One Piece ✶ Living Fire {Lin & Juvia}

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    • One Piece ✶ Living Fire {Lin & Juvia}




      @vrthnkng
      @Juvia
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      2 years later...
      Sabaody Archipel - Place of reunion

      sabaody_front.jpg



      Sabo
      Sabo_profile.jpgSabo; ein blonder junger Mann mit einer nicht zu übersehenden Brandnarbe im Gesicht und attrett gekleidet; lag an einen Baum und auf der weichen, wenn auch feuchten Wiese, aus der immer mal hie und da Seifenblasen erschienen und in die Höhe an den riesigen Bäumen emporstiegen, angelehnt und gähnte langgezogen. Sabaody Archipel war shcon ein wirklich seltsamer Ort.Seifenblasen, wohin man sah und die wesentlich stabiler waren, als normale Seifenblasen, die sogleich zerplatzen würden, wenn man sie auch nur schief ansah. Doch die Insel hatte mehr zu bieten als nur ein paar Seifenplasen. Sie war in verschiedene Distrikte unterteil; zum einen das Touristen Distrikt, in dem man sämtlichen notwendigen Erledigungen nachgehen oder sich in ein nettes Café setzen konnte, um sich von den anstrengenden Einkäufen entspannen zu können; dann gab es natürlich noch weitere Distrikte, aber jene, von denen man sich am ehesten fernhalten sollte, wenn man keine Probleme bekommen wollte, waren das Marinen Distrikt und das Distrikt der gesetzlosen Zone, in der sich nur heimtükische Verbrecher, Kriminellen und blutrünstige Piraten herumtrieben. Die.. oder jene, die sich an dem Menschenhandel beteiligen wollten, der dort nie zu kurz zu kommen schien. Eine Sache, in der Sabo und seine Kollegen die Tage definitiv reinschauen wollten, wenn sie schon hier waren. Das und der Informant, den sie hier treffen wollten bezüglich des illegalen Waffenschmuggels, der in letzter Zeit rapide anzusteigen schien. Er hob seinen Hut leicht an, während Koala ungeduldig auf und abschritt und ihn seit einer geraumen Weile das Ohr abkaute - sofern sie glaubte, dass er es hören wollte - dass Ivankov, ein weiterer Kollege von ihnen, sich immer so viel Zeit lassen würde und was er glaubte, wofür sie hier seien und noch weitere Dinge, die bei Sabo eher auf taube Ohren stießen, da er wusste, dass Ivankov bald ankommen würde. Auch weil er eine wichtige Fracht mitbringen sollte, die, wenn sie sich verspätete, jemanden sehr unglücklich machen würde. "Beruhig dich mal, Koala. Er wird sicher bald auftauchen." - "Das sagst du so leicht! Du kennst ihn doch! Er ist so unzuverlässig jedes Mal, mahct nur wonach ihm der Sinn steht oder wenn Dragon pfeift!" - "Echt? War mir ja neu, dass er Dragon-san als Anführer anerkennt haha Wir tun ja auch nur was wir wollen. Und wir sind ja auch nur hier um in den Freizeitpark zu gehen, nicht wahr? haha", gluckste Sabo, weshalb sie shcmollend die Wangen aufplusterte und die Arme vor der Brust verschränkte. "Das ist nicht witzig Sabo! Wenn wir von der Marine entdeckt werden, dann-" - "Wo ist eigentlich dein Problem? Da hinten kommt er doch schon." Dabei deutete Sabo mit einem Nicken zum Horizont. Koala folgte seinem Blick sofort und entdeckte in weiter Entfernung die winzige Sillhouette eines Schiffes in ihre Richtung zusteuern. "Na, wenn er das mal ist. Ich hoffe es zu mindest.", antwortete die Braunhaarige ungeduldig mit dem Fuß auf dem Boden trommelnd, während das Schiff almählich immer näher und näher kam und sich auch Sabo nach einer Weile begann aufzurichten. Denn kaum dass sie Ivankovs Symbol auf dem Segel erkannten, war es klar, dass Koala nicht mit einer nicht zufriedenstellenden Begegnung rechnen müsste. Sich erneut gähnend, streckte sich Sabo ausgiebig und erkannte bereits die einen oder anderen witzigen Gestalten an dem näher kommenden Schiff, ehe dieses auch shcon wenig später anlegte und ein Blondschopf, der nicht zu den restlichen Männern in Frauenkleidern zu passen schien, an Land sprang. Doch sobald dieser auch nur einen Blick in die Umgebung warf und die anderen Menschen sah, die durch die gegend liefen, schien er völlig durchzudrehen. "FRAUEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ECHTE FRAUEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! VIVA SABAODY!!! I LOVE LADYS!!!!" Koala verzog sich sofort hinter Sabo, da dieser Mann wie ein ausgehungerter Wolf wirkte, der jedes weibliche Geschöpf anfallen würde, sobald es auch nur in seiner Nähe sein würde. Das war also einer von Luffys Freunden, überlegte Sabo und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, als dieser ziemlich ungehalten auf die süßlichen und lieblichen Verabschiedungsfloskeln der Transen reagierte, besonders auf dieverse Luftküsse, die ihn vom Kopf bis Fuß zum Erschaudern brachten. Sabo ging einfach - ungeachtet Koalas Flehen sie nicht alleine zu lassen, weil dieser Mann ihr Angst einjagte - auf den nach Frauen lechzenden Blondschopf hinzu und grinste ihn an. "Hi. Du musst Sanji sein, nicht wahr?" - "Huh? Und wer will das wissen?", gab dieser mit einem skeptisch musternden Blick zurück, ehe auch shcon Ivankov bei ihnen gelandet war. "Ah.. Sabo-kun, Koala. Ihr seid shcon da?" Die bis dato eingeschüchterte Koala shcien nun wieder zu sich gekommen zu sein, kaum dass Ivankov gesprochen hatte. "SCHON ist gut! Wir warten schon siet 4 Stunden! VIER Ivankov!", schimpfte diese und trat bedrohlich und schnaubend auf den König aller Transen zu - sichtlich entnervt. Doch kaum war sie auch in Sanjis Sichtweite, schien es als würde er sie mit den Augen röntgen, ehe er auf sie zu sprang, "EINE ECHTE SCHÖNHEIT!!!!!" rief und Koala kreischend außer Reichweite hechtete und sich erneut hinter Sabo verbarrikadierte. "Was bist du bitte für ein Freak!? Hast du noch nie Frauen gesehen oder was?" - Sanji~~", flötete Ivankov, sodass dieser in seiner Bewegung sogleich erstarrte und nun wesentlich entspannter, aber genervt zu Ivankov zurücksah. "Hm?" - "Vielleicht solltest du erstmal zuhören, bevor du meine teure Freundin anfällst wie ein Raubtier, wer diese beiden sind." Der Angesprochene sah zu Sabo zurück und runzelte die Stirn. "Na, deine Kumpels oder nicht?" Er zog sich seufzend eine Zigarettenpackung aus der Hosentasche und zündete sich eine daraus an, ehe er den Rest wieder verstaute. Tief den Nekotin einatmend, ergänzte er noch - wieder mit Blick zu Sabo: "Ihr gehört alle zu der Revolutionsarmee von Luffys Vater, oder nicht?" - "Ganz genau. Und der jun ge Mann vor dir hier ist Sabo, der erste Offizier - die rechte Hand Dragons, wenn du so willst und noch dazu.. Mugiwara-boys und Ace-kuns Bruder." Sanji fiel das Gesicht ein und die gerade entzündete Zigarette auf den Boden. "W-Wie bitte? Du bist...?" Sabo lachte leicht auf. "Ja, so ist es. Man sieht uns die Ähnlichkeit wohl nicht sofort an, was? Freut mich dich kennenzulernen. Ivan sagte bereits, dass er einen aus der Crew meines Bruders herschiffen würde. Und ..durch seine Beschreibung kam ich recht schnell auf dich." Ein breiteres Grinsen zog sich über sein Gesicht, ehe er die Hand ausstreckte und Sanji diese mit einem ebenfalls - allerdings noch etwas verunsichertem - Grinsen ergriff. "Na, wir sollten nicht zu lange hier herumstehen, sonst fallen wir noch Leuten auf, denen wir besser nicht auffallen sollten. Am besten machen wir uns auf zum Treffpunkt von euch. Sicher sind schon einige da.", schlug Ivankov vor und Sabo nickte zustimmend. "Ja, ich ..kann es kaum erwarten Ace und Luffy wiederzusehen und den Rest seiner Crew kennenzulernen. Sie sind sicher alle genauso witzig, wie Sanji hier haha" Doch der erwähnte blonde Smutje war längst verschwunden. Sich umsehend, erkannten sie gerade noch wie eben dieser über die nächste Brücke flitzte und euphorisch brüllte: "NAMI-SWAAAAAAAAAAAAAAAAAAAN, ROBIN-CHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAN!!!! EUER LIEBESSKLAVE IST SCHON UNTERWEGS!!!!"
      "Und weg ist er", lachte Sabo los, ehe Koala erleichtert aufseufzte. "Ein Glück! Der Typ ist voll... freakisch! Ich bekomm voll das Schaudern bei dem. Voll das Ekel.." - "Echt? Ich fand ihn witzig hahaha Passt zu Luffys Truppe." - "Dann will ich wirklich nicht unbedingt wissen, wie dein kleiner Bruder so drauf ist.. ehrlich nicht, Sabo.", murmelte das Mädchen und ging an der Seite der zwei anderen in dieselbe Richtung, in die auch Sanji entschwunden war. Dabei warfen sich alle drei ihre Mäntel über und verbargen ihre Gesichter - bei Ivankovs großem Schädel besonders schwer - unter den Kaputzen. Wenn es die Runde machte, dass die Revolutionsarmee hier herumschnüffelte, dann könnten sie schon sehr bald die Beine in die Hände nehmen.



    • Ein wahrlich guter Tag musste es sein, wenn die wiederholte Vereinigung der Strohhut-Bande auf dem Plan stand. Es schien, wie als sei die Zeit kaum verflogen, dabei waren es mittlerweile bereits genau zwei Jahre, die sie allesamt getrennt voneinander durchlebten, ohne die Wege eines anderen gekreuzt zu haben. Selbst der Dunkelhaarige hatte keines seiner Brüder erblicken können, noch die anderen von Ruffys Chaotenbande, denn ein Aufeinandertreffen dieser würde ihm wohl auch noch nach einem Jahr im Gesicht geschrieben sein, vor allem wäre es auch kaum an den Mitbürgern vorbei gezogen, als seien sie gar nicht da. So hatte sich Ace lieber auf die eigene Person konzentriert, sich vor allem nicht weiter in Provokationen der Marine eingebunden, ein weiteres Mal ein solchen Glück zu besitzen, war vermutlich nur noch bloßes Schicksal. Ein Schicksal, welches er auf keinen Fall testen wollte, sollte es keinen anderen Ausweg als die Konfrontation geben. Doch er hielt sich gut, konnte sich noch stärker als zuvor den anderen präsentieren und vielleicht auch eine Umarmung Ruffys überleben, ohne dabei mit der Tollpatschigkeit des Jüngeren in die nächsten sieben Wände geschleudert zu werden. Die Erinnerung an ihrem Treffen in Alabasta hatte ihm ein Lachen aus der Kehle entziehen können, sobald er zum tiefen Einatmen ansetzte. Es war das Geringste, was er seinem Bruder überhaupt bieten konnte, ihr Wiedertreffen mit allen Möglichkeiten zu beschützen und jegliche Bedrohungen von ihnen ableiten zu können, sollten ihm die Ressourcen dazu ausreichen. Dafür streifte Ace bereits einige Tage durch die verschiedenen Bereiche Sabaodys, auch wenn er einige dieser lieber bedeckt betrachtete, ohne große Aufmerksamkeit, das Risiko war zu hoch in Konflikte zu geraten, ohne das Ruffy mit seiner Bande sicher hier ankommen konnten.
      Während er die letzten Atemzüge noch dafür nutzte, wieder die Ruhe in sich kehren zu lassen, ohne, dass die Neugierde die Kontrolle über ihn bekommt. Bis auf Sabo gab es nur wenige, die er bereits gesehen hatte, da überließ er den ersten Blick die Wirkung in ihm über die Veränderungen der Strohhutbande, da war er doch vor allem neugierig darüber, was aus den Stärketests der beiden Schwarzhaarigen aussehen würde, schließlich hatten sich beide darum gekümmert, noch weiter aus ihrer Wohlfühlzone zu kommen, besser zu werden, wie kein anderer. Da sich vermutlich jeder auf seiner Weise weiterentwickelt hatte, musste sich Ace kaum die Sorge machen, es würde hier etwas massiv schief gehen, denn Probleme würden gemeinsam so schnell aussortiert werden, ohne große Bemühungen. Es war aber das Versprechen, welches ihn weiterhin seine letzte Patroullie fortsetzen ließ, er würde es ihnen so angenehm wie möglich machen. Er würde es sich nicht nehmen lassen, seine Freunde wiedersehen zu können, in der Ruhe und in der Erzählstimmung, die vermutlich so jeder momentan in sich besaß, sie hatten innerhalb zwei Jahre so viel erlebt. Lediglich zuhören wollte jedoch Ace, er wollte jegliche Informationen wissen, mit welchen er sie wieder beruhigt losziehen lassen konnte und wieder den Zufall entscheiden ließ, wann sich ihre Wege wieder kreuzen werden. Eine Lüge wäre es für Ace zu sagen, er wüsste, wo sein Weg ihn nun hinführen wird, doch wusste er das denn jemals in seinem Leben? Er verreiste viel, hinterließ nie große Spuren und versuchte bloß die Rache auszuüben von denen, die geschädigt, aus dem Leben gerissen wurden. Die braunen Augen schlossen sich für einen Moment, er hielt an, denn selbst der Hintergrund gab kein besorgniserregendes Geräusch von sich, es war alles still, während er nur spüren konnte, wie langsam der hängende Kopf an seinem Hut im Winde verwehte. Er verengte die Stirn, denn bisher schien ihn kaum der Wind aufgefallen zu sein, der sich gerade aufwirbelte. Mit einem weiteren, bloß kurzen Zuhören war doch eine Bedrohung zu hören, doch dieser Bedrohung galt gar nicht erst ihm, es waren wohl eher die Frauen, die sich gleich ärgern durften. Es war nichts anderes als Sanjis Geschrei, er würde die beiden weiblichen Kameraden seiner Bande suchen, er suche sie. Er raste willkürlich durch die Menschenmenge, mit der wieder erkennbaren Stimme, die dem aufgezogenen Wind nur ein Geräusch verleihte. Ace hielt seinen Hut vorsichtshalber auf seinem Schopf, versuchte nur gegen den Wind anzukommen und nach dem Blonden zu rufen, der bereits über alle Berge gestiegen war. " Sanji! ", schrie er das letzte Mal vergebens, sah ihm nur irritiert nach, ob er nicht zurückkehren würde. Die Sekunden vergangen, doch die Rückkehr des Blonden war nicht in Sicht, weswegen er weiterhin mit der Hand auf dem orangenen Hut auflachte. " Es ist wohl schon Zeit, mh.. ", bestätigte er nur seinen Gedanken, zog sogleich den Hut runter, um den Blick verdeckt zu haben. Auf seinem Weg machte er kehrt, er würde lieber selbst in der Bar eintreten, um nicht der letzte Anwesende zu sein und nicht von allen Blicken durchbohrt zu werden, er solle doch schon anfangen zu erzählen. Seine Schritte hatten ein gewisses Tempo an sich, da brauchte es nicht lange, bis er letztendlich bei Shacky's Bar ankam und nicht weiter darauf wartete, diesen mit einen breiten Grinsen zu betreten, kaum hatte er die Bläschen drumherum umgehen können.
    • Sabo_profile.jpgKaum war Sanji schreiend davon geflitzt hatten Rayleigh und Shaky verschwörerisch grinsende Blicke ausgetauscht. Der Blondschopf war sogar noch schlimmer geworden als damals, aber auch wesentlich lustiger mitanzusehen. Doch kaum schüttelte Rayleigh lächelnd den Kopf, ging die Tür ein weiteres mal auf und beide sahen erstaunt zur Tür, ehe der ältere in Ruhestand gegangene Pirat grinste. "Du hast früher hergefunden, als ich glauben wollte... Ace-kun." - "Na, dass ich das nochmal erleben darf dich nach all den Jahren wiederzusehen.", gab Shaky schmunzelnd von sich und stützte ihr Kinn auf einer Hand, während die andere Hand mit einem Glas halb gefüllt mit Whiskey schwenkte. "Monkey-chan ist leider nocht nicht auf der Insel. Das sagte Rayleigh hier eben schon zu seinem Frauenrock nachrennenden Koch. Aber er wird sicher auch bald kommen. Und so lange" - "werde ich dir gerne Gesellschaft leisten, Ace", kam es direkt von außerhalb der Türe, ehe sich der blonde Revolutionär ebenfalls in die Bar zwängte und Ace breit anstrahlte. "Bist du auch eben angekommen? Hättest fast mit Ivan und Co. anlegen können." - "Dieser... Freak ist aber nicht hier.. oder?", fragte Koala, die nur vorsichtig ihren Kopf hinter Sabo hervorstreckte und sich prüfend umsah. Als sie definitiv mit eigenen Augen bestätigen konnte, dass er nicht da war, atmete sie erleichtert aus. "Ein Glück! Oh! Du musst Portgas D. Ace sein!! Sabo war ja damals richtig durchgedreht und hat uns alle auf ein Schiff getreten, damit wir losgehen um dich zu retten." - "Soweit ich mich erinnere hast du darauf bestanden mitzukommen Koala haha Ich wollte keinen von euch mitnehmen, aber du ahst mich ja nicht ohne Leibgarde gehen lassen." - "DU BIST VERDAMMT NOCHMAL DER 1. OFFIZIER! WENN DU AUCH GEFANGEN GENOMMEN WORDEN WÄRST, DANN WÄRE FEIERABEND, FREUNDCHEN!!" Dabei zog sie Sabo o kräftig am Ohr, dass diesem die Tränen in die Augen schossen. "Ist ja gut, ist ja gut, du hast ja recht, jetzt lass mich los!" Nun trat auch Ivancov - ein wenig umständlich - in die Bar und sah zu Ace herab. "Mugiwara boys Bruder... Ein Glück, dass du es geschafft hast. Wäre ziemlich umsonst gewesen, dass der Kleine so viel auf sich hatte nehmen müssen, wenn du uns einfach abgekratzt wärst damals. Und noch besser, dass du bis heute geschafft hast der Marine aus dem Weg zu gehen, obwohl die mittlerweile andere Sorgen haben, nicht wahr? Silver-chan~", trällerte die Transe und grinste den alten mann breit an. "Ich habe gehört, dass du dich um den Kleinen gekümmert hast die letzten jahre?" Sein Gesicht veränderte sich zu einer heimtückischen Fratze. "Dann muss er jetzt ja so ein Monster geworden sein, wie du." Daraufhin lachte der Alte heiter. "hahaha Wahrscheinlich sogar noch schlimmer, wenn ich mir Luffy so ansehe. Aber ich habe ihn das letzte halbe Jahr nicht gesehen. Ich bin gespannt welche Fortschritte in dieser Zeit noch gemacht hat, wirklich." Koala räusperte sich. "A-Also es freut mich auch sehr Sie kennenzulernen, aber... Ivan-san. Wir müssen los." - "Oh, stimmt stimmt. Wir sollten wirklich los. Sabo? Verbring du ruhig erstmal Zeit mit deinem Bruder, wir packen das schon. Ansonsten... müssen wir ein wenig andere Seiten sprechen lassen, was auch nicht zu seinem Nachteil wäre, nicht wahr? YIIIIIIIIIIIHAAAAAAAAAW!!", rief er lachend und trat mit Koala, die sich noch einmal frömlich bei allen verabschiedete die Bar verließ.

    • So wie er mit einem Grinsen allen, die bereits sich in der Bar befanden, begrüßte, bekam er dieses bereits von den beiden Anwesenden zurück. Er erkannte bereits Rayleigh und Shaky, die es sich hier bereits gemütlich machten und wohl auch schon den blonden Frauenjäger empfangen hatten oder zumindest wollten. Man hatte sich schon über seiner frühen Anwesenheit gewundert, da lachte der lockige Haarschopf bloß, er hätte noch deutlich früher auftreten können, jedoch hatte er sich noch im Hintergrund gehalten, er hatte weiterhin aufzupassen, nicht weiter seinen Standort zu veröffentlichen. Seit der großen Rettungsaktion hatte sich die Lage nur weiter zugespitzt, auch wenn neue Probleme hinzu kamen, Ace ist seiner Strafe entgangen. Die letzten zwei Jahre hatte er bereits genügend an sich und seiner Stärker gefeilt , dass er sich mit jeder spontanen Attacke wehren konnte. Doch hatte er sich trotzdem darum zu sorgen, dass nicht wieder Opfer zu seiner erneuten Rettung gemacht werden müssen, weil er seiner Selbstsicherheit zu sehr vertraute, die eigene Kraft zu überschätzte, nur um einen Rachewunsch zu erfüllen. Es war ein mächtiger Fehler, denen man ihm bereits damals mehrmals vor die Augen führte, doch er ließ sich nicht aufhalten, das hatte er noch nie.
      Shaky war vor allem auch noch hinzu darüber verwundert, dass man ihn hier überhaupt nochmal sehen würde, da hatte er sich mich dem fröhlichen Grinsen auf eines der hölzerne Barhocker gesetzt, nur um sich mit dem Ellenbogen an der Bar zu lehnen. " Es wird immer ein zweites Mal geben, was.. ", kommentierte er es bloß, nahm es mit Humor, denn auch er wunderte sich manchmal über sein Überleben. Man berichtete ihm bereits darüber, dass sein Bruder leider noch nicht angereist war, zumindest kein Zeichen von sich gegeben hatte. Es war etwas typisches, schließlich war er schon immer der Nachzügler mit seinen jungen Jahren gewesen. Doch dafür schien es schon andere Gesellschaft außerhalb von Sanji zu geben, den es gab eine weitere dritte Stimme. Eine ihm allzu bekannte Stimme, die er unter hunderten erkennen würde, egal wie lange sie sich nicht mehr gesehen hatten. Es war Sabo gewesen, der sich hier hinten einschlich, wesentlich eleganter als es sein mitgebrachter Ivan tat, anhand seiner Größe. Er fragte ihn, ob er auch in kürzester Zeit angekommen seie. Jedoch ist er nicht gleichzeitig mit Ivan angelegt, weswegen er freudig seinen Kopf schüttelte. " Ich bin hier schon seit einer Weile und habe mich nach der langen Zeit hier mal wieder umgesehen.. ", erklärte er schon seine längere Anwesenheit, ehe sein Blick zu Koala rüber schwank, die ihre Sorge mit ihnen teilte. Sie hatte sich nach einem Freak umgesehen, wollte dessen Standort wissen, doch hier war kein weiterer da. Man konnte sie gar nicht wirklich erkennen, doch nachdem sie ihre Sicherheit erlangte, trat sie auch schon näher. Sie kannte ihn, vor allem aufgrund Sabos spontaner Rettungsaktion. Dafür war er beiden dankbar, auch wenn diese sich noch damit beschäftigen mussten, ob die Dame auf ihre Begleitung bestanden hatte oder nicht. Er belächelte die Situation, dass auch der Blonde mal zurechtgewiesen wurde, doch hatten die braunen Augen erneut zu Shaky gesehen. Shaky brauchte bloß einen Blick, um bereits zu wissen, dass er ebenso ein Glas Whiskey in der Hand bevorzugte, als gar nichts. Ivankov hatte sich nun auch zu ihnen gesellen können, hatte den Geretteten in letzter Sekunde mit der damaligen Geschichte begrüßt. Es wäre wahrlich alles für die Katz gewesen, sollte Luffy mit einem Schaden davon gegangen, ohne einen Vorteil für sich hinausziehen zu können. Gut genug wäre es schon, wäre nur Ace davon gegangen, doch es gab mehr, als nur ihn, Opfer, die auch Ace ans Herz gingen. In der zweijährigen Pause hatte sich scheinbar Luffy auch nur weiter ein Training unterziehen lassen, wo Ace mit gerunzelter Stirn überrascht zuhörte. Doch das konnte man schon erwarten, so blieb der kleine Bruder fest bei seinen Zielen und es erfreute Ace nur weiter, ihn stärker wiedersehen zu können. Solange sich dieser aber seine Zeit ließ, konnten sich die bereits anwesenden Brüder hier unterhalten, denn auch Koala und Ivankov hatten scheinbar ihre Dinge zu erledigen. Da blieben sie nur alleine, es machte auch niemand die Anstalten, nun den Auftritt für sich zu nutzen, weswegen er mit einem fröhlichen Lächeln Sabo endlich begrüßte. " Ihr seid vermutlich auch schon Sanji entgegen gekommen, wenn das Freak nicht jemanden anderen galt, mh? ", fragte er auch schon lachend, denn es war unmöglich gewesen, die Jagd nach Blicken auf schöne Frauen zu verhindern.
    • Sabo
      Sabo_profile.jpgSabo lachte, als Ace ihn auf Sanji ansprach. "Oh, davon aknsnt du aber ausgehen. Koala war vollkommen ihm verstört. Aber zugegeben, er verhielt sich sehr.... eigen. Schlimmer, als von Luffys Erzählungen haha Aber liegt sicher daran, wenn jemand, wie er, zu lange auf Ivans Insel verbringt. Da gibt's immerhin keine 'echten' Frauen, wenn du so willst. Höchstens Frauen, die früher Männer waren oder Männer in Frauenkleidern. Das war für diesen Frauenheld sicher die Hölle auf Erden. Aber vermutlich ist er gerade dadurch, dass er von jeglichen Ablenkungen abgeschnitten gewesen war, erst recht daran gewachsen und stärker geworden." Er setzte sich zu Ace, woraufhin Shaky ihm ebenfalls ein Glas Whiskey einschenkte. "Du siehst jedenfalls seit damals auch wesentlich stärker aus. Und daher, dass die Marine dich bisher nicht geschnappt hat, denke ich, dass du auch einige Tricks noch im Petto haben wirst. Ich bin echt gespannt, wie du und Luffy euch so entwickelt und verbessert habt. Ihr ward davor ja schon total die Monster." - "Sagt die rechte Hand des Revolutionsanführers, der ebenso gefürchtet ist wie die zwei eben benannten Monster.", kommentierte Shaky schmunzelnd, was ihn verlegen an der Wange kratzen ließ. "Na, so sehr gefürchtet sicher nicht. Abr haha stimmt shcon. Und immerhin konnte ich die letzten zwei Jahre auch schlecht auf der faulen Haut liegen, während meine Brüder versuchen super stark zu werden. Besonders unser kleiner Bruder.. Als ob wir zulassen, dass er UNS jemals aus dem Schlamassel holen muss, weil er stärker als wir geworden wäre. Oh nein. Lieber sterbe ich, als diese Schmach und sein überhebliches Grinsen dann ertragen zu müssen haha" Er nippte an seinem Whiskey, ehe er es langsam wieder abstellte und grinste. "Weißt du was wir machen? Es dauert sicher noch bis Luffy da ist. Und bis es soweit ist, machen wir die Stadt unsicher. Hab zwar auch bisschen Arbeit zu erledigen, aber jetzt hab ich paar Stunden Zeit und die Tage auch. Hab das alles schon mit Dragon und Ivan abgeklärt. Außerdem brauch ich dringend einige Gegenstände, die es nur hier zu kaufen gibt. Und du könntest dir mal neue Klamotten holen oder wilslt' echt immer nur in derselben Hose rumlaufen, mh?", scherzte er und stieß Ace mit dem Ellbogen in die Seite. "So bekomsmt du ja nie ne Freundin ab." - "Oho~ Klingt, als hättest du Erfahrung.", mischte sich nun Rayleigh ein, weshalb Sabo errötete. "Na.. Nicht direkt. Aber wenigstens bin ich im Kontakt mit Frauen, im Gegensatz zu unserem Feuerzeug hier haha Oder hat sich da was die zwei Jahre ergeben, mh Ace?"

    • Es war wahrlich zu verstehen, dass der Blonde bei dem Anblick von Frauen wieder dahin schmelzt, beachtete man, dass der Herr seine Zeit freiwillig oder zwangsweise bei Ivan auf seiner Insel verbrachte. Doch das würde dem Koch wohl auch gut getan haben, da konnte er sich mal eine Zeit entspannen, schließlich durfte Ace als damalige Begleitung der Strohhutbande auch gut betrachten, was Sanji denn für eine eigenartige Macke hat. Ace konnte mit der Vorstellung an Ivans Insel bloß lachend den Kopf schütteln, das würde er selbst keinen langen Zeitraum durchhalten, auch wenn der Schwarzhaarige nicht so festgefahren in Sache Frauen war, wie der blonde Kamerad. " Meinen Respekt hat er.. ", sprach er schmunzelnd, auch wenn er Sanji nicht weiter sehen konnte, nachdem dieser wieder eine waschechte Frau erblickte. Da brauchte man gar nicht erst lange warten, wenn der Herr seine Lieblingsfrauen wieder auf dem Schiff hatte und diese wieder bekochen konnte, schließlich geht Liebe durch den Magen, sollte man doch für den Löffelschwinger hoffen.
      Er genehmigte sich einen Schluck von dem Alkohol im Glas, welches er in seiner Hand hielt, um sich das Lächeln wieder wegtrinken zu können, als würde ihn dieses gerade stören. Dabei überhörte er schon fast die Aussage seines Bruders, er sähe selbst auch stärker aus, zumindest sagte das auch immer noch sein schlagendes Herz aus, welches er weiterhin vor der Marine schützte. Es gab nicht viele, die ihn wahrlich in die Knie drängen konnten, doch dafür waren diejenigen, die es konnten, umso gefährlicher. Deswegen hatte er seine Regeln gehabt, lebte jedoch gleichzeitig wie als wäre jeder Tag sein letzter, denn wie lang er hier noch auf Erden herumschwirren würde, stand in den Sternen geschrieben. Shaky hatte sich nur weiter eingemischt, wollte bereits Sabo selbst das Kompliment geben, er sei selbst sehr weit gekommen. Da waren die Brüder wohl wirklich auf einer Erfolgsspur, jeder auf seiner eigenen Weise, auch wenn Ace neuerdings wieder ohne weiteres Ziel reiste. Sabo hatte sich selbst auch weiter gestärkt, wollte in seiner Stärke nicht unter die des Jüngeren liegen, um selbst nie aus dem Schlamassel geholt werden zu müssen. Für solche Behauptungen war es für Ace vermutlich schon zu spät gewesen, denn er musste bereits gerettet werden. Ein weiteres Mal würde es jedoch nicht mehr begeben, er würde seine Schuld begleichen und weiterziehen, um irgendwann selbst die beiden retten zu können. Wenn es bis dahin überhaupt noch wichtig sein wird, denn sie schienen alle wieder an Wissen gewachsen zu sein, da brauchten sie keinen weiteren Aufpasser mehr.
      Deswegen hatten sie sich nicht mehr damit aufgehalten, wer womöglich schwächer war, eher die Hilfe von den anderen beiden Brüdern bräuchte. Solange Luffy nicht weiter aufzufinden ist, wird sich das anwesende Bruderpaar einen Spaß erlauben und durch den Markt ziehen, um Sabos gesuchte Gegenstände zu finden. Auch Ace wollte man etwas andrehen, er bräuchte unbedingt wenigstens eine neue Hose, da hob er nur den Hut, um Sabo richtig ansehen zu können. Mit gerunzelter Stirn ließ er sich erklären, dass er so keine weitere Frau an seine Seite ziehen würde, da lachte er selbst mit dem spürbaren Ellbogen auf seiner Haut. Es ließ jedoch sofort Gerüchte aufbrodeln, Sabo müsste ja die Erfahrungen darin haben um ihm sowas erzählen zu können. Rayleigh war da schneller als er selbst, sprach schon die Ahnung aus, als würden beide an die selbe Frau an seiner Seite denken. Um Koala handelte sein Gerede jedoch nicht, da drehte sich Ace auch schon wieder weg, um den Whisky auszutrocknen. So ganz hatte sich in den Jahren nicht ergeben, aber das brauchte es auch gar nicht. " So weit kommts noch, dass ich noch eine Frau in meine Angelegenheiten reinziehe. ", erklärte er sich nur, seine Gefahr musste er nicht weiter auf andere übertragen, solange er selbst nicht mit ihnen klar kam. Nun, damit kam er schon klar, aber das musste ja niemand weiteres als er selbst wissen. Da wechselte er das Thema, stand von dem Barhocker auf, um auch schon zur Tür zu laufen. " Dann lass uns los, du Frauenheld. ", neckte er selbst auch schon zurück, grinste dabei groß, weiter um sein eigenes Liebesleben musste er sich nicht sorgen, schließlich reiste er bisher immer alleine.
    • Liliana Diaz
      Alice.Baskerville.full.393991.jpg"Du kennst die Antwort, Kleines. Ich kann dir kein Schiff für das bisschen Geld verkaufen.", sagte ein alter, aber bekannter Schiffsbauer in Sabaody zu einer jungen Frau mit Kastanienbraunen langen Haaren und violett leuchtenden Augen. Diese hatte sich vor dem Mann, der gerade an einem kleinen Boot zu werkeln schien, mit grimmigem Blick und verschränkten Armen vor dem Brustkorb aufgebaut. "Ich will ja auch kein Schlachtschiff! Ich brauche nur Etwas, mit dem ich sicher durch das Gewässer käme, ist das so schwer zu begreifen?" - "Ich begreife ganz gut für mein Alter, würde ich mal behaupten. Aber du hingegen scheinst ziemlich begriffsstutzig zu sein. Wie oft kommst du jetzt shcon zu mir an und stellst mir ein und dieselbe Frage? Jeden Tag seit Jahren. Und jeden Tag bietest du mir eine höhere Summe an. Und jedes Mal sage ich: Nein. Ich nehme kein auf unrechtmäßige Art erlangtes Geld an. Ich würde auch keinem Piraten ein Schiff verkaufen." - "Lügner. Du hast erst vor ein paar Stunden einer Piraten Crew, von der du genau weißt, dass sie nichts Gutes im Sinn haben, ein Schiff fertig gestellt und verkauft!" Der Mann sah das Mädchen grimmig an. "Gut. Sagen wir: Ich verkaufe es Piraten. Aber DICH will ich nicht auf einem meiner Schiffe wissen. Du weißt nicht einmal wie man navigiert oder steuert. Du kennst dich in dem Gewässer nicht aus. Also: Solange du nicht auf wundersame Weise einen Navigator und Steuermann aus dem Ärmel schütteln kannst, wird sich meine Antwort auch nicht ändern. Und jetzt zieh Leine. Ich hab noch genug andere Dinge zu erledigen, als mich mit einer nervigen diebischen Göre abzugeben." Und das waren seine letzten Worte, das machte er mehr als nur deutlich. Wütend schnaubend, kehrte sie dem alten Mann den Rücken zu und stapfte zornig davon. Das war eine ungeheure Frechheit! Sie hatte genug Geld gesammelt, um sich ein Schiff zu leisten und dann bekam sie keines, nur weil sie ahnungslos im navigieren und steuern war? Der hatte ja keine AHnung! Sie wusste sehr wohl wie man das macht - theorethisch. Aber eine Chance es praktisch zu beweisen, gab es hier ja nicht, ohne dass sie sich mit irgendwelche verschraubten Idioten anlegen müsste. Und gerade in Sabaody fürchtete sie, dass dies keine allzu brilliante Idee wäre. Sie mischte sich erneut wieder ins Getümmel von Menschen, wobei es sich nicht vermeiden ließ mit dme einen oder anderen Menschen zusammenzustoßen. Warum war es hier auch immer so überfüllt? Als ob es was im Sonderangebot gäbe.. Na, zu Lilianas Schaden war es nicht. Grinsend blickte sie, nachdem sie um eine Ecke gebogen war, auf die 5 neuen Geldbeutel herunter, deren Inhalt sie in einer fließenden Bewegung in ihren eigenen warf und diesen dann wieder so verbarg, dass niemand daran käme, selbst wenn es ein brillianterer Dieb wäre, als sie selbst. Auch an beliebten Essensständen, die umringt waren von Kunden, schlängelte sie sich geschickt hindurch, um sich die eine odere anderen Lebensmittel unbemekrt abgreifen zu können. So hungerte sie nie und kam selbst dann gut über die Runden, wenn sie sich mal in eine Bar verirrte - perfekter Ort, um den einen oder anderen ahnungslosen Touristen oder gar Pirat auszunehmen - und dort einen Krug Sake mit einer kleinen warmen Mahlzeit verdrückte. Auch jetzt, nachdem sie einen saftigen Apfel verdrückt hatte, steuerte sie beliebteste Bar im Touristenviertel an und nahm sich dort einen Platz an der Theke, von der sie nicht nur einen guten Überblick über den Rest der Bar haben konnte, sondern auch schnell interessante Gespräche mitanhören konnte, ohne Verdacht zu erregen. Und wer würde so ein süßes Etwas wie sie shcon verdächtigen wollen, wenn man sie nicht schon länger kannte?

    • Die beiden hatten sich auf den Weg gemacht, nachdem auch der Dunkelhaarige seinen Spaß damit hatte über seinen blonden Bruder zu witzeln, der ihn für seinen geringen Kontakt mit Frauen zu ärgern versuchte. Sicherlich hatte Ace seine Kontakte zu Frauen gehabt, doch durch seine Reisen hielten sich genau diese sehr kurz und nur für einen geringen Zeitraum, bis sich ihre Wege wieder kreuzten und sie womöglich noch die Hilfe des Anderen brauchten. Er reiste nicht, um die Frau seiner Träume zu finden, wenn diese überhaupt existierte. Schon gar nicht suchte er die letzten zwei Jahre nach einer, denn er hatte Sphinx zu beschützen, musste überhaupt stärker werden um genau das zu können, da waren selbst die anwesenden Frauen nebensächlich, denn eher hatte er sich auf seinen guten Freund Marco konzentriert, mit welchem er die Wache hielt. Frauen lagen nicht in seinem Interesse, so hatte er sich auf ihrem Rundgang auf dem Markt versucht zu erklären, während er sich gegen eine neue Hose wehrte. Es würde nur Platz einnehmen, es gäbe ein weiteres Stück auf was er aufzupassen hatte, er hatte genügend Gelegenheiten um die getragene Hose ungestört waschen zu können, mehr brauchte er nicht. Einen Platz, wo er seine ganzen Sachen aufbewahrte hatte er schließlich auch nicht, selbst ein geheimes, kleines Lager besaß er nicht, denn dies würde nur wieder Spuren von ihm wiedergeben, Zeichen darauf geben, wo seine regelmäßig besuchten Orte lagen und das würde ihn schlichtweg früher oder später wieder den Kopf kosten, solch Unachtsamkeit erlaubte er sich selbst nicht. Stattdessen hatte er sich gemerkt, was sich Sabo alles zu besorgen brauchte, um schon bald wieder nach seiner Begleiterin zu suchen. Der Blonde hatte weitere Pläne, machte ihm bereits deutlich, dass er bald zu gehen hatte. Solange schleppte der Hutträger die gekauften Materialien in seinen Armen, um irgendwie nützlich zu sein. Sabo hatte die besetzten Arme seines Bruder bloß dafür benutzt, um ihn nur weiterhin irgendwelche Frauen vorzustellen, er solle seinen Namen doch hier mal bei den Frauen ausbreiten, wenn er sich schon so offen zeigte. Die meisten würden sich wohl eher weniger an einen Piraten trauen, da war Ace nur froh letztendlich mit ihm vor der Bar zu stehen, um wieder eine Kleinigkeit zu trinken. Sie hatten alles in Taschen verstaut, konnten es so gut es geht bereits in bessere Hände abgeben, womöglich konnte Koala schon damit etwas anfangen, während die beiden nochmal ihre Pause genossen.
      Mit einem lauten Seufzen, welches wohl nur zu gut die Erleichterung von Ace ausstrahlen konnte, hatte er die Bar betretet, während der Blonde immer noch nicht mit ihm fertig war. " Sag mir nicht, dass ich dich nur gerettet habe, damit du dein Leben so hinwirfst! Genieß es doch mal, trau dich was! ", belästigte er den Lockenkopf nur weiter mit seinem Frauengeschwafel. Natürlich sprachen sie auch über andere Dinge, doch kamen sie immer wieder auf das selbe Grundthema, denn damit schien es viel zu leicht ihn auf die Nerven zu gehen. " Wenn das so ist, dann solltest du bei Koala auch mal den nächsten Schritt wagen. ", keifte Ace zurück, um Sabo einen Moment erstarren zu lassen, während er selbst sich schon auf eines der Barhocker bewegte. Er hörte nur die schnellen Schritte hinter sich, die Ace belachte, die beiden gingen zu weit um noch ernst zu bleiben. Damit hatten sie sich lieber beide hingesetzt, wollten ihre letzten Gespräche führen, um beim jeweils Anderen auf dem neusten Stand zu sein. Ace jedoch wollte nochmal die Toilette besuchen, hatte seinen Hut auf seinem Barhocker hinterlassen, nur um gleich wiederzukommen. Er sprach die Bestellung für die beiden aus, ehe er sich schon auf den Weg hinter eines der Türen machte. Der Blonde sah nur für einen Moment hinterher, um zu sehen, ob man sich nochmal zu ihm drehte. Als es jedoch nicht der Fall war, lächelte er dem Barkeeper nochmal an, um etwas zu ergänzen. " Und noch einen Drink für die junge Frau dort, richten sie aus es käme vom Hutträger. "
    • Liliana Diaz

      Liliana spießte gerade ein paar Nudeln mit Tomate auf, als neben dem eh schon beharrlichen Lärm weiterer in die Bar drang - ausgelöst von zwei jungen Individuen, die sich offenbar gegenseitug über ein Thema aufzogen, was sie nicht gänzlich nachvollziehen konnte, anhand der wenigen Sprachfetzen, die man hatte mitbekommen können. Sie wusste nicht woher, aber irgendwoher kannte sie das Gesicht des einen jungen Mannes - der mit dem Cowboyhut und ...allgemein, der sehr stark nach Wilden Westen aussah. Nur konnte sie es gerade nirgendwohin packen, wo es logisch gewesen wäre. Doch als sie ihn davongehen sah und auf seinem Rücken das große Tattoo entdeckte, das unverkennbar jedem demonstrierte, zu welcher Piratencrew er gehörte, riss sie die Augen fassungslos auf. Er war einer aus Whitebeards ehemaliger Crew?? Jemand von ihnen hatte tatsächlich überlebt?? Wurden sie nicht erst vor einiger Zeit von Blackbeard aufgemöbelt bei dem Folgekrieg? Es hieß, dass dort einige Männer umgekommen waren und der Rest sich überall verstreut hätte. Man wüsste im Prinzip gar nicht wo sich wer genau aufhielt. Und nun war einer von ihnen HIER?! Warum? Diese Insel war in den Gängen der Weltregierung. Warum sollte ein Überbleibsel des großen Krieges, den wohl jeder Marineadmiral und Ähnliches von der Bildfläche verschwunden sehen wollen würde, genau HIER auftauchen und sich als eine Art gefundenes Fressen anbieten wollen!? Sie biss sich auf die Zunge, da sue gkaubte, dass dies alles zu einem grosen Plan gehören müsste. Vielleucht eine zusammenführung dee pvrugen Whitebeard Piraten? Vielleicht auch... etwas vollkommen anderes und total abwegiges? Vielleicht wollte man den grosen Schatz Whitebeards bergen, ehe er nich in falsche Hände käme? Ohhhh ein solch grosen Schatz würde sie nur zu gern in die Finger bekommen, wenn sie mal ehrlich war. Dann könnte sie sich eine Crew und ein Schiff erkaufen, ohne dass es Scherereien heben würde!
      Plötzlich jedoch räusperte sich der Barkeeper vernehmlich bei ihr, was sie aus den Gedanken riss und er ihr ein neues, jedoch anderes Getränk vorsetzte. "Das hab ich nicht bestellt.", erklärte sie sofort, dich der Mann schmunzelte. "Sie nicht, aber der Mann, dem Sie eben mit den Blicken zum Badezimmer gefolgt sind." Daraufhin machte er sich wieder ans Gläser putzen, während sue völlig verdattert zu dem Glas sah. Gut, ja, damot hatte sie nicht gerechnet. Ihr wurden zwar hin und wueder Getränke ausgegeben in dem verzweifelten Versuch einen erfolgreichen Flirt zu landen, aber oftmaks waren es arne Schlucker, die nicht einmal ihrem Typen entsprachen. Jene, die sie ins Visier nahm, sei es nun finanziell oder bezüglich der körperlichen Attribute, musste oft SIE due Initiative ergreifen. Und dueser Mann war.... beides. Sowohl finanziell als auch körperlich genau ihr Typ.
      Als genau jener wenige Augenblicke später bereits zurückkam, warf sie ihm ein charmantes Lächeln zu und schrieb mit einem auf dem Tresen liegenden Tisch auf eine Serviette 》Danke für den Drink, aber kannst dich ruhig zu mir setzen und mit mir reden. Ich beiß auch nicht ...immer~ 《, ehe sie duese dem Barkeeper reichte und ihn hat es an den Dunkelhaarigen zu übergeben, der ihr den Drink spendiert hatte. Dies tat er dann auch, wobei er sich räusperte in deren Unterhaltung einmischen musste. "Von der Lady, denen Sie ein Getränk spendiert haben.", sagte er mit einem Zwinkern an Ace gewandt, wobei sich Sabo beim Trinken beinahe verschluckte und breit grinsend zu Ace blickte. "Woah~ hatte ja keeeeine Ahnung, dass du doch so in die Offensive gehst. Und... süß sieht sie tatsächlich aus. Du hast echt richtug guten Geschmack~ wer hätte das gedacht haha H-Hey, guck nicht so! Was ust denn schon dabei, mh? Hab mal bisschen Spaß anstatt dauernd nur an deine Rachefeldzüge und deine Flucht zu denken."

    • Es gab ihm für einen Moment eine gewisse Freiheit, seine Kopfhaut wieder an Luft zu lassen und den Hut für einen Moment hinunterzunehmen, worunter sich bloß die dunklen Locken wieder aufstellten, bloß vom sonst getragenen Hut ließen sich diese gänzlich bändigen. Mit der Hand strich er kurz durch diese, wuschelte diese durch, um sie an ihrem Platz zu halten während er seinen Weg zur Toilette suchte. Mit Sabo hatte er noch genügend Zeit gehabt, brauchte sich nicht die Minuten im Bad einsparen, um nur weitern mit seinem blonden Bruder trödeln zu können. Dieser hatte mit seiner Euphorie sowieso nichts gutes im Kopf gehabt, war vermutlich viel zu glücklich darüber seinen jüngeren Bruder wieder lebendig vor Augen zu haben, nachdem damals alles schnell sein Ende finden musste, eine zu große Sammelschaft von großen Piraten machte sie bloß wieder zu einem leichten Visier. Sein Blick schwiff ein letztes Mal durch die Bar und dessen Kundschaft, hatte die Dame an der Bar im Augenwinkel erblickt, bevor er verschwand.
      Nach einem kurzen Moment hatte man den Mann wieder bereits aus der Tür treten sehen, hatte sich genau dabei die einmal ausgiebig die Arme hinter dem Rücken gedehnt, als nage der fehlende Mittagsschlaf bereits an ihm. Stören ließ er sich dabei von den Blicken nicht, da war er diese allein wegen seinem Tattoo am Rücken schon gewöhnt, welches er so stolz auf seiner Haut trug. Er versteckte es die lange Zeit nicht, machte sich für seine Zugehörigkeit gerne wiederholt zur Zielscheibe, die Möglichkeit zur Rache für die Respektlosigkeit gegenüber Whitebeard und seinen Piraten wird es für ihn immer geben. Hatte er sich genug gestreckt, nahm er seine Arme wieder hinunter und lief seinen Weg weiter wieder zurück auf seinen Platz, während seine Blick das Lächeln der jungen Frau erfasste, welchem er selbst ein fröhliches Lächeln zurück gab. Es gab für ihn keinen Grund, sich von einer anderen Seite zu zeigen, da war er nur glücklich, dass er die gute Laune mit jemand anderem teilen konnte. Letztendlich brachten seine Füße ihn jedoch wieder auf seinen Platz, solange auch seine Finger den Hut wieder auf den dunklen Schopf platzierte. Ace seufzte erfreut, als er das Getränk vor sich erkannte und auch Sabo in der Spiegelung des Glases erkannte, wie er selbst die Erfrischung genoss, wenn auch mit einem verschmitzten Grinsen, welches nur böses bedeuten konnte. Es wurde eine Braue gehoben, auf der Suche nach der Antwort für das Grinsen seines blonden Bruders. Es brauchte einige Sticheleien, um Sabo zum Reden zu bringen, doch die Antwort hatte sich bereits still mit einer erhaltenen Servierte bei ihm eingeschlichen. Die Servierte kam von der Frau, die er zuvor schon angelächelt hatte, dem freien Geist von Ace kam der Zusammenhang ohne das Lesen des Geschriebenen jedoch noch nicht in den Sinn, anders wie es der Blonde schon vermutete. Irritiert las er leise vor sich hin, was dort stand, während er sich immer noch mit der vermeindlichen Spendierung eines Getränks beschäftigte, doch auch langsam blühte ihm eine Vorahnung. " Du- ", zog er bereits gereizt lang, doch wurde er von Sabo bereits unterbrochen, der seine Überraschung mit ihm teilen wollte. Sabo bekam einen grimmigen Blick ab, so war er sich selbst gar nicht erst im Klaren, wie er die Situation lösen sollte. Gut konnte er ihm damit einschüchtern, auch wenn man trotzdem auf der Meinung festhielt, der einsame Pirat sollte sich mal ein wenig Spaß erlauben, statt sich immer verstecken zu wollen. Man fragte Ace jedoch auch schon, was denn dabei sei, da fragte er sich selbst für einen Moment. " Was soll ich ihr denn jetzt bitte erzählen, ich- " " Du musst sie ja nicht sofort mit ins Bett nehmen, du machst doch gerne Bekanntschaften! " " Ich hab doch nichtmal ein Bett! ", grummelte er nur weiter, die innere Panik kam wohl so langsam hoch, in der Situation sah er sich zu überfördert, sonst war er immer vorbereitet gewesen. " Aber vielleicht sie, frag mal nach! " Damit hatte Sabo ihn bereits an die Schulter geklopft, nur um ihn auch schon mit seiner Wucht in die Richtung der Frau zu drehen, mit der er sprechen sollte. Ace schluckte nur, hielt seine selbstbewusste Haltung ein, während er sich sein Glas schnappte und sich mit den nächsten Schritten bereits mit einem Lächeln neben ihr an die Theke lehnte. Er nahm nochmal tief Luft, beruhigte sich selbst auch schon, die junge Frau schien erstmal keine Gefährdung zu sein, zumindest solange sie nicht wirklich beißen würde. " Unsere Wege hatten sich zufällig noch nicht gekreuzt, oder? ", fragte er bereits, nur um mit einem Schluck aus dem Glas Sabo aus seinem Sichtfeld zu verbannen. " Dürfte ich deinen Namen wissen? "
    • Liliana Diaz

      Liliana sah freudig überrascht drein, als der dunkle Lockenkopf zu ihr herüberlief, allerdings tat sie ungerührt und nippte an ihrem Getränk. Wie stellte sie es wohl am Besten an? Er war ein Pirat und kein normaler, wenn er zu den Whitebeards gehörte. Also käme einfacher Taschendiebstahl wohl nicht in Frage. Und vielleicht... - sie schielte nun zu seinem Freund hinüber - vielleicht könnte für sie etwas weitaus Besseres herausspringen, wenn sie nicht nur seinen Geldbeutel stehlen würde. Sie müsste also entweder an alle Informationen kommen, die sie bräuchte, was, wenn wir mal ehrlich sein würden, ein Unternehmen schierer Unmöglichkeit wäre; oder sie müsste es schaffen, dass dieser Lockenkopf ihr soweit vertraute, dass sie mit ihnen reisen könnte. Zumindest von dieser verfluchten Insel runter. Dann könnte sie endlich hin, wo immer sie auch hin wollen würde. Solange sie immerhin hier unterwegs war, lief sie Gefahr den Tenryuubito immer und immer wieder über den Weg zu laufen und wenn das der Fall wäre, ann wäre ihr Leben vorbei. ENdgültig. Obwohl.. genau genommen war es in dem Moment vorbei, als ihre Mutter sie an diese Bastarde verkauft hatte. Ein Leben in Knechtschaft, nichts anderes hatte vor ihr gelegen, bis ein silberner Ritter auftauchte, der sie aus dieser befreite und ihr eine andere Art von Leben geschenkt hatte. Ein Leben auf der Flucht und im Untergrund irgendwie zwar, aber dennoch.. ein Leben in Freiheit. Und sobald sie erst einmal diese Insel verlassen würde, dann wäre sie tatsächlich und wirklich: frei. Endgültig.
      Schmunzelnd, als sich der Lockenkopf zu Wort meldete senkte sie ihr Glas mit dem Getränk und sah ihn aus dem Augenwinkel an. "Sollte ein Gentleman sich nicht zuerst vorstellen, vor allem dann, wenn er shcon Interesse gezeigt hat?" Ihre Wortwahl war zwar kritisierend, doch ihr Blick und ihre gesamte Haltung ließ nichts davon spüren. Es wirkte eher, als wenn sie ziemlich amüsiert war und so lenkte sie trotzdem ein - das Gesicht neugierig dreinschauend auf einer Hand abgestützt und ihre Augen nun über den Körper fahren lassend, der ihr nun wesentlich näher war, als noch zuvor. Tatsächlich. Er war wirklich ihr Typ. Und diese Augen.. diese Augen.. kam es ihr nur so vor? Irgendwie glaubte sie bei seinen Augen eine Art Dejavú zu haben. Hatten sie sich vielleicht wirklich schon einmal begegnet und sie konnte sich nicht dran erinnern? Aber wenn ja, dann.. dann musste er ziemlich Eindruck hinterlassen haben, wenn sie dies anhand seiner Augen glaubte. Immerhin vergaß sie ziemlich schnell Gesichter, die ihr mal begegnet waren, außer eben... sie hinterließen Eindruck. "Liliana ist mein Name und deiner?" Sie strich sich eine Haarsträhne hinter ein Ohr, ließ ihn jedoch nicht aus den Augen. "Ich bin überrascht, dass ich dich erst bitten musste zu mir rüber zu kommen. Im ersten Moment sah es doch tatsächlich so aus, als hättest du mir das Getränk ausgegeben, weil du geglaubt hättest, dass ich mir keines hier leisten könnte. Das wäre wirklich kränkend gewesen haha", scherzte sie kichernd, ehe sie nachdenklich fortfuhr: "Was das andere angeht.. Ich lebe shcon seit vielen Jahren hier, also denke ich, dass, wenn du shcon einmal hier gewesen bist, man sich sicher shcon das ein oder andere Mal über den Weg gelaufen ist. Und solange ich dich damals nicht beklaut habe - wenn doch, täte es mir unsagbar leid -, wäre ja auch Nichts dabei. Im Gegenteil~" Dabei zwinkerte sie ihm verspielt zu. "Und nun zu dir: was macht ein gutaussehender Pirat bitte an diesem Ort? Außer sich auf seine Weiterfahrt vorzubereiten, nehme ich an. Und tu gar nicht erst überrascht, du trägst das Tattoo ja nicht nur, weil es dir so gut gefällt, nh? Außerdem.. erkenne ich Piraten meilenweit. Hier strömen ja sämtliche verschiedene Piraten durch, die alle diesen Ort als kleinen Zwischenstopp benutzen. Schon ziemlich lästig manchmal. Aber wenn man sich dran gewöhnt hat, bekommt man einen Riecher dafür wem man grob vertrauen kann und wem man sich eher fernhalten sollte." Kaum gesagt warf sie ihm ein vielsagendes Lächeln zu und nippte erneut an ihrem Getränk.

    • Statt sich an einer sofortigen Antwort erfreuen zu können, um sie nicht weiter mit anderen Synonymen und Bezeichnungen benennen zu müssen, hatte er sich verwundert mit der Aussage beschäftigt, dass ein Gentleman womöglich zuerst seinen Vornamen nannte, um sich bereits zu Beginn des Gesprächs vorzustellen, von sich zu beeindrucken. Der dunkle Lockenkopf blinzelte bloß einige Male, sah sogleich auch schon hinunter, als rätselte er um eine Antwort auf ihre sarkastische Frage, die er wohl auf weiteres nicht finden würde, gar nicht erst musste. So gänzlich hatte er das Prinzip eines Gentlemans nicht verstanden, man konnte den Dauerreisenden wohl auch nicht als einen Gentleman bezeichnen, der durch und durch danach lebte. Dafür waren wohlen die äußeren Einflüsse andere gewesen, als würde man den Herren zu einem Mann mit Benehmen erziehen können. Er hatte sich bisher nicht wirklich an Frauen herangetraut, bis jetzt brauchte er solches Wissen auch gar nicht erst, doch für das nächste Mal hatte er dies wohl definitiv hinter die Ohren geschrieben. Dadan war schließlich auch nicht die empfindlichste Blume auf der Blumenwiese gewesen, von ihr konnte er solches Gelerntes selbst nicht voraussetzen, da war vor allem Makino eine große Hilfe für ihn und seinem heutigen Verhalten, auch wenn dieses wohl auch nicht das beste zu sein schien.
      Die kürzliche Verwirrung, das kürzliche Entgleisen von der Schiene durch die kritische Frage seines Gegenüberen, konnte er jedoch gleich auch schon mit seinem sonst üblichen Grinsen verdecken, schließlich wäre es gelacht, wenn man den Mann so schnell von seinem Tun abhalten konnte, auch wenn es sehr wohl zwischendurch erwünscht gewesen wäre. So wären vermutlich so einige Probleme schon aus der Welt geschaffen worden, doch auch so hatte er gerne aus seinen Fehlern gelernt und wer weiß, vielleicht konnte die junge Frau ihm noch weitere Sachen mitteilen, sollte aus ihnen eine gute Bekanntschaft werden. Eher hatte er sich weiter damit beschäftigt, ihren Augenfokus zu verfolgen, der nicht wirklich mehr in seinem Gesicht zu sein schien. Blicke auf ihn und seinen Körper hatten Ace noch nie wirklich gestört, dafür trug er seine Tattoos mit zu viel Stolz und auch mit seinem muskulösen Oberkörper gab er schon den ersten Faktor, warum man sich lieber nicht auf weiteres mit ihm anlegen sollte, war sein Besitz einer Teufelsfrucht nicht schon erkannt. Den Moment gab er jedoch auch sich zu Nutze, sie und ihre Haltung ein wenig weiter unter die Lupe zu nehmen, schließlich konnte man anhand der äußeren Erscheinung bereits einige Dinge erkennen, wenn auch diese nicht ganz so offensichtlich waren. Die Frau strahlte ein Selbstbewusstsein aus, eine gewisse Aura, die Ace in den meisten Fällen nur von anderen Piraten kannte, die sehr wohl mit Überheblichkeit ihre Wege schritten, sich die Gefahren der Meere ohne weitere Gedanken stellten. Es war immer wieder interessant gewesen, die Leute durch die Straßen ziehen zu sehen, sie dabei zu beobachten und zu sehen, wie sie allesamt eine eigene Wahrnehmung zu sich selbst hatten, die Persönlichkeiten konnten alle nicht noch weiter sich unterscheiden.
      Man hatte dem Lockenkopf den gesuchten Namen genannt, da dämmerte ihn bereits etwas wieder, etwas wollte aus der Schublade alter Erinnerungen herauskommen. " Liliana.. ", formte er selbst nochmal mit den Lippen, während er selbst versuchte seiner Spur nachzugehen. Mit weit geöffneten Augen erinnerte er sich wieder, hatte mit hochgezogenen Lippen in die Augen Lilianas geblickt, doch hatte sich sein Blick für einen Moment auf den Hintergrund ihrer Silhouette konzentriert, so schien ein Mann draußen wohl auf die Suche nach etwas zu sein, als er in das Fenster hineinblickte. Da hinderte der kurze Fokus auf etwas anderem die Benennung seines eigenen Namens, formte diesen lautlos nur wieder mit den Lippen, war für eine Bruchsekunde ganz woanders gewesen, da hörte er lieber weiter der weiblichen Stimme zu. Sie fand seine Verhaltensweise anders, als man dies doch eigentlich erwartete, da lachte er nur bloß und nahm einen Schluck von seinem Getränk, das Brennen in der Kehle schien in manchen Zeitpunkten ein ganz gutes Gefühl zu sein. " Das war keine Absicht, ich hätte bloß nicht gedacht, dass da so schnell eine Rückantwort zu kommen würde. ", versuchte er sich selbst zu rechtfertigen, wollte keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Sie schien es ihm jedoch auch gar nicht erst böse zu nehmen, weswegen Ace den Kopf schüttelte, so ernst nehme er es nun auch nicht, als das man weiter darüber zu sprechen brauchte.
      Man hatte ihm offenbart, dass sie hier schon einige Jahre lebte und man sich sehr wohl sehen konnte, doch womöglich auch zu unglücklichen Motiven. Überrascht hob er eine Braue, als sie sich fürs mögliche Beklauen entschuldigte. Da ihm jedoch bisher nichts dazu blühte, wurde er vermutlich nicht zum Vorteil ihrerseits beklaut worden, da konnte er ihr Zwinkern nur mit einem einvernehmlichen Blick erwidern. " Mit leeren Taschen bin ich vermutlich noch nicht entlaufen, zum Glück wie es scheint. ", entgegnete der Lockenkopf ihr selbst amüsiert, wurde daraufhin bereits selbst aufgefordert, über seine Absichten hier als Pirat auf der Insel zu erzählen. Das Wort Pirat hatte ihn jedoch dazu gebracht, kurz die Braue zu heben, schließlich würde er sich nun keine große Bekanntheit bewusst sein, als das man ihn enttarnen konnte. Doch sein Tattoo am Rücken sagte bereits genug aus, weswegen er verlegen lachte, seinen Rücken hatte er ihr letztendlich zum Weg ins Bad gezeigt. " Da scheint sich aber schon oft am Hafen aufgehalten zu haben, mh? ", fragte er mit einem breiten Schmunzeln, anders würde er ihr Wissen nicht erklären können, sollte sie schon eine lange Zeit hier wohnhaft sein. Da konnte er ihr jedoch auch eine gute Antwort geben, auch sie strahlte Vertrauen aus, was mit ihrer Sympathie nur weiter erkenntlich gemacht wird. " Ich mache hier einen Halt, um einige Bekanntschaften wiederzusehen, mein weiterer Weg ist jedoch auch mir noch nicht bekannt. ", erzählte er knapp, war dieses Mal selbst mit Zwinkern dran gewesen, ihr erhaltenes Vertrauen nahm er als ein Kompliment an. Die gewisse Erinnerung hatte ihn jedoch weiterhin nicht losgelassen, er dachte darüber nach und doch kam er nicht alleine auf den Nenner, da war wohl eine Antwort ihrerseits hilfreich. " Deinen Namen habe ich auf meiner langen Reise nur ein weiteres Mal gehört.. ", begann er, doch weiter kam er auch nicht, denn eher blickte er mit dem Aufreißen der Tür überrascht zum Eingang, der offen gehalten wurde.
    • Liliana Diaz

      " Das war keine Absicht, ich hätte bloß nicht gedacht, dass da so schnell eine Rückantwort zu kommen würde. " Dies hörend blickte Liliana fasziniert drein und sah den Lockenkopf an, der anscheinend nicht gewohnt war, dass eine Frau auf ihn sofort reagierte, nachdem er sein Interesse bekundet hatte. Irgendwie schon niedlich und ...unglaubwürdig zugleich. Als ob man so einem Typen warten ließe, wenn er an einem interessiert war. Er sah immerhin blendend aus und sein Lächeln war einfach atemberaubend. Was versuchte er also gerade zu sagen? War er einfach nur unbeholfen und schüchtern in Gegenwart des anderen Geschlechts oder auf eine Art bescheiden, die schon beinahe traurig wirken könnte? "Und wieso, wenn ich fragen darf, hast du mit keiner Rückantwort gerechnet? Sehe ich etwa so eingebildet aus? Na, danke auch.", bemerkte sie kichernd und nippte erneut an ihrem Getränk. "Na, was noch nicht is', kann ja noch werden haha Machen wir einen Deal: Wenn du am Ende unserer Unterhaltung noch alles beisammen hast, musst du mich bei unserem nächsten Treffen wieder einladen. Immerhin hast du dann gewonnen. Wenn nicht, muss ich dir beim nächsten Mal etwas ausgeben. Na, wie klingt das? Oder ist unser unerschrockener Pirat jetzt abgeschreckt?", schlug sie ihm neckisch grinsend vor, wobei sie tatsächlich neugierig war, ob ein Pirat der ehemaligen Whitebeardpiratenbande wirklich mehr war, als nur ein Großmaul, wie es so viele andere Piraten hier sein würden. Bis jetzt jedoch wirkte er keineswegs wie ein Großmaul, also war sie gespannt, was er noch so im Petto haben würde, also nur verboten gut auszusehen. "Erwischt.", gab sie zu, "Ich versuche shcon seit geraumer Zeit diese Insel zu verlassen und sehe dann natürlich auch etlich viele unterschiedliche Piraten. Aber.. zugegeben: Nicht nur am Hafen. Gibt hier einige Gebiete, die von Piraten nur so überlaufen sind. Zu mindest wenn sie dumm genug sind, die Marine provozieren zu wollen, wenn sie was Großes versuchen abzuziehen. Die Meisten jedoch wollen eigentlich nur ihre Schiffe ummanteln, Vorräte aufstocken und auf in die Neue Welt. Wenn sich keiner von denen mit den Marineleuten oder gar mit den Tenryuubito anlegt, so wie es dieser Drei vor zwei jahren getan haben - Drei der Supernova, der schlimmsten Generation, weiß nicht ob du von ihnen gehört hast -, dann kommt man hier eigentlich gut durch. Aber nicht jeder kann so viel Glück haben. Leider. Und da seit zwei Jahren die Parzifista hier überall patroullieren wird es etwas schwer für einige werden in Zukunft die Segel zu hissen. Ich hoffe also, sowohl du, als auch deine Bekanntschaften, legen sich nicht mit Leuten an, die es euch erschweren könnten euren Weg fortzusetzen. Wäre doch schade drum.", erzählte sie gedankenverloren und aß etwas von ihrer kargen Mahlzeit, ehe sie erneut seine Worte hörte und die Stirn runzelte. " Deinen Namen habe ich auf meiner langen Reise nur ein weiteres Mal gehört.. " - "Ach? Ist das so? Na, der Name ist sicher nicht ganz so unverbreitet, meinst du nicht auch? Und? Wer war es? Eine Geliebte?", setzte sie scherzhaft nach, ehe ihre Aufmerksamkeit der aufgerissenen Türe galt und ihr sogleich das Essen beinahe im Halse stecken blieb. DAS war nicht gut. Denn herein kamen unter anderem zwei Marinesoldaten, aber direkt dahinter... "Ich muss gehen", murmelte sie eilig, rutschte von ihrem Stuhl, stahl sich zum Fenster und kletterte hinaus, woraufhin der Barmann lauthals protestierte und die Marinesoldaten sofort auf sie aufmerksam wurden. "Shalria-sama! Die Flüchtige ist entko-" Da gab es auch schon einen lauten Knall und alle Gäste in der Bar wandten sich nun zu den eingetretenen Personen, während einer der Marinesoldaten nun tot auf dem Boden lag und aus seinem Körper allmählich Blut sickerte. "Sehe ich so aus, als wollte ich von wertlosem Dreck zu hören bekommen, dass er versagt habe??", zischte sie mit kalter Stimme, ließ eher angewidert ihren Blick durch den Raum schweigen, ehe sie diesem enreut den Rücken zuwandte. "Schnappt sie, oder ihr sterbt alle. Ihr habt 10 Minuten." Panisch rannten die übrigen nun auch aus der Bar, in der es schlagartig eiskalt geworden zu sein schien. Ein Tuscheln und Raunen durchflutete allmählich den Raum, nachdem die weibliche Tenryuubito mitsamt ihrer Schergen das Gebäude verlassen hatte.
      Währenddessen hetzte Liliana durch die Straßen und verschwand in Massen von Menschen aus dem Blickfeld ihrer Verfolger. So ein Mist. gerade, wo sie sich mal mit einem Mann, einem Piraten - einem Piraten von WERT - angenehm unterhalten konnte und eventuell etwas dabei hätte herausschlagen können, musste Shalria und irhe Schergen und verdarb ihr alles! Und riskieren zu bleiben, konnte sie auch nicht! Reflexartig packte sie sich an den Hals, an dem vor einiger Zeit noch der Ring geruht hatte, der ihr Erkennungszeichen ihres Sklavenstands war UND gleichzeitig dafür sorgte, dass sie so viele Jahre in Unterdrückung, Angst und Schmerzen hatte leben müssen. Sie spürte ihn noch heute manchmal, selbst wenn er längst nicht mehr da war. Und gleichzeitig wusste sie, dass die Male dieses Rings sich tief in ihr Fleisch geschnitten hatten, auch wenn diese heute nichts weiter mehr als feine kaum erkennbare Narben waren. Keiner von den Menschen hier, die so frei und fröhlich lebten, wüsste wirklich, was Sache war, wenn man einem Tenryuubito gehörte! Keiner ahnte den Schrecken! Niemand von ihnen hatte eine Ahnung wie sehr man einfahc nur weit weg von diesen abscheulichen gestalten kommen wollte, um ENDLICH frei sein zu können und nicht tagtäglich weiterhin fliehen müsste.
      Unter einem Mantel verbrogen, den sie sich unterwegs 'geborgt' hatte, lief sie nun inmitten der Menschenmassen durch die Straßen - die Wege entlang, von denen sie wusste, dass die Tenryuubito diese niemals entlang laufen würden, weil sie unter deren Würde wären.

    • Sein Fokus lag mit dem Erblicken einer Person, die jemanden zu suchen schien, lieber auf die Tür die geöffnet wurde, um sich die Situation erklären zu können. Da bekam er nur nebensächlich mit, dass sie ihn fragte, wer denn wohl die andere Frau ihresgleichen war, zumindest vom Namen her. Liliana fragte nach, ob es nicht eine Geliebte von ihm war, da wollte er nur wild den Kopf schütteln wäre die Situation in ihrer näheren Umgebung nicht so interessant gewesen, sodass er sich eher auf die Dame vor sich konzentrieren können würde. Irritiert runzelte er die Stirn, sah die hineingekommenen Marinesoldaten an und versuchte zu verarbeiten, weswegen sie hier waren. Hatte man die Ankunft der Piraten etwa schon mitbekommen? Ehe er jedoch sich nochmal an seine kurzzeitige Gesellin unterhalten konnte, war diese bereits dabei gewesen hier in Windeseile abzuhauen, wie sie es ihm zumindest mitteilte. Da blickten die braunen Augen nur fragend zu ihr, sie wurde wieder zu seinem Augenmerk, als sich diese auch von ihrem Sitzplatz machte. " Warte- ", setzte Ace an, konnte letztendlich jedoch nicht weitersprechen, denn die anderen Herrschaften hatten die Situation auch mit Interesse beobachtet und haben auch die Aufmerksamkeit auf die Flüchtige gelegt, die aus dem Fenster kletterte, um hier eigentlich unauffällig hinauszukommen, zumindest lebend. Seinen Hut hatte er vor seine Augen gesetzt, als man an ihn vorbei zum Fenster blickte, zumindest solange noch alle unbeschädigt waren. Einer der Soldaten hatten am Missgeschick zu leiden, doch das war für den Lockenkopf nicht das Hauptsächliche gewesen, denn eher interessierte er sich dafür, was denn Liliana angestellt hatte, um so einen Wirbel um sich zu haben. Sie hatte ihm verraten, dass sie schon einiges etwas aus der Tasche zog, wenn nicht sogar auch aus dem des Hutträgers. Der irritierte Blick setzte sich nicht mehr aus seinen Gesichtszügen ab, auch nicht, als man aus dem Lokal trat und die überraschten Gäste mit dem toten Soldaten auf dem Boden und einer kalten Luft hinterließ. Es herrschte eine Stille im Raum, niemand wusste so ganz was gerade um sie geschah und so war auch Ace sich nicht ganz bewusst, was zu tun war. Es war einer der Tenryuubito gewesen, Liliana schien sich wohl ordentlich etwas eingebrockt zu haben, da stieß sich Ace mit Elan vom Tresen, zog sich den Hut wieder hoch und rannte mit der nächsten Bruchsekunde selbst aus der Bar hinaus, kaum hatte er auch seinen Rucksack ergreifen können. " Ace! ", hörte man nur seinen älteren Bruder hinausschreien, gefolgt von unsilbigen Lauten, zumindest wie es der Schwarzhaarige wahrnahm, er war bereits in die weite Welt hinausgerannt, geradewegs Shalria und den Marinesoldaten hinterher, denn würden sie die Flüchtige finden, würde Ace es auch tun und im Notfall eingreifen können, hier ging schließlich vieles nicht den rechten Dingen zu.
      Während er lief war ihm der orangene Hut von den Haaren gefallen, er wurde anhand des roten Bandes an seinem Rücken gehalten, während er sich durch die Menschenmenge hindurchschlich, wo bereits die Soldaten ihre Lücken ließen. Man hörte sie immer wieder Wegweisungen rufen, da blieben sie kurz stehen, um sich die nächste Standpauke von Shalria anzuhören, sie wollen sich doch aufteilen, wenn man sie schon aus den Augen verlor. Der Lockenkopf wäre kurz vor knapp dabei gewesen, einen von ihnen in die Fersen zu treten, doch hatte er rechtzeitig kehrt gemacht und verschwand so schnell aus dem Sichtfeld, wie er in diesen hineintrat. Rückwärts behielt er sie im Auge, auch wenn er sie nicht wirklich weiter hören konnte, weil sich jemand neben ihm darüber beschwert hatte, sein Mantel sei aus dem Nichts verschwunden. Erst gab er diesem keine Beachtung, doch richtete er sich lieber dem Mann, der sich hier beschwerte. Ace verengte nachdenklich die Augen, sah sich nach der Richtung um, aus welcher der Mann den kam, um sogleich in diese hineinzurennen. Der Hut wurde wieder auf seinem Kopf befördert, während er freie Laufbahn hatte, sah er auf seinem Handgelenk für einen Moment sein Logport an, um überhaupt wieder erraten zu können, wohin seine Reise gerade ging. So ganz war er sich nun auch nicht sicher, was er in der nächsten Straße tat. Alle schienen so entspannt zu sein, als das hier irgendwer auf der Flucht war. Er stand mitten im Weg, hatte versucht seinen Atem wieder zu regulieren, während er selbst unsicher in die beiden Richtungen blickte, die überhaupt noch für ihn in Frage kamen. Er hatte sie verloren und von den Marinesoldaten gab es auch weit und breit keine Spuren, als das er wieder eine Fährte aufnehmen konnte. Letztendlich müsste er es wohl dem Zufall überlassen, ob er sie überhaupt im nächsten Zeitraum finden würde, auch wenn ihm dieser Gedanke nicht sonderlich gefiel.
    • Liliana Diaz
      Alice.Baskerville.full.393991.jpgNachdem Liliana eine Gasse nach der anderen durchquert hatte, nur um in jener zu landen, in der sich am meisten Piraten aufhielten, die ihre illegalen Geschäfte abwickelten, lehnte sie sich an eine Wand und atmete tief durch. So ein Mist auch. Da hatte sie einmal einen echt dicken Fisch an der Angel und schon musste Shalria ihr dieses Geschäft versauen, in dem sie einfach auftauchte! Sie wollten sie wohl weniger zurück, als sie tot zu wissen. Nur darum suchten sie sie auf der gesamten Insel, sobald einer ihrer Untergebenen glaubte eine Frau entdeckt zu haben, die ihr auch nur ansatzweise ähnlichsähe. Darum waren so viele rothaarige unschuldige Frauen schon ums Leben gekommen. Liliana hatte das eine oder andere Mal sogar mit eigenen Augen zusehen müssen und.. es traf sie jedes Mal mitten ins Herz. Sie war immerhin Schuld daran, dass sie alle ihr Leben geben mussten. Oft schon hatte sie sogar mit dem Gedanken gespielt sich einfach dem Unvermeidlichen zu stellen, sodass kein anderer Mensch ihretwegen länger zu Schaden kommen würde – so, wie der arme Soldat zuvor, der lediglich seiner Arbeit nachgegangen war. Wer wüsste immerhin, ob er Familie besaß, die er zu versorgen hatte. Kinder..
      Mit zusammen gekniffenen Augen verschränkte sie die Arme vor der Brust, ehe sie aus der Ferne ein paar Marinesoldaten in die gesetzlose Zone rennen sah, die sich eilig umsahen und dabei genervte Blicke der übrigen Piraten kassierten. Genervte oder ..belustigte. Sicher stellten sie sich gerade bildlich vor, wie sie die paar wenigen Soldaten auseinandernehmen würden. Doch zögerten sie noch, da man nie sicher sein konnte, wer sie beauftragt hatte herzukommen und herumzuschnüffeln. Keiner der hier Anwesenden wollte sich immerhin mit einem Admiral anlegen. Auch nicht mit einem Vizeadmiral. Und keiner war so lebensmüde wie sie sich mit den Tenryuubito anlegen zu wollen. Liliana zischte gereizt und drückte ihre rechte Hand feste an die Mauer hinter sich, die sogleich eine glitzernde Eisschicht aufwies, aus der unzählige mehrere Hunderte von Spinnen und Ratten - glasklar wie Kristall - entkrabbelten und sich in jede mögliche Richtung verteilten. Sie war nicht umsonst so lange noch am Leben. Sie hatte ihre Informanten. Jene, denen sie mehr vertraute, als sie jedem Menschen hätte vertrauen können. Nachdem sie ihre Hand wieder von der Wand nahm, verschwand auch die Eisschicht dort und sie selbst drückte sich von der Wand weg, zog sich erneut die Kapuze tiefer über den Kopf und versuchte sich in der Menge aus raufboldigen Piraten zu verdünnisieren. Doch gerade als sie um eine Ecke bog, stieß sie mit jemand Großem und Kräftigen zusammen, was sie überraschte. Denn normalerweise konnte sie Gegenwarten von Menschen erahnen. Dieses Mal jedoch nicht? Vom Aufprall leicht zurücktaumelnd, hob sie den Blick, nur um kurz darauf einen riesigen Schrecken zu bekommen. Vor ihr stand einer der berüchtigten Parzifista! „Oh, Shit..!“, zischte sie und trat allmählich ein paar Schritte rückwärts, während dieser sie anhand ihres Gesichtes, auf das er einen kurzen Blick werfen konnte, ehe sie es wieder in dem Mantel verborgen hatte, zu analysieren schien. „Liliana Diaz. Flüchtige Sklavin und Diebin. Muss den Tenryuubito übergeben werden.“, sprach der Cyborg und im nächsten Moment sprang Liliana in letzter Sekunde aus dem Weg, als dieser Laser aus seinen Augen in ihre Richtung schoss. Sogleich machte sie kehrt und rannte panisch davon, während um sie herum immer mehr und mehr Explosionen und Zerstörungen geschahen, die genau dort einschlugen, wo sich Liliana Millisekunden zuvor befunden hatte. Nur weglaufen würde nichts bringen, aber ein Parzifista war verdammt stark! Sie waren die Geheimwaffen der Marine, die sie über die Jahre hinweg verbessert hatten und die brutale Tötungsmaschinen verkörperten – ohne Gnade und Rücksicht oder gar Empathie, wie es bei Menschen der Fall gewesen wäre. Um sie herum entstand ebenfalls Panik unter den Piraten, die in alle möglichen Richtungen flohen. Wenn das so weiterginge.. Was, wenn sie die gesetzlose Zone verlassen würde? Dann würden Unschuldige mit in ihre Probleme hineingezogen werden! Dieses Ding machte doch vor Nichts halt, außer vor jenen, die zu seinen Verbündeten zählten. Und das war nicht das gemeine Fußvolk, sondern die Marine und die Shishibukai! Sie müsste sich etwas einfallen lassen! Und das schnell!
      Im nächsten Augenblick erschütterte sie ein brennender Schmerz am linken Oberschenkel, der sie zum Stürzen brachte. Als sie sich aufrappelte und drauf sah, erkannte sie nicht direkt die Wunde, aber dafür unglaublich viel Blut. Doch Zeit sich darum zu sorgen hatte sie nicht. Der Parzifista schoss um sich – sie als Ziel. Sie sprang auf, verbiss sich so gut es ging die Schmerzen und rannte weiter – wenn nun auch um einiges langsamer und stolpernder als zuvor. Sie musste dieses Vieh außer Gefecht setzen und das bevor sie so schwer verwundet war, dass sie nicht mehr laufen könnte! Ruckartig drehte sie sich herum und blieb stehen, während sie von diversen Piraten angerempelt wurde als diese versuchten zu fliehen. Sie atmete tief durch, während ihr Blick auf den Boden abschweifte, auf dem sich von ihren Füßen aus in Richtung des Parzifistas eine immer größere Eisschicht zu bilden schien. Es sollte ihn immerhin nur ..aufhalten. Besiegen könnte sie ihn sowieso nicht. Da machte sie sich nichts vor. Ihr Körper ging in Angriffsposition, ehe sich ihre Hände ebenfalls von einer dicken Eisschicht ummantelt wurden. Ein eisiger Wind kam auf, der die Umgebung ganz allmählich nach und nach in eine kleine Schneelandschaft verwandelte. Sie würde nicht aufgeben. Und lieber würde sie im Kampf gegen diesen Mistkerl sterben, als wieder zu ihnen zurückkehren zu müssen. Ihr Körper hatte sich längst in Bewegung gesetzt, als der Parzifista auf der glatten Eisschicht am Boden auszurutschen begann. In die Luft springend feuerte sie mehrere scharfe Eiskristalle auf den Cyborg zu, die jedoch an seinem riesigen Körper Großteils abprallten, während er sich wieder mühelos aufzurichten versuchte und mit seiner großen Hand in ihre Richtung zielte und einen weiteren Laser abfeuerte. Sogleich schloss sie sich in eine Art Kokon aus Eis ein, der sie von dem Angriff beschützte. Doch fiel sie nun wie ein Stein zu Boden und der Kokon zerschellte in tausende Stücke. Aus den Stücken entstanden jedoch sogleich zum Leben erwacht zu sein scheinende Tiere, die an Größe zunahmen und auf den Parzifista zustürmten und diesen versuchten am Weitergehen und -angreifen zu hindern. Zischend erhob sich Liliana aus den restliche Eissplittern und Pfützen unter ihr, hielt ihre Hand an ihre blutende Wunde und verschloss diese mit einer Art Pflaster aus Eis, ehe sie die Beine in die Hand nahm, als auch ihre Tiere weggeschleudert und zerstört wurden, um ja sehr viel Distanz zwischen ihr und diesem Monstrum von Geheimwaffe der Marine bringen zu können. Auch, wenn die Chancen dafür äußerst gering erschienen. Sie musste irgendwie wegkommen, ohne dass er sie erwischte! Sie müsste ein geeignetes Versteck finden. Irgendwo! Ihr Herz schlug ihr bis in die Ohren und sie glaubte, als würde es sämtliche andere Geräusche vollkommen ausgeblendet zu haben.

    • Die braunen Augen strahlten eine gewisse Ratlosigkeit aus, schließlich ist er bloß nach seinem Bauchgefühl umher gerannt und hatte sich gar nicht nach Hinweisen umgesehen, wo er sich denn schließlich nun befand. Irgendwo im nirgendwo war er nun nicht, er hatte bereits genug Zeit gehabt sich die ganze Insel anzusehen und sich hier ein wenig bekannt machen, zumindest was die ganzen Attraktionen und Gebiete anging, um auch einige Gefahren für sich abschätzen zu können. Doch ob er sich nun selbst in Gefahr befand, war nicht klar gewesen, womöglich streiften hier die ganzen Marinesoldaten noch umher und waren auf der Suche, genau so wie es auch der Lockenkopf unter dem orangenen Hut tun sollte, welchen er zum Moment des Umsehen anfasste, wieder richtig auf seinem Schopf richtete, um eine bessere Sicht zu bekommen. Ace befand sich mitten auf der Straße, wusste nicht so ganz wohin mit ihm, während die ganzen Bürger und Piraten an ihm vorbei liefen, ihm nur für eine geringe Zeit die Aufmerksamkeit gaben und ihm einen fragenden Blick zuwarfen, was ihn denn zum Stehenbleiben bewegte. Darauf achtete er jedoch selbst nicht, schließlich wurde die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf der bewanderten Straße auf etwas anderes gerichtet. Es gab einen massiven Knall, gefolgt von Objekten, die begannen zerstört zu werden. Während Ace interessiert nach der Richtung der Explosionen blickte und den Geräuschen interessiert lauschte, waren die ersten Piraten dabei gewesen auf ihrem Weg kehrt zu machen, sich vom Geschehen so schnell wie möglich zu entfernen, denn scheinbar wollte damit scheinbar niemand in Verbindung gebracht werden. Der Lockenkopf blickte nur verwirrt umher, nachdem ihm auch die Richtung bekannt war und drehte sich mit dem Kopf für einen Moment zu den Leuten, die sich mit schnelleren Tempo davon machten.
      Ace verengte bloß die Augen, ballte die Hände zu Fäusten, nur um mit der nächsten Explosion einen Schritt zurück zu gehen, ein wenig zu zögern, weil er mit einem weiteren Knall vorerst nicht gerechnet hatte. " Was zum.. ", formte er mit seinen Lippen, sprach die Wörter jedoch nur innerlich aus, mit der Geräuschkulisse im Hintergrund waren diese sowieso gar nicht erst zu hören. Ganz konnte er nicht identifizieren, woher diese Explosionen kamen und weswegen diese da waren, doch er hatte bereits entschieden genickt. Er wollte der Sache nachgehen, seinen Horizont erweitern wenn auch mit dem Gedanken, er würde dort womöglich noch Liliana finden, die sich auf der Flucht befand. Womöglich jedoch auch auf der Flucht war, wurde sie etwa erwischt, würde sie wissen, wie sie sich rausretten könnte?
      Der nächste Knall kam, hatte ihm dieses Mal verdeutlichen können, woher es wirklich kam und mit dem nächsten Gedanken, rannte er bereits entgegengesetzt den anderen Leuten, geradewegs in die Richtung des ganzes Kraches.
      Schnell hatte er sich umher wenden müssen, waren die ganzen Bürger auf ihrer Flucht zu unachtsam und haben den rennenden Herren nicht gesehen. Es brauchte seine Zeit, um zum Geschehen anzukommen, doch als er die Situation auch endlich vor seinen Augen hatte, weiteten sich diese. Die Brauen zogen sich irritiert zusammen, wer war es, was war es? Die Größe der Gestalt war enorm gewesen, bewegte sich unbeholfen, während er eine Art Laser schoss. Es sprach nicht, gab nichts weiteres von sich, doch der Blick schwank sich auch schon wieder hinunter, als er Eis kristallisieren hörte, zerschmettertes Eis und ehe er sich versah, hatte er Liliana beim Flüchten gesehen, wenn auch sie mit ihrem Bein nicht weit kommen würde. Liliana brauchte Hilfe, definitiv.
      Ace biss konzentriert die Zähne zusammen, war seiner Aktion entschlossen, wenn auch er sich zurückhalten müsste, einige Taktiken würden zu viel Chaos und Zerstörung hinterlassen und solange diese noch nicht von Wichtigkeit war, würde er es für sich geheim halten, die Aktion hier nicht größer machen als sie eigentlich war. Die Information blieb ihm weg, was dieses Wesen war und was dieser mit der möglichen Findung von Liliana zu tun hatte, doch diese hatte hier scheinbar so einige andere Probleme. Er ließ mit seinen Augen von Liliana ab, schätzte nur noch ab, ob sich diese mit genügend Abstand vom Geschehen entfernt hatte. Damit hatte er sich auch einen guten Stand auf beiden Beinen geholt, hatte seine Faust bereits in großes, loderndes Feuer gewandelt, bloß um dieses mit dem richtigen Zeitpunkt von seiner Hand zu lösen, es geradewegs auf den Rücken des Riesen zu steuern. Die Flamme war jedoch nicht effektiv, ummantelte mit großen Druck bloß die feste Rüstung dessen, ehe es an diesem vorbeizog und erlischte. Irritiert blickte Ace hinein, versuchte zu verstehen, während sich der Pacifista nur mit kräftigen Schritten umdrehte. Der Lockenkopf konnte gar nicht erst richtig reagieren, war er erst von dem Riesen überrascht, konnte ihm erstmals in die erste Mine gucken, in die analysierenden Augen. " Portgas D. Ace- " Ace verschwand bereits, lief gegen die nächste Mauer und hatte sich anhand dieser der Mauer hinaufgehievt. Während der Pacifista immer wieder das Ziel anversierte und versuchte mit seinen Lasern zu zielen, war der Lockenkopf bereits wieder viele kleine Feuerbälle zu erzeugen, diese am Pacifista zu positionieren. Danach hatte er sich von der Mauer abgestoßen, sprang von dieser weiter entfernt ab, während er die gebildeten Bälle entzündete. Er beschäftigte den Riesen bloß, seine Beobachtungen waren nun noch nicht wirklich ausreichend, um irgendwelche Schwächen ablesen zu können. Doch ehe er den Bären ablenken konnte, hatte dieser bereits seinen Sprung berechnet und konnte ihn geradewegs mit dem Laser an seiner Taille streifen, Ace zuckte, hatte jedoch auch schon reagiert und rannte vor weiterem weg. Der Riese stand nagelfest, er machte ihm gar nichts aus, so mussten sie die Flucht ergreifen, solange es dem Schwarzhaarigen noch gut ging. Er schüttelte den Kopf, als hätte er es wirklich in Erwägung genommen aufzugeben. Stattdessen blickte er nur für einen Moment zu Liliana, während sich seine Beine in Feuer auflösten, er durchdachte sich neue Taktiken. " Flieh ins nächste Haus, ich lenke ihn ab. "