. Dadurch, dass er zum Teil ein Mensch ist, fühlt er genau wie ein Mensch, während andere Wächter diese Fähigkeit nicht besitzen. Reine Wächter haben zudem lediglich die Gabe, Menschen die Erinnerungen endgültig zu löschen. Simeon kann, wenn er möchte, alles was er einem Menschen genommen hat, konservieren und für diesen aufbewahren.


      Charakter: Simeon ist ein sanftmütiges Wesen und meist sehr zurückhaltend. Er hat sich dazu entschieden, jeden Menschen mit größter Sorgfalt zu behandeln und bedient sich nicht gerne seiner Wächter-Fähigkeiten. Wenn er es doch tut, dann bewahrt er alle Erinnerungen auf, selbst wenn der dazugehörige Mensch verstirbt. Manchmal hinterfragt er, wer die „andere Welt“ eigentlich leitet oder ob sie es überhaupt Wert ist, dass man sie mit allen Mitteln aufrecht erhält. Seine gewissenhafte Arbeitsweise verschafft ihm viel Anerkennung unter den Wächtern und selbst viele Menschen, denen er begegnet ist, schätzen seine Zuverlässigkeit.
      Spaß und Leidenschaft sind für ihn Fremdworte. Er kennt diese Gefühle zwar, hat sie bisher aber nie ausgelebt. Wenn er Emotionen zeigt, dann oftmals eher Melancholie oder Frustration.

      Background: Wenn ein Halbling geboren wird, dann altert er wesentlich schneller, als ein Mensch. Innerhalb weniger Jahre nimmt er einen erwachsenen Habitus an, in dem er dann verweilt. Halblinge leben mehrere hundert Jahre, wohingegen Wächter - so weit bekannt - so gut wie unsterblich sind. Seine Mutter lehrte ihm alles, was er über seine Fähigkeiten wissen musste und so sammelt er einen Menschen nach dem anderen ein. Während seines kurzen Lebens hat er schon hunderte von ihnen in die "andere Welt" gebracht und er erinnert sich an jeden von ihnen. Einige leben noch immer in der Nähe, so dass er sie gerne von Zeit zu Zeit besucht. Sein neuester Mensch ist ein besonderer Fall, der er sowohl seine Erinnerungen zurückerlangen kann (und das wiederholt) als auch der Sohn einer Frau ist, die Simeon als eine der ersten im Zuge seiner Tätigkeit entführt hat. Er hält daher immer einen Sicherheitsabstand zu seinem aktuellen Schützling, es sei denn er wird gezwungen, das Canorum wieder einzusetzen.