Cold Disgrace [Codren & Kyo]

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    • Cold Disgrace [Codren & Kyo]

      Cold Disgrace



      Wir schreiben das Jahr 3271 und die Welt ist nicht mehr so wie sie einmal war. Die enormen Nachwirkungen des fünften Weltkrieges, bei dem nukleare Waffen im horrenden Ausmaße verwendet wurden, ließ die Nachkommen auch Generationen später die Konsequenzen spüren. Nur ein Bruchteil der menschlichen Population weilte noch unter den Lebenden und das verlorene Wissen durch die unglaubliche Zerstörungsgewalt, erlaubte den Verbliebenen lediglich eine Existenz wie in längst vergessenen Ären. Schlimmer noch war bei alledem die kalte Ungnade der Natur, die die Menschen für ihre Arroganz mit einer Eiszeit strafte und den Wiederaufstieg der Rasse kaum ermöglichte. So blieben einem nicht viele Alternativen, wenn man nicht gleich beabsichtigte dem Ende entgegenzutreten. Manche suchten Schutz in den Überresten früherer Großstädte, in der Hoffnung, mit dem Verbliebenen der Vorfahren ein erträgliches Leben führen zu können. Eine traumhafte Vorstellung, an einem Ort, wo kein Gesetz mehr herrschte und nur der Stärkere Recht sprach. Diebstahl, Mord, Vergewaltigungen – Gegenden wie solche wurden schnell zu einem Paradies für Kriminelle und den Unschuldigen blieb notgedrungen nichts weiteres übrig, als sich für das geringere Übel entscheiden zu müssen. Solange man den Kopf gesenkt hielt und unauffällig blieb, solange das Essen ausreichte und man einen Platz zum Schlafen besaß, war es in Ordnung.Andere wiederum wagten sich hinaus ins Freie und wollten das verlassene Ödland für sich beanspruchen. Ein gefährlicher Bereich, den nur die allerwenigsten überlebten und niemand mit klarem Verstand zu betreten versuchte. Wenn es nicht die Kälte war, die einen umbrachte, dann der Hunger oder eine Krankheit. Das unberechenbare Wetter konnte zu jeder Zeit die in manchen Arealen noch immer verseuchte Luft über einen herbringen, oder aber eine missgebildete Kreatur würde einen angreifen. Diejenigen, die all dies überstanden, schufen über Jahre hinweg etwas, aus dem eine neue Heimat entstand. Unter der Führung eines respektierten Mannes, der von seinen Mitreisenden später als Eiskaiser verehrt wurde, erbauten sie ein Dorf und begannen, sich an ihre neue Umwelt anzupassen. Alsbald gebaren die Ersten Kinder und diese ebenso, sodass die eine Heimat schließlich nicht mehr ausreichte und man damit begann, sich im hohen Norden auszudehnen. Ein Reich, dass nur von den kühnsten, stärksten, wildesten und vor allem gesündesten Menschen mit stahlblauen Augen bewohnt wurde. Denn worüber sich die einfach gestrickten, aber äußerst misstrauisch und feindlich gesinnten Nordleute Fremden gegenüber nicht bewusst waren, war dass es an ihrer genetischen Veranlagung lag, weswegen sie nahezu jede Krankheit von sich fernhalten konnten. Ein Mysterium, das seinen Ursprung beim Eiskaiser fand und auch wenn die Nordmenschen dies nicht wussten, so ahnten sie, dass es ihrem erwählten König zu verdanken war, dass sie frei von Plagen auf der Erde weilten.

      In einem der südlicheren Teile der Welt, gab es ein Königreich, das von der eisigen Kälte bis vor kurzem noch verschont blieb. Absichtlich isolierte man sich von der unzumutbaren Außenwelt, zu kostbar war dafür das blühende Land, das zwar weit unter seinen einstigen Möglichkeiten lebte, aber noch immer die Bevölkerung zufriedenhalten konnte. In ihrer Eitelkeit lehnten sie gar die wenigen hinzugeflüchteten vor den Toren des Reiches ab, bis sie schließlich einen abscheulichen Ruf bei den Anderen innehatten. Nichtwissend, dass irgendwann auch sie die Eiszeit heimsuchen würde, machten sich schon bald die ersten unheilverheißenden Anzeichen unter ihnen bemerkbar. Als schlussendlich selbst die besten Ärzte langsam an ihre Grenzen stießen und man sich eingestand, dass sie mit eigenen Kräften gegen die Natur nicht ankämpfen könnten, schickte der besorgte Herrscher des Landes seine treuesten und fähigsten Soldaten hinaus, mit der Aufgabe, eine Lösung für ihr Dilemma mitzubringen.


      Steckbrief

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    • Name
      Kamil Akhtar

      Alter
      23

      Größe
      178 cm

      Gewicht
      70 kg

      Herkunft
      Garmkesch, das „warme Land der singenden Mörder“ aus dem südöstlichen Teil des mittleren Kontinents. Geschichten besagen, dass ein Außenstehender auf dem aufwändig dekorierten Weg hin zu den Toren des Reiches als Erstes immer die Laute erheiternder Musik und fröhlicher Menschen zu hören bekommen würde. Eine zynische Abscheulichkeit, hatte man nämlich die Leichen von Fremden, Feinden und anderen für tötungswürdig Empfundenen an den Bäumen der Strecke hin zum Eingang gehängt. Diejenigen, die es schafften mit ihrem Leben davonzukommen, erzählten von der Grausamkeit und Arroganz der Garmkescher, weswegen sie von den Menschen außerhalb noch bis heute verteufelt werden.

      Rolle
      Mitglied der Caramon, einer besonders begabten Einheit von Soldaten in den Diensten des Königs. Genießt einen hochrespektierten Ruf in Garmkesch. Havallid, ein Angehöriger des Glaubens des Havalls.

      Charaktereigenschaften
      Agil, Beharrlich, Durchtrieben, Gläubig, Intelligent, Kampfbegabt, Lenkbar, Treu, Verantwortungsbewusst, Weltfremd, Wortgewandt

      Vergangenheit
      Kamil war das sechste von acht Kindern der Familie Akhtar, das in gutbürgerlichen Verhältnissen lebte. Seine Eltern legten sehr viel wert in eine gute Erziehung und lehrten ihre Kinder nur die tugendhaftesten Eigenschaften. Die Treue gegenüber der Familie, dem Land und ihrem König, sowie eine bedingungslose Ergebenheit zum Glauben der Havall, stellten dabei die Grundpfeiler seiner Person dar. Ein Musterknabe, den ein jeder sich als eigenen Sohn wünschen würde. Selbstredend trat er bereits früh dem Militär bei und stach mit seiner ungeheuren Begabung hervor. Nicht nur im Kampf überzeugte er, auch in der Spionage oder bei innenpolitischen, diplomatischen Angelegenheiten zeigte er sein Geschick und unschätzbaren Wert für das Reich. […] [Es] vergingen einige Jahre und der junge Erwachsene wurde schließlich vom Herrscher in seinen innersten Kreis eingeführt, den Caramon, welche aus den fähigsten Männern, zur Wahrung der Interessen ihres Königs, bestand.
      Nach einer Weile machte sich bei der Bevölkerung plötzlich Panik breit. Die Kälte der Außenwelt schien sie heimzusuchen und selbst die besten Ärzte waren machtlos gegen die Natur. Schlimme Zeiten für das Königreich wurden prophezeit und man gestand sich ein, dass die Garmkescher dem Untergang geweiht waren, wenn nicht schnell ein Wunder geschehen würde. In ihrer Not entsendete man die Caramon in alle Himmelsrichtungen, mit dem Befehl so schnell wie nur irgend möglich ein solches Wunder zu bringen. Ein Himmelfahrtskommando, wie Kamil glaubte. Doch sollte er überleben, für den Moment…

      Sonstiges
      Führt ein Tagebuch. Hat dunkelblaue Augen. Die rechte Hälfte seines Bauches ziert eine breite, hochkantige Narbe bis hin zur Lebergegend. Trägt eine schmale Halskette mit einem aufklappbaren, runden und silbernen Anhänger, dass eine Gravur mit dem Buchstaben „H“ beinhaltet. Als Waffen verfügt er über ein Schwert, dass er an seinem Rücken befestigt hat und zwei Dolche, die jeweils auf einer Hüftseite zu finden sind, sowie umfunktionierbaren Unterarmschutz. Seine Bekleidung besteht aus zwei Schulterplatten, einem Lederwams und Lendenschurz, die allesamt in einem bräunlich-rotem Farbton gegeben sind und darunter eine beige Hose. Braune Stiefel und ein weit anliegender, roter Schal, dass mit einem goldenen Abzeichen befestigt wurde zu Ehren seines Königs, komplettieren seine Standardausrüstung. Darüber ziert seinen Körper eine besonders warmhaltende, blutrote Kapuzenrobe.

      Aussehen

    • Name: Codren Fluern

      Alter: 25

      Größe: 1,70cm

      Gewicht: 55 kg

      Herkunft: Von dem Stamm der Eisspitzen großgezogen, bewohnten sie jeher den eisigen See nahe der Pifert-Gipfel, die die Grenze ihres Territoriums zierten. Sie nutzten den durch und durch zugefrorenen See, um dort ihre Tunnel zu bauen, die zur Lagerung ihrer spärlichen Jagd Erträge dienten. Die Gipfel bescherten ihnen eine langzeitige Windstille, mit dem sich die verheerende Kälte aushalten ließ. Der frühe Schnee, von den hohen Bergen zum Boden getrieben, war stets noch so frisch und klar, dass er sich hervorragend zum Bauen eignete.

      Rolle: In normalen Zeiten Jägerin und Sammlerin, bei der Wanderung Späherin

      Charaktereigenschaften: Kühl, Zielstrebig, vorsichtig, umgänglich, aufbrausend

      Vergangenheit: Von einer 14 jährigen Wachfrau geboren, trug Codren - einst noch Zeyra genannt - den Titel einer Weißbärin, der allgemeine Name für alle Neugeborenen des Stammes der Eisbären. Wie alle anderen neugeborenen Kinder sollte auch sie das 1. Lebensjahr nicht überstehen, da der Hunger und die Kälte besonders den Kindern zum Verhängnis wurde. Allerdings wies sich ihre Gesundheit als unerschütterlich aus und sie überlebte mit einer Handvoll anderen ohne eine Spur. In ihrem 10 Lebensjahr wurden die Eisbären von den Eisspitzen überfallen und ausgerottet. All jene, die überlebten, schlossen sich der bereits großen Gemeinschaft an und bewohnten mit ihnen den eisigen See. Allerdings stand bald die große Wanderung bevor, in der alle Stämme sich wegen der vermehrten Schneestürme neue Wohnorte suchen mussten, und so zog auch Codren mit ihrem mittlerweile heimischen Stamm los.

      Sonstiges: Der Stamm ist mit 54 Mitgliedern einer der wenigen großen, die sich einen Platz in der Welt erobern wollen. Es wird nicht selten zu Kannibalismus gegriffen und nicht selten werden Schwache zurückgelassen. Krankheiten gab es dort seit 20 Jahren nicht mehr und wenn sich jemand kränklich zeigen sollte, wird er ohne erbarmen zurückgelassen. Die große Wanderung dauert meist zwei oder drei Jahre und während sie stattfindet, sind die Ödländer besonders gefährlich. Beute wird knapp, andere Stämme aggressiv. Nur die stärksten können da überleben.

      Aussehen:


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