Home Café (Daisy&TheWizard)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Home Café (Daisy&TheWizard)

      Vorstellung:
      Home Café (Daisy&TheWizard)


      Es war nie bestimmt wer die Macht hat!

      Vor genau Fünfhundert Jahren war die Welt bevölkert von einer Rasse mit dem Namen Mensch. Es war eine Zerstörerische Rasse die immer weiter ihre eigene Lebensgrundlage zerstörten. Doch dann geschah es das die vier Siegel der Apokalypse gebrochen wurden. Die Welt der Menschen wurde zerfiel in kürzester Zeit als Engel und Dämonen gleichermaßen auf die Erde kamen. Der Krieg der dabei ausbrach währte Fünfzig Jahre. Dabei wurden die Menschen fast gänzlich ausgerottet. Nur wenige konnten sich in den Untergrund retten. Die Sieger dieses Krieges waren die Engel und Dämonen. Die Engel die beim anblick der Unvollkommenheit dieser Welt auf der sich gekämpft hatten nur Hass empfanden wendeten sich ab und gingen zurück in ihr Himmlisches Reich. Die Dämonen Jedoch teilten die Welt unter ihren Fürsten auf. So wurden Acht Zonen Geboren. Die Zonen Eins bis Sieben wurden dadurch unterschieden das mit sinkender Zahl die Stärke der Dämonen zunahm. In der Achten Zone auch Zone Zero genannt gab es kein Eindringen. Kaum einer weiß was sich hinter den Riesigen Mauern dieser Zone verbirgt. Die wenigen die Versuchten hinter das Geheimnis zu kommen starben meist schon beim Versuch. So ging die Zeit ins Land und die Zonen regulierten sich selbständig. Dadurch kam es auch das die Rasse der Menschen so klein und unbedeutend oft als Sklaven gehalten wurden. Mit der Zeit wurden auch Kinder Geboren die Halb Dämon halb Mensch waren.Diese Kinder besaßen sowohl die Raffinesse der Menschen wie auch die Kraft der Dämonen. Andere Menschen fingen an sich mit Maschinen zu Verstärken und wurden so sogenannte Cyborgs. Gerüchte gibt es auch über Kinder von Engel und Menschen doch da nur sehr wenige Engel auf der Erde geblieben sind ist dies nur sehr schwer nachzuvollziehen.
      Gut Zweihundert Jahre nach der Apokalypse wurde ein System in den Zonen eingeführt um die hohe Sterberate zu verringern. Es wurden so genannte Home Cafes gegründet. In diesen Cafes ist jeder sicher der es betritt und wird von den Angestellten beschützt. Um dies sicher zu stellen Arbeiten nur sehr Starke Lebewesen in diesen Cafes. In Ihrer Uniform die sehr an frühere Ost Asiatische Cafes erinnerte sind sie für jeden zu erkennen und zu fürchten.

      Fünfhundert Jahre nach der Apokalypse erschütterte etwas die Welt womit niemand je wieder gerechnet hatte. Es wurde ein Siegel der Apokalypse gebrochen. Jeder konnte es spüren und auch das Unheil was sich über die Zonen verbreitete. Einige der Bewohner der Zonen verloren sämtlichen verstand und fingen an wie Wild andere zu töten. Panik breitet sich aus und die Angst ob und wann das nächste Siegel gebrochen wird. Außerdem erhebt sich ein Schatten aus Zone Zero der wohl besser nie frei gekommen wäre.


      Und so beginnt die Story in Zone (X). Es ist viel Betrieb da die Meisten versuchen sich vor den neuen Gefahren die draußen auf sie lauern zu schützen. X steht am Tressen während er/sie Gläser säubert und sich unterhielt. Für Ihn/Sie ist es eine ganz normale Schicht bis die Tür aufgerissen wird und Y in der Türe steht. Y scheint nicht für ein stück Apfelkuchen gekommen zu sein sondern mit einem Ziel ? X kann es kaum glauben aber Y möchte tatsächlich im Cafe arbeiten. X glaubt das Y sich nicht ganz im klaren ist was Y sich damit zumutet. Ab diesem Moment beginnt die Geschichte der Beiden.

      Willkommen im Home Café!










      Kisin Nightcrawler

      Eisiger Wind peitschte Ihm in sein durch die Kapuze verdecktes Gesicht als sich die Tore mit der Großen Fünf darauf für Ihn öffneten. Hinter Ihm die Reste der Prüfung um in diese Zone eintreten zu dürfen. Kisin musste zugeben das die Prüfung von Zone Fünf mit die Schwerste war doch hatte er sie schon mal bestanden. Seine Gegner lagen noch auf dem Boden. Das Blut versickerte langsam in den Furchen die seine Sense im Boden hinterlassen hatten. Die Wächter die zu Beiden seiten des Tores standen hatten keine Miene verzogen als das Gemetzel los ging. Auch jetzt würdigten sie Kisin keines Blickes während er durch das Tor schritt. Es war gute Sechs Meter breit und so dauerte es einen Moment bevor Ihm noch mehr Kälte entgegen kam.Kisin wusste das an diesem Ort die Kälte im Winter besonders erbarmungslos war und so wunderte es ihn nicht als sein Fuß aus dem Tor trat ein lautes knacken erzeugte. Er blickte kurz hinab, das knirschen kam von einem Menschlichem Arm der so gefroren war das er zersprang als Kisin darauf trat. Der Mensch dem dieser Arm gehörte schien nichts mehr davon mit zu bekommen obwohl er generell wohl nichts mehr mitbekam da er Tot war. Kisin verweilte nicht lange bei dem Toten da er sich denken konnte was mit diesem geschehen war. Er war wahrscheinlich als Sklave gehalten worden und als seine Meister genug von Ihm hatten oder einen Fehler machte schickten sie ihn kaum bekleidet hinaus zum Sterben. So war diese Welt nun einmal. Kisin sah wie in wenigen Minuten hunderte Wesen an dem Toten vorbei gingen und ihn nicht einmal zu bemerken schienen. "Einer weniger von euch" Murmelte er mit einem letzten Blick auf den Menschen bevor er seinen weg fortsetzte. Nach einigen Schritten umhüllten Ihn die hohen Gebäude dieser Statt. Sie wirkten Kalt und Abweisend und doch boten sie mit ihrer höhe und dichte Schutz vor dem Eisigen Wind. Wahrscheinlich hätten sie auch den Menschen gerettet dachte sich Kisin doch wusste er das ihn dann einfach ein anderer tot ereilt hätte. Er hatte wohl den tot genommen worüber er am meisten Kontrolle hatte. Während er weiter ins innere der Stadt ging zog er seine Kapuze noch enger ins Gesicht. Diese ganzen lichter machten Ihn einfach verrückt. Niemals würde er freiwillig in dieser Stadt bleiben doch gab es einen Grund wodurch es für Ihn keine andere Wahl gab. Dieser Grund tauchte nun langsam vor Ihm auf. Es war ein kleines Bronze Schild, es leuchtete und blinkte nicht und wirkte dadurch fehl am Platz. Die Schrift auf dem Schild war alt und verschnörkelt wie es in den heutigen Zeiten keiner mehr schreiben würde. Kisin betrachte jeden Buchstaben genau. "Hier werde ich also mit meiner Suche anfangen. In diesem ganz besonderem Café" Mit diesen Worten wendete er sich in eine kleine und schmale Gasse. Sie war nicht lang und doch reichte sie um den Lärm der Straßen fast vollständig erlöschen zu lassen. Erleuchtet wurde diese Gasse durch eine altertümlich wirkende Laterne mit einem warmen Gelben Licht. Die Tür am ende der Gasse war aus dunklem Holz und trug den Namen des Cafés. Groß stand dort "Home Café". Kisin öffnete sogleich mit seiner Behandschuhten Hand schwungvoll die Türe. Ein Geruch von Altem Holz und Alkohol kam ihm entgegen gemischt mit dem Geruch von Zigarren. Im inneren war das Licht ebenfalls einladend und etwas gedämmt. Es waren nicht viele Personen zu sehen was wohl der Tageszeit geschuldet war beschloss Kisin. Langsam trat er hinein in die Wärme des Cafés. Er merkte das ihm blicke folgten und das wohl nicht nur aus reiner Neugierde. Langsam schritt Kisin in die Mitte des Cafés, holte tief Luft und sprach in den Raum hinein "Jo! Ich arbeite jetzt hier ob ihr es schon wisst oder nicht ist mir egal." Dies sagte er mit trockener Sachlichkeit. So blieb er im Raum stehen und ließ seine Worte sacken.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Es war sehr leicht die Hektik von Zone Fünf zu vergessen, wenn man hier stand. Wenn man zwischen den Rauchschwaden edler Zigarren den Duft von teurem Whiskey wahrnahm gepaart mit frisch gebackenen Mandeln. Hier und da mischte sich auch der aromatische Kaffee als Duftnote dazu. All dies wirkte so perfekt zusammen, wie ein perfekt ineinander greifendes Uhrwerk erschaffte es diese Atmosphäre, die geradezu surreal gewesen ist, wenn man von außen eintrat. In einem großen Kamin sorgte ein Feuer für eine angenehme Raumtemperatur und das Knacken und Knistern von verbrennendem Holz und Kastanien begleitete den Pianisten bei seinem traumhaften, leisen Spielen. Die Menschen verstanden damals wirklich etwas von Musik zu ihren glorreicheren Zeiten. Selbst Hunderte von Jahren später drangen die Kompositionen an die Ohren von Dandellia und als würde sie von einer neuen Liebe verführt werden, schloss sie die Augen, um keinen Moment dieses Genusses zu versäumen.
      Chopin war sein Name gewesen. Der einzige Name eines Menschen, dessen Mühe sie sich gemacht hatte ihn zu behalten. Nur zu gerne hätte sie gewusst, ob die Bilder, die ihr beim Lauschen der Takte durch den Kopf gingen die selben gewesen sind, die auch er vor seinem inneren Auge gesehen hat. War es wirklich so, dass er einfach eine Vorstellung von etwas hatte und seine Finger leidenschaftlich über die Tasten tanzten, bis der Walzer perfekt gewesen ist? Immer wieder und wieder, bis die Bewegungen und die Melodie unzertrennlich wurden. Was für eine schöne Vorstellung.
      Mit dem Gesicht in den Händen lehnte Delia über dem Tresen aus massivem Eichenholz. Die sorgsam polierte Oberfläche fing wunderbar die Wärme des Raumes ein und wie so oft dachte sie sich mal wieder, dass diese Momente, diese kleinen Momente voll Ruhe, voll Musik und wohlriechenden Düften, der Beweis für die Existenz der himmlischen Wesen auf Erden war. Doch wie so oft, wenn sie gerade so verliebt in das Leben gewesen ist und sich der Liebe und Geborgenheit ihres Zuhauses hingab, wurde sie jäh unterbrochen, um auch ja nicht zu vergessen, dass es hier nicht nur die himmlischen Gestalten gab.
      Aufmerksam schreckte sie hoch, als die Tür so ruckartig aufgestoßen wurde und ein kurzer, eisiger Windhauch fegte an Delias Beinen vorbei. Ihre Augen verengten sich ein wenig, als der neue Gast eintrat. Alles an ihm wirkte und roch nach Ärger. Hinter sich hörte sie bereits wie Stuhlbeine über den Boden kratzten, als ihr Kollege sich erhob. Doch sie signalisierte ihm mit einer ausgestreckten Hand, dass er es ihr überlassen sollte. Dabei behielt sie den Fremden nicht aus den Augen, ebenso wenig wie ihre anderen Gäste, die noch entscheiden mussten wie lästig dieser Bursche für sie werden würde. Ähnliches ging auch Dandellia durch den Kopf.
      Doch womit er sich schließlich entschied den anderen vor den Kopf zu stoßen war doch... ungewöhnlich. Voller Inbrunst und Überzeugung verkündete er seine Anstellung im Café. War er vielleicht ein bisschen zu fest auf den Kopf gefallen?
      "Was um alles in der Welt...?", murmelte nun der große Mann, der sich erhoben hatte doch dicht hinter ihr. Er musste sich tief hinunter beugen um die Szene in Gänze zu betrachten, weswegen er den Arm einfach neben ihr auf dem Tresen abgelegt hatte. Tarmeas war sein Name und seine Größe überragte alle im Café vorhandenen Türrahmen. Er war eine durch und durch beängstigende Gestalt, erst recht, wenn man Zeuge seiner Stärke wurde. Doch das alleine reichte niemals aus. Wenngleich es immer mal wieder Männer und auch Frauen von ähnlichem Kaliber gab, die dachten sie hätten das Zeug dazu zum Angestellten, einzig weil sie ein paar schwere Gewichte stemmen konnten. Dieser junge Mann hier jedoch sah aus, als könnte der Wind ihn wegpusten. Dandellia spürte, dass Tarmeas ihn einfach rauswerfen wollte ohne weitere fragen. Doch für die junge Frau schien der Fall wirklich nicht so klar einzustufen zu sein wie für ihn.
      "Bitte, ich erledige das", sagte sie noch einmal zu ihm und sah mit einem Lächeln zu dem Riesen auf. Ihre Hand, die noch immer am Tresen lag glitt federleicht an die Kante vor und schneller, als ihr Kollege es überhaupt realisieren konnte, hatte sie bereits einen Dolch mit schwerem Gift auf der Klinge geworfen, geradewegs in die Richtung des jungen Mannes und sie verfehlte ihre Ziele nicht.

    • Kisin
      Der Raum war von Stille erfüllt und alle Augen schienen auf Kisin zu ruhen.Die Luft schien zu Knistern und war bis zum Zerreißen gespannt.Jeder in diesem Raum schien Kisin etwas entgegen werfen zu wollen doch war alles still.Auch die drei Angestellten die Kisin wahrnahm schienen noch zu überlegen wie sie mit ihm verfahren würden.Er selber überlegte ob er es gegen alle drei schaffen würde Anzutreten wenn es soweit kommen würde. Mit allen gleichzeitig würde es wahrscheinlich eng werden doch jeden einzeln malte er sich doch noch Chancen aus. Dann jedoch wurde Ihm klar das es wohl nicht dazu kommen würde, zumindest nicht in diesem Café. Sie würden ihn vielleicht auch hinaus führen um dort die ganze Sache zu klären. Bis es jedoch soweit war würde sich Kisin nicht aus diesem Café bewegen.Einer der Angestellten erhob sich und Kisin konnte erkennen das er eine Stattliche Größe hatte. Doch statt davon eingeschüchtert zu sein schätzte Kisin die Angriffsfläche ab. So große Kerle waren immer leichte Ziele, auch wenn sich Kisin bewusst war das er bei jemandem der hier Arbeitet nicht davon ausgehen konnte das er leicht zu besiegen war. Er war so auf den großen Mann fixiert das ihm erst sehr spät die Bewegung neben diesem bewusst wurde.Die Luft wurde von etwas Durchschnitten das geradewegs auf ihn zu flog. Seine erste Reaktion war es das Geschoss mit der Hand abwehren zu wollen, doch ein kurzer Schimmer ließ ihn sich anders entscheiden. Es war nur ein kurzer Moment in dem seine Sense durch die Luft schnitt, funken sprühten und etwas Metallenes fiel klirrend zu Boden.Kisin sah sich das auf dem Boden liegende an, seine Sense immer noch leicht kreisend in Bereitschaft in der Hand.Er bückte sich und hob den scharfen Dolch vom Boden auf. Er glänzte im Licht der Lampen des Raumes. Es war eine gut gepflegte Klinge musste Kisin gestehen. Gerne hätte er diese für sich behalten. Er sah die Frau an die geworfen hatte "Habe ich mich doch nicht getäuscht ?" Er fuhr mit der Behandschuhten Hand langsam und vorsichtig über die Klinge. Eine durchsichtige Flüssigkeit rann seinen Daumen hinunter "Ein schönes Gift, Geschmacks und Geruchs neutral. Hätte ich den Schimmer nicht wahr genommen dann..." Er sprach nicht aus was dann hätte passieren können.Stattdessen wiegte er den Dolch etwas in seiner Hand.Sie war gut ausbalanciert und wie gemacht damit zu werfen.Kisin warf ihn einige male hoch und fing ihn wieder auf.Dann jedoch flog der Dolch ein letztes mal hoch und war verschwunden. Es war wieder diese Geräusch zu vernehmen als würde etwas durch die Luft schneiden als der Dolch auf seine Besitzerin zuflog. Kisin verbeugte sich ein klein wenig "Bitteschön, ich möchte ja an meinem ersten Tag nicht gleich so einen schlechten eindruck machen indem ich andere Bestehle" Man konnte den leichten Sarkasmus in seiner Stimme wahrnehmen, dies war der Dämon in Ihm der immer mal wieder hoch kochte.Kurz ließ Kisin seine Sense durch die Luft schneiden bevor er sie im Halter an seinem Rücken verstaute. Durch diese kurze Bewegung flog dieser unvergleichliche Duft dieses Raumes nah an Ihm durch die Luft.Tief atmete er ein um diesen Geruch seines neuen Zuhauses in sich aufzunehmen. "Diese Edele Holz Note und dazu der Whisky duft, da hätte ich beinah selber lust einen zu trinken." Er lächelte leicht was jedoch abermals durch seinen Kragen verdeckt wurde."Aber ich bin ja wie gesagt im Dienst. Daher würde ich mich freuen werte Kollegin-" Er machte einen Schritt auf die Dame zu um dann im nächsten Moment vor ihr auf dem Hocker zu sitzen"-wenn Ihr mir meine Arbeitsbekleidung geben könntet." Er legte seinen Arme auf den Tresen und betrachtete die Frau vor sich."Ich meine wie soll ich denn sonst mit meiner Arbeit beginnen ? So erkennt mich doch keiner als Angestellter."Er spielte ein leichtes entsetzen als wäre ihm das gerade erst klar geworden. Auch wenn Kisin so tat als würde er all dies nicht ernst nehmen so spürte er die Gefahr die von dieser Frau ausging und machte nicht den Fehler sich in Sicherheit zu wiegen. Lieber machte er sich ein genaueres Bild von Ihr. Er spürte etwas während er Ihr in die Augen sah und dies war bestimmt keine Liebe auf den ersten Blick. "Ich verstehe...." Murmelte er nur bevor er sich etwas zurück lehnte und langsam seine Hand hob "Kisin Nightcrawler ist mein Name und ich freue mich schon auf gute Zusammenarbeit" So saß er da um sich der ersten seiner neune Kollegen vorzustellen.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Die junge Frau rührte sich keinen Zentimeter, als ihr Messer zu ihr zurück geflogen kam. Ihre einzige Reaktion war ein leises, genervtes Seufzen. Tarmeas schnappte sich die Klinge am Griff, nur wenige Zentimeter vor ihrem Gesicht. Unbeeindruckt sah sie zu dem Fremden, der sich nun zu ihr an den Tresen setzte und sprach, als würde ihm das Café gehören. "Arrogant", sagte sie nach einer Weile. "Grässlich arrogant. Offensichtlich nicht für Kundenkontakt geeignet. Noch dazu vorhersehbar und anscheinend keine Immunität gegen Gifte.", teilte sie dem Mann vor ihr und dem Mann neben ihr ihre Beurteilung über ihn mit. Sie sah wieder zu ihrem tatsächlichen Kollegen. "Und noch dazu abhängig von einer großen Waffe, mit der er sich nicht gut bewegen kann im Café, erst recht wenn es voller ist."
      Tarmeas schnaufte. Sein erster Impuls ist es gewesen dem Eindringling den Dolch einfach in die Hand zu schlagen. Allerdings würde das eine grauenvolle Macke in den wertvollen Tresen machen. Deswegen entschied er sich dafür das Messer einfach abzuwischen, sorgsam das Gift abzuwaschen und den Dolch sorgsam wieder wegzuräumen. Er sah um die Ecke zu dem Mann am Klavier, der aufgehört hatte zu spielen, um sich die Situation mit eigenen Augen auch noch einmal anzusehen.
      Der Riese gab ihm ein Zeichen, dass er weiter machen sollte. Es wäre gut die Aufmerksamkeit von diesem Schandfleck mitten im Raum zu ziehen. Delia hingegen hat unausgesprochen die Rolle übernommen das Vorstellungsgespräch mit ihm zu führen. "Du wirkst nutzlos", sagte sie gerade heraus. "Warum sollten wir ausgerechnet dich im Café aufnehmen?" Erst jetzt stolperte die junge Frau auch ein wenig über seinen Namen. "Kisin... Nightcrawler?", hakte sie noch einmal nach. "Herje, das klingt ja wie der selbst erdachte Name eines Kindes aus Zone sieben. Ist es dein Ziel dich lächerlich zu machen oder passiert das nur einfach automatisch, sobald du den Mund öffnest?"

    • Kisin

      Der Dämon nickte zustimmend "Ja durchaus richtig. Nun aber die Frage ob es nicht ein wenig Arrogant ist jemand anderen den man kaum kennt als Arrogant zu bezeichnen ?" Er lächelte weiterhin ruhig vor sich hin während er seine neue Kollegin betrachtete. "Selbstverliebt,Voreingenommen und Überschätzend. Ganz klar ein Zeichen von gewisser Unsicherheit die aber in diesem Fall nichts mit meiner Person zutun hat. Des weiteren Selbstüberschätzend, ich meine wer davon ausgeht das man gegen jegliches Gift Immun ist wäre entweder Naiv oder ein wenig Dämlich. Ich hab auf meiner reise schon Hunderte Gifte gesehen und würde nicht so dumm sein mich von jedem Treffen zu lassen" Er legte seine Ellbogen auf den Tisch und verschränkte die Hände vor seinem Gesicht so das er mit kaltem Blick die Frau vor sich betrachtete. "Auch hier wieder voreingenommen. Immerhin ist kein Beweis vorhanden das ich nur mit dieser Waffe Kämpfen kann.Es hat andere Gründe weshalb diese an meiner Seite ist aber das würde nun weiter in meine Angelegenheiten gehen als ich denke das es hier und jetzt von Nöten wäre." Das Klavierspiel setzte wieder ein was Kisin zeigte das die Situation wohl nun zu einem tatsächlichen Gespräch übergehen würde. "Interessante Annahme von einem Halbdämon der mir bisher nur ein kleines Messer entgegen gebracht hat. Aber gut sei es drum wenn das die Ansicht ist" Kisin wusste nicht warum doch konnte er sofort erkennen das die Frau vor Ihm nicht reines Dämonen Blut in sich trug. Es war als würde ihre Aura neben der Finsternis auch noch etwas reineres in sich tragen. "Ich habe nie behauptet das Ihr mich aufnehmen müsst sondern das ich hier nun Arbeiten werde. Das ist doch noch ein kleiner Unterschied wie ich finde." Gab er Sachlich wieder. Ihre Nächsten Worte kannte er zu gut so das Ihn dies nicht weiter Angriff. Stattdessen lachte er ein wenig leise "Ja stimmt wohl das mein Name etwas befremdlich ist. Leider ist dies der Name den Ich bei meinem Erwachen im Kopf hatte. Naja man sucht sich halt seinen Namen nicht aus oder ?" Kisin richtete sich nun wieder ein wenig mehr auf und räusperte sich "Nun ich denke das ich diese Fragen nun zu genüge Beantwortet habe oder etwa nicht ? Ich würde gerne etwas Trinken bevor ich meine Schicht beginne. Kriege ich als Mitarbeiter die Getränke Gratis oder Vergünstigt ? Ich hätte wirklich gerne ein Ginger Ale." Sein Lächeln immer noch auf den Lippen wartete er auf die Reaktion der Frau vor Ihm. Würde sie ihn einfach hinaus werfen ? oder ihn erneut angreifen ? Ihm wäre immer noch am liebsten wenn er endlich die Uniform in die Hand bekommen würde. "Also sind wir uns Einig ?" Er wollte ungerne das Cafe verwüsten so das er hoffte die Sache nun geklärt zu haben.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Was dieser Mann… falsch. Was dieser Junge da von sich gab nahm jeder Dreistigkeit, die sie bekannt gewesen ist den Boden. Zum einen schien er keinerlei Verständnis darüber zu haben, was er verlangte und zum anderen stellte er sich die Erfüllung seiner Wünsche ein wenig zu einfach vor. Es war schon ein hartes Stück Arbeit Delia eine deutliche Reaktion auf ihrem Gesicht zeigen zu lassen. Doch tatsächlich öffnete sie die Lippen und schloss sie wieder mit einem Kopfschütteln. "Das kann sich doch niemand anhören, was für eine schreckliche Farce.", seufzte sie schließlich und verschränkte die Arme vor der Brust. Die junge Frau legte den Kopf in den Nacken, um zu Tarmeas auf zu blicken. "Ist das zu ertragen, Tarmeas? Wann hatten wir das letzte Mal einen solchen Bewerber?", hakte sie beinahe in einem leidigen Tonfall nach und der hünnenartige Mann schnaufte. "Ansatzweise an den da kommt eigentlich nur Altares heran." Dandellia nickte und schüttelte direkt darauf wieder den Kopf, ehe sie sich zurück an den 'Gast' wandte. Sie wählte eine etwas versöhnlichere Herangehensweise, weil langsam aber sicher sie in diesem Jungen nur noch ein Kind sah, das kaum wusste was es hier verlangte.
      "Mein Name ist Dandellia Laroche. Es reicht, wenn du mich Delia nennen möchtest.", stellte sie sich zu aller erst einmal vor. "Und, mein Lieber, es klingt nicht, als wären dir die Bedingungen der Arbeit hier im Café bewusst. Du kannst nicht 'einfach hier arbeiten'. Alle Angestellten des Cafés leben gemeinsam in den Wohnräumen." Die schwarz-haarige zeigte mit ihrem Zeigefinger nach oben, um anzudeuten, dass die privaten Bereich über dem Lokal gewesen sind. "Zum einen.", sagte sie noch einmal mit Nachdruck um hervor zu heben, dass sie lange nicht fertig gewesen ist mit ihren Richtigstellungen. "Es ist notwendig, dass wir nicht betroffen sind von außenstehenden Bedrohungen. Es steht außer Frage, dass wir nicht bestechlich sind und um das zu gewährleisten wird uns auch aller notwendiger Luxus gegeben.", erklärte sie ruhig. "Abgesehen davon haben wir mehr als genug Türsteher und Männer für's Grobe. Was wir benötigen sind Arbeitskräfte die ebenso in der Lage sind die Bedienung unserer Gäste zu übernehmen. Du wirkst nicht qualifiziert. Dein Auftreten ist respektlos durch und durch. Leite wie du werden hier nicht benötigt und wenn du die Notwenigkeit darin siehst hervorzuheben, dass ich kein Vollblut Dämon bin wirst du hier ohnehin nicht glücklich."
      - "Was soll dieses ganze Durcheinander hier? Dandellia!" Sofort wirbelte die schwarz-haarige herum. Ihre Haltung kerzengerade, ihre Hände vor ihrem Körper zusammengefalten senkte sie elegant ihr Haupt zur Begrüßung ihrer Chefin. Eine absurde Schönheit. Eine Frau mit langen Beinen, weiblichen Vorzügen, die sie großzügig zur Schau stellte und Haaren schneeweiß wie der erste Schnee des Jahres. "Miss Caitriona. Dieser junge Mann hier bittet um Arbeit. Allerdings erachten wir ihn nicht als geeigneten Charakter für das Café." Die Dame verzog unzufrieden das Gesicht und schaute zu Kisin. Dandellia sah ebenfalls zu dem lauten Gast. "Das ist Miss Caitriona. Die Chefin dieses Cafés. Wenn du ernstlich interessiert an Arbeit bist solltest du versuchen einen besseren Eindruck bei ihr zu machen."

    • Kisin

      Während die Beiden vor Ihm sich über ihn unterhielten sah sie Kisin nochmal im Cafe um das ohne frage der Ort sein sollte an dem er fürs erste bleiben würde. Gerade wollte er sich erheben um sich weiter umzusehen da wurde das Wort doch wieder an Ihn gerichtet. Doch der Ton der nun angeschlagen wurde ließ ihn eine Augenbraue hoch ziehen. Denn auch wenn bisher seines Wissens nach noch niemand diesen Ton ihm gegenüber genutzt hatte so wusste er genau das man diesen gegenüber Kindern nutzte. Ein leichtes seufzen entkam ihm während er Dandellia zuhörte. "Nun ich denke das mir die Wohnqualität hier zusagen wird, es wird zumindest besser sein als die Straßen in Zone Sieben daher mache ich mir dies bezüglich weniger Sorgen meine Liebe" Ein ruhiges Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Auch die nächsten Erklärungen winkte er ab "Nun auch das macht mir keine Sorge, zum einen ist mir nicht bekannt das ich mit irgendwelchen Bedrohungen zutun habe. Und des weiteren sehe ich nun wirklich nicht so aus als wäre ich bestechlich oder ? Ich meine wenn ich dies wäre hätte ich wohl andere Kleidung am leib oder ?" Zufrieden lehnte er sich ein wenig zurück. Nichts was Dandellia ihm bisher entgegen gebracht hatte empfand er als Argument dagegen das er an diesem Ort arbeiten würde. Als Dandellia aber nun auf die wirklich wichtigen dinge zu Sprache brachte nickte Kisin anerkennend. Sie hatte wohl recht das er nicht so wirkte als wäre er für diese Arbeit gemacht. Doch zwischen dem nicken verbarg sich ein siegessicheres Lächeln "Nun verzeiht Dandellia falls ich euch beleidigt haben sollte, ich wollte nicht hervorheben das ihr kein reiner Dämon seid, es ist eher so das es mir aufgefallen ist. Außerdem wüsste ich nichts was daran verwerflich ist ein Halbdämon zu sein. Ich finde eher das es eine gewisse Stärke mit sich bringt." Nun winkte er aber ab "Aber sei es drum beleidigt habe ich euch wohl trotzdem und dafür entschuldige ich mich."
      Dann ertönte eine Stimme die wie Kisin glaubte er schon einmal gehört hatte, leider wusste er nicht mehr wo dies gewesen war. Die Frau zu der Stimme war ohne Zweifel eine Schönheit, sie schien nichts weiter als ihre Ausstrahlung zu brauchen um das Café in ihren Bann zu ziehen. Nach einem kurzen Austausch mit Dandellia betrachtete Miss Caitriona ihn mit wenig wohlwollen. Dies war also die Frau die entschied ob er an diesem Ort bleiben würde. Er erhob sich von seinem Platz mit einer eleganten Bewegung. Während er auf die Dame zu schritt nahm er die Sense von seinem Rücken. Er merkte das die Leute im Café angespannt wirkten doch hatte Kisin nicht vor in irgendeiner weise einen Angriff zu tätigen. Er ließ die Sense kurz zwischen seinen Händen schweben. Es erschienen Portale in seinen Handinnenflächen und wie als würde er klatschen ließ er die ausladende Waffe verschwinden. Dies tat er sehr schnell da er das Gefühl hatte das dies gegenüber dieser Frau nur ratsam wäre. Zwei Meter vor ihr blieb Kisin stehen seine Augen leuchteten nur für einen kurzen Moment auf und seine Pupillen wirten wie Schlitze. Da er aber schon dabei war sich zu verbeugen konnte nur derjenige dies sehen der genau seinen Blick darauf geworfen hatte. Während der Verbeugung legte er eine Hand auf seine Brust."Es freut mich euch kennen zu lernen Miss Caitriona, mein Name lautet Kisin und ich bin dann wohl ihr neuer Angestellter." Er richtete sich wieder auf doch waren seine Augen wieder Normal. Kisin wusste das dies nicht das war was Dandellia gemeint hatte als sie sagte er solle einen guten Eindruck hinterlassen doch wusste er auch das es nichts nutzen würde wenn er so tat als wäre er ein vollkommen anderer Dämon, aber zumindest war er Miss Caitriona gegenüber höflicher. "Nun wenn Sie nichts dagegen haben würde ich gerne bald meine erste Schicht beginnen" Er lächelte dieses verführerische Lächeln wenn auch man dies nur an seinen Augen sehen konnte.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Hätte es die junge Frau wundern sollen, dass der Fremde offensichtlich ihren Rat nicht ernstnahm? Nein, wirklich nicht. Mit flatternden Lidern legte sie die Arme um ihren Oberkörper und wendete ihre ganze Aufmerksamkeit ihrer Chefin und Kisin zu. Mit ihrem Rücken drehte sie sich zu der offenen Fläche mit Gästen. Eigentlich wäre es ihre Aufgabe gewesen die Augen von diesem Szenario wegzulenken aber sie wüsste beim besten Willen nicht wie sie das bewältigen sollte. Der Neuankömmling hatte mit seinem ganzen Verhalten, seinem ganzen Auftreten und mit seinen Waffen sichergestellt, dass jedes Augenpaar im Raum auf seiner Hand haftete, die er so unverfroren der sagenhaften Miss Caitriona persönlich hinhielt.
      "Ich kann gar nicht hinsehen", murmelte die schwarz-haarige in sich hinein, schüttelte den Kopf und versuchte sich letzten Endes doch noch ein wenig auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Die werte Chefin in der Zeit stand vor diesem... Kind. Vor dieser absurden Kreatur mit den schneeweißen Haaren und den grauen Augen, die sie darunter hinweg erwartungsvoll und voll Eifer anfunkelten. Unbeeindruckt musterte sie ihn, seine Hörner, seine Statur. Sie war mit ihren ein Meter achtzig ohnehin größer als der junge Mann, doch nach dazu trug sie auch noch ihre üblichen hohen Absätze, was ihn noch kleiner erscheinen ließ. Sie schwieg eine ganze Weile, in der sie hin und her überlegte, ob er zu gebrauchen gewesen ist oder nicht. Als gerade ein tiefes Seufzen ihre Lippen verließ und sie bereits abwinken wollte, kroch ihr ein Duft in die Nase, der zuvor von Kaffee und Zigarrenqualm überdeckt wurde. Sie riss sich regelrecht wie ein Raubtier zu dem Jungen herum, in ihre Augen trat ein dunkler Funken und ihre schönen Züge zierte nun ein breites nahezu hämisches Grinsen.
      Erst als Delia wegen diesem Anblick leicht zusammen zuckte, realisierte sie, dass sie wieder hinsah, den Lappen noch in der Hand, mit dem sie eben noch versucht hat die Theke zu reinigen. In unnatürlich schnellen Bewegungen stand sie dicht vor dem Fremden, ihre schlanken Finger mit den langen, scharfmanikürten Nägeln um seinen Hals.
      "Ohhh, aber natürlich, welch vortreffliche Wahl", säuselte sie entzückt und begann zu kichern. "Welch köstliches Ereignis, dass wir mal wieder eine Plage im Haus haben! Und dann auch noch mit so verführerischem Blut!" Delia lief es kalt den Rücken herunter und eine Gänsehaut bildete sich ihre Arme herauf. Ohje... Noch immer eine Hand an seinem Hals, ihre hungrigen Augen, die einer Bestie glichen ohne Unterlass auf sein Gesicht gerichtet, zog sie mit einer Hand ein Schriftstück aus ihrer Manteltasche und breitete es auf dem Tresen aus. Ihr Griff veränderte sich, ihre Finger krochen nahezu zärtlich, langsam zu seinem Nacken. Ihre Bewegungen glichen von genüsslichen Spinnenbeinen, ehe sie zupackte und mit einer solchen Kraft seinen Kopf herunter riss, dass sie beinahe sein Gesicht auf den Tisch donnerte. Erneut zuckte Delia leicht zusammen und schloss sofort darauf sie Augen, um sich selbst wieder zu fangen. Ihre Selbstbeherrschung ist wirklich gebrochen gewesen, wenn es um ihre Chefin ging... Miss Caitriona hielt den Jungen am Nacken gepackt und hatte seinen Sturz so abgefangen, dass sein Gesicht direkt über dem Vertrag hing. "Unterschreib und ich nehme dich mit Vergnügen in meinem schützenden Hause auf. Und schwöre dich an unsere Regeln und... Gesetze zu halten." Genüsslich legte die Frau sich über die Lippen und kicherte erneut, ehe sie aus ihrem Ärmel einen Füllfederhalter hervor brachte und ihn Kisin hinhielt. Erst jetzt hob sie den Blick und schaute zu ihrer treuen Angestelltin. "Dandellia habe ich sehr gut erzogen. Sie wird deine Ansprechpartnerin für alle Belange sein. Und um euch beide ein bisschen zu motivieren; wäre es nicht urkomisch, wenn sie mit für dich verantwortlich wäre? Ja, jede Strafe, die dir auferlegt werden soll, wird sie mit dir teilen. Als kleines Zeichen unserer... Familie hier."

    • Kisin

      Während er gemustert wurde sah Kisin keinen Moment von der Großen Frau ab, nicht nur weil diese nun darüber entscheiden würde ob er an diesem Ort bleiben durfte. Nein es war einfach die schiere Größe dieser Frau die nicht nur durch Ihre Körpergröße zum ausdruck kam.Es war Ihre Aura die Kisin beeindruckte, es war als könne sie über jeden Richten der Ihr Reich betrat und vielleicht so dachte er war dies auch so.Zumindest nahm sie Kisin nicht als Bedrohung ernst noch schien sie in irgendeiner Weise Angst vor irgendwas zu haben. Eine Gefährliche Frau wie Kisin fand während er vor Ihr stand.
      Gerade als er das Gefühl hatte das sie wie die meisten Ablehnen würde blieb sie in der Bewegung stehen. Kisin glaubte schon fasst sie hätte eine Art Anfall doch fing sich Miss Caitriona mehr oder weniger wieder als sie zu Ihm rum wirbelte. Es dauerte keine Sekunde da stand sie vor Kisin, die Finger um seinen Hals geschlungen mit einem Ausdruck der Gier in ihrem Gesicht der Ihre feinen Züge entgleisen ließ. Kisin hatte keine Angst vor Miss Caitriona doch würde er lügen wenn er sagte das er nicht achtsamer war als davor. Von dieser Frau ging eine Gefahr aus die Kisin nicht einschätzen konnte. Doch egal was es war es schien so als hätte irgendwas dafür gesorgt das Miss Caitriona ihre Entscheidung noch einmal überdachte. "Plage ? Welch interessante Art mich zu nennen. Ich fühle mich ja gleich viel freundlicher Aufgenommen." Kisin war es egal wie Miss Caitriona Ihn nannte so lange Sie ihn hier aufnahm, dass er das Gefühl hatte das diese Ihn zu Mittag verspeisen wollte ließ er erstmal außer acht. Darüber würde er sich noch später Gedanken machen können. Auch das erneute reißen an seiner Person brachte Kisin nicht aus der Ruhe. Wie selbstverständlich lass er das Schriftstück das nun vor Ihm lag, auch weil ihm bei dem Griff in dem er steckte sowieso nichts anderes übrig blieb. Nun war es für Kisin bestätigt das diese Frau mehr als nur Gefährlich war, doch andererseits was hatte er erwartet wenn diese Frau solch ein Café leitete?. Er hatte es also tatsächlich geschafft in diesem Café aufgenommen zu werden, ohne weiteres zögern nahm er den Füllfederhalter in die Hand "Vielen Dank schon mal" Er Unterschrieb während er mit einem Ohr dem Gespräch lauschte "Oh das hört sich doch nach einer tollen Familie an. Ist ja fast so als hätte ich jetzt ungewollt eine große Schwester." Ein leichtes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus während er das Dunkle Holz des Tresens ansah, der Geruch von Alten Bäumen schoss Ihm in die Nase während er wartete wieder los gelassen zu werden. Er startete keinen Versuch sich aus diesem Griff zu befreien, nicht nur das dies wahrscheinlich verschwendete Kraft gewesen wäre, so hatte er auch das Gefühl wenn er es versuchte das sein Kopf dieses mal ganz auf dem von ihm gerade bewundertem Holz landen würde. Zu seinem Glück lockerte sich der Griff von Miss Caitriona der wohl eingefallen war das sie ihn noch in ihrem Klammergriff hatte. Kisin richtete sich nun wieder auf und reichte Miss Caitriona den Vertrag "Vielen Dank muss ich dann jetzt wohl sagen." Er sah wieder zu seiner neuen Großen Schwester mit einem Triumphierendem Blick "Nun würde ich wirklich gerne meine Uniform bekommen nach der ich die ganze zeit schon frage. Sonst kann ich ja nicht umgehend mit meiner Arbeit beginnen oder ?" Die Gäste des Cafés schienen zu merken das damit der ganze Trubel vorbei war da sie sich wieder dem widmeten was sie vor Kisins erscheinen getan hatten.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Sie blinzelte. Ein Mal, zwei Mal. In ihrem Kopf hallten die Worte ihrer Chefin nach wie ein grausames Mantra und mit jedem Mal, dass es sich wiederholte hoffte Delia inständig etwas anderes zu verstehen, was sie eigentlich gesagt hätte. Doch auch noch nach mehreren Momenten, als die Unterschrift bereits den Vertrag besiegelte und der junge Mann mit einem siegessicheren Lächeln vor der Dame stand, schien ihrem wahr gewordenen Alptraum tatsächlich nichts mehr im Wege zu stehen. Sie, Dandellia Laroche, war verantwortlich für diesen Troublemaker vom Dienst. Für dieses unausstehliche Kind, das hier eintrat als würde ihm die Welt gehören und rechtmäßig zu Füßen liegen. Das war ihr Schützling für den sie bestraft werden würde.
      "Du bist blass", sprach eine samtene Männerstimme sie von hinten an und die langen, schlanken Finger des Pianisten legten sich nach einem kurzen Kichern um die Oberarme seiner Kollegin. Obwohl er sich bereits angekündigt hat und Delia sich der Anwesenheit des Mannes sehr bewusst gewesen ist, zuckte sie bei der Berührung noch zusammen. Wortlos sah sie einfach wieder zu Kisin, der seine Arbeitsuniform verlangte. Erneut. Dieses Mal zurecht. Schnaufend drehte sie leicht ihre Schultern, um den Griff von sich abzuschütteln und seufzte. "Es wird noch einen Moment dauern, fürchte ich.", murmelte die schwarz-haarigen und musterte erneut den Jungen. Neue Kleidung würde ihm wirklich nicht schaden... "Vorher", setzte sie ein wenig in Gedanken an und kam mit den Augen wieder bei seinem Gesicht an. "Werde ich dir einige Fragen stellen müssen. Bitte folge mir." Ohne eine Antwort abzuwarten drehte Delia sich auf dem Absatz herum und ging zwischen den Spirituosen Regalen durch eine unauffällige Tür, die in ein Treppenhaus führte. Aus Reflex öffnete die Dame bereits den Mund, um ihn darüber aufzuklären, wohin die Stufen führten, doch sie verkniff es sich. Schließlich könnte Dandellia immer noch nicht einschätzen welchen Schaden dieser törichte junge Mann anrichten konnte oder vielleicht sogar wollte.
      Daher schlug sie einfach die Stufen hinauf in die obere Etage an. "Hier geht es zu den privaten Wohnräumen.", murmelte sie schließlich als sie oben angekommen ist und bei einer Art Schlüsselbrett stehen blieb. Es gab drei Reihen mit Haken. Jeweils 5 in der Horizontalen. "Du hast Glück. Wir haben sogar noch ein Zimmer frei.", sagte sie mit sachtem Bedauern in der Stimme und schnappte sich den noch hängenden Schlüssel, nur im ihn dem Fremden in die Hand zu drücken. "Ich führe dich gleich hin. Komm mit in die Küche." Die Wohnungen teilten sich die Küche und ein großes Aufenthaltszimmer. Doch das könnte er alles selbst ergründen. Delia ist nicht in der Stimmung gewesen ihm die Tour zu geben. Nein, leise seufzend schnappte sie sich aus dem Bücherregal im Aufenthaltsraum einen Ordner und kehrte damit in die Küche zurück. Sie blieb ein wenig auf Abstand, sorgte dafür dass die Arbeitsplatte zwischen ihnen gewesen ist. Ähnlich schon wie bei der Theke unten im Café.
      "Bitte beantworte mir einige Fragen. Es ist wichtig." Ihre Augen sprangen zu seiner Sense. "Wie gut kannst du damit umgehen, mit welchen Waffen bist du sonst geübt und hast du vielleicht ein Zeugnis eines Ausbilders?", setzte sie an und überflog bereits beim Sprechen den eigentlichen Fragebogen bei Einstellungsgesprächen. Ihre Augen blieben bei einer Frage besonders hängen und sie hob schnell die Hand um ihn noch einmal zu unterbrechen. "Entschuldige, bitte behalte deinen Gedanken." Ich habe vielleicht ein Thema gefunden, das dich vergraulen könnte, schoss es ihr durch den Kopf. "Wie sieht es mit deinen romantischen und sexuellen Vorlieben aus? Hast du ein Problem mit Avancen des gleichen Geschlechts? Wir haben viele Kunden, die auf eine Rücksichtsnahme ihrer Vorzüge bestehen. Es kommt sehr oft vor, dass wir jemanden bedienen müssen, der ein gezieltes Interesse an den Kellnern hat. Bist du in der Lage mit solchen Dingen umzugehen? Ist dir auch bewusst, dass die Waffen nur bei direkter Bedrohung für unsere Gäste gehoben werden und wir ihnen ansonsten nahezu jeden Wunsch erfüllen?" Es war eine kleine Hoffnung, die in ihr keimte. Doch sie war da. Der innige Wünsche dass er einfach nicht wusste, was er wollte und schnell wieder das Weite suchte.

    • Kisin

      Den Blick nicht von Dandellia abwendend wartete er geduldig "Keine Sorge ich laufe dir nicht weg daher nimm dir ruhig die Zeit" Sagte er bezüglich ihrer aussage das es noch einen Moment dauern würde. Wenn es nach Ihm ging konnten sie auch noch ein halbes Jahrhundert hier stehen doch diesen Sieg konnte ihm keiner nehmen. Obwohl Kisin dachte er hätte das Vorstellungsgespräch bereits hinter sich gebracht kamen wohl nun noch mehr Fragen auf Ihn zu während er Dandellia folgte. Die Tür die sie nun öffnete war so gut in die Wand eingelassen das Kisin sie mit hoher Wahrscheinlichkeit übersehen hätte. Zu seinem Glück wurde es ihm nicht alleine überlassen den Weg zu finden und so konnte er einfach folgen. Auch der Flur mit der angrenzenden Treppe war Edel wie auch das ganze Café, man hatte also nicht an den hinteren Räumen gespart wie Kisin feststellte.
      Eigentlich hätte es ihm komisch vorkommen müssen Dandellia einfach so eine Treppe hinauf zu folgen ohne zu wissen was dort auf ihn warten könnte. Vielleicht warteten Oben andere um ihn zu fesseln und dann doch als Mittagessen für die Chefin zuzubereiten ? Da Ihm aber nicht viel Wahl blieb was er nun tat folgte er ohne zu zögern die Treppe hinauf. Oben angekommen wurde ihm endlich erklärt wo die Beiden nun eigentlich hin gingen. Das würde also nun sein neues Zuhause werden ? Es wirkte immer noch ein wenig Surreal für Kisin der so lange zeit seines Lebens an das er sich erinnerte auf der Straße verbracht hatte. Ihm wurde ein Schlüssel in die Hand gedrückt den er erst einmal Musterte. Das war also der Schlüssel zu seinem Zimmer ? Das hieß wohl das jeder in diesem Haus sein eigenes hatte ohne es sich mit jemandem zu teilen. So viel Luxus hatte der junge Dämon nun wirklich nicht erwartet gehabt als er sich diesen Ort ausgesucht hatte. Lange staunen konnte Kisin nun nicht darüber da er gleich weiter in die Küche zitiert wurde die wie es den Anschein machte alle zusammen benutzten.
      Dort angekommen ließ Dandellia keine zeit verstreichen um nach einem Buch zu greifen aus dem sie direkt die erste Frage wie Kisin glaubte stellte. Es war eine durchaus angebrachte Frage wie er fand und wollte gerade antworten als er je unterbrochen wurde. Er blinzelte kurz bevor er mit den Schultern zuckte um auf die nächste Frage zu warten die anscheinend um einiges Wichtiger war als die wie gut er kämpfen konnte. Und was war das für eine Wucht von Frage fand Kisin die er aber mit einem lächeln auf den Lippen beantworten konnte. "Da kann ich dich direkt beruhigen. Ich selbst habe keine Sexuellen Vorlieben soweit es mir bekannt ist. Es stört mich aber in keiner Weise wer solche Vorlieben hat. Leider muss ich gestehen das ich zwar gerne den Kunden jeden Wunsch erfülle aber in solchen Sachen wie hier gefragt bin ich gänzlich neu. Daher müsste ich dies bezüglich erst eine Schulung erhalten, aber wie gesagt ich werde natürlich mein bestes versuchen." damit schloss Kisin seine Erläuterung.So etwas würde Ihn nicht von hier vertreiben da konnte kommen was wolle. "Ich würde dann jetzt die erste Frage beantworten wenn ich diese Frage ausreichend beantwortet haben sollte ?" Kisin wartete nicht lange um die erste gestellte frage zu beantworten "Ich bin seid ich mich erinnern kann und noch länger mit dieser Sense eins. Sie ist ein Teil von mir und daher würde ich sagen bin ich nicht schlecht darin mit ihr zu kämpfen. Da aber vorhin schon angesprochen ist sie sehr groß so das ich mich auch auf den Kampf mit bloßen Händen und Dämonischer Magie spezialisiert habe. Einen Ausbildungsnachweis kann ich aber leider nicht vorweisen ich bedaure. Ich müsste da vielleicht noch etwas-" Er stoppte im Satz und winkte ab "Ah nicht so wichtig, wollen wir weiter machen ?"
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Im ersten Moment ist die junge Frau irritiert gewesen von der Antwort ihres neuen Kameraden und sie konnte es nicht verhindern fragend zu blinzeln. Keine Präferenzen? Bedeutete das nun dass jeder für ihn in Ordnung gewesen ist oder niemand? Ihre noch immer fortwährende Hoffnung ging in die Richtung niemand. Es wäre wunderbar, wenn dieser junge Mann nicht nur mit dem eigenen Geschlecht sondern auch dem anderen Probleme hätte. Denn die Arbeit bestand wirklich aus enormen Teilen der Zufriedenstellung von Kunden. Sie selbst saß sehr oft mit Stammkunden an einem Tisch. Jedoch löste Kisin die ungestellte Frage selbst recht zügig auf und legte den Kurs sehr gezielt darauf, dass jeder für ihn in Ordnung gewesen ist, was Delia schwer durch die Nase ausatmen ließ. Sie presste für einen Moment die Lippen aufeinander, ehe sie zu einem Lächeln ansetzte und nickte. Sie kommentierte den Sachverhalt auch nicht weiter und machte sich lediglich einige Notizen.
      Wenigstens musste sie ihn an ihre Frage nicht mehr erinnern und er beantwortete sie ganz von sich aus. Aus dem Augenwinkel blickte die Dame von dem Buch auf und verharrte in ihrer Bewegung um ihm zu lauschen. Erneut jedoch brachten seine Worte ein wenig... wie sollte sie sagen? Skepsis in ihr hervor. In einer Mischung aus Unglauben und Geduld legte sie den Kopf leicht zur Seite. Ihre Augen waren auf sein Gesicht fixiert und versuchten herauszufinden, ob seine Aussage ernst zu nehmen gewesen ist, ehe ihr erneut ein leichtes Seufzen entwich. "Nur weil man zwei Arme hat, heißt das noch lange nicht, dass man der Kampfkunst mächtig ist.", fasste sie den Grund für ihre Irritation schließlich in Worte. "Es ist gut zu wissen, dass die Sense dein... Eigen ist. Auf einer Ebene, auf der man sie dir wohl auch nicht abnehmen kann. Allerdings ist das noch lange kein Kriterium für Technik, Training. Man sagt nicht umsonst Kampfkunst. Es genügt nicht, wenn du dich auf der Straße verteidigen kannst. Was uns hier den wesentlichen Vorteil verschafft gegenüber Störenfrieden ist... nun ja, Technik." Delia wusste nicht wie sie sich damit fühlen sollte diesen jungen Mann einzuweisen. Ihn in diesen essentiellen Dingen zu unterrichten. Ihm sogar beibringen zu dürfen, wie er mit anderen umgehen sollte.
      Wie hatte er sich seine Arbeit hier denn vorgestellt? Sie war nicht begeistert. Sichtlich. Seine Fehler wären ihre Fehler und wie es schien würde er viele davon machen. Sie atmete erneut durch und schaute auf ihre Liste, ehe sie schließlich den Kopf schüttelte und den ganzen Bogen zur Seite legte. Ihre Arme fanden einen Platz auf der Arbeitsfläche und sie beugte sich zu Kisin vor, sodass nicht mehr viel ihre Gesichter voneinander trennte, um ihm tief in die Augen zu sehen. "Okey, die nächste Frage. Die wichtigste, wenn ich es bewerten muss. Deine ganze Scharade, deine Showeinlage bei Seite legend. Ich habe versucht dich zu warnen. Nun bist du hier, du hast einen Vertrag unterschrieben und mich mit hinein gezogen. Nun höre mir gut zu und beantworte meine Frage bitte ohne Faxen und ohne Scherze. Bist du bereit zu arbeiten? Viel Kraft und Energie hineinzustecken, um ein Teil dieses Teams zu werden? Ist dir bewusst, dass dies kein Spaziergang sein wird? Bist du bereit zu lernen?" Delia erinnerte sich an ihr eigenes Training. An die vielen Tage und Nächte an denen sie sich sicher gewesen ist zu sterben. Als ihr jeder Muskel so sehr schmerzte, dass sie bei jeder Bewegung geschrien hat. Sie erinnerte sich an all die Männer die sie berührt haben, an die Qual ihre Mimik zu kontrollieren und ihren Stolz herunter zu schlucken. Es waren keine schönen Erinnerungen und hätte sie nicht den Willen geschafft es durchzustehen wäre sie daran zerbrochen.
      Jeder hat es von ihr erwartet mit ihrer menschlichen Mutter, die sie kaum kannte. Ein Umstand, den sie schlichtweg nicht ändern konnte wollte ihr Ende sein, doch sie hat es nicht zugelassen. Sie war stolz auf ihre Leistung. Auf ihre Überlebensfähigkeit. Doch ebenso war sie nicht bereit nun schon wieder ihr eigenes Schicksal in die Hände von jemanden zu legen, den sie nicht kannte. Der sie in den Abgrund stürzen wollte.
      Ebenso unangekündigt wie sie ihm nahe gekommen ist, entfernte sie sich wieder von dem weiß-haarigen und schaute zurück zu ihrer Liste. "Es gibt einen Sensenmeister in Zone drei. Ich werde ihn kontaktieren, er solle hierher aufbrechen. Es soll an ihm liegen zu bestätigen, ob du den Umgang tatsächlich beherrschst."

    • Kisin

      Ein leichtes lächeln legte sich wieder auf seine Lippen als er die Worte von Dandellia hörte. Sie hatte natürlich vollkommen recht das man Kämpfen und Kampfkunst nicht in einen Topf werfen konnte, Andererseits hatte er auch nie behauptet das er der Kampfkunst nicht mächtig sei. Er erinnerte sich gerne an Zeiten in denen er dies erlernt hatte. Einiges musste er auch nicht lernen, da es wie vieles was Kisin anging in seinem Unterbewusstsein verankert war. Für ihn war es beinah so gewesen als wäre er jedes mal auf etwas bekanntes neues gestoßen wenn ihm wieder etwas einfiel. Kisin war so in Gedanken gewesen das er nicht viel von der Erklärung über Technik mit bekam.Daher nickte er einfach zustimmend.
      Kurz darauf kam Dandellia ihm unangekündigt näher, Kisin wich nicht zurück und sah Ihr genau in die Augen. Es war kein Blick von Verlangen oder gar Angst, es war beinah so als wäre Kisins Blick mit einer Art Neugierde versehen. Das Lächeln das gerade noch seine Lippen versehen hatte war nun mit einem mal verschwunden. Genau hörte er die Worte und prägte sich jedes genau davon ein. Diese Worte verdeutlichten noch mehr was eigentlich dieser Ort für einer war, das es hier nicht immer voller Frieden war. Es dauerte einen Moment bevor Kisin etwas erwiderte "Werde ich dann als Teil dieser Fam-" Er unterbrach sich und fuhr mit einem Räuspern weiter "Ich werde natürlich alles tun, nichts wird mich davon abhalten" Seine Augen fixierten noch mehr die Augen der Frau vor ihm. Eine wilde Entschlossenheit spiegelte sich darin wider "Und deine offene Meinung dessen wer ich bin und was ich schaffen kann spornt mich nur noch mehr an." Wie sie es gewollt hatte machte Kisin nun keine Faxen oder der gleichen. Er sagte ihr offen und ehrlich was er gerade von all dem hier hielt.Es freute Ihn natürlich das er nun sein Ziel erreicht hatte und auch wenn Dandellia nicht an Ihn glaubte oder ihr sogar verachtete machte dies seinen Erfolg nicht zu nichte. "Ich werde dir nun eine Sache sagen. Egal was passiert, ich werde nicht aufgeben. Selbst wenn ich denke das ich nicht mehr kann und am liebsten Heulend am Boden liegen würde. Ich werde es weder dir noch sonst jemandem gönnen das ich aufgebe.Ich mache dies alles weil es mein Wunsch ist und damit musst du dich zufrieden stellen." So schnell wie Ihr nahes Gespräch begonnen hatte so schnell beendete es Dandellia auch schon wieder.
      Was als nächstes kam überraschte Ihn nun doch so das er etwas ungläubig drein sah "Ich soll getestet werden ?" Nach der ersten Verwunderung über diese Aussage wurde Ihm klar das es eigentlich ganz Logisch war. Sonst könnte ja jeder Hanswurst ins Café stürmen und behaupten er oder sie hätte was drauf. Ihm sollte es aber nur recht sein so das er nickend zustimmte. "Dann bin ich ja mal gespannt was dieser Sensenmeister mir so zu erzählen hat."
      Da die Fragen wie er fand nun beendet waren machte er sich daran die Umgebung zu inspizieren. Es öffnete prompt den Kühlschrank in dem so einige Leckereien lagen "Wirklich eine gute Auswahl muss ich sagen" Er schnappte sich eine Geräucherte Wurst, öffnete seine Jacke so weit das man seinen Mund sehen konnte und biss genüsslich mit seinen scharfen Zähnen in die Wurst "Ja wirklich gut." Er sah zu Dandellia von der er wusste das diese so ein verhalten wohl alles andere als billigen würde. Dieses mal konnte man sein leichtes lächeln sogar sehen. Es war oberflächlich ein schelmisches lächeln das herausfordern sollte, doch wenn man tiefer in dieses lächeln sehen konnte so würde man auch einen hauch von Glück und Freude finden. Kisin hätte diesen Umstand natürlich nie einfach so preis gegeben doch konnte er nichts für das was er tief in seinem inneren Empfand. "Und wie geht es nun weiter "Delia" ?" Er benutzte extra diese vereinfachte form Ihres Namens den sie ihm angeboten hatte. Nicht weil er ihren Namen sich nicht merken konnte oder aussprechen, sondern einfach um ein wenig zu sticheln.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Die Worte des jungen Mannes brachten Delia dazu leicht die Augenbrauen zusammenzuziehen und damit ihre Stirn voller Besorgnis in Falten zu legen. Sie war ehrlich und durch und durch skeptisch über diese Art des Enthusiasmus. Niemand, der nach ihr im Café angefangen hatte hat auch nur im Entferntesten eine ähnliche Energie an den Tag gelegt wie Kisin. Niemand war dermaßen erpicht, hartnäckig und eigenbrödlerisch. Zuvor hat Delia sich selbst als die größte Befürworterin des Cafés gesehen. Ihre Loyalität musste nicht angesprochen werden, sie verstand sich von selbst. Doch sogar Delia würde niemals so weit gehen und diesen Ort an dieses erstrebenswerte Etwas zu betrachten, wie sie es in Kisins Augen zu erkennen glaubte. Und nun mischte sich auch eine neue Empfindung zu ihrer Sorge selbst ausgebremst zu werden; würde dieser junge Mann vielleicht eine Enttäuschung erleiden müssen? Welche Erwartungen hatte er an das Café, seine Mitarbeiter, diese Arbeit? Sie seufzte tonlos und folgte mit ihren Augen jeder seiner Bewegungen und jeder Mimik, die er ihr offenbarte.
      Immerhin nahm er das ganze nicht halbherzig hin. Kisin kam ihr nicht mit hochnäsigen Sprüchen und Aussagen, die darauf anspielten er würde alles, was sie sich hart erkämpft hatte mit Leichtigkeit hinbekommen. "Hm?", machte die junge Frau, als ihr neuer Schützling sich plötzlich einfach umkehrte und den Kühlschrank plünderte. Delia hatte noch die Hand gehoben, um ihn aufzuhalten, doch es letzten Endes sein gelassen, als sie sah, was er sich heraus nahm. Das war so wohl in Ordnung. Schließlich gehörte er nun auch zum Team, erinnerte sie sich selbst und wartete, bis er sie wieder ansprach. Dabei nahm sie es keinesfalls negativ auf, dass er sie mit ihrem Spitznamen ansprach wie sie darum gebeten hatte. Im Gegenteil es erfreute sie. In ihren Augen war es eine Art Friedensangebot. Ein Zeichen der Freundschaft, wenn ihre Sichtweise auch durchaus als naiv zu werten gewesen ist.
      "Ich weiß es ehrlich gesagt nicht", seufzte Delia nun ein wenig offener und ließ ihre Schultern sinken, während ihre Augen wieder auf ihren Fragebogen fielen. "Ich hatte auch noch keinen Neuling, der mir zugewiesen wurde. Mein Kopf dreht sich vor lauter Dingen, die ich dir zeigen, erklären und beibringen könnte. Ich weiß nicht, wie du eingesetzt wirst. Sollen wir mit dem Menü anfangen oder doch mit der Bedienung? Soll ich dich mit unseren Stammkunden und ihren Wünschen vertraut machen oder doch erst mal ins Kampftraining schicken?" Die junge Dame raufte sich kopfschüttelnd die Haare, was dazu führte, dass einige Strähnen aus ihrem Knoten fielen. Nachdenklich schaute sie zu dem weiß-haarigen und schaute an ihm herunter. "Vielleicht die Kleidung.", dachte sie laut nach und sprang recht abrupt wieder zu seinen Augen. "Komm bitte mit, wir werden uns um deine Arbeitskleidung kümmern. Das ist denke ich ein guter Anfang." Sie machte eine Handbewegung, die suggerierte, dass er ihr Folge leisten sollte und führte den Neuling hinaus aus dem großen Wohnbereich und geradewegs in einen begehbaren, sehr dunkel gehaltenen Kleiderschrank. Die Regale gingen bis zur Decke und alles ist voll gewesen mit verschiedenen Stoffen.
      Die junge Frau schnappte sich ein Maßband und drehte sich ohne Scheu zu Kisin herum. "Bitte stelle dich auf dieses Podest und entkleide dich. Ich muss deine Maße nehmen." Während sie auf ihn wartete begann sie einfach schon einmal zu berichten. "Das äußere Erscheinungsbild ist bei unserer Arbeit hier sehr wichtig. Schönheit bedeutet viel Macht und Respekt. Du wirst wissen, was ich meine, nachdem du Miss Caitriona gesehen hast. Beim Training musst du daher besonders darauf achten, dass dein Gesicht nicht beschädigt wird. Wir müssen durch und durch einen unbezwingbaren Eindruck machen. Hinzu kommt, dass du dich mindestens alle zwei Tage waschen solltest. Eher noch jeden Tag. Du darfst nicht unangenehm riechen und am besten legst du dir immer mehrere Uniformen zurecht für eine Schicht, damit du dich umziehen kannst solltest du geschwitzt haben." Sie begann einfach damit ihn auszumessen. Seine generelle Körpergröße, Schultern, Brustumfang, Beinlänge, Armlänge, Hüfte, Taille. Jeden Wert trug sie feinsäuberlich ein und suchte anschließend anhand dessen einige Sätze der Arbeitskleidung zusammen. "Hast du an sich irgendwelche Fragen? Zum Ablauf der Arbeit oder dem allgemeinen Miteinander? Jetzt, da es noch ruhig ist wäre ein guter Zeitpunkt diese Dinge zu klären."

    • Kisin

      Ein überraschter Blick schlich sich auf Kisins Gesicht als er hörte wie sich die stimme von Dandellia auf einmal änderte. Es war beinah freundlich und gar nicht mehr abweisend. Ruhig erklärte sie ihm und ohne Scharm das sie selber noch nicht so ganz Wuste was sie mit Ihm machen sollte. Hatte er Irgend etwas gesagt das sie dazu gebracht hatte ihr Herz ein wenig zu öffnen ? Kisin konnte sich nichts der gleichen erinnern und das machte ihn ein wenig misstrauisch. Da er noch zu ergründen versuchte was hier eigentlich los war, schwieg er während der Erklärung. Es wurde aber noch absurder als Dandellia auf einmal damit begann sich die Haare zu raufen und ihre recht strenge Friseur etwas aus den Fugen geriet.
      Kisin sah an sich hinab als der Prüfende Blick von Dandellia kam. Natürlich hatte er mehr als deutlich nach den Arbeitsklamotten gefragt aber der Blick von Ihr sah fast so aus als hätte er das mehr als nötig. Sein Blick ging wieder zu Dandellia bevor er nickt "Ja ich denke auch das wäre ein guter anfang." Er zögerte etwas da nun etwas kam das ihm ein wenig Peinlich war so das er erstmal ein wenig Dandellia folgte bevor er es heraus brachte."Du sag mal..." Wieder eine kurze pause in der er sich räusperte "Ich wollte wissen, gibt es nur die eine Art von Arbeitskleidung ? Also nicht das ich generell etwas gegen diese Hätte aber." Er sah auf den Boden vor sich und nicht zu Dandellia. Ein untypisches verhalten für ihn, doch musste er auch sagen das er selten in so einer Situation gewesen war. Um genau zu sein war er noch nie in so einer Situation "Es geht halt darum das ich gerne meinen Mund bedeckt hätte." Nun war es raus. Dieser eine Makel an ihm den er sich selber nicht so ganz erklären konnte. "Es ist so das mein Lächeln mir....naja unangenehm ist" Kisin sah nun wieder zu Dandellia nicht ganz wissend ob diese Lachen würde oder es einfach Ignorieren würde.Doch fürs erste gingen sie in eine Art Umkleide wie Kisin es empfand. Dort sollte er sich auf ein Podest stellen und sich entkleiden ? Etwas perplex stand er da während Dandellia ihn dazu anhielt sich zu beeilen. Schnell waren Schuhe, Socken und Hose verschwunden. Nun zögerte er doch entschied sich dann doch die Jacke zu entfernen. Nun kam der Moment das Dandellia sein volles Gesicht und Körper sehen würde. Er war nicht schlecht gebaut mit gut ausgeprägten Muskeln, was aber in dieser Welt nicht wirklich schwer war. Interessanter waren die Symbole die seinen Körper zierten. Ein leihe würde diese als Normale Tattoos sehen doch jemand der sich damit auskannte wusste das es sich hier um Sigel handelte. Es waren Fünf an der Zahl. Eins an jeder Hand, jedem Fuß und das größte auf seinem Rücken. Sonst war kein anderer Makel am Körper des Jungen Mannes zu erkennen, es war beinah so als hätte er sich in seinem Leben noch nie verletzt.Auch wenn er selber wusste das dies nicht der Fall war. Es war ihm unangenehm hier zu stehen vor jemandem den er kaum kannte nur in seiner Unterwäsche die vielleicht auch schon ihre besten Tage hinter sich hatte, auch wenn er seine Sachen immer stets Sauber gehalten hatte.
      Ein Nervöses Grinsen stahl sich auf sein Gesicht so das er merkte wie seine Spitzen Zähne hell weiß aufblitzten. Schnell hielt er seine Hand vor dem Mund. Er hoffte nur das dies alles schnell vorbei war. Der sonst so Taffe Kerl war in diesem Moment fast ein wenig Hilflos.
      Für den Moment schien Dandellia sich mehr für Ihre Erklärung als für Kisin zu interessieren und dieser Sagte hinter vorgehaltenem Mund "Ich werde mich jeden Tag frisch machen und darauf Achten stets vorbildlich Auszusehen, ich meine hier habe ich ja auch die Möglichkeiten dazu."
      Ihr nächste Frage schien ihn nun doch ein wenig zu verwirren, ob er Fragen zum Miteinander hatte ? Er musste überlegen bis er antwortete "Ja ich hätte da doch schon eine Frage. Die Chefin sagte wir wären hier wie eine Art Familie. Ist es dann so das jeder seine Position hat in dieser "Familie" ? Oder sind alle bis auf die Chefin gleich berechtigt ?" Er wusste nicht ob diese Frage dumm war doch kam sie ihm einfach in den Sinn.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Die Dame nahm die Kleidung in ihren Händen ein bisschen herunter, indem sie ihre Arme sinken ließ und betrachtete den Jungen vor sich nachdenklich. Nach einer Weile legte sie schlichtweg ihre Stirn ein wenig in Falten. Was war denn nur der Grund für seine Unsicherheit? Seine Zähne waren spitz, korrekt. Eine eigentlich sehr dämonische Eigenschaft. Dass ein gerades Gebiss als Schönheitsideal gezählt wurde ist doch ohnehin ein sehr altertümliches und menschlich eingeführtes Phänomen gewesen. Es verwirrte Delia wirklich. Kisin hatte seit seiner Ankunft in einer Tour davon gesprochen vor nicht allzu langer Weile erwacht zu sein. Er sprach in einem Kontext, den sie durch und durch so interpretierte, dass er selbst nicht wusste wo er herkam oder was mit ihm geschehen ist. Auch das war kein äußerst seltenes Phänomen unter Dämonen. Gerade vollwertige Dämonen plagte der Gedächtnisverlust nach der Entfaltung ihrer Kräfte zum Beispiel. Und dennoch hatte jemand oder etwas es geschafft ihm Scham beizubringen. Oder saßen diese Verunsicherungen einfach so tief, dass seine Seele sich instinktiv darin hinein versetzte, auch ohne seine Erinnerungen.
      Sie senkte ihren Blick wieder hinunter zu der Kleidung in ihren Armen. Es waren so schöne Stoffe. Sie fühlte ihn an ihren Fingern und dachte an das erste Mal zurück, dass sie selbst diese Uniform angelegt hatte. Sie würde ihm unter normalen Umständen sicherlich gefallen. Nachdenklich atmete sie durch und sah dann wieder auf zu Kisin selbst. "Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich dein Lächeln nicht unangenehm finde. Ganz und gar nicht. Es ist besser dein ganzes Gesicht zu sehen, als zu erraten, wie du möglicherweise aussiehst oder wie deine Mimik sich verändern könnte.", es war ihr wichtig das von Anfang an klar zu stellen. "Aber wenn es dein Wunsch ist, dann kann ich möglicherweise ein wenig Abhilfe leisten, wenn du gestattest." Ordentlich legte sie seine Uniform für den Moment zur Seite und stellte sich bereitmachend vor ihn hin. Delia ließ ein bisschen die Schultern kreisen und streckte den Rücken durch, ehe sie die Augen schließ, ihren Kopf senkte und die Hände zusammen führte wie in einem Gebet vor ihre Brust. Ihre Ellbogen drückte sie dabei nach außen, sodass ihre ein leichter Zug um ihre Gelenke entstand.
      Sie konzentrierte sich, bündelte ihre Energie und drückte ihre Hände schließlich sanft auseinander, immer nur Stück für Stück während kleine violett farbene Blitze von einer Handfläche zur nächsten zu springen schienen. Dabei öffnete sie langsam die Augen, die in der selben Farbe zu leuchten anfingen. Mit einem Ruck schien sie die Blitze unter sich auf den Boden zu schmeißen und sie verbreiteten sich blitzschnell über den gesamten Boden, an die Wände und die Decke, ehe sie verschwanden und auch Delias Augen aufhörten zu leuchten. Ohne sich zu erklären blickte sie zu Kisin und strich mit ihrer Hand in die Luft auf der Höhe seiner Lippen und ein kleiner violetter Schmetterling tauchte von hinter dem Jungen auf und setzte sich auf seine Schulter. "Willkommen in meiner Illusion.", meinte Delia schließlich und deutete auf einen Spiegel im Raum, damit Kisin mitansehen konnte, wie aus seinem Mund ein ganz gewöhnlicher geworden ist. Was auch immer wahrlich gewöhnlich sein mochte.
      "Gefällt es dir so besser?" Sie nahm erneut die Kleidung, die sie für ihn heraus gesucht hatte sorgfältig in ihre Arme. "Ach, und zu deiner Frage; wir haben tatsächlich keine hierarchische Ordnung unter den Kollegen. natürlich leitet uns Miss Caitriona, doch untereinander sind wir alle gleich."

    • Kisin

      Er musste zugeben das Dandellias Worte ihm schmeichelten doch konnte er selbst dies nicht so wiedergeben. Er wusste auch selber das seine Zähne und sein Grinsen einem wahren Dämonen alle Ehre machten und doch hatte er das Gefühl es war falsch so als würde dieses Grinsen dafür sorgen das er in Schwierigkeiten gelangen würde. All das saß so tief das er es sich selber nicht ganz erklären konnte. Das nun ausgerechnet Dandellia eine Lösung für all das haben sollte wunderte ihn nun doch, nicht das Kisin selbst sich jemals große Mühe gegeben hätte sein Grinsen zu verändern, nein er machte es sich lieber einfach und verbarg es. So konnte er auch sicher gehen das man ihn nicht so einfach deuten konnte. Und dies war wohl hier auch das Problem wie Kisin gerade erfahren hatte. Natürlich wollten die Gäste wissen was in Kisins Kopf los war wenn sie mit Ihm sprachen, zumindest sollten sie das Gefühl haben sie wüssten was er dachte. Etwas skeptisch zog Kisin die Augenbrauen hoch als er zusah wie sich Dandellia bereit machte, was aber wirklich ihr Plan war konnte er noch nicht sagen.
      Es dauerte nicht lange als Kisin wusste was hier passierte was dafür sorgte das er noch überraschter war. Er betrachtete sich im Spiegel und besah sein lächeln. Er würde es zwar nicht öfter als zuvor nutzen das wusste er aber immerhin zeigte es nicht mehr diese Häme und Verspottung wie es dies zuvor getan hatte. Er sah sich noch einen Moment im Spiegel an bevor er wieder sprach "Ich muss sagen ich bin dir Dankbar und gleichzeitig Verwirrt. Sie es als Kompliment das bekommt nicht jeder hin" Man merkte das er ein wenig weniger Distanziert zu Dandellia war als zuvor, doch der Moment der Scharm war nun vorbei und er wieder der Alte. "Es überrascht mich das du so viel Aufwand betreibst nur um mir diesen Gefallen zutun. Ich glaube ich verstehe langsam mehr wie diese Gemeinschaft versteht." Während er all dies sagte sah er sich weiter im Spiegel an. Wahrscheinlich hätte er dies selbst auch hin bekommen, doch warum war er dann nie auf diese Idee gekommen ? Er musste zugeben das dies ihn verwunderte.
      Um von dieser Verwunderung Abzulenken nahm er die Uniform entgegen. Sie war weich und aus teurerem Stoff als alles was Kisin bisher besessen hatte. Schnell legte er die Stoffe an und betrachtete sich erneut im Spiegel, es war als würde ein neuer Kisin dort im Spiegel stehen. Kurz betrachtete er sich noch bevor er sich wieder an Dandellia wandte die zuvor seine Frage beantwortet hatte "Ich verstehe, dass ist natürlich gut zu wissen. Also muss ich niemanden als über mir sehen außer der Chefin ? Das wird es für mich einfacher machen wie du dir vielleicht denken kannst." Er schritt vom Sockel und stand nun wieder vor Dandellia "Ich meine bisher bist du die einzige hier der ich ein wenig vertraue. Auch wenn ich denke das die anderen ähnlich sein werden wie du" Er ging zu dem Spiegel und strich dort drüber. Kurz ohne es zu wollen sah ihn sein altes Ich aus diesem Spiegel an. Er erschrak nicht oder wunderte sich auch nicht darüber, zu oft war ihm dies schon passiert. Obwohl er selbst nicht wusste das er selbst dies war, er glaubte es wäre vielleicht der Fluch der Ihm sein Inneres zeigte was so aussah.Nie hätte er geglaubt das dies seine Wahre stärke sein könnte. Und selbst wenn hätte er bisher keine Möglichkeit gehabt diese Kraft zu erwecken. Ob Dandellia dies gesehen hatte wusste Kisin nicht als er sich wieder zu ihr drehte "Nun ich würde mich gerne für deinen Gefallen revanchieren, wie du dir denken kannst stehe ich nicht gerne in der Schuld von anderen."
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Still beobachtete die schwarz-haarige Kisins Reaktion auf sein falsches Äußeres. Und sie musste zugegebenermaßen ein wenig schmunzeln, als sie seine nahezu kindliche Verblüffung erblickte. In manchen Situationen fiel es ihr tatsächlich nicht schwer sich vorzustellen, dass der junge Mann vor kurzem erst zu sich gekommen sein könnte. Geduldig wartete sie darauf, bis er fertig damit gewesen ist sich selbst zu bewundern und sie schließlich wieder direkt ansprach. Verwundert zog Delia ihre Augenbrauen zusammen und neigte leicht den Kopf zur Seite, was ihre losen Haarsträhnen dazu verleitete der Kopfbewegung zu folgen. "Missverstehe meine Motive nicht, Kisin.", sagte Delia in einem durch und durch unverändert ruhigen Ton ohne die geringste Schärfe in ihre Worte zu legen. "Das Home Café funktioniert einzig und allein durch unsere Gemeinschaft. Und diese Gemeinschaft wird bestimmt von Miss Caitriona. Es ist keinesfalls an uns zu bestimmen wer würdig für diese Gemeinschaft ist und wer nicht. Wenn die Chefin dich als Teil unserer Mitte befunden hat, so bist du dies." Sie reichte ihm die Kleidung, die er nun bereit gewesen ist anzulegen.
      "Sicherlich sind nicht alle so wie ich. Wir haben auch einige recht exzentrische Mitglieder in unserem Angestelltenstamm. Aber die Frage nach Vertrauen sollte sich dir bei uns wirklich nicht stellen. Einer für alle und alle für einen. Unabhängig davon wie lange du ein Teil vom Café bist." Delia konnte schwer einschätzen, ob sie den jungen Mann mit dieser Aussage nun beleidigte oder nicht, indem sie ihm quasi übersetzt mitteilte, dass seine Persönlichkeit keine Rolle spielt, dass Dandellia ihn keineswegs aus eigenem Ermessen mochte oder dergleichen. Es ging ihr einzig und allein um den Fortbestand der Gemeinschaft. Und er würde nun einmal unglaublich viel Arbeit machen, wenn er sich weigerte sein Gesicht gegenüber der Kunden zu zeigen. Offenheit gehört vor jedem Fachwissen zur wertvollsten Eigenschaft im Umgang gerade mit den Kunden hier.
      Nur wenn die Fremden sich in Sicherheit wiegen konnten, nur wenn sie dem Personal vertrauten, nur wenn sie die Gefahr hinter den schönen Gesichtern übersehen lernten konnten sie dieses Prinzip am Leben erhalten. Und diese Pflicht war nun Kisins wie auch Dandellias und jedem anderen aus dem Team. Dafür haben sie alle ihren Namen unter den Vertrag gesetzt und sich verpflichtet unter der Führung ihrer Chefin alles aus dem Café herauszuholen, was ihnen mit vereinten Kräften möglich gewesen ist. "Aus diesem Grund stehst du auch in keiner Schuld.", fuhr sie einfach fort, als der Mann sich umgezogen hatte. "Wenn du mir bitte folgen möchtest, dann zeige ich dir dein Zimmer.", schloss Dandellia einfach das vorangegangene Thema und verließ den Ankleideraum, um sogleich im Wohnbereich auf einen jungen Mann mit neugierigen Augen zu treffen. Es war der Pianist, der zuvor noch unten gewesen ist. "Alastor.", grüßte Delia den schlanken Mann. Doch dieser legte einfach die Hände an die Schultern seiner Kollegin und schob sie sacht zur Seite. "Ich war zu neugierig, ich konnte nicht abwarten. Wir hatten so lange schon keinen Neuankömmling mehr!", sagte er mit den Augen den Kisin fixierend.
      Sogleich reichte er ihm die Hand. "Ich bin Alastor, freut mich. Ich hab das Zimmer direkt neben deinem."

    • Kisin

      Die Worte von Dandellia klangen in seinen Ohren nach. Es war also so das es für alle hier reichte wenn die Chefin sagte das er in Ordnung war ? Er musste zugeben das ihn dies mit einer gewissen Skepsis erfüllte. Wahrscheinlich musste man eine gewisse Zeit an diesem Ort sein um zu verstehen wie so viel vertrauen in diese Frau da sein konnte."Nun ich werde es wohl besser verstehen wenn ich das ganze genauer gesehen habe. Also verzeih wenn ich noch ein wenig Misstrauisch sein sollte." Auch Ihre weiteren Worte ließen kleine Zweifel zurück. Zu oft hatte er in seiner doch recht kurzen "Lebenszeit" gesehen wie verrat und Zwietracht teil dieser Welt waren. Selbst ein harmlos wirkender Bettler konnte in Wirklichkeit ein gnadenloser Killer sein. Aber Kisin wusste das er auf Dauer diese Zweifel wohl ablegen musste wenn er in dieser Gemeinschaft aufgenommener sein wollte.
      Für Dandellia schien dieses Thema nun beendet zu sein nachdem sie ihm mitgeteilt hatte das er in keinerlei Schuld stand. Kisin jedoch sah das ganze dann doch ein wenig anders. In seinem inneren vermerkte er diese kleine Schuld und wer weiß ob der Tag nicht kommen würde wo Dandellia froh sein würde das er sich diese Sache gemerkt hatte. Dandellia verließ nun den Raum mit den Worten das sie ihm sein Zimmer zeigen würde. Bei diesen Worten wurde Kisin wieder klar das er ja nun ein eigenes Zimmer für sich haben würde. Irgendwo in ihm kam ein Gefühl der Aufregung hoch. Was würde es für ein Zimmer sein ? Hatte er dort ein großes Bett für sich ? Würde er dort seine ruhe haben ? Gerade als er bemerkte was für Gefühle in Ihm hoch kamen schüttelte er den Kopf. Was war das gewesen ? Er musste sich Konzentrieren damit so etwas nicht noch einmal nach außen kam.
      Wieder gefasst machte sich Kisin auf den Weg Dandellia zu folgen. Der nun wieder Hell erleuchtete Raum in den Kisin trat machte es ihm zuerst ein wenig schwer etwas zu sehen so das er leicht die Augen zusammen kniff.So bemerkte er Alastor erst als dieser sich vorstellte und Ihm die Hand reichte. Kisin betrachtete diese Hand kurz um dann mit seinem nun sichtbaren üblichen lächeln diese zu ergreifen. Sein Lächeln war eigentlich ein wissendes und übermütiges lächeln, was man wahrscheinlich von Kisin erwartete doch konnte er es nicht ganz verbergen das er sich noch nicht ganz sicher war wie dieses Lächeln wirken würde. Es war eine äußerst interessante Mischung die sich nun auf seinem Gesicht abspielte. Um dieses schnell zu überspielen sagte er "Freut mich sehr dich kennen zu lernen Alastor. Ich bin Kisin und anscheinend dein neuer Nachbar wie ich gerade erfahren habe." Es war wirklich eine merkwürdige Situation für Kisin die er doch auf eine gewisse Art mochte wie er merkte. "Ich hoffe das ich ein guter Nachbar für dich sein werde." Er sah zu Dandellia als er Alastors Hand los ließ. "Delia wollte mir gerade mein Zimmer zeigen, wenn du magst würde es mich freuen wenn du uns begleitest." Wieder nutzte Kisin Dandellias Spitznamen, nicht um zu Provozieren sondern einfach um zu sehen wie es ankam wenn jemand neues gleich den Spitznamen von jemand anderem benutzte. Soweit er wusste waren Spitznamen eigentlich etwas unter Freunden oder Familien und nichts was mehr oder weniger Fremde untereinander Benutzten. Er schritt neben Dandellia um ihr zu zeigen das er nun bereit war, ob Alastor sie nun begleiten würde war diesem selber überlassen. Kisin wollte nur noch dieses Zimmer sehen, auch wenn er nicht ganz begriff warum er deswegen so aufgeregt war.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Dandellia Laroche
      Ohne sich zu weigern oder einen Ton des Unmutes von sich zu geben ließ die schwarz-haarige sich bei Seite schieben. Es war hier nichts ungewöhnliches, dass man schon mal... abgeschoben wurde. Gerade Delia ist niemand gewesen, der Aufmerksamkeit verlangt oder einforderte. Sie hat es sehr erfolgreich geschafft allen beizubringen sie einfach zu übergehen, wenn sie im Weg gewesen ist. Geduldig wartete sie darauf, dass die beiden Männer sich unterhielten. Wenn sie auch ein bisschen die Stirn runzelte bei den Worten des Pianisten. Das sollte sein Zimmer sein? War er da sicher? Aber er war doch noch vor Delia da gewesen. Alastor wird doch keine Anfängerquartiere haben. Sie schüttelte etwas den Kopf und verwarf diesen Gedanken, als Kisin nun zu sprechen begann. Und die Überraschung war deutlich in ihrem Gesicht abzusehen. Er war ja sogar recht... höflich. Selbst der Brünette an ihrer Seite gab ein kurzes, ungläubiges Lachen von sich. "Na schau mal einer an! Dabei meinte Trameas du seist die Pest!", meinte er mit einem breiten Grinsen und sah zu Dandellia, woraufhin sie sich sogleich räusperte. "Verzeih Alastor, darf ich dich daran erinnern, dass du freundlich darum gebeten worden bist uns zu begleiten und du nun derjenige bist, der unseren Neuankömmling beleidigt?" Der Mann zog zischend die Luft ein "Ah, verflucht, entschuldige Kisin." Wieder fing er an zu lachen und zeigte sein charismatische Grinsen. "Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich so ein ausgezeichneter Angestellter wie Delia sein werde. Nimm es mir nicht allzu übel, ja?" Erneut, was redete er denn da? Alastor hatte die meisten Kunden, bot den meisten Service, scheute vor nahezu keinem Wunsch und erhielt absolut jeden Luxus von Madam Caitriona, den Delia sich nur vorstellen konnte. Selbst bei den Pokerrunden ist er der unbesiegbare Endgegner gewesen aufgrund seiner ausgezeichneten Selbstbeherrschung.
      Plante er etwa den Neuling ein bisschen zu ermutigen? War er so auch zu ihr gewesen? Nein, das erste woran sie sich erinnern konnte in ihrer Zeit hier waren seine nicht enden wollenden Avancen und Bitten mit ihr das Bett zu teilen... Moment, war das vielleicht auch sein Plan bei Kisin gewesen? Instinktiv schnappte sie sich den Arm ihres Schützlings und zog ihn sacht ein wenig hinter sich. Alastor schien auf Anhieb ihre Intention zu verstehen und sein Grinsen wurde breiter, süffisanter. Spielerisch wanderte eine seiner Hände zu der blütenweisen Wange Delias. "Aber, aber, Liebste Delia, wer wird denn da eifersüchtig werden?" Er hob ihr Kinn an, doch die Kälte aus ihren Zügen wich keinen Millimeter, sodass der größere einfach achtlos von ihr abließ und sich wieder Kisin zuwendete. "ich würde gerne mitkommen, aber ich muss leider wieder runter. Ich habe mich nur für einen Moment davon geschlichen um mir mit eigenen Augen anzusehen wie unser Neuzugang so ist. Man kann Dritten schließlich nicht trauen, richtig?" Er sah für einen Moment zwischen seinen beiden Kollegen hin und her. "Kommt doch nachher noch einmal runter, nachdem wir zumachen. Ich trommel auch alle zusammen, dann können wir anstoßen. Auf Kisin. Wir hatten lange keinen Grund mehr zum Feiern."
      - "Seit wann brauchst du einen Grund, um eine Feier ins Leben zu rufen?", fragte Delia recht scharf nach, was allerdings nur ein helles lachen zur Reaktion hatte. "Bis später dann!" Alastor hob die Hand zum Abschied und verstand wieder im Flur, der hinunter in den Laden führte. Delia seufzte schwer. "Wie ich schon sagte", murmelte sie ein bisschen stiller. "Vertrauen kannst du hier allen. Aber manche von uns sind... exzentrisch." Damit setzte sie ihren Weg einfach vor und deutete Kisin ihr zu folgen. Die Zimmer für die Neuankömmlinge sind simpel gewesen. Sein Flur hatte 5 Türen und bei der dritten blieb Delia stehen. Es war nicht abgeschlossen. Die Türen in diesem Flur ließen sich auch nicht versperren. Die schwarz-haarige öffnete die Tür und ließ ihren Kollegen eintreten. Es gab ein weiches Bett, einen Kleiderschrank und eine Kommode mit einer Lampe. "Die Tür dort drüben führt zu einem kleinen Badezimmer mit einer Dusche, solltest du dich frisch machen müssen. Von nun an übernimmt das Café alle deine Ausgaben. Solltest du etwas benötigen, musst du es auf die Einkaufsliste im Wohnzimmer schreiben. Einmal die Woche gehen wir rotierend einkaufen. Immer Donnerstags, merk es dir am besten."