Secrets.[Michue & Aiden]

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    • Secrets.[Michue & Aiden]

      Secrets.
      By @Michue und moi Aiden

      Mike
      Ich stieg in sein Lachen mit ein. Es war einfach zum schreien komisch wie wir manchmal aussahen! Und bei seinem Kommentar fing ich noch lauter an zulachen. "Richtiger Vorurteiler hier!", scherzte ich und stieß in leicht an. Wirklich nur ganz leicht, aber irgendwie übersprang so ein kleiner Funken von seinem Körper auf meinen - Ein Stromschlag. Huch? Ich ließ mir nichts anmerken, wir scrollten weiter herum und dann spürte ich nur noch seinen Arm an meinen. Irgendwie standen wir vielleicht doch viel zu nahe dran, aber ich traute mich nicht von ihm wegzutreten. Allerdings konnte ich mich deshalb nun wirklich nicht konzentrieren und scrollte einfach vehement nach unten bis Jakob irgendein schönes gefunden zu haben scheint. Ich schaute es mir kurz genau an, segnete es ab - es war echt ein cutes Bild - und lud es in den Kommentaren hoch! "'kay. Das wäre erledigt. Willst du die Bilder haben?" Langsam schlenderte ich zu meinem Schreibtisch und holte eine Speicherkarte um diese in mein Handy zu stecken. Fragend blickte ich ihn an. Musste etwas hochgucken. Irgendwie kam ich mir gerade richtig klein vor.Schnell schaute ich weg und hielt mein Handy hoch, um meine Frage zu unterstreichen und die für mich peinliche Situation zu überspielen. Doch bevor er antworten konnte, rief uns meine Mutter zum Essen. GOTT SEI DANK!

      Jakob
      "Es wären nur Vorurteile, wenn sie nicht wahr sind!", lachte ich in dem Moment wo er mich stieß, und mir ganz flau wurde. Ein kleiner Schauer lief durch meinen Körper, und ich musste ein wenig verlegen deswegen lächeln. Ich wusste nicht wirklich wie ich damit umgehen sollte. Und dann war das Bild schneller hoch geladen als ich gucken konnte. Gut, vielleicht hielt Ivân ja jetzt endlich einmal seine Fresse. Er würde schon noch sein Fett wegbekommen, so wie Melanie Mähdrescher, und dafür würde ich eigenhändig sorgen. Vielleicht konnte ich Luise dazu überreden mir zu helfen, und Oscar auch, denn beide konnten ihn nicht wirklich gut leiden. Obwohl das bei Luise so auf den ersten Blick komplizierter schien...Ich öffnete gerade dem Mund zum Antworten, doch da setzte sich Mike schon in Bewegung, und im ersten Moment fiel mir nicht ein, was ich sagen sollte, so bis mir die Frage aus dem Sinn kam. Was wollte er nochmal? Er hielt mir sein Handy hin und ich nickte leicht, ja genau die Fotos, ich wollte sie gerne haben, dch bevor ich was sagen konnte rief uns seine Mutter. "Gib mir die Fotos später, aber lass jetzt erst mal was essen!", grinste ich dann schwach und zog ihn dann mit mir aus dem Zimmer. Ich hatte im Moment so ein Bedürfnis ihn zu berühren.

      Mike
      "'Kay!", erwiderte ich lediglich und wollte mich in Richtung Flur begeben, um in die Küche zu meiner Mutter zu laufen, da zog mich allerdings Jakob schon mit, so als wäre das völlig normal und als wäre das sein Haus, in dem er mich herumführen musste. Ich meine es war ja wie sein zweites zuhause, sooft wie wir unsere Zeit miteinander verbachten, allerdings konnte ich mich nicht entsinnen, dass er mich so berührte. Oder vielleicht hatte ich das noch nie so wahrgenommen und reagiere einfach jetzt so heftig darauf, auf Grund von Ivâns dummen Kommentar. Egal wie sehr ich mir den Kopf darüber zerbrach, ich konnte wirklich nicht sagen, ob mich Jakob auch schon vorher so am Handgelenk genommen hatte und irgendwie gefiel mir der Gedanken, dass er es ruhig öfters tun könnte. Jedoch wusste ich das der Gedanke falsch war und nicht zu uns passte, zumindest nicht zu unserer Beziehung die wir momentan führten. Wir waren Freunde, beste Freunde, und da durfte ich einfach nicht so reagieren. Es durfte nicht wohlig kribbeln und mir das Gefühl der Geborgenheit geben. Es durfte nicht mein Herz höher schlagen lassen und schon gar nicht mir irgendwelche Flausen in den Kopf setzen. Unmerklich schüttelte ich den Kopf und versuchte mir nichts anmerken zu lassen, als wir die Küche betraten. Jakob hatte bereits "seinen" Platz neben mir am Esstisch, sodass wir nicht lange brauchen, um uns an den Tisch zu meinen Eltern zu setzen. Das was meine Mutter gekocht hatte, sah mal wieder vorzüglich aus und ich war über die gewonnene Ablenkung mehr als froh!


      ________
      Jakobs Antwort folgt <3
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "



    • Schnell waren wir in der Küche angekommen. Ich kannte dieses Haus wie mein eigenes, aber ich verbrachte auch echt viel Zeit hier. War schon so n kleines Wunder, dass ich nicht meinen eigenen Schlüssel hatte. Wäre für Mike und seine Eltern bestimmt einfacher, dann mussten die nicht immer Griffbereit stehen wenn ich mal vorbeikam.
      Ich ging auch schon direkt zu meinen Stammplatz, hier saß ich immer wenn ich bei Mike war. Das Essen duftete köstlich, und ich wollte am liebsten zu greifen. Allerdinsg wartete ich ganz höflich. "Frau Shum, das riecht fantastisch!", meinte ich dann grinsend.
      Bei dem Geruch und dem Aussehen begann mein Magen zu knurren. Maan, wann hatte ich gleich nochmal das letzte Mal gegessen? Konnte gar nicht so lange her sein, aber ich konnte auch fast immer essen. Gab selten etwas das mir den Appetit verdarb.
      Kurz schielte ich zu Mike, der sich über das Essen bestimmt genauso freute wie ich mich. Seine Mutter konnte echt hammer kochen, und ich liebte es jedes mal. Manchmal konnte man schon echt neidisch auf Mike sein... Außer was seine Noten anging. Ich konnte mir net vorstellen wie es wäre, wenn Mikes Mutter meine Noten einmal sehen würde. War wohl besser wenn sie es nicht tat, sonst durfte ich sicher nicht mehr her kommen. Der Gedanke war wohl das fürchterlichste woran ich grad denken konnte. Da lies es mir ja schon kalt den Rücken runter. Urgh.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "



    • Immer noch ein wenig - ah vielleicht auch ein bisschen viel - verwirrt von diesem komischen Kribbeln, saßen wir Beide nun am Tisch meiner Eltern und es fühlte sich einfach geborgen an. Wie immer eigentlich wenn Jakob da ist! Er gehörte einfach zu unserer Familie dazu. Ihn wegzudenken - das war keine Option. Er war so... So brotherlike halt. Mein Blick huschte zurück zu meinem Handgelenk, wo vor kurzem noch die Hand Jakobs umschlungen war. Jetzt hingegen fühlte es sich so leer an. Das Kribbeln ließ immer weiter nach, aber je weniger ich es fühlte, desto mehr wünschte ich es mir zurück. Ich umschloss mein Handgelenk, dass Jakob ebenfalls mit seiner Hand eingefangen hatte, allerdings fühlte es sich anders an. Eben nicht so brothermäßig glaube ich. Ich lächelte ein wenig, während ich das schnelle Schlagen meines Herzens nicht wirklich wahrnahm. Aber halt mal.
      "Wow!", unterbrach ich Jakob bei der Lobpreisung und erntete von meiner Mutter einen strengen Blick. "Kannst du deinen Daumen und Zeigefinger berühren, während du dein Handgelenk umfasst?" Ungelogen... ich war wirklich begeistert davon, dass ich das konnte und zeigte Jakob sofort diese Erkenntnis. Ich hielt ihm das sprichwörtlich unter die Nase. Danach griff' ich sofort nach Jakobs Handgelenk - Ah, diese lästigen Stromschläge die mir Jakob immer verpasste! - um auszutesten, ob ich dasselbe bei ihm konnte.


    • Etwas verwirrt sah ich zu Mike, und sobald er weiter sprach musste ich direkt breit grinsen. "Alter, hast du das vorher noch nie gemacht?", musste ich dann lachen. Was für'n Idiot. Ein süßer Idiot, but... Oh Jakob, hör auf so n scheiß zu denken!
      Ehe ich mich versah, umgriff Mike mein Handgelenk, und mein Magen begann gleich noch mehr zu kribbeln. Ich musste echt verdammt großen Hunger haben! "Haha das geht sich nicht ganz aus, liegt dran das du kleiner bist", schmunzelte ich und tat es dann bei ihm einmal um zu zeigen, das meine Hände größer waren und locker um sein Handgelenk ging. "Ha, ich hab riesige Hände. Bärentatzen oder so", grinste ich Mike dann ganz breit an.
      "Aber können wir jetzt essen? Ich glaube ich verhungere!" Fragend blickte ich zu Mikes Mom, die nur ihren Kopf schüttel konnte über unser Verhalten. Aber dann nickte sie, und so schnell konnte keiner schauen, nahm ich mir auch schon etwas. Ich wartete noch kurz bis die anderen auch was hatten, bevor ich begann es zu essne. Besser gesagt zu verschlingen. Gott, ich liebte das Essen dieser Frau! Ich wünschte meine Mom würde auch so leckeres Zeug kochen!
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "



    • Sein grinsen war breiter als das von einem Honigkuchenpferd und ich stieg in dieses abartige grinsen mit ein. Die Mundwinkel taten dabei so derbe weh - Ich nutzte gerne Jakobs Wörter -, aber mir war das eigentlich wayne. Denn diese Momente sind so unbezahlbar. So unbezahlbar wie ein Urlaub auf Bali. Denke ich mal. Ich war nie in Bali. Ich schüttelte meinen Kopf über den absurden Vergleich und schaute wieder auf mein Handgelenk. Jakob hielt es fest umschlungen. Schon wieder. Und seine Hände waren wirklich riesig. Aber genau das gab mir nur einen stärkeren, aber wohligen Schauer. Ich schaute auf seine Hände. "Bärentatzen", murmelte ich und dann nickte ich eifrig. "Ich mag deine Bärentatzen! Du wärst ein guter Bärenpapa, der alle beschützen und verteidigen würde!", lachte ich, aber gleichzeitig meinte ich das was ich sagte wirklich ernst. Jakob war schon immer so gewesen. So Beschützermäßig. Ich war zwar älter wie er - okay nur einen Monat, aber das zählt trotzdem! - aber er verhielt sich immer wie ein großer Bruder mir gegenüber, den er eben beschützen musste. Genau wie seine kleine Schwester. Izzy. Och Gott wie ich dieses Mädchen liebte. Als Schwester natürlich. Genau wie ich eben Jakob liebe... Also brüderlich eben. Kay?
      Da Jakob nun aber wirklich Hunger zu haben schien, ließ ich ihn sein Essen auf seinen Teller machen und während wir aßen murmelte ich völlig in Gedanken verloren: "Wenn es ned so peinlich wär', würd' ich dich ab sofort Bär nennen." Aber warum wäre es so peinlich? Gedankenverloren stocherte ich im Essen herum, bis ich alles aufgegessen hatte und zu Jakob sah, der bereits fertig war. Es verwunderte mich schon lange nicht. Das Einzige komische war, dass der Boi niemals zunimmt. Jeeez. Ich wünschte wir könnten tauschen, sodass ich alles reinschaufeln könnte an Essen ohne dick zu werden.
      "Zocken?", fragte ich nach meiner kurzen Gedankenpause.


    • Das Kribbeln lang ganz langsam ab, doch ganz verschwand es nicht. Dabei war ich mir so sicher, das ich einfach nur Hunger hatte. Jetzt war ich pappesatt, und war mir sogar sehr sicher das cih jeden Moment platzen müsste. Richtig derbe, ich hätte eigentlich etwas weniger sollen. Ganz sicher. Gott.
      Als mein Teller leer war, schob ich ihn etwas von mir weg. Ich würde nie wieder was essen. Oder zumindest zwei Stunden lang nimmer. Ehrlich, ich kannte mich besser, am Ende würden wir uns mitten inner Nacht noch zur alten Tanke schleichen und uns einen Haufen Chips kaufen und anderen Süßkram. Das war immer lustig, fand ich zumindest, haha.
      "Klar zocken! Hab noch 'n paar Games mitgebracht. Vielleicht bist du in einen von denen besser?", grinste ich ihn dann frech an. Ich wusste ja wie scheiße Mike im zocken war, selbst wenn er das nie zu gab. Ich musste dann ein wenig lachen und stand auf um vor zu gehen.
      Nur um dann die Games aus meinen Rucksack zu kramen, und sie Mike dann unter die Nase zu halten. "Suuch dir eines aus!"
      Amüsiert betrachtete ich selbst die Games noch einmal, ich mochte sie alle. Verständlich. Sonst hätte ich sie ja auch kaum mit genommen, gell?
      "Boah Mike, halt mich nächstes mal davon ab so viel zu essen, ich schwöre ich platze gleich, richtig derbe, haha!"
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "



    • Während des Essens schaute ich immer mal wieder zu Jakob rüber, da ich es genoss zu sehen, wie zufrieden und glücklich ihn es machte, dass Essen meiner Mutter zu essen. Er aß so, als hätte er drei Tagelang kein Essen mehr bekommen. Aber so war Jakob schon immer - Verfressen ohne Ende. Sein Magen war einfach ein Loch. Und dennoch schaute ich ihn lächelnd. Würde er auch so glücklich aussehen, wenn ich ihm Essen machen würde? Ich glaube ich frage meine Mutter, ob sie mir das Kochen richtig beibrachte. Bis jetzt konnte ich eigentlich nur die Yum Yum Nudeln in heißes Wasser aufkochen lassen und gerade noch so schaffte ich es die Würzmischung dazuzugeben. Das war es aber eigentlich auch schon. Mhm.
      Als wir dann fertig waren, Jakob war definitiv lange vor mir fertig, schien er wirklich gesättigt zu sein. Aus Spaß schlug ich leicht dreimal auf seinen kleinen Bauch, der sich natürlich nur durch das Essen gebildet hatte und grinste ihn an.
      Und dann waren wir endlich beim Thema zocken angekommen, immerhin hatte ich ihn ja gefragt wie es diesbezüglich aussah. Als Jakob mich eines schlechten Spielers bezichtigt, streckte ich ihm die Zunge heraus. "Ich lass' dich nur gewinnen, weil ich dich gern hab'. Bild' dir nichts ein", log ich und begab mich mit ihm zurück in mein Zimmer.
      Ich nahm die Games und ging alle einzelne durch. In Shooters hatte ich keine Chance gegen ihn. Vielleicht ein Rennspiel?
      "Wenn ich dich versuche ihn zwei Stunden aufzuhalten, muss ich Angst bekommen von dir überfallen und verschlungen zu werden lol". Lol. Vielleicht will ich das auch? Lol. Was? Egal. Zurück zum Zocken.
      Ich schaute ihn forsch an. "Woll'ma 'ne Wette abschließen?", fragte ich ihn herausfordernd, während ich mein fettes Grinsen auf meine Lippen trug.

    • Mike schlug drei mal auf meinen Bauch, und wenn ich ansonsten nichts dagegen hätte, fuchtelte ich ein wenig mit meinen Händen um ihn abzuwehren. "Ah nicht! Lass das! Ich sterbe!", dramatisierte ich das alles ein wenig über. Mit einen vollem Magen war auf keinen Fall zu spaßen! Trotzdem musste ich lachen. Es war auch schwer mit Mike nicht zu lachen. In seiner Nähe hatte ich eigentlich immer gute Laune. Außer manchmal in letzter Zeit, da wurde ich ohne grund n bissl nervös. Das war komisch, aber konnte ich leicht vergessen.
      "Oh, ich bild mir jetzt was drauf an, das der groß-kleine Mike, der unbesiegbare, mich so sehr mag um mich gewinnen zu lassen", zog ich ihn dann noch immer lachend auf. Wir wussten beide, das ich besser war. Aber ich lies ihn wenn er wollte... ne ich würde ihn nicht in den glauben lassen, dass er besser war.
      "Klar, verschling dich dann wie ein Werwolf. Awooo", lachte ich dann und grinste Mike breit an. Es klang gar nicht soo übel ihn zu verschlingen. Gosh, man. "Aber wenn ich 'n Werwolf wäre, würde ich nicht Jakob heißen, man. Nh, das klingt mir 'n bissl zu viel nach dem Typen aus Twilight, nah. Ich würd Tim heißen. ODER NEIN! BESSER! Rex!", lachte ich dann vor mich hin.
      Twilight kannte ich nur, weil meine Schwester sich den Film nicht alleine ansehen wollte. Das war voll nervig gewesen, wenn ich ehrlich war, aber n paar Szenen waren ganz ok.
      "Eine Wette? Immer! Spuck aus!"
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "



    • "Wie ein Werwolf also?", stieg ich mit ins Lachen ein, um den neugierigen und mich nervös machenden Gedanken zu überspielen, wie Jakob, der heiße Werwolf, mich verschlang. Wie seine Lippen sich auf meine Haut niederlegt und dann plötzlich mit einem wilden Werwolf verlangen hinein biss. Ein Schauer lief mir den Rücken herunter. Lol. Ich werde wirklich bestimmt krank.
      Sobald Jakob begann wie ein Werwolf zu heulen, griff ich die Initiative, um zwei Kissen zu schnappen. Das eine warf ich lachend auf Jakob. Das andere drückte ich ganz tief in meinen Schoss. Just in case.
      "Hä verstehe dich nicht! Jakob ist doch ein ganz wundervoller Name für einen Werwolf", lachte ich und erinnerte mich daran, wie auch ich mit Jakobs Schwester Izzy die Twilight Reihe "durchsuchten" musste. War nicht so swag, aber was macht man den nicht alles für seine Schwester? Auch wenn sie nicht Blutsverwandt war. "Du musst dir nur den Namen Jakob auf die Stirn schreiben, deinen heißen Körper vorführen und immer dein Tshirt verlieren, damit du es nicht anziehen kannst. Das gefällt allen Mädels." Und mir. Aber man schaut eben halt einen schönen Körper gerne an kay? "Und dann fallen die dir alle vor die Füße. Oh Jakob!", schwärmte ich während ich eine Mädchenstimme nach und lehnte mich theatralisch gegen seine Schulter. "Aber ich finde Rex auch besser!", stimmte ich dann zu, als ich mich wieder aufgerichtet hatte, um ihn anzuschauen und ihm zuzuzwinkern.
      Mit dem Kissen in meinem Schoss und dem Spiel, was ich mir ausgesucht hatte, hielt ich ihm das Spiel nun hin. "Du und ich", fing ich an und ließ eine längere Pause dazwischen, die nicht gewollt war. "Forza Horizon!" (Ein Rennspiel lol)
      Ich schaute ihn mit einem siegessicheren grinsen an. "Der Verlierer muss die Süßigkeiten an der Tanke zahlen, wenn wir uns später rausschleichen!" Ich wusste das ich verlieren würde. Aber genau das war der Punkt. Ich wollte ihn glücklich machen. Und man konnte Jakob mit Essen glücklich machen.

    • "Ja man, wie ein Werwolf", lachte ich. Und ich lachte nicht unbedingt leise. Auf eine gewisse Art was das sicherlich cool, aber als meine Gedanken dann dazu wanderten, wie ich mich tatsächlich über ihn her machte. Nein. Halt. Stop.
      Da flog auch schon voll ein Kissen gegen mich, und wäre ich nicht so abgelenkt gewesen, hätte ich es sicher gefangen. Lachend sah ich dann zu Boden auf das Kissen. Dann griff ich mir theatralisch an die Brust. "Argh, nein. Ich wurde getroffen. Eigentlich am Kopf, aber das ist nicht dramatisch genug", versuchte ich eine gequälte Stimme aufzusetzten, während ich auf die Knie fiel, aber ich musste die ganze Zeit zwischendurch lassen. So n Scheiß konnte ich auch nur mit Mike abziehen. Lachend nahm ich dann meine Hände wieder von der Brust, und setzte mich einfach normal auf den Boden und horchte ihm weiter zu. Dabei kam ich leider nicht aus dem lachen heraus.
      "Ich mach mir gleich Notizen, soll ich mir auch noch Körperöl auf den Oberkörper schmieren?", lachte ich dann, schüttelte aber den Kopf. "Ich denke aber nicht, das Emily ne Freude dran hätte, wenn auf einmal Haufenweise Mädels hinter mir her laufen", grinste ich dann etwas schief. Ich tätschtelte dann auf seinen Kopf der auf meiner Schulter lag. "Wir könnten auch einfach ne Abmachung treffen, und du ersetzt den Haufen an Mädels, ich mein du kannst die echt gut nachmachen", lachte ich dann wieder etwas. Aber es war mir noch nicht einmal so unangenehm... also der Gedanke das Mike für mich schwärmen würde. Ja, also gut. Was sagte ich eigentlich schon wieder die ganze Zeit? Heute war ich aber echt peinlich dran!
      "Ich und du?", fragte ich dann grinsend nach, als er extra eine dramatische Pause einlegen wollte und hob fragend eine Augenbraue. Was wollte er denn mit mir machen? Also es gab da bestimmt so n paar Dinge gegen die ich nichts einzuwenden hätte. Wie automatisch blickte ich für einen Moment auf seine Lippen. Hm. Jap. Nope. Was.
      Ich blinzelte etwas verwirrt. "Oh ja, machen wir so!", lachte ich dann. Vermutlich würde ich sowieso gewinnen, und dann durfte mein Mike-Boy einmal tief in die Tasche greifen. Oder ich erhielt seinen Mythos aufrecht und lies ihn gewinnen, war ja jetzt auch nicht so schlimm wenn ich mal n bissl Geld ausgab. Ich kannte den Kleienn ja gut genug, der würd mir schon kein Loch inne Tasche brennen.
      Ich griff dann nach dem Spiel und packte es gleich mal rein, das wir nur noch den rest herrichten mussten und gleich loslegen konnte.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "



    • Sein lautes Lachen erfüllte den Raum und ich konnte nicht anders, als ein breites Honigkuchenpferd Grinsen auf meinen Lippen zu tragen und das dauerhaft. Mein Raum war zum Glück gut isoliert, sodass meine Eltern nicht allzu viel Lärm mitbekommen sollten, aber bei Jakobs lautem Lachen war ich mir sicher das sie selbst durch diese Wände ein wenig was abbekommen würden. Stören tat uns das beide aber nicht.
      Als er sich dann theatralisch auf die Knie schmiss und vorgab, getroffen worden zu sein, hielt ich meinen Bauch vor Lachen.
      "Du bist so ein Depp, Jakob", witzelte ich.
      Das mit dem Körperöl schien eine verlockende Vorstellungen zu sein. Also für die schwärmende Mädels natürlich! Denen wird das auf jeden Fall gefallen! "Körperöl ist eine wunderbare Idee. Soll ich es für dich auftragen?", setzte ich noch eins drauf, doch verstummte ein klein wenig, als er Emily erwähnte. Emily! Ja, natürlich. Emily... Aus irgendeinem Grund drehte sich mein Magen ein wenig. Mhm, Ich sollte nicht so dolle Witze reißen. Das war nicht swag gegenüber von ihr, immerhin war sie Jakobs Freundin und ich mochte sie doch auch. Sie ist 'ne coole Socke und wir 'ne coole Dreiergang. Auch wenn ich es lieber habe mit Jakob alleine zu sein. Manchmal mochte ich ihn nicht teilen. Aber ich kannte ihn auch länger. "...und du ersetzt den Haufen an Mädels, ich mein du kannst die echt gut nachmachen", wurde ich dann aus meinen Gedanken gerissen. Mein lächeln setzte sich wieder auf meine Lippen auch wenn sich mein Magen noch immer drehte.
      "Das hättest du wohl gerne mein Lieber, ne? Das Mikey nur Augen für sein Jakey hat", zog ich das ganze auf. "Ich werde anfangen ernsthaft für dich zu schwärmen, wenn du meine Note in Mathe toppst!" Und das war literally unmöglich! Auch wenn ich ihm schon die ganze Zeit Nachhilfe gab. Es war nicht anstrengend, aber es war schwer Nachhilfe zu geben, aber für Jakob, da würde ich das jeden Tag machen. Ich will das ihm jede Tür offen steht! Huch wie bin ich den von Späßen auf Ernsthaftigkeit gesprungen? Husch husch.
      Er äffte mich nach, als ich angefangen hatte, meinen Vorschlag vorzustellen. Dabei glaubte ich etwas bemerkt zu haben... oder bilde ich mir wieder nur Dinge ein, die nicht da sind. Flusen, die mir eh schon den ganzen Tag komischerweise im Kopf herumflogen. Ja, das muss es sein. Einbildung. Jakob hat nicht auf meine Lippen geschaut. Nein, das er hat er bestimmt nicht. Richtig? Ich biss mir leicht auf die Lippen. Fuck. Doch letztendlich stimmte er meinem Vorschlag zu und nun hieß es Zocken!
      Ich legte die Disc ins Laufwerk und gab Jakob eine der beiden Kontroller, während wir uns näher an den Fernseher heransetzten. Ich kann mich noch an die Nächte erinnern, wo wir stundenlang einfach nur auf den Bildschirm gestarrt haben und uns gar nicht mehr davon losreisen konnten!
      Mit einem herausfordernden Blick schaute ich Jakob fies grinsend an. Ich würde mein bestes geben, den selbst wenn ich mein bestes geben würde, würde ich verlieren. Also macht es keinen wirklichen Unterschied. Ich wollte Spaß haben und Jakob lachen sehen! Wir starteten das Spiel und es fing bereits sehr hitzig an. Die Bots hatten wir ausgeschalten, also war es ein heikles Kopf an Kopf Rennen zwischen uns zweien. Ab und an mal schielte ich herüber zu Jakob, ich liebte es ihn zu beobachten wie er sich anstrengte und nur auf den Bildschirm fokussiert war und er so ebenfalls nicht bemerkte, wie ich ihn förmlich anstarrte. Schnell schüttelte ich meinen Kopf und richtete mein Blick wieder auf den Monitor. Ich lag hinten, es war aber kein Problem wirklich aufzuholen, denke ich zumindestens. Ich reagierte reflexartig ohne wirklich mir Gedanken darüber gemacht zu haben, doch ich rutschte hinter Jakob, griff um ihn, sodass ich ihm nun ihm Arm hatte und versuchte ihn so vom Spielen zu blockieren. Mein Kontroller lag dabei weiterhin in meiner Hand und mein Kinn legte sich von hinten auf seine Schulter nieder. Er würde es vermutlich nicht bemerkt haben, doch, durch den automatischen Reflex des Menschen, sprich durch die Bewegung, als ich mich von hinten auf ihn - quasi - stürzte, streiften meine Lippen kaum merkbar seinen Hals. Mir wurde heiß und kalt zu gleich und der Gedanke, meine Lippen auf seinen Hals zu legen, um zu schauen wie es sein würde diesen zu liebkosen, schien nicht weit entfernt zu sein. Ich zwang mich auf meinem Fernseher zu starren und legte meine Kraft darin, Jakob irgendwie das Spielen zu erschweren, natürlich fuhr ich dabei unglaublich langsam, damit er es trotz dieser "gefakten" Ablenkung schaffte zu gewinnen. Wäre voll Swag, kay?!
      Und dann kam einer von uns beiden endlich in die Ziellinie...

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