Ashes of Grace [Stardust&Tristale]

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    • Ashes of Grace [Stardust&Tristale]

      Ashes of Grace
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      Genre: Dark Fantasy, Adventure, Romance, Drama


      Ashes of Grace.jpg

      In einer Welt, die unter dem Gewicht ihres eigenen Untergangs ächzt, hat die Dunkelheit das Licht verdrängt, und eine namenlose Seuche kriecht durch die letzten Reste der Zivilisation wie ein Fluch, der nicht vergeht. Die Erde ist verwundet, die Städte sind zu stummen Mahnmalen des Verfalls geworden, und die wenigen Überlebenden klammern sich an brüchige Hoffnung oder an fanatischen Glauben. Aus den Trümmern der alten Ordnung sind die Orden hervorgegangen, mächtige, religiös durchdrungene Institutionen, die die Seuche nicht als Feind, sondern als göttliche Prüfung verehren. Für sie ist die Krankheit ein Werkzeug der Läuterung, ein himmlisches Feuer, das die Welt von ihrer Schuld reinigt. Ihre Tempel ragen wie schwarze Dornen aus dem Boden, ihre Predigten durchdringen die Stille mit eisiger Gewissheit. Ihre Tempel wachsen aus dem Boden wie verfluchte Gebilde, und ihre Predigten legen sich wie kalter Nebel über alles, was noch lebt.
      Doch nicht alle glauben an diese Heilslehre. Für viele sind die Orden nichts als Tyrannen in heiligen Gewändern – fanatische Herrscher, die das Leid der Menschheit instrumentalisieren, um ihre Macht zu festigen. Sie kontrollieren mit Angst, versprechen Erlösung durch Gehorsam und opfern Wahrheit auf dem Altar ihrer Dogmen.
      Inmitten dieser zerrissenen Welt gibt es Wesen, selten und geheimnisvoll, deren Blut eine außergewöhnliche Gabe trägt. Sie besitzen die Kraft, die Seuche zu heilen – jedoch nur, solange sie den Körper nicht schon vollständig verzehrt hat. Doch das Blut birgt mehr als nur Heilung: Durch ein uraltes Ritual, dessen Ursprung in vergessenen Zeiten liegt, kann es einem Körper übernatürliche Stärke verleihen – Kraft, Geschwindigkeit, Widerstand – fast wie ein Echo jener Götter, die die Welt längst verlassen haben. Diese Gabe macht die Blutträger zu Lichtträgern für die einen, zu begehrten Waffen für die anderen.

      Die Orden nennen sie 'Auserwählte' und versehen sie mit mystischen Zeichen, Brandmale, Runen. Symbole, die sie an eine düstere Prophezeiung binden. Durch ihre Gabe werden die Blutträger für manche zu Lichtträgern, Trägern der letzten Hoffnung, während andere in ihnen nichts sehen als das lebendige Zeichen des kommenden Untergangs. Doch nicht alle fügen sich ihrem Schicksal. Einige werden gerettet, versteckt oder begleitet von jenen, die sich dem Einfluss der Orden widersetzen, Rebellen, Heiler, Suchende, die noch an eine andere Zukunft glauben.
      Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise durch das verseuchte Land, durch verfallene Städte, giftige Wälder und endlose Ebenen, in denen die Krankheit lauert wie ein lebendiger Schatten. Für viele ist das Ziel die letzte Stadt, ein Ort, von dem man sagt, dass dort noch Priester und Heiler leben, dass dort Bücher existieren, die das Wissen enthalten, um aus dem heilenden Blut ein echtes Gegenmittel zu schaffen. Die Stadt ist ein Mythos, ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit, ein Versprechen, das vielleicht nie eingelöst wird und doch der einzige Hoffnungsschimmer, der den meisten Überlebenden bleibt.
      Die Welt ist zerrissen zwischen Glauben und Verzweiflung. Während die Orden die Seuche als göttliche Gnade preisen, kämpfen andere für eine Zukunft ohne Dunkelheit.



      Steckbrief:
      Name
      Alter/Größe
      Rasse/Magie
      Charakter/Anderes
      Hintergrund/Besonderes

      @Stardust_Rose
    • Arya Wyndleaf
      - Blutträgerin | Lichtträgerin | Auserwählte -

      Arya.jpeg
      Alter/Größe
      24 Jahre / 1,64cm

      Rasse/Magie
      Elbe / Licht- und Schattenmagie

      Charakter
      Arya ist jemand, der mehr aushält, als man ihr auf den ersten Blick zutraut. Sie wirkt ruhig, aber in ihr steckt eine Entschlossenheit, die sich nicht so leicht brechen lässt. Wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie es durch, egal wie viele Schatten sich ihr in den Weg stellen.
      Sie hält zu den Menschen, die ihr wichtig sind, ohne große Worte, einfach durch Taten. Hilfe gibt sie, bevor man überhaupt darum bittet. Mut zeigt sie in Momenten, in denen andere längst weggesehen hätten. Nicht weil sie furchtlos wäre, sondern weil sie gelernt hat, mit der Angst zu leben.
      Sie ist taff, manchmal fast stoisch, aber die Nächte haben Spuren hinterlassen. Schlaf findet sie selten, Ruhe noch seltener. Trotzdem macht sie weiter, angetrieben von einem Pflichtgefühl, das tief in ihr verankert ist.

      Und dann gibt es da diese leise Unsicherheit, die sie nie ganz loswird. Ein Schatten aus der Zeit im Orden, der manchmal in ihren Blick rutscht oder in einem Atemzug hängen bleibt.

      Hintergrund/Besonderes
      Sie war dreizehn, als man sie und ihren jüngeren Bruder Finn dem Orden übergab. Ihre Mutter, erschöpft von Jahren der Flucht vor den Verlorenen, glaubte den Versprechungen: 'Bei uns werden sie sicher sein. Das Licht in ihr darf nicht verloren gehen.'.
      Der Orden sprach von Schutz, von heiligen Pflichten, doch was sie wirklich wollten, war ihr Blut. Arya war anders. Ihr Blut war nicht nur warm, es pulsierte mit einer Energie, die alte Runen zum Glühen brachte.
      Der Orden nannte sie 'Gefäß des Morgens'. Hinter verschlossenen Türen wurde sie zur Quelle. Die Experimente begannen schleichend. Kleine Proben, harmlose Fragen. Dann kamen die Nadeln, die Riten, die Nächte in kalten Räumen. Ihr Körper wurde studiert, ihr Geist geprüft. Man sagte ihr, sie sei auserwählt. Doch sie fühlte sich nur benutzt.
      Finn durfte sie kaum noch sehen und ihre Mutter war verschwunden. Er wurde in eine andere Sektion gebracht, 'zum Schutz', wie man sagte. Arya hörte manchmal seine Stimme durch die Mauern, später nur noch Stille. Die Priesterin mit den silbernen Augen sprach von Reinigung, von göttlicher Ordnung. Man kleidete sie in Weiß, als Zeichen der Reinheit. Doch das Weiß wurde grau, dann rot. Ihre Haut trug die Spuren der Riten, ihre Seele die Schatten der Nächte. Und dann war da diese eine Nacht. Die Wachen waren abgelenkt, der Gang leer. Sie flüchtete aus den Fängen des Orden.




      Lichtmagie
      Ihre Lichtmagie zeigt sich als ein zarter blauweißer Schimmer, der in der Luft flimmert. Nicht grell, sondern weich wie Mondlicht, das sich in Wasser spiegelt. Es breitet sich aus, zieht feine Muster in die Luft, die sich nicht festhalten lassen. Manchmal ist es ein kleines Tier, das plötzlich auftaucht, friedlich und ohne Scheu, als hätte es die Härte der Welt für einen Moment vergessen. Manchmal ist es nur ein Gefühl, eine fast vergessene Erinnerung.
      Eine unscheinbare Magie, aber stark genug, um die Trauer und den Ballast für einen Atemzug zu vertreiben und Wärme und Leichtigkeit zurückbringt und an schöne Dinge wieder erinnern lässt.
      Auch kann sie jenen das Träumen zurückgeben, die längst nichts mehr fühlen. Wenn ihre Magie sie berührt, sinken sie in einen stillen Schlaf und in der Tiefe beginnen Erinnerungen zu flimmern: verlorene Bilder, leise Sehnsucht, Hoffnung und Frohsinn.
      Arya kann auch Wunden heilen, doch jeder Einsatz kostet sie Kraft - körperlich und seelisch. Heilung erschöpft sie schnell, als würde sie das Leid selbst tragen. Umso schwerer die Verletzung, desto höher die Erschöpfung.

      Schattenmagie
      Schattenmagie erlaubt ihr die Kontrolle über Dunkelheit und Lichtlosigkeit. Arya kann sie einsetzen, um Angriffe zu verstärken, etwa durch die Erschaffung von Schattenklingen oder -pfeilen, die nicht nur unsichtbar, sondern auch lautlos und schwer zu blockieren sind. Sie ist in der Lage, Schutzwälle aus Dunkelheit zu formen, um Sicht und Orientierung ihrer Gegner gezielt zu stören.
      In dunkler Umgebung kann sie die Finsternis verdichten, um Räume zu versiegeln oder Fluchtwege für kurze Zeit zu verbergen.
      en inneren Unterarm das Zeichen des Ordens, das festhält, welche Rituale und Prüfungen sie bereits durchlaufen hat.
      Spoiler anzeigen
      Arya_Mal.jpgArya trägt am rechten inneren Unterarm ein Zeichen des Ordens, das festhält, welche Rituale und Prüfungen sie bereits durchlaufen hat

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    • Alistair Caelthorne
      - Ordensritter | Beschützer | Idealist -


      Alter/Größe
      27 Jahre / 179 cm

      Rasse/Magie
      Mensch / unbekannt

      Charakter
      Das Opfer seines Vaters war ein Ereignis, was Alistair sehr geprägt hatte. Auch wenn er dies selbst nicht miterlebt hatte, so war es die Erzählung seiner Mutter, welche neben der Trauer um den Verlust vor allem Bewunderung weckte. Den Mut trotz der Gefahr zu kämpfen, um Andere zu beschützen. Es war sein Vorbild und er strebte danach, einmal ein ebenso mutiger Mann zu werden. Dies begann sich in den Idealen zu verankern, welchen der Ritter folgt. Doch auch wenn er sich nicht von Furcht davon abhalten lässt, einem Feind entgegenzutreten, so ist Alistair dabei nicht rücksichtslos. Mit der Zeit kam Erfahrung und auch Wissen. Manchmal war es besser, Kämpfe zu vermeiden oder lediglich die Möglichkeit für einen Rückzug zu schaffen. Es widerstrebt ihm, jemanden im Stich zu lassen, selbst wenn dies ihn in Gefahr bringt. Abgesehen davon erfüllt ihn sein Glaube an den Orden und die Versprechungen, die sie anderen machen. Er hatte niemals einen Grund, an der Aufrichtigkeit dessen zu zweifeln. Gegenüber Fremden ist er eher reserviert und kann teils schroff rüberkommen. Zwar zeigt Alistair bis zu einem gewissen Grad Empathie, aber offenbart nur selten seine eigenen Gefühle. Grausamkeiten oder Leid lassen ihn darüber hinaus aber nicht kalt. Nach dem Tod seiner Mutter behielt der Mann eine Distanz gegenüber allen, selbst Mitgliedern des Ordens. In einer Welt wie dieser brachte Nähe schließlich letztlich nur Leid mit sich.




      Hintergrund/Besonderes
      Bereits seit seiner Geburt scheint der Tod ein ständiger Begleiter von Alistair zu sein. Kurz nach den ersten Tagen begann das Schicksal seinen Lauf zu fordern. Sein Vater trat einer Gruppe Verlorener entgegen, um seiner Frau und seinem Sohn eine Flucht zu ermöglichen. Mit dem Echo der Schmerzensschreie ihres Geliebten lief die Frau. Die einzige Möglichkeit, um zu überleben. Der Weg führte zu Ruinen alter Dörfer. Doch niemand war bereit, ein Weib und ihr Balg aufzunehmen. Wertvolle Vorräte zu teilen. Es schien aussichtslos. Als die letzte Hoffnung die Witwe verlies, traf sie auf einen Priester eines Ordens. Dieser gewährte ihr Zuflucht, Sicherheit und eine Zukunft für ihr geliebtes Kind.

      Die Jahre vergingen und Alistair wurde in den Lehren und Glauben des Ordens erzogen. Die feste Überzeugung, für jene zu kämpfen, die selbst dazu nicht in der Lage waren. Der junge Mann zweifelte nicht an der Sache, schließlich war der Orden selbst ein Quell der Hoffnung in dieser Welt voller Tod. Bereits mit 8 Jahren begann das Training im Schwertkampf und formten einen jungen Krieger, welcher nicht davor zurückschreckte, unter Einsatz seines Lebens zu kämpfen. Doch keine Stärke half ihm schließlich, seine Mutter vor den Folgen ihrer schwachen Gesundheit zu schützen. Als ihr Ende kam, war Alistair 20 und neben ihrem Sterbebett kniend, gab er ihr sein Wort als Sohn stets dem Weg zu folgen, welcher sein Herz ihm als den richtigen wies. Erneut war es der Orden, welcher Trost spendete. Unwissend der grausamen Taten jener, in dessen Dienst er stand, wurde Alistair in den Rang eines Ordensritters erhoben. Als solcher zog er allein hinaus, um die Auserwählten zu finden und sie zum Orden zu bringen, um sie vor den Gefahren der Welt zu beschützen. Um seinen Hals trägt Alistair eine Kette, die einst seiner Mutter gehörte. Der Anhänger hat die Form eines Herzens.






      Schwertkampf
      Jahrelanges Training formte den Mann zu einem begabten Schwertkämpfer. Ihm ist es möglich, jede Art von Klingenwaffe im Kampf zu führen, doch ist seine bevorzugte Waffe ein stählernes Bastardschwert, welches an der Seite seiner Hüfte befestigt ist. DIe Flexibilität, es sowohl ein- als auch zweihändig zu führen, erwies sich als großer Vorteil. Zusätzlich ist ein Kurzschwert auf seinem Rücken befestigt. Dieses findet vorzugsweise Einsatz in engerer Umgebung oder auch als Waffe in seiner Nebenhand.



      Rüstung
      Alistairs Wahl fiel auf eine Lederrüstung. Diese ist an Armen, Beinen und Torso gehärtet, doch an den Gelenken dünner gehalten. Dies bietet eine Balance zwischen Schutz und Beweglichkeit.



      Körperliche Eigenschaften
      Der Körper des Mannes ist durch Training und Kämpfe gut in Form. Er besitzt mehr Kraft, als mancher ihm auf den ersten Blick zutrauen würde, doch bleibt er am Ende ein gewöhnlicher Mensch. Kämpfe brachten ihm einige Narben im Laufe der Zeit. Selbst störten diese Alistair jedoch nie.


      Magie
      Es hatte sich nie ein Anzeichen von Magie gezeigt, dass ihm selbst oder anderen aufgefallen wäre. Somit geht Alistair davon aus, dass er keine besitzt.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.

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