Vampire Knight: Requiem of blood [Runa&Arktos]

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    • Vampire Knight: Requiem of blood [Runa&Arktos]

      Aido Hanabusa:

      Die Nacht hatte sich wie ein seidiger Schleier über die Cross Academy gelegt. Das Mondlicht spiegelte sich auf den Fenstern der Schulgebäude, während die Night Class sich für ihren Unterricht versammelte. Doch diesmal war die Stimmung anders, angespannt, weitaus schärfer, wie vor einem Gewitter. Aido lehnte lässig an einer Säule vor dem Schulgebäude, die Arme vor der Brust verschränkt, als hätte ihn all das hier eigentlich nichts zu interessieren. Doch hinter seinen entspannten Augen funkelte Unruhe. Cross’ Worte hallten ihm noch immer im Kopf nach. „Du wirst dich um sie kümmern, Hanabusa. Egal was passiert - Sayori muss geschützt werden.“ Er hatte widersprochen. Natürlich, Laut und genervt, verletzt in seinem Stolz. Ein Adelsvampir als Babysitter für ein Menschmädchen? Doch Cross’ Blick war unerbittlich gewesen… und Kanames Schweigen noch beunruhigender. Ein leises Geräusch hinter ihm ließ ihn den Kopf heben, es waren Schritte die unsicher klangen und Menschlich. Sayori stand ein wenig abseits, die Finger in den Stoff ihres Ärmels gekrallt. Sie versuchte ruhig zu wirken, aber ihre Augen verrieten alles.... Misstrauen, Angst und die Frage, warum ausgerechnet er. Aido seufzte und schob sich von der Säule ab. „Du siehst nicht gerade begeistert aus,“ meinte er, sein Ton war lässig spöttisch, fast automatisch, wie ein Schutzschild. „Keine Sorge. Ich bin nicht glücklich darüber, also sind wir schon mal quitt.“ Er machte ein paar Schritte auf sie zu. Nicht zu nah aber gerade genug, um zu zeigen, dass er es ernst meinte. „Ob es dir gefällt oder nicht... Du stehst nun unter meinem Schutz. Bedeutet... Du bleibst in meiner Nähe. Du hältst dich an das, was ich sage und du…“ seine Stimme wurde kurz ernster, seine Augen schärfer, "tust niemandem den Gefallen, heldenhaft zu sein.“ Ein leiser Windzug fuhr über den Campus. Aidos Blick wanderte in die Dunkelheit der Bäume. Da draußen bewegte sich etwas. Er spürte es das sie jemand beobachtete und der Gedanke, dass jemand es auf sie abgesehen haben könnte, ließ ihn unruhiger werden, als er zugeben wollte. „Ich habe keine Lust, mir wegen dir Ärger einzuhandeln,“ murmelte er, fast beiläufig, aber seine Hand spannte sich leicht, bereit, jederzeit zu reagieren. „Also… vertraust du mir genug, um heute Nacht am Leben zu bleiben?“

      @Runa
    • Sayori Wakaba

      Das was sie in jener Nacht gesehen hatte, wollte sie eigentlich nicht sehen. Sie hatte nur nach einer Freundin gesucht und hatte es zufällig gesehen. Deswegen konnte sie sich ja auch nicht vorstellen, dass es jemand auf sie abgesehen hatte. Zumindest bis der Rektor es ihr sagte und meinte, sie bekäme nun Schutz von einem aus der Night Class. Sie hatte sowieso nie viel mit denen zu tun. Sie fand sie auch nicht wirklich interessant wie die anderen Mädchen. Sie wirkten eher gruselig und da hatte sie wohl nicht unrecht.
      Am Abend kam sie zum Treffpunkt, den Yuki ihr genannt hatte und Aido hatte auf den Punkt genau getroffen, sie war nicht begeistert. Schließlich kannte sie ihn vom sehen her nur. Ach und natürlich durch das viele Geschwärme der Mädchen. Als der Windzug über den Campus fuhr, zog sie ihre dünne Weste noch etwas enger an sich, da es kalt war aber anders als der blondhaarige Vampir, bemerkte das junge Menschenmädchen nicht, dass sie beobachtet wurde.
      Als er dies sagte, dachte sie kurz nach. War sie bereit ihm zu vertrauen obwohl sie ihn nicht kannte? Wer oder was war da überhaupt hinter ihr her? All diese Fragen waren in ihrem Kopf doch sie hatte keine Zeit ausführlich darüber nachdenken. Sie wollte heute Nacht überleben. ,,Ja ich vertraue dir genug Aido-senpai", sagte sie also ruhig und sah ihn an. Natürlich nannte sie ihn höflicherweise wie viele andere auch senpai. Sie wusste schließlich was sich gehörte
    • Aido:

      Er verzog kurz die Lippen zu einem halb spöttischen, halb zufrieden wirkenden Lächeln, als er ihre Worte hörte. Sein Blick lag einen Moment länger auf ihr als nötig, fast so… als würde er wirklich abwägen, ob er ihr dieses Vertrauen wert war. Dann senkte er minimal den Kopf mit einem Hauch von Respekt. „Hmpf… wenigstens bist du vernünftig genug, das zu sagen,“ murmelte er, wobei seine Stimme zwar gewohnt leicht arrogant klang, aber sanfter als sonst. Keine Spur von lässiger Spielerei, die man sonst von ihm kannte. Er machte einen Schritt näher, sodass er nun direkt neben ihr stand. Zwischen ihnen war kaum noch Platz und plötzlich wirkte seine Anwesenheit nicht mehr nur einschüchternd sondern sicher. Sein Blick wurde ernst… ungewohnt ernst für jemanden wie ihn. „Ab jetzt bleibst du bei mir, kein unnötiges Rumlaufen, kein Heldentum und Wenn ich dir etwas sage, dann tust du es. Verstanden? Aber ich freue mich das du mich Aido-Senpai nennst, so sollte es sein...“ Seine blauen Augen blitzten im Mondlicht auf, fest, konzentriert… wachsam. Der Wind wurde kälter und Aidos Haare wehten leicht zur Seite. Er spürte das etwas in der Dunkelheit lauerte… und er wusste offensichtlich schon längst wo. Aido legte kurz eine Hand an ihren Rücken, als wollte er sie wirklich schützen oder unauffällig näher an sich ziehen, damit er sie schneller sichern konnte. „Und noch etwas…“ Seine Stimme wurde nun dunkler. „Du hast etwas gesehen, was du nicht sehen solltest. Das macht dich nicht nur interessant… sondern gefährlich.“ Er blickte über ihre Schulter in die Dunkelheit. Ein spöttisches, aber eiskaltes Grinsen zog sich über sein Gesicht. „Sollen sie doch kommen. Wenn jemand glaubt, er könnte dich anfassen…“ Seine Aura veränderte sich; plötzlich war die spielerische Maske verschwunden. Vor ihr stand kein hübscher, angehimmelter Schüler mehr, sondern ein Vampir, der mächtig, unberechenbar und tödlich war. "…dann muss er erst an mir vorbei.“ Er sah wieder zu ihr und diesmal lag ein kleines, fast beruhigendes Funkeln in seinem Blick. „Ich werde nicht verlieren, aber nun, lass uns am besten rein gehen, bevor es noch ungemütlicher wird - drinnen kannst du einen Tee oder was auch immer trinken und dir wärmere Klamotten anziehen"
    • Sayori

      Als er seine Hand auf ihren Rücken legte, spürte sie wie kalt sie eigentlich war. Die Hand eines Vampires. Eines Wesens, dass den Menschen das Blut aus dem Hals saugte. Für Sayori waren sie bisher immer nur ein Mythos selbst nach dem Vorfall konnte sie es nicht ganz glauben aber Aidos kalte Hand auf ihrem Rücken bewies das Gegenteil. Und doch hatte sie ihm ihr Vertrauen geschenkt und auch der Direktor und Yuki schienen ihm und der Night Class zu vertrauen also waren es wohl keine bösen oder schlechte Vampire. Bei seinen Worten nickte sie langsam. ,,Ist gut", sagte sie und ging also mit ihm rein. Normalerweise teilte sie ihr Zimmer im Day Class Mädchenwohnheim mit Yuki aber diese würde für die nächste Zeit bei dem Direktor wohnen. So hatte Sayori also das Zimmer für sich und es war ein Bett frei falls Aido sich zumindest kurz ausruhen wollte. Im zimmer setzte sie sofort etwas Tee auf und aus freundlichkeit und um etwas höflich zu bleiben, sah sie kurz über ihre Schulter zu Aido. ,,Möchtest du auch einen Tee Aido-senpai", fragte sie