All i need is your Message [Alice & Hera]

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    • Es gibt auf dieser Welt nichts was ich mehr hasse als regen. Inzwischen frage ich ich warum ich mir meine Haare überhaupt geglättet habe. Mein blick fällt auf all die anderen Menschen. Einige weinen, beten oder stehen einfach da. Und es gibt mich. Yuki Aisawa, 17 Jahre alt, am Grab der Familie Aisawa. Die einzige, letzte, lebendige Aisawa. Mit Blumen in Armen, verschmierter Wimperntusche und verheult trauere ich; hinter mir meine beste Freundin und mein bester Freund, die sich nicht trauen nur ein Ton von sich zu geben. Ich fühle mich schrecklich, mein Hals tut weh, meine Augen fühlen sich schwer an und Kraft habe ich auch keine, doch in dem Moment ist es völlig egal. Alles ist mir egal. Mit meinen Gedanken bin ich im Krankenhaus, am Bett meines Bruders. Er lächelte mich so warm an, streichelte liebevoll während ich mich verheult an ihn kuschelte. Bis ich mich beruhig habe, dauerte es eine Weile, dann drückte er mir ein Handy in die Hand. "Yukie, ich habe ein Geschenk für dich. Dieses Handy verbindet dich mit DAISY. Wenn du dich einsam fühlst oder Probleme hast, kannst du ihn jederzeit kontaktieren. Er ist ein ganz lieber Kerl. Er wird dir ganz sicher helfen. Er wird das jetzt an meiner Stelle übernehmen. DAISY wird immer an deiner Seite sein" sagte er und streichelte mein haar glatt. An dem Tag hatte es auch geregnet und meine Frisur ähnelte einem Vogelnest. An dem Tag, als ich zuhause ankam, schrieb ich die erste Nachricht an diesen DAISY.

      Hallo Daisy,
      ich bin's
      Yuki
      Mir geht es gut.


      Ich habe mir versprochen ihn nie all zu sehr zu nerven oder belästigen. Habe mich nie wirklich geöffnet und hielt nicht viel von diesem Typ in meinem Handy. Lieber fresse ich alles in mich hinein, leide allein. Nur heute ist es bisschen anders. Heute haben sich alle, die meinen liebsten Bruder kannten oder liebten, getroffen. Heute leide ich nicht allein. Heute zerbricht mein Herz. Heute realisiere ich es endgültig, dass es kein schlechter Traum ist. Heute wird mir bewusst dass mein Bruder von uns gegangen ist. Wieder sammeln sich Tränen in meinen Augen und ich schreie los. Ich schreie den Schmerz raus und weine. Mein Körper fällt auf den schlammigen Boden, doch das macht mir nichts aus, weil viel schlimmer die Tatsache ist, dass mein Herz in tausende Stücke reißt.
      Ich glaube, es vergingen einige Stunden, bis ich mich einigermaßen beruhigen konnte und als ich wieder um mich schaue, sind nur noch meine Freunde da. All die Zeit standen sie da und teilten mit mir den Schmerz. Wieder erfüllen sich meine Augen mit Tränen, doch diesmal nehmen mich Kim und Kyoji in den Arm, helfen mir auf und bringen langsam zum Wagen. Kyojis Wagen. Unter dem schwarzen Himmel bemerke ich eine große, dunkle, Gestalt unter einem Baum stehen, verschwende aber keinen weiteren Gedanken daran sondern steige ein und auf dem weg nach Hause herrscht stille.
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    • Keiner von uns sagte wirklich ein Wort wenn ich an seinem Bett stand. Schon als ich das Krankenhaus sah, wurde mir übel und wollte nicht hören dass er nicht mehr viel Zeit hatte. Ich kam meistens wenn die Besuchszeit vorbei war, denn dann war es für mich ein leichtes unbemerkt hineinzukommen. Software des Krankenhauses runtergeladen, sämtliche Kameraeinstellungen auf Wiederholschleife draufgespielt und ab gehts hinein. Während ich über mein Handy die tatsächlichen Aufnahmen des Krankenhauses sehe und überprüfe dass mir keiner in die Quere kam. Sein letzter Wille war es, dass ich auf seine kleine Schwester aufpassen und behüten soll und damit ich meine Griffel bei mir behalte - ich meine, ich würde mich ja auch so nicht an die Schwestern meiner Freunde ranmachen- gab er mir ein Handy und betitelte mich als Daisy. Na super... Den letzten Abend brachte ich seine Leibspeise und zogen uns noch einen Film rein bis er einschlief...

      Jeden Morgen sah ich auf meinen Laptop um mich zu vergewissern, dass er noch am Leben ist denn klar habe ich in seinem Zimmer eine Kamera platziert. Wie hätte ich sonst erfahren sollen, dass er an diesem Morgen nicht aufwachen wird...

      Am nächsten Morgen war die Beerdigung und da ich eh schon kaum ein Auge zu gemacht hatte, war es heute schwer wirklich wach zu bleiben. Ich war tatsächlich am Tisch eingeschlafen um eine halbe Stunde wieder aufzuwachen und festzustellen dass ich fast verpennt habe. Ohne auf mein Aussehen oder Hygiene zu achten laufe ich raus.. raus in den strömenden Regen.

      Die Andach konnte ich nicht hören, ich blieb lieber etwas weiter Weg um keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Der Baum unter dem ich stand, bietet mir zwar schutz vom Regen, jedoch war ich vom herlaufen schon wahnsinnig durchnässt.
      Als sich alle verabschiedeten gingen alle und Yuki verschwand in einem Auto. Ob sie mich gesehen hat?
      Als ich mich vergewissert habe, dass alle weg sind, bin ich zu seinem Grab hin. Ich las seinen Namen und brach zusammen.
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      Er war der einzige der mich ständig auf die Palme brachte, mich aufzog und der mich behandelte wie ein Bruder... und jetzt ist er weg.Für immer.
      Ich weiß nicht wie lange ich zusammengekauert dasaß aber iwann holte ich mein Handy heraus, öffnete den Chat mit Yuki und schrieb:
      handy regen.gif
      "Yuki, dein Bruder hat dich immer geliebt und wird auch jetzt noch über dir wachen.
      Er wird dich immer lieben. Ich werde auf dich aufpassen"

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    • Die Wohnung ist so leer dass es fast schrecklich ist. Solch eine Einsamkeit werde ich mich erst wohl oder übel gewöhnen müssen. Ich setzte mich auf meine Couch; die gleichzeitig auch als ein Bett dient und starre aus dem Fenster. Es regnet immer noch wie aus Eimern was mein lockiges Haar nur noch mehr zerstaust aussehen lässt. Nach einer gefühlten Ewigkeit erwache ich aus meinem Tagträumen und merke wie spät es geworden ist; zu spät. Schnell stehe ich auf und schnappe nach meiner Tasche mit all meinen Büchern und Notizen. Meine Hausaufgaben würde ich sowieso nicht mehr schaffen, also bleibt mir nur wiederholen vom Stoff. Mit etwas glück packe ich es meine Aufgaben im Zug zu erledigen, bei Mathe brauche ich es eh nicht mehr versuchen. Nach einer Weile beschließe ich jedoch das eine oder andere für die Schule zu machen.
      Erst kurz nach Mitternacht als mein Handy klingelt bin ich fertig; und das auch nur mit Biologie. Es ist DAISY.

      Danke.
      Aber ich bin groß, ich kann
      selbst gut auf mich aufpassen.
      Mein Bruder ist nicht mehr da,
      also muss ich jetzt allein klar kommen.


      Was denkt er sich? Wer ist er denn überhaupt? Auf mich "aufpassen" schreibt er. Wie stellt er sich das bitte vor?

      Langsam wird es für mich Zeit ins Bett
      zu gehen. Ich habe morgen schule und das
      bereitet ..


      Schnell lösche ich das letzte Wort.

      Langsam wird es für mich Zeit ins Bett
      zu gehen. Ich habe morgen schule und muss
      früh raus.


      Dann lege ich mein Handy auf den Tisch; um jetzt noch zu kochen ist es viel zu spät, also springe ich nur schnell unter die Dusche und gehe dann direkt auf meine Couch. Schlaf bekomme ich nicht viel. Meine Gedanken kreisen um meinen Bruder, die Beerdigung und dann noch die Schule. Das letzte bereitet mir richtig Bauchschmerzen. Besonders beliebt bin ich nicht und das Schülerrat findet immer einen Grund um mir das leben schwer zu machen. Und all das nur weil ich dank meinen guten Noten und dem Stipendium auf der Schule bin.
      Kurz nehme ich mein Smartphone wieder in die Hand; ob ich DAISY schreiben soll?
      Entscheide mich aber dagegen und gehe einfach schlafen.
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    • Schon als ich die Nachricht geschickt hatte, war ich auf dem Weg durch die Schule gegangen.
      Es gehörte zu meiner Aufgabe die Schule mindestens 1x durchzulaufen um eventuelle Eindringlinge die es gerne mal in der Schule trieben zu verscheuchen. Auch Mädls der Schule verirrten sich hier um späte Stunde um mich aufzusuchen, ich meine, ich bin nicht abgeneigt, aber das geht doch etwas zu weit. Schließlich sind diese doch etwas zu Jung für mich.
      Ich schlender durch die Gänge und stelle fest, dass heute wieder eine ruhige Nacht ist. zurück im Keller, schließe ich die Tür hinter mir und setze mich vor meinen ganzen Pcs. Ich bewege kurz die Maus und alle Bildschirme gehen an.
      Ich sehe mir die Kameraeinstellungen an um auch so den Blick in der Schule zu haben. Ich merke das meine Augenlider schwerer werden bis meine Atmung gleichmäßig wird. Jedoch schrecke ich auf als mein Handy vibriert.

      natsuya.gif


      Ich lese Yukis Nachricht und bin erschrocken über ihre Antwort. Ich starre kurz auf ihre Worte und schüttel dabei leicht den Kopf. Dann fange ich an zu tippen.

      handy schreiben.gif


      "Ich weiß, jetzt fühlst du Trauer und Schmerz, unterdrücke es nicht.
      Vielleicht möchtest du gerade nichts fühlen, womöglich möchtest du nie wieder etwas fühlen. Es ist deine Angelegenheit wie du dein Leben führst.
      Nur, vergiss niemals, fühle im Moment, dass was offensichtlich da ist.
      Wir verdrängen so manches, um nicht zu lange leiden zu müssen sodass wir mit 30 emotional bankrott sind. Und treffen wir auf einen neuen Menschen, haben wir immer weniger zu bieten. Aber wenn du dich zwingst nichts zu fühlen, als würdest du gar nichts fühlen, wäre das... Verschwendung. Ich weiß, jeder von dir erwartet, dass du dich zusammenreißt und stark bist, bei mir darfst du gerne auch „schwach“ sein und ich werde da sein und zuhören.Auch wenn der geliebte Mensch physisch nicht mehr greifbar ist, wird er immer in deinem Herzen weiterleben und dich auf diese Weise begleiten.
      Seine Liebe wird immer und überall spürbar sein. Gn8 - DAISY
      "

      Ich schicke die Nachricht ab und warte einen Augenblick. Das zu schreiben, ließ mich auf Hochtouren fahren.
      Zwar bin ich nicht der Typ der Gefühle zeigt, jedoch kann ich diese ziemlich gut in Worte fassen-so denke ich.
      Ich lege mein Handy beiseite, stehe auf und entledige mich meiner Kleidung. Ich spring unter die Dusche und lass das kalte Wasser auf mich prasseln. Dann trockne ich mich ab, schlüpfe in eine Boxershort und lege mich ins Bett.
      Die Decke plaziere ich so, dass ein Bein und mein Unterleib bedeckt ist. Ich lege mein Arm unter meinen Kopf und starre die Decke an bis mir die Augen zufallen.
    • Mein Wecker klingelt viel zu früh. Gut geschlafen habe ich überhaupt nicht, mir tut alles weh und ich bin müde wie noch nie gewesen. Das blinken meines Handy ignoriere ich vorerst, schleiche mich durch die Wohnung in die Küche um mir mein Kaffee zu machen. Während das Wasser kocht, schmiere ich mir ein Brötchen mit dem restlichen Aufstrich, den ich im Kühlschrank finde. "Na super... Ich sollte wohl gucken dass ich einkaufen gehe nach der Schule..."
      Mit einer Tasse, befüllt mit meinem heißen, süßen Kaffee, setze ich mich wieder auch meine Couch und schnappe mir mein Handy, Eine Nachricht von Daisy springt mir sofort entgegen und ich muss leicht schmunzeln. Bei mir darfst du gerne auch „schwach“ sein. Das hätte er wohl gern. Ich bin ein starkes Mädel.

      Mir geht es gut, und mir fehlt auch nichts.
      Ich bin nicht SCHWACH.
      Und ich komme sehr wohl klar.
      Ich lebe, trinke mein Kaffee und
      gehe gleich zur schule.
      Ich führe mein Leben ganz normal weiter.
      Wie jeder andere Teenager auch.


      Ohne weiter über meinen Text nachzudenken drücke ich auf SENDEN. Weitere Zeit verlieren möchte ich nicht, also greife ich schnell nach meiner Tasche und hole die Bücher raus. Bevor ich die Wohnung verlasse möchte ich alles wiederholt haben.


      Es dauert keine 5 minuten und schon stehe ich am Bahnhof. Über meine Kopfhörer höre ich System of a Down, dank dem bin ich mehr energiegeladen und die Müdigkeit überkommt mich auch nicht. Im Zug suche ich mir ein Sitzplatz, egal wo, und fange an meine Aufgaben zu machen. Mathe. Ich könnte kotzen und verziehe das Gesicht. "Na Moin, haben wir was vergessen?" höre ich mir all zu gut bekannte Stimme. Die Schülersprecherin. "Es wurde nie gesagt, die Hausaufgaben sind ZUHAUSE zu machen" verdrehe ich genervt die Augen es verschlimmert aber die Lage. "Sag mal wirst du grade frech?!"



      Die weitere Fahrt ignoriere ich sie; Zeit verschwenden möchte ich keine. Und das ist eine gute Entscheidung, denn kurz vor meiner Station werde ich fertig. Ein stöhnen entkommt meinen Lippen, was mich in der Schule erwartet ist mir klar. Die Schülersprecherin ist schon super drauf nach unserer Begegnung.


      "Yuuuuuuki~" springt mich meine beste Freundin an. Das macht sie immer wenn wir uns in der Umkleide sehen. Kim und ich haben zusammen Sport; oder eher unsere Klassen. Sie ist immer für mich da und hilft mir wo sie kann. "Hast du gehört? Wir spielen heute Tennis!" klatscht sie in die Hände und ich werde blass. Diese Sportart konnte ich noch nie gut, Tennis ist einfach nicht mein Ding, aber wohl oder übel muss ich die zwei Stunden überleben.



      Der Lehrer meint es gut mit mir und lässt mich und Kim gegeneinander spielen. Nochmal glück gehabt!
      Nie hätte ich gedacht dass es funktioniert, gut lief es trotztem.
      "Wie läuft es eigentlich mit Kyoji?" - "Wir sind doch nur Freunde!" - "Ja, so sieht ER das. Aber was ist mit dir?" - "Mir geht es gut!" - "Und wann sagst du ihm endlich was du für ihn empfindest?" reden wir und schlagen uns die Bälle zu. Immer das selbe mit ihr. Klar habe ich einen Crush auf Kyoji aber die letzten Ereignisse lassen es nicht zu, dass ich ausgerechnet jetzt mit ihm rede. Er könnte es falsch auffassen oder denken ich möchte eine Lücke füllen nach dem Tod meines Bruders. Mit etwas mehr kraft schlage ich den nächsten Ball "NOCH NICHT!" und es kracht.



      Hektisch schaut sich Kim um und ich folge ihrem Blick.
      Das Fenster.
      "Scheiße" flüstert meine Freundin, greift nach meinem Handgelenk und rennt los. "Es hat keiner gesehen! Wir müssen niemanden sagen dass du es warst! Und leisten kannst du es dir auch nicht! Wir halten die klappe und gut ist" sagt sie als wir uns unter die Schüler mischen. Die Stunde ist so oder so vorbei und es ist an der Zeit unter die Dusche zu gehen.

      "Verdammt was bin ich für ein Tollpatsch" fluche ich während Kim und ich die Umkleide verlassen, dabei renne ich in Kyoji rein der mich anlacht "Was hast du wieder angestellt hm?" Schnell erzählte ich meinem besten Freund was Geschah.
      "Wenn der Hausmeister es spitz bekommt bist du aber dran" lacht er, wird aber wieder ernst "Keine sorge, er wird nicht erfahren dass du es warst!" tätschelt er meinen Kopf "Die stille ist aber ungewöhlich" sage ich vor der Tür unseres Raumes und öffne diese.
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    • Als der nächste Morgen aufbricht, öffne ich ein Auge zuerst. Das projizierte Morgenlicht hat sich definitiv gelohnt. Ich öffne das zweite Auge und strecke mich und gähne übertrieben laut. Dann stehe ich auf, gehe zu meinem Schreibtisch, beuge mich leicht nach vorne um die Kameras zu checken und reibe mir übermüdet die Augen. "Alles im grünen Bereich" murmle ich vor mich hin und gehe in die Küche. Ich nehme einen neuen Kaffeefilter und befülle diesen mit frisch gemahlenen Kaffee. Stopfe es dann in die Maschine, füll das Wasser nach und schalte diese an. Währenddessen mache ich mich im Bad fertig. Fertig im Bad, ziehe ich mich an, schnappe mir eine Tasse, fülle diese mit dem durchgelaufenen Kaffee und gebe ein schuss Milch dazu. Der Geruch lässt mich kurz innehalten und an Italien denken. Verdammt ich brauch wieder Urlaub. Als die Schulglocke erklingt, hatte ich meinen Kaffee schon auf und sperre hinter mir die Tür zu. "Ein weiterer Tag im Irrenhaus" grummle ich und als ich mich umdrehe steht Rej vor mir.
      "G...Guten Morgen Natsuya-kun"
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      Rej, Oberschülerin, beliebt und freundlich.
      "Rej... was machst du hier?" frage ich während ich an ihr vorbeigehe und nach oben gehe. " Wenn du hier gesehen wirst mit mir, bin ich bald mein Job los" schnaufe ich und bleibe stehen. Drehe mich um und nagel sie an der Wand fest. Meine Hände umgreifen ihre Handgelenke jeweils und flüster in ihr Ohr. "Oder willst du wieder Spaß haben? Dann solltest du wissen wann du kommen darfst" sagte ich neckisch und beiße ihr sanft ins Ohrläppchen. Sie schaudert sofort und ein lächeln umspielt meine Lippen. "Spinner..."haucht sie und ich löse mich lachend von ihr. Rej ist die einzige wo ich nicht meine Finger stillhalten konnte und da sie bald aus der Schule ist, war ich einverstanden für ein Verhältnis. Sie streckt sich mir entgegen wobei ihre üppigen Brüste mich streifen. Vor meinen Lippen bleibt sie stehen. "Es ist schon eine weile her" sagte sie grimmig und ich muss lachen.
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      "Ach komm, ich hab auch was anderes zu tun" dann gehen wir verschiedene Wege nach oben. Als es läutet, verschwinden die Schüler in den Klassen und meine Arbeit beginnt. Ich räume den Müll weg, den die Schüler auf den Boden hinterlassen haben, richte die Automaten von Getränken und Süßigkeiten und überprüfe die Vorhänge zwecks Brandschutz. Als ich nach unten gehe höre ich einige Stimmen.
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      Einige Schüler sehen aus dem Fenster. "Boah die Mädchen sehen in Sportklamotten so heiß aus!" sagt einer und verdrehe die Augen. Ich räuspere mich "Habt ihr denn kein Unterricht oder warum glotzt ihr aus dem Fen..." in dem Moment kracht es.
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      "Verdammte scheiße!" Ich sehe aus dem nicht mehr vorhanden Fenster und sehe die Schülersprecherin und Yuki davonlaufen. Anscheinend sieht man dass ich wütend bin, denn die Schüler machten sich schnellstmöglich aus dem Staub wie die Mädchen. Wütend räume ich die Sachen weg bevor sich noch jemand daran verletzt und sperre das Fenster mit Bänder ab. So kommst du nicht davon.
      Ich berichte es dem Direktor der mir Aufträgt eine passende Strafe zu finden. Ich nicke und gehe schmunzelnd in die Klasse von Yuki und warte dort auf sie. Ich lehne mich an den Pult und schaue auf die Uhr.
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      Als die Tür sich öffnet richte ich mich auf und richte meinen Blick auf Yuki.
    • "Sag mal, was habt ihr denn alle?" mache ich lachend die Tür auf und alle stehen da, wie angewurzelt, schockiert und verängstig. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit bemerkte ich einen Mann in Arbeitskleidung am pult stehen. "Ist das der Hausmeister?"
      Mir wird heiß und schwindeling. "Jetzt bin ich dran..." Auch Kyoji scheint ziemlich geschockt zu sein. "Wie hat er es rausgekriegt. Es hatte doch keiner gesehen!"

      Dann legte mein bester Freund seine Hand auf meine Schulter "Ist schon Okay. Stell dich einfach dumm. Es gibt keine Beweise dass du es warst. Solange du die Klappe hälst, fliegt die Sache nicht auf" flüstert er mir ins Ohr und Kim die wie aus dem nichts bei mir erscheint nickte mit dem Kopf "Jeder weiß dass du kaum Geld hast!"
      Ich stehe da, wie bestellt und nicht abgeholt, spüre den Kloß in meinem Hals und habe panische Angst. Jeder weiß dass unser Hausmeister ein sarkastisches, kaltes, perverses Arschloch ist. Und ich traue mich nicht, zuzugeben, dass ich es gewesen bin. Mir läuft es kalt über den Rücken.
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    • Mir gefällt es wie alle erstarren. Unbeeindruckt sehe ich auf die Meute und schlussendlich auf Yuki.
      Wer die Ähnlichkeit zu ihrem Bruder nicht sieht ist blind... Kurz halt ich inne "Miss Kazuhia..." ich richte mich an die Lehrerin "...ein Vorfall in der Schule ist vorgefallen wobei etwas beschädigt worden ist. Ich möchte bitte mir Fräulein Aisawa sprechen." Ihr blick huscht sofort zu Yuki und ihre Miene verfinstert sich "Kann das nicht bis nach dem Unterricht warten?" drängt sie. Nein du alte Schachtel. "Es dauert nur einen kleinen Moment" sagte ich freundlich und gehe an die Schüler vorbei und halte die Tür für Yuki auf. Als sie mir zögernd folgt, gehe ich dann voraus zu dem zerbrochenen Fenster. Wahnsinn wie klein sie doch ist. Als wir vor dem Fenster stehen drehe ich mich leicht zu ihr um.
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      "Es macht keinen Sinn zu leugnen... wenn du es aber versuchen möchtest, nur zu, dann wird die Strafe dafür umso länger und härter" sagte ich gedehnt und sah zu ihr runter. "Ich habe schon mit dem Direktor gesprochen und bevor er es in deine Schulunterlagen einträgt, habe ich ihm versichert, dass es nicht nötig ist und ich etwas passendes finden werde. Also..."

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    • Meine letzte Hoffnung, meine Lehrerin hat mich verlassen. Es gibt kein zurück mehr für mich.
      Bevor ich das Klassenzimmer verlasse, drehe ich mich nochmal um und sage theatralisch "Meine Freunde! Meine Zeit mag gekommen sein, aber ich bedauere nichts! Auch wenn ich jetzt abtreten muss, mein Herz bleib pur und rein bis zuletzt! Erzählt euren Kindern von mir! Und euren Kindeskindern! Mein Vermächtnis soll weiterleben!" und dann fällt hinter mir auch schon die Tür zu. Machen Schulhausmeister sowas normalerweise denn? Bestraften?!
      Ich setzte mein Welpen blick auf und höre gehorsam zu. Vielleicht hilft es irgendwie ja...



      "Es... es tut mir aufrichtig leid für das Fenster.. Wie gesagt ich habe leider nicht die Mittel um das Fenster zu bezahlen..." ich bin den tränen nah. "Was der wohl mit mir anstellt!?" Ich habe panische Angst vor dem Typen. Alle haben es.
      Dann lehne ich mich an der Wand um nicht umzukippen vor hitze.
      "Was wäre in dem Sinne die Strafe?..." frage ich unsicher.
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    • Ihr Welpenblick zieht bei mir nicht und werde streng. Verdammte scheiße, wieso nimmt sie nicht gleich nachdem es passiert ist die Verantwortung in die Hand. "Ich weiß für euch jungen Dinger ist es schwer Verantwortung zu übernehmen aber je früher ihr es lernt, umso selbstbewusster und ehrlicher wird man"
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      "Du wirst mir bei meiner Arbeit helfen, vor und nach der Schule. In der Mittagspause wirst du Mr. Hito bei der Essensausgabe helfen für einen Monat" sage ich schnell und ernst. So leicht kommt sie mir nicht davon -
      außerdem lernt sie dann was fürs Leben.
      "Ach ja... und da deine Freundin erwähnt hatte das du nicht Geld hast wirst du natürlich für deine Arbeit wie jeder andere bezahlt..." ich halte kurz inne "denk also bitte nicht, dass du eine Sonderbehandlung bekommst... ich würde bei jedem so handeln"
      Ich krame für die Bildliche Vorstellung ein Geldstück heraus. " Dein Wöchentlicher Tagessatz beträgt 3.000 Yen und solltest du nicht erscheinen, werde ich nicht nur dein Geld kürzen, auch mein Weg zum Direktor werde ich machen und eventuell doch einen Eintrag schreiben lassen" Ich packe das Geldstück weg und warte auf ihre Reaktion.

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    • Das kann doch nicht sein ernst sein...
      "VOR der Schule?" sage ich baff.

      "Sie nehmen meine ganze Freizeit in kauf Sie irrer!" wenn ich es mir recht überlege übertreibt der Kerl Maßlos "Die Scheibe hat doch keine 100.000.000 Yen gekostet! Das glaube ich nicht!" langsam werde ich wütend. Was soll der Mist?! "Wenn ich dann auch in der Mittagspause aushelfe bleibt keine Zeit mehr für mich zum essen! Ich habe auch noch Unterricht! Sie blödes Arschloch haben doch keine Ahnung wovon sie da reden! Das was Sie hier machen ist Unmenschlich!" Meine Hände ballern zu Fäusten, doch ich atme tief ein und aus.
      "Ich werde nach der Schule helfen, aber VOR der Schule können Sie es vergessen! Auch in der Mittagspause werde ich wie alle anderen meine Pause machen. Wenn es Ihnen also nicht passt, dann gehe ich selbst gerne zum Direktor und stelle mich. Und jetzt entschuldigen sie mich, aber ich habe Unterricht"

      meine stimme ist kalt und gleichgültig aber wo er recht hat hat er recht. Ich muss zu meinen Taten stehen, aber nicht auf die Art, die der verblödete Hausmeister hätte.
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    • Unbeeindruck stehe ich vor ihr. "Schön, dann gehe ich schon mal zum Rektor und berichte den Vorfall" ich drehe mich zum gehen und halte noch mal und schaue über meine Schulter "Keiner hat was gesagt von keiner Pause machen. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, die Essensausgabe ist nur 40 Minuten. 20 Minuten für deine Pause sollten ja wohl ausreichen da ihr ja alle zwei Schulstunden nochmal 15 Minuten Pause habt" Konter ich und gehe ins Direktorrat. Mehr Freizeit als Schule... wie verwöhnt sind eigentlich die Kinder geworden... gelassen gehe ich an die besagte Tür und lege meine Hand auf den Knauf, fragend schau ich zu ihr zurück.

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    • Er blüfft... er blüfft... Verdammt das tut er nicht!!!
      "Warten Sie!" rutscht mir aus, doch was ich sagen will weiß ich nicht. Vielleicht möchte ich nur Zeit gewinnen. Etwas zu spät bemerke ich dass ich an seinem Hemd hinten ziehe; dann spüre ich die hitze in meinem Gesicht steigen. Verdammt.
      Schnell nehme ich meine Hand zurück und lasse den Mann los. Trotzig blicke ich dann zu ihm hoch.

      "Ja... ist ja gut! Ich... Ich mach es..." gebe ich auf. Mit dem Kerl zu diskutieren bringt doch so oder so nichts. Diesen Kampf habe ich ohnehin verloren. Einmal hole ich ich die Luft tief ein und wieder aus. "Ich erscheine dann heute NACH meinem Unterricht bei Ihnen und fange an meine Strafe abzuarbeiten" beim letzten Wort verdrehe ich die Augen. Der Typ mach aus einer Fliege einen echten Elefanten. Er kotzt mich an.
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    • Ich war kurz davor die Tür zu öffnen, da spüre ich ein ziehen an meinem Hemd. Ich drehe mich um und schau zu ihr runter.Ich muss mich zusammenreißen, dass ich bei ihrem Anblick nicht lachen muss. Sie mag vielleicht süß wirken, aber ich habe jetzt in der kurzen Zeit gemerkt, dass sie Feuer unterm Hintern hat. Ich nicke kurz als sie einknickt.
      Bevor sie geht halte ich sie sanft am Arm "Ich weiß... es scheint ich verlange von dir das doppelte als was das Fenster vielleicht kostet, aber so ist das nicht... das wirst du verstehen wenn die Zeit rum ist." Ich bemerke, dass ihr Schnürsenkel offen ist und gehe automatisch nach unten und binde diese. Ich gehe wieder nach oben und bevor irgendeine Anmerkung von ihr kommt sage ich schnell "Wir sehen uns nach deinem Unterricht in der Aula"
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      Dann drehe ich mich um und mach mich wieder an die Arbeit. Als ich im Keller die Tür für Ersatzteile öffne, sehe ich schon das Fenster. "Ein Glück..." Ich gehe schnell in mein kleines Heim nebenan und zieh mich um.
      "Das wird was.."schnaufe ich genervt und gehe wieder zurück. Ich sehe mir das Fenster an "Alleine schaffe ich das nicht" murmle ich und hol mein Handy raus. Ich setze mich auf das gegenüberliegende Sofa und wähle die Nummer von meinem Partner.
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      "Hey Shide kannst du mal rüberkommen und mir helfen ein Fenster einzubauen?" "Hahaha Mensch wie kann denn so ein Ding kaputtgehen?" Ich muss leicht schmunzeln "Ich glaube da hat wohl jemand seine Wut ausgelassen" "Scheinbar aber klar ja ich komm gleich rüber" "Danke Shide ich warte im Keller" ich lege auf und räume den Weg frei.
      Kurze Zeit später stand Shide in der Tür.
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      "Hey" ich blicke auf und grinse. Shide war immer da wenn ich hier Hilfe brauchte und ist es heute wieder.
      "Danke dass du da bist"
      "Klar kein Problem hatte eh grade nichts zutun"
      "Wie geht es Ayomi?"fragte ich.
      "Sie schiebt eine ziemliche Kugel vor sich hin und sieht dabei echt scharf aus" er grinst und haut mir auf die Schulter.
      "Ahh ja" lache ich "Wann ist es denn soweit?"
      "5 Wochen noch"sagt Shide und seine Augen leuchten und ich freue mich für ihn.
      "Also lass uns das Ding einbauen"sagte er und ich nicke.
      Innerhalb von einer 3/4 Stunde war das neue Fenster drin.
      "Trinken wir heut einen?" fragt er als wir die kaputten Sachen nach draußen bringen.
      Als wir es weggeräumt hatten, zünden wir uns eine Zigarette an. Ich zog mein Hemd aus und binde es um meine Taille.
      Gott sei Dank habe ich ein Tanktop angezogen. Der Schweiß rennt mir über die Stirn.
      "Ich muss dringend mehr Sport treiben" seufze ich.
      Shide lacht "Naja, bisschen vielleicht" neckt er mich etwa?
    • Als er mich am Arm packt, blicke ich auf seine Hand. Ganz schön groß. Und raue Hände hat er auch... Aber das ist bei Hausmeistern wohl so. "Doch, sie verlangen viel zu viel" antworte ich etwas genervt. W-was macht er da?! werde ich rot als der Mann runter geht und mir mein Schuh zumacht. Die Geste verwirrt mich. Dann nicke ich jedoch anschließend und betrete mein Klassenzimmer. Alle schauen mich an.

      Ganz schön peinlich. Aber ich lächle und gehe auf meinen Platz, gleich neben Kyoji der mich erwartungsvoll ansieht.
      "Und?" flüstert er mir zu als ich mich setzte
      "Der Typ ist krank!" zische ich "Du wirst mir bei meiner Arbeit helfen, vor und nach der Schule. In der Mittagspause wirst du Mr. Hito bei der Essensausgabe helfen für einen Monat" affe ich den Hausmeister nach und Kyoji lacht; etwas zu laut denn unsere Lehrerin schaut ihn ermahnend an. Sofort kriegt sich mein bester Freund wieder ein und wischt sich die Tränen weg
      "Oh man, du kannst einem echt leid tun" sagt er dann aber ernst.
      Weiter höre ich aber nicht zu, sondern starre auf mein Chat mit DAISY unter dem Tisch. Ob ich ihm schreiben sollte? Ich schüttele den Kopf. Schließlich hat er noch auf meine Nachricht nicht geantwortet.
      Dann packe ich mein Handy weg und höre dem Lehrer zu.

      In der großen Pause gehen wir ( Kyoji, Kim und ich ) in die Mensa um etwas zu essen. Erst sind wir still, doch am Tisch kann Kim ihr Mund nicht mehr halten. "Der Kerl hat sie nicht mehr alle! Das ist Versklavung was er da vor hat! VOR DER SCHULE ...." flucht meine beste Freundin, doch ich bin wieder in meinem Handy. Wieso starre ich denn so darauf?! Ich kenne den Typen doch nicht und allein bin ich auch nicht! Ich habe meine Freunde. Meine Finger bewegen sich und ich bin kurz davor auf "Kontakt Löschen" zu drücken. Doch am ende lasse ich es, packe das Smartphone weg und wende mich an meine Freunde wieder.


      Woran es lag dass der Unterricht so schnell sein Ende fand ist mir ein Rätsel. Ausgerechnet heute hatte ich gehofft dass es siech zieht um mich vor der Strafe irgendwie zu drücken. Ich begleite meine Freunde nach draußen und bleibe dann im Tor stehen.

      "Ich muss dann..." sage ich
      "Oh süße" springt mich Kim an und umarmt mich "Du tust mir so leid" schmollt sie
      Kyoji tätschelt mir wie immer den Kopf und beugt sich runter. So nah wie er meinem Gesicht kommt werde ich rot. "Du packst das schon" zwinkert er mir zu und lächelt mich warm an. Gott, ich werde schwach!
      Wir verabschieden uns und ich begebe mich Richtung Aula.
      Wiedermal schaue ich auf mein Handy. Nix. Ein stöhnen entkommt meinen Lippen und als ich vor der Aula stehe ein verzweifeltes Seufzen. Ich will nicht! weine ich innerlich
      When your typing up a good roast you be like
    • Als Shide gegangen war, machte ich mich wieder an die Arbeit. Erst, mache ich mich an den Rasen und mähe ihn, dann gehe ich in die Garten AG. Als ich auf dem Dach ankomme lehne ich mich lächelnd an das Türchen und beobachte Setsuna.
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      "Das machst du aber schön" necke ich sie. Als sie sich umdreht und mich sieht lächelt sie.
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      "Hey du Lustmolch" ruft sie mir zu, steht auf und kommt auf mich zu.
      "Nicht so frech Fräulein" knurre ich und hebe mit einem Finger ihr Kinn an. Ihre röte im Gesicht nimmt zu und muss ein grinsen unterdrücken. "Wer ist hier ein Lustmolch" sage ich leise und nah an ihre Lippen. Dann entferne ich mich.
      Sie sieht mich empörend an und stemmt ihre Arme in die Hüften.
      "Na gut, was brauchst du?" sie richtet sich etwas.
      "Hast du die Samen eingepflanzt die ich dir vor einem Monat ungefähr gegeben habe?"
      "Klar, einen Moment ich bring sie dir" sie verschwindet einen Augenblick und bringt mir drei kleine Pflanzen.
      "Super danke!" ich nehme ihr diese entgegen.
      "Du weißt aber dass ich das auch machen kann oder?" sie sieht mich verwirrt an.
      "Ja aber du sollst dich auch mal schonen... du bist hier schon so fleißig" ich zeige auf die Blumenpracht auf dem ganzen Dach. Es ist wirklich schön hier geworden...
      Wir sehen und beide gedankenverloren um "Ich hoffe dein Nachfolger wird es in Ehren halten"
      Sie grinst und nickt "Danke dass es dir auffällt"
      Ich nicke, bedanke mich nochmal und verabschiede mich dann.
      "Warte!" sie hält mich am Arm fest und vergewissert sich dass uns niemand sieht. Sie geht auf Zehenspitzen und küsst das Ende meiner Mundwinkel. "So kommst du mir nicht davon" verlegen schaut sie zu mir hoch und ich muss lächeln.
      Als sie das sieht, strahlen ihre Augen "Komm bald mal wieder vorbei" sie winkt mir zum Abschied und ich gehe kopfschüttelnd nach unten.
      Ok, Setsuna und ich hatten auch für kurze Zeit ein kleines Abenteuer...
      Unten angekommen, schnappe ich mir noch eine kleine Schaufel und mache mich dran die kleinen Dinger einzupflanzen.
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      Ich lächel leicht als ich fertig bin und gieße die Pflanzen. Dann gehe ich mir kurz was zum trinken holen.
      Am Automaten nehme ich mir was raus und öffne diese Vorort. Als ich gerade einen Schluck nehme, kommt ein Schüler aus einer Klasse und nimmt sich auch ein Getränk.
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      Erst jetzt bemerkt er mich und wird starr.
      "Äh en... entschuldige"
      Bevor ich antworten konnte bzw. Fragen konnte, geht er rücklings in sein Klassenzimmer zurück.
      Ich hebe meine Augenbraue, werfe die Dose weg und schau auf die Uhr.
      Jetzt müsste Yuki bald aus haben.... ich gehe in mein Verließ und schnappe mein Handy. Oh sie hatte geantwortet.
      Als ich ihre Nachricht lese bilden sich Falten auf meiner Stirn. Automatisch fange ich an zu tippen.

      Schwäche zeigen bedeutet auch stark zu sein, denn dadurch,
      dass du es tust, stehst du zu dir und deinen Gefühlen.
      Das Gefühl, schwach zu sein, darf man zulassen... man muss es sogar,
      damit daraus neue Kräfte für die nächsten Herausforderungen geboren werden.

      Die ganze Sache ist vielleicht seltsam, freakig. Wie wenn du dir dabei von außen selbst zusiehst aber das was du vielleicht als seltsam empfindest, ist schlichtweg Angst.
      Lass es zu, lass dich darauf ein, akzeptiere sie und dann überwinde sie.
      Ich bin für dich da - Daisy


      Ich muss mich kurz räuspern und gebe die Zeit an, wann die Nachricht zukommen soll und zwar genau dann,
      wenn Yuki und ich arbeiten. Dann gehe ich - nachdem ich abgeschlossen habe - wieder nach oben.
      Als es dann klingelt und die Schüler alle stürmisch nach Hause gehen, gehe ich zur Aula und sehe Yuki.
      "Schön dass du da bist, lass uns gleich loslegen...Ich gehe mit dir alles zusammen durch und ich möchte,
      dass du das dann selbstständig nach der Schule machst. Danach kannst du nach Hause gehen.
      Sollte ich bemerkten das du mich bescheißt, gibt's Aufgaben dazu" sage ich klipp und klar.
      Ich sehe kurz zurück um zu sehen ob sie mir folgt.
      "Deine einzige Aufgabe nach der Schule wird es sein, den kompletten Müll zu sammeln und hinter die Schule zu bringen. Wie gesagt, danach kannst du nach Hause." Als ich mich nochmal umdrehe, höre ich ihr Handy vibrieren. Ich hebe eine Augenbraue "Das Handy ist währenddessen entweder aus, stumm oder in deinem Fach... Ablenkung brauchst du nicht, sonst wirst du morgen hier noch verweilen"
    • Schön dass ich da bin?! Was ist das für einer. Als ob ich freiwillig hier wäre!



      Ich folge ihm und höre zu. Tatsächlich ist es halb so schlimm, die Schule ist jetzt nicht die größte, die meisten Schüler sind dann nicht mehr da und dann bin ich ja schon fertig. Ein schmunzeln erscheint auf meinen Lippen. Gut für mich.
      Als mein Handy vibriert schrecke ich auf, ich muss es völlig vergessen haben auf stumm zu schalten. Sein strenger blick überrascht mich trotzdem. Auch ich ziehe eine Augenbraue hoch und verschränke meine Arme vor der Brust
      "Ähm, du bist kein Lehrer, das weißt du schon oder? Und das hier ist meine Strafe. Mein Unterricht ist aus, das heißt doch, es ist egal wie lange ich für meine Aufgabe brauche Hauptsache der Müll ist weg oder nicht?" ich muss frech grinsen "Also kann es dir als HAUSMEISTER" seinen Beruf betone ich extra "egal sein ob ich am Handy bin oder nicht"



      Um mir aber nicht noch mehr ärger zu bereiten, mache ich mein Handy auf Stumm und packe es weg. Der Text von Daisy war nicht besonders kurz und ich werde bestimmt eine Weile brauchen um es zu lesen und zu antworten. Da kann man nichts machen.
      Der blöde Hausmeister drückt mir dann einen Müllsack in die Hand und verschwindet. Wohin auch immer.

      Ich gehe auf's Dach, um dort zu schauen, ob es sauber ist. Mein glück, dass nicht so viele Schüler hier ihre Pause verbringen. Meist sind es Pärchen oder verliebte. Einer der Gründe warum es hier oben immer sauber ist. Erleichtert setzte ich mich im Treppenhaus auf der höhsten Stufe und hole mein Handy raus.



      Ich bin's, Yuki.
      Weißt du, was ich grade mache?
      Ich sammle in der ganzen Schule den Müll ein.
      Ich habe nämlich ein Fenster zerdeppert
      und kann den Schaden nicht bezahlen.
      Also muss ich ihn abarbeiten.


      Ich lese es mir nochmal durch und lösche ein paar Sachen.

      Ich bin's, Yuki.
      Weißt du, was ich grade mache?
      Ich sammle in der ganzen Schule den Müll ein.
      Ich habe nämlich ein Fenster zerdeppert und jetzt

      ist das meine Strafe ''^^


      Dann drücke ich auf SENDEN und grade als ich weiter möchte, höre ich Stimmen auf dem Dach.
      "Hören Sie endlich auf damit! Wissen Sie nicht, worauf das hinausläuft?!" Das ist doch die Stimme der Präsidentin der Schülerversammlung und Herr Arai. Ei, ei, ei, was ist denn da los? Vorsichtig werfe ich einen Blick hinein und mir läuft es kalt über den Rücken. Die Präsidentin weint. Also irgendwas ist da im Gange... Führen die eine Beziehung? Das ist doch Tabu! Ein Skandal...
      Aber ich entscheide mich an meine Arbeit zu machen. Es geht mich nichts an.

      Nach 2 Stunden bin ich fertig und bringe den Müll nach hinten, genau so, wie der Hausmeister es verlange. Erleichtert holte ich mein Handy raus, um die Uhrzeit und Nachrichten zu checken.
      "Sieh an, Sieh an! Das arme Mädchen"
      Hmmmm?...
      "Was ist denn das, was du da in der Hand hältst? Ich glaube nicht, dass wir dir die Erlaubnis erteilt haben, ein Handy mitzuführen."
      3 Typen aus der Schülerversammlung kommen auf mich zu, der mit der großen Klappe, kommt mir dann doch etwas zu nah, schnappt sich aber nur mein Handy und die anderen 2 halten mich fest "HEY!!!!"
      Der großmaul richtet seine Brille und grinst gemein "Dieser Ungehorsam muss bestraft werden. Das Gerät wird hiermit konfisziert. Bei der Gelegenheit wollen wie doch gleich mal darin herumschnüffeln" entsperrt er mein Smartphone und mir wird heiß. Ist sowas überhaupt erlaubt?! Ich versuche mich aus den Händen der Jungs zu befreien, Zwecklos. "IHR VERDAMMTEN LÜGNER! SEIT WANN BRAUCHE ICH DENN FÜR EIN HANDY EURE ERLAUBNIS?!! GIB ES ZURÜCK!" ich bemerke wie mir die Tränen kommen. Die Jungs fangen an zu lachen "Ha ha ha, Guck mal die heult ja gleich!" Das lässt mich dann tatsächlich weinen "GEBT MIR SOFORT MEIN HANDY ZURÜCK! BITTE!!! Da-Das ist für mich sehr, sehr wichtig!"
      When your typing up a good roast you be like
    • Als sie mich ankeift gebe ich nur zurück "Ich bin zwar nicht dein Lehrer, doch ich bin für dich verantwortlich und jetzt mach dich ran" entnervt drücke ich ihr die Müllbeutel in die Hand und gehe. "Ach ja und natürlich neue Müllbeutel reinmachen!" ein kleines lächeln macht sich auf mein Gesicht breit. Die Putzfrau ist schon da und macht sauber.
      Wir nicken uns zu und mach mich ran ein Spint zu säubern. Verdammte Mistkerle wenn ich euch mal erwische der Spint ist voll mit üblen Sprüchen und ich hoffe, die Person hat es nicht gelesen und wenn schon, dann hoffe ich nimmt die Person es nicht zu Herzen. Denn ich kenne einige, die es dann sehr Persönlich nehmen würden...
      Nachdem ich den Spint gesäubert habe, ging ich auf Patrouille und stelle fest, sie hat ihre Arbeit gemacht.
      Ich schaue zum Fenster wo der Müll liegen sollte und sehe sie. Ich gehe nach unten um mich bei ihr zu bedanken und bevor ich bei ihr war, kommen Typen auf sie zu. Ich erblicke nur den Rücken von den Burschen. Als ich aber dann sehe wie sie ihr das Handy aus der Hand reißen, und sie anfängt zu weinen, bleibt mir das Herz stehen. Ich gehe auf die Jungs zu, die trotz ihrer Größe kleiner als ich sind. Ich muss mich zusammenreißen um nicht gleich handgreiflich zu werden.
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      "Na na wen haben wir denn da?" meine Stimme ist eiskalt und bedrohlich.
      Gänsehaut bildet sich auf der Haut des Jungen und sein Blick geht langsam zu mir.
      "R...Rishaki" sein stottern lässt mich lächeln.
      "Korrekt" ich stelle mich vor Yuki und sehe die Jungs an.
      "Was bildest du di..." fängt einer an.
      "Seito richtig?" der Junge wird blass.
      "Wo.. Woher kennst du.."
      "Das tut nichts zur Sache doch wenn ich euch noch einmal erwische wie ihr jemanden schikaniert, dann wird es nicht nur einen Eintrag geben sondern auch ein Schulverweis... und soweit ich weiß, sollte das nicht passieren wenn man in der Schülerversammlung ist. Nichts wahr?"
      "Woher weißt du das alles?!"
      "Ich bin zwar nur der Hausmeister aber ich überall meine Augen und Ohren" knurre ich.
      "Das wird dir noch..."
      "Drohst du mir etwa?" mein lächeln wird breiter.
      "Gibt ihr das Handy zurück und lass uns verschinden, wir können es uns echt nicht leisten Tsuka!"
      Ah sehr gut ich hab den Namen Wir starren uns noch kurz an und gibt ihr dann das Handy.
      "Kommt ziehn wir ab" Tsuka geht und seine Lakaien folgen ihm.
      Meine Körper fühlt sich heiß an und spüre meine Hände zittern. Ich drehe mich zu ihr um und sehe, wie sie das Handy wie ihr größten Schatz umklammert. Wieso ist ihr das so wichtig? Ich bemerke das es schon dunkel geworden ist.
      "Ich bring dich nach Hause ohne wenn und aber " ich gehe zum Schultor höre aber keine Schritte hinter mir.
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      "Na komm schon, ich gehe auch von mir aus vier Meter hinter dir" ich versuche leicht zu lächeln um sie vielleicht doch noch in Bewegung zu setzen.
    • Alles geschieht so schnell. Auf einmal ist der verblödete Hausmeister da; mein Sichtfeld ist durch die Tränen begrenzt und die Stimmen hören sich so weit weg an, fast wie ein Echo am ende des Tunnels. Zu schnell, denn plötzlich spüre ich keine Hände mehr auf meinen Armen und in meiner Hand befindet sich mein Handy wieder. Mein Griff wird fester, als würde mir jemand erneut versuchen es wegzunehmen. Wenn er nicht gewesen wäre... Ich drücke es noch fester an meine Brust und fange richtig an zu weinen. Das Handy ist das einzige, was mir von meinem verstorbenen Bruder noch übrig geblieben ist, sonst habe ich nichts. Kein Bild, kein Kleidungsstück, nur das Handy. Das ist das letzte, greifbare.
      Es dauert eine Weile bis ich mich beruhige. Dann wische ich mir meine Wangen trocken und blicke auf. Verdammt, es ist schon spät. Dunkel und ich muss noch meine Hausaufgaben machen.. So ein Mist!
      Rishaki hatte etwas gesagt, doch ich hörte ihm nicht zu. In dem Moment schaltete ich mein Handy an um meine Nachrichten zu prüfen. Nichts... Ob Daisy genau wie ich ein Schüler sei? Nein, sonst wäre er doch nicht mit meinem Bruder befreundet gewesen. Ein alter Sack ist es also auch nicht.
      Ich nehme Schritte wahr und schaue mich um. Der Hausmeister steht im Tor und blickt mich mit seinem komischen grinsen an, das wohl hätte ein lächeln sein müssen. "Na komm schon, ich gehe auch von mir aus vier Meter hinter dir" Ich nicke nur stumm.

      Meine Schritte sind langsam und schwer. Kraft habe ich keine, bin ganz schön erledig. Nicht nur, dass die letzten Tage schrecklich waren, die Schule anstregend und dann noch diese blöde Strafe. Es ist kaum auszuhalten - ich will doch nur mein altes Leben wieder. Mit meinen Eltern und meinem Bruder. Ich will ihn wieder lachen hören, ich will dass er mich kitzelt bis ich vor lachen Bauchschmerzen bekomme. Ich vermisse ihn so sehr, es tut so weh, dass meine Augen sich wieder mit Tränen füllen. Der Schmerz ist unerträglich.

      Der Wind lässt mich zittern. Es ist inzwischen wirklich kalt geworden, nun wird es wohl an der Zeit, nach meinem Schal zu suchen. Den ganzen Weg lang sage ich kein Wort zu Rishaki, drehe mich nicht um, sondern gehe langsam vor mich hin, bis zu einem 20 Stock Gebäude. Dann schaue ich hoch, zu meinem Fenster. Dunkelheit. Auf dem 12ten stock ist meine Wohnung. Meine leere, einsame Wohnung.
      Vor der Haustür drehe ich mich zu dem Mann um, blicke ihn jedoch nicht an und stotter los "D-danke für heute. Sie hätten sich nicht einmischen müssen aber... trotzdem danke..." Mein Gesicht wird warm und ich ärgere mich über die röte, die meine Wangen färbt. Warum werde ich jetzt denn so verlegen?! Das ist doch nur ein blöder Hausmeister! Er lässt mich ackern! Kein Grund nervös zu sein!
      When your typing up a good roast you be like