σηє ριє¢є ❦ Grown Up Strawhats! ❦ [Marien & Saki]

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    • σηє ριє¢є ❦ Grown Up Strawhats! ❦ [Marien & Saki]

      Gɾσɯɳ Uρ Sƚɾαɯԋαƚʂ!
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      Vorstellung zu "Gɾσɯɳ Uρ Sƚɾαɯԋαƚʂ! [Marien & Saki]"'
      Romance, Comedy, Drama, Adventure
      @Marien = Selicia
      Saki = Ace

      ❦ Portgas D. Ace

      Er konnte es nicht fassen. Erneut sah er diese Gitter von innen. Auf dem kalten Steinboden sitzend und mit Seesteinketten angekettet. Wie konnte das passieren? Es waren einfach zu viele gewesen. Eine ganze Flotte an Marineschiffen, welche die Thousand Sunny umzingelt hatte. Ruffy hatte schon große Mühe sich die Soldaten vom Leib zu halten, ebenso wie die anderen seiner Besatzung. Sabo und Koala waren mit sich beschäftigt und Ace? Ace wollte seine Brüder und Freunde um jeden Preis beschützen und achtete nicht auf seine Umgebung. Schon wieder nicht. Und diesesmal waren es sogar nur Marinesoldaten, nicht wie damals, dass es Teach war!
      Ein leises Knurren entwich ihm, bevor er sich ein wenig nach vorne beugte und seine Stirn gegen den kalten Steinboden legte, die Augen etwas zusammen gekniffen und die Zähne aufeinander gepresst. Er musste hier wieder raus. Allein, dass er Sabo noch in Gefahr gebracht hatte. Auch dieser war hier drin. In einer Zelle nebenan. Wegen ihm. Es war ein Glück, dass Ruffy es hier weg geschafft hatte und das Dank seiner Freunde und der Funktion seines Schiffes, welches Dank Franky alles hatte, um schnell entkommen zu können.
      "Hey."
      Ace hörte die Stimme nebenan, welche er das letzte halbe Jahr schon beinahe täglich gehört hatte, nachdem so lange Zeit, so viele Jahre kein Lebenszeichen von ihm kam. Langsam öffnete die Feuerfaust die Augen, drehte den Kopf zur Seite und sah in das Gesicht des Blonden, welcher ihm aufmunternd zugrinste, wie es Ruffy sonst immer tat. "Lass dich nicht so hängen. Da waren einfach zu viele. Ein Wunder, dass nur wir beide hier fest sitzen. Das hätte ganz schön böse ausgehen können."
      Ja, es hätte wirklich schlechter ausgehen können, als jetzt und dennoch machte er sich dafür verantwortlich. Hätte er besser aufgepasst. Hätte er die Marine früher gesehen, wie er es sonst getan hatte. Dann wären sie jetzt nicht in dieser Lage. Und so wie er Ruffy kannte, so würde dieser alles tun, um in diese Basis hier zu gelangen und ihnen raus zu helfen. Mit dem Risiko selbst noch gefangen zu werden, auch wenn er Ruffy vertraute. Das stand natürlich außer Frage.
      "Maaan du hast dich echt nicht verändert, was? Du machst dir immer viel zu viele Gedanken, weißt du das eigentlich?"
      Erneut ergriff Sabo das Wort, während er sich an die Wand lehnte und den Blick in Richtung Decke wandern ließ, während man oberhalb die Schritte der Soldaten hören konnte, ebenso wie dumpfe Stimmen, als sie sich miteinander unterhielten. "Wir kommen hier schon noch raus, du wirst schon sehen. Es ist einiges an Zeit vergangen, seit dem Krieg damals. Ruffy ist stark geworden und du musst dich jetzt erst recht ran halten, damit du nicht irgendwann als kleiner Bruder betitelt wirst." lachte der Blonde, was Ace nun dennoch ein Lächeln auf die Lippen schleichen ließ.
      "Als ob... Ruffy ist stark, aber ich überhol ihn schon wieder. Stärker als du bin ich ja schon seit unserer Kindheit." Nun bildete sich langsam ein Grinsen auf sein Gesicht, bevor Ace sich nun wieder aufrichtete und tief einatmete. Sabo hatte sicher Recht. Es waren doch nur Marinesoldaten. Mit denen wurde Ruffy locker fertig, wenn er wusste, mit wem er es zu tun hatte. Sie hatten lediglich den Überraschungsmoment ausgenutzt und hatten deswegen bessere Chancen.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Selicia


      "Wer bewacht die Gefangenen?" Anstatt einer Antwort starrte man sie nur verwundert an. Sie kannte den jungen Matrosen vor sich nicht, aber sie war ihm offenbar gut bekannt. Nun, man konnte sie dank ihrer herausstechenden Augen auch nur schlecht verwechseln. "Antworte!", befahl Seli nun etwas nachdrücklicher als sie noch immer keine Antwort erhalten hatte.
      Der Junge vor ihr salutierte erschrocken und stellte sich umgehend gerade auf, als hätte man ihn geohrfeigt. "Matrose Hendrisch und Jokki, Ma'am", berichtete er endlich.
      "Leutnant und nicht Ma'am", verbesserte die nur ernst und blickte an dem jungen Braunhaarigen vorbei zu dem langezogenen Gang hinter ihm, welcher bei der Treppe zum Kerker endete.
      "Natürlich Leutnant Nekomata, tut mir leid." Hatte er bis eben schon stramm gestanden, wirkte er nun wie eine Statue.
      "Solange es kein weiteres Mal vorkommt, soll es dir verziehen sein." Langsam wanderte ihr Blick wieder auf den jungen Marinematrosen. Er mochte vielleicht fünfzehn, maximal sechszehn Jahre als sein und war sicherlich einen halben Kopf kleiner als sie. Ohne ihm weitere Beachtung zu schenken, schritt Seli nun an ihm vorbei, den Gang entlang.
      Nur die leise und vorsichtig ertönende Stimme des Jungen ließ sie noch einmal inne halten. "Es mag mich nichts angehen, aber was wollen Sie von den Gefangenen? Ich habe den Befehl erhalten, niemanden ohne guten Grund zu den beiden vor zu lassen."
      Silicia musste ihm den Mut zugestehen, sie so zu hinterfragen und das obwohl man ihm die Furcht in den Augen quasi ansehen konnte. "Ich wurde mit der Befragung der beiden Gefangenen betraut", gab die junge Frau nun vor und musterte den Jungen durchdringend. "Solltest du mir nicht glauben, kannst du dich gerne bei Kapitän Testa überzeugen lassen."
      Von ihrem festen Ausdruck erschrocken, machte der Junge einen Schritt zurück und schüttelte heftig den Kopf. "Nein, nein! Natürlich glaube ich Ihnen, Leutnant. Tut mir leid, dass ich Sie aufgehalten habe." Es folgte eine tiefe Verbeugung, die die Blondhaarige nur mit einem kurzen Nicken abtat.
      "Auch das sei dir vergeben", meinte sie leise, bevor sie sich wieder dem Weg vor sich zuwendete. Etwas Mitleid hatte sie schon mit dem Jungen, welcher schon sehr bald die Konsequenzen seiner Leichtgläubigkeit würde tragen müssen. Aber Seli konnte sich damit nun nicht mehr befasse. Wahrscheinlich würde sie den Jungen nach heute Abend kein zweites Mal mehr sehen.
      Ohne hast wanderte sie die gewundene Treppe zu der dunklen Gefangenenetage ab. Wie der Junge gesagt hatte, hatte man nur zwei Wachen abgestellt, welche die junge Frau zunächst verwundert musterten, ihr dann aber grüßend zunickten. Niemand durfte unerlaubt hier herunter kommen, dafür hatte der Junge oben bereits sorgen sollen. Allerdings waren halbe Kinder wie er einfach zu manipulieren, allerdings rechnete man innerhalb der Marine kaum mit Verrätern, erst recht nicht bei einem Leutnant wie ihr. So traf es die beiden Wachen vollkommen unvorbereitet, als Seli ihnen in einer fließenden Bewegung die Fäuste in den Nacken stieß und beiden dabei einen Teil ihrer Electro-Fähigkeit spüren ließ. Keiner von beiden konnte das Bewusstsein aufrechterhalten. Noch während sie in sich zusammensackten, trat die junge Frau auch schon an die beiden Zellen heran und blickte auf die beiden Männer darin hinab. "Ich werde euch beide hier rausholen", verkündete sie gelassen und zog unter ihrer Uniform ein kleines Bund Schlüssel hervor. Es hatte sie erschreckend wenig Zeit gekostet, die passenden Schlüssel für Zelle und Handschellen der beiden Piraten aufzutreiben. Die Marine war schon immer etwas zu selbstsicher gewesen und musste dringend lernen seine Sicherheitsprotokolle zu verbessern. Doch im Moment wollte sich Seli keineswegs darüber beschweren.
      Ohne jegliche Hast beugte sie sich vor und bearbeitete bereits das Schloss von Feuerfaust Ace. Nachdem sie auch die Zellentür zu seinem Freund aus der Revolutionsarmee aufgesperrt hatte blickte sie zwischen den beiden noch immer in Handschellen liegenden Männern hin und her. "Ich werde auch helfen, aus der Basis zu entkommen, ohne großes Aufsehen zu erregen." Dann hockte sie sich vor beide und starrte erst den Blondschopf und danach Feuerfaust Ace ernst und durchdringend an. "Aber ich werde euch nicht nur hier raus bringen, sondern euch auch begleiten. Ihr werdet mich mit auf euer Schiff nehmen. Haben wir einen Deal?" Auffordernd hielt sie dem Schwarzhaarigen die Hand entgegen. Natürlich wäre es riskant ihr Angebot anzunehmen. Immerhin könnte sie auch ein Spion sein, die das Ziel verfolgte, auch den Rest der berüchtigten Piratenbande gefangen zunehmen. Allerdings hoffte sie im Moment darauf, dass die beiden das Risiko akzeptierten, solange sie von der Basis fliehen konnten. Sie kannte sich hier immerhin deutlich besser aus als die beiden, und würde sie problemlos raus führen können. Was ihr eigentliches Ziel dahinter war, brauchten die beiden noch nicht wissen, ihr war es nur wichtig, dass sie das Piratenschiff erreichte.

    • ❦ Portgas D. Ace

      Und schon war Ace wieder der jenige, den Sabo auch kannte. Er konnte es gar nicht leiden, wenn er sich selbst so fertig machte, obwohl er überhaupt nichts für ihre jetzige Situation konnte. Sie hätten alle besser aufpassen müssen und vorallem vorbereitet sein müssen. Es lag also nicht nur an Ace seine Aufmerksamkeit auf alles in seiner Umgebung zu richten, so wie er es wohl dachte. Ein leises Seufzen entwich dem Blonden, ehe er die Augen für einen Moment schloss. "Aber ich denke, dass wir ein paar tage hier feststecken werden. Also versuch nicht den Kopf zu verlieren oder gar deinen Willen. Sowas wie im Marine Fort will ich gar nicht mehr sehen. Dich einfach deinem Schicksal hinzugeben, während alle anderen um dein Leben kämpfen. Du hast immerhin noch ein Ziel, das du meistern musst. Dann kannst du dich niederlassen." sprach er, bevor er den Blick zu der Feuerfaust wandern ließ, welcher mit geschlossenen Augen an der Steinwand lehnte und etwas nickte.
      Er wusste ja, dass Sabo Recht hatte. Und er weiß bis heute noch nicht, was ihn damals geritten hatte einfach alles so hin zu nehmen, wie es kam. Wie sein Vater damals, den er zu Anfang so verabscheut hatte und nun... Seine Entscheidung auf dem Schafott war auch nicht anders gewesen als die des Gol D. Rogers. Doch hatte dieser noch einen Grund gehabt doch Ace? Er hatte keinen Grund, wieso er sich dazu entschied. Er hatte gegen Teach verloren, wurde der Marine ausgehändigt... Sein Tod wäre kein ehrenvoller gewesen und das musste ihm jetzt erst klar werden. Jetzt, als schon alles hätte zu spät sein können.
      "Maaan, Sabo. Reib es mir nicht noch länger unter die Nase, ok? Ich hab es ja verstanden." meinte er daraufhin und drehte den Kopf ein wenig zur Seite, bevor er erneut Schritte hörte, welche bis zu den Zellen zu hören waren. Ein kurzes Keuchen, gefolgt von einem dumpfen Aufprall, als wäre jemand zu Boden gegangen. Ace runzelte etwas die Stirn, ebenso wie der Rebellenführer, bevor die beiden sich ansahen. Doch keiner von ihnen konnte sich erklären, was gerade vor gefallen war, bis eine junge Frau vor ihnen stand. In ihrer Hand ein Schlüsselbund.
      Doch ihre Worte, welche sie den beiden gegenüber aussprach, als sie die Zelle öffnete, brachte beide dazu einen misstrauischen Blick aufzusetzen, besonders Ace, welcher sowieso von allen die schlechteste Erfahrung mit der Marine gemacht hatte. "Du willst uns helfen?" fragte er, sein Blick fest auf die junge Frau gerichtet, während Sabo sichtlich skeptisch drein sah und den Kopf etwas zur Seite neigte. "Und was bringt eine Marinesoldatin dazu Gefangenen zu helfen? Noch dazu raus zu bringen?" wollte dieser wissen, doch Ace interessierte diese Antwort nicht, wenn er ehrlich war. Es war davon überzeugt, dass es ein Trick wäre. Ein Trick, den die Marine ausnutzen würde, um sie beide an Ort und Stelle töten zu können ohne groß auf die Erlaubnis einer Hinrichtung zu warten.
      Als sie jedoch weiter sprach und meinte, nein sogar bereits entschlossen hatte mit ihnen zu kommen, schwand Ace' finsterer Blick in einen sichtlich perplexen, während er in die hellen Augen der Frau vor ihm sah. Schweigen herrschte für einen Moment, bevor er nicht anders konnte, als in ein kurzes Lachen auszubrechen. "Genau. Als wären wir so dämlich und würden jemand aus der Marinebasis mit nehmen." meinte er, ehe ein Grinsen auf seinem Gesicht zu sehen war. "Für was? Um unsere Freunde auch noch zu bekommen? Vergiss es..."
      Dann sah er zu Sabo, schwieg erneut und schüttelte den Kopf. Er kannte diesen Blick des Blonden nur zu gut. Doch andererseits... Sie würde ihnen die Fesseln abnehmen, sie konnten verschwinden und sie wäre auf dem Schiff... Alleine. Mit der Sunny war es ein Leichtes schnell von einem Ort weg zu gelangen, weswegen sie sich um eine Marineflotte keine Sorgen machen brauchten. Diese würden mit ihren Schiffen niemals so schnell hinterher kommen. Noch dazu waren sie auf dem Schiff viel mehr, allein schon Ruffy, Zorro und Sanji, wobei letzterer der Frau kein Haar krümmen würde.
      Noch während Ace nachdachte und abwog, was sie tun sollten, ertönte auch schon Sabo's Stimme. "Gut. Du bringst uns hier weg und wir nehmen dich mit. Ich hab kein Problem damit... Allerdings würde ich zu dem Deal gerne noch etwas hinzufügen."
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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    • Selicia


      Wie erwartet stieß sie auf Skepsis und Misstrauen. Natürlich wusste sie über die Vergangenheit von Portugas D. Ace bescheid, welcher noch vor wenigen Jahren in Marine Fort hätte hingerichtet werden sollen. Lange Zeit hatte man auch geglaubt, dass Akainu - der amtierende Großadmiral der Marine - die Feuerfaust bei der versuchten Flucht getötet hätte, aber dann war der junge Pirat vor knapp einem halben Jahr auf dem Schiff der Strohhutpiraten aufgetaucht. Keiner wusste genau, wie er es überlebt hatte, aber natürlich gab es reichlich viele Theorien, welche nicht selten mit der Revolutionsarmee zusammenhingen. Seli hatte an solchen Geschichten eher wenig Interesse, ihr war wichtig, dass Feuerfaust Ace zu den Strohhüten zählte, welche mittlerweile zu einer der berüchtigsten Piratenbande der neuen Welt zählte und damit auch etwas Macht besaß. Nachdem sie in den letzten beiden Jahren innerhalb der Marine alle Informationen eingeholt hatte, die es zu finden gab, war nun der Zeitpunkt gekommen, diese Truppe hinter sich zu lassen und weiter ihr Ziel zu verfolgen. Etwas das sie innerhlab der engen Richtlinien der Marine nicht würde tun können.
      Aber es schien unmöglich, den Schwarzhaarigen zu überzeugen, welcher auf Marine Fort offenbar gelernt hatte jedes Marine-Mitglied zu verachten. Er würde ihren Worten nicht glauben, egal was sie ihnen erzählte. Dennoch versuchte sie es weiter. "Wenn du so viel Angst davor hast, dass eine Frau alleine, deine ganze Mannschaft in Gefahr bringen kann, dann habe ich euch wohl maßlos überschätzt. Wenn die Strohüte so schwach wären, hätte die Marine euch schon vor Jahren schnappen müssen. Ich glaube nicht, dass so viel Gefahr von mir ausgeht. Außerdem gibt es sicherlich subtilere Möglichkeiten einen Spion auf euer Schiff zu schleußen." Sie spielte nachdenklich mit den Schlüsseln, bevor sie den Mann ihr gegenüber wieder mit einem durchdringenden Blick bedachte. "Mein Ziel ist es einzig und allein, heil von hier zu verschwinden und auf eurem Schiff mitgenommen zu werden, mehr wünsche ich mir nicht." Er würde ihr dennoch nicht glauben, dass sah in seinen Augen. Enttäuschung stieg in ihr auf.
      Aber sie hatte nicht mit seinem Kollegen Sabo gerechnet. Im Gegensatz zu Ace schien er deutlich aufgeschlossener und Selis Hoffnung wuchs. Sie nickte zufrieden und wendete sich vom Schwarzhaarigen ab um zuerste die handschellen des Blondschopfes zu lösen. "Und was ist es, dass du dem Deal zufügen möchtest?", fragte sie mit zusammen gezogenen Augenbrauen und stockte kurz, bevor sie zu Ace' Zelle zurückkehrte. Nachdem er ihr so feindlich gesinnt schien, zögerte sie kurz, bevor sie auch die Handschellen des Schwarzhaarigen löste. Die Vorstellung, er könnte sie mit seinen Flammen attackieren ließ ihr einen Schauer über den Rücken laufen. Bevor sie sich weitere Gedanken darüber machen konnte, drehte sie den Schlüssel im Schloss und die Seesteinketten fielen nutzlos zu Boden. Seli wendete sich wieder Sabo zu. "Was soll ich noch tun?" Tatsächlich gab es für sie keinen Grund eine weitere Bedingung abzulehnen, so lange sie nicht zu übertrieben wäre. Im Moment war es ihr einfach nur wichtig, zumindest zum Teil das Vertrauen der beiden Piraten zu erlangen, um mit ihnen sicher die Basis verlassen zu können.

    • ❦ Portgas D. Ace

      Ace hörte der jungen Frau vor ihm zu, den Blick noch immer deutlich mit Misstrauen gefüllt, während er jede noch so kleine Bewegung vor sich vernahm und verfolgte. Ihre Worte brachten ihn allerdings etwas zum grinsen, als dass sie ihm anderweitige Emotionen hervorrufen würde. Als hätte er Angst davor. Gegen eine Frau, von der noch niemand von ihnen gehört hatte sollte eine Gefahr für Ruffy und die anderen sein? Nein. Sicher, wie war, wie es aussah, ein Mink. Zumindest ein halber und er wusste nicht, ob sie Teufelskräfte besaß, noch dazu welches Haki sie beherrschte oder überhaupt eines richtig gelernt und perfektioniert hatte. Und dennoch, wär sie gefährlich, dann würde man von ihr wissen.
      "Eher habe ich die Angst, wie du es nennst, dass du Ruffy und die anderen nur hier her locken möchtest mit unserer Befreiung und die Marine soweit denkt - was nicht oft der Fall ist -, um meinen Bruder und seine Freunde erneut zu überraschen. Auch blinde Hühner finden mal ein Korn und wissen, was sie tun müssen." sprach er, bevor er die Augen schloss. Nein, er würde dieses Risiko nicht eingehen. Gleich, was sie ihm noch erzählen würde, doch Sabo's Worte brachten ihn zum stocken und mit leicht geweiteten Augen sah er zu seinem verstorben geglaubten Bruder. Hatte er sich gerade verhört?
      Doch der Blonde schenkte ihm ein Grinsen, das ihm versicherte, dass er wusste, was er zu tun hatte. Und die junge Frau schien darauf anzuspringen, sodass seine Fesseln nach kurzer Zeit gelöst waren und er sich seine Handgelenke rieb, während er sich erhob. Was für eine Befreiung es war diese lästigen Dinger los zu sein. Seinen auf den Boden gefallenen Zylinder aufhebend und den Staub davon klopfend lächelte er, bevor er sich seine Kopfbedeckung aufsetzte und wieder zu der jungen Soldatin sah. "Meine Bedingung? Bis wir auf dem Schiff sind will ich deine Waffen haben, die du bei dir hast. Jede einzelne, auch wenn du eine verstecken solltest. Und solang, bis du nicht auf der Sunny stehst ..." er sah kurz zu den Fesseln, welche er vom Boden aufhob und hielt ihr diese entgegen, nachdem sie Ace befreit hatte. "Nur zur Sicherheit. Verstehst du sicher."
      Und Ace musste zugeben, dass er wirklich schlauer war, als er ihn in Erinnerung hatte. Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, ehe er es Sabo gleich tat, sich erhob und sich die Handgelenke rieb, nachdem diese gelöst wurden. Endlich spürte er eine Kraft wieder zurück kommen und er atmete die Luft tief ein, auch wenn diese eher weniger dazu einlug sie in sich zu haben. Die Handschellen würden ihre vermuteten Teufelskräfte zügeln und damit wäre sie auch einfacher zu transportieren, wenn man es denn so ausdrücken wollte. Und was hatte sie schon zu befürchten, wenn sie es ernst meinte?
      "Nun gut, damit kann sogar ich leben." nichte die Feuerfaust schließlich, eine Hand an seiner Hüfte und zu der jungen Frau sehend, ehe er etwas grinste und seinen anderen Arm anwinkelte, etwas mit der Hand wedelte und den Kopf leicht zur Seite neigte. "Du willst hier ja nur weg. Wenn du uns also nichts tun willst, tun wir dir auch nichts... Aber damit gehen wir auf Nummer sicher."
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    • Selicia


      Aus Ace' Worten sprach pures Misstrauen und tatsächlich hielt sie seine Angst für berechtigt. Er wollte seine Crew beschützen, was sie definitiv für sehr löblich hielt, allerdings machte das die Situation nur noch unangenehmer. "Wenn die Marine die Strohhüte hierher locken wollen würde, würden sie euch beide einfach in der Zelle versauern lassen. Jeder hier weiß über das hitzköpfiger Gemüt eures Kapitäns bescheid, schon auf Marine Fort hat er alles dafür getan dich zu retten und er würde auch mit eurer Crew hier eindringen, um euch aus dieser Zelle zu holen." Sie stieß ein Seufzen aus. "Sollte die Marine euch also wirklich eine Falle stellen wollen, würden sie nur geduldig warten müssen. Niemand wäre so dumm euch beide zu befreien und damit die Angriffskraft der Strohhüte zu intensivieren."
      Tatsächlich hatte sie mit einer Bedingung dieser Art schon gerechnet, weswegen sie den Revolutionären mit ruhigem Blick musterte und dann nickte. Kurzer Hand schlug sie ihren Marine-Umhang zu seite und legte ihr Katana und die zahlreichen Wurfmesser an ihrem Gürtel ab, um sie dem Blondschopf zu reichen. "Wenn ihr wollt könnt ihr mich gerne nach weiteren Waffen oder einer Teleschnecke untersuchen, aber ich versichere euch, dass ich nichts weiter bei mir trage." Dann legte sie mit einem kurzen Seufzen die Arme aneinander, um sich protestlos die Handschellen anlegen zu lassen. Der Seestein würde sie zwar nicht weiter beeinträchtigen, da sie über keine weiteren Teufelskräfte verfügte, aber alleine das Gewicht der Ketten, würde ihr ihr das Kämpfen deutlich erschweren.
      Nachdem man sie gefesselt hatte, blickte sie einen Moment lang auf ihre Handgelenkte. Unschöne Bilder und Erinnerungen stiegen in ihr auf, welche ihr unvermeidlichen einen Schauer über den Rücken jagten und in ihr das verlangen weckten, wegzurennen, an den Fesseln zu ziehen und zu schreien. Sie schluckte das Gefühl herunter und hob mit ernsten Blick den Kopf. "Jetzt zufrieden?", wollte sie von der Feuerfaust wissen und hob demonstrativ die gefesselnten Arme. "Dann sollten wir endlich aufbrechen." Zuerst ließ sie den Blick den Gang nach oben wandern. Sie hatte sich über den Zeitpunkt der nächsten Wachablösung bereits informiert. Sollte die Information stimmen, hätten sie noch etwas mehr als eine halbe Stunde Zeit, bis das Verschwinden der Gefangenen bekannt wurde. Bis dahin sollten sie die Basis im besten Fall schon verlassen haben. "Folgt mir." Sie drehte sich um und statt den Treppe hinauf zur restlichen Basis anzutreten, führte sie die beiden Piraten tiefer in den Zellenkomplex. Für den Notfall gab es immer zwei Ausgänge aus dem Verließ, damit es im Fall einer Belagerung einen weiteren Fluchtweg und eine Möglichkeit gab, wichtige Gefangene mitzunehmen. "Dieser Gang führt auf die Rückseite der Basis", meinte Selicia, während sie eine gut verborgene Tür innerhalb der Mauer aufstieß, welche in einen Flur führte. "Dort hinten gibt es tatsächlich auch eine kleine Bucht, die in der Regel nur schwach bewacht ist, da kaum jemand darüber Bescheid weiß. Nachdem wir die Wachen niedergeschlagen haben, müssen wir uns nur noch eines der anliegenden Boote organisieren und damit den Strohhüten entgegenrudern." Sie wendete sich wieder den beiden Männern zu. "Allerdings werden wir die Insel in einem weiten Bogen umrudern müssen, da es nicht allzu lange dauern wird, bis euer Verschwinden entdeckt wird. Sollten sie uns mit einem ihrer Scheinwerfer entdecken, ist diese Flucht gelaufen." Mit diesen letzten warnenden Worten schob sie sich in den recht niedrigen Gang. Sie selbst mochte noch aufrecht stehen können, aber ihre beienden Begleiter würden sich ducken müssen. Zum Glück hatten sie aber wenige Minuten später schon den Ausgang erreicht, an dessen Ende Seli vorsichtig die Tür aufschob. Draußen herrschte schon seit einigen Stunden die Nacht vor und nur der klare Sternenhimmel sorgte noch für etwas Licht. Auch wenn sie nur ein halber Mink war, konnte sie die Kraft spüren, die ihr der Halbmond schenkte. Aber sie war froh darüber, dass noch nicht Vollmond war. Auch sie als Halbblut verfügte über die Form des Su Long, welche jeder Mink under dem vollen Mondschein annehmen konnte. Allerings war es ihr noch nie wirklich möglich gewesen, diese Form vollständig zu kontrollieren und zumeist fiel es ihr sogar schwer, Kameraden von Gegnern zu unterscheiden. Aus diesem Grund fürchtete sie ihr Su Long tatsächlich und traute sich selten bei Vollmond nach draußen. Doch im Moment war der Mond und seine Kraft ihr Verbündeter.
      "Ich kann fünf Wachen ausmachen", meinte sie leise zu den Männern hinter ihr, bevor sie sich zu einem kleinen Buch am Rand der Bucht schlich. Dann zeigte sie auf die Männer, von denen sich zwei genau neben drei einzelnen Booten am Wasser aufhielten. Weitere zwei standen neben dem kleinen Tor, welches den Hinterausgang der Basis darstellte und ein letzter wanderte die sandige Bucht immer wieder auf und ab. "Wie wollt ihr vorgehen?"

    • ❦ Portgas D. Ace

      Ein leises Knurren entwich dem Schwarzhaarigen auf die Worte der jungen Frau ihm gegenüber, bevor er den Blick von ihr abwandte. Recht hatte sie schon, diese Situation wäre für die Marine um einiges leichter, als einen Spitzel zu ihnen zu schicken. Und Ruffy war leider auch nicht so schlau einfach abzuwarten, bis Sabo und Ace hier raus kamen. Selbst wenn Nami, Koala und die anderen es versuchen würden ihn davon abzuhalten, eben weil die Marine darauf warten würde, so würde er seinen Dickkopf durchsetzen und blindlinks in die Basis eindringen, wie er es damals in Impel Down schon gemacht hatte. Nur ging es dort zum Glück recht gut für ihn aus. Doch wie es hier wäre, wäre eine andere Frage. Selbst wenn die Basis hier nicht zu einer der größten galt, so war sie doch besser bewacht, als so manch andere und das konnte selbst dem Strohhut zum Verhängnis werden, nachdem sie schon solche Schwierigkeit bei dem Überraschungsangriff hatten.
      Während Ace weiter nachdachte und in seinem Kopf durchspielte, wie sie die junge Frau ja unter Kontrolle hielten, hatte Sabo bereits seine Forderung gestellt und blickte auf die Waffen, welche ihn kurz stutzen ließen. Ja, es war eindeutig gut, dass er ihre Waffen forderte. Die Wurfmesser verstaute er in seinem Zylinder, welchen er schließlich unter sein Arm packte, während er das Schwert an seinem Rücken befestigte und ihr die Fesseln anlegte. Die Schlüssel nahm er selbst an sich und verstaute diese in seiner Hosentasche, ehe er den Kopf schüttelte. "Ich mag dir mal glauben, ansonsten würde es eh eher zu deinem Verhängnis werden." meinte er mit einem Grinsen im Gesicht, während er der jungen Frau ins Gesicht sah. "Gut, du willst also lediglich hier raus. Dann gehen wir... Nach dir." meinte er und deutete mit einer Geste des freien Armes, dass sie vor gehen sollte, bevor er zu Ace sah. "Hey. Kommst du oder möchtest du hier Wurzeln schlagen?"
      Die Worte des Revolutionären rissen Ace aus seinen Gedanken, ehe er diesen ansah und lächelte. "Nein, ich will hier sicher keine Wurzeln schlagen." meinte er, seine Hand an seiner Hüfte und den Blick zu der jungen Frau gerichtet, bevor die beiden Männer ihr folgten. Es wäre nur sehr gut für sie, wenn sie die beiden in keinen Hinterhalt locken würde, um den Soldaten einen Grund der sofortigen Hinrichtung zu geben. Dicht hinter dem halben Mink sah Ace sich ebenso wie Sabo um, während sie ihr zuhörten. Sie führte sie also hinten hinaus. Da war gar nicht so verkehrt. Vorne würden allerlei Wachen stehen und ihnen somit eine Flucht unmöglich machen. Noch dazu waren hinten Boote zu finden, welche sie benutzen konnten, um hier weg zu kommen und Ruffy zu finden. Doch der Gang, durch welchen sie die beiden schließlich führte, brachte sie dazu, dass sie sich etwas ducken mussten, woraufhin Sabo es war, welcher leise seufzte.
      "Oh man, das gibt garantiert Rückenschmerzen, wenn wir hier durch sind." meinte er, jedoch eher auf scherzhafter Basis, während Ace etwas grinsen musste. "Na, du solltest es langsam doch sowieso gewohnt sein, alter Mann. Du machst Paps ja noch Konkurrenz mit den knackenden Knochen." witzelte er ebenso und fing sich einen Stoß in die Rippen seines Bruders ein. Selbst in so einer Situation, welche ihr Leben kosten könnte, waren die beiden doch noch immer wie damals. Egal wie ernst eine Situation schien, scherzen konnten sie immer, wenn auch nicht sonderlich laut.
      Doch die Worte der jungen Frau hatten natürlich ihre Sinne geweckt. Die beiden würden garantiert nicht unvorsichtig sein. "Nun gut, dann würde ich allerdings sagen, dass ich mich lieber für das Rudern bereit erkläre." kam es schließlich von dem Blonden, während Ace zustimmend nickte. "Aber es sollte kein all zu großes Problem sein den Scheinwerfern auszuweichen. Es ist zwar ein wenig blöd, weil unser Herr Feuerfaust hier nicht einmal ins Wasser darf, aber wir schaffen das schon." Und damit kassierte der Blonde auch sogleich einen Stoß in die Rippen, wie Ace zu vor, was ihn jedoch nur zum grinsen brachte.
      Selicia's Worten lauschend sahen sich Ace und Sabo um, nachdem sie draußen angekommen waren und die junge Frau ihnen mitteilte, dass sie fünf Wachen ausmachen konnte. Fünf hörte sich zwar nicht gerade nach viel an, doch waren sie im Moment nur zu dritt und eine von ihnen war nicht wirklich in der Lage zu kämpfen mit diesen Fesseln, weswegen sie kurz nachdachten, bevor Ace sprach. "Ich könnte ein Ablenkungsmanöver starten, sodass wir wenigstens an eines der Boote kommen." meinte er und deutete mit einem Nicken in Richtung Schiffe. Ein kleiner Flammenstich dort hinten und die Soldaten würden sich um dieses Schiff kümmern. "Und dann? Sehen sie eine Flamme und wissen sofort, dass du da warst. Nein, das ist nicht gut." gab Sabo sogleich von sich und schloss für einen Moment die Augen, ehe er zu Selicia sah. "...Du.... Wie wäre es, wenn du zumindest die beiden dort unten weg bringst? Was weiß ich... Wachwechsel, andere Abteilung, Ablöse... Um die anderen drei kann Ace sich mit seinem Haki kümmern und sie KO schlagen. Dann haben wir etwas Zeit ab zu hauen."
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    • Selicia



      Wie die beiden Kerle in ihrem Rücken in solch einer Situation noch Witze reißen konnte, war ihr schleierhaft, aber sie ignorierte es einfach. Solange sie ihre eigentliche Aufgabe nicht aus den Augen verloren, sollte es ihr recht sein. Zumindest erklärte sich der revolutionär dazu bereit, dass Rudern zu übernhemen, woraufhin Seli zufrieden nickte. "In Ordnung. Ich habe mich auch bereits über die Strömung um die Basis herum vertraut gemacht. Es sollt eine einigermaßen schnelle und sichere Route um die Insel geben, mit der wir den Augen der Marine entgehen können." Dann sah sie kurz zu dem Schwarzhaarigen. Beinahe hatte sie verdrängt, dass er dank seiner Teufelskräfte nicht schwimmen konnte, hoffentlich würde das während der Flucht zu keinem größeren Problem werden.
      Bei dem Vorschlag der Feuerfaust, die Wachen mit einem kleinen Brand abzulenken, zog auch die junge Frau die Stirn kraus. Zumindest war sein Freund intelligent genug, diesen Plan schnell zu verwerfen. Er hatte recht, sollte hier plötzlich ein Feuer ausbrechen, hätte auch der letzte Wachmann dieser Basis realisiert, dass zumindest einer der Gefangenen entkommen war. Sie würden sofort Alarm schlagen.
      Trotzdem wollte Selicia der neue Vorschlag des Blondschopfes nicht ganz gefallen. Sie sollte also selbst das Ablenkungsmanöver werden? Was wäre, wenn die beiden Piraten sich in der Zwischenzeit dazu entschlossen, ohne sie zu flüchten? Außerdem bezweifelte sie, dass dieser Sabo ihr für diesen Plan die Handschellen abnehmen würde. Also müsste sie diese verbergen und wäre wahrscheinlich auch noch gänzlich aufgeschmissen, sollten die Wachen ihr Vorhaben durchschauen. Aber es half nichts, wenn sie hier raus wollte hatte sie wohl kaum eine andere Wahl. "In Ordnung", murmelte sie leise und kletterte über ihre gefesselten Hände, auf das diese auf ihrem Rücken lagen. So konnte sie zumindest vorgeben, dass sie ihre Arme einfach nur entspannt auf dem Rücken liegen hatte. Den Rest sollte die Dunkelheit der Nacht hoffentlich verbergen. "Dann werde ich den Wachen am Tor übernehmen, da sie am schnellsten Alarm schlagen könnten." Mit einem durchdringenden Blick wendete sie sich noch einmal an die beiden Piraten. "Und ich hoffe ihr haltet auch euren Teil des Deals ein. Solltet ihr ohne mich verschwinden, wird es ein leichtes für mich sein, die ganze Basis hinter euch herzujagen." Allerdings würde man auch sie in diesem Fall bestrafen. Vielleicht könnte sie noch so tun, als wäre sie von den beiden Männern gezwungen worden, aber die beiden Wachen aus dem Kerker hatten sicherlich nicht vergessen, wer sie niedergeschlagen hatte. Ihr letzter warnender Blick galt vor allem der Feuerfaust, da sie dem Kerl genausowenige traute, wie er es bei ihr tat.
      Dann endlich wendete sie sich wieder der Bucht zu und schlicht sich aus dem Schatten des Busches. Es würde auffallen, sollte sie aus Richtung des geheimganges auftauchen, also schlich sie sich nahe der Mauer entlang, huschte zum nächsten Busch und umrundete die die beiden Wachen nahe des Tors, ohne auch nur eine Sekunde den auf und ab wandernden Wachmann aus den Augen zu verlieren. Als sie die andere Seite der Bucht erreicht hatte musste, sie nur noch so tun, als wäre sie eine Runde um die Basis gewandert, um hierher zu gelangen. Sie müsste nur vorgeben einen Kontrollgang gemacht zu haben. Nichts Untypisches für einen Leutnant ihrer Position. So richtete sie sich endlich zu voller Größe auf, reckte ihr Kinn und ging mit großen Schritten auf die beiden Wachen am Tor zu. Diese hatten die junge Frau schnell bemerkt und grüßten sie bereits mit einem strammen Salut. "Leutnant Nekomata!", riefen sie aus einem Mund und brachten auch die restlichen drei Wachen für einen Moment dazu zu ihr zu sehen. Das sollte der beste Moment für Sabo und Ace sein, sich selbst in Bewegung zu setzen.
      "Irgendwelche Vorkommnisse bisher?", fragte Seli mit strengem Ton, bevor sie sich vor die beiden Männer stellte. Sie kannte keinen der beiden Männer.
      "Nein, nichts, Leutnant", berichtete der Linke, während er seine zuvor zum Salut erhobene Hand sinken ließ. Sein Kamerad tat es ihm gleich.
      "Sie sind auf einem Kontrollgang, Leutnant?", erkundigte sich der zweite nun.
      Selicia nickte. "Aufgrund unserer neuen gefangenen wird mit einem baldigen Angriff der Strohhüte gerechnet, weswegen wir die Überwachung verstärken werden." Die beiden Männer nickten verstehend. "Allerdings wird vermutet das der Strohut direkt durch den Vordereingang kommen wird, so wie es für ihn üblich zu sein scheint." Tatsächlich sprach sie die Wahrheit. Monkey D. Ruffy war berühmt dafür, immer direkt durch die Vordertür zu stürmen, weswegen auch die Organisatoren dieser Basis mit diesem Vorgehen rechneten. Allerdings bezweifelten sie, dass der Strohhut mit seiner Crew vor dem nächsten Abend hier ankommen würde, weswegen eine Umgruppierung der Wachen erst für morgen früh angesetzt war. Etwas, was die beiden Wachen vor ihr noch nicht wussten konnten. "Deswegen werdet ihr beiden ab sofort für das Fronttor abgestellt", berichtete sie ernst. "Ihr sollt sofort Posten beziehen."
      Für einen Moment wirkten beide verwirrt, dann salutierten sie erneut. "Verstanden, Leutnant!"
      Im nächsten Moment wendeten sie sich schon um und schoben das schwere Holztor auf. Selicia wartete, bis sie hindurch getreten waren, dann folgte sie ihnen in die mit Fackeln erleuchtete Halle dahinter. Sobald alle drei außer Sichtweite der restlichen Wachen in der Bucht waren, machte die halbe Mink einen gewagten Sprung nach vorne und rammte beiden Männern ihre Knie in den Nacken und legte etwas ihrer Electro-Kräfte in den Angriff. Kurz befürchtete sie, der Aufprall wäre zu schwach gewesen, doch dann durfte sie zufrieden auf die beiden bewusstlosen Wachen hinabsehen. Endlich war sie wieder gestattet, zurück über ihre Arme zu steigen, auf dass ihre Hände wieder vor ihr waren, wenn auch noch immer gefesselt. Dann blickte sie wieder etwas seufzend auf die männer hinunter. Selbst wenn sie die beiden in den Schatten ziehen würde - wofür defintiv keine Zeit blieb - würde mann sie hier schnell entdecken und Alarm schlagen. Sie konnte nur hoffen, dass die beiden Piraten ihren Teil des Jobs erledigt hatten und startklar wären, wenn sie zurück auf die Bucht trat. Sie müssten sofort aufbrechen und die Insel umschiffen, wenn sie hier heil rauskommen wollten. Also trat sie schnell durch das Tor, um von dort aus die Lage zu überblicken. Sobald alles bereit wäre, würde sie umgehend auf eines der Ruderboote springen und mit den anderen beiden Flüchtigen hier verschwinden.

    • ❦ Portgas D. Ace

      Ace konnte und wollte ihr nicht trauen, doch konnte er gegen Sabo's Entscheidung wohl nichts machen und so ungern er es zugeben wollte... Sie hatten im Moment keine andere Wahl. Sie wäre die einzige, die ihnen eine Ablenkung verschaffen würde und leider hatte sie auch Recht damit, dass es ein Leichtes für sie sein würde die ganze Basis hinter ihnen her zu hetzen, wenn sie einfach abhauen würden. Noch dazu... mit diesen Booten und einem Teufelskraftnutzer wie dem Feuerteufel würde es nicht all zu lange dauern das Holz des Bootes zu durchlöchern und ihn somit auf den Grund des Meeres sinken zu lassen und hinterher eventuell zu bergen. Sabo hatte es da ein wenig einfacher, konnte er doch schwimmen.
      Mit einem leisen Schnauben verschränkte die Feuerfaust die Arme vor der Brust und sah die junge Frau an, welche den Männern drohte. "Mach dir mal keine Sorgen. Wir halten unser Wort, egal wem wir es geben." sprach er und es war die Wahrheit. Noch nie hatte einer von ihnen oder gar einer von Ruffy's Truppe sein Wort gebrochen, dass sie jemandem gegeben hatten. Nicht einmal, wenn es der Feind wäre. Mit einem leisen Seufzen sah er ihr schließlich hinterher und beobachtete Selicia, während er sich mit Sabo im Hintergrund hielt.
      "Dann warten wir mal auf einen geeigneten Zeitpunkt." meinte der Blonde leise an Ace gerichtet, welcher lediglich kurz nickte. Was anderes konnten sie gerade eh nicht tun, doch als die junge Soldatin mit den Männer sprach und somit auch die Aufmerksamkeit der drei Übergebliebenen auf sich zog, begaben sich die beiden aus ihrem Versteck. Mit schnellen Bewegungen waren sie nach wenigen Sekunden bei den Booten, versteckten sich hinter diese und sahen Seli nach, wie diese mit zwei der Soldaten verschwand. Nur noch drei übrig.
      "Wollen wir?" fragte Sabo leise, während Ace nun etwas grinste und nickte. ".....Ganz leise." meinte dieser und begab sich mit dem Blonden aus seinem Versteck, bevor sie die drei Soldaten kurzerhand KO schlugen und in den Büschen versteckten. "Das sollte uns ein paar Minuten geben, bis das Mädchen wieder da ist. Und dann heißt es weg hier." kam es von Ace, während Sabo nickte und zu einem der Boote lief. "Und dann nur noch Ruffy und die anderen finden. Und heil weg kommen natürlich, bevor du mir noch untergehst." witzelte er, was Ace jedoch nicht all zu witzig fand und mit einem leisen Brummen kommentierte.
      Doch Sabo hatte Recht. Sie mussten noch immer vorsichtig und gleichzeitig schnell sein, sobald die junge Frau wieder da war. Mit Sabo das Boot lösend und ins Meer schiebend sah er auch schon zu Selicia, als diese zu ihnen lief und alle drei kurz darauf im Boot saßen. "Wie viel Zeit haben wir?" fragte Sabo sogleich, während die Feuerfaust damit beschäftigt war das Boot mit den Rudern in Bewegung zu setzen. Wie praktisch gerade ein paar der Winddiale von Lysop wären, die er aus Skypia hatte. Doch man konnte nicht alles haben.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Selicia


      Zumindest hielten die beiden Piraten Wort. Ihnen war es offensichtlich gelungen, die restlichen Wachen bewusstlos zu schlagen und hatten sogar schon eines der Boote in Beschlag genommen. Mit flinken Schritten sprintete sie über den sandigen Boden, darauf bedacht kein lautes Geräusch von sich zugeben. Sie mochten zwar die Wachen hier ausgeschaltet haben, aber um die ganze Basis waren noch dutzende verteilt, welche auf jedes seltsame Geräusch sofort reagieren würden. Wenige Momente später hatte sich die junge Frau den beiden Männern angeschlossen und beobachtete wachsam die Bucht hinter ihnen, während sie langsam aufs Meer hinaustrieben.
      "Wenn wir Glück haben noch circa zwanzig Minuten, wenn wir Pech haben, finden sie die bewusstlosen Wachen innerhalb der nächsten Minuten." Ernst sah sie zu dem Blondschopf auf. "Leider kenne ich die genauen Patrouillen innerhlab der Basis nicht, aber früher oder später, wird einer am Tor vorbeikommen und nach dem Rechten sehen." Sie blickte hinaus aufs Meer. "Ich hoffe, dass sie nicht direkt verstehen werden, dass es sich um eine Flucht handelt. Sie werden zuerst vermuten, dass jemand in die Basis eingedrungen ist, die entstehende Unruhe könnte unser Vorteil sein. Aber spätestens wenn sie eure leeren Zellen vorfinden und Kerkerwachen ihr Bewusstsein zurück erlangen, werden sie wissen, was wirklich vorgefallen ist." Ab dem heutigen Tag würde die Marine auch sie jagen. Sie war eine Verräterin und hatte sich mit Piraten eingelassen. Man würde ein Kopfgeld auf Seli aussetzen. Natürlich bereute sie ihren Entschluss trotzdem nicht, aber zumindest wenn sie an Captain Meiland dachte fühlte sie leichtes Bedauern. Er war es gewesen, der sie vor knapp zwei Jahren vor dem Tod gerettet hatte und sie war ihm deswegen bis heute noch unglaublich dankbar. Er würde unglaublich enttäuscht von ihr sein.
      Sie zwang sich dazu, die trüben Gedanken beseite zuschieben und fixierte sich auf ihre momentane Aufgabe. "Sobald wir die Bucht verlassen haben, müssen wir die Insel links herum umrudern. Zunächst solltest du dich eng an der Insel aufhalten", wieß sie die Feuerfaust an. "Die Basis ist mit Wald umgeben. Die Bäume werden uns verbergen können. Sobald wir ihren Schutz verloren haben, sollte es eine Strömung geben, die uns aufs Meer hinausziehen kann. Allerdings werden sie zu diesem zeitpunkt sicherlich schon nach uns suchen, also müssen wir vorsichtig vorgehen." Da der Revolutionär bisher der Vernünftigere von beiden zu sein schien, wendete sie sich an ihn, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Feuerfaust schien ihr gegenüber noch immer tiefes Misstrauen zu empfinden. Sie hatte begonnen, sich damit abzufinden. "Ich hoffe doch ihr habt noch irgendwo eine Vivre-Card, mit der wir die Strohhüte finden können?"
      So langsam rückte der Strand in weite Entfernung, weswegen die - jetzte ehemalige - Marine Leutnantin es sich erlaubt, etwas zu entpannen. Sie ließ sich auf den Boden sinken und lehnte sich gegen die Bootswand, um es sich etwas gemütlich zu machen, soweit das mit den Handschellen eben möglich war. Wie lange würden die beiden sie wohl noch gefesselt lassen? Sie hatte nicht vor sich darüber zu beschweren, aber sie hoffte trotzdem am Ende nicht ganze Tage lang in diesen Dingern verbringen zu müssen. Die Erinnerungen, die das kalte Eisen an ihrer Haut hervorrief würden sie sonst früher oder später verrückt machen.
      "Im Übrigen habe ich mich glaube noch gar nicht vorgestellt, richtig?" Kurz huschten blaugrauen Augen zwischen Ace und Sabo hin und her. "Mein Name ist Selicia Nekomata... Und ich danke euch, dass ihr mich mitgenommen habt. Ob ihr mir nun vertraut oder nicht. Danke." Damit sackte sie noch etwas tiefer und atmete einmal tief durch. Diese Flucht war noch lange nicht gemeistert, aber bisher war es besser gelaufen, als erwartet. Also durfte sie auch etwas erleichtert sein, oder?

    • ❦ Portgas D. Ace

      Schweigend lauschte die Feuerfaust den Worten der jungen Frau, welche sie gezwungenermaßen mit sich nehmen mussten. Doch anderer Seits hatten sie gerade ihr es zu verdanken, dass Sabo und Ace auf dem Weg hier weg, zurück zu Ruffy und den anderen waren. Ein leises Seufzen entwich dem Schwarzhaarigen, ehe er sich auf das Rudern konzentrierte und Selicia sich an Sabo gewendet hatte. Er hoffte nur, dass sie nicht noch irgendetwas in der Hinterhand hatte und gleich einige der Soldaten nur auf sie warten würden, um ihnen den Gnadenstoß zu versetzen.
      Doch Sabo schien andere Sorgen zu haben, als mit einem Hinterhalt zu rechnen. Außerdem war der Revolutionär damit schon besänftigt, dass die junge Frau die Fesseln trug. Die beiden Männer wären schneller als sie und würden sie ohne viel Mühe aufhalten können. Da war er sich sicher. So hörte auch er ihr zu, nickte und ließ seine Arme über den Rand des kleinen Bootes hängen, während er Selicia nicht aus den Augen ließ. Sie erklärte deutlich, wo sie nun lang rudern mussten, bis sie das größte hinter sich hatten und auf freier Fläche waren. Mit der kleinen Nussschale hier würde es allerdings schwer werden Ruffy und die anderen zu finden.
      "Wir kommen schon klar. Sobald wir wissen, mit was wir es zu tun haben, sollte das kein Problem darstellen. Und sobald wir auch hier raus sind und die Marineschiffe vereinzelt auf dem Meer schippern ist es vielleicht sogar besser näher an diese ran zu kommen. So könnten wir eines der kleineren ausleihen, um schneller voran zu kommen. Und vorallem sicherer." meinte der Blonde, während er mit seiner Hand gestikulierte und den Kopf schließlich in den Nacken legte.
      Als sie nun die Vivre Card ansprach runzelte er etwas die Stirn, überlegte kurz und seufzte leise. "Also ich hab keine. Hatte auch um ehrlich zu sein noch nie eine. Hatte ja nie wirklich vor in so eine Situation zu kommen. Geschweige denn gezielt nach dem Kerl und Ruffy zu suchen." kam es von ihm, ein Grinsen auf seinem Gesicht, während er zu Ace sah und einen finsteren Blick von diesem erntete. "Ja ja. Ich weiß schon, wie wichtig wir dir doch sind." kam es als Antwort, doch ebenfalls ein Grinsen, bevor Ace es nun war, der leise seufzte.
      "Ich habe noch die Vivre Card, die ich Ruffy damals gegeben habe. Also keine Sorge. Wir finden sie schnell genug. Und all zu weit werden sie auch nicht weg sein." Und mit diesen Worten hielt er sich an das eben Gesagte der jungen Halbmink, blieb eng an der Insel, bis sie das Waldstück erreicht hatten und danach von der Strömung ins offene Meer gezogen wurden.
      "....Ich bin Sabo.... Und Portgas D. Ace, die Feuerfaust, sollte man ja eigentlich kennen, so viel wie der schon für Aufsehen gesorgt hat. Kann beinahe Ruffy Konkurrenz machen." war es nun der Revolutionär wieder, der sich zu Wort meldete und mit einem Grinsen zu Ace sah. "Bist ja nur neidisch, weil man mich fast über das ganze Meer hinweg kennt. Dich hingegen nicht." konterte er, ebenfalls mit einem Grinsen, was Sabo nun leise zum brummen brachte. "Pass bloß auf, sonst werf ich dich einfach ins Wasser. Dann war's das mit der glorreichen Geschichte." Doch Ace tat dies nur mit einem Kopfschütteln ab, bevor sein Blick zu Selicia wanderte. "Und wieso genau wolltest du unbedingt mit Piraten mit kommen, wenn du doch bei der Marine bessere Chancen hast über das Meer zu kommen?" wollte er wissen, während Sabo begann zu protestieren, dass er doch gar kein Pirat sei. Doch dies ignorierte Ace gekonnt.
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
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    • Selicia


      Eines der Marineschiffe "ausleihen", ja? Auch wenn diese Sache einen unangenehmen Beigeschmack auslöste, wusste Seli genau, dass es wahrscheinlich sogar ein guter Plan wäre. Und der Ruf der die beiden Männer an ihrer Seite verfolgte, ließ die junge Halbmink nicht daran zweifeln, dass sie durchaus in der Lage wären, ein ganzes Schiff der Marine zu übernehmen. Nur hatte sie die letzten zwei Jahre mit eben dieser Marine verbracht und auch wenn sie kaum bis gar keine Freundschaften geschlossen hatte, gab es da das ein oder andere Mitglied, mit dem sie sich tatsächlich gut hatte verstehen können. Sie fühlte sich unwohl dabei, eben diese nun zu verraten und sie in Gefahr zu bringen, aber es änderte nichts an ihrem gefassten Entschluss. Gewissensbisse hin oder her, sie würde und musste diesen Weg weiter verfolgen.
      Zunächst verzog sie etwas unzufrieden den Mund, als ihr der Blondschopf eröffnete noch nie eine Vivre-Card zu den Strohhüten besessen zu haben. Allerdings war die Feuerfaust in der Hinsicht vorbereiteter. "Sehr gut", sie nickte ihm einmal zu und richtete ihren Blick dann wieder gen Horizont. Die Nacht war sternenklar und sie spürte die Energie des Hlabmondes, die das Blut in ihren Adern zum Wallen brachte. Allerdings hatte er auch einen nachteiligen Effekt. Er tauchte die ganze Nacht in weißes Licht und könnte es ihren Verfolgern eventuell leichter machen, sie zu finden. Sie konnte nur hoffen, dass man ihr Verschwinden nicht allzu bald bemerken würde.
      "Die Marine hat über euch beide schon einige Informationen gesammelt. In unseren Kreisen ist sowohl Feuerfaust Ace, aber auch die Nummer zwei der Rovultionsarmee Sabo bekannt und gesucht." Sie ließ ihre graublauen Augen zwischen den beiden Männern hin und her wandern. "Ich möchte hier ja keine Illusionen zerstören, aber für die Weltregierung ist die Revolutionsarmee ein deutlich schlimmerer Dorn im Auge, als jede Piratenbande auf den Weltmeeren." Sie ließ kurz die Schultern zucken und ließ sich wieder etwas tiefer sinken.
      Sie wich dem Blick des Schwarzhaarigen aus, als er sie nach ihren wahren Beweggründen fragte. Natürlich hatte sie gewusst, dass diese Frage früher oder später kommen würde, aber ihr wäre später lieber gewesen. Aber es brachte nichts, ihr ewig auszuweichen, vor allem da sie darauf angewiesen war, dass ihr die beiden Männer über den Weg trauten. "Es gibt da jemanden, den ich verfolge." Endlich richtetet sie sich wieder etwas auf und starrte auf das ruhige und schwarze Meer vor ihnen. "Genau genommen war ich nur zwei Jahre Mitglied der Marine und diese Zeit habe ich überwiegend damit verbracht, Informationen zu diesem Jemanden zu sammeln und endlich weiß ich, wo ich ihn finden kann." Langsam hob sie den Kopf und begegnete den dunklen Augen der Feuerfaust. "Aber meine Pläne mit dieser Person werden der Marine ganz sicher nicht passen, man wird mich aufhalten, vielleicht sogar gefangen nehmen. Deswegen suche ich nun schon seit über einem Monat nach einer guten Gelegenheit, die Marine hinter mir zu lassen und weiter mein eigenes Ziel zu verfolgen." Wieder wanderte ihr Blick hinaus aufs Meer, als würde sie in der Ferne etwas sehen können, dass sich nur ihren Augen offenbarte. "Mein Ziel ist es auch nicht, euer Teammitglied zu werden, ich will euch nicht unnötig zur Last fallen. Aber ich muss Abstand zur Marine gewinnen und ich erhoffe mir auf eurem Schiff einen Vorsprung erarbeiten zu können. Es ist mir recht, wenn ihr mich einfach auf der nächsten Insel abladet, ich werde von dort aus meinen weiteren Weg schon finden." Sie war nicht bereit die beiden Männer noch tiefer einzuweihen. Wen sie da genau verfolgte und was ihre exakten Pläne waren... das ging nur sie etwas an.
      Sie folgten schon ein paar Minuten der Strömung zum Meer hinaus, als Selicias empfindliche Ohren ein ungutes Geräusch aus der Ferne vernahmen. "Sie haben es bemerkt..." Sie drehte sich zur Marinebasis um. "Ich kann den Alarm hören, sie werden uns bald folgen."

    • ❦ Portgas D. Ace

      Noch immer ruhten die dunklen Augen der Feuerfaust auf dem jungen Mink vor ihm, während er die Ruder in den Händen hielt und das kleine Boot durch die Nacht führte. Genau in Richtung des offenen Meeres hinaus, auf welchem sie ungeschützt waren. Und vorallem für Ace war dies nicht gerade von Vorteil. Er musste am besten aufpassen. Erst recht, da er der jungen Frau noch immer nicht weiter über den Weg traute, als dass er sie sehen konnte. Gut, Sabo hatte ihr die Fesseln noch immer nicht abgenommen, doch wie er den Blonden kannte würde das nicht mehr all zu lange dauern. Also musste er sie im Auge behalten und gleichzeitig auf seine Umgebung achten.
      Ein weiterer Schlag mit den Rudern.
      Und noch einer.
      "Hm. Du suchst also wen, bei dem die Marine nicht erfreut darüber ist." kam es von Sabo, welcher sich etwas an die Außenwand des kleinen Bootes lehnte und die Arme vor der Brust verschränkte. Die Augen für einen Moment geschlossen, bevor er den Blick über das immer übersichtlichere Meer wandern ließ.
      "Dann seid Ace und du euch ja gar nicht so unähnlich. Aber wenn die Marine da schon ein Problem damit hat..." sprach er weiter, bevor er wieder zu Selicia sah. "Einer von ihnen? Ein Admiral oder ein noch höheres Tier?" fragte er weiter. "Oder gar jemand der Weltregierung? Mit denen würde ich mich an deiner Stelle aber nicht alleine anlegen."
      "Deswegen scheint sie sich ja auch Piraten ausgesucht zu haben." mischte sich Ace nun ein, während er kurz über die Schulter hinweg sah und den Horizont absuchte. Das Rudern hatte er kurz inne gehalten, ließ das Boot lediglich ein wenig treiben. Doch nirgends war etwas zu sehen. Nur ein paar Schiffe, die allerdings anlegten und die Segel eingeholt hatten. Bis diese in Bewegung wären, würden die drei über alle Berge sein, da war er sich sicher. Hatte er doch schon einen geeigneten Plan, um zu Ruffy zu gelangen.
      Und wie Ace es sich gedacht hatte. Kaum hatte der Schwarzhaarige nicht hingesehen, hatte Sabo auch schon den Schlüssel in der Hand und nahm Selicia die Fesseln ab, welche er kurzerhand ins Wasser warf und ihnen demonstrativ hinterher winkte. "Nun, wie auch immer..." setzte er nun wieder an, sah zu Seli und grinste etwas, bevor er zu seinem Bruder sah und kurz mit den Achseln zuckte. "Guck nicht so. Oder hast du irgendwelche Seesteinfesseln oder der gleichen an? Wir sind noch immer zu zweit." meinte er, woraufhin Ace einfach nur seufzte und abwinkte, als wäre eine lästige Fliege vor seinem Gesicht, die er loswerden wollte.
      "Ja ja. Ist schon gut.... Haltet euch lieber fest. Sobald wir weiter raus sind, sind wir schneller bei Ruffy, als euch lieb ist." meinte er und legte die Ruder nun gänzlich in die kleine Nussschale hinein, ließ diese noch etwas treiben und beobachtete weiterhin das offene Meer, während Sabo sich begann fest zu halten.
      "Muss das sein? Ich will nicht unbedingt mit den Seekönigen schwimmen gehen." meinte er, verzog das Gesicht ein wenig und hielt sich mit einer Hand den Zylinder auf den Kopf, ehe er zu dem Mink sah. "Tu lieber was er sagt. Sonst gehst du schneller baden, als du willst." meinte er und grinste etwas, bevor er zu Ace sah, welcher sich nach kurzer Zeit erhob.
      Einen Fuß auf dem Rand des Bootes, während sein Blick gerade aus gerichtet war. "Bereit?" fragte er, wartete jedoch nicht auf Antwort und funktionierte das Boot kurzerhand in eines um, welches auch er zum reisen benutzt hatte. Ein Flammenschwall erschien am hinteren Teil der Nussschale, ebenso wie an den Seiten und kokelten das Holz etwas an. Doch bevor es lecken oder gar verbrennen würde, sollten sie bereits bei der Thousand Sunny angelangt sein.
      Das Boot selbst setzte sich sogleich in Bewegung, als hätte Lysop einige der WInddiale aus Skypia an das Heck angebracht und gleichzeitig betätigt. Wie gut, dass Ace' Teufelskraft noch für andere Dinge gut waren.
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    • Selicia


      Leider lagen die Vermuntungen des Blondschopfes näher an der Wahrheit, als ihr lieb war. Trotzdem ließ sich Selicia nichts anmerken, als er laut überlegte, wen genau sie da wohl verfolgte. "Wie ich bereits sagte, will ich nicht in eurem Team beziehungsweise in eurer Crew aufgenommen werden. Ich bin euch dankbar, dass ihr mir geholfen habt, der Marinebasis mit euch zu entkommen, aber ich habe nicht vor, euch noch weiter in meine Pläne zu verwickeln. Ich werde auch ohne eure Unterstützung meinen Weg weiter bestreiten." Sie wusste, dass besagter Weg alles andere als einfach und ungefährlich sein würde. Eventuell... nein, sogar recht wahrscheinlich würde sie dieser irgendwann sogar ihr Leben kosten, aber damit hatte sie sich schon vor Jahren abgefunden. Es ging ihr schon lange nicht mehr ums Überleben. "Ihr braucht euch also keine Sorgen darüber machen, dass ich euch in irgendetwas hineinziehen könnte", erklärte sie zuletzt an die Feuerfaust gewandt, da der Schwarzhaarige ihr noch immer zu misstrauen schien.
      Ganz anders als sein Freund Sabo, der wie aus dem Nichts plötzlich ihre Fesseln löste und die Seesteinhandschellen in der nächsten Sekunde in der See versenkte. Etwas erstaunt und mit hochgezogenen Augenbrauen blickte sie dem breit grinsenden Mann entgegen, bevor sie sich dankend die schmerzenden Handgelenke rieb. Es war ein erleichterndes Gefühl, die Fesseln los geworden zu sein und endlich verebbten auch die schmerzhaften Erinnerungen in ihrem Kopf.
      Allerdings gab man ihr nicht die Zeit, sich lange zu entspannen, als Ace beschloss ihre kleine Bootsfahrt etwas zu beschleunigen, sicherlich auch in dem Bestreben, der Marine zu engehen. Doch spätestens als um sie herum und vor allem am Heck des Boots Flammen emporschossen und den kleinen Kahn zuerst in Schwingungen und schon bald in Bewegung versetzten, krallte sie sich fest in das Holz. Es kostete sie all ihre Mühe, nicht in die roten heißen Flammen zu schauen und sich in ihrem tödlichen Anblick zu verlieren, aber irgendwann gelang es ihr stattdessen stur voraus zublicken. Vorbei an dem stolz auf dem Bug thronenden Schwarzhaarigen über das unendliche Meer vor ihm, dessen Oberfläche unter dem Licht des Mondes zu glitzern schien.
      Irgendwann hatte sie sich an die hohe Geschwindigkeit gewöhnt und lockerte ihre bereits schmerzenden Finger um den Bootsrand, in der Hoffnung, dass Ace die langsam verbrennende Nussschale nicht noch mehr beschleunigen konnte. Zumindest dürften sie so wirklich schnell mit den Strohüten zusammentreffen können, vorausgesetzt dieser Kerl steuerte den Kahn in die richtige Richtung.
      Gerade als Selicia für sich beschlossen hatte, für den Moment auf die Entscheidung der Feuerfaust zu vertrauen und wieder langsam ins Boot zu sinken, ließ eine "Ahnung" sie Aufschrecken. Mehr eine Warnung ihres Unterbewusstseins, eine Warnung ihres Observationshakis, dass einen drohenden Angriff vorhersagte. Doch sie wusste weder, wer sie angreifen würde, noch wie und von wo. Dennoch stellte sie sich hastig in der Nusschale auf und blickte sich um. "Da kommt etwas!", warnte sie die beiden Männer neben sich, bevor das Wasser unter ihnen zu sprudeln begann. Dann schoss auch schon ein riesiger echsenartiger Kopf aus dem Wasser empor. Dem Feuerroten Schuppenschädel folgte ein endlos langer Schlangenkörper, während sich grün leuchtende Monsteraugen auf das hin und her schauckelnde Boot und seine Insassen fixierten. "Ein Seekönig", murmelte Selicia leise und griff an ihre Hüfte, nur um sich frustriert daran zu erinnnern, dass sie zuvor alle Waffen an Sabo abgetreten hatte. "Wie unpassend...", grummelte sie, bevor sie dennoch kurz entschlossen in die Knie ging, um in der nächsten Sekunde zum Kopf des Ungetüms aufzuspringen. Auch ohne ihre Waffen sollte man sie nicht unterschätzen, vor allem nicht in so einer klaren Sternennacht wie heute.
      Der Seekönig brüllte ihr drohend entgegen, als sie auf seine Nase sprang, ihre Hand zur Faust ballte und sie unter Strom setzte. "Leider haben wir gerade keine Zeit für dich." Sie mobilisierte all ihre Kräfte in einen einselnen Schlag, als sie dem Monster die Faus samt Stromladung genau zwischen die Augen donnerte. Sie war sicherlich nicht so kräftig und stark wie viele der Männer ihres ehemaligen Marine-Trupps, aber zusammen mit ihren Mink-Kräften dürfte man sie auf keinen Fall unterschätzen. Auch ohne ein Schwert konnte sie durchaus schmerzhafte Hiebe verteilen und das bekam nun auch der Seekönig zu spüren.
      Er brüllte vor Pein und warf den Kopf hin und her, in dem Bestreben, sie abzuwerfen. Bevor sie das Gleichgewicht verlieren konnte, war sie allerdings schon von der Nase des Tieres gesprungen und landete zielgenau zurück auf dem kleinen Boot unter sich, was die Nussschale für ein paar Sekunden noch mehr schwanken und beinahe kentern ließ. "Wir sollten weiter, solange er noch benommen ist!", verlangte sie von Ace und packte sich erneut den Bootsrand, in der Erwartung gleich wieder durch seine Flammen vorangeschossen zu werden.

    • ❦ Portgas D. Ace

      Gut, sie wollte nicht darüber reden, dann war es so. Sabo akzeptierte das, auch wenn er schon recht neugierig darauf war, wer genau es war, den die junge Frau jagte. Aber zumindest schien er gar nicht so verkehrt damit zu liegen, dass es eine Person aus der Marine war oder gar einen höheren Stand hatte. Doch was wollte eine junge Frau wie sie dagegen ausrichten? Selbst wenn sie ihrem Ziel näher kommen sollte, es gäbe sicherlich etliche Personen, die sich ihr in den Weg stellen würden. Und da würden ihr nicht einmal ihre Mink-Kräfte helfen, all diesen etwas entgegen zu setzen. Aber Sabo hob nur ein wenig die Hände, nickte kurz und sah an Ace vorbei auf das Meer, als dieser mit seinen Teufelskräften die kleine Nussschale in Bewegung setzte. Ja, so würden sie auf jedenfall schneller voran kommen und noch dazu schneller von dieser Marinebasis weg kommen. Es war schon schlimm genug dort rein zu geraten. Ruffy musste sich sicher große Sorgen machen, vor allem nachdem, was die Brüder bereits schon durchmachen mussten, um den Schwarzhaarigen vor dem Tod zu bewahren.
      Es herrschte Schweigen. Ace stand mit sturen Blick gerade aus an der Spitze des Bootes und hielt nach der Thousand Sunny Ausschau, um diese weder zu verpassen noch direkt in diese zu steuern. Sabo hatte währenddessen die Augen geschlossen und seinen Zylinder etwas ins Gesicht gezogen. Es würde garantiert noch ein wenig dauern, also konnte er auch getrost die Augen schließen und seine Kräfte schonen. Lediglich das lodern der Flammen und das verdrängte Meer war zu hören, bis die beiden Brüder ihren Blick für einen Moment zu Seli wandern ließen, als diese sich merklich verspannte. Ace kannte diese Haltung zu gut, hatte auch er sich vor wenigen Sekunden angespannt und die Flammen etwas gezügelt.
      "Was ist los?" kam es von Sabo, welcher sich seinen Hut nun gänzlich zurück auf den Kopf schob und sich ein wenig erhob, um sich umzusehen. Auch er hatte bemerkt, dass etwas nicht stimmte, doch bevor die beiden Männer auch schon einen Finger rühren konnten, hatte sich Selicia auf die Beine gestellt, um auf den aus dem Meer schießenden Echsenkopf zu stürzen. "Ach, nur ein Seekönig..." kam es von Sabo, welcher sich schließlich wieder zurück ins Boot sinken ließ, auf seinem Gesicht ein Grinsen, während Ace der jungen Frau lediglich zusah, wie diese mit dem Meeresgetier fertig wurde. Und er musste gestehen, sie war nicht übel. Wenn sie nicht aufpassen würden, könnte sie ihnen wirklich noch gefährlich werden. Doch im Moment musste selbst er zugeben, dass sie auf ihrer Seite stand. Immerhin hätte sie sich getrost zurück halten können, warten bis Ace ins Meer gezogen wurde und Sabo mit der Echse fertig wurde, um dann das Weite zu suchen. Ein leises Seufzen entwich der Feuerfaust, während er die Augen für einen Moment geschlossen hatte. Erst, als sie leichtfüßig zurück auf das Bod kam, wandte er seine dunklen Augen zu der jungen Frau und ... grinste ein wenig.
      "Nicht schlecht.... Dann hauen wir ab, bevor wir uns wirklich noch in seinem Magen befinden." meinte er und entzündete erneut den Flammenschwall im Meer, um das Boot voran zu treiben. "Wobei Ruffy sicher nichts gegen ein zweites Abendessen einzuwenden gehabt hätte." sprach er weiter, gefolgt von leisem Lachen, das von Sabo kam. "Du meinst eher Snack."
      Und dann war auch schon die Thousand Sunny zu sehen, nachdem sie an dem großen Körper der Seeschlange vorbei waren. Sabo, welcher das Segel erkannte, grinste und lief etwas im Boot voran, um sich dort am Rand fest zu halten. "HA! Wir haben sie gefunden. Perfekt." meinte dieser, woraufhin Ace lächeln musste. "Dachte ich mir doch, dass sie gleich Kurs auf die Basis nehmen. Idioten." sprach dieser und drehte sich zu Selicia um. Nun, gegen alle würde sei auch nicht ankommen, selbst wenn sie es versuchen würde und geplant hätte. "....Na komm..." meinte er also, nachdem die Sunny immer näher kam und das Boot schließlich neben dieser zu stehen kam.
      "ACE! SABO! WOHOHOOOO!" hörte man Ruffy's Rufe sogleich, gefolgt von einem grinsenden Gesicht, welcher über die Reling lugte. "Ihr seid da ja doch raus gekommen! ... Nanu?" Da fiel der Blick des Strohhuts auf die junge Frau, die mit seinen Brüdern im Boot saß, während er den Kopf zur Seite neigte und auf diese deutete. "Wer ist denn das? War die auch bei euch?" fragte er und umschlang die drei ohne Vorwarnung mit seinen Armen, ehe er die kleinen Truppe an Deck beförderte.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
      ╚════════════════.✵.═╝


      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Neu

      Selicia


      Sie hatte sicherlich nicht damit gerechnet, dass die Feuerfaust wirklich einmal anlächeln würde, aber kaum hatte sie es mit dem Seekönig aufgenommen, schenkte er ihr ein kurzes Grinsen und sogar lobende Worte. Sie nickte nur ruhig und ließ sich wieder ins Boot sinken. War es ihr endlich glenungen, einen Teil seines Vertrauens zu gewinnen? Sie hoffte sehr darauf, während sie sich wieder am Bootrand festhielt, als Ace erneut das Boot auf Geschwindigkeit brachte.
      Schneller als erwartet kamen auch schon Schiffssegel in Sicht. Seli erkannte sofort das Zeichen der Strohhütpiraten und richtete sich langsam wieder auf. Offenbar waren diese Kerle wirklich auf dem Weg zur Marinebasis gewesen. Also stimmten die Gerüchte über diese verrückte Crew.
      Also sich Ace an sie wendete, nickte sie erneut. "Danke, dass ihr mich mitgenommen habt." Zu mehr kam sie nicht, als sie schon von einer lauten und begeisterten Stimme unterbrochen wurde. Niemand anderes als der Captain der Bande, Monkey D. Ruffy, blickte über die Reling zu ihnen hinunter. Natürlich entging dem jungen Mann die seltsame Begleiterin nicht, bevor sie allerdings auf seine Frage hätte antworten können, wurde Zeuge seiner Teufelskräfte. Bevor sie reagieren konnten, wurden Sabo, Ace und Selicia vom Strohhut aufs Schoff gezogen und die junge Mink-Frau brauchte ein paar Momente um ihr Gleichgewicht wieder zu finden, als sie mit Schwung auf dem Deck landete. Eben dieses versetzte sie in Staunen. Stand sie hier tatsächlich auf Gras? Mitten auf einem Schiff Gras? Als sie den Blick wandern ließ, konnte sie auch die einzlenen Ornagenbäume ausmachen und fragte sie umgehend, wie diese Pflanzen bei der schädlichen Meeresluft nur so gut überleben konnten. Da musste sich jemand verdammt viel Mühe mit der Pflege der Bäume geben.
      "Sabo und Ace? Wie habt ihr es denn aus der Marinebasis geschafft?" Als hätte sie ihre Gedanken gehört, umrundete nun eine junge Frau mit langen orangenen Haaren, einen der Bäume. Das musste Nami, die Navigatorin der Strohhüte sein. Eine Gießkanne in der Hand, schritt sie verwundert auf die Truppe zu, bis ihr Augenmerk auf Seli fiel. "Und du bist?" Selicia konnte das deutliche Mistrauen der Frau spüren, kaum dass sie ihre Marineuniform bemerkte.
      Kurz neigte die Mink-Frau grüßend den Kopf. "Mein Name ist Selicia Nekotama. Ich habe euren beiden Kameraden zur Flucht aus der Marinebasis verholfen", stellte sie sich vor und schaute dabei auch zum Captain der Piratenbande. "Dementsprechend habe ich die Marine hintergangen und bin kein Mitglied dieser mehr. Tatsächlich habe ich sogar eine Bitte an euch. Bitte nehmt mich zumindest bis zur nächsten Insel mit, da man mich sicherlich ebenso verfolgen wird wie euch." Dann sah sie wieder zu Ace und Sabo. "Wie ich sagte, habe ich nicht, vor euch mehr als nötig in meine Pläne zu verwickeln, wahrscheinlich wären diese selbst für Piraten wie euch zu gefährlich." Natürlich wusste sie, dass sie es alleine nicht leicht haben würde, aber sie konnte auch nicht ihren Gewissen vereinbaren, weitere Unschuldige in ihre Pläne zu ziehen. Tatsächlich war sie diesen Männern schon mehr als dankbar dafür, dass sie sie trotz anfänglichem Misstrauen mit auf dieses Schiff genommen hatten. So würde es auch der Marine schwer fallen, ihre Verfolgung aufzunehmen. Außerdem hatte die junge Frau bereits vor Jahren gelernt, wie man geschickt untertauchte, auch wenn es ihr damals beinahe das Leben gekostet hatte.