Arkham Files The Great Old One (Myosota & Nightking)

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    • Arkham Files The Great Old One (Myosota & Nightking)

      Es war früher Morgen als sich Hop aus seinem Bett erhob nachdemder Wecker ihm unbarmherzig daran erinnerte das ein weiterer Morgenangebrochen war. Langsam erhob er sich aus dem Bett und strecktesich, er hatte die Nacht schlecht geschlafen. Er sah aus dem Fensterund erblickte den von grauen Regenwolken erfüllten Morgenhimmel. Einleichter Wind ließ die Wälder in der Nähe seines Hauses inBewegung setzen mit einen leichten Pfeifen was zwischendrin ertöntenahm die Stärke des Windes zu. Langsam begab er sich ins Bad undblickte in den Spiegel in ein sehr müdes Gesicht. Er wusch sich, undzog sich um. Noch hatte er etwas Zeit gehabt, bis er ins Büro musstedeshalb machte er sich einen Kaffee etwas Toast und nahm die Restevom gestrigen Steak, dass war sein Frühstück.
      Nebenbei hörte er den lokalen Radiosender von Arkham seine altebekannte von der High School Vicky Masterson hatte den Radiosender
      übernommen und machte ihn zu einer kleinen Lokalen Bekanntheit.
      Hop sah nach draußen während er aß und an seinem Kaffee nippte,es war wieder stärker am Regnen und der Wind nahm an stärke zu,nicht ungewöhnlich in diesen Abschnitt des Landes das war dertypische New England Wetters an der US Ostküste.
      Er war gerade beim wegräumen als sein Telefon klingelte langsamnahm er dem Hörer ab und meldete sich.


      „Flo...ja, ich werde gleich kommen kann ja mal da vorbeifahrenbis gleich...“ sagte er und legte auf. Nun streifte er seineUniform über die Dienstmarke heftete er an seinem Gürtel. Zuletztnahm seinem Hut vom Haken der neben der Türe war auch seinem Halftersamt Pistole entnahm er einem Schrank und verließ sein Haus und fuhrmit seinem Dienstwagen in die Stadt.
    • Ein neuer Morgen brach heran und das allererste was Evie an diesem Morgen erwarten sollte, war ein kleiner, kaum bemerkbarer Tropfen auf ihrer Nase, der aus den obersten Winkeln ihrer Holzdecke hervorkam und langsam seinen Weg durch die Fugen bis zu ihr fand. Er war so klein und erzielte doch eine so große Wirkung. Evie öffnete langsam ihre verschlafenen Augen, wischte sich intuitiv den Tropfen von der Nase und drehte sich in ihrem Bett, nein viel eher auf der Couch, welche sie diese Nacht behütete, um. Es folgten einige weitere Tropfen ehe sich die junge Frau genervt und vollkommen übermüdet von der Couch erhob, die Tropfen nun aktiv von ihrer Haut mittels Wegwischens entfernte und die Holzdecke im Blick ihrer Aufmerksamkeit geriet.
      „Dachgeschosswohnungen…“, nuschelte die rothaarige Frau und seufzte kurz nach ihrem Aufstehen von der Couch. Ihr erster Weg führte sie in den kleinen Abstellraum ihrer Wohnung, wo sie kurzerhand einen Eimer hervorholte und an die Stelle platzierte, wo sie vor weniger Zeit noch lag. Langsam und gemächlich fiel ein Tropfen nach dem anderen in den kleinen weißen Eimer und hinterließen immer wieder ein Geräusch, welches in der Wohnung hallte. Evie streckte sich nachdem sie dieses Problem „behoben“ hatte und begab sich zum großen Fenster der Wohnstube, welches sie schlussendlich öffnete, sich eine Zigarette und das Feuerzeug von dem kleinen Tisch gleich neben dem Fenster schnappte und sie halb verträumt und rauchend aus dem Fenster sah. Die Stadt erstreckte sich vor ihr und ehe sie sich versah, hatte sie mit einigen kräftigen Zügen die Zigarette aufgebraucht.
      Nach der kleinen Raucherpause begab sie sich ins Bad, machte sich dort fertig und in dem Moment als sie ihre Haare gerade zu einem Zopf binden wollte, hörte sie Schritte, die direkt ins Bad führten und eine Person, die schließlich die Tür öffneten. „Du bist aber früh wach.“ Die Stimme ihrer jüngeren Schwester, gefolgt von einem langen Gähnen, ertönten hinter ihr. Im Spiegel konnte Evie die ebenso verschlafene Gestalt ihrer Schwester im Türrahmen entdecken und ließ ihre Haare offen auf ihre Schultern zurückfallen ehe sie sich umdrehte. „Gewöhn dich nicht dran. Glaub mir, ich würde momentan auch lieber weiterschlafen, aber deine tolle Wohnung wollte mich noch einmal daran erinnern wie gut sich doch Regen, eine Dachgeschosswohnung und eine Holzdecke vertragen. Aber gut…eine praktische Sache hat dieses frühe Aufstehen schon: ich kann früher zum Haus unseres Großonkels. Warum auch immer ich dafür ausgesucht wurde. Er wusste doch, dass du unmittelbar in der Nähe wohnst und warum ausgerechnet das mittelste Kind?“ Evie rundete ihren halben Monolog mit einem abschließenden Seufzen ab. Ihre Schwester trat näher an sie heran und nahm Evie die Bürste und das Haarband ab, um selber Hand an die roten Haare von Evie anzusetzen. „Irgendetwas muss er sich dabei doch schon gedacht haben. Sieh einfach das Positive. Vielleicht findest du ja etwas interessantes oder entdeckst einen kleinen Schatz.“, Evies Schwester kicherte kurz und brachte ihre Haare in Form. „So fertig.“ Stolz stemmte sie ihre Arme in ihre Hüfte und begutachtete ihr Werk. „Sieht nicht schlecht aus, danke Schwesterlein. Ich würde mich dann jetzt auch erstmal losmachen.“
      Evelyn schnappte sich ihre Tasche, in der alles wichtige verstaut war, verabschiedete sich von ihrer kleinen Schwester und begab sich unverzüglich zu ihrem kleinen aber feinen Auto.
    • Hopper fuhr durch den leichten Nieselregen auf der Straßen war um der Uhrzeit nur wenig Verkehr gewesen kurz vor der der Stadt bog er einer neu angelegten Straße ein die tief in den Wald führte.
      Nun er schien das Ziel seiner fahrt den er wurde auch erwartet von einem Park Mitarbeiter er befand sich im Historischen Park von Old Arkham der ersten Siedlung als die Stadt von Auswanderer aus dem dem 17 Jahrhundert aus England kamen und sich hier niederließen. Er schaltete den Wagen und stieg aus und begrüßte den Parkwächter.


      "Ey Jim, ich habe von Flo gehört etwas stimmte nicht und ich sollte es mir mal ansehen." sagte er nachdem er ihn die Hand reichte nach einer kurzen Gespräch bat er ihn das gesehen zu zeigen. Sie schritten durch den Eingang der Parkanlage und nach einigen Schritten waren sie auch im Umzäumten Gebiet von Old Arkham viele der Gebäude waren restauriert worden. Jedes Jahr von Anfangs Sommer bis Ende Herbst war hier ein reger Besucheransturm von Touristen.


      "Bin mal auf dieses Jahr gespannt, ob ihr den Besucherrekord knackt also wo ist dass....." meinte er beiläufig und brach ab, als er die Kirche sah diese war total verschmiert mit fremdartigen Symbolen. Jim zeigte ihn noch das innere der Kirche.


      "Also sie haben ganz sauber das Schloss geknackt das sehe ich schon weiten. Aber, es wurde nichts geklaut eher wurde der Raum genutzt für.....oh Gott." meinte er und sah wie der Kirchenaltar verunstaltet wurde ebenfalls mit Runen und Schriftzeichen und auf ihn aufgebahrt einige Tiere die geopfert und des Blut in Schalen gesammelt worden ebenso die Organe wurden ihnen entnommen.


      "Das ist nicht mal annähernd ein Streich von Studenten bzw. Jugendlichen haben die Kameras nichts aufgenommen. Das erinnert mich an einer Schwarzen Messe aber das sind keine typischen Symbole dafür?" " erklärte Hopper und wendete sich zu Jim. Er sollte im Departement anrufen und Flo sagen das er Unterstützung brauchte und das man die Kamera mitbringen sollte.


      "Ich werde das hier absperren." meinte er und begann sich Notizen vom Tatort zu machen während er auf seine Mitarbeiter wartete hatte er mit seinem Smartphone sich neben Fotos auch einige Memos auf.
    • Evie genoss die Fahrt in ihrem Auto sehr. Nicht nur konnte sie die Zeit für sich allein nutzen, nein, sie konnte sogar ihre Lieblingsmusik hören, die viele als „nicht-ertragbar“ einstuften. Die junge Frau klopfte im Takt der Musik mit ihrem Zeigefinger gegen das Lenkrad und nuschelte leise den Text mit während sie sich auf die Straße konzentrierte. Ihr Großonkel lebte am äußerten Rand der Stadt und war von der Wohnung ihrer Schwester aus gesehen doch ein gutes Stück weit weg. Das Regen, welches zuvor ein störender Faktor für Evie war, verwandelte sich zu einem Aspekt des Wetters, welches sie gar nicht mehr erst wahrnahm.
      Einige Zeit später erreichte sie das Haus ihres Großonkels, welches von außen sehr alt, aber keineswegs heruntergekommen aussah. Evie pfiff kurz und bestaunte das Gebäude. „Also der Alte hätte uns zu seinen Lebtagen ruhig mal hierher einladen können.“ Voller Neugierde erfüllt, nahm die junge Rothaarige den Schlüssel des Hauses aus ihrer Tasche, schob diesen in das Schloss der Haustür und öffnete wie ein kleines Kind beide Seiten der Tür in einem Ruck. Wie in einem Film stand Evie im Eingang des Hauses, ihre Hände noch an die Seiten der Türen gelehnt und begutachtete das Gebäude von innen. Von außen kam, so spärlich wie es auch durch die dicken Regenwolken nicht anders zu erwarten war, Licht. Vor Evie erstreckte sich auf den Boden und Wänden ein Spiel aus Schatten und Licht und ihre Augen suchten intuitiv nach einem Lichtschalter oder ähnlichem. Die ersten Schritte in dem Haus, welches primär aus Holzelementen bestand, bedrückten sie ein wenig und ließen Neugierde und Begeisterung in den Hintergrund sinken, schließlich war sie gerade dabei das Haus eines Toten, einer Person, die nie wieder zurückkehren würde und der genau hier seine Spuren über Jahrzehnte hinterlassen hat, zu betreten. Evie schluckte, faltete, trotz der Tatsache, dass sie nicht gläubig oder religiös war, ihre Hände zusammen und sprach in ihrem Kopf einige Worte zu ihrem Großonkel, entschuldigte sich für ihr Eindringen und wünschte ihm, dass sein Tod kein schmerzhafter war. Kurz darauf schluckte Evie erneut, tastete sich voran und entdeckte schließlich einen Lichtschalter unmittelbar neben der Tür. Nachdem sie ihn betätigt hatte, schloss sie die große Tür hinter sich und ging in die einzelnen Räume hinein. Alle Räume waren voll möbliert, nichts schien entwendet worden zu sein. Das Wohnzimmer, die Bäder, die Küche, das Gästezimmer, das Schlafzimmer und der Keller enthielten nichts weiter Interessantes. Es gab viele Dinge, die man sicher noch hätte verkaufen können, jedoch nichts von Wert oder etwas, was ihre Aufmerksamkeit weiter erregte. Ihr letzter Gang führte sie in das Büro ihres Onkels. Auch dort wirkte es zunächst als gäbe es nichts Wichtiges zu sehen, ehe ihr durchwühlte und unordentlich verteilte Dokumente auf dem Schreibtisch und in einem der Regale auffielen. Im Vergleich zum Rest des Hauses passte diese Unordnung nicht ins Bild und Evie wurde neugierig.
    • "Mrs. Evelyn Anderson..." sprach eine Stimme die aus einen der Nebenräumen kam und es trat ein Mann in seinen 50zigern auf ihr zu in einen maßgeschneiderten Anzug samt Krawatte und mit einer Aktentaschen zu.

      "Mein Name ist John Jay Sheridan wir hatten Telefoniert mit einander ich bin der Anwalt ihres Großonkels und der Verwalter des Testaments nochmals mein Herzlichen Beileid und Entschuldigen Sie, ich kam gerade aus dem Garten. Ich musste noch was mit dem Hausverwalter Carter bereden der kümmert sich gerade um dem Garten und die kleinen Reparaturen am Haus." sagte er und führte sie auf die Veranda des Hauses, wo man das kleinen Garten erblickte.

      "Ich schlage vor wir machen einen kleinen Rundgang und begeben wir uns ins Wohnzimmer." meinte Sheridan. Nach dem Rundgang setzten sie sich ins Wohnzimmer und Sheridan öffnete seinen Aktenkoffer und holte eine Papiere hervor.

      "Soviel ich weiß wollte er das sein Haus und seine Sammlung bzw. seine Arbeiten weiterhin im Familienbesitz bleiben es ist auch komplett abbezahlt das Haus und Grundstück. Er hat keine nennenswerten Schulden hinterlassen, wenn ich mir so das Vermögen ansehe sind das fast 750.000 $ reines Bank Barvermögen was er in den Jahren angespart hat und durch seine Arbeiten bekommt er Monatlich Tantiemen ausgezahlt für seine Bücher die er geschrieben hat davon hat er gelebt zusätzlich zu seiner Pension als Universitätsprofessor. Die Tantiemen hat er auf sie und ihre Geschwister überschrieben die dann Monatlich ausgezahlt werden." klärte Sheridan sie auf und zeigte die Unterlagen.

      "Nur muss man noch den gesamten Nachlass ordnen und da kämen sie ins Spiel das ist Sache von Angehörigen ich bin nur was Juristische
      Zuständig." meinte er und gab ihr die Schlüssel vom Haus sowie eine Vollmacht.

      "Ich würde Vorschlagen sie quartieren sich erstmals und schauen sich um und ich glaube der Hausverwalter wird ihnen helfen."
    • Gerade als sich Evelyn die Unterlagen genauer anschauen wollte, ertönte eine Stimme hinter ihr und sie erschrak fürchterlich. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken und intuitiv griff sie in ihre Tasche, umklammerte den Elektroschocker fest und drehte sich genauso schnell um, damit sie der Person, um genauer zu sein einen Mann, Angesicht zu Angesicht begegnen konnte. Nachdem sie die Person musterte und diese sich vorstellte, lockerte sie ihren Griff und ihre angespannte Haltung ließ minimal nach. Sie begrüßte den Anwalt, hörte ihm aufmerksam zu, ließ sich auf die Veranda und dann durch das Haus, welches sie bereits auf eigene Faust durchsucht hatte, führen.
      Das Ende der kleinen House-Tour stellte das Wohnzimmer dar, indem sich Evie mehr als nur unwohl fühlte. Dennoch hörte die Rothaarige aufmerksam zu und konnte ihren Ohren nicht glauben. Sie zog eine ihrer Augenbrauen nach oben, schüttelte leicht den Kopf und wiederholte den reinen Wortlaut der Summe, sowie die mentale Darstellung der Zahl, in ihrem Kopf. Die junge Frau hatte zwar mit eine Menge Geld gerechnet, vor allen nachdem sie das Grundstück samt Haus gesehen hatte, jedoch zusätzlich noch ein solcher Betrag. Immer wieder nickte Evelyn und zeigte dem werten Herrn somit das sie die Situation und ihre Aufgabe verstand.
      „Vielen Dank für Ihre Mühen und ihre Arbeit.“, gab sie kurz und knapp von sich, nahm das Dokument und den Schlüssel entgegen und sah sich mit ihren Augen weiter in den Räumen um. Beim genaueren Hinschauen entdeckte sie an einigen Stellen unauffällige auffällige Dinge. So stellten leichte Abnutzungsspuren auf dem Boden vor dem Regal solche unauffälligen, aber dennoch auffälligen Dinge dar. Evelyn überlegte gedankenverloren, ob es vielleicht einen Grund gab und wurde umso neugieriger, wenn es um die Durchsicht der Dokumente ging. Vielleicht war es einfach ein Hirngespinst, vielleicht war es aber auch eine Spur zu etwas Interessantem. Und mit etwas Glück könnte man selbst diese Familiengeschichte zu einer lesenswerten Story verpacken und sie der Öffentlichkeit darstellen. Der nächste Gedanke von Evelyn drehte sich nicht mehr um das Hirngespinst einer genialen Story, sondern um das Geld. In der Theorie hätte sie schon ausgesorgt, sofern sie investieren würde, doch der Gedanke daran den Journalismus aufzugeben und friedlich zu leben auf einem Erbe, bereiteten ihr Unbehagen.
      Zurück in der Realität angekommen, realisierte sie, dass sie noch mitten im Gespräch war.
      „Befindet sich der Hausverwalter denn noch im Garten oder wo kann ich Ihn ansonsten auffinden?“, fragte Evelyn nun und schenkte dem Anwalt ein sanftes Lächeln, welches ihre Unaufmerksamkeit, sofern sie denn aufgefallen ist, überdecken sollte.
    • "Mr Carter wohnt im Gartenhaus was eigentlich für Gäste bestimmt ist es liegt bei ihnen,ob sie dass Mietverhältnis beenden, wenn sie seine Dienste nicht mehr benötigen wird." erklärte Sheridan. Er reichte ihr seine Vistenkarte mit Büro und Handynummer falls sie noch Fragen oder Hilfe benötigen.
      Dann verließ er das Haus und nach einigen kam Carter herein und stellte sich vor.

      Währenddessen in Arkham hatte man die Spuren gesichert und alles Fotografiert und dokumentiert und man gab den Tatort wieder frei.

      "Jim ihr gönnt jetzt aufräumen wir haben alles hier getan was wir konnten und wir werden noch Kamera aufnahmen überspielen vielleich finden wir da den ein oder anderen Hinweis. Ich kann dir nichts versprechen." erklärte er und reichte ihn die Hand und machte sich zusammen mit seinen Deputys auf dem Weg ins Department.
      Dort sahen sich alles an und gingen einige Hinweise nach nur diese Schriftzeichen konnte sich keiner Erklären es gehörte nicht zu den gängigen Sekten.
      Des machte er einen kleinen Abstecher an die Universität und zeigte einen der Uni Professoren der konnte sich auch nicht die Schriftzeichen erklären, aber wurde sich noch bei ihm melden falls er was finden würde.
    • „Ich verstehe. Vielen Dank.“, bedankte sich Evelyn und nahm die Visitenkarte mit einem freundlichen Lächeln entgegen. Sie begleitete Herrn Sheridan mit nach draußen und verabschiedete sich dort. Nach einigen Minuten lernte Evie auch den Hausverwalter kennen. Jener Herr war sehr freundlich, erklärte Evie noch einige Dinge zum Haus und Garten und begutachtete kurz darauf die bereits angesprochenen Reparaturmaßnahmen. Evie hingegen begab sich zunächst in die Wohnstube zurück, um das Regel zu untersuchen. Sie betrachtete zunächst das Regal, ob sich dahinter etwas befand, warum es denn augenscheinlich öfter einmal verschoben wurde, und schlussendlich die Bücher und Elemente im Regal. Nichts ließ auf irgendetwas Interessantes schließen und Evie gab schlussendlich auf das Regal zu untersuchen. Sie seufzte lautstark, schmollte ein wenig und ließ sich in einen großen blauen Sessel unmittelbar in der Nähe des Regales fallen. „Was hab ich auch großartig erwartet…ein verstecktes Zimmer? Ha. Da ist die Phantasie mal wieder mit mir durchgebrannt.“ Evie gab ein schlecht geschauspielertes Lachen von sich, legte ihren Kopf in den Nacken und schaute die Holzdecke an. „Genauso wie heute Morgen…“, nuschelte sie und wollte gerade ihren Blick wieder nach vorne richten, ehe ihr etwas auffiel. Es waren kleine Markierungen an der Decke zu sehen, so unscheinbar und klein, sodass Evie nicht sagen konnte, was diese Markierungen denn bedeuten oder darstellen sollten. Eins war ihr jedoch sicher-das Zimmer, dass diese Decke als Boden besaß war das Büro ihres Großonkels. Aus diesem Grund, und selbstverständlich auch wegen den verstreuten Dokumenten und ihren Pflichten als Nachlassverwalterin, stieg sie noch einmal die Treppen hinauf zu der unscheinbaren Tür hinter der sich das Büro versteckte. Evie schlich vorsichtig hinein und kam sich selber dabei wie ein Dieb vor, obwohl das Gebäude samt Grundstück nun im Besitz ihrer Familie war. Dennoch war es ihr nicht geheuer hier einfach wie ein Bewohner des Hauses umher zu laufen.
      „Wollen wir mal sehen“ Mit diesen Worten begann sie die Dokumente genauer zu betrachten und entdeckte auf einigen Zetteln seltsame Symbole, die mit dem Inhalt der Blätter, sprich alte Vorlesungen ihres Großonkels, nichts im Geringsten zu tun hatten. „Mh…vielleicht hatte er einfach gekritzelt?“ Evelyn setzte sich auf den großen und durchaus bequemen Bürostuhl und legte die Blätter, die Symbole aufwiesen, nebeneinander. Sie konnte nichts Genaueres entdecken, nur dass die Symbole scheinbar wie eine Art Puzzle aufgebaut waren. „Der Alte schien echt viel Zeit zu haben, wenn er sich sowas überlegen konnte.“, schmunzelte die junge Frau und versuchte das Puzzle zusammen zu setzen, was erstaunlicherweise gar nicht so einfach funktionierte wie sie es sich vorgestellt hatte. „Vielleicht sollte ich einfach mal in der Uni nachfragen, wo mein Großonkel gearbeitet hat. Eventuell ist das ja so ein Tick von denen.“
      Evelyn sammelte die Blätter zusammen und begab sich dann zum unordentlichen Bücherschrank. Dort fand sie neben den Thematiken, die passend zu den Unterlagen auf dem Schreibtisch waren, auch Bücher und Dokumente über Symbole, die zwar so ähnlich waren wie die auf den Blättern, jedoch durchaus enorme Unterschiede aufwiesen, alten Kulturen und Zivilisationen, Kulte und ähnliches. Das Interessante dabei war, dass einige Seiten raus gerissen oder vollkommen unleserlich zurückgelassen wurden und die Bücher sich primär um eine gewisse Thematik drehten. „Schon seltsam. Warum sollte mein Großonkel so etwas mit seinem eigenen Besitz tun?“ Evelyn schoss die Idee in den Kopf, dass ihr Großonkel vielleicht etwas verheimlichen wollte.
    • Nach einigen Tagen bekam Hop einen Anruf vom Professeor Langley der an der Miskatonic Universität im Bereich für Antike Geschichte eine Professor inne hatte.

      "Also sind die Schriftzeichen keiner gängigen Sprache zu zuordnen....okay...danke für ihre Unterstützung." sagte Hop und wollte gerade auflegen als Langley noch einlenkte. Er nahm sich einen Stift und Papier und schrieb sich einen Namen auf.

      "Professor Gammel Angell und er ist Experte für Semitische Sprachen und er lebt in Provedence gut habe ich notiert die Adresse werde ich schon rausbekommen....Danke." sprach Hop und legte auf und trank was von seinem Kaffee und wendete sich nun seinem Laptop und ging in das Nationale Personenregister. Dort tippte er die Daten ein die er hatte ein und bekam eine Adresse sowie eine Telefonnummer. Auch googlte er nach den Arbeiten von Angells.
      Dann nahm er dass Telefon zur Hand und rief die Telefonnummer an.
    • An diesem Tag betrachtete Evelyn noch einige Stunden die Dokumente ihres Großonkels, sortierte diese und nahm vor allen die auffälligeren Notizen und Dokumente mit sich in die Wohnung ihrer Schwester. Die Arbeit war noch lange nicht getan und der jungen Dame war bewusst, dass dies erst einmal nur die Spitze des Eisberges darstellen würde.
      Einige Tage später, nachdem Evelyn sowohl den größten Teil der Dokumente durchgesehen als auch einiges von ihrer eigenen Arbeit erledigt hatte, machte sie sich erneut auf zum Haus ihres Großonkels. Mit den Dokumenten konnte sie zum Teil nichts weiter anfangen und erhoffte sich, dass sie dazu noch mehr im Haus ihres Großonkels finden würde. Evie begrüßte freundlich den Hausverwalter Carter, bedankte sich für seine Mühen und für die Pflege am und im Haus und machte sich kurz darauf auf in das Büro. Dort erledigte Evelyn zunächst allgemeinere Tätigkeiten, was das Erbe und vor allen auch das Abmelden ihres Großonkels bei Behörden und ähnliches anging.
      Seufzend ließ die 27-Jährige ihren Kopf auf den Schreibtisch fallen, nachdem sie etliche Anrufe mit dem Haustelefon ihres verstorbenen Großonkels erledigt hatte. „Wenn er noch am Leben wäre, würde ich ihn schlagen für den gigantischen Aufwand, den er mir alleine aufgebrummt hat.“, nuschelte sie in den Tisch hinein und hob ihren Kopf leicht an als das Telefon neben ihr begann Geräusche und einen schrecklichen Klingelton von sich zu geben. Evelyn war sich unsicher, ob sie abheben sollte, immerhin könnte es ein Anruf für ihren Großonkel sein ohne dass die Person wüsste, dass er tot war. Einen Moment später realisierte Evie jedoch, dass dies genau ihre Aufgabe war: annehmen, um der Person die traurige Nachricht des Ablebens ihres Großonkels mitzuteilen. Die junge Frau fühlte sich unwohl dabei, jedoch riss sie sich zusammen und nahm am Ende den Anruf entgegen. „Ähm…guten Tag. Anderson am Apparat.“
    • "Schönen Guten Tag mein Name ist Michael T. Hopper ich bin der Polizeichef von Arkham ist das nicht der Anschluss von Professor Gammel Angell?" fragte er und wartet einen Moment.

      "Ich habe die Nummer von einem Professor Kollgene von der Arkham Miskatonic Universität aber es scheint mir als sei die Aktuelle Anschrift nicht up to date." meinte er und besah sich die Notizen die er gemacht hatte, von den Tatort.
    • Evelyn horchte auf, als der Mann am anderen Ende der Leitung meinte, er sei der Polizeichef von Arkham. Die junge Dame brauchte einige Momente, um sich zu fangen und die Gedanken in ihrem Kopf zu ordnen. Die größte Frage in ihrem Kopf beschäftigte sich jedoch damit, weshalb ein Polizeichef bei ihrem Großonkel versuchte anzurufen und was er denn von diesem benötigte beziehungsweise benötigt hätte. Evie malte sich verschiedene Szenarien aus.
      „So gesehen sind Sie bei der Nummer schon richtig.“, gab die junge Dame zu und kratzte sich am Kopf während sie sich mit dem Schreibtischstuhl in die Richtung des Fensters drehte. „Professor Gammel Angell ist mein Großonkel, der leider vor kurzem verstorben ist.“ Ich legte eine kurze Pause ein, atmete durch und versuchte somit dieses bedrückende Gefühl in mir herunterzuspielen. „Aus diesem Grund bin ich momentan in seinem Haus und kümmere mich um wichtige Angelegenheiten. Ich weiß, ich bin nicht mein Großonkel, aber benötigen Sie etwas bestimmtes? Vielleicht kann ich Ihnen dennoch irgendwie helfen.“
    • "Mein Beileid das wusste ich nicht." er machte eine kurze Pause und atmete einmal tief durch.

      "Es geht darum wir haben in Arkham einige Schriftzeichen gefunden die man keiner der gängigen Sprachen zuordnen kann und jetzt hatte mich ein Kollege des Professeor von der Miskantonic Universität empfohlen das ich mich an ihren verschiedenen Onkel zu wenden sollte das dieser in Fachkreisen der Experte schlecht hin war." erklärte Hopper und nahm sich die Schriftzüge die abfotografiert hatte noch mal an.

      "Ich weiss mir keinen Rat ich hoffte das es vielleicht ein Buch gibt wo man diese Schriftzeichen deuten kann."
    • Evie horchte auf als der Polizeichef von Schriftzeichen sprach. „Schriftzeichen, die keiner bekannten Sprache zugeordnet werden können?“, murmelte die junge Dame und stand augenblicklich vom Bürostuhl auf, um an das Bücherregal zu gehen. „Einen Moment bitte. Ich habe zwar noch nicht direkt ein Buch dazu gefunden, aber etliche Dokumente, wo Schriftzeichen abgebildet werden, die ich bisher noch nie gesehen habe.“ Neugierig und fast schon ein wenig euphorisch, klemmte Evelyn das Telefon zwischen ihre Schulter und ihrem Ohr und kramte währenddessen durch die gesichteten Dokumente, um eventuelle Erläuterungen zu den Symbolen zu finden. „Ich weiß ja nicht, ob das im Bereich des Möglichen liegt, aber Sie können sicher auch herkommen und sich selbst ein Bild von den Schriftzeichen und den Dokumenten machen. Ich denke jedenfalls, dass das die einfachste Variante wäre.“ Die junge Frau schwelgte bereits in Gedanken an eine Exklusiv-Story im Rahmen von irgendwelchen Ermittlungen der Polizei, die mysteriöser schienen, als sie eigentlich sollten. Grinsend hockte Evie vor dem Regal und vergaß den Fakt, dass ihr das nur möglich war aufgrund ihres toten Großonkels. Erst als sie sich diese Tatsache in den Kopf gerufen hatte, löste sich ihr Grinsen und ein schlechtes Gewissen kam in ihr auf.
    • "Das wird kein Problem sein" sagte er Hopper und sah kurz auf die Uhr.

      "Ich bin dann Morgen um 10.00 Uhr bei ihnen Adresse habe ich ja also dann bis Morgen und ich Danke ihnen schon mal für ihre Hilfe." sagte er und legte auf und zündete sich eine Zigarette an.

      Was sie und er nicht gewusst hatte das Carter alles mit angehört hatte und er nun die Anweisung hatte diese beiden Schnüffler auszuschalten des schlich er sich an und drückte Evelyn ein Tuch mit Chloroform auf Mund und Nase und umfasste sie so das sie sich kaum wehren konnte. Erst als sie bewusstlos war würde er sie loslassen.

      "Ihr schnüffelte zu viel rum genauso wie ihr Onkel und dieser Polizist aus Arkham." flüsterte er Evelyn ins Ohr während das Chloroform seine Wirkung tat.
    • Die junge Frau betrachtete eines der Dokumente genauer, als sie sich von dem Mann am anderen Ende der Leitung verabschiedete und ihm versicherte, dass sie gerne bereit war beim Fall helfen zu können. Ehe sich Evelyn versah und sich umdrehen konnte als sie Schritte hörte, war es auch schon vorbei. Ihre Sicht färbte sich innerhalb kürzester Zeit schwarz und sie verlor das Bewusstsein ehe sie merkte, was überhaupt los war. Das Papier, welches sie zuvor hochgehoben hatte, fiel zusammen mit dem Haustelefon ihres verstorbenen Großonkels zu Boden. Evelyn, die kurz darauf losgelassen wurde, folgte den zwei Objekten und konnte nur dumpf eine Stimme vernehmen, die sie jedoch in diesem Moment weder verstehen noch zuordnen konnte. Alles war schwarz und glich einem Traum.

      Es dauerte eine ganze Weile bis die junge Frau wieder aus der chemisch hervorgerufenen Bewusstlosigkeit erwachte. Ihre Augen, ihre Glieder und somit ihr gesamter Körper fühlte sich schwer und taub an. Die Umgebung war komplett schwarz und Bewegen konnte sie sich auch nicht. Der Versuch den Mund zu öffnen schlug fehl. Sie war wie gelähmt.
    • "Tut mir leid für die unannehmlichkeit, aber das Chloroform wird bald seine wirkung verlieren und sie werden ihren Körper bald wieder bewegen können." sagte Carter der sich über ihr gebeugt hatte.

      "Wie ihr Onkel haben sie zu viel über uns Erfahren oder werden noch was über uns herausfinden. Auch dieser Polizist aus Arkham ist uns auch schon ein Dorn im Auge. Eigentlich beruhen wir uns nur auf einschüchterungen nur in äußert dringenen Fälle greifen wir zu solchen Mitteln." meinte er und richtete Evelyn auf und begann ihr die Hände auf dem Rücken zu Fesseln mit einer Rolle silberen Isolierband.

      "Unseren Kult gibt es schon seit der grauen Vorzeit zu den Zeiten des Hyborischen Zeitalter was ja viele als eine literaische Erfindung von Robert E. Howard und unsere Gottheit Cthulhu von H.P. Lovecraft hatte ja nur motive hervorgebracht." sagte er während er ihren Oberkörper mit dem Klebeband umwickelte.

      "Wir haben sie gewähren lassen so hatte wir wenigsten unsere Ruhe." meinte er während er ihr die Füße und Beine zusammenband.

      "Ihr Onkel ein wahrlich ein Inteligenter Mann und wahrlich ein Experte im Bereich der semetischen Sprachen hat unseren Code geknackt mit den wir seit Jahrhunderten untereinander Kommunizierten und dadurch konnte er unsere Geschichte zurückverfolgen. Er kam uns zu gefährlich nah....leider ich war dagegen ihm ein Haar zu krümmen ich konnte es lange hinauszögern aber....den Rest wissen sie ja selbst." meinte er und sah zu ihr herab.

      "Alles begann mit diesem Baserelief von diesen Wilcox, dass war Anstoss dann nach und nach kamen die anderen Sachen hinzu die ihr Onkel herausgefunden hat. Ich hatte immer ein wachsames Auge darauf gehabt doch den obersten des Rates war es zu gefährlich gewesen.Ich habe ihnen geraten der Natur ihren freien laufen zu die Zeit hätte das nötige getan, aber man wollte nichts dem Zufall überlassen. Deshalb, habe ich seine Medikamente gegen Placebos ausgetauscht die nur einen minimalen Wirkstoffspiegel hatte und der beauftrage Überfall tat sein nötiges um sein Herz den nötigen Schreck zu verpassen. " erklärte er in aller Seelenruhe.

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