Colored Souls [Wolfi & Aki]

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    • Colored Souls [Wolfi & Aki]

      Wir schreiben ein Jahr des Umbruchs, ein Jahr des Endes - das Ende Monarchie scheint uns immer näher zu kommen; und doch, wir wollen es nicht wahrhaben und wir halten uns weiter an dieser fest, als wäre sie unser schützendes Brett auf tosender See. So süß mag der Gestank von Reichtum und Macht sein, so bittersüß der Beginn einer Geschichte deren Ende nur rot sein kann - denn im Endeffekt ist es oft nicht der Erzähler solcher Geschichten, der sein Leben ließ - sondern der, der gemeinsam mit ihm einen endlos langen Weg bestritt.


      In einem Land, das auf dem Glauben an Göttern und deren Kräften basiert, wird Y, der Sohn des Königs und der Königin, kurz nach seiner Geburt von einem Gott gesegnet - denn auch, wenn er eine gewöhnliche Seele in sich trägt, so ist er damit etwas besonderes für das ganze Land; der Stolz, ein Vorzeigeobjekt. Somit vergaß beinahe das ganze Land den älteren Halbbruder des Kindes, X, der dennoch nicht wirklich viel Interesse am Thron hegte - und da seine Kräfte nicht die Stärksten zu sein schienen, entschloss man sich dazu, den Jüngeren zum Thronfolger zu ernennen. Zum Besteigen des Thrones soll es aber nicht kommen, denn der Palast wird von Leuten mit Primär-Auren angegriffen; und die Söhne des Königs sehen sich gezwungen, dem Schlamassel zu entfliehen und sich anderenorts einen sicheren Platz zu suchen, an welchem sie verhaaren könnten. Das Regime soll gestürzt werden, der Palast ist in Aufruhr - und nur durch den Einsatz seiner Fähigkeit gelingt es X, seinen kleinen Bruder aus einer zwicklichen Lage zu befreien. In diesem Moment realisiert Y, dass sein älterer Bruder eventuell gar nicht so schwach ist, wie das Königreich glaubt.


      Während sie fliehen treffen sie auf Z, welche damit betraut wurde, die beiden - aber hauptsächlich den Kronprinz - zu beschützen und ihnen einen sicheren Ort zu zeigen, an dem sie erst einmal bleiben könnten um sich auszuruhen. Lange haben sie allerdings nicht Zeit, denn Y muss unbedingt lernen, wie er seine Fähigkeiten kontrolliert - und bittet X um Hilfe, der jedoch keinerlei Interesse an der Sache hegt und meint, er habe ohnehin schon zu viel über sich verraten als er sollte. Erst das Überschlagen der Ereignisse, sowie die Gerüchte, dass Jemand mit einer neuen, sonderbaren Kraft aufgetaucht sei, stiftet ihn dann doch an, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen ...


      Sonstiges:
      • Menschen werden mit speziellen "Seelen" bzw. "Auren" geboren; die Farbe dieser spiegelt sich in den Augenfarben - hin und wieder sogar in der Haarfarbe - wieder. Ausnahmen sind hierbei die weiße und die schwarze Seele.
      • Die primären Farben: Rot, Blau sowie Gelb sind mächtige Auren, die nur einmal unter hunderttausend Menschen vorkommen. Sie stehen für: Gedächtnis/Emotionen (Rot); Geist/Magie (Blau) & Körper/Form (Gelb).
      • Die öfter anzutreffenden Auren sind Grün, Violett sowie Orange - sie gelten als eher unreine Seelen und sind tatsächlich schwächer als "Primär-Auren". Einzig und allein die von Göttern gezeichneten Personen die auch solche Auren tragen, könnten sich mit "Primär-Auren" messen.
      • Silber und Gold, welche man sehr schnell mit Grau und Gelb verwechselt, einen Sonderstatus - sie sind noch seltener als die "Primär-Auren", allerdings so selten, dass man ihre Fähigkeiten noch nicht genau studieren konnte. Oftmals treten sie nur mit anderen Auren gepaart auf, was heißen mag, dass ein "Besitzer" solcher Seelen eine silberne Seele haben kann, sowie eine grüne - zweitere ist aber sehr unausgeprägt und schwach.
      • Ebenfalls existieren graue Seelen, diese sind aber weniger gerne gesehen und Leute mit dieser Aura werden gut und gerne gebrandmarkt, da sie als "Diebes-Seele" gilt. Sie können Fähigkeiten anderer Auren kopieren und sie für sich nutzen, aber auch nur in solchem Maß, in welchem die Seele stark ist.
      • Die pure Weiße und die pure Schwarze sind die stärksten Auren mit Kräften von unglaublichem Ausmaß, gelten aber als Legenden.


      --> Vorstellung

      @Akira
    • Ellyan
      Heute war einer der Abenden gewesen, wo er sich Abends mit seiner Kraft aus dem Schloss und in die Stadt geschlichen hatte. Wahrlich im Schloss gab es viel, aber neben Büchern, Kampfstunden, Unterricht und all dem, konnte man hier reichlich wenig anstellen. Er war immerhin 20! Da konnte er ja wohl schon alleine einen Schritt vor die Tore machen und etwas Spaß haben!
      So gern er ja seinen Bruder hatte, aber er musste auch mal alleine etwas Spaß haben gehen. Und in eine Tränke mit jenem zu gehen, kam ihn ganz sicher nicht in den Sinn. So durfte der Herr Thronfolger schön zuhause bleiben, noch die tolle Abendlektüre geniesen und sich letztlich früh genug ins Bett begeben...
      Und er könnte schön mal ein oder zwei Krüge mit der Feiernden Gesellschaft heben, nicht?

      Einige Stunden später Ellyan auf dem Rückweg. Sein Magen war gut Gefühl, ihm war warm und er war eigentlich rund um zufrieden. Nur noch zurück an den Wachen vorbei und ab in sein Zimmer...
      Ah, die Jaremesons hatten nun Schicht an den Tor dort... Am besten er-
      Niemand war dort... Etwas verwirrt, blickte er dort hin. Keine Wachen? Eigentlich wollte er nun sich in das Wäldchen vor dem Schloss begeben und rauf aus Zimmer mit seinen Kräften... Aber wo waren die Wachen?
      So letztlich verwundert zu den Tor gehen, musste er auch noch feststellen, dass es nicht verschlossen war. Nur angelehnt.
      Auch wenn sein geist vom Alkohl klein wenig benebelt war, war ihm schnell bewusst das hier etwas überhaupt nicht stimmte...
      Irgendetwas sagte ihm, er sollte sich schleunigst zu Oz... Sein Bruder schlief schon sicher... Und würde ihm einen Vortag über den Alkohol Konsum halten, aber...
      Schleunigst schlich er weiter und stellte auf seinem Wege fest, dass weitere Wachen fehlten. Und das beruhigte ihn keinesfalls.
      Letztlich blieb er vor Oz Tür stehen, die Kapuze und den langen dunklen Mangel kurz etwas von einem leichten Deck befreien... (Als ob das die Bierfahne und so seinen Außflug vertuschen würden) und betrat leise den Raum. Drinnen war es dunkel... Vorsichtig tastete er sich vorwärts zu dem Bett seinen jüngeren Bruders, tastete nach dessen Arm und Schulter, um ihn letztlich wach zu rütteln. "Hey, Oz...", flüsterte er.
    • Den ganzen verfluchten Tag verbrachte Oscar in diesen modrigen Gemäuern, die er mit jedem Tag einfach noch viel mehr zu hassen schien. Lektüre hier, Buch lesen da, Aufgaben dort und Erklärungen an einem anderen Ort - irgendwann würde sein Kopf noch platzen, und einen Sechzehnjährigen nicht auch nur einmal aus den Mauern des Schlosses zu lassen klang gar absurd! Wieso durfte sein Bruder denn immer kommen und gehen wann er wollte, aber er war Gefangener in seinem eigenen Heim und wüsste er es nicht besser, dann wollte man gar nicht, dass er jemals dieses Haus verließ. Viel hatte er bis jetzt noch nicht gesehen - nur kurze, kleine Figmente und diese halben Stunden, in denen sein Bruder ihn gekonnt davonstahl - wirklich viel konnte man trotzdem nicht erhaschen.

      Anstatt zu lernen, wie er mit seiner Aura umgehen sollte, saß er nun vor seinem Lehrmeister, der ihm ein Buch über alte Lektüre des Landes reichte - toll, als ob er das nicht schon die letzten drei Male lesen durfte, nein, es wäre nicht so, als würde dieses gut betuchte Leben hier eintönig werden, eindeutig nicht. Wie kam man auch darauf? Irgendwo hasste Vanca es, der Schoßhund des Landes zu sein, während sein Vater so hoch und mächtig auf diesem Thron saß; tun und lassen konnte, was er wollte - hingegen dieser Dinge war er fast eine Puppe ohne eigenen Willen. Vielleicht sollte er es auch einfach einen Tag nennen, sich in seinem Zimmer verkriechen und schlafen gehen - so, wie man es von ihm erwartete. Die Lektüre endete damit, dass er das Buch mit sich nahm und sich in seinem Zimmer verkroch - ein Raum gefüllt mit Prunk, den er eigentlich nicht brauchte - und die Türen waren viel zu hoch. Das Letzte, woran er sich noch gekonnt erinnerte, war die Tatsache dass er einfach in sein Bett gefallen war und dort liegen geblieben war, bis er einschlief - und irgendwann wurde er geschüttelt.

      Unzufrieden schnellte er hoch, stieß sich seinen Kopf beinahe irgendwo an, und rieb sich panisch die Augen - was zum Teufel war jetzt los!? Beinahe wollte er seinen Mund aufreißen und herumschreien, da entschied er sich für eine leisere Variante, kaum erkannte er Elli. "Was zur Hölle willst du um diese Uhrzeit? Und meine Güte, wo warst du?", wo genau sein Bruder gewesen war, würde er recht bald bemerken - immerhin roch dieser nicht gerade nach Gänseblümchen und einer Frühlingsbrise.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Ellyan
      "Spaß haben.", erklärte er bloß knapp. "Du, hat der Alte irgendetwas mit den Wachen geändert?"
      Das interessierte ihn gerade brennender, als die Bierfahne, die an ihm haftete. Sehr viel mehr.
      Sein Bro würde sicherlich etwas davon wissen oder es mitbekommen haben. Eher, als er selber.
      "Du musst mir nicht mit irgendeinem Vortrag kommen Oz und sonst hätte ich dich eigentlich auch nicht geweckt, aber etwas ist Faul hier. Die Wachen sind nicht an ihren Orten."
      Daraufhin wartete ungeduldig auf eine Erklärung.
      Zumindest so lange, bis er glaubte etwas von draußen gehört zu haben. Sofort legte er seinem Halbbruder einer Hand über den Mund und bedeutet ihm ruhig zu sein. Angetrunken oder nicht, im Augenblick fühlte sich sein Geist dann doch sehr aufmerksam und wachsam an.
      Und tatsächlich... Nach ein, zwei Augenblicken, konnte man leise laute von der Tür vernehmen. Jemand machte sich vorsichtig an jener zu schaffen.
      Der Raum war immer noch dunkel, dennoch wusste Elli nur zu gut, wie sich langsam die Tür öffnete und letztlich schloss. Kein verräterischer Laut kam von der Gestalt oder von ihnen... Mit seiner freien Hand fuhr er langsam unter seinen Mantel. Er hatte zwar seine Kräfte, doch war er nicht dumm. Für den Fall, dass man ihn dann mal doch Angriff, hatte er auch immer einen Dolch dabei...
      Und genau dies schien sie heute doch noch eine große Hilfe zu sein.
      Angespannt wartet er darauf, was geschah... Und konnte dann den leisen laut vernehmen, wie jemand Metal aus Leder zog.
      Sofort reagierte er und sprang vor, um den Dolch in den Körper der fremden Person zu stoßen. Ein überraschter Laut verriet das er getroffen hatte, aber der Typ war nicht Tod! Er hatte nicht tödlich getroffen. Der Fremde holte aus mit seiner Waffe und trat dann zu. Ehe sich Ellyan versah, flog er halb durch den Raum, sammt einer tollen neuen Verletzung in der Seite und landete weniger sanft auf dem Boden. Der Angreifer, taumelte kurz, dann fing er sich und blickte im schwachen Dämmerlicht zu seinem vermutlich eigentlichen Ziel...
      Verflucht! Oz!

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    • Oscar

      Auf diese Worte hin wusste er genau, was sein Bruder meinte - und dass dieser ihn vom "Spaß" exkludierte, wollte Oz nicht sonderlich passen. Er saß hier, musste lernen und Dinge durchgehen, die er schon kannte - und dann kam sein Bruder um die Ecke und durfte tun und lassen was er wollte; zum Teufel, der Kerl stank nach Bier das es fast schon nervenaufreibend war. Wenn er eines nicht leiden konnte, dann war es dieser penetrante Geruch, den Bier in der Nase hinterließ, hatte man zu viel von diesem konsumiert. Liebend gerne würde er, wieder einmal, einen Vortrag darüber halten, wie schlecht das Verhalten seines Lieblingsbruders war, da erwähnte dieser schon etwas Anderes, das ihn mehr interessierte - "Nein, nic-", dann wurden ihm auch schon von seinem eigenen Bruder die Worte geraubt.

      Für ihn ging alles zu schnell, vor allem weil er noch in der Aufwachsphase war - er hasste es zutiefst, mitten in einem schönen Traum, weit weg von der irrwitzigen Realität, geweckt zu werden; und dennoch musste man sich seinem Schicksal einfach hingeben. Ein kurzer Schlagabtausch, ein Schrei - und dann wich Elli zurück; irgendetwas wollte Oscar sagen, da kam ihm die Gestalt auch schon näher - zum Teufel, irgendetwas musste er doch tun! Seine Seele um Hilfe zu bitten wäre die beste Idee, aber selbst mit genug Anstrengung würde das nicht sonderlich viel bringen - und mit einem Satz sprang er auf, nur um knapp einem Angriff zu entkommen, der ihm dann doch eine minimale Schnittwunde an der Wange verpasste. "Ich denke, Hilfe wäre angebracht!", rief er nur aus, kaum sprang er vom Bett. Wie zur Hölle hatte er das überlebt!? Ein Glücksmoment, mochte er meinen - denn er hatte weder traditionellen Kampf gelernt, noch mit seiner Aura umzugehen - zu welch lausigem König erzog man ihn hier eigentlich!? Ablassen würde man auch nicht von ihm, denn er spürte diesen Blick wieder auf sich kleben - ekelerregend.
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    • Ellyan
      So einfach war sein Leben nun auch wieder nicht... Aber das tat nichts zu Sache. Gerade hatten sie beide weit aus schwerwiegendere Probleme.
      Gerade sah er noch wie eine Waffe seinen kleinen Bruder umbringen würde, als jener auswich. Ihm war vollends bewusst, selbst dank des dummen Schmerzes an der Seite, wie gefährlich alles war. Man wollte Oz umbringen! Seinen kleinen Bruder! Sie wurden angegriffen!
      Er dachte nicht mehr wirklich nach, eigentlich überhaupt nicht. Er reagierte einfach. Mit einen Satz auf den Beinen, lief er zu seinem Bruder und aktivierte einfach seine Kräfte. Wie eine graue Schockwelle, die von ihm ausging und die ganze Umgebung matter werden lies, gefolgt von seinen sich dummerweise weiß färbenden haaren, erstarrte alles um sie beide herum. Er atmete einen Moment schwer durch, dann packte er seinen Bruder am Arm und zog ihn auf die Beine, Denn Dolch schnappte er sich auch noch und lief dann los. So ein großes Gebiet hatte er noch nie angehalten... Und das war anstrengender als gedacht!
      Fast das ganze Hauptschloss... urgh... Lange hielt das sicher nicht... Aber sie mussten weg... Vater... Er musste zu den Alten! Und dann gemeinsam fliehen!
    • Oscar

      Ihn an dieser Stelle einfach dem Tod zu überlassen, wäre wohl einfacher gewesen als ihn zu beschützen. Sein schwarzes Haar würde in dieser Dunkelheit doch sowieso keiner wahrnehmen, und bis man seine Leiche fand, da wäre man schon wieder über seine Tod hinweg - und doch, selbst als er die Augen zukniff und auf den Stoß wartete, der ihn töten würde, kam dieser einfach nicht; unendlich still wurde es, bis Jemand nach ihm packte und ihn hinter sich her zog. Kurz blinzelte er, dann merkte er, dass er doch noch in einem Stück war - und sein Bruder ihn, ohne große Probleme - einfach so aus der Gefahrenzone schliff. "Was hast du da gerade gemacht? Was ist hier los!?", fragte er auch gleich verwundert, sich umblickend - all das hier stand still und nichts bewegte sich, außer sie beide. Was war das für ein Zustand? Niemals war das die Aura seines Bruders! ... Waren das dort weiße Haarsträhnen, die er hatte? Nein, es war mehr als nur eine Strähne - wieso verflucht waren seine Haare weiß und nicht orange!? "Du willst mich wohl veräppeln, oder?", harkte er nach und folgte ihm - legte aber auch schon einen Zahn zu. "Weißt du was, ich will es gar nicht wissen - beweg' dich, wir müssen Vater und Mutter finden", sprach er auch schon. Ihm lag etwas an seiner strengen Mutter, sowie seinem Vater, und die Angst vor dem Tod war fast vergessen, dachte man daran, dass die eigenen Eltern ebenfalls in Gefahr sein konnten und noch gerettet werden mussten.
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    • Ellyan
      Sie lief doch schon! An weiteren wenigen gestalten vorbei zu den Räumlichkeiten von Oz Eltern.
      Dabei zog er sich die Kapuze nur noch mehr über den Kopf. Niemand sollte seine verfluchten Haare sehen. Sein Bruder ahnte jetzt eh schon etwas. Da musste er nicht seine Augen mehr verbergen, welche ja auch so dumm weiß waren, als er sie auf Oz richtet.
      "Frag später! Vater wird mich dafür eh schon umbringen, dass das jetzt noch mehr wissen.", sprach er wenig begeistert. "Ich erkläre es dir später. Ruhig jetzt, ich kann diesen Zustand nicht ewig aufrecht halten."
      Letztlich wurden sie langsamer plötzlich und diese matte Graue Färbung der Umgebung verschwand.
      Das war's... An seine Grenzen war er nicht gekommen, aber er übertrieb dennoch nicht, da man es ihn so gelehrt hatte. Sollte er seine Kräfte noch mal brauchen, dann könnte er sie ohne weiteres nutzen. In der Tür vor ihnen, welche angelehnt war, brannte Licht. Oz zurück haltend, Schlich er hin und warf einen Blick hinein.
      Vat-!

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    • Oscar

      Was genau passierte, das konnte der Kronprinz nicht sagen - aber er wusste, dass man ihn bewusst wegen etwas angelogen hatte, das er eigentlich wissen sollte. Sich über dies aufzuregen würde ihm, genau jetzt, auch nichts mehr bringen - weswegen er einfach nickte und schwieg. Besser wäre es, würde er seinen Bruder nicht stören - gehört hatte er immerhin oft genug, dass es schwer sei, seine Aura aufrecht zu erhalten, wurde man der genauen Konzentration darauf beraubt - aber was wusste er schon? Verdammt nochmal, man hatte ihm doch nicht einmal auch nur ein kleines bisschen beigebracht, mit seiner umzugehen! Was für ein schlechter König sollte er noch werden!?

      Nach seinem Bruder warf er einen Blick in das Gemach seines Vaters - Blut schien überall zu sein, wies auf einen Kampf hin - aber von Mutter und Vater fehlte jede Spur. Hier war Niemand mehr, und doch warf es die Frage auf, wohin die beiden gegangen waren - ging es ihnen gut? Den Spuren in diesem Raum zu urteilen entweder ja, oder aber auch nein - ausschließen konnte man nichts. Absolut nichts. "Wo sind die beiden!?", krächzte er auch schon seinen Bruder an, bevor er ein weiteres Mal die Ohren spitzte. Jemand lief durch die Gänge und kam ihnen immer näher - ihr Verfolger konnte doch noch nicht aufgeholt haben!
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    • Ellyan
      Er blickte beunruhigt in den Raum und zu all dem Blut. Was war hier genau vorgefallen? Und wo war die Königin uns ihr Vater?
      Hatte man sie umgebracht?! Doch wenn ja, wieso sollte man...? Er wollte nicht lieber drüber nachdenken. Keiner von ihnen wusste wo die beiden waren und ob sie überhaupt noch lebten.
      Sie mussten so schnell es ging fort von hier? Doch wohin...?! So raus zu schleichen wäre gefährlich.
      Als er dann auch die Schritte vernehmen konnte, schob er schleunigst seinen Bruder in den Raum. Wieso konnten seine dummen Haare nicht langsam mal etwas schneller wieder normal werden?!
      "Wir müssen hier fort... Ich weiß nicht wo sie sind... Aber wir müssen erst einmal in Sicherheit... Ich habe eine Idee, aber ich habe das noch nie mit jemanden anderen gemacht... Ich weiß daher nicht, ob ich es schaffe...", sprach er zu leise zu Oz...
      Verflucht, er hätte das echt mal üben sollen. Zumindest würde er nicht wie bei den Resten malen irgendwo in der Luft landen und in die Tiefe stürzen...
      Aber wie weit könnte er sie befördern, wenn er wirklich nicht allein war? Vielleicht 100 Meter? Oder gar mehr?
    • Oscar & Mactildis

      Die Worte seines Bruders beruhigten ihn nicht, gleich wenig wie es der Zustand dieses Zimmers tat, das er nun auch noch betreten musste. Er kannte die Grausamkeit der Welt und so viele Geschichten über Mord und Totschlag, und doch war es ein kalter Schauer, der über seinen Rücken jagte wie der Wolf den Hasen - er wollte keine Sekunde länger in diesem Raum verweilen, der mit allerlei familiären Gerüchen erfüllt schien. Nicht länger als einen Atemzug mochte er hier verbleiben, an diesem Ort, an welchem seine Eltern wohl vor wenigen Minuten noch ruhig geschlafen hatten, als gäbe es nichts Böses in dieser Welt. Ellyan warf er einen verzweifelten Blick zu, da riss er auch schon den Mund auf: "Wir können doch nicht unsere eigene Haut retten wenn unsere Eltern in Gefahr sind!" Sie konnten die beiden doch nicht einfach hier lassen; nicht, wenn die beiden womöglich noch gerettet werden können. Im selben Atemzug realisierte er allerdings erst, dass er absolut keine Hilfe dabei wäre, die geliebten Eltern zu retten.

      Schnelle Schritte jagten über den kalten, marmornen Boden - Blut haftete an der dunklen Kleidung und eine Lüge wäre es, würde sie behaupten, vollkommen unversehrt zu sein. Der König hatte sie einfach so zum gehen aufgefordert, war er denn verrückt geworden!? Seine Söhne beschützen? Wieso ausgerechnet sie? Wenn sie etwas nicht konnte, dann war es Kinder zu erziehen - ein Ding, das man Frauen zuschrieb - verflucht, sie war ein Ritter, eine Leibwächterin, aber keine Retterin und auch keine Ersatzmutter für junge Männer, die beinahe volljährig oder schon volljährig waren! Mit knirschenden Zähnen schritt sie voran, vollkommen zerkratzt und von frischen, oberflächlichen Wunden übersät - den Kronprinzen konnte sie nicht in seinem Zimmer auffinden, dafür die Spuren eines Kampes - und mit schnellen Schritten hastete sie in eine andere Richtung. Noch aus dem Augenwinkel erhaschte sie zwei Gestalten, die im Gemach des Königs verschwanden - und trat leise neben dieses. Dann klopfte sie. "Die Herren Prinzen, Ihr müsst Euch nicht vor dem Leibwächter Eures Vaters verstecken."
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    • Ellyan
      Natürlich wollte Oscar es nicht einsehen. Dachte sein Bruder überhaupt nicht nach?
      "Denk doch mal nach! Wir wissen nicht wo sie sind und ob wir überhaupt das überleben! Meinst du echt Dad würde das wollen?", sprach er. Als ob es ihn nicht kümmern würde, was mit jenen geschah!
      Aber er konnte nicht ihr beider Leben riskieren und geradewegs sonst wo hin rennen!
      "Wir müssen hier so schnell es geht weg, so lange wir noch-...!" Ein Klopfen und Stimme riss sie aus dem Gespräch. Und sie war beiden bekannt.
      Kurz fluchte er und begann die Kapuze nur tiefer zu ziehen. "Sag kein Wort Oz dazu... Tue mir bitte den Gefallen.", flüsterte er ihm zu und musterte knapp sein Spiegelbild.
      Dann bedeutete er seinem jüngeren Bruder jene zu öffnen. Gleich musste das verfluchte weiß eh weg sein... Gleich!
      Aber gleichermaßen war es schwer das Mac nun hier war. Das hieß, sie konnten nicht auf den eigentlichen Weg flüchten... Oder er kam dahinter... und er selber würde sich allmählich doch etwas verausgaben...
      Verflucht!
    • Oscar & Mactildis

      Natürlich, er wusste das sein Bruder recht hatte - aber sie konnten auch nicht gehen, ohne wenigstens alles umgedreht zu haben und 'ihre' Eltern gefunden zu haben, die doch all das hier nicht verdienten! Irgendetwas mussten sie doch tun! "Und was, wenn Vater noch lebt und wir beide jetzt davonrennen? Was, wenn wir uns noch um ihn kümmern könnten? Verflucht, er ist der König!", brummte er - weder wollte Oz nun schon den Thron besteigen, noch wollte er seinen Vater missen müssen. Sein Gesicht vergrub er in seinen Händen, wollte sich vor der Welt verstecken, die um ihn herum existierte - und dann klopfte es an die Tür, von der eine altbekannte Stimme drang. "Ich weiß, dass ihm das nicht passen wird - nur, wieso zeigt man mir dann nicht, wie ich mich selbst verteidigen kann? Was soll der Mist!?", bemerkte er auch schon - aufgestaute Wut war nie etwas Gutes, vor allem paarte man sie mit Verzweiflung und Hass. Sehr viel Hass. Dann schluckte er und nickte nur; er wusste nicht genau, was gerade passiert war, aber würde schweigen. Schon musste er einer blutigeren Wahrheit in die Augen blicken, denn Til sah absolut nicht poliert aus.

      Die Tür öffnete sich knarzend und ihr kam ein erleichtertes Seufzen über die bleichen Lippen. Wenigstens die beiden wogen sich in Sicherheit! Würde sie diese verfluchten, hohen Stiefel nicht tragen, dann wäre das Ganze viel schneller gegangen, und trotzdem hatte sie nicht hervorsehen können, das genau das hier und heute passieren würde. "Mich freut es, dass es Euch gut geht - aber für Floskeln, Liebeleien und sonstige Dinge haben wir keine Zeit - mir wurde aufgetragen, Euch nach draußen zu eskortieren und für Eure Sicherheit zu sorgen, bis der König und seine Gemahlin uns nachkommen", sprach sie auch schon, während sie sich Blut in den Ärmel ihrer leicht zerrissenen Jacke schmierte. Das brannte - sie hatte also doch eine Schnittwunde im Gesicht, gleich wie der Kronprinz ... was!? "Wurdet Ihr angegriffen?", mit diesen Worten betrat sie das Zimmer und verschloss die Tür hinter sich, auf der Suche nach diesem 'etwas' von dem der König geredet hatte. Ein geheimer Gang im königlichen Gemach - wieso hatte dieser Idiot ihn denn nicht selbst genutzt!?
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    • Ellyan
      Und ihn hätte man dafür sonst etwas eingetrichtert...
      Aber das seihe mal dahin gestellt, sie hätten so ganz andere Sorgen.
      "Mir gefällt das ganze auch nicht, aber was bitte willst du erwarten?!" Wehe sein Bruder sprach das jetzt aus, da er gesehen hatte was er war. Wehe! Er war verdammt noch mal nicht so stark wie man in diesen Verfluchten Legenden sagte! Er wusste es ja selber nicht genau! Und jemanden umzubringen wollte er noch weniger.
      Dann lies er die Leibwache rein... Und er realisierte erst so richtig die Verletzung. Verflucht, stimmt ja!
      Schon erhob er sich, ging zu Oz, drehte dessen Gesicht zu sich und besah sich die Verletzung. Ein Glück, sie war nicht tief. Eher schien sie sogar nur so überflächlich, dass sie nur einige Hautschichten erwischt haben musste. Einer Eingebung folgend sticht er fast drüber und lies sie verheilen. Dennoch verhaarte er so etwas, damit man nicht glaubte, das was er da tat einfach für ihn wäre... Und das man einen Blick unter die Kapuze erhaschen könnte.
      "Mir kam etwas seltsam vor, also bin ich zu Oz und nach ihm zu sehen. Dann wurden wir angegriffen.", erklärte er. "Wir konnten aber entkommen..."
      Seine Verletzung erwähnte er nicht, vermutlich weil er anderswie beschäftigt gewesen war und sie so kaum spürte... Eine einfache Verletzung wie bei seinem Halbbruder hatte er zwar nicht, aber umbringen tat jene ihn im Augenblick ganz sicher nicht.
      "Lass uns von hier so schnell es geht flüchtet.", sprach er.
      Besser sie machten sich auf den Weg und er zeigte weder Augen noch Haare.
    • Oscar & Mactildis

      "Mehr als das hier auf alle Fälle! Wäre ich nur nicht so verdammt nutzlos, dann ... dann!", seinen Satz konnte er nicht mehr beenden, sondern ließ Luft aus seinen Lungen entweichen und konzentrierte sich darauf, wieder in einen normalen Zustand zurückzufinden. Wieso reagierte er nur so gereizt auf diese gesamte Situation!? Wahrscheinlich gab es verschiedene Gründe dafür, allerdings war er nicht gewillt, auch nur einen einzelnen Grund laut zu nennen. Mac betrat den Raum und fing an Dinge zu erzählen und andere Dinge zu fragen; weswegen genau er das tat, das wusste Oz nicht, aber alles hatte seine Existenzberechtigung. "Mir geht es gut!", konnte er gerade noch so sagen, da drehte sein Bruder eher unsanft sein Gesicht zur Seite - er wollte diesen gar schon wieder anschreien - und stattdessen verschwand dieser leichte Schmerz unter seinem Auge. "Ich glaube, wäre ich alleine gewesen, wäre ich jetzt ein Blutfleck in meinem Bett, haha", scherzte er noch kurz, auch wenn diese Angelegenheit eher ernst bedurfte.

      Die Erzählungen der Brüder, auf die sie gerade absolut nicht achtete, ließ sie kurz lächeln bevor der Ausdruck ihres Gesichtes wieder Ernsthaftigkeit annahm. "Ihr seid eine große Hilfe, Prinz Ellyan - vielen Dank", sprach Mactildis, bevor sie etwas zu greifen bekam - eine kleine Einkerbung in der Wand über dem Bett, die definitiv nicht dort sein sollte und mit freiem Auge unerkennbar wäre. Der König war immerhin nicht dumm, das musste man ihm lassen. "Dann bin ich froh, Euch in einem Stück in Empfang nehmen zu dürfen", meinte sie, da drückte sie die Einkerbung in der Wand auch schon weiter in diese hinein - und tatsächlich, ein Gang tat sich auf. "Die Herren, nach Ihnen - Ihr Fluchtweg steht bereit", man konnte ohne große Probleme durch diesen Gang gehen - einzig und allein der Eingang schien klein. Später würde dieser sich wohl wieder verschließen, weswegen sie sich beeilen sollten um möglichst wenige Spuren zu hinterlassen.
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    • Ellyan
      Auf keinen Fall... Ein Glück das er auf gewesen war und er etwas bemerkt hatte. Allein der Gedanke, lies ihn schon erschaudernd. Das hätte er sich nie verziehen.
      Schon betraten sie den engen Gang. Wieso wussten sie nichts hier von? Wann hatte Vater von jenem erfahren?
      Während sie so gingen, schwand endlich das Weiß. Gleichermaßen der Schock und Schreck weitestgehend.
      Und damit kam die Erschöpfung und der Schmerz in der Resten Seite, wo ihn der Dolch erwischt hatte.
      Vorsichtig tastete er unter seiner Kleidung danach und zuckte zusammen, als er den Schmerh spürte. Seine Finger waren Klebrig vom Blut. Seinem Blut... Dumme Situation... Das müsste er sich später genauer angucken... Hoffentlich hörte es mal langsam etwas auf zu Bluten, auch wenn die wütende tief war.
    • Oscar & Mactildis

      Wieso kannten sie diesen Weg nicht? Kaum war Mac hinter ihnen in den Gang getreten, schloss sich der Weg auch schon mit einem Knarzen wieder und sie gingen diesen verstaubten, versteckten Wege entlang der sich hoffentlich noch an einen sichereren Ort führen würde, als das Schloss - hier wollte er einfach nicht mehr bleiben. Ihm entging nicht, dass sein Bruder sich plötzlich komisch verhielt, und somit schritt er sofort an dessen Seite und griff nach seinen Schultern. "Geht es dir gut?", erkundigte er sich auch sogleich. Er wusste, welche Antwort er erhalten würde - und er wusste, dass wahrscheinlich das Gegenteil die bittere Wahrheit war. Wäre dieser Kerl einmal weniger stur, dann hätten sie wohl schon ein schöneres Leben!

      Würden die den Gang verlassen, dann kämen sie an einen Fluss - von diesem aus hieß es erst einmal einen längeren Fußmarsch hinlegen, bis sie eine Hütte erreichen würden. Der Gang war lang und wäre irgendwann unterirdisch, weswegen sie sich ohne große Gefahr vom Schloss entfernen könnten, insofern dieser Gang nicht allzu schnell entdeckt wurde - würde das passieren, dann müsste sie sich mit noch einem von diesen Leuten anlegen - und sie töten, so wie man es ihr befohlen hatte. Liebend gerne würde sie gleich hier sitzen bleiben und sich um ihre eigenen Wunden kümmern, aber dem älteren Prinzen ging es auch nicht sonderlich gut; zumindest zuckte dieser kurz zusammen, was nichts Gutes bedeutete. "Wäre Euch eine helfende Hand lieb?" Wenn es darauf ankäme, könnte sie den Mann auch tragen - kein Problem für sie.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Ellyan
      Der Gang roch nach alter, abgestandener Luft. Hier war länger niemand gewesen... Zumal sich etwas Staub angesammelt hatte.
      Offensichtlich hatten die Anwesenden etwas bemerkt. "Hab mir wohl vorhin einen ganz kleinen Schnitt eingehandelt... haha...", meinte er bloß und zerzauste die Haare seines Bruders mit seiner Hand an der kein Blut Klebte, welches er schnell an seiner eigenen Kleidung unter dem Mangel abwischte. Später hatten sie dafür immer noch Zeit.
      "So schwer bin ich jetzt doch auch nicht verletzt!", kam gespielt empört von ihm, endlich auch wagen zu der Leibwache zu blicken. Sein Aussehen war ja nun wieder normal. "Haben wir denn nicht eigentlich überhaupt keine Zeit? Jeden Moment kann man diesen Gang finden und uns folgen, nicht?"
      Also lieber weitergehen und raus hier. Umkippen tat er hier drinnen sicher nicht einfach so.
    • Oscar & Mactildis

      Hier roch es wirklich modrig. Wie lange es wohl her war, dass man diesen Gang benutzt hatte? Wahrscheinlich lange genug, dass kaum noch Jemand davon wusste. "Kleinen Schnitt!? Ich seh' doch, dass das nicht klein ist!", meinte Oz auch schon empört. Natürlich kannte er seinen Bruder besser als jede andere Person, aber dass dieser log wie gedruckt fand er weder nett noch sonderlich gut - das war es nämlich weder für ihn noch für irgendjemanden. Seinem Bruder wollte er sich zwar weder aufdrängen, noch wollte er wirken, als sei er zu fürsorglich - aber die Angst, die ihm jeder Schritt in diesen Gänge machte, war nicht so einfach zu vertuschen wie die Sorge um seinen Bruder.

      "Das ist mir klar mein Herr, trotzdem bin ich noch immer mit Eurer Sicherheit betraut worden und ich habe - allem Anschein nach - schon einmal diesen Befehl nicht ausführen können - ich bitte um Entschuldigung", meinte Mactildis auch schon. Der König würde ihr dies wirklich nicht hoch anrechnen können, würde er nachkommen und die Wunde seines Sohnes sehen. Sie sollten diese so schnell behandeln wie sie konnten, aber nicht hier und auch nicht jetzt, während sie noch immer in Lebensgefahr waren. "Der Gang hat zwei Eingänge und mehrere Ausgänge - sobald wir eine Gabelung erreichen stehen die Chancen schlecht, dass Verfolgung noch möglich ist. Der zweite Eingang funktioniert nicht und alle Ausgänge bis auf drei sind Fallen; eine Generation vor uns hatte es nötig, ihren damaligen König so zu schützen", meinte sie noch, da trat sie auch schon vor die beiden, um den linken Weg einzuschlagen. Hier gewesen war sie zwar erst zweimal - einmal, weil man ihr zeigen musste, wie sie den König schützen konnte, und das zweite Mal weil man hier angeblich Diebe fand - und trotzdem hatte sie noch eine Wegbeschreibung gebraucht. Wie erbärmlich sie als Leibwächter doch war.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Ellyan
      Ah, wieso nur musste Oscar ihn jedesmal fast schon zu einfach durchschauen? Manchmal war es schon nervig, das jener nicht verstand wann man die Klappe zu halten hatte, nicht?
      Als sich dann auch noch Mac entschuldigte, hob er seine Hände abwehrend. "Ist ja gut, ist ja gut...! Aber lass uns erst einmal hier raus uns in Sicherheit! Ich will nicht noch mal mit jemanden von dennen Kämpfen..." Dafür waren er nun wirklich nicht aus. Und mit einem Dolch bewaffnet kam er sicher auch super voran!
      So lies er sich von ihr führen und kommentierte das ach so interessante Gespräch nur mit einem wenig interessiert klingenden: "Aha..."
      Nett so eine Geschichte zu diesen Gewölben... Aber dennoch bevorzugte er dann letztlich doch eher den freien Himmel.
      Plötzlich konnte man hallend Geräusche von hinten vernehmen. Ob man den Gang wohl gefunden hatte? Offensichtlich... besser sie beeilten sich langsam mal, nicht?