I need your Power [Asu&Wizzy]

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    • I need your Power [Asu&Wizzy]

      Vorstellung

      Sogar für ihre immense Lebensspanne kam Kassandra diese Reise wie eine Ewigkeit vor. Es war lange her, dass sie das Land gewechselt hatte und eine neue Kultur traf. Ihr letzter Aufenthaltsort war eine Art Lager im heutigen Kairo, wo sie zusammen mit anderen Wesen auf ihren Tag hatte warten müssen. Bis eines Tages eine Truppe von Schatzusuchern auftauchten und einige ihrer Art mitnahmen, darunter auch Kassandra selbst. Gemeinsam machten sie sich auf die Reise durch das heutige Europa Richtung Norden, denn die Sucher hatten Spitz bekommen, dass ein gewisser Herrscher auf der Suche nach einer Form der Macht war, die ihm bisher entglitten war. So erhofften sich die Sucher ein hübsches Sümmchen, sobald sie bei ihm aufschlugen.
      Während dieses Weges machte die Kompanie in verschiedenen Königreichen Halt und nach und nach dünnte sich die Gruppe weiter aus. Langsam aber sicher bemerkte Kassandra, dass es sich wieder um eine Zeit des Krieges handeln musste, dass man wieder auf Champions zurückgreifen musste. So verabschiedete sie sich beinahe wöchentlich von Ihresgleichen, um sie im schlimmsten Fall als Gegner wiedersehen zu müssen. Es wirkte beinahe wie ein perfider Sklavenhandel, bei dem sich die Herrscher das Opfer aussuchten, das ihnen am besten gefiel.
      Man mochte es Schicksal nennen oder nicht, aber als die Gruppe in England bei einem Herrscher ankam, der besagtes Sümmchen zahlen sollte, war nur noch Kassandra übrig geblieben. Man hatte ihre Art als nicht kampftauglich abgetan und so würde der Herrscher dieser Region nichts weiter als den kläglichen Rest angeboten bekommen. Oh, wie sie sich doch täuschen mochten.

      Als man Kassandra in ihrem luftigen südländischem Gewand aus dem Wagen holte, spürte sie seit langem mal wieder einen sehr kalten Windhauch, der Menschen bitter frieren ließ. Doch sie hingegen war durch ihre Natur als Inkarnation des Feuers von jeglicher Kälte geschützt.
      Das Gemäuer dieser Burg wirkte etwas marode und zugig auf den ersten Blick. Sie konnte den Winsch zwischen den Steinen manchmal Zischen hören und sprach kein Wort, bis die Gruppe einen Thronsaal erreichte. Ganz am Ende auf dem Thron saß ein junger Mann umgeben von seinen Ratgebern. Sie alle schienen auf ihre Ankunft zu warten und sie spürte bereits die verheißungsvollen Blicke auf ihr. Erhobenen Hauptes ging Kassandra inmitten der Gruppe und ließ sich einfach gehen. Es war ja nicht so, als würde sie hier entscheiden, wie es weiterging.
      "Sire", begann der Truppenführer ehrfürchtig und knickste sogar. Kassandra musste sich ein Schnauben verkneifen. "Uns wurde zugetragen, Ihr seid auf der Suche nach Etwas, das eurer Königreich stärkt. Wir haben Euch einen altehrwürdigen Champion gebracht, der Euch sicherlich weiterhelfen dürfte. Gegen eine gewisse Summe, versteht sich."
      Er winkte Kassandra zu, die einfach nicht reagierte. Die Gruppe um sie herum machte Platz und sie würde dasgleiche Schauspiel abhalten müssen, das sie etliche Male schon gesehen hatte. Menschen waren nicht mehr so dumm wie früher - sie kauften nicht mehr die Katze im Sack.
      "Wir bringen Euch eine der seltensten Art, eine Phönixin!", verkündete der Führer theatralisch und gestikulierte wieder in Kassandras Richtung, "so zeige dich!"
      Gedanklich rollte sie schon mit den Augen, begann aber ihr Gewand aufzumachen bis sie nur noch in einem recht dünnen Hemd dastand. Ihr Gewand reichte sie einem Mitreisenden weiter, denn für das Folgende würde Kleidung nur stören.
      Ihre smaragdgrünen Augen fixierten das erste Mal jene des Herrschers, als sie plötzlich in Flammen aufging. Sie zeigte allen Anwesenden einige ihrer Stoßfedern und deutete ihr vogelähnliches Äußeres an. So kurz sie entflammt war, ebbte das Schauspiel auch schon wieder ab und man reichte ihr schleunigst ihr Gewand zurück, da die Flammen ihren menschlichen Körper so zurückließen, wie man ihn geschaffen hatte. Endlich wieder bedeckt richtete Kassandra erst ihren Blick auf den Truppenführer, dann wieder auf den Herrscher.
      Nun war sie gespannt, ob der Herrscher aus Verzweiflung sogar eine scheinbar nutzlosere Kreatur erwerben würde. Man wusste, dass Phönixe mehr der Heilung als des Kampfes dienten, und manch einer sie auch nur wegen ihrer götterähnlichen Stimme besaßen.

      @TheWizard



      "I rather trust and regret than doubt and regret"
    • Es war ein kalter und auch windiger Tag wie es in London üblich war. König Nikolas saß im Thronsaal vom Palace of Westminster und überlegte fieberhaft seine nächsten Schritte in diesem Krieg, den seine Vorfahren angezettelt hatten. Nicht nur das ein Großteil des Heeres das er geerbt hatte im letzten Frankreich fast komplett an der Rur gestorben war, nein auch der Schwarze Tod machte seine Lage noch misslicher. Alles würde er tun um das Blatt für sein geliebtes England zu retten. Gerade als er sich entschlossen hatte den Saal zu verlassen und sich die Karten nochmal anzuschauen wurde er von einem Bagen gestoppt. "Sire? Ein paar Händler wünschen euch zu sehen. Sie sagen sie bringen euch wunderbare Waren". Nikolas sah den Bagen verwundert und zugleich entnervt an. Er hatte keine Lust sich irgendwelche Kräuter oder Wein aufschwatzen zu lassen. Doch seine Neugierde siegte und er befahl die Händler hinein zu lassen. Da saß er nun schweigend auf seinem Thron. Dem Thron der so viel Blut und Trauer schon gekostet hatte. Jedoch beschwerte sich Nikolas nie, denn wer die Krone trug so hieß es tat dies alleine. Nun wurde ihm diese Frau vorgestellt die so erfuhr er ein Phönixin sein sollte. "Mhm..." schallte nun sein Missfallen durch den Saal. Obwohl nur leise von ihm gegeben hallte es wie ein Urteil. "Haltet ihr mich für Blöd ?" Fragte Nikolas nun den Truppenführer direkt. Er wartete nicht die Antwort ab sondern erhob sich von seinem Thron. Langsam mit der Hand an der Scheide seines Schwertes ging er die Stufen hinunter. "Ihr führt mir diese Frau nun vor als wäre sie die Rettung all meiner Probleme." Es lag eine kalte Ruhe in seiner Stimme. "Und doch präsentiert ihr hier mir eigentlich eure übrige Ausschusware. Oder wie kann es sein das ihr nur eine ihrer Art mir präsentiert?" Er stand nun vor dem Truppenführer und zog langsam sein Schwert aus der Scheide. Es war nicht wie zu erwarten mit vielen Edelsteinen besetzt sondern nur blanker kalter Stahl. Dieses Schwert hielt er nun dem Truppenführer an die Kehle "Eigentlich sollte ich euch dafür hier und jetzt hinrichten." Sein Blick wanderte kurz zu der Frau und dann wieder zum Truppenführer. "Ihr erhaltet 20 Pfund und werdet damit zufrieden sein!" Nikolas wusste das dies nicht einmal im Ansatz das war was diese Menschhändler haben wollten doch hatte Nikolas klar gemacht wie tief er beleidigt gewesen war und so würden sie damit leben müssen. Er drehte sich nun weg ganz so als wäre das Gespräch damit für Ihn beendet "Ah und noch was-" kam es leise von ihm bevor er in der Drehung dem Truppenführer ein Ohr Abschnitt. Dieses viel mit einem dumpfen Geräusch zu Boden "Wage es nicht nochmal einen Menschen oder Champion in meinen Hallen wie Vieh zu behandeln ist das klar?!" Sagte er mit Wut in der Stimme, die er sich bis zu diesem Moment aufgespart hatte. Dann ging er wieder zu seinem Thron ganz so als hätte er sich nur unterhalten. Die Wachen traten nun auch auf die Männer näher um klar zu machen das sie nun zu gehen hatten.
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    • Für den winzingen Moment eines Lidschlags spielte Kassandra mit dem Gedanken, sich zwischen diesen eingebildeten König und dem Truppenführer zu stellen. Einfach nur um zu demonstrieren, dass sie so oder so die mächtigste Einheit im ganzen Schloss darstellte. Aber sie ließ die Menschen machen - immerhin war das hier nicht wirklich ihre Angelegenheit. Obzwar der König verlauten ließ, man solle sie nicht wie Ware behandeln, war sie in diesem Moment nichts anderes.
      Es war jedoch ihr scharfer Blick, der umgehend das recht kleine Amulett ausfindig machte, das aus dem Ärmel des Führers gerutscht war, kaum war dieser zu Boden gegangen. Erst jetzt bewegte sie sich ein paar Schritte, doch ein Hintermann hatte ihre Absicht längst durchschaut. Noch bevor sie auch nur an den Anschein machen konnte, nach dem Schmuckstück zu greifen, war der Hintersmann bereits vorwärts gehechtet und hatte das Teil in seinen Besitz gebracht. Nicht aus Eigennutz - er wusste nur ganz genau, was passieren würde, sollte Kassandra ihre Essenz zurückerlangen.
      Statt es dem Führer zurück zu geben, der noch immer am Boden lag, flitzte er dreisteshalber dem König hinterher. Der Hintersmann hatte alles andere als falsche Motive, er wollte nur den Handel besiegeln. Folglich drückte er dem König Kassandras Amulett grob fahrlässig in die Hand und wies ihn ein: "Es scheint Euer erster Champion zu sein. Dies ist ihre Essenz - sollte die Phönixin jemals in den Besitz dessen kommen, wird sie frei sein. Solange Ihr es hingegen an Euch haltet, wird sie Euch Folge leisten. Hütet es also." Kaum hatte er zuende gesprochen, war er auch schon aus Schwertesreichweite gerannt und half seinem Führer.
      Kassandra hingegen konnte ein bisschen Mitleid nicht verhindern. Sie ging neben dem geschundenen Truppenführer in die Knie und legte ihm auf die Wunde eine Hand auf. "Ihr habt mich nie wirklich schlecht behandelt. Möge es euch gut gehen", flüsterte sie und verbrannte dem Mann die Wunde. Dies war das Einzige, das sie auf die Schnelle tun konnte. Körperteile zu regenerieren stand leider nicht in ihrem Repertoire.
      Als sich die Phönixin nun aufrichtete, sah sie sich zusammen mit der Suchertruppe umringt von Wachen. Der Unmut der Gruppe war deutlich spürbar, sodass Kassandra nun die Zeit gekommen sah, ein bisschen Eindruck zu hinterlassen. Sie hatte zunächst die Arme vor der Brust verschränkt und forderte in einem doch recht herrischen Tonfall: "Vergesst euren Stand nicht. Euer König weiß nicht, wie er einen Champion zu bändigen hat und bevor er es ausprobiert, liegt ihr alle in Schutt und Asche. Lasst die Gruppe hier ungehindert ziehen und ich sehe ab, euch niederzubrennen."
      Es war die Mischung aus ihrem todernsten Ausdruck und dieser berechnenden Schärfe in ihrer Stimme, die man sich nur mit dem Alter aneignen konnte, die die Männer tatsächlich zurückweichen ließ. So erkaufte die Phönixin ihrer ehemaligen Gruppe einen Zeitraum, in dem sie sich von Dannen machen konnten.
      Erst jetzt wanderte Kassandras Blick zu Nikolas, den sie von Sekunde eins an nicht wirklich leiden mochte. Er war blutjung - das hatte sie vorhin binnen Sekunden erkennen können. Und doch hatte er eine machtvolle Position, die ihm irgendwie nicht richtig von der Hand lief. Prompt hatte sie auch das Gefühl zu wissen, warum dem so war.
      "Möget Ihr mich einweihen, wer Ihr seid, was Ihr benötigt und was Ihr von mir erhofft?", fragte sie, wobei ihre Stimme durch den ganzen Raum hallte und wenn man es nicht besser wüsste, klang es verdammt arrogant. In Wahrheit wollte sie den König nur ein bisschen kitzeln und sehen, wie er reagieren würde. Sie musste schnell auslooten, was hier das Problem war und wie sie ihm schnellstmöglich ihre Essenz wieder abluchsen konnte. Denn mit Grünschnäbeln wollte sie schlichtweg nicht arbeiten.



      "I rather trust and regret than doubt and regret"
    • Nikolas blieb stehen als er jemanden an seiner Hand spürte und wollte diesen sogleich sein Schwert spüren lassen, doch der Mann schien gut darin sich zu erkläre so das Nikolas das Amulett an sich nahm "habt dank für eure Ehrlichkeit." Er ließ dem Mann einen kleinen sack mit Edelsteinen zukommen bevor er sich wie er es gelernt hatte nicht mehr für diesen niederen interessierte.Nikolas hatte nun wieder auf seinem Thron Platz genommen und betrachtete das Schauspiel. Er war überrascht das die Phönixin dem Führer half. Jedoch ließ er sich seine Überraschung nicht anmerken. Er hatte so viel Menschen handeln gesehen das er einfach davon ausging das diese Menschen böse waren. Es war wohl tatsächlich seiner Jugend verschuldet das er so kurzsichtig gehandelt hatte. Seine Tat bereute er trotzdem nicht da diese in seinen Augen seinen Zweiflern zeigte das er nicht mehr der kleine Junge sondern ein starker König war. Jeder schien dies auch zu glauben bis auf die Phönixin. Nikolas ließ sie Gewehren. Er wusste wirklich nicht wie er dieses Wesen vor sich einschätzen musste. Auch ließ er nun das Amulett durch seine Finger gleiten. Es war für ihn wie ein Fingerspiel. Das die Phönixin seine Wachen zurück gleiten und Ihn wie einen Schuljungen indirekt Tadelte ließ eine Zornesfalte auf seiner Stirn erscheinen. Er schätzte es nicht sonderlich wenn er lächerlich gemacht wurde.Nun wandte die Phönixin das Wort direkt an Ihn. Sie schien diese art von Unterhaltung schon sehr viele male geführt zu haben. Nikolas fragte sich wie alt sie wohl war. Er wusste das Phönixe Jahrhunderte alt werden konnten. Sie musste über wissen verfügen das kein Feldherr oder Klerus je in seinem Leben ansammeln konnte. Mit einen Blick durch den Raum ließ er alle hinaus gehen. Die letzten beiden Wachen schlossen hinter sich die Türen. Nun war es für einen Moment still im Saal. Nikolas stützte sich mit den Händen auf seinem Schwert ab während er die Frau vor sich betrachtete. Sie war in keiner Weise von ihm eingeschüchtert. Sie schien ihn fast zu verhöhnen hatte er das Gefühl. Er erhob sich langsam und stand gerade wie eine Statur oben auf seinem Podest. "Ihr wollt also wissen wer ich bin ? Ich bin Nikolas Plantagenet! König von England! Sohn des großen eroberers Edward Plantagenet! Mir wurde diese Ehre von Gott gegeben. Ich bin der letzte Erbe der Plantagenets und werde mir das Land holen für das meine Brüder und Vater gestorben sind!" Er sah auf die Frau hinab die eigentlich verloren in diesem Saal wirken sollte, aber so wirkte als würde sie dort alleine alles präsentieren was wichtig auf dieser Welt war und ließ sie sehen wer er ist. "Du sollst mir helfen Aquitanien! Wales! Und zu guter letzt Frankreich zu erobern so wie es mein Geburtsrecht ist!" So oft in seinem Leben hatte er diese Worte gehört und auch gesagt. Es stimmte das er Rache wollte um die Tode seiner Brüder und auch das Vermächtnis seines Vaters wollte er aufrecht erhalten. Doch eigentlich führte er diesen Krieg nur da dieser nicht mehr zu stoppen war. Er brauchte diese Phönixin um nicht alles zu verliere und England nicht untergehen zu lassen. Das würde er aber niemals jemandem und vor allem nie ihr sagen. Langsam hielt er das Amulett in die Höhe." Nun sage ich dir! Schwöre mir deine Treue und helfe mir dieses Land zu ruhm und Reichtum zu führen, so wie es sein sollte!" Damit endete seine Ansprache. Er erwartete nun das die Phönixin ihm antworten würde.
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    • Früher hätte Kassandra vermutlich ein Zusammenzucken nicht unterdrücken können, als die schweren Türen in ihre Schlösser gezogen wurden. Nach all den Jahren allerdings war es ihr sogar lieber, wenn sie unter zwei Augen mit ihrem Master reden konnte.
      Regungslos ließ sie Nikolas sich austoben, um dann eine Worte zu zitieren: "Von Gott gegeben, ja sicherlich", spottete sie und fing an, die Distanz zwischen sie beide zu überwinden.
      Gekrönt wurde Nikolas' Schauspiel von dem von seinen Fingern baumelnden Amulett mit ihrer Essenz darin. Das entlockte ihrem bis jetzt recht entspanntem Gesicht ein Augenbrauenkräuseln. "Ihr könnt direkt diese schwergewichtige Sprache unterlassen", meinte die Phönixin schlicht und blieb erst stehen, als sie nur noch wenige Schritte von Nikolas entfernt war. "Ich schwöre keinem Menschen meine Treue. Ich bin gebunden wie ein ehrwürdiger Gladiator im alten Rom es war. Der letzten Menschen, dem ich meine Treue schwor, legte mir diese Fesseln an."
      Nun stemmte sie ihre Hände an ihre Hüfte, als müsse sie ihren Standpunkt klarmachen. "Eigentlich bist du es, der mir Ehrfurcht erbringen sollte. Du weißt weder wo deine oder meine Grenzen liegen bei der Farce hier. Es stimmt, dass ich dir in gewisser Weise Folge leisten muss, aber du hast keinerlei Erfahrungen, wie du das anstellen sollst. Wie willst du das auch mit deinen 18, 19 Jahren?"
      Liebend gerne hätte Kassandra noch einen Hieb in Richtung seines Vaters dagelassen aber sie wusste um die Situation zu buhlen. Es brachte nichts, wenn sie Nikolas zu sehr gegen sich aufbrachte. Trotz allem konnte er ihr das Leben zur Hölle machen und das musste man schließlich nicht unbedingt provozieren. Es reichte vermutlich schon, dass sie jegliche Höflichkeitsfloskeln ihm gegenüber unterließ.
      "Allerdings", hob sie wieder an, nachdem sie ihrem Master den Rücken zugewandt hatte um den Saal zu mustern, "kann ich vielleicht bei dem ein oder anderen Problem behilflich sein. Aber ich erwarte ein gewisses Maß an Respekt, Master." Sie hatte einen versöhnlicheren Tonfall gewählt, damit sie die angerichteten Wogen zumindest etwas glätten konnte.



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    • Nikolas hatte erwartet das Sie nun Zusagen würde oder eingeschüchtert da stand. Nicht damit gerechnet hatte er aber das die Phönixin einfach näher auf ihn zu trat. Dies war eigentlich niemandem einfach so ohne seine Erlaubnis gestattet, doch war diese Frau vor ihm auch nicht niemand wie er feststellte. "Was stört euch an meiner Sprache ? Es ist die Sprache der Könige. So wurde sie mir beigebracht seid meiner Kindheit" er konnte ein axel zucken nicht vermeiden, was ihm früher bei seinem Lehrer ein paar saftige Hiebe gekostet hätte. Zum Glück war er kein Schuljunge mehr, auch wenn er gerade leicht das Gefühl hatte wieder einer zu sein. "Nun wenn du mir nicht die Treue schwören möchtest seis drum. Dann werde ich halt trotzdem mit dir kämpfen" Nikolas war zwar nicht froh darüber das Sie ihm nicht freiwillig folgte doch wusste er genauso gut das er es sich nicht leisten konnte ohne sie in die nächste Schlacht zu ziehen. Als nun die Phöixin ihre Hände in die Hüfte stemmte musste Nikolas darauf achten nicht los zu prusten. Er ließ dies in einem Husten untergehen. Es sah seiner Meinung nach auch einfach zu komisch aus. Er musste da einfach an seine Amme denken wenn sie ihn bei einem Streich erwischt hatte. Er fasste sich aber sehr schnell wieder als die nächsten Worte auch schon auf ihn nieder gingen. "Nun ich weiß das ich hier der König bin. Ich habe ein ganzes Land zu regieren was mit viel Mühe verbunden ist. Natürlich weiß ich nicht wie ich dich "kontrollieren" kann aber das werde ich noch herausfinden. Ich bin zwar erst 18 Jahre alt aber die Jugend lässt einem oft die Möglichkeit viele Wege ans Ziel zu finden. Ich werde also schon noch lernen was ich zutun habe". Nikolas war es nicht entgangen das die Phönixin ihren Tonfall geändert hatte. Sie schien wohl sich nicht vollkommen gegen ihn stellen zu wollen. Er ließ nun einen tiefen Seufzer hören bevor er sich wieder auf seinen steinernen Thron fallen ließ. Normal saß er so darin das er ihn so gut es ging ausfüllte. Da aber niemand außer Ihr bei ihm war saß er so darin das er etwas verloren darin wirkte. "Von mir aus. Wir werden uns da schon einig werden. Du wirst eine schöne Kammer beziehen und dich erstmal einleben." Er griff nach dem großen Burgunderglas neben ihm und nahm ein paar tiefe Schlucke. "Dann werden wir den Rst zusammen rufen um zu sehen wie wir gegen die Truppen aus Wales die uns im Norden Probleme bereiten vorgehen." Nikolas machte sich eigentlich keine großen Hoffnungen. Sie waren 10 zu 1 in der unterzahl. Natürlich hatte das seine Vorfahren nie zurück gehalten und viele Schlachten wurden so gewonnen. Doch so gebildet Nikolas auch war, so war er was den Krieg anging sehr unerfahren. Er schenkte nun ein zweites Glas voll und stellte es auf einen kleinen Tisch neben seinem Thron. "Nun trink erst einmal was mit mir. Sag mir bitte deinen Namen und dann noch was du benötigst" Nikolas hatte zwar für die Phönixin bezahlt, jedoch sah er es eher als eine art Auslösung aus ihrem alten Dienst Verhältnis. Daher wollte er sie dafür entlohnen wenn sie für ihn arbeitete.
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    • Es war Kassandra mehr als den meisten anderen bewusst, für welchen Zweck sie hier zu dienen hatte. Und da niemand ihr Gesicht zur Zeit sehen konnte, zeigte sie einen fast schon traurigen Ausdruck, den sie in den nächsten Sekunden wieder durch einen stoischen ersetzte.
      "In meinem langen Leben ist es bisher nur vier Mal vorgekommen, dass man mich nicht als Champion behandelt hat", erzählte sie urplötzlich aus dem Blauen heraus und beäugte sorgfältig die rote Flüssigkeit, "Einst fragte ich meinen neuen Master, ob er sich im Klaren war, dass er keine einfache Sklavin vor sich hatte. Die meisten von ihnen reagierten mit einem Lachen und legten mich in Ketten. Folglich tue ich es nicht mehr - die meisten Menschen sind berechenbar."
      Nachdem Ptolemäus an seiner Krankheit starb, erlangte ein römischer Spion ihre Essenz und brachte sie seinem Feldherren. Die Zeiten in Rom waren mit unter die Schlimmsten in ihrer Errinnerung. Lebhaft erinnert sich Kassandra an das Kolosseum, in dem Ihresgleichen sich zum Spaß bekämpfen mussten. Sie hingegen wurde als hübsches Ding auf die hohen Ränge platziert - wo sie die schrecklichen Taten am besten verfolgen konnte.
      Kurz dachte sie nach bevor sie Nikolas antwortete: "Der mir von Menschen gegebene Name ist Kassandra. Fast alle Wesenheiten besitzen einen Wahren Namen, aber der tut hier nichts zur Sache. Gleiches gilt für eine Entlohnung oder dergleichen. Das Einzige, das ich will, ist meine Essenz, alles andere weltliche interessiert mich nicht."
      WIeder ein abschätzender Blick ihrer Seite, der dieses Mal den dicken steinernden Wänden und dann Nikolas Gewand galt. Für sie war es beinahe nicht spürbar, aber im Gegensatz zu Kairo war es hier verdammt kalt. Da spiegelte sich in den Gewändern der Menschen hier wider und ließ die Phönixin schmunzeln. Noch immer trennten sie nur wenige Schritte von ihrem Master, der in sich zusammengesunken im Thron lümmelte. Sie entschied sich, einmal die Temperatur etwas aufzudrehen - wortwörtlich. Wie eine Minisonne begann die Luft um sie herum leicht zu flimmern, als ihr Körper Hitze auszustrahlen begann. Wenn sie es gewollt hätte, könnte sie den ganzen Saal aufheizen, allerdings glich das dann eher einer Verschwendung. Aber hier, im kleinen Kreis... warum nicht?
      "Obwohl ich meinen möchte, dass es hier an Sonne mangelt. Ich mochte die sengende Hitze in Ägypten und die offen gestalteten Gebäude. Hier wirken die meisten Menschen und Gebäude so kalt und verbittert. Aber zurück zu deinem eigentlichen Problem. Weißt du, ob die potenziellen Gegener Meinesgleichen haben und zum Einsatz bringen könnten? Das wäre nicht ganz unwichtig zu wissen."



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    • Nikolas hörte Kassandra gespannt zu. Er merkte das Ihre Lebensspanne weit länger war als er jemanls begreifen konnte. "Vier mal also ? Mhm..das ist nicht wirklich oft" Dachte er darüber nach. Er hielt sich mit seinem Urteil erst einmal zurück und ließ Kassandra weiter erzählen. Ihr schien es wohl ein Bedürfnis zu sein klar zu stellen wie die Dinge hier verlaufen würden. Nikolas war fasziniert von dem Wesen vor Ihm so das er sich langsam ein wenig aus seinem Thron erhob "Die meisten ? Das hört sich an als ob du auch ausnahmen kennst ? und wie ist es mit mir ? bin ich berechenbar ?" Die meisten seiner Feinde und auch freunde kannten nie Nikolas ganze Pläne oder konnten verstehen wie er seine Feldzüge aufbaute. Doch vielleicht war es ja bei Kassandra anders ? Falls ja könnte sie ihn beraten und auf fehler aufmerksam machen.Aber die Frage war ob sie dies überhaupt wollte. "Kassandra also ? Ein hier zu lande sehr seltener Name, aber er gefällt mir. Ich würde mich natürlich auch freuen wenn ich irgendwann mal deinen Echten Namen wüsste, aber ich denke da sollten wir uns nicht jetzt mit beschäftigen." Als nun das Thema wieder auf Ihre Essenz fiel sah Nikolas auf das Amulett in seiner Hand. Er ließ sich zeit dieses zu begutachten bevor er wieder zu Kassandra sah. "Nun dies ist ein Lohn den ich dir nur zu gerne Zahlen würde. Doch würdest du wahrscheinlich sofort das weite suchen wenn ich es dir gebe und dann würde ich hier ohne alles stehen. Das wäre dann der Untergang den ich eigentlich verhindern wollte" Er sackte wieder in den Thron hinein. "Natürlich kann ich dich da auch gut verstehen. Wenn man mir so etwas antun würde und ich keine Chance hätte dem der mir das antut leid zuzufügen oder auch nur in irgendeiner weise spüren lassen könnte was er mir da antut. Ich glaube ich würde durchdrehen." Meinte er nachdenkend. Aus seinen Gedanken wurde er gerissen als eine Wärme sein Gesicht traf. Er sah zu Kassandra und konnte nicht anders als mit offenem Mund da zu sitzen. Er hatte natürlich von den Kräften gehört die diese Wesen haben sollten, doch war es etwas ganz anderes diese selbst zu sehen. Schnell schloss er nun wieder den Mund als er sich wieder auf seine Königliche pflicht besann. Nikolas fand es komisch, doch da Kassandra ihn nicht fürchtete und es ihr egal war das er der König war, kann er mit Ihr viel offener reden.Dies war seid er ein Kind war nicht mehr passiert. Er bemerkte das er Kassandra nicht geantwortet hatte und holte dies nun nach "Nun ich schätze diese Stabilen und großen Gebäude, auch wenn sie zugleich auch eine Bürde sind." Kurz sah er etwas durch den Raum. "Laut meinen Informationen ist es sehr wahrscheinlich das sie deines gleichen einsetzen, aber nur im äußersten soweit mir bekannt ist." Er betrachtete nun wieder Kassandra.
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    • "Ich kann nicht innerhalb weniger Minuten über jemanden urteilen. Das wäre schlichtweg überheblich."
      Nikolas zog Kassandras schweifenden Blick mit einer unüberlegten Aussage auf sich. Sie machte ein missbilligendes Geräusch als sie auf ihn zuging und von oben herab zu ihm sagte: "Allerdings liegst du in einer Sache falsch. Ich kann dem Besitzer meiner Essenz durchaus schaden." Ohne zu zögern schloss sich ihre recht zierliche Hand um Nikolas' linkes Handgelenk, das unter ihrer Berührung direkt warm wurde. Ihre Mimik schien eine stumme Warnung auszusprechen während jeder verstrichenen Sekunde sie die Temparatur anzog. Erst ab dem Punkt kurz vor einer leichten Verbennung löste sie den Griff und entfernte sich wieder ein paar Meter, als sei nichts gewesen.
      Es herrschte kurz Stille in der Kassandra das weitere Vorgehen überdachte. So wie es klang besaß dieses Königreich keine Verbündeten, und das war in Kriegszeiten mehr als schlecht. Sie waren demnach umkreist von Feinden gegen die sie vermutlich immer wieder antreten musste.
      "Ich weiß nicht, was deine Ratgeber bisher mit dir besprochen haben. Wie sieht es mit freundlich gestimmten Beziehungen in die angrenzenden Ländereien aus? Dahin gehend solltest du dir zumindest einen Unterstützer anlachen, der im Notfall aushelfen kann." Sie richtete beiläufig die Kordeln, die ihre Haare zusammenhielten. "Andernfalls würde ich vorschlagen, du suchst dir den nächst schwächsten Feind im angrenzenden Lande raus und forderst einen Machtausgleich via Champions. Ich werde vermutlich eh nicht darum herum kommen und dann habe ich wenig Lust, dass du mich gegen das größte Land antreten lässt. Also bau dir lieber deinen Grund von unten auf. Ich bezweifle nämlich, dass der nächst ärmste Herrscher hier genug Geld oder Glück hat, um ein Higher Being zu ergattern. Das wären zum Beispiel Drachen", erklärte Kassandra weiter nachdem sie Nikolas' fragenden Blick über ihre Schulter wahrnehmen konnte.



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    • "Wäre es das ?" Fragte Nikolas in den Raum hinein. Er fand dies nicht, denn immerhin musste er selbst auch manchmal in Sekunden über jemanden Urteilen ob dieser vertrauenswürdig war oder nicht. Er sagte aber nichts weiter dazu. Nun da Kassandra auf Ihn zu ging wusste er nicht recht zu entscheiden was er tun sollte. Ihre Hand umschloss sein Handgelenk. Langsam trat die Wärme aus Kassandras Hand. Nikolas jedoch verzog keine Miene. Dies hatte man Ihn gelehrt. Ein Edelmann hat immer sein Gesicht zu wahren. Auf Ihre Frage hin lächelte er matt."Nun Aquitanien ist immer noch unter Englischer Kontrolle und auch die Fürsten aus Deutschland wären bereit uns zu helfen. Leider jedoch kosten Verbündete dieses Kalibers Geld das ich zu diesem Zeitpunkt nicht habe. Ich hatte über Steuererhöhungen und solche dinge nachgedacht doch was würde es mir bringen mein eigenes Volk gegen mich zu bringen ?" Fragte er in den Raum hinein. Er nahm einen weiteren großen Schluck von seinem Wein. Er betrachtete die Rot Flüssigkeit. "Wales wäre wohl der nächst kleinere Gegner. Jedoch ist dieses Volk von Natur aus sehr Kriegerisch und eng mit der Erde verbunden. Ich weiß nicht in wie weit Ihnen das Hilft aber diese wären wohl die beste Wahl." Er betrachtete Kassandra nachdenklich. "Ich soll dich also Kämpfen lassen ? Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich meine natürlich war dies aus meiner Verzweiflung heraus mein Plan, doch eigentlich stelle ich mir das sehr Barbarisch vor muss ich zugeben." Er seufzte tief bevor er seinen Wein leer trank und sein Glas beiseite stellte. "Glaubst du nicht das es noch eine andere Lösung gibt ?" Es war für Ihn immer noch komisch so vertraut mit Kassandra zu reden. Nun aber wanderte seine Gedanken ab als er überlegte wie man sonst diesen Krieg gewinnen könnte. "Mein Vater hätte es wohl gewusst. Er war der Mächtigste alle Könige, ich frag mich wie er das ohne einen Champion wohl vollbracht hat." Dies sagte er nicht zu Kassandra sondern einfach in den Raum hinein. Oft hatte er sich schon Gedanken darüber gemacht wie sein Vater dieses Land bloß geeinigt hatte und fast ganz Frankreich erobert hatte. Er musste wirklich von Gott als König auserwählt worden sein. Leider hatte sein Ältester Bruder diesen Segen nicht geerbt und alles wieder verloren was Ihr Vater erobert hatte. Erst jetzt merkte Nikolas das er ja immer noch mit Kassandra in diesem Raum war. "Verzeih, ich muss mit den Gedanken abgeschweift sein." Entschuldigte er sich mit einer für Ihn untypischen leichten röte im Gesicht.
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    • „Wir haben den Vorteil, etliche Jahrzehnte oder Jahrhunderte leben zu können. Wir können uns normalerweise die Zeit nehmen um zu entscheiden,wen wir mögen oder nicht.“
      Die nun folgende Erklärung von Nikolas bezüglich der sie umgebenden Herrscher nahm Kassandra dankbar auf. Sie musste als aller erstes die Machtverhältnisse hier erfassen. Dann kam ihr ein Gedanke. „Dir ist klar,dass du nun einen Phönix hast? Du könntest als Tausch für Hilfe eine Träne von mir anbieten. Wir besitzen eine der einzigartigsten Heilfähigkeiten überhaupt. Ich wage zu bezweifeln,dass man einen solchen Handel ausschlagen würde“, gab sie zu bedenken.
      Als ihr Master dann abermals zu seinem Vater abschweifte, konnte sie gerade noch so ein Augenrollen unterdrücken. “Es gibt doch immer Mittel und Wege.Es wurden schon Ehen geschlossen, bestimmte Abkommen getroffen...“, sagte sie gedehnt während sie anfing durch den Saal auf und abzuwandern, als gehöre Ohr jeder Zentimeter hier bereits, „oder man schloss sich zusammen gegen einen gemeinsamen scheinbar übermächtigen Feind.“
      Nun sah die Phönixin wieder zu Nikolas herüber, der mit der Röte im Gesicht nun endlich so alt aussah, wie er eigentlich auch war. Das entlockte ihr schließlich ein Schmunzeln. “Interessant, dass es dich peinlich berührt,wenn du abschweift, aber nicht, wenn du eine fast nackte Frau vor dir hast.“ Damit spielte sie auf den Moment an, als sie ihre Natur zeigen sollte und sich im Zuge dessen die Kleider vom Leib gebrannt hatte. „Aber wie bereits gesagt, ich stehe dir zur Seite und berate dich,wenn du es wünschst. Was ist nun der Plan nach diesen kurzen Überlegungen? Gewisse Präferenzen?“



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    • Nikolas nickte "Aus dem Blickwinkel betrachtet hast du natürlich recht. Diese Zeit haben wir Menschen leider nicht, was uns all zu oft zum Verhängnis wird. Ich könnte dir hier nochmal Geschichten meiner Familie erzählen doch möchte ich dich damit nicht langweilen." Nikolas überlegte eifrig. Mit dieser neuen Erkenntnis taten sich ihm ganz neue Möglichkeiten auf. Er musste nur sehen wie er diese klug nutzte. "Dann wäre es sinnig den Deutschen Kaiser und den Papst auf unsere Seite zu ziehen. Immerhin sind dies zwei der Mächtigsten Männer der Welt." Nikolas malte sich das ganze schon schön aus bevor er seufzte "Aber zuerst müssen wir die Grenzen sichern. Das heißt die Waliser und Schottener zurück zu schlagen. Erst dann können wir uns um Frankreich Gedanken machen." Die nächsten Worte der Phönixin ließen sein Gesicht noch etwas röter werden." Nun ja ich muss zugeben das ich vorhin zu sehr auf das Schauspiel konzentriert war als das ich genau bemerkt hatte das Ihr...nun..ihr wisst schon" sagte er etwas abwinkend. Er war froh als sich das Thema nun wieder um das wesentliche handelte."Nun durch diese neuen Erkenntnisse muss ich zugeben sieht unsere Lage nicht völlig aussichtslos aus. Leider werden wir vor dem Winter nicht alle Schlachten geschlagen haben. Ich denke Wales wäre die erste richtige Wahl. Nun weiß ich nicht ob ein Champion dort vorhanden ist, aber wir sollten auch so mit ihnen irgendwie fertig werden." Nikolas erhob sich nun aus seinem Thron. "Wir sollten von London aus Soldaten rekrutieren wäre mein Vorschlag. Danach sollten wir schauen die Burgen gut zu sichern und dann nach Wales." Er sah zu Kassandra. "Wie denkt ihr darüber ?" Nikolas war von sich selbst ein wenig überrascht. Im normalen war er kein großer Stratege, er war zwar ausgezeichnet im Schach aber eigentlich war er mehr der Bildung und dem Kampf verfallen. Er hoffte aber mit Kassandras Hilfe das Defizit seiner Strategischen Leistung wieder raus holen zu können. Er griff nun nochmal zur Wein Flasche um sich ein letztes mal ein zu schenken als diese klirrend zu Boden fiel. "Ach mist!" Sagte er während er Wein von seinen Schuhen wischte. "Das ist wohl das Zeichen für mich das ich heute genug Wein hatte." Sagte er mit der kleinen Hoffnung die Stimmung durch sein Missgeschick etwas gelockert zu haben.
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    • "Hier spielt ein Papst eine Rolle?" Sofort tauchte ein ziemlich diabolisches Lächeln auf Kassandras Lippen auf, "Wusstest du, dass viele der hohen Gläubigen fast immer auf die Hilfe von Unsereins angewiesen sind? Soweit ich weiß war der letzte Phönix in greifbarer Nähe des Papstes von einer nordischen Bestie getötet worden. Diese alten Männern tun alles, um den Anschein zu erwecken, dass ihre Gebete alle Seuchen heilen können. Dessen kannst du dir sicher sein."
      Weiterhin Nikolas lauschen schritt sie durch die Halle umher. Den jetztigen Standort zu sichern war selbstverständlich das Erste, dass der König tun sollte. "Standort sichern ist sicherlich die erste Handlung. Aber ich würde vorschlagen, nicht mit Militär nach Wales zu ziehen? Wie groß ist Wales eigentlich? Ich würde an deiner Stelle ein Schreiben an den amtierenden Herrscher richten und darin einen Kampf zu ersuchen. So wie es üblich ist, hinter verschlossenen Türen, wo nur die Master und ihre Champions warten. Ob du nun Wales damit unterjochen willst oder dir einen Verbündeten sichern magst, sei dir überlassen. Aber bevor du deine Männer in wahnwitzige Verluste treibst, schick mich."
      Ihre Stimme klang fast so, als sei diese Handlung das natürlichste der Welt. Insgeheim brannte es in ihr, wie das Feuer, das sie verkörperte. Die meisten Phönixe waren friedfertig - doch sie zählte nicht dazu. Es juckte ihr in den Fingerspitzen, endlich losgelassen zu werden, nachdem sie Jahrzehnte lang nur als Zierde und Heiler gedient hatte. Es war schon längst überfällig, dass sie mal wieder ihre Schwingen ausbreiten konnte.
      Sie zuckte allerdings zusammen, als das Klirren der Flasche ihre Gedanken unterbrach. Sie musste zweimal blinzeln während sie zusah, wie ihr Master die Scherben mit seinem Schuhwerk zusammenkehrte. "Es wundert mich sowieso, dass du so viel Wein praktisch allein trinkst und noch vernünftige Sätze bilden kannst. Ich erinnere mich en Eritrea... Da gab man auch den Knaben Alkohol, damit sie von den Schandtaten der alten Männer im Anschluss nicht mehr so viel mitbekamen... Aber das ist hier ja hoffentlich anders."
      Sie kam wieder zu Nikolas zurück, um vor ihm in die Hocke zu gehen und mit den Fingerspitzen seine Schuhe zu berühren. Es erschien eine Stichflamme, die die Schuhe trocken und unbeschadet zurückließen. "Also, wie klingt mein Vorschlag?"



      "I rather trust and regret than doubt and regret"
    • Nikolas war überrascht über die Worte Kassandras "Natürlich spielt er eine Rolle. Er ist Gottes Richter auf dieser Welt." Er nickte energisch. Nikolas war geschockt über die dinge die er hier erfuhr. "Aber...aber..." Er fand keine Worte für diese Art von Informationen. "Das würde ja heißen das Sie mit dem Namen unseres Herrn schindluder treiben. Dem muss man doch Einhalt gebieten" Er schluck stark auf die Lehne seines Thrones. Er bereute es ein wenig da diese Armlehne aus Marmor gearbeitet war."Nun Wales ist ungefähr ein Sechstel so groß wie England. Was sie aber nicht ungefährlicher macht. Das Gelände ist trügerisch und die Waliser ein starkes Volk" Merkte Nikolas an. Kassandras Vorschlag ließ ihn etwas nachdenken. Unter der Regentschaft seines Vaters währe so etwas nie passiert. Er hatte die Schlacht geleibt und wollte den Gegner mit seiner Kraft unterjochen. Nun war Nikolas nicht sein Vater und so wollte er nicht seine Untertanen solchen gefahren aussetzen. "Der Vorschlag klingt gut. Ich werde gerne dieses Schriftstück aufsetzen. Sofern es wirklich deine Absicht ist zu kämpfen?" Nikolas brannte Rot wie eine Laterne "Nun ich trinke schon lange so viel...es nun es beruhigt mich" Dies gab er ehrlich zu. Es war nichts was er jemandem anders anvertraut hätte, doch wusste er das er mit Kassandra so viel Zeit noch verbringen würde das diese dies so oder so später Herausfinden würde. "Ich meine es ist schon so das ich stark angetrunken bin, sonst würde ich wahrscheinlich nicht ganz so offen mit dir reden" Nikolas betrachtete nun das Schauspiel vor Ihm und war wieder sehr beeindruckt von dem was er sah "Es klingt so als könnte es Funktionieren." Nun stand Nikolas langsam auf "Ich danke dir." Er sah Kassandra an "Fürs Trocknen der Schuhe und auch fürs zuhören" Das letzte sagte er eher leise.
      Jedoch blieb ihm nicht viel Zeit um zu erröten da ein Page vorsichtig an die Tür klopfte um zu verkünden das nun das essen bereit stehen würde. "Danke, ich werde gleich kommen" Der Page verneigte sich und verließ den Raum "Nun ich würde mich freuen wenn du mich zum essen begleiten würdest" Er machte eine einladende Bewegung zur Tür. Trotz das Er der König dieses Landes war so war er bisher noch nicht verheiratet. Dies störte Ihn aber soweit nicht da er eigentlich die Priester Laufbahn angestrebt hatte. Nun war es aber anders gekommen und er war König. Wahrscheinlich sollte er sich bald darum kümmern aber momentan war er damit beschäftigt dieses Land zu führen.
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    • "Ich verstehe bis heute nicht, warum die Menschen sich auf ein Nervengift verlassen. Alkohol vernebelt doch nur unnötig die Sinne", schmunzelte Kassandra ohne jegliche Absicht, Nikolas das Trinken auszureden. Wer ständig unter Drogen stand lief auch eher Gefahr, etwas zu Dummes zu tun und dadurch sein Leben zu lassen. Seine Einladung zum Essen schlug sie natürlich nicht aus.

      Im Endeffekt fand sie sich kurz darauf in verhältnismäßig kleinen Kammer vor, wo sie nur mit Nikolas an einer rechteckigen Tafel Platz nahm. Da dies kein Bankett war, erwartete die Phönixin auch nichts anderes. Trotzdem war der Tisch reichlich gedeckt und das sogar mit Speisen, die sie in dieser Form nicht kannte.
      Allerdings war es dann schon etwas seltsam, als alle Bediensteten den Raum verließen und sie beide alleine ließen. Zwar wusste Kassandra, dass ein Diener vor den schweren Holztüren auf Wünsche oder dergleiches wartete, doch mit ihrem Master allein zu sein war ihr Ewigkeiten nicht gestattet worden.
      Nachdem Kassandra Platz genommen hatte, beäugte sie als erstes etwas, das nach einem Fleischgericht aussah. "Ich war schon lange nicht mehr im Norden", erzählte sie dann und holte sich etwas von einer Pastete heran, "meine Gefilde waren üblicherweise um den Mittelmeerraum, folglich muss ich mich an die Esskultur hier erst einmal gewöhnen... Aber nun etwas anderes. Dass deine Brüder und Vater gemeuchelt wurden, habe ich ja bereits mitbekommen. Wo hält sich deine Mutter auf?"
      In fast allen Kreisen in denen sie bisher gewandelt war, bekleideten Mütter eine gesonderte hohe Stelle in der Gesellschaft. Es hatte sie hier jedoch das Gefühl beschlichen, es könne anders sein. "Ich sehe auch keine Dame an deiner Seite. Will keine Frau einen König eines potenziell untergehenden Königreichs oder wie muss ich das hier verstehen?"



      "I rather trust and regret than doubt and regret"
    • Nikolas lächelte matt bei diesen Worten "Nun vielleicht brauchen wir Menschen das einfach. Wir sind nun mal ein sehr emotionales Volk. Wir brauchen einfach so etwas um uns das nicht einzugestehen. Frag mich nicht nach dem Sinn, ich kenne ihn selber nicht"

      Nikolas griff nun gut zu beim Essen. Dies war etwas das in seiner Familie immer gut gemacht wurde. Da waren alle in seiner Familie gleich. "Ich verstehe, ich kann mir vorstellen das unser Klima dir hier nicht ganz so zusagt. Ich hoffe trotzdem das du dich wohl fühlst hier." Sagte er ganz offen und wohlwollend zu Ihr. Als nun das Gespräch auf seine Mutter kam stoppte er das Essen sofort. Er brauchte einen Moment bevor er Räuspernd antwortete. "Meine Mutter...sie ist einige Zeit nach meinem Vater von dieser Welt gegangen. Sie hat der Wahnsinn geholt. Es war fürchterlich. Sie war..." Er räusperte sich erneut "Sie war eine wunderbare Frau, Mutter und Königin. Sie wird genauso schmerzlich vermisst wie mein Vater als König und Vater." Beendete er dieses für Ihn eher unangenehme Gespräch. Leider für Ihn war das nächste Thema nicht weniger brisant für Ihn "Das hast du sehr gut beobachtet, aber nein es liegt nicht daran das mich keine will. Es liegt mehr daran das ich...also" Er wurde wieder etwas rot "Ich habe halt noch nicht die Frau gefunden an der mein Herz hängt." Gab er offen zu bevor er sich wieder den Speisen widmete. Es war auch nicht so das Nikolas besonders nach einer Frau suchen würde, er musste zugeben das er mit seiner neuen Bürde schon mehr als genug Probleme hatte. Das jedoch würde er nicht zugeben "Aber ich meine ich bin gerade einmal 18 Jahre jung und habe noch mehr als genug zeit eine Frau zu finden." Sagte er etwas abwinkend um das Thema zu beenden "Ich wäre aber froh wenn du mir ein wenig was von dir Erzählen würdest. Ich möchte schließlich auch etwas über die Person mir gegenüber wissen und nicht nur über mich reden" Daher lebte Nikolas nun Messer und Gabel beiseite um nach seinem Wein zu greifen. Jedoch erinnerte er sich an Kassandras Worte so das er statt zum Wein zu seinem Wasser griff. Es war nicht so als wollte er Kassandra was beweisen, doch fühlte er sich nun so ertappt wenn er weiter Trank.
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    • Kassandra verzog etwas das Gesicht, kurz nachdem sie ein Stück der Pastete probiert hatte, von der sie schwören könnte, sie war mit irgendwelchen Innereien gefüllt. "Mir wurde bisher immer berichtet, dass Gefühle in den Rängen, die ihr Herrscher bekleidet, unangebracht seien. Man nehme das Weib, das einem die meisten Vorteile erbringt oder schlichtweg am besten gefällt."
      Aus dem Augenwinkel konnte sie Nikolas beobachten, wie er tatsächlich vom Weinglas abließ und sich Wasser widmete. Also hatte sie doch schon Eindruck auf den jungen Mann hinterlassen. Ob das nun gut oder schlecht war, wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einzuordnen.
      "Was soll ich sagen? Ich bin schon seit Ewigkeiten auf der Welt am Wandeln, habe meine Brüder und Schwestern in Kämpfen fallen sehen oder gar selbst stellen müssen. Mehrmals bin ich bereits wiedergeboren worden, und doch unfähig diesen Kreislauf zu verlassen. Ich habe die Spartaner begleiten dürfen, das römische Reich fallen sehen und die ersten Heiligen Kreuzzüge miterlebt. Meine Erfahrungen übersteigen bei Weitem die der Menschen. Vielleicht ist es gerade dies, was die meisten Menschen dazu veranlasst hat, mich immer in Ketten zu legen. Bis auf einen Mann hat mich niemand nach meiner Geschichte gefragt. Daher weiß ich um ehrlich zu sein auch nicht, was ich darauf erwidern sollte."
      Nun war sie es, die zum ersten Mal zum Weinglas griff und es nachdenklich in ihrer Hand schwenkte. Auch wenn Alkohol auf ihresgleichen keine Wirkung hatte, mochte sie das Gefühl, wie Flüssigkeiten in diesen Gefäßen sich anfühlte.



      "I rather trust and regret than doubt and regret"
    • Nun war es Nikolas der das Gesicht verzog, natürlich hatte Kassandra recht mit Ihren Worten doch war Nikolas da ganz anderer meinung "Nun normal wäre das üblich und der eine oder andere sieht mich auch etwas komisch dafür an doch würde nie jemand es wagen einem König so etwas zu untersagen. Sie versuchen mir nur jede Frau von Rang schmackhaft zu machen. Jedoch mit nur mäßigem erfolg" Er zuckte mit den Schultern. Nikolas hörte gespannt zu, für Ihn war so ein langes leben einfach nicht vorstellbar und daher sehr faszinierend. Als Kassandra geendet hatte brauchte er daher einen Moment bevor er wieder sprach "Das hört sich nach einem wunderbaren aber auch gleichzeitig traurigem Leben an. Ich weiß nicht ganz ob ich dich beneiden oder betrauern soll" Er sagte dies nicht böse meinend sondern ehrlich uneinig mit sich selbst "Magst du mir von diesem Mann erzählen ? Ich meine Ich habe dich nun nach deiner Geschichte gefragt und daher würde es mich interessieren welcher Mann dies außer mir getan hat. Ich meine sofern du es mir erzählen möchtest" Nikolas war fasziniert von all dem so das er ganz das Essen vor sich vergaß. Auch das eilige Klopf drang nur nach und nach in sein Hirn ein. Als er es jedoch bemerkte sagte er forsch "Herein?!" Einer der Pagen öffnete die Tür zu kleinen Halle. Herein trat ein Mann gefolgt von einem Jungen. Nikolas Mine verfinsterte sich kurz bevor er lächelnd den "Gast" Begrüßte "Ah der Earl of York. Was führt euch her werter Onkel ?" Fragte er während er seinem Onkel kurz die Hand schüttelte.
      Der Earl of York warf seinen Reisemantel seinem Knappen zu und begrüßte den König "Majestät, es freut mich euch bei bester Gesundheit zu sehen. Ich hoffe ich störe nicht?" Der Earl of York ließ sich nach einer kurzen bewegung des Königs auf einen der Stühle nieder. Der Earl of York war ein Mann mitte 40, er hatte schütteres graues Haar, keinen Bartwuchs und wirkte etwas untersetzt. Alles in allem kein Bild eines Earls. Der König nahm nun ebenfalls wieder Platz "Onkel ? darf ich euch meinen Gast vorstellen ? Lady Kassandra." Der Earl of York schien nun auch die Dame am ende des Tisches zu bemerken. Er erhob sich schnell um eine Verbeugung gegenüber Kassandra durchzuführen. Beiläufig schlug er seinen Knappen auf den Hinterkopf der sich zugleich auch verneigte "Freut mich euch kennen zu lernen Lady Kassandra. Bitte verzeiht mir die Störung" Ein lächeln stahl sich auf Yorks Gesicht, was ihm durch sein spitzes Gesicht etwas von einer Ratte verlieh. Nikolas musste sich ein lachen verkneifen bei dem Gedanken. "Nun ich denke ihr könnt verstehen wenn ich gerne schnell wissen würde was ihr von mir wollt Onkel".Das Lächeln verschwand sogleich aus Yorks Gesicht. Es war ihm anzumerken das er es nicht schätzte so von seinem Neffen behandelt zu werden "Natürlich eure Majestät. Es handelt sich darum das der Kronrat sich morgen auf euren Wunsch hin versammelt und ich gerne erfahren würde wieso?" Man hörte die unterschwellige Vorderung sehr gut aus den Worten heraus. Nikolas sah diesem gelassen entgegen "Nun werter Onkel dann werdet Ihr euch wohl bis Morgen gedulden müssen." York verstand die Botschaft sehr gut und verließ grußlos den Raum. Sein Knappe Eilte ihm etwas unwillig hinterher, wahrscheinlich bei dem Gedanken was Ihn gleich erwarten würde.
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    • Bei dem Gedanken an ihren ersten Master musste Kassandra tatsächlich lächeln. Obzwar dieses Lächeln wehmütig erschien, schweifte sie gerne gedanklich in diese Zeit zurück ab.
      "Er war nicht mehr so blutjung wie die meisten anderen Herrscher seiner Zeit. Seine Haut glich gebranntem Ton und seine Augen glitzerten im Licht wie die reinsten Smaragde. Viele Damen waren ihm verfallen und doch schlug er sie allesamt aus. Viel wichtiger war ihm das Wohlergehen seines Landes gewesen, in dessen letzter Schlacht um Freiheit er hinterrücks ermordet wurde. Er fand mich kurz nach meiner ersten Wiedergeburt und ich wusste es damals nicht besser. Heute erkenne ich Vergiftungen sofort, damals hingegen konnte ich ihn nur in meinen Armen halten bis er seinen letzten Atemzug getan hatte." Sie machte eine kurze Pause, in der sie den Wein in ihrer Hand intensiv betrachtete. "Er liebte die Tänzerinnen in seinem Tempel. Fast jeden Abend war Musik zu hören, das Rasseln des Hüftschmucks der Tänzerinnen konnte man noch in den Hof hinein vernehmen. Auch er entsagte Weinen und verspeiste die Trauben lieber in ihrer gewachsenen Form. Einst sagte er mir, er sähe mich als kleine Schwester, die es zu schützen galt. Doch bis kurz vor seinem Tod zeigte er eine andere Seite, die sich gegenüber eines höheren Wesens nicht schickte..."
      Bevor sie weitersprechen konnte, wurden sie von einem Klopfen unterbrochen. Die Phönixin entschied sich dazu, zu schweigen und nach Möglichkeit keine Mimik preiszugeben. Allerdings entschied sie sich kurz darauf um. Dieses dezent widerwärtige Lächeln äzte Kassandra an, sodass sie prompt anfing, den Earl einfach in Grund und Boden zu starren.
      Erst, als beide Besucher den Raum verlassen und die Türe wieder in Schloss gefallen war, erhob Kassandra wieder das Wort. "Dein Onkel ist ziemlich spitzbübischer Natur. Er klammert sich mit aller Macht an den Status, den er inne hat. Der arme Junge hat's nicht so gut. Wer auch immer es ist tut dem Jungen etwas an. Hast du die Flecken an seinem Hals gesehen? Würgemale. Aber Hände deines Onkels scheinen zu klein und zu fett dafür zu sein..."



      "I rather trust and regret than doubt and regret"
    • Nikolas lauschte gespannt der Geschichte. Er fand es reizvoller die Dinge von anderen zu hören die bei etwas dabei waren als die Geschichten zu lesen. Er fand das so leben in die Geschichte kam. Als Kassandra endete und auch der Earl endlich wieder weg war erhob Nikolas das Wort. Seine Stimme war ruhig und mitfühlend "Es tut mir sehr leid das dies dir und auch ihm wiederfahren ist. Verrat und Zwietracht sind Dinge die Menschen zumindest schon seid Anbeginn der Zeit vernichten. Ich hoffe das mir nicht ein ähnliches Schicksal ereilt." Bei ihren nächsten Worte hätte Nikolas empört aufspringen solle wenn jemand anders im Raum gewesen wäre. Jetzt jedoch seufzte er nur "Du hast recht. Viele Magnaten meines Reiches klammern sich an dem was sie denken zu sein. Leider ist es mir bisher noch nicht gelungen sie von etwas anderem zu überzeugen." Er hoffte das Kassandra verstand wie schwer ihm diese Aufgabe von der Hand ging. "Nun der Junge ist sein Page. Ich denke bis zum Knappen wird er nicht überleben bei meinem Onkel. Und natürlich tut er so etwas nicht selber. Er lässt es seinen treuesten Soldaten für ihn tun. In diesem Land gilt es nicht als besonders privilegiert wenn man so etwas selber tut." Wieder entkam Nikolas ein Seufzen. "Schon lange versuche ich den Leuten klar zu machen das derjenige der das Urteil fällt auch das Schwert führen muss um das Urteil zu vollstrecken." Nikolas nahm einen tiefen Schluck Wasser bevor er fortfuhr "Aber ich werde dies mit aller Macht versuchen zu ändern." Während er so darüber nachdachte rief er nach dem Diener der draußen stand. "Sei so gut und hole mir den Pagen meines Onkels. Sage dem Earl of York das ich den Jungen brauche. Er kann sich gerne einen der Knappen nehmen. " der Diener verneigte sich "Die knappen sind zum Glück schon älter und abgehärtet. Es sollte also gut funktionieren." Dies sagte Nikolas mehr zu sich selbst als zu Kassandra. Der Diener kam auch kurze Zeit später wieder mit dem Jungen. Er musste noch recht jung sein bemerkte Nikolas. Ein schmächtiger Junge der sich nicht wohl in seiner Haut fühlte. "Junge." Wante er sich nun an den Pagen "Du bist nun aus dem Dienst des Earls of York entlassen. Ab heute gehörst du zu meinem Haushalt. Deine Aufgabe wird es sein für Lady Kassandras wohl zu sorgen. Hast du mich verstanden? " der junge sah verängstigt vom König zu Kassandra. Er schien nichts raus zu bekommen und verneigte sich nur schnell vor Nikolas und dann vor Kassandra.
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