Wenn Sturm das Meer berührt [AikoFox & Runa]

    • Wenn Sturm das Meer berührt [AikoFox & Runa]

      Percy Jackson | 2er-RPG | BL

      Camp Half-Blood scheint zur Ruhe gekommen zu sein.
      Vor vielen vielen Jahrhunderten, wenn nicht sogar Tausenden Jahren, nach den großen Kriegen gegen Titanen und Giganten wirkt der Alltag fast normal – Training, Lagerfeuer, Neckereien unter Halbgöttern. Doch der Frieden ist brüchig. Monster werden aggressiver. Das Wetter gerät aus dem Gleichgewicht.
      Stürme entstehen ohne Vorwarnung, und selbst das Meer scheint nervös zu reagieren.

      Der Name, der im Hintergrund leise flüstert, ist einer, den selbst die Götter nicht gern hören:

      Typhon.

      Das Urmonster aus der griechischen Mythologie.
      Eine gewaltige, zerstörerische Kraft, einst geschaffen von Gaia, die sogar Zeus herausforderte und beinahe den Olymp stürzte.
      Typhon gilt als besiegt, unter dem Ätna gebannt – doch ein Wesen dieser Macht hinterlässt Spuren.

      Etwas von ihm regt sich.
      Kein vollständiges Erwachen.
      Aber ein Einfluss.
      Ein Echo, das die Elemente aus dem Gleichgewicht bringt.

      Und genau in dieser Zeit kommt ein neuer Halbgott ins Camp.

      Luca Bennett.

      Ein Junge, der bislang glaubte, ein normales Leben zu führen.
      Doch die Welt reagiert auf ihn.
      Blitze schlagen in seiner Nähe ein, ohne ihn zu verletzen.
      Die Luft knistert, wenn seine Emotionen hochkochen.

      Er kennt seine Herkunft nicht.
      Er versteht seine Kräfte nicht.
      Als er plötzlich am helllichten Tage angegriffen wird, muss er fliehen und gelangt so ins Camp für Halbgötter. Total überfordert muss er sich dort zunächst zurechtfinden, trainieren und versuchen Freunde zu finden. Zuerst scheint ihn keiner der Götter als Sohn anzuerkennen, was vielen Halbgöttern so geht. Doch dann kommt zu einer Auseinandersetzung mit einem anderen Halbgott und Luca wird gezwungen sich zu wehren. Es scheint ausweglos, bis das Zeichen des Blitzes über ihm erscheint.
      Ein Sohn des Zeus. Einer der großen Drei.
      Mit dieser Erkenntnis beginnt für Luca nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, sondern ein innerer Konflikt:
      Was bedeutet es, die Macht des Himmels in sich zu tragen?
      Ist er nur das Erbe seines Vaters – oder kann er seinen eigenen Weg gehen?

      Und dann trifft er auf:
      Percy Jackson.

      Sohn des Poseidon.
      Held vergangener Schlachten.
      Derjenige, der weiß, was es heißt, unter dem Schatten eines großen Gottes zu stehen.

      Sturm und Meer begegnen sich.

      Vielleicht mit Misstrauen.
      Vielleicht mit Konkurrenz.
      Vielleicht mit etwas, das selbst den Olymp nervös machen könnte.

      Im Zentrum dieses 2er-RPGs steht die Entwicklung zwischen Luca und Percy – eingebettet in die wachsende Bedrohung durch Typhons Einfluss auf die Welt. Denn die Veränderungen sind auch im Camp zu spüren.
      Es geht um Mythologie, Verantwortung, Emotionen und eine Verbindung zwischen Himmel und Meer, die stärker wird, als beide erwartet haben.


      Rollenverteilung

      Luca Bennett – Sohn des Zeus: AikoFox
      Percy Jackson – Sohn des Poseidon: Runa

      Genre: Boyslove | Mythologie | Abenteuer | Drama

      Andere bekannte Charaktere aus Percy Jackson oder gut durchdachte OCs können situativ eingebunden werden – der Fokus bleibt jedoch auf der Dynamik zwischen Luca & Percy.



    • Luca Bennett ist auf den ersten Blick kein Junge, der nach Aufmerksamkeit sucht. Er ist 18 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, mit einer schlanken, athletischen Statur, die eher durch Beweglichkeit als durch reine Muskelmasse auffällt. Seine blonden Haare fallen ihm oft leicht zerzaust in die Stirn, als wäre er ständig von einem kaum spürbaren Wind umgeben. Seine Augen haben ein kühles Grau-Blau – ruhig, beobachtend, aber mit einer Intensität, die man nicht sofort einordnen kann.

      Luca wirkt kontrolliert. Gefasst. Jemand, der erst nachdenkt und dann spricht. Doch unter dieser Oberfläche brodelt etwas. Schon lange bevor er vom Camp Half-Blood erfährt, passieren in seiner Nähe Dinge, die er sich nicht erklären kann: Lampen flackern, wenn er wütend wird. Gewitter ziehen auf, wenn er innerlich aufgewühlt ist. Ein Blitz schlug einmal nur wenige Meter neben ihm ein ohne ihn auch nur zu streifen.

      Er wuchs ohne Wissen über seine göttliche Herkunft auf. Seine Mutter sprach nie über seinen Vater, und Luca hörte irgendwann auf, Fragen zu stellen. Er entwickelte früh ein Gefühl von Selbstständigkeit, fast schon eine leise Distanz zu seiner Umwelt. Nicht, weil er arrogant ist, sondern weil er gelernt hat, sich selbst zu regulieren. Seine Emotionen im Griff zu behalten. Denn wenn er sie nicht kontrolliert, reagiert die Welt auf ihn.

      Im Camp erfährt er schließlich die Wahrheit: Er ist ein Sohn des Zeus.

      Diese Erkenntnis trifft ihn nicht mit Stolz, sondern mit Verantwortung. Einer der großen Drei zu sein bedeutet nicht nur Macht, es bedeutet Erwartung. Beobachtung. Vergleich. Besonders mit jemandem wie Percy Jackson.

      Luca lehnt seine Herkunft nicht ab. Aber er definiert sich nicht ausschließlich darüber. Er möchte verstehen, wer er selbst ist nicht nur, wessen Sohn er ist. Dieser innere Konflikt zwischen göttlichem Erbe und eigenem Willen begleitet ihn ständig.

      Seine Waffe ist Astrapē (Ἀστραπή) – „Der Blitz“.
      Ein Geschenk von Zeus. Eine elegante, silbrig schimmernde Klinge, in deren Innerem feine Linien wie eingeschlossene Blitze pulsieren. Das Schwert reagiert ausschließlich auf Luca. Je klarer sein Wille, desto stärker leuchtet es. Es ist nicht nur eine Waffe, sondern ein Symbol der Anerkennung – und vielleicht auch eine Prüfung.

      Charakterlich ist Luca loyal und verantwortungsbewusst. Er trägt viel mit sich selbst aus, bevor er andere daran teilhaben lässt. Er kann ironisch sein, wenn er sich wohlfühlt, und besitzt einen trockenen Humor, der überraschend aufblitzt. Doch er hat auch Schwächen: Selbstzweifel, den Drang, alles allein tragen zu wollen, und eine unterschwellige Angst, Erwartungen nicht gerecht zu werden.

      In Percys Nähe reagiert die Welt anders.
      Wind trifft auf Wasser.
      Elektrizität liegt in der Luft, wenn sie sich gegenüberstehen.