The Beauty and the Beauty. [_Mizuki x Fenris]

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    • The Beauty and the Beauty. [_Mizuki x Fenris]

      The Beauty and the Beauty. [_Mizuki x Fenris]

      @_Mizuki

      Nun war ich hier, in Japan. Genau genommen Tokyo. Schon das ein oder andere Mal war ich hier für ein Foto-Shooting oder eine Modenshow gewesen, doch das hatte immer nur ein paar Tage gedauert. Dieses Projekt hingegen sollte um die 2 Monate gehen, mindestens. Es war ganz davon abhängig, wie gut meine Kollegin und ich arbeiteten...meine Kolllegin. Die Sagenumwobene Sumin Chae. Ich hatte schon soviel von ihr gehört - sowohl positives, als auch negatives. Aber egal was ich über sie gehört hatte, eine Sache war sicher: Sie gehörte genauso zur Spitze wie ich.
      Und doch waren wir noch nie aneinander geraten. Zwar kamen wir auch aus unterschiedlichen Ländern, doch unter Modeln bedeutete das rein gar nichts. Am einen Tag waren wir noch in New York, zwei Tage später wiederum in Paris und einen danach in Berlin. Egal wo unsere Heimat zuvor gewesen war - als ausgezeichnetes Model war die ganze Welt deine Heimat.
      Und nun war ich hier. Mein Weg hatte mich in ein riesiges Hochhaus geführt - angeblich würde hier nur das erste Fotoshooting stattfinden. Generell würden wir an den unterschiedlichen Locations shooten. Dieses Projekt sollte alle anderen übertreffen in seiner Farbvielfalt. Und ich musste zugeben, ich war wirklich gespannt. Die Aufzugtüren öffneten sich - 45er Stock.
      Mit klackernden Schritten - aufgrund meiner Highheels, die ich täglich trug - näherte ich mich dem Shoot. Das Team, bestehend aus über 10 Leuten, schauten neugierig auf und ihre Gesichter erhellten sich, als sie mich sahen.
      "WIllkommen, Frau Licitra. Ich bin Hikari Sawato, ihre Ansprechpartnerin und die Herausgeberin. Es freut uns sehr, mit ihnen zu arbeiten. Heute werden wir nur ein paar Probeshoots machen und anschließend werden wir alle zusammen trinken gehen, um uns ein wenig kennen zu lernen. Ich hoffe, sie sind nicht zu müde von der Reise hierher und sind dabei."
      Fremden gegenüber war ich immer ziemlich reserviet, weswegen kein Lächeln von mir kam, sondern lediglich ein Nicken. "Es freut mich ebenso. Die Reise war lang, aber nicht anstrengend. Ich bin natürlich gerne dabei."; antwortete ich höflich und das Lächeln von Frau Sawato verstärkte sich.
      "Gut, dann gehen sie nach da hinten. Sie bekommen dort ihr Outfit und werden dann geschminkt. Dort sollten sie früher oder später auch ihre Kollegin kennen lernen."
      Erneut nickte ich, ehe ich mich zu besagter Stelle begab. Ohne zu zögern begann ich mich bis auf meinen Slip und meinen BH zu entkleiden - als Model musste man sich schnell daran gewöhnt sein, dass viele Menschen einen halb nackt sahen. Wenn man das nicht akzeptieren konnte, war man in diesem Beruf fehl platziert.
      Der Designer nahm zwei verschiedene Outfits und überprüfte, welches mir besser stand, bevor er mir eines der beiden gab.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Sumin Chae

      Ich war bereits vor einigen Stunden in Japan angekommen, aber ich hatte ja auch keine lange Reisezeit. Von Seoul hierher, war es ja nur ein Katzensprung. Da ich noch viel Zeit hatte, bis ich beim Shooting sein musste, beschloss ich noch etwas zu essen. Ich liebte die asiatische Küche. Von Vietnam, Korea, Japan bis zu Thailand. Man könnte sagen, Essen war schon fast ein Hobby und trotzdem konnte ich als Model arbeiten. Was vielleicht auch etwas daran lag, dass ich ohnehin viel Sport treiben musste, sonst wäre ich wohl aufgegangen wie ein Melonenbrötchen. Heute gab es für mich Phó, eine vietnamesische Reisnudelsuppe mit etwas Hähnchenfleisch und grünen Gewürzen. Ich kannte mich ein wenig aus, weshalb ich wusste, wo ich unerkannt essen konnte. Nach einer kurzen Mahlzeit ging es für mich weiter. Leider ließe es sich jetzt nicht vermeiden in der Öffentlichkeit herum zu laufen, also setzte ich eine Sonnenbrille und eine Mütze auf. Irgendwie mochte ich es nicht nur von meinem Fahrer herumkutschiert zu werden, ich wollte manchmal wie jeder andere am alltäglichen Leben teilnehmen. Als ich auf meine Uhr sah, stand ich pünktlich vor dem Gebäude. Auch ich stieg in den Fahrstuhl und für in den 45. Stock. Langsam setzte ich meine Mütze und die Brille ab, verstaute diese in meiner Tasche und stieg aus dem Aufzug. „Herzlich Willkommen Frau Chae, schön, dass sie hergefunden haben.“, erklärte mir die Ansprechpartnerin und brachte mich in die Umkleidekabine. Während wie dort hin liefeb, unterhielten wir uns kurz über meine Anreise und die weiteren Planungen für heute. „Ist gut, ich bin mit dem heutigen Tag einverstanden.“, sagte ich leicht lächelnd, danach betrat ich den Umkleideraum. Da es bei mir so üblich war, verbeugte ich mich leicht und stellte mich nochmal vor. „Schönen guten Tag, ich bin Sumin Chae, auf eine gute Zusammenarbeit.“, begrüßte ich das Team und musterte das andere Model. Cecilia Licitra, ich hatte schon viel von ihr gehört. Sie war sehr gefragt und wie ich eines der beliebtesten Models. „Auf eine gute Zusammenarbeit.“, begrüßte ich sie nochmal einzeln, ehe ich mich ebenfalls umzog und auf weitere Anweisungen wartete.
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    • Es dauerte nicht lange, bis sie auftauchte : da war sie nun, Sumin Chae. Ich musste - leider? - zugeben, dass is ein echt sogar noch schöner war, als auf den Fotos. Als Model war man tief in der Materie - man war nicht nur vor den Kulissen und nahm an Fotoshootings teil, sondern man war meistens auch zumindest zum Teil hinter den Kulissen: Man konnte manchmal beobachten, wie die Bilder bearbeiten wurden und natürlich sah man den Unterschied von vorher zu nachher, wenn man die unbearbeiteten Bilder gesehen hatte.
      Natürlich musste man all das akzeptieren, wenn man in dieser Branche tätig war und dazu war ich vollkommen fähig, jedoch war ich immernoch der Meinung, dass unser unbearbeitete Version unsere schönste war. Und bei ihr traf dies definitiv auch zu.
      "Auf gute Zusammenarbeit.", erwiderte ich ebenso, ehe ich meinen Blick gezwungemermaßen wieder abwenden musste, denn ich trug schon mein Outfit für das Fotoshooting und wurde gerade geschminkt, weswegen meine Aufmerksamkeit dem Visagisten galt.
      40 Minuten später standen wir vor der Kamera. Das ganze Setting war sehr sanft und grazil. Es war vollkommen in weiß gehalten und mit unseren leichten, weißen Outfits wirkten wir wie Engel im Himmel - was sicherlich beabsichtigt war.
      "Für den Anfang wollen wir, dass ihr euch einfach bewegt und euch in die Szene einfühlt.", erkärte die Managerin, während der Fotograf in Stellung ging.
      Und da war er - der Moment, in dem mein Gehirn umschaltete. Immer wenn ich Modelte, schien mein Gehirn in den 'Model-Modus' zu gehen. Meistens nahm ich dann nichts anderes mehr um mich herum war, weswegen ich auch sofort anfing, meiner Meinung nach passende Posen zu machen - natürlich welche, die besonders elegant und aber auch unschuldig wirkten.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Sumin Chae

      Nachdem das Outfit saß wie angegossen, ging es auch für mich ans Make Up. Ich bekam im Gegenteil zu Cecilia ein dunkleres Make Up, es passte besser zu meinen Haaren betonte die Visagistin immer wieder. Natürlich nahm ich es einfach hin, auch wenn ich ihr gerne zugestimmt hätte. Ich wurde jahrelang darauf getrimmt nur das nötigste zu sprechen.
      Nachdem auch ich endlich fertig war ging es zum Set. Als ich die Räumlichkeiten und die Einrichtug sah, wurde mir das Konzept schnell bewusst. Ich passte mich den Anweisungen an und posierte selbstbewusst wie es meiner Meinung nach am besten wäre. Nach einer Einstimmung von etwa zehn Minuten folgten weitere Anweisungen. „Geht bitte zusammen zu dem Sofa dort. Cecilia bitt setz dich vor Sumin. Sumin bitte setz du dich auf die Lehne und posiert gemeinsam. Wir wollen nochmal sehen ob dieses Konzept für beide gut so ist, oder ob wir noch etwas ändern möchten.“, gesagt getan. Ich ging zum Sofa herüber und wartete, dass die junge Frau vor mir Platz nahm. Als es dann soweit war lehnte ich mich ein Stück zu ihr vor, umarmte sie sanft von hinten, ließ aber eine Hand locker an ihr herunter hängen. Der Fotograf signalisierte mit einem Daumen nach oben, dass wir unsere Positionen halten sollten und wir gingen dem nach.
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    • Es lief ab wie gewöhnlich für den Anfang und doch war ich mir bewusst, dass dies nur für die erste Zeit so sein würde. Es war das erste Mal, dass ich so ein intensives, langatmiges Projekt annahm und ich war wirklich gespannt, wie dies verlaufen würde. Wenn ich mich recht entsinnte, enthielt dieses Projekt sogar Filmaufnahmen - ob wir dafür wohl text auswendig lernen mussten? Ich freute mich wirklich auf das Projekt und ich hoffte, dass es so abwechslungsreich werden würde, wie erhofft.
      Und vorallem war ich auch gespannt darauf, Sumin kennen zu lernen. Ich hatte soviel von ihr gehört, doch am liebsten überzeugte ich mich selbst von den Dingen. Gerade waren wir noch bei der Arbeit und hatten keine Zeit, uns groß zu unterhalten, aber heute Abend würde sich das hoffentlich ändern. Neue Anweisungen brachten uns dazu, unsere Position zu ändern und Sumin's Arme legten sich von hinten um mich. Anfangs war ich immer unglaublich nervös geworden, wenn ich mich anderen Models nähern musste, doch heute gehörte das zum Alltag.
      Für einen Moment verharrten wir so, ehe ich meine Hände schließlich auf ihre Arme legte und meinen Kopf etwas zur Seite drehte, um sie anzuschauen.
      "Sehr gut, bleibt so!"
      Immer wieder veränderten wir die Positionen, ehe der Fotograf auch schon aufstand und zufrieden uns den Daumen zeigte. "Das war super für den Anfang! Sie harmonieren wirklich super zusammen." Das erste war an uns, das zweite an die Managerin gerichtet, die auch sehr glücklich nickte.
      "Wenn Sie wollen, können sie sich die Bilder ansehen.", sprach der Fotograf erneut zu uns und ich folgte ihm zum Laptop, um mir die Bilder anzsuehen. Tatsächlich waren sie wirklich fantastisch - der Kontrast zwischen Sumin und mir war wunderbar und irgendwie hatten alle Bilder eine besondere Faszination an sich.
      "Dann machen wir Schluss für heute! Wir treffen uns alle gegen 18 Uhr im Restaurant Costilana. Taxi's werden euch wenn nötig abholen, also keine Sorge Frau Chae und Frau Licitra.", sprach die Managerin nachdem wir mit den Bildern fertig waren. Das Team nickte und verabschiedete sich, ehe sie sich nacheinander zum Gehen ansetzten.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Sumin Chae

      Cecilia nahm meine Posen auch sofort an, was natürlich auch ihre Professionalität beweiste. Wir mussten so schnell wie möglich alle gegebenen Posen annehmen und das taten wir. Wir shooteten noch eine Weile, bis der Fotograf uns die Fotos zeigen wollte. Ich ging zum Monitor und sah mir unsere Bilder an. Wir harmonierten wirklich gut, jedenfalls auf den Bildern. Wir hatten ja noch keine Gelegenheit uns zu unterhalten, vielleicht würden wir uns gegenseitig für blöde Gänse halten und kein Wort austauschen. Kurz darauf verabschiedeten wir uns von den anderen und auch ich wollte aufbrechen, schließlich wollte ich mich im Hotel noch umziehen. „Ich werde dann auch erstmal gehen. Wir sehen ja spätestens im Restaurant. Tolle Arbeit heute!“, bemerkte ich an, verbeugte mich leicht und verließ den Raum. Ich wusste bis dahin nicht, dass wir im selben Hotel waren, sonst hätte ich sie gefragt ob sie mitkommen möchte. Unten wartete ich dann auf ein Taxi und wenige Minuten später, war ich auch schon im Hotel. „Zimmer 224.“, murmelte ich und steckte die Karte in das kleine Lesegerät, um ins Zimmer zu kommen. Nachdem ich eintrat, sah ich mich um. Es standen zwei große Betten im Raum, es gab eine kleine Küche, ein Bad und zwei Ankleidezimmer. „Warum doppelt..“, murmelte ich und brauchte etwas. „Oh..“, stieß ich nur aus und zuckte mit den Schultern, ehe ich meine bereits angekommenen Sachen auf eines der Betten packte. Ich nahm mein Handy und ging ins Badezimmer. Es gab eine große barrierefreie Dusche und eine Badewanne. Ich beschloss heute mal nur zu duschen und drehte das heiße Wasser auf, während ich alles andere um mich herum vergaß und die Ruhe genoss.
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    • Ich hoffte wirklich sehr, dass ich heute Abend die Möglichkeit hatte, alle kennen zu lernen - besonders Sumin, da ich mit ihr schließlich von allen am intensivsten zusammen arbeitete. "Ich werde mich auch verabschieden. Gute Arbeit, ich freue mich auf die nächsten Tage.", sagte ich und verbeugte mich kurz, ehe ich schließlich ging - mein Weg führte mich nach unten, wo ich ein Taxi orderte, dass mich zu meinem Hotel brachte - in einem Hotel zu arbeiten war für ein Model meiner Größe ungefähr genauso normal wie das Atmen selbst, weswegen ich mir nichts dabei dachte.
      Wie jedes Mal betrat ich das Hotel, wie jedes Mal checkte ich ein, wie jedes Mal betrat ich mein Zimmer...um zwei Betten und zwei paar Gepäck vor mir zu finden. Und nicht nur das: Aus dem Bad hörte ich das bekannte Rauschen einer Dusche. Verwirrt starrte ich nach unten auf meine Karte, mit der ich die Tür geöffnet hatte - checkte die Nummer darauf und checkte noch einmal die Nummer des Zimmers.
      Nein, es bestand kein Zweifel: Das war das richtige Zimmer..und das waren immernoch zwei Betten und zwei Sorten Gepäck; meines und das einer anderen Person.Oh gott, oh gott, oh gott! Da ich alleine war, erlaubte ich mir, kurz meine Haare zu raufen, ehe ich jedoch einen tiefen Atemzug nahm und versuchte, mich zusammen zu reißen, auch wenn ich am liebsten im Kreis rennen würde. Doch am Ende wusste ich, dass das keinen Sinn hatte - das einzige, was ich tun konnte, war abzuwarten. Mein Gepäck räumte ich also vorerst von meinem Bett, damti ich mich auf dieses niedersetzen konnte. Eigentlich müsste ich mich fertig machen, doch da ich selbst duschen wollte davor, musste ich wohl oder übel abwarten, bis die Person im Bad fertig war..auch wenn der Moment, wo sie rauskommen würde, wirklich awkward sicherlich werden würde - doch wie gesagt, es gab eh nichts, was ich gerade ändern konnte. An sich sollte ich dies hier genauso gewöhnt sein, sollte man meinen - doch dem war nicht so. Bis jetzt hatte ich immer das Glück gehabt, ein eigenes Zimmer zu besitzen, zumindest in den letzten Jahr, seitdem ich so berühmt geworden war - doch je länger ich auf dem Bett saß und fernseh saß - den ich mir angestellt hatte, um mich abzulenken - desto mehr kam ich wenigstens wieder zur Ruhe. Es würde schon nicht so schlimm werden..sie war schließlich eine Frau wie ich, es gab nichts zu befürchten in irgendeiner Weise..nicht wahr?
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    • Sumin Chae

      Da ich mir vorher etwas Musik angemacht hatte, bemerkte ich nicht, dass scheinbar eine weitere Person das Zimmer betrat. Gemütlich duschte ich fertig und wickelte Haare und meinen Körper nur in ein Handtuch. Eine leichte Dampfwolke stieß ins Zimmer, nachdem ich die Badtür öffnete. Man konnte schon fast denken es war eine Sauna, so heiss wie es war. Ohne weiter darüber nach zu denken, verließ ich das Bad und blieb ruckartig stehen, als ich Cecilia auf dem Bett sitzen sah. Einen kurzen Moment sahen wir uns etwas verwirrt und peinlich gerührt an. Mein Blick glitt immer hin und her, bis ich auf einmal irgendwie lachen musste. Ich schüttelte den Kopf und lächelte die junge Frau auf dem Bett an, während ich zu meinem Koffer ging. „Also das hat mich jetzt überrascht.“, murmelte ich und sortierte einige Sachen, welche ich später anziehen würde. „Ich wurde wohl nicht eingeweiht, dass ich mir das Zimmer teilen würde, sonst hätte ich mir was angezogen.“, fügte ich noch an und lachte leise auf. Es war einfach ungewohnt und eine peinliche, aber irgendwie witzige Situation. „Das Bad ist ja jetzt frei, es ist nur vielleicht etwas warm.“, sagte ich und holte meine Bodylotion aus meiner Tasche und fing an mir die Beine einzucremen.
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    • Eine Weile lang saß ich allein auf dem Bett und spielte an meinem Handy - eine Dampfwolke, wi ein einer Sauna und plötzliche Wärme brachte mich jedoch dazu, den Kopf zu heben - Sumin, nur in Handtücher gekleidet starrte mir entgegen. Ich starrte zurück..eine Weile lang ging das so, dann lachte sie und das brachte mich seltsamerweise dazu, mich auch zu entspannen.
      Diese Situation war wirklich..skuril, gelinde ausgedrückt. Meinen Blick hatte ich für einen Moment abgewandt, weil ich peinlich berührt gewesen war, doch nun wandte ich ihn wieder zu Sumin. Unter Modeln war es normal, einander halbnackt bis nackt zu sehen bei Shootings, aber diese Situation war anders. Das hier war ihr Privatleben, kein Job.Ansonsten fiel es ihr nicht auf, wenn sich irendjemand in ihrer Nähe auszog oder nackt war - jetzt jedoch schon.
      Auf ihre Worte hin nickte ich schwach. "Ich war genauso überrascht gewesen, als ich hier rein gekommen bin und jemand unter der Dusche sah. Erst dachte ich, ich wäre im falschen Zimmer. Aber scheint so, als würden wir jetzt zusammen wohnen. Dann nicht nur auf gute Zusammenarbeit, sondern auch auf gutes Zusammenwohnen schätze ich."
      Mit diesen Worten war ich Richtung Bad gelaufen. Obwohl meine Worte freundlich waren, war meine Stimme unterkühlt und schwer einzuschätzen. Sie hatte sich ein paar Klamotten geschnappt und verschwand dami tins Bad - eine warme Dusche half ihr, sich zu entspannen und einen klaren Kopf zu bekommen. Anschließend zog sie ihre neuen Klamotten an: Ihr Outfit war nicht zu extravagant und doch elegant - so waren ihre Outfits meistens. Das Off-Shoulder oberteil passte perfekt zu dem Spitzenrock, sowie der Hot Pants. Ein Chocker rundete das Aussehen ab.
      Neu angezogen kam sie aus dem Bad, um sich dann ihrer Zimmerkollegin zuzuwenden. "Musst du dich noch schminken? Ich hab einen reisespiegel, also kannst du dich im Bad schminken wenn du willst."
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    • Sumin Chae

      Ich kramte in meiner Tasche rum, während ich mich noch mit Cecilia unterhielt. „Ja auf gutes Zusammenwohnen, hoffentlich klappt alles so wie wir uns das vorstellen.“, antwortete ich und bemerkte, wie sie ein wenig später im Bad verschwand. Meine Kleidung, die ich für die nächsten Wochen bereit hielt, verstaute ich im Schrank und überlegte dann, was ich heute Abend anziehen sollte. Etwas elegantes, aber nicht zu auffälliges wäre wohl die beste Idee. Schlussendlich entschied ich mich für einen schwarzen Bleistiftrock und ein Bordeaux rotes Top mit etwas spitze im Ausschnitt. Da ich mich jeden Tag schminken musste, nahm ich auf jede Reise einen Spiegel mit, ich könnte ja nicht immer davon ausgehen, dass es die perfekten Bedingungen gab. Ich fing an ein rötlich-schwarzes Make Up aufzutragen, sodass es genau zum Outfit passte. Ich war gerade dabei meinem Eyeliner zu ziehen, als meine neue Mitbewohnerin aus dem Bad kam. „Alles gut danke, ich bin wohl darauf eingestellt, so wie du. Der Spiegel darf nicht fehlen.“, erklärte ich und lächelte die junge Frau an. „Obwohl, mein Haare mache ich besser dort.“, fügte ich noch an und holte aus meiner Tasche einen lockenstab, den ich kurz hin und her schwenkte, danach verschwand ich im kleinen Zimmer. Nachdem ich meinen Haaren die schönen locken verpasst hatte, kam ich heraus und sah auf die Uhr. „Sollen wir schon mal einen Wein trinken? Wir haben noch Zeit bis das Taxi kommt.“, fragte ich sanft und lächelte leicht.
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    • Wie wir uns das vorstellten...genau genommen hatte ich keine Ahnung wie ich mir das ganze vorstellen sollte. Natürlich hatte ich schonmal mit anderen Models zusammen gelebt, aber das war..länger her. Seit ich so ein etabliertes, berühmtes Model geworden bin, hatte ich eigentlich immer ein Zimmer für mich alleine bekommen - aus diesem Grund stellte ich mir die Frage, warum sie uns nun eines zusammen überlassen hatten. Um uns dazu zu zwingen, miteinander zu reden? Geldmangel?
      Ich konnte nicht anders, als ihr lächeln zu erwidern, auch wenn es nur ein sehr leichtes, kaum bemerkbares auf meiner Seite war. "Daran bemerkt man, dass wir beide Models sind." immer einen Spiegel dabei zu haben war für uns ein muss, denn vor einem Shooting oder danach - je nachdem wo wir hinmussten - konnte es gut möglich sein, dass wir uns auf dem Weg im Taxi schminken mussten.
      Da ich wiederum meine Haare schon gemacht hatte, musste ich nur noch mein make-up machen. Während sie im bad war, setzte ich mcih also an dieses. Mein make-up bestand aus SmokyEyes und einem dunkelroten Lippenstift, sowie natürlich dem üblichen Dingen wie Foundation.
      Fast zeitgleich waren wir fertig. Die Worte meiner Modelpartnerin machten mich kurz anchdenklich. Aber..eigentlich sprach nichts dagegen, weswegen ich schließlich sachte nickte.
      "Ja, warum nicht?" Ich ging zu unserer Minibar rüber und öffnete sie - und fand sowohl Champagner, Whisky, Wodka, Schnaps und natürlich Wein. Letzere holte ich schließlich raus und entkorkte die Flasche, ehe ich zwei Weingläser nahm und halbvoll füllte. Eines reichte ich Sumin. "Auf einen netten Abend." Ich stieß mein Glas gegen ihres, ehe ich ein paar kleine schlücke aus meinem Glas nahm. In meiner Heimat, Italien, gab es auch fantastische Weine, weswegen ich gewöhnt war, wein zu trinken - allgemein vertrug ich jedoch nicht allzu viel, weswegen ich heute Abend aufpassen musste, nicht zuviel zu trinken.
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    • Sumin Chae

      Während ich noch überlegte welchen Wein wir nehmen könnten, war Cecilia bereits an der Mini Bar und hatte eine gute Flasche in der Hand, welche sie in kurzer Zeit öffnete und uns etwas einschenkte. "Vielen Dank.", sagte ich und nahm das Glas entgegen um mit der jungen Frau anzustoßen. Es war ziemlich ruhig im Zimmer, während man uns nur ab und zu aus dem Glas trinken hören konnte. "Und? Wann hast du mit dem Modeln angefangen?", fragte ich um das Eis zu brechen. Früher oder später müssten wir Gespräche führen, diese Stille war ja schon fast unerträglich, auch wenn ich das eher aus Höflichkeit machte. Wir wohnten schließlich nun eine Zeit lang zusammen und unsere nächsten Shootings fänden auch gemeinsam statt, warum dann nicht ein bisschen unterhalten.
      Ich nippte ab und an an meinem Glas und hörte dem Model aufmerksam zu, auch wenn das keine Themen waren die mich groß interessierten, denn es ging ja nur um die Arbeit, wir waren keine Freundinnen, wir waren eben einfach Kolleginnen. Obwohl ich es etwas lästig fand ständig nur über die Arbeit zu reden, sei es mit Freunden, mit Kollegen oder selbst mit meiner Familie, es ging nur um die Arbeit. Bisher hatten die anderen Model aber anscheinend auch keine besseren Themen, denn in jedem meiner Gespräche ging es um die Arbeit, obwohl ich viel lieber wissen würde was die Menschen gerne machen, wie ihre Schulzeit war, was sie gerne machen würden. Naja sowas eben. Ich trank weiter meinen Wein und sah die junge Frau neben mir an.
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    • Kurz nickte die Junge Frau, ehe sie ein wenig nachdenklich die blassgelbe Flüssigkeit in ihrem Glas musterte...Und nun? Es war nicht das erste Mal, dass Cecilia mit einem anderen Model in einem Zimmer war oder gezwungen war sich zu unterhalten, aber am Ende lief es immer auf das gleiche hinaus - auf Smalltalk. Es war nicht so, dass sie sich mit jemanden befreunden wollte - das war das letzte, was sie wollte. Nicht umsonst hielt sie ihre recht kühle, aber professionelle Haltung immer aufrecht. Und doch..Sumin war anders als alle anderen Models. Sie war ihr ebenbürtig und eine Naturschönheit. Wegen ihres Ehrgeizes und manchen Jobs, die die andere erledigt hatte, hatte Cecila sie bewundert - tat es immernoch.
      Aus diesem Grund war Cecilia bereit, auch auf die wieder sehr smalltalk-würdige Frage einzusteigen, die sie sonst unbeantwortet gelassen hätte.
      "Kontinuierlich habe ich mit 12 angefangen zu arbeiten, doch ich habe schon mit 5 angefangen für Werbungen und ähnliches eingesesetzt zu werden. Und wie sieht es bei dir aus?", gab sie die Frage zurück, nachdem sie ihrer Kollegin die gewollte Antwort gegeben hatte. Immer mal wieder nahm sie einen Schluck von dem teuren, alkoholischen Getränk und hoffte, dass sie vielleicht sie beide etwas lockerer werden ließ - denn gerade war die Situation - zurecht wohl aber - noch sehr befangen und zurückhaltend.
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    • Sumin Chae

      Ich nippte an meinem Getränk, als Cecilia mir eine Gegenfrage stellte. „Ich habe mit vier das erste mal gemodelt, zwar eher unfreiwillig oder sagen wir unbewusst, aber ab dabei ging es wohl so richtig los. Meine Mutter war ebenfalls Model und legte viel wert darauf, dass ich in ihre Fußstapfen trete.“, erklärte ich und trank mein Glas leer. Langsam griff ich zur Flasche und schenkte mir noch etwas ein. „Jedenfalls mache ich das schon mein ganzes Leben lang.“ fügte ich noch an und seufzte. Irgendwie reichte es mir über die Arbeit zu reden, es war das gängigste Thema überhaupt und ich redete nie über was anderes, aber bei Cecilia wollte ich das nicht. Sie machte auch nicht den Eindruck, als wollte sie darüber reden, bei ihr war es sicher nicht anders als bei mir. „Okay, das kling vielleicht komisch, aber hast du es nicht auch satt über die Arbeit zu reden? Jeden Tag geht es um unsere Arbeit und die Karriere. Ich möchte gerne wissen, was du werden wolltest als du in der Schule warst? Was hattest du für Träume?“, fragte ich frei und trank einen Schluck. Ich lehnte mich etwas zurück und lächelte warm, in der Hoffnung, dass mein gegenüber auf die Frage eingehen würde.
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    • (oh gosh, hab im letzten Post einfach mal spontan die Person gewechselt und es nicht gemerkt..sorry :D )

      Schweigend lauschte ich ihren Worten und nickte sachte darauf. "So fängt es bei den meisten an: Erst spielerisch oder unfreiwillig und dann, ehe man sich versieht, ist man im Geschäft." Das hatte ich bereits von vielen gehört, das schien fast schon der Standard zu sein. Kurz überlegte ich. "Deine Mutter?...Ah, ich glaube ich kenne sie. Hat sie nicht mal für CiCi gearbetiet?" Ein bekannte, teure Modemarke. Ich erinnerte mich dunkel, vor längerer Zeit, den Namen 'Chae' bei einem Plakat gelesen zu haben.
      Auch ich hatte mein Glas schon leer getrunken - ich hoffte, der Alkohol würde mich etwas entspannen und mich Ablenken, denn das Thema war durchaus nicht das interessanteste - man hatte einfahc mittlerweile schon alles gehört, was das Modeling anging...üebrraschend war jedoch, dass ich nicht die einzige mti der Meinung war.
      Überrascht weiteten sich meine Augen deswegen ein wenig, ehe sich ein sehr schmales, aber ehrliches Lächeln auf meinen Lippen kurz zeigte. "Nein, ehrlich gesagt sehe ich das ganz genauso."
      Für einen Moment schwieg ich, wähhrend ich nachdachte, was ich einerseits sagen sollte und andererseits was mein wirklicher Wunsch gewesen war. Auch ich schenkte mir wieder nach, nahm dann wieder ein paar Schlücke davon.
      "Ich wollte Musikerin werden, denke ich. Denn ich habe schon immer das Klavierspielen geliebt. Und auch gesungen habe ich immer sehr gerne. Generell war ich...bin ich ein großer Fan von Musik. Und ich wollte die Welt bereisen - der Wunsch ist zumindest wahr geworden.", sagte ich schließlich langsam - es war seltsam, über mich selbst zu sprechen.
      "Wie sieht es bei dir aus?"
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    • (Ach kein Problem haha xD ist mir ja auch nicht aufgefallen)

      Sumin Chae

      Ich nickte kurz zustimmend, als Cecilia das CiCi benannte. Meine Mutter war damals wirklich wie eine Göttin, mein größtes Vorbild und mein schlimmster Albtraum zugleich, doch das tat jetzt nichts zu Sache. Ich atmete erleichtert auf, als meine Zimmergenossin einwilligte das Thema zu wechseln und hörte ihr aufmerksam zu, während ich an meinem Glas nippte. „Das klingt toll. Spielst du denn noch oder ist die Zeit bei dir auch so eingespannt?“, fragte ich noch nach und überlegte was meine Antwort wäre. „Ich wollte eigentlich immer eher Designerin als Model werden. Schon als Kind hab ich meinen Puppen die Kleidung selbst genäht.“, kurz musste ich lachen. „Ich hab mir immer vorgestellt, wie schön es wäre, wenn andere meine Kollektion tragen würden, aber da mich meine Mutter so beansprucht hatte, hatte ich nie Zeit wirklich viel umzusetzen.“, fuhr ich fort. „Naja vielleicht geht es irgendwann in Erfüllung, vielleicht bleibt es nur ein Traum.“, ich sah in Richtung des Nachtschrankes auf den ich ein A4 großes Heft gelegt hatte, dort waren alle meine Designs und Entwürfe drin, ohne dieses Heft ging ich nie auf reisen. Während wir so miteinander redeten vergaßen wir scheinbar völlig die Zeit..
      - Hurts, but I know how to hide it, kinda like it -

    • (haha gut, dann bin ich ja erleichert xD)

      Zwar war dies wirklich schon eine Weile her, aber trotzdem konnte ich mich noch ziemlich gut an besagte Werbung und die ganzen Poster erinnern - sie war ein Schönheit gewesen. Andererseits war Sumin das ebenso - sie war ihrer Mutter in manchen Dingen wie aus dem Gesicht geschnitten - soweit, dass sie anscheiennd auch in ihre Fußstapfen getreten war. Doch auch ich fragte mich unwillkürlich, wie freiwillig oder unfreiwillig das gewesen war.
      Auf ihre Frage hin wog ich den Kopf etwas hin und her. "Ja, Ich bin leider ziemlich eingespannt, aber immer wenn ich Zeit habe und ich ein Klavier oder ähnliches in meiner Nähe entdecke, kann ich nicht widerstehen und das ein oder andere Lied darauf spielen.", gab ich zu und lächelte etwas verlegen. Sogar in Restaurants war ich schon einmal aufgestanden als ich einen Flügel erspäht hatte und hatte nicht widerstehen können, zu spielen. Als mri dann aber alle applaudiert hatten am Ende, war mir erst bewusst geworden, was ich getan hatte.
      Ihr Traum klang wirklich schön und mein Blick folgte auotmatisch ihrem Blick.
      "Das klingt nach einem schönen Traum und ich finde es immer faszinierend, was Designer erschaffen..ihre Kleider sind für mich wie Kunstwerke." Kurz zögerte ich. "Würdest du mir etwas von deinen Entwürfen zeigen?" Ich war ziemlich gespannt, was sie gezeichnet hatte.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Sumin Chae

      Ich nickte lächelnd, während ich Cecilia zuhörte. So verschieden waren wir ja nicht, ich zeichnete auch bei jeder Gelegenheit die sich bot, sie wie sie einfach anfing zu spielen. „Vielleicht höre ich dich irgendwann ja mal spielen, wenn es sich anbietet.“, sagte ich sanft und trank einen Schluck, ehe wir wieder auf mein Thema zu sprechen kamen. „Ehm, ja sicher kann ich das.“, erklärte ich und stand kurz auf um mein Heft zu holen. Ich schlug eine Seite auf, auf der ich ein Kleid designed hatte. Die Farben standen noch nicht fest, es war jedoch ein bodenlanges Kleid. Das Unterkleid war in einer A Linie und dunkler gehalten als der Überrock aus Tüll. Es hatte einen leichten Herzausschnitt und war schulterfrei, nur mit etwas Tüll an den Seiten. „Das ist meine letzte Zeichnung, ich weiß noch nicht welche Farben ich nehmen soll, aber das war der erstmal fertige Entwurf.“, erklärte ich lächelnd und legte das Heft in die Hände meiner Zimmergenossin. „Schau es dir ruhig an, ich freue mich über das Feedback eines Profis, ich selbst kann es schlecht abschätzen, da mir meine Zeichnungen alle gefallen, es wäre schön eine Meinung zu hören, von einer Person die es sich tragen würde.“, sagte ich sanft lächelnd.
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    • Irgendwie war die Atmosphäre schon viel entspannter, seid wir das Thema gewechselt hatten...oder lag das einfach nur an dem Alkohol, der langsam seine Wirkung zeigte? Ich wusste es nicht genau, aber ganz egal woran es nun genau lag: Es war besser so. Ich schaffte es, mich zu entspannen - denn auch wenn ich es nicht gemerkt hatte, war ich immernoch angespannt gewesen, obwohl wir eigentlich in unserem Hotelzimmer abseits der Arbeit waren.
      "Vielleicht ja noch in unserer gemeinsamen Zusammenarbeit, denn wie gesagt: Wenn ich ein Klavier sehe, kann ich mich nicht zurückhalten." Und auch bei Mikrofonen ging es mir ähnlich, wobei mir Singen doch etwas schwerer fiel als das Spielen - schwerer in dem Sinne, dass es mir peinlicher war, vorallem, wenn ich nüchtern war und vor einer großen Gruppe aus Menschen war.
      Ich war zugegeben ziemlich neugierig und dementsprechend freudig überrascht, als sie so schnell einwilligte, mir ihre Werke zu zeigen. Als sie mir das Buch überab, nahm ichd ieses vorischtig entgegen, nachdem ich mein Sektglas zur Seite gestellt hatte
      Fasziniert beobachtete ich die Zeichnung und strich mit dem Finger vorischtig über einige der kleinen Details.
      "Es ist wunderschön.", sagte ich leise und meinte das vollkommen ernst.
      "Ich finde, kräftige Farben würden dazu am besten passen, wie ein kräftiges Rot, ein violett oder azurblau. Dadurch kommt es richitg schön zur Geltung udn wird ein echter Hingucker.", nachdem ich geendet hatte, sah ich zu Sumin auf - war neugierig, was sie davon hielt.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Sumin Chae

      Ich nickte sanft, als Cecilia meinte, dass sie bei Gelegenheit auch mal für mich spielen würde, im Anschluss beobachtete ich sie, wie sie mein Heft unter die Lupe nahm. Ich gab zu ich war etwas nervös, schließlich hatte ich noch nie jemandem meine Zeichnungen gezeigt und wenn sie völliger Müll wären, wäre mein großer Traum hin. Doch als ich die Begeisterung des Models sah, bekam ich selbst ein großes Lächeln auf den Lippen. Einen Moment überlegte ich, ob es eine gute Idee sei meinen Vorschlag zu machen, doch höchst wahrscheinlich getrieben vom Alkohol, fand ich den Mut es einfach auszusprechen. „Welche Farbe würde dir denn am besten gefallen? Ich meine, ich könnte das Kleid für dich nähen..“, sagte ich lächelnd. War es eine blöde Idee? Würde sie überhaupt etwas tragen, was nicht von den teuersten Marken und Designern kam? „Du musst dich auch nicht jetzt entscheiden, das war nur ein spontaner Einfall, ich weiß nichtmal ob du so etwas tragen würdest.“, fuhr ich dann fort und lachte kurz nervös auf. Oh man, wenn es um meine Designs ging, war ich echt empfindlich. Doch diese für mich peinliche Situation hielt nicht lange an, da es plötzlich an unserer Tür klopfte und eine dunkle Stimme unsere Namen rief und sagte, dass es Zeit wäre zu unserem Event zu fahren.
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