Lost on a deadly island (Raikiri & Uki)

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    • Lost on a deadly island (Raikiri & Uki)

      Steckbriefe

      @Raikiri

      Ellen

      Eigentlich hätte Ellen gar nicht hier sein sollen auf dem Schiff. Ihre Schwester und ihr Schwager hatten sich diese Reise eigentlich gegenseitig zum Hochzeitstag geschenkt gehabt, doch leider war es anders gekommen, da ihr Neffe ins Krankenhaus gemusst hatte. Ellen seufzte als sie an der Reling stand und daran dachte. Die Hochzeit damals und wie man sich über sie lustig gemacht hatte, dass sie sicher nie einen abbekommen würde. Damals war sie auch noch wesentlich wilder gewesen, kein Wunder war sie doch damals noch nicht mal 20 gewesen. Und nun hatte sie doch den perfekten Mann, auch wenn sie nie gedacht hätte ihn ausgerechnet in einem FBI-Futzi zu finden. Ihre Lippen bogen sich leicht nach oben zu einem Grinsen und sie sah zur Seite. So hatten sie und Norman immerhin einen Urlaub zwischen all dem Stress mit ihren Jobs und der Planung einer Hochzeit. Wenn es nach ihr gegangen wäre, dann hätte ihr auch eine kleine Feier, schlicht und in ihrem Garten mit wenigen Menschen, gereicht, doch ihre Familie hatte andere Pläne. „Man feierte so etwas immer groß, immerhin passiert es nicht alle Tage.“, kam ihr die Aussage ihres Vaters in den Kopf und dabei war er am Anfang nicht mal begeistert gewesen von Norman. Bei diesem Gedanken entwich ihr ein leises Kichern, dass die Stille zwischen ihnen unterbrach.
      Es hätte ein so schöner Moment sein können, doch sogleich wich Ellens lächeln. Fast zeitgleich mit ihrem Kichern war ein lautes Geräusch unter und aus dem Inneren des Schiffes zu hören gewesen. Es hatte fast wie eine Explosion geklungen nur leiser und gedämpfter. Ellen sah zu Norman und schon im nächsten Augenblick machte das Schiff einen Hüpfer und man hörte Knarren und knacken von Holz, eine Sirene ging an und scheinbar blieb ihnen nicht viel Zeit…

      Nate

      „Endlich Feierabend“, meinte Nate zu sich selbst als er sich nach draußen begab und die Fliege, die eben noch seinen Hals geziert hatte, in die Hand nahm. Er war ja eigentlich kein Freund von solchen Klamotten, aber immerhin hatte er eine Gratis-Kreuzfahrt gewonnen nachdem er für einen Bekannten hier eingesprungen war. Nur wie erwähnt: Die Klamotten und der lange Verzicht aufs Rauchen waren ein Nachteil. So war der Langhaarige nun froh, dass er sich draußen den Wind um die Nase streichen lassen konnte und unter dem wirklich hübschen Sternenhimmel eine rauchen konnte. Er kramte seine Schachtel raus und nachdem eine Kippe den Weg in seinen Mundwinkel geschafft hatte und erglühte zog er den Rauch ein. Eines seiner Laster. Kein Gutes und doch störte es ihn nicht. Auch wenn er sich eigentlich auf den Himmel gefreut hatte, so hatte er nun grade mehr Lust auf eine andere Lieblingsbeschäftigung von sich: Menschen beobachten. Sein Blick glitt über die Menschen, die mit ihm an Deck standen und er schmunzelte. Man erkannte sogleich wer sich kannte und wer nicht und noch besser: Geliebte und Betrüger. So wie der fette Kerl ihm gegenüber, der eine viel zu junge Frau bei sich hatte, die wohl in einen Farbtopf gefallen war. Aber immerhin, und so wusste er schon nach so kurzer Zeit auf dem Schiff, gaben solche Leute gutes Trinkgeld. Erneut zog er tief ein und sah zum Himmel hoch als ein Lärm ihn aus den Gedanken riss und das Schiff einen Ruck machte. Seine Kippe fiel zu Boden und Nate versuchte sie noch aufzufangen, wodurch er das Gleichgewicht verlor und hinfiel. Nun auf dem Boden hockend ertönte ein Notsignal und um ihn herum brach reines Chaos aus. Der junge Mann brauchte noch etwas bis er dies begriff und nur noch schnell seine Beine in die Hand nahm.

      Am nächsten Morgen…

      Ellen

      Dieses Geräusch der Wellen war so vertraut und dennoch schien es irgendwie nicht hier hinzugehören, zumindest schien ihr Kopf dieses Signal zu senden. Auch tat er höllisch weh und ihre Augenlieder waren so schwer, dass sie am liebsten noch liegenbleiben wollte. Immer wieder versuchte sie diese zu öffnen, aber sie fielen gleich wieder zu, auch wenn eine innere Stimme in ihr meinte, dass es an der Zeit war aufzustehen und sie nicht liegenbleiben konnte. Langsam wurde sie klarer im Kopf und ihr kam wieder in den Sinn was in der Nacht passiert war. Wenn auch noch immer etwas benommen setzte schossen ihre Augen auf und sie setzte sich auf. Keine gute Idee, denn es war zu schnell gewesen. Ihr Kopf und ihr Magen drehten sich und sie musste sich die Hand vor den Mund halten, während die Andere zum Kopf ging. Es war klebrig und noch ohne ihre Finger anzusehen wusste sie, dass es Blut war. Sie hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen, doch es half alles nichts. „Norman?“ Ihre Stimme kam leiser als erwartet raus und klang so schwach, doch sogleich versuchte sie sich zu erheben. Sie musste ihn finden, wenn er nicht auch schon auf der Suche nach ihr war. Trotz Kopfschmerzen fing sie an die Umgebung wahrzunehmen und zu analysieren. Es war eine Insel, scheinbar, und sehr warm war es. Unter ihren Füßen war heller Sand, doch bald schon konnte sie eine Waldgrenze erkennen und auch sah sie im der Mitte der Insel Felsen. Es schien aber kein Haus hier zu sein, zumindest soweit sie es sagen konnte. „Norman!“, rief sie und sah sich nun am Strand genauer um. Sie war nicht die Einige und doch schienen auch einige der Körper um sie herum leblos zu sein. Scheinbar hatten es also nicht alle geschafft.

      Nate

      Der junge Musiker in Spe hatte es wohl besser weggesteckt, denn immerhin erinnerte er sich noch daran wie er zum Strand geschwommen war und dort danach dann zusammengebrochen. Nun, einige Stunden später, kam er wieder zu sich. Ihm tat jeder Knochen im Körper weh und doch musste er sich erheben. Aus der Ferne drang nun ein Rufen an sein Ohr, doch er wusste nicht was gerufen wurde, noch hatte er die Kraft zu antworten. „Fuck...“, kam es von ihm als er sich nun erhob und anfing nach weiteren Überlebenden zu suchen. Er war immerhin nicht alleine, außer er hätte sich die Stimme eingebildet und so sah er sich um.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Norman
      Norman war froh endlich mal mit seiner Frau einen entspannten Urlaub zu verbringen. Der ganze Stress beim FBI war langsam echt nicht mehr zu ertragen. Wenn er noch weiter hätte so ackern müssen, dann hätte er bald wegen einem Burnout nicht mehr arbeiten können. Doch die Hochzeitsplanung holte ihn auch etwas aus dem arbeitstrott heraus, was ihn auch glücklich stimmte. Norman schaute zu seiner Frau hinüber und ein entspanntes und glückliches Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Er fragte sich oft wie er diese Frau bloß verdient hätte. Sie war in seinen Augen einfach perfekt und ihre zukünftigen Kinder würden eine unvergleichbare Mutter bekommen. Doch er wurde jeh aus seinen Gedanken gerissen. Das Schiff schien für einen Moment in die Luft zu fliegen und schleuderte ihn durch den Gang. Er schlug mit dem Hinterkopf gegen eine der Türen und verlor das Bewusstsein.

      Logan
      Logan fühlte sich auf dieser Kreuzfahrt eher fehl am Platze, als glücklich. Eher wiederwillig hatte er dieses Geschenk von seinen Kumpels angenommen. Norman hatte diese Fahrt geschenkt bekommen, weil er abermals seine Kollegen davor bewahrt hatte drauf zu gehen. Sie suchten sich immer gerne Streit und Logan musste sie dann jedes Mal wieder aus der scheiße ziehen. Anderen gegenüber waren die immer die harte kerle und von nichts ab zu halten, aber bei ihrem Boss waren sie eher zarte Lämmer und heulsusen. Bei jeder Kleinigkeit kamen sie zu ihm und heulten sich an seiner Schulter aus. Er fand es immer lästig dich sie waren seine Kumpels und diesen half er auch bei jeder noch zu dummen Sache. An dem Abend wo sie ihm die Kreuzfahrt schenkten, hatten sie sogar für ihn gekocht und das gute Bier Kalt gestellt. Es sah fast so aus als würden sie ihn auf ein Date einladen. "Meine fresse sind das idioten" hallte in seinem Kopf herum, während er die Frauen die sich sonnten und im Pool räkelten. Doch dieser schöne Ausblick wurde von einem riesen Satz, den das Schiff ohne Vorwarnung machte, unterbrochen. Als das Schiff sich drehte, knallte er mit mehreren Menschen zusammen, die ihn dann Bewusstlos schlugen.

      Der nächste Morgen

      Norman
      Norman wachte an einem Strand auf. Sein Rücken und sein Kopf schmerzten höllisch. In seiner Schulter steckte ein Stück abgerissenes Metall. Die Wunde blutete zwar im Moment nicht mehr, aber wenn er dieses jetzt entfernen würde, dann würde die Wunde definitiv wieder anfangen zu Bluten, also lies er das Metall stecken. Ganz langsam richtete er sich auf und schaute sich um. Um in herum sah er mehrere Leichen, manche schwammen sogar noch im Wasser herum. Das erste was ihm bei diesem Anblick in den Kopf kam, war seine Frau. Er sah sie um ihn herum nicht liegen also musste sie irgentwo anders sein. Er machte sich auf den Weg mach ihr zu suchen. Norman ging am Strand entlang und rief in kurzen Abständen ihren Namen, in der Hoffnung sie würde ihm antworten. Und nach Stunden hörte er endlich die so erhofften Worte. Er hörte wie jemand seinen Namen in der Ferne rief und Tränen der Erlösung ranten seine Wangen runter.

      Logan
      Logan wachte mit einem Blauen Auge an einem ihm unbekannten Strand auf. Sein Auge war so sehr angeschwollen, daß er es kaum öffnen konnte, zum Glück war es noch nicht aufgeplatzt. Er stand noch etwas benommen auf und sah sich um. Ein paar Menschen Lagen noch am Strand herum, aber er wusste nicht ob diese noch am Leben waren, dies war ihm aber eigentlich auch egal. Ihm war jetzt wichtiger erstmal heraus zu finden wo er hier war und Dinge zu finden mit denen er sich helfen konnte. Er öffnete einige Koffer, die am Strand verteilt waren, mit Gewalt und durchsuchte sie nach nützlichen Gegenständen. Aber bis auf ein paar Snacks und etwas zu trinken, war nichts wirkliches dabei, was ihm helfen konnte. Er legte diese ganzen Sachen in einen Rucksack, den er ebenfalls am Ufer gefunden hatte und machte sich auf den Weg sich auf der Insel um zu sehen.


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