Wenn man ungewollt Vater wird (Raikiri & Kolenta)

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    • Wenn man ungewollt Vater wird (Raikiri & Kolenta)


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      Kayn Samuel Okira:

      11:25 zeigte die Uhr, welches ein gleichmäßiges ticken von sich gab. Ich saß in meinem Büro und hatte mich auf den braunen Ledersessel, hinter meinem aus Eiche gefertigten Tisch gesetzt. Soweit hatte ich den Papierkram abgearbeitet und griff nach dem Buch, welches ich im Moment las. Es lag bereits auf meinem Tisch, damit ich es nicht immer suchen musste. Eigentlich ging ich immer den selben Ablauf durch, nach dem Lesen würde ich mich daran machen etwas zu kochen und mich gemütlich in meinen Garten setzen, um zu essen. Andere Wesen besuchten mich sehr selten und auch nur, wenn diese wirklich Hilfe brauchten. Ich liebte diese Ruhe, durch meinen menschlichen Job, als Formleiter, hatte ich genügend geld und auch relativ viel Freizeit. Ich konnte einfach jemand anderes für mich arbeiten lassen und musste mich nur um größere Entscheidungen kümmern.
      Nach einer halben Stunde lesen, klappte ich das Buch zu, legte es an seinen Ort zurück und erhob mich, um in die Küche zu gehen. Als Dämon liebte ich Fleisch, weshalb ich mich heute für eine Leber entschied. Das Essen von Menschen tat ich nur in größter Not oder, wenn ein besonderes Event anlag.
      Für mich war es verständlich zu kochen und da ich es all die Jahre schon tat konnte ich es ziemlich gut.
      Mit meinem Teller setzte ich mich dann in die Sonne und genoss dieses Moment.
      Auch der restliche Tag war ruhig und das nächste Mal als ich auf die Uhr sah, war es bereits 18:47 Uhr. Ich hatte in der Zwischenzeit Sport gemacht, nochmal was gelesen und einem Wesen bei einem eher kleinen Auftrag geholfen.

      Ich hörte wie das Wasser vor mir, in dem Wasserkocher, brodelte und fast fertig war, als ich ein klingeln vernahm. Kurz dachte ich es war der Wasserkocher selbst gewesen, bis ich bemerkte das dieses Geräusch zu hundertprozent von meiner Haustür kam. Mit ruhigen Schritten ging ich in den Eingangsbereich und öffnete dann die Tür vor mir. Irritiert sah ich mich um und sah erst kurze Zeit später nach unten. Mein Blick war verwundert als ich den jungen auf meiner Treppe sitzen sah. Durch meine Sinne, merkte ich direkt, das er kein Mensch war. Ein Blick durch die Straßen verriet mir, das er alleine hier war. "Hast du dich verlaufen?" Fragte ich dann und sah wieder zum jungen nach unten. Das Wesen zu mir kamen, war ich gewohnt, aber noch nie saß ein kleines Kind vor meiner Tür und sah mich mit solch großen Augen an. Eigentlich hatte ich meinen Abend jetzt ausklingen lassen wollen, aber es schien mir das ich mich erst einmal darum kümmern musste.

      @Raikiri
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kolenta09 ()

    • Shane
      Am frühen Morgen weckte Shane's Mutter ihn eher unsanft. Sie forderte, daß er sofort seine Kleidung anziehen solle und eine Tasche mit frischen Klamotten füllen solle. Sie wirkte gehetzt und schaute sich mehrmals unsicher und aufgeregt um. Shane folgte den Anweisungen seiner Mutter, zog sich an und packte seine Tasche. Sofort verließen die beiden das Haus und stiegen in ein Taxi, welches direkt vor der Tür Stand. Normalerweise hatte sie ihm immer Frühstück gemacht und in den Kindergarten gebracht, um dann arbeiten zu gehen. Was an diesem Morgen mit ihr los war verstand Shane absolut nicht und fragte deshalb seine mutter: „Mama wo gehen wir denn hin? Muss du heute denn garnicht arbeiten? Machen wir einen Ausflug?“
      Seine Mutter versuchte sich so ruhig zu geben wie es ihr möglich war und antwortete: „Ich bringe dich jetzt zu einem netten Mann, der wird sich eine Weile um dich kümmern. Mama muss ein paar Sachen erledigen und diese dauern leider etwas länger, deswegen muss der nette Mann ein wenig auf dich aufpassen, bis Mama alles erledigt hat.“ seine Mutter gab den Taxifahrer einen kleinen Zettel und dieser fuhr dann, nach einigen Augenblicken los. Selbst im Taxi schaute seine Mutter sich ständig um, als würde sie von jemanden verfolgt werden und befürchtete jeden Moment etwas zu sehen, was sie nicht sehen wollte. Shane verstand das alles trotzdem nicht, aber wollte seine Mutter keine Löcher in den Bauch fragen. Nach einer. Doch was Shane auffiel und was in verwunderte war, das sie stundenlang mit dem Auto durch die Gegend fuhren. Sie durchfuhren mehrere Städte und entlang einiger Bauernfelder. Am späten Abend erst hielt das Taxi vor einem netten und ziemlich großen Haus. Seine Mutter gab dem Taxifahrer einen Umschlag und dir beiden verließen dann anschließend das Taxi. Seine Mutter nahm Shane an die Hand und ging mit ihm zusammen zum Eingang des Hauses. Dort kniete sie sich zu ihm runter und sagte: „So ich werde jetzt klingeln und du wartest dann bis der Mann die Tür aufmacht und dann gibst du ihm diesen Umschlag. Machst du das?“
      Shane nickte und seine Mutter gab ihm noch einen Kuss zum Abschied. Dann stand sie auf betätigte die Klingel und dann stieg sie sofort wieder in das Taxi ein und winkte ihm zu. Shane winkte zurück und setzte sich dann auf die Treppen vor dem Haus. Nach einigen Momenten ging die Tür auf und ein großer Mann stand in der Öffnung. Auf die Frage des Mannes antwortete shane: „Meine Mama hat mich hierher gebracht und mir gesagt ich soll ihnen diesen Brief hier geben.“ Shane stand auf und reichte dem Mann den Umschlag, den er von seiner Mutter bekommen hatte.


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    • Kayn Samuel Okira:

      Ich hatte mich in der Zeit zum kleinen nach unten gehockt und es dauerte nicht lange, bis er zu mir kam. Er hielt einen Briefumschlag in seinen Händen den er mir überreichte und mir erklärte das er von seiner Mutter an mich gerichtet war. Kurz hatte ich meine Augenbrauen zusammen gezogen und nahm den Brief dann entgegen.
      Ohne zu zögern öffnete ich den Brief und sah mir den Inhalt an. Die Schrift stammte eindeutig von einer Frau und durch meine feine Nase, erkannte ich sogar einen leichten Geruch, eventuell von einem Parfüm. Ich hatte einen kurzen Moment meine Augen geschlossen, um den Duft intensiver wahrzunehmen. Erst dann begann ich zu lesen. Ich erfuhr nur den Namen des jungen, sein alter und sie erklärte mir das ich ihn aufnehmen sollte. "ein Fuchsdämon" murmelte ich leise als ich es im Brief las und sah den jungen kurz an. Tatsächlich schien er zumindest seine Ohren unter Kontrolle zu haben, da diese gerade nicht sichtbar waren, vielleicht war es auch nur Zufall. Kinder waren, was Verwandlungen anging, nicht immer sehr gut und machten einige Fehler. Zumindest wusste ich schon einmal, was für ein Wesen vor mir saß "Shane also..." Sagte ich und lächelte ihn an. Eigentlich war ich nicht besonders scharf darauf plötzlich Babysitter für irgendeine fremde zu spielen. "Komm erstmal rein, es ist ziemlich kalt draußen" schlug ich vor, richtete mich auf und schloss die Tür, nachdem er eingetreten war. Der kleine hätte sogar eine Tasche dabei und ihn schien es nicht sonderlich zu stören von seiner Mutter hier abgesetzt worden zu sein. "Sag Mal Shane...magst du Tee? Ich wollte mir gerade einen machen, bevor du hier her kamst. Möchtest du auch einen? Ansonsten kann ich dir noch eine heiße Schokolade anbieten, deine Tasche kannst dort erstmal stehen lassen"
      Ob ich mit Kindern konnte wusste ich nicht, aber ich gab mir Mühe. In meinen paar hundert Jahren hatte ich mir einiges ansehen können und unteranderem auch, wie man mit kindern umging. Ich ging in meine Küche und zeigte ihn, das er mir folgen konnte. Mein haus könnte man als Stadtvilla bezeichnen und sie war sehr modern eingerichtet. Nur weil ich alt war, hieß es nicht das ich so leben musste. "Weißt du, warum deinen Mama dich hier her gebracht hat? Hat sie irgendwas gesagt? Vielleicht wie lange du hier bleiben sollst" irgendwie hatte ich nämlich nicht das Gefühl, das sie wieder kommen würde. Eine Nacht könnte er hier aber auf jeden Fall bleiben, was ich dann mit ihm machte, würde ich dann sehen. Ich machte unsere Getränke fertig und bot ihn an, sich mit mir aufs Sofa zu setzen. Es war sicherlich nicht nur für mich eine komische Situation, aber ich würde das beste daraus machen. "Übrigens nenn mich kayn." Lächelte ich sanft.
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    • Shane
      Shane wartete geduldig, bis Kayn, den Brief seiner Mutter gelesen hatte. Er fing währenddessen leicht an zu zittern, da es tatsächlich sehr kalt geworden war. Auf die Frage des netten Mannes, antwortete er: „Mhm Ich mag Tee, meine Mama macht mir immer grünen Tee mit etwas Honig. Vielen Dank das sie auf mich aufpassen. Meine Mama scheint sie zu mögen. Ich darf sonst nie zu jemanden gehen, meine Mama hat mir nie gesagt warum ich das nicht darf.“
      Und so betrat Shane das Haus, stellte seine Tasche in die Ecke, auf die Kayn gezeigt hatte und sah sich dann mit großen Augen um. Es war wrikich riesig und auch so schön eingerichtet. Das Haus seiner Mutter war nicht ansatzweise so groß, wie dieses hier. Kayn führte Shane in die Küche, und er setzte sich auf einen Stuhl, während Kayn die Getränke vorbereitete. Shane antwortete, auf seien frage: „Meine Mama hat mir nicht gesagt warum sie mich her gebracht hat oder wann sie wieder kommt. Sie sagte nur das sie auf mich aufpassen würden, solange sie weg ist. Es sah so aus als hätte meine Mama vor irgentetwas Angst. Ich weiß das aber nicht so genau.“
      Der Mann sah etwas verwundert und Überrascht aus, aber bat Shane an, sich mit ihm zusammen auf die Couch zu setzen und Shane folgte dieser Einladung. Nachdem er einen schluck von seinem Tee genommen hatte, knurrte sein Magen laut. Shanes Wangen röteten sich und er fragte verlegen: „Duuuu? Hast du vielleicht etwas zu essen für mich? Meine Mama hat mich heute morgen nichts essen lassen und auch sonst hab ich den ganzen Tag noch nichts zu essen gehabt.“


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    • Kayn:

      Glücklicher Weise hatte der Dämon noch Grüntee zu Hause und bereitete ihn so zu, wie der junge es gesagt hatte, mit ein wenig honig. Er selbst trank gerne Schwarztee, pur ohne irgendwas süßem. Skeptisch zog er die Augenbrauen zusammen, bei den Worten des kleineren. Welchen Grund würde die Mutter haben ihren Sohn niemanden auszuhändigen, ihn dann aber einem fremden zu geben? Natürlich war ihm bewusst das er sehr bekannt war, aber eigentlich sollte man wissen, das er kein Babysitter war. Auch wenn er ein finsteres Wesen war, würde er niemals so kaltblütig sein und den jungen nach draußen setzen.
      Wieder erwähnte der junge eine wichtige Information, die für ihn selbst wohl nicht so wichtig klang. Sie hatte Angst, wovor sollte seine Mutter Angst haben? Wahrscheinlich wurde sie von jemanden verfolgt und wollte ihren Sohn in Sicherheit wissen, deshalb kam er wohl hierher.
      Der Dämon grübelte etwas weiter, bis er angesprochen wurde und er zum jungen sah. Lächelnd nickte er "natürlich! Ich glaube ich habe da noch etwas" kurz stand er auf und ging in die Küche. Er wärmte den Ofen vor und holte etwas aus dem Gefrierschrank. Von einer Nachbarin hatte er Pommes und Nuggets in Dinosaurier Form geschenkt bekommen. Sie wollte in den Urlaub und davor würden ihre Ekel sie nicht besuchen, daher war es wohl das perfekte essen für Kinder. Während das Essen warm würde nahm er sich noch einen Schluck von seinem Tee und blieb neben dem Sofa stehen "sag... weißt du was du bist?" Hoffentlich wusste er was er damit meinte. Manche Kinder wussten tatsächlich nichts von ihren Kräften. "Und ist deine Mutter genauso wie du?" Fragte er gleich weiter, während er die Tasse abstellte und wieder in die Küche ging.
      Glücklicher Weise war es eine offene Küche, wodurch sie sich weiterhin unterhalten konnten. Nach zehn Minuten war das Essen fertig und er legte alles auf einen Teller, nahm Besteck und Soßen mit und stellte dem jungen dann den Teller auf den Couchtisch "ausnahmsweise darfst du hier essen...ab morgen essen wir zusammen am Esstisch ja? Ich habe bereits gegessen daher leiste ich dir nur so Gesellschaft" sagte er lächelnd wodurch seine scharfen Zähne kurz aufblitzen
      Eigentlich behielt er sie nie versteckt, da sie nicht besonders auffielen und sie ihn nicht störten.
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    • Shane
      Shane Augen funkelten, nachdem Kayn gesagt hatte das er noch etwas zu essen hatte. Fröhlich sprang Shane hinter Kayn hinterher und tänzelte vor Freude etwas durch die Gegend. Shane beobachtete seine Mutter auch immer, wenn sie für ihn essen zubereitete und genau das tat er auch jetzt bei Kayn. Er sah zu wie das Essen im Backofen backte und antwortete: „Mhm Ich weiß was ich bin, Mama hat immer gesagt ich muss lernen es zu verbergen, damit es andere nicht sehen und mich dann nicht mögen würden. Weil Mama ihnen vertraut, zeig ich es ihnen. Sehen sie ich bin ein Fuchsdämon“
      Er ließ seine Ohren und seine schweife erscheinen und wedelte etwas mit ihnen hin und her. Nach einigen Augenblicken, ließ er sie auch schon wieder verschwinden. „Mama hat gesagt ich wäre etwas besonderes unter den Fuchsdämonen, aber Mama sah genauso aus wie ich, also hab ich nie verstanden warum sie das gesagt hat.“ sagte er schüchtern.
      Nach einiger Zeit des wartens, war sein Essen letztendlich fertig und Kayn legte alles zusammen auf einen Teller. Shane setzte sich brav an den Tisch und aß brav sein Essen und versuchte dabei nichts schmutzig zu machen. Seine Mama hatte ihm schon recht früh tischmanieren beigebracht und nachdem er aufgegessen hatte, verbeugte er sich leicht vor Kayn und sagte: „Vielen Dank, für das leckere essen.“
      Erst jetzt bemerkte er wie spitz einige von Kayns zähen waren und fragte neugierig: „Bist du ein Vampir? Ich habe solche Zähne immer in meinen Büchern gesehen und die haben dann immer junge Frauen in den Nacken gebissen.“


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    • Kayn:

      Es war schon süß, wie sehr sich der kleine freute. Er wusste es also und konnte es bereits sehr gut beherrschen, dann hatte der Dämon zumindest eine Sorge weniger. Es solle etwas besonderes sein, aber er verstaute nicht warum? Wahrscheinlich hatte es eher mit seinen Fähigkeiten und weniger mit seinem Aussehen zu tun, aber das hätte noch Zeit zum herausfinden.
      "Das finden wir sicherlich raus! Iss erstmal und dann zeige ich dir dein Zimmer ja?' schlug der ältere vor und sah den kleinen dann beim Essen zu, während er selbst ruhig sein Tee trank.
      Es schien im zu schmecken, was den Dämon freute. "Ich muss sagen, das du deine andere Gestalt gut unter Kontrolle hast! In deinem Alter ist das nicht selbstverständlich" lobte er den jungen lächelnd und wurde dann auf seine Zähne angesprochen. Kurz lachte er "nein nein...ein Vampir bin ich nicht! Ich bin etwas mächtigeres und finsteres, ich bin ein reinrassiger Dämon. Im Gegensatz zu dir haben sich meine Vorfahren nicht mit anderen Wesen gepaart, so wie bei dir mit Fuchsgeistern." Erklärte er grob und lehnte sich etwas zurück.
      "Gerne übrigens. Was magst du essen? Da ich ein Dämon bin ernähre ich mich hauptsächlich von Fleisch...sagt dir das ebenfalls zu?" Fragte er weiter, nahm den Teller des jungen und brachte ihn in die Küche um ihn dort abzuwaschen. "Na komm! Ich zeig dir dein Zimmer" er ging vor und nahm die Tasche des anderen Wesens, dann ging er weiter und öffnete die Tür zu einem Gästezimmer. "Drei Türen weiter ist mein Zimmer." Kurz öffnete er eine weitere Tür im Raum "dies ist dein Badezimmer. Benutze es nach Belieben" er stellte die Tasche auf einen Stuhl am Bett "wenn du etwas brauchst kannst du mich wecken, ich benötige nicht so viel Schlaf. Brauchst du noch etwas?"
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    • Shane
      Shane verstand nur grob was er mit Reinrassig meinte. Er war noch zu jung um das alles verstehen und einordnen zu können. Leicht verwirrt sagte er: „Ist es denn so wichtig welchen Partner man hat? Meine Mama hat immer gesagt wenn ich älter bin, soll ich mir eine Frau suchen die ich liebe, ganz egal ob sie wie ich ist oder ein Mensch. Ich versteh zwar noch nicht was Liebe ist aber ich bin ja auch erst 4 Jahre alt. Vielleicht versteh ich das ja wenn ich älter bin.“
      Nachdem er sich dann den Mund sauber gemacht hatte und Kayn in fragte was er gerne aß, antwortete er mit einem Lächeln: „Ich kann alles essen was ich mag, sagte Mama immer und ich esse auch immer was Mama mir gegeben hat. Ich habe bis jetzt noch nie zu etwas gesagt, das ich es nicht mag, bevor ich es probiert habe. Also werde ich das probieren, was du auch isst.“
      Nachdem Kayn das Geschirr abgespült hatte, ging er hinter ihm her und sah sich das Zimmer, welches ihm Kayn zeigte, genau an. Es war groß und sehr geräumig, selbst einen Fernseher hatte das Zimmer. Bei seiner Mutter stand immer nur eine ihm Wohnzimmer, aber hier hatte selbst das Gästezimmer eine vollausstattung. Er antwortete Kayn: „Danke ich brauche nichts weiteres. Ich denke ich gucke nich etwas fern und gehe dann schlafen, wenn ich das darf? Meine Mama hat immer gesagt ich darf abends Fernsehen, bevor ich ins Bett gehe. Dafür solle ich aber brav sein und mir die Zähne putzen, bevor ich schlafen gehe.“
      Nachdem Kayn ihm erlaubte den Fernseher zu benutzen, wünschte Shane ihm eine gute nacht, nahm die Fernbedienung und setzte sich dann auf das große und weiche Bett. Kayn schloss die Tür und Shane sah sich ein paar Kindersendungen an. Nach einer Stunde ging er zu seiner Tasche, holte seine Zahnputzsachen heraus und begab sich in das Badezimmer. Dort putzte er sich die Zähne und wusch sich das Gesicht. Nachdem er alles fein säuberlich hingestellt hatte und das Waschbecken sauber gemacht hatte, ging er wieder zurück in sein Zimmer, machte das Licht aus und legte sich dann ins Bett um zu schlafen. Durch den langen Tag und allem was passiert war, schlief er schnell ein und wachte selbst in der Nacht nicht ein einziges Mal auf.


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    • Kayn:

      Er überlegte kurz schüttelte aber dann den Kopf "in meiner Familie tatsächlich ja, aber du solltest darauf achten jemanden zu finden, den du wirklich liebst. Dabei ist es auch egal welches Wesen oder Geschlecht die Person hat" beruhigte ich ihn.
      Irgendwie kam dem Dämon, der junge ziemlich erwachsen rüber...sogar etwas zu Erwachsen. So wie er sprach und antwortete tat es kaum ein Kind, scheinbar war das die Erziehung der Mutter gewesen, weil sie so vorsichtig gewesen war.
      Dazu sagte er aber besser nichts und nickte "dann ist ja gut"
      Im Zimmer seufzte er kurz "na gut! Aber ich schaue später nach ob du wirklich schläfst..." Sagte er etwas streng, wuschelte ihm kurz durch die Haare und ging dann zur Tür "gute Nacht! Schlaf gut" mit diesen Worten verließ er das Zimmer und ging in sein Büro. Er würde hören, wenn der junge in sein Schlafzimmer ging, da dieses genau neben seinem Büro lag. Der Dämon arbeitete noch etwas und belas sich etwas über Fuchsdämon. Natürlich kannte er das Wesentliche über diese Wesen, aber es schadete nie mehr zu wissen.

      Irgendwann war er ebenfalls schlafen gegangen und hatte zumindest fünf Stunden Schlaf, bevor er wach wurde. Einen Moment lang hatte er den jungen vergessen gehabt, zog sich dann aber schnell an und machte sich soweit im Badezimmer fertig.
      Darauf hin ging er in die Küche und bereitete für sich und den anderen Dämon essen zu.
      Der Tisch war schnell gedeckt und als er so gut wie fertig war ging er zum Gästezimmer. Dort klopfte er vorsichtig an und öffnete dann die Tür. "Shane? Guten Morgen. Das Frühstück wäre fertig wenn du magst"
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    • Shane
      Shane verwandelte sich manchmal im Schlaf, in seine Fuchsgestalt und rollte sich in seiner Decke ein. Er legte manchmal aus reflex das Kissen in die Mitte des Bettes und zog die Ecke einfach über sich drüber, so würde ihm nicht kalt werden, wenn er sich seine Gestalt ändert. Am Morgen, als Kayn das Zimmer betrat um ihn zu wecken, kam Shane langsam unter der Decke hervor gekrochen und viel aus dem Bett heraus. Mit einem Krachen fand er sich auf dem Boden wieder und rieb sich die Augen. „Guten Morgen. Ich bin sofort da, muss mir nur noch etwas anziehen, einen Moment bitte.“
      Shane kramte ein paar klamotten aus seiner Tasche heraus, ließ seine Ohren und seine schweife verschwinden und zog dann seine Klamotten an. Noch halb verschlafen, torkelte er aus seinem Zimmer heraus und kletterte auf den Stuhl. Der Tisch war reich gedeckt mit aller Sachen. Shane nahm sich eines der frisch aufgebackenen Brötchen, Schnitt es auf und legte etwas wirst darauf. Langsam wurde er wacher und sagte dann: „Das ist wirklich lecker. Wenn sie so viel in ihrem Kühlschrank haben, müssen sie ja richtig reich sein. Ich habe nich nie so viel essen auf einmal gesehen. Mama hat immer nur das gekauft, was wir brauchten oder ich haben wollte. Wie alt bist du denn schon? Wenn du so stark und reinrassig bist, bist du bestimmt richtig alt oder nicht?“
      Shane war es nicht gewohnt nicht sagen zu dürfen, was er gerade dachte. Seine Mama war nie böse auf ihn. Sich zurück zu halten, was fragen anging, hat sie ihm Leider nie beigebracht gehabt.


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    • Kayn:

      kurz weitete der Dämon die Augen, als der kleine aus dem Bett fiel, war aber froh das es ihn nicht zu stören schien. Mit Kindern die weinten konnte er eindeutig weniger umgehen und wüsste nicht was er dagegen machen sollte. Er sagte sich immer das sie ja irgendwann schlafen müssten und er zumindest dann seine Ruhe hätte.
      Er wartete auf den jungen um sich dann mit ihm zum Tisch zu begeben. Da er nicht wusste das der kleine gerne mochte hatte er so viel wie möglich gedeckt.
      Er trank gerade etwas von seinem Kaffee und sah über die Tasse zum jungen, der ihm gegenüber saß.
      Kurz schmunzelte er und wartete bis er selbst zum Sprechen kam "ich besitze einiges an geld ja...da ich alleine lebe konnte ich immer gut sparen. Wenn du also etwas bestimmtes essen möchtest oder etwas brauchst Gib einfach bescheid. Was mein alter betrifft, ich bin 765 Jahre alt...als Mensch jedoch 31 wenn man es so sehen möchte. Ich lebe schon eine ganze Weile, das stimmt" die fragen störten ihn nicht, dann müsste er die Stille nicht brechen und sich etwas ausdenken. "Wie sieht es mit Schule oder Kindergarten aus? Gehst du dort hin? Muss ich dort hin fahren?" Fragte er dann. Zum Glück war Wochenende, weshalb er erst jetzt danach fragte. Müsste er den ganzen Tag auf den jungen aufpassen könnte es schwierig werden, aber es wäre machbar, wenn er sich auch Mal alleine beschäftigen konnte. Schließlich hatte er noch seine Firma und die Kunden, die ihn besuchten. Er trank noch etwas bevor er sich dann auch ein brot machte. Süßes war noch nie seins gewesen weshalb er sich Lachs auf sein brot machte und von diesem abbiss.
      Kurz bevor sie beide fertig waren setzte er sich aufrecht hin und lauschte. Etwas oder jemand kam dem Haus näher. Er konzentrierte sich, wodurch seine Augen rot aufleuchteten. "Warte kurz hier" sagte er zügig und ging zur Tür. Bevor die Person klingeln konnte öffnete er die aus Holz gefertigte Tür. "Wie kann ich helfen?' fragte er und nahm einen Zettel entgegen, bevor er die massive Tür wieder schloss und zurück ins Esszimmer kam, während er den Zettel las. Es handelte sich nur um einen Auftrag, den er einfach abarbeiten konnte. Seine Augen waren wieder normal und er steckte den Brief in seine Jackentasche "und? Was hast du heute vor?"
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    • Shane
      Shane aß sein Brötchen in ruhe auf, bis er dann wieder zu Kayn sprach: „765?! Ich bin gerade einmal 4 Jahre alt. Werden alle Dämonen so alt wie du, oder gibt es da auch Ausnahmen? Das muss doch total langweilig sein so lange schon zu leben oder nicht? Ich wüsste garnicht was ich so lange tun solle. Und.... Ähm.... Eigentlich gehe ich in den Kindergarten, aber der ist mit dem Auto ein paar Stunden entfernt, ich denke mal das ich dort jetzt nicht mehr hingehen kann. Meine Mama und ich wohnen nämlich weit weg von hier. Aber meine Mama hat immer gesagt, wenn ich zu viel Zeit habe und mir langweilig wird, soll ich meine Magie trainieren. Weißt du dieser ganze Magie Kram will mir nicht in den Kopf gehen und es is voll schwer sich um 2 oder mehr Magien zu kenzentrieren. Weißt du als Fuchsdämon soll man die Magie als erstes aus den schwänzen heraus wirken, um die Hände frei zu haben. Ich hab von denen aber 9 Stück. Ich kann gerade mal einen davon richtig kontrollieren und benutzen, deswegen hol ich auch nie mehr als den einen heraus. Außerdem sind die auch voll störend. Ich weiß einfach nicht so viel wie meine Mama, aber die sagte immer ich muss das alleine heraus finden, damit ich wirklich stark werden kann."
      Shane sah wie die augen des Dämons anfingen rot zu glühen, das beeindruckte Shane sehr. Er hatte noch nie zuvor einen anderen Dämon außer seiner Mutter gesehn gehabt. Jedoch tat Shane genau das was Kayn zu ihm gesagt hatte und blieb still auf seinem Platz sitzen. Nachdem Kayn wiederkam, sagte Shane: „Wenn du Ruhe brauchst oder so, dann könne ich in einen Wald gehen und meine Magie üben, falls es hier soetwas gibt. Mama sagte immer man darf mich dabei nicht sehen, sonst kommen böse Leute und wollen mir wehtun. Davor hab ich angst und versuch immer ein gutes versteck defür zu finden.“


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    • Kayn:

      Wieder ließ der ältere ihn ausreden und seufzte dann kurz "naja...so alt wirst du nicht unbedingt werden, aber ja Dämonen werden sehr alt. Du wirst also auch einige hundert Jahre werden können, wenn du nicht vorher auf andere Weise stirbst" erklärte er kurz "für uns vergeht die Zeit aber auch etwas anders,als für Menschen. Man kann sich immer weiter bilden und sich mit Leuten treffen, Irgendwas wird man schon finden" versicherte er Shane.
      "Recht hat deine Mama schon, aber etwas Unterstützung kann ich dir geben wenn du was brauchst. Es ist wichtig seine Kräfte einsetzen zu können." Sagte er, bevor er ging.

      "Du musst dafür nicht in den Wald, nehme meinen Garten oder gehe in den Keller, dort habe ich einen großen Raum, extra dafür um sowas zu üben. Verwende ihn gerne nach Belieben. Wenn deine Mutter vor irgendwas Angst hatte, wäre es mir lieber wenn du in meiner Nähe bleibst, ich gebe dir genügend Schutz, um mich brauchst du dir keine Sorgen machen" erklärte er, als er wieder kam u
      nd trank seinen Kaffe zu Ende aus.
      "Wir können aber gerne in den Wald gehen, Fuchsdämon sollen sich schließlich dort wohler fühlen. Ansonsten, wenn er dir reicht, fühle dich in meinem Garten wie zu Hause! Er ist ebenfalls sehr groß und ähnelt einem Garten" lächelte er liebevoll "allgemein, bediene dich! Ich habe genug von allem und ansonsten kaufe ich es nach. Sag aber bescheid wenn du etwas leer oder kaputt machst, sei steht's ehrlich und habe keine Angst davor mir etwas zu erzählen." Bat er ihn schließlich noch.
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    • Shane
      Shane war froh, daß er nicht so alt werden würde die Kayn. Er wüsste auch garnicht was er mit der ganzen Zeit dann anfangen solle. Shane war beeindruckt von dem was Kayn im anbot, mit freudiger Stimme antwortete er Kayn: „Dann werde ich den Garten nehmen, dort kann ich den Geräuschen der Natur lauschen, diese beruhigen mich immer und so kann ich mich dann besser auf meine Magie konzentrieren. Immerhin basiert mein Wesen ja auch auf die Natur. Ich werde dann gleich nach dem Essen mich fertig machen und dann im Garten meine Übungen machen, dann kannst du dich auf deine Arbeit konzentrieren.“
      Gesagt getan, Shane aß in ruhe auf, half dann den Tisch ab zu räumen und ging dann in sein Zimmer, um sich passende Klamotten raus zu suchen. Nachdem er alles beisammen hatte, ging er hinüber ins Bad, putzte sich die Zähne, machte sich frisch und zog dann seine Trainingskleidung an. Die alten Klamotten legte er in einen Wäschekorb und verließ dann wieder das Bad. Shane rief Kayn zu: „Ich bin dann jetzt im Garten!“
      Shane musste Kayn nicht fragen wo der Weg zu Garten war, immerhin konnte er die Tür schon sehen, als er gestern im Wohnzimmer mit Kayn gesessen hatte. Er öffnete dir Tür ging hindurch und schloss sie dann wieder hinter sich. Draußen im Garten, setzte er sich auf den Boden und veränderte wieder sein Form, sodass man ihn als Fuchsdämon erkennen konnte. Ruhig und entspannt horchte er den Geräuschen der Natur und fing an seine Magie langsam in seinem Körper zu fokussieren und konzentrieren.


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    • Kayn:

      Der ältere nickte, ihm reichte es wirklich wenn der junge bei ihm blieb und er ihn im Auge behalten konnte.
      Kayn musste ihm trotz allem noch als einen Auftrag ansehen, auf den er eher weniger Lust hatte. Das was der junge erzählte würde nur Ärger bedeuten, aber es gehörte irgendwie zu seinem Job. Die ältesten Dämonen, waren schon immer dafür da gewesen, das Gleichgewicht beizubehalten und sich um andere Wesen zu kümmern. Es war nicht ganz so wie in den ganzen Sagen erzählt, das Dämonen das böse verkörperten, sie arbeiteten teilweise sogar mit guten Wesen zusammen, so wie mit Engeln.
      Dennoch gab es natürlich Ausnahmen auf beiden Seiten, die er in seinem Bezirk ausrotten musste.
      Nachdem sie mit dem Frühstück fertig waren räumte er mit dem jungen ab und ließ ihn dann in sein Zimmer verschwinden um sich fertig zu machen. So richtig trainiert hatte er länger nicht mehr, aber er bräuchte sich keine Sorgen zu machen zu verlieren, auch wenn dies ziemlich eingebildet klang, er musste sich leider um andere Dinge kümmern.
      Daran machte er sich dann auch, nachdem die kicherte wieder sauber war. Sein Büro war im hinteren Teil des Hauses und er hatte einen guten Blick auf den jungen. Lange ist es her, das er einen Fuchsdämon gesehen hatte und sah ihm eine Weile interessiert zu. Er musste eindeutig noch viel lernen, wenn ihm das schon anstrengte, aber er war auch noch jung. Eine Zeitlang arbeitete er bis er ebenfalls in den Garten ging.

      Leise kam er zu ihm und sah zu ihm nach unten, bis er ihn selbst bemerkte. Es war nicht gut jemanden aus so einem Zustand Hochschrecken zu lassen, daher wartete er "kommst du zurecht? Kommst du voran?" Fragte er lächelnd und setzte sich dann zu ihm ins Gras.
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    • Shane
      Nachdem er genug Magie gebündelt hatte dachte er sich einen Faden, der von der Bündelung zu seiner schweifspitze führte. Als die Magie an der Spitze ankam, entfachte diese eine Blau lodernde Flamme. Zuerst flackert sie immer und immer wieder auf, da sie noch nicht stabil genug war. Aber nach einigen Momenten beruhigte sich die Flamme und brannte ruhig und stetig vor sich hin. Shane ließ die Flamme einige Minuten so brennen, bis er dann versuchte eine zweite Spitze entflammen zu lassen. Er versuchte also das selbe zu tun wie bei der ersten Flamme. Als er das tat, leuchtete sie zweite Spitze auf und eine kleine flackernde Flamme war Ann ihr zu erkennen. Als Shane versuchte diese größer und ruhiger werden zu lassen, fing die erste Flamme an instabil zu werden und einen Augenblick später erloschen beide. Schweiß lief seine Stirn hinunter. Es war anstrengend die Magie so lang zu konzentrieren und er verstand nicht warum es ihm nicht möglich war 2 Flammen zuhig zu halten. Er hat 9 Schweife, wie soll er es bloß schaffen, dass an allen 9 eine starke und kontrollierte Flamme lodern sollen. Als er dann Kayns Stimme vernahm, antwortete er: „Ich schaff immernoch nicht 2 Flammen gleichzeitig zu kontrollieren. Ich weiß einfach nicht was ich falsch mache. Ich übe das jetzt schon 1 Jahr und Komme einfach nicht voran. Es ist als ob ich es einfach nich können soll.“
      Ein seufzer entwich seinen Lippen und er ließ sich auf den Rücken fallen.


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