Im Angesicht des Abgrunds (Alea & Stardust)

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    • Im Angesicht des Abgrunds (Alea & Stardust)


      Wichtiger Hinweis

      Wer sensibel auf Themen wie Drogen und Selbstverletzung reagiert, sollte bitte nicht weiterlesen.


      Story

      X ist eine junge Frau im Alter von 24 Jahren. Zu sagen, sie hätte einen leichten Absturz gehabt, wäre stark untertrieben. Bereits früh kam sie in Konflikt mit dem Gesetz. Diebstähle, Sachbeschädigungen und Körperverletzung waren Dinge, die sich durch ihre Jugend zogen. Das erste Delikt beging die junge Frau mit 13 Jahren. So war es auch kein Wunder, dass sie im Laufe der Zeit mit Drogen und Selbstverletzung in Berührung kam. Die Mittel schienen zumindest ein kurzweiliger Ausweg aus ihrem Leben. Es wurde häufiger und schließlich zur Sucht. Finanzen waren knapp und so blieb X irgendwann keine andere Option als ihren Körper zu verkaufen, um sich den Stoff zu finanzieren. Mit 20 kam dann der erste Aufenthalt im Gefängnis. Seit etwas über einem Jahr dann die Entlassung mit Bewährung. Doch wie es so oft ist, lässt sich der Vergangenheit nur schwer entkommen. Die einzige, die stets zu X hielt, war ihre Schwester. Selbst nach all den Fehltritten, glaubte diese an das Gute in X. Y der beste Freund von X Schwester, welcher als Polizist oder Krankenpfleger arbeitet, bekam das meiste mit. Er wünscht sich vor allem für seine beste Freundin, dass ihre Schwester endlich die Kurve bekommt. Daher möchte Y versuchen, X zu helfen, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen und einen Entzug durchzustehen. Zunächst ist X abweisend und lehnt das Angebot von Y ab. Durch einen Zwischenfall gerät X schließlich ins Krankenhaus und ist noch einmal knapp dem Tod entkommen. Die Worte des Arztes zeigen X aber, dass sie etwas ändern muss, da ihr Leben sonst ein vorzeitiges Ende finden wird. Doch plagen sie Angst vor allem, was der Weg mit sich bringt. Doch wäre Angst nichts, was sie je zugeben würde. Doch auch wenn sich alles innerlich in der jungen Frau sträubt, zeigt sich bereits nach kurzer Zeit, dass Y und die von ihm gebotenen Hilfe und Unterstützung der einzige Anker ist, um X durch diese schwierige Zeit zu helfen.


      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
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      Raphael Jacoby

      30 Jahre
      07.07. - Krebs

      Aussehen:
      schwarze schulterlange Haare | blaue Augen | sportliche Statur | Körpergröße: 1,80 m | Gewicht: 90 kg

      Beruf:
      Krankenpfleger

      Charaktermerkmale:
      Raphael ist ein empathischer Mensch, der es dennoch schafft, sein Inneres vor dem Grauen der Welt zu verschließen, um sich selbst zu schützen.
      Er hat einen christlichen Glauben, ist aber nicht streng gläubig, sondern hat seine eigene Interpretation dieser Religion.
      Der Krankenpfleger ist äußerst hilfsbereit. Manchmal könnte man denken, er leide unter dem Helfersyndrom, doch dem ist zum Glück nicht so.
      Um ausgeglichen zu bleiben, hat Raphael verschiedene Hobbys. Dazu gehören unter anderem das Gitarrespielen, Bouldern und auch das Improtheater.
      Er ist recht tierlieb, hat aber selbst kein Haustier. Dafür besucht ihn sehr regelmäßig die Nachbarskatze.
      Raphael ist Optimist und Realist. Er versucht stets, positiv zu bleiben, ist aber nicht so naiv zu glauben, dass alles immer gut werde. Ihm ist klar, dass Veränderung so gut wie immer von innen herauskommen muss, damit sie gelingen kann.

      Kurze Bio:

      Raphael ist der älteste Sohn von drei Geschwistern, der Familie Jacoby. Er hat noch eine jüngere Schwester namens Micaaela (26 Jahre alt) und einen kleinen Bruder namens Gabriel (23 Jahre) alt. Die Eltern der Geschwister, leben in einer anderen Stadt und dürfen in ein paar Jahren ihre Rente genießen.
      Was viele seiner Freunde nicht wissen, ist, dass Raphael als Zehnjähriger einen Hirntumor hatte. Dies war eine schwere Zeit für die Familie Jacoby, doch durch eine gelungene Operation eines versierten Hirnchirurgen, konnte der Tumor vollständig entfernt werden, sodass Raphael ohne Einschränkungen erwachsen konnte. Auch die letzte MRT-Kontrolle, die schon einige Jahre zurückliegt, blieb unauffällig. Einzig die Narbe an seinem Hinterkopf ist zurückgeblieben, was durch seine langen Haare recht gut versteckt wird.
      Abgesehen davon, war Raphaels Kindheit und Jugend normal, mit den typischen Höhen und Tiefen, die ein Teenager und junger Heranwachsender erlebt.
      Durch ein Schulpraktikum lernte er den Beruf des Krankenpflegers kennen und hatte in der Zeit so gute Erfahrungen, dass ihn dieser Beruf nicht mehr losließ. Es ist also kein Wunder, dass er nach seinem Schulabschluss die Ausbildung zur Pflegefachkraft machte. Diese absolvierte Raphael in einer großen Universitätsklinik, mit vielen Bereichen, bei denen er überall mal mitarbeitete. Nach Beendigung der Ausbildung ließ er sich noch in zwei speziellen Bereichen weiterbilden: psychiatrische Pflege und Palliativpflege. Für ihn ist es eine Berufung, Menschen dabei zu helfen, sich selbst zu finden und sich so zu akzeptieren, wie sie sind, damit sie mit sich selbst zufrieden und im Einklang sind. Jedes Mal, wenn er das miterleben darf, bestärkt es ihn, dass er den richtigen Beruf für sich erwählt hat.

      Trivia:
      Raphael beschäftigt sich viel mit Psychologie und Naturheilkunde und liest dementsprechend Fachliteratur.
      Der junge Mann schaut gerne Dramen und vergießt dabei immer Tränen, für die er sich aber nicht schämt.
      Raphael ist ein recht guter Koch.

      Seine Geschwister Micaela und Gabriel:
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      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle

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      Amber Winters

      24 Jahre
      13.11. - Skorpion

      Aussehen:
      braune Haare reichen bis unter die Schultern | braune Augen | schlanke Statur wirkt unterernährt | Körpergröße: 1,68 m | Gewicht: 52 kg

      Beruf:
      offiziell arbeitslos


      Charaktermerkmale:
      Ursprünglich war Amber eine lebensfrohe und offene Person. Von dieser ist jedoch nichts mehr übrig. Ihre Drogensucht kontrolliert ihr Leben mehr, als sie selbst zugeben will. Hilfe blockt sie für gewöhnlich ab, weil die junge Frau nicht schwach wirken will. Daher die Überzeugung, alles alleine schaffen zu müssen. Sie wirkt für Andere meist eher kalt. Wobei in ihrem Inneren eigentlich eine Person steckt, die sich verloren und verletzlich fühlt. Emotionen, die sie von jeher unterdrücken wollte. Sie verabscheut ihren Stiefvater, jedoch liebt sie ihre Mutter. Amber wollte sie niemals enttäuschen, doch führten ihre Taten dazu und auch, dass kein Kontakt mehr besteht. Ihre Schwester Emma bedeutet ihr sehr viel, aber kann sie dies meist nicht zeigen.
      Ihren inneren Schmerz wollte Amber ursprünglich betäuben. Die Sucht aber hält sie im festen Griff und brachte die Braunhaarige dazu, Dinge zu tun, die sie früher als undenkbar empfunden hätte. Daher hat sich zunächst ein Ekel entwickelt, der zu Selbsthass geworden ist.




      Kurze Bio:
      Amber ist die jüngere der zwei Töchter der Familie Winters. Ihre Schwester Emma ist 3 Jahre älter als sie und zeigte sich von Beginn an sehr fürsorglich gegenüber ihr. Die ersten Jahre verliefen recht ereignislos, indem sich das Mädchen sehr aufgeweckt zeigte und es liebte zu malen. Im Alter von 8 Jahren verstarb ihr Vater bei einem Autounfall. Es war ein schwerer Schicksalsschlag für die Familie und Ambers Welt brach zusammen. Sie hatte immer sehr an ihm gehangen. Der Verlust veränderte sie und das Mädchen zog sich mehr zurück, doch nach einer Zeit schien zumindest wieder Normalität einkehren. Innerlich aber blieb ein Loch welches unmöglich zu füllen schien. Kurz nach dem 11. Geburtstag lernte ihre Mutter einen neuen Mann kennen, welcher ein Teil der Familie wurde. Er bemühte sich sehr und verstand sich gut mit Emma. Hingegen war das Verhältnis zu Amber sehr angespannt. Sie hatte eine ablehnende Haltung und blockte jeden Versuch einer Annäherung ab. Die Vorstellung, dass jemand versuchte, ihren Vater zu ersetzen, erfüllte sie mit Wut und Schmerz. Konfrontationen mit ihrem Stiefvater waren keine Seltenheit und es fiel schwer, die innere Frustration zu bewältigen. Ambers Zeichnungen wurden düsterer und schließlich begann sie mit 13 ihren ersten Diebstahl. Ihr Verstand wusste, dass es falsch war und doch gab es ihr ein Gefühl der Kontrolle. Im Laufe der Zeit gab es Wiederholungen und auch Körperverletzung beging sie mehrfach. Ihre Freunde zeigten Anerkennung und Bestätigung. Eine Illusion, dass ihre Taten, auch wenn sie verboten waren, richtig schienen. Zum Bedauern ihrer Mutter und ihres Stiefvaters. Die Polizei kam einige Male vorbei. Es resultierte immer wieder aufs Neue im Streit zwischen der Jugendlichen und ihrem Stiefvater. Doch mit 16 dann war ein Punkt erreicht, dass weitere Delikte im Jugendgefängnis geendet hätten. Auf den Bau hatte die junge Frau absolut keinen Bock, doch nahm es ihr das so vertraute Ventil zum Ablassen ihres Frustes. Auf einer Party gab ihr ein Freund eine Pille. Das Gefühl schien nicht real. Sorgen wie vergangen eine Zeit des inneren Friedens. Es kam zu ähnlichen Abenden. Die kleinen Tabletten aus ihrem Freundeskreis aber wirkten verlockend. Daher nahm Amber über mehrere Wochen immer mal wieder was. Abgesehen von den Zeiten der Partys aber wirkte ihr Leben nur immer mehr erdrückend. Nach einem erneut heftigen Streit, bei dem ihr Stiefvater ihr vorwirft, Schuld am schlechten Zustand ihrer Mutter zu haben, haut Amber für einige Tage ab. Bei einem Freund, welchem ein Club gehört, kommt sie unter. Bei erneuten Partys kommen neue Mittel zur Sprache. Solche ihr angeblich alle Sorgen nehmen können. Zunächst zögert Amber und lehnt ab. Jedoch trinkt sie und zunehmend werden ihre Sinne benebelt. Als sie nun vollkommen betrunken ist, spricht erneut eine Freundin mit ihr. Da es alles ihrer Freunde schließlich nahmen, willigte die junge Frau ein. Es war, was ihre Freunde versprochen hatten. An Folgen des ganzen war nicht zu denken. Zwar kehrte sie zu ihrer Familie zurück für eine Weile, doch die Kontakte blieben. Ebenso Erinnerungen an den Trip. Zwei weitere Male nahm sie in ihrer Gruppe das Mittel. Dann aber kam die Schattenseite. Amber wollte lediglich noch einmal das Gefühl, aber die Realität holte sie ein. Die Braunhaarige brauchte das Geld, um es sich zu finanzieren. So begann sie erneut zu stehlen. Es funktionierte, aber die Menge, welche sie brauchte, war hoch und Diebstahl risikoreich. Eine Freundin, welche das Mittel nahm, zeigte ihr eine vermeintlich leichte Situation auf. Sich selbst verkaufen. Der Gedanke daran war zuerst widerlich. Dennoch wuchs das Verlangen nach der Droge weiter an. So versuchte die junge Frau es schließlich doch. Ehe sie sich versah, wurde aus dem anfänglichen Versuch eine Normalität. Es funktionierte schließlich. Ebenso stieg ihr Ekel vor sich selbst, welcher zu Selbsthass ausartete. Eine Angewohnheit, sich selbst Schmerzen zuzufügen, welche stets geheim gehalten wurde nahm zu. Amber biss sich oft selbst oder grub sich Fingernägel in die Arme. Selten nahm sie andere Hilfsmittel, um den inneren Drang zu befriedigen. Zuhause aber sollte natürlich niemand etwas mitbekommen. Erst als Amber 19 war, erwischte Emma sie schließlich. Sie sprachen und Amber spielte es herunter, verharmloste es und versprach aufzuhören. Doch am Leben der Braunäugigen änderte sich nichts. Mit 20 wurde sie wegen Prostitution festgenommen. 3 Jahre später folgte die Entlassung. Das Leben im Knast war hart gewesen, doch auch dort hatte es Mittel und Wege gegeben, an ihren Stoff zu kommen. Ihre Mutter und Stiefvater hatten sich von Amber abgewandt. Lediglich Emma hielt noch Kontakt. Immer wieder gab es Bitten, sie solle doch endlich von dem Zeug wegkommen. Die Verzweiflung in Emma wuchs, da sie mit ansah, wie sich ihre Schwester zunehmend selbst zerstörte. Doch alte Kontakte holten Amber ein, es schien wieder ähnlich zu laufen.



      Trivia:
      Amber liebte es zu zeichnen. Wobei ihre Bilder zumeist eher düster sind.
      Sich selbst Schmerz zuzufügen ist bei ihr wie eine Art Anker, der ihr zeigt, dass sie noch lebt.
      Die junge Frau trägt ausschließlich Kleidung mit langen Ärmeln, um Einstiche und Narben zu verbergen.
      Auf ihrem Rücken ist eine schwarze Rose mit Dornen tätowiert. Dieses war ursprünglich für Amber ein Symbol für Selbstkontrolle, was jedoch im Widerspruch zur Realität steht.


      Ihre Schwester Emma
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      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.

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