Ich wünsche mir ... eine Erzählung

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    • Ich wünsche mir ... eine Erzählung

      Hey, ich bin mir nicht sicher ob das der richtige Bereich ist, aber:

      Ein Autorenspiel, jemand wünscht sich einen eher simplen Vorgang und der nächste versucht das Szenario ausführlich und zugleich interessant zu beschreiben. Natürlich mit einer Mindestzeichenzahl! (sagen wir 600)

      Das Trainiert Kreativität, Aufmerksamkeit und Schreiben :)



      Ich wünsche mir...Jemanden der sich auf einen Stuhl setzt.
    • A League of Legend real story? O.o


      An einem Sommerabend in der nähe von dem Bodensee, überlegten sich Annie und Tibbers ob sie wieder die Gegend Anzünden sollten. Den das ist es was Annie am liebsten mag, wo gegen Tibbers immer nur der eine war, der sich immer wieder von Annie Leiten lies. Annie war noch ein wenig geschockt von dem was sie Gestern Nacht Träumte. Eine doch etwas verworrene Geschichte hatte sie sich zusammen gewürfelt. Eine Stimme die sehr hoch klang aber ach so als währe sie ganz klein. Es sprach davon das es Böse sei und das er auch ihrere Seele verschlingen mag. Der Traum war so real, das sie anhand der kurzen Szene den doch so bekannten Veigar im Hinterkopf hielt, welch sie wirklich nicht gerne mochte. Alleine der Gedanke an ihn lies der jungen Dame einen eiskalten schauer über den Rücken laufen. Annie, das doch so fröhlich nette junge Mädchen welches immer ein nettes Lächeln über hatte, wenn sie etwas verbrennen durfte. Sie hatte so gut wie vor nichts angst, besonders mit ihrem Bären Tibbers, der sie immer begleitete. Anhand des Verbrennung Grades konnte man fest stellen ob es Annie war oder ehr doch der Dämon Tibbers. Aber kommen wir wieder zum Sommerabend zurück, wo Annie gerade dabei war zu überlegen ob sie nicht die Gegend abfackel sollte. Es war immerhin ein sehr günstiger Zeitpunkt, den der Sommer war ja schon da. //Was könnte es besseres sein? Warum sollte sie diese Chance auf ein Lauffeuer sich entgehen lassen?// Mit einen breiten Lächeln, lies sie ihre Verrückten Gedanken ihren lauf und stellte sich vor wie alles und jeder einfach hier unten sein Ende nahm. Mit ihrere Handfläche nach oben stand die doch etwas zierliche junge Dame da. Über ihrere Handfläche bildete sich erst eine kleine Flamme, wie aus einem Feuerzeug, dann wurde sie immer größer und größer. Schließlich war das Feuer so groß, das es für sie okay war diesen Feuerball zu werfen, welches sie auch Tat. Sie traf eine Scheune eines Bauer, der über die Sommerferien mit seinen Kindern in Spanien war. Die Scheune fing lichterloh an zu brennen. Das knistern des Holz wenn es anfing langsam und langsam immer mehr schwarz wurde. Die heiße Luft die drückend wirkte aber auch für sie schön zu gleich. Alles hatte für sie mehr und mehr einen Sinn gemacht. Fehlten eigentlich nur noch die schreie von Menschen die sie noch nicht hörte, aber dies kann sich ja ändern. Sie schaute sich um und sah nicht weit von hier ein Gebäude, wo noch ein Lichtlein an war. Mit schnellen schritten ging sie zu diesen Haus, unbedacht was noch auf dem Weg liegen könnte, um es an zu zünden. Dieses mal hatte sie vor Tibbers hin zu schicken, den er war für sie die Hölle auf Erden. Die größte strafe die sie einen Menschen aufbürgen könnte. //Nur noch ein paar schritte, dann ist es vorbei Haus. Dann brennst du lichterloh in der Nacht, wirst niemanden mehr bergen können mit deiner schönen bracht// singend im Gedanken an, das Haus in Schutt und Asche zu legen.
      Als plötzlich ein Lauter knall die Junge Schülerin Mizume aus ihren Schlaf riss. Mizume die doch etwas zu viel League of Legends spielt hatte, bis in die Nacht. Viel vom Stuhl als sie im Unterricht ein geschlafen war. "Mizume, setz dich auf deinen Stuhl", rief ihr der Lehrer zu der doch an sehr angespannt wirkte. Mizume folgte dem auf ruf des aufgebrachten Lehrers . "Nach dem Unterricht kommst du bitte zu mir Mizume, ich muss mit dir ein ernstes Wort über deine Schlaflosen Nächte sprechen", sprach der Lehrer bevor er mit dem Unterricht fort fuhr.....



      Ich wünsche mir ..... einen Kuss auf dem Mund unter dem Wasser
    • Wie eingefangen hing dein Blick nun schon seit einer halben Ewigkeit an dem hellen Augenpaar, das dir ängstlich entgegen starrte. Das Wasser stieg stetig an und durchnässte inzwischen deine komplette Kleidung bis zu deinem Hosenbund. Deine Beine spürtest du seit einer ganzen Weile nicht mehr. Kein Wunder, wenn man bedachte wo ihr euch da in mehreren Meilen in der Tiefe befandet. Doch kalt war dir schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Dir ist gerade um die Beine herum nach einem stechenden Gefrier-Schock sehr warm geworden. Du hast eine medizinische Ausbildung hinter dir und du machtest dir keine Illusionen: du wusstest, dass du entweder erfrieren oder ertrinken würdest. Du und sie auch. Es war absurd, dass ausgerechnet ihr in der kleinen Schlafkabine am längsten von der ganzen Crew überleben würdet. Doch tatsächlich hielt die stabile Eisentür bisher den Massen an Wasser in Ansätzen stand. Klar, sickerte einiges durch, bei der Größe des Schadens. Allerdings starbt ihr wirklich erstaunlich langsam. Und seit die Schreie eurer Freunde verklungen waren, hattet ihr beide nicht mehr miteinander gesprochen, sondern euch nur angesehen. Es war skurril was für eine Ruhe du darin fandest ihre Züge zu beobachten. Und je länger du dastandest und dir ihre Konturen einprägtest, desto schöner fandest du sie. Ihre Lippen sind blau geworden und sie zitterten. War ihr etwa immer noch kalt? Oder nahmst du dein eigenes Zittern inzwischen auch nicht mehr wahr?
      "Hey..." Du erschrakst etwas, als du ihre kratzende Stimme hörtest, während ihre Lippen sich bewegten. Hatte sie doch noch etwas zu sagen? Damit hattest du nicht gerechnet. Verzweifelt versuchte sie sich zu räuspern, doch sie fand ihre Stimme nicht wieder. "Wir werden... sterben, nicht wahr?" Welch Erkenntnis! Hatte sie es wirklich noch nicht gewusst oder sich erst jetzt damit abgefunden? Du nicktest. Just in diesem Moment wurde das Wrack von U-Boot, in dem ihr euch befandet von einer schweren Erschütterung getroffen. Sie schreckte auf, hatte aber nicht mehr die Stimme im aufzuschreien. Jedenfalls stolperte sie dir mit tauben Beinen in die Arme und krallte sich an dir fest. Unfassbar, dass dein Herz ausgerechnet in diesem Moment einen freudigen Hüpfer machte! Das war nicht die Zeit um schneller zu schlagen. Verflucht was sollte das denn? Bald würde es aufhören zu funktionieren, dir würde schwarz vor Augen werden und du wärst fort von dieser Welt. Seit Stunden hattest du diesen Gedanken hin und her gewogen. Du hattest die Panik relativ schnell hinter dich gebracht. Anschließend die Hoffnung auch. Eigentlich hattest du das Gefühl gehabt dem Tod recht suverän entgegen zu treten. Doch jetzt kam eine neue Phase: Die Trauer und Verzweiflung. Wie von selbst bewegten sich deine Arme um den zierlichen Körper vor dir und wie ein trauerndes Kind es bei seinem Teddybären machen würde, klammertest du dich an sie. Ihre Schultern begannen zu zucken und du vernahmst ein Schluchzen. Was für ein Glück, dachtest du dir mit einem bitteren Lächeln. Dann würde sie ja vielleicht überhaupt wahrnehmen, dass dir ebenfalls gerade Tränen die Wangen herunter rannen.
      Es war überdeutlich, dass das Leck sich durch den Aufprall des U-Boots mit dem Hindernis deutlich vergrößert hatte. Während es Stunden gedauert hatte, bis das Wasser deine Knie erreicht hatte, nahm der Wasserspiegel nun rasant zu und erreichte bereits deinen Bauchnabel. "Ich möchte nicht sterben", weckte dich die dünne Stimme deiner Kollegin aus deinen Gedanken. Du nicktest und sprachst die Worte aus, vor denen du am meisten Angst hattest in dieser Situation; "Ich auch nicht." Auch deine Stimme war nicht mehr als ein Hauchen. "Bist du gläubig?" Aus Verzweiflung begannst du zu lachen und schütteltest den Kopf. "Atheist." Auch sie lachte kurz auf. "Was denkst du, was uns erwartet?" Du drücktest sie enger an sich und genosst so gut du konntest den letzten Körperkontakt in diesem Leben, als das Wasser deine Brust erreichte. "Wahrscheinlich gar nichts." - "Und wenn doch?" Du schlucktest und befeuchtetest deine rissigen Lippen. "Dann werden wir es in wenigen Minuten wohl heraus finden." Wieder lachte die Frau kurz auf, ehe sie in einem anfänglichen Schluchzen einen leichten Schluckauf bekam. Das Wasser stieg bis zu deinen Schultern. Sie blickte zu dir auf. Nun waren ihre Augen, die du eigentlich schon auswendig kanntest rot geworden. "War... nett mit dir gearbeitet zu haben. Ich wünschte, wir hätten uns öfter unterhalten", hauchte sie erstickt und drückte anschließend die zitternden Lippen aufeinander. Inzwischen reichte der sichere Tod dir bis zum Kinn. Sie hingegen legte bereits den Kopf in den Nacken, um nicht schon unter zu gehen. Wieder blicktet ihr euch in die Augen und du schenktest ihr ein schwaches Lächeln, während auch deine Augen sich erneut mit Tränen füllten. "Bis zum nächsten Mal", hauchtest du erstickt unter Tränen. Nur wenige Augenblicke darauf stieg dir das Wasser über den Kopf und ihr fandet euch in eurem Sarg wieder. Ihr beide hieltet die Luft an, lagt umschlungen in den Armen des anderen und plötzlich kam dir ein Gedanke. Du entschiedest dich dazu die letzten Atemzüge in deiner Lunge mit ihr zu teilen. Bestimmt legtest du deine Lippen auf ihre und sie ging sofort, als hätte sie darauf gewartet, in den Kuss mit ein. Auch sie schien besseres mit ihrem letzten Lebenshauch anfangen zu wollen als darauf zu warten, dass die Lichter ausgingen...

      Wörter: 869
      Ich weiß, dass das Thema hier ein bisschen untergegangen und gestorben ist, aber eigentlich finde ich die Idee unglaublich interessant und es war für mich eine gute Möglichkeit mal wieder meine liebste Sichtweise auszuprobieren und ich hoffe es hat dir gefallen (wer auch immer das gerade liest) :D Vielleicht antwortet ja in einem Jahr wieder jemand auf meinen Wunsch:

      Der Protagonist sitzt auf einer Schaukel.
      Now that I know your name
      I'm finally able to spell perfection.
    • Mein Blick ging auf und ab, dabei nahm ich gar nicht war was ich sah. Ich war in Gedanken. Mein Blick würde wahrscheinlich auf andere Starr und vielleicht auch leer wirken, aber ich war mit Gedanken nun mal nicht bei meiner Aktivität. Führer hatte ich viel geschaukelt. Irgendwann war ich der Meinung, zu alt dafür zu sein. Dabei war ich bei dieser Entscheidung gerade mal 6 gewesen. Ich wusste noch genau warum ich es entschieden hatte. Aber ich hatte nie jemanden davon erzählt. Ich hörte in den Ohren das Helle Kinderlachen von meiner Freundin und mir.
      Wir rannten über den ganzen Spielplatz. Dabei erfanden wir wie alle Kinder unsere eigenen Geschichten. Wir waren die Rutsche bestimmt 1000-mal gerutscht. Immer aus einem anderen Grund. Sollte ja nicht langweilig sein. An dem Tag waren wir etwas später auf dem Spielplatz. Wir rannten lachend um die Schaukel. Bis wir uns schließlich jeder eine Schaukel schnappten und uns darauf setzten. Ich brauchte etwas länger bis ich etwas höher schaukelte. Wir lachten beide weiter. Das war schön. Die langen blonden Haare meiner Freundin flogen hin und her. Ich sah immer nur kurz zu ihr, da ich mehr auf das Schaukeln konzentriert war. Auf einmal sah ich wie etwas Helles neben mir zu Boden viel und das Lachen neben mir erstarb. Ich bremste mit meinen Füßen ab, da ich mich nicht traute zu springen. Ich lief zu meiner Freundin und stupste sie an. Aber sie reagierte nicht. Ich war zu unseren Eltern gelaufen, die hatten dann nach ihr gesehen. Trotzdem wusste ich genau was geschehen war.
      Ich holte tief Luft und hörte auf zu schaukeln. Mein Blick richtete sie auf den blauen Himmel über mir, von dem mir die Sonne entgegen strahlte. „Du fehlst mir.“ Dann erhob ich mich von der Schaukel. Ich war nun wirklich zu alt dafür. Dann verließ ich den Spielplatz.

      Sind nur 308 Wörter, hoffe ihr findet die Geschichte doch ganz gut.
      Ich finde die Idee für dieses Spiel spitze.

      Jemand der die Sonne auf seinem Gesicht genießt
    • Ich stand nun also auf dem Vorsprung zur Bergspitze. Meine Kameraden hatten sich weiter aufgemacht diese zu besteigen, doch für mich war es einfach zu hoch. Ich konnte es nicht wagen den Hang hinunter zu schauen, weil ich ansonsten ein Gefühl von unsicherheit bekam. Alles würde sich grehen, der Boden wackeln und mir würde schwindlelig und schlecht werden. Hier war es flach, man konnte in die ferne sehen auf die anderen Bergspitzen. Der Hang war etwas entfernt. Ich musste also nicht hinunter schauen. Ich legte meinen Rucksack ab hinter einen großen Felsbrocken und stellte mich in die mitte dieser Bergfläche. Es war der Ideale Ort und das perfekte Wetter um die Karatekata "Kanku Dai" zu laufen. Kanku Dai bedeutet die Himmelschau (groß). Ein würdiger Name für eine so wundervolle Form. Ich blickte also geradeaus zum Horizont, wo sich etliche Bergspitzen hinter einem Leichten Nebel verbargen und die Sonne hoch am Zenit strahlte. Ich stellte mich Schulterbreit hin die Fäuste geschlossen. Öffnete meine Handflächen, legte meine Hände an meine Hüfte an und verbeugte mich anschließend mit einem lauten "Osu", dass wie ein Echo durch die Landschaft hallte.
      Wieder Stellte ich mich Schulterbreit hin Schloss die Fäußte und brüllte den Namen der Kata so dass er laut widerhallte. Ich atmete langsam und Kräftig ein, spannte alle meine Muskelgruppen an und öffnete meine Fäuste wieder, sodass ich meine Daumen und meine Zeigefinger sich gegenseitig berühren lassen konnte, während meine Hände vor meiner Hüfte schwebten. Die Schonne schien angenehm auf mein Gesicht. Ich hob meine Arme langsam an während ich immernoch einatmete. Als meine Arme die Höhe meines Kopfes erreichten schaute ich durch das Loch, dass sich zwischen meinen Beiden Händen befand und folgte der Bewegung nach oben mit meinem Blick. Ich konnte fast die Sonne sehen. Ruckartig löste ich die Berührungspunkte meiner Hände begann langsam auszuatmen und lies meine Hände in einer Großen Kreisbewegung zu den Seiten Fallen. An dem Punkt als ich meine Handflächen wieder zusammenführte lies ich noch den Letzdem Atem durch ein kräftiges Ausatmen entweichen und Spannte meinen Körper an. Dann begann ich den Rest der Kata explosionsartig zu laufen....


      Sehr coole Idee.

      Jemand der in einem Teich schwimmt.
      Bin gerade im RPG-Pause Modus. Widme mich anderen Dingen. Schau trotzdem hin und wieder ins Forum ;)
    • Die Sonne spiegelte sich kreisrund auf der Wasseroberfläche. Einzig und allein die kleinen Schwimmbewegungen, das leichte Handkreisen um an der Oberfläche zu bleiben, brach das Spiegelbild der Sonne an diesem sonnigen Nachmittag. Die Sträucher um das Wasser wehten gemeinsam in eine Richtung, wann immer der Wind sie erfasste. Wasser perlte von seiner Haut, sein Gesicht war benetzt von dem Wasser, nachdem er in das kühle Nass getaucht war. Unterhalb der Oberfläche war es recht dunkel, auch mit offenen Augen hatte man nur wenig sehen können, außer der bräunlichen Färbung des Wassers. Vielleicht war es nicht sonderlich schlau in solch' einem Gewässer zu schwimmen. Vielleicht hätte er sich eher einen Badesee oder gar das Meer aussuchen sollen. Diese Arten von Gewässern waren jedoch kaum in der Umgebung auffindbar gewesen. Sie hätten stundenlange Fahrten über alte Landstraßen erfordert und er war nicht bereit gewesen, diese auf sich zu nehmen. Stattdessen schwamm er nun hier seine endlosen - manch einer würde meinen langweiligen - Kreise. Bei der Hitze war es so scheinbar der einzige Weg, um der Hitze zu entkommen. Außer man setzte sich daheim in die Badewanne und ließ sie sich mit eiskalten Wasser füllen, aber wer machte so etwas, wenn direkt vor der Haustür die Natur in ihren prächtigsten Farben blühte und die Tierwelt ihr Bestes gab, die Umwelt durch ihr lautes Tönen zu überragen? Manch einer hätte es als nervend empfunden, aber er, während er seine endlosen Kreise zog, konnte sich auf dieser Welt, allein in diesem Teich nichts Besseres vorstellen, als inmitten der reinsten Natur zu baden. Bis zum späten Abend zog er so seine Kreise, ehe er mit einem lauten Platschen aus dem Wasser schlenderte. Sein kurzes Haar tropfte, seine Füße waren schlammbedeckt von dem dreckigen Untergrund innerhalbs des Teichs. Er konnte sich nichts Schöneres vorstellen. Gedankenverloren griff er sich seine Kleidung und wanderte auf nackten Füßen davon, ließ den Teich hinter sich zurück.

      - 316 Wörter.

      Ich wünsche mir jemanden, der gerade erfährt, dass er seine Abschlussarbeit echt vermasselt hat. :P
      Just keep it comfortable. <3
    • Ich find das Spiel ebenso interessant und hab mal nen Wurf versucht... @.@


      Noch war es warm, doch die Luft die ich atmete schmeckte sonderbar nach Regen. In der Ferne türmten sich Wolken am Horizont übereinander und stemmten sich in den Himmel, so als lechzten sie gierig nach der Abendsonne, deren Schein sich auf den Wellenkämmen des Sees vor mir rotgolden widerspiegelte.
      Eine kurze Böe fegte über die Uferpromenade und zerrte spielerisch an Kleidung und Haaren der wenig gewordenen Passanten, die an mir vorübergingen. Und an den Blättern der mit Pflastersteinen eingefriedeten Eiche hinter mir. Einige der Blätter waren abgefallen, manche viellecht erst vor einem Moment, manche vielleicht schon vor Tagen. Manche stoben mit dem Windzug davon, der sie ergriff; Andere trieben in kräuselnden Bewegungen vor meinen Füssen, oder hoben sich einen Augenblick lang, nur um dann richtungslos zu Boden zu fallen. Willenlos ergaben sich die toten Blätter dem Spield des Windes, bis dieser das Interesse verlor, oder sie achtlos in einem windgeschützten Winkel unter meiner Parkbank liegen blieben.
      "Aus und vorbei, mein Freund..." kommentierte ich tonlos das Geschehene während mein Blick einem nun liegengebliebenen Blatt gefolgt war. Reglos lag es da, kraftlos, verloren, und bald würde es verwelkt und verschwunden sein.
      "Aus und vorbei... ..." wiederholte ich kaum hörbar, und fühlte fern den dumpfen Schmerz, der mich erinnern wollte den Griff meiner Finger zu lockern, deren Nägel sich in die Handfläche bohrten, einen zerknitterten Briefumschlag umklammernd.

      Die knappen Worte die in seinem Inneren verborgen lagen mochten wenig anders lauten. Und doch bedeuteten sie für mich dasselbe. Es war vorbei. Ich hatte versagt. Nicht so versagt, wie all die Male bei denen ich mir einreden konnte dass ich es geschafft hätte, hätte ich mich nur mehr bemüht, wäre ich nur fleissiger gewesen, hätte ich nur mehr getan. Nicht wie all die Male, bei denen ich mich damit trösten konnte, es ja vielleicht noch einmal versuchen zu können. Gleich, in ein paar Wochen - oder einfach irgendwann.
      Diesmal war es anders. Ich hatte wirklich versagt;
      Denn es stimmt, manchmal bekommt man eine zweite Chance. Manchmal sogar eine dritte, vierte - oder fünfte. Doch eines ist gewiss, wie viele es auch sein mögen; Irgendwann kommt die eine Chance, welcher keine weitere mehr nachfolgt; Die eine, die die Letzte ist. Dies war meine letzte Chance gewesen, das wusste ich, und hatte hart für diesen Traum gearbeitet; Ich hatte all meine Energie, mein Geld, meine Zeit, mein Wissen, meine Erfahrungen und auch meine Hoffnung in die Waagschale gelegt; Anschliessend maß man sie - und befand sie für zu leicht.
      Simpler Vorgang. Simple Nachricht.

      Mit dem Handrücken wischte ich mir etwas aus dem Gesicht. Etwas das sich feucht anfühlte. Und dann noch etwas. Und noch etwas. Und ich hoffte, das es Regen war.
      Denn bestimmt würde ich irgendwann aufstehen. Irgendwann würde ich nach Hause gehen und den Briefumschlag in den Müll werfen. Irgendwann würde ich die Scherben dieses Traumes aufsammeln und entsorgen, und ich würde die Pfütze des Selbstmitleides in der sie lagen aufwischen. Irgendwann würde ich wieder weiter wissen, einen anderen, einen neuen Weg finden. Irgendwann würde ich mir wieder über alles Glück und Schöne dass mir zu Teil wurde klar werden, irgendwann könnte ich vielleicht sogar über all dies mit meinen Freunden lachen. Vielleicht sogar mit mir selbst, und mir sagen, dass es eben kam wie es kam, und vielleicht sogar gut war.

      Aber nicht jetzt. Jetzt wollte ich hier sitzen und auf den Regen warten. Jetzt wollte ich mich in ihm verlieren, mit ihm weinen, schluchzen und schreien, und einfach nur traurig sein.

      _________


      Ich wünsche mir jemanden, der ein unerwartetes Geschenk erhält
    • Sehr schöne Idee und sehr schöne Geschichten muss ich sagen!



      Draußen tobte ein eisiger Schneesturm, welchen man in der Dunkelheit nur erkennen konnte, wenn man seine Nase gegen die kalte Fensterscheibe drückte. Die Schneeflocken schwirrten wie winzige, kleine Glühwürmchen durch die Luft und fielen letztendlich auf den Boden, wo sie sich zusammen zu einer dicken, glitzernden Schneemasse auftürmten.
      Hier drinnen im Haus dagegen, war es wohlig warm, im Kamin knisterte das Holz und das Feuer loderte, sodass die Wärme das ganze Haus erfüllte. Die Kinder lagen nach dem Baden im Wohnzimmer in die Decken eingekuschelt, waren nach dem Tag draußen mit roten Nasen erschöpft, aber glücklich herein gekommen und sahen nun einen Weihnachtsfilm.
      In der Küche gab ein kleines, weißes Radio das Lied "I wish you a merry Christmas" wider. Die Düfte vernebelten mir fast die Sinne, es duftete herrlich nach Zimt, Nelken, Vanille, Kardamom. Im kompletten Haus waren Lichter aufgehängt, nicht zu hell, gerade so, dass man es sich im Ohrensessel im Wohnzimmer mit einem guten Buch in der Hand gemütlich machen könnte, wenn man wollte.
      Summend stand ich in der Küche, knetete Teige, kostete vom Plätzchenteig und genoss den wundervollen Abend, den ich mir nur mit einer einzigen Sache schöner vorstellen konnte.
      Früher hatte ich mir immer gerne ausgemalt, wie es wohl wäre, wenn ich einmal eine eigene Familie haben würde. Ich saß oft in der Küche meiner Mutter und sah ihr beim Kochen zu, probierte immer, wenn sie es mir anbot und genoss die ruhige Zeit, die nur für uns beide bestimmt war, in der wir uns auch ohne Worte verstanden. Immer hatte ich mir gewünscht dass meine Kinder einmal eine genauso schöne Kindheit haben würden.
      Neugierig blickte ich in den Ofen, wo die Kekse so langsam eine goldgelbe Farbe bekamen. Sehr schön. Mit dicken Ofenhandschuhen holte ich das Blech heraus und stellte es auf dem Tisch ab, nur um direkt das nächste Blech in den Ofen schieben zu können. Die Hitze strahlte mir angenehm entgegen und ließ mich für einen kurzen Moment einfach wohlig entspannt die Augen schließen. Es gab nichts schöneres, wenn draußen der Wind und Schnee tobte, der Wind am Dach rüttelte und die Lichter mit der Dunkelheit draußen um die Wette strahlten. Wenn am Ende des Tages die Finger nach Weihnachtsgewürzen dufteten und man sich frisch gebadet und vielleicht mit einer Tasse Tee in das kuschelige Bett auf die weichen Kissen sinken ließ.
      Ein lautes Klingen, erst einmal, dann zwei Mal ertönte es und ließ mich aus meinen Träumen und Gedanken schrecken. Bis ich realisiert hatte, dass dies die Haustür war, stand schon meine Tochter hinter mir, mit ihren goldenen Löckchen und müden Augen.
      "Mama, wer ist das?" fragte sie und rieb sich mit den kleinen Fäusten die Augen.
      "Ich weiß es nicht mein Schatz. Komm mit" sagte ich und nahm lächelnd ihre Hand. In meinen bequemen, dicken Kuschelsocken ging ich zur Tür und öffnete diese zögernd. Im ersten Moment blies mir der Wind die Kälte und den Schnee entgegen und ließ mich frösteln.
      Draußen stand ein großgewachsener Mann in flecktarnfarbener Uniform. Er sah kaputt aus, müde aber glücklich.
      "Papa!" rief meine kleine Tochter und riss mich aus meiner Starre. Beinahe gleichzeitig setzten er und ich uns in Bewegung und fielen uns in die Arme.
      "Ich bin so froh, dass du endlich wieder hier bist, mein Schatz!" flüsterte ich an der Schulter meines Mannes und drückte ihn eng an mich, als ob ich ihn nie wieder los lassen wollte. Ein Tag vor Weihnachten war dass das schönste Geschenk, das ich mir hatte vorstellen können.




      Ich wünsche mir jemanden, der eine einzige Sache in seinem Leben für immer ändern könnte.
    • Sorry, ich schon wieder; Ich hoffe das macht nichts, sonst lösch ich den Post.

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      Als ich ihr damals begegnete war ich noch ein kleiner Junge. Aber ich erinnere mich noch genau an sie; An jenen kalten, nebligen Novemberabend, als ich in der Abenddämmerung nach Hause kam und sich in der Auffahrt unsere Blicke trafen.
      Sie sass nur da, wie ein Schatten zwischen Schatten, mit ihrem dürren, ausgezehrten Körper; Ihrem matten schwarzen Fell.

      Doch ihr durchdringender Blick, das seltsam boshafte Funkeln darin, die Art, wie sie geräuschlos ihren Kopf wandte um ihn mir aus bernsteinfarbenen Augen folgen zu lassen, ganz gleich wie auch immer ich mich bewegte; All das verriet den Dämon in ihr.

      Denn ich mochte zu jung gewesen sein um viel von der Welt gesehen zu haben - aber ich kannte so viele Geschichten! Natürlich auch jene, die man sich über schwarze Katzen erzählte.

      Unheilsbringer, Wesen aus anderen Sphären, Komplizen von Hexen und Zauberern, das wusste ich, und glaubte mich dadurch gewappnet vor ihrem Blick. Ich meinte mich mutig als sie einen Schritt auf mich zuging und ich ruhig und ohne zu zaudern einen Schritt vor ihr zurückwich. Und ich wusste mich sicher vor ihrem Bann als ich die Haustüre erreichte, hindurchtrat, und sie hinter mir verschloss.

      Und für eine Weile vergass ich sie. Doch ich sah sie wieder, am nächsten Morgen, unten auf der Strasse. Ausgestreckt, mit plattgewalztem Rumpf lag ihr Körper auf dem Asphalt. Ihr hageres Haupt aber sah mich noch so an, wie es das auch gestern Abend tat. Nur die Finsternis die ich in ihrem Blick gestern noch zu sehen glaubte war verschwunden. Stattdessen war etwas anderes in ihre leblos ermatteten, bernsteinfarbenen Augen getreten. Etwas, dass ich als Hunger erkannte; Als Erschöpfung; Als Schmerz; Als Einsamkeit.

      Sie kam nicht aus anderen Sphären zu mir, nicht als Bote meines Unheils; Sie suchte nur nach Trost, nach Wärme, nach Linderung für ihren Hunger. Doch ich verwehrte ihr all dies aus Furcht und brachte ihr stattdessen Unglück.


      Ich war die schwarze Katze jener schwarzen Katze.

      ________

      Öhh... falls es nicht so ganz rüberkam... xD" Der Protagonist wünscht sich als Änderung in seinem Leben, niemals Angst vor "schwarzen Katzen" gehabt zu haben...

      Ich wünsche mir eine Geschichte über einen Umstand der jemanden dazu bringt seinen lange gehegten Racheplan kurz vor seiner Vervollkommnung aufzugeben

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Meerhund ()

    • Ich umklammerte das Lenkrad. Ich hatte so lange darauf gewartet. Nun konnte mich nichts mehr aufhalten. Ich fuhr ein Stück vor. Es regnete in Strömen und ich hörte die Tropen auf das Dach meines Autos trommeln. Für mich hörte es sich an wie das Geräusch der Vorfreude. Der regen freute sich wohl mit mir. Da stand er der Mann der mir alles genommen hatte. Erst war die Miete erhöht worden so das meine Eltern bei mir einziehen mussten. Der Raum zum Wohnen war für meine Eltern, meinem Freund und für mich einfach zu wenig gewesen. Aber das hatte diesen Mann nicht interessiert. Er hatte weiter gemacht. Er strich die Krankenkasse. Man würde nur eine bekommen, wen man mehr bezahlte. Man konnte sich keine Wohnung leisten, aber die Krankenkasse war bestimmt kein Problem. Ich arbeitete mehr. Mich störte das nicht. Es war nun mal nötig. Schließlich wurden meine Eltern krank und ich musste anfangen die Arztrechnungen zu begleichen. Unmöglich. Wenig später waren sie an der Krankheit gestorben. Beide. Kaum das ich mich um alles gekümmert hatte und ich mit meinem Freund wieder alleine war erläuterte mir mein Freund das er mich verließ. Er würde es nicht mehr aushalten in diesem Haus. Mein Betteln und Flehen das er bleiben sollte interessierte ihn nicht. Er holte seine gepackten Koffer und ging.



      Ich hielt mit dem Auto und lies meine Scheibe runter fahren. Eigentlich war es ein schöner Anblick ihn so im Regen alleine stehen zu sehen. „Warten sie auf ein Taxi?“ Er schüttelte den Kopf. „Nein. Ich habe noch überlegt wie ich hier weg komme.“ Ich nickte. „Soll ich sie mitnehmen? Wo wohnen sie?“ Er nannte mir zögernd seine Adresse. Ich tat so als ob ich darüber nachdachte. Aber ich hatte oft genug gesehen wie er das Haus verlassen hatte. „Ich weiss wo das ist. Es wäre kein Umweg für mich.“ Er sah mich an und dann hoch in den Regen. Das würde sich nicht so schnell legen. Dann nickte er und stieg ein. Ich machte mein Fenster hoch. Wäre unpraktisch wenn es rein regnet. Dann fuhr ich los. Immerhin in die richtige Richtung. Dort lag auch ein großer See. Bis man das Auto fand wäre es zu spät. Mich hielt hier eh nichts mehr. Auf einmal seufzte er und fing dann an zu reden. „Wissen Sie, ich bin ein Politiker und Momentan klappt nichts. Die Gesetze sind alle falsch. Ich hatte nicht über die Konsequenten nachgedacht. Nun hassen mich eine ganze Menge an Leuten. Da muss man ganz schön vorsichtig sein.“ Ich sah ihn an. Gerade Politiker sollten vorher über ihr Handeln nachdenken. Da war er gerade selber schuld. „Hm.“ Mehr Antwort würde er von mir nicht bekommen. Er zog seinen Geldbeutel raus. „Die erste Person die es mir gesagt hat, war meine Frau. Sie interessiert sich sehr für Politik. Meine Berater haben immer nur gesagt ich mache das Richtige. Aber meine Frau meinte es sei falsch. Ich solle mir nur überlegen was wäre wenn wir zu wenig Geld hätten und solche Sachen bezahlen müssten. Wir wären wahrscheinlich am Ende.“ Meine Hände schlossen sich mehr um das Lenkrad. Sollte er doch sagen was er wollte. Dann zog er ein Foto von zwei kleinen Jungs aus dem Geldbeutel. „Das sind meine Söhne. Alleine bei dem Gedanken das sie Krank werden könnten und ich in dem Fall nichts bezahlen könnte hat mir klar gemacht wie Schrecklich diese Entscheidung war. Am Ende würde ich sie verlieren und das wäre das schlimmste. Alleine dann zu sein.“ Ich nickte leicht ohne es zu merken und mir traten Tränen in die Augen. Er sah zu mir. „Alles okay?“ Ich wischte mir über die Augen. Wir waren fast am See. Ich nickte. „Ja. Alles super.“ Er lehnte mich zurück. „Ich werde alles geben es Rückgängig zu machen. Das ist nur nicht so leicht. Meine Frau hat angefangen sich um Leute mit solchen Problemen zu kümmern. Wenn ich es nicht schaffe es zurück zu bekommen werde ich schauen das ich meine Frau in unternehmen stütze und meinen Jungs sagen das ich das immer Bereuen werde. Vielleicht lernen sie ja aus meinem Fehler.“ Er sah traurig aus dem Fenster. Meinte er das ernst? Wenn ja würde das wenigstens anderen helfen. Für mich war es zu spät, aber ich war ja nicht alleine. Allerdings ging das nicht wenn ich ihn zusammen mit mir im See versenkte. Das war die Letzte Kreuzung vor dem See in Richtung seiner Wohnung. Ich zögerte nur einen Moment.
      Wenige Momente später lies ich ihn zuhause raus. Er sah zu mir. „Danke dass sie mich mitgenommen haben. Das Wetter ist ja echt schlecht. Hoffentlich wird es besser. Fahren sie jetzt nach Hause und essen sie mit der Familie?“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich esse alleine.“ Er sah mich an. „Kommen sie doch mit rein. Meiner Frau macht das bestimmt nichts aus noch einen Platz einzudecken.“ Er lächelte mich an. Ich zögerte einen Moment. Dann nickte ich. Ich parkte kurz richtig ein und betrat mit ihm das Haus. Es wäre schön nicht alleine zu essen.


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      Ich hoffe es gefällt, auch wenn ich nicht weiss ob ich das gut rüber gebracht habe.

      Ich wünsche mir eine Geschichte über eine Person die zum ersten Mal einen Regenbogen sieht.
    • Vor ein paar Stunden hatte es angefangen zu regnen. Seid dem regnete es nun schon durch. Das Trommeln des Regends war unglaublich entspannend. Zumindestens wenn man drinnen saß. Ich hatte nun das Pech bereits eine halbe Ewigkeit im Regen an einer Bushaltestelle stehen zu müssen. Hier fuhr sehr selten der Bus und der jetzige kam bereits zu spät. Ich zog genervt den Ärmel meiner Regenjacke hoch um auf meine Armbanduhr zu sehen. Seid dem letzten Blick waren erst 3 Minuten vergangen. Das war doch nicht war. Mir entfleuchte ein Seufzen und ich zog den Ärmel wieder runter. Auf einmal sah man die Sonne durch die Wolken brechen. Ich blinzelte leicht verwirrt da ich weiterhin die Tropfen auf meiner Mütze hörte. Als ich den Blick nun hoch richtete sah ich schillernde Farben. Wie die verschiedenen Farben ineinander übergingen. Ich starrte das Farbenwerk an das in diesem Moment weit oben glitzerte. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Irgendwie erschien es mir gar nicht mehr so schlimm das ich so lange auf den Bus warten musste. Immerhin hatte ich es eigentlich ja auch nicht eilig. Ich hatte nur nicht weiter im Regen stehen wollen, aber ich musste zugeben das es sich hierfür irgendwie gelohnt hatte.
      Leider ließen die Farben immer weiter nach, zusammen mit dem Regen. Dafür brachen die Wolken immer weiter auf. Ich hörte auch das Geräusch des näher kommenden Busses und ich zog mir die Mütze vom Kopf.


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      Ich hoffe es ist ganz gut. Ich weiss das ich selber die Geschichte davor hatte, aber ich hoffe das ist kein Problem.

      Als nächstes Wünsch ich mir jemand etwas zu Abend isst.
    • Qualm stieg auf zwischen den Blättern des alten Waldes. Er entstammte dem verrußten Kamin eines antiken Ofens. Dieser erinnerte an den großen Ofen einer Bäckerei, doch er befand sich im Haus eines alleine im Wald lebenden Großmütterchens. Die Frau war zwar alt und ging meist gebückt, doch wirkte sie nett und mochte Kinder über alles. Das war wohl auch der Grund warum regelmäßig Kinder aus dem nahen Dorf zu ihrer Hütte kamen. Die Eltern schickten die Kinder, wenn sie nicht wussten wohin mit ihnen oder schlicht keine Zeit hatten sich um sie zu kümmern.

      An diesem Abend war die alte Frau jedoch alleine. Sie schlürfte genüsslich etwas Suppe und leckte sich dabei über ihre trockenen, etwas rauen Lippen, während ihr großer Messingkessel über dem Feuer brodelte. Dampf stieg auf und das blubbern füllte den Raum. In dem Heim der Frau verbeitete sich der Geruch von Eintopf, ein Geruch von Fleisch und Kräutern, doch er war nur von kurzer Dauer. Er konnte nicht den süsslichen Geruch überlagern welcher Tag ein Tag aus in dem Heim der Frau herrschte. Es roch nach Pfefferminze, Bonbons und Lebkuchen in ihrem Haus. Die Frau stellte sich eine Schüssel mit Eintopf auf den Tisch und setzte sich. Vor ihr hatte sie sich einen Teller mit einem Braten bereitgestellt. Auf Besteck verzichtete sie heute. Stattdessen griff sie den Braten mit ihren bloßen Händen und biss in das doch etwas zähe Fleisch. Es war nicht mehr ganz frisch, da sie es schon einige Tage aufbewahrt hatte. Dennoch aß sie das Fleisch, genüsslich schmatzend, sie nagte auch die letzten Reste vom Knochen spülte dann mit der warmen Suppe ihre trockene Kehle.

      Seufzend griff die Frau ihren Gehstock, sie stützte sich auf und ging zur Tür um einen Blick vor ihr Haus zu werfen. Schon jetzt vermisste sie den Geschmack des Bratens. Die Frau liebte Fleisch und kannte vielerlei Rezepte, weitergegeben über Generationen. Doch hatte sie kein Verständnis für diese neumodischen Trends mit Gemüse und anderen Unarten. So etwas brauchte sie nicht, Fleisch war ihre einzig wahre Liebe und auf jede Beilage verzichtete sie gerne. Das heutige Fleisch war zwar für ihren Geschmack zu alt gewesen, doch sie hatte es dennoch genossen. Nun blickte sie kurz in den Wald der ihre Hütte umgab ehe sie ein Licht an ihrer Tür entzündete. Sie achtete stets darauf, dass es brannte. Schließlich sollte es verlorene Kinder im Wald sicher zu ihr führen. Es war eine Weile her, dass zuletzt ein Kind gekommen war. Die Frau lächelte nostalgisch bei dem Gedanken daran ehe sie die Tür zu ihrem Haus aus Lebkuchen schloss.

      Und nur wenige Killomenter entfernt begonnen Hänsel und Gretel ihren Marsch in den Wald.

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      Hallo, ich wünsche mir eine Geschichte über einen sprechenden Hai im Weltraum.