Criminal Game [Sayo & Sohira]

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    • Criminal Game [Sayo & Sohira]

      Vorstellung: Sayo & Sohira

      @Sayo



      Es war wieder einer dieser Tage.
      Für Kenzou war es eigentlich wie jeder Weiterer gewesen: normaler Morgen, normaler Job mit irgendwelchen Fällen von Verbrechern, welche er schnappte und umbrachte, danach wieder nach Hause und am nächsten Morgen wieder alles von vorne.
      Es war ja nicht so gewesen als würde er seinen Job nicht gerne machen oder es bereuen würde aber irgendwie wünschte er sich auch etwas Neues, was ihm aus dieser Routine rausholte.
      Auch wenn man ihn nicht dafür hielt......aber auch Kenzou wünschte sich hier und da etwas Abwechslung.
      Er dachte schon oft darüber nach ob es wirklich das war, was sich jeder vom Leben erwartete.
      Ein Leben mit einer glücklichen Familie, einen fixen Job und das wars
      Wie konnte man da zufrieden sein ?
      Vielleicht war er auch nur der Einzige gewesen, der sich dies alles bei sich nicht vorstellen konnte, nachdem er seinen Kontakt zu seinen Eltern damals abgebrochen hatte, als er diesen Job annahm.
      Aber so waren nunmal die Vorschriften gewesen.
      Jeder musste eine neue Identität annehmen und somit sein altes Leben hinter sich lassen um all die Menschen, welchen einem bedeuteten, nicht in Gefahr zu bringen.
      Zu seinem Glück jedoch hatte Kenzou noch ein Ziel vor sich, welches er anstreben konnte.
      Wenn er sich seine Kollegen so im Büro ansah, konnte man nicht viel von ihnen erwarten.
      Jeder schien so als würden sie schon alles erreicht haben, was sie wollten, doch war Kenzou aus seiner Sicht her erst am Anfang seiner Reise gewesen.
      "Kenzou.....Kenzou!" rief man seinen Namen doch kam der braunhaarige erst nach dem weiteren Rufen aus seinen Gedanken, während er bei seinem Platz auf seinem Stuhl, zurücklehnend mit seinen Füßen auf dem Tisch, saß und sein Blick auf die Decke gerichtet war während die verschiedensten Akten offenen vor ihm lagen.
      "Ja, ja" kam es nur gerne aus ihm heraus bevor der braunhaarige aufstand und zu seinem Boss in den Konferenzraum kam.
      "Wir haben wieder einen neuen Fall für dich. Dieser wird aber diesmal anders ablaufen als alle anderen davor" fing sein Boss zu sprechen an und zeigte auf dem großen Bildschirm sein neues Ziel.
      Ein Name wurde zwar nicht angezeigt aber zu sein Glück hatte seine Behörde wenigstens Bilder gehabt von dem Verbrecher.
      Doch mehr brauchte Kenzou auch nicht um zu wissen wer dieser Typ war.
      Er war es.
      Genau das Ziel welches er schon sein Leben suchte.
      Warum hatte es nur gedauert solange ihn zu finden ?
      "Und was heißt: Anders ?" kam es plötzlich gefühllos aus Kenzou heraus welcher seine Aufmerksamkeit zurück auf seinen Boss gerichtet hatte.
      "Du wirst ihn diesmal nicht umbringen, sondern nur festnehmen und anschließend herbringen. Da er einer der gefürchtesten Verbrecher ist, bist er der Einzige, der uns alles sagen kann was wir wissen wollen" erklärte er seinem Agenten weiter wobei Kenzou nicht glauben konnte, gerade richtig gehört zu haben.
      War das wirklich sein Ernst gewesen ?
      "Ihr wollt den Typen verhören ?" kam es mit einem sakastischen Lacher aus ihm heraus "Na, wenn die Behörde nichts besseres zu tun hat" mit diesen Worten nahm er alle Informationen mit, welche er brauchte, bevor er den Raum wieder verließ und zu seinem Platz ging um sich für seinen Einsatz vorzubereiten.


      "Live your Life......you only have this one chance !"

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    • Ein für den jungen Mann langweiliger Tag. Seit er seine Eltern den gar aus gemacht hatte, war er so geworden. Das rote Gold das aus den Körpern der Menschen fließt ist für ihn nur sehr interessant. Meist mit einem breiten Grinsen tötete er die Menschen um sich herum. Warum? Er wusste es meist selbst nicht. Manchmal sind es die Schreie und die Schmerzen die ihn einfach weiter machen lassen. Er stand langsam auf und streckte sich. Erneut hatte Kiragi auf dem Boden geschlafen. Auf dem kalten grauen Betonboden, draußen in einer dunklen Gasse. Natürlich gab es noch einen Grund warum er dies tat, aber dieser war tief in ihm verankert. Niemanden würde er diesen verraten. Nicht einmal wenn man ihm mit dem Tod drohen würde.
      Er wuschelte sich kurz durch seine Haare und versuchte sie sich so zu richten. Leider hatte er keinen Spiegel, aber wenn er an einem Schaufenster vorbei kam, konnte er die Haare noch einmal kontrollieren. Doch jetzt hieß es erst einmal durch die Gegend streifen und hoffen der Langeweile den Gar aus zu machen.

      So ging er also durch die Straßen und blieb wirklich bei dem ersten Schaufenster stehen um seine Haare und sein Aussehen zu kontrollieren.
      "Langweilig..."
      Es war ein leises Murmeln was aus seinem Mund kam und gerade wusste er wirklich nicht was er machen sollte. Er sah zu der Straße wo gerade nicht wirklich viele Autos fuhren. Im Moment sogar nicht ein einziges. Vielleicht könnte er so seine Langeweile etwas vertreiben wenn auch nur kurz. Aber lieber war es ihm wenn die Menschen die er tötet, folgen oder in einer dunklen Gasse trifft. Denn dann ist es nicht so auffällig, wie so.
      Als er dann aber sah. Wie ein merkwürdiger Typ versuchen wollte jemanden umzubringen wollte er das nicht. Nein, denn Kiragi war der der die anderen umbringt.
      Er holte sein Messer sofort raus und warf es. Perfekt traf er diesen so, das dieser von der Person ablies und in eine Gasse rannte. Das war perfekt für ihn. Vor allem weil er sein Messer wieder wollte, welches der Typ noch hatte. Denn Kiragi hing sehr an diesem Messer und darum wollte er es auch wieder haben.
      Er folgte also der Person in die Gasse und warf sein zweites Messer. Welches den anderen zum stoppen brachte. Da er es ihm in den Fuß geworfen hatte.
      "Ich hätte gerne meine Messer wieder. Die du noch in dir Stecken hast. Mein liebster.... Keine Angst.. du wirst nichts spüren," meinte er und lächelte dabei.
      So ging er zu diesem hin und zog die Messer aus dessen Körper. Anschließend brachte er ihn um. Wie immer mit den von ihm so geliebten schreien seiner Opfer. Als er dann von ihm abließ stand er in einem roten Meer aus wunderbaren Blut. Er leckte sich über seine Lippen und holte ein Tuch hervor. Nun setzte er sich etwas entfernt von der Leiche, wenn man sie noch so nennen wollte, auf den Boden. Da er nun die Messer reinigte.
      Zwar liebte er die rote Farbe des Blutes, aber das Metallhalte Blut zerstörte die Schärfe des Messers würde man es nicht reinigen und darum musste man das so schnell wie möglich machen.
      Doch was nun? Wenn er mit dem reinigen des Blutes fertig war, war er wieder so weit wie zuvor. Hoffentlich passierte bald etwas, was dafür sorgte das seine Langeweile bald aufhörte
    • Es dauerte nicht lange bis Kenzou seine Waffe mit Munition füllte, sowie gleich eine Extraladung in seine Jacke packte, seinen Dienstausweis aus der lade holte und sein Handy einpackte bevor er sich auf die Suche nach diesem Killer machen würde.
      Irgendwie konnte er immernoch nicht glauben, dass sein Chef ihn lebend haben wollte.
      Wenn es nach ihm alleine ginge, würde der braunhaarige keine Sekunde lange zögern um ihn den Gar auszumachen.
      Mehr hatte er in seinen Augen auch nicht verdient gehabt.
      Also wozu das Ganze ?
      Wenn sein Chef Informationen haben wollte, hätten sie ja schon lange jemand anderes gefangen nehmen können, oder ?
      Was war also gerade bei ihm, in dessen Augen, so besonders gewesen ?
      Mit einem leisen Seufzer machte sich Kenzou schließlich auf den Weg zum Aufzug, welcher runter in die Garage führen würde, doch kam ihm seine Kollegin zuvor welche nach ihm rief und mit einer Handbewegung zu ihr deutete.
      "Was gibt es ?" wollte er gleich wissen wobei sein Ton nicht gerade der Freundlichste war.
      "Der Chef meinte, ich soll zur Sicherheit die Kamera's von der Stadt ansehen und schauen ob nicht eine davon den Typen vielleicht erwischt hat, denn ihr sucht und sieh her. Er scheint nicht gerade den Eindruck zu machen sich verstecken zu wollen" und damit hatte sie vollkommen recht gehabt.
      Die Kamera hatte ihn voll erwischt gehabt.
      "Nein, den Eindruck macht er wirklich nicht" sprach er leise zu sich, jedoch konnte seine Kollegin seine Worte direkt hören.
      Ob dies aber gut oder schlecht war konnte nicht einmal sie selber sagen.
      Kurz darauf machte er sich auch schon auf den Weg runter zu seinem Auto und steuerte direkt auf die Adresse zu wo die Kamera den Typen erwischt hat.
      Doch kam es leider nicht so wie er es sich erhofft hatte.
      Nein ! Ganz im Gegenteil.
      Anstatt den Typen dort zu finden waren schon die Rettungswagen sowie die örtliche Polizei vor Ort gewesen.
      "Was ist hier passiert ?" fragte der Agent gleich bei einen der Polizisten nach welcher aber nicht darauf einging, sondern selbst einmal wissen wollte wer Kenzou war.
      Dieser zeigte nur seinen Ausweis her woraufhin ihm dann erklärt wurde, dass man 2 Leichen in einer Seitengasse blutüberströmt fand, welche er sich auch gleich ansehen wollte und dabei auch das Muster erkannte, welches jeder Killer hinterließ.
      Er war es..
      Kenzou würde diese Spur überall finden um diese ihm zuzuordnen zu können.
      "Wie sieht es mit Zeugen aus ?"...."Leider keine" beantwortete ihm ein anderer Polizist.
      //wäre auch nur zu schön gewesen//, dachte er sich noch bevor er die Seitengasse wieder verließ und sich etwas umsah.
      Doch war nichts auffälliges zu sehen außer die Menschenmenge welche sich hinter dem Absperrband gebildet hatte.
      Kenzou rechnete eigentlich auch gar nicht damit, dass der Typ noch in der Nähe war um das Szenario hier zu beobachten doch andererseits könnte dies alles ja auch einen gewissen Reiz haben.
      Welcher genau das sein sollte, wusste er nicht aber dies herausfinden hielt ihm ebenfalls davon nicht ab.
      Daher machte er sich gleich auf den Weg sich alles genauer anzusehen...jede Hauptstraße, jede Seitengasse.....Kenzou nahm sich vor jeden Winkel dieses Bezirkes umzudrehen bis er etwas finden würde was zu seinem Killer führen könnte.
      Als er kurz bei einer Auslage stehenblieb um sich etwas anzusehen, sah er im Spiegel einen jungen Mann welcher seinem Killer ziemlich ähnlich sah.
      Doch als er sich wieder umdrehte und in die Richtung sah, war niemand zu sehen.
      Daher beschloss Kenzou in dessen Richtung zu gehen wobei der Weg in eine schmale Seitengasse führte wo außer Tonnen und Dreck nichts zu sehen war.


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    • Zu seinem Leid hatte die Langeweile zwar kurz aufgehört, aber nur für ein paar wenige Sekunden. Als er mit seinen Messern fertig war, schob er sie wieder ein und ging wieder. Vor allem weil er die Sirenen von der Entfernung schon hören konnte. Vermutlich hatte ihn jemand gesehen oder die Schreie seiner Opfer gehört und Bescheid gegeben. Was für ihn schon sehr schade war. Eigentlich wollte er noch ein bisschen dekorieren, da das gerade noch sehr leer wirkte, aber die Zeit dafür reichte leider nicht mehr aus.
      Aus diesem Grund, verließ er den Ort und schlenderte wieder durch die Straßen. Hin und wieder wurde ein kleiner Stein durch die Gegend getreten und dann mal wieder das Aussehen in einem Schaufenster kontrolliert.
      Das Leben meinte es nicht gut mit ihm. Nein so überhaupt nicht. Da war sich dieser sicher. Kiragi war flink und sehr gelenkig, das war er schon immer gewesen, aber das hatte ihm bis heute noch nicht viele Vorteile schaffen können.
      "Junger Mann?.. Können sie mir bitte mal helfen? Ich wäre ihnen sehr dankbar," hörte er da plötzlich sagen und drehte sich in diese Richtung um.
      Eine ältere Dame hatte ihn angesprochen und ohne zu zögern half er sofort. Er war im inneren eigentlich ein guter Mensch, dennoch gab es halt immer noch diese eine Sache. Die eine Sache welche nicht von ihm ab ließ. Aber da konnte Kiragi nichts machen. Nein, er musste damit leben, ob er es wollte oder nicht.

      Es dauerte einige Zeit, bis er sich entschloss wieder zu seiner Gasse zu begeben. Als er dort ankam, hörte er Geräusche. Sofort wand er sich zwischen den Tonnen und dem Dreck hindurch nach oben. Es war eine Hochgelegene Mauer, weshalb er sich diesen Ort auch erst ausgesucht hatte. Sollte wirklich mal etwas sein, könnte er so mit Leichtigkeit fliehen.
      Als er oben angekommen war, sah er nach unten. Ein junger Mann, welcher eventuell nicht viel älter war als er war aufgetaucht. Ob es wirklich um Kiragi ging oder ob es nur Zufall war, das er aufgetaucht ist, konnte er nicht sagen. Ohne mit der Wimper zu zucken, warf er eines seiner Messer nach unten. So das sein gegenüber sicherlich leicht gestreift werden würde, auch sollte er ausweichen.
      "Mir ist langweilig... Bist du gekommen, um mit mir zu spielen und die Langeweile zu vertreiben," wollte er von der anderen Person wissen und hoffte auf eine ihm erfreuliche Antwort.
      Ihm war durchaus bekannt, das er gesucht wurde, aber das war etwas was er auch für sich nutzen konnte. Er war gut im Verschwinden und würde es brenzlig werden, wäre er schneller weg, als der andere bis drei zählen könnte.
    • Viel zu sehen war in der Gasse ja nicht gewesen !
      Eigentlich hoffte Kenzou darauf hier irgendeine Spur zu finden was zu ihm führen könnte aber vermutlich hatte er sich den Jungen im Spiegelbild der Auslage auch nur eingebildet.
      Wie lange war er eigentlich schon hinter ihm her gewesen ?
      Kenzou konnte sich selbst nicht mehr daran erinnern weshalb er schon oft das Gefühl hatte, dass sein Verstand schon langsam anfing ihm selbst einen Streich zu spielen.
      Selbst blieb er oft die Nächte schlaflos, weil ihm die ganze Sache einfach keine Ruhe ließ.
      Als er gerade dabei war die Gasse wieder zu verlassen, nachdem er sich alles genau ansah, merkte er plötzlich wie ein Messer auf ihn zufolg, den braunhaarigen aber trotz ausweichen im Gesicht streifte, sodass sich ein Kratzer darauf bildete und das Blut anfing der rechten Wange entlang, runter zu laufen.
      "Mir ist langweilig...Bist du gekommen, um mit mir zu spielen und die Langeweile zu vertreiben," horchte er im nächsten Moment die Worte wobei sein Blick dann dementsprechend in dessen Richtung ging sodass Kenzou den Typen in die Augen blicken konnte, welchen er schon solange gesucht hatte.
      Endlich........endlich hatte er ihn gefunden.
      Oder hatte der Typ ihn gefunden ?
      Nein ! Das wäre ein zu großer Zufall gewesen.
      Jedoch musste der braunhaarige nun aufpassen, dass er nichts Falsches sagte um ihn wieder zu verlieren, denn so wie der andere positioniert war, war ihm der Fluchtweg durchaus offen gewesen.
      Ein amüsantes Lächeln konnte er sich aber nichts desto trotz verkneifen, weshalb seine Hände in der Hosentasche landeten bevor er mit seiner Waffe einen großen Fehler machen würde.
      "Scheint so als hätten dir die anderen beiden Männer nicht genügend Spaß bereitet, was ?" sprach dieser mit einem kälteren aber nicht abgeneigten Ton aus.
      Kenzou dachte nicht einmal eine Sekunde lang darüber nach ihn aus den Augen zu lassen.
      "Wieso kommst du nicht runter und verrätst mir mal deinen Namen bevor wir mit dem Spaß anfangen ? Ich verspreche dir auch meine Hände brav in der Hosentasche zu lassen" versuchte diesen nach unten zu locken doch, dass es auch wirklich funktionierte glaubte er kaum.
      Nicht ohne Grund blieb er solange verschwunden.
      Er hatte bestimmt genügend drauf gehabt, doch erklärte dies Kenzou immernoch nicht warum er plötzlich wieder einfach so auf der Bildfläche erschien.
      Gab es dazu einen bestimmten Grund oder war es wirklich nur diese Langeweile gewesen, welche er vorher erwähnt hatte ?
      Dafür wäre er doch viel zu klug gewesen, oder ?


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    • Es dauerte nicht lange bis er die Aufmerksamkeit des anderen hatte und natürlich begann dieser zu sprechen. Kiragi hörte dem anderen aufmerksam zu und sah ihn verwirrt an. Warum sollte er nach unten kommen? Was für einen Sinn hatte das und was würde das Kiragi bringen zu seinem gegenüber nach unten zu gehen.
      "Ob ich nach unten komm.. Überlege ich noch. Aber... Sag mal.. Du hättest dich ruhig ankündigen können. Ich mein ich würde auch nicht einfach in dein Haus gehen ohne zu klingeln. Daher war das eher nicht so nett von dir. Aber ich verzeihe dir," meinte er mit einem lächeln auf den Lippen.
      Kiragi, führte sich meist nicht so auf als wäre er schon 20 Jahre. Nein, es war meist als würde man sich mit einem jugendlichen unterhalten, welcher sehr naiv war.
      Er war bis jetzt in der Hocke gewesen und sah zu seinem Messer, welches neben dem anderen auf dem Boden lag. Ein seufzen entfuhr dem schwarzhaarigen und er stand auf. Anschließend streckte sich dieser und lies sich anschließend nach hinten fallen.
      So wirkte es als würde er verschwinden wollen. Jedoch war dem nicht so. Die beiden Gassen waren miteinander verbunden. Ein schmaler Gang verband sie und das Messer lag neben diesem Verbindungsgang. Sofort wand er sich durch den Gang und holte sich so sein Messer wieder. Als er hinter ihm stand musterte er ihn etwas, fuhr sich durch seine Haare und leckte sich über die Lippen. Doch lange blieb er nicht dort. Es war zu gefährlich und so wand er sich in Windeseile an dem Fremden vorbei wieder auf seine Mauer.
      "So... Bin wieder da. Ich wollte nur mal kurz mein Messer zurück haben. Hm... Bist du Gefährlich? Denn von Hinten wirkst du nicht so gefährlich und böse... Bist du von der Polizei oder so etwas? Und meinen Namen kann ich dir zum Teil sagen. Mein Vorname ist Kiragi, aber bei meinen Nachnamen darfst du raten. Ist finde ich lustiger. Willst du noch was wissen? Vielleicht können wir noch etwas reden. Die meisten reden nicht gerne mit mir.. Aber du siehst so aus, als könnte man sich gut mit dir unterhalten," meinte er zu ihm und säuberte auf der Mauer das Messer.
      Ihm waren seine Messer sehr wichtig, da sie ihm geschenkt wurden und darum würde er für diese alles tun. Das das wohl seine größte Schwachstelle ist, war niemanden bekannt, aber da passte er auch gut auf, das diese niemand bekam.

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    • Es hätte Kenzou sogar eher überrascht wenn der junge Mann gleich nach seiner Bitte darauf zu ihm nach unten kam.
      Dass es sich nicht mit ihm zu scherzen war, war ihm ebenfalls durchaus bewusst gewesen weshalb der braunhaarige weiterhin mit viel Vorsicht voranging.
      Es war ja nicht so gewesen, als würde er sich nicht wehren können.
      Nein !
      Kenzou war stets für jeden Angriff ausgerüstet gewesen weshalb sich hinten bei seinem Rücken unter der Jacke seine Schusswaffe befand sowie auf der rechten Seite seiner Hosentasche, welche Oberschenkelhöhe war, weitere Messer vorhanden waren, sollte es in den Nahkampf gehen.
      Andererseits wusste er er aber selbst, auch wenn der Typ vor ihm einen Unschuldigen und netten Eindruck machte, dass dieser nicht zu unterschätzen war.
      Wer dies tat, war dem Tod durchaus schon einen Schritt näher gekommen.
      Dennoch dachte er nicht eine Sekunde daran sich ansatzweise einschüchtern zu lassen weshalb Kenzou seine Arme vor der Brust verschrenkte und ein amüsantes Lächeln auf die Lippen setzte.
      "Reizend. Ich sehe das nächste Mal bei der Polizei vorbei um nachzusehen ob nicht schon jemand die Gasse gehört bevor ich diese betrete. Oder du kannst auch ein Schild davor hinstellen....so ersparen wir uns alle den komplizierteren Weg" kam es sakastisch aus ihm heraus bevor er sehen konnte wie der schwarzhaarige plötzlich verschwand und in der nächsten Sekunde hinter ihm stand, als er dessen Atem in seinem Nacken spüren konnte.
      Für einen kurzen Moment lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken, lies sich aber nichts anmerken bevor dieser wieder anschließend oben wieder erschien, wo er ihn vorher schon zu Gesicht bekam.
      //Was war das denn gerade ?//, schoss es dem braunhaarigen durch den Kopf als er versuchte seine Gedanken und Fassung wieder zu ordnen bevor der andere wieder anfing das Wort zu ergreifen.
      "Muss man denn so wirken oder aussehen um Gefährlich zu sein ?" ließ er die Frage mal so freien Lauf worauf er aber nicht gerade eine Antwort verlangte.
      Der Typ vor ihm sah auch nicht gerade gefährlich aus und trotzdem gehörte er zu den meistgesuchten Verbrecher welche Kenzou kannte, wenn nicht schon auf der ganzen Welt.
      Bei dem ganzen wirren Gerede was dieser Kiragi präsentierte, wusste der braunhaarige nicht ob dieser es auch wirklich so ernst meinte oder ob es doch nur gespielt war um einen anderen Eindruck zu hinterlassen als was die Menschen eh schon von ihm hatten.
      "Wenn ich von der Polizei wäre, dann hätte ich schon lange anders agiert. Zum anderen hättest du nun ein großes Problem wenn es so wäre. Aber da ich schließlich gut erzogen worden bin.....mein Name ist Kenzou" stellte er sich anschließend ebenfalls vor sodass Kiragi keinen Verdacht schöpfen konnte, dass er vielleicht doch zur Polizei gehörte.
      Gelogen hatte er ja in einer Sichtweise nicht.
      Kenzou war zwar nicht bei der Polizei aber dennoch ein Special Agent einer geheimen Organisation gewesen.
      "Liegt wohl daran, dass du die Menschen immer gleich umbringst bevor du mit ihnen ein nettes Gespräch führen kannst" kam es wieder sakastisch aus ihm heraus.
      "Also muss ich dich fragen, warum du bei mir zögerst und es nicht schon lange beendet hast ?" Kenzou war nicht jemand gewesen der gerne um den heißen Brei sprach geschweige denn gerne Zeit schinderte.
      Er gehörte zu der direkten Art und entweder kam man damit zurecht oder nicht.


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    • Natürlich hatte Kiragi bei allem was sein Gegenüber von sich gab zugehört und überlegte. Es waren schon einige Interessante Sachen dabei gewesen, aber manche Sachen waren verwirrend und für ihn schwer verständlich. Zum Beispiel das der Grund warum mit ihm niemand redet wohl war, das er sein Gegenüber zu schnell tötet. Doch stimmte das gar nicht. Meist leben die bis zu 10 Minuten und in dieser Zeit könnte man eigentlich sehr viel reden. Aber mehr als Schreie oder das er endlich Aufhören sollte, kam meist von diesen nicht. Was ihm nicht sehr gefiel. Erneut seufzte der junge Mann und dachte nach. Er schob sein Messer ein und legte sich auf die Mauer.
      "Hm... Du bist merkwürdig... Warum sollte ich dich Töten? Dazu hab ich keinen Grund... Du gehörst nicht in die Gruppe die zu meinen Opfern werden sollen... Da hab ich ein Spezielles Muster... Verstehst du? Ähm.. und ich lass die Opfer gerne länger am Leben, aber die sind es nicht wert am Leben zu bleiben. Außerdem... Stimmt es.. Man muss nicht Gefährlich aussehen nur um es zu sein. Du bist meinem Messer zum Beispiel gut ausgewichen. Was bedeutet, das du viel Trainiert haben musst und dich mit der Geschwindigkeit und Flugrichtung von Messern auskennst. Was dahingehend wieder bedeutet, das du selbst mit Messern kämpfst. Außerdem habe ich eben eine Wölbung hinten an deinem Rücken erkannt. Vermutlich ein Schutz oder eine Waffe. Konnte man nicht so gut erkennen und das heißt im Umkehrschluss, das du dich auf jemanden gut vorbereitet hast und da deine Stimmfarbe sich nicht groß verändert hat, hast du nicht gelogen. Aber dennoch könntest du etwas in der Art sein, welcher sich auf Leute wie mich Fixiert hat. Und hab ich recht," meinte er und lächelte.
      Er war gut im Kombinieren und Schlussfolgern, da er eine perfekte Beobachtungsgabe hat. Das war auch der Grund weshalb er sein Gegenüber noch nicht groß angegriffen hatte. Er wollte ihn genau analysieren um mehr über ihn herauszufinden. Im Moment lag er auf dem Rücken und sah gen Himmel. Er liebte die Ruhe die meist hier war und dennoch kamen viele Menschen vorbei um ihn bei der Ruhe zu stören.
      "Ach ja... Noch eine Kleinigkeit. Denn nur weil du mich nicht gleich Nieder ballerst oder festnimmst, könntest du dennoch ein Polizist sein. Denn ich hab die lustigen Figuren oft schon reden gehört, das man mich nicht töten will. Warum keine Ahnung aber lustig," meinte er und setzte sich wieder auf.
      Sein Messer hatte er schon lange fertig und verstaut, aber etwas langweilig war ihm dennoch. Dennoch wollte er sein Gegenüber nicht töten, da war er sich sicher, aber eine kleine Prüfung was sein Gegenüber konnte wollte er schon sehen.
      "Ähm... Ich würd gern wissen wie gut du bist... Aber ich bin nicht so gut ihm Nahkampf... Außer man währt sich nicht," meinte er und sah sich etwas um.
      Als er ein paar Dinge sah die gut zum Testen waren. Er wollte nur mal mit Kleinigkeiten Testen, nichts großes.
      An der Mauer unter ihm, in dem Müllhaufen, waren viele Scharfkantige kleine Gegenstände. Die konnte man gut werfen, als auch leicht übersehen. Dazu würden sie sicherlich auch einen Schaden verursachen.
      Sofort lies er sich an der Wand runterhängen so das er an die Sachen kam. Mit den Beinen hielt er sich fest und kam so auch wieder hoch. So konnte man gut erkennen wie gelenkig dieser war und wie schnell. Denn es dauerte keine Minute bis er alles hatte und bereit war um seinen Gegner zu testen.
      "Okay... Bist du bereit? Ich will dich jetzt Testen. Okay? Bitte spiel mit, sonst ist es ja langweilig," meinte er und begann damit die gesammelten Dinge auf ihn zu werfen.
      Kaum hatte er begannen ihn zu bewerfen, begann er zugleich zu singen. Die Lieder die er sang, kamen aus seinem Innerem und waren immer voller Gefühle und der Wahrheit.

      Mache der Teilchen die er warf waren mit bloßen Auge fast nicht zu erkennen. Von kleinen scharfkantigen Scherben, bis zu Rasierklingen wurde geworfen. Doch die flogen genau so gezielt wie das Messer am Anfang. Denn er zielte meist auf Körperflächen die gut zu treffen wären, weshalb er sich sicher war das er ein paar mal treffen würde.
      Zum Schluss warf er erneut das Messer welches auf sein Auge zu flog.
      Da war der junge Mann gespannt wie er dem auswich. Bei seinem letzten Angriff war auch das Lied welches er sang zu ende und er lächelte wieder.
    • Dass Kiragi sich von den anderen Verbrechern zwar groß unterschied wusste Kenzou selbst gut genug, denn schlieslich hatte er den jungen Mann schon zu lange studiert.
      Es war immer ein typisches Muster gewesen was jeder hinterließ aber dies von Kiragi war wirklich speziell.
      Einer der Gründe warum sich Kenzou diesen Fall selbst annehmen wollte, andererseits hatte es aber auch einen anderen - privaten - Grund gehabt weshalb ihm dieser Mann nicht losließ, was nicht einmal der Chef von ihm wusste.
      Kenzou wusste nämlich ganz genau, wenn jemand Wind davon mitbekommen würde, dann würde man ihn sofort von dem Fall entziehen und wie hieß es immer so schön: Wenn jemand etwas erreichen wollte, dann sollte man die Arbeit auch persönlich erledigen, oder ?
      Als der schwarzhaarige anschließend wieder zu sprechen anfing und damit die volle Aufmerksamkeit von Kenzou auf sich zog, horchte er dessen Worte und war von seiner Beobachtung doch etwas beeindruckt gewesen.
      Er hatte Recht, es befand sich eine Waffe hinter seinem Rücken aber die Messer welche er ebenfalls mit sich hatte, blieben ihm dann doch noch verborgen.
      Es amüsierte Kenzou wirklich sehr, nach langer Zeit endlich jemanden gefunden zu haben welcher genau auf seinem Level spielte.
      Die meisten Verbrecher welche er das Leben nahm, waren eher auf einem Standard gewesen, welche die normale Polizei auch festnehmen konnte doch bei Kiragi war es was vollkommen anderes gewesen.
      Nicht einmal die normalen Beamten wären dazu in der Lage diesen festzunehmen.
      Ob es Kenzou war, konnte er selbst auch nicht sagen aber eines wusste er ganz genau: mit einem wie ihm würde es bestimmt nicht langweilig werden..
      "Nicht schlecht Sherlock" kam es weiterhin locker aus ihm gesprochen als er selbst dann das Wort ergriff "warum sollte dich auch anlügen ? Heißt es nicht, dass Lügen kurze Beine haben ?" blieb er weiterhin in seiner normalen Tonlage da Kenzou zwar nicht zustimmte, was seine Vorbereitung auf ihn betraf aber andererseits auch den jungen Mann vor sich nicht anlügte.
      "Fühle dich geehrt, dass dir noch nicht jemand die Kugeln um die Ohren geschossen hat. Ausserdem sollte man nicht alles glauben, was solche Leute in Uniformen sagen. Wer weiß von dem die Informationen kommen und was die oberen Leute einer Behörde wirklich mit jemanden wie dir vorhaben" meinte er noch dazu bevor sich Kiragi dazu entschloss Kenzou zu testen indem er sich dann nach unten schwang, ein paar Teile rausholte und diese nach kurzer Zeit auch schon auf ihn schoss, welchen Kenzou zwar ausweichen konnte aber dennoch dafür ein paar Sreifwunden einstecken musste.
      Er konnte ihnen zwar ausweichen aber manche Teile waren so klein gewesen, dass man sie erst ganz in der Nähe erkennen konnte wo es dann meistens schon zu spät war um noch irgendwie wirklich gut entkommen zu können.
      Zum Schluss warf der schwarzhaarige Killer wieder das Messer, mit dem Kenzou schon am Anfang Freundschaft schließen durfte, doch war es, nicht so wie andere, gleich zu erkennen weshalb der braunhaarige diesem nicht auswischen, sondern auffing bevor er es direkt sein Gesicht treffen würde.
      Kenzou war kein Anfänger mit Messer gewesen.
      Da er selbst ein spezielles Training damit absolvierte war es für jeden seiner Gegner gewesen sich diesen in einem Nahkampf gegen ihn zu stellen. Natürlich waren diese kleinen Dinger auch in der Ferne sehr praktisch anzuwenden und meistens traf Kenzou auch seine Feinde doch, dass der andere ihn vorher damit im Gesicht traf, war reine Unaufmerksamkeit von ihm gewesen.
      Natürlich ! Kiragi hatte auch so einiges drauf aber auch Kenzou sollte man niemals unterschätzen.
      Als er das Messer in der Hand hielt, begutachtete er es ganz genau und war von dessen Schärfe und Musterung wirklich beeindruckt gewesen.
      "Du scheinst dich ja sehr gut um deine Spielzeuge zu kümmern. Verrate mir eines: was bringt einen jungen Mann, solch ein Leben zu führen ?" wurde seine Stimme plötzlich ernster als sein Blick wieder zu Kiragi raufging obwohl er damit rechnete, dass er ihm nichts verraten würde.


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    • Kiragi war hocherfreut das auch sein Gegenüber mitspielte und zeigte was er konnte. Er liebte das Spiel und behielt sein Gegenüber natürlich so gut es ging im Blick. Auch wenn er ab und an von diesem ab lies da er sich von etwas abgelenkt wurde. Auch alles andere hatte er vernommen. Nur Antwortete er nicht sofort auf etwas. Nein, er sammelte die Fragen und Antwortete gesammelt auf alles. Nachdem er das Messer am Schluss warf und sah, wie dieser es fing, pfiff er. Er war fasziniert von seinem Gegenüber.
      "Wow... Du wurdest zwar ein paar mal leicht erwischt, aber du bist wirklich gut. Das ist cool, du bist wirklich super," meinte er behielt den anderen im Blick.
      Als dieser dann das Messer genauer ansah, wurde Kiragis Blick ernster und Bluttrünstiger. Denn wenn es um diesen Gegenstand ging, war nicht mit ihm zu spaßen. Nein, denn dann tötete er auch die, die nicht zu seinem Konzept zählten.
      "Leg das Messer auf den Boden und beachte es nicht weiter. Behalt deine Pfoten bei dir und betasch es jetzt nicht weiter," meinte er und hoffte das er dies auch machte.
      Er wirkte jetzt nicht mehr wie der naive lustige Jugendliche. Im Moment sah man das Blutmonster, welches kaltherzig sein Gegenüber abschlachtete.
      Als er dann aber sah, das er sein Messer nur weiter begutachtete, reichte es ihm. Erneut warf er kleine Teile so, das er sie fangen musste oder ausweichen. Alle waren so gezielt geworfen, das sie so flogen, das das Messer in der Nächsten Minute zu Boden ging. Auch waren die Würfe anders als vorher. Sie waren schärfer und tödlicher. Er wirkte nicht mehr als würde er spielen wollen, sondern ernst machen. Als dann sein Messer zu Boden fiel, warf er ein Messer, welches er aussortieren wollte. Dieses war schon am Rosten und nicht mehr zu gebrauchen. Dies warf er nur, da er den Abstand zu seinem Messer wollte. Sofort sprang er runter und holte sich das Messer wieder. Er hob es auf und blieb vor Kenzou stehen. Er hielt das Messer in der Hand und sah es sich an. Es hatte zum Glück keinen Kratzer abbekommen, weshalb er erleichtert ausatmete.
      "Du hast Glück. Dem Messer geht es gut. Da bist du also doch nochmal davon gekommen, bye," meinte er und wand sich dieses mal durch den kleinen Gang, welcher die Gassen verband.
      In der anderen Gasse schob er das Messer ein und wand sich wieder auf die Mauer, er war seinem neuen Freund noch ein paar Antworten fällig.
      "Bist du noch da? Sorry, das ich gerade so ruppig war. Aber es ist mir halt sehr wichtig und es stimmt, ich kümmere mich sehr gut um mein Messer. Ich will dir jetzt nicht meine Lebensgeschichte erzählen, aber ich habe halt eine Aufgabe und das Messer hilft mir dabei. Ich bin mir sicher das du mich verstehen kannst. Du hast sicher auch schon solch eine Situation gehabt oder? Ach ja.. Und bei der Sache mit dem erschießen. Naja... Es ist mir ja eigentlich auch egal. Ob man versucht mich zu erschießen oder nicht. Wenn man es versucht, muss man halt dann auch damit rechnen, das ich mich zur Wehr setze. Und ich fühle mich geehrt. Du bist wirklich toll. Fast schon wie ein Kumpel, mit dem man sich unterhalten kann. Weist du... Ich hatte nie wirklich Freunde... und da wäre es schon schön, einen zu haben. Das könntest du sein. Auch wenn du mich nur jagst, aber immer wenn wir uns sehen, können wir ja wieder spielen. Aber... Auch Freunde müssen mal Tschüss sagen.. Daher, muss ich jetzt leider wieder gehen. Ich bin mir sicher, das wir uns wieder sehen. Bei meinem nächsten Mord, lass ich dir sogar eine Nachricht zurück okay. Kumpel," meinte er und verschwand hinter der Wand wieder.
      Als er hinter der Wand war, verschwand er durch die Gänge und dem Untergrund so, das man ihn nicht mehr verfolgen konnte. Er musste erst einmal weg, würde aber Morgen oder übermorgen wieder was von sich hören lassen, da war er sich sicher.
    • Kenzou konnte es nicht ausstehen wenn man seine Fähigkeiten auch noch belohnte nur, weil er es schaffte ein Messer im Flug zu fangen oder anderen Dingen auszuweichen, welche auf ihn geworfen wurden.
      Er wollte im späteren überleben können wenn er es mit solchen Typen wie Kiragi aufnahm und dies hatte er auch geschafft.
      Zum anderen war er hier nicht der erste Mörder gewesen mit dem er es zu tun hatte und hatte auch mit der Zeit gelernt einiges einzustecken.
      Kiragi hatte zwar einen sehr guten Ruf was das Foltern und Quälen seiner Opfer anging aber davon ließ sich der braunhaarige nicht abbringen.
      Am Liebsten wäre es ihm ja gewesen, wenn sein Chef es erlaubt hätte den jungen Mann vor sich töten zu dürfen aber leider war dieser anderer Ansicht gewesen und wollte ihn unbedingt lebendig in die Finger kriegen.
      //Ob ich ihm diesen Wunsch erfühlen kann, steht auch noch in den Sternen//, schoss es ihm in diesen Moment durch den Kopf als seine Aufmerksamkeit anschließend auf das Messer ging, welches wirklich sehr gut aussah.
      Schönes Muster, gutes Material und auch sehr gepflegt.
      Kiragi musste wirklich gut auf seine Waffen geachtet haben wenn diese wie Neu aussahen.
      Als er dann schließlich wissen wollte wie es sein konnte, dass ein Junge wie er zu solch einen gefährlichen Verbrecher werden konnte, horchte er plötzlich die Stimmveränderung, welche er angelegt hatte und meinte, dass Kenzou sein Messer auf den Boden legen sollte.
      Was war denn nun los ?
      Auch wenn die Lage nun doch etwas gefährlicher wurde, dachte der braunhaarige keine Sekunde daran, seiner Bitte nachzukommen.
      Sowas tat er noch nie also warum sollte er jetzt damit anfangen ?
      Zum anderen wäre es auch interessant zu wissen wie weit er gehen würde um an sein kleines Spielzeug ranzukommen.
      Genau, als sich Kenzou dies dachte, fing der andere schon zum agieren an indem er weitere Sachen auf ihn schoss.
      Doch diesmal war es komplett anders gewesen weshalb ihm durch eine unaufmerksame Bewegung das Messer aus der Hand rutschte, bevor er sich hinter einem der Müllcontainer verstecken konnte.
      Es war ja nicht so gewesen, dass er plötzlich Angst bekam oder feig wurde.
      Nein ! Er wollte einfach noch eine Weile leben und zum anderen war sein Ziel, welches direkt vor seinen Augen stand, noch nicht erfüllt gewesen.
      Im nächsten Moment sah er nur, wie Kiragi plötzlich neben ihm erschien, sein Messer holte und es genauer betrachtete, so als hätte er sein Kind verloren und nun wissen wollen ob es ihm auch wirklich gut ging und keine Schrammen davon trug.
      "Du hast Glück".......er hatte Glück ?
      Was dachte Kiragi eigentlich von ihm ?
      Kenzou wusste nicht ob es eher beruhigend sein sollte oder einfach nur überheblich. Solch eine Art bei einem Menschen konnte er noch nie leiden aber sowaß war von jemanden wie dem schwarzhaarigen auch nicht anders zu erwarten.
      Daher zögerte er keine Sekunde um wieder aufzustehen und hinter dem Container vor zu kommen als sich der Verbrecher von ihm entfernte und nirgendwo mehr zu sehen war.
      Was das Verschwinden betraf, zögerte dieser ja keine Sekunde, dies musste Kenzou ihm lassen.
      Jedoch ertönte plötzlich dessen Stimme wieder weshalb er ihm leise horchte aber nichts mehr darauf erwiederte.
      Also hatte er dessen volle Aufmerksamkeit gehabt!
      //Perfekt. Besser kann es ja nicht laufen//, schoss es ihm mit einem kalten Lächeln durch den Kopf bevor er sich selbst von der Gasse abwandte und zurück auf die Hauptstraße ging wo der Tumult wegen der Leichen nach wie vor voll im Gange war.
      Kenzou nahm dabei eher einen unauffälligeren Weg, um sicher zu gehen, dass Kiragi ihn nicht beobachtete, und so vielleicht doch drauf kam, dass der braunhaarige was mit den Leuten zu tun hatte, weshalb er dann bei seinem Wagen ankam, in welches er stieg, und Richtung Büro fuhr.
      Er würde sich also wieder zeigen, wenn die nächsten Leichen folgen ?
      "Wenn das nicht noch interessant werden kann", sprach er eher mehr zu sich als er im Gebäude ankam und auf seinen Platz zusteuerte wo seine Kollegen und der Chef schon auf ihn warteten.
      "Wie siehst du denn aus ?" kam es besorgt aus seiner Kollegin welche die ganzen Kratzer an dessen Haut sehen konte da das Blut zwar schon trocken war, aber er noch keine Zeit hatte, dies zu säubern.
      "Mach dir wegen mir keine Sorgen" meinte er nur kurz dazu bevor sein Blick zum Chef glitt.
      "Gib mir etwas zeit und ich verspreche dir, dass ich ihn habe" kam es selbstbewusst aus ihm heraus woraufhin sein Chef nur nickte, da dieser Kenzou vertraute, bevor er den agenten und dessen Kollegen verließ.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Er war weit genug weg um sich auf den Boden sinken zu lassen. Es war knapp. Es war viel zu knapp. So weit durfte er bei seinen Spielchen nicht gehen und doch passierte es ihm immer wieder.
      "Was wenn ich es dadruch mal verliere... Das darf mir nie passieren... Wenn das passiert, lauf ich Amok.. Dann, würde ich die ganze Stadt ausrotten.. Soviel ist sicher... Wenn ich aber nächstes mal auf Kenzou treffe, dann benutze ich dich nicht," meinte er und sah sein Messer an.
      Er schob es wieder ein sah gen Himmel. Der Himmel war so wunderschön blau und die weißen Wolken, zeigten wie unrein dieser dann doch war. Er hasste die Polizei. Die spielten sich immer auf als wüssten sie alles und wären Perfekt. Noch hatte er keinen Polizisten getötet oder angegriffen. Das wollte er auch nicht. Nein.. Noch nicht und dennoch.. Irgendwann, wenn es dann soweit war, würden die Polizisten dafür bezahlen was ihm passiert war.
      "Hm.. Was mach ich jetzt? Das war heute echt lustig. Mal sehen was ich morgen bekomme," murmelte er vor sich hin und stand dann anschließend auf.
      Vermutlich würde morgen wieder alles anders laufen, aber er hoffte das er sich den Namen seines neuen Freundes merken konnte, sonst wäre dieser enttäuscht. Auch wenn er es nicht versprechen konnte. Dann kam ihm die Idee, sich mit dem Messer den Namen in den Arm zu ritzen, so das er ihn morgen nicht vergaß. So würde er wenigstens wissen, das es einen Kenzou gab. Er fuhr sich durch seine Haare und gähnte.
      Mit langsamen schritten ging er weiter und kam an jenem Ort an. Er hasste und liebte diesen Ort gleichzeitig. Er betrat das Haus und stieg wie immer über die Hindernisse drüber. Schon seit Jahren sah dieser Ort so aus und dennoch machte niemand etwas. Sogar die Mordwaffe lag noch da.
      "Mama... Ich bin wieder Zuhause... Ich habe mir wie immer brav die Hände gewaschen.. Ach und Mama.. Ich habe heute einen Freund kennengelernt. Er heißt... Ähm.."
      Er stoppte und sah auf seinen Arm, woraufhin er wieder lächelte.
      "Kenzou.. Ich werde ihn morgen vermutlich wieder treffen und das war heute echt lustig. Ich bin jetzt aber echt erschöpft.. Ich lege mich schlafen.. Gute Nacht.. Ich werde meinen Schwestern auch noch Gute Nacht sagen keine Angst," meinte er und ging dann zu den Zimmern um dies zu tun.
      Anschließend ging er die Treppe rauf und begab sich in einen leeren Raum. Dort begann er anschließend zu tanzen und lies in seinem Kopf die Musik spielen.
      Nach ca. 10 - 15 min. blieb er stehen und sah gen Boden.
      "Ob meine Familie Stolz auf mich ist? Da bin ich mir sicher.. Ich freue mich schon auf morgen. Da wird es sicherlich wieder lustig werden... Dann kann ich mich wieder mit meinem neuen Kumpel unterhalten. Ich bin schon so gespannt," meinte er und legte sich dann auf den Boden.
      Die Geräusche des Waldes waren beruhigend und halfen immer sehr beim einschlafen und darum dauerte es auch nicht lange bis Kiragi eingeschlafen war.
    • "Und ?" sprach seine Kollegin aus, ohne mehr sagen zu müssen, dass Kenzou wusste was sie meinte.
      "Er ist es" kam es nachdenklich aus ihm heraus während er auf seinem Schreibtischstuhl saß und seinen Blick auf den Bildschirm seines Computers fallen ließ.
      "Was wirst du nun machen?" wollte sie weiterhin wissen, nicht, weil sie neugierig war. Eher, weil sie wusste was dieser Fall Kenzou bedeutete, weshalb die Sorge um ihn in ihr umso größer wuchs.
      "Tja gute Frage. Viel Zeit zum überlegen bleibt mir sowieso nicht, da er meinte, dass wir uns morgen wieder sehen werden"zwischen ihm und seiner Kollegin gab es keine Geheimnisse.
      Die beiden bauten schon eine Beziehung wie Bruder und Schwester auf, weshalb stets der eine auf den anderen Acht gab.
      Doch hier war es diesmal was anderes gewesen.
      Kenzou würde keine Sekunde lang zusehen wie sie immer merkwürdiger und mehr in den Fall reingezogen wird.
      Sollte Kiragi es nur einmal wagen ihr etwas anzutun, würde der braunhaarige keine Sekunde lang zögern ihm das Leben zu nehmen.
      Er hatte zwar den Befehl es nicht zu tun aber dies wäre das erste Mal, dass selbst Kenzou den Befehl von einer höheren Person missachten würde.
      Zum anderen wüsste er auch nicht warum Kiragi so etwas tun sollte ?
      Er war zwar ein Verbrecher gewesen aber so schätzte er ihn nicht ein.
      Andererseits konnte man ja auch so einiges verbergen, daher würde er weiterhin mit Vorsicht vorgehen und sehen wie weit Kiragi gehen würde nur um an seine Ziele zu kommen.
      Nachdem seine Kollegin Kenzou schließlich alleine ließ, sah er sich noch bis spät in die Nacht die Daten seines neuen Freundes an bevor er sich nach hinten lehnte, die Füße auf seinen Tisch legte und die Augen schloss.
      //Morgen sehen wir uns wieder, hmm ?//, lies er noch kurz durch seinen Kopf die Worte wandern bevor er schließlich selbst bis am nächsten Morgen im Büro einschlief.

      "Hilf mir Kenzou...." konnte er nur eine weibliche Stimme wahrnehmen welche aus einem brennenden Haus gerufen kamen.
      "Halt durch Serena....." rief er selbst nach ihr und rannte in das Haus hinein um nach ihr zu suchen.
      Währenddessen flogen immer wieder Teile von der Decke runter, welchen er zwar geschickt ausweichen konnte, doch fing er schnell zum husten an durch den Rauch welcher sich bereits gebildet hatte.
      "Serena" rief er nochmals den Namen um etwas genauer ihre Position zu ermitteln doch kam nichts mehr.
      "Verdammt" fluchte er vor sich her und kam endlich bei dem Zimmer an wo sie um Hilfe gerufen hatte, jedoch stand ihr Körper bereits komplett in Flammen.
      Doch anstatt das dieser am Boden lag, stand der Körper aufrecht sowie war der Blick direkt auf ihn gerichtet, welcher komplett leer in ihrem Gesicht war.
      "Du hast mich in Stich gelassen. Du hast mich sterben lassen, Kenzou. Wieso ? Wieso hast du das zugelassen ?".....

      Im nächsten Moment schreckte der braunhaarige auf seinen Stuhl auf, bevor seine Kollegin diesen wecken konnte, welche selbst dreh seine Bewegungen zurückschreckte.
      "Alles in Ordnung ?" fragte sie nach da er im Schlaf ständig leise vor sich hergemurmelt hatte.
      "Was ? Ähm ja alles okay" musste er selbst kurz seine Gedanken ordnen bis er bemerkte, dass dieser im Büro war und nicht im dem Haus.
      "Wer ist denn Serena ?" war sie doch etwas verwirrt gewesen, da er niemals diesen Namen in ihrer Gegenwart erwähnt hatte.
      "Niemand" blockte dieser komplett ab, stand auf, packte seine Sachen und erklärte ihr, dass er nach Hause fahren wird um sich zu duschen und frische Klamotten anzuziehen.
      Unten im Auto angekommen, lehnte er sich noch kurz zurück und strich sich mit der Hand durch die Augen bevor er das Auto startete und sich auf den Weg machte.
      Warum musste er auch ausgerechnet heute wieder davon träumen ?
      Dabei fuhr er nochmals die Straße entlang wo gestern die beiden Leichen gefunden wurden, weshalb er auch direkt vor der Gasse anhielt wo er kurz danach Kiragi begegnet war.
      Dass dieser sich heute hier wieder aufhielt war eher unwahrscheinlich gewesen. Zum anderen war auch nichts von ihm zu sehen.
      Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, anzuhalten, auszusteigen und darauf zuzusteuern.
      Dabei trat er nochmals an die Stelle wo beide gestern gestanden haben wobei man das Blut am Boden sehen konnte, welches aber bereits getrocknet war.
      Sanft strich er mit den Fingerspitzen drüber als er sich nach unten hockte bevor sein Blick anschließend wieder in allen Richtungen ging.
      Warum hatte er ihn nicht umgebracht ?
      Er hatte sonst nie eines seineropfer am Leben gelassen.
      Warum also gerade ihn ?


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • "Mama!! Mama ich bin wieder.. da..."
      Sofort als ich das sah, schrie ich laut. Ich konnte nicht glauben was ich da sah. Warum und wie konnte das nur passieren? Sofort rannte ich zu meinen Schwestern. Doch nichts. Es war genauso wie bei meiner Mutter.
      Nicht eine Sekunde dauerte es bis ich aus dem Haus rannte und in die nächste Stadt.
      "Herr... Polizist. Sie müssen mir helfen. Meine Familie wurde getötet... Ich habe solche angst," meinte ich zu diesem und da wurde ich nur nett getröstet.
      Ich sollte mir keine Sorgen machen, nie könnte jemanden etwas passieren. Mit traurigem Blick ging ich zurück und zog anschließend das Messer heraus.
      Ich räche mich. Niemanden passiert was? Das glaub ich nicht... Niemals.


      Da wachte Kiragi auf und sah sich um. Es war wieder der Traum der Träume. Der Tag an welchem er seine Familie Tod aufgefunden hatte und bis heute hatte niemand etwas gemacht. Das Messer hatte er noch heute. Er hatte sich geschworen das zu ende zu bringen und es war ihm egal wie Lange es dauerte bis die Polizei aufwachte.
      Doch jetzt wollte er erst einmal wieder in die Gassen oder Straßen des Nebenortes gehen.
      Er stand auf und wandelte die Treppe nach unten. Er stieg wieder über die Hindernisse drüber und verließ das Haus. Anschließend machte er sich auf den Weg zurück zur Stadt. Dort angekommen ging er wieder durch die Straßen und überlegte was er heute machen könnte. Oder besser wen er heute Töten könnte.
      "Uns geht es gut. Uns wird nie etwas passieren. Wir werden für immer zusammen sein."
      Als er das hörte, drehte er sich um und war sich sicher sein nächstes Opfer gefunden zu haben. Sicherlich würde er nicht die Frau töten. Nie im Leben würde er einer Frau oder einem Kind schaden zu fügen. Nein. Das konnte er nicht und würde es daher auch nie machen.
      Er beobachtete das Paar und nachdem die beiden sich verabschiedet hatten, ging er dem Typen hinterher. Als er nah genug an ihm dran war, lächelte er und schlug ihn mit seinem Ellbogen ins Genick. Sofort hatte sein Gegenüber schmerzen und er begann erneut mit seinen kleinen Spielchen. Doch dieses mal lies er sein Opfer am Leben. Doch nur so, das er vor der Polizei noch einen Satz sagen konnte. Bevor dieser dann starb.
      Als er sah das die Polizei nah war, verließ er die Gasse und beobachtete das Geschehen.
      "Das ist... für dich... mein.. Freund... Kenzou..."
      Nachdem er diesen Satz gesagt hatte Starb der Mann und Kiragi war Glücklich. Er hatte dessen Name auch extra noch mit dem Blut des Mannes an die Wand geschrieben. Er hoffte so sehr das dieser sein Geschenk sah und ihn dann in der Nebengasse Besuchte.
      Dort würde er dann auf ihn warten und vielleicht wieder mit ihm reden oder ähnliches. Nur sein Messer würde er heute nicht benutzen. Das hatte er sich geschworen.
    • Nachdem Kenzou schließlich wieder aufstand und sich den Dreck von seinen Klamotten abputzte, sah er sich nochmals zur Kontrolle um, um sicher gehen zu können, dass er hier auch nichts übersehen hatte, als plötzlich in der nähe ein lauter Schrei von sich ging und der braunhaarige sofort in dessen Richtung lief.
      Die polizeilichen Beamten, welche in der Nähe waren, waren bereits selber vor Ort gewesen die sofort alles absperren ließen.
      Was war hier passiert ?
      War es wieder dieser Kiragi gewesen ?
      Warum tat er dies ?
      Welches Gefühl gab es ihm das Leben der Menschen auszulöschen ?
      Als er sich die Leiche etwas genauer ansah, merkte Kenzou, dass es sich hierbei wieder um einen Mann handelte.
      Soweit er sich noch erinnern konnte, starb gestern doch auch ein Mann.
      Gab es eine Verbindung zwischen den beiden ?
      Wenn nein, warum tötete man dann immer nur die Männer ?
      "Kenzou !" hörte er seinen Namen rufen, als seine Kollegin vom wagen ausstieg und direkt auf ihn zulief.
      "Lange hat es ja nicht gedauert, was euer Erscheinen betrifft" kam es sakastisch aus ihm heraus und deutete mit einer Kopfbewegung auf die Leiche welche etwas weiter weg von den beiden am Boden lag bevor sie nochbirgendwelche Fragen stellen konnte, was hier passiert sei.
      Das Bild alleine, welches der Mörder ihnen bot, erklärte schon alles von selber.
      Natürlich hatten sich auch wieder zu Genüge Schaulustige hinter dem Absperrband gebildet, welche ihre Handys rausholte und versuchten entweder Fotos oder Videos zumachen weshalb Kenzou zwei Beamte darum bat, den Leuten die Geräte wegzunehmen.
      Er hasste es wirklich, wenn die Menschen sowaß taten.
      Wie würden die sich fühlen, wenn man ihre Leiche fotografierte, aufnahm und es ins Internet stellte ?
      "Hast du das schon gesehen ?" hörte er plötzlich wieder ihre Stimme, welche nicht gerade erfreulich klang, und blickte dann selbst auf die Wand wo er mit einer roten Farbe seinen eigenen Namen lesen konnte.
      War es überhaupt Farbe gewesen ?
      So wie er Kiragi einschätzte, könnte es genauso gut das Blut des Mannes gewesen sein.
      //Wirklich reizend//, schoss es ihm durch den Kopf bevor sein Blick wieder durch die Umgebung ging.
      Beobachtete er ihn in diesen Moment ?
      "Kümmere du dich weiter umfallen hier ?" meinte der braunhaarige noch als er seiner Kollegin auf die Schulter klopfte und schon losging.
      "Und was wirst du machen ?" rief sie ihm noch hinterher doch kam keinerlei Antwort mehr.
      Warum musste er auch immer alles alleine durchziehen ?
      Kenzou wusste selber nicht genau wo er anfangen sollte nach ihm zu suchen aber nachdem er meinte, dass sie sich heute wieder sehen würden, würde dieser bestimmt wieder in einer der Nebengassen auf ihn warten, oder ?
      Ohne noch groß sich einen Kopf darüber zu machen, begab er sich gleich in die nächst nähere Gasse und sah sich dort ein wenig um.
      Wenn Kiragi schon nicht davor scheute dem Mann das Leben aus dem Körper zu ziehen, hatte dieser sicher auch keine Angst von der Polizei entdeckt zu werden.
      //Also, wo steckst du ?//, dachte er sich während er immer tiefer in die Gasse ging.
      "Kiragi ! Komm raus wenn du hier bist" kam es mit einer kühleren Stimme aus ihm heraus da es Kenzou hasste wenn man mit ihm spielte.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Er saß gespannt und wartend an einer Stelle wo man ihn nicht sofort sah. Kiragi hörte genau was in der neben Gasse vor sich ging und was er da hörte verwunderte ihn. Farbe? Was waren das denn für Polizisten. Es war schon richtig, das er diese nicht leiden konnte. Wer konnte denn Blut mit Farbe verwechseln. Für was wurde er denn gehalten.
      Doch die Zeit verging gefühlt überhaupt nicht. Er saß noch immer gemütlich an seiner Stelle als er eine ihm nur zu bekannte Stimme hörte. Sofort sprang er aus seinem Versteck und stellte sich vor ihn.
      "Hi. Na.. Verwundert das ich heute nicht vor dir abhaue und mich verstecke? Kenzou? Das war doch dein Name oder? Ich freue mich das du wirklich wieder gekommen bist. Meine Mutter hat sich auch gefreut, das ich endlich einen guten Freund gefunden habe. Sie wollte dich schon kennen lernen, aber ich hab ihr gesagt, ich würde noch etwas mit dir spielen wollen.. Bevor ich ihn zu ihr schicken kann. Aber.. Das kommt halt ganz darauf an wie du dich verhältst. Vielleicht stelle ich dir meine Mutter doch schneller vor als ich dachte," meinte er und ging dann ein paar Schritte nach hinten.
      Er war bereit für alle Fälle auszuweichen oder sich zur wehr zu setzen. Doch heute wollte er versuchen näher an diesen zu kommen und das ohne Irgendwelchen Schaden davon zu tragen. Doch wie genau er das jetzt machen wollte wusste er noch nicht.
      "Ach übriges... Du und deine Kollegen seid ganz schön lustig. Ich hab alles gehört. Du gehörst zu ihnen. Aber weist du warum du nicht zu meiner Zielgruppe gehörst? Dir geht es nicht gut genug. Du hast schon jemanden verloren.. Das sehe ich in deinen Augen. Diesen Blick kenne ich zu gut. Daher.. Will ich dich nicht töten und darum wird zwar meine Mutter draurig sein. Aber ich werde dich ihr nicht vorstellen. Ach und Farbe? Was soll das denn... Das war Blut. Das Blut des Mannes den ich gekillt habe.. Das das mal klar ist," meinte er nun noch und lächelte.
      Nun behielt er sein Gegenüber unter Beobachtung und war sehr gespannt was dieser jetzt machen würde. Da er ihn mit immer mehr Lockte und wenn es hart auf hart kam, dann würde er seinen Gegenüber doch töten müssen. Da könnte man dann leider nichts machen. Aber er hätte es dann erst einmal mit der Freundlicheren Art versucht.
    • Dass es nicht lange dauerte nach seinem Ruf, dass Kiragi wieder auftauchte, wunderte Kenzou keineswegs.
      Er wäre eher überrascht gewesen, wenn dieser nicht gleich aufgetauchte.
      Schließlich erwähnte sein Gegenüber ja auch, dass er morgen, sprich heute, wieder erscheinen würde und wo war der Ort besser gewesen als wieder in solch einer schmalen Gasse wie gestern ?
      Kiragi erzählte seiner Mutter von ihm ?
      Wenn Kenzou ehrlich war, hatte er über den Typen noch nicht viel herausgefunden aber einerseits konnte er sich auch nicht ganz vorstellen, dass dessen Mutter noch lebte geschweige denn sie mit jemanden wie ihm noch etwas zu tun haben wollte, oder ?
      Vielleicht war ja die ganze Familie so komisch drauf wie er ?
      "Richtig im Kopf behalten" stimmte er dem anderen zu was dessen Namen betraf.
      Während der Killer ein paar Schritte zurückging, blieb der braunhaarige weiterhin auf der Stelle stehen, beobachtete ihn jedoch ganz genau und seine Bewegungen um für jeden Fall bereit zu sein.
      Man konnte ja nie wissen was Kiragi sich gerade dachte oder vor hatte.
      Daher war es für ihn wichtig gewesen mit äußerste Vorsicht an die Sache ran zu gehen.
      Als der schwarzhaarige jedoch plötzlich anfing zu erzählen, dass er wüsste, dass Kenzou bei der Polizei war und meinte, dass es ihm nicht gut ginge, weil er schon jemanden verloren hatte, wusste er selbst nicht ob er es ihm nun übel nehmen und erschießen oder über die Tatsache lachen sollte, dass sich der andere überhaupt die Mühe gemacht hatte sich all diese Informationen über ihn zu holen.
      Nachdem die Sprache aber dann zu der roten Farbe kam, wurde Kenzou dann doch etwas misstrauischer.
      Wer hatte denn was von Farbe gesagt ?
      Er könnte sich nicht daran erinnern, dass weder er noch seine Kollegin ein Wort darüber verloren hatten.
      Zum anderen machte es ihn auch etwas misstrauisch als er meinte, dass er alles mit angehört hätte.
      Meinte er das Gespräch von gestern oder heute im Büro ?
      Wenn eher das zweitere zutraf, würde ihm keine andere Wahl bleiben als das ganze Büro nach irgendwelchen Wanzen zu durchsuchen.
      Oder hatte Kiragi ihm selbst eine untergeschoben als er ihm gestern ziemlich nahe gekommen war ?
      Nun konnte er sich ein kaltes Lächeln auf die Lippen doch nicht verkneifen als der braunhaarige dies durch seinen Kopf wandern ließ.
      Kiragi machte sich für einen Cop wie ihm wirklich große Mühen, dies musste er ihm schon lassen.
      Wenn alles stimmte, würde es ihn doch interessieren, warum er das machte ?
      Schließlich spielten beide jeweils auf der anderen Seite !
      "Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals zur Sprache kam, dass es Farbe sei und kein Blut ? Aber reizend von dir mir dieses Geschenk zu hinterlassen" fing nun er selber wieder zu sprechen an während Kenzou seine Arme vor der Brust verschrenkte.
      "Wenn du diesen Blick nur alzu gut kennst, muss es also bedeuten, dass du genauso jemanden verloren hast, der dir wichtig war. Wenn du also schon einige Informationen über mich eingeholt hast und genau weißt wer ich bin, muss ich dann doch wissen, was einen Wie dich dazu treibt dennoch hier aufzutauchen ? Müsste ein Killer wie du dann nicht anders darüber denken ?" Kenzou nahm sich noch nie ein Blatt vor den Mund und als er merkte, wie gut Kiragi schon informiert war, wieso sollte er dann noch zögern ?


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Kiragi hatte dem anderen genau zugehört und legte seinen Kopf leicht schief. Er war sehr über das Verhalten des anderen verwirrt und wusste darum nicht wie er ihn richtig einschätzen sollte.
      "Ich hab es schon bei unserer ersten Begegnung gesagt... aber.. Du bist Merkwürdig... Und dabei bleibe ich.. Ist so," meinte er und gähnte dann einmal ausgiebig.
      Was hatte der andere davon so auf besser Wisser zu machen? Warum war es ihm so wichtig, andere fest zunehmen die etwas angestellt haben? Wenn er doch selbst nicht so viel besser war? Es gab so viele Fragen zu dem Beruf den sein Gegenüber hatte das es für Kiragi immer merkwürdiger wurde.
      Doch dann. Dann kam eine Frage die doch etwas interessante für ihn war. Denn so wie es schien, wollte Kenzou wissen ob er auch schon jemanden verloren hatte. Doch was dann kam brachte ihn zum Lachen. Warum sollte er in gerade solch einer Situation, in welcher er sich befand anders denken.
      "Warum? Na... Das die Welt nicht gut ist.. und der Satz... es wird schon nichts passieren und uns geht es gut... niemals passt. Wenn man jemanden verliert, der einem wichtig ist.. Hofft man auf Hilfe... Doch wenn einem die genommen und nur verniedlicht wird... Dann muss man doch dafür sorgen, das das jeder versteht, das da mehr ist als nur eine Rosa Welt oder," erklärte er und holte ein Foto hervor.
      Dieses Warf er dann in Richtung des anderen und verschränkte seine Arme.
      "Das auf den Foto ist meine Mutter.... So.. so wie sie jetzt aussieht.. Ich hab das Foto gestern gemacht. Ich mache jeden Tag ein Foto von meiner Mutter und meinen Schwestern.. Auch wenn andere das nicht machen würden.. aber ihr.. Ihr die bei der Polizei arbeitet.. Ihr habt doch auch nicht alle Tassen im Schrank oder? Ihr nehmt Leute fest oder tötet sie.. Seid... Seid ihr dann nicht eigentlich genauso schlimm als der Killer selbst? Was bringt euch das töten? Sag jetzt nicht eine Schönere Welt.. Jemanden zu Töten bringt niemanden zurück... Dazu wird alles nur noch schlimmer.. Ich spreche aus Erfahrung.. Vor allem als Kind.. da wird man von euch nicht ernst genommen.. Man bilde sich alles ein oder so.. Pah... Kenzou... Ist die Welt Rosa... oder Schwarz? und Gibt es Gut oder Böse? Was würdest du sagen? Sei bitte ehrlich. Mich würde sehr interessieren was du bei dieser Frage antwortest. Ach und ich habe meine Familie verloren.. Da war ich gerade einmal 12 Jahre alt.. Ich kam gerade nach Hause... Aber ihr bei der Polizei, habt nichts gemacht. Ich lebe noch immer mit den beiden Leichen meiner beiden Schwestern und der meiner Mutter unter einem Dach. Bis heute... Darum... Was denkst du," wollte er von einem Gegenüber wissen und lehnte sich gegen die Wand.
      Anschließend fuhr er sich durch die Haare. Er holte sein Messer heraus und zeigte es ihm.
      "Das ist das Messer mit dem meine Mutter getötet wurde.. Ich will keine Polizisten töten und weist du warum? Die Polizei soll erst einmal lernen was es heißt Farben zu sehen und Menschen zu erkennen. Das ist der Grund warum ich so bin wie ich bin," meinte er dann noch anschließend und schob sein Messer sofort wieder ein.
      Zu wichtig war ihm dieses Andenken und er blickte mit einem Mörderischen Blick zu seinem Gegenüber und war nicht mehr wie gestern. Er wirkte wie eine ganz andere Person. Nur die Stimme und das Aussehen verriet das es sich noch immer um Kiragi handelte und nicht um jemand anderen.
      Kiragi aber war gespannt. Gespannt auf die Antworten seiner Fragen und das was er von allem dachte. Das war das erste mal das er mit jemanden von der Polizei darüber gesprochen hatte.
    • Kenzou sah sich selber nicht gerade als die normalste Person an weshalb es ihm auch nichts ausmachte, als Kiragi meinte, dass er einfach nur merkwürdig sei.
      Ja ! Vielleicht war er dies gewesen aber das interessierte den braunhaarigen nicht.
      Als er jedoch anfing weiter zu sprechen war er dann doch etwas verwundert gewesen über das was er hörte.
      Kiragi sah zwar wie ein Killer aus aber anscheinend dürfte er selbst noch Gefühle in sich tragen was man in diesen Moment diesen wirklich gut ansehen konnte.
      Andererseits ließ er auch bestimmte Fragen fallen, welche er sich selbst schon oft genug gestellt hatte.
      Es war nicht so gewesen als würde Kenzou all seine Taten kalt lassen, welche er begangen hatte.
      Nein !
      Er wusste genau was er damit anstellte und das es keine Entschuldigung war, doch selbst die Killer machten einfach ihren Job und wenn man es ehrlich betrachtete, dachte keiner darüber nach was der jeweils andere tat.
      Warum also sollte er sich dazu offen geben ?
      Nachdem Kiragi ihm auch noch ein Bild von seiner Mutter zuwarf, hockte er sich runter, hob es auf und sah sich dieses genauer an bevor seine Aufmerksamkeit zurück auf diesen ging, als er erzählte, dass Kiragi bis am heutigen Tag immernoch mit den Leichen seiner zwei Schwestern und seiner Mutter zusammen wohnte.
      War das wirklich sein Ernst gewesen ?
      Er erzählte ihm solche Sachen und stellte ihm dann diese Fragen ?
      Langsam glaubte er schon, dass bei dem Killer nicht mehr alles in Ordnung war.
      "Ich mache dies alles nicht um eine schönere Welt herzuzaubern" sprach er dann kühl aus als sein Blick anschließend wieder auf das Foto ging.
      "Stimmt, du hast Recht. Wir Polizisten sind nicht anders als ihr Killer. Wenn man es genauer betrachtet, könnten wir uns eigentlich die Hand geben, denn das Ergebnis bleibt das selbe. Die Welt ist weder rosa noch schwarz. Sie ist verdorben und jeder Mensch denkt etwas Gutes darin finden zu können, doch wenn man richtig hinsieht, dann sind wir nur alle Spielfiguren auf einen Schlachtfeld, welche ihre Jahre leben und dann wie der verschwinden. Das Töten bringt niemanden zurück und sich zu rächen ist genauso der falsche Weg aber es gibt uns ein Ziel auf welches man hinausarbeiten kann und einen Sinn gibt jeden Tag weiter zu machen. Sag nicht, dass du sowaß nicht hast. Jeder Mensch hat etwas für was er jeden Tag aufsteht" dabei sah er wieder zu ihm zurück und bewegte sich auf den Killer zu bevor er mit etwas Abstand ihm das Foto hinhielt.
      "Du sagst, wir Polizisten sind unter anderen Worten abartig aber was ist mit dir ? Du spielst mit uns und lebst mit Leichen zusammen. Das sagt schon einiges über dich. Und dennoch kannst du uns nicht umbringen obwohl du uns die Schuld für den Tod deiner Familie gibst, auch wenn wir sie nicht umgebracht haben" wurde seine Stimme dann wieder ernster bevor er schließlich sich noch etwas näher auf diesen zubewegte und seine Hand neben dessen Kopf an der Wand stütze.
      "Also sag mir lieber was dein Lebensziel ist. Warum tötest du ? Um dich dann besser zu fühlen ? Was geben dir die Menschen, welchen du das Leben aus dem Körper ziehst ? Es waren immer Menschen gewesen, welche einen Partner hatten. Sehnst du dich etwa danach wieder von jemanden akzeptiert zu werden oder was ist der Grund ? Denn du bist nicht besser als wir" mit diesen Worten löste er sich wieder von der Wand und ging ein paar Schritte zurück um Kiragi wieder seinen Freiraum zu lassen.
      "Ich glaube kaum, dass deine Familie glücklich sei dich heute so sehen zu müssen"


      "Live your Life......you only have this one chance !"