My Love [Inya&Annie]

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    • Amanda Johnson

      Die Beine überschränkt, den Höhrer am Ohr, die Augen auf den PC fixiert, einen versteinerten Ausdruck im Gesicht. So trifft man die junge Amanda wohl des öfteren während der Arbeit an. Total konzentriert bespricht sie mit einer Partnerfirma die Abläufe für ein neues Projekt welches im nächsten Monat anstand, Amanda selbst arbeitete daran schon seit einem halben Jahr und nun sollte das ganze endlich umgesetzt werden. Ihr Vater ist der Gründer der ,,Johnsons" Hotel Kette und seit nun einigen Jahren ist Amanda für so ziemlich alles zuständig was ihr Vater vor ihr immer alleine tat. Er war nun eigentlich nur noch dafür da um Projekte zu bewilligen, die Gebäude ein zu weihen und auf Partys anwesend zu sein, weswegen die Eltern der jungen Geschäftsfrau öfter im Urlaub waren als so mach anderer. Geldprobleme gab es nicht, also sahen die beiden keinen Grund zuhause zu bleiben. Amanda kümmerte sich sowieso gerne um alles, deswegen schickte sie ihre Eltern meist auch einfach weg. Manchmal funkte ihr Vater eben doch dazwischen und das konnte er nicht wenn er im Urlaub war.
      ,,...aber natürlich, wir werden uns sofort darum kümmern. Auf wiederhören!" Mit einem seufzen legte Amanda den Hörer auf, atmete durch und fing an eine Rundmail an alle Angestellten zu schicken. Während des tippens fiel ihr Blick auf die Uhr, welche mal wieder anzeigte dass sie schon seit fast zwei Stunden Feierabend hatte. Eigentlich störte das Amanda nicht, doch heute war Freitag...gut, dass störte sie eigentlich auch nicht, doch heute hatte sie sich mal zu einem ,,Date" überreden lassen und das wieder ab zu sagen fand auch Amanda langsam unverschämt, weswegen sie nur noch die Mail zu ende schrieb. Sie packte anschließend ihre wenigen Sachen zusammen, schnappte sich ihre Tasche und den hellen Mantel und verließ ihr Büro im schnellen Schritt. ,,Peters, bitte kümmern sie sich darum das Montag früh alle Baupläne und Dokumente auf meinen Tisch liegen. Ich möchte außerdem die Adresse jeder Firma die am Bau beteiligt ist." Peters war der Assistent von Amanda und auch wenn ihr Umgang mit dem neuen etwas schroff war, so war sie mehr als dankbar ein wenig Hilfe zu haben. Sie gab dem jungen immer recht wenig Aufgaben, doch war es so am besten. Lieber er erledigte wenig gründlich als viel unvollständig.
      Ziemlich schnell war sie in der Tiefgarage angekommen und aus dieser Ebenfalls so schnell heraus gefahren. Gerne wäre sie nochmal nach hause, doch war dafür keine Zeit mehr. Denn anstatt sich für ein Essen, einen Theaterbesuch oder auch nur fürs Kino zu verabreden...wollte dieser Kerl wirklich zu einem Boxkampf. Sie, eine anständige und zur Anti-Gewalt erzogene sollte zu einem Boxkampf....doch brachte es nichts. Sie hatte es jetzt schon versprochen und so musste sie nun dort auch hin gehen, ob sie wollte oder nicht. Glücklicherweise hatte sie immer etwas Make-Up im Auto, so konnte sie sich auf dem Parkplatz vor der Halle noch einmal ein wenig frisch machen. Sie hatte keine Ahnung was man bei solchen Veranstaltungen trug, sie hoffte das der Rock und die Bluse für so etwas okey waren. Ihre Schuhe waren ja zum Glück nicht zu hoch, denn die Befürchtung das sie die ganze Zeit stehen mussten war ganz schön groß.
      Vor der Halle traf Amanda dann auf den Mann mit dem sie sich verabredet hatte. Sie umarmte ihn aus Höflichkeit zur Begrüßung und ging dann mit ihm zusammen nach drinnen. Wie schon befürchtet hatten sie wirklich Stehplätze. Sie waren so nah an dem Ring das sie sehr wahrscheinlich den Schweiß oder sogar Blut von dem Kämpfern abbekommen könnten, alleine der Gedanke ließ Amanda schlucken. Wie sie sich hierzu hat überreden lassen war ihr wirklich ein Rätsel...
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    • Hendrik Tompson


      Mit konzentriertem Gesichtsausdruck starrte der junge Mann an die Wand. Seit Wochen trainierte er für den heutigen Kampf. Es war kein Titel-Kampf und auch sonst kein besonderer Anlass. Wie so oft war es mehr ein Prestige-Kampf, aber auch diese zählten in diesem Sport. Der Ruf, die gewonnenen Kämpfe, gelandete Treffer. Jeder einzelne Kampf ging in die Statistik ein und das schon seit überhaupt jemand den jungen Mann auf dem Schirm hatte. Online konnte man seine Karriere bis in die Jugend zurückverfolgen. Er hatte einige Juniorentitel geholt, aber das war lang her. Sein großes Ziel, die Schwergewichtsklasse, hatte er längst erreicht, nur der Weltmeistertitel fehlte ihm noch. Er biss sich auf die Lippe, während er im Kopf noch einmal die Strategie durchging, die ihm sein Trainer mitgegeben hatte.
      Durch die Wände konnte er dumpf die Geräusche der Halle hören, die sich langsam füllte und damit begann das Publikum auf den Kampf einzustimmen. Im selben Moment kam sein Team in die Umkleide. "Ricky, bist du soweit?" fragte sein Trainer als erstes, während sich der Physiotherapeut noch einmal auf ihn stürzte, sich sämtliche Gelenke ansah und die angespannte Rückenmuskulatur abtastete, ehe er dem Trainer zunickte. Hendrik sah seinen Trainer ebenfalls an und atmete tief ein und wieder aus. "Es kann losgehen." bestätigte er und schlug die bandagierten Hände zusammen um sie anschließend dem Trainer hin zu halten um die Handschuhe angezogen zu bekommen.
      Vom gesamten Team umringt lief Hendrik, gekleidet in einen dunkelgrün schimmernden Mantel mit silber-grauen Applikationen, durch die unterirdischen Gänge, bis sie vor der Eingangstür zur großen Halle standen. Von dort schallten nun die jubelnden Schreie und der blecherne Klang des Schiedsrichters an sein Ohr. Zuerst wurde sein Gegner vorgestellt und in den Ring hineingejubelt, ehe der Schiedsrichter zu seiner Ansage kam: "Und in der linken Ecke des Ringes, mit 20 Siegen, davon 19 durch K.O. und damit UNGESCHLAGEN im Schwergewicht, der wohl bekannteste Rechtsausleger, RICKYYYY RIIIIIIIGHT!" Direkt mit dem Ende des Satzes begann seine Einmarschmusik und das gesammte Team betrat die Halle, um sich den Weg zwischen den Massen bis zum Ring zu bahnen.

      Song, bis ca. 1:12, bevor die neue Strophe startet

      Die Musik dröhnte an seine Ohren und nun war er komplett im Fokus. Die Leute um ihn herum, die die Hände in seine Richtung ausstreckten und ihm zujubelten nahm er nicht mehr wahr. Mit versteinertem Gesichtsausdruck lief er bis in den Ring, wo er sich in seiner Ecke positionierte. Sein Team wuselte um ihn herum, bereitete die Ecke für die Auszeiten vor, einer nahm ihm den Bademantel ab und ein anderer steckte ihm den Mundschutz zwischen die Zähne. Nachdem sein Mantel ausgezogen war klopfte er die Boshandschuhe gegeneinander, hob einen Arm die Luft, drehte sich einmal um die eigene Achse, um das Publikum zu begrüßen. Dann machte er ein paar kleine Sprungbewegungen um den angespannten Körper aufzulockern, ehe er und sein Gegner auch schon zum Schiedsrichter gezogen wurden um sich die üblichen Worte anzuhören, sich abzuschlagen und den Gong zum Kampfbeginn zu hören. Kaum das dieser ertönt war holte sein Gegner zum ersten Schlag aus, aber genau darauf war Hendrik vorbereitet, weshalb er lediglich die Deckung traf und selbst die nur schwächlich. Das gab Hendrik, oder wie er im Ring genannt wurde Ricky, die Möglichkeit direkt zu Kontern und er landete den ersten Treffer im Gesicht des Gegners, der direkt einige Schritte zurück taumelte. Im Normalfall, wäre Ricky gleich hinter her und hätte ein paar Schläge nachgelegt, aber heute wollte er sich etwas Zeit lassen und dem Gegner Spielraum geben.


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    • Amanda Johnson

      Ihre Begleitung hatte es irgendwie geschafft zwischen dem ganzen Trubel zwei Bier auf zu treiben, was Amanda gerade recht kam. Sie brauchte definitiv ein wenig Hilfe wenn sie diesen Abend überstehen wollte. ,,Ich...freue mich das du mit her gekommen bist. Ich weiß, dass ist sicher nicht das romantische Date was eine Frau sich wünscht, aber warte nur! Es wird dir sicher gefallen." Amanda trank nur falsch lächelnd von ihrem Getränk, drehte sich dabei ein wenig von dem Mann neben ihr weg. Sie war eigentlich ja nur aus Mitleid mit hier. einen anderen Grund gab es nie.
      Mit einem mal dröhnte dann eine schrecklich laute Stimme durch den Raum, welche der Grund dafür war das Amanda sich beinahe beschüttet hätte. Ein Kämpfer wurde angesagt, doch bekam die junge Frau das alles kaum mit da sie damit beschäftigt war ihre Bluse auf Flecken ab zu suchen. Als dann die Einlaufmusik gespielt wurde fing ihr Begleiter auf einmal mit jubeln an, klatschte in die Hände und pfiff was das Zeug hielt. ,,Tiger Thomson ist einer der besten Kämpfer! Ricky hat keine Chance!" ... ~Ich bin im falschen FIlm...~ Dachte sich die Frau nur und trank ihr Bier aus, damit sie sich schnell ein neues holen konnte. Das alles hier war alles andere als Datematerial, weswegen sich Amanda eigentlich in dem Moment verabschieden wollte, doch wurde da schon der zweite Kämpfer aufgerufen.
      Schon die Musik welche gespielt wurde ging durch Amanda durch und durch. ,,Dieser Song..." Sie hielt sich die Hand an die Brust und blickte mit großen Augen auf den Kämpfer und sein Team. ,,Achte gar nicht erst auf diesen Typen.." Kam es von ihrer Begleitung, welche nur einen fiesen Blick abbekam. ,,Ricky ist ein Angeber der nur gut ist weil er sich alles mögliche erkauft..." Er trank von seinem Bier, was zu einladend für Amanda war. Sie schlug ihm von unten gegen den Becher, lachte kurz sarkastisch. ,,Ahhh jaaa! Weil man sich Talent und stärke ja auch erkaufen kann, ich dummerle!" Augen verdrehend lief sie ein Stück weiter nach vorn, stellte sich nah an den RIng und so weit weg wie möglich von ihrer Begleitung. Sie hasste solche Aussagen wie gerade. Vielleicht hatte er bessere Trainer als andere, davon hatte Amanda keine Ahnung, aber in der Ankündigung klang es ja so als wäre er mehr als erfolgreich in seinem Sport und das konnte nur mit harter Arbeit und täglichem Training zusammen hängen.
      Als Ricky dann den Ring betrat spannte sich Amanda sichtlich an, sie hatte nämlich absolut keine Ahnung wer dieser Mann eigentlich war. Der Bademantel wurde entfernt, er bekam den Mundschutz zwischen die Zähne geschoben und fing an sich anscheinend ein wenig auf zu lockern. Die junge Frau sah nur mit großen Augen zu dem Mann, krallte sich ein wenig an ihrer Bluse fest. Sie wusste nicht warum, aber schon in diesem Moment war sie hin und weg. Nicht nur wegen den äußerst sichtbaren, gut definierten Muskeln, nein...vor allem der Blick des Mannes zog die Frau in den Bann und wie hypnotisiert beobachtete sie jede Bewegung. Dieser fokussierte Blick den er hatte, fixiert auf sein Ziel und bereit für den Kampf. Das gefiel ihr.
      Als es dann richtig los ging und der erste Schlag gesetzt war zuckte Amanda erst zusammen, spürte dann jedoch wie ihr das ganze mehr und mehr gefiel. Nun war sie diesem Idioten doch ein wenig dankbar das er sie mit hier her geschleppt hatte. Nun ärgerte sie sich jedoch das sie absolut keine Ahnung vom Boxen hatte. Woher aber auch?
      ,,Amanda,ich-" Gerade als es spannend wurde tauschte auf einmal der Kerl wieder auf, mit dem sie ursprünglich hier war. Bevor er sich aber irgendwie erklären konnte unterbrach Amanda ihn, sah dabei jedoch nicht vom Ring weg. ,,Versuch gar nicht erst dich zu erklären, ich hasse es wenn man über Menschen so oberflächlich redet obwohl man vielleicht nicht mal etwas über sie weiß. Ich danke dir aber, ich bin nun wirklich interessiert, jedoch.." Jetzt sah sie kurz zu ihm. ,,Nicht an dir. Bitte, geh nun deinen...Tiger anfeuern, wir zwei sind fertig." Vielleicht war es ein wenig hart, der Mann sah auch mehr als bedrückt aus, doch ließ er sie wirklich alleine und Amanda konnte so den Kampf ein wenig verfolgen. Sie war wie gebannt auf den Mann fixiert und bemerkte selbst wie sie alles immer mehr und mehr faszinierte. Als Ricky dann schließlich einen ziemlichen Treffer landete und der halbe Saal jubelte sprang auch Amanda auf und mischte kräftig mit. Sie dachte über ihre Handlungen nixht mehr nach, was ihr so absolut nicht ähnlich sah, weswegen sie vor lauter Euphorie einer Anderen Frau fast da Getränk aus der Hand schlug.
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    • Hendrik Tompson

      Nachdem er die ersten Treffer landen konnte, war Ricky erst richtig drin im Kampf. Ab diesem Moment hatte sein Gegner keine Chance mehr. Er merkte schnell, dass Tiger ihm nicht das Wasser reichen konnte und machte sich einen Spaß daraus seinen verzweifelten Rückschlägen immer wieder auszuweichen und ihm anschließend noch einen Hacken mitzugeben.
      Beim ersten Pausengong hing sein Gegner schon wie ein Schluck Wasser in seiner Ecke und Ricky hörte wie sein Trainer ihm zurief, während sein Team ihn versorgte. "Nur noch ein, maximal zwei Schläge mit deiner linken und der ist K.O. Lass uns nicht zu lange zappeln, Junge." Hendrik grinste leicht bei seinen Worten und dann ging es auch schon weiter. Die zweite Runde war zwar etwas früh für einen K.O., aber den Kampf noch länger ziehen, wäre langweilig. Der Boxer in der grünen Hose machte also kurzen Prozess mit seinem bemitleidenswerten Gegner. Auf ein paar kleine schnelle Schläge mit der Rechten, folgte schließlich die vernichtende linke Gerade. Sein Gegner hatte die Deckung komplett auf die rechte Seite verlagert, sodass er ungebremst mit der linken durchschlug und den Mann am Kopf erwischte, der daraufhin zu Boden sank. Noch bevor der Schiedsrichter mit Zählen beginnen konnte riss Hendrik die Arme nach oben und drehte sich im Ring herum. Das Jubeln des Publikums wurde lauter. Es war offensichtlich das Tiger nicht mehr aufstehen würde, aber der Schiedsrichter nahm sich die angemessene Zeit, ehe er das Offensichtliche bestätigte und Ricky Right als Sieger verkündete.
      Noch einmal drehte er sich herum und widmete diesmal seinen Blick dem Publikum unten am Ring. Sein Gesichtsausdruck änderte sich aber dabei nicht. Er sah nicht fröhlich aus, sondern eher selbstsicher, auf eine fast schon bedrohliche Art und Weise. Auch interessierte ihn nicht wirklich, was außerhalb des Rings geschah, aber er wusste dass es zur Show gehört und wenigstens das wollte er dem Publikum lassen. Und fast so schnell, wie er den Ring betreten hatte verließen er und sein Team diesen auch wieder und verschwanden in ihrer Kabine. Erst hier schenkte der große Mann seinem Trainer ein kleines Lächeln. Er war sein einziger Vertrauter seit Jahren und er wirkte so fröhlich über diesen Sieg, dass Hendrik sich mit freute. "Das muss gefeiert werden. Schon der nächste Kampf könnte der um den Titel sein." rief er fröhlich und Hendrik wusste, dass er Recht hatte. Seine Vita war großartig, sein Ruf eilte ihm vor raus. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis man ihn zu einem offiziellen Titelkampf anfragen würde.


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    • Amanda Johnson

      Die kleine Pause nutzte Amanda dazu um den Kämpfer noch mehr begutachten zu können. Sie bewegte sich sogar recht unauffällig weiter nach vorn, so das sie fast am Ring stand. Ihre Hände lagen auf der Brust, als die zweite Runde anfing und der Kampf endlich fortgesetzt wurde. Ricky hatte absolut keine Probleme mit dem anderen Kerl, es sah schon fast zu leicht aus wie Amanda fand. Dies führte auch dazu das der finale Schlag nicht lange auf sich warten ließ, schon bevor Ricky zum Sieger ernannt wurde jubelten die Massen und auch Amanda hielt sich nicht gerade zurück. Ihre Augen waren geradezu an den Mann gefesselt, weswegen sie nur umso nervöser wurde als Ricky dann schließlich durch die Reihen sah. Sie fühlte sich wie damals, als sie als Teenagerin auf dem Konzert ihrer damaligen Lieblingsband war. Dieses mal war es jedoch etwas anders, denn nun war die junge Frau einfach nur das erste mal von einem Mann richtig fasziniert. Das erste mal sah sie einen wirklichen Mann und nicht nur jemanden der an die Firma ihres Vaters heran wollte oder eben sich nur wie ein Tier verhielt. Leider war mit diesem K.O. auch der Kampf entschieden und somit verließ der Kämpfer seinen Ring, verschwand dort wo er zuvor erschienen war. Amanda schluckte etwas und so langsam kam sie in die Realität zurück...wie sollte sie...SIE an so einen Mann heran kommen? Das war eigentlich unmöglich...eigentlich. Ein Grinsen bildete sich auf den Lippen der Frau, doch noch wartete sie ein wenig eh sie ihren Plan umsetzte. Sie war ja schließlich nicht umsonst die Inhaberin von ,,Johnson Hotels".
      Als sich die Halle langsam leerte lief Amanda nicht zum Ausgang, sondern direkt zu dem Eingang aus dem Ricky zuvor kam. ,,Mam, sie können hier nicht lang." Ein großer Kerl hielt sie auf, doch Amanda lächelte nur zu dem Muskelpacket hoch. ,,Schönen guten Abend der Herr." Sie überreichte dem Security Mann ihre Karte, noch immer war ein liebliches Lächeln auf ihren Lippen zu sehen. ,,Amanda Johnson mein Name, ich hätte Interesse daran mit Ricky zu sprechen....oder seinem Manager. Richten sie ihm bitte aus das meine Firma Interesse daran hat bei der Eröffnung unseres neusten Hotels ihn als ersten Gast begrüßen zu dü-" Doch der große Mann knüllte die Karte einfach zusammen, ließ sie anschließend auf den Boden fallen. ,,Da musst du dir schon was besseres einfallen lassen, kleine." Von einer Sekunde auf die andere war der Blick der Frau schockiert. ,,Wa- Was erlauben sie- HEY!" Der Mann nahm Amanda an den Schultern, schob sie Richtung Ausgang. ,,Was fällt ihnen ein! Mich so zu behandeln!" Doch wehren war zwecklos, Amanda war wesentlich kleiner und vor allem schwächer als der Mann. ,,Sie wissen nicht mit wem sie es hier zutun haben junger Mann!" So schnell konnte der Mann gar nicht reagieren, hatte er auf einmal den Absatz von Amanda auf dem Fuß. Der Mann Stöhnte nur laut auf, ließ jedoch nicht ab. ,,Ihr...verdammten Fans..." Amanda lachte nur. ,,Fans?! Ich bin hier um ihm die Möglichkeit zu geben in einem 5 Sterne Hotel gratis zu übernachten, mehr nicht!" Das in ihrem Kopf da ein wenig mehr schwirrte als nur das, musste sie ja nicht erwähnen. Zwar waren schon viele Berühmte Leute zur Eröffnung eingeladen, doch konnte Ricky auf keinen Fall schaden...vor allem nicht für Amanda.
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    • Hendrik Tompson


      Während das Team den schnellen Sieg feierte leerte sich die Halle vor ihren Türen. Es kam des öfteren vor, dass noch ein paar extreme Groupies versuchten sich Zutritt zu den Umkleiden zu verschaffen, vor allem, wenn der Kampf sehr kurz war. Manche waren der Meinung, dass sie für ihr Geld nicht genug zu sehen bekommen hätten und gingen daher nicht wie alle anderen einfach nach Hause. Aber für diese Fälle war immer ausreichend Security in den Hallen. Obwohl das Team sich fröhlich unterhielt und lachte konnten sie trotzdem das fluchen einer Frau vor der Tür hören. Die Truppe verstummte einen Moment um zu lauschen, aber sie konnten nicht ausmachen, warum die Frau zu den Kabinen wollte, daher lachten sie nur über den Umstand und führten ihre Unterhaltung fort. Hendrik beteiligte sich nur mit einem leichten Lächeln an der ganzen Sache. Sicher freute er sich über den Sieg, aber er war wie so oft mit den Gedanken woanders. Er begann damit die Bandagen um seine Hände abzuwickeln und überlegte, was wohl eine einzelne Frau dazu bewegen würde ihn aufsuchen zu wollen. Reporter wussten, dass sie hier nicht an ihn ran kamen, dass konnte es also nicht sein. "Ricky, dass war wie immer spitze. Ich habe schon ein paar Telefonate geführt. Du bist kurz vor dem Titel." hörte er plötzlich hinter sich. Sein Manager und Promoter war in die Kabine gekommen. Hendrik seufzte, dieser Typ nahm sich viel zu ernst, aber irgendwer musste diese Aufgabe übernehmen, sonst konnte Ricky kein Geld mehr mit dem Boxen verdienen. "Achja?" gab er zurück und sah ihn erwartungsvoll an. "Na sicher doch. Aber wir müssen dich noch etwas mehr in die Öffentlichkeit bringen. Irgendwelche Events mit anderen Promis. Du musst über die Grenzen des Boxens mal hinaus. EIn größeren Publikum erreichen." Das Geschwafel ließ Hendrik mit dem Kopf schütteln, doch sein Trainer sah ihn eindringlich an. "Er hat recht Ricky. Es müssen ja nicht gleich die Oscars sein..." Ein Lachen ging durch die Kabine. "Also schön, wie ich die kenne hast du schon etwas im Sinn." lenkte der Boxer ein, woraufhin der Manager nur selbstzufrieden grinste. "Na sicher doch. Demnächst steht eine Hoteleröffnung an und man hat wohl Interesse an deinem Erscheinen. Nach meinen Informationen sind ein paar bekannte Schauspieler und andere wichtige Vertreter aus allen möglichen Gruppierungen geladen. Ich verhandle gerade noch die Details, aber zusätzlich zur Promo bekämst du eine Nacht im Luxushotel und freien Zimmerservice." erklärte der Manager, obwohl er noch gar nicht die Nummer auf der zerknautschten Karte angerufen hatte. Hendrik ahnte dies anhand des Satzes, ich verhandle noch die Details. Dennoch nickte er. "Also schön. Ich komme ja doch nicht drum herum." Er zuckte mit den Schultern und sein Manager grinste noch breiter und verschwand auch schon wieder, ebenso wie einige andere des Teams. Hendrik konnte nun seine Ruhe genießen und duschen gehen.


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    • ~2 Tage später~

      Amanda Johnson

      Seit dem Abend versuchte Amanda irgendwie in Kontakt mit dem Sportler zu kommen, natürlich bis jetzt ohne Erfolg. Sie hätte es beinahe geschafft noch an dem Abend zu Ricky zu können, doch schmissen die Security Leute sie einfach raus. Einfach so. Es war in ihren Augen einfach unverschämt und falls sie diesen Kerl je wieder sieht wird sie ihm direkt nochmal auf den Fuß treten.
      Nun waren schon zwei Tage vergangen und noch immer hörte sie nichts von Rickys Manager. Sie hatte ihm schon 3 Emails geschrieben...sie hielt sich schon selber für verrückt.

      Sie war gerade dabei andere Mails zu beantworten, als ihr Telefon anfing zu klingeln. Seufzend und ohne Elan nahm sie den Hörer ab.
      ,,Amanda Johnson von Johnsons-Hotels was kann ich für sie tun?....Oh!"
      Tatsächlich war Ricks Manager am Telefon und in binnen Sekunden raste Amandas Herz förmlich.
      ,,Ja ja! Genau, wir möchten Ricky zur Eröffnung unseres neues Hotels einladen, die Eröffnung ist in...4 Wochen."
      Als Amanda das realisierte bekam sie tatsächlich Panik. 4 Wochen waren einfach zu viel, sie wollte den Mann jetzt wieder sehen und nicht in einem Monat! Schnell überlegte sie und eh der Mann am anderen Ende auflegen konnte sprach sie weiter.
      ,,Mir fällt gerade ein, Ich hätte noch eine bitte! Wir möchten in unserem Hotel einen Fitnesskurs anbieten und aus verschiedenen Sportartentrainingsmethoden einbinden, da ist Boxen geradezu perfekt! Da meine Kollegen alle zu einen Verein gehen würde ich gern persönlich zu ihnen gehen und selbstverständlich auch selber ein wenig mitmischen, natürlich nur wenn das in Ordnung ist."
      Der Mann zögerte, doch Amanda hatte ein gutes Argument.
      ,,Ricky würde dem Hotel sehr helfen, natürlich würden wir diesen gefallen hoch anpreisen. Er würde sogar in der Sporthalle einen Ehrenplatz an der Wand bekommen als Anspurn für trainierende. Mit Foto, Unterschrift, Pablisity...wie klingt das?"
      Innerhalb weniger Sekunden sagte der Herr zu, das Gespräch war auch schnell beendet und Amanda legte schnell auf. Sie ließ sich in ihren Sitz fallen, atmete schwer, eh sie vor Freude ein wenig quietschte. ,,Ich werde ihn schon heute sehen AHHH!" Das Amanda leider nicht so fit war, vergaß sie in diesem Moment.

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    • Hendrik Tompson


      Nur zwei Tage später bereitete sich Hendrik schon wieder aufs Training vor. Auch nach einem Kampf hatte er nie lang Pause gemacht, warum sollte er also diesmal. Während er sich umzog war eine jüngere Generation in der Halle am trainieren. Kurz bevor er dazu kam sich die Hande zu bandagieren klingelte sein Telefon. Seufzend nahm er es zur Hand und schaute aufs Display. Es war sein Manager, was ihn direkt genervt mit den Augen rollen ließ. "Was gibts?" nahm er schließlich das Gespräch an. "Ricky, entschuldige, dass ich beim Training störe. Du wirst nachher besuch haben. Ich weiß, ich weiß... du hast lieber deine Ruhe. Aber du brauchst das für die PR. Es sind auch keine Kameras dabei. Nur die Dame von der Hotelkette, worüber wir nach dem Kampf gesprochen haben. Also bitte, verschreck sie nicht." erklärte der Manager am Telefon und Hendrik war kurz davor einfach aufzulegen. "Du hast sie doch nicht mehr alle." war seine Antwort und danach legte er auf. Jetzt konnte er es eh nicht mehr ändern. Die Frau war sicher schon unterwegs. Kopfschüttelnd legte der Mann seine Bandagen an, ehe er die Handschuhe unter die Arme klemmte und die Halle betrat. Sein Trainer war bereits drinnen und beobachtete das Jugendtraining. Auch wenn er sich seit Jahren nur noch um Hendrik kümmerte so juckte es ihn doch in den Fingern wieder beim Nachwuchs mitzumischen. Hendrik hatte ihm ein paar Mal angeboten das Training aufzuteilen, aber scheinbar fühlte er sich dem Boxer verpflichtet. "Ricky, schön, dass du da bist. Du weißt sicher schon, dass wir besuch bekommen werden?" begrüßte ihn der Mann und jetzt hatte Hendrik nicht nur seine Aufmerksamkeit, sondern auch die der Jugendlichen. "Hey Chef, Hallo Jungs. Immer schön weiter machen." wies er die Jungen an und ging dann direkt auf seinen Trainer zu. "Hättest du ihm das nicht ausreden können?" - "Du weißt doch, dass du die PR für den Titelkampf brauchst. Die Gerüchteküche brodelt. Es kann doch nicht schaden." Erneut seufzte der Boxer. "Also gut, ich mach mich schon mal warm." Mit diesen Worten schnappte er sich das Springseil und stellte sich an die Seite und sein Training zu beginnen, ohne die anderen zu stören.


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    • Amanda Johnson

      Wesentlich früher als sonst verließ die junge Frau ihre Arbeit um noch einmal schnell nachhause fahren zu können. Sie wollte ja nicht nur blöd am Rand herumstehen, sie wollte auch etwas tun und dafür brauchte sie nun einmal Sportsachen. Sehr lange hatte sie schon keinen Sport mehr gemacht...natürlich, als Kind und Jugendliche war sie immer für sportliche Aktivitäten zu haben, doch seit sie die Firma führt war daran nun mal nicht mehr zu denken.
      Rickys Manager hatte ihr zuvor noch die Adresse der Sporthalle per Mail zugesendet, so das Amanda nun ohne Probleme zu dieser fahren konnte. Sie war verdammt aufgeregt...und irgendwie fühlte sich das ganze etwas verrückt an. Verrückt und verdammt aufregend, so etwas hatte sie wirklich noch nie gemacht.
      An der Halle angekommen waren anscheinend schon alle eingeweiht, weswegen sie auch keine Probleme hatte in die Halle zu kommen. Ihr wurden die Umkleiden für die Frauen gezeigt, denn mit Straßenkleidung durfte man die Halle nicht betreten. Sie zog sich also ihre Sportkleidung über und band die Haare zu einem Dutt zusammen, eh sie nach drinnen in die Halle durfte wo sie als erstes sich einmal umsah und...sofort den Jungen Mann entdecke der der Grund für das alles hier war. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Am liebsten wäre sie sofort zu ihm um persönlich mit ihm zu sprechen, doch sah es so aus als wäre er gerade dabei sich auf zu wärmen weswegen die Frau erst einmal zu seinem Trainer ging. ,,Schönen guten Tag, mein Name ist Amanda Johnson. Ich glaube RIckys Manager hat ihnen bereits von meinem Vorhaben erzählt." Stellte sie sich vor und reichte dem Herrn vor ihr freundlich lächelnd die Hand. ,,Wir möchten in unserem Neuen Hotel einen Fitnesskurs anbieten und suchen deswegen aus mehreren Sportarten einiges zusammen, vielen dank das ich heute dem Training einmal beiwohnen kann! Wenn es kein Problem ist würde ich auch gern selber einiges mit machen. Natürlich nur wenn das für Ricky in Ordnung ist." Ihr blick glitt dabei auf den Sportler. Sie wusste nicht wie er zu so etwas stand und fürchtete, dass ihm das hier vielleicht nicht gefallen würde.
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    • Hendrik Tompson


      Konzentriert absolvierte der Boxer sein Warm-Up und wechselte zwischen den verschiedenen Sprungtechniken hin und her. Die Arm-Bein-Koordination war extrem wichtig im Kampfsport, daher gehörte Seilspringen auch zu den Grundlagen. Das hatten schon einige harte Kerle über dieses angeblichen Mädchending lernen müssen. Die Jugendlichen beobachteten ihn einen Moment dabei, ehe sie die Halle verließen. Als er mit diesen Übungen fertig war bemerkte er, wie sein Trainer mit einer Frau sprach. Vermutlich die von der Hotelkette, dachte er sich und legte das Seil zur Seite.

      Der Trainer begrüßte die Frau mit einem fröhlichen Lächeln. "Ahh, sehr schön. Amanda also. Ich bin George. Wer gemeinsam Sport macht, siezt sich nicht." er lachte herzhaft bevor er auf ihre Fragen antwortete: "Ich weiß schon Bescheid. Das ganze ist auch mit Ricky abgesprochen. Aber entschuldigen sie, wenn er etwas abweisend ist...Sie wissen doch diese arroganten Sportler." erneut lachte er laut auf, da es offensichtlich ein Witz war. An dieser Stelle mischte Hendrik sich ein, denn er wollte mit dem Training anfangen. "Hör auf zu flirten Chef, wir sind zum Trainieren hier." natürlich klang er nicht ansatzweise so fröhlich wie sein Trainer, dennoch ging er zu der Frau und reichte ihr die Hand. "Ricky. Freut mich." stellte er sich eher aus Höflichkeit vor und drückte der Frau gleich darauf ein Springseil in die Hand. Er stellte sich nur persönlichen Bekanntschaften mit richtigem Namen vor. Für Geschäftsbeziehungen war er einfach Ricky. Er mochte seinen echten Namen lieber, aber genau deshalb behielt er sich diesen für die persönliche Ebene.
      "Springseil springen ist ein super Warm-Up für Boxer. Ich hoffe du bist damit vertraut, Amanda." erklärte George der Frau warum Ricky ihr ein Springseil in die Hand gedrückt hatte. Rickys nächste Aufgabe erklärte er nur mit einem Kopfnicken zur Birne, was Ricky verstand und sich an seine Aufgabe machte. Sein Trainer würde heute sicher mehr Zeit auf das Training mit der Frau verwenden, als auf das von Ricky. Das war aber auch gar nicht weiter schlimm, denn Ricky konnte auch gut einige Trainings allein absolvieren. Erfahrung genug hatte er.


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    • Amanda Johnes

      ,,Okey...George." Lächelte sie dem Mann entgegen und lachte dann auf seien nächste Aussage hin, winkte dann jedoch ab. ,,Oh nein, ich bin mir sicher er ist sehr reizend." Kaum sprachen sie von ihm hörte sie schon eine weite Stimme. Ricky kam genau auf die beiden zu und Amanda war ein wenig wie erfroren, selbst als er ihr die Hand gab schüttelte sie diese wie in Trance. ,,Ja...freut mich." Hauchte sie ehr leicht lächelnd, erst als er ihr das Springseil in die Hand drückte wurde sie aus ihrem Tagtraum gerissen. Der Trainer erklärte Amanda dann etwas, jedoch sah diese nur dem schönen Sportler hinterher wie dieser auf einmal wieder so schnell verschwand wie er gekommen war. Ihr Blick ging dann auf das Springseil, eh sie die Lippen zusammen biss und mit einem kleinen *plop* wieder losließ. ,,Ich bin damit vertraut, ja..." Nur sind die einzigen Erinnerungen die sie mit einem Springseil hatte die das ihr damals schon jeder auf..naja, die Oberweite starrte. Sie hatte schon immer etwas mehr als andere Mädchen oder Frauen, sie mochte auch ihre Rundungen nur...hatte sie eben schlechte Erfahrungen. Doch gehörte es anscheinend zu den wichtigsten Übungen also...blieb ihr wohl nichts anderes übrig. ,,Gut, dann werde ich es versuchen, jedoch..." Ihr Blick verfinsterte sich ein wenig. ,,Hoffe ich doch das wir hier professionell bleiben, George,"MNach ihrer Aussage grinste sie ein wenig um sie nicht so schwerwiegend zu lassen, doch meinte sie es trotzdem ernst. Auch wenn er ein Trainer war, dass spielte keine Rolle. Ihr Trainer beim Leichtathletik blieb schließlich auch nicht immer professionell. Amanda fing dann an zu springen, versuchte dabei immer ein wenig schneller zu sein. Ziemlich schnell wurde ihr jedoch klar WIE unsportlich sie geworden war. Nach einer Minute in der sie aber immerhin 43 mal über das Seil sprang stützte sie sich auf den Knien auf, strich sich ein paar nun lose Haarsträhnen aus dem Gesicht. ,,Es ist wirklich lange her...aber es macht noch immer Spaß." Sagte sie dann lachend und streckte sich kurz, woraufhin ihr Rücken ein wenig knackte. ,,Jup...ist lange her." Diese Knochen hatte sie sicher seit 10 Jahren nicht mehr gespürt.
      Ihr Blick fiel auf den Ring, auf welchen sie ein wenig zuging. ,,Das ist jetzt persönliches Interesse..." Sprach sie als sie mit der linken Hand über die Seile strich und dann ein wenig grinste. ,,Aber...könnte ich auch ein wenig Kämpfen? So zur Übung? Ich glaube man übt dann mit...Pratzen? Ist das richtig?" Sie konnte sich die letzten Tage wenigstens etwas informieren...neben dem ganzen Papierkram von der Arbeit.
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    • Hendrik Tompson


      Der Trainer war sichtlich überrascht von dieser Aufforderung und lief gleich im Anschluss rot an. Er musterte die Frau nun zum ersten Mal ganz vorsichtig und verstand dadurch, was sie ihm sagen wollte. Er war durch und durch auf den Sport fokussiert und hatte sich daher zuvor gar keine Gedanken gemacht. Er nickte ihr kurz ernst zu um zu verdeutlichen, dass er ihre Aufforderung verstanden hatte und stoppte schließlich die Zeit, während sie Springseil sprang. "Nicht schlecht für einen Anfänger." erklärte er danach und zwinkerte, während die Frau nach Luft rang. Als sie Interesse am Ring zeigte lachte der Trainer erneut. "Dieses Phänomen kenne ich bereits. Sie wollen alle immer gleich in den Ring. Normalerweise müssen erstmal die Grundlagen erlernt werden, aber da du uns nur dieses eine Mal beehrst machen wir wohl eine Ausnahme." Daraufhin pfiff er einmal laut, was dafür sorgte, dass ein junger Mann angelaufen kam. "Phil, einmal Handschuhe...Größe S und Pratzen." wies er dem Mann an, der sofort wieder verschwand um die geforderten Utensilien zu besorgen. Ricky beendete derweil seine Übung an der Birne und gesellte sich zu den beiden. "Wirklich. In den Ring?" fragte er seinen Trainer ungläubig und musterte dabei die Frau kurz. Er hielt es offensichtlich für keine gute Idee. "Sicher doch. Immerhin zeigst du ihr, wie es geht." meinte George daraufhin grinsend. Hendrik seufzte und kletterte in den Ring. Er hatte scheinbar keine Wahl. Oben angekommen stützte er sich unter das untere Seil und hob es so mit dem Oberkörper an und reichte der Frau eine Hand, um ihr in den erhobenen Ring zu helfen.
      "Normalerweise wird im Ring nur gekämpft. Pratzen bleiben sonst unten..." erklärte er als sie ihm gegenüber in dem Ring stand. Kurz darauf erschien auch Phil im Ring und drückte der Frau die fingerfreien Boxhandschuhe in die Hand und zog sich danach die Pratzen an. Für einen Moment beobachtete Hendrik, wie die Frau sich mit den Handschuhen abmühte. Den zweiten anzuziehen war ohne Übung nahezu unmöglich, trotz der freien Finger, weshalb er nach ihrer Hand griff um zu helfen. Er war dabei etwas grob, allerdings ohne dies zu bemerken, denn normalerweise hatte er eben nur mit Boxern zu tun.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Amanda Johnson

      Das sie tatsächlich eine Ausnahme machen würden freute die Frau. Ein Junge kam und George gab ihm ein paar Anweisungen, welchen er auch gleich nachging. Fast wie wenn sie Kopien brauchte und ihr Assistent sie besorgen musste... Als sie dann wieder Rickys Stimme hörte drehte Amanda sich rasch um, was dazu führte das sie leicht ins schwanken kam. ,,N-nur wenn das kein Problem ist!" Betonte sie noch einmal leicht nervös, doch schien hier der Trainer zu entscheiden und nicht Ricky. Amanda musste jedoch schlucken, denn sie wollte ja einen positiven Eindruck machen und nicht...aufdringlich sein. So wie die Männer immer bei ihr. Der Frau kam eine schreckliche Erkenntnis in diesem Moment, sie war nicht anders als die Typen die sie traf. Sie wollte diesen Mann unbedingt beeindrucken, auch wenn sie keine Ahnung hatte was sie tat.
      Ricky stieg dann in den Ring, kurz sah Amanda ihm nach und machte große Augen als er ihr auf einmal die Hand reichte. ,,Danke..." Flüsterte sie schon fast und ließ sich dann von ihm hoch helfen. Oben angekommen wies Ricky die Frau noch einmal darauf hin, dass sie hier anscheinend gar nichts zu suchen hatte, was Amanda mit einem nicken beantwortete. Sie hatte sich bei ihm auf jeden Fall nicht beliebter gemacht.
      Der JUnge kam wieder und überreichte der braunhaarigen dann die Handschuhe, welche sie dann versuchte ungeschickt an zu ziehen. Während der erste relativ leicht ging hing sie an dem letzten wie ein schluck Wasser, doch zum Glück erkannte der Boxer dies und half ihr. Wieder versteifte sie sich etwas, ihre großen Augen waren mal wieder total auf den mann fixiert. Gott, sie war wirklich wie ein Teenager. Selbst das er ziemlich grob war fiel ihr nicht auf, sie würde wohl alles mit sich machen lassen. ,,O-Okey. Dankeschön". Sie hatte sich in ihrem Leben sicher noch nie so oft bedankt, doch fiel ihr dies nicht mal auf. Sie stellte sich dem Jungen gegenüber, legte sie Hände ein wenig an und sah dann unbeholfen auf die Handschuhe. Schließlich holte sie aber aus, schlug zu...und stellte fest das nicht wirklich fiel geschah. Sie versuchte es ein paar mal, doch brachte dies wohl alles relativ wenig. ,,ich...bin wohl nicht sehr gut im zuschlagen." Sie versuchte mit einem Schmunzeln zu überdecken wie peinlich ihr das eigentlich war. Sie gehörte nunmal...an den Schreibtisch, nicht in einen Ring.
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    • Hendrik Tompson


      Er beobachtete wie Amanda sich mit den Handschuhen bewegte und ein paar Schläge gegen die Pratschen brachte. Es sah witzig aus und langsam legte er die Ernsthaftigkeit die er sonst beim Training besaß ab. Das hier konnte gar kein richtiges Training für ihn werden. Verzweifelt suchte er den Blick seines Trainers aber dieser bedeutete ihm mit einer Handbewegung, dass Hendrik der Dame doch helfen könnte. Er rollte kurz die Augen grinste aber dan. Er wusste genau was George sich dabei dachte. Amanda war in dieser Zeit bereits am verzweifeln und Hendrik atmete einmal durch ehe er zu erklären anfing. „Du arbeitest nur mit den Armen. Ein richtiger Schlag kommt aber aus dem ganzen Körper. Ich zeig es dir...“ Er positionierte sich und der Junge mit den pratzen schluckte. Er war normalerweise nicht Rickys Sparringpartner, denn er war dafür viel zu leicht. Aus der Deckung heraus zielte Hendrik zweimal schwach mit der rechten Hand auf die linke Pratze und setzte seine starke linke dann mit etwas mehr Druck hinterher. Der Junge geriet ins straucheln wirkte aber dennoch erleichtert nicht im hohen Bogen aus dem Ring geflogenen zu sein. „So, jetzt du wieder. Position einnehmen.Füße schulterbreit, leicht in die Knie. Etwas mehr Spannung.“ korrigierte er ihre Grundhaltung. Als sie erneut Schläge auf die pratzen brachte schüttelte er kurz den Kopf lächelte aber dabei. Kurzerhand nahm er ihren Arm und führte ihn gerade nach vorn schob anschließend die Schulter hinterher. „Wenn du den ganzen Körper einsetzt hast du nicht nur mehr Kraft, sondern auch mehr Reichweite. Schieb die Hüfte des schlagenden Arms immer mit nach vorn. Der ganze Körper wird in den Schlag gedreht.“ Er machte die Bewegung erneut vor, aber langsam und nur in die Luft. Sie sollte erstmal den Ablauf der Bewegung verstehen, ehe sie wirklich mit Druck oder Tempo agieren könnte.


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    • Amanda Johnson

      Noch einmal schlug sie kräftig zu, wobei ihre Schulter sich ein wenig verdrehte und Amanda selbst ins schwanken kam. Das ganze sah in den ganzen Anleitungen und Filmen die sie sich angesehen hatte wesentlich einfacher aus... Anscheinend merkte man ihr die Verzweiflung deutlich an, denn nur einen Moment später stand Ricky neben ihr und fing an ihr die richtige Technick noch einmal zu erklären. Amanda ging einen Schritt zur Seite als der Sportler ihr zeigen wollte wie das ganze richtig ging, natürlich war sie wie die Male davor wenn er mit ihr sprach aufgeregt, doch packte die Frau nun auf der Ehrgeiz. Sie wollte das hin bekommen und deswegen passte sie nun umso besser auf, sie wollte ja nicht wie ein dummchen neben dem Sportler aussehen. Nachdem Ricky zuschlug versuchte Amanda das ganze in der Luft ein wenig nach zu machen, dann erklärte der Junge Mann ihr schon die richtige Position und Amdanfa befolgte seine Anweisungen genau. Es gefiel ihr das zur Abwechslung sie mal Befehle entgegen nehmen musste, auch wenn das hier etwas anders war als auf Arbeit.
      Wieder versuchte sie um zu setzen was Ricky ihr erklärte, doch anscheinend waren wieder Fehler dabei. Amanda war schon eigentlich erneut am verzweifeln, da spürte sie auf einmal die Hand des Sportlers auf ihrer Haut. Sofort spannte sich ihr Körper an, das er dabei lächelte machte das ganze nicht gerade besser. Doch entspannte sie sich wieder als er sich mit ihr mit bewegte. Die junge Frau machte dann ebenso die Trockenübungen mit, probierte wirklich das genau so um zu setzen wie Ricky es wollte. ,,Okey...Ich glaube ich verstehe." Wieder stellte sie sich vor den jungen mit den Pratzen, nahm die Position ein die Ricky ihr erklärte und konzentrierte sich. Mit einem gezielten Schlag traf sie erst zwei mal die linke, dann die Rechte Seite und tatsächlich waren die Schläge wesentlich stärker als zuvor. Amanda grinste über beide Ohren, sah dann erst auf ihre Handschuhe und dann auf Ricky. ,,Das macht mega viel Spaß!" Nun war die Junge Frau schon fast euphorisch, denn so etwas hatte sie wirklich noch nie gemacht. Nicht nur das sie mit dem schönen Sportler zusammen trainierte, sie fühlte sich auch nach sehr langer Zeit mal wieder entspannt. ,,Das hier ist ein super Ausgleich zum Büro..." Murmelte sie ehr zu sich selbst als sie sich wieder in Position begab um erneut zu Schlägen ansetzte.
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    • Hendrik Tompson


      Kaum das er ihr erklärt und gezeigt hatte wie es funktioniert, wurde es auch gleich viel besser. Die Frau gab sich wirklich Mühe und Hendrik war froh darüber, dass sie Spaß daran hatte. Der Junge mit den Pritschen wirkte jetzt auch etwas angespannter. Er musste zwar keine Schläge mehr von Ricky einstecken aber ein sauber ausgeführter Schlag, egal wie wenig Druck dahinter war, musste dennoch ausgeglichen werden.
      Als Amanda eine kurze Verschnaufpause einlegte nickte Hendrik ihr zu. "Sieht schon besser aus." stellte er knapp fest und schaute dann erwartungsvoll zu seinem Trainer. Allerdings musste er feststellen, dass George nicht mehr da stand, wo er ihn zuletzt gesehen hatte. Er hatte tatsächlich den Ring um einige Meter verlassen und tat an einer anderen Stelle der Trainingshalle so als wäre er beschäftigt. Hendrik wusste, was das sollte, aber es gefiel ihm nicht, daher blockte er das bis zu diesem Zeitpunkt entspannte Gefühl wieder ab. "Also gut. Viel mehr kann man in der ersten Stunde eh nicht erklären." meinte er schließlich und kletterte wieder hinunter. George wusste ganz genau dass Hendrik kein Interesse daran hatte Frauen kennen zu lernen und dennoch startete er immer wieder solche versuche. Zum Glück für Amanda, bekam er aber mit, dass Hendrik den Ring verließ und eilte deswegen wieder zum Ring. "Tut mir Leid. Ihr habt einfach solch schnelle Fortschritte gemacht, dass ich dachte ihr kommt so lang ohne mich zurecht." erklärte er und sah die Frau dann entschuldigend an. "Sie sagten, sie brauchen Elemente für einen Fitnesskurs. Ich schlage vor, dass sie sich eine Runde Schattenboxen von Ricky ansehen. Die verschiedenen Schlagtechniken mit ein paar leichten Hanteln in den Händen sind wirklich gut für die Arme." schob er schnell hinterher und zeigte damit, dass es ihm wirklich wichtig war, dass Amanda sich wohl fühlte.
      Hendrik hatte sich bereits vor einem der Spiegel platziert und ein zusammengeknotetes Springseil um die Fußgelenke gebunden und begann damit einige kurze schnelle Schläge in die Luft zu platzieren. Er wollte sich wieder auf sein Training fokussieren. Sollte George sich doch um die Dame kümmern. "Da die meisten Menschen Rechtshänder sind müssen sie die Grundhaltung natürlich anpassen. Ricky gehört zu den wenigen Rechtsauslegern, also Linkshändern, im professionellen Boxsport. Man gibt diesen Kämpfern selten eine Chance, weil sie für den normalen Linksausleger lästige Gegner sind, auf die man sich ganz anders einstellen muss." erklärte George der jungen Frau, während sie Ricky beim Training zusahen.


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    • Amanda Jhones

      Amanda war sich nun ziemlich sicher und fand ziemlich fiel gefallen daran. Es war wirklich super um sich einmal auspauern zu können, vielleicht würde sie so etwas sogar öfter mal machen. Doch dann brauchte auch die Junge frau mal eine Pause, lehnte sich gegen die Seile und lächelte bei Rickys Lob ein wenig. Innerlich tobte sie jedoch wieder mal. Es war schön das er etwas lockerer war...dachte sie sich und im nächsten Moment legte der Sportler wieder sein ernstes Gesicht auf. ,,H-hey, warte! Ich..." Doch da lief Ricky schon in eine ganz andere Richtung der Halle. Enttäuscht zog Amanda die Handschuhe wieder aus, verließ ebenso den Ring. Auch der andere Junge sprang dann nach unten, da ihr Training damit wohl beendet war.
      George kam dann wieder zu ihr und erklärte die Situation was Amanda nur leicht lächelnd abwinkte. ,,Alles gut, ich wurde nun sowieso etwas erschöpft..." Log sie halb und legte die Handschuhe dann zur Seite. Der Trainer gab sich wirklich Mühe damit das Amanda sich nicht zu abgewiesen fühlte, doch verstand sie gerade nicht was se falsch gemacht hatte. ,,Klar, gern." Sagte sie dann nur und folgte George auf Schritt und Tritt.
      George erklärte Amanda ein wenig über das Boxen, wobei sie auch ein paar Fakten über Ricky in Erfahrung bringen konnte. Sie beobachtete den Mann genau um sich auch die Übungen merken zu können. ,,Sehr interessant..." Merkte sie an und bekam selbst nicht mit wie verträumt sie in diesem Moment aussah. ,,Ricky Right...deswegen der Name?" Fragte sie nun sehr interessiert ohne ihre Augen von dem Jungen Mann zu nehmen. ,,Ich möchte ehrlich sein, ich war bei seinem letzten Kampf ehr zufällig. Es faszinierte mich wie er Kämpfte, mit was für einer Ruhe und Pression. Ich sehe selten Menschen die dem was sie lieben so nachgehen, bei RIcky konnte man es jedoch nach einigen Sekunden schon in den Augen erkennen." Sprach sie vor sich hin, lehnte sich etwas gegen den Ring und spielte mit ihren Fingern. ,,Entschuldigen sie falls ich heute Probleme bereitet habe. Es war sehr spontan, deswegen auch so kurzfristig, ich wollte mich auf keinen Fall aufdrängen." Erklärte sie noch einmal und öffnete dann ihre Haare, nur um sie dann wieder ordentlich zusammen zu binden.
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    • Hendrik Tompson


      Der Boxer achtete nicht darauf, worüber sich seine Zuschauer unterhielten. Es war nicht das erste Mal das ihm jemand beim trainieren zusah und auch wenn er es nicht mochte, so konnte er doch damit umgehen.
      "Genau. Den Namen habe ich mir überlegt. Schon als er noch in der Jugendabteilung war." bestätigte George stolz auf Amandas Feststellung hin. Es gefiel ihm auch wie begeistert Amanda von seinem Schützling war. Er spürte geradezu, dass diese Frau über die Publicity hinaus für Ricky von Bedeutung sein konnte, auch wenn der Boxer wohl nicht so leicht zu knacken wäre. "Es freut mich wirklich, dass sie sich so für Ricky interessieren. Die wenigsten machen sich die Mühe das Training selbst mitzufühlen."
      Er senkte seine Stimme etwas, denn er wollte nicht, das Ricky die folgenden Worte mithörte. "Und sie brauchen sich keine Gedanken machen. Ricky ist eben sehr...verschlossen. So locker wie heute habe ich ihn schon lang nicht mehr erlebt. Sie scheinen ihm wenigstens ein bisschen imponiert zu haben." er zwinkerte der Frau kurz zu und versuchte ihr mit seiner Aussage Mut zu machen.
      Kurz darauf beendete Hendrik sein Training und wischte sich mit einem Handtuch durchs Gesicht, ehe er sich wieder an Amanda wandte. Er setzte ein Lächeln auf, aber man sah, dass es gespielt freundlich war. "Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich freue mich schon auf die Hoteleröffnung." er streckte der Frau die Hand hin zur Verabschiedung. Der Satz war wie einstudiert und das war Hendrik durchaus bewusst, aber im Moment wollte er einfach nur unter die Dusche um den Ärger über seinen Trainer zu vergessen.


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    • Amanda Johnson

      Die Frau schmunzelte als sie bemerkte wie Stolz George eigentlich auf Ricky war. Wenn sie es nicht besser wüsste könnte man fast denken ein Vater sprach über seinen Sohn, zumindest kam es ihr so vor als würde der Mann den Sportler genau so gut kennen. ,,Ich würde nie etwas anbieten was ich nicht selber durchmache!" Als sie das sagte klang sie fast schon Stolz, denn dafür könnte sie dem Mann sogar Brief und Siegel geben. Sie legte großen Wert auf Qualität, etwas was sie nicht machen würde das würde sie in ihren Hotels auch nicht anbieten.
      Als George dann leiser sprach blickte Amanda nun doch zu ihm, sie konnte es jedoch nicht vermeiden bei seinen letzten Worten leicht rot zu werden. Also hatte sie doch etwas richtig gemacht? Wenn sein Trainer das sagte musste es ja stimmen. Sie lächelte leicht, nickte dem Mann dann zu. ,,Das freut mich sehr." Flüsterte sie dann, hielt sich zurück nicht zu sehr ins Grinsen zu verfallen.
      Ricky schien sein Training beendet zu haben, zumindest schien es für Amanda so als er auf sie zukam. Das gespielte lächeln kannte sie von anderen Kunden oder Partnern, weswegen sie einfach nur mit einem leichten Lächeln darauf antwortete. Auch wie er sprach... Sie schüttelte leicht den Kopf, legte dann ihre Hand in seine, hielt sie eine ganze Weile. ,,Ich möchte mich bedanken das ich heute in deiner Obhut Trainieren durfte, aber...Die Eröffnung ist nur eine Einladung, keine Verpflichtung." Sagte sie zu ihm, während ihr lächeln etwas wärmer wurde. ,,Aber ich würde lügen wenn ich sage ich möchte dich dort nicht sehen, im Gegenteil, es würde mich Freuen dich auch außerhalb der Sporthalle kennen zu lernen Ricky." Langsam ließ sie von seiner Hand ab, widmete sich dann George dem sie ebenso die Hand reichte. ,,Bei dir möchte ich mich auch bedanken, ich hoffe wir sehen uns auch wieder." Auch ihm lächelte sie zu, eh sie beide Männer noch einmal ansah. ,,Also dann...falls es noch etwas gibt, ihr wisst wie ihr mich erreichen." Sie schmiss sich ihr Handtuch über, drehte den beiden Männern den Rücken zu und lief dann in die Frauenumkleide. Als die Tür sich schloss atmete sie tief aus, schloss für einen kurzen Moment die Augen und schüttelte ihren Kopf. Imponieren hin oder her, sie hatte bei so einem Mann einfach keine Chance überhaupt an ihn heran zu kommen. Mit diesem Gedanken fing sie an sich aus zu ziehen, um sich dann erst einmal zu duschen. Ihre Haare ließ sie dabei mit absicht so gut es ging aus, um die würde sie sich zuhause kümmern.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnnieMyu ()