31 Days [Lu-Chan&Annie]

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    • ~1. Dezember~

      Stella Markins

      Stöhnend ließ Stella sich auf ihr Bett fallen, streckte die Hände in die Luft. ,,Ich hab NICHTS passendes zum anziehen!" Schimpfte sie, schmollte als sie ihre Arme wieder fallen ließ. Ihre beste Freundin, Emily, lief nur zu ihrem Schrank und öffnete diesen. Er war begehbar, riesengroß und...konnte mit einer kleinen Boutique verglichen werden. ,,Du spinnst echt...wer braucht so viele Klamotten?" Fragte die Blondine nur, lief dann nach drinnen und sah sich etwas um. Stella, welche nur in Unterwäsche auf ihrem Bett lag, setzte sich nun auf und beobachtete ihre Freundin. ,,Wieso ist es überhaupt wichtig wie ich aussehe? Nachher spann ich dir noch deinen Typ aus." Sie bekam dafür nur eine Hose ins Gesicht gefeuert, was die junge Frau ziemlich zum lachen brachte. ,,Träum weiter...ich hab ausnahmsweise mal einen vernünftigen erwischt!" Und das war nicht mal übertrieben. Emily wurde...bereits zweimal betrogen...und beide male dauerte es wirklich sehr lange bis sie sich wieder erholt hatte. Das war auch der Grund warum es fast zwei Monate gedauert hatte eh sie sich überhaupt auf ein Date eingelassen hatte und jetzt, wieder fast zwei Monate später, traute sie sich erst ihre neue Liebe ihrer besten Freundin vor zu stellen. ,,Darf ich ihm gleich die Eier abschneiden oder soll ich noch warten?"-,,Stella!" Die Frau mit den lila Haaren lachte nur, als sie nun auch eine Jacke ins Gesicht bekam. Tatsächlich war Emily aber immer ziemlich froh ihre Freundin zu haben...ohne sie hätte sie die beiden Trennungen sicher nicht so überstanden. Das sie überhaupt noch Beziehungsfähig war, war wirklich ein wunder. Emily gab ihrer Freundin dann noch ein schwarzes Oberteil sowie ein paar schwarze Sneaker. ,,Zieh das an. Das ist nicht zu lässig, aber auch nicht zu schick. Perfekt eben." Stelle zuckte nur mit den Schultern und begann dann sich an zu ziehen. Sie beschloss einfach keinen BH zu tragen, das würde bei dem Top nicht wirken. Es verdeckte ja alles und war etwas gepolstert, da war das schon okey. Die grüne Jacke zog sie einfach locker über die Schultern, die Hüfthose wurde mit einem weißen Gürtel geschmückt, eh sie ihre Schuhe anzog und sich nochmal im Spiegel betrachtete. ,,Damit wirst du definitiv einen Typen abbekommen!" Steller verdrehte nur genervt die Augen. ,,Ich will keinen..."-,,Ah ah! Du musst! Denk an unsere Wette!" Ah ja...die Wette...Stella hasste ihre beste Freundin dafür ein wenig.
      Es war eine dumme Wette! Emily hatte sie herausgefordert! Meinte sie würde es niemals schaffen und sowas... Wenn sie bis Silvester kein Date hat würde sie die Wette gewinnen und das wollte Stella definitiv verhindert! . Heute war der erste Dezember...also hatte sie genau 31 Tage. Naja, 30, aber egal! Für die meisten wäre das sicher nicht so schlimm aber...Stella war eben nicht der Date Typ. Die Sache war auch die das sie eben nicht nur ein Date haben sollte, sondern einen potentiellen Partner und das nervte sie eben am meisten. Sie wusste nicht wieso Emily ausgerechnet mit sowas kam...aber jetzt musste sie da eben durch. Wenn sie gewinnt fährt Emily mit ihr in die Karibik! Und dort wollte sie schon immer mal hin, aber mit ihrem Gehalt war das eben unmöglich. Aber Emily arbeitete bei der Zeitung...da sah das schon anders aus. Deswegen ließ sie sich darauf ein...man wird sehen wo das endet.
      ,,Wollen wir?" Emily stand in ihrem süßen Kleidchen in der Tür, hielt Stella die Hand hin, welche sie nur zu gern annahm. Sie war gespannt den Freund ihrer Freundin kennen zu lernen... Sie fuhren mit der Bahn, da sie sicher beide trinken würden. Es war eine sehr rustikale Bar, aber Stella liebte so etwas! Sie setzte sich an einen vierertisch, sah sich um und grinste ihre Freundin an. ,,Und...sind sie schon hier?" Sie war neugierig. Sie wollte eben...das ihrer Freundin nicht nochmal weh getan wird. Also müsste sie diesen Typen eben testen!

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    • 31. Tage übrig
      Kolja

      "Alter! Du lässt dir ja wirklich einen Bart wachsen!". Solche ersten Worte hatte der Russe nicht erwartet, als er seinen besten Freund nach einiger Zeit wiedersehen würde, aber es brachte ihn dennoch zum Schmunzeln und ehe er sich versah wurde er auch schon in eine dicke, männliche Umarmung gezogen. Für den Moment ließ der junge Mann sogar einen Koffer los, um auch den anderen Arm zu nehmen, die beiden hatten sich gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. "Du bist so braun geworden!", kommentierte sein bester Freund und musste wieder einmal Schmunzeln. "Und du bist so blass!". Kein wunder, dass sein bester Freund im Gegensatz zu ihm blass aussah, Kolja war einen ganzen Monat auf den karaibischen Inseln gewesen, dort schien die Sonne fast schon rund um die Uhr. Die beiden Männer lachten für einen Moment, bevor Victor, der blonde beste Freund des Russen die Richtung deutete, in welcher sein Auto stand. "Erzähl mal.. Heiratest du, oder warum soll ich deine Olle kennenlernen?". Koljas Schmunzeln hatte sich zu einem Grinsen gewechselt und mit einem Seitenhieb wollte er seinen Kumpel ein wenig Ärgern, aber Victor schüttelte schmunzeln den Kopf. "Nein.. Noch nicht.. Aber ich glaube, sie könnte die Richtige sein.. und ich will meine Frau nicht wählen, ohne meinen besten Freund zur Rate zu ziehen!". "Du weiß schon, dass ich von Frauen eigentlich nur das Eine will?". Sie lachten beide und während sie sich durch den Parkplatz bewegten, um den Wagen zu finden verstummte es auch wieder.
      "Ja, aber ich wollte dich auch schon ein wenig ärgern.. ich meine, ich sehe dir gerne bei deiner Wette zu". Kolja hielt kurz an und musste überlegen, was sein bester Freund da meinen konnte, bevor seine Augen immer größer wurden. "Ah Scheiße..",fluchte er, da war Victor schon längst am Lachen. "Sobald du den amerikanischen Boden wieder betreten hast.. das war der Deal..". Der Russe verzog sein Gesicht und schüttelte mehrmals den Kopf, bevor er sich weiter auf den bekannten Wagen zubewegte. "Diese beknackte Wette.. Warum tust du mir das an?". "Weil wir schon seit dem ich nur denken kann über alles mögliche wetten, schon vergessen?". Kolja seufzte. "Ich will nicht wissen, wie du auf diese dumme Idee gekommen bist.. ein ganzer Monat lang kein einziges Date.. Alter, du weiß schon, dass die heutigen Frauen nicht mehr darauf stehen, wenn man sie anspricht und fragt ob sie mitkommen will.. Man muss sie für sich gewinnen..". "Ja und das kriegst du auch ohne ein Date hin, schon vergessen? Du sollst nach der einen richtigen suchen..". Kolja verdrehte die Augen. "Es gibt keine Richtige für genau mich...". Er stieg in den Wagen ein, während sein bester Freund für einen Moment seufzte.. Da war er ganz anderer Meinung.

      Sie waren zu der Wohnung des Russen gefahren, damit er sich für den Abend vorbereiten konnte. "Ich verfluche dich!", rief er immer wieder aus dem Bad, während er mit einem Handtuch bekleidet am Spiegel stand und sich schnell fertig machte. Wofür eigentlich? "Aber flirten darf ich wohl noch, oder?". "Wir sprachen nur von keinen Dates diesen Monat.. das hältst du wohl aus, oder?". Kolja seufzte wieder und entschied sich spontan, dass er ein schwarzes T-Shirt und seine Lederjacke anziehen wird, der Winter hier war noch lange nicht kalt, er war dieses Jahr verdammt mild. "und was ist der Wetteinsatz? Ich meine, du hast mir noch nichts zu gesagt". Er suchte nach einer passenden Hose und letztendlich zog der Russe eine leicht zerrissene Jeans an, die zu seinem heutigen 'Bad-Boy'-Look passte. Victor war derweil aufgestanden und hatte sich im Türrahmen des Schlafzimmers angelehnt. "Ich will eine Reise.. Von dir bezahlt..". Kolja blickte auf. "Du und ich Baby? Ich wusste ja gar nicht, dass du gleich so zur Sache gehst". Er grinste und zog sich seine schwarzen Stiefel an, die er schnüren musste. Victor lachte. "Nein, ich verrate noch nichts..". "Okay, von mir aus, aber jetzt habe ich Hunger, also lass und gehen! Ich will saufen!".

      Ob sie wirklich pünktlich waren konnte der Braunhaarige nicht sagen, er wusste nicht wirklich, wann sie bei der Bar auftauchen sollten, aber er wusste ganz genau, wo sie waren, als er aus der Bahn ausstieg. Die Stadt war ihm bekannt, wie sein eigenes Zuhause, er führte so oft Frauen aus, da kannte man alle Lokalitäten. Zusammen betraten sie den Laden und auch wenn Kolja die Hand hob, um den Barkeeper zu begrüßen, der ihn erkannte, er hielt Ausschau nach möglichen Kandidatinnen für eine Freundin seines besten Freundes. "Und, wo sind sie?",fragte er, aber da hatte Victor seine Freundin schon entdeckt und lief auf den Tisch zu. Ein letztes Mal blickte er zu seinem besten Freund. "Sei artig und nett!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Stella versuchte ein wenig aus ihrer Freundin heraus zu bekommen, doch hielt sie tatsächlich inne. Emily wollte eben das ihre Freundin sich ein eigenes Bild von ihm machte. Stella wollte gerade mehr nachbohren, als ihre Freundin auf einmal einen langen Hals machte und sie nur grinsend der blonden hinterher sah, als diese zu einem jungen Mann lief. Lächelnd fiel Emily dem Mann um den Hals, küsste ihn und blickte ihm dann verliebt in sie Augen, was Stella etwas zum schmunzeln brachte. Ihre Freundin so zu sehen war wunderbar...
      Als die beiden zu ihrem Tisch kamen stand Stella natürlich auf, West jetzt fiel ihr auch der zweite Mann auf, welcher Emily nun vorgestellt wurde. ,,Es freut mich dich kennen zu lernen Kolja! Victor hat schon viel von sie erzählt.' Die Blondine lachte etwas, eh sie auf ihre Freundin deutete. ,,Das ist meine beste Freundin, Stella. Stella das sind Victor und sein bester Freund, Kolja." Stella reichte zuerst natürlich Victor die Hand, lächelte ihm dabei auch etwas zu. ,,Freut mich. Ich hab mich schon eine Weile gefragt warum meine beste Freundin nur noch am grinsen ist." Emily schlug ihrer Freundin leicht gegen die Schulter, welche lachte, dann aber ziemlich ernst zu Victor sah. ,,Ich hoffe doch das sie recht hat und du anders bist..." Ihr Blick sprach wohl 1000 Worte. Stella hatte nicht vor noch einmal zu zu sehen wie ihrer besten Freundin das Herz gebrochen wird. Sie hoffte natürlich das es mit ihm anders sein würde...aber sicher konnte man sich da leider nie wirklich sein. Als nächstes ging sie zu dem anderen Herren, welchem sie ebenfalls die Hand hin hielt und ihn dann etwas näher betrachtete. ,,Schönen Urlaub gehabt?" Fragte sie etwas amüsiert, der junge Mann hatte wirklich einen schönen Teint. Was würde sie nicht geben um nicht wie eine blasse Eierschale aus zu sehen...
      Die vier setzten sich, wobei sich Stella neben Kolja saß, damit ihre Freundin neben ihrem liebsten sein konnte. Diese kuschelte sich gleich an ihren Freund, weswegen Stella etwas die Augen verdrehte. ,,Sollen wir euch alleine lassen?" Fragte sie nur, als die beiden sich ziemlich lange einfach nur in die Augen sahen. Als wären sie und der andere gar nicht anwesend. ,,Sorry...er ist einfach nur so süß..." wieder sahen sie sich an, woraufhin Stella zu dem anderen Mann sah und dann ihre Hand hob um einen Kellner heran zu winken. ,,Einmal kurze für alle, ich nehme...noch einen Sex on tue Beach...und ihr?" Sie blickte die anderen an, stützte dabei ihr Gesicht in ihre Hand.

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    • Kolja

      Das lustige an der ganzen Sache war eigentlich, dass der Russe auf diesen Abend gar nicht mal so richtig vorbereitet war, denn er wusste nichts, aber auch wirklich nichts von den beiden Frauen, die dort auf sie warteten. Er hoffte natürlich, dass die beste Freundin der Frau, mit der es Victor ernst meinte wenigstens ansehnlich war, oder vielleicht doch etwas für eine kurze Nummer, aber da fiel ihm ja gleich noch ein, dass er sich benehmen sollte und damit war die Sache schon fast wieder vergessen.. Nur fast, denn beim Erblicken der besten Freundin von Victors fester Freundin war er kurz drum und dran die Wette, welche erst seit wenigen Stunden gültig war, auch gleich wieder zu verwerfen. Sie war.. Heiß. Ja, das war definitiv der richtige Ausdruck für diese Frau und das Gute war auch noch, dass sie sich zunächst um Victor kümmerte und Kolja damit die beste Möglichkeit bekam sie auszuchecken. Es wäre die Kandidatin, die er sicherlich angesprochen hätte, wenn sie sich unter anderen Umständen hier begegnen würden, aber letztendlich musste der Mann sich auf etwas anderes konzentrieren und stellte fest, dass er eigentlich die Wette gewinnen wollte, eigentlich. Er hätte dann nämlich einen Wunsch bei seinem besten Freund frei und der Russe wusste schon ganz genau, was er sich wünschen wollte.. Eine Woche, er, Victor.. Ein paar Kumpels.. Und Las Vegas in Nevada!
      Kolja schmunzelte bei der Vorstellung, er hielt aber auch schon beiden Damen die Hand hin, um sie nett zu begrüßen. Wenn sie auf Frauenjagd hier gewesen wären hätte er sicherlich noch den ein oder anderen Spruch rausgehauen, aber was vergebene Frauen anging war er doch lieber ein klarer Gentleman und hielt sich da raus. Seine dunkle Haut fiel auf und als Stella das ansprach musste der Mann ein wenig breiter grinsen. Ihre Haut war komplett gegenteilig zu seiner, aber es machte ihm überhaupt nichts aus. Er hatte zwar das Geld dazu die Welt zu sehen, das hieß aber nicht, dass alle das hatten oder es überhaupt wollten, er protzte nicht gerne damit. "Sonne, Strand, Meer", antwortete er, behielt aber für sich, wohin er denn überhaupt gereist war.
      Die Vier setzten sich an den Tisch und da Stella sich neben den bärtigen Mann setzte konnte er sie nicht weiter mustern, musste seine Aufgaben auf etwas anderes haften. Er musterte stattdessen Victors Freundin, um sie ein wenig einzuschätzen, aber noch nicht in Schubladen zu stecken, dafür war es zu früh. Es war auch noch zu früh für ihn zusehen zu müssen, wie die beiden miteinander turtelten, aber scheinbar ging es seiner Sitznachbarin nicht anders. Ein kurzes Grinsen bildete sich auf Koljas Lippen und er zog die Lederjacke auch aus, um nicht zu schwitzen. "Ich kann dich auch so in den Arm nehmen, wenn du die beiden neidisch machen willst". Er blickte zu Stella und hob seinen Arm an, um ihr anzudeuten, dass da Platz für sie da war, was jedoch mit Sicherheit ganz und gar nicht ernst gemeint wurde. Wenn er nicht Daten durfte, dann würde er wenigstens flirten!
      Alkohol und vor allem Kurze klangen sehr gut in seinen Ohren, deshalb war der Mann glücklich darüber, dass eine seiner neuen Bekanntschaften Kurze für alle bestellte. "Zwei Kurze für jeden, bitte", verbesserte er die Frau und zeigte dem Kellner zwei seiner Finger. "und einen Caipirinha". Er ließ die beiden anderen noch bestellen und schon verschwand der Kellner mit samt der Bestellung. Victor lehnte sich mit seiner Freundin auf der Bank zurück und blickte grinsend zu seinem besten Freund. "Okay.. Jetzt erzähl uns endlich von deinem Urlaub..wir hatten noch nicht die Gelegenheit darüber zu reden!". "Ich bin auch erst seit zwei Stunden wieder hier", entgegnete Kolja und schüttelte schmunzelnd den Kopf, während er seine Arme leicht vor der Brust kreuzte. Das schwarze Oberteil spannte ein wenig, aber es war gewiss noch nicht zu klein, während ein Tattoo unter einem der Ärmel hervorblickte. "Ich war in der Karibik", entgegnete er amüsiert. "Ein wenig mit den Fischen schwimmen". Victor grinste nur noch breiter. "Da nehme ich dich auch mal mit.. Hast du dir mal die weißen Strände angesehen? Die sind wundervoll!". Er küsste den Kopf seiner Freundin und blickte zu ihr runter. "Zeig ihnen die Fotos!", forderte er seinen besten Freund auf. Der Russe verdrehte die Augen, aber er lockerte die Arme vor der Brust und holte sein Handy aus der Hosentasche, um es zu entsperren und erst einmal die Nachricht seiner Mutter zu beantworten. "Mom grüßt dich", sprach er zu Victor und deutete mit dem Kopf zu ihm, ohne die Augen von dem Handy zu nehmen. "Grüß sie", sprach Victor, da schmunzelte sein bester Freund. "Hab schon..". Er öffnete den Ordner mit den letzten Bildern und legte das Handy auf den Tisch. Es waren Fotos von den weißen Stränden zu sehen, vom Wasser und den Einwohnern.. "Ich habe mir eine Hütte im Dorf gemietet und versucht mit den Einheimischen gleich zu halten.. Aber die haben mich ausgelacht, ich bin ihnen noch zu hell". Kolja lachte kurz und schüttelte den Kopf. Es waren gelegentlich Fotos von den Muscheln oder anderen Fischen und Seebewohnern zu sehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Als der Mann neben ihr sie ansprach hob Stella nur eine Augenbraue, sah auf den Arm den der andere anhob. ,,Nach ein zwei Drinks komm ich vielleicht drauf zurück." Meinte sie nur auf diese Aussage und stützte sich wieder auf ihrer Hand auf.
      Das der andere gleich zwei runden bestellte machte ihn auf jeden Fall schon mal sympatischer, aber bei dieser einen Sache sollte es nicht bleiben. Nachdem sie alle Drinks bestellt hatten fragte Victor nach seinem Urlaub und Stella wurde tatsächlich auch etwas neugierig. Sie sah zu dem anderen hinüber und sofort fiel ihr Blick auf das Tattoo das an seinem Arm leicht zu erkennen war. Sofort stieg ihre Neugierde noch etwas, doch sie brauchte definitiv ein paar mehr Drinks um ihn darauf an zu sprechen. Dann weiteten sich jedoch ihre Augen, als er meinte das er in der Karibik war. Die Karibik...da wo sie schon immer hin wollte. Als Victor dann meinte er würde Emily mal dort mit hinnehmen blickte Stella kurz zu den beiden, schmunzelte dann etwas betrübt. Emily freute sich natürlich, aber Stella seufzte nur etwas. Sie wollte definitiv auch mit ihr dort hin...nach dieser Wette würde sie das auch tun!
      Als nächstes forderte Victor dann seinen Freund auf Fotos zu zeigen, welche natürlich auch Stella gern sehen würde. Doch davor schrieb er anscheinend noch mit seiner Mutter. Während die beiden Männer sich unterhielten sahen sich Emily und Stella nur mit großen Augen an, wobei Emilys Blick eigentlich alles sagte. Wie süß...
      Einen Moment später legte Er dann das Handy auf den Tisch, so das sie alle die Fotos ansehen konnten. Stellas Augen wurden immer größer und sie beugte sich etwas auf den Tisch um den Bildschirm besser sehen zu können. Sie lächelte, sah verträumt auf die Bilder. Sie sah nur einmal auf als die Drinks kamen, nahm dann schon mal einen Kurzen in die Hand und hob ihn an. ,,Auf einen schönen Abend." Sagte sie lächelnd und stieß mit allen an, eh sie den Drink runter kippte und dann wieder auf das Handy sah. ,,Du hast also genau zwischen den Einheimischen gelebt? Das ist wirklich interessant..." Meintesie nur, trank kurz von ihrem Cocktail und blickte den Russen dann wieder an. ,,Die Karibik ist mein Nummer eins Urlaubsziel...ich bin ganz schön neidisch." Grinste sie und blickte dann wieder auf die Bilder um sie sich an zu sehen. Sie wäre ja schon glücklich...wenn sie wenigstens mal das Land verlassen könnte.
    • Kolja

      Es kam anscheinend sehr gut bei der Dame neben ihn an, dass er in der Karibik im Urlaub war, aber wenn der Russe ehrlich war, dann mochte er es einfach nicht damit zu prahlen, dass er Geld hatte und sich sowas leisten konnte, was er aber sehr genoss waren die großen, leuchtenden Augen vor sich, die begeistert auf jedes einzelne Bild sahen. Er konnte sie nicht allzu lange genießen, denn die Getränke kamen auch schon und er nahm das Handy kurz zur Seite, um es dem Kellner einfacher zu machen die Getränke abzustellen, Kolja griff aber sofort nach einem der Kurzen, als er die Gelegenheit dazu bekam. Er prostete den anderen zu und kippte sich die im Hals brennende Flüssigkeit runter, nur um kurz den Kopf zu schütteln und sich auch wieder zu sammeln, dann zeigte er auch schon die weiteren Bilder vom Dorf, im welchen er gewohnt hatte. "Ich habe genau zwischen ihnen gewohnt... Mir ist es nämlich wirklich die Welt so kennenzulernen, wie sie wirklich ist und nicht in einem fünf Sterne Hotel zu liegen, sich verwöhnen zu lassen und den ganzen Tag am Pool zu verbringen.. Ich war dort schon einmal.. Und hatte zwar nur ein normales Bungalow.. Aber dann entdeckte ich dieses Dorf und wollte dort unbedingt ein zweites Mal hin.. Nun, einfach war die Kommunikation nicht zwischen ihnen und mir, aber ich habe es irgendwie hinbekommen". Er hatte nicht viele Bilder, aber die schönsten zeigte er definitiv. "Ich hatte dann meine Kamera dabei und habe mich komplett von der Welt abgeschottet".
      "Ja, deshalb habe ich dich vier Wochen lang nicht erreichen können, du Vollidiot!". Kolja schmunzelte und schickte seinem besten Freund einen Luftkuss zu. Er widmete sich aber lieber wieder seiner Sitznachbarin zu.. "Ich kann dir nur raten.. Wenn du was von der Karibik sehen möchtest, dann nimm dir kein Hotel.. Nimm dir lieber ein Bungalow und entdecke die Inseln, sie stecken voller Magie!". Der Mann schmunzelte und nahm einen Schluck seines Drinks. "Ich suche ab und zu Begleitung". Er wagte es sogar der Dame neben sich zuzuzwinkern, bevor er sich jedoch an den Rest widmete. "Aber genug von mir.. Was habt ihr die letzten vier Wochen gemacht.. Was habe ich verpasst? Ist die Welt irgendwo unter gegangen? Habt ihr schon Hochzeitspläne? Was habe ich alles verpasst?". Er grinste breit und blickte dabei nicht nur seinen besten Freund an, er blickte auch zu den beiden Damen neben und vor sich. "Erzählt mal was von euch.. Man lernt schließlich nicht jeden Tag zwei so hübsche Damen hier kennen!". Das war der Kolja, den auch Victor kannte und deshalb schmunzelte er einfach.. Sein bester Freund konnte es schon immer sehr locker angehen, vor allem im der Gesellschaft von Frauen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Genau zwischen ihnen...das klang so spannend und wunderbar. Wie gebannt hörte sie dem Mann neben sich zu um auch jedes kleine Detail in sich auf zu nehmen. Sie wollte unbedingt diesen wunderbaren Strand, das weite Meer und die Palmen vom nahen sehen... Klar, das die Kommunikation ein kleines Problem darstellte konnte sie sich schon vorstellen, aber anscheinend hat er es ja ganz gut hinbekommen. Stella lachte etwas als Victor seinen Freund ausmeckerte, schüttelte etwas den Kopf. Als sich Kolja wieder an sie wand blickte sie ihm in die Augen, wobei ihr Ausdruck immer sanfter wurde. Voller Magie...wow... ,,Ich merks mir...danke." Seine nächste Aussage belachte sie wieder etwas, steckte sich aber etwas verlegen eine Haarsträhne hinter ihr Ohr. Dieser Mann wusste auf jeden Fall wie man mit einer Dame sprechen musste, dass stand fest. Auch dieses zwinkern...Schon lange fühlte sie sich nicht mehr so von einem Mann angesprochen, was auch ihrer besten Freundin genau auffiel.
      Als er dann etwas von ihnen hören wollte lachte nun auch Emily, kuschelte sich etwas näher an den Arm ihres Freundes und trank etwas aus ihrem Glas. ,,Hätte ich gewusst das dein Freund ein solcher Chameur ist hätt ich ihn viel früher eingeladen." Lachte sie, küsste dann aber die Wange ihres Freundes, da das natürlich nur ein kleiner Scherz war. ,,Also eine Hochzeit...wäre wirklich sehr zu früh." Wieder lachte die Blondine. ,,Aber wir haben uns, naja...eben näher kennen gelernt." ,,Jap. Sie war kaum zuhause." Nun lachten beide Frauen, Stella schüttelte etwas den Kopf. ,,Also, zur Erklärung...unsere Wohnungen sind sich gegenüber und wir haben unsere beiden Wohnungen mit einer Tür verbunden. Also man kann von meinem in ihr Wohnzimmer und umgekehrt...deswegen weiß ich das so genau. Meine einsamen, männerlosen Nächte waren die letzten wochen wirklich einsam." Stella schmollte etwas, trank von ihrem drink, während Emily nur wieder lachte. ,,Tut mir leid Maus...ich machs wieder gut, versprochen." ,,Jaja...das sagen sie alle." Sie wand gespielt beleidigt den Blick ab, lachte dann aber zusammen mit ihrer Freundin. Sie könnte ihr deswegen niemals böse sein! Sie freute sich so sehr für Emily... ,,Wie war eigentlich sein Vorsingen." Sofort verschwand das lächeln der jungen Frau und verwandelte sich in einen etwas erschrockenen Ausdruck. ,,Wieso sprichst du das jetzt an." Emilys Lächeln verschwand auch recht schnell, eh sie den Kopf schüttelte. ,,Tut mir leid, ich-" ,,Hey, alles gut." Wieder lachte Stella, winkte nur ab, bekam aber von ihrer Freundin die Getränkekarte gegen die Schulter geschlagen, da diese wirklich dachte sie sei jetzt sauer! ,,War ein Reinfall, aber nicht schlimm. Die Band war eh schrott." Lachte sie nur und aß dann die Orange, welche an ihren Drink befestigt war. ,,Das wird schon..." ,,Klar." Stella zwinkerte ihrer Freundin zu, eh sie wieder zu den Männern sah, vor allem zu Kolja. ,,Neben dem...kann ich nur sagen das mein Job nervt. Ich arbeite im Charlsten, dem kleinen Café in der nähe des Bahnhofs. Eine scheiß Arbeit sag ich dir, aber irgendwo muss das Geld ja herkommen." Sie zuckte nur mit den Schultern, trank dann noch einen Schluck, während Emily mit Victor etwas über ihre Arbeit sprach. Sie hatte gerade einen neuen, ziemlich großen Artikel raus gebracht... ,,Ich hab ganz gute Chancen bald noch mehr solche großen Aufträge zu bekommen..." Stella freute sich auch was das anging sehr für sie. Das waren tolle Neuigkeiten...
    • Kolja

      Er wurde als Chameur bezeichnet und schmunzelte über würde Tatsache breit, auch wenn er sich als solchen ganz sicher nicht bezeichnen würde. Schon immer fiel es ihm leicht mit dem anderen Geschlecht zu sprechen und ihnen das zu sagen, was sie hören wollten, aber er nutzte es nur zu seinem Vorteil, um die Damen mit zu sich zu nehmen. Es war ja nicht so, als würden sie es nicht wollen, sie waren ja freiwillig mit ihm mit, aber manche seiner Kollegen nannten es gerne Glück. Kolja ließ sie das denken, aber in Wahrheit war er einfach nur er selbst und damit kam er gut an..
      Die beiden Frauen sprachen, sie erzählten davon, dass ihre Wohnungen miteinander verbunden sind, dass Emily die letzten Wochen nie da war und Stella männerlose Nächte hinter sich hatte. Allein bei der letzten Information grinste der Russe ein wenig in sich hinein und speichert sie ab, bisher war die junge Frau neben ihm nicht schlecht auf ihn zu sprechen, er konnte ihre Trockenperiode wieder brechen und einer der ersten Herren werden, mit denen sie wieder was hat. Er war für kurze Begegnungen, etwas längeres war einfach nur lästig und schränkte ihn in seiner freien Entfaltung ein, jedenfalls war das seine Meinung. Er war lieber Junggeselle.
      Das Gespräch der Frauen ging weiter, während die beiden Männer einen Schluck ihrer Getränke nahmen. Der Brünette fand heraus, dass seine Sitznachbarin sang und er blickte schon gleich interessiert zu ihr rüber, sprach aber nichts dazu, denn er wollte nicht unhöflich wirken und das Gespräch unterbrechen. Sie arbeitete im Charlsen.. Da wird er demnächst mal gerne vorbei gucken, aber diese Idee behielt er noch für sich, stattdessen blickte er zu den beiden Turteltauben, welche über ihren Job sprachen. Victor arbeitete in der Stadt, er war im Büro und bearbeitete Aufträge, setzte seine Stempel, aber das wusste Kolja ja schon, er interessierte sich mehr dafür, was seine Freundin machte. Sie brachte einen Artikel raus, also schrieb sie für die Zeitung.. Interessant. "Für welche Zeitung schreibst du denn?", fragte der Mann gleich und wartete, bis Emily es ihm erzählt hatte, um sich dann aber der Dame neben sich zu widmen. Sie war deutlich interessanter. "Lasst uns den anderen Shot erst einmal trinken..", er griff zu einem der Kurzen, um den anderen zuzuprosten. "Auf das glückliche Paar und uns glückliche Singles". Er blickte zu dem Paar, dann zu Stella und zwinkerte ihr zu, ehe er den Alkohol zu sich nahm und es die Kehle runter laufen ließ. Ein Grinsen bildete sich auf seinen Lippen, seine Augen blickten wieder zu Stella.
      "Also.. Du singst? So ganz professionell, oder bist du eher ein Amateur?". Er lehnte sich seitwärts gegen die Bank und legte seinen Arm auf der oberen Lehne ab, um sich gemütlich der Frau zu widmen. Er schmunzelte. "Oder bist du ein heimlicher Star, der ein Doppelleben führt und uns hier nur auf den Arm nehmen möchte?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Die Frage danach für welche Zeitung sie arbeitete beantwortete die Blondine sehr gern. ,, 'The Haitian Times'...ich schreibe über Kunst, Kultur, die Gemeinde, Leitartikel, Gesundheit, Lokale Nachrichten und und und...vielleicht nicht das interessanteste für jedermann aber ich bin ziemlich glücklich damit." Lächelte sie und nahm gleich noch einen Schluck ihres Getänkes, ehe sich Kolja dafür aussprach erstmal den zweiten Shot zu trinken. Stella stieß sehr gern mit ihm an, eh sie zu ihm sah und bei seinem Zwinkern nur wieder grinste. Er legt es ja wirklich darauf an... Stella kippte den kleinem Drink hinter und atmete kurz aus, da dieser irgendwie mehr brannte als der davor. Das der Herr neben ihr sich dann ihr wieder widmete brachte Stella ein wenig zum Grinsen. Noch konnte sie nicht einschätzen ob er nur höflich sein wollte, den beiden anderen einfach ihre Privatsphäre geben wollte, oder er wirkliches Interesse an ihr zeigte. Alleine das er sich nach seiner Frage so zu ihr drehte gefiel ihr, weswegen sie sich auf der gemütlichen Sitzbank auch ihm mehr zugewendet hinsetzte. Den Drink in ihrer Hand nahm sie erst einmal einen Schluck, eh sie ihre Augen zu kleinen Schlitzen werden ließ. Nach seiner wohl ehr scherzhaft gemeinten Frage beugte sie sich zu ihm vor, legte ihren Finger vor ihre roten, vollen Lippen. ,,Shhh..." und zwinkerte ihm dann zu, eh sie sich lachend wieder von ihm entfernte. ,,Ehr wohl Amateur." ,,Das ist so gelogen!" Warf Emily sofort ein und blickte ihre Freundin sauer an. ,,Verkauf dich nicht immer unter deinem Wert!" Die junge Frau verleitete nur etwas die Augen und zuckte mit den Schultern, eh sie sich wieder Kolja widmete. ,,Ich habe sehr lange in einer Band gesungen. Wir hatten...einige Auftritte. Haben auf Festivals gespielt, sowas eben...es gibt noch immer Videos von uns weswegen ich dir jetzt sicher den Namen der Band nicht nenne und wenn Emily es tut werd ich sie töten." Emily schwieg lieber, denn das würde ihre Freundin vielleicht sogar ernst meinen. ,,Wir mussten uns trennen...ich hab die oberste Regel gebrochen: Keine Beziehungen innerhalb der Band. Naja...is nunmal so. Kann man nicht ändern." Das war eigentlich auch die letzte Beziehung die die junge Frau hatte, seitdem sind es nur...Bekanntschaften. ,,Ich wollte aufhören, aber das Singen fehlt mir und nur unter der Dusche oder mit Emily in Karaokebars reicht eben nicht." Zumal es in den Bars dann eben auch oft vorkommt das sie erkannt wird. Stella hat eigentlich hellbraune Haar, aber seit ihrem Ausstieg aus der Band färbt sie sie eben immer mal anders. Zur Zeit ist es eben Lila. ,,Nochmal zwei runden bitte...und für mich bitte ein Vodka-E." Meinte sie nur zu dem Kellner, welcher kurz wartete ob die anderen etwas wollen, eh er weiter ging. Sie brauchte jetzt definitiv noch etwas...damit nicht so viele Gläser auf dem Tisch standen trank sie den letzten Schluck ihres Cocktails und sah wieder zu Kolja. ,,Jetzt weißt du ein wenig über mich...nun will ich was über dich wissen. Erzähl, hast du irgendwelche Hobbys? Leidenschaften? Eine Frau die mich umbringt wenn ich noch weiter mit dir rede?" Sie grinste etwas, wobei sie ihm leicht mit der Schulter anstupste. Sie saßen mittlerweile so nah, das sie das ohne Probleme tun konnte.
    • Kolja

      Er hörte aufmerksam zu und wenn Kolja das tat, dann nahm er auch wirklich jedes Wort auf, welches ihm gesagt wurde. Er war eher der direkte Typ, der es schon ansprach, wenn ihn etwas überhaupt nicht interessierte, er tat nicht gerne auf Nett, außer vielleicht bei seiner Mutter, wenn sie wieder etwas über ihren Frauenclub erzählte, was den Russen ganz und gar nicht interessierte.. Er wollte nicht wissen, was für intime Probleme diese Frauen in ihren wohl besten Jahren hatten, aber es war seine Mutter und er gab ihr gerne diese Aufmerksamkeit, sie verdiente es vollkommen.. Aber der Dame neben sich gab der Mann seine wirkliche volle Aufmerksamkeit und wartete gespannt auf eine Antwort. Statt einer Antwort legte sie ihm zunächst den Finger auf die Lippen, um ihn zum Schweigen zu bringen, als hätte er ihr Geheimnis entdeckt, sie würde ein Doppelleben führen, doch es führte zu einer sicherlich ganz anderen Reaktion, als sich Stella das vorgestellt hatte, denn Kolja spürte, wie schlagartig sich sein Blut unten sammelte. Er war ausgehungert und nicht nur, dass die Frau vor ihm wahnsinnig scharf war nein, sie hatte noch etwas ganz anderes an sich wofür er fast dazu bereit war die Wette doch zu verwerfen, aber nur fast.. Er könnte überhaupt nicht für seine Reaktion, aber zu seinem Glück hatte die Hose noch ein wenig Platz und er konnte sein Bein ganz lässig über das Knie legen, um es zu kaschieren. Gekonnt..
      Die Erzählung darüber, dass Stella in einer eher bekannteren Band gesungen hatte und die Band sich auflösen musste, weil sie eine Beziehung mit jemanden aus dieser einging bereitete dem Mann zweierlei Gefühle.. Einerseits war er wirklich begeistert darüber, dass sie singen konnte und das auch wirklich professionell, aber andererseits musste er darüber nachdenken, ob diese hübsche Frau nicht vielleicht noch vergeben war. Er schluckte innerlich schwer, schmunzelte sie aber dann doch an, während er aus dem Augenwinkel bemerkte, wie sein bester Freund mit seiner Freundin ganz anders beschäftigt war, sie waren in ihrer eignen kleinen Welt. "Hat es sich wenigstens gelohnt? Also die Beziehung, meine ich..", fragte Kolja und blickte dann zu dem Kellner, der an den Tisch kam. Stella bestellte gleich noch zwei Runden für alle, damit war sie ihm nur noch sympathischer und nachdem sie sich noch einen Drink bestellte trank der Russe seinen zu Ende aus." Das Gleiche, bitte", bestellte er und wartete, ob das Pärchen noch was wollte.
      Er wurde aber nun ausgefragt, sollte etwas über sich erzählen.. Er hatte in der Tat viele Hobbys und Interessen, aber am besten gefiel ihm die Frage nach einer Frau, die seiner Gesprächspartnerin womöglich noch etwas antun würde. Er lachte und schüttelte gleichzeitig den Kopf. "Hunderte", antwortete Kolja und fuhr sich mit einer der Hände durch die Haare. "Ich glaube eher nicht.. Die einzige Frau in meinem Leben ist tatsächlich meine Mom und ich glaube die würde dich eher zuquatschen, oder nicht mehr loslassen, als wirklich umzubringen.. Sie wartet seit Ewigkeiten schon auf eine Frau an meiner Seite". Damit verriet der Russe sich ein wenig, er gab Preis, dass er keine Beziehungen hatte, jedenfalls nichts ernstes. Doch er wollte über was anderes reden.. Über seine Hobbys. "Ich stehe auf Adrenalin und Extremsport.. Fitnessstudio ist da zu langweilig.. Ich bin lieber surfen, klettern oder Fallschirmspringen.. Ich mag Action und ich liebe es die Welt zu sehen..". Deswegen erstreckte sich auf seinem Rücken eine Weltkarte mit allen ausgemalten Ländern, in welchen er schon gewesen sei. "Wobei ich da nicht auf Urlaub stehe.. Wie vielleicht andere.. Sondern lieber die Kultur kennenlerne... Oder Orte entdecke, die nur Einheimische kennen.. Australien hat da wundervolle Strände, die man wirklich nicht einfach findet, aber dafür ist es wundervoll.. Ich würde Fotos zeigen, aber ich habe sie auf meinem Rechner.. Aber wenn du sie mal sehen magst". Er deutete ihr damit indirekt an mal zu ihm zu kommen.
      "Du kannst es dir auch als einziger hier leisten", Victor verdrehte die Augen,woraufhin sein bester Freund schmunzelnd zu ihm blickte. "Ich habe dir angeboten gehabt bei mir einzusteigen.. Aber du wolltest lieber in der langweiligen Stadt arbeiten..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Als Kolja fragte ob sich die Beziehung gelohnt hatte fing sogar Emily an zu lachen, eh Stella nur scharf ihre Luft abzog und ihre Augenbrauen hob. ,,Ohhh nein...definitiv nicht...seither ist bei mir was das Thema angeht auch tote Hose. Beziehungen haben sich bei mir erle-" Sie bekam den Fuß ihrer Freundin gegen das Schienbein. ,,Eigentlich erledigt. Man weiß ja nie was kommt." Für sie war es noch immer Geschichte aber...sie ließ mal ihre Freundin in dem Glauben das dem nicht so sei.
      Stella war ganz froh das das Gespräch dann auf den Mann gelenkt wurde, welchem sie ihre volle Aufmerksamkeit schenkte. Sie musste sehr lachen als der das mit seiner Mutter sagte, schmunzelte ihm dann aber zu. Das hieß er war Single...und das hieß flirten war komplett erlaubt und jetzt wo sie schon ein wenig angetüdelt war war das auch kein Problem mehr, weswegen sie die Augen des anderen auch regelrecht fixierte. Sie sah nicht mal auf als der Kellner die Drinks brachte, was vor allem daran lag das...sie komplett von ihm in den Bann gezogen wurde. Jedes Wort das aus seinem Mund kam verzauberte sie regelrecht...dieses Leben was er führte...es klang großartig. ,,Wow..." Kam es nach all seinen Erzählungen nur verträumt von ihr. Ihre Augen waren sehr groß geworden, da einfach alles was er sagte so wunderbar klang... Als Victor sie mit seiner Stimme aus ihrer Trance nahm blickte sie zwischen den Männern hin und her, eh sie verständnislos zu dem anderen Mann sah. ,,Warte...du hast ein perfektes Leben DEM HIER vorgezogen?!" Dabei deutete sie um sich herum, meinte damit eben die ganze Stadt in der sie waren. ,,Du könntest...die ganze Welt sehen! Du...könntest frei sein! Machen worauf du Lust hast und den Traum leben und...bist hier geblieben?" Emily schüttelte nur schmunzelnd den Kopf, so war ihre Freundin. Eine Träumerin. ,,Und ja, Ja! Ich würde die Fotos wirklich gern sehen weil ich bis auf dieses Land noch nie etwas anderes gesehen habe!" ,,Stella beruhigte dich..." lachte die blonde, woraufhin Stella etwas rot wurde und...sich eben wieder beruhigte. ,,Entschuldige...ich...find es nur so aufregend! So ein Leben zu führen muss..wunderbar sein..." Sie sah mit ihren verträumten Augen zu Kolja, schmunzelte ein wenig, eh ihre Freundin sich räusperte. ,,Würdest du mit aufs Klo kommen?" Stella sah nochmal zu dem Mann, eh er nickte. ,,Ja klar." Da sie an der Wand saß und an Koljs vorbei musste schmunzelte sie etwas, wartete bis er Platz machte und schlich sich dann an ihm vorbei. ,,Ich hab noch viele Fragen, nicht weg gehen!" Dabei tippte sie auf seine Brust, fuhr mit ihrem Finger dann zu seinem Arm, wo man das Tattoo etwas sah. ,,Vor allem dazu..." Grinsed zwinkerte sie ihm zu, eh sie ihrer Freundin auf Toilette folgte.
      ,,Er ist perfekt...",,Halt die klappe..." ,,Aber es ist so!" ,,Emily bitte, ich weiß das er perfekt ist, halt die klappe!" Sie fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht. ,,Er reist gern, liebt die Kultur anderer Länder, ist anscheinend sehr lieb zu seiner Mom, charmant, witzig und oh mein Gott hast du gesehen wie heiß er ist?!" Emily zuckte kurz mit den Schultern. ,,Du lügst wenn du was anderes sagst!" Meinte Stella nur und atmete erstmal durch. Dieser Mann...war einfach umwerfend. Sie musste ihn unbedingt irgendwie für sich gewinnen....
    • Kolja

      Er sprach nicht gern über sich, um den anderen nicht den Eindruck zu vermitteln, er könnte sich für etwas besseres halten, weil er nicht aufs Geld gucken musste, aber es war jetzt ganz anders, als er bei jedem seiner Worte diese wundervollen Augen auf sich blicken sah. Er sah ein Glänzen in ihnen, als würde es die Erfüllung ihrer größten Träume sein genau das Gleiche zu tun. Kolja hat mit schon vielen Frauen in seinem Leben zu tun gehabt, aber keine war jemals so begeistert darüber, was er tat, als Stella. Klar, sie fanden es alle aufregend, aber das war's dann auch, es gab kein Leuchten in den Augen, keine gab ihm das Gefühl, welches sich gerade in seiner Brust breit machte. Ein Schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen, diese Frau war herrlich, da bereute er es gleich noch mehr, dass er sie nicht daten konnte, aber vielleicht war sie für anderes bereit, wer weiß.
      "Es ist schön.. Aber auch anstrengend", entgegnete der Mann, als man davon sprach, dass sein Leben schön sein musste. "Ich muss ja noch immer nebenbei irgendwie arbeiten". Er sprach aber nicht weiter, vor allem nicht darüber, was er eigentlich tat, denn eine der Mädels musste auf die Toilette und bekanntlich gingen Frauen immer zu zweit, damit fand er sich schon früh ab. Aber er konnte sich verdammt nochmal nicht damit abfinden, dass diese wunderschöne Frau, die noch dazu seine Brust angefasst hatte einfach mit einem Zwinkern weg ging. Gott, was für Gedanken in seinem Kopf schwirrten! Wäre sie alleine gegangen wäre er ihr schon längst nach um ihr zu zeigen was es hieß ihn so zu provozieren, aber stattdessen musste er ihr nachgrinsen und einen Schluck seines Drinks nehmen.
      Victor seufzte. "Wie machst du das?", fragte er und schüttelte seinen Kopf.
      "Was meinst du?", fragte der Russe amüsiert und lehnte sich wieder zurück. Sein bester Freund deutete auf die beiden Frauen, die zur Toilette gingen. "Das da..". Er seufzte. "Nicht nur Stella frisst dir aus der Hand, selbst meine Freundin ist von dir begeistert!". Kolja lachte. "Ich mache nichts besonderes". Er zuckte mit den Schultern. "Ich bin einfach nur ich.. Und ich komme einfach bei Frauen gut an". "Ein Wunder, dass du noch Single bist". Vic nahm einen Schluck seines Drinks, während sein bester Freund schmunzelnd den Kopf schüttelte. "Ich sagte dir doch.. Ich will in meinen Freiheiten nicht eingeschränkt sein". Wobei er sich vorstellen könnte Stelle mitzunehmen auf eine der Reisen.. Einfach unverbindlich..um genau dieses Lächeln in ihren Augen zu sehen.
      "Lass die Finger von ihr". Kolja sah verwirrt zu seinem besten Freund, der es scheinbar ernst meinte. "Was meinst du", fragte er und musste ein wenig erwischt lächeln. "Ich sehe doch, wie du sie anguckst..Sie ist Tabu für dich.. Das ist Emilys beste Freundin, ich kann nicht zulassen, dass du meine Beziehung ruinierst, weil du Stella das Herz brichst..". Kolja wunk ab. "Ah quatsch.. Sie ist ein erwachsenes Mädchen, sie weiß, was sie tun will und kann es ruhig auch". "Ich meine es ernst.. Halt dich zurück.. Für mich, okay?". Der Russe seufzte. "Mal sehen". Ein Grinsen war auf seinen Lippen zu sehen, während Victor sich zurück lehnte und innerlich grinste. Die Falle war gestellt und sein bester Freund hat vollkommen angebissen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      ,,Jetzt komm wieder runter!" Versuchte Emily ihre Freundin zu beruhigen, jedoch konnte sie es nicht lassen ein wenig zu lachen. Das war...wirklich zu lustig Stella so zu sehen. ,,Komm...du wärst nicht Stella wenn du ihn nicht um deinen Finger wickeln könntest." Meinte sie und hob ihren kleinen Finger, ließ diesen ein wenig drehen. ,,Du hast recht. Ich werds einfach versuchen. Ein bisschen flirten kann ja nicht schaden oder?" Ihre Freundin feuerte sie noch ein wenig an, so das Stella ziemlich motiviert war und auch so wieder das Bad verließ, nachdem sie sich etwas frisch gemacht hatte. ,,Da sind wir wieder." Grinste die junge Frau als sie wieder am Tisch waren und hielt Kolja auf, als dieser aufstehen wollte. ,,Passt schon, bleib sitzen." Meinte sie nur grinsend, eh sie sich etwas an ihr vorbei schlängelte. Dabei schmunzelte sie ihm frech zu, setzte sich dann und nahm einen Schnaps in die Hand, um an zu stoßen und ihn hinter zu kippen. ,,Ich trinke glaube keinen mehr, dass wird mir sonst zu viel." Meinte Emily nur und schob ihre beiden Schnäpse zu Stella, welche nur schmunzelte. Langsam schon sie einen der beiden Drinks zu dem Mann neben sich, welchen sie dann mit charmanten Blick betrachtete. ,,Bin ich heute wenigstens nicht die einzige die allein und betrunken nachhause geht." Betrunken war sicher übertrieben, aber angetrunken passte auf jeden Fall. Sie stieß mit ihm auch nochmal an, schüttelte sich nun etwas eh sie durchatmete. ,,So...jetzt bin ich neugierig..." meinte sie, nahm ihre Hand um diese an seinen Arm zu legen und fuhr mit einem Finger sehr langsam unter das Shirt des Mannes. ,,Dieses Tattoo...erzählst du mir darüber mehr?" Sie schmunzelte ihm zu, legte dabei den Kopf schräg und behielt ihren Finger schön da wo er war.
    • Kolja

      "Du hast ja sowieso noch die Wette am laufen", entgegnete Victor und lehnte sich siegessicher zurück, während er die Arme vor der Brust kreuzte. Kolja schmunzelte. "Ich muss sie nicht daten.. Ich kann sie auch so mit zu mir nehmen..". Er zwinkerte dem Mann zu und nahm wieder einen Schluck des Drinks.. So langsam heitere ihn der Alkohol trotz des leichten Jetlacks auf. Victor beugte sich entsetzt vor und blickte in Richtung der Toiletten, ob die beiden Frauen nicht zu sehen waren, ehe er wieder zu seinem besten Freund sah. "Du kannst sie nicht als ein One Night Stand nutzen!", er klang entsetzt. "Und warum nicht?", Kolja war deutlich gelassener. "Sie ist die beste Freundin der Frau, die ich Liebe...also reiß dich zusammen Nikolaus". Oh, es wurde ernst. Jedes Mal, wenn Victor zu diesem Namen griff wurde es ernst. Aber die beiden konnten nicht weiter diskutieren, denn die Frauen waren aus dem Augenwinkel zu sehen und deshalb beruhigten sie sich beide, auch wenn der Russe seinem Freund andeutete, dass er es nicht so einfach stehen lassen würde.
      Stella schlängelte sich an dem Mann vorbei und er bekam eine wundervolle Aussicht zu sehen, während er ihr außerdem ein wenig näher kam. So langsam wurde es ihm warm hier drinnen und wenn die Frau ihn weiter so reizen wird, dann kann er sich ganz sicher nicht zurück halten. Er grinste ihr dennoch entgegen und griff auch zu dem Kurzen, als die Dame trinken wollte, sein Limit war noch lange nicht aufgebraucht, er konnte noch einiges trinken, auch wenn er merkte, dass es ihn immer weiter aufheiterte. Nach dem Kurzen gab es einen zweiten, denn Emily wollte nicht trinken, aber Kolja zuckte nur mit den Schultern und kippte sich diesen runter. "Liebes...ich sage zu Alkohol ganz sicher nicht nein!", versicherte er seiner Sitznachbarin, musste aber einen Schluck des Drinks nehmen, um das Brennen im Hals zu dämpfen. Vodka hatte auch seine Nachteile..
      Es ging weiter und er war wieder das Thema Nummer Eins, aber es war vollkommen in Ordnung, denn die schöne Frau suchte Körperkontakt. Ihre Finger strichen sanft an der Stelle, an der ein Stück des Drachenschwanzes zu sehen war und sie fuhr weiter hoch, um den Ärmel höher zu bringen. Kolja wurde es heiß, verdammt heiß innerlich, aber er konnte es noch überspielen, wie verdammt scharf er auf sie war. Was tat sie mit ihm? Wobei er sich das mit seinem Monatsentzug erklärte, im Urlaub gab es nämlich keinen Sex.. Er grinste und ließ sich den Ärmel hoch ziehen, er dachte nicht einmal daran es selbst zu machen, er wollte die Finger weiter auf seiner Haut spüren. "Das habe ich mir in China stechen lassen.. Auf die richtig altmodische Art und Weise.. Das mit schmerzhafteste Tattoo, welches ich hab machen lassen.. Sie stechen mit hunderten Nadeln auf die Haut, aber es hat sich gelohnt.. Die Farbe hält hervoragend und die Chinesen, die das gemacht haben waren sehr amüsant.. Ihr Englisch ist besser gewesen, als ich dachte.. Aber es war von der Zeit her deutlich aufwendiger, als es heutzutage üblich ist.. Ich überlege mir ein zweites zu machen, wenn ich noch einmal hinfliehen sollte.. ". Er schmunzelte. "Hast du Kunstwerke auf der Haut?". Kja hoffte auf ein wenig mehr Haut, welche er möglicherweise zu sehen bekommen könnte.

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Stella krämpelte den Ärmel des Mannes immer weiter hoch und vor ihren Augen erschien nicht nur ein recht muskulöser Arm, sondern auch ein wirklich hübscher Drache den sie eindringlichst betrachtete und mit ihren Fingern die Linien zart nachzog. Als Kolja dann berichtete wie ihm dieses Prachtstück gestochen wurde öffnete sich der Mund der jungen Frau ein wenig, während sie mit großen Augen zu ihm hoch sah. Ihr war diese Art des Tettoovierens sehr wohl bekannt und...das beste war eigentlich... ,,Ich will mir auch unbedingt so mal ein Tattoo stechen lassen." Flüsterte sie fast schon, sah dann wieder auf den Drachen und betrachtete ihn etwas genauer. Ihr war bewusst wie schmerzhaft es sein musste. ,,So eine Erfahrung möchte ich unbedingt mal machen..." Aber da fiel ihr ein das sie es sich dieses Jahr nicht mal leisten konnte einen Kurzurlaub zu machen, weswegen ihr Lächeln kurz etwas verschwand. Das ist das einzige was sie bereute nachdem sie die Band aufgelöst hatte...sie hatte eben wesentlich weniger Kohle.
      Als der junge Mann sie fragte ob sie Tattoos hatte blickte sie von unten zu ihm hinaus, jedoch benutze sie nur ihre Augen dafür und biss sich dann etwas verspielt auf die Unterlippe. ,,Ja..." Sagte sie nur, ließ dann nach einer sehr langen Zeit von dem Arm des Mannes ab, nahm ihr Glas in ihre Hand und blickte ihn wieder an. ,,Aber die kann ich dir hier nicht zeigen." Sprach sie nun fast schon verführerisch und trank einen Schluck ließ dabei die ganze Zeit ihren Blick auf den jungen Mann. Sie kicherte nachdem sie das Glas wieder abgestellt hatte, sah ihm dann wieder eindringlich in die Augen. ,,Nimm's mir nicht übel, will nur nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisse nicht angezeigt werden." Tatsächlich müsste sie sich nämlich ausziehen damit der andere ihre Tattoos sehen konnte und das könnte sie hier ja schlecht. Es war nicht mal eine Ausrede...es war wirklich so ,,Aber ich möchte noch mehr...ich liebe Tattoos...hast du noch welche?"
    • Kolja

      Stella beantwortete die Frage des Russen eindeutig, sie hatte Tattoos und er war schon gespannt so denn genau, denn ihre freie Haut zeigte nichts von der Farbe, jedenfalls sah er aus seiner Position aus keine. Seine Gedanken dazu verschwanden aber mit dem Moment, im welchen sie sich auf die Lippe biss und zu ihm hoch sah. Das Blut schoss damit wieder vollkommen in den Lendenbereich und Kolja musste feststellen, dass er keine Ahnung hatte, wann eine Frau ihn zuletzt so anmachte. Sie tat nicht viel, aber ihre Blicke und vor allem die kleinen Berührungen taten ihr übriges, wären sie hier alleine in der Bar hätte er sich schon längst über sie gebeugt, um ihr die Kleidung vom Leibe zu nehmen und jeden Zentimeter der Haut gründlich nach Tinte abzusuchen..oh vielleicht hatte das böse Mädchen ja an ganz besonderen Stellen welche..
      Der Russe musste sich kurz räuspern und griff zum Glas, um einen Schluck seines Drinks zu nehmen. Der Alkohol tat aber sein übriges zu, es fiel ihm damit nicht leichter seine Finger von der Frau zu lassen, die ihm auf jeden Fall andeutete, dass er sie dafür ausziehen musste, um die Tinte auf ihrer Haut zu finden. Ein schelmisches Grinsen breitete sich auf den Lippen des Mannes aus und er legte den Arm wieder gemütlich auf der Lehne ab, um zu Stella zugedreht zu sein, ihm war das Paar auf der anderen Seite schon fast egal geworden. Nicht weit von ihrem Arm endeten seine Finger und mit seinen Fingerkuppen wagte es der Mann tatsächlich über die sanfte Haut zu fahren, während seine Augen die Stelle kurz betrachteten. Ob er noch andere Tattoos hatte? Aber klar doch.
      "Finde es.. Doch einfach heraus", entgegnete Kolja auf die Frage und sah mit den Augen wieder zu ihren, um mit dem Blick aufeinander zu treffen. Er lächelte leicht, mit der Frau musste man flirten, es ging nicht anders! Aber er wollte ihr Neugierde noch mehr steigern. "Ich habe einiges unter der Kleidung.. Eine Weltkarte auf dem Rücken..". Mit ausgemalten Ländern, aber sie war zur Zeit noch nicht aktuell.. Das würde folgen. "Ich habe eines für meine Mom stechen lassen". Aber er verriet noch nicht was und vor allem wo. "Und dann gibt es ein paar, welche keine größere Bedeutung haben". Er grinste breit, ehe er zu seinem Drink griff und ihn leerte. "Was magst du trinken, hübsche Frau?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Als der junge Mann seinen Arm auf die Lehne legte blickte Stella kurz zu diesem, bekam schlagartig eine Gänsehaut als der Mann sie dann schließlich dort berührte. Auf seine nächste Aussage hin wurde die Gänsehaut nur intensiver und Stella musste tief einatmen, damit sie sich einigermaßen beruhigte. Doch machte der Mann sie noch neugieriger, was schon bei dem ersten Tattoo passierte das sie ihm offenbarte. Sie bekam große Augen, diese Weltkarte wollte sie unbedingt sehen! Sie strich ein wenig mit ihren Fingern über den Rand ihres Glases, während ihre Augen seine regelrecht fixierten. Als er dann weiter von seinen Tattoos sprach spannte sich ihr Körper nur noch mehr an, denn anscheinend hatte der junge Mann mehr als sie gedacht hatte. Ein leisen Schnurren kam über ihre Lippen als er dann weiter sprach und nicht näher darauf einging welche Tattoos er hatte. Stellas Neugierde war so schon geweckt, nun aber wuchs sie ins unermessliche. Sie mochte diesen Mann...seine art und einfach alles drum herum waren wirklich interessant und dadurch das sie schon einige Drinks intus hatte überlegte sie tatsächlich sehr stark nun einfach sein Shirt ganz an zu heben um sich die anderen Kunstwerke noch ansehen zu können.
      Als er fragte was sie trinken möchte hätte sie ihn am liebsten am Kragen gepackt und zu sich gezogen. Dieser Mann wusste wie man mit einer Frau redend musste damit sie anbiss...er hatte es bei ihr auf jeden Fall schon geschafft. ,,Empfiehl mir doch etwas..." Hauchte sie ihm entgegen und war ihm schon wesentlich näher gekommen. Emily und Vincent unterhielten sich zwar auch, aber die Blondine sah immer mal wieder zu ihrer Freundin und was mehr als glücklich über das was da gerade geschah. Sie hatte ihre Freundin schon sehr lange nicht mehr so gesehen, der Mann hatte es ihr anscheinend angetan. Stella ging in der Zeit einen Strich weiter und fuhr mit ihren Fingern wieder über den Arm des anderen, bis zu seiner Brust wo sie ebenfalls sanft mit einem Finger drüber strich. ,,Ich habe drei Tattoos..." fing sie an, malte während des Erzählens die ganze Zeit Kreise und Kringel über seine Brust. ,,Eines ist nur ein kleines Schmuckstück, welches ich aber sehr mag...das andere ist eines für meine Familie...und das letzte hab ich mir stechen lassen damit ich mich immer wieder daran erinnere das ich mich nicht unterkriegen lassen soll. Das ich meinen Weg gehen soll." Nun legte sie ihre ganze Hand auf seine Brust, beugte sich etwas zu ihm vor. ,,Sag Kolja...führt mein weg mich heute ganz alleine in meine Wohnung...oder bekomme ich vorher noch die Chance deine anderen Tattoos zu sehen? Du hast mich neugierig gemacht..." Sie war ja eigentlich nicht der Typ Frau die gleich am ersten Abend mit einem Mann mitging...bei diesem Mann fühlte es sich sogar noch gefährlicher an als sonst. Er schien wirklich perfekt...und sie wollte ihn unbedingt für sich gewinnen.
    • Kolja

      Er bemerkte die kleine Gänsehaut auf ihrem Körper und es ließ ihn noch mehr grinsen, als es bisher der Fall war. Die Reaktion ließ ihn nur weiter machen, aber er blieb zart dabei, um es nicht zu übertreiben. Kolja musterte sie, musterte das Glitzern in ihren Augen, ihre Neugierde war förmlich zu sehen. Dieses Etwas in ihren Augen hätte er am liebsten dauernd gesehen, dafür hätte er alles gemacht, denn es gab seinem Herz ein interessantes Gefühl. Er kannte bisher keine Frau, welcher ihr ähnlich war, keine, die solch eine Leidenschaft ausstrahlen konnte ohne Worte.
      Sie wollte eine Empfehlung haben, daraufhin grinste der Russe wieder, er konnte ihr einiges empfehlen, aber er wollte sie lieber mit sich nehmen, jetzt sofort.. Zwei UBahn-Haltestellen trennten ihn von seiner Wohnung, er konnte sich die zierliche Frau schnappen und... "Ich habe eine bessere Idee", grinste er und griff zu der Karte, welche an der Wand stand. Dafür musste er dich vorbeugen und Stella für den Moment näher kommen. Er lehnte sich wieder zurück, da spürte er aber wie er ihre Hand an sei em Arm, welche dieses Mal jedoch weiter ging. Kolja wurde es warm, sehr warm sogar, als ihre Finger über seine Brust strichen. Wenn sie so weiter machen würde würde er ihr ihre Kleider vom Leibe reißen und sie gleich noch hier nehmen, sie baute so einen enormen Druck in ihm auf. Es war mit Sicherheit Absicht.. Hundert Prozentig!
      Drei Tattoos.. Er wollte alle drei finden sofort. Alle drei hatten eine tiefgründige Bedeutung, aber die Kreise, welche sie auf seiner Brust malte, machten es ihm schwer sich darauf zu konzentrieren. "Ich will alle drei sehen", sprach er grinsend und bevor er überhaupt weiter sprechen konnte spürte er schon was anderes. Ihre Hand.. Sie lag auf seiner Brust und ihr Gesicht kam ihm näher, der Mann brauchte sich nur doch vorzubeugen, um ihre Lippen mit seinen zu vereinen. Ein kalter Schauer lief ihm dem Rücken entlang, es war ihm so egal, was sein bester Freund ihm gesagt hatte, er wollte diese Frau, heute noch. Da lud sie ihn auch ein, mit ihr nach Hause zu gehen, das war das Zeichen und alles in ihm schrie danach ja zu brüllen, aber der Mann hielt sich zurück, er wollte nicht wirken, als denke er die letzten Minuten an nichts anderes. Mit seiner Zunge befeuchtet er seine Lippen, ehe ein Schmunzeln auf ihnen zu sehen war. "Solange ich mir deine gründlich ansehen kann.. Folge ich dir wohin du nur willst". Er hauchte es ihr entgegen und war schon bereit den Abstand noch kleiner zwischen ihnen zu gestalten, da durchfuhr ihn aber ein stehender Schmerz. Victor hatte gegen sein Schienbein getreten und ihn wütend anzusehen. "Ich gehe auf die Toilette.. Begleitest du mich?". Er klang nicht so, als würde er Widerworte akzeptieren und bevor er noch Koljas vollständigen Namen aussprechen würde seufzte der Russe und nickte. Er blickte wieder zu Stella.. "Entschuldigen Sie mich, hübsche Frau.. Ich bin gleich wieder zurück..". Er zwinkerte ihr zurück, ehe sich der Mann erhob und mit Händen in seinen Hosentaschen seinem besten Freund folgte. Er sah kurz zum Tisch, um nach Stella zu sehen, da war er auch schon hinter das Eck verschwunden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Stella Markins

      Die Drinks waren irgendwie schon wieder vergessen als es sich nur noch darum drehte das die beiden sich gegenseitig ihre Tattoos zeigen würden. Er will sie sehen...Stellas Blick wurde immer verführerischer und zu gerne hätte sie diese letzten Zentimeter zwischen ihnen einfach überwunden. Sie war diesem Mann komplett verfallen und diese Gefühl war atemberaubend. Es dauerte eine Weile bis er auf ihr Angebot einging, gerade als sie nochmal nachhacken wollte leckte er sich über die Lippen, was dafür sorgte das die Gänsehaut der Jungen Frau nur koch stärker wurde. Die Worte die dann seinen Mund verließen sorgten dafür das Stella ein wenig rot wurde, jedoch wunderte sie sich dann als sie ein dumpfes Geräusch vernahm. Wie es aussah war es nun Vic der seinen Kumpel mit aufs Klo nehmen wollte, was Stella ein wenig zum seufzen brachte. Hätte das nicht...noch etwas warten können? Seit wann gehen Männer überhaupt zu zweit aufs Klo? Die Enttäuschung war fast schon weg als der Mann das Wort nochmal an sie richtete, was ihr ein Lächeln entlockte. Wow...dieser Mann...verträumt sah sie ihm nach und lehnte sich dann etwas zurück, als ihr blick auf ihre Freundin fiel. ,,Was?" ,, 'Was?' ?! Stella...du sollst ihn umgarnen und nicht dafür sorgen das er heute schon mit dir in die Kiste springt." Emily schüttelte lachend den Kopf und sah ihre Freundin dann leicht lächelnd an. ,,Ich weiß er ist in deinen Augen perfekt...aber denk doch mal nach...vielleicht will er genau das du das denkst. Ich will nicht schlecht über ihn reden, schließlich ist er Vics bester Freund, ich will nur nicht das er sir weh tut..." Stellas Blick wurde betrübt, sie wand ihn von ihrer Freundin ab. ,,Du bist alt genug, mach was du willst. Aber denk bitte daran das dir schon so oft das Herz-" ,,Ist okey Emily." Sprach sie nur und lächelte ihrer Freundin zu. ,,Ich Pass auf...wer weiß, vielleicht spuckt er auch nur große Töne. Kennst doch Männer." Kicherte sie wieder und sah dann auf die Karte. Sie wusste selbst nicht so wirklich welchen Drink sie haben wollte... Ihr war bewusst das es dumm war einen Mann gleich nach dem ersten Treffen mit zu sich zu nehmen, aber sie hatte bei ihm wirklich ein komisches und so gutes Gefühl. Sie...wollte es versuchen...wenn er denn mitmachte.