We don't need another Hero... [Inya & Lu-chan]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • We don't need another Hero... [Inya & Lu-chan]

      Bruce Wayne kämpft als Batman in Gotham City um das Gute.
      Jay Garrick versucht als Flash für die Gerechtigkeit in Central City zu sorgen.
      Tony Stark als Iron Man, Dr. Bruce Banner als Hulk, Steve Rogers als Captain America, Thor Odinson, Clint Barton als Hawkeye und Natsha Romanoff als Black Widow kämpfen als die mächtigsten Superhelden für Ruhe und Frieden auf der Erde.



      Die Welt ist voller Helden, die jeden Tag versuchen für das Gute und für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Sie setzen ihre Kräfte dafür ein und riskieren jeden Tag aufs neue ihr Leben, um den kleinen und hilflosen ein Lächeln auf die Lippen zu setzen.
      So wirklich konnte sich keiner erklären, woher sie kamen und wie sie zu ihren Kräften gelangten, aber irgendwann gehörten die Superhelden einfach dazu, wurden akzeptiert und vor allem respektiert. Nicht alle gaben ihre wahre Identität preis, einige wollten ihr privates Leben geheimhalten und sich unter die Menschen mischen.

      Auch X ist ein Superheld. Er bekam ebenfalls die Gabe und nutzte sie, um seine Heimatstadt immer wieder zu retten. X versuchte dennoch seine Identität geheim zu halten und ein normales Leben zu führen. Er studierte und arbeitete nebenbei, versuchte sich seine Wünsche zu erfüllen, nicht wirklich aufzufallen. Als Superheld war er gerne stets im Mittelpunkt, holte sich gerne den Ruhm und genoss das Aufsehen, welches man ihm gab. Es störte ihn nichts, bis eines Tages Y in sein Leben tritt. Er lernt sie im Studium kennen, sie mögen sich und daten sich, es kommt wie es kommt. Gleichzeitig mit dem Eintreten von Y taucht auch eine neue Superheldin auf, die X nach und nach den Ruhm und die Aufmerksamkeit stehlt. Er hasst sie, sie hasst ihn und doch lieben sie sich beide, sobald sie ihre Masken ausziehen.
      Doch, wie lange kann es gut gehen? Wie lange können sie ihre Identität vor dem anderen geheim halten? Und was passiert, wenn sie herausfinden, wer sie wirklich sind?

      X - @Inya
      Y - @Lucy-chan

      Unsere Helden
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Der letzte Karton landete in der kleinen Wohnung und Mary musste feststellen, dass sie doch viel zu viel Zeug mit sich genommen hatte. Warum sie ausgerechnet hier landete wusste sie selber nicht, warum sie vor allem so viele Sachen brauchte wusste sie noch weniger. Ein Seufzer verließ ihre Lippen, ihr Blick führte sie zu der Uhr an ihrem Handgelenk. Die Smartwatch blinkte auf, die Blondine hatte noch ein wenig Zeit bis sie sich für den Nachmittagskurs bei der Uni bereit machen musste. Sie wechselte mitten im Semester, damit war es deutlich schwerer einzusteigen, aber heute Nachmittag war schon der erste Kurs, den sie besuchen würde. Vorher sollte Mary ihre Unterlagen im Sekretariat abholen, aber bis es soweit war konnte sie sich ein wenig zu Hause einrichten und die Möbel aufbauen, denn die Herren von der Speditionsfirma brachten die Sachen nur nach oben, mehr machten sie auch nicht. Die kleine Wohnung lag genau über einer Bäckerei, nicht weit von dem Campus entfernt, das Wohnzimmer und das Schlafzimmer waren zwar geteilt, aber nicut wirklich groß, die Küche gab auch nicht viel Platz, aber dafür gab es eine Badewanne im Bad und einen kleinen Balkon, der in den Innenhof zeigte. Queen, Marys Katze, erfreute sich schon an dem Anblick, in der Sonne auf dem Balkon liegen zu können. Sie meldete sich auch zur Wort, miaute, um rausgelassen zu werden aus dem Transportkäfig. Ihre Besitzerin ließ sie raus, betrachtete die schneeweiße Main Coon, wie sie sich zunächst streckte und dann das neue Zuhause inspizierte. Mary seufzte, ihre Katze war ihre Familie, mehr besaß sie nämlich nicht mehr, jedenfalls wusste sie nicht von mehr,doch sie erinnerte sich genau an den Tag, an dem sie Queen aus dem Tierheim geholt hatte. Man sagte, dass Katzen kaum eine Bindung zum Menschen aufbauen können, aber bei dieser Main Coon war es anders.. Vielleicht auch weil sie wusste, was ihre Besitzerin in Wahrheit war?

      Mary hatte die Kisten ein wenig sortiert, es war fast schon eine Leichtigkeit für sie die Kisten mit einer Handbewegung anzuheben und oben zu halten, während sie die anderen auf dem Boden hin und her schob. Die Kisten für das Schlafzimmer landeten auch dort, die für die Küche fanden ihren Platz in der schon, zum Glück, vorhandenen Küche und der Rest bleib im Wohnzimmer. Das Radio war ebenfalls schnell gefunden, die Heldin liebte Musik und bekam davon nicht genug, aber es diente auch dazu mitzubekommen, ob etwas in der neuen Stadt los war. Ganz so klein war diese nicht, es dauerte auch nicht lange, bis die erste Meldung kam, die die Frau aufhorchen ließ. Der Nachrichtensprecher sprach von einem schweren Raubüberfall in mitten der Stadt, die Polizei konnte nicht rein gehen, denn Geiseln wurden festgehalten. Es war für Mary die Chance die Stadt etwas besser kennenzulernen, aber gleich am ersten Tag die Heldin spielen?
      Ohne zu zögern griff sie zu ihrem Helm und ließ Queen mit der Musik alleine, während sich die Frau aufs Motorrad schwung und die Adresse der Bank eingab. Sie fuhr los, denn jede Minute zählte.. Die Menschen mussten lebend da raus kommen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt


      Es war ein lauwarmer Vormittag. Mathew nutzte die Zeit vor der Uni, wie so oft, um im Garten seiner Großeltern zu helfen. Jetzt da sie langsam alt wurden, konnte er sich endlich für das jahrelange mietfreie Wohnen revanchieren. Immerhin war er bereits mit 16 in das Gartenhaus gezogen und hatte es selbst renoviert. Mit seinen Eltern hatte er seither kein Wort gewechselt.
      "Komm doch erstmal rein und iss etwas, Jungchen." hörte er von der Veranda rufen. Es war die Stimme seiner Oma, die drauf und dran war, ihn aus dem Garten zu ziehen, wenn er nicht von selbst in das alte Gemäuer lief. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen und er stand aus dem Beet auf und klopfte sich den Schmutz von der Hose. "Überarbeite dich nicht. Du solltest deine Freizeit mehr für dich nutzen." tadelte ihn die Oma beim hineingehen, woraufhin er leise seufzte. "Ach Omi, euch helfe ich doch immer gern. Aber vielleicht hänge ich den Job im Servicestore an den Nagel. Ich hab inzwischen genug zusammen um den Rest des Studiums zu überbrücken." Diese Antwort schien die Oma zu besänftigen, denn sie lächelte und setzte sich gemeinsam mit dem jungen Mann an den Tisch, wo sein Opa bereits dem Radio lauschte. Mathew nahm sich etwas zu essen und die drei vertieften sich in genüssliches Schmatzen. Wie heißt es doch so schön, bei Oma schmeckt es eben immer am Besten. Kurz bevor Mathew den Teller geleert hatte wurden die Nachrichten zwischengeschoben, die von einem Überfall mir Geiselnahme sprachen. Mathew wusste sofort, um welche Bank es ging. Er kannte diese Stadt inzwischen wie seine Westentasche und Einsätze dieser Art waren fast zum Alltag für ihn geworden. Nur musste, er wie immer eine gute Ausrede finden, jetzt schnellstmöglich aus dem Haus zu können. Während seine Oma den Nachtisch zum Tisch holte räusperte er sich mit einem angestrengten Blick auf die Uhr. "Mist. Ich hab ganz vergessen, dass wir uns heut mit der Lerngruppe treffen wollten...Tut mir Leid, Omi. Ich esse heute Abend etwas vom Wackelpudding. Versprochen." erklärte er hastig und stand auf um ins Gartenhäuschen hinüber zu laufen. Bis er mit dem Motorrad in der Stadt war, würde es etwas dauern, immerhin lebten sie am Stadtrand und die Bank war fast mittig gelegen. Er nahm den immer bereitstehenden Rucksack und schwang sich auf sein Motorrad ehe er auch schon davon düste. Er mochte es nicht seine Großeltern so zurück zu lassen, aber in der Stadt wurde seine Hilfe dringender benötigt.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Es war merkwürdig zu einem Einsatz zu fahren in einer Stadt, die sie nicht kannte. Bevor Mary umgezogen war, oder eher umquartiert wurde, hatte sie sich gut eingelebt und konnte aus dem Kopf sagen, wo sich etwas befand, hier war es durchaus schwieriger.. Die halbe Stadt war durch die Geiselnahme und den Überfall gesperrt, mit den Motorrad war es schwieriger, aber letztendlich kam sie nicht weit davon an und konnte ihr Motorrad in einer der Gassen lassen. Sie kam angezogen raus, die Maske verdeckte das meiste ihres Gesichtes, die Haare hatte die Heldin zusammengestellt und am Kopf befestigt, damit sie diese ihr nicht im Weg sein würden, sie wusste auch nicht, was auf sie zukommen würde.
      Von hinten näherte sich die Frau an die Bank, einer der Geiselnehmer stand auch dort und blickte aus dem Fenster, um nach den Polizisten zu sehen, die sich auch dort versammelt hatten, die Bank war umstellt. Mary holte tief Luft und verschmolz mit der Umgebung, was ihr das Bewegen auf dem Gelände ermöglichte. Ihr Anzug war speziell für sie konzipiert, es verschmolz mit ihr und ließ sie unsichtbar wirken, was doch gar nicht so einfach war, wie es sich anhörte. Sie bewegte sich auf eine der Türen zu, öffnete sie einen kleinen Spalt weit, um reinzuschlüpfen ohne bemerkt zu werden. Es klappte, sie stand drin. Die Frau hatte sich zum Ziel gemacht sich erst einmal umzusehen, um dann die Geiseln zu befreien, ihr war das Menschenleben wichtiger als das Geld, was die Verbrecher in diesem Moment vielleicht hätten rausbringen können. Geld hätte deutlich weniger Wert..
      Sie wurde wieder sichtbar und griff zu ihrem Schlagstock an dem Gürtel, den sie lang machte, mit irgendetwas musste sie sich verteidigen, zur Not gab es noch eine Pistole, aber meistens ging es tatsächlich ohne, meistens reichten ihre Kräfte und der Stock. Mit diesem zusammen betrat die Heldin die Flure, je länger sie horchte, desto sicherer wurde sie tatsächlich, wohin sie sich bewegen sollte. Den ersten ihrer Angreifer schaffte sie recht tonlos auszuschalten, er lag bewusstlos auf dem Boden, dafür hatte sich Mary auch noch einmal über ihn gebeugt und nach seinem Puls getastet. Der zweite Angreifer war schon ein wenig lauter und holte direkt Verstärkung, woraufhin die Frau breit grinste und mit der Umgebung verschmolz.
      "Scheiße, was war das?!", hörte man die Männer sich fragen, sie waren sich unsicher, aber ihre Gegnerin stand genau hinter ihnen und schaltete zumindest zweit schnell aus, bis die anderen anfingen durch die Gegend zu schießen. Sie engten die Frau ein, letztendlich zeigte sie sich in der Ecke und betrachtete die beiden Männer, die um Verstärkung in dem Flügel baten. Mary legte den Kopf ein wenig schief, sie hatte sich die beiden Herren genaustens angesehen, ihre Züge gemustert und wartete den richtigen Moment ab, bevor sie wieder mit der Umgebung verschmolz und sich an den Männern vorbei quetschte. Einer schoss auf sie, aber Mary schaffte es noch sich umzudrehen und die Kugel in der Luft zu halten, bevor sie fiel. "Ich würde an eurer Stelle anfangen.. Zu rennen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Matthew Connors


      Er war wesentlich zu schnell unterwegs, aber er kannte auch jede Strase die er befuhr und kannte gefährliche und unübersichtliche Stellen. Dennoch dauerte es ehe er nahe der Bank sein Motorrad in einer Seitenstraße parkte und anschließend mit einem kurzen Blick prüfte ob er gesehen wurde. Als er sicher war dass er nicht beobachtet wurde warf er sich seine Kombi über, zog die Kapuze tief ins Gesicht und legte das Halstuch an. Ein Blick in die Hauptstraße verriet ihm, dass es von Passanten und Polizisten wimmelte. Um unentdeckt ins Gebäude zu gelangen hangelte er sich also in der Nebenstraße hinauf aufs Dach und sprang dann hinüber auf das Dach der Bank. Der Zugang war deutlich unpraktischer aber er wusste dass die Polizei ihn sonst nicht hineinlassen würde. Durch einen Lüftungsschacht gelang er ins Innere des Gebäudes und arbeitete sich langsam vor, bis er den ersten maskierten an der Erde liegen sah. Er fühlte nach dem Puls. „Bewusstlos...“ murmelte er leise zu sich selbst und ging weiter. Jedoch lagen auch hier die Männer am Boden. Hatten die sich gegenseitig umgelegt, oder was war hier los, fragte sich der Held und bewegte sich weiter durch die Gänge. Noch bevor er den Vorraum betrat in den man durch den Haupteingang gelangte könnte man von draußen ein Jubeln hören. War ihm die Polizei nun doch zuvor gekommen? Das konnte eigentlich nicht sein, sie standen doch noch draußen, als er ankam.
      Vorsichtig öffnete er die Tür und linste durch den Spalt ehe er überrascht die Augen aufriss. Da stand eine Frau im schwarzen Ganzkörperanzug und die Geiseln waren alle draußen, während die Polizei sich langsam und vorsichtig ins Gebäude bewegte. Zeit, für den jungen Mann um zu verschwinden.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Sie fingen an zu rennen, als wäre ihr Leben in Gefahr, was vielleicht auch wirklich so war. Mary würde ihnen nur etwas antun, wenn es dringend nötig war, sie verzichtete gerne auf Tote, wenn es möglich war, dafür vermöbelte sie den Rest sehr gerne. Sie zeigte sich, als die Männer liefen und per Funk mitteilen wollten, dass etwas nicht stimmte und sie besser abhauen sollten. Die Heldin würde ihnen zuvor kommen und sie brav der Polizei abgeben, aber dessen waren sie sich nicht bewusst.
      Eine halbe Stunde, mehr brauchte die Frau nicht, um die Tore der Bank zu öffnen und der Polizei die Geiseln zu präsentieren, die zu ihren Familien raus liefen, die sich vor der Bank versammelt hatte. Es wurde auf Mary gezielt, sie wurde ins Visier genommen, aber das breite Grinsen auf ihren Lippen deutete nicht darauf, als würde es ihr auch nur irgendwie ausmachen. "Die Täter liegen bewusstlos im Gebäude verteilt", offenbarte sie und bewegte sich dann langsam zurück ins Gebäude, um die Täter zu präsentieren. Nur langsam wagte es die Polizei ins Gebäude zu stürmen und sich das Chaos anzusehen. Die Geiselnehmer hatten viel Chaos angerichtet, sie hatten sich breit im Gebäude gemacht, aber letztendlich wurden sie gefasst und würden ins Gefängnis wandern.
      "Wie können wir Ihnen danken?", kam die Frage von einem der Polizisten, aber Mary wunk es ab. Sie war bereit rasuzugehen, am liebsten durch den hinteren Ausgang, um nicht von der Presse angesprochen zu werden. "Wie heißen Sie überhaupt?", rief jemand ihr nach, da sah die Frau noch einmal nach hinten und lächelte sanft. "Huntress". Kurz hob sie die Hand, um sich zu verabschieden, dann verschmolz die Frau mit der Umgebung und verließ langsam das Gebäude. Sie hatte was gutes getan und das gleich am ersten Tag. Jetzt durfte sie nur nicht zu spät zu ihrem ersten Kurs kommen, sonst würde der Tag doch nicht so gut sein, wie er anfing.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt

      Während er den Weg, den er nach drinnen gekommen war wieder zurück kletterte überlegte er noch immer, ob er tatsächlich eine Frau im Eingangsbereich gesehen hatte. Eine Frau im schwarzen Ganzkörperanzug. Er kaute sich ein wenig auf der Unterlippe rum. Wer war sie und wo kam sie plötzlich her? Es ärgerte den jungen Mann, dass er zu spät gekommen war. Die Geiseln waren zwar befreit und die Täter konnten alle ihrer gerechten Strafe zugeführt werden, aber normalerweise war das sein verdienst. Es war immer sein Talent gewesen, den Leuten zu helfen, die es nicht alleine schafften. Er fühlte sich wie ein bockiges Kind und versuchte schnell diese Wut abzuschütteln, was ihm aber nicht wirklich gelang. Bei seinem Motorrad zog er die Kombi wieder unbemerkt aus und schwang sich auf die Maschine um zur Uni zu fahren. Er war von der Gartenarbeit noch dreckig und ging daher in der wenigen Zeit, die ihm noch blieb in die Sporthalle um zu duschen. Während das Wasser über seinen Körper lief konnte er bereits die Nachrichtenstimme aus seinem Radio plappern hören. "Geiselnahme erfolgreich aufgelöst...Alle Täter festgenommen...schwarz gekleidete Frau, die sich als Huntress vorstellte und dann einfach verschwand." Mathew hatte sehr genau gelauscht, aber offenbar war die Frau, ebenso wie er es oft Tat, einfach direkt im Anschluss verschwunden. Huntress war also ihr Name. Mathew konnte nur hoffen, dass diese Superheldin nur zufällig auf durchreise war. Diese Stadt brauchte keinen weiteren Helden. Diese Stadt hatte ihn. Noch immer verärgert ging er nun hinüber in seinen Lehrsaal.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Mary konnte noch einen kurzen Abstecher in ihrem neuen Zuhause machen, bevor sie los musste, um zur Uni zu gelangen. Sie konnte ihre Katze noch füttern und verabschieden, bevor sie auch ein paar nötige Materialien ein packte, die ihr in der Uni behilflich sein konnten. Ein Blick auf ihre Smartwatch verriet ihr verschiedene Nachrichten, die von ihrem plötzlichen Auftauchen berichteten. Sie musste diese später durchlesen, damit die Frau auch wusste, was man überhaupt von ihr hielt. Lange hielt sie sich nicht mehr in der Wohnung auf, sie musste sich auf das Motorrad schwingen und ihren Weg zur Uni fahren. Auch dafür benötigte Mary ein Navigationssystem, denn die Stadt war ihr noch fremd und damit auch der Weg zur Uni.
      Gerade so rechtzeitig schaffte es die Blondine am Parkplatz anzukommen und die Maschine neben einer anderen abzustellen. Ein kurzer Blick auf das andere Motorrad genügte, um ihr ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern, sie war also nicht die einzige, die mit so etwas fuhr, gut zu wissen..
      Mary lief in das Gebäude hinein und war fast zu spät, ihr Problem bestand aber darin, ihren Vorlesungsraum zu finden. Eigentlich wollte sie früher da sein, um eben so etwas zu vermeiden und sich an der Uni ein wenig umzusehen, aber der Zwischenfall mit der Bank hatte ihr dafür keine Zeit gegeben. Sie seufzte, es gab auch kaum jemanden, den sie ansprechen konnte, das Wetter war schließlich gut und die Kurse fanden nicht alle gleichzeitig stand. Noch einmal seufzte Mary, sie lief durch den Gang, um ihren Raum zu finden, oder wenigstens jemanden, der ihr helfen würde. Da erkannte sie ihn: groß, braunhaarig.. Und sie erkannte das Grün in seinen Augen, jedenfalls meinte sie von der Seite es erkennen zu können. "Entschuldige!", rief sie ihm zu und hob ihre Hand, damit der junge Herr auf sie aufmerksam werden konnte. "Kannst du mir kurz helfen bitte?". Mit schnellen Schritten überwund Mary den Abstand, bevor ihre blauen Augen den Mann musterten,sie lächelte ihn an. "Ich suche meinen Vorlesungsraum und heut ist mein erster Tag..". Er sah gut aus, ein Typ Mann, den die Frau vom Aussehen her gut fand, aber als erstes galt es ihre Vorlesung zu finden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt



      Sein Gesichtsausdruck war etwas unfreundlich während er durch die Gänge lief, was hauptsächlich an der schlechten Laune lag. So kam es auch, dass ihm die meisten eher auswichen. Eine Stimme jedoch schien sich auf ihn zu richten, denn er hörte ein rufen und sah im Augenwinkel eine Handbewegung. Und da in diesem Moment niemand anderes reagierte, war wohl oder über er gemeint. Wiederwillig drehte sich herum und bemühte sich nicht ganz so unfreundlich zu gucken. Er kannte das Mädchen nicht, dass auf ihn zukam, aber ihre aufmerksamen blauen Augen und ihr Lächeln zogen ihn sofort in seinen Bann. Er lächelte nun ebenfalls und das nicht einmal angestrengt.
      "Na klar, wo musst du denn hin?" bot er seine Hilfe an und sie zeigte auf die Vorlesung, die auf ihrem Zettel stand. "Das trifft sich gut. Da muss ich auch hin." stellte er knapp mit einem noch immer freundlichen Lächeln fest. Er lief gemeinsam mit ihr los, denn nun waren sie beide schon recht spät dran. "Wie kommt's, dass du am ersten Tag in einer Vorlesung des 4. Semester sitzt?" fragte er auf dem Weg mit ein wenig neugier und vergaß dabei völlig sich vielleicht erstmal vorzustellen.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Das Lächeln, welches sich auf seinen Lippen bildete war sehr ansteckend, wie es Mary fand, denn auch wenn sie ihn freundlich angelächelt hatte, musste sie es nun einfach unwillkürlich machen. Er bot ihr auch die Hilfe an, nach der sie suchte, weshalb die Frau ihm einfach den Zettel hinhielt, auf dem ihre heute Vorlesung unter anderem vermerkt war. Es erfreute die Blondine, dass er ihr nicht nur zeigen würde, wohin er muss, er musste selber zu der Vorlesung, da kannte sie schon einmal ein Gesicht, wenigstens etwas.
      Sie liefen gemeinsam los, ein wenig stolz auf sich war Mary schon, sie war noch nicht wirklich zu spät, hat am ersten Tag die Stadt mehr oder weniger gerettet und sie fand nun ihre Vorlesung.. Dabei lernte sie auch jemanden kennen, ihre To-Do liste konnte somit abgehackt werden, wobei sie sich nicht sicher war, was noch alles drauf stand..kisten ausräumen.. Bett aufbauen.. Der Rest würde ihr sicherlich einfallen, wenn sie dabei war es zu machen oder wenn sie etwas freie Zeit besaß.
      Die Frage die ihr gestellt wurde war ganz berechtigt, normalerweise wäre es kompletter Schwachsinn genau das zu tun, was sie getan hat. "Ich musste umziehen.. Und dabei wollte ich auch mein Studium nicht pausieren.. Meine vorherige Uni war mit dem Stand fast gleich, deshalb bin ich eine Ausnahme, die Mitten im Semester wechseln kann.. Aber nur unter der Vorraussetzung, meine Noten weiter so aufrecht zu erhalten.. Wenn ich meinen Schnitt nicht nach dem Semester wieder habe darf ich es wiederholen..". Sie seufzte sanft, bevor sie letztendlich mit den Schultern zuckte. " Ich denke, es sollte kein Problem sein.. Die öffentlichen Unis sind meistens ja sehr gleich, was das Studieren angeht". Mary blickte wieder hoch zu dem Mann und lächelte ihn an, sie vergaß ebenfalls sich vorzustellen, es fiel ihr erst auf, nachdem sie kurz vor der Tür waren, aber das konnte jetzt auch bis drinnen warten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt


      Seine Frage wurde bereitwillig beantwortet. "Wow, dann drücke ich dir die Daumen, dass du nicht wiederholen musst." gab ich zurück, während wir hinein gingen. Der Saal war bereits recht voll und obwohl Mathew seinen Standardplatz hatte, lief er diesmal an seiner Reihe vorbei zu einer, in der etwas mehr Platz war, damit seine neue Bekanntschaft mitkommen und sich zu ihm setzen konnte. Der Dozent war noch nicht da, weshalb Mathew die Chance nutzte noch ein paar Worte mit ihr zu wechseln. "Ich bin übrigens Mathew. Und falls du mal Hilfe brauchst, kannst du dich gern melden." stellte er sich vor und schrieb dabei seine Handynummer auf einem Stück Papier auf, welches er ihr dann rüber schob. Obwohl er noch nicht wusste, wie viele Fächer sie wohl noch zusammen hätten. Immerhin saßen in dieser Vorlesung nicht nur Grafikdesign-Studenten. Es würde Sinn machen, ihr das gleich dazu zu sagen, überlegte er sich und räusperte sich etwas um anschließend zu flüstern, da der Dozent gerade hineinkam und es ruhiger im Saal wurde. "Da das hier eine gemischte Vorlesung ist...Ich studiere Grafikdesign. Für was bist du eingeschrieben?" wollte er wissen um anschließend überlegen zu können, welche Fächer die beiden noch gemeinsam hätten. Dieses Treffen hatte ihm wirklich den Tag gerettet.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Ihre Mundwinkel wollten gar nicht mehr los lassen, sie bleiben einfach oben, solange sie neben dem hübschen Mann war, der sie in den Saal begleitete. Mary folgte ihm, nicht nur weil sie sich erhoffte neben ihm sitzen zu können, sie strebte genau die gleichen Sitzplätze an, wie der Mann.. Die beiden setzten sich und als erstes stellte sich er tatsächlich vor. Matthew.. Ein recht schöner Name für den hübschen Kerl vor ihr, wie sie fand. Das Lächeln wurde sogar noch breiter, als ihr dieser hübsche Kerl auch seine Nummer rüber schob. "Ich bin Mary-Jane", stellte sich die Blondine vor und blickte zu der Nummer, bevor ihre blauen Augen nach seinen suchten. "Aber bitte.. Nenn mich Mary.. Oder von mir aus auch Jane.. Ich.. Ich hasse es mit meinem Doppelnamen angesprochen zu werden, das tut nur meine Familie". Sie schüttelte ein wenig den Kopf, bevor sie ihr Handy rausholte, um die Nummer reinzutippen, während der Dozent noch nicht da war. Mary schrieb ihrer neuen Bekanntschaft auch gleich eine Nachricht in Form eines Smileys, um ihm ihre Nummer zu geben, dann blickte sie auch wieder zu ihm. Der Dozent betrat den Raum, woraufhin die Blondine ihr Handy auch wieder wegsteckte, sie wurde nach ihrem Studiengang gefragt.. "Fotografie", antwortete sie leise und mit einem sanften Lächeln. "Aber Grafikdesign ist echt cool.. Ich habe nur tatsächlich kein Talent dafür". Sie war ehrlich und gab so etwas zu, außerdem schlug ihr Herz einfach für die Kunst der Fotografie.
      Der Dozent schloss seinen Laptop an und bereitete die Präsentation vor, währenddessen herrschte noch immer ein wenig Stille im Raum. Mary beugte sich zu Matthew vor, um ihm weiter zuzuflüstern: "Bist du seit Anfang an hier? Ich bräuchte noch jemanden, der mir die Stadt zeigen würde.. Und den Campus". Es war auch die Möglichkeit doch ein wenig mehr ins Gespräch zu kommen, immerhin.. Sie fand ihn gar nicht so schlecht.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt


      Er hatte das vibrieren seines Handys gespürt, ließ es aber in der Tasche, weil er sich schon denken konnte, dass er nun auch ihre Nummer hatte. Ihren Namen würde er sicher nicht vergessen um die Nummer später einzuspeichern. "Ziemlich cool...dafür habe ich kein Talent." gab er schmunzelnd zurück, als sie ihm antwortete.
      Auf ihre nächste Frage hin wurde sein Lächeln noch breiter. "Du hast den perfekten Fremdenführer vor dir sitzen. Ich kenne diese Stadt wie meine Westentasche." flüsterte er zurück. Das er hier aufgewachsen war konnte er ihr später noch erzählen, denn jetzt musste erst einmal Ruhe herrschen.
      Obwohl es ihm schwer fiel verfolgte Mathew den Unterricht aufmerksam. Nicht aber ohne ab und zu Mary ein Lächeln zu zuwerfen. Das Mädchen gefiel ihm und er freute sich bereits darauf ihr die Stadt zu zeigen. Wobei er auch ein wenig Sorge hatte, dass er zwischendurch einfach verschwinden musste, weil irgendetwas los war, wo man seine Hilfe brauchte. Neben Uni, Minijob und Superheld auch noch eine Freundin? Das wäre wirklich ziemlich viel auf einmal. Aber den Minijob wollte er schließlich eh schon beenden. Die neu gewonnene Freizeit mit einer Frau zu verbringen wäre sicher nicht verkehrt. Immerhin seine Oma lag ihm ja schon seit Jahren in den Ohren, dass er doch mal ein nettes Mädchen mitbringen sollte. Unwillkürlich musste er bei diesem Gedanken lächeln, bis er merkte, dass er schon wieder viel zu weit dachte. Er musste Mary erst einmal besser kennen lernen.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Er war süß. Gutaussehend. Charmant. Noch dazu wollte und konnte er ihr ein wenig die Stadt zeigen, vor allem auch den Campus, um sich dort ein wenig besser auszukennen. Mary erfreute sich daran, so eine Begleitung gefunden zu haben, auch wenn sie sich nicht sicher war, wie sie schnell verschwinden konnte, wenn es ein Problem geben sollte. Das war tatsächlich der Nachteil daran, soziale Kontakte in ihrer Position zu knöpfen, vor allem ein Freund könnte sich als sehr schwierig erweisen, wenn man bedenkt, wie viel Zeit man mit so einem verbrachte, da wüsste die Blondine nicht wie man sich aus so etwas überhaupt rausreden könnte, auf Dauer. Sie sollte zwar nicht so weit mit Matthew denken, er gab ihr zwar den Anschein, dass er sie mögen würde, aber Beziehung war erstmal nicht das, worauf sie sich konzentrieren würden. Dennoch, Mary sollte die Stadt zunächst besser kennenlernen, sie sollte gucken, wie oft es vorkommt, dass ihre Hilfe gebraucht wird und was der Schwerpunkt hier war, bevor sie sich darauf konzentrieren würde, ihre sozialen Bedürfnisse zu stillen. Ja, mag ja sein, dass sie ihn mochte und sich vielleicht ein wenig in sein Lächeln verguckt hat, welches er ihr immer wieder zuwarf, aber die Blondine durfte sich nicht einfach in ihre Gefühle reinstürzen, sie musste es mit Kopf machen und mit Verstand.
      Auch sie lächelte Matthew immer wieder zu, sie schob ihm aber letztendlich ihren Kursplan zu, um dann auf einem Zettel zu fragen, ob sie morgen einen Kurs zusammen hätten. Bei den bösen Blicken des Professors wollte sie nicht flüsternd nachfragen, aber wenn sie schon mal wüsste, ob sie was zusammen hätten würde sie morgen vielleicht darum bitten können, den Campus gezeigt zu bekommen. Oder vielleicht einen Kaffee zu trinken..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt


      Der junge Mann bekam von seiner Sitznachbarin einen Kursplan zugeschoben und die Nachfrage ob sie noch weitere Kurse gemeinsam hatten. Bedauerlicherweise musste er feststellen, dass es nicht sehr viele waren, aber beide hatten am nächsten Tag früh Schluss. Er schrieb sich die Raumnr. von ihrem letzten Kurs auf und schob ihr einen Zettel zurück. "Morgen leider nicht, aber ich sammle dich zum Feierabend ein und zeige dir dann den Campus." Er unterstützte die Geste mit einem Lächeln, ehe er den Blick wieder nach vorn zum Dozenten richtete. Zum Glück war die Vorlesung nicht mehr allzu lang, denn seine Konzentration litt gerade wirklich unter der netten Begleitung.
      Nach der Vorlesung packte Mathew seine Sachen zusammen und wartete dann kurz, bis Mary ebenfalls soweit war. Da sie sich nicht auskannte würde er sie noch zu ihrem nächsten Raum begleiten und ihr auf dem Weg die Besonderheiten der Raumverteilung erklären, damit sie sich morgen halbwegs zurecht fand. "Meine nächste Vorlesung fängt etwas später an, also bringe ich dich noch zu deinem Raum." teilte er ihr mit, während sie den Hörsaal verließen. "Ein paar der Fächer in deinem Plan hatte ich schon, aber vermutlich nicht so ausführlich, sondern eher die Grundlagen. Also meine Nummer hast du ja, falls du Hilfe brauchst oder ich dir Bücher empfehlen soll."


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Sie hatten nicht viele Kurse gemeinsam, aber das würde Mary nicht stören, denn letztendlich würde sie sich bei den anderen konzentrieren können, wenn der hübsche Mann neben ihr ihr nicht einfach mit seiner bloßen Anwesenheit ihre komplette Konzentration rauben konnte. Er musste dafür nicht einmal mit ihr sprechen, es reichte seine Anwesenheit neben ihr und das Lächeln, welches ihr immer wieder geschenkt wurde.
      Die Blondine blickte auf ihren Kursplan und die Antwort, die sie bekommen hatte, sie musste letztendlich selbst wieder lächeln, er würde ihr tatsächlich den Campus zeigen. Auf die Aussage auf den Zettel hin nickte Mary und freute sich, sie würde den Mann nicht nur besser kennenlernen, sie würde auch besser wissen, wohin sie sollte. Klar, sie hätte sich alles mühsam selbst erarbeiten können, aber so ging es doch auch.

      Die Vorlesung war vorbei und wenn die Blondine ehrlich war hatte sie kaum eine Ahnung, worüber diese überhaupt gehandelt hatte. Letztendlich war es ein schlechter Anfang, aber es würde ja besser werden, je länger sie hier wäre, bei dem nächsten Kurs zum Beispiel. Schnell packte sie ihre Sachen ein und folgte ihrem neuen Freund aus dem Saal raus, er würde sie sogar zum neuen Raum begleiten. Er bot ihr sogar Hilfe an, worauf ihn die Frau wieder anlächelte. "Danke, ich werde mich definitiv melden..". Sie kannte immerhin sonst keinen und sie war interessiert, sogar sehr interessiert. "Was hast du gleich noch für eine Vorlesung?", wollte sie wissen, während sie dem Mann durch die Gänge folgte. Wenigstens die grobe Richtung könnte sie sich ja merken, um demnächst den Weg auch alleine zu gehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt


      Seine Hilfe wurde dankend angenommen und die neue Bekanntschaft erhielt auch das Gespräch aufrecht. "Ein Vertiefungsfach im Bereich WebDesign." antwortete er und fügte nach einer kurzen Pause hinzu: "Die meisten Fächer aus unserem Lehrbereich finden in diesem Teil des Gebäudes statt. Die vorderste Zahl der Raumnummer steht immer für das Stockwerk. Die Zweite für den Gang. Wobei die Gänge sehr Konfus angeordnet sind. Aber da du ja jetzt im richtigen Haus bist, sollte es kein Problem sein die Räume zu finden." Er lächelte ihr erneut zu, als sie auch schon vor dem Raum ankamen. "Hier ist es auch schon...Also dann..." er zögerte kurz, ehe er dann doch einen Schritt auf sie zu machte und sie kurz zum Abschied umarmte. "Hat mich gefreut, Mary. Wir sehen uns morgen." Es war ein wenig unbeholfen gewesen, aber wie verabschiedete man auch jemanden, den man gerade erst ein paar Minuten kennt, aber jetzt schon weiß, dass man sie mag. Und außerdem waren sie ja auch schon mehr oder weniger für den nächsten Tag verabredet. Ein letztes Mal lächelte er ihr zu, ehe er sie ihres Schicksals überließ. Aber sie würde sicher zurecht kommen, den Rest der Zeit. Er selbst ging zu seiner Vorlesung, die einige Stockwerke weiter oben, in einem recht kleinen Raum, stattfand.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Es überraschte die Frau, dass sie in den Arm gekommen wurde, um sich zu verabschieden, aber letztendlich erwiderte sie die Umarmung und lächelte breit. Es fühlte sich schön an, dem Mann ein wenig näher zu kommen, Mary konnte sofort sein Shampoo riechen, das Duschgel, welches er scheinbar vor nicht allzu langer Zeit genutzt hatte. Die Umarmung war jedoch viel zu schnell vorbei, aber zum Abschied lächelte die Blondine noch einmal breit. "Hat mich auch gefreut, Matthew". Sie sah ihm noch nach, während er um die Ecke verschwand und lächelte in sich hinein, bevor die Frau zu ihrer Vorlesung ging. Ohne der hübschen Ablenkung neben sich war es ein wenig einfacher sich auf das Thema zu konzentrieren, es war auch ein wichtiger Kurs, bei dem eine Projektarbeit anstand, aber zwischendurch wanderten die Gedanken doch zu der neugewonnenen Freundschaft, vor allem zu dem wundervollen Lächeln des Mannes.

      Der Kurs war irgendwann auch vorbei und Mary schaffte es mit ihrem Laptop mitzuschreiben, sie würde nächste Woche, ganz zum Anfang der Woche ein Thema für das Projekt bekommen, welches die halbe Note ausmachen würde. Ihre Kamera, auf die sie sehr lange gespart hatte, war sicher zuhause, sie war bereit, wenn Mary und das Thema bereit waren. Die Frau bewegte sich aus dem Gebäude raus, sie fand es mit ganz viel Glück zurück zu ihrem Motorrad, gegen welches sie sich lässig anlehnte, um auf ihr Handy zu sehen. Es gab einige Nachrichten und Artikel über das merkwürdige Auftauchen des neuen Superhelden, aber auch wenn es einige negative oder skeptische Einträge gab, es gab sehr viel Zuspruch für die Heldin. Es war gut, dass sie gut ankam, aber es war erst der Anfang und somit konnte sich einfach vieles ändern. Sie musste aufpassen, denn wenn man sie nicht positiv annehmen würde, würde sie womöglich umziehen müssen.
      Aus dem kleinen Stauraum unter dem Sitz holte Mary ihren Helm heraus, dann schwing sie sich auf die Maschine und fuhr los, zuhause wartete noch eine Menge Arbeit auf sie, aber wenigstens das Schlafzimmer würde sie heute gerne fertig bekommen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mathew Connors - HighVolt


      Nach der Vorlesung musste der junge Mann noch zu einer weiteren Veranstaltung, ehe er endlich Feierabend hatte. Er hatte sich zwar etwas besser Konzentrieren können, aber dennoch ging ihm die neue Bekanntschaft nicht aus dem Kopf. Selten hatte er es erlebt, dass ihm eine Frau auf Anhieb so gefallen hatte. Das lag wohl auch daran, dass er sich nie wirklich nach einer Umgesehen hatte. Sein Leben war schließlich allein schon chaotisch genug. Er hatte ihre Nummer inzwischen eingespeichert und starrte auf den Smiley, den sie ihm geschickt hatte. Er überlegte bereits ob er ihr etwas schreiben sollte, aber er wollte nicht aufdringlich sein, daher steckte er das Handy weg und ging zu seinem Motorrad. Wie bei seiner Ankunft auch schon, war es das einzige, was dort stand. Er setzte den Helm auf und schwang sich auf die Maschine um einige Straßen weiter zu seinem Minijob zu fahren.
      „Moin Chef. Wir müssen was besprechen.“ begrüßte er den älteren Herren beim eintreten bereits, welcher ihm stutzig entgegenblickte. Keine halbe Stunde später war die Kündigung unterschrieben und Mathew machte nur noch seine angefangenen Reparaturen fertig. „Schade, dass du aufhörst. Aber war klar, dass jemand mit deinem Können nicht lang bleibt.“ scherzte der Alte. Immerhin hatte Mathew die letzten 6 Jahre in seinem Laden gejobbt. Und er hatte Angeboten auszuhelfen, wenn es nötig war. Er konnte sich eben nicht gänzlich trennen und würde sicher auch ab und zu zu Besuch kommen.
      Ein paar Stunden später war er auch bereits wieder zu Hause und wurde von seiner aufgeregten Oma begrüßt. „Junge, hast du das mit der Bank mitbekommen? Eine Frau hat die ganze Bande ganz allein ausgeschaltet und ist dann einfach verschwunden.“ erklärte sie mit Erstaunen. Der junge Mann verzog das Gesicht, ohne gleich zu Antworten. „Ob das wohl irgendein technischer Schnickschnack ist? Oder alles nur ein Schauspiel um der Bevölkerung was zu bieten?“ überlegte sie daher weiter. „Du bist zu misstrauisch Oma. Das warst du bei dem anderen auch immer.“ seufzte er und spielte damit auf sein eigenes Alter Ego an, wovon sie natürlich nichts wusste. „Hast ja recht Junge. ...Zwei so begabte Menschen wären sicher ein gutes Paar. Ob sie sich jetzt wohl abwechseln?“ sie lächelte bei dem Gedanken und ging dann wieder ihrer Hausarbeit nach während Mathew mit verärgerten Kopfschütteln zurück blieb.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Mary-Jane Bain - Huntress
      ______________________________

      Es dauerte geschlagene vier Stunden und es hätte noch deutlich länger gedauert, wenn Mary nicht ihre Kräfte mitbenutzt hätte, um die Sachen von A nach B zu schieben. Vor ihrem Ausflug zur Bank hatte sie zum Glück die Kisten sortiert und nun waren das Schlafzimmer und die Küche eingeräumt. Das Wohnzimmer würde sie am nächsten Tag machen, da war aber auch nicht mehr allzu viel.
      Die Blondine ließ sich auf das große Himmelbett fallen und betätigte die kleinen Lämpchen, die über dem Stoff lagen, der über das Bett gespannt war. Das normale Licht war aus, die Atmosphäre war eine deutlich ruhigere, aber so hatte es sich die Frau vorgestellt. Queen gesellte sich nach einigem Umschauen mit auf das Bett, sie hatte keinen festen Platz zum Schlafen, die Katze schlief wo sie auch immer wollte, was für ihre Besitzerin in Ordnung war. "Wir haben es geschafft, meine Liebe", sprach Mary zu ihrer Katze und schloss für einen Moment die Augen. Die Müdigkeit saß ihr tief in den Knochen, aber sie war noch nicht fertig für diesen Tag, ihr Blog musste noch ran. Einige Minuten blieb sie noch so liegen, dann rappelte sich die Frau auf und griff nach ihrem Laptop, der auf dem Nachtschrank lag. Sie klappte ihn auf dem Bett auf, setzte sich im Schneidersitz davor und rief die Seite ihres Blogs auf, um die neusten Aktivitäten zu verfolgen. So unbekannt war die Seite gar nicht, es gab viele treue Anhänger und jeden Tag immer mehr neue, die sich auf ihre Seite verirrten. Es war ein Hobby, der mit ihrer Passion zu tun hatte: Photographie. Neue Bilder hatte sie heute keine, aber Mary hatte ihren treuen Lesern versprochen, ein wenig die Wohnung zu zeigen. Nach dem Beantworten einiger Kommentare und Fragen, fing sie an ihren VLog aufzunehmen. Sie schnitt dabei nicht einmal wirklich was, es waren reine Aufnahmen, die sie auf dem Blog einstellte, fürs schneiden von Videos war sie einfach nicht gemacht worden.
      Die Blondine erzählte von ihrem Tag, wie er verlaufen war, ohne von dem Banküberfall zu erzählen, sie sprach von dem ersten Kurs und ihrer ersten Begegnung. "Und ich muss euch ganz ehrlich sagen..", fing sie in der Erzählung an und sah sich ein wenig gespielt um, ob keiner zuhörte, dann kam sie näher zum Bildschirm, als würde sie flüstern müssen. "Er sieht gut aus...",flüsterte sie. "Verdammt gut! Und er zeigt mir morgen den Campus.. Was zweierlei gut ist.. Ich komme besser zurecht und.. Ich kann ihn morgen auf einen Kaffee einladen..".
      Das Thema war auch irgendwann mal beendet, die Wahrscheinlichkeit, dass ihre neue Begegnung den Blog finden würde äußerst gering, wie sich Mary dachte, ihr wäre es aber auch fast schon egal, sie war nie so richtig schüchtern gewesen. Zum Schluss drehte sie eine Runde durch die halb fertige Wohnung, im Wohnzimmer hingen schon die ersten Photografien von ihr, die sie sich einrahmen lassen hatte, die Runde endete bei Queen, die ins Bild wollte und irgendetwas miaute, sie wollte scheinbar der Welt auch etwas auf den Weg geben. Zum Schluss versprach Mary neue Fotos am Wochenende, bevor sie sich zufrieden zurück lehnte. Ein Blick auf das Handy verriet ihr keine neue Nachricht von ihrer neuen Bekanntschaft.. Aber sie wagte es ihm zu schreiben, irgendjemand musste es ja wagen, den ersten Schritt zu machen.
      "Gute Nacht dir :) "
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."