If we love each other why does it hurt? [Alice feat. Me]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nana
      Nana saß grade in der Küche an dem üblichen Tisch und trank ihr Bier. In der rechten Hand hielt sie eine Zigarette. Der süßliche rauch von den Black Stones verteile sich in der Küche. Hachi würde erst in einer Stunde zurück sein und das Abendessen vorbereiten. Der Himmel war dunkel und es sah nach Regen aus. "Ob es wohl regnen würde?" dachte Nana und aschte ab. Genau in dem Moment klingelte ihr Handy und Hachi's Name zeigte sich auf dem Display. "Hachi! Was gibt es denn? Hm? Klar habe ich Hunger! Okey, bis gleich".
      Nana machte ihre Zigarette aus und trank ihr Bier zu ende. Noch schafft sie es zu baden bevor ihre Mitbewohnerin nach Hause kommen würde. Sie ging ins Bad und ließ Wasser ein. Immer wieder war es ihr eine Freude wann Hachi gekocht hat. Ja, das kannte sie richtig gut, vor allem wenn sie davor von ihrer besten Freundin die leckeren, saftigen Tomaten geholt hat.
      Eine Stunde später saßen die beiden Mädchen am Tisch und aßen. "Wie lief es heute? Ich meine die Proben? Habt ihr einen ervolg gehabt?" fragte Hachi aus. Sie war immer so neugierig und begeistert davon was Nana tat. Es schmeichelte ihr sehr und freute sie. "Ja, es lief gut würde ich behaupten. An ein paar Sachen müssen wir noch arbeiten aber ich denke mal bald geben wir ein kleines Konzert" lachte Nana und aß die letzte Tomate. Die beiden redeten noch eine Weile bis es Zeit wurde ins Bett zu gehen, denn sie müssten Morgens immer zur Arbeit.
      Früh am Morgen klingelte der Wecker. Nana hasste es früh aufstehen zu müssen. Sie zog sich ihr Top an, eine der zerissenen Jeans und ihre Springer. Ging in die Küche, machte sich eine Kippe an und trank ihr Kaffee. Hachi war schon weg. Sie müsste immer los bevor Nana aufstand, Zeit für gemeinsames Frühstück war also nie drin gewesen. "Dann mal los" dachte sich Nana und verließ die Wohnung.
      Die Umzugfirma hatte bereits einen Auftrag für sie gehabt. Sie sollte mit ein paar Kollegen helfen die Möbel und Kartons von A nach B zu transportieren. Angekommen vor der Wohnung bemerkte sie eine hübsche Frau im Fenster jedoch an das Gesicht konnte sie sich nicht erinnern. Dabei kam es ihr so bekannt vor. Nachdem alle Möbel aus dem Wagen raus waren konnte Nana nicht mehr helfen. Schließlich war sie nur eine Frau, beim schleppen der Möbel wäre sie nur eine Last gewesen. Also stieg sie in ein Taxi und fuhr zur Probe, wo alle schon auf sie warteten.

      Nobuo
      Ein kleines Licht schien in das dunkle Zimmer rein. Es war kurz vor Vormittag und Nobuo lag verträumt im Bett. Es war war und gemütlich. Er wollte nicht aufstehen, denn gestern musste er lange arbeiten, also machte er nochmal die Augen zu und drehte sich wieder um. Dann fiel ihm aber ganze schnell ein dass er ja noch mit Nana verabredet war. Schnell schaute Nobuo auf sein Handy. Es war grade 9 Uhr und das war gut, denn das hieß seine Geliebte sei noch auf der Arbeit. Viel zeit blieb ihm aber trotzdem nicht, also stand er auf und ging unter die Dusche.
      Nach knapp 10 Minuten saß er schon am Tisch und aß sein Frühstück. In dem Moment klingelte das Handy und Nanas Bild erschien auf dem Display. Es war eins seiner Lieblingsbilder, diese art von Bildern die spontan gemacht worden sind als seine wunderschöne Freundin herzhaft am Lachen war. Da grinste er nur und ging ran. "Hallo Hachi ... Ja ich bin wach und frühstücke grade ... aber sicher sehen wir uns heute! Ich hatte vor dich von der Arbeit abzuholen ... Alles klar ... dann bis später".
      Das war für Nobuo der perfekte Anfang eines Tages, er würde nur noch sein Kaffee trinken und sich gleich auf dem weg machen.

      Draußen war es warm, Sommertage. Nobuo ging die Straße entlang direkt auf den Laden zu in dem seine Hachi arbeitete. Sie würde gleich Feierabend haben und das Paar würde im Park eis essen gehen.
      When your typing up a good roast you be like

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alicelinein ()

    • Jiró saß auf einer ihrer vielen Kisten die sie von ihrer alten Heimat aus mit nach Tokyo genommen hat. Sie rauchte eine Zigarette, inzwischen schon die vierte innerhalb von zwanzig Minuten. Die Asche fiel auf ihre Jeans mit dem großen Loch an ihrem Knie hinunter bis zum Schienbein, gekauft in der Abteilung für Männer. Kurz sog sie an ihrer Unterlippe um den Geschmack von Nikotin im Mund zu spüren. Nikotin als auch der Geschmack von Schokolade. Im ganzen Raum qualmte es förmlich vor sich hin und nahm den Geruch von Schokolade an. Kurz pustete sie die Asche von ihrer Jeans und wischte den Rest locker mit der Hand vom Jeansstoff. Die Umzugsfirma würde später bald den Rest bringen. Leicht genervt blickte sie nach oben zu der großen Uhr die über der Wohnungstür hing. Die brauchten aber lange! Erst als Jiró mit Zigarettenstummel aus dem Fenster blickte und erkannte das die Umzugsfirma es endlich geschafft hatte, erschien ein Lächeln. Dabei beobachtete sie eine hübsche junge Frau. Leicht verträumt blickte sie auf sie herab und stützte ihr Kinn grinsend auf ihrer Handinnenfläche ab. Die sah echt ziemlich gut aus! Sie sah genau so aus wie diese eine Frau, wo Jiró das aller erste Mal erkannte, das sie eben Frauen mehr mochte als Männer. Diese Art von Frau die so cool und rockig gekleidet waren, genau diese Frauen stahlen Jiró ihr Herz! Doch als endlich alle Möbel aus dem LKW transportiert wurden, verabschiedete sich die Frau. Super! Die Männer waren ihr egal doch wenn diese Frau nur ein paar Stunden länger geblieben wäre, dann hätte dieses Möbelschleppen doch etwas interessantes an sich gehabt. Wenig später klingelten ein paar Männer an ihre Tür. Etwas genervt davon das die Frau nicht dabei war, unterschrieb sie mit ihrem Namen. Die Männer nickten und brachten nach und nach die Möbel nach oben. Einrichten und verschieben konnte sie schon alleine.

      "Kann ihr Sohn Sie heute nicht besuchen kommen?".
      Vorsichtig fragte Hana bei der Dame im Rollstuhl nach. Sie arbeitete in der Stadt in einem Altersheim wo sie sich liebevoll um die verschiedensten Charaktere von alten Leuten kümmerte. Sie reichte der alten Frau ein Taschentuch nach dem sie genießt hatte, diese schnäuzte sich die Nase. "Danke Liebes", das gesamte Altersheim liebte die Frau für ihre liebevolle Persönlichkeit. Andere Kollegen waren da eher nicht so. Sie ruhten sich auf Dinge aus die eigentlich für die alten Menschen gedacht waren. Aßen Kekse weg oder tranken Kaffee. Nur ein paar arbeiteten genau so fleißig wie Hana. Die Dame zupfte Hana am Ärmel. Sie erzählte das sie heute einmal gerne wieder die Enten im Park am See und auf der grünen Wiese füttern würde. Hana lächelte nur zur Bestätigung und schob die alte Dame im Rollstuhl zum Eingang des Parks. Das Tor war so gut wie immer offen, außer abends. Da schloss sich das Tor um ungehobelte Teenager daran zu hindern den wunderschönen Park mit seinen Blumen und Gräsern zu verunreinigen. Doch eine Teenager störten sich daran nicht und kletterten einfach über den Zaun. Auf dem Weg zu der Stelle wo die Dame immer gerne damals die Enten gefüttert hatte, unterhielten sich die beiden Frauen noch "Mein Sohn hat geheiratet", erzählte sie "Und er hat Sie nicht eingeladen?", Hana fragte nach. Sie glaubte das sie diesen jungen Mann schon einmal gesehen hatte. Sie fande es nicht gut das ihr Sohn seine Mutter nicht eingeladen hatte aber sie war nicht in der Position um zu urteilen. Kurz schüttelte die Dame mit dem Kopf. "Ich bin mir sicher das er Sie bald besuchen kommt um Ihnen von seiner Hochzeit zu erzählen", Hana lächelte breit und aufmunternd. Schlussendlich erreichten beide den Teich und fütterten zusammen die Enten.
    • Nana
      Im Proberaum war voll und ganz Tote Hose. Yasu saß einfach da, auf den ganzen Koffern und rauchte seine Zigarette. "WO IST DER REST VERDAMMT?!" Nana wurde wütend. Sicher war sie auch zu spät, aber nicht mal eine Stunde, so wunderte sie sich warum die anderen noch nicht da waren. "Hallo Nana. Nobu wird wohl bald da sein müssen, ich bin der Meinung dass er noch mit Hachi im Park ist. Den Rest erreiche ich nicht" sprach Yasu leise ohne einen Blick von seiner Zeitschrift abzuwenden. "Die können was erleben" murmelte Nana vor sich hin und steckte sich eine Zigarette in den Mund. Es war nicht mehr lange bis zum Konzert, sie dürften jetzt nicht nachlassen. Nach und nach kamen die Jungs auch, doch Nobuo fehlte und fehlte. Langsam aber sicher wurde Nana sehr ungeduldig, holte ihr Handy raus und rief durchgehend Nobuo an, sprach ihm auf die Mailbox und schickte hunderte vom SMS.
      "Was zur Hölle ist los mit ihm" die Sängerin war wirklich genervt von der Warterei "Frisch verliebt würde ich behaupten" kicherte Shin vor sich hin. Nana hatte nun wirklich kein Verständnis für Nobuos verhalten und es kotzte sie an. Etwas eifersüchtig war sie aber schon. Nicht auf ihn, aber auf die Zeit die er mit Hachi verbrachte, schließlich entfernen sich die beiden Mädchen nach und nach voneinander. Es schmerzte in ihrer Brust.
      Dann steckte sie sich noch eine Zigarette in den Mund und kam auf die Idee Hachi anzurufen, die ihr Handy ja immer auf laut hatte. Natürlich ging sie sofort ran, typisch. Nana bat ihre Freundin ihr Nobuo zu geben.
      "Wird wohl bald da sein" gab Nana von sich und machte die Zigarette aus.

      Nobuo
      Gleich vor dem Laden blieb er stehen und beobachtete seine Geliebte bei der Arbeit. Hachi war wirklich energisch und aufgedreht. Mit einem süßen lächeln auf den Lippen verabschiedete sie die letzten Kunden und winkte Nobuo zu der sich eine Zigarette in den Mund steckte und auf der Bank direkt gegenüber dem Laden setzte. Zum Glück machte Nana pünktlich Feierabend so dass die beiden noch etwas zeit zusammen verbringen konnten bevor er zur Probe kann ohne dass Osaki ihn ausschimpfen würde.
      Hachi lief aus dem Laden raus mit einem breiten grinsen im Gesicht, man sah ihr an dass sie sich freute ihren Freund zu sehen der sie zärtlich zur Begrüßung küsste. Händchen halten ging das Paar die Straßen entlang. Nana erzählte von ihren Tag, den Kunden, was sie in der Pause gegessen hat und was für schöne Möbel sie verkauft hat. Wenn sie glücklich und fröhlich war hat sie wirklich wie ein Wasserfall geredet sodass Nobuo gar nicht zum Wort kam. Doch das störte ihn nicht, denn er brauchte auch nichts erzählen. Großartig was getan hat er schließlich nicht nachdem er aufgestanden ist.
      An einer Eisdiele machten die beiden einen Stop und kauften sich Eis. Hachi wollte zwei kugeln von der Erdbeeren Sorte während Nobuo sich schokolade Geschmack kaufte. Langsam begaben sie sich zum Parkeingang um sich dort hinzusetzen und das Eis in Ruhe zu verspeisen.
      Es gab eine Bank frei, gleich am Teich, an dem viele Menschen Enten gefüttert haben. Da fiel ihm eine junge Frau direkt auf. Sie sah seiner Sandkastenfreundin so ähnlich dass es fast unmöglich war. Aber das konnte sie doch nicht sein, dachte sich Nobuo, denn Hana's Großeltern waren schon verstorben, daran erinnerte er sich gut. 'Muss einfach ein Doppelgänger sein' dachte sich der Junge und machte sich nicht mehr weiter den Kopf darüber. Aus seinen Gedanken riss ihn Hachi die ihm ein Handy entgegenstreckte mit einem schmollen im Gesicht.
      "Ja, hallo, Nob..." lachte er fröhlich ins Telefon, " PROBE IDIOT!" und schon was das Gespräch beendet. Dann schaute Nobuo auf sein Handy das nicht an ging. Da war wohl sein Akku leer. "Mist, Hachi, wir haben so die Zeit vergessen.. ich muss zur Probe, Nana dreht schon durch" dann sprang er auf und zog seine Freundin am Handgelenk hinterher. An der Straße rief Nobuo ein Taxi und die beiden fuhren los.

      Probe/Wohnung/
      "Wozu hast du eigentlich ein Handy?" Nana O. war wirklich sauer und schimpfte mit Nobuo noch gute 15 Minuten lag, wahrscheinlich hätte es länger gedauert wenn sich Yasu nicht einmischen würde mit dem Vorschlag endlich mal anzufangen. Hachi verabschiedete sich von der Band und fuhr schon mal los um das Abendessen vorzubereiten.
      Die Probe dauerte nicht lange, Nana sang nur 4 Lieder und schon machte sich jeder auf dem weg. "Hachi wartet doch mit dem essen, ich habe so hunger, lasst uns doch zusammen gehen!" rief Shin auf der Straße. "Ja stimmt" lachte Nobuo "ich kann mir auch gut vorstellen dass Nana ein oderr zwei Bier vertragen könnte" "Schnauze" murmelte sie und alle lachten. Auf dem Weg holte die Band noch Bier und begaben sich zur Wohnung in der Hachi mit dem Essen aufm Tisch wartete, um alle lieb wie sie war zu Begrüßen.
      Alle hatten viel Spaß, lachten, tranken Bier und rauchten bis spät in die Nacht. Yasu verabschiedete sich wie immer als erster mit der Aussage er müsse noch etwas für die Arbeit für den nächsten Tag vorbereiten, danach ging auch Shin.

      Nana
      ging in ihr Zimmer. Sie war wirklich k.o und wollte nur noch ins Bett. Morgen würde sie wieder mal arbeiten müssen, zwar nicht so früh, aber trotzdem.
      Wahrscheinlich würde sie vor der Arbeit noch einen Kaffee trinken gehen beim Bäcker gleich in der Nähe von der Firma

      Nobuo
      half Hachi noch beim aufräumen der Küche und lobte ihre Kochkünste. Danach stiegen beide in die Badewanne um sich Bett fertig zu machen.
      Das Paar verbrachte eine heiße Nacht miteinander und schlief kuschelnd ein.
      When your typing up a good roast you be like
    • Jiró
      Jiró frühstückte ihr Spiegelei auf Toast auf einer der vielen Pappkartons mit einem weiteren Pappkarton als Tisch, während sie mit ihren Füßen hin und her scharrte auf dem Fußboden. Sie hatte bis gestern früh um drei noch die Möbel verrückt und schon einmal angefangen zu tapezieren. Mehr konnte sie als schlaffe Frau nun einmal nicht tun. Obwohl sie gerne schon das ein oder andere aufbauen würde, möchte sie aber auch nichts kaputt machen. Dafür hatte sie schließlich das Umzugsunternehmen bezahlt. Sie würden heute ihre Küche aufbauen als auch Lampen anbringen und Gardinenleisten. Die typischen Installationen von Herd und Sanitäranlagen durften dabei nicht fehlen. Schließlich schlurfte sie noch den Rest ihres Spiegeleis mit ihrer Gabel auf und war anschließend den Pappteller in den Müll. Richtig! Pappteller! Schließlich war ihre Küche noch gar nicht aufgebaut und auch die Teller aus Porzellan dürften irgendwo inmitten von Besteck und Gläser zu finden sein. Zwischen mehreren von Kartons. Mit offenen Fenster rauchte die Frau ihre Morgenzigarette. Sie hoffte das das Mädel in schwarz von gestern wieder dabei sein würde. Nicht diese langweiligen dickbäuchigen Möbelpacker! Sie wollte etwas spannendes sehen. Eine schöne Frau mit der sie sich verständigen konnte, genau das wollte Jiró! Eine schöne Frau die sie beim ackern auf ihren süßen Arsch schauen konnte.

      Hana
      Während die alte Dame fröhlich vor sich hin die laut schnatternden Enten fütterte, die sich heute schon den ganzen Tag auf ihr leckeres Brot gefreut haben, blickte sich Hana kurz um. Abgesehen von den vulgären Schriften der Jugendlichen war der Park heute in ein sehr schönes sommerliches warmes Licht getaut. Da erblickte sie eine sehr klein und jung wirkende Frau die sich ganz in der Nähe vom Park mit ihrem Freund, einen blonden Jungen beim Eiswagen ein Eis kaufte. Beide wirkten von weiten betrachtet sehr jung und doch kam ihr der blonde Junge sehr bekannt vor. Kurz verengten sich ihre Augen zu kleinen Schlitzen in der Hoffnung, sie könne erkennen um was für einen Jungen es sich bei dem Blonden handelte. Doch leider erkannte sie ihn nicht. Sie drehte sich wieder zurück zu ihrer Patientin und fütterte mit ihr zusammen die Enten am Park. "Eldritch! Nicht zu schnell!", "Geneview! Lass James doch auch etwas übrig!", Hana lächelte bei dem Namen. Diese Namen die Frau Hanasaki den Enten gab, waren auch zu goldig. Sanft lächelnd sah Hana auf ihre Armbanduhr. "Vielleicht sollten wir uns auch ein Eis holen?", schlug Hana vor. Die Dame noch ganz vernarrt in die Enten die bereits versuchten ihr das Brot aus der Hand zu schnappen, sah nun auf und nickte dankbar. Hana entfernte die Bremse vom Rollstuhl und lief mit der Dame zusammen zum Eiswagen. Doch plötzlich sah sie ruckartig auf. Sie hatte nicht alles verstanden, nur ein paar Buchstaben. Nob ... Am Telefon war der blonde Junge. Nob ... Wer war das nur. NOBUO?! Das konnte doch nicht sein! Eventuell handelte es sich gar nicht um ihre Sandkastenliebe und diese drei Buchstaben waren nur reiner Zufall. Bestimmt hatte sie sich wieder geirrt. Wie oft hatte sie schon den Namen ihrer Sandkastenliebe vernommen und am Ende hatte sie sich verhört und der Name endete mit anderen Buchstaben.
      Dennoch sah sie dem Paar hinterher wie es sich ein Taxi rufte und sich vom Park entfernten.
    • Nana:
      Der Wecker klingelte für Nana's Verhältnisse viel zu früh. Genervt von dem Ton knallte sie noch im Halbschlaf auf den Wecker drauf um diesen aus zu schalten. Mit geschlossenen Augen suchte sie ihre Zigaretten die irgendwo auf dem Nachttisch lagen. "Verdammt nochmal". Jetzt richtete sich die junge Erwachsene auf und blickte genervt um sich. "Wo sind diese scheiß Kippen?" fluchte Nana, öffnete die Schublade und zündete sich eine Zigarette an. Sie atmete tief ein und aus. Der Zigarettenrauch tat ihrer Lunge gut und nachdem sie aufgeraucht hat war sie bereit endlich das Bett zu verlassen. Verschlafen ging sie ins Bad um sich das Gesicht zu waschen um etwas wacher zu werden. Das kalte Wasser half ihr tatsächlich jeden Morgen wirklich sehr. Danach begab sich Nana zurück ins Zimmer um sich anzuziehen, also zog sie sich ein Top an, ihre netz Strümpfe und eine Hot Pans. Natürlich alles in schwarz. Nu fehlten nur noch ihre Springer, die unter ihrem Bett lagen. Fertig angezogen machte sich Nana auf den Weg zur arbeit, als sie den Geruch von frisch gebackenen Brötchen wahr nahm. Ohne weiter darüber nach zu denken lief sie rein und kaufte sich einige belegte Sandwiches und Kaffee. Glücklich und gut gelaunt war sie bereit in den Alltag zu stürzen.

      In der Firma wunderte sie sich jedoch sehr über den Auftrag. Wieder musste Nana in die selbe Wohnung fahren wie am Tag davor. Kurz blickte sie in die Unterlagen. Die Sachen kamen von weit weg und der Name des Ortes sagte ihr etwas, doch um Gottes Willen konnte sich das Mädel nicht erinnern was. Ohne weiter darüber nachzudenken sprang Nana ins Auto und fuhr mit ihren Kollegen los um die restlichen Sachen dort abzulegen. An der Adresse angekommen stieg Nana aus, schnappte sich ein Karton und brachte es hoch um sie vor der Wohnung ab zu stellen. Dann klopfte sie an der Tür, rief "Umzug Firma!" und ging wieder die Treppe hinunter um weitere Sachen zu holen.

      Nobuo:
      Nobuo wachte auf als seine Freundin die Wohnung verließ. Er schaute auf sein Handy und stellte fest dass es grade mal 10 Uhr war. Hachi hatte wohl spät schicht. Der Junge streckte sich einmal und gähnte Laut. Dann stand er auf und machte sich sein frühstück. Er hatte nichts vor bis zur Probe am Abend, also entschloss er sich seine Großmutter zu besuchen. Nobuo tat es leid dass er sie so sehr vernachlässigt hatte. Immer hatte er zu tun, seien es die Proben oder Hachi. Schnell sprang er unter die Dusche und machte sich frisch. Nachdem Nobuo sich fertig gemacht hat machte er sich auf dem Weg ins Altersheim. Er lief durch den Park, das Wetter war wirklich schön für einen Spaziergang. Endlich angekommen meldete er sich an der Rezeption und ließ sich zu seiner Oma bringen. "Hallo Grandma" lächelte er sie an, "Nobu, mein Schatz, lange ist das her, oh bin ich froh" seine Oma freute sich wirklich aus ganzen Herzen ihren Enkel zu sehen. "Dann bin ich auch glücklich. Ich dachte es wird einfach Zeit sich mal zu zeigen, nicht dass du denken würdest ich sei tot" verlegen lachte Nobuo und umarmte seine Großmutter liebevoll. Sie unterhielten sich in ihrem Zimmer, tranken Tee und schauten sich zusammen viele alte Bilder an, bis es Zeit für Mittag wurde. Nobuo begleitete seine Omi in den Speisesaal, wünschte guten Hunger und ging raus. Er wollte nicht stören und allmählich war es Zeit für eine Zigarette. Vor dem Altersheim waren Bänke, also setzte sich Nobuo hin, stopfte eine Zigarette ein und zündete sich diese an. Der Rauch seiner Kippe schwebte langsam davon.
      When your typing up a good roast you be like
    • Ach du Scheiße!
      Gerade hatte es an der Wohnungstür der Schwarzhaarigen geklopft. Eine burschikose Stimme rief: "Umzugsfirma!", und entfernte sich wieder. Und nichts destotrotz, obwohl sie noch in Boxershorts und Tank-Top angezogen war, hoffte die Frau sehr darauf das es ganz genau wieder diese super-heiße Frau in Schwarz von gestern war! Sie warf sich aus den Federn und stolperte barfuß in Richtung Wohnzimmer. Wie spät war es eigentlich. Mit einem Blick auf die große Uhr versicherte sie sich, dass es bereits nach halb zwölf Uhr Mittags war. "So ein Mist!", nuschelte sie und rieb sich den schwarzen Hinterkopf. Obwohl sie sich eigentlich hätte mehr als nur beeilen sollen, so war das erste was sie tat sich eine Zigarette anzuzünden. Neuer Tabak. Heute früh war sie noch bei der Tanke auf der nächsten Straßenseite gelaufen und hatte sich neue Zigaretten besorgt. Red Ambrosia um genau zu sein. Eine süßliche verführerische Mischung. Ein kleiner Schnüffler unter ihrem Arm deutete an, dass hier jemand wirklich ganz dringend eine Dusche brauchte ... und übrigens auch ein wenig Shampoo in den Haaren! "Ich hab echt keine Zeit dafür!", nuschelte sie erneut und öffnete das Fenster um die Möbelpacker abzuscannen.
      "Yoo!", rief sie runter und formte ihre Hände zu einem Peace-Zeichen. Gerade konnte sie nur den Rücken der Dame in Schwarz von gestern sehen. Die dickbäuchigen Möbelpacker blickten zu ihr und nickten. Sie hatten gesehen das der Anwohner zu Hause war. Schließlich steckte sie ihren Kopf wieder in ihre Wohnung und machte sich daran zumindestens eine Jogger, einen BH und sich schnell mit ein wenig Seife unter den Armen zu waschen. Zumindestens konnte sie so die Tür öffnen.

      "Na Nu?", Hana hatte just in dem Moment ebenfalls ihre Mittagspause, als sie einen blonden Mann auf einer Bank vor dem Altersheim sah. Die Blonde hatte alle Bewohner des Altersheim die auf ihrem Namen geschrieben waren in den Speisesaal begleitet und ihnen bei der Auswahl des heutigen Mittagsgerichts geholfen. In der Hand hatte sie ein einfaches Käsebrötchen und in der anderen eine Tasse Kaffee. Leise schloss sie die Tür. Erst jetzt bemerkte sie die Zigarette des jungen Mannes. "Sir, es ist verboten auf dem Gelände zu rauchen.", wies sie den jungen Mann freundlich auf das Verbot des Altersheims him. War das nicht der Blonde von gestern? Den Namen des Blonden hatte sie nur zwischendurch ganz schnell inmitten ihrer Arbeit aufgeschnappt, somit erinnerte sie sich nicht mehr daran das sie seinen Namen sehr wohl kannte. "Ist hier noch frei?", fragte sie höflich bei dem Blonden und versuchte seine Gesichtszüge zu erkennen.