Verbotene Liebe [Unicat & RimaVG]

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    • Verbotene Liebe [Unicat & RimaVG]

      die Story
      @Unicat


      X ist ein Vampir und durchstreift die Nacht für seine nächste Mahlzeit. Eigentlich ist es X egal wer seine Beute ist dabei macht er auch keinen Unterschied ob es Menschen, Werwölfe oder Hexen sind. Menschen sind natürlich ein einfach Ziel. X sieht selbst für einen Vampir verboten gut aus. Ein Blick von ihm langt aus um jeden Menschen in seinen Bann zu ziehen. Auch die andere mystischen Kreaturen verfallen ihm schnell. So genießt X sein Leben tag ein und aus.

      Y ist ein Werwolf und anstatt sich zum Alpha-Wolf ernennen zu lassen wie es sein Vater die ganze Zeit von ihm verlangt, treibt sich Y lieber in zwielichtigen Gegenden rum und hat Spaß. Zwischen Vampiren, Werwölfen und Co herrscht offiziell Frieden und auch die Koexistenz mit den Menschen wird gestattet. Die Menschen beäugen zwar alles nicht menschliche mit Vorsicht und bleiben lieber unter ihres gleichen aber Ausnahmen gibt es immer. Inoffiziell toben allerdings Aufstände da sich, besonders die starken Kreaturen, zu viel raus nehmen und andere Unterdrücken. Auch Y ist einer der Rebellen.


      Eines Abends verfolgt X einen Duft der ihm sehr zu sagt und stößt dabei auf Y. Y ist von der Arroganz von X angewidert und bietet ihm Parole. Nach diesem Abend bekommen sie sich nicht mehr aus den Köpfen und egal wie sehr sie sich versuchen zu vergessen Laufen sie sich einfach immer wieder über den Weg. Bald wird beiden klar das zwischen Ihnen mehr herrscht als sie dachten, doch ihre Familien würden das nie gut heißen. Wie geht es mit dem Aufstand weiter bei dem die Seiten von X und Y klar verfeindet sind?

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      Steckbriefe
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

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    • Kain
      Die Sonne war grade erst die Sonne untergegangen als Kain aus dem Haus ging. Er lies sich in die Stadt fahren und lief zunächst unschlüssig durch die Gegend. Er war in den ein oder anderen Club einen Blick aber niemand erregte heute sein Interesse. Es konnte doch nicht sein, das heute niemand unterwegs war der seinem Geschmack entsprach. Er traf ein paar Freunde und lies sich schließlich überreden mit in einen eher etwas herunter gekommen Pub zu kommen. Schon bald hatten alle einiges getrunken und Kain hatte endlich eine Frau gefunden die annehmbar. Sie war ein Mensch und sichtlich bezaubert von Kain. Er musste über diese einfältige Frau lächeln. Menschen waren einfach so leicht zu beeindrucken. Eigentlich war es verboten in der Öffentlichkeit Blut zu trinken, doch hier waren so viele Leute und die meisten betrunken das es niemanden interessierte. Er flüsterte der Frau Sachen ins Ohr die sie rot werden liesen und es dauerte nicht lang da konnte er seine Zähne in ihrem Hals vergraben. Ihr Blut ergoss sich in seinen Mund. Es war etwas zu süß aber dennoch war es für einen Menschen ganz passabel. Er leckte zum Schluss über ihre Wunde, sodass sie verheilte und man nichts mehr sah, außer das die Frau etwas blass war. Ihr hatte es sichtlich gefallen und sie kuschelte sich an ihn. Kain hingegen hatte nun kein Interesse mehr an ihr. Nur äußerst selten trank er der das Blut einer Person zweimal. Er mochte es Abwechslungsreich. Als er den Pub verließ war es bereits spät und er wollte nach Hause doch ein liebliches Duft wehte ihm um die Nase und er folgte ihm. Eigentlich hatte er seinen Blutdurst für heute gestillt, aber gegen ein Dessert war nichts einzuwenden. So lief er weiter bis er schließlich auf einen jungen Werwolf stieß. Er war durch aus attraktiv und sein Blut roch erstaunlich gut, er musste sich irgendwo verletzt haben. Er blieb lässig in der Nähe des Werwolfs stehen und meinte: "Du solltest deine Wunde versorgen man kann dein Blut überall riechen." Er grinste ihn frech an.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • "Nhhggaa~ soo'n schaiss..ds tuht whe.." war für die Verhältnisse, die nach einem Abend -der eigentlich grade erst begonnen hatte- und bereits 2 Kneipen, ein recht angemessener und sogar verständlicher Satz. Kurz kniffen sich die Augen des grauhaarigen zusammen, geblendet von den grellen Straßenlaternen der Stadt. Der unverkennbare und junge Werwolf war bereits am Nachmittag losgezogen um die Stadt unsicher zu machen. Vor allem um den Verpflichtungen und dem Genörgel seines Vater zu entgehen. Wie so häufig enden diese immer wieder kehrenden Streitereien zwischen ihm und seinem Vater wie im folgendem: Besoffen und Blutend. Dabei fangen die Abende doch immer recht friedlich an: Die erste Kneipe war seine Lieblings- und Stammkneipe. Es ist die einzige Kneipe, in denen der großgewachsene Wolf ausnahmsweise kein Hausverbot erteilt bekommen hat. Aber wie auch an diesem Abend, wurde er liebevoll zur Tür hinaus geschoben, da Barkeeper, Türsteher und die restlichen Besucher genau wussten, sollte Yoshihiro betrunken einen Streit anzetteln, was nicht ganz so unüblich war, dann war nicht mit ihm zu Spaßen, der Sachschaden ziemlich groß und mindestens ein Körperteil möglicherweise, wenn auch nur ausversehen gebrochen. Mit den Worten "Komm wieder, wenn du nüchtern bist." wurde er auch diesmal hinaus geschickt. Das der Besitzer dabei nicht lachen muss, ist dem Jüngling immer noch ein Rätsel. Letztendlich wissen beide: Das wird dann wohl diesen Abend nichts mehr! "Hicks!" entkommt es aus seinem Munde. Sein torkelnder Gang verrät: es ist noch reichlich Alkohol in seinem Blut. Und weil der Abend erst angefangen hatte, so wie jedes mal, wenn er mal wieder raus geworfen wurde, kam auch schon die nächste Kneipe dran. Aus Wut und Frust dadrüber, mal wieder betrunken aus seiner Lieblingskneipe heraus geworfen zu werden, macht aus den nächtlichen Keine-Lust-auf-Väter Abenden den perfekten Teufelskreis. Und irgendwo dazwischen, in dieser leider so häufigen Routine, zieht sich der Große auch ab und zu die merkwürdigsten Verletzungen zu sich, an die er sich aber beim besten Willen nicht mehr erinnern kann. Mal waren es blaue Augen und Prellungen von Schlägereien, mal Schürfwunden vom Stürzen und noch so einiges mehr. Das reinste Abenteuer, wie Yoshihiro im nachhinein findet. Aber diesmal tat es tatsächlich mehr weh als sonst. Also blieb er stehen aber da er schwankend und trunken unterwegs war, musste er sich dabei an der Hauswand neben ihm abstützen. Um das Gleichgewicht noch besser halten zu können und weil die Schwerkraft um ihn herum seltsamerweise noch stärker war als sonst, musste sich der Trunkenbold mit seinem kräftigen Oberkörper etwas nach vorne Beugen. Was natürlich in seinen Gedanken mehr Sinn machte, als es tatsächlich war.
      Grade wollte er seinen Schmerz lokalisieren und ausfindig machen, als eine Stimme in sein Ohr drang. Diese Stimme erzählte irgendetwas von "Blut" und "überall" und "versorgen". Es dauerte einen kleinen Moment bis der Satz sinnvoll von seinem Alkohol betäubten Gehirn richtig verarbeitet wurde. Und durch die grandiose Idee die Schwerkraft mit dem nach vorn gebeugten Körper auszutricksen, rutschte seine Hand an der Hauswand ab. Im Fall nach vorne, tat der Wolf einen Schritt vorwärts genau in die Richtung der Stimme, um nicht zu stürzen. Sich gerade noch gefangen, rümpfte sich schon im nächsten Augenblick seine Nase. Langsam und vorsichtig versuchte sich Yoshihiro so grade wie möglich aufzurichten. Seine Augen wurden schmäler, seine Ohren legten sich bedrohlich nach hinten an.
      //Vam..prr..// war der erste Gedanke dazu, den er fassen konnte. Diesen unverkennbaren Geruch konnte er selbst im Suff noch erkennen. "Vrrrpiss dich" knurrte er in dessen Richtung, bevor er die Gestalt erblicken konnte, aus der er den Geruch vernahm.
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    • Belustigt beobachtete er den jungen Wolf. Offensichtlich waren sie nicht weit auseinander vom Alter, aber dennoch brauchten Wölfe viel länger um an Reife zu gewinnen als Vampire. Kain begann das ganze als eine Art Spiel zu sehen. Er wusste genau das er ihn nicht komplett unterschätzen sollte aber denn war dieser Wolf so betrunken das zu nicht mehr viel in der Lage war.
      "Was solltest du mir schon anhaben?", fragte er belustigt.
      Er war blutbesudelt und sturzbetrunken zu wie viel sollte er noch in der Lage sein? Sobald Kain diese Frage in den Sinn kam musste er grinsen. Wieso probierte er es nicht aus. Er ging auf Yoshihiro zu ohne auf seine Ohren zu reagieren.
      "Ich verstehe gar nicht warum ihr Wölfe immer gleich so launisch seid. Dabei riecht ihr immer als wärt in den Regen gekommen, ihr solltet froh sein das man euch überhaupt frei herum laufen lässt und nicht in einen Zwinger sperrt."
      Kain packte den Wolf am Kinn und schaute direkt in sein Gesicht. Es war definitiv nicht hässlich. Je länger her hin schaute, desto besser gefiel ihm sein Snack.
      "Ich glaube ich hatte noch nie Wolf~ Vielleicht sollte ich überprüfen ob euer Blut wirklich so einzigartig schmeckt, wie es heißt.", flüsterte Kain in Yoshihiros Ohr.
      Es war seine übliche Masche und bisher hatte er soviel erfolg damit das es für ihn gar nicht die Möglichkeit gab zurück gewiesen zu werden. In seinem Leben war es immer so gewesen, das was er haben wollte bekam er auch. Immer.
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    • Der Kopf Yoshihiros fühlte sich unglaublich schwer an. So schwer, dass er ziemlich zu kämpfen damit hatte ihn oben zu halten. Er versuchte angestrengt sein Kopf nach oben zu halten, damit er der Gestalt mit der dumpfen Stimme, seinen bösen Blick zu werfen konnte. Aber nicht nur das mit dem Kopf oben halten erwies sich als schwierig, sondern auch seinen Blick in einen bösen Blick zu wenden. Und da seine Augen sowieso damit beschäftigt waren, den Typen vor ihm zu fokussieren, funktionierte das mit dem bösen Blick natürlich überhaupt nicht. Aber Wölfe haben nicht nur Blicke und die aufgestellten Ohren, die einem Feind symbolisieren, sich fernzuhalten. Da waren noch die Reißzähne, die nun aus Yoshihiros Mundwinkel blitzten. Zwar war alles etwas leicht verschwommen, aber die bis grade eben noch so dunkle Gestalt nahm nun eine Form an. Sogar eine recht gut Aussehende Form, für einen Kerl. Und dieser gut Aussehende Kerl überschüttete ihn mit einigen Sätzen und konfrontierte ihn mit zu vielen Wörtern. Es begann sich noch mehr in seinem Kopf zu drehen, als so schon. Angestrengt versuchte er dem Kerl zu zuhören, aber wie vorhin drang nur ein Bruchteil davon in sein Verständnis. "Bsst dumm? Regnn kann'nisch nach Swinger riehchn!?" verwirrt über die merkwürdigen Sätze wurde es mit einem mal nur noch merkwürdiger, als ihn der Vampir am Kinn packte. Gefangen in den kalten Händen der schönen Gestalt vor ihm, hinteerte ihn irgendetwas, sich von dessen Griff zu lösen. Es fühlte sich wie Hypnose an- er konnte dem Blick nicht entweichen. Dieser Blick des Vampiers, der ihn fesselte und nicht los lies. Diese unglaublich schönen Augen hielten ihn. Das flüstern in seinen Ohren kitzelte und hinterließ ein seltsames Gefühl bei dem jungen Wolf. Auch wenn verspätet, holte ihn das Flüstern und sein Instinkt wieder zurück in die Realität. "Ghhh weg ..du ..blöder Bluhht egel~!" schnaubte er und drückte mit sich mit der flachen Hand, mittig im Gesicht des Hypnotiseur, weg von ihm. "Du nnnnervstt " nuschelte er und torkelte ein Stück nach hinten. Blöd nur, dass er dabei das Gleichgewicht endgültig nicht mehr halten konnte und nun rückwärts Richtung Boden fiel.
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    • Es war wie immer. Er nahm sich was er wollte und auch dieser Wolf wäre keine Ausnahme. Er war so betrunken das es ihm nicht mal möglich war Kains Worte richtig zu verstehen. Es war schon fast zu leicht, er hatte sich tatsächlich etwas mehr erhofft. Er beugte sich noch weiter nach vorn als ihn neben der Alkoholfahne auch eine Hand im Gesicht traf. Kain blieb einen Moment stehen währen der Fremde umfiel. Er war gerade abgewiesen worden. ER? Seine Laune sank rapide.
      "Wie hast du mich eben genannt du räudiger Köter?", grollte Kain.
      Bedrohlich kam er auf den Wolf zu und beugte sich über ihn.
      "Ich glaube du weißt nicht wo du hingehörst. Aber was erwarte ich eigentlich von so einem von Flöhen zerbissenen Mistvieh." Abscheu trat in seine Augen.
      Was hatte sich Kain eigentlich dabei gedacht von so jemanden Blut zu trinken. Scheinbar hatte er doch mehr getrunken als er gedacht hatte. Mittlerweile kam ihm der zuvor süße Duft eher säuerlich und abstoßend vor. Seine Kehle brannte auf widerliche Weise, sodass er sich aufrichtete und neben sich auf den Boden spuckte musste.
      "Dein Gestank verpestet hier alles. Du bist wirklich eine Schande für jedem von deiner Art. Verpiss dich lieber zu deinem Rudel und mach vor deinem Alphahund Männchen."
      Kain spürte wie der Groll seines Gegenübers anstieg und schätze er hatte da wohl einen wunden Punkt getroffen. Sein Abend war mittlerweile komplett ruiniert und er würde sich ganz gewiss nicht so gehen lassen um mit ihm hier auf der Straße zu Kämpfen. Das war definitiv nicht seine Art. Lieber ging er nach Hause und umgab sich mit den schönen Dingen des Lebens. Weit weg von Flöhen und miesen Gerüchen.
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    • Unsanft landete der Grauhaarige auf dem Boden. "Shhhhiit" murmelte er nach seiner unglaublich graziösen Landung auf seinen Hintern. Er hielt sich den Kopf der sich immer mehr und immer schneller zu drehen begann. Warum hatte er sich nochmal so zulaufen lassen? Jetzt wo es am wichtigsten wäre, alle Sinne bei sammen zu haben, um sich gegen diesen tyrannischen Kerl zu behaupten. Von seiner Trunkenheit abgesehen, hätte Yoshihiro nicht mal nüchtern eine gute Chance gegen einen Vampir. Nach dem er sich gerade halbwegs gesammelt hat, überkam die nächste Wort flut. Dieses mal jedoch, verstand er jedes Wort. //Köter..!??!// Wurde er so eben tatsächlich als Köter betitelt? Köter! Es war definitiv das Wort Köter, welches er verstanden hatte. Yoshihiro knurrte, ohne es selbst zu bemerken. Wieder blitzen seine Reißzähne hervor. Wutentbrannt verzog er die Miene und richtete seinen Blick auf den großen schwarzhaarigen Vampir. Und eher er sich überhaupt weitere Gedanken machen konnte, hatte sich sein Bein reflexartig und schnell in die Richtung der Kniescheibe des Typen vor ihm bewegt. "Bastaddd!" schmiss er bösartig in seine Richtung hinterher. Und weil das Wort Köter nicht ausgereicht hat, machte ihn die Spucke die neben ihn eintraf und der nächste Satz nur noch zorniger. "Elendggher.." brummte er und stütze sich mit seinen Händen vom Boden ab, um nach der ganzen Weile auf dem Boden, aufzustehen. Er stand schnell wieder auf seinen Beinen, wackelig, aber er stand. Er streckte die Hand nach dem Übeltäter aus, der ihm diese Dinge an den Kopf warf. Wörter und Sätze, die er noch mehr hasste als Vampire an sich. Er packte das Shirt des Typen und hielt sich an seinem Kragen fest. Dann öffnete er den Mund - um sich direkt vor die Füße des Vampires übergeben zu können.

      (ich geb mir echt die größte Mühe, den bestmöglichsten ersten Eindruck zu hinterlassen x'D)
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    • Es war für Kain ein leichtes ein Stück nach hinten zu gehen um den Tritt auszuweichen. Es widerte ihn einfach nur noch seinen Anblick zu ertragen. Dennoch beobachtete er die Zähne auch wenn es ihn nicht töten würde wäre es nicht angenehm von ihm gebissen zu werden. Grade als er sich zum gehen wenden wollte wurde er gepackt. Ein "Tzz" entfuhr ihm, als sich dieser Hund wagte ihn zu berühren. Als er sich schließlich vor ihm übergab war das Fass schließlich am Überlaufen. Er schlug seine Hände weg nur ihm kurz danach eine Faust gegen sein Gesicht zu hauen, als der Wolf eine Pause vom kotzen machte.
      "Wag es nie wieder eine dreckigen Pfoten an mich zu legen oder ich bring dich um!"
      Kains gegenüber taumelte durch eine Mischung von Alkohol und dem Schlag den er kassiert hatte. Der Geruch von frischen Blut stieg wieder in die Luft. Kain rümpfte die Nase bei diesem Geruch. Er packte ihn am Genick wie bei einem jungen Hund schubste ihn zur Zeit damit er wieder dort landete wo er vorher bereits gesessen hatte. Da ihre Auseinandersetzung nicht unentdeckt blieb sammelte sich bereits eine kleine Traube von Menschen um sie herum. Während manche sie anfeuerten und einen guten Kampf sehen wollten waren andere schockiert und drauf und dran die Polizei zu rufen. Kain hatte keine Lust auf noch mehr Ärger. Er beugte sich nochmal runter zu der niederen Gestalt zu seinen Fußen und sagte sodass nur die beiden es hören konnten: "Wenn ich dich noch einmal in meiner Nähe sie oder nur riechen muss wird es nicht so glimpflich für dich ausgehen und das ist keine Drohung sondern ein Versprechen." Er schenkte dem am Boden sitzenden Jungen noch einen letzten vernichteten Blick und ging dann davon, bevor noch mehr Leute das Trauerspiel mit ansehen konnten. Auf dem Weg nach Hause trat er noch einen Mülleimer um weil ständig der Zorn in seinen Adern pulsierte und er nicht so recht wusste wo er sie am besten raus lassen konnte. Am liebsten hätte er jemanden die Kehle heraus gerissen. Daheim verschwand er sofort wieder in sein Zimmer und versuchte sich auf andere Gedanken zu bringen. Als erstes schmiss er seine Kleidung von heute Abend in einen Mülleimer und zündete ihn an. Er konnte es nicht mehr tragen nachdem es so beschmutzt worden war. Er nahm ein Päckchen mit Tabletten die als Blutersatz genutzt wurden. Es war verboten das Blut von jemand anderen zu trinken und offiziell nahm er diese widerlichen Pillen. Widerwillig schmiss er sich eine Handvoll in den Mund und obwohl es 0 positiv imitieren sollte schmeckte es nicht ansatzweise so Vielschichtig. Aber wenigstens half es seinem Körper langsam wieder runter zu kommen. Dennoch schwankten seine Gedanken zu der Begegnung von heute Abend zurück.



      (Ich feier Yoshihiro so mega XDD grade als ich dachte der haut ihm eine rein kotzt er einfach X'DDDD)
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    • Der Mageninhalt des betrunkenen Wolfes hatte sich nun komplett vor den Füßen der beiden Streithähne entleert. Grade nach dem sich Yoshihiro von seiner Magenfontäne erholen wollte, trag ihn schon der nächste Schlag, diesmal wortwörtlich und direkt ins Gesicht. Und das tat verdammt weh. "ughhh~" stieß er aus sich heraus. "Wixx-" wollte er als nächstes entgegen, war aber zu langsam. Die Hand des Vampires hatte ihn bereits am Nacken gepackt und so fand sich der noch mehr blutende Wolf erneut auf dem Boden wieder. Schmerz überollt kniff er seine Augen zusammen und drückte seine Hand auf die Stelle im Gesicht, an die er getroffen wurde. Da kam dieser bekloppte Vampir auch bereits wieder zurück, um ihn weiterhin zu bedrohen. Die Blicke, die Schläge, diese waren alle nicht weiter schlimm und erträglich für den rauflustigen Wolf. Auch die Drohung, für das nächste Zusammentreffen, waren ihm egal.Die Worte jedoch, so wie er ihn nannte. Das war alles andere als egal. Das löste Hass und Zorn in Yoshihiro aus. Das bedeutete Krieg für ihn. Die Menschenansammlung bemerkte er erst, als sich der Vampir von ihm abwand und in die Nacht verschwand. Ganz benommen und voller Zorn, knurrte er leise vor sich her. Diesmal stand Yoshihiro langsamer auf ,als das vorherige Mal und stütze sich an der selbigen Wand ab, wie er es vorher bereits tat. Langsam löste sich die Menschenansammlung wieder auf und der Tumult ebbte ab. Nun wusste der wütende Wolf nicht wohin mit sich. Am liebsten würde er sich bild in eine Schlägerei stürzen. Aber in dem Zustand, pah, war seine Niederlage gewiss. Voller Wut geladen stampfte auch er in die Richtung, torkelte zwischen drin aber fing sich wieder, um ebenfalls Heimkehrt zu machen.
      Zu Hause angekommen, schlich er sich in der Dunkelheit klamm und heimlich in sein Zimmer hinein. Das wäre noch die Krönung, sollten ihn seine Eltern so sehen. Aber dem konnte Yoshihiro beim aller besten Willen nicht entgehen..

      Schließlich brach der nächste Morgen an. Ein dumpfer Schmerz ließ den verkaterten Jungen aufwachen. Es waren die Verletzungen die sich der Streithahn die letzte Nacht zugezogen hatte. Er richtete sich in seinem Bett auf und stöhnte auf vor schmerz. Ihm tat wirklich alles weh. //Mal volles Rohr wieder übertrieben. .// dachte er sich und strengte sich an, um sich daran zu erinnern, was alles letzte Nach geschehen ist. Als ihm die Begegnung mit diesem Vampir einfiel, zogen sich seine Mundwinkel nach unten und sein Blick verzog sich ebenfalls ins dunkle. //Dieser..Miese Bastard.. // grollte es in seinen Gedanken //Den mach ich sowas von fertig!!// entschloss er für sich selbst. Er quälte sich aus dem Bett hinaus und das recht langsam, bis die Schmerzen etwas nachließen. Der Kater vom Saufen,die Verletzung die er sich dabei noch zuzog, an welche er sich komischer weise nicht mehr erinnerte wie überhaupt und dazu noch der Schlag von diesem Blutsauger waren dann doch etwas zu viel des guten gewesen. Auf dem Weg ins Badezimmer, grüßte er seine vorbei kommenden Mutter- vielleicht war's auch der Vater, Yoshihiro sah nicht wirklich hin denn er war beschäftigt damit gewesen wütende Rache Gedanken diesem blöden Vampir gegenüber zu hegen. Ein Blick in den Spiegel löste entsetzen in seinem Gesicht aus. Er war blutverschmiert und hatte ein schönes blau-violettes Veilchen, welches sein Gesicht zierte. //So. Eine. Scheiße. Dieser. Kacktyp!?!?// völligst entnervt schrubbte sich Yoshihiro sein Gesicht als die Tür seines Zimmers aufflog. "DU HAUFEN ELEND VON EINEM SOHN!? WO HAST DU DICH WIEDER HERRUM GETRIEBEN!?!?" eine unglaublich laute und völligst empörte Stimme durchstach seinen Gehörgang. "DU TROTTEL!" kam noch hinterher ehe er eine über gezogen bekam. "Papaaaaa~" jaulte der Wolf auf und zog seine Öhrchen an. War ja abzusehen. "DU WAGST ES DICH SO NACHHAUSE ZU KOMMEN!?!? Weißt du was du deiner Mutter antust!? Du Drecksack verziehst dich, was ist mit deinen Verpflichtungen!?!" Yoshihiro hielt sich die Arme vor den Kopf, denn er wusste, dass sein Vater es meist nicht nur bei einem Hieb belassen würde. Er duckte sich und versuchte sich an der Tür vorbei zuschieben. Sein Vater griff ihm am Kragen "Was hast du angestellt!?" brummte er als er anfing die Nase zu rümpfen und ihn empört frage "Was- wieso riechst du nach Vampir!? ". Yoshihiro zuckte kurz zusammen und murmelte leise vor sich her "Der Bastard hat mich erwischt" und ließ sich dann peinlich berührt von seiner Antwort , von seinem Vater los. Es war eine Erniedrigung schlecht hin gewesen. Nicht nur, was dieser Kerl zu ihm sagte, sondern auch diese Bloßstellung vor seinem Vater.. Er ließ seinen Vater dort stehen, denn dieser war mittlerweile verstummt. Gott weiß, was er jetzt dachte. Aber Yoshihiro wollte es nicht wissen. Sein einziger Gedanke war nur noch, diesen Typen ausfindig zu machen. Mit diesem Gedanken stampfte er auf die Haustür zu. "Was geht mir das auf n Sack, die Scheiße hier!" rief er laut und schlug die Haustür hinter sich zu. Dort blieb er dann stehen. Er seufzte. "Ich zieh aus!" rief er zu der verschlossenen Haustür hinein, blickte aber nach dem Satz sehr traurig. "Scheiße" fluchte er leise vor sich her. Yoshihiro schüttelte sich, so als könnte er all den Frust von sich schütteln. Dann machte er sich auf den Weg. Er muss diesen elendigen Typen von letzter Nacht ausfindig machen- aber zuerst://Frühstüüüüück!//



      (ja geil :'D darauf hab ich nämlich schon den ganzen Post lang gewartet :'D)
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    • Kain wachte am nächsten Morgen auf und kniff die Augen zusammen als die Sonne in sein Zimmer schien. Er hatte gestern vergessen die Vorhänge zu zu ziehen. Die Sonne fügte ihm nicht wirklichen Schaden zu aber trotzdem möchte ihre grelle Art nicht. Als sein Blick auf die Uhr fiel fluchte er, er war spät dran. Er hatte sich mit Freunden zum Frühstücken verabredet. Hastig stieg er aus dem Bett und machte sich fertig. Kurz schoss ihm das Bild des jungen Wolfes durch den Geist den er gestern Abend getroffen hatte und seine Laune wurde schlagartig schlecht. Er knirschte mit den Zähnen, aber er besann sich eines besseren. Er atmete ein paar mal tief durch und vertrieb die Gestalt aus seinem Geist. Er würde diesen Typen nicht wieder sehen, es war nur eine flüchtige und unangenehme Bekanntschaft gewesen obwohl es doch sehr an seinem Stolz kratze von ihm abgewiesen worden zu sein. Er hätte sich geehrte fühlen sollen das er es in Erwähnung gezogen hatte von ihm zu trinken. Eins der Hausmädchen eilte zu ihm und erinnerte ihn daran dass das Auto draußen auf ihn wartete. Er hastete zur Tür auf dem weg dorthin umarmte er flüchtig seine Mutter und nickte respektvoll seinem Vater zu bevor er verschwand. Er wusste das wenn er nach Hause kam seine Eltern ein Gespräch mit ihm suchen würden. Das leidliche Thema einer Ehe rückte immer näher und auch die Auswahl seiner Kandidatinnen wurde stetig kleiner. Seine Eltern redeten zwar mit ihm und fragte ihn um seine Meinung zu den Frauen aber schlussendlich würde die Entscheidung nicht bei ihm liegen sonder welchen Stand die Zukünftige hatte und ob es seiner Familie einen Vorteil brachte.
      Im Auto starrte Kain aus dem Fenster und seufzte. Zum Frühstück konnte er kein frisches Blut trinken, das ging nur Nachts wenn die Leute alkoholisiert waren und niemand darauf achtete. In seiner Jackentasche befand sich das Päckchen mit den Blutersatztabletten. In der Bar angekommen erkannte Kain leider das es nicht so weit weg war von dem Vorfall gestern Abend. Allerdings war die Stadt groß und bestimmt musste der Wolf seinen Rausch noch ausschlafen. Und schon wieder hatte sich dieser miese Köter in seinen Kopf geschlichen. Zorn breitete sich wieder in seinem Körper aus und schlecht gelaunt ging er in die Bar in der seine Freunde bereits warteten. Seine Laune blieb nicht unbemerkt.
      "Ey Kain was ist los? Sonst bist du nie so schlecht gelaunt!", zog ihn der Vampir mit sandbraunen Haar auf.
      "Ach sei ruhig.", blaffte Kain zurück.
      Aber es gab keine Chance sie redeten solange auf ihn ein bis er schließlich von der Begegnung des gestrigen Abends. Die Geschichte war natürlich der Lacher des Tages.
      "Ein jämmerlicher Wolf hat dich abblitzen lassen? Dich? Ernsthaft? Was ist nur aus dir geworden?" schallendes Gelächter erfüllte den Raum.
      "Ey seid mal ein bisschen leiser!", zischte Kain. Das war ihm einfach nur zu unangenehm.
      Schlecht gelaunt mischte er sich die Tabletten in sein Getränk und trank es in einem Zug aus. Natürlich liesen es sich die anderen jungen Vampire es sich nicht nehmen immer wieder Witze auf Kains kosten zu machen. Kain konnte es nicht mehr ertragen und stand auf und eilte aus der Bar. Er lief ziellos durch die Gegend. Jetzt war nicht nur sein Stolz verletzt sonder auch das Gespött seiner Freunde. Es war ein widerliches Gefühl normalerweise machte er sich über die anderen lustig und nicht andersherum. Schließlich war er perfekt aber dieser Flohzirkus hatte es einfach nicht erkannt. Dafür war er wahrscheinlich auch einfach nicht in der Lage. Irgendwann landete Kain in einem Park, er legte sich in den Schatten seine Baumes und genoss einfach nur den Wind der leichte über sein Gesicht huschte. Hier hatte er Ruhe und er würde wenigsten für Moment seinen Frieden haben.
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    • So machte sich der ziemlich hungrige Yoshihiro auf den Weg in seine Stammbar, um sich den Magen vollstopfen zu können. Der Weg in die Stadt von seinem zu Hause war an die 20 Minuten entfernt, aber Yoshihiro genoss es immer, längere Wege spazieren zu können. Die Sonne schien warm auf seine Haut und wärmte ihn. Erleichtert seufzte er, da er mal wieder erfolgreich von dem Geschrei seines Vater entkommen war. Aber die Erleichterung hielt nicht lange, denn Schlagartig kam ihm wieder dieser nervige, störende Vampir Kerl in den Sinn. Er runzelte die Stirn, wieso ging ihm der Typ so an die Substanz?! Wieso ließen die Gedanken einfach nicht ab? Aber das lag eindeutig daran, derart in seinem Stolz verletzt und gekränkt wurde. Yoshihiro schüttelte den Kopf, als wolle er alle Gedanken zu ihm los werden. Klappte nur nicht. Vor seinen Augen hatte er das Bild wie er spöttisch über ihn höhnte. Köter. Männchen machen. All diese Begriffe kamen ihm dabei in den Sinn und versauten ihm den Weg zur Stadt, den er doch so gern mochte.
      Ein leises knurren entkrach aus dem aufgewühlten Jungen und erschrocken über sich selbst stellte er es wieder ein. Bei den ganzen Gedanken hatte er nicht mitbekommen, dass er bereits vor seiner Lieblings Bar stand. Genervt seufzte er erneut und betrat die Bar und lenkte seine Gedanken schnell auf das vorzügliche Mahl, welches er sogleich bestellen würde. //Pancakes? Waffeln? Crepê? Hmmm...// aber seine Gedanken bezüglich der Mahlzeit wurden unterbrochen von lauten, lachenden Leuten. Mit einem stechenden Geruch //Vampire// dachte er sofort, während sich sein Blick verfinsterte. Direkt warf er einen Blick in die Richtung aus der dieser Gestank kam, in der Hoffnung diesen Dreckskerl von gestern Abend wieder zu sehen- denn dann konnte er sich ihn vorknüpfen. Sein Blick schweifte über die Gesichter jeden Einzelnen, jedoch konnte Yoshihiro keinen als den Schwarzhaarigen mit diesen unglaublich fesselnden Augen wieder identifizieren. Irgendwie beruhigt ließ er sich dann an einen Tisch nieder, um endlich seinen verkaterten Körper mal was gutes zu tun und anständig zu frühstücken.

      Das dauerte auch gar nicht lange auch wenn sich Yoshihiro eine ganze Menge Pancakes mit Sirup rein gezogen hatte. Nach dem er dann bezahlte hatte und den Laden verließ, betrübte es ihn immer noch welch Demütigung er letze Nacht ertagen musste. "Ich finde dich schon, du Bastard" murmelte er vor sich her und schlug die entgegengesetzte Richtung an aus die er ursprünglich kam. Vielleicht würde es ihn auf andere Gedanken bringen ein weiteres Stück durch die Stadt zu spazieren. Und möglicherweise könnte er einen Halt bei seinem Trainigsclub machen und seine Aggressionen und den ganzen Frust in einem 1 gegen 1 Boxkampf loswerden. So schlug er den Weg an die ihn zu seinem Trainingsort bringen sollte und dieser Weg führte durch den Park, der wenige Meter entfernt war. Yoshihiros Stimmung hatte sich nun mehr gebessert, da die Gedanken an den Zwischenfall vom gestrigen Abend bei Seite gedrängt wurden von dem gefüllten Magen und der mentalen Einstimmung auf seine Trainings Session.
      Um diese Uhrzeit war normaler weise nicht viel los im Park und deshalb ging es auch ziemlich schnell, dass Yoshihiro eine Witterung aufnahm. Sie kam ihm bekannt vor.. Wer war es denn nur? Seine Nase kräuselte sich während er einen tiefen Atemzug nahm um die Richtung ausfindig zu machen. Leider war die Fährte noch zu weit weg um erkennen zu können, um wen es sich dabei handelte. Neugierig folgte also dem Geruch der bekannten Person. Aber je Näher er dem Geruch und der dazugehörigen Person kam, desto seltsamer fand Yoshihiro es, dass es ihm einfach nicht einfiel, zu wem dieser Duft gehörte. //Ich kenn' den Geruch. Definitiv. Als wäre es gestern gewe-// bevor der bis grade eben noch neugierige Wolf diesen Gedanken zu ende denken konnte, blieb er stehen. Einen Moment lang stand Yoshihiro fassungslos vor einem großen Baum, welcher viel Schatten spendete. Nicht, weil dort der gut aussehende Vampir mit den Hypnose-Augen lag, sondern weil sein eigener Körper ihn nicht gewarnt hat. Er hat ihn nicht gewarnt, dieser Fährte aus dem Weg zu gehen. Seine Nase und sein Geruchssinn haben ihm nichts davon klar gemacht, dass dort die Gefahr im schattigen Plätzchen das Wetter genießt. Was sollte das? Und wie kann es sein, dass er einer Geruchsspur eines Vampires gefolgt ist, die doch sonst immer wie der Tod roch? Er starre immer noch schockiert den ruhenden Körper des schwarzhaarigen Vampires an. Bisher ist ihm noch nie so etwas passiert. Vampire und Hexen konnte er bisher immer ganz genau an ihrem Geruch erkennen.
      Nur diesmal war es anders. War dieser Kerl, der dort unter dem Baum lag vielleicht gar kein Vampir? War es überhaupt der richtige Kerl, der dort lag? Immerhin war Yoshihiro letzte Nacht ziemlich betrunken gewesen, da können Verwechslungen durch aus Möglich sein. //Die Augen!// fiel es ihm wieder ein //Wenn ich seine Augen sehe..!// dann könnte er vielleicht eher ausschließen, ob es nun eine Verwechslung war oder nicht. Aber wie? Er musste näher heran, ohne von ihm gesehen zu werden. Schnell blickte sich Yoshihiro um nach einer Möglichkeit sich verstecken zu können. //Baum!!// strahlte er als er einen Baum unmittelbar in der Nähe stehen sah. Und dieser wäre auch nah genug, um die Augen des Jungen sehen zu können. Entschlossen kraxelte er den Baum hinauf, was ein leichtes für einen Wolf ist, um sich zwischen den Ästen platzieren zu können und den Ist-er-es-oder-nicht-Kerl aus nächster Entfernung beobachten zu können.
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    • Ab und zu hörte man jemanden vorbei Laufen aber ansonsten war nur das rauschen der Blätter im Wind zu hören. Das einzige das ihm jetzt noch fehlte war die Nacht. Er mochte es nicht, dieses warme und fast brennende Gefühl der Sonne auf der Haut. Ebenso konnte er weder die Menschen noch die Wölfe oder Hexen verstehen die sich freiwillig stundenlang in die Sonne legten. Und obwohl er einfach nur entspannte tauchte wieder der junge vom gestrigen Abend in seinen Gedanken auf.
      Verdammt, grade hatte ich ihn vergessen. Kain verzog grimmig seinen Mund und öffnete seine Augen wieder. Durch das Blätterdach des Baumes unter dem er lag fiel ein Sonnenstrahl in sein Gesicht und das rot seiner Augen schien zu leuchten wie ein Rubin. Angewidert petzte er die Augen wieder zusammen und setzte sich auf. Scheiß Sonne, grollte er in seinem Kopf. Er schaute vor sich auf die Wiese und fuhr sich durch die Haare. Wieder tauchte das Gesicht des Wolfes vor seinem inneren Auge auf. Ein kleiner Teil seines Selbst bedauerte es zu tiefst nicht von ihm gekostet haben. Kain riss die Augen auf als ihm klar wurde was er da dachte. Wieso schaffte er es nicht ihn einfach zu vergessen wie die unzähligen anderen Spielzeuge und Mahlzeiten vor ihm. Die Ausnahme lag darin das er abgelehnt worden war. Er konnte nicht anders als darüber zu lächeln wie armselig er doch war. Es schien ihn nicht los zu lassen. Der Tag ging langsam Richtung Nachmittag und der Park füllte sich mit Menschen, Hexen und sogar einige Feen ruhte sich hier aus. Es wurde wohl Zeit langsam wieder nach Hause zu gehen und sich seinen Verpflichtungen zu stellen. Er stand auf als sein Handy brummte, genervt zog er es aus seiner Hosentasche und blickte auf den Display. Es war sein Vater. Am liebsten hätte er ihn weggedrückt aber er hatte keine Lust auf Ärger, also nahm er das Gespräch an.
      "Ja... Mhm.. ich weiß. Hab die Zeit vergessen. Schon auf dem Weg." Er legte auf und blickte noch einen Moment auf seinen Display. Dieser war schwarz und reflektiere nur sein Gesicht. Irgendwas hatte sich ruckartig im Display bewegt. Es war klein und undeutlich gewesen aber irgendwas hatte sich darin reflektiert. Kain schaute sich genau um, dennoch konnte er nichts erkennen. Hatte er sich das doch nur eingebildet? Das war nicht seine Art aber dennoch, war er heute definitiv nicht ganz er selbst. Grade als er los gehen wollte drehte sich der Wind und ihm kam ein vertrauter Geruch in die Nase. Seine Haut überkam eine Gänsehaut und sofort war die Wut von gestern wieder da. Es war der Geruch von diesem Köter. Sein Blick voller Hass suchte die Gegen ab, dennoch konnte er ihn nicht entdecken. Ein leises grollen drang aus seiner Kehle, als eine Kirche in der Nähe zu läuten begann und verkündete das eine neue Stunde begonnen hatte. Er hatte keine Zeit mehr hier zu bleiben und nach ihm zu schauen.
      "Wichser, nächstes mal hol ich dich." grummelte er vor sich hin und verließ angenervt den Park. Da die Sonne noch stärker zu scheinen schien, setzte er sich eine Sonnenbrille auf und traf seinen Fahrer am üblichen Treffpunkt und wurde nach Hause gefahren. Daheim angekommen blieb ihm keine freie Minute mehr. Seine Eltern bombardierten ihn gerade zu mit potenziellen Ehefrauen und die Familie die dahinter stand. Sie alle waren hübsch keine Frage aber irgendwie sahen sie alle gleich aus. Nichts von ihnen stich hervor oder machte sie einzigartig. Keine blieb ihm so im Gedächtnis wie er. Er schüttelte diesen Gedanken schnell wieder ab. Irgendwas schien sein Kopf ständig zu verwechseln. Er hatte kein Interesse an jemand so niederem. Eine ganz leise Stimme in seinem Hinterkopf aber flüsterte immer wieder: Und wenn doch? Wäre es so schlimm? Es wäre bestimmt nie langweilig mit ihm.
      Kain gab sich größte Mühe diese kleine Stimme im Keim zu ersticken und damit für immer zum Schweigen zu bringen. Als er endlich entlassen wurde war es bereits spät und er war zu müde um sich noch weiter zu wehren so verfiel er in einen Wirren Traum in dem sich schlussendlich alles um einen junge Wolf mit grauen Haar drehte. Schweiß gebadet wachte er auf und seine Adern pulsierten. Seine Kehle brannte furchtbar und er hatte Probleme damit zu verarbeiten was er geträumt hatte. Er schnappte sich die Bluttabletten und schmiss sich eine Handvoll ein aber irgendwie hörte sein Verlangen nicht auf. Frustriert warf er die Schachtel gegen die Wand, dort zerschmetterte sie und die restlichen Tabletten verteilte sich in seinem Zimmer. Er hatte nicht gemerkt mit welcher Wucht er es geworfen hatte. Schlafen ging jetzt nicht mehr also stand er auf, machte sich frisch und zog sich neue Kleidung an. Er wanderte nach draußen und lief Ziellos durch die Gegend in der Hoffnung das ihm die Nachtluft half und vielleicht würde als Bonus sein starkes Verlangen besänftigen können. Als er jemanden sah der für ihn Frage kam streubte sich etwas in ihm das Blut zu trinken.
      "Was ist nur los mit mir?!" schrie er sich wütend an und schlug gegen die Wand neben ihm. Der Schmerz zog sich durch seinen ganzen Arm und die Wand bröckelte ein wenig als er die Hand runter nahm. Seine Knöchel waren blutig aber der stechende Schmerz der durch seine Hand pulsierte half ihm wenigsten für einen Moment sich nur auf eine Sache zu konzentrieren.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Nun saß Yoshirho da. Oben in der Baumkrone und starrte er diesen Jungen an. Yoshihiro verfügte über eine unglaublich gute Ausdauer, die sich nicht nur auf körperliche sondern auch auf physische Aktivitäten bezog. Was wiederum bedeutete, er könne den ganzen Tag über dort oben sitzen bleiben und dort verharren. Aber wohlmöglich würde es nicht so lange dauern, bis er in die Augen des jungen Mann dort unten blicken konnte. Er beobachtete ihn, wie er so still und ruhig dort lag. Er strahlte ein Ruhe aus, die Yoshihiro bis oben in den Baumspitze ausstrahlte. Der Kerl konnte doch gar kein Vampir sein.. Oder? Von ihm drohte keine Gefahr aus und auch kein verwesender Geruch, der sonst an Vampiren klebt.
      Aber was sollte eigentlich passieren, sollte sich herausstellen, dass dieser Kerl wahrhaftig der von gestern Abend ist? Darüber hatte sich der Sturkopf noch gar keine Gedanken gemacht. Aber irgendwie kam sich Yoshirho ziemlich blöd vor. Er hockte dort oben, im Baum und gaffte einen dösenden Typen an. Und das nur um herauszufinden ob es sich um den selbigen Typ von gestern Abend handelte. Und wusste nicht einmal was er danach mit ihm anfangen sollte. Aber er konnte gar nicht weiter drüber nachdenken, da sich der vielleicht-Vampir bewegte. //Looooos! Zeig mir deine unglaublichen Augen!!! // unglaublich? Hatte er das so eben wirklich gedacht? Er schüttelte den Kopf, keine Zeit drüber nach zu denken, er musste genau hinsehen. Und da, da Blitze es plötzlich auf. Diese unglaublichen, wunderschönen Augen in die er sich gestern Abend verloren hatte. Er. War. Es. Tatsächlich! Dem jungen Wolf blieb die spucke weg. Sein Herz fing an schneller zu schlagen und wummerte aufgeregt in seiner Brust. Seine Mundwinkel zogen sich nach oben "hab ich dich.." flüsterte er erfreut. Wieso machte ihn das plötzlich so fröhlich? Auch darüber wollte er nicht nach denken, denn der eindeutige Vampir Kerl von gestern schien sich weg zu bewegen. //Shit, muss hinterher!! // war sein einziger Gedanke. Daher wartete er einen Moment ab, bis sich der schwarzhaarige etwas entfernt hatte. Er sog die Luft in sich hinein, um seinen Geruch noch tiefer zu verinnerlichen. Danach sprang er unbemerkt vom Baum um den Vampir folgen zu können.
      Es erwies sich als etwas schwierig das Auto verfolgen zu können, da er nicht derart mithalten konnte. Aber glücklicherweise hatte er sich den Geruch so sehr eingeprägt, dass er ihm weiterhin folgen könne- bis zu ihm nachhause. Jetzt wusste auch Yoshihiro wo dieser lebte. Und er staunte nicht schlecht, als er das riesige und luxuriöse Anwesen erblickte. //Was auch sonst. // dachte er genervt und verdrehte die Augen. Um nicht gesehen zu werden huschte er zwischen den Büschen hin und her um möglichst nah an ihn heran zu kommen. Yoshihiro sollte vorsichtig sein, denn auch vampire verfügten über einen guten Geruchssinn und könnte dadurch entdeckt und entlarvt werden. Dadurch dass das Anwesen so gross war, würde es wohl einen Moment dauern das richtige Fenster zu dem Zimmer des Kerls finden zu können.
      Nach einigen Bäumen und ausgespähten Fenstern, fand er tatsächlich das Zimmer in dem sich der Gesuchte befand. Dann richtete er seinen Blick konzentriert auf den Jungen und beobachtet ihn... Wie er sich umzog. Eine leichte röte stieg ihm ins Gesicht und sein Kopf wurde ziemlich warm. Etwas verwirrt über seine Reaktion erklärte er sich diese, da er sich wie ein Stalker verhielt und daher kein Wunder sei wenn er sich selbst beim spannen erwischte. Immerhin zieht sich dort vorn ein Kerl um, da sollte eigentlich nichts dabei sein. Und dieser Kerl schien sich erneut auf den Weg zu machen. //scheisse man was stimmt mit dem nicht?! Ich hab dich grad erst gefunden!? // völligst genervt schnaubte Yoshihiro und sah nur noch wie der schwarzhaarige aus dem Zimmer verschwand. Erneut nahm er die Fährte und somit den Geruch von dem anderen Jungen. Versteckt und behutsam verfolgte er ihn nun, wie er anscheinend ziemlich ziellos umherwanderte und merkwürdig in der Gegend rumschrie. Yoshihiro näherte sich dem anderen erneut, leise, vorsichtig und bisher noch unentdeckt mit dem Gedanken //Ich mach dich jetzt fertig, du Arsch//.
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    • Der schmerz nahm langsam ab denn seine Regeneration arbeitete bereits auf hochtouren. Er bewegte seine Finger durch und knackten nach einander als die Knochen wieder in ihre anatomische Stellung rutschten. Er lehnte sich mit seinem Rücken gegen die Wand. Ihm war klar das er sich wie ein Verrückter benahm. Um seine Gedanken zu ordnen begann er gleichmäßig ein und aus zu atmen. Langsam beruhigte sich das Chaos in seinem Inneren, aber sein Instinkt sagte ihm das er nicht mehr alleine war. Langsam öffnete er die Augen und schaute die Straße erst in die eine Richtung entlang dann in die andere. Plötzlich entdeckte er etwas komisches in den Schatten. Jemand der ihm auflauerte? Prima dann konnte er seinen Frust an demjenigen auslassen!
      "Passt ja perfekt.", sagte er grinsend. Mit schnellen Schritten ging er auf die Gestalt zu, natürlich hatte sie bemerkt das sie entdeckt worden war und kam auch in Bewegung. Es dauerte nicht lange damit Kain ihn wiedererkannte. Es war dieser verdammte Wolf. Obwohl er schlecht drauf war, war er nun auch wenig froh darüber. Aber worüber genau? Das er ihm die Abreibung verpassen konnte die er ihm versprochen hatte? Einfach nur ihn wieder zu sehen? Diesmal sein Blut zu kosten? Seine Gedanken wurde ein wenig Konfus, dennoch schaffte er es Yoshihiro am Handgelenk zu packen und fest zu halten. Er zog ihn zurück, sodass sie sich gegenüber standen.
      "Du..." knurrte er. "Ich hab die gesagt was passiert wenn ich dich das nächste mal sehe.", sagte er bedrohlich. In seine Augen trat ein Schimmer des Jägers, der er tief im Inneren dank seines Instinkts immer noch war. Er war darauf erzogen niemanden zu folgen und niemanden zu Jagen. Man hatte ihm erzählt, dass das in einem Vampir einen Rausch auslöste besonders wenn seine Beute verletzt und ängstlich war. Aber sein Gegenüber war kein einfach Mensch, sondern ein Werwolf. Ebenfalls ein Jäger. Ebenfalls gefährlich und für die Nacht geeignet.
      "Willst du so sehr sterben?" Das sollte eigentlich auch bedrohlich klingen dennoch klang in seiner Stimme ein wenig Sorge mit. Es war für ihn unverständlich warum er unbedingt Ärger suchte. Andererseits hatte er ihn ja so schon kennen gelernt. Erst jetzt viel ihm auf das er diesmal weder Betrunken noch voller Blut war. Ursprünglich war sein Gesicht bereits schön gewesen aber so war es um noch einiges bezaubernder. Er hatte dunkle Augen irgendwas zwischen Dunkelbraun und Schwarz. Kain wusste nicht wie ihm geschah. Der ursprüngliche Drang ihn tatsächlich umzubringen erlosch und sein eiserner Griff löste sich. Was zur Hölle war nur los mit ihm?! War er krank? Den Geruch den er nun wahrnahm war nicht säuerlich oder ekelerregend, sondern verführerisch und süß. Alles was er wollte war ihn zu kosten. Nur einen Tropfen von diesem berauschenden Geruch. Er konnte das Blut durch seine Adern rauschen hören und dieses Geräusch war wie eine Sirene. Das Blut schien für ihn zu singen und ihn in sein Verderben zu locken. Irgendwie schaffte es Kain sich von diesem Anblick los zu reisen und er nahm Abstand.
      "Verschwinde", sagte er leise, völlig darauf konzentriert jetzt nichts dummes zu machen.
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    • Sich sicher, dass diesen Kerl jetzt endlich dran kriegen würde brachte ihn dazu breit zu grinsen. So lief er direkt auf ihn zu. Die noch Ebene Vorfreude ebbte aber sofort ab, als er von jenem am Handgelenk gepackt wurde. Er versuchte sein Gelenk zu lösen, doch vergeblich, sein Gegenüber war einfach ziemlich stark. Um seine Unfreude zu zeigen, fletschte er die Zähne. Somit wolle er den Gegner einschüchtern. Diesmal war er der Herr seiner Sinne. Er hatte sich und seinen Körper diesmal gänzlich unter Kontrolle und verfügte über alle seine Reaktionen und Fähigkeiten. Diesmal hätte er vielleicht sogar eine Chance gegen ihn. Er müsse nur vorsichtig sein, dann würde er ihn kriegen ganz bestimmt. Aber das funkeln seines Gegenübers ließ ihn einen kalten Schauder über den Rücken laufen. Zum einen weil dieser Blick furchteinflößend war, zum einen aber weil er wieder tief in diese wunderschönen, stechenenden, roten Augen hineinblicken konnte. Das Gesicht in das er blickte war schmal und kantig geformt und unglaublich schön anzusehen. Sein Herz machte einen arrythmischen Sprung. Dies ließ Yoshihiro kurz zusammen zucken. Nach dem sich der Griff des schwarzhaarigen Schönling nun endlich gelöst hatte, sprang Yoshihiro reflexartig zurück um nicht erneut gepackt zu werden. Aus seiner Kehle stieß er ein lautes Knurren aus. "Du bist der jenige der dran ist, du Arschloch." fügte er seinem knurren hinzu. Das Adrenalin pumte durch seine Adern, er merkte wie sein Herz mehr und mehr zu rasen begann. In seiner menschlichen Gestalt konnte er wohl nicht viel ausrichten. Er würde seine Werwolfs Gestalt benötigen. Doch auf das 'Verschwinde' des Vampires, lachte Yoshihiro und erwiderte mit "Du glaubst doch wohl nicht, jetzt nach dem ich dich endlich gefunden hab, dass ich mich verpisse?!" er verzog die Miene und zeigte mit seinem Gesichtsausdruck tiefe Abneigung dem anderen gegenüber. "Ich lass mich nicht von seinem Spasten wie dir derart Beleidigen, du Wixxer" rief er ihm entgegen. Nach dem er seinen Satz beendet hatte, griff er sich an sein Tshirt und zog es. Mag vielleicht total unpassend sein, aber wenn Yoshihiro seine Wolfs Gestalt annahm, würde es seine Kleidung zerreißen und so blieb ihm wenigstens ein Shirt wenn er sich in seine Menschen Gestalt zurück verwandelte. Und dann geschah es auch schon: Sein Körper veränderte sich. Seine Muskelatur schwoll an, seine Körpergröße stieg auf um die Hälfte mehr an und am ganzen Körper blitzte das grau-weiße Fell des Wolfes auf. Bedrohlich stieß er einen lauten Wolfsruf aus und funkelte den Vampir mit seinen monströsen Augen an. Er bleckte die Zähne und sein Mund verzog sich zu einem breiten grinsen //Keine Chance du elendiger Bastard// und stürmte in großen Schritten erneut auf den Vampir zu.
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    • Gebannt beobachtete er die Verwandlung. Er musste sich leider gestehen das dieser Wolf oben ohne noch viel besser Aussah. Er schluckte schwer. Was zur Hölle ging mit seinem Kopf ab? War er jetzt völlig über geschnappt? Erst im nächsten Moment verstand er das ihm die Situation außer Kontrolle geriet. Er hasste es die Kontrolle zu verlieren aber schon wieder wurde sich ihm widersetzt. Das Jaulen erzeugte eine Gänsehaut auf seinem ganzen Körper. Wie in Zeitlupe bemerkte er wie der Wolf auf ihn zu rannte. Hin und her gerissen ob er einfach verschwinden oder wirklich kämpfen sollte, stand er da. Schließlich entschloss er sich fürs verschwinden nur war es bereits zu spät. Er weichte aus aber trotzdem wurde er am rechten Arm verletzt.
      "Shit!", murmelte er. Die nächsten Angriffe überstand er ohne eine weitere Verletzung allerdings fügte er auch seinem Angreifer keinen Schaden zu. Tief in seinem inneren wurde der Jägerinstinkt immer mächtiger und schon bald hatte er wirklich Spaß an ihrem Kampf. Es war ein hin und er. Mal verpasste er der Wolfschnauze einen Schlag nur um kurz danach von einer Pfote oder einem Zahn getroffen zu werden. Sie umkreisten sich und seine Kampfeslust war deutlich in seinem Gesicht zu sehen.
      "Scheinbar kannst du ja doch was außer scheißen!", höhnte er. Ob er wollte oder nicht aber so viel Spaß hatte er schon lange nicht mehr gehabt.
      Nichts desto trotz verlor er Blut, nicht lebensbedrohlich aber dennoch genug um geschwächt zu werden. Langsam sah er sich gezwungen auch seine Kräfte einzusetzen. Ihm wurde eingetrichtert das er sie nur in Notfällen benutzen durfte. Nur als Notwehr falls es wirklich nötig sein sollte. War dies ein Notfall? Eher nicht. Wieder und wieder gingen sie aufeinander los und natürlich nahm auch ihre Umgebung schaden aber keinen von beiden schien es wirklich zu interessieren. Langsam nahm Kains Ausdauer immer mehr ab und schon bald keuchte er und er öffnete die ersten zwei Knöpfe seines Hemdes um besser Atmen zu können. Sein Körper war bereits mir Blessuren übersät aber genauso viel wie er eingesteckt hatte hatte er auch ausgeteilt. Dennoch machte ihm der Blutverlust zu schaffen und sein Blickfeld wurde langsam etwas unscharf. Hätte er doch vorhin einfach Blut getrunken dann wäre es jetzt nicht so schwach. Er verfluchte sich innerlich, dennoch wollte er keine Schwäche zeigen. Vielleicht schaffte er es etwas von dem Blut von Yoshihiro zu trinken dann wäre der Kampf klar gewonnen. Aber so leicht würde es nicht werden daran zu kommen, schließlich lag unter dem vielen Fell auch noch so viele Muskeln das die Stellen von denen er gut trinken könnte nur wenige waren. Er analysierte seine Möglichkeiten. Als erstes der Hals, Schwachstelle von jedem, aber dafür müsste er ihn von der Seite zu fassen bekommen und ihn festhalten. Aber das war zu offensichtlich und ein Anfänger Fehler von einem Werwolf sich so packen zu lassen. Dann waren da seine vier Beine, aber davon eine fest zuhalten, lange genug um trinken zu können? Nein das würde noch weniger klappen. Also doch der Hals? Er grinste grimmig. Also gut, der Hals, dachte er und stürmte los.
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    • Yoshihiro hatten offensichtlichen ,riesen großen Spaß daran sein Pranken in den Körper des Vampires zu versenken. Er bereitete ihm eine menge Freude, sich hin und her zu wenden und die Schläge seines Gegners abzuwandeln, auch wenn dies immer mit einem schmerzenden Stechen verbunden war. Aber nach einigem hin und her, bemerkte er, dass der Vampir an Geschwindigkeit und auch an Kraft verlor. Anscheinend war seine Ausdauer nicht ganz so gut wie die von Yoshihiro. Bei dieser Erkenntnis musste er siegessicher grinsen. Er hatte einen Vorteil was die Kondition betraf und das freute Yoshihiro umso mehr, die Schwächen seines Feindes ausfindig zu machen. Was für Schwächen besaß dieser Andere noch? Und was hatte der Kerl noch so drauf? Yoshihiro war zu gespannt darauf diese Dinge heraus zu finden- so gespannt, dass er allmählich seine eigentliche Intension , ihm wirklich zu erledigen, nach und nach verlor. Irgendwie war es nur noch ein Spiel gewesen, der Ernst des Kampfes schien verfolgen zu sein. Auf die Bemerkung des Vampires folgte von Yoshihiro nur ein vergnügtes Lachen. "Du Bastard hättest mich nicht unterschätzen sollen!" rief der Wolf zu ihm hinüber. Er hielt kurz inne, da der Vampir ein ganzes Stück weit von ihm entfernt stand. Er schien ordentlich was eingesteckt zu haben. Yoshihiro aber ebenfalls.
      Nur sein jetziger Vorteil war, dass in seiner Wolfsgestalt alles halb so wild ist - der eigentliche Schmerz und die Verletzungen würden sich in seiner menschlichen Gestalt bemerkbar machen. In seiner menschlichen Gestalt war er sehr verwundbar und die Schmerzen schlimmer, das lag wohl mit daran, dass Yoshihiro kein reinblütiger Werwolf war. Kurz beobachtete er den Vampir, der seine Hemdknöpfe öffnete. Sofort erröteten leicht seine Wangen, da Yoshihiro daran denken musste, wie er den Anderen dabei beobachtete hatte als er sich umzog. Erschrocken schüttelte er seinen Kopf, um dieses Bild von diesem wohlgeformten und attraktiven Körper los zu werden. Und da war es wieder: Dieses unnormale holpern in seiner Brust, welches von seinem Herzen ausging. Dies war bereits das dritte, wenn nicht vierte mal, dass es passierte. Was zur Hölle war das für ein Gefühl!? Yoshihiro konnte es sich nicht mit plausiblen Gründen erklären. Außerdem war er zu sehr beschäftigt mit diesem reizenden Kampf und diesem Kerl der ordentlich was auf den Kasten hatte. Und wie Yoshihiro bereits erkannt hatte, war sein Gegenüber schon etwas ausgelaugt und trotzdem kam er wieder auf ihn zugestürmt. Der graue Wolf konnte es sich nicht erklären und schon gar nicht beschreiben, was für ein Glücksgefühl das in ihm auslöste. Obwohl der andere Kerl schon ziemlich erschöpft war, stürmte er trotzdem los! Unermüdlich dieser Typ! Und welch ein Spaß! Yoshihiro grinste vergnügt und stürmte ebenfalls auf den Vampiren zu. Seine Zähne blitzten hervor und seine mächtigen Pranken streckten sich nach dem gut Aussehenden schwarzhaarigen und ergriffen ihn an den Schultern "Hab' dich" knurrte er vergnügt und drückte ihn mit seiner gesamten Körperkraft zu Boden. Ich bin gespannt, ob du 120 kg so leicht Stämmen kannst, dachte sich Yoshihiro und blickte grinsend in diese so hinreißenden rot leuchtenden Augen hinein.
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    • Hart landete Kain auf dem Boden und die Luft wurde aus seinen Lungen gepresst. Seine Schulter knackte unangenehm und er verzog vor Schmerz das Gesicht. Seine Schulter war wohl gebrochen. Trotz der Schmerzen und der bitteren Wahrheit das er verloren hatte, war er keineswegs schlecht gelaunt sondern voller Freude. Er versuchte sich noch zu befreien, gab dann aber auf weil es einfach keinen Sinn hatte. Ergeben hob er seine Hände auf Brust höhe und blickte verlegen zur Seite.
      "Gut du hast gewonnen. Ich gebe auf.", dann rümpfte er die Nase weil er seine Schnauze direkt im Gesicht hatte und dadurch unangenehm angeatmet wurde. Sanfte legte er eine Hand auf seine Schnauze und drückte sie zur Seite.
      "Du hast echt fiesen Mundgeruch als Wolf, hat die das mal jemand gesagt?" Obwohl er normalerweise angewidert gewesen wäre empfand er diese Situation als unterhaltsam.
      Langsam wurde das Gewicht auf ihm leichter und er konnte sich mit seinem Körper aufrichten. Er stütze seinen Hände hinter sich ab. Er spürte das ihm sein eigenes Blut aus der Nase tropfte und wischte es sich mit seinem Handrücken ab. Er betrachtete es, wie es in diesem schwachen Licht glitzerte.
      "Ist schon eine Weile her das ich mein eigenes Blut gesehen habe.." Kaum zu glauben das ein Wolf dafür die Ursache war. Er griff in seine Hosentasche und sich seine Bluttabletten zu holen damit seine Regeneration einsetzen konnte. Panik stieg in ihm auf als er sie nicht fand. Er hatte sie daheim auf seinem Boden verstreut.
      "Fuck..", flüsterte er und schaute an sich herunter. Es waren nicht gerade wenige Schnitte und Bisswunden auf seinem Oberkörper und Beinen. Würde nicht bald jemand vorbeikommen dessen Blut ertrinken würde, würde er in einen Koma ähnlichen Zustand verfallen. Sein Körper war am austrocknen und dann wäre es ein leichtes ihn mit Sonnenlicht zu töten. Er lies sich wieder auf den Boden sinken. Das Adrenalin in seinem Körper lies nach, nun konnte er jede Wunde deutlich spüren. Sein Schädel schmerzte bestialisch und sein Blickfeld schrumpfte ein. Sein Instinkt reagierte auf das Blut das nicht seines war und überall zu riechen war, dennoch hatte er keine Kraft mehr sich noch einmal auf zu richten. Er spürte deutlich wie sein Herz pochte und es schien ihm als wäre ein Countdown. Sein Countdown.
      "Na bitte. Jetzt kannst du dich in deinem Rudel brüsten einen Vampir getötet zu haben..", sagte er scherzhaft aber es war die traurige Wahrheit.
      Was ein bemitleidenswerte Ende.., er musste über sich selbst grinsen, .. ich hätte es besser wissen sollen. So ein Dreck hier einfach auf der Straße zu verrecken. Scheinbar bin ich jetzt der Köter.
      Sein Blick war auf die schwach funkelnden Sterne am Himmel gerichtet und nun wartete er. Was anderes blieb ihm einfach nicht übrig.
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    • Das knacken welches von der Schulter des Vampires stammte hörte sich nach Sieg an. Zufriedenheit überströmte seinen Körper und ließ den festen Griff nach und nach los. Er hatte gesiegt. Er hatte es geschafft, den Vampir in die Knie zu zwingen. Das war Genugtuung für die Erniedrigung des vorherigen Abends. Und dann noch dazu, ergab sich der Vampir freiwillig. Damit hatte Yoshihiro nun absolut nicht gerechnet. Auch nicht damit, ihn tatsächlich so Kampf- und handlungsunfähig zu machen. Yoshihiro fühlte sich voller Macht und Stärke. Und das Gefühl, diesen Vampir fertig zu machen hatte sich somit besänftigt. Schließlich hatte er nie vorgehabt, diesen Vampir zu töten. Das war nicht seine Absicht, sondern einfach nur Rache und eine Art Wiedergutmachung von den Worten die ihn so schmerzhaft getroffen haben. Natürlich hatte sich Yoshihiro da mal wieder zu tief hineingesteigert und so wie der Vampir nun vor ihm lag auch ein Stück weit übertrieben. Verwundert blinzelte er große Wolf den unter ihm liegenden Jungen an, als dieser seine Schnauze mit so viel Sanftheit weg drückte. Es war ein warmes Gefühl welches sich an der Stelle verbreitete, an denen er berührt worden war. Yoshihiro war nicht nur wegen der Geste verwundert gewesen, sondern auch dadrüber, dass die eben noch so kräftigen und brutalen Hände im nächsten Moment so sanft und zärtlich sein konnten. Es fühlte sich einfach merkwürdig an. Zudem war es auch noch verwirrend oben drein. Als hätte Yoshihiro mal wieder etwas zu viel getrunken- genau so drehte sich alles in seinem Kopf: Er war sichtlich verwirrt. Verwirrt über die aktuelle Situation. Über seine Worte nach dem der Vampir seine Schnauze weg geschoben hatte, musste er etwas lachen und antwortete mit einem Verlegenen :"Gelegentlich".
      Nach dem sich der Vampir aus seinem Griff gelöst hatte und sich aufsetze, ließ sich der Wolf ebenfalls nach hinten auf den Boden plumpsen. Er betrachtete ihn genau und sah sich sein kleines Massaker an: Der vor ihm war übersät mit Wunden und Verletzungen. Eigentlich löst dieser Anblick Erleichterung, Macht, ein Sieger Gefühl und Glück in ihm aus. Diesmal war es etwas anders: Ihm tat es plötzlich leid. Der Schaden war nicht gerade klein den er angerichtet hat und der schwarzhaarige sah elendig und mitgenommen aus. Yoshihiro senkte seinen Blick und zog mitleidig seine Ohren nach unten. Als sich sein Gegenüber einfach nach hinten fallen ließ, schaute er etwas entsetzt drein. Er beugte sich erneut über ihn und schnupperte sachte an seinem Gesicht. Erschrocken zog er seine Schnauze zurück. Er hatte wirklich großen Schaden hinterlassen. Und der letze Satz von diesem Vampir versetzte Yoshihiro einen schmerzhaften Stich ins Herz. "Als würdest du von dem bisschen schon verrecken- wie langweilig" versuchte Yoshihiro ebenfalls zu scherzen, jedoch mit einem traurigem Unterton.

      Eine Welle der plötzlichen Trauer überrollte ihn. Ohne das er es bemerkt hatte, verwandelte sich Yoshihiro langsam zurück. Nach dem er nun immer noch über dem Vampiren hing und nun allmählich seine menschliche Gestalt wieder annahm, sackte er ein Stück weit nach unten, da nun der entsetzliche Schmerz eintrat. Grade noch hielt er sich, denn sonst wäre er direkt auf den Verwundeten unter ihm gefallen. Das ihm die Klamotten nur noch fetzen weise an ihm hingen ignorierte er, da seine klaffenden Wunden vom Kampf anfingen bösartig zu brennen. Nun sah man auch das Ausmaß an Yoshihiros Körper: Er war ebenfalls komplett mit Wundern und Verletzungen übersäht. Aus den Wunden trat ebenfalls Blut und tropfte auf den Körper des reglosen Vampires. Und irgendwas fühlte sich bereits die ganze Zeit falsch an. Und obwohl nun so eine Traurige Stimmung herrschte, trotzdem hielt dieses Gefühl an. Seit dem die beiden nun eine Weile auf dem Boden hingen, seit dem war dieses komische merkwürdige Etwas dagewesen. Er selbst wusste nur noch nicht was- aber vielleicht lag das an der ausgeprägten Ausbeulung in seiner halb zerfetzen Boxershorts?
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    • Am Rande bemerkt er das der Wolf wieder zu ihm gekommen war. Über seine scherzhafte Antwort musste er halbherzig lächeln. Ja er hatte Recht normalerweise würde ihn das nicht so einfach umbringen aber diesmal konnte er keine dieser widerlichen Tabletten einwerfen die ihn ihm nu wieder heilen würden. Er spürte wie das heiße Blut des Wolfes auf ihn tropfte und sein Instinkt trieb ihn beinah in den Wahnsinn, weil er so nach Blut gierte. Er wollte widerstehen, er wollte nicht auch noch so tief sinken diese Situation aus zu nutzen. Er bemerkte, dass sein Gegenüber große Schmerzen hatte und ebenfalls nahm er etwas zwischen seinen Beinen war. Er war schwach aber dennoch musste er triumphierend grinsen. Es konnte ihm also doch niemand widerstehen. Verschwommen sah er das nun wieder menschliche Gesicht, es war trotz allem noch hübsch und mit den Schrammen und Kratzern wirkte es noch sexier als davor. Sein Körper nahm die letzten Reserven und wie von Geisterhand beugte er sich hoch, sanft aber bestimmend griff er nach seinem Nacken.
      "Es tut mir leid~", hauchte er. Eigentlich war es ernst gemeint aber es klang trotzdem verführerisch. Seine Lippen legten sich an den Hals, direkt über die Halsschlagader. Er konnte das Blut darin pulsieren spüren. Sein Geist war komplett umnebelt und so biss er hinein. Schlagartig füllte sich sein Mund mit dem Blut. Es war heiß, süß und so vollmundig wie es noch kein anderes Blut gewesen war. Lag es am vorherigen Kampf oder schmeckte sein Blut immer so köstlich?
      Kain wusste gar nicht wohin mit sich, da ihn nicht nur der Geschmack sondern auch die Gefühle die darin lagen überrannten. Angst, Überraschung, Hingabe und Verlangen. Er konnte nicht anders als aufzustöhnen um diesen Meer aus Eindrücken Herr zu werden. Sein ganzer Körper reagierte auf Yoshihiro und sehr schnell drückte sich eine Beule gegen die andere. Das sorgte nur dafür das Kain noch über forderter war und er aus schock sein Zähne löste. Er schaffte es nicht einmal wie sonst über die Wunde zu lecken damit sie sich schloss. Keuchend lies er von dem Wolf ab und seine ganze Welt drehte sich. Er spürte wie das fremde Blut durch seinen Organismus gepumpt wurde und seine Regeneration voran trieb. Alles lief auf hochtouren. Er blickte in die Augen des Wolfes und sah darin ein Ebenbild seines eigenen Gefühlschaos.
      "Ich- Also- Das-", wie ein Idiot stammelte er vor sich hin nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. Er rutschte ein Stück von ihm um Platz zwischen sie zu bringen, in der Hoffnung das die Hitze abnahm.
      "Es tut mir leid... Ich war so schwach... u-und.. dein Blut war...", kläglich versuchte er zu erklären was grade passiert war. Auf seinen Wangen war ein leicht roter Schimmer zu erkennen und auch seine Erregung zeichnete sich klar und deutlich noch ab.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha