A job to die for [Daisy & TheWizard]

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    • A job to die for [Daisy & TheWizard]

      A job to die for
      Vertragsbedingungen


      Francesca Medina
      Die Sonne stand hoch oben am Himmel und bescherte den Menschen, die die Gesichter zu ihr hoben und die wärmenden Strahlen genießen konnten, einen wunderbaren Tag. Kinder nutzten die Gelegenheit um auf den geschäftigen Straßen zu spielen. Sie schlängelten sich um einige Beine herum, versteckten sich voreinander hinter Verkaufsständen und durchbrachen das stetige Gemurmel der Erwachsenen mit ihrem Gelächter. Ein Narr hatte irgendwo seine kleine Bühne errichtet und erfreute einige vorbei kommende Männer und Frauen und erhielt für seine Dienste gelegentlich einmal ein Kupferstück zugeworfen, für das er sich überschwänglich und mit breitem Grinsen bedankte. Es war ein Bild von zufriedener Idylle, das ein gewisses, gemeinschaftliche Gefühl vermittelte. Tragischerweiße konnten nicht alle Menschen diesen gar malerischen Tag auskosten. Und die, die es nicht taten, fühlten sich dadurch umso einsamer mit ihren Sorgen.
      So zum Beispiel die junge Francesca, als sie mit unzufriedener Miene vor dem schwarzen Brett einer gut besuchten Taverne stand. Ihre Hände hatte sie beide in ihre Hüfte gestemmt und die Beine standen leicht auseinander. Sie hatte früh gelernt viel Platz einzunehmen, wenn sie nicht einfach weggeschubst werden wollte. Doch leider half ihr auch eine offenherzige Körperhaltung keineswegs bei ihrem Problem. Mit leicht zur Seite gesenktem Kopf, was dafür sorgte, dass ihr kurzes braunes Haar ihr über die Schulter fiel, las sie einen der ausgeschriebenen Aufträge nach dem nächsten durch. "Scheiße...", murmelte sie dabei gelegentlich und machte einen verächtlichen Ton. "Das kann ich nicht", gestand sie sich nach einer Weile ein und ihre Augen sprangen zum nächsten Zettel, der in schneller, unordentlicher Schrift ausgefüllt wurde. Eine Weile studierte sie die Bitte, ehe sie mit einem Stöhnen den Kopf in den Nacken legte. "Wofür zur Hölle soll das denn bitte gut sein?!", sprach sie einfach zu sich selbst und riss den Kopf nach einem kleinen Ruck wieder nach vorne. Zähneknrischend wanderte sie zum nächsten Zettel und nun veränderte ihre Mimik sich von Verwirrung zu bankem Entsetzen. Als hätte sie sich vielleicht verlesen neigte sie den Kopf erst nach rechts und dann nach links, ehe es sie bei der Vorstellung an diesen Auftrag schüttelte.
      "Selbst wenn ich eine Katze hätte, würde ich diesen Mist nicht mitmachen", war ihre genuschelte Antwort für den Zettel und missmutig rieb sie sich mit beiden Händen durchs Gesicht. Ach es machte ja doch keinen Sinn. Viele dieser Aufträge hatte sie jetzt zum dritten Mal gelesen. Allein heute war sie schon drei Mal räudig zu diesem Brett zurück gekommen, in der Hoffnung es hätte sich plötzlich der perfekte Job für sie aufgetan. Doch wie es aussah gab's heute schon wieder nichts. Seufzend wanderten ihre Finger zu dem deprimierend leeren Lederbeutel, der an ihrem Gürtel befestigt gewesen ist. Ein paar Kupferstücke hatte sie noch, allerdings würde es nicht einmal mehr für eine Mahlzeit reichen. Hat es ja gestern schon nicht. Irgendetwas musste sie sich einfallen lassen und zwar dringend.
      Mit einem kräftigen Stoß wurde die Tür zur Schenke aufgerissen und ein großer Mann, der einen sagenhaft schönen Mantel trug, der selbst mit einem kleinen Goldkettchen vorne zusammengehalten wurde, trat heraus. Francesca erkannte ihn sofort als einen der höher angesehenen Tagelöhnern. Er schritt an dem jungen Mädchen vorbei, ohne sie zu beachten, während die Brünette ihm mit vor Wut funkelnden Augen hinterher sah. Beleidigt streckte sie die Zunge nach ihm aus. Auch wenn - oder gerade weil? - er sie nicht sehen konnte. "Verfluchter, mieser, dreckige Angeber...", knurrte sie in sich hinein. Wie schön, dass er seine Geschäfte in einem Wirtshaus betreiben konnte! Gaststätten in denen Alkohol ausgeschenkt wurde, waren die wichtigsten Verhandlungsorte für Tagelöhner. Niemand geizte, wenn er ein paar Krüge Bier zu trinken bekam. Doch an dem Punkt, dass Fran Verhandlungen in einer Bar führen konnte, war sie noch lange nicht. Sie verließ sich auf dieses schwarze Brett, musste zu den Bittstellern nach Hause kriechen und bitten, dass diese Aufgabe an sie übertragen wurde. Doch in letzter Zeit sah es Mau aus... Anscheinend wird heute nur ihr geliebtes Pferd etwas zu essen bekommen. Langsam aber sicher brauchte die Brünette aber ein Wunder, wenn es so weiter ging.
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham


      Mit schnellen Schritten hechtete der Junge Mann durch die Gassen dieser Stadt die er so oft schon zu Ross entlang geritten war.An diesem Tag hatte er sein Pferd im Stall gelassen was sein Glück war denn so war er ein wenig unauffälliger als wenn er mit seinem stolzen Hengst durch die Straßen geritten wäre. Hinter Ihm konnte er die Lauten Rufe der Wachen vernehmen die verzweifelt nach Ihm suchten. Es war wohl auch so nicht schwer ihn zu finden mit seinem Flammen Roten Haaren und dem dazu passendem Obergewand. Zwar hatte er darauf geachtet nicht das Wappen seines Vaters am Umhang zu tragen doch konnten die Wachen ihn trotzdem leicht erkennen. Zu seinem Glück war heute ein Sonniger tag und die Sonne schien direkt in sein aber noch wichtiger in das Gesicht seiner Verfolger so das die Stimme zwar nicht verschwanden aber etwas leiser wurden. Der Junge Mann bog einmal links ab in eine kleine Gasse die wie er hoffte zum Marktplatz führte. Von den Wänden der Gasse war laut das Geklimper seines Roten Lederbeutels mit der Goldenen Kette daran zu hören. Diesen Beutel hatte er so gut er konnte voll gemacht mit Goldmünzen. Immerhin wusste er nicht wie lange er Unterwegs sein Würde,oder wo er eigentlich hin wollte.Nun machte sich die Panik in Ihm breit als er merkte das er ohne Sinn und verstand geflohen war. Er beschleunigte seine Schritte und seine Augen weiteten sich. Dies wurde Ihm zu Verhängnis als er wieder aus der Gasse trat und das Sonnenlicht ihm in die Augen schien. So kam es das zu seiner Stimmung es nun auch noch so aussah als würde er wie ein verlorenes Kind flennen.Charles wollte es sich eigentlich auch nicht eingestehen doch war ihm eigentlich auch nach Weinen zumute. Er war ohne Essen,Waffe oder einen Plan aufgebrochen und nun konnte er sich von dem Gold nicht einmal etwas zu essen kaufen da er auf der Flucht war und Ihm die Zeit fehlte. Der Klos in seinem Hals wurde nur dicker doch versuchte er die Tränen mit seinem Ärmel weg zu wischen. Er brauchte nun wirklich ein Wunder wenn die ganze Sache für Ihn gut ausgehen sollte.Endlich war er auf dem Marktplatz angekommen und der Geruch von Frischem Obst und Brot stieg ihm in die Nase, wie gerne hätte er nun etwas gekauft und es irgendwo auf einer Bank gegessen. Doch konnte er immer noch durch die ganzen Schrei der Händler die Stimmen seiner Verfolger hören. Nun machte sich sein Instinkt wieder in ihm breit und er lief wieder schneller. Da er dabei nicht wirklich auf seine Umgebung achtete merkte er gar nicht wie er einen gut gekleideten Mann mit dem Zeichen der Tagelöhner anrempelte, dieser ins Wanken geriet und im hohen Bogen in der Tränke des Örtlichen Miet Stalls landete. Er vernahm zwar irgendwo das Prusten und die Flüche doch war dies für ihn eher etwas in weiter ferne. Auch das ein Maultier anfing den teuren Hut des Mannes zu zerkauen bemerkte er nicht, jedoch wenn er es gesehen hätte wäre dies wohl äußerst erheiternd gewesen. Jetzt jedoch stoppte ihn eine Hauswand vor der er verwirrt stehen blieb und sich umsah. Es war wie er schnell erkannte eine Taverne. Gerade wollte er eintreten als ihm ein Schwarzes Brett neben der Taverne auffiel. Wieder weiteten sich seine Augen als er das Zeichen der Tagelöhner darüber hängen sah. Er hatte es wirklich geschafft zu einer der Treffpunkte dieser Menschen zu finden. Was ihn aber noch mehr das Herz zum hüpfen brachte war die Person die an diesem Schwarzen Brett stand. Es war tatsächlich eine Tagelöhnerin. Charles war es egal das diese viel kleiner war als er selbst, da er wusste das Tagelöhner nicht durch ihr Aussehen sondern Ihre Fähigkeiten glänzten. Schnell wischte er sich noch ein paar Tränen weg bevor er auf die Frau zu ging. "Entschuldigung aber ich hätte einen Auftrag und zwar sofort!" Sagte er schnell vor sich hin "Ich muss vor den Wachen beschützt werden, es ist mir auch egal was es kostet. Ich habe zwar nicht viel Gold dabei-" Er wies auf seinen Geldbeutel. "aber ich kann noch Geld von meinem Bänker holen nur bitte nehmt den Auftrag an" Er sah die Frau vor ihm mit großen bittenden Augen an.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Francesca Medina
      Die junge, verzweifelte und durchaus aus bettelarme Fran ist noch immer tief in ihren Gedanken gewesen, als... Ja, was genau passierte hier eigentlich? Die junge Frau versuchte sich zu orientieren. Zuerst war da ein lauter Knall und erschrockene Ausrufe, gemischt mit peinlichem Kichern. Es klang interessant und Francesca hatte aufgesehen. Doch noch bevor sie sich vom Fleck bewegen konnte, erschien ein junger Mann in ihrem Sichtfeld. Er schlitterte geradezu um die Ecke, machte einen abgehetzten, atemlosen Eindruck. Im Allgemeinen schien er absolut aufgelöst. Für einen Moment hatte die Tagelöhnerin sich überlegt ihn anzusprechen und sich nach seinem Wohlergehen zu erkundigen. Erst recht in Anbetracht seiner teuren Kleidung. Doch dann entschied sie sich dagegen. Es füllte nicht ihren Magen Menschen auf der Straße zu helfen.
      So zumindest ihre erste Einschätzung der Situation. Beinahe hätte sie sich schon wieder von dem Jungen mit dem feuerroten Haar weggedreht, als ihre Blicke sich doch noch trafen und der Mann regelrecht auf sie zugestürzt kam. Fast hätte sie einen Schritt zurück gemacht bei seiner ungestümen Art, erinnerte sich dann aber eisern daran, dass sie niemals zurückweichen sollte. Nie. Auch nicht bei diesem Verrückten. Seine Worte hatten auch im ersten Moment überhaupt keinen Sinn für sie gemacht. Wachen? Sie sollte ihn vor seinen Wachen beschützen? Hatte er etwas gestohlen oder der falschen Frau den Hof gemacht?
      Innerlich wollte Fran sich gerade ihre Faust ins Gesicht rammen, als der Mann die Bezahlung ansprach. Was zur Hölle tat sie hier und machte sich Gedanken um irgendwelche Beweggründe?! Sie hatte Hunger! Sie brauchte ganz dringend einen Auftrag und hier war einer. Und der Typ konnte sie bezahlen und verzweifelt genug war er auch, dass sah sie sofort. Das könnte vielleicht genau das Wunder sein, dass sie sich erhofft hatte. Ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. "Aber natürlich, der Herr! Bei mir seid Ihr in den besten Händen. Doch vorher sollten wir das geschäftliche besprechen. Kommt, tretet bitte ein, nach Euch!" Sie schob den fremden ein bisschen in die Taverne und suchte sich mit ihm einen Tisch ganz hinten aus, direkt neben dem Hintereingang. "Also, Ihr scheint es ja wirklich sehr eilig zu haben, deswegen würde ich sagen setzen wir nur einen sehr allgemeinen Vertrag auf. Ihr wisst ja sicherlich wie das ist, niemand hat Zeit für all die Formalitäten. Ich werde als kleinen Bonus darauf verzichten, schließlich haben wir ja das erste Mal das Vergnügen zusammen!"
      Sie setzte ein überfreundliches Lächeln auf und verlangte schnell nach einer Feder und ein wenig Tinte. Das Pergament hatte sie selbst dabei. "Wie ist Ihr Name?", hakte sie nach und notiert gewissenhaft den Namen ihres Auftraggebers. "Ich bin im Übrigen Fran", stellte sie sich neben bei vor. Nach nur wenigen Sätzen ist der Vertrag aufgestellt gewesen und in aller Seelenruhe reichte sie ihm das Stück Pergament. "Ich arbeite übrigens für fünf Goldstücke die Woche." Sie verlangte immer zu aller erst eine absurd hohe Summe, um denn Geschäftspartner auch ja nicht zu wenig in der Verhandlung bezahlen zu lassen. Sie machte sich schon auf sein Gebot bereit, doch der Mann nickte einfach nur schnell und setzte ohne mit der Wimper zu zucken seine Unterschrift an die richtige Stelle. Francesca wäre beinahe ihre gesamte Mimik aus dem Gesicht gefallen, doch irgendwie riss sie sich gerade noch so zusammen. "Ja! Okey! Fantastisch! Wunderbar, vielen Dank! Dann wollen wir mal!", sagte sie ein bisschen zu schnell, um professionell zu wirken. Denn diese Situation war... gänzlich ungewöhnlich. Was um alles in der Welt ist da gerade geschehen?
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham

      Als die Dame vor Ihm zusagte Ihm zu helfen viel Charles alle last von den Schultern. Er konnte sein Glück gar nicht fassen und folgte bereitwillig der Aufforderung in die Taverne einzutreten. Es schien ihm als würden die anderen Leute in der Taverne ihn und seine Rettung beobachten. Hatte Charles etwas eine sehr angesehene Tagelöhnerin erwischt wenn alle so Interessiert daran waren was sie tat. Er streckte etwas die Brust raus da er so stolz auf sich war so eine gute Auswahl und Entscheidung getroffen zu haben. Auch das die Dame es ihm so einfach wie möglich machen wollte freute ihn sehr "Sehr freundlich von Euch mir so entgegen zu kommen, ich werde dies nicht vergessen wenn der Auftrag erfüllt ist keine Sorge." Meinte er mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen. Charles senkte ein wenig sein Haupt als Fran sich vorstellte "Es ist mir eine große Freude euch kennen zu lernen Lady Fran" Diese Formelle Art war Charles seid seiner Kindheit eingetrichtert worden so das er dies auch nicht ohne weitetes ablegen konnte. Als Fran den Preis pro Woche nannte nickte Charles dies direkt ab. Bei dem Gedanken wie viel Gold noch in seinem Beutel war konnte er sich sicher sein Fran ohne Probleme eine Weile bezahlen zu können. Außerdem hatte er hier eine Tagelöhnerin und nicht irgendjemanden vor sich da war er schon fast froh das es für Ihn nicht noch teurer geworden war. "Ja sehr gerne ich möchte so schnell es geht aus der Stadt raus." um sich zu bedanken nahm er seine Geldbeutel in die Hand "Ich möchte mich für die schnelle Hilfe gerne erkenntlich zeigen wenn ihr nichts dagegen habt." Er öffnete den Leder Riemen und zog eine Hand voll Münzen hinaus und legte sie vor Fran. Charles zählte nicht nach doch wenn er hätte Schätzen müssen waren es um die Zehn Münzen. Für ihn war dies in Ordnung und er schnürte den Lederbeutel wieder zu und befestigte ihn gut an seinem Gürtel "Ich hoffe das ist nicht zu wenig, ich wollte euch damit nämlich nicht beleidigen." Nun meldete sich sein Magen wieder zu Wort und er rief dem Wirt durch die Taverne zu "Wirt! ich hätte gerne zwei mal Rehrücken mit Kartoffeln und Rotkohl. Dazu dann noch zwei gute Burgunder oder Alternativ ein gutes Bier." Für Ihn war die Sache damit fertig und er wendete sich wieder an Fran um weiteres mit Ihr zu besprechen. So kam es auch das Charles nicht bemerkte wie dem Wirt und den meisten Gästen alle Gesichtszüge entgleisten. Der Wirt warf wütend sein Geschirrtuch mit dem er gerade ein Glas poliert hatte zu Boden. Es schien als wolle er sich Charles nun vorknöpfen und das nicht nur mit Worten. Zu Charles Glück oder auch Unglück wurde die Tür der Taverne lauthals aufgestoßen. Man hörte wie Holz zersplitterte und sah wie gut Zehn Wachen versuchten gleichzeitig in die Taverne zu gelangen. Nun spürte Charles den Klos wieder in seinem Hals und sah Fran mit großen Augen an "Was sollen wir jetzt tun ?!" Die Wachen hatten sie noch nicht entdeckte, was auch daran lag das der Wirt und anscheinend eine Stammgäste sich Lauthals bei den Wachen beschwerten was deren Verhalten zu bedeuten hatte. Da die Wachen ebenfalls wie Charles in Zeitnot waren wollten diese sich nicht mit den Gästen und dem Wirt herumschlagen und drückten sich vorbei. Dies hatte zur folge das in wenigen Augenblicken eine Handfeste Schlägerei entstand. Für Charles war es abermals eine völlig neue Situation da er gewöhnt war das Meinungsverschiedenheiten zwischen Männern mit einem Duell ausgetragen wurden. So wurde ihm nur noch unwohl in seiner Haut. Er wollte sofort hier weg und Fran war diejenige die dafür zu sorgen hatte. Charles selber hatte seine Tasche fest in seiner Hand und versuchte einen Fluchtweg zu finden so das sie entkommen konnten. "Fran? ich möchte jetzt bitte gehen. Und das bitte ohne zwischen die Alle zu geraten." Er nahm Hilfe suchend die Hand seiner neuen Beschützerin.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Francesca Medina
      Heilige Scheiße... Noch nie in ihrem Leben hatte Fran so viel Geld auf einmal gehabt. Ehrlich gesagt war sie sich nicht einmal sicher, ob sie jemals so viel Geld auf einmal überhaupt gesehen hatte! Ungeniert fiel ihr die Kinnlade herunter, was ihr Kunde zum Glück nicht mitbekam, da er seine völlig abstruse Bestellung an den Schankwirt gerichtet hatte. Heilige Scheiße... Fran hatte einen Goldesel gefunden! Noch dazu einen, der ihren Vertrag unterschrieben hatte. Und ihr im Zeichen der Freundschaft(?!) einfach so genug Geld auf den Tisch legte, dass sie sich ein zweites Pferd kaufen könnte! Zügig, fast als könnte jemand ihr das Geld doch noch wieder wegnehmen, sammelte sie es ein und verstaute nach einem kurzen Biss auf eine der Münzen diese unglaubliche Summe in ihrem schäbigen, alten Beutel. Gott persönlich hatte ihr diesen Jungen geschickt, da war sie sich sicher.
      Als sie dann schließlich endlich die Bekanntschaft seiner Verfolger machte, war sie schnell aufgesprungen, allerdings nicht ohne vorher fein säuberlich ihren Vertrag zu verstauen. Schnell nickte sie, als der junge Mann sie darum bat doch bitte zu verschwinden. Zwar war sie für einen Moment verführt die Nase zu rümpfen auf die recht kindliche Art des rot-haarigen, doch verkniff sie sich das in Anbetracht dessen, dass seine Unsicherheit für sie nur sehr positiv enden würde. Sie befreite ihre Hand von seinen Fingern und fummelte schnell ihren eigenen alten Mantel von ihren Schultern und riss ihrem Auftraggeber den seinen fast vom Leid, um ihm ihre eigene Kapuze aufzusetzen.
      "Zu auffällig", lächelte sie so beschwichtigend sie konnte und knäulte das fremde Kleidungsstück zusammen, um es unter ihren Arm zu heften und ihm die Hintertür aufzuhalten. Mit einer hetzenden Handbewegung scheuchte sie den Mann heraus und folgte ihm nach einem letzten Blick zu der Rauferei. Was auch immer der Snob angestellt hatte, mit diesen Männern ist wirklich nicht zu spaßen gewesen. Fran wand sich in die kleine Gasse hinaus und ließ die Tür einfach leise zufallen, schnappte sich die Hand von Charles und setzte sich in Bewegung. Sie rannte nicht, keineswegs. Zügig führte sie den Jungen unter der Kapuze durch die geschäftigste Straße auf dem Markt. Zog ihn an diesen Stand und dort hinten hin, an diesem Mann schnell vorbei und vor dieser Frau und schon bald waren sie so ein Teil des undurchsichtigen Durcheinanders, dass die Männer keine Chance hätten ihn an der teuren Kleidung zu erkennen, die ohnehin mit dem Schandfleck ihrer Kapuze ein wenig überdeckt wurde, zumindest reichte es für den ersten Blick.
      "Bitte einen Beutel davon", rief Fran einem Kräuterverkäufer zu und gab ihm ihre (ursprünglich letzten) Kupferstücke und wenn sie schon einmal hier gewesen sind, bestellte sie auch bei dem Metzger daneben ein eine gute Portion Fleisch für sie beide und drückte Charles seine Portion wortlos in die Hände und schnappte sich im Anschluss direkt wieder seinen Arm und führte ihn nun Stück für Stück zu den ruhigeren Ecken der Stadt, wo sie viele kleine Kreuzungen und Straßenecken passierten. Einmal mussten sie über eine kleine Mauer und an der nächsten Abbiegung durch eine Gasse, wo die Hauswände so dicht beieinander gewesen sind, dass sie seitlich hindurch eilten. Schon lange war es still hinter ihnen beiden geworden. Ein einziges Mal war Fran noch einmal einer der Wachen aufgefallen, doch er war schnurstracks an ihnen beiden vorbei gelaufen.
      Obwohl sie nicht gerannt waren hatte Fran doch nicht einmal wirklich Halt gemacht und war nicht stehen geblieben, bis sie vor einem kleinen Wirtshaus ankam. "Hier", meinte sie mit einem Nicken in dessen Richtung. "Hier wohne ich zur Zeit, da könnt ihr mir in Ruhe erzählen was los ist und wo ihr hin wollt.", erklärte sie sich und nahm ihn schnell mit in sein Zimmer, bevor die Hausdame sie beiden ansprechen konnte. Im Zimmer gab es nicht viel außer einem Bett und einem Waschzuber, den Fran kurzer Hand ergriff und mit Wasser füllen ließ vom kleinen Jungen, der hier etwas dazu verdiente.
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham

      Charles musste zugeben das diese ruppige Art ihm gegenüber ihn überraschte. Bisher hatte es noch nie jemand gewagt so etwas zu tun. Dann jedoch verstand er Frans plan und ließ sie Gewehren. Der Umhang war ihm sehr unangenehm, er roch Alt und modrig. Dazu war er Ihm eigentlich viel zu klein. Vom Dreck selber wollte er gar nicht anfangen. Er würde es bei dieser besonderen Situation über sich ergehen lassen beschloss er. Schnell ging Charles durch die Tür die Ihm aufgehalten wurde. Er war froh endlich wieder "Frische" Luft zu riechen, auch wenn es so schien das sich die meisten in dieser Gasse erleichterten. Charles wartete bis Fran die Tür geschlossen hatte um sie dann eigentlich nach dem weiterem Plan zu fragen. Dazu kam er jedoch nicht als seine Hand schon genommen wurde und er mitgeschleift wurde. Freudig überrascht nickte Charles, Fran schien eindeutig zu wissen was sie tat und auch die Ruhe selbst zu sein. Nochmals war er über die Wahl seiner Begleitung sehr froh.Als sie nun auf dem Markt waren und Fran ihn durch die Stände führte und dinge Kaufte musste Charles wieder staunen "Ah sehr gut wir tarnen uns also indem wir so tun als wären wir normale Einkäufer." Er führte eine Hand an sein Kinn als er die Auslagen näher betrachtete. In dieser Pose wurde Ihm immer gesagt das er seinem Vater am Ähnlichsten Sah. Dieser tat das selbe wenn er nachdachte oder sich für dinge Interessierte.Ein paar Strähnen hatten sich unter der Kapuze gelöst und fielen in sein Gesicht. In diesem Moment dachte Charles gar nicht darüber nach das er eigentlich verfolgt wurde und auf der Flucht war. Dies wurde ihm aber wieder bewusst als ihm etwas in den Arm gedrückt wurde "Was ist-" doch mit seiner Frage wurde er nicht fertig als er auch schon wieder weiter gezogen wurde. Fran hatte wohl vor jeden Stein auf dem Boden einmal zu berühren so kam es Charles vor. Sogar über eine Mauer mussten sie klettern, auch wenn das Ihm selbst wenig aus machte bei seiner Größe. Mit einem beherztem Sprung und einem guten Griff war er auch schon auf und dann über die Mauer. Sie kamen an einem für Charles Augen heruntergekommenem Wirtshaus an was sich als Frans Momentane Behausung herausstellte. "Sehr.... Unscheinbar" Meinte Charles bevor er durch die Tür hinein trat "Nun ich erkläre dir gleich gerne alles aber-" Er sah Fran ernst an "Du darfst nicht vom Vertrag zurück treten klar ? Ich denke nämlich das dich das vielleicht ein wenig Schocken wird." Meinte er mit einem Blick der ihr zeigen sollte das es ihm jetzt schon leid tat.Kurz betrachte Charles das Zimmer das in dem er sich nun befand. Es war alles andere als Luxuriös seiner Meinung nach. Er selber hätte das nicht mal seinen Knappen Angetan.Derweil wartete er bis der Junge Bedienstete das Zimmer verließ "Sehr nett hast du es hier." Waren seine ersten Worte bevor er sich seiner Retterin genauer annahm "Ich denke mal das du nur zur Tarnung solch eine Unterkunft gewählt hast oder ? Ich meine selbst mir ist bekannt das Tagelöhner ganz Ordentlich verdienen" Er hoffte Fran nicht damit zu beleidigen das er wusste das diese wohl eigentlich mehr als genug verdiente um sich bessere Unterkunften zu leisten. Jetzt war es aber an der Zeit das Charles Ihr genauer erläuterte wer er eigentlich war und was vor sich ging. Dafür stellte er sich Aufrecht hin und nahm die Kapuze vom Kopf. Ein kurzes Räuspern entkam seiner Kehle "Also. Mein Name ist wie du ja bereits Charles. Mein voller Name lautet Charles von Waringham. Ich bin wie du wahrscheinlich schon längst erkannt hast der Jüngste Sohn des jetzigen Königes Robert von Waringham." Er ließ eine kurze Pause um diese Information erst einmal sacken zu lassen. Erst nach einem Moment ergriff er wieder das Wort "Da mir aber leider kein Land oder Titel in Aussicht steht da mein Vater denkt ich müsse den Kirchlichen Geist in der Familie verkörpern, habe ich mich dafür entschieden diese Ansicht meines Vaters grundlegend zu ändern." Er öffnete sein Gepäck und holte ein Buch hervor das er an einer Bestimmten Seite aufschlug und es Fran hin hielt. "Daher habe ich beschlossen das ich oder nun wir beide dies hier suchen werden." Er zeigte auf ein kleines gemaltes Bild auf der rechten Seite. "Dies ist die Klinge des wahren Königs." Seine Augen fingen an zu Funkeln. "Dieses Schwert wurde seid Jahrhunderten nicht mehr gesehen seid den großen Kriegen. Aber man sagt wer es Trägt hat die Macht König zu sein. Ich möchte es meinem Vater bringen und so beweisen das ich mehr kann als Bücher lesen." Mit einem breiten Lächeln sah er Fran an da er von seinem Plan komplett überzeugt war. "Die Wachen sind nur hinter mir her da keiner mir dies hier zu traut und sie mich wie einen kleinen Jungen brav in Sicherheit wissen wollen.Aber sie wissen ja auch nicht das ich in Sicherheit bin. Immerhin habe ich ja dich Gefunden." Damit schloss er seinen Vortrag.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Francesca Medina
      Für einen kurzen Moment - und er war wirklich nur ehr kurz -, war Frans Skepsis geweckt, als der junge Mann vor ihr besonders betonte, dass sie nicht aus dem Vertrag austreten durfte. Das Äußere konnte immer täuschen, das wusste sie. Wenn dieser Mensch auch wirklich nicht den Eindruck machte in Wahrheit irgendein Lumpenjunge zu sein. Und Himmel, das war er ganz gewiss nicht! Sie lauschte seinen Worten, während sie anfing mit dem Wasser, das ihr gebracht wurde ihre eben erworbenen Kräuter aufzulösen und zu bearbeiten, bis sich das Wasser deutlich verfärbte. Beinahe hatte sie das Gefühl in Ohnmacht zu fallen, als er ihr die Wahrheit über seine Existenz nannte. Natürlich wusste sie wer er war. Sie war bestens vertraut mit der Königsfamilie, als sie erstmal seinen ganzen Namen erfahren hatte. Das war eine der wenigen Dinge, die ihr Vater ihr eingeprügelt hatte.
      Noch immer ganz benommen schaute sie über ihre Schulter, als er ihr sein Buch hinhielt mit der Abbildung eines... absurd aussehenden Schwertes. Die Klinge war so sündhaft verziert, dass es sehr offensichtlich gewesen ist, dass niemals damit gekämpft werden sollte. Es war nicht vorgesehen, dass der Führer dieser Waffe ein auch nur ein Schlachtfeld sehen sollte. Daher erschien ihr dieser bittere Name Klinge des wahren Königs als sehr treffend. Mit aller Mühe unterdrückte sie alle ihre Gefühlsregungen und blieb eine lange Zeit still. Sie atmete hörbar durch und beendete ihre Kräutermixtur, ehe sie ein altes Tuch nahm und sich damit schnell die Hände abwischte, bevor die Farbe auch in ihrer Haut einziehen würde. Langsam drehte sie sich herum mit einem nachdenklichen Blick.
      "Ich muss mich nicht verstecken.", fing sie irgendwann endlich an zu reden und beantwortete zunächst seine Frage bzgl. ihrer Unterkunft. "Man braucht, wenn man auf der Durchreise ist keine luxuriöse Bleibe. Und selbst wenn es dann mal während einer Bleibe Probleme gibt. Kann man sich in solchen Häusern sehr zuverlässig Schweigen erkaufen." Auf der Welt gab es niemanden, der loyal gewesen ist. Das einzige, was die Menschen interessierte war Geld. Und sie betonte ihre Worte sehr deutlich, um ihm direkt zu vermitteln, dass er sich an solcherlei Häuser gewöhnen sollte. Dass sie sich auch zuvor schlicht und ergreifend nichts anderes leisten konnte musste er ja nun wirklich nicht wissen. So lange sie drum herum kam etwas gut klingen zu lassen, würde sie das bei diesem Mann definitiv auch tun. Er schien nämlich grauenvoll naiv zu sein.
      Erneut atmete sie hörbar auf und hob eine Hand an ihre Schläfe. "Charles von Waringham...", sie nickte und schüttelte danach wieder den Kopf. "Es ist nicht so, als hätte ich nicht schon das Gefühl gehabt, dass Ihr mir bekannt vorkamt, doch es ging alles so schnell. Es ist eine ernste Angelegenheit. Wenn wir an diesem Punkt weitermachen bedeutet das für mich, dass ich zum Staatsfeind gegenüber des Königs gelten werde." Das wäre ein absolutes No-Go. Keiner der höher angesehenen Tagelöhner würde so ein Risiko eingehen. Das hatten sie gar nicht nötig. Sie würden dem Vertrag zustimmen und dann den Prinzen fesseln, beim König abgeben und dann wahrscheinlich noch einen ehrenvollen Status kassieren. Fran konnte sich so etwas nicht leisten. Sie hatte keinerlei Einfluss. Wenn sie ihn abliefern würde, dann würde man sie schnell mit einer lächerlichen Summe abspeißen. Schließlich hatte sie kein Druckmittel, keinen Ruf, keine Anhängerschaft. Da war sie sicherlich besser dran, wenn sie diesem entlaufenen Bängel half.
      Entschieden nickte sie und setzte ein breites, empathisches Lächeln auf. Mit einem Ruck schnappte sie sich den einfachen Holzschemel im Zimmer und setzte sich dem Prinzen gegenüber. "Es ist purer Wahnsinn diesen Auftrag anzunehmen, Prinz Charles, ich möchte ehrlich mit Euch sein. Euer einziger Anhaltspunkt ist dieses Buch, das Risiko ist unaussprechlich und weder ich noch Ihr könnt auch nur ungefähr sagen wie weit oder wie lang diese Reise sein wird... Aber ich bin dabei!", nickte sie noch einmal. "Ihr seid mir sympathisch, seid sehr leidenschaftlich. Es gibt mir ein bisschen Hoffnung. Ich möchte gerne daran glauben, dass Ihr diese Klinge finden und führen werdet. Außerdem verstehe ich Eure Gefühle. Mein Vater hat auch immer versucht mein Leben zu bestimmen. Manchmal muss man dann wohl einfach reiß aus nehmen!"
      Sie lehnte sich etwas zurück und zückte aus einer Tasche den Vertrag hervor. "Es ist wie wir abgemacht haben. Ich verpflichte mich hiermit Euch mit all meiner Kraft, meinem Wissen und meinem Verstand zur Seite zu stehen und Euch zu beschützen bis der Auftrag erfüllt ist... Und jetzt, wenn Ihr nichts dagegen habt, würde ich gerne temporär Euer Haar färben, weil Ihr mit dieser Farbe ein bisschen zu sehr auffallt."
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham

      Zuerst verließ Charles der Mut als Fran nach seiner Enthüllung schwieg.Auch seine Entdeckung im Buch schien sie nicht dazu veranlassen ihr schweigen zu brechen. Dann jedoch schien die Tagelöhnerin wieder ganz bei ihm zu sein. Charles vermutete das die Zubereitung des Gebräus das sie machte Ihre volle Aufmerksamkeit erforderte.Es roch zwar nach Kräutern aber irgendwie stach es Charles in der Nase. Er hoffte was immer das war das Fran nicht wollte das er dies trank oder ähnliches. Als nun seine Frage beantwortet wurde stahl sich ein wissendes Lächeln auf sein Gesicht. Er hatte also recht gehabt mit seiner Vermutung.Wieso auch sonst hätte Fran als Tagelöhnerin in so einem Gebäude residieren sollen ?.
      Als nächstes schien die Situation wieder ernst zu werden und das besagte Lächeln verschwand so schnell es auch gekommen war wieder von Charles Gesicht. Auch wie Fran seinen Namen wiederholte machte ihm ein ungutes Gefühl.Aus Erfahrungen seiner Kindheit verband er immer eine Standpauke oder Belehrungen wenn jemand seinen vollen Namen nannte. Dieses Gefühl verstärkte sich als Fran weiter sprach. Langsam rutschte Ihm das Herz in die Hose und er ließ alle Hoffnung fallen. Keiner mit klarem Verstand würde sich dieser Gefahr aussetzen und das wusste Charles.Immerhin hatte er einmal mit angesehen was mit Verrätern geschah. Es schauderte ihn ein wenig bei dem Gedanken.Damit war für Ihn erstmal klar das er alleine weiter reisen würde."Nun ich danke dir für deine Bemüh-" Doch weiter kam er nicht als er das Nicken von Fran wahrnahm und Ihr lächeln breit erwiderte. Sie würde Ihm als doch helfen ?. Das Fran einen Prinzen gerade indirekt als Wahnsinnig bezeichnet hatte störte diesen nicht weiter. Er war nur froh das er seine Reise nicht alleine begehen musste "Ich weiß das ich viel von dir verlange. Aber glaub mir wenn ich dir sage das du für dein großes Herz mir gegenüber genauso von mir entlohnt werden wirst" Das Fran nun auch noch Ihre Hoffnung an Ihn aussprach ließ ihm das Blut in den Kopf schießen. So etwas hörte er nur äußerst selten. Meistens wurde ihm nur gesagt was er zu tun hatte und wie er sich zu verhalten hatte um seinem Hause keine Schande zu bereiten.Daher kam auch diese wohl etwas groß Röte in sein Gesicht. "J-JA! also ich denke du hast recht damit das wir uns nicht von unseren Vätern unser leben bestimmen lassen sollten. Immerhin können wir auch großes ohne sie bewirken" Nun kam wieder dieser Glanz in seine Augen der voller Tatendrang steckte. Diesen Glanz sagte man seiner Familie nun schon seid gut Fünfhundert Jahren nach und soll dem damaligen Waringham verholfen haben auf den Thron zu gelangen.Oft hatte er diese Geschichte in der alten Familienbibel gelesen. Es waren noch viele weitere volle Freuden und Trauer seiner Familie. Leider konnte er dieses kostbare Buch nicht mit auf seine Reise nehmen. Er glaubte das dieses ihm in manch schwerer Stunde bestimmt mut gemacht hätte.
      Was aber nun als nächstes passieren sollte hätte ihm auch seine Bibel nichts gebracht. Wollte Fran wirklich seine Haare Färben ? Ihm war nicht einmal bekannt das so etwas ging. Seine Augen weiteten sich vor entsetzen. Er liebte seine Flammen Roten Haare. Sie machten ihn seiner Meinung nach fast schon ein wenig aus. "Können wir nicht da etwas anderes machen ? Ich könnte doch einen Helm oder Hut tragen ?" Versuchte er sich zu verteidigen während er langsam auf dem Bett auf das er sich gesetzt hatte zurück rutschte. Jedoch schien dies Fran nicht aufzuhalten als er schon etwas Nasses auf seinen Haaren spürte. Ein kurzer laut des Eckels entkam ihm. Nicht nur das dies auf seinem Kopf kalt und Nass war, nein der Geruch der Kräuter war in seiner Nase auch nicht wirklich erfreulich. Fran hatte aber keine gnade mit ihm und so blieb ihm nichts anderes übrig als mit geschlossenen Augen und Eckel im Ausdruck da zu sitzen. "Ist es bald vorbei ?" Fragte er zwischendurch da es langsam auf seinem Kopf anfing zu kribbeln. Es war für Charles beinah so als würde die Farbe auf seinem Kopf hinaus gezogen werden. Würde er nach all dem Weiße Haare haben ? Zwar wusste er das es Männer gab denen so etwas stand, doch befand er das er dafür eindeutig noch zu Jung war. "Das ist wirklich Eklig Fran! Das nächste mal wenn du so eine Idee hast benutz bitte warmes Wasser und bereite mich besser darauf vor." So langsam musste sie doch fertig sein und er endlich seinen Kopf trocknen können. Für einen Prinzen wie Ihn war es ein sehr ungewöhnliches Gefühl jemand anderem schutzlos ausgeliefert zu sein.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Francesca Medina
      Sie hatte den jungen, naiven Prinzen so sehr an der Angel, dass Francesca fast - aber auch wirklich nur fast - ein schlechtes Gewissen bekam. Seine aufrichtige Freude und Dankbarkeit, die Erleichterung, die er ihr entgegen brachte; Das alles fühlte sich eigenartig an, wenn sie daran dachte, dass der rot-haarige eigentlich in ihrem Alter sein müsste. Die Tagelöhnerin kannte das Gefühl solcher Ausgelassenheit nicht, dass sie es sich jemals hätte erlauben können sich so von einem anderen Menschen blenden zu lassen. Im Gegenteil hat sie oft in der Vergangenheit die Rechnung für solche gravierende Fehler tragen müssen. Und nun war sie diejenige, die das erste Mal wahrhaftig jemanden betrug. Doch das war in Ordnung, sprach sie sich selbst in Gedanken gut zu. Man musste in diesem Fall ihr großes Risiko bedenken, das sie im Grunde alleine erdulden musste.
      Würden sie auffliegen, würde man diesen weltfremden Jungen in ein Kloster stecken, eines der guten Sorte noch dazu. Sie müsste sicherlich als Staatsfeindin am Galgen hängen. Oder, was vielleicht noch ein bisschen schlimmer wäre; Vogelfreiheit. Fran hat es sich schon mit genug Menschen so sehr verscherzt, dass sie aus dem Stehgreif heraus eine ganze Scharr Namen aufzählen könnte, die sich sehr darüber freuen würden sie ganz legal und rechtlich ohne jegliche Konsequenzen bluten, sich quälen und früher oder später vielleicht auch sterben zu sehen. Also wäre die komplette emotionale und materielle Ausbeutung dieses Kindes eher wie... wie ein Kollateralschaden zu betrachten. Ganz einfach. Ganz simpel. Doch zunächst musste sie sich um dieses flammende Rot kümmern, dass sie bereits von weitem elendig verriet, ob er es nun wollte oder nicht.
      Seine Proteste ließen die entschlossene junge Frau kalt. Sollte er doch jammern. Unbeirrt nahm sie sich den Lappen und tauchte ihn ins Färbemittel, um es gleichmäßig auf seinem Haarschopf zu verteilen. Zunächst sah es aus, als hätte er schwarze Flecken auf dem Kopf, doch nach und nach zog die Farbe gut und gleichmäßig ein, bis Fran schließlich zufrieden gewesen ist und ihm vorsichtig die Farbe auswusch. Zufrieden betrachtete sie dann das Resultat. "Wunderbar", nickte sie ein bisschen stolz auf sich selbst, dass sie so einen fantastischen Einfall hatte. Allerdings musste sie dazu sagen, dass ihr die Idee nur gekommen war, weil sie selbst einmal in einer ähnlichen Situation feststeckte und schleunigst untertauchen musste. Da hatte sie die Person Nr. 3 auf ihrer Liste verärgert, die sie nur zu gerne vogelfrei erleben würde. Jedoch versuchte sie jetzt nicht in Träumereien über vergangene Fehltritte zu versinken, sondern konzentrierte sich wieder voll und ganz auf den königlichen Bengel.
      "In Ordnung. Das hätten wir schon einmal. Das ist gut. Steht Euch. Passt zu den Augen.", meinte sie recht knapp und eher ein bisschen vertröstend als aufrichtig ernst gemeint. Anschließend sah sie an ihm herunter, während sie weiter sprach. "Es wird auch nicht lange halten. Höchstens ein paar Tage. Nach einigen wenigen Haarwäschen ist das Mittel komplett raus. Es reicht aber, um uns unbemerkt aus der Stadt zu schleichen. Wir sollten Euch neue Kleidung besorgen. Ihr fallt immer noch zu sehr auf." Sie seufzte, als sie sein leidiges Gesicht sah und fühlte sich wirklich, als würde sie mit einem Kind reden, weshalb sie automatisch wieder ihr breites Lächeln aufsetzte.
      "Versteht doch Charles, in einer großen Traube von Menschen ist es leicht den ganzen Prunk unter einem grässlichen Mantel zu verstecken. Auf einer engen Straße aus der Stadt heraus, wo Söldner und Banditen gleichermaßen großes Interesse an Euch haben, wird das nicht mehr ganz so einfach." Demonstrativ zeigte sie auf sich selbst und ihre einfachen Kleider. "Seht ihr das? Ich sehe uninteressant aus. Man schaut mich an und direkt wieder weg. Nichts an meinem äußeren Erscheinungsbild spricht von Wohlstand. Und genau so müsst Ihr auch aussehen. Wie heißt es noch so schön? Der reichste Mann reist nackt, um nichts von einem Reichtum preis zu geben. Nach der Prämisse werden wir jetzt arbeiten, in Ordnung?" Erneut hatte sie Worte gefunden, die sie bedeutend besser darstellten, als sie eigentlich dran gewesen ist. Doch es war beim besten Willen nicht gelogen. Wie oft hat sie schon reisende Händler aufgegabelt, die komplett aufgelöst darüber gewesen sind, dass sie bis auf die Unterwäsche ausgeraubt worden sind auf unsicheren Routen... Manchen davon hat sie eigentlich helfen müssen, um sicher über zu ziehen... Doch wenn das Schiff sank, was sollte sie denn da bitteschön machen als ihre eigene Haut zu retten?
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham

      Das erste was Charles nach der Tortur hörte die er über sich ergehen lassen musste war "Wunderbar". Seine Augen verengten sich als er zu Fran hinauf sah "Wunderbar? findest du ? Ich hätte auf diese Erfahrung verzichten können." Er ließ von Fran ab um sich zu erheben. Als Fran meinte das es ihm stehen würde sah er selbst gerade mit offenem Mund in den Spiegel. "Das ist Hochverrat..." Murmelte er während er sich durch die noch etwas Nassen Haare ging. Sein sonst so tolles Rot war einem Schwarz gewichen. Nicht einmal ein schimmer war noch von seiner sonst so wunderbaren Haarfarbe zu sehen."Zu meinen Augen? Ich habe Blaue Augen!" Er seufzte aber war sich selbst bewusst das dies notwendig war. Immerhin wollte Fran ihn nur sicher aus der Stadt bringen "Na gut, so lange es wirklich nur ein paar Tage sind werde ich es wohl überleben.
      Als nächstes hatte Fran etwas an Charles Kleidung auszusetzen. Er konnte sich nicht wirklich erklären wieso, immerhin hatte er seine Unauffälligsten Kleider angezogen "Findest du ich falle auf ? Ich finde ich sehe doch gut Bürgerlich aus. So wie ein normaler Ritter oder etwa nicht ?" An Frans Blick konnte er erkennen das dies wohl nicht der Fall war. So langsam verstand Charles wie schwierig es war auf der Flucht zu sein. Wieder war er froh Fran dabei zu haben, auch wenn er Ihr den Übergriff immer noch etwas übel nahm.
      Fran sprach nun mit einem breiten lächeln weiter und an der Art wie sie sprach fühlte er sich wie als wäre ein Stein gegen seine Stirn geschleudert worden. Er kannte diese Art nur zu gut. Immerhin hatten seine älteren Geschwister immer mit Ihm geredet, so als wäre er naja ein Kind. Charles ließ kurz etwas den Kopf hängen als ihm dies klar wurde. Jedoch konnte er dies Fran nicht mal übel nehmen, immerhin war er in dieser Situation so hilflos wie ein Kind. Charles nickte als ihm klar wurde wie Fran sich tarnte "Du hast wohl recht, ich meine selbst die Huren im Hafen haben bessere Kleidung und naja riechen auch besser" Er lächelte unschuldig "Aber da dies ja nur Tarnung ist muss ich sagen ist sie unglaublich gut gelungen." Er klatschte kurz in die Hände "Du musst mir auch irgendwann mal zeigen wie man so Dreckig umher laufen kann ohne das es einen Stört. Das ist wirklich eine wahre Kunst" Er nahm nachdenklich nickend sein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger. Immer wieder überraschte Fran ihn. Sie schaffte es so zu wirken als wäre sie aus der Untersten aller Schichten und trotzdem war sie eine Tagelöhnerin. Wenn sie das also schaffte in so einer Perfektion so würde er es wohl auch schaffen etwas unauffälliger zu sein. Vielleicht ja so das die Leute glaubten er währe Ihr Hurenwirt oder Meister. Ja er würde das irgendwie schon hin bekommen."Gut Fran ich habe verstanden, ich danke dir für diese genaue Erklärung." Mit diesen Worten griff er sich an den Gürtel und löste seinen Geldbeutel. Diesen warf er Fran zu "Halte diesen bitte kurz während ich mich fertig mache." Zuerst öffnete er seinen Wams und dieser Glitt zu Boden. Danach kam auch schon sein Untergewand. Dieses streifte er sich etwas unbeholfen über den Kopf. Was dort zum Vorschein kam war ein gut Trainierter aber doch sehr Jung Hafter Oberkörper. Denn wie es sich für einen Prinzen gehörte hatte er stets sein Training absolviert. "So nun das hier noch." Murmelte er bevor er seinen Gürtel löste "Ich bin mir ja trotzdem nicht so sicher ob ich nackt weniger auffalle als zuvor Fran. Aber du wirst dir schon was dabei denken." Als seine Worte endeten fiel auch schon seine Hose und Unterwäsche hinab. Er stand nun Nackt vor Fran. "Also ich möchte ja nicht quengelig wirken aber, ich möchte anmerken das ich so an manchen stellen meines Körpers sehr frieren werde." Charles schämte sich in diesem Moment keineswegs. Immerhin war es schon sein ganzes leben so das Menschen ihn nackt sahen um ihm beim Ankleiden zu helfen. So war das leben im Adel nun mal. Wäre Fran jetzt eine Edele Dame wie Marie so würde Charles nun sich gerade auf sein nicht vorhandenes Schwert stürzen. Fran wurde jedoch von Charles bezahlt so das es für Ihn wie ein Dienstverhältnis wirkte. "Nun wie machen wir weiter ?" Fragte er mit einem freundlichen lächeln.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Francesca Medina
      Seine sehr zweifelhaften Komplimente brachten das Blut in der jungen Frau zum kochen. Mit größter Mühe riss sie sich zusammen, wenn auch ihre Hände sehr verdächtig zuckten und sich zu Fäusten ballten. Das würde sie ihm heimzahlen! Und wie sie das würde, doppelt und dreifach. Ihr Anflug eines schlechten Gewissens ist wie weggeweht gewesen und nichts in ihr erinnerte gerade noch daran, dass es jemals da gewesen ist. Die junge Mann hatte alles verdient, eigentlich sollte sie ihn noch viel schlimmer an der Nase herum führen!
      Mit einem Schlag verstimmten ihre Gedanken und ihr fiel sämtliche Mimik aus dem Gesicht, als sie erkannte, was Charles da vor hatte. Sie zuckte etwas zusammen, als sie ohne Vorwarnung seine Kleidung auffangen musste. Er würde doch nicht... Oh, und da war er nackt. Doch, doch er würde also. Komplett perplex sah sie ihm ins Gesicht. Die Lächerlichkeit dieser Situation schien ihm nicht einmal aufzufallen. Sie öffnete den Mund und holte Luft, um etwas zu sagen, schloss ihn dann aber wieder und schüttelte den Kopf. Eins war auf jeden Fall sicher; Sie würde nicht runter sehen. Nein, das würde sie nicht. Das wird sie nicht! Das glaubte er wohl selbst nicht, dass sie... sie hat hingesehen. Oh Himmel. Er war zwar nicht der erste nackte Mann, den sie bisher in ihrem Leben zu Gesicht bekommen hat, allerdings der erste in... naja, ihrem Alter und außerhalb familiärer Verhältnisse.
      Ruckartig drehte sie sich von ihm weg. Sie konnte spüren, dass ihr Gesicht heiß gewesen ist und zu ihrem Leidwesen waren ihre Wangen wahrscheinlich rot angelaufen. Sie versuchte zu denken. Was sollte sie jetzt machen? Sie sah herunter zu seiner Kleidung. Prüfend befühlte sie den feinen, teuren Stoff. Das wird wohl sicherlich die wertigsten Dinge sein, die sie je in ihrem Leben zu fassen bekam, abgesehen vielleicht noch von ihrem Schwert. "Ah!", machte sie schließlich wie aus dem Nichts, als ihr eine gute Idee kam mit der ganzen Situation weiter umzugehen. "Wartet hier, Charles. Ich werde mich um alles kümmern. Macht es euch so bequem, wie ihr könnt.", gab sie ihm mit strahlendem Lächeln bescheid. Das einzige, was sie ihm wieder zurück warf war sein absurd prall gefüllter Geldbeutel.
      Sofort setzte sie ihren Plan in die Tat um. Schnellen Schrittes... Wobei. Nein. Gemächlich spazierte sie wieder zurück in die Stadt. Die Kleider ihres Klienten hatte sie ordentlich zusammen gelegt und unter einem Tuch versteckt. Anschließend hörte sie sich bei den reisenden Händlern um und pries die Kleidung zum Verkauf an und gab sie schließlich für eine sehr hübsche Summe einem Händler, der nach Osten aufbrechen würde. Sie war sich sehr sicher, dass der Mann der Versuchung nicht widerstehen könnte solche Kleidungsstücke einmal selbst tragen zu können, weswegen er sicherlich ein schönes Ablenkungsmanöver abgeben würde.
      Anschließend kleidete sie sich von dem Geld selbst neu ein. Man musste ja auch irgendwas von dem ganzen haben und zwar von dem Geld, dass die mit Charles' Sachen verdient hat. Sie achtete darauf, dass sie es bequem hatte und ein bisschen schöner durften ihre Sachen auch ruhig sein. Sie hielt sich dabei an unauffällige, nicht zu teure Kleidung. Für Charles organisierte sie das gleiche. Von dem Geld konnte sie problemlos einige Sätze für beide holen und schnappte sich dabei auch direkt einige neue Ledertaschen, um ihr Gepäck zu verstauen. Anschließend gönnte sie sich mal was und ließ sich in einem Badehaus massieren, bevor sie sich umzog. Entspannt und ganz neu verpackt streckte sie sich ausgiebig, als sie wieder hinaustrat. Genüsslich seufzte sie und ließ den Kopf kreisen. Was für eine Wohltat. Das hatte sie wirklich gebraucht.
      Sie war sicherlich zweieinhalb oder drei Stunden unterwegs, als sie wieder zurück in ihre Herberge trat. Schlendernd ging sie zurück in ihr Zimmer. "Da bin ich wieder!", meinte sie fröhlich und warf dem jungen Mann direkt einen Satz Kleidung zu, noch bevor er den Mund öffnen konnte. "Ich habe alles vorbereitet. Wir können die Stadt im Westen verlassen. Habt Ihr ein Pferd in einem der Ställe, die nicht im Palast sind? Und wo möchtet Ihr zuerst mit der Suche beginnen?"
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    • Charles von Waringham

      Etwas verblüfft sah Charles Fran an als diese einen Ausruf eines Gedankenblitzes ausstieß. Ihr schien wohl etwas eingefallen zu sein womit sie weiter kamen in ihren Plänen. Erwartungsvoll sah Charles zu Fran. Doch statt einer wirklichen Erklärung wurde Charles mit seinem Geldbeutel stehen gelassen. "Ähm...ja ich werde es mir bequem machen." Nun stand Charles alleine in dem Raum und sah etwas zweifelnd Fran hinterher. Hätte sie ihm nicht seinen Geldbeutel zurück gegeben hätte Charles schwören können er wäre gerade ausgeraubt worden. "Sie wird sich also um alles kümmern ? und was soll ich in all der Zeit machen ?" Charles sah sich das Bett hinter sich an und konnte leichten Ekel nicht unterdrücken. Er würde sich sonst was einfangen wenn er sich Nackt dort drauf setzte. So machte er sich daran etwas durch den Raum zu schreiten. Es dauerte eine Ewigkeit bis endlich jemand an der Tür klopfte. Charles erwartete das es Fran war die einfach aus Höflichkeit an der Tür klopfte. Immerhin war er dies im Palast gewöhnt wo jeder klopfte bevor er eintrat. "Herein!" Rief er in Richtung Tür. Diese wurde auch so gleich geöffnet. Der Wind der damit einher ging zeigte Charles nochmal auf das er ja Nackt war und so auch ein schauer ihn durchzog. Jedoch hoffte er das Fran ihn nun von seinem Leid erlösen würde. Es kam jedoch anders. Es stand zwar eine Frau vor Charles die gerade ihre erste Überraschung verarbeitet. Diese Frau jedoch war Älter als er oder Fran. Sie musste Mitte Dreißig sein und zu Charles entsetzen hatte sie Blonde Haare,Blaue Augen und ein unsagbar schönes Lächeln was wie er nicht wirklich realisierte Amüsiert aussah. Direkt fingen seine Knie an zu schlottern. "H-H-Hallo" Brachte Charles nur hervor. Sie sah Marie einfach so Ähnlich es könnte Ihre Schwester sein wenn man die Bäuerliche Kleidung weg dachte. "Oh! Hallo wer bist du denn ? Und warum wenn ich fragen darf bist du Nackt" Sie kam langsam auf Ihn zu mit einem leichten Kichern "I-Ich Cha-Charles" Bekam er gerade noch hervor. Sein Gesicht war nun purpurrot als die Unbekannte sein Gesicht in Ihre Hände nahm. "Hallo Charles-" Schnurrte sie während sie ihn langsam über die Wange strich. "Es scheint als hätte ich dir glatt die Sprache verschlagen oder ? Ist ja Süß" Sie ließ von ihm ab und kicherte ein wenig "Nun Charles ich bin die Tochter der Wirten und wenn du meinen tipp möchtest" Sie zeigte auf seinen Intimbereich "Würde ich an deiner Stelle etwas davor machen bevor du wild fremde Frauen in dein Zimmer lässt." Sie zwinkerte während sie sich wieder auf den Weg zur Tür machte "Ich werde mal sehen ob ich was passendes für dich zum Anziehen finde, nicht das du hier noch erfrierst. Wäre nicht so gut für das Geschäft wenn du verstehst." Mit diesen Worten war sie schon aus dem Zimmer verschwunden und ließ einen völlig verdatterten Charles zurück "Was...war das ?" Bekam er hervor bevor er mit hoch rotem Kopf ein Kissen vor sein bestes Stück hielt. In diesem Moment war ihm die Folge egal. Er wollte nur nicht nochmal vor dieser schönen Frau ohne alles da stehen. Wieder dauerte es eine weile bis sich die Tür öffnete. Dieses mal war es aber Fran die ohne ein Klopfen eintrat. Charles fing die Sachen die Ihm entgegen geworfen wurden "Da bin ich wieder?! Ist das dein Ernst ?! Ich bin hier beinah gestorben vor Cha-Kälte!" Schnell machte sich Charles daran die Hose anzuziehen um endlich wieder ein wenig bekleidet zu sein. Gerade hatte er die Hose an trat die nächste Person mit einem Klopfen an "Charles? Ich hab hier was für dich zum Anziehen" die Dame von vorhin trat ein und hielt ein Bündel Bunter Kleidungstücke auf dem Arm.Sie sah sich um und entdeckte Fran "Ah wie ich sehe kam mir jemand zuvor" Sie musste etwas Kichern "Ist aber vielleicht besser so, ich hatte nur ein paar Sachen von mir. Ich glaube das wäre nicht so ganz Deines gewesen Charles" Sie zwinkerte Charles zu bevor sie die Kleidung auf einen Stuhl legte und mit einem "Bis später dann" Wieder hinaus schlenderte "Fran? Ich hoffe dein Plan beinhaltet einen schnellen Aufbruch ?" Sein Kopf war wieder knall Rot beim Anblick des Mädchens geworden "Mein Pferd steht im Stall an der Stadtmauer." Murrte er noch bevor er sich weiter anzog
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    • Francesca Medina
      Sie hätte wegbleiben sollen. Noch viel länger. Oder besser gar nicht wiederkehren? Einfach aufbrechen, weit weg. Von dem Geld, das sie jetzt schon erhalten hatte etwas sinnvolles kaufen, es investieren in ein ruhiges Leben. Oder vielleicht einige Magiebücher, einen Lehrer, irgendwas nützliches. Doch nein, stattdessen kam sie zurück zu dieser schlechten Entschuldigung eines Mannes, der auch noch nackt, mit offenen Armen in die Falle dieser Schlange geraten war. Diese Frau war die schrecklichste Ratte der Stadt. Kroch in allen Zimmern herum, lauschte an jeder Tür und noch dazu war sie sadistisch wie kein zweiter Mensch, der Fran jemals begegnet ist. Und selbstverständlich nimmt Charles Anlauf um ihr direkt in die Arme zu rennen. Das würde noch heikel werden.
      Mit den Fingern an ihrem Handrücken, blieb sie einfach still, als diese garstige Frau endlich den Raum verließ und schloss schnell hinter ihr die Tür. "Ja", antwortete sie Charles auf seine Frage. "So schnell wie möglich. Ich habe Eure Sachen einem Händler gegeben, der nach Osten aus der Stadt hinaus ziehen wird. Das wird uns ein gutes Ablenkungsmanöver und wir können dann nach Westen raus.", klärte sie ihn zumindest in ihren Plan ein. Ihre neuen Kleider und den blumigen Duft der sie umgab, schien er noch gar nicht wahrgenommen zu haben und das war in Ordnung für sie gewesen. Wenn sie auch sicherlich nicht lügen würde, wenn er fragte. Wobei, vielleicht ein bisschen.
      "Dann kommt, wir holen euer Pferd bei der Dämmerung. Jetzt gerade würden wir sicherlich den Wachen in die Arme laufen."
      Sie überlegte einen Moment, was sie so lange machen könnten. Sie sah aus dem Fenster auf zum Himmel. Sie hatten gerade erst Mittag, einige Stunden werden sie sich sicherlich vertreiben müssen. Sie stemmte die Hände in die Hüften und sah nachdenklich in die Luft, während sie einen Plan entwickelte. Charles hatte währenddessen Zeit sich komplett anzukleiden. Natürlich war diese Kleidung nicht zu vergleichen mit der Robe eines Prinzen. Allerdings würde Fran behaupten, dass sie durchaus etwas feines geholt hatte. Ihr war wichtig gewesen, dass er sich gut in den Stoffen bewegen konnte und sie weich auf der Haut gewesen sind, damit er sich nicht zu viel beschwerte.
      "Was haltet Ihr davon in eine Taverne zu gehen? Wir könnten die Zeit einfach ein bisschen aussitzen, etwas essen, trinken. Vor dem langen Marsch noch ein mal verweilen." Sie sprach ein bisschen sanfter, als sie es sonst tat. Stück für Stück kam nun nämlich auch zu ihr die Realisation durch was für eine gewaltige Aufgabe das gewesen ist, in die sie sich da kopfüber stürzte. Und es würde keinen Sinn machen Charles die ganze Zeit nur mitzuschleppen. Sie sollte sich darum bemühen ihn zumindest etwas kennenzulernen.
      "Aber ich bin ehrlich", sagte sie direkt. "Auch ohne Eure Kleidung fallt Ihr auf wie ein bunter Hund. Das hier ist nicht mehr der Palast, die Menschen wissen nicht wer Ihr seid. Sie dürfen nicht wissen, wer Ihr seid. Darum betrachtet mich bitte als Euer Sprachrohr. Verhaltet Euch ruhig und wenn Ihr etwas haben möchtet, richtet den Wunsch an mich und ich werde es Euch beschaffen." Fran fragte nicht nach, ob das für ihn in Ordnung gewesen ist. Er hatte gar keine andere Wahl. Entweder er richtete sich an ihr oder aber sie würden auffliegen.
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    • Charles von Waringham

      Charles musste zugeben das er wieder mehr vertrauen in Fran hatte als er hörte wie sie ihren Plan darlegte."Gut nach Westen, dann sparen wir uns Illusionen so das du dich mehr auf die Flucht konzentrieren kannst ich verstehe" Er nickte wissend. Natürlich würde es Fran kraft kosten sie zu führen und gleichzeitig noch eine Illusion oder der gleichen aufrecht zu halten. So würden Sie deutlich besser entkommen fand Charles.Nun ging er Angekleidet auf Fran zu und bemerkte erst jetzt den Duft an Ihr und auch die Kleidung viel ihm auf. Seine Augen weiteten sich während er auf Fran zeigte "DU! Das ist ja unfassbar!" Er schritt schnell auf sie zu und nahm den Stoff den sie Trug in die Hände er war deutlich angenehmer als der den sie Augenscheinlich vorher trug "Ich kann es einfach nicht fassen!" Er sah ihr in die Augen und ein lächeln breitete sich über sein Gesicht "Deine Verwandlungskünste sind einfach unglaublich Fran. Erst wirkst du wie eine verarmte Straßen Hure und nun ist von all dem nichts mehr zu sehen. Ich bin einfach beeindruckt." Das es sein Geld war durch das dies möglich war kam Charles nicht in den Sinn. Immerhin glaubte er das Fran eine reiche und mächtige Tagelöhnerin war. Mit so jemandem an seiner Seite so glaubte er würde er kein Problem haben sein Ziel zu erreichen."Ja du hast wohl recht und die Wachen sind diejenigen denen wir wohl am wenigsten Begegnen wollen" Fran dachte wirklich an alles dachte Charles. Nun mussten sie nur noch bis zur Dämmerung irgendwie ausharren. Aber auch dafür hatte Fran eine Idee parat "Sehr gerne, ich muss zugeben ich verhungere fast und ein wenig Wein würde ich auch nehmen. Vielleicht eine schöne Spätlese ? Ah ich werde mal sehen was es so gibt." In seinen neuen Gewändern ging er Richtung Türe. Er freute sich nun endlich wieder Kleidung zu tragen und dann hatte Fran auch noch etwas geholt worin es sich aushalten ließ. Charles war wieder mit seiner Entscheidung Fran anzuheuern sehr zufrieden.Nun kam auch Frans Stimme wieder an sein Ohr und er wunderte sich das diese auf einmal Sanfter klang als zuvor. Er drehte sich zu Ihr um da ihm das ganze ein wenig merkwürdig vorkam. Sie erklärte Ihm was das Problem war und leicht verzog sich sein Mund. Er wollte am liebsten selber für sich sprechen, er wollte die Welt auch erleben. "Nun ich kann ja auch so tun als wäre ich einer von hier." Er versuchte auf den Boden zu Spucken doch er schaffte es nur das ein Spucke Faden aus seinem Mund Richtung Boden tropfte. Angewidert machte Charles ihn weg "Okay das ist wirklich eklig, nun ich denke ich brauche da wirklich noch etwas Übung" Er ließ kurz den Kopf hängen bevor er seine Schultern raffte um wieder etwas würdevoller zu erscheinen "Nun dann machen wir es erstmal so bis ich lerne mich so gut anzupassen wie du" Er öffnete die Türe und hielt sie Fran auf damit diese voran gehen konnte. Charles merkte nun wieder das er noch einen langen weg vor sich haben würde bis er diese Welt wirklich verstehen würde.
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    • Francesca Medina
      Ihre Miene glitt sogleich in die Resignation, kaum dass sie sich entschlossen hatte ein bisschen freundlicher mit dem jungen Mann umzugehen. Wobei, war freundlich das passende Wort? Offener? Auf einer Augenhöhe? Wenn er dieses Vorhaben doch nur nicht schneller wieder vereitelte, als sie es überhaupt treffen konnte. Genervt hörte sie sich seinen Vortrag darüber auf, dass sie ausgesehen habe wie eine Straßenhure. Mit einem leisen Seufzen verdrehte sie die Augen, achtete allerdings darauf möglichst von ihm nicht dabei entdeckt zu werden. Sie öffnete gerade den Mund und holte Luft, um ihm zu erklären, dass er noch nie eine Frau auf dem Straßenstrich zu Gesicht bekommen hat, wenn er dachte ausgerechnet die Frau in einem zu großen alten Mantel und komplett zugeknüpfter Männerkleidung würde aussehen wie eine Hure, besann sich aber gerade noch rechtzeitig eines Besseren. Das ist wirklich etwas gewesen, das sie ihm nicht erklären wollte. Am Ende sah sie es kommen, dass er wieder die echte Welt mit der Welt bei ihm im Schloss verglich und ihr von den Prostituierten erzählte, die in den Palast geladen wurden. Dennoch verwunderte es, dass er Fran ausgerechnet mit einer Freudendame verglich und nicht mit einem einfachen Obdachlosen... Wusste er, dass es Menschen ohne ein zu Hause gab? Dieser Mensch ist schließlich derartig weltfremd gewesen, es würde die junge Frau wirklich nicht wundern.
      Als er anfing sich über ihre Maßnahmen zu beschweren er wolle doch für sich selbst sein und handeln wurde sie leider Gottes Zeugin seines... Aktes den Pöbel zu imitieren. Angewidert verzog sie das Gesicht. Was hatte er denn bitte für ein Bild von den einfachen Bürgern? Wieso sollte man denn auf den Boden spucken? "Das war widerwärtig.", sagte sie trocken und wenig erfreut. Sie fühlte sich beleidigt. Zutiefst beleidigt. Als Hure bezeichnet zu werden war noch die eine Sache. Aber ihr regelrecht Manieren und logisches Denken abzusprechen die andere. "Ich wechselte ebenfalls die Kleidung, damit wir für das Auge stimmig erscheinen.", erklärte sie ihm einfach seinen Plan und versuchte den Drang ihm ins Gesicht zu schlagen zu ignorieren. Demonstrativ öffnete sie die Tür und zeigte mit eindringlichem Blick nach draußen, auf dass er nicht noch auf dümmere Ideen kam wie zum Beispiel als Zeichen des Abschiedes seinen Kot auf der Wand zu verteilen. "Meine Tarnung als bettelarmer Schlucker wäre neben Euch mehr wie eine Art Warnschild. Und da ich Euch den Stand eines Bettler weder zumuten wollte noch konnte.", sie machte eine Pause, in der sie durchatmete und versuchte ihren Stresspegel so niedrig wie möglich zu halten.
      "Habe ich mich eher für ein bodenständiges Reisepaar entschieden. Sollten wir aufgehalten werden würden wir gut als Stoffhändler durchgehen oder Buchhalter. Vielleicht auch Teebauern. Damit sollten wir zumindest keine Aufmerksamkeit erregen." Es war wirklich schwer Charles nicht als zurückgebliebenes Kind zu behandeln. Doch Fran entschied sich einfach darauf zu pfeifen, ob er ihren Ausführungen Folge leisten konnte, oder nicht. Er musste sich an sie richten und wenn sie nicht extra für ihn langsamer machte, würde er sich schon an das Tempo gewöhnen. Sie sagte nichts auf dem Weg hinaus aus der Gaststätte. Sie spazierte einfach die Straßen entlang auf denen sie zuvor geflüchtet waren. Jetzt noch einmal bedeutend entspannter. In der neuen Kleidung und der sorgsam veränderten Haarfarbe ihres Begleiters fühlte sie sich sicher genug, um ein bisschen ihre Schultern zu entspannen. Eben erst hat sie eine Massage genossen und war jetzt schon wieder gestresst. Dieser junge Mann bedeutete wirklich nichts Gutes für sie. Da man sie beide sicherlich nicht in der Bar erwarten würde, aus der sie beide verfolgt worden sind bahnte sie sich den Weg geradewegs dorthin. Außerdem waren die Wachen dort schon vorbei gekommen. Es gab sicherlich die ein oder andere Information über die Suchaktion, die sie abstauben könnte.
      "Was ist Euer Begehr, Charles?", fragte Fran ihren Begleister schließlich in der Kneipe. Anders aber als zuvor setzte sich Fran nicht an den hintersten Tisch am Hinterausgang. Dieses Mal war sie den Tisch angestrebt, der sich in der Ecke direkt beim Haupteingang befand. Am auffälligsten ist in den meisten Fällen am unauffälligsten.
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    • Charles von Waringham

      Charles nickte "Ja das stimmt wohl, aber so habe ich es bei unseren Stallburschen immer gesehen. Ich verstehe den Sinn dahinter aber wirklich nicht." Auch hier konnte Charles es voll und ganz verstehen, er als Bettelarmer Kerl ? Das wäre nun wirklich nicht glaubwürdig rüber gekommen. Er hörte Fran noch einen Moment zu bevor er leicht mit den Augen rollend hinaus ging, Charles glaubte beinah Fran dachte er sei doof so wie sie ihm die Sache erklärte. Er ging aber nicht weiter darauf ein sondern verließ die Gaststätte. Sie gingen eine weile und Charles kam es nicht sonderbar vor das sie wieder in die gleiche Bar gingen in der sie schon mal waren und um ehrlich zu sein viel ihm das überhaupt nicht auf da die meisten Häuser für ihn hier gleich aussahen. Er folgte Fran an den von Ihr ausgewählten Tisch und ließ sich nieder. Die Kneipe war gut gefüllt und hinter ihm hörte er lautes Gelache und Gerede. Da jedoch Fran ihn ansprach ignorierte er das Geschehen hinter sich fürs erste. Er musste ein wenig überlegen was man an so einem Ort wohl bestellen würde "Nun ich denke einen edlen Rotwein werde ich hier wohl nicht bekommen daher würde ich mich freuen wenn du mir etwas bestellst wovon du denkst das es mir munden könnte. Was das essen angeht-" Sein blick schweifte durch die Kneipe bis er einen Mann entdeckte der sich über ein Gebratenes Hühnchen her machte "Ich würde gerne das gleiche speisen wie dieser Herr dort vorne." Es war das was ihn am ehesten an das essen im Palast erinnerte. Nun wurde seine Aufmerksamkeit auf das Geschehen hinter Ihm gelenkt, er erblickte fünf Männer die an einem Tisch karten spielten. Vier der Männer waren groß und Muskulös, sie schienen viel Spaß an dem Spiel zu haben. Der Fünfte mann wirkte ein wenig verloren was auch daran liegen könnte das er gerade sein Hemd verspielt hatte. Charles betrachtete das Spiel einige Augenblicke bis der Mann auch noch seine Schuhe verspielt hatte. Das Spiel schien in Charles Augen sehr Simpel so das er sich wunderte das der Mann immer verlor. Charles drehte sich kurz zu seiner Begleitung "Fran! ich werde dort ein wenig Karten spielen gehen" Dies war keine Frage und so wartete er auch nicht auf die Antwort seiner Begleiterin. Er ging zu dem Tisch hinüber und lächelte die Herren an "Guten Tag die Herren, ich würde gerne mitspielen sofern das in Ordnung ist." Dabei holte er ein paar Münzen aus seinem Geldbeutel und legte sie auf den Tisch. Wie zu erwarten war sprangen die vier Herren direkt darauf an. Charles setzte sich neben den halb Nackten Mann."Pass auf die sind wirklich gefährlich" Flüsterte der Mann neben ihm. Charles kümmerte dies nicht und sprach daher "Ich würde gerne die Sachen des Herrn zurück erspielen wenn das in Ordnung ist ?" Etwas verwirrt aber nicht Abgeneigt nickten die Herren "Von uns aus in Ordnung. Kostet dann aber noch ein wenig was wenn du alles bekommen möchtest" Der Mann der sprach grinste fies und man sah das ihm schon ein paar Zähne fehlten "Nun nichts leichter als das würde ich sagen" Mit diesen Worten warf Charles noch mehr Münzen auf den Tisch.Die Herren schienen zufrieden da sie anfingen auszuteilen. Der Mann neben Charles wirkte sehr Nervös während er das Spiel verfolgte. Zu viele Spiele hatte er wohl schon an diesem Tage verloren.Es ging einige zeit ins Land während Gezogen,Abgelegt und geflucht wurde. Doch zu guter letzt waren nur noch Charles und der Mann mit den schlechten Zähnen im Rennen. "Nun kleiner ich denke ich habe dir hiermit eine Lektion erteilt" Er legte freudig seine Karten ab "Zwei Buben" Gerade wollte er sich dran machen das Geld ein zu Sammeln als Charles meinte "Moment, ich denke ich habe da auch noch was" Er legte nun selbst seine Karten ab und zeigte zwei schöne Asse. Denn Männern viel alles aus dem Gesicht und nach einem Moment des Entsetzen kam die Wut hoch das man gut an den stark geröteten Gesichtern erkennen konnte "BETRUG" Rief einer "SCHLITZT IHN AUF" Rief ein anderer und die Männer standen bedrohlich auf was Charles verwirrte da er doch ehrlich gewonnen hatte. Er selbst hob beschwichtigend die Hände "Aber meine Herren ich habe doch-" Doch weiter kam er nicht als er einen schmerz in seiner Hand spürte. Einer der Männer hatte ihm in die Handfläche geschnitten. Es war keine Tiefe Wunde doch sie Brannte und Blutete schwer. Etwas krümmte sich Charles zusammen während er versuchte die Blutung in seiner Hand zu stoppen "Und nun her mit eurem Geld" Sagten die Männer während sie näher kamen.
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    • Elias Archibald
      Die Sonne stand hoch oben am Himmel und erreichte mit ihren Strahlen ungehindert die kleinen Menschen, die aufgeregt ihrem Treiben nachgingen. Sie schenkte den Menschen Wärme, brachte die Kinder hinaus auf die Straßen, sodass sie ihres Lebtages glückliches Gelächter verlauten lassen konnten. Genug Menschen wurden auf den Markt gezogen, sodass die Kasper und Narren auftraten, Musiker und Tänzer ihr Können zeigten und dafür Geld einsammelten...
      Mit anderen Worten: Es war ein gar grauenvoller Tag. Die Sonne brannte Elias in den Augen, der Krach der Welt verursachte seinem ohnehin schon schmerzenden Haupt - regelrecht erschlagen von zu vielem Alkohol vorherige Nacht - dazu grässlich zu pochen, was seinen Lippen ein leidiges Stöhnen entlockte. Oder waren es zwei? Gar drei?! Wem versuchte der Erzähler etwas vorzumachen; Elias Archibald war ein Ebenbild des Elendes und jammerte ohne Unterlass, während er zusammen gesackt in der leeren Pferdetränke lag. Seinen Kopf lehnte er nach hinten über die Kante und ließ so zumindest ein bisschen Schatten auf seine erschöpften Augen fallen, die er sogleich im Schutze gegen diesen verspottenden Sonnenschein schloss. Ein vorbeigehender Fremde könnte sich bei diesem Anblick fragen was der junge Mann da nur tat und wie er hergekommen war. Man war fast verführt Mitgefühl zu empfinden. Doch dann vernahm man sein jämmerliches Ächzen und wusste gleich, dass dieser Mensch sicherlich nicht zum ersten Mal in einer solchen Lage erwachte und ganz bestimmt nicht das letzte Mal. Also entschied man sich lieber dafür einfach weiter zu gehen.
      So lag er sicherlich eine weitere Stunde, bis sein Gewimmer schließlich abgelöst wurde von einem rücksichtslosen Schnarchen. "Unfassbar", murmelte eine unzufriedene Stimme über den Störenfried. Ohne Vorwarnung oder auch nur einen Gedanken der Besänftigung ihres eigenen Temperamentes kippte die junge Frau mit einer Selbstverständlichkeit das kalte Wasser in die Tränke und Elias schreckte kreischend hoch. "Was? Was ist passiert? Wo bin ich? Kommt die Flut? Wo ist meine Laute?!", der Mann ist aufgewühlt gewesen uns versuchte sich aufzurichten, während er sich wild zu allen Seiten umsah, rutschte allerdings ohne jeglichen Halt zu finden weg und stürzte platschend zurück ins Wasser, woraufhin er schnell die Augen zukniff. "Was zur Hölle...?", nuschelte er unglücklich und schleuderte ein wenig Wasser von seinen bereits vollgesogenen Ärmeln und blickte mit einer Ungerechtigkeit in seinen Smaragdgrünen Augen zu der Dame, die sich vor ihm aufbaute, wie eigentlich nur ein Kind es aufbringen konnte. "Warum hast du das getan? Was habe ich dir getan? Alberta, so kannst du doch deine ehrenvollen Gäste nicht behandeln!" Die junge Frau, genau genommen noch ein Mädchen von 16 Jahren mit wilden, flammendroten Locken, die in alle Richtungen abstanden, verschränkte schnippisch die Arme vor der Brust. "Verzeiht, werter Herr. Allerdings scheint mir als könnte ich weit und breit keinen ehrenvollen Gast entdecken. Sagt mir ruhig Bescheid, solltet ihr ihm begegnen und sollte er vielleicht die Güte haben Eure Rechnungen, die noch offen sind bei uns zu bezahlen!"
      Blinzelnd verarbeitete Elias das Gesagte und Stück für Stück kehrten alle seine Sinne zu ihm zurück. Wann war er letzte Nacht denn aus der Taverne geschaukelt? Verwirrt sah er hinter sich auf zu dem Wirtshaus direkt in seinem Rücken. Er war nicht weit gekommen. Welche Tragik dieser Abgang doch auf seine ganz eigene Art hatte. Und dann geweckt von der Unschuld der Jugend! Welch prachtvolles Bild des Elends! Sofort fingen seine eben noch sehr erschöpften Augen an zu strahlen, als ihm die Idee einer neuen Ballade kam. "Oh Alberta, meine süße, schöne Alberta! Sorge dich nicht, ich werde jeden Cent meiner Zeche bezahlen. Denn du, mein Engel der Musen, hast mich so eben mit deiner Kraft gesegnet!", säuselte er und startete einen zweiten, sehr hastigen Versuch aus dem Wasser zu steigen. Sein Kopf schmerzte immer noch und kaum, dass er sich schwungvoll auf die Beine hievte, riss er sich selbst wieder herum und übergab sich elendig. Das Mädchen neben ihm verzog angewidert das Gesicht. "Was für eine Verschwendung", nuschelte sie abschätzig und schüttelte den Kopf, ehe sie einfach wieder zurück ins Lokal ging. Erst die Wachen am Morgen und jetzt auch noch dieser Saufkopf, der ihrer Familie das Leben schwer machte. Ihnen blieb auch nichts erspart.
      Und nein, ihnen wurde wirklich keine Ruhe gegönnt, nicht einen Moment. Denn kaum, dass Elias seinen Mageninhalt nicht mehr auf dem Boden verteilte stand er auch schon einigermaßen senkrecht in der Tür der Taverne. "Alberta! Ein Frühstück! Das edelste, das du hast!", verkündete er stolz, noch immer triefend nass von dem Wasser der Tränke. "Wenn du mir sagst womit du das bezahlen möchtest!", antwortete die rot-haarige wenig erfreut darüber, dass dieser Mann noch immer keine Notwendigkeit darin sah nun endlich von Dannen zu ziehen. Da riss Elias sein geliebtes Musikinstrument in die Höhe. "Welch Frage! Mit Kunst bezahle ich natürlich!", sagte der Mann regelrecht verliebt und stimmte sogleich zu einem Lied an. Von der Schwere der Alkoholvergiftung schien kaum noch etwas übrig zu sein, als er leichtfüßig wie eine Elfe anfing durch die Taverne zu tänzeln, während er einen Akkord nach dem nächsten spielte, dabei allerdings fünf Mal die Melodie wechselte und es offensichtlich gewesen ist, dass er noch keinerlei geradlinige Vorstellung für sein neues Meisterwerk hatte. Wie er letzten Endes an den Tisch der Kartenspieler eingeladen worden ist, wusste er nicht mehr. Eben noch musizierte er und plötzlich hielt er ein Kartenblatt in seinen Händen. Und ein schreckliches noch dazu! Unzufrieden schnalzte er mit der Zunge. Er sollte aussteigen. Das wusste er selbst, vor allem wenn er aufsah in die regelrecht genüsslichen Gesichter seiner drei Kontrahenten, die eine bullige Schulter an der nächsten saßen. Elias hatte außerdem kein Geld mehr und seine letzten Notgroschen lagen ausgeliefert in der Mitte des Tisches, längst nicht mehr in seinem Besitz.
      Er hatte nur noch die nasse Kleidung an seinem Leib zu geben. Doch welch bemerkenswerte Geschichte könnte er dadurch erzählen! Der traurige Musiker, verlassen vom Glück, dass er selbst sein letztes Hemd verloren hat beim Kartenspiel. Nichts blieb ihm mehr, als seine Laute, die ihn unmöglich warm halten konnte bei Nacht. Das war ein brillanter Einstieg in ein Drama mit einer unerwarteten Wendung. Wenn das Leben ihm so eine Chance bot konnte er doch unmöglich seine Augen davor verschließen! Durchflutet von einem dümmlichen Glücksgefühl setzte er sein Hemd, seine Hose, seinen Ledergürtel! Regelrecht euphorisch, wenn auch gleichermaßen niedergeschlagen nahm er einen Verlust nach dem nächsten in Kauf. "Ach verdammt", murmelte er nun allerdings wirklich beraubt seiner blendenden Laune. Ein armer Musiker zu sein mochte in der Theorie wie eine ganz fantastische Idee klingen aber nun, da er sein ganzes Hab so vor sich ausgebreitet sah, nur noch seine Laute um den nackten Rücken geschnallt. Es war vielleicht doch keine so gute Idee gewesen.
      Die beiden Neuankömmlinge der Taverne bemerkte er erst, als ein Mann sich zu ihm an den Tisch setzte und schließlich selbst sein Glück gegen die Banditen versuchen wollte. Elias verging langsam aber sicher die Laune und er seufzte deprimiert. "Passt auf mein Freund", warnte er ihn vor. "Diese Männer sind gefährlich." Sie schummelten nämlich. Eine Tatsache, der Elias sich nach 5 verlorenen Runden ziemlich sicher gewesen ist. Doch der wagemutige Fremde ließ sich gar nicht beeindrucken. Im Gegenteil war es nicht einmal sein Ziel das große Geld zu machen, sondern er kündigte sogleich an, dass er die Sachen von Elias zurück ergattern wollte. Der blonde Mann schaute mit großen Augen auf. Was? Konnte das denn wirklich die Möglichkeit sein? War das vielleicht die Wendung, auf die er schon so lange gewartet hat? Die Wendung seines Lebens, das Erscheinen des Helden seiner Saga? Gebannt, wie auf heißen Kohlen beobachtete der Künstler diesen unerbittlichen Kampf und arbeitete bereits die ein oder andere Formulierung für diese Heldentat in seinem Kopf aus. Die ganze Zeit über preiste Elias den Fremden, lobte ihn in den Himmel, sprach ihm gar heilige Züge zu. Und dennoch, als er tatsächlich die beiden Asse auf den Tisch legte, sprang er jubelnd auf. "Geschafft! Ihr habt es-", weiter kam Elias nicht mit seinen Freudenrufen. Er wurde jäh unterbrochen von einer Faust, die mit aller Kraft auf der Tischplatte aufkam. Selbst Elias musste leicht zusammenzucken bei dieser Wucht, ehe es auch schon schneller eskalierte, als er überhaupt hinsehen konnte. Die dreckigen Betrüger beschuldigten seinen Retter in der Not als Schlitzohr und gingen direkt bewaffnet auf ihn los, als auch schon tiefrotes Blut von den blassen Fingern des Fremden tropfte.
      "Was...?", murmelte er sichtlich verwundert. Was fiel ihnen ein?! Das konnten sie doch nicht ernst meinen nun so einen Tumult zu veranstalten, nachdem sie diejenigen gewesen sind, die ihn nach Strich und Faden ausgenommen haben. Elias trug kaum Kleidung am Körper, er hatte keine Rüstung und keine Waffen, doch er ist bereit gewesen diesen Halunken eins auszuwischen... Allerdings musste er das gar nicht. Während er sich noch darauf konzentrierte ob die zugefügte Wunde so schlimm gewesen ist, wie es für ihn als Laien den Anschein hatte, erhob sich eine weitere Gestalt vom hinteren Tisch. Eine junge Dame stellte sich hinter die Angreifer und mit einem gekonnten Tritt schleuderte sie die Stühle der Männer sehr laut zur Seite, was sie sofort herumwirbeln ließ. Ohne mit der Wimper zu zucken in Anbetracht der körperlichen Stärke der Herren drehte sie dem ersten den Arm auf den Rücken, riss dem anderen die Beine weg und rammte das Messer seines Kollegen mit voller Wucht in den Tisch zwischen seine Beine, was den Herren mit den offensichtlichen Zahnlücken sofort jede Farbe verlieren ließ. Der dritte von ihnen nutzte die Gelegenheit um schnell an einen anderen Tisch auszuweichen mit den Worten "Ich gehör gar nicht zu denen!" Mit offenem Munde stand Elias da und betrachtete das perfekte Theater, das sich ihm bot. Die Dame zeigte zunächst keinerlei Gefühlsregung in ihrem Gesicht, während sie von hinten in die Kniekehlen des Mannes trat, dessen Arm sie immer noch verdreht an seinen Rücken presste. Als er auf die Knie fiel hörte man ein bedrohliches Knacken, das Elias durch Mark und Bein ging. Auch der Schmerzensschrei des Herren zeugte davon, dass sie kurz davor gewesen ist ihm die Schulter auszukugeln.
      Aus dieser Position aus sah sie nun zu dem Mann, den sie mit dem Messer zwischen seinen Beinen an den Tisch genagelt hat und schenkte ihm ein nahezu beängstigend schönes Lächeln. "Meine Herren, ich fürchte, dass mein Auftraggeber Euch ein wenig verstimmt hat mit seinem Sieg. Allerdings sollten wir uns alle wieder beruhigen. Schließlich seid Ihr sehr zivilisierte Menschen, nicht wahr? Behaltet Euer Geld. Es gehörte von Anfang an Euch und der junge Mann hier hatte keinerlei Intention es Euch zu nehmen. Alles was er wollte war der wertlose Hab und Gut dieses Musikers.", ihre Stimme glich einem Schmetterling. Sie war zart, trällerte fast. Es bildete einen verstörenden Kontrast dazu, dass sie gerade im Alleingang zwei ausgewachsene Männer im Griff hatte. Mit einem heftigen Ruck ließ sie von dem einen Mann ab, der sich sofort die Schulter halten wollte, kam allerdings nicht so schnell, dass sie bereits athletisch ihr Bein hob und ihm einen gehörigen Tritt gegen seinen Hals verpasste, um als nächstes ihren Fuß auf seinen Nacken zu stellen und genug Gewicht darauf zu verlagern, dass der Mann hilflos wie ein Insekt zu zappeln begann und röchelte. Die dadurch gewonnene Bewegungsfreiheit nutzte die Dame, um dem zahnlosen, noch immer das Messer an Ort und stelle behaltend ruckartig näher zu kommen, was ihn wimmernd leicht zusammenzucken ließ. Und nun wandelte das liebreizende Geschöpf sich in den Winter. Ihre Augen nahmen eine Kälte an, dass es Elias fröstelte, als sie dem Angreifer tief in die Augen sah. "Es ist wirklich eine Schade, ich hätte Euch ohne jegliche Schäden davon kommen lassen. Ja wirklich. Doch nun, Ihr werdet sicherlich verstehen, dass es ein wirklich schlechtes Bild auf eine Tagelöhnerin wirft, wenn ihr Auftraggeber verletzt wird. Ihr versteht, dass Ihr mir dadurch Kosten gemacht habt." Ihre Hand um den Dolch riss sich aus dem Tisch und sie legte sie kalte Klinge an seinen Hosenbund an. Der arme Teufel fing an zu schwitzen und wimmerte ganz jämmerlich, Elias bildete sich fast ein Tränen in seinen Augen zu sehen, als bei ihm die Schnappatmung einsetzte.
      "Ihr versteht?", hakte die Dame ein weiteres Mal nach und bei ihrer nächsten ruckartigen Bewegung brach es schließlich aus dem Banditen aus. "Ich verstehe, ich verstehe! Es... es tut mir leid! Uns! Es tut uns Leid! Wir haben uns geirrt, Euer Begleiter hat ehrlich und fair gewonnen, der ganze Einsatz gehört ihm!" Zufrieden fing die Brünette an zu grinsen und zeigte dabei ihre weißen Zähne und nickte. "Schön, dass wir eine friedliche Einigung gefunden haben. Ihr solltet dennoch vorerst diese Taverne meiden. Ich habe so das Gefühl die Wirtin könnte Euch übel nehmen, dass Ihre ihre Möbel beschädigt habt." Damit ließ sie endlich ab von den beiden Herren und alles an dem Mann mit der Zahnlücke sackte zusammen.
      Gedemütigt und in seinem Stolz gekränkt schnappte er sich seinen Kollegen, der noch immer Schwierigkeiten hatte Luft zu holen und schleppte ihn aus dem Wirtshaus. Die Frau winkte ihnen leicht hinterher und ließ dann in Gänze von ihrer Bedrohlichkeit ab und schnaufte die Hände in die Hüfte stemmend. "Dreckiges Gesindel", murmelte sie, ehe sie sich wieder zu Elias und seinem Retter drehte. Und der Musiker schämte sich keineswegs, dass er leicht zusammen zuckte bei dieser Geste. Zum ersten Mal in seinem Leben waren selbst seine Gedanken still, weil er beobachtete. Dieses Wunder, dass da vor ihm erschien. "Das ist gefährlich gewesen, Charles", rügte sie den Herren, der sich in das Spiel eingemischt hatte und erschien auch sogleich an seiner Seite, sich gar nicht für Elias interessierend. Sie griff nach seiner Hand und inspizierte so gut sie konnte die Wunde. Sie zog ein Taschentuch aus ihrem Beutel und presste es auf seine blutende Handfläche. "Hier, bitte presst das so fest ihr könnt darauf, ich werde versuchen das Durcheinander ein bisschen zu lichten und Verbandsmaterial zu ersteigern.", teilte sie ihm mit und drehte sich dann bereits herum, würdigte dem Musiker allerdings bevor sie ging eines letzten Blickes. "Wollt Ihr Euch nicht langsam ankleiden?", fragte sie regelrecht gleichgültig und erst jetzt klappte der Mund des Mannes wieder zu und sein ganzes Gesicht hellte sich auf, als sie davon schritt und Elias sich wieder zu Charles drehte. "Das... das war ja... unglaublich! Ich habe Gänsehaut! Noch nie in meinem Leben habe ich etwas so aufregendes erlebt!", schwärmte er sogleich.
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham

      Während Charles sich immer noch die Blutende Hand hielt hatte er innerlich schon damit gerechnet weitere Schmerzen spüren zu werden in form von Schlägen oder der gleichen. Als jedoch nichts weiter passierte sah er langsam auf um noch zu sehen und vor allem zu hören wie die Stühle seiner Angreifer zur Seite flogen. Die Person die dies alles in gang setzte war Ihm nicht unbekannt, so das er wieder einmal froh war Fran an seiner Seite zu haben. Sie verfuhr mit den Männern ohne Gnade, auch wenn sich Charles kurz fragte wieso sie das ganze nicht mit Magie klärte. Dann jedoch wurde es ihm klar, natürlich würde sie nicht wollen mit so etwas wie Magie Aufmerksamkeit zu erregen. Dann würden die Wachen schneller bei ihnen sein als es den Beiden lieb war und das wäre nachdem sie diese so wunderbar los geworden waren wirklich ärgerlich. So musste sich Fran wohl auf ihre Kampffähigkeiten beschränken die wie er selbst fand auch nicht ohne waren, er jedenfalls hätte sich ihr ungern in den Weg gestellt musste er zugeben. Während Charles das ganze betrachtete zog es sich in ihm ein wenig zusammen als er sah wie Fran mit dem Messer umging, nur wenige Millimeter von dieser Stelle bei dem Kerl entfernt war nun dieses Messer und egal ob man sich hasste oder nicht ein Mann kann nicht anders als irgendwie mitzufühlen.
      So Eiskalt wie Fran in diesem Moment war konnte man fast angst vor ihr bekommen. Charles jedoch wusste das Fran auch anders konnte und so stand er mittlerweile wieder aufrecht sich immer noch die Blutende Hand haltend da und sah zu wie Fran den einen Kerl zur rede stellte. Das dieser nicht vor Angst anfing zu weinen wunderte Charles schon fast ein wenig.Nach der Show verschwanden die Beiden Taugenichtse und wenn seine Hand nicht so geschmerzt weh getan hätte, wäre Charles verleitet gewesen zu Klatschen.
      Der ganze Tumult war nun beendet und wie Charles erwartet hatte drehte sich Fran nun zu Ihm und dem Musiker, doch im Gegensatz zu diesem machte Charles keine Anstalten zusammen zu zucken. Stattdessen wusste er das ihn nun eine Standpauke erwarten würde. Und sogleich erfüllte sich seine Befürchtung "Ja ich weiß, tut mir leid. Aber ich konnte ja auch nicht ahnen das diese Kerle nicht wie Gentleman verlieren." Verteidigte er sich eher halbherzig während Fran schon an seiner Seite erschien um die Wunde zu inspizieren. Sie war zu seinem glück nicht tief und brannte stark. Mit einem Verband um die Hand würde er quasi wieder wie neu sein. Doch fürs erste wurde ein Taschentuch in seine Hand gedrückt was den Schmerz erstmal verstärkte "Autsch" Brummte er tat aber das was Fran ihm aufgetragen hatte und presste seine Hand zusammen. Als Fran sich nun umdrehte meinte Charles nur "Das ist eine gute Idee danke, falls es reicht nimm einfach das Kleingeld vom Tisch. Falls nicht sag mir einfach was du von mir noch bekommst." Nun stand Charles da mit einem Mann der regelrecht über SEINE Fran schwärmte. Charles wusste noch nicht so recht was er davon halten sollte, einerseits hatte der Fremde recht mit dem was er sagte doch zum anderen Störte es Charles einfach ungemein. "Nun das habe ich erwartet von der Dame an meiner Seite. Sonst hätte ich sie wohl kaum als meine Begleitung gewählt" Meinte er mit einem zufriedenem Grinsen darüber das er zum Ausdruck brachte das es sich hier um seine Begleitung handelte. Da es ihm aber langsam unangenehm wurde doof in der Taverne rum zu stehen setzte er sich wieder auf seinen Platz. Dort viel ihm etwas unangenehmes auf, dadurch das Fran nun nicht mehr da war konnte er nichts bestellen. Fran hatte ihm ausdrücklich gesagt er solle sich an sie wenden wenn er etwas braucht. Er musste sich etwas einfallen lassen und so kam ihm der Musiker wieder in den Sinn. Schnell winkte er diesen zu sich. "Setzt euch und trinkt etwas mit mir, darauf das wir noch leben." Auch wenn er irgendwie noch nicht recht wusste was er von dem Musiker halten sollte so hoffte er das dieser Ihm bei seinem Problem helfen könne. Freudestrahlend setzte sich dieser zu Ihm. "Nun ich würde gerne für uns Beide ein Bier haben doch leider ist meine Kehle so trocken das ich nicht bestellen kann, würdet ihr das für mich tun `" Charles legte ein paar Goldmünzen auf den Tisch. "Ich hoffe das reicht dafür. Das Charles Gold im Wert dort hin legte um die ganze Gaststätte zu bespaßen wusste er natürlich mal wieder nicht. Doch auch wenn der Musiker ein wenig geschockt schien so bestellte er sogleich das Bier. Während sie warteten erfuhr Charles von einer jungen Dame die in der Gaststätte Arbeitete das der Musiker wohl einiges an Schulden dort angehäuft hatte. Und da Fran gerade nicht in der nähe war nutzte Charles die Gelegenheit um die Zeche des Musikers zu bezahlen. "Mein Name lautete übrigens-" Doch weiter kam er nicht da er glaubte gesehen zu haben das eine Gestalt die wie Fran aussah auf sie zu kam.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Francesca Medina
      Sie hatte ihn noch aufhalten wollen! Als er aufgestanden ist, um sich an den Tisch der Fremden zu setzen, hatte alles an ihr ihn wie einen Hund an der Leine zurück reißen wollen, weil sie es einfach bereits wusste, sie ahnte, dass diese Sache böse ausgehen würde. Eine Runde lang wollte sie ihn verlieren lassen. Fran wusste im Endeffekt nicht einmal mehr was sie erwartet hatte. Nun machte es ja durchaus für sie Sinn. Er war ein Prinz und hatte gewiss viele Pflichten. Doch das hieß nicht, wie sie möglicherweise ursprünglich angenommen hat, dass er keinerlei Freizeit besaß und nicht das ein oder andere Mal auch Karten gespielt haben muss. Aber Fran hatte auch schon das ein oder andere Mal Karten gespielt und immer verloren. Hatte Charles eine solche Glückssträhne? Nein, er war schließlich an sie geraten als seine Tagelöhnerin. Wie viel Glück konnte er da schon bitte haben? Nein, das sah aus wie Können! So viel ging durch Francescas Kopf, als sie sich von den beiden Männern entfernte und schließlich bei der Theke stehen blieb. Wie hatte er das nur gemacht? "Miss? Geht es Euch gut? Ihr seid rot im Gesicht", sprach sie schließlich das Mädchen auf der anderen Seite an und Fran beugte sich vor, ihre Ellbogen auf die Holzplatte legend. Ein breites Grinsen formte sich auf ihrem Gesicht und sie legte sich beide Hände auf den Mund, um es einigermaßen zu verstecken. "Das war so cool...", meinte sie mehr zu sich selbst und badete für einen Moment in der Glückseligkeit, dass Charles wirklich ein Goldesel gewesen ist.
      Sie wusste nicht welchen Gott sie verführt haben muss, aber er meinte es wahrlich gut mit ihr. Sie ist diejenige gewesen, die vor Glück wahrscheinlich bald platzen müsste. Doch erstmal schüttelte sie den Kopf und atmete mit geschlossenen Augen durch, fuhr mit den Händen sanft über die Kante des Tresens und sah dann wieder zu der Bedienung. "Muss ich für etwas aufkommen, wegen dem Tisch?", hakte sie einfach direkt nach. Die Dame schaute kurz an ihr vorbei und zuckte dann mit den Schultern. "Euer Begleiter hat sich bereit erklärt die Schulden des nutzlosen Musikers zu bezahlen. Das ist mir ehrlich gesagt bereits eine Menge wert." Fran nickte und zückte aus ihrem Beutel trotzdem noch ein paar Münzen. "Dann bräuchte ich bitte Verbandsmaterial." Das junge Mädchen wollte gerade sagen, dass sie so viel dafür nicht bräuchte, als Fran ihr das Geld demonstrativ zuschob. "Für die Umstände, und dass es hier schnell wieder... ruhiger wird.", beharrte die junge Frau und nahm ihre Hand herunter, ehe sie die somit erworbenen Güter entgegen nahm und auf dem Absatz wieder herum drehte. Sie setzte sich einfach an den Tisch der beiden Männer und zog ihren Stuhl sofort an Charles heran.
      "Gebt mir Eure Hand.", sagte sie und streckte ihre eigene aus. Die Dame von der Theke kam mit einer kleinen Schüssel mit Wasser und Fran bedankte sich, ehe sie Charles Wunde versorgte. "Das war wirklich gefährlich", seufzte sie nach einer Weile. "Geht es Euch sonst gut?", hakte sie noch einmal nach und drückte ein bisschen prüfend auf seinen Handrücken, strich über seinen Unterarm.
      "Ihr wart unglaublich, wenn ich das anmerken dürfte!", mischte sich plötzlich der arme Musiker in der Gespräch ein und Fran zog leicht die Brauen zusammen, als sie zu ihm herüber sah. "Natürlich war ich unglaublich bei Eurem Armutszeugnis! Wegschicken sollte ich auch, dass Ihr uns nicht bestiehlt, um in den nächsten Spielereien alles zu verlieren!", schnaufte sie und schüttelte den Kopf. "Nein!", sagte der Mann fast erschrocken. "Schickt mich nicht weg! Ihr seid meine Muse! Ich muss mit Euch kommen! Kann ich mich nicht erkenntlich zeigen? Habt ihr keine Arbeit für mich zu tun?"
      Gerade wollte Francesca ihn nun wirklich zum Teufel scheren. Sie holte gerade Luft... und verstummte dann doch. Also... eigentlich könnte er ihnen tatsächlich nützlich sein. Die junge Frau musterte ihn. Er war aufdringlich, laut, auffällig. Eigentlich das perfekte Ablenkungsmanöver, um Charles Pferd zurück zu stehlen. Sie fing an zu lächeln. Nicht freundlich, sondern berechnend und schaute wieder zu Charles. "Wir bezahlen Euch nicht." - "Das ist vollkommen in Ordnung! Ich stehe schließlich ohnehin zutiefst in Eurer Schuld!" Er überschlug sich fast beim Sprechen und Fran seufzte und nahm sich ihren Krug Bier, mit dem sie mit dem Musiker und Charles anstieß. "Nur so lange Ihr uns nützlich seid.", stellte sie noch einmal klar und versuchte jetzt noch gar nicht erst ihre Pläne an ihren Arbeitgeber weiterzugeben.
      I'll see ya in a dream.
    • Charles von Waringham

      Charles war gerade in ein Gespräch mit Elias vertieft als ein Stuhl neben Ihm gefolgt von einer klaren Ansage ihn aus besagtem Gespräch riss. Ohne fragen zu stellen hielt er Fran seine Hand hin, er hoffte das diese wenigsten ein wenig Zärtlich sein würde doch malte er sich nicht die Größten Chancen dies bezüglich aus.
      Etwas überrascht war er dann als Fran vorsichtig seine Wunde versorgte und sie schweigend da saßen. Erst nach einem Moment begann Fran wieder zu sprechen und natürlich hielt sie ihm gleich wieder vor wie gefährlich das ganze gewesen war "Das ist mir nun auch bewusst.Hätte ich jedoch ein Schwert gehabt wäre die Sache ohne frage zu meinen Gunsten ausgegangen das kann ich sagen." Auf die Frage ob es ihm soweit gut ginge nickte er "Ja ich habe sonst nichts weiter abbekommen keine Sorge." Er hoffte das Fran so schnell fertig werden würde und er endlich zu etwas zu essen kommen würde.
      Nun kam es das er die Stimme von Elias in seinem Ohr vernahm und sogleich kam dieses leichte aber sehr unterschwellige Gefühl der Abneigung in ihm hervor. Es war nicht so das er etwas gegen Elias hatte doch fühlte sich Charles komisch wenn dieser Fran so anhimmelte. Gerade als Charles etwas zu der ganzen Sache sagen wollte kam Fran ihm zuvor mit wie er fand sehr passenden Worten so das sich ein leichtes lächeln auf sein Gesicht stahl. Doch anstatt geschockt das weite zu suchen blieb Elias an Ort und stelle und beteuerte das er bleiben müsse da Fran seine Muse wäre ? leicht schnaubte Charles auf was aber in dem Gespräch der Beiden wohl unter ging. Charles jedoch hatte die Hoffnung das Fran gleich sagen würde das sie so einen talentlosen Kerl wie Elias nicht brauchen würden.Zu seiner Überraschung kam nicht die von ihm gewünschte abfuhr sondern einfach das sie Elias nicht bezahlen würden und dieser nahm das ganze auch noch ohne zu zögern an. Wenn Charles anders erzogen worden wäre hätte in diesem Moment sein Mund weit offen gestanden. Was war gerade passiert ? Etwas ungläubig schüttelte er den Kopf bis ihm klar wurde das er ja eigentlich nichts gegen Elias hat so das er mit den Beiden anstieß.Nachdem er einen großen schluck getrunken hatte räusperte er sich "Und ich verlange das du deine Kleidung an bleibt verstanden ? Ich möchte nicht noch einmal so ein Schauspiel sehen müssen" Etwas verwundert sahen die Beiden ihn an doch stimmte Elias auch dem zu. Charles und Fran hätten wahrscheinlich verlangen können das Elias sich der ganzen Königlichen Arme stellt und dieser hätte dies voller Freude getan. Da Fran aber noch Pläne zu haben schien sparte sich Charles es diesen Vorschlag zu tätigen. Sie tranken noch ein wenig und Charles bekam endlich sein Essen wenn auch nicht genau das was er verlangt hatte. Fran hatte es etwas umändern müssen da sie in dieser Gaststätte wohl zur Zeit keinen frischen Fasan hatten und daher ein Hähnchen auf seinem Teller lag. Auch das essen mit Messer und Gabel schien hier nicht angebracht da wie man Ihm erklärte man Hähnchen wohl mit den Händen aß. Da seine Hand eh verletzt war machte die Charles nicht besonders viel aus und ein frisches Tuch mit Wasser war auch bereit gestellt worden da die Dame hinter dem Tresen wohl bemerkt hatte das Charles nicht ganz der gewöhnliche Gast an diesem Ort war. Nachdem sie Gegessen hatten war die Dämmerung angebrochen und sie verließen die Gaststätte. Elias beteuerte das er so einen Ort noch nie so nüchtern verlassen hätte doch hatte Fran drauf bestanden das Elias am heutigem Abend halbwegs nüchtern blieb da sie ihn für Ihre Pläne brauchte. Charles war froh endlich an die Frische Luft zu kommen und hoffentlich bald auch mit Ihrer Reise beginnen konnten. Noch immer schienen die Wachen wachsam zu sein doch suchten sie nicht mehr so akribisch nach Charles. Sie würden wohl die Ausgänge mehr bewachen doch wie Fran schon vermutet hatte achtete niemand auf sie oder Charles da Elias nun anfing eines seiner Lieder zu Singen. "Ich hoffe das wir mit dem auch wirklich heil hier weg kommen" Ein wenig konnte sich Charles schon vorstellen was Fran vor hatte doch den genauen Plan kannte er nicht. Er zupfte an Frans Oberteil bevor er flüsterte "Bist du sicher mit dem was du vor hast ? Wenn es schief geht hängt mindestens einer von uns Morgen am Galgen." Etwas nervös war Charles als sie durch die Gassen gingen.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*