Ein Zwilling kommt selten allein [Shio & Yuna]

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    • Ein Zwilling kommt selten allein [Shio & Yuna]

      @Yuna-Takahashi
      *Vorstellung*

      Moto Akio

      Heute war wieder ein verdammt mieser Tag im Café und das nur weil die Gäste, die ich bedienen musste, ebenfalls keine gute Laune hatten. Das Wetter spielte in diesem Sommer kaum mit und heute war auch noch Montag. Alles lief perfekt...
      Doch auch wenn ich innerlich kaum Motivation fand, so musste ich meinen Job erledigen und ein Lächeln auf den Lippen tragen. "Hier ihr Kaffee, bitte."
      Dieses gefakte Lächeln nervt mich zwar ganz schön, aber ich musste mir neben dem Studium ja etwas verdienen und ich mochte diesen Coffee Shop sehr.
      Ich räumte die Tische ab und bediente die Leute am Tresen. Mein Blick fiel immer wieder auf die Uhr und es dauerte nicht lange bis ich Feierabend hatte.
      Die letzten Törtchen gingen über den Tresen und schon war der letzte Gast verschwunden.
      Ich atmete auf und ich konnte nicht glauben das ich diesen Montag überstanden habe. Ich wischte über die Tische und stellte die Hocker nach oben.
      Das restliche Gebäck nahm ich mit nach Hause, sodass ich und mein Bruder etwas zum Kaffee essen konnten.
      Ich schnappte mir meine Tasche und schloss den Coffee Shop hinter mir zu. "Morgen wieder."
      Ich war stolz darauf diesen kleinen Laden zu führen, dank unserer Eltern.
      Der Weg nach Hause war angenehm, denn die Sonne schaffte es noch hinter den Wolken rauszukommen.
      Unterwegs kaufte ich noch etwas ein und brachte meinem Bruder noch eine neue Ausgabe seiner Lieblingszeitschrift mit. Mir selbst nahm ich einen Comic mit und schon kam ich zu Hause an.
      Ein prüfender Blick in den Flur verriet mir das Mito noch nicht zu Hause war.
      Seufzend legte ich die Sachen ab und zog mir meine Schuhe aus.
      Ich nahm den Einkauf und verstaute ihn in der Küche. Als ich den Kühlschrank öffnete war ich froh das ich etwas mitgebracht hatte, denn er war leer. "Wie immer..", murmelte ich. Mito war ein echter Vielfraß, aber man sah es ihn nicht an. Doch er war auch faul und kümmerte sich so gar nicht um den Haushalt. Wie gut das er da mich an seiner Seite hat.
      Ich nahm mir einen Teil des Gebäckes und machte mir einen Kaffee und setzte mich aufs Sofa. Heute würde ich wieder in die eine Bar gehen um endlich meine Traumfrau zu finden.
      Jeden Abend verbrachte ich mittlerweile dort und das Glück war nicht auf meiner Seite. Doch heute war ich fest davon überzeugt das sie auftaucht. Schlimmer konnte der Montag ja nicht werden.
      Etwas am späten Nachmittag zog ich mich um und suchte mir etwas lässiges heraus.
      Ich schrieb meinem Bruder noch eine Nachricht auf Whats App.

      ´Hey. Hoffe dein Tag war besser wie meiner. Bin in der Bar falls was ist. Hab dir auch etwas von der Arbeit mitgebracht und noch etwas.
      Liegt alles auf dem Tisch. Bis später.´

      Dann schnappte ich mir meinen Schlüssel und lief los.
      Die Bar war nicht weit von uns untfernt und nachdem ich sie betrat setzte ich mich sofort an meinem Stammplatz direkt an die Bar.
      "Ein Bier bitte." Während mir das Bier frisch gezapft wurde schweifte ich meinen Blick durch die Bar. Mir wurde klar das um die Zeit ja kaum was los war und nur die selben Frauen da waren wie sonst auch. Genervt wittmete ich mich meinem Bier und trank einen Schluck davon.
    • Mit richtig guter Laune betrat ich morgens das Cafe City-Rouge in dem ich angefangen hatte als Aushilfskellnerin zu arbeiten um über die Runden zu kommen.
      Natürlich hoffte ich das ich in dieser Stadt mein Glück noch finden würde was die Liebe anging und ebenso in der Arbeitswelt.
      Ziemlich schnell begann sich das Cafe zu füllen und bis zum Nachmittag ließ der Andrang an Kunden nicht nach.
      Jeden bediente ich recht herzlich und machte ab un zu ein paar Witze um gute Laune zu schaffen.
      Doch schließlich konnte ich von meinen Chef aus aufräumen und langsam die Stühle nach oben stellen um den Boden richtig wischen zu können.
      Mit einem Summen erledigte ich die Arbeit zu seiner Zufriedenheit und durfte dann schließlich auch gehen.
      "Das war gute Arbeit heute. Gut das ich dich eingestellt habe. Mach weiter so.", sagte mein Chef zum Schluss und winkte mit einem Lächeln zum Abschied. Ich spiegelte sein Verhalten und bedankte mich bevor ich ging.
      Auf dem Weg nach Hause wurde es auch langsam dunkel und die Laternen gingen an. Sowie die Neonschilder der Geschäfte.
      Interessiert blieb ich vor einer Bar stehen die meine Aufmerksamkeit auf sich zog.
      "Vielleicht könnte ich kurz nach Hause und dann hierher kommen um etwas zu entspannen..", sagte ich zu mir selbst und schaute auf meine Armbanduhr.
      Mit einen Grinsen entschied ich mich dafür und huschte schnell nach Hause um mich etwas aufzubrezeln.
      Nach dem Duschen wellte ich meine Haare leicht und zog mein Lieblingskleid, das Schwarze mit der Rose auf der Brust, an.
      Zufrieden mit meinen Look ging ich zu der Bar und wurde erstmal nach meinen Ausweis gefragt.
      Das war ich mehr als gewohnt, weil ich noch so extrem jung aussah.
      Schließlich wurde ich durch gewinkt und betrat die Bar.
      Sie war nett dekoriert und wurde dunkel gehalten. Nur durch ein paar Neonstreifen und Lichter wurde für eine entspannte und romantische Atmosphäre gesorgt.
      Kurz darauf blieb mein Blick an einen jungen Mann mit roten Haaren hängen.
      Auch wenn er ziemlich gelangweilt zu sein schien zog mich sein Aussehen in den Bann.
      Langsam lief ich auf ihn zu und tippte ihm auf die Schulter. Reflexartig drehte er sich zu mir um und musterte mich.
      "Hi~ Ich bin Yui und noch relativ neu hier. Was kannst du mir empfehlen?", fragte ich lächelnd und setzte mich neben ihm.
    • Moto Akio

      Ich wollte eigentlich nicht mehr in diese Bar, doch irgendwas trieb mich immer wieder hier her.. Doch so langsam hatte ich alle hier satt. Niemand hatte echtes Interesse an mir oder machte sich darüber lustig das ich ne Brille trug. `Brillenschlange´.. Wie manche mich nannten. Die wussten gar nicht wie ich im Inneren war..
      Ich betrachtete mein Bier und dann zuckte ich innerlich zusammen als mir jemand auf die Schulter tippte. Ich drehte mich um und da stand sie. Mein Munde öffnete sich, ohne das ich es wollte und sah sie einfach nur an.
      Ihre langen braunen Haare und ihr bezaubernden Augen machten mich schwach.
      Ich räusperte mich und reichte ihr meine Hand. "Hallo. Ich bin Moto. Freut mich sehr." Ich schaute verlegen zur Seite und die Blicke der Damen die ich schon kannte waren alle gleich. Sie sahen amüsiert aus.. Warscheinlich war es auch nur wieder so eine... Die mir schöne Augen macht.. Schnell wandte ich meinen Blick wieder von ihr ab und nahm einen Schluck vom Bier.
      "Hier. Da kannst du schauen was es zu trinken gibt oder frag ihn. Er kann dir sicher weiter helfen." Mein Blick senkte sich wieder auf mein Bier...
      Das Gelächter der anderen war nicht zu überhören. Vielleicht war es nicht klug hier her zu kommen.
      Ich hatte das Gefühl vollkommen falsch hier zu sein..

      Mito Akio

      Ich wusste nicht wie lange ich heute Überstunden schufftete, doch als ich nach draußen sah war es bereits dunkel. "Oh nein!" Schnell holte ich mein Handy heraus und sah das Moto mir eine Nachricht gesendet hatte. Ich las sie und lächelte. "Wie er immer an mich denkt."
      Ich räumte noch ein paar Unterlagen weg und machte die kleine Bücherrei zu.
      Langsam schlenderte ich nach Hause und als ich die Tür aufschloss stürtzte ich sofort in die Küche und verschlang das mitgebrachte Gebäck.
      Ich tippe ihm eine Nachricht. ´Danke fürs Gebäck. Hab dich lieb und genieße den Abend.´
      Ich persönlich mochte stickige Bars nicht so und so verkroch ich mich mit der Zeitung auf das Sofa und machte nebenbei eine Seire auf Netflix an.

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    • Etwas irritiert über seine leichte Ablehnung nachdem sich offensichtlich die Frauen im Hintergrund über uns lustig machten setzte ich das schönste Lächeln auf das ich nur konnte und bedankte mich bei ihm.
      Kurz darauf brachte mir der Barmann die Karte aus der ich mir einen Cocktail auswählte.
      Nämlich einen Sex on the beach. Den trank ich am allerliebsten!
      Nachdem ich die Karte zurück gegeben und den Cocktail vor meiner Nase hatte schenkte ich erneut Moto meine Aufmerksamkeit.
      Er starrte immer noch auf sein Bier und nippte ab und an daran.
      "Moto.. Das mag jetzt etwas seltsam klingen, aber du ziehst mich wirklich in deinen Bann. Ich liebe Männer mit roten Haar~", sagte ich und strich ihm eine seiner Strähnen aus dem Gesicht.
      Jetzt schaute er mich mehr als verwirrt an und schien leicht rot im Gesicht zu werden.
      Die Frauen im Hintergrund wurden plötzlich sehr ruhig und schienen auf meine Reaktion nicht gefasst gewesen zu sein.
      In aller Ruhe zog ich sanft meine Hand weg und trank einen kleinen Schluck von meinen Cocktail.
    • Moto Akio

      Ich schaute auf mein Handy was vor mir auf der Bar aufleuchtete und musste leicht schmunzeln.. `Ach Mito..´, dachte ich und nahm einen Schluck vom Bier während ich das Mädchen beobachtete. Sie hatte tatsächlich neben mir Platz genommen und studierte eifrig die Karte.
      Mit Spannung wartete ich darauf was sie wohl auswählen würde und ihre Wahl beeindruckte mich etwas.
      "Hm der Coktail scheint wohl bei den meisten Frauen gut anzukommen", sprach der Barkeeper zu ihr und schon mixte ihr einen Drink.
      ´Also doch wie die anderen...Nicht besonders..´Doch ehe ich weiter nachdenken konnte erklang ihre sanfte Stimme an meinem Ohr.
      Reflexartig drehte ich meinen Kopf zu ihr um und sah sie verlegen und verwirrt an. ´Das hat sie nicht wirklich gerade gesagt? Oder`Alles um uns verstummte und mein Gesicht wurde immer röter als sie mir noch einen Strähne hinters Ohr strich. Bei ihrer Berührung bekam ich Gänsehaut. Ich schluckte und starrte sie an.
      "Wow.." Ich fande tatsächlich meine Sprache wieder.. "Danke.. Das ist wirklich nett.."
      Nett? War nett das richtige Wort, ich wusste es nicht, denn ich war irgendwie total perpelx und konnte nicht klar denken..
      Ich trank mein Bier aus und bestellte noch eins ehe ich sie wieder an sah. "Du bist ebenfalls wunderschön.."
      Mein Blick war sanft und ich schaute ihr dabei tief in die Augen, ehe ich zurück zuckte und mir bewusst wurde was ich eben sagte.. Mein Gesicht gleichte beinahe meiner Haarfarbe und ich kratzte mir verlegen am Hinterkopf. "Also nicht das du jetzt denkst das ich das zu jeder sage, aber bei dir stimmt das wirklich."
      Mein Blick fiel auf die rote Rose an ihrem Kleid und welche ihr wirklich schmeichelte.
      "Ich mag rote Rosen auch sehr gerne."
      Ich nippte an meinem Bier und sah wieder auf die Bar. "Woher kommst du wenn ich fragen darf?"

    • Solche banalen Fragen waren eigentlich ganz normal, aber mir fiel es immer schwer darauf zu antworten.
      Mit einen zarten Blick schaute ich Moto an und versuchte die passenden Worte zu finden.
      "Ähm.. Ich komme aus einer anderen Stadt und versuche hier neu anzufangen. Da ich bis jetzt nicht wirklich Glück hatte.", sagte ich schließlich und nahm einen Schluck von meinem Drink.
      Etwas Unwohlsein breitete sich in mir aus und ich rutschte auf dem Barhocker sachte hin und her.
      Vielleicht sollte ich ihn auf ein anderes Thema lenken..
      "Du hast vorhin dein Handy so angelächelt. Hast du eine gute Nachricht bekommen?", fragte ich ihn und musste dabei selbst grinsen.
    • Moto Akio

      Ich merkte wie unsicher sie sich bei der Frage fühlte und mir war es unangenehm das ich so eine Frage gestellt hatte.. Ich seufzte und sah sie an. Aber ich war überrascht als sie doch eine kurze und knappe Antwort gab. "Oh.. Dann hoffe ich das du dein Glück bald finden wirst." Ich lächelte ihr zu. Wenn sie wüsste das es mir in dieser Bar nicht anders ging.. Ich verbrachte Nächte hier.. Ohne Erfolg zu haben.
      Ich zuckte leicht zusammen als sie mich auf die Nachricht von eben ansprach. Velegen sah ich sie an.
      "Nun es war mein Bruder. Er arbeitet immer so viel und da sehe ich ihn nicht so oft. Er liebt seine kleine Bücherrei und macht gerne Überstunden. Ich habe nur einen kleine Coffeé Shop und da bringe ich ihn gerne was mit. Er hat sich nur bei mir bedankt und gesagt er hat mich lieb." Ich lächelte sie an. Manchmal vermisse ich die Zeit die wir gemeinsam verbrachten, aber jeder von uns wird ja mal älter und geht eigene Wege.. Er ist schon was besonderes."
      Ich nippte wieder am Bier und zögerte mit meiner nächsten Frage etwas doch ich wollte sie kennenlernen.
      Ich drehte mich auf dem Barhocker zu ihr um. "Hast du denn Geschwister?"
    • Sein Kontakt mit seinen Bruder ist ja einfach zu niedlich~ Schön muss es sein, wenn man Geschwister hat mit denen man klar kommt..
      "Das ist lieb von dir. Was du für deinen Bruder alles machst. Ich habe leider keine wirklichen Geschwister. Meine Eltern haben mich sehr früh weg gegeben. Ich wuchs durch den Staat auf und bin so dann hier gelandet.", erklärte ich und trank mein Getränk aus.
      Kurz schaute ich auf die Uhr und bemerkte wie spät es schon geworden war.
      "Tut mir leid, ich muss leider los. Morgen muss ich wieder arbeiten im Cafe City-Rouge. Wollen wir uns vielleicht wieder treffen?", fragte ich und erhoffte mir ein "Ja." zu hören.
      Während ich wartete bezahlte ich meinen Drink beim Barkeeper.
    • Moto Akio

      Lächelnd schaute ich auf mein Bier und lauschte ihren Worten. Doch dann verzog ich meine Mine und sah sie besorgt an.
      Sie schien es nicht leicht gehabt zu haben.. Am liebsten hätte ich ihre Hand genommen und sie an mich gezogen.. "Tu-t mir leid..." Ich trank mein Bier aus und stellte es wieder hin. Ich wandte mich zu ihr und sah sie an. "Schon okey. Ich sollte wohl auch nicht mehr so lange machen." Ich zuckte leicht zusammen als sie mich fragte ob wir uns wiedersehen werden.
      Sachte legte ich meine Hand auf ihre und lächelte sie an und kam mit meinem Gesicht ihrem näher. Ich flüsterte ihr sachte ins Ohr "Liebend gerne.." Ich zog mein Gesicht wieder von ihr und nahm einen Zettel und einen Stift und schrieb meine Nummer darauf. "Hier bitte. Ich hoffe du meldest dich. Ich würde mich sehr freuen."
      Verlegen sah ich sie an.
    • Leicht verblüfft und etwas überrumpelt durch seine Berührungen stolperte ich ein Schritt zurück bis ich mich fing.
      "Ähm.. Das ist toll. Ich werde mich ganz sicher melden!", sagte ich versucht ruhig zu klingen.
      Dann nickte ich zum Abschied und verließ die Bar um nach Hause zu gehen.
      Fröhlich und mit Röte im Gesicht kicherte ich auf dem Heimweg vor mich hin.
      Vor meiner Tür angekommen kramte ich meine Schlüssel heraus. Wobei mich eine Nachbarin ansprach die gerne die Leute beobachtete.
      "Na, wo waren sie denn zu dieser Uhrzeit noch, junges Fräulein?", fragte sie mich und ich versuchte drum rum zu kommen ihr genaueres erzählen zu müssen.
      "Ich.. ich war noch schnell etwas einkaufen.. für morgen! Zum Mittagessen.", laberte ich irgendeinen Dunst und hatte endlich den Schlüssel gefunden um die Tür aufzumachen.
      "Aber sie haben doch gar keine Einkaufstasche bei-", hörte ich die ältere Frau sagen. Doch ich rannte zügig in die Wohnung.
      Ein Glück... Die nervt mich so sehr seitdem ich eingezogen bin..
      Ich schmiss meine Schuhe beiseite und ließ mich ins Bett fallen. Der Abend verlief an meinen inneren Auge nochmal vorbei und ließ mich verlegen werden.
      Moto... Er ist wirklich unheimlich süß~ Er wirkte erst so in sich gekehrt, aber dann doch extrovertiert! Seine Berührungen kann ich einfach nicht vergessen!
      Leicht benebelt von den positiven Gefühlen rollte ich mich im Bett hin und her.
      "Sollte ich ihm schreiben?", flüsterte ich mir selbst zu und griff kurz darauf zu meinem Handy und dem Zettel mit seiner Nummer.
      "X..X..X..7..4..9", sagte ich während ich die Zahlen in mein Handy tippte.
      Sein Profilfoto bei Whatsapp sieht sehr professionell, aber cool aus..
      Gedankenverloren starrte ich auf sein Bild und überlegte schließlich was ich ihm schreiben könnte.
      Ich tippte so einige Versuche als Nachricht. Jedoch löschte ich es immer wieder bis ich den richtigen Text fand.

      Haillo Moto! (Hi und Hallo zusammen gemixt :D)
      Mir hat der Abend mit dir sehr gefallen. Ich erwarte schon sehr freudig unser zweites Treffen.
      Ich wünsche eine schöne Nacht~
      Lg Yui mit der roten Rose
      <3

      Schnell schickte ich die Nachricht ab bevor ich mich umentscheiden konnte und legte das Handy neben mich auf den Nachttisch.
      Bald darauf gleitete ich ins Reich der Träume.
    • Moto Akio/ Mito Akio

      Als sie von der Bar aufstand und sich noch einmal kurz zu mir umdrehte setzte mein Herz für einen Moment aus. Ich sah sie an und mir stieg die Röte ins Gesicht, als sie sich von mir verabschiedete. Ich sah ihr einfach nur nach und mein Blick verfolgte sie bis sie zur Tür hinaus ging. Dann seufzte ich unhörbar auf. "Na hat es heute endlich geklappt?" Ich zuckte zusammen als der Barkeeper sich vor mir auf der Theke lehnte. "Ich ähm.. Bin mir nicht so sicher.. Aber sie war schon süß." Er grinste über beide Ohren und klopfte mir auf die Schulter. "Ich denke sie ist es. Hast du nicht ihren Blick gesehen?" Ich schüttelte mit den Kopf und er lachte nur laut auf. "Ach du bist Betriebsblind geworden. Ich habe dich beobachtet und keiner der hier anwesenden Frauen hat dich so zum strahlen gebracht wie sie. Ich finde du solltest dran bleiben." Er zwinkerte mir zu und ich wollte gerade meine Rechnung bezahlen, als er den Kopf schüttelte. "Nein geht aufs Haus." "Danke Mann. Bis bald."
      Ich schnappte mein handy und ging fröhlich und leichtfüßig aus der Bar heraus. Mittlerweile war es stockdunkel und ich hoffte das sie gut nach Hause gekommen ist. Ein wenig ärgerte ich mich darüber das ich sie nicht begelitet habe.. denn wenn ihr was passiert wäre so würde ich mir das nicht verzeihen.
      Ich schlenderte in Richtung Wohnung und sah das das Licht noch brannte. ´Mito war wohl noch wach hm?´Ich zog meinen Schlüssel aus der Tasche und schloss die Tür auf.
      "AHHH Bruderherz!" Schon kam er angelaufen und umarmte mich. Ich drückte ihn an mich. "He du sollst doch nicht immer so stürmisch sein." "Ich bin froh das du da bist und ich wollte dir noch persönlich danke sagen." "Kein Problem." Ich betrat die Wohnung und zog die Schuhe und meine Jacke aus. Ich schnappte mir ein Glas und füllte Wasser hinein. "So wie war dein Abend Mito?" Er hatte bereits den Kontroller wieder in der Hand und spielte irgendein Spiel. "Also ruhig ohne dich, aber das geht schon und deiner?"
      Ich konnte nicht aufhören zu grinsen. Mito legte seinen Kontroller weg und sah mich verwundert an. "Ich geh dann Mal hoch.."
      Lächelnd ging ich nach oben und legte mich auf mein Bett.
      Wenig später vibrierte mein Handy in der Hand. Neugierig sah ich drauf und die Numemr war unbekannt für mich. Meine Augen weiteten sich als ich die Nachricht las. Mein Herz schlug wie wild und ich kam einfach nicht mehr aus dem Grinsen heraus. Ich tippte ebenfalls eine Nachricht an sie:

      ´Hey. Ich habe dir zu danken, dass ich dich getroffen habe. Du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich freue mich auch sehr auf unser zweites Treffen. Vielleicht kannst du ja Mal beim Coffeeshop vorbei schauen und ich lad dich zum Essen danach ein. Ich wünsche dir ebenfalls eine gute Nacht und süße Träume.
      xoxo Moto.´

      Ich konnte kaum ein Auge zu tun, da meine Gedanken nur um sie kreisten.
      Ich hoffte nur das mir dieses Mal das Glück beisteht.


    • Am nächsten Morgen erwachte ich durch das Lichtspiel der aufgegangenen Sonne.
      "Boah.. schon morgen..", flüsterte ich und hustete um meine Stimme ordentlich werden zu lassen.
      Ich rieb einmal kurz die Augen um den Schlaf zu entfernen und um die Nachricht lesen zu können die ich wohl bekommen hatte. Denn mein Handy leuchtete auf.
      Und tatsächlich! Moto hatte mir geantwortet gehabt!
      Ich freute mich wie ein kleines Kind und machte Luftsprünge in Richtung des Badezimmers.
      Schnell machte ich mich frisch, putzte mir die Zähne und machte meine Haare ordentlich. Aber wieder offen.
      Dann flitzte ich los nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen hatte und kam gefühlt sehr schnell bei meinen Arbeitsplatz an.
      Durch die Haupttür eingetreten begrüßte ich meinen Chef und meine Kollegin mit der ich heute arbeiten musste.
      Sie war eigentlich ganz nett, aber aus irgendeinen Grund konnte ich ihren Namen nicht behalten. Irgendwas mit N...Nikki?
      Ach keine Ahnung. Wir duzten uns ja eh also war das nicht das Problem.
      Der Tag verging schnell durch den wieder mal großen Kundenandrang und bald schon hieß es Feierabend!
      "Bis morgen!", rief ich den Beiden zu und ging los um zu Motos Coffeeshop zu laufen.
      Sehr aufgeregt blieb ich unterwegs vor einer Boutique stehen um meine Haare zu richten und kurz mein Gesicht zu checken.
      Die Spiegel im Schaufenster waren genial dafür.
      Bald darauf kam ich bei dem Laden an und war begeistert. Zuvor hatte ich ihn zwar schon ein paar mal gesehen, aber von innen war er wirklich sehr schön gestaltet und man hatte Unmengen an Platz.
      Schnell setzte ich mich auf eine der freien Bänke mit gepolsterter Rückenlehne und schaute in die Karte.
      Es gab so allerhand Dinge auch wenn mich mehr das Personal interessierte.
      Vorsichtig schaute ich mich um und entdeckte Moto schon bald. Er war so süß in dieser Uniform!
      Leicht rot im Gesicht beobachtete ich ihn weiter bis er plötzlich in meine Richtung kam.
      Schnell drehte ich mich um und hoffte das er mich nicht gesehen hatte.
    • Moto Akio/ Mito Akio

      Ich wollte heute Morgen gar nicht so richtig aufstehen, denn ich habe nur von ihr geträumt. Mit einem sanften Lächeln im Gesicht stand ich auf und streckte mich erst einmal. Heute war es wieder ein schöner Tag und ich öffnete die Vorhänge um die Sonne hinein zu lassen.
      Ich nahm mir ein paar Sachen und machte mich auf dem Weg ins Badezimmer. Unten hörte ich nur wie der Fernseher rauschte. Mito hatte wohl wieder zu lange gezockt und ist auf der Couch eingepennt. Das war typisch für ihn..
      Ich sprang unter die Dusche und zog mich an. Heute würde ich wieder im Café arbeiten und auf das Mädchen meiner Träume treffen..
      Ich ging leise nach unten, damit ich Mito nicht wecke. Ich machte mir ein paar Sandwiches und einen Tee und packte sie in meine Tasche.
      Dann sahen mich zwei verschlafene Augen unter der Decke an. "Guten Morgen." "Morgäähhnn.." Mito streckte sich und rieb sich verschlafen die Augen. "Man ich bin wieder eingeschlafen." "Ich habe es gemerkt. Wenn du Lust hast kannst nachher im Café vorbei kommen, da mache ich dir was leckeres." "Klar gern ich gehe eh erst später zu Bibliothek." "Gut. Also bis dann." "Bis dann Burderherz."

      Nachdem ich mir meine Schuhe angezogen hatte und die Wohnung verließ lief ich pfeifend durch die Gassen und grinste vor mich hin.
      Am Café angekommen öffnete ich die Türen, zog mir meine Uniform an, stellte die Stühle von den Tischen und dekorierte die Tische.
      Der Kaffee wurde vorbereitet und dann kam schon meine beiden Kollegen, die sich an die Törtchen machten.
      Ich war bereit für den Ansturm, der nicht lange auf sich warten lies.
      Ich hatte viel zu tun und in dem ganzen Trubel bemerkte ich gar nicht das Mito gekommen war. "He Brüderchen!" Er winkte mir zu. "Oh ja ich komme gleich setzt dich." Ich brachte nur die restlichen Bestellungen an die Tische und dann kam ich auch schon zu ihm. "Was darf es sein?" "Hm ne Schokolade und ein Frühstück." "Gerne kommt sofort." Schnell machte ich mich an die Arbeit und machte die heiße Schokolade und gab der Küche über das Frühstück Bescheid. Es dauerte nicht lange und alles war bereit zum servieren. "So bitte schön lass es dir schmecken." Mein Blick auf die Uhr verriet das es schon fast Nachmittag war. Mein Herz begang schneller zu schlagen, denn ich wusste das sie bald hier auftauchen würde. Mito zockte wieder an seiner Switch während er das Frühstück verzehrte.
      Ich bereitet noch ein paar Törtchen vor, bevor die Glocke der Tür erklingte. Ich sah über meine Schulter und dann bleib mein Herz plötzlich stehen. ´Sie ist es..´Ich versuchte profssionell zu bleiben und bediente weiter. Ein kurzes Lächeln in ihre Richtung konnte ich mir nicht verkneifen. Dann schnappte ich mir meinen Notizblock und ging auf sie zu. "Was darf ich der liebreizenden Dame denn bringen?" Ich lächelte sie an.. Sie sah wunderschön aus."
      Mito beobachtete das Geschehen von seinem Platz aus und musste ebenfalls leicht grinsen.
    • Er hatte mich doch bemerkt! Sicher wurde ich bei seinen Kompliment mega rot im Gesicht..
      Versucht ruhig zu bleiben blickte die junge Dame von der Karte auf in seine wundervollen vor Aufregung glühenden roten Augen.
      Nach einigen Sekunden bekam sie endlich den Mund auf. Jedoch nicht mal wirklich ein Wort heraus.
      Werd ruhig, verdammt! Er wird dich noch für bekloppt abstempeln!
      Noch einmal atmete Yui tief durch und blickte schnell über die Karte um sich etwas auszuwählen.
      Es gab so unglaublich viel... Doch wollte sie ihn nicht mehr warten lassen.
      "Ich.. Ich glaube ich nehme einen Kaffee mit Zucker und Milch. Und dazu ein paar Pancakes mit Erdbeersauce.", sagte sie schließlich und war froh das ihre Lippen nicht mehr versiegelt waren.
      Während sich Moto ihre Bestellung notierte musterte sie ihn noch ein bisschen weiter.
      Von dieser Nähe aus sah er noch viel toller aus als gerade eben, aber eigentlich gefiel er ihr egal was er an hatte oder was er tat.
      Total in Gedanken versunken sprach Moto sie erneut an und sie schüttelte erstmal ihren Kopf um wieder in die Realität zurück zu kommen.
      "Entschuldige.. Könn- Könntest du es nochmal wiederholen..?", fragte sie extrem verlegen.
    • Moto Akio/ Mito Akio

      Ich musste mich wirklich zusammenreißen, denn sie sah zuckersüß aus. Nein sie sah nicht nur so aus sie ist es.
      Mein Herz pochte, aber ich versuchte wie ein Gentelman meine Haltung zu bewahren. Sie sah genau so verlegen aus wie ich und das machte mich etwas nervös. "Ja bringe ich dir gerne." Ich kritzelte mir die Bestellung auf meinen Zettel und sah sie an. "Ich hoffe du hattest einen schönen Tag."
      Doch es kam keine Reaktion von ihr. "Ähm Erde an Yui?"
      Dann musste ich leicht auflachen, als sie realisierte das ich sie ansprach.
      "Haha kein Problem ich habe nur gefragt wie dein Tag war, aber du kannst es mir auch gerne später beantworten. Ich kümmere mich erst einmal um deine Bestellung."
      In Windeseile ging ich noch die restlichen Bestellungen durch und verschwand hinter der Theke um den Kaffee zu machen.
      Die Pancakes kamen auch schnell aus der Küche serviert, sodass ich sie nur noch verzieren durfte. Ich konnte nicht anders und zeichnete mit der roten Erdbeersoße ein kleines Herz mitten auf die Pancakes.
      Ich stellte alles auf ein Tablett und lief zu ihr zurück. " So meine Dame hier ihre Bestellung." Ich musste immer noch schmunzeln und servierte ihr die Pancakes und den Kaffee. "Lass es dir schmecken."
      Dann tauchte hinter mir mein Bruder aus und stupste mich an. "Ich geh dann mal los. Die Arbeit ruft. Ich bezahl später ja?" "Ist gut Mito und mach nicht so lange okey." "Ja klar. Wenn nicht bestell dir was okey?" "Werde ich." Ich umarmte ihn und dann ging er auch schon.
      "Er und seine Bibliothek." Ich lächelte vor mich hin. Doch die Arbeit rief. "Ich hoffe du bleibst noch etwas dann können wir quatschen."
    • Der Geruch von frischen Kaffee stieg der jungen Dame sogleich in die Nase und verursachte eine herrliche Gänsehaut bei ihr.
      Alles war wunderschön verziert und akkurat hin gelegt worden. Beinahe wie in einem 5-Sterne Restaurant.
      Mit großer Begeisterung bedankte sich Yui bei Moto für das Bedienen und bemerkte kurz darauf das Symbol auf ihrem Pancake. Ein kleines Herz schmückte diesen in der Mitte. Leicht errötet und zeitgleich freudig quickte sie über den Anblick.
      Schnell hielt sie sich darauf den Mund zu und hoffte das er das nicht mit bekommen hatte.
      Nach einen Augenblick fiel ihr auf das seine Aufmerksamkeit nun jemand anderes galt. Etwas enttäuscht blickte sie zu Moto auf und dachte leicht irritiert sie sähe doppelt.
      Ein junger Mann der wohl im gleichen Alter zu sein schien wie Moto selbst quatschte mit ihm wie mit einem alten Freund.
      Vielleicht waren sie beste Freunde? Aber... So stark wie sich ähnelten war die Wahrscheinlichkeit groß das sie eher Brüder oder vielleicht sogar Zwillinge waren..
      So etwas sah man wirklich selten. Interessiert beobachtete sie das Geschehen bis sich der andere aus dem Staub machte. Amüsant das sein Name Mito lautete. Yui musste kichern. Scheinbar waren es wohl wirklich Zwillinge.
      Knapp darauf gab Moto ihr zu verstehen das sie doch bitte noch etwas bleiben sollte. Aber so das es nicht sehr auffiel.
      Mit einem Kopfnicken bestätigte die junge Dame das sie die Idee befürwortete.
      Als der Rothaarige sich dann erstmal wieder seiner Arbeit zu wandte begann Yui mit ihrem Essen.
      Gemütlich schaute sie über ihrem Handy dabei ein paar lustige Katzenvideos. So verflog die Zeit sehr schnell und alles war bis auf dem letzten Krümel aufgegessen.
      Jetzt hoffte sie das Moto bald Zeit für sie haben würde und auch noch die Geduld, denn heute waren wirklich einige Besucher herein gekommen. Mit dazu waren einige dabei die Yui, wenn sie mehr Selbstbewusstsein gehabt hätte direkt raus geschmissen hätte.
      Doch Moto schien keinerlei Probleme mit solchen Kunden zu haben. Er lächelte beinahe ohne Unterbrechung.
      Er ist wirklich traumhaft~
    • Moto Akio/ Mito Akio

      Heute hatten wir wirklich einiges an Kundschaft, denn die Tür ging nur so auf und zu. Es war wirklich schön hier zu arbeiten und ich wusste das ich mich auf meinen Feierabend freuen kann. Immer wieder schaute ich zu ihr hinüber undgab ihr ein Lächeln. Sie machte meinen Tag heute perfekt und die arbeit ging wie von selbst. Hier und dort gab es auch Mensche die dachte sie könnte ihre schlechte Laune an mir auslassen, doch sie hatten sich getäuscht. Ich ignorierte sie einfach und machte meine Arbeit.
      Langsam wurde es etwas leerer und ich konnte guten Gewissens Feierabend machen. "So ihr bis morgen dann."
      "Bis Morgen Moto und einen schönen Nachmittag noch." "Danke den werde ich haben." Ich zog mir meine Schürze aus und holte meine Tasche und Jacke und ging auf sie zu. "Ich wäre soweit, lass uns ein paar Schritte gehen."
      Wir veliesen das kleine Café und machten uns auf dem Weg zum angrenzenden Park, wo es etwasruhiger war, als in der Stadt selbst.
      "Puh heute war es wirklich etwas anstrengend, aber ich habe mich wirklich gefreut das du gekommen bist." Ich wurde leicht rot und verlegen, denn sie machte mich einfach immer und immer wieder sehr nervös.
      "Das war vorhin übrigends mein Zwillingsbruder Mito. Wir sind unzertrennlich, aber so verschieden wie es nur geht. Dennoch liebe ich ihn über alles." Wir liefen ein Stückchen weiter und setzten uns auf eine Bank an einem kleinen Teich. "Wenn du magst kannst du ja einfach Mal bei uns vorbei kommen und lernst ihn kennen. Ich hoffe er kann sich dann einmal von seiner Bibliothek trennen." Ich musste leicht kichern. "Du musst wissen sie ist sein ein und alles, aber er hat durchaus auch noch andere Vorzüge." Ich zwinkerte ihr zu.
      "Wie war denn dein Tag? Ich rede immer nur von mir."