Human Destruction [FenrisxAkiraHime]

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    • Human Destruction [FenrisxAkiraHime]

      Human Destruction


      "Ist es gerechtfertigt zu sterben, weil man anders ist?"
      Der Intergalaktische Krieg tobt. Die Menschen zerstören nach und nach sich selber, doch der hohe Staat möchte von all diesen Problemen nichts hören.

      Die Intership hat ausgedient, vor einigen Jahren dankte das riesige Raumschiff ab und wurde nach und nach durch die gekoppelte Intership 2.0 abgelöst. Getauft von Kapitän Stephan Anderson, bekam die Intership 2.0 den Namen Eternalship, was so viel bedeutet wie Ewiges Raumschiff. Eine Ewigkeit solle es dauern bis dieses Schiff zu falle kommt. Future Freedom blüht auf, die Organisation ist gut strukturiert, das neue Raumschiff tut auch nach wenigen Jahren der Probezeit ihre Arbeit hervorragend und beheimatet hunderte von Organisationsmitglieder die nicht gerade auf den verschiedenen Planeten stationiert sind.
      Kapitän Anderson rief zur täglichen Versammlung auf. Der Raum war gut gefüllt, allerhand Menschen verschiedener Rassen und Menschengruppen, reihten sich um den riesigen Runden Tisch. Eine große Tafel erstreckte sich an der Stirnseite welche Holografisch gesteuert wurde. Dem Kapitän lag es am Herzen, dass es allen trotz der schwierigen Umstände gut ging. Versammlungen gab es ständig, jeden einzelnen Tag gab es erneut Hiobsbotschaften zu verkünden. Jeden Tag starben Menschen und Lebewesen, gar ganze Planeten, dieses Leiden musste ein Ende haben, dafür stand die FF, seit jeher.
      „Ich bin erfreut sie an diesem dunklen Morgen begrüßen zu dürfen, wir befinden uns auf der Laufbahn 6-5-8 und kreuzen in kürze das Sonnensystem der Alpha-Omega, denn äußeren Ring der Gesetzlosen Zone“, Kapitän Anderson begann die Hologrammaprojektion auf dem Tisch erscheinen zu lassen. Stephan Anderson ist Kapitän der fünften Generation nach Austin Morgan. Er ist etwa vierzig Jahre alt und trägt einen Kurzhaarschnitt welcher zurückgekämmt ist. Die Haare sind in einem hellen braun gehalten und weisen vereinzelt graue Haare auf. Sein Gesicht ziert ein Vollbart in ähnlicher Farbe. Sein Körper ist durch-trainiert und wird geziert von einigen Mechanischen Einzelteilen. Anderson war noch vor fünf Jahren der erste Offizier und wurde nach Tod des vorherigen Kapitäns selbst zu diesem ernannt. Wie viele andere auf dem Schiff gilt er als abtrünnig und setzt sich für das Wohl der Menschen ein. Dennoch muss die strenge bewahrt werden und so muss die tägliche Aufgabenverteilung klar strukturiert sein.
      Auf dem Hologramm zeichnete sich die Umgebung großflächig ab. Die Laufbahn des Schiffes wurde markiert und so fuhr der Kapitän fort: „Das Team Alpha wird sich am heutigen Tag zum Planeten Data 8 begeben, der Planet dient zur Aufbewahrung der Datenströme. Nach Angaben der Regierungskanäle gab es Ausschreitungen auf drei weiteren Planeten, die Angaben unserer Nachforschungen zufolge sollen Geheime Regierungsakten von Citizen auf Data 8 gespeichert sein...da wir keinerlei Befugnis haben in die Gesetzlose Zone einzudringen, werden wir außerhalb des Ringes warten. Rutherford und Johnsen werden die Mission leiten...wegtreten“, die Versammlung löste sich auf. Die Arbeit war geregelt und so folgte der alltägliche Kampf ums überleben, ums überleben für jegliche Art der Galaxie.

      Der Raum leerte sich, die befehligte Gruppe Alpha machte sich zum Ausrücken bereit. So waren die beiden Führer der Gruppe allein im besagten Versammlungsraum zurückgeblieben. Neben Rutherford, sollte sein guter Freund und Kollege Phil Johnsen die Mission leiten. Sein freundliches und warmes lächeln zeichnete sich von seiner dunklen Haut ab. Im Gegensatz zu vielen anderen, besaß er recht wenige Ersatzteile. Sichtbar war sein Mechanischer Arm sowie sein Künstlicher Fuß der durch die Knöchellange Hose erkennbar war. Er stieß Gideon leicht gegen die Schulter und setzte das besagte lächeln auf. „Sieht so aus als wären wir nach langer Zeit mal wieder am Zug“; meinte er scherzend und stützte die Hände auf die Hüften.



      @Fenris
    • Mal wieder eine Versammlung. Sie fanden so oft statt, dass sie zum Ritual geworden waren und trotz der dunklen Zeiten irgendwas beruhigendes darstelletn, selbst wenn etwas weniger beruhigendes bei diesen Versammlugen oft verkündet wurde. Ihren Kapitän respektierte Gideon - zwar hatte er auch den alten General sehr gemocht, doch es war eben nunmal ein Fakt, dass die Lebensrate von Rebellen nicht besonders hoch war und durch mindestens 100 verschiedene Wege verkürzt und beendet werden konnte. Man tat gut daran, sich keine Freunde zu suchen und niemanden zu sehr ins Herz zu schließen. Leider war Gideon darin nicht besonders gut. Er war ein Familienmensch und seit dem Verlust von über der Hälte seiner Familie hatte er Verlustsängste und zugleich Bindungsängste. Eine bescheurerte, ungesunde Mischung.
      Sein Blick fiel aufs einen Kollegen und Freund Johnson, während der Kapitän den heutigen tagesplan und weitere Neuigkeiten verkündete. Nein, das mit dem niemanden an sich ran lassen hatte bei ihm einfach nicht funktioniert. So war er nicht. Unwillkürlich dachte er an seine Geschwister, zwang sich dann aber den Blick wieder nach vorne zu wenden und Kapitän Anderson etwas Respekt zu zollen, indem er ihm aufmerksam zuhörte. Seit ein bis zwei Wochen war Gideon nun auf der Eternalship stationiert und war nicht ausgerückt - und es juckte ihm in den Fingern, sich endlich wieder zu bewegen.
      Er war kein Sadist, aber sein Hass auf die Regierung trieb ihn dazu, alle Lebewesen zu töten, die für diese gescheiterte, hinterlistige Organisation arbeiteten und unterstützten. Ja, er nannte sie Organisation, denn den namen 'regierung' hatte sie seiner Meinung nach nicht verdient. Zudem kam noch sein Missfallen darin, dass er allgemein nicht gern flog - und das, obwohl ihre Hauptbasis ein Raumschiff war...Gideon's Leben war von Ironie und Satire geprägt.
      Für einen kurzen Moment war er überrascht, als er seinen Namen aus den Mund des Kapitäns hörte und fühlte zugleich Adrenalin in seinen Körper hochsteigen. Endlich. Nach einigen weiteren Instruktionen leerte sich der Raum genauso schnell wie er sich gefüllt hatte. Er gab seinem Freund einen freunschaftlichen Schlag auf die Schulter. "Wurde ja aber auch Zeit.", entgegnete er. "Hol dir mal lieber noch ein paar Waffen. Mit deinen wenigen Ersatzteilen bist du ziemlich hilflos, falls wir in einen Beschuss kommen sollten.", sagte er sowohl scherzhaft, wie auch ernst.
      Denn sie würden immerhinin der Gesetzlosen Zone sein und als Rebellen - besonders als gefahndete, wie es Gideon war - konnten sie sowieso nie ausschließen, dass andere Lebewesen ihren Tod sehen wollten. Und aufgrund seiner wie bereits erwähnten Verlustsängste hatte er nicht vor, noch weitere Freunde zu verlieren. Er würde sein Leben dafür einsetzen, Johnsen zu beschützen, aber es wäre am einfachten, wenn dieser selbst für sein Leben sorgte. Wobei er sich an sich darum natürlich keine Sorge machte - sein freund war ebenso wie er ein fähiger Kämpfer. Er wollte ihn lediglich etwas aufziehen. Es gab in seinem Leben nicht viel, worauf er stolz war aber seine verbesserten und ersetzten, synthetischen Körperteile gehörten definitiv dazu,die ihm unter anderem einen noch besseren Schutz und noch größere Stärke im Kampf boten.
      Noch kurz schlugen sie freundschaftlich ihre Fäuste zusammen, nachdem Johnsen auf seine Bemerkung gelacht hatte, ehe sie sich beide ebenso wie der Rest ihrer Truppe dazu aufmachten, sich einsatzbereit zu machen. Auch wenn sein Körper an sich eine einzige Kampfmaschine war, so setzte Gideon gerne auf Unterstützung von Waffen jeglicher Art.
      Eine Halbe Stunde später versammelte sich Gruppe Alpha. Nach einer weiteren kurzen Besprechung stiegen sie in ein kleineres Raumschiff, dass sich vom Mutterschiff absetzte und schließlich auf besagten Planeten Data 8 flog. Gideon übernahm das Fliegen - er fühlte sich als Leiter für die Gruppe verantwortlich und wollte demzufolge auch die wichtigsten Aufgaben übernehmen, um wenn, nur sich selbst anschulden zu können. Doch der Flug verging ohne weitere Probleme, während der Rest der Gruppe überraschend gut gelaunt war. Sie sprachen über dies und das, der Ernst der Situation war ihnen nicht anzumerken. Aber andererseits würde man wohl auch verrückt werden, wenn man das Leben so ernst nahm, wie sie es wohl als gesuchte Rebellen nehmen sollten. gideon klingte sich bewusst aus dem Gespräch aus und konzentrierte sich aufs Fliegen und auf das Scannen der Umgebung. Sein mechanisches Auge half ihm dabei, jegliche Wärmestrukturen von Lebewesen zu erkennen, selbst in etwa hundert Meter Entfernung.
      Doch vorerst konnte er keine Bedrohung ausmachen, weswegen er schließlich in einem kargen Gebiet ohne sehbare Zivilisation landete. Auch dieser Planet war wie viele andere Planeten ohne große Flora und Fauna mehr und der Sauerstoff wurde größtenteils künstlich hergestellt. Für Gideon, der immernoch die Bilder seiner Heimat im Kopf hatte, war dieser Anblick immernoch widerlich. Natürlich hatte er sich daran gewöhnt und doch kam jedes Mal erneut das Bild in seinem Kopf auf, wie er in den Nachrichten Xisrun brennen sah.
      "Seid vorsichtig. Wir sind in einem gesetzlosen Gebiet, also müssen wir auf alles vorbereitet sein. Haltet eure Waffen bereit.", warnte er alle, auch wenn er hoffte, dass jeder hier sich dessen auch so bewusst war. Es war nicht das erste Mal für den Rebellen, dass er gesetzloses Gebiet betrat, aber vielleicht für den ein oder anderen schon. Sie verließen das Raumschiff und machten sich auf den Weg über die karge, leblose Landschaft. Sie wussten nicht, was sie suchten, dass war wohl das Dilemma an ihrer Situation. Sie wussten nur, dass die regierung versuchte etwas zu verstecken und genau das wollten sie finden. Das einfachste und beste war es wohl, das Gebäude auszumachen, in dem die besagen Regierungsakten gespeichert waren und sich diese zu holen.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Ersatzteile waren in der heutigen Zeit Gang und gebe, es gab nur noch wenige Menschen die noch vollständig aus Fleisch und Blut bestanden. Die Witzeleien über seine Körperliche Beschaffenheit war Johnsen inzwischen gewöhnt und konnte ebenfalls darüber lachen. Die Gesetzlose Zone war nie schön zu besuchen, die Missionen in der Gesetzlosen Zone waren stets mit viel Gefahr verbunden, zumeist mehr als in den Regierungsvierteln. Die Gesetzlose Zone war riesig, niemand wusste so ganz wie groß dieses Gebiet genau ist. Doch ihr Ziel war der Planet Data 8, ein Planet der keine große Lebensqualität gab und lediglich als Satellitenplanet diente. Er fing durch seine Elektromagnetische Beschaffenheit Signale ein und schickte sie weiter in etliche Gebiete der Galaxie. Bevor ihr Team zusammentraf, bediente sich Johnsen wie alle anderen auch an der Waffenkammer. Ein riesiger, bewachter und sonst verschlossener Raum voll mit Waffen jeglicher Art. Wie immer entschied sich der junge Mann für eine Strahlenpistole der Klasse 4, mit Elektromagnetischen Schockwellen sowie einem Präzisionsrohr. Außerdem nahm er einige Nahkampf und Elektroschocker an sich.
      Obwohl Messer und ähnliches sehr nützlich erschienen, waren die Elektroschocker und Paralysewaffen um einiges nützlicher. Sie töteten zwar nicht zwangsweise, doch durch die vielen Ersatzteile waren die Menschen anfälliger für Radiowellen, Schockwellen und Strahlenwellen. Sie lösten Störungen aus und ließen auch den ein oder anderen verrückt werden. Die Manschaft war ausgerüstet, legte letzte Griffe an der Ausrüstung an und bestieg kurz darauf das kleine Raumschiff. Gideon übernahm dabei das Fliegen. Es handelte sich bei dem kleinen Raumschiff um eines der Klasse 2.0, wie so viele kleinere Raumschiffe. Die Unterteilung der Raumschiffe der heutigen Generation unterlag einer Zahlennorm. Die Gängigsten waren dabei 2.0 und 1.0. Kampfschiffe hingegen trugen die Bezeichnung von griechischen Buchstaben. Das Manövrieren von Raumschiffen brauchte viel Konzentration, schließlich waren es lediglich riesige Metalllumpen die im All flogen und von der Schwerelosigkeit getrieben wurden. Johnsen hatte dabei in einem hinteren Abschnitt platz genommen und analysierte mittels des Raumschiffprogramms den Planeten vor ihnen. Obwohl ihm bewusst war wie gut diese Aufgabe auch von Gideon selber vollbracht werden konnte, war es ihre Pflicht ein Verzeichnis zu führen. Die restlichen Mitglieder des Teams versuchten etwas positive Stimmung zu verbreiten und unterhielten sich belustigt. Auch er selber hätte sich gern an den Gesprächen beteiligt, nur die Mission war im jetzigen Augenblick einfach wichtiger. Der Bordcomputer scannte den Planeten. Umso näher sie dem Planeten kam, umso mehr Informationen wertete der Computer aus. Über einen kleinen Knopf waren alle miteinander verbunden und konnten je nach bedarf die Kanäle wechseln. Während sie versuchten einen geeigneten Landeplatz zu finden hatte Johnsen auf einen Privatkanal geschaltet um ungehindert mit Gideon zu kommunizieren.
      „Sieht so aus als würde der Planet bereits sauren Sauerstoff produzieren. Kein Wunder das die Bewohnerzahl bei weniger als zehn Tausend Menschen liegt“, meinte er und wertete die restlichen Werte aus. „Der Sauerstoffgehalt beträgt am Fuße etwa 68%, ungefährlich, aber Leben sollte man hier nicht...wir sollten am besten hinter den Stahlklippen landen, die Sensoren werden unser Schiff sicherlich lokalisieren. Den älteren Protokollen zufolge sind die Fokus- und Wärmebildkameras bereits vor Jahren ausgefallen, und die Sensoren sind alt, Bericht Ende, Landungsanflug“, nach dem Statusbericht begann auch schon die Landung, welche wie immer recht sanft war. Johnsen konnte ebenfalls Passagier und Frachtschiffe fliegen, doch seine Spezialität lag in den kleinen und wenigen Kampfschiffen. Er liebte diese kleinen Blitzkriegsmaschinen einfach.
      Die Luken öffneten sich und so betraten sie die karge Erde. Sie schien überzogen mit einem schimmernden Stoff, wie auf so vielen Planeten auch hatte sich auf der Oberfläche der Erde eine zarte Schicht Metall gebildet. Diese war früher oder später tödlich für jede Pflanze und jedes Tier. Die Waffe im Anschlag, pirschte sich die Truppe Alpha vor. Weit und breit waren Nutzmaschinen zu sehen, riesige Satelliten und Metallgebäude. Doch der Ort der Begierde stand direkt vor ihnen. Ein Gebäude welches so groß war wie ein Wolkenkratzer, er schien bereits in die Jahre gekommen und war in einen zarten grün getaucht. Der giftige Schwefelnebel hatte sein Unwesen getrieben und Ablagerungen verursacht. Außerdem zog ein unangenehmer Nebel über die Landschaft. „Eindringen“, gab der junge Mann über die Kommunikationsanlage zu verstehen. In kleinen Truppen pirschten sie sich voran wobei Johnsen bei Gideon blieb zusammen mit Hope, einer jungen Soldatin die im letzten Einsatz ihre gesamte rechte Körperseite verlor und nur durch einen kleinen Funken Glück überlebte.
      In das Gebäude einzudringen war nicht schwer, schließlich war es bereits in die Jahre gekommen. Es schien unbewohnt und unbewacht, doch dieser Schein konnte trügen. Stets bereits zum Kampf durchschritten sie schnell die Gänge. Sie durchsuchten einen Gang nach dem anderen. Doch die meisten Räume waren lediglich gefüllt mit alten Servern. Leider waren diese zu nichts zu gebrauchen. „Wieder nichts...kannst du vielleicht den Zentralcomputer lokalisieren?“, ein gerichteter Blick zu Gideon sollte alles sagen. Er selber war nicht in der Lage den Zentralcomputer zu lokalisieren oder knacken könne er ihn bestimmt, doch dazu müssten sie ihn erst mal finden.
    • Er war wirklich froh, dass er diese Mission mit Johnsen zusammen leitete. Auf diesen Konnte er sich immer verlassen und seine Berichte waren immer zuverlässig. Er war nicht nur ein guter Freund, sondern auch ein guter Kollege. "Ich frage mich, wie man hier freiwillig wohnen kann.", sagte er mehr zu sich selbst. Aber die Frage war wohl eher, ob das wirklich so 'Freiwillig' war. Viele Lebewesen hatten gar keine andere Wahl teilweise. Keine Möglichkeit ihren Planeten zu verlassen. Wäre Gideons Mutter nicht so erfolgreich und einflussreich gewesen, wären sie ihrem Planeten vielleicht auch nicht rechtzeitig entkommen..und wären vielleicht mit ihrem vater gestorben.
      Minimal schüttelte der Rebell den Kopf, um die störenden Gedanken zu verbannen. Die Mission war ernst zu nehmen, auch wenn ihre Gruppe sich bemühte, die Stimmung locker und lustig zu halten. Auch wenn Gideon es die meiste Zeit bevorzugte, Paralyzer oder Schocker zu verwenden, so war es teilweise unvermeidbar, ihre Gegner endgültig auszuschalten.
      Gerade in der gesetzlosen Zone waren die meisten Lebewesen verzweifelt und scherten sich nicht darum, ob sie einen Mord mehr oder weniger auf dem Gewissen hatten. Und es kostete ihnen das Leben, wenn sie rücksicht auf das Leben genau dieser Lebewesen nahmen. Wenn sich diese als ihre Gegner entpuppten, mussten sie meist je nach Situation entscheiden, aber meistens kam es zum Tod. Trotzdem hatte auch Gideon einen Paralyzer in seiner rechten Hand, wobei er im Gegensatz zu Johnsen noch die Möglichkeit hatte, einen Laser mithilfe seines synthetischen und verbesserten Armes. Zwar zogen synthetische Körperteile auch Nachteile mit sich, doch die Vorteile siegten in 100% der Fälle.
      Auch als sie sich dem fast schon baufälligen, vermoosten Gebäude ähnelten, dass hoch bis zum Himmel aufragte und definitiv einen neuen Anstrich benötigte, war Gideons künstliches Auge erneut vom Vorteil. Während er sich umsah, scannte er die Umgebung nach Wärmestrukturen, die auf andere Lebewesen hinwiesen - doch unüberraschend befand sich keine Menschenseele hier. Das Gebäude war verlassen.
      Er Überließ es Johnsen, die Gruppe zu befehligen, während er die Aufgabe übernahm, ein kleines Stück vorne raus zu gehen, ohne sich von der Gruppe abzusondern. Ohne große Geräusche durchkämmten sie die ersten Gänge und Räume des Wolkenkratzers, doch die alten Server waren nutzlos.
      Stumm nickte er auf Johnsens Bitte und scannte mit seinem künstlichen Auge diesmal die Umgebung nicht nach Wärmestukturen, sondern nach elektronsichen Wellen, Strom und Technnologie. Es dauerte einen Moment, bis er es fand, doch schließlich machte er aktive Datenstukturen weit über ihnen aus. "Er ist über uns. Vermutlich im Dritten Stock.", gab er über die Kommunikationsanlage zu verstehen.
      Mehr brauchte es nicht, um ihre Truppe in bewegung zu setzen. Der Aufzug war außer Betrieb, die Knöpfe bereits verstaubt. Den würden sie nicht benutzen können. Also die Treppen. Auch diese stelten sich teilweise als abgebrochen und morsch heraus, aber sie waren noch benutzbar.
      Auf den Weg nach oben war Gideon wachsam. Auch wenn sein Auge kein Leben ausgemacht hatte, gab es sehr selten gewisse Techniken, die diese Technologie sogar überbrücken konnten. Techniken, die die Körperwärme entweder senkten oder dazu fähig waren, sie zu verstecken. Auch wennd as sehr selten geschah, musste er trotzdem darauf vorbereitet sein. Doch sie hatten Glück - das Gebäude schien wirklich verlassen und so kamen sie ohne Probleme im dritten Stock an.
      Doch Gideon hielt inne und nahm sich die Zeit, erneut die Gegend zu scannen. Er traute dem Schein nicht - konnte dieses Gebäude wirklich unbewacht sein, wenn hier so wichtige, geheime Daten verwahrt waren? Sein Gespür ließ ihn nicht im Stich, als er schließlich am Ende des Ganges, der auch zu dem Bereich führte, wo der Zentralcomputer stationiert war, Wärme wahrnahm. Jedoch nicht von Leben, sondern von Laserstrahlen, die knapp über dem Boden verliefen. "Irgendwo muss ein Sicherheitsraum versteckt sein.", erklärte er. Vermutlich waren die Laserstrahlen nicht die einzige Sicherhetitsmaßnahme. Vielleicht würde auch eine Bombe aktiviert werden, die den Zentralcomputer sprengen würde, wenn man nicht vorher besagte Anlage abstellte. Bevor sie also sich dem Zentralcomputer näherten, suchten sie das Stockwerk nach dem Sicherheitsraum ab, den sie schließlich in einem versteckten Eck fanden.
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    • Sie zogen voran, die Wärmeerkennung seines Teamkameraden war mehr als Vorteilhaft. In der heutigen Zeit war es schwer Technologie zu überlisten, doch die außergewöhnlichen Ersatzteile von Gideon, eröffneten ihm immer wieder neue Möglichkeiten und Wege. Der Weg bis in den dritten Stock war klar abgezeichnet, es waren keinerlei Lebensformen zu entdecken. Doch die Frage war berechtigt, der Zentralcomputer beinhaltete wichtige Daten zur Aufklärung ihrer Mission. Johnsen müsse irgendwie den Hauptserver anzapfen um an die gegebenen Daten zu kommen. Sie hatten Monate gebraucht um herauszufinden auf welchem Planeten diese Daten gelagert waren. Viele Sonnenstürme und Elektromagnetischen hatten die Signale unbrauchbar gemacht und führten sie immer wieder auf falsche Spuren. Die Waffe im Anschlag durchschritten sie den Gang bis zum Ende. Vor ihnen öffnete sich eine Tür, der Identifikationssensor schien kaputt zu sein, wie alles andere hier auch. Doch Gideon hielt inne. Tatsächlich, selbst mit bloßem Auge waren die Strahlen am Boden zu erkennen. Doch so erkannte der junge Mann auch das keinerlei weitere Sicherheitsmaßnahmen gegeben waren. Bomben würden nichts nützen.
      „Ich muss mich nur den Zentralcomputer anzapfen, danach habe ich alle Daten die ich benötige um sie auszuwerten. Ich glaube nicht das irgendwo Bomben oder Fernzünder versteckt sind. Dieses Gebäude dient immer noch der Satelliten und Wellen Übertragung, falls der Server in die Luft fliegt hat die Regierung einen schwarzen Fleck mehr im All“; meinte er zu den anderen gerichtet. Mit einem Speziellen Lichtsensor den Johnsen auf den Boden warf, machte er die Strahlen sichtbar für jeden von ihnen. Sie waren recht weit auseinander, wohl eher eine grobe Falle. Da alle anderen Sicherheitsgeräte ausgefallen waren, sollte es kein Problem sein über die Strahlen zu steigen. „Ich geh voran“, er nickte Gideon zu und begann vorsichtig über die Strahlen zu steigen. Der Raum war relativ leer, lediglich am Rande waren große Server zu erkennen und im Mittleren Bereich der riesige Bildschirm samt Steuerpult. Aus seinem Arm zog er ein Kabel heraus welches er direkt mit dem Computer verband. Sofort fuhr der Computer hoch und eine leise Stimme war zu vernehmen. Die übliche Software war installiert, nichts besonderes. Die Benutzeroberfläche war ebenfalls stark in die Jahre gekommen und die Sortierung der Codes war ebenfalls keinerlei Problem. Die Passwörter waren binnen weniger Augenblicke geknackt und Johnsen hatte jeglichen Zugriff auf Regierungsdaten des Sektors 8 und 9.
      „Identität bestätigt, Transfer abgeschlossen. Staatsakte 5367, Sicherheitserkennung D360u5 erfolgreich initialisiert“, die Computerstimme klang blechern und kalt, er zog den Stecker aus der besagten Maschine und gab ein Erfolgssignal ans Mutterschiff. „Wir haben alles, das Datenpaket ist vollständig. Allerdings ist es zu alt, ich kann es nicht entpacken, wir müssen auf dem Schiff die Codes umwandeln, wir sollten verschwinden, schließlich kennt die Regierung unsere Erkennungsnummer“, leider war einem Zwischenfall vor einigen Wochen, einem unaufmerksamen Agenten die Erkennungsnummer der Programmsoftware abhanden gekommen, so konnte die Regierung die Software zurückverfolgen. Gideon war was dies betraf außen vor, er hatte kein Betriebssystem wie die anderen, so war er immer ein Ass im Ärmel wenn es darum ging nicht erwischt zu werden.
      Die Truppe verließ den kalten und kargen Raum. Doch ganz ohne Kampf sollte es dann doch nicht laufen. Ein Alarm wurde ausgelöst, wohl ein externer Befehl. Laute knarrende Geräusche waren zu vernehmen und da waren sie auch schon. Die Älteren Modelle der Kampfdrohnen bahnten sich ihren Weg durch den schmalen Gang. „Als ob uns so was aufhalte könnte“, scherzte der junge Mann und richtete seine Waffe auf das Metallgehäuse des Roboters. Mit einem gezielten Schuss legte er es Lahm, es fiel zu Boden und sonderte Elektrizität ab ehe es am Boden durchbrannte. „Sehr alte Modelle...lasst und hier verschwinden“
    • Johnsen und Gideon - sie schienen wirklich ein perfektes Team zu sein. In den Themen, in denen einer vielleicht Defizite hatte, hatte der andere wiederum Stärken. Es gab gute Gründe, sie zusammen auf eine Mission zu schicken, vorallem auch beide als Leitung der Truppe. Während Johnsen seine Arbeit erleedigte, leistete Gideon ihm rückendeckung und sah sich in dem Gebäude um, doch im Moment schien alles sehr ruhig und idyllisch. Zu ruhig.
      Doch er hatte keine Zeit, groß weiter nachzudenken, stattdessen bewegten sie sich über die wenigen Laserstrahlen hinüber, die die regierung als Hindernis aufgebaut hatte - es war fast schon lachhaft. Aber andererseits gab es einen Grund dafür, dass die Future freedom Organisation bereits solange existierte: Sie besaß eben Spitzenleute, die für ihre Meinungen und speziell für Gerechtigkeit und Gleichheit kämpften. Nur ab und zu gab es dann solche Maleure, wie das vor einiger Zeit, als ein Agent ihre Erkennungsnummer ausversehen offenbart hatte. "Sehr gut, dann lass uns verschwinden. Man weiß am Ende nie, ob uns doch noch Feinde auf den Hals gehetzt werden.", entgegnete Gideon. Die Mission war trotz der gefährlichen Umstände zum Glück sehr problemlos verlaufen - auch dem Rest des Alpha Teams merkte man das an. Sie schienen alle sehr froh darüber zu sein, dass es groß keinerlei Umstände gegben hatte.
      Doch als sie den Zentralcomputer hinter sich ließen, eröffnete sich ihnen doch überraschend der kampf. Wobei der Gegner kein Lebwesen war, sondern ein paar Kampfdrohnen. "Die sind nicht der Rede wert.", stimmte er seinem Freund und Kollegen mit einem Schmunzeln zu, während er mit seinem synthetischen Arm eine Kampfdrohne im Flug zu fassen bekam und sie in dieser zerquetschte. Manchmal war er selbst immernoch erstaunt von der gewaltigen Kraft, die in diesen Ersatzteilen lagen.
      EIne weitere Kampfdrohne erledigte er mit der Strahlenpistole, die er bereits die Ganze Zeit kampfbereit in der anderen Hand behalten hatte. Doch auch der Rest des Teams stand nicht untätig da sondern verteidigte sich und in kürzester Zeit waren alle Gegner ausgeschaltet.
      "Für so wichtige Informationen war das wirklich eien Lächerliche Verteidigung.", gab er amüsiert von sich. Aber ihnen sollte das nur recht sein, so war ihre Missoin schneller vorbei als vermutet und sie konnten bald wieder zum Mutterschiff zurückkehren. Es war ihm auch Recht, wenn sie auf missionen mal ausnahmsweise niemanden das Leben beenden mussten, sondern als Gegner stattdessen Dinger wie diese Drohnen hier bekamen, die ihnen nichts anhaben konnten. Nicht mit ihrem Arsenal an Waffen und Verbesserungen.
      Nach diesem schnell beendeten Zwischenfall verließ die Gruppe Alpha schließlich wieder das alte, verfallene Gebäude und machten sich wieder auf dem Weg zu ihrem kleinen Raumschiff der Klasse 2.0. Trotz, dass sie das gebäude verlassen hatten, womit ihre eigentlicheMission beendet war, gestattete sich Gdeon nicht, sich einfach so zu entspannen. Imerhin waren sie immernoch in der gesetzlosen Zone und man konnte nie wissen, auf was für ulkige , aber auch teilweise gefährliche Gestalten man hier traf. Vorsicht war geboten und aus diesem Grund scannte Gideon weiterhin mit seinem künstlichen Auge die Umgebung nach Wärmestrahlen, während seine Hand weiterhin die Strahlenwaffe umfasst hielt, jederzei tbereit, für einen Kampf.
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    • Die Drohnen auszuschalten war kein großes Problem. Es war dennoch fragwürdig gewesen dass keinerlei weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden. Gut, man musste davon ausgehen das sie sich gerade in einem Sektor befanden, in dem nicht einmal die Regierung ihre Hände im Spiel haben konnte, dennoch war Data 8 ein Planet, welcher als wichtiger Satellitenpunkt galt. Der Infrastruktur zu folge, hätte der Planet wohl möglich nur noch wenige Jahre übrig, bevor er vor lauter säure implodierte. Falls dieses Szenario tatsächlich eintreten sollte, wären sie wohl besser in einem anderen Sektor unterwegs.
      Ihr Weg führte zurück, zurück durch die engen Gänge des leeren Gebäudes. Alles knarrte unangenehm. War dies beim eintreten auch schon gewesen? Johnsen war sich nicht sicher. Die Waffe behielt er im Anschlag, es schien niemand weiter hier zu sein, doch die Frage bestand dennoch, wo sind die ganzen Menschen hin? Der Planet zählt in dieser Zone noch etwa zweitausend Menschen. Wenige Minuten später hatte sie die Truppe auf der kargen Landschaft gesammelt. Wie vorgeschrieben zählte er alle Teammitglieder, alle waren vollzählig. „Dann lasst uns doch mal sehen was diese Geheimnisvolle Staatsakte beherbergt.“, die Truppe zog sich zurück auf das kleine Transferschiff und flog auf direktem Weg zurück zum Mutterschiff. Es war etwas holprig und nicht gerade angenehm von solch eisernen Boden zu starten, aber ihr Pilot war einer der besten, so musste sich keiner der Insassen Sorgen machen. Die Position des Mutterschiffs hatte sich um einige Parameter verschoben, dennoch warteten sie bereits sehnsüchtig auf das eintreffen der Truppe Alpha. Die Landeluke wurde geöffnet und die Schwerkraftsensoren aktiviert als sich hinter dem Transferschiff die Luke schloss. Ein Ohrenbetäubendes Signal, es wiederholte sich einige Male ehe die Lichter aufhörten zu blinken und der Schwerkraftausgleich geschaffen wurde.
      Dampf stieg auf als sich die Türen des kleineren Schiffes öffneten, ein zischen folgte. Der erste Offizier wartete bereits im Eingangsbereich. Ein Salut folgte von Johnsen. „Alle vollzählig, Paket wurde sicher transferiert und ist gesichert.“,“Gute Arbeit Team Alpha...wegtreten, bis auf sie und Rutherford.“, nun folgte der komplexe Teil der Mission, die Auswertung. Die beiden Teamchefs folgten dem Offizier bis in die riesige Technikabteilung des Schiffes. Die Eternalship war fast eine eigene Stadt. Das Schiff war viel größer als sein Vorgängermodel, dennoch wies es einige Schwächen auf, doch die Stärken überwogen maßlos.
      Ihr Weg führte durch mehrere Etagen, bis sie bei der Kommandozentrale angekommen sind und auf direktem Weg in die Technikzentrale verwiesen wurden. Nur wenige haben hier Zutritt, schließlich waren hier alle Informationen und Daten gespeichert die jemals von der Intership und der Eternalship gesammelt wurden.
      Als sie den Raum voller bunter Lichter und Computer betraten, kam ihnen sofort eine junge Frau entgegen. Sie hatte braunes Haar, welches zurück-gebunden war zu einem Zopf. Ihre Statur war kräftig und durchtrainiert und war etwa einen halben Kopf kleiner als er und Gideon. „Meine Herren, gute Arbeit. Diese Daten sich äußerst sensibel. Folgen sie mir...“; ihr Weg führte sie zum Hauptcomputer. Es war ein Privileg hier sein zu dürfen, dies schätzte Johnsen wirklich sehr. Die junge Frau zückte ein Technisches Wunderwerk und begann die Daten zu entschlüsseln und hochzuladen. Nur wenige Augenblicke später erstreckte sich ein riesiger Monitor und darauf auch die gespeicherten und entschlüsselten Daten der Mission. „Wie es aussieht handelt es sich um Datenströme und Missionsaufträge die Protokolliert wurden...“, die junge Frau fuhr fort mit ihrer Arbeit und verwies auf eine Audioaufnahme von vor einem Jahr.
      „Aufzeichnung Data 8, Speichernummer: 59Ze2, Priorität hoch...“
      „Authentifizierung, Kommandant Shun Khing Li, Aufklärungstrupp des Planet Citizen, dieser Befehl geht an das Team Dead-Zone, das verschwundene Paket ist in die Tote Zone eingedrungen. Unsere Radare und Kommunikationsmaschinen sind nicht in der Lage das verschwundene Paket zu verfolgen. Team Dead-Zone wird hiermit Offiziell hingewiesen in die Tote-Zone das besagte Paket zu finden und mit sofortiger Wirkung an den Planet Citizen zu übersenden, Kommandant Li, Ende“
      „Aufzeichnung Data 8, Speichernummer: 982Pk0, Priorität nicht bestimmt...“
      „Hier spricht Team Dead-Zone, unsere Mission ist fehlgeschlagen. Das Paket ist nun seit mehr als sieben Monaten in der Toten Zone verschwunden, es gibt keinerlei Anzeichen dafür das es noch existent ist. Wir haben dreihundert Männer verloren...unsere Besatzung zählt aktuell...sieben Leute. Hiermit löse ich, 7ter Offizier Underwood, dass Team Dead-Zone auf. Wir gedenken allen gefallenen Soldaten und kehren nicht mehr zum Planeten Citizen zurück, unsere Reise wird bald enden...grüßen sie unsere Familien, wir sind nicht umsonst gestorben, wir sind mit den Lebenden. Offizier Underwood Ende“

      Johnsen fuhr ein kalter Schauer über den Rücken. Solch Audioaufzeichnungen waren meist sehr hilfreich, dennoch verbreiten sie ein ungutes Gefühl. Die junge Frau schrieb weiter ihre Protokolle ehe eine Karte auf dem Monitor erschien.
      „Es ist kein Geheimnis das die Regierung etwas unfassbar wertvolles verloren hat. Leider wissen wir immer noch nicht wer oder was es ist. Es ist stets die Rede vom Paket...in diesem Datenstrom is zu verfolgen das es sich anscheinend in der Toten Zone befindet.“

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akira Hime ()

    • Natürlich war es nach wie vor immernoch die gesetzlose Zone. Wie der Name schon sagt, herrschten hier keine Regeln und selbst der Regierung waren hier teilweise die Hände gebunden. Trotzdem wurde Data 8 benutzt, um Daten der Regierung zu speichern und man hätte meinen sollen, aus diesem Grund hätten sie diesen Planeten etwas mehr Aufmerksamkeit und vorallem Sicherheit geschenkt..doch das das nicht der Fall war, machte den Rebelll ziemlich misstrauisch. Irgendwas stank hier bis zum Himmel und das war sicherlich nicht er, er hatte erst gestern Abend geduscht. Und auch der säuregehalt des Planeten war nicht das, was er mit diesem Geruch meinte. Er hatte einfach allgemein ein ungutes gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmen konnte.
      Und doch, dem Unguten Gefühl zutrotze, waren sie alle vollzählig und unverletzt und begegneten auch keinen weiteren Gegnern auf dem Rückweg zu ihrem kleinen Raumschiff. Was jedoch wiederum seltsam war - wo waren all die Bewohner? Es waren nicht viele, aber sein technisches Auge war auch dazu fähig, in der Ferne Wärmestrukturen von Lebewesen wahrzunehmen, doch selbst in Umkreis entdeckte er nichts. Stattdessen konnten sie ohne weitere Probleme dessen Innenleben betreten .
      Gideon startete das kleine Raumschiff, woraufhin es einige beunruhigende Geräsche vn sich gab. Es war eben im Gegensatz zum Mutterschiff nicht mehr vom neuesten Stand aber funktionierte noch - das war die Hauptsache. Der Start war nicht angenehm und etwas wackelig aber für die unschönen Verhältnisse definitiv tadellos. Und ohne weitere Zwischenfälle flogen sie Zurück um Eternalship,dass sich ein Stück bewegt hatte,, aber trotzdem natürlich aufgrund seiner Größe nicht zu übersehen war. Der Rebell ließ das Raumschiff langsamer werden, ehe er schließlich durch die Luke hineinflog. Die Landung war weitaus stabiler und einfacher und Gideon war froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Naja, festeren Boden als der vibrierende, nicht so geräumige Boden des kleineren Raumschiffs.
      Beim ersten Offizier angekommen wurden sie letzten endes von dem Rest des Team Alphas getrennt - diese hatten für den heutigen Tag ihre Mission beendet. Für ihn und Johnsen wartete noch der wichtigste Teil der ganzen mission, die Auswertung. Zusammen mit seinem Teamkollegen folgte er ihrem Boss - der Weg führte sie durch einige der unzähligen Gänge und Verwirrungen des Eternalship. Es war eigentlich eine Beleidigung, diesen Koloss noch als Raumschiff zu bezeichnen, es war tatsächlich wie eine eigene Stadt. Gideon wusste nur noch zu gut, wie er sich in seiner Anfangszeit in diesen hunderten von Gängen unzählige Male verlaufen hatte. Ihr Weg führte sie in die Kommandozentrale, wo sie von einer Jungen, durchtrainierten Frau begrüßt wurden. Ganz hübsch, aber dafür hatte Gideon eh keine Zeit. Für Frauen interessierte er sich seit..naja, falsch, für Frauen hatte er sich eigentlich noch nie interessiert. Stattdessen fokusierte er sich auf seine Arbeit und fühlte sich stolz, dass er die Ehre hatte, hier zu sein. Auch Johnsen sah man an, dass er das ebenso als Ehre empfand und er freute sich ür sie beide, zu sehen, dass sie beide so gewert schätzt wurden. Andererseits zählte Gideon nun auch schon seit langer Zeit zu einen der erfolgreichsten Rebllen der FF - wenn man ihm kein Vertrauen schenkte, wem sonst? Und auch Johnsen war ein sehr kompetentes, vertrauenswürdiges Mitglied ihrer Organisation.
      Fast schon ungeduldig wartete er darauf, bis die Daten vond er jungen Frau entschlüsselt, bearbeitet und verschoben wurden.
      Gespannt hörte er den Aufzeichnungen zu, die auch ihn etwas unwohl fühlen ließen. Selbst wenn es die Gefallenen ihres Feindes waren, so wusste er nur zu gut, wie es war, soviele Freunde und Kollegen zu verlieren. Es war ein absolut scheußliches, unerträgliches Gefühl..aber das zählte gerade nicht. Stattdessen erfuhren sie weitere wichtige Informationen über 'das Paket', ein wichtiger Gegenstand, der die Regierung verloren hatte und den sie anscheinend um jeden Prreis wieder finden wollten. Doch trotz all ihrer Bemühungen und Verluste waren sie nicht fähig, den besagten geheimnisvollen Gegenstand zu finden. Nachdenklich und etwas grimmig fuhr sich Gideon erst über das Kinn, dann durch das Haar. "Das ist eine verdammt wichtige Information. DIe Mission hat sich wirklich ausgezahlt, besonders angesichts der Umstände, dass niemand verletzt wurde.", sprach der Rebell seine Gedanken laut aus. Sein Blick fiel auf den General, sah ihn aufmerksam an. "Was haben SIe nun vor?"
      Auch wenn es fast offensichtlich war, was sie vorhaben sollten: Das besagtet Paket finden. Nun wussten sie nach langer Zeit endlich dessen vermutlichen Aufhaltsort und da die Regierung nicht fähig gewesen war, es zu finden, bestand durchaus die Möglichkeit, dass es dort irgendwo immernoch existierte. Natürlich könnten sie genauso wie die Regierung kläglich scheitern, aber Gideon würde sich schämen, es nicht wenigstens versucht zu haben, denn dieses Paket musste unglaublich wichtig sein und konnte ihnen vom unglaublichen Nutzen sein. Und er schämte sich nicht dafür, zu glauben, dass sie weitaus fähiger waren als die Regierung. Wäre das nicht der Fall, wären sie nicht fähig gewesen, bis jetzt zu überleben und weiterhin zu bestehen. Sie mussten dieses Paket in die hände bekommen - besser: sie mussten es zumindest versuchen.
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    • Die Geheimen Datenströmen wurden erfolgreich entschlüsselt, einige wenige Handgriffe der jungen Offizierin später, erstreckte sich vor ihnen eine Hologramm Projektion der Toten Zone. Ein rotes Licht samt Warnsignal ertönte. „Korrekte Anzeige nicht möglich. Daten beschädigt. Korrekte Anzeige nicht möglich. Daten beschädigt...“, wiederholte sich die Computerstimme immer und immer wieder. Die Tote Zone war ein Phänomen des Weltalls. Die Menschen hatten einen solch großen Bereich des Universums besiedelt und so viele Gebiete entdeckt, doch eines Tages tauchte in der menschlichen Geschichte eine Art Gebiet auf. Das Gebiet verschluckte wie ein schwarzes Loch, jegliches Signal, jegliches Schiff und jegliche andere von Menschenhand geschaffene Sache. Eines Tages entdeckte man das die Tote Zone von starker mutierter Gammastrahlung umgeben ist, welche zwar weitgehendst ungefährlich für Lebensformen ist, allerdings alles verschluckt. Wie weitläufig diese Zone ist und weshalb die Gammastrahlung wie eine Wand fungiert ist bis heute ungeklärt.
      Überall war das laute Tippen und rattern der Maschinen zu vernehmen. Die Kommandozentrale arbeitete auf Hochtouren um jeglichen Datenstrom abzufangen und zu filtern. Die Eternalship war eine der wenigen Schiffe die diese Eigenschaft effektiv und zeitnah nutzen konnte. Lediglich die Regierung hatte Zugriff auf solch fortgeschrittene Technik. „Dieses Paket darf unter keinen Umständen in die Hände der Regierung fallen, dass Problem ist, irgend. jemand muss die Daten manipulieren“, die Offizierin bekam eine Akte in die Hand um weitere Ergebnisse zu untersuchen. „Entschuldigen sie mich einen Augenblick“, mit diesen Worten verschwand sie in einem anderen Teil des Raumes.
      Ein seufzen verließ die Lippen von Johnsen, er verschränkte die Arme vor der Brust und warf selber einen Blick auf die Hologramm Daten die sich vor ihnen aufgebaut hatten. Alles war unvollständig und machte nicht einmal zusammen Sinn. Wohl oder übel wussten er und Gideon doch genau, worauf diese Anspielungen hinauslaufen sollten. Sie beiden müssten mit Team Alpha und Team Beta in die Tote Zone fliegen. Leider war die letzte Mission in der Zone nicht gerade erfreulich gewesen. Seit dieser besagten Mission, existierten vom Team Zeta nur noch drei Mitglieder. Ein ungutes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus. „Mir ist nicht wohl bei der Sache, wie kann etwas so mächtiges und gesuchtes immer noch unbekannt sein? Ich meine es ist klar, es muss eine Energiequelle oder ähnliches sein, dieses etwas schluckte schließlich eigenständig jedes Signal und niemand konnte ein Foto oder eine Aufnahme davon machen...“, es klang unlogisch, selbst aus dem Munde des erfahrenen Soldaten.
      Die Tote Zone wimmelte nur so von Kriminellen und Aussteigerplaneten. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten des Universums, war die Tote Zone auch so etwas wie die Gesetzloseste Zone des gesamten Universums geworden. Es dauerte nicht lang als die schweren Schritte der jungen Frau ihren Weg zurückfanden. „Meine Herren, durch die Absprache mit dem Schiffskapitän möchte ich sie bitten die Mission in die Gesetzlose Zone zu übernehmen. Ich weiß es ist eine gefährliche Angelegenheit, aber sie sind nun einmal unsere besten Männer und deshalb möchte ich sie bitten mit einem kleinen Teil des Team Alphas zu gehen, und natürlich mit den verbliebenen beiden des Team Zetas. Schließlich waren sie bereits in der Toten Zone“, so lautete der Befehl. Anders als erwartet. Anstatt mit zwei kompletten Teams auf die Mission zu fliegen sollten sie als einfache Zehn-Mann Besetzung die Mission durchführen.
      Da standen sie nun, im Aufzug in Richtung Erholungsbereich des Schiffs. Sie bräuchten noch einige Stunden bis sie nah genug wären um das Mutterschiff in Richtung Tote Zone zu verlassen. Das Licht war kalt und es ratterte laut als der Fahrstuhl nach unten fuhr. „Mir ist nicht wohl bei der Sache...wir sollen blind in dieses Gebiet fliegen ohne überhaupt zu wissen wonach wir suchen. Was denkst du? Ist es ein Gegenstand? Vielleicht eine Person...ein Kind vielleicht?“; spekulierte Johnsen. Er wollte um keinen Preis der Welt dort sterben. Doch sie mussten bei jeder Mission damit rechnen draufzugehen. Dies war nunmehr das Risiko was sie mit sich trugen, schließlich befanden sie sich immer noch im Krieg.
    • Die Daten waren unvollständig und unzusammenhängend. Keiner von ihnen konnnte einen SInn dahinter erkennen obwohl sie alle sehr kompetente und sehr wissensreiche Menschen waren - aber man konnte ihnen keinen Vrorwurf machen, dad ie Daten vollkommen unbekannt und und neu waren. Allgemein wusste niemand viel über die tote Zone Bescheid - wie auch? man hatte keine Möglichkeit, dieses zu untersuchen, da es alles was in es eindrang, verschluckte. Man hatte ihm diesen Namen nicht umsonst gegeben schließlich.
      Auch Gideon konnte sich noch zu gut an den Tag erinnern, als Team Zeta zurückkam..mehr als nur unvollständig, genau wie das Hologram vor ihnen. Auch er hatte einige freunde in dieser Einheit gehabt und sie nie wieder sehen zu können, schmerzte immernoch, wenn er daran zurück dachte. Und doch verfestigte sich seine erste Vermutung immer mehr - das offensichtliche wurde immer offensichtlicher:
      Sie mussten die Tote Zone betretn udn suchen..aber nach was? Als die beiden Männer von ihrem Chef allein gelassen wurden, drehte sich Giddeon ein Stück zu seinem teamkolegen um, seine Miene grimmig. "Mir auch nicht. Aber die offizieren hat Recht: Es darf unter keinen Umständen in die Hände der Regierung gelangen. Wir müssen alles uns mögliche tun, um das zu verhindern." - Auch wenn das bedeutete, die tote Zone zu betreten und ihr Leben zu riskieren. Am Ende taten sie das doch jedes Mal, tagtäglich. Allein das sie als rebellen lebten, brannte ihnen ein unsichtbares Brandmal auf die Stirn, Die worte 'sofort töten'. Am besten noch mit einem Stempel der Regierung nebendran.
      Das ungute Gefühl wurde nicht gerade besser, als die Offizieren zurück kehrte und ihnen eröffnete, dass sie nicht mit einer Einheit aus 2 Teams, sondern aus einem Mix der verbleibenden Splitter des Teams Zeta und ein paar heraus gepickten Männer ihrer Einheit. Was war das? Schadenseindämmung? Falls die Mission schief ging, würden sie nicht alle ihrer guten Männer verlieren? Glaubten sie so wenig an ihren Erfolg, dass sie lieber gleich den Schaden gering hielten? Gideon biss die Zähne zusammen. Aber am Ende war es ein Befehl des Kapitäns, also hatten sie technisch gesehen nichtmal ein Recht zu protestieren.
      Sie konnten protestieren, aber am Ende konnte das ihre Situation nur noch verschlimmern. Theoretisch war ihr Kapitän ein guter Mann, aber wer wusste, was aus ihm werden würde, wenn man seine Befehle missachten würde - bis jetzt hatte noch niemand das jemals gewagt, seit er an der Macht war, deswegen wusste niemand genau, was er daraufhin tun würde. Und auch wenn Gideon alles andere als Vorfreude verspürte, in den gesetzlosesten und wohl mitunter gefährlichsten Teil der Galaxie vorzustoßen, so wusste er auch, dass sie am Ende noch die beste Wahl für diese Mission waren. Sie waren die besten Männer der Future Freedom und wie er bereits gesagt hatte: SIe mussten unter allen Umständen verhindern, dass die Regierung an ihren geliebten, ominösen Gegenstand kam.
      Als sie im Aufzug schließlich standen, nachdem sie abgetreten waren, erhob Johnsen das Wort und Gideon konnte nicht anders, als bitter darauf zu lächeln. Ja, wer weiß. Vielleicht ist es ja auch ein pinkes, fliegendes Einhorn. Wer weiß das schon. Niemand hat diesen Gegenstand jemals gesehen. Ich frage mich teilweise, ob die Regierung überhaupt eine Ahnung hat, wonach sie sucht.", entgegente er auf die Worte seines Frendes. Die Wenigen Stunden die ihnen blieben würde der Rebell dazu nutzen, sich auszuruhen und sich auf die schicksalshafte Mission vorzubereiten - denn ebenso wie Johnsen hatte er nicht vor, dort drauf zu gehen.
      "Wir werden schon nicht draufgehen. Und wenn wir draufgehensollten, dann haben wir es wenigstens für unsere Überzeugung und mit Stil getan.", den Galgenhumor konnte er sich nicht verkneifen, während sein Arm sich kurz um die Schulter seines freundes legte und ihn ein stück zu sich zog.Kurz behelt er ihn bei sich, bis der Aufzug mit einem quietschenden Geräusch zum Stillstand kam. "WIr sehen uns später."
      Mit diesen Worten verabschiedete er sich, machte sich auf in seine eigene Kabine, wo er sich erst einmal auf das Bett fallen ließ. Erst eine seltsam ungefährliche Mission und einige Stunden später eine eventuell totwgeweihte Mission in der Toten Zone? Na wenn das mal nicht eine Entwicklung war.
      Aber Gideon fühlte sich bereit - für alle eventualitäten. Noch einmal überwies er zur Sicherheit trotzdem den größten Teil seines Kontostandes an das Konto seiner größeren Schwester, mit der er kurze Zeit später ein wenig telefonierte. Anschließend fiel er in einen leichten, aber erholsamen Schlaf - wenigstens für einen Moment wollte er sich diesen Luxus gönnen.
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    • Wahrhaftig klang es nach einem schlechten Witz. Anstelle eines Profiteams mit ordentlicher Besatzungszahl loszuschicken, hat der Kapitän angeordnet lediglich Bruchstücke von Zeta und Alpha loszuschicken. Welch eine Verschwendung, war dies nicht eigentlich der Aufruf zur Mission zum Suizid. Sicherlich lautete die Missionsakte ebenfalls so. Den Galgenhumor seines Freundes und Teamkollegen konnte er strikt und einfach nachvollziehen, schließlich hatte er in jedem Punkt recht. Auch ihm huschte ein sanftes lächeln über die Lippen wobei seine weißen Zähne zum Vorschein kamen. Gideon hatte sich eine Pause redlich verdient. Der knarrende Fahrstuhl hielt in einem der unteren Etagen an. Nochmals erhob er die Hand zum Abschied, woraufhin sich die Aufzugtüren wieder schlossen. Seine Kabine war nämlich ein Stockwerk tiefer gelegen.
      Erneut öffneten sich die knarrenden Metalltüren und verkündeten den Druckausgleich mit einem lauten zischen. Obwohl das Schiff noch so neu war, hatte die Hydraulik bereits einige Probleme bereitet, doch dies lag nicht in Johnsens ermessen. Sein Weg führte ihn durch die kargen Metallgänge, grüßte einige seines Teamkollegen und verschwand anschließend in seiner Kabine. Sie war klein, bot lediglich Bett, Schrank und Schreibtisch sowie einer Nasszelle. Die kargen, grünlichen und kalten Wände waren bestückt mit Fotos, Fotos seiner Familie. Johnsen stammt ursprünglich von einem sogenannten Negrum-Planeten, ein Planet der zur Waffenlagerung dient. Seine Frau lebt immer noch dort, genauso wie seine kleine Tochter. Er vermisste sie sehr, doch wie sehr er sie auch vermisste, mehr als einige Videoanrufe war nicht drin. Sie mit auf die Eternalship zu bringen wäre viel zu Riskant gewesen. Die Mission war nicht mehr lang hin, ein letzter Anruf, eine kurze wohltuende Dusche und die Uhr zeigte die erwartete Uhrzeit an.
      Alle versammelten sich auf der Kommandobrücke in Richtung Raumschifflager. Wohl der größte Teil der Eternalship. Nochmals wurden sie alle einzeln belehrt. Sie zählten insgesamt sieben Mann, Ihn, Gideon, die beiden letzten verbliebenen der Zeta und drei Soldaten der Alpha. Ein seufzen verließ Johnsens Kehle. Immerhin erhielten sie die Erlaubnis ein schwereres und moderneres Raumschiff für die Mission zu benutzen, ob dies allerdings auf dieser Mission nützlich sein würde, würde sich erst zeigen müssen. Einem nach dem anderen, betraten sie das Schiff. Es war um einiges Größer als die Nussschalle von vor ein paar Stunden. „Dann geht’s los“, meinte er und legte Gideon die Hand auf die Schulter. Sie wussten nicht was sie hinter der Wand aus Gammastrahlung erwarten würde, allerdings war klar, dass es allerhand Kriminelle dahinter zu geben schien.
    • Sie beide hatten Menschen, die ihnen viel bedeuteten und die sie vermissten. Für die sie kämpfen würden bis zum bitteren Ende. Ihre Familien - und sie waren nicht die einzigen. Jeder hier auf dem Eternalship hatte sein Köfferchen zu tragen, doch so sehr es auch schmerzte, musste man dies ausblenden. Wenn man den Fehler machte, sich zu sehr Gedanken zu machen darüber, was man zu verlieren hatte, dann konnte man gleich sich mit offenen Armen in den Weg seiner Feinde stelen. Denn wenn man auf Mission war, musste man all seine Konzentration auf diese wenden und durfte keinen Kopf darüber verlieren, wer darunter leiden würde, wenn man nach dieser nicht zurückkehrte.
      Umso wichtiger war es, dass man all dem mit dem Galgenhumor begegnete wie Gideon es tat. Wenn man diese beiden DInge nicht beachtete, dann geriet man in die Gefahr, verrückt zu werden. Und das war das letzte was sie gebrauchen konneten: Nicht einsatzfähige Kämpfer. Sie mussten jeden Tag das beste geben. Sie durften nie stehen bleiben. Das konnten sie sich einfach nicht erlauben.
      Nur eine Stunde schlief der junge Mann, ehe die Action auch wieder weiterging. Auch er gönnte sich eine schnelle Dusche, ehe er sich für die Mission bereitmachte. Er zog sich entsprechend robuste Klamotten an und auf dem Weg zur Kommandobrücke bewaffnete er sich. Knapp begrüßte er seine Teamkollegen, die relativ gering ausfielen - noch eringer als gedacht. Also wirklich ein Suizid-Kommando. Er unterdrückte ein bitteres Lachen. Aber er würde trotzdem keinen Rückzieher machen, denn wenn sie es nicht machten, würde es keiner machen. Und das konnte er noch weniger akzeptieren.
      Kurz hörte er die Instruktionen an, ehe er das durchaus recht neue, moderne Rausmschiff betrat. Wenigtens mussten sie keine Sorge haben, dass ihnen das Raumschiff unter den Arsch wegfiel. "Bist du bereit?"; fragte er Johnsen, als er dessen Hand auf seiner Schulter spürte - wobei die Frage mehr eine rhetorische war. Denn am Ende, konnte man für etwas bereit sein, über das man überhaupt keine Ahnung hatte? Nichtmal die Geringste, genauso wie alle anderen? Doch er versuchte sich nicht zuviel Gedanken zu machen, sondern setzte sich stattdessen in das Cockpit. Da das Raumschiff um einiges größer war als das ihrer Mission heute Vormittag, benötigte er auch einen Assistenz-Pilot. Die Rolle übernahm einer von Team Zeta, der anscheinend bei ihnen ebenso den Pilot war,, als sie noch ein vollständiges Team gewesen waren. Und nun flogen sie da - doch er musste seine Worte zurücknehmen: 2 ihrer Runde wussten bereits, was auf sie zukam. Was die Sache aber nicht besser machte, denn sie hatten den größten Teil ihrer Einheit dort verloren. Und nun waren sie erneut hier - wahrscheinlich fühlten sie sich noch unwohler als Gideon und Johnsen.
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    • Im Cockpit platzgenommen, ließ sich Johnsen auf einem der hinteren Sitze nieder. Da er selber zwar ebenfalls fliegen konnte, allerdings nicht so gut wie andere, ausgebildete Piloten, vergnügte er sich lieber damit die Umgebung zu scannen und auszuwerten. Schließlich brauchte jedes Schiff und jedes Team mindestens einen der für die Sicherheit verantwortlich war, vor allem in Zeiten wo sie ins unbekannte flogen. Das Weltall machte es ihnen am heutigen Tag nicht gerade einfach, die Elektromagnetischen Stürme sowie Sonnenstürme wüteten am heutigen Tag besonders heftig. Etwas ruckelnd arbeiteten sie sich vor, bis eine seltsame Wand aus seiner dunkler Schlacke sich vor ihnen auftat.
      Für einen kurzen Moment musste der Soldat schlucken. Diese Wand aus dunklem Nichts sah nicht gerade einladend aus. „Volle Kraft voraus“, ließ er verlauten und ließ einen Blick zu seiner Teamkollegin schweifen. Sie war ebenfalls ein Überbleibsel des Teams Zeta. Sie sah verängstigt aus, sprach allerdings kein Wort. Sie wusste natürlich was sich dahinter verbarg, doch ihre Angst unterdrückte jegliche Kommunikation. Ihre Hand zitterte und war fest um ihre Strahlenkanone gewickelt. Wenige Minuten dauerte es, als das Raumschiff vollständig in der dunklen Wand verschwand. Die mutierte Gammastrahlung war ein Phänomen und kaum erforscht, da sie erstmals an dieser Stelle im Universum aufgetreten ist. Die etwa fünfzehn Meter dicke Wand war holprig zu durchqueren, dennoch schafften sie es hindurch mit wenigen Blessuren.
      Jeder einzelne von ihnen, bis auf die beiden Zeta Mitglieder, waren davon überzeugt etwas außergewöhnliches, schreckliches oder gruseliges vorzufinden, doch der erste Blick ließ nichts dergleichen zu. Vom einen zum anderen Augenblick schalteten sich sämtliche Kommunikationsmaschinen des Raumschiffes ab, sowie jegliche Orientierungsgeräte oder ähnliches. Damit wären sie vom Mutterschiff erfolgreich getrennt. Johnsen lehnte sich zurück, scheinbar war seine Hauptarbeit hiermit erledigt.
      Stille herrschte für einen Moment, lediglich die Motorgeräusche des Schiffes und das knarren der Metallplatten ließen erahnen das die Triebwerke überhaupt noch arbeiteten. Ein leises piepsen erklang, scheinbar wusste der Zeta Pilot genau was hier vor sich ging. Warum redete hier nur niemand mit ihm? Aus heiterem Himmel fuhren alle Geräte wieder hoch, allerdings getrennt und auf völlig anderen Kommunikationskanälen, Kanäle die er zuvor noch nie gesehen hatte. Auch die Scanner funktionierten und werteten aus wie zuvor, nur die Datenspeicherplatten zeigten ununterbrochen Fehlermeldungen an. Nur wage konnte der Soldat erahnen woran dies lag…anscheinend ließ diese Zone nicht zu das irgendetwas von ihren Geheimnissen nach draußen gelang. „Es ist wie beim letzten Mal…“, wimmerte die Frau neben wehleidig und schaukelte dabei leicht vor und zurück. Missmutig hob Johnsen seine rechte Augenbraue in die Höhe und warf einen prüfenden Blick auf den Monitor. Vor ihnen befanden sich zwei Gasplaneten, welche nicht Landungsfähig waren…doch dahinter erstreckte sich eine riesige Kolonie an kleinen Planeten, fast schon Inselartig zu beschreiben. Doch einer stach auf dem Monitor besonders hervor. „Gideon? Ich habe hier einen Planeten auf dem Schirm, einige Kilometer entfernt und relativ groß. Ich glaube nicht das diese kleinen Planeten irgendwelche Erkenntnisse liefern…“, Johnsen stockte…was zum Teufel war das vor ihnen? Der Scanner zeigte an, dass sich hinter diesem relativ großen Planeten eine Metallkonstruktion befand die übermenschlich groß war. „Das ist die Raumstation Omega, sie ist der zentrale Punkt der Toten Zone, es war eine alte Baukonstruktion die vor über zweihundert Jahren verschwand. Sie dient als eine Art Marktplatz und Eröffnungsplanet der Zone“, wandte sich plötzlich die junge und verängstigte Frau zu Wort. Johnsen stellte sich die Frage aus welchem Grund die beiden Zeta Mitglieder nicht vorher Protokoll gegeben haben…sie schwiegen und waren traumatisiert, doch genau diese Informationen waren Gold wert. „Ist es sinnvoll dort zu landen?“, ein Markplatz…wohl eher ein Schwarzmarkt für Kriminelle. „Gefährlich, aber für Rebellen akzeptabel…“, meinte sie knapp. „Dort wird uns bestimmt jemand helfen können“, ein Hauch von Sarkasmus lag in der Stimme des Soldaten.
    • Es war ihm nicht genau klar, was ihm lieber gewesen wäre: Wenn die Splitterteile des Teams Zeta ihnen alles gleich berichtet hätte oder ihr Schweigen. Doch im Nachhinein stellte sich heraus, dass das Schweigen viel bedrückender War als vielleicht unheilvolle Berichte. Zusammen mit seinem Co-Piloten flog er das Raumschiff, was sich als schwieriger herausstellte als gedacht. Elektromagnetsche Stürme, Asteroiden und Sonnenstürme machten ihnen den Weg nicht gerade einfach. Doch er war nicht umsonst einer der besten Piloten der Future Freedom und zum Glück war sein Co-Pilot auch sehr verlässlich, weswegen sie es schafften, ohne schäden durch die verschidenen Probleme des Weltalls zu gelangen.
      Und dann war sie da - die schwarze, undurchdringliche Wand. Auch ihm wurde etwas mumlig zumute für einen Moment, doch noch viel schlimmer war die Frau aus dem Team Zeta. Sie zitterte und man merkte ihr ihre Angst nicht nur an, man sah sie ihr auch an. Ein kurzer blick in den Rückspiegel verriet ihm das. Und weiterhin Stille - das war wohl das schlimmste daran. Nur Johnsen's Stimme durchbrach ab und zu die Stille, doch er hatte selbst auch kein Bedürfnis ihm darauf zu antworten, vorallem weil er größtenteils sich eher darauf konzentrierte, ihr Raumschiff heil am Zielort ankommen zu lassen.
      Die schwarze Wand zu durchqueren war nicht schwer - auch wenn es beunruhigend war, nicht zu wissen wohin genau sie kamen und was sie überhaupt erwartete. Doch selbst wenn er sich etwas vorgestellt hätte, was sie auf der anderen Seite dieser mysteriösen Wand erwartete - was er bewusst vermieden hatte - dann wäre jegliche Vorstellung sowieso in den Boden geteten worden bei dem Anblick der Realität. Denn am Ende sah es nicht anders aus wie irgendwo anders im Weltall - der einzige Unterschied war, , dass diese Planeten vom Rest des Weltalls durch eine Schwarze Wand abgetrennt waren.
      Das einzige ernenneswerte war das aussetzen der Geräte. Doch da die Zeta-Mitglieder so wirkten, als kannten sie das Prozedere, versuchte er sich nicht allzu viele Sorgen darum zu machen. Aber es war doch beruhigend zu hören, dass alle Geräte soweit wieder funktionieren wenige Momente später, außer, dass sie kein Signal von außen bekamen. Aber an Sich war das ja nicht überraschend - das war ihnen ja erzählt worden, oder nicht? Am ende konnten sie sich gerade nur noch sich selbst helfen - niemand sonst.
      Zumindest dachte er das. Am Ende rückte das bis vor kurzem noch sehr verängstigte, fast schon katatonische Mädchen doch mit der Sprache raus. Und das was sie sagte war sogar wwirklich zu gebrauchen. Neugierig hörte er ihren Worten zu, ehe er schließlich einen Moment lang daruber nachdachte.
      "Besser als nichts. lass uns dort hinfliegen. Vielleicht schnappen wir ja ein paar Gerüchte auf oder finden andersweitig nützliche Informationen.", entschloss Gideon schließlich. Es war wohl das beste udn einfachste, denn im Moment hatten sie sowieso keinen einzigen Anhaltspunkt. Warum also nicht sich bei den Einwohnern umhören, ob sie vielleicht Gerüchte gehört hatten? Vielleicht verriieten sie ihnen mehr als der Regierung und vielleicht hatte sich seit Team Zeta das letzte Mal hier gewesen war einiges getan? Sie würden es erst herausfinden, wenn sie besagten Eröffnungsplanet besuchten.
      Also flog er zielstrebig auf diesen zu und sein Co-Pilot half ihm dabei. Auch der Rest des Teams schien der gleichen Meinung zu sein wie er, zumindest beschwerte sich niemand über seine Entscheidung. Mit Johnsen's Hilfe fanden sie einen geeigneten Platz zum Landen, der nicht allzu entfernt vom besagten Marktplatz entfernt war. In dieser Zone, wenn man einmal sich durch die schwarze Wand gewagt hatte, war die Atmosphäre und das Wetter überraschend ruhig. Dementsprechend fiel auch die Landung größtenteils problelos aus. Mit dem Sterben des leisen SUmmens des Motors - wie ungewöhnlich nach dem alten DIng heute Morgen - war das Raumschiff schließlich ausgeschaltet.
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    • Die riesige Metallkonstruktion erstreckte sich vor ihren Augen. Es war schwer einen geeigneten Landeplatz zu finden. Wie auf der Suche eines Parkplatzes reihten sie sich etwas abgelegen vom Marktplatz ein. Es wirkte wie ein ganz normaler Planet, wenn man davon absah, dass sie sich eben auf einer riesigen Konstruktion aus Weltraumschrott befanden. Ein seltsamer Gedanke. Die Luken des Raumschiffes öffneten sich und Johnsen sowie die anderen betraten die kalte Oberfläche. Sie bestand aus etlichen Metallplatten, woran zu erkennen war wie oft und lang hier herum geschraubt wurde um diese Fläche zu vergrößern, so wirkte aber alles recht stabil Die Waffe beließ Johnsen versteckt. Schließlich waren sie nicht hier um einen Intergalaktischen Aufstand zu provozieren. Natürlich war die FF eine Rebellenorganisation, dennoch gab es genug abtrünnige die auch dieser Organisation nichts abgewinnen konnten.
      Zusammen überquerten sie die Andockstelle der Raumschiffe bis hin zum Haupteingang des besagten Omega Konstrukts. Etliche Kreaturen kamen ihnen entgegen. Kleine und Große, Schwerbewaffnete und listige Händler. Auch die ein oder andere Prostituierte war dabei. Es wurde laut geredet, getrunken, geraucht und die Stimmung war ausgelassen, ganz anders als Johnsen es sich hätte vorgestellt. Er dachte es würde ein Krieg toben, alle würden sich Gegenseitig abschlachten und bestehlen. Doch genau dies war nicht der Fall.
      „So, da wären wir...wie geht es weiter, irgendwelche Ideen?“, warf der Dunkelhäutige ein und atmete tief durch. Die Luft war dumpf, trocken und eisenhaltig. Sie war schwer zu atmen, vor allem für ihn, da seine Lungen noch vollkommen unbehandelt waren, bis auf die klassische Modifizierung um selbstständig Luft zu filtern aus Weltraumpartikeln.
      „Etwas tiefer im Markt, befindet sich eine Bar, dort ist die Anlaufstelle für Informationen. Dort wird uns sicherlich jemand helfen können“, meinte die Dame aus dem ehemaligen Zeta Team. Johnsen selber war von dieser Idee nicht begeistert, manche Gestalten waren wirklich kaum ansehbar. Sie versuchten sich so unauffällig wie möglich zu verhalten, liefen als Gruppe in Richtung Bar. Sie sahen nicht viel anders aus als viele hier. Einige waren dem Anschein nach auch nur auf der Durchreise. Die Tür öffnete sich mit einem leisen Klingeln.
      Die Bar war gut besucht, lediglich voller Rauch und der stechende Geruch von Asche lag in der Luft. Es sah karg aus, erinnerte an die frühen Menschentage auf der Erde. Holztische, eine altmodische Bar mit etlichen Alkoholischen Getränken dahinter und eine hübsche Barkeeperin mit zwei Antennen am Kopf. „Dann wollen wir mal“, sicher fühlte sich anders an. Sie näherten sich der Theke. „Entschuldigen sie, wir sind auf der Suche nach jemanden der Informationen verkauft“, unauffällig klang anders, aber wie sollten sie sonst jemanden zum reden finden. Die Barkeeperin trocknete ein Weinglas ab und legte ein sanftes lächeln auf. „Ihr seit nicht von hier, Rebellen nicht war, ich kann eure Identifiaktionscodes lesen“, sie sah sich kurz um, lehnte sich über die Theke und deutete auf einen dunklen Vorhang in der Ecke. „Big Steve wird euch weiterhelfen können, aber das wird nicht billig“, „Vielen Dank Madam“, ein nicken folgte von der Dame.
      Den Vorhang beiseite geschoben wurden sie auch schon aufgehalten. Zwei riesige Männer hielten sie davon ab als Gruppe den Flur zu betreten. „Nur zwei...“, hilfesuchend sah Johnsen zu Gideon. „Ihr wartet hier“, ein nicken warf er seinen Teamkollegen zu und so schritten sie durch den schmalen Gang bis in einen erhellten Raum. An einem dunklen Schreibtisch saß ein muskulöser Mann, sein rechtes Auge war vollständig aus Metall und sein Oberkörper glich eher einer Kampfmaschine.
    • Der Planet war einzigartig - zwar war Gideon der Meinung, dass fast jeder Planet an sich einzigartig war, aber dieser hier war nochmal eine eigene Klasse für sich. WÄhrend andre Planeten aus verschiedenen Stoffen wie Magma, Gas, Wassserstoff, Helium, Methan, Magnesium, Schwefel, Sauerstoff, Eisen und co bestanden, bestand dieser Planet aus einem zusammen getüftelten Haufen von Weltraumschrott. trotzdem wirkte er überraschenderweise sehr stabil, was Gideon beruhigte.
      Auch Gideon hielt die waffen versteckt- sie sollten nicht unnötig aufmerksamkeit erregen, besonders keine negative. Wenn sie das hatten, was sie brauchten , nämlich Informationen, würden sie hier wieder verschwinden. Also wollte er die kurze Zeit die sie hier waren so unauffällig und problemlos wie nur möglich von Statten bringen. Schweigend machten sie sich alle gemeinsam auf den Weg zum Omega Konstrukt - wo ihnen eine Szene begegnete, mit denen wohl niemand von ihnen gerechnet hätte. Eine Ausgelassene, freudige Stimmung schlug ihnen entgegen - alle Besucher des weltraumschrott-Planeten waren gut gelaunt und schienen zu feiern. Für einen Moment war Gideon durchaus ziemlich verdutzt. Doch beim genaueren Hinsehen stellte man fest, dass sie sich eigentlich ziemlich gut in die Gruppe einfügten. Viele hier waren ebenso wie sie Durchreisende und versuchten ebenso so schnell wie möglich und so unauffällig wie möglich durch die laute Menge zu gelangen. Wiederum andere Lebewesen waren durchaus skuril, doch Gideon hatte auf seinen Reisen,Entdeckungstouren Missionen und co schon so einiges gesehen, deswegen konnte er diese Wesenansehen, ohne zu blinzeln...schönheit war trotzdem etwas anderes.
      Er hingegen war von der Idee, die Bar aufzusuchen mehr angetan als sein Teamkollege. Am Ende waren sie genau deswegen hier und desto schneller sie hatten was sie wollten, desto schneller konnten sie wieder gehen - das war seine Devise.
      Als sie die Bar betraten, sah sich Gideon um und fühlte sich im Gegensatz zu anderen hier ziemlich wohl. Auf dem Planeten Makhel hatte es nicht vielim Bezug auf Entertaiment und Tourismus gegeben, da dies schließlich ein Planet der Regierung gewesen war und von Forschungslaboren dominiert gewesen war - aber was es gegeben hatte, war eine Bar. Und sie ähnelte dieser erstaunlicherweise. Sicher, nicht jedes Detail stimmte, aber einige Ähnlichkeiten waren definitiv zu erkennen. Als die Dame aus dem Team Zeta die Sache in die Hand nahm, hatte er das Starke Bedürfnis, bei deren Handlungsweise, sich die Hand gegen die Stirn zu schlagen...er unterdrückte es aber jedoch. Auffälliger ging es nicht, oder?
      Doch die Barkeeperin schien nichtmal überrascht und wies sie an einen gewissen Big Steve weiter. er warf Johnsen kurz einen undefinierbaren Blick zu, ehe er ihrer neuen Frontfrau erstmal folgte. Auch die anderen Teammitglieder schienen sich gerade nicht mehr ganz so wohl zu fühlen, aber am Ende würden sie das bekommen, weswegen sie hier waren, also sollten sie wohl froh sein?
      Am Zielort angekommen wurde ihnen jedoch der Eintritt verwehrt und ihnen wurde gesagt, dass nur zwei von ihnen eintreten durfte. Gideon konnte sich nichtmal beschweren, er hätte es wohl genauso gehandhabt. Also nickte er ohne groß zu Zögern und ging entschlossen weiter, mit Johnsen kurz hinter ihm.
      "Guten Tag, wir sind Rebellen der Future Freedom und sind auf der Suche nach Informationen. Man hat uns gesagt sie können uns weiterhelfen.", begann also Gideon zu sprechen, höflich aber auch ernst. Er hatte beschlossen, dass es keinen Sinn hatte zu lügen Die barkeeperin konnte ihre Identifikationscodes lesen, also konnte dieser Big Steve dies vermutlich auch, wenn er es wollte. Zwar wussten sie nciht darüber Bescheid, wie die allgemeine Meinung über Rebellen hier war, oder was wichtiger war: Wie Big Steves Meinung über Rebellen war. Doch Gideon hatte gelernt, dass man mit der Wahrheit letztendlich weiter kam als mit der Lüge, weswegen er sich gleich dazu entschieden hatte.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Der Raum wirkte beengend. Die Wände waren vollgestellt mit Regalähnlichen Schränken, gefüllt mit allerhand Antiquitäten. Der Schreibtisch aus dunklem Holz, trennte den Raum nochmals und ließ ihn um einiges kleiner wirken. Der Mann hinter dem besagten Tisch rümpfte die Nase und hing förmlich an seiner klaren Vodkaflasche welche vor ihm stand. Eine dicke Zigarre der Marke Trinidad ragte aus seinem Mund. Eine Hochklassische Marke, teuer und sehr schwer zu bekommen. Die Luft war schlecht und der Boden zeichnete sich ab vom restlichen Holzgestöber.
      Ein spöttisches lachen drang aus der Kehle von Big Steve. Abwechselnd schwenkte er zwischen Alkohol und Zigarre. „Future Freedom also“, murmelte er und hustete auf. „Mehr als Todesmeldungen findet man über euch Jungs auch nicht mehr“.
      Unbehaglich war das beste Wort um die Ausgangslage zu beschreiben. Der nähere Blick ließ vermuten, dass dieser großgewachsene Typ die beiden von Kopf bis Fuß gescannt hatte. Sein Auge ließ es zumindest vermuten. Mit dem Kopf durch die Wand zu fallen wäre wohl eine schlechte Entscheidung, Verhandlungen wären angebrachter.
      „Ich habe euch hier noch nie rumfliegen sehen…dagegen einige eurer Teamkollegen schon. Alle anderen sind tot nicht war. Nun, ich denke ich kann euch nicht mehr helfen als euren Vorgängern, aber das Kostet natürlich was“, er kramte aus der Schublade ein Blatt Papier hervor. Mit einigen Handbewegungen bildete sich auf dem Papier eine Schatulle ab. Mit Gold verziert und sehr alt.
      „Wir bezahlen jeglichen Preis, solange du uns die Informationen gibst die wir benötigen um das Regierungsartefakt aufzuspüren“, Johnsen formulierte klar um was es ging. Jeder wusste von der Existenz dieser Wunderwaffe, so vermutlich auch der nach Rauch stinkende Typ vor ihnen.
      „Deine Direktheit gefällt mir, aber Geschäft ist Geschäft. Kommen wir dazu. Das ist die Schatulle von Zaviv. Der Planet existiert nicht mehr. Die Schatulle befindet sich irgendwo im Verseuchten Ring, außerhalb und südlich der Toten Zone. Ich gebe euch die Informationen und ihr bringt mir die Schatulle, verbindlich versteht sich“, er lehnte sich zurück, die Projektion verschwand und kalter Rauch stieg in die dicke Luft.
      Prüfend warf der Soldat einen Blick zu seinem Teamkollegen. Sie hatten keine Wahl, sie müssten den Deal eingehen. Ein nicken folgte von dem schwarzen, ein Handschlag ausgetauscht und somit Verbindlich eingegangen.
      „Sobald wir gefunden haben was wir suchen, werden wir uns um dein Anliegen kümmern“, „Das hör ich gern, ist ja nicht so als hättet ihr eine Wahl“, Big Steve lachte schäbisch.
      „Nun gut, ihr seid auf der Suche nach dem Energiewunder der Regierung. Viele sind auf der Suche danach, nur weiß niemand das der Dieb vor vielen Jahren es zerstört hat und viele Einzelteile im Universum verstreut hat. Eines davon findet ihr auf dem Android Planeten Krypta. Etwa 100 Km von hier, tief in der Zone. Krypta ist gefährlich, eine K.I hat vor Jahren den Planeten umschlossen. Es existieren nur noch Maschinen darauf. Die K.I ist nicht freundlich gestimmt“, er wusste mehr, doch der Preis war nicht beglichen, so mit blieb es dabei.
      „Woher wissen wir das du die Wahrheit sagst“, „Naive Soldaten…ich will doch was von euch, dieses Energiewunder interessiert mich nicht. Die Dunkle Zone ist zwar gefährlich, aber egal was passiert, glaubt mir, wir bleiben übrig“, ein rauer Unterton, gruselig und vorherschauend.
      Johnsen nickte. „Vielen Dank…wir sehen uns wieder“, meinte er zum Abschied. Erneut erklang dieses lachen ehe die beiden Soldaten den Raum verließen.
      Angespannt ließ er die Hände in den Hosentaschen versinken. „Gideon? Dieser Big Steve ist mir nicht geheuer“.
    • Komisch, Gideon war irgendwie entgangen, dass Future Freedom sich neuerdings von einer Rebellion zu einer Comedy-Show verwandelt hatte.Aber sie mussten wohl ziemlich lustig sein, so sehr wie ihr Gesprächspartner zu lachen hatte. Gideon entschied sich, sich bewusst nur auf ihren Gesprächspartner zu konzentrieren, denn der Raum, in dem sie sich befanden, war obskur. Zu klein und beengend - er war froh, dass er keine Klaustrophobie hatte, sonst würde er sich hier echt unwohl fühlen.
      Jetzt fühlte er sich einfach..ein klein wenig weniger unwohl. Der Typ stank nur geradezu nach illegalen Tätigkeiten und falsch verdienten Geld. Ach nein, dass war nicht er, sondern lediglich seine überteuerte Zigarre. Auch wenn Gideon zugab ,dass er einmal im Leben auchso eine rauchen wollte, wäre es ihm lieber gewesen, sie gerade nicht zu sehen. Auch das er eine hübsche Vodkaflasche in der Hand hatte war irgendwie nicht gerade beruhigend. Doch Gideon zwang sich, ruhig zu werden und es klappte überraschend gut. Auch als der Blick des Riesen über seinen Körper glitt und ihn praktisch zu Schweizerkäse verarbeitete dabei, blieb er ruhig und sah ihn fast schon todesruhig an.
      Wow, war der Typ ehrlich. zu Ehrlich. er war froh, dass sie ledglich zu zwei rein gekommen waren, denn das restliche Team Zeta hätte diese Aussagen vielleicht nicht ohne jeglichen Kommentar hinnehmen können. Johnsen und er waren beide icht dumm und hielten sich zurück, ließen den trinkenden und rauchenden Riesen reden.
      johnsen übernahm das Reden und das tat er gut - Gideon hätte es genauso gesagt. Am Ende blieb ihnen sowieso nichts anderes übrig, als den betrag zu zahlen, der nötig war, um die besagten Informationen zu bekommen, denn ohne diese Informationen hatten sie gar nichts. Genauso gut könnten sie mit dem Raumschiff herumfliegen und vermutlich warten, bis der Tank leer ist um am Ende erfolglos zurückzufliegen.
      Die Schatulle von Zaviv. Sie suchten also ein Artefakt, wovon sie nicht viele Informationen erhalten hatten um dann Informationen von einem Artefakt zu bekommen, von dem sie so gut wie gar nichts Bescheid wussten?
      Trotzdem nickte er Johnsen schwach zu, als dieser ihn mit einem fragenden Blick beäugte. Nein, ihnen blieb nichts anderes übrig, denn dieser stinkende Kerl vor ihnen schien ihre einzige Möglichkeit zu sein, an irgendwelche Infos über das mysteriöse Artefakt der Regierung zu kommen. Und sie bekamen sie, doch Gideon wünschte sich, diese Information wäre ungehört verschallt - Das Artefakt war zerstört und in verschiedenen Teilen im Weltall verteilt? Na wunderbar. Besser konnte es nicht laufen.
      Gideon entschied sich, nichts weiter zu sagen, da alles nötige gesagt war. Er schüttelte nur wortlos die Hand des oh großen Big Steve um alles abzuschließen. Und genauso wie sie kamen, gingen sie wieder. Draußen angekommen und weit genug weg von Big steve's Büro aber noch weit genug entfernt auch von ihren Teamkollegen, seufzte Gideon leise.
      "Er stinkt genauso sehr wie sein Büro. Aber uns bleibt nichts anderes übrig - wir brauchen seine Informationen und wenn ich einen Deal eingehe, dann halte ich den auch.", sagte er leise zu Johnsen. Nachdenklich strich er sich durch's Haar und überlegte, welcher Plan dumm und welche dümmer war.
      "Das heißt, wir suchen zuerst die Schatulle um mehr Informationen über unsere eigentliche Missoin zu erfahren.", schlussfolgerte er. Natürlich könnten sie zuerst auch das Teilstück suchen, von dem ihnen ihr ominöser Big Steve erzählt hatte. Aber vielleicht hielt er auch noch eine Information zurück, die ihnen bei dessen Suche Teilstück weiterhelfen würde - oder Informationen über weitere Teilstücke. Sie konnten sich nicht sicher sein, aber er hatte keine Lust es zu riskieren. Jetzt war nur die Frage, wie sie das ihrem Rest des Teams erkärten. Aber am Ende würden sie es genauso sehen wie sie beiden, da war er sich sicher.
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      Arms as strong as the wind
      Dressed ready to kill
      Head in the clouds but feet on the ground
      With you it's all safe and sound

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    • Es war vorherzusehen, nichts war umsonst in dieser kalten und kapitalistischen Welt aus Leid und Gewalt. Dennoch mussten die Rebellen das beste aus der Situation schöpfen. Dieser Ekelhafte Typ hatte ihnen mehr verraten als er hätte müsste. Einen Preis dafür zu zahlen war das mindeste dafür. Natürlich waren alle Geschäfte nicht ganz richtig und ehrlich, doch mussten sie gutgläubig darauf vertrauen. Es gab keinen Weg zurück geschweige einen vorwärts. Sie standen auf einem dünnen Seil und versuchten sich an kleine Stäbe zu klammern die ihnen gereicht wurden, welche bei jeglicher Entscheidung zusammenbrechen konnten. Der Dunkelhäutige schnaufte kräftig. Es war schwer eine Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden, auch wenn misstrauen eine gesunde Eigenschaft war, war sie im Moment völlig fehl am Platz.
      Er dachte nach und ließ jegliches Szenario im Kopf Revue passieren. Was wäre wenn…? Eine unbeugsame Eigenschaft der Menschen, sich Dinge auszumalen die vielleicht nie passieren werden, oder noch nie passiert sind. „Die Schatulle zu suchen wäre keine gute Idee. Für das Artefakt besitzen wir fast einen konkreten Standpunkt. Wir haben Eingewilligt, doch unsere eigentliche Mission steht im Vordergrund. Wir müssen dieses Bauteil finden. Danach kümmern wir uns um den Preis den wir zu zahlen haben. Es wäre Taktisch unklug zuerst das Geld aufzutreiben, ohne vorher geprüft zu haben ob die Ware überhaupt existiert“, Metaphern waren Johnsens Stärke. Wortgewandtheit lag wohl in der Familie. Die Bar verlassen, erstreckte sich vor ihnen erneut die bunten Gänge und Gassen der blechernen Umwelt. Befremdlich wirkte es dennoch. Der Gedanke keinen festen Boden unter den Füßen zu haben war sehr beklemmend.
      Die kleine Truppe zog sich zum Raumschiff zurück. Doch ihr Raumschiff war umstellt von irgendwelchen Halsabschneidern in Lederjacke. Einer der drei besaß ein drittes Auge auf der Stirn, ein anderer war so aufgepumpt, als würden seine Arme jeden Moment platzen und der dritte im Bunde besaß eine Mechanische Hand mit etlichen Klingen und Spitzen daran wobei unter seinem Kragen immer wieder Kiemen am Hals hervorlugten.
      „Future Freedom was?“, stellte der dreiäugige fest und wandte sich der Truppe zu. „Was haben eine Truppe Möchtegern Rebellen auf Omega verloren? Das ist doch viel zu gefährlich“, spottend brach die Gruppe in Gelächter aus.
      „Ich wüsste nicht was es euch angeht“, einen kühlen Kopf zu bewahren wäre die beste Variante gewesen. Ein hitziges Gemüt war fehl am Platz.
      „Eine Menge…ihr gebt uns euren Antriebsprozessor aus eurem Raumschiff und danach…oh, danach könnt ihr nicht mehr verschwinden, Pech für euch“, der dreiäugige zog einen Elektrostatischen Knüppel hervor. Die anderen beiden taten es ihm gleich. „Oder haben wir hier etwa ein Problem?“
      Johnsen seufze. Er richtete seinen Blick zu Gideon. „Als wären wir gerade hier vor diesen Weltraumbanditen sicher, wie absurd das ich daran geglaubt habe“, er schüttelte den Kopf. „Du Links ich Rechts…sonst erwecken wir zu viel Aufsehen“, gesagt getan. Ein eingespieltes Team. Ihre Truppe blieb stehen, sie hatte schließlich keinen Befehl erhalten. Mit einigen geübten Griffen nahm Johnsen dem aufgepumpten Rüppel den Stock aus der Hand und schlug mit diesem auf ihn ein, sofort prallte er schmerzverzerrt zu Boden. Eine leichte Aufgabe für Gideon und ihn.
    • In der Tat, nichts war jemals umsonst. Besonders in der gesetzlosen Zone, bei einem Mann der sich selbst Big Steve nannte, sollte man am allerwenigsten erwarten, Barmherzigkeit oder Güte zu erfahren. Die Welt war eiskalt und bitter - Gideon's Leben hatte ihm das mehrmals bewiesen. Also natürlich erwartete dieser Typ eine Gegenleistung - das diese aber alles andere als einfach sein würde, ärgerte den Rebellen. Doch eines musste man diesem big Steve zugute halten: wenn wirklich stimmte, was er sagte, dann waren sie immerhin ein ganz schönes Stückchen weiter gekommen und hatten die Möglichkeit, noch weiter Fortschritte zu erzielen.
      Alleine waren sie eh aufgeschmissen - die Information von Big steve war das einzige, was sie hatten. Mit grimmigen Blick nickte Gideon auf die Worte seines Teamkollegen. "Ja, du hast Recht. Das ist wohl das Klügste."
      Ja, die was wäre wenn's waren zwar verführerisch, aber letztendlich unrelevant. Johnsen hatte Recht - sie mussten erst einmal herausfinden, ob dieser ominöse Typ die Wahrheit gesagt hatte oder ob er lediglich Volltrottel gesucht hatten, die seine Arbeit für ihn erledigten. Außerdem hatte ihnen dieser big Steve kein Zeitlimit gesetzt - wann sie ihm also diese Schatullebrachten, war eigentlich egal. Die Hauptsache war, dass sie es ihm brachten, wenn sie weitere Informationen haben wollten.
      Aus der Bar raus gekommen fühlte sich Gideon auch nicht wirklich besser. Ihm war Fliegen nicht geheuer - er schätzte festen Boden unter seinen Füßen. das dieser Planet nicht aus festen Boden bestand genau genommen störte auch ihn..doch am Ende wirkte er stabil und er versuchte darauf zu vertrauen, dass er die Zeit wenigstens halten würde, die sie hier verbringen mussten. was danach passierte, war ihm gerade ziemlich gleichgültig.
      Beim Schiff angekommen wartete jedoch eine weitere Überraschung auf sie - eine unangehme natürlich. Irgendwie hatten sie einfach kein Glück. Aber es war wirklich wenig überraschend, gerade hier auf Banditen zu treffen. Fast schon genervt verdrehte Gideon die Augen auf deren Geschwafel. Natürlich nahm er die Situation ernst, so wie man es sollte, trotzdem war diese Bande einfach lächerlich.
      hielten sie die Future Freedom für wirklich so schwächlich, dass sie glaubten, sie könnten es zu dritt mit ihnen aufnehmen? Sein Blick glitt automatisch zu Johnsen, als dieser anfing zu sprechen. "Das Wort 'ruhe' wird wohl erstmal lange Zeit ein fremdwort für uns sein..aber was sien muss, muss sein.", stimmte er zu, ehe er abupt nach vorne preschte. Sein Gegner hatte damit nicht gerechnet. Gideon wiederum kümmerte sich um den kiemen-Mann mit der mechanischen Hand. Sein mechanisches Auge wiederum fand die wichtigsten Drähte und Verbindungen in der mechanischen Hand seines Gegner und mit einem gezielten Schlag machte er sie handlungsunfähig, ehe er mit weiteren gezielten Schlägen seinen Feind zur Bewusstlosigkeit schlug. Der dritte im Bunde hatte das pech mit ihm und Johnsen fertig werden zu müssen - er sah mittlerweile alles andere als mutig aus. "Fuck.", fluchte er laut auf und versuchte zu flüchten, doch Gideon hielt ihn am Fuß fest, was ihn dazu brachte, letztendlich zu Boden zu fallen. Seine vielen Muskeln brachten ihn nicht viel in dieser Situation und so erledigten Johnsen und er ihn ohne Probleme.
      Als Alle drei beweungslos am Boden lagen, hielt Gideon seinem freund und Kollegen seine Faust hin. "Wie immer gutes Teamwork.", sagte er mit einem schiefen Grinsen.
      Ihre Teammitgleider gratuilierten ihnen und redend betraten sie zusammen das Raumschiff. Kurze Zeit später befanden sie sich in ihrem immernoch intakten Raumschiff wieder in der Luft - auf dem weg, eines der Bruchstücke des Artefakts zu suchen.
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