ѕσℓ ❦ ƒαηтαѕу ❦ We are beasts(?) ❦ [Fury & Saki]

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    • ѕσℓ ❦ ƒαηтαѕу ❦ We are beasts(?) ❦ [Fury & Saki]

      @Fury
      Vorstellung zu "We are beasts (?) [Fury & Saki]"


      ~ Airi Kobayashi ~
      Überall in der Stadt herrschte reges treiben. Stände hatten neben den Ladenverkäufen eröffnet und die Besitzer schrien umher, welcher das beste Angebot hatte. Waren aus der Menschenstadt. Waren, die man nur schwer bekam. Frischer Fisch aus dem Meer, Obst und Gemüse einer kleinen Plantage am Rande der Insel. Hergestellter Schmuck, den man hier nur aus dem Müll der Menschen anfertigen konnte. Und dann gab es noch einen kleinen Weg, der durch eine Gasse am Ende des Marktes führte und den niemand freiwillig betrat, der noch ganz bei Verstand war. Viele hielten sich davon fern, wollten keinen Ärger bekommen, während andere eben jene Gasse durchquerten, um in einen dunklen Vorhof zu gelangen. Abgekapselt vom regen Treiben und dementsprechend auch Wesen, welche keinerlei Scheu zeigten. Hier war heute auch Airi hingelangt. Es war nicht das erste Mal, dass sie diese Gasse betrat, vorbei an den mordlüsternden Blicken der Raubtierwesen, welche sie mit einem mal zerreißen und verschlingen konnten.
      Sie lebten eigentlich friedfertig zusammen, teilten sich die Insel in Harmonie... Doch dann gab es eben erwähnte Wesen, die sich ihrer Natur nicht unterdrücken ließen. Sie scheuten nicht einmal davor andere umzubringen, um dessen Fleisch an Fleischfresser zu verkaufen. "Frisches Tierfleisch, wie bei den Menschen" hieß es. Sicher, auch hier gab es Fleisch von Rind, Schwein, Schafen und anderen Tieren, welche von den Menschen dafür gezüchtet wurden. Einige der Bewohner waren es, die diese Waren hier her brachten, damit der Frieden gewährt blieb. Und dennoch gab es diese Gasse hier. Zu verschiedenen Zeiten, zu verschiedenen Tagen, immer anonym, damit niemand dahinter kam. Was suchte also ein junges Fuchswesen hier, welches leichte Beute wäre?
      Sie kannte ein Geheimnis. Ein Geheimnis einer Löwenwesens, welcher diesen Schwarzmarkt ins Leben gerufen hatte. Sie war schlau. Listig. Konnte sich recht gut aus Dingen herausreden oder wie in diesem Falle drohen. Sie hatte einen Deal mit dem Kopf des Marktes. Erzählte sie nichts, dürfte sie leben und würde nicht auf einen der Verkaufstische landen. Die Fleischfresser waren nicht wählerisch, was das frische Fleisch anging. Somit war es ihnen egal von welchem Wesen es stammte, ob Carnivore oder Herbivore, sie fraßen alles.
      Und auch heute war Airi wieder hier, um etwas zu besorgen. Etwas, was sie eigentlich nur in der Menschenstadt bekommen würde und sie es das erste Mal hier gefunden hatte, als sie einem der Raubkatzen gefolgt war. Pocky's. Sie war verrückt danach, wie andere nach Zigaretten, Alkohol oder andere Dinge, weswegen sie auch heute wieder zu einem der Stände ging, an welchem sie diese Schokoladenstäbchen das erste Mal gefunden hatte.
      Sie ließ ihren Blick über die Waren streifend und verzog das Gesicht, bevor sie den recht ramponiert aussehenden Tiger musterte. "Wo?" fragte sie, die Augen zu Schlitzen verengt und die Arme vor der Brust verschränkt. Doch dieser widmete ihr nur einen kurzen Blick, gefolgt von einem Grinsen, sodass man deutlich seine Fangzähne sehen konnte. "Du musst schon in ganzen Sätzen sprechen, Hund." meinte er, blätterte in seiner Zeitung um und las weiter, woraufhin er die Finger der Kleineren an seinem Ohr spürte und diese den Tiger zu sich herunter zog. "Wo. Sind. Die. Pockys?" fragte sie dicht an seinem Ohr, was ein Knurren zu Folge hatte. Das Tigerwesen, welcher gut doppelt so groß und vorallem breit war wie Airi selbst, schlug ihre Hand von sich und erhob sich, um seine volle Größe vor ihr zu demonstrieren. "Was bildest du dir eigentlich ein, wie du mit mir sprichst? Ich könnte dich mit einem Haps verschlingen, Kleine. Pass also lieber auf." knurrte er gefährlich, beugte sich zu der Schwarzhaarigen herunter und hielt ihr bedrohlich seine Krallen an den Hals, während sie sich allerdings nicht rührte und recht desinteressiert in sein Gesicht sah.
      "Mh... Dann bringst du mich um. Meine Familie sorgt sich. Durchsucht mein Zimmer. Findet einen Brief und Fotos von hier. Geht damit zu den netten Leuten in der Uniform und die nehmen das hier alles hopps. Das sind sicher.... Mh... 10 Jahre? Obwohl, hier kommt ja auch noch Mord dazu. Da werdet ihr wohl allesamt gleich mit Beton an den Beinen ins Meer geworfen." sprach sie mit einem unschuldigen Lächeln auf den Lippen, was den Tiger jedoch sichtlich perplex drein sehen ließ, ehe er knurrend und schnaubend von ihr abließ. "Deine dämlichen Schokosticks gibt's heut nicht. Keiner geht in die Menschenstadt, also verzieh dich." Damit setzte er sich fluchend zurück auf seinen Stuhl, nahm die Zeitung wieder zur Hand und hielt sich diese direkt vors Gesicht, um die junge Füchsin zu ignorieren.
      "Bitte was? Och nö..." jammerte diese und verschränkte die Arme wieder, die Wange etwas aufgeblasen. Wieso mussten diese dummen Menschen auch immer alles tolle haben und sie hatten.... Nur Dinge, die nach nichts schmeckten. Das war alles andere als gerecht, wie sie fand. Mit einem leisen Schnauben stapfte sie aus der Gasse heraus, nachdem sie sich auch bei den anderen Tischen umgesehen hatte, doch mehr als noch blutendes Fleisch und verschiedene Innereien hatte sie nicht entdeckt. "Was mach ich denn? Ich hab nichts mehr." murmelte sie, nachdem sie den Markt gänzlich verlassen und sich auf den Rand einer Mauer gesetzt hatte, welche die Erhöhung von der Stadt zum Strand herunter abtrennte. Es wäre sehr ungünstig die Steile herunter zu rutschen und im Meer zu landen. Oder sogar schlimmeres.
      Airi zog ihr Bein an ihren Körper, während das andere locker von der Mauer hing. Ihre Hände auf dem Knie und das Kinn darauf starrte sie gerade aus zu der Menschenstadt, dessen Lichter man deutlich erkennen konnte. Die Lichter der Laternen, der Häuser und Wohnungen, der vorbeifahrenden Autos... Immer wieder fand sie es einfach nur noch unfair, dass die Menschen alles zu haben schien und ihre Spezies hier... rein gar nichts, wie es ihr vorkam. Ein tiefes Seufzen entwich der jungen Füchsin, ehe sie ihre Wangen wieder aufblähte. "Wenn ich doch nur alles verstecken könnte, wie andere. Dann kann ich da einfach rüber und mir holen, was ich will..." murmelte sie, ehe sie etwas blinzelte und den Kopf hob. "Wobei..." Ihr Blick wanderte zu ihrem recht buschigen Schwanz, welcher sich leicht von einer Seite zur anderen bewegte. Ihre Ohren wären sicher kein Problem, doch der würde in keine Hose passen. Und ihre Jacke war auch nicht groß genug, um so eine Beule zu verstecken. "....Vielleicht ja eine Kutte?" fragte sie sich leise, ehe sich ein Lächeln auf ihre Lippen zeichnete und sie von der Mauer kletterte. Das war die Idee.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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    • Kaito Matori

      "Junge Frau ich verspreche Ihnen, wenn sie diese Holzfigur immer mit in das Badewasser legen dann wird ihre Haut niemals mehr altern." Sprach Kaito zu einer älteren Dame welche sich sehr für seine besonderen Gegenstände interessierte. Die Frau vor ihm war etwas kleiner und vermutlich um die mitte 50 gewesen. Kaito war in Wirklichkeit ein Kitsune, ein Tierwesen gewesen. Doch besaß er die Fähigkeit das dies Niemand sehen konnte, für die Menschen war Kaito ebenfalls nur ein gewöhnlicher Mensch gewesen. Und das verschaffte den jungen Kitsune wiederum den Vorteil das er sich in der Stadt der Menschen ungestört aufhalten kann um sein Geschäft weiter fortzuführen. Mit den Jahren hatte Kaito den Umgang mit den Menschen gelernt und auch wir er sie gezielt für seine Zwecke manipulieren konnte. In seinem Geschäft verkaufte er kleinere Skulpturen, Masken und anderen Plunder welche Kaito auf auf seinen Reisen hin und wieder mal sammelte. Dan versprach er den abergläubigen Leuten teilweise echt paradoxe Fähigkeiten seiner Gegenstände, etwa ewige Jungend, Glück in der Liebe oder plötzlichen Muskelwachstum über Nacht. Natürlich war das alles nur gelogen und frei erfunden, doch lief sein Geschäft bisher ziemlich gut. Es reichte stehts für eine deftige Mahlzeit und für eine Übernachtung in einem warmen Bett. Manche würden Kaito dafür einen Gauner oder Betrüger nennen, doch der Kitsune sah das stehts anders. Ihm konnte es eigentlich egal sein was die Leute dachten, solange es genug Dummköpfe gab die seine wertlosen Sachen kauften war die Welt für Kaito in Ordnung. Mit einem leicht übertriebenen freundlichen Lächeln verabschiedete er die ältere Dame, packte dan sein Zeug zusammen und ging weiter die Hauptstraße entlang. Der heutige Tag hatte sich in der Tat für Kaito wiedermal gelohnt. Als Belohnung holte er sich an einen der unzähligen Stände einen gegrilten Schaschlikspieß. Das dass Fleisch ebenfalls von Tieren stammte war den jungen Kitsune ziemlich egal gewesen, denn Füchse waren im Prinziep Allesfresser, so lange es satt machte es für sie keinen Unterschied. In der Zwischenzeit war es schon recht spät geworden und Kaito musste sich nun so langsam beeilen um noch eine Schlafgelegenheit über die Nacht zu beschaffen. Den das Nachtleben in der Stadt der Menschen wollte er unbedingt meiden. Nicht das ihm die Nacht nicht gefiel, ganz im Gegenteil. Aber mit der einziehenden Dunkelheit kamen auch andere eher zwielichtige Gestalten hervor, dessen Bekanntschaft der Kitsune dankend verzichten konnte. Doch plötzlich nahm Kaito einen anderen, ihm ziemlich vertrauten Geruch war. Ein Tierwesen ? Hier in der Stadt der Menschen ? Das konnte er eigentlich kaum glauben aber Kaito vermutete stark das dass Ärger bedeuten würde. Sofort machte er sich auf und folgte dem Geruch, welcher ihm in der Nase lag. Der Geruch führte Kaito in eine kleine Seitengasse, etwas abseits der großen Hauptstraße. "Nicht gut..." Murmmelte er leise vor sich hin während er weiter in die Gasse hinein ging um den Geruch zufolgen. Umso weiter der Kitsune der Gasse hinein folgte umso spärlicher wurde die Beleuchtung, so das Kaitos rote Augen langsam hervor stachen. "Überhaupt nicht gut..." Murmmelte Kaito erneut als er zusätzlich Stimmen von mehreren Männern hörte. Kaito wusste nicht wieso, doch er hatte einen üble Vorahnung was da gerade vor sich ging.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"

    • ~ Airi Kobayashi ~
      "Hier ist sie ja." sprach sie mit einem Lächeln auf den Lippen, nachdem sie zuhause angekommen war und in einer alten Truhe herumwühlte, welche in ihrem kleinen Zimmer stand. Die Wohnung selbst war nicht sonderlich groß, wenn man es denn überhaupt Wohnung nennen konnte. Ein alter Lagerabteil, welches nicht mehr benutzt wurde und sie sich hergerichtet hatte, traf es wohl besser. Doch hier konnte sie schlafen, was essen und sich die Zeit vertreiben. Noch dazu war sie vor Wind und Wetter geschützt und das Beste: Sie musste nichts dafür bezahlen. Als sie in der Truhe fand, was sie gesucht hatte, zog sie sich sogleich die alte Kutte über, zog sich die Kapuze über den Kopf und schloss den Reißverschluss, bevor sie sich in einem Spiegel ansah, den sie vor einigen Jahren gefunden hatte. Zwar fehlten hier und da bereits ein paar Stücke der Scheibe und ein großer Riss zierte die Mitte der Spiegelfläche, doch für ihre Verhältnisse reichte es. "Perfekt. Damit sollte ich rüber kommen. Da müsste mir schon jemand das Teil vom Kopf ziehen, um mich zu erkennen." Mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen lief sie schließlich aus der kleinen Halle heraus, sah sich kurz um, ob niemand sie sah - immerhin wussten leider zu viele, dass sie selbst nichts in der Menschenstadt verloren hatte - und schlich sich auf eine der kleinen Fähren, welche die Tierwesen unbemerkt zur Stadt brachte.
      Es dauerte eine Weile und Airi hatte sich in eine der leeren Kiste gelegt, die Beine recht unbequem angezogen und tief seufzend. Das hasste sie an Booten: Sie waren viel zu langsam und die Kisten viel zu ungemütlich. Doch was tat man nicht alles für etwas, was man unbedingt wollte. Doch bevor sie sich Pockys kaufen konnte, musste sie erst einmal an ein paar Yen kommen, welche die Menschen in der Stadt benutzten. Sie selbst begnügten sich mit Tauschgeschäften, was auch nicht sonderlich verkehrt war, wie Airi fand. Immerhin fand sie vorallem im Meer einiges, was sie auf dem Markt eintauschen konnte, doch hier war das leider anders. Doch sie wusste schon, wie sie an etwas Geld kommen würde.
      Als die Fähre endlich an einer angrenzenden Kanalisation gehalten hatte, wartete sie bis die Passagiere das Boot verlassen hatten, bevor sie selbst etwas unter dem Deckel der Kiste heraus lugte. Lediglich ihre orangenen Augen waren zu sehen, welche ihre Umgebung beäugten und sie wartete, bis niemand auf die Kisten achtete. Schließlich schob sie den Deckel beiseite, kletterte leise wie eine Katze heraus und verschwand auch schon in der Menge, bevor sie die Oberfläche erreichte und sich umsah. So viele Menschen, welche auf den Straßen wanderten. Die Autos, welche an ihr vorbeirasten. Es war so viel belebter als bei ihnen auf der Insel, woraufhin Airi schon ein wenig neidisch war. Doch andererseits hatte sie so ihre Ruhe, wann sie es wollte. "Gut... Erst mal Geld." murmelte sie leise zu sich selbst, ging die Fußgängerwege entlang und sah sich um, ehe sie zu einer kleinen Gruppe Jugendlicher sah, die sich unterhielten. Ihre Augen erhaschten eine der Geldbörsen, welche in der Hosentasche eines der Jungen zu sehen war, ehe sie sich mit einem schelmischen Lächeln der kleinen Gruppe nährte. Sie würden sicher nichts bemerken, dafür war die junge Füchsin zu gerissen. Und selbst wenn, dann wäre sie schon längst über alle Berge.
      Und so wie sie es sich vorgestellt hatte, war es auch: Sie ging an den Jungs vorbei, ließ sich nichts anmerken und griff mit ihren schmalen Fingern nach dem Geldbeutel, welcher sich kurz darauf auch schon unter ihrer Kutte befand. Sie selbst verschnellerte ihre Schritte und verschwand schließlich hinter der nächsten Wand, bevor sie in die Geldbörse sah und 2100 Yen darin sah. "Das sollte für ein paar Packungen reichen. Wenigstens ein paar."
      "Und was genau gedenkst du DAMIT zu machen, huh?" kam es sogleich von einem der Jungs, welcher sie doch bemerkt hatte. Sogleich versteifte sich Airi, stellte ihre Ohren, sowie den Schwanz etwas auf, bevor ihr Blick zu den Kerlen wanderte, welcher ihr kurzerhand den Geldbeutel aus der Hand genommen hatte. "Denkst du, du kannst mir einfach mein Zeug klauen?" fragte er nun etwas rauer, packte die Füchsin am Handgelenk und zog sie hinter der Wand hervor, während sie selbst die Augen zusammen gekniffen hatte. Es war vielleicht doch nicht so gut gleich zu einer Gruppe zu gehen. Sie hätte sich doch ein leichteres Opfer suchen sollen, doch das war gerade ihr geringstes Problem.
      Als sie hinter der Wand hervorgezogen wurde rutschte ihr die Kapuze vom Kopf und entblößte sogleich ihre Ohren, woraufhin der junge Mann die Augen weitete. "Eins dieser Mistviecher!" rief einer seiner Freunde, bevor Airi die Zähne zusammen biss. "Scheiße.... Lass mich!" fauchte sie, bevor sie in die Hand biss, welche sie festhielt. Als der Kerl schreiend vor Schmerz seine nun blutende Hand von ihr nahm, nahm Airi die Beine in die Hand und lief los, die Kapuze wieder über ihren Kopf gezogen. Das war es wohl mit ihrem kleinen Ausflug.
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    • Kaito Matori

      Plötzlich wurden die Stimmen immer lauter und auch der Geruch in seiner Nase nahm stetig zu. Schon nach kurzer Zeit kam ein Mädchen plötzlich um die Ecke gerannt. Kaito musste kein Hellseher sein um zuwissen das der Geruch von dem Mädchen stammte. Das konnte also nur eines heißen... Anscheinend passte das Mädchen nicht richtig auf oder sie übersah Kaito einfach, denn sie war gerade dabei in den kitsune rein zurennen. Doch bevor das passieren konnte reagierte der 25-Jährige bitzschnell, packte sie an der Hand und zog sie mit sich in eine dunkle Ecke, hinter drei große Holzkisten. Dort begab er sich mit dem mädchen in Deckung und hielt auch seine Hand vor ihren Mund, so das sie keinen Mucks von sich geben würde. Dabei kam es Kaito überhaupt nicht in den Sinn das dass gerade irgendwie den falschen Eindruck erwecken könnte. Nur wenig später kamen auch schon die drei Typen vorbei gerannt, von welchen Kaito die Stimmen gehört hatte. Diese schienen ganz und gar nicht gut gelaunt zu sein, so wie Kaito das ganze einschätzte hatte das Mädchen die Kerle wohl bestohlen. Das zumindest würde der Kitsune an ihrer Stelle auch versuchen. Kaito hatte das Mädchen hier in der Stadt noch nie zuvor gesehen, sie musste also neu hier sein. Doch auf einmal spürte der 25-Jährige einen stechenden Scherz in seiner rechten Hand, mit der er dem Mädchen den Mund zuhielt. Zuerst verkneifte er sich eine Reaktion, doch dan lies er los. "Autsch !! Verdammt, was soll das werden ?!" Beschwerte sich der Kitsune und gab dem Mädchen mit der Faust eine auf den Hinterkopf. "Ich habe dir übrigends gerade dein Leben gerettet, wer weiß was die Kerle mit dir angestellt hätten ? Was machst du überhaupt hier ? Das ist die Stadt der Menschen, hier hast du nichts verloren. Weißt du den nicht was die Menschen mit Tierwesen wie dir machen ?" Beschwerte sich Kaito dan weiter während er die Bisswunde an seiner Hand genauer begutachtete. Die spitzen Zähne hinterliesen ganz schön tiefe Abdrücke, erst jetzt schaute Kaito genauer zu dem Mädchen hin. Sie war ein Fuchs, genauso wie Kaito selbst gewesen. Nur das ihr Fell deutlich dunkler als das von ihm gewesen war. Der junge Kitsune seufzte ein wenig vor sich her. "Oh man, wenn du schon durch die Stadt der Menschen läufst dan könntest du wenigstens deine Tierwesenmerkmale besser verbergen. Warum verwandelst du dich nicht einfach ?" Sprach Kaito erneut aber diesmal deutlich entspannter als noch zuvor. dan schaute er sich einen Moment um und als die Luft rein war verwandelte er sich ebenfalls in seine wahre gestallt als Tierwesen. Aber nur für einen Augenblick, denn schon bald verwandelte er sich bereits zurück. Sie waren immerhin noch in der Stadt der Menschen gewesen, da musste man stehts vorsichtig sein. Seltsames Mädchen, dachte Kaito nur. Sie musste tatsächlich das aller erste mal hier in der Stadt gewesen sein. Und dan zog sie bereits am ersten Tag gleich mächtig Ärger an...

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"

    • ~ Airi Kobayashi ~
      Gut, das war etwas anders geplant gewesen, als es letztendlich zustande gekommen war. Jetzt hieß es jedoch, so schnell wie möglich weg, sich nicht erwischen lassen und vorallem niemanden wissen lassen, wo sie war. In ihrem Kopf spielte sie bereits den Plan ab, welchen sie sich während dem Davonlaufen ausdachte, wurde allerdings durch einen Griff an ihrem Arm daran unterbrochen und sah recht überrascht zu dem jungen Mann, welcher ihr die Hand an den Mund hielt, damit sie ja ruhig blieb, nachdem er sie mit sich gezogen hatte. Und schon war es erneut ein Mensch, der... Nein, das war kein Mensch. Er roch anders, und zwar genauso wie ihres Gleichen. Sie verengte die Augen ein wenig, ehe sie den Mund öffnete und ihm in die Hand biss, nachdem die Jungs von eben vorbeigelaufen waren.
      Und da ließ er sie auch los und hielt ihr vor, dass er ihr doch eben das Leben gerettet hatte. Sie wäre auch gut ohne ihn zurecht gekommen, doch zeigte sie dies nur mit einem kurzen Schnauben, während sie ihre Arme verschränkte und die Wangen ein wenig aufplusterte. "Das geht dich gar nichts an, was ich hier mache. Ich bin eben hier und fertig." erwiderte sie schnippisch und drehte den Kopf mit geschlossenen Augen zur Seite. Doch als er meinte, sie sollte sich doch in ihre Menschengestalt verwandeln, stellten sich ihr die Haare ein wenig auf, bevor sie die Schultern nach oben zog und den Blick zu Boden richtete. Sie konnte ihm doch nicht sagen, dass sie es nicht konnte. Wie würde sie denn dann dastehen?
      Also schnaubte sie erneut und sah aus dem Augenwinkel heraus zu dem jungen Mann vor ihr. "Ich hab eben keine Lust. Wieso sollte ich mich auch in so ein Gesindel verwandeln? Ich hab genauso ein Recht hier zu leben. Nur weil die Menschen sich für was besseres halten oder was?" sprach sie, doch ihre Haltung änderte sich nicht. Sie hasste sich selbst dafür, dass sie zu dumm dafür zu sein schien sich ein eine Menschenfrau zu verwandeln. "Ich muss jetzt auch los." fügte sie hinzu und schob sich an dem jungen Mann vorbei, bevor sie sich die Kapuze über die Ohren zog, welche durch den Zug des Mannes herunter gerutscht war.
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    • Kaito warf dem jungen Mädchen einen skeptischen Blick zu als diese antwortete, dass sie kein Lust dazu hatte sich in ihre menschliche Form zu verwandeln. Klar hatte das Mädchen recht damit gehabt, im Grunde genommen hatte tatsächlich jeder das Recht gehabt hier zu leben. Doch war das nur ein Wunschdenken gewesen, die Realität sah leider ganz anders aus. Und mit dieser Realität musste man einfach Leben und das beste daraus machen. "Du bist töricht, wenn du das wirklich glaubst. Jedes Tiewesen das noch halbwegs bei klaren Verstand ist verwandelt sich hier an diesem Ort in seine menschliche Form. Den was Menschen mit Tierwesen hier machen sollte eigentlich kein Geheimnis sein. Die Menschen verachten uns Tierwesen und daraus machen sie noch nicht einmal einen Hehl. Aber bitte, du weißt es ja bestimmt besser..." Sprach Kaito mit fast schon scharfen Ton zu dem Mädchen. Das sie in dieser Situation eigentlich nur Glück gehabt hatte schien ihr gar nicht bewusst zu sein. Doch der Kitsune wurde das Gefühl irgendwie nicht los das dass Mädchen hier zum ersten mal gewesen sein musste, sonst würde sie sich ja wohl kaum so verhalten. Warum verwandelte sie sich nicht einfach ? Konnte sie es nocht oder will sie es tatsächlich nicht ? Der 25-Jährige wollte aber Niemandem im Weg stehen und lies somit das Mädchen einfach weiter ziehen. Immerhin gab es keinen weiteren Grund sie aufzuhalten, zumal Kaito noch immer keine Bleibe für die Nacht gefunden hatte. Denn so langsam musste er sich beeilen, es wurde schon langsam dunkler. Und bis zum Einbruch der Nacht wollte der Kitsune nicht mehr auf den Straßen der Stadt unterwegs sein. Es wäre einfach viel zu gefährlich und auch riskant gewesen sich um diese Zeit noch herum zutreiben. Doch was war mit dem Mädchen ? Doch Kaito winkte dan gleich etwas gelassen ab, sie würde bestimmt ganz gut allein klar kommen. Das dachte er sich zumindest.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"

    • ~ Airi Kobayashi ~
      Die Schultern hoch gezogen und damit schon beinahe ihre Wangen berührend schritt sie durch die Straßen, die Hände tief in ihren Taschen vergraben und darauf achtend, dass man weder ihren Schwanz, noch ihre Ohren zu Gesicht bekam. Noch immer schweiften ihre Gedanken an das eben Geschehene zurück. An die Kerle, welche sie verfolgt hatten. An den jungen Mann, welcher ihr regelrecht einen Vortrag halten wollte.
      Ein leises Schnauben entwich ihr, bevor sie ihren Kopf etwas zur Seite drehte und sich letztendlich gegen eine der Steinmauern lehnte und sich an dieser sinken ließ. Wie konnte sie sich nur erwischen lassen? Noch nie hatte es jemand bemerkt, wenn sie etwas gestohlen hatte. Gut, die Kerle auf der Insel waren auch meinstens anderweitig beschäftigt. Mich verschiedenen Gerüchen oder gar darauf achtend ihre eigene Zunge nicht abzubeißen bei dem Anblick des illegal importierten Fleisches. Die Menschen waren in dieser Hinsicht wohl doch anders. Hatten sie doch nicht so einen ausgeprägten Geruchssinn und ließen sich davon nicht ablenken.
      Erneut ein leises Schnauben, gefolgt von einem leisen Knurren, bevor sie ihre Beine dicht an den Körper zog und diese mit den Armen umschlang. Das Kinn fand seinen Platz auf den Knien, während ihr Blick auf die letzte Fähre zur Insel hinüber fuhr. Diese hatte sie wohl verpasst. Ging heute denn alles schief, was sie sich vorgenommen hatte? Ihr Plan war doch nur gewesen hier rüber zu gelangen, Geld zu besorgen und sich ein oder vielleicht sogar zwei Schachteln der Süßware zu besorgen, welche sie so sehr liebte.
      "Wieso müssen das die Menschen auch nur für sich behalten?" murmelte sie leise in ihren Unterarm hinein, ehe sie ihr Gesicht in ihren Armen versteckte und tief einatmete. Vielleicht sollte sie sich etwas anderes suchen? Etwas, dass es auch bei ihnen drüben gab? Um nicht mehr hier her zu kommen...
      Nein, das sah Airi ja gar nicht ein. Wieso sollte sie ihr Leben lang dort auf einer kleinen Insel leben, die beinahe schon wegen Überfüllung geschlossen werden müsste, während die Menschen den ganzen Planeten für sich hatten? Nur, weil sie mit ihnen nicht klar kamen...
      Wäre Airi nur größer und stärker wie die Raubkatzen auf dem Schwarzmarkt, dann würde sie einen nach dem anderen zerfetzen, der ihr zu nahe kam und ihr böses wollte. Doch das würde wohl weiterhin nur Wunschdenken sein. Für heute musste sie sich auf jedenfall etwas suchen, wo sie bleiben konnte. Zur Insel schwimmen würde ihr im Traum nicht einfallen. Da wäre sie in einigen Tagen noch nicht drüben und außerdem... hasste sie es schwimmen zu müssen oder gar nass zu werden. Wäre auch nicht das erste mal, dass man sie für eine Katze gehalten hatte.
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    • Kaito Matori

      Kaito schaute von einer Erhöhung auf das Meer hinab, welches die Insel umgab. Er erblickte auch die letzte Fähre, welche als letzte des heutigen Tages auf die andere Seite fuhr. Gezwungenermaßen musste Kaito irgendwie an das Mädchen denken, sie musste wohl wirklich neu hier auf der Insel sein ? Zumindest hatte der junge Kitsune sie vorher noch nie gesehen. Bei dem Gedanken wurde es ihm etwas flau im Magen, Kaito hasste sein siebten Sinn für Ärger aller Art. Er konnte nur hoffen das dass Mädchen seinem Rat gefolgt ist und die Insel wieder mit dem letzten Schiff verlassen hatte. Doch irgendwie hatte er nur wenig Hoffnung darauf gehabt. Kurz daraufhin seufzte Kaito ein wenig genervt vor sich hin. Er musste das Mädchen finden, der Kitsune konnte ihren Geruch immer noch wahrnehmen, es sollte also nicht so schwierig sein sie ausfindig zumachen. Kaito wusste nicht wieso aber er konnte sie nicht einfach so ihren Schicksal überlassen, er kannte die Stadt besser als die meisten Anderen und wusste nur zu gut das gerade in den Abendstunden die Stadt ihre dunkle Seite zeigte. Zügig und ohne weiteres zögern begab sich der Kitsune auf den Weg, immer der Nase nach. Bereits nach ein paar Minuten kam Kaito dem Geruch immer näher. Dan plötzlich erblickte er das Mädchen von vorhin. Sie hockte an einer Steinmauer gelehnt, die Knie dicht an den Körper gezogen. "Hey, bist du Taub oder tust du nur so ?!" Motzte Kaito das Mädchen etwas übertrieben an, nachdem er sich etwas hinterlistig an sie heran geschlichen hatte. "Du meinst es anscheinend ganz schön ernst aber es war ziemlich töricht von dir meinen Rat nicht zufolgen, damit bringst du dich selbst nur in unnötige Schwierigkeiten. Aber nun ja... jetzt ist das auch ziemlich egal... das letzte Schiff ist eh abgefahren, du kommst also Heute nicht mehr zurück. Zufälligerweise habe ich schon eine Bleibe für die heutige Nacht organisiert, wenn du willst kannst du also da mit schlafen. Du hast natürlich die Wahl, immerhin kannst du ja auch auf der Straße schlafen, wenn du da so sehr scharf darauf bist." Sprach Kaito nun deutlich ruhiger zu dem Mädchen und wartete einen kurzen Moment auf ihre Antwort ab. Kaito wollte und konnte das Mädchen zu nichts zwingen, doch war wohl auch völlig klar gewesen das sie nicht gerade die Wahl hatte.

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