

“It was terrifying to love someone who was forbidden to you. Terrifying to feel something you could never speak of, something that was horrible to almost everyone you knew, something that could destroy your life.” ― Cassandra Clare, Lord of Shadows
━━━━━━━━━▲━━━━━━━━━
Genre: Drama, Abenteuer, Romanze
Rollen: X - @Yumia ; Y - @Stardust_Rose
Vorstellung
━━━━━━━━━▼━━━━━━━━━
the plot
Zwei große Königreiche standen sich seit langer Zeit feindlich gegenüber. Ein offener Krieg war jedoch nie ausgebrochen. Stattdessen wurden Dörfer entlang der Grenzgebiete geplündert, Provokationen ausgesprochen und Kriegsandrohungen ausgesprochen, in der Hoffnung, die jeweils andere Seite zum ersten Angriff zu verleiten. Doch dieser fragile Frieden zerbrach in einer einzigen Vollmondnacht.
Das Königreich Caladia führte einen gezielten Angriff auf das Schloss von Prusia durch. Es war eine kalte, dunkle Nacht, und die Stille, die über dem Land lag, machte das Geschehen nur umso unheilvoller. Der Überfall war geheim geplant und präzise ausgeführt. Die Wachen wurden lautlos ausgeschaltet, das Schloss wurde infiltriert, und selbst die Bediensteten wurden nicht verschont. Das Königspaar wurde gefangen genommen, doch in letzter Minute gelang es, die Prinzessin zu verstecken.
Es war offensichtlich, dass die königliche Familie ausgelöscht werden sollte. Die junge Frau – X – wusste, dass sie ihre Eltern nicht retten konnte. In ihrer Verzweiflung und unter dem Druck, schnell zu handeln, fasste sie einen kühnen Entschluss. Sie tauschte ihre Kleidung mit der eines gefallenen Ritters, schnitt sich das Haar ab und hoffte, auf diese Weise unbemerkt entkommen zu können.
Doch ihre Flucht scheiterte. Sie wurde entdeckt, ebenso wie die übrigen Ritter. Ihnen allen wurde eine Entscheidung aufgezwungen: sterben oder Caladia ihre Treue schwören.
X entschied sich zu überleben. Sie gab sich zunächst als Ritter, später als Knappe aus, um ihre mangelnde Erfahrung zu erklären, und schloss sich widerwillig der Gruppe an, die nach Caladia zurückkehrte. Dort begann sie unter Zwang eine Ausbildung, während sie gleichzeitig alles daransetzte, ihre wahre Identität zu verbergen. Besonders vor Prinz Y, dem Anführer des Angriffs und dem Mann, der das Blutbad im Schloss von Prusia befehligt hatte.
Zu ihrem Glück schien Z, ein anderer Ritter, sie zu mögen. Er unterstützte sie, stand ihr zur Seite und bot Schutz, ohne zu ahnen, wer sie wirklich war.
Doch wie lange kann X diese Lüge aufrechterhalten? Was wird geschehen, wenn Prinz Y die Wahrheit erfährt? Und was wird X tun, wenn sie eines Tages nach Prusia zurückkehrt?
the world
Die Königreiche befinden sich auf einen kleinen Kontinent, welches an einem anderen - größeren - ansiedelt. Es gab wenige Ereignisse, an denen die weit entfernte Länder des anliegenden Kontinentes die Königreiche besucht haben. Da momentan unruhige Zeiten anstehen, steht die Erkundung fremder Länder nicht auf der Liste, zumindestens nicht momentan. Seit der Gründung der Königreiche war bisher noch kein Krieg fremder Länder übergeschwappt, wobei in Geschichtsbüchern aufgezeichnet wurde, dass man versucht hatte diese einzunehmen. Solche Versuche wurde durch Zusammenhalt der Königreiche verhindert. Zwar leben die Königreiche relativ friedlich miteinander, jedoch ist nicht zu leugnen, dass einige Figuren sich wünschen Königreiche miteinander zu vereinen.
Prusia Prusia ist ein reiches, im südlichen Teil, Königreich, oder eher gesagt war es Mal. Nachdem das Königreich nun von Caladia eingenommen wurde, kann niemand so recht die Zukunft des Königreiches bestimmen. Prusia hat für sich seine eigene Armee, doch lag der Fokus der Königreiches auf Wirtschaft und Kultur. Es ist nicht auszuschließen, dass unter den einigen Adelsfamilien hab- und geldgierig waren, doch die Königsfamilie hatte einen zufriedenstellenden Arbeit geleistet, diese im Schach zu halten. Auch hier existieren handvolle Slums, deren Anzahl durch Programmen reduziert werden konnte. Prusia hat einige große beeindruckende Städte, deren Entwicklung unter genauer Aufsicht stattgefunden hat. Zahlreiche schöne Gebäude, an denen Künstler ihren Einfluss ausüben dürften, und Kultur Spots. Auch sind die prachtvollen Gärten für Paare dort sehr beliebt.
Caladia Ein Königreich, bekannt für seine Ritter, Schmiedekunst. Seit Generationen bereits wirkt es wie ein Reich mit unbrechbaren Zusammenhalt sowie einem hohen Wert für Ehre und Loyalität. Doch ist dies lediglich ein gut gehüteter Schein. Abseits der Augen des gewöhnlichen Volkes herrschen Intrigen. Die Adelshäuser gieren nach Macht und würde ein Zeichen von Schwäche niemals ungenutzt lassen. Selbst das Königshaus Ashwill ist davor nicht sicher. Der einzige Grund, warum es niemand wagte den Versuch eines Umsturzes in die Tat umzusetzen, war der Umstand ,dass es einen König oder eine Königin an der Macht gab, welche ein Symbol für Stärke waren. Doch selbst dadurch war der Frieden innerhalb des Reiches stets brüchig. Seit dem Tod des letzten Königs Percival Ashwill scheinen die anderen Adelsfamilien aufmerksamer denn je. Aufgrund des weniger fruchtbaren Bodens wird mehr auf Viehzucht und Fischfang gesetzt, um Nahrung zu beschaffen. Obst und Gemüse haben einen höheren Preis als in anderen Reichen. Neben Theatergruppen, welche durch das Land reisen und Stücke aufführen, besteht die Kultur hauptsächlich aus Barden und regelmäßigen Turnieren. Ein einzelnes großes Turnier, das sogenannte Sagris, findet einmal jährlich statt. Dem Sieger winkt neben Gold auch Ruhm und Ehre.
Verus Man kann Verus nicht wirklich als ein reiches Königreich bezeichnen, ebenso besitzt es keine große Armee, doch ihre Innovationen sind das, was ihnen Respekt einholt. Auch sind sie für ihre zahlreiche Ressourcen bekannt, Fischfang und importierte Güter über Seen und Ozean. Auch wenn das Königreich sich am Ozean befindet und östlich sich ein kleines Meer befindet, ist die Region im Norden doch relativ trocken. Dort leben eher die Nomaden, die umherziehen und nur kleine Dörfer errichten. Dieses Königreich befindet westlich im Kontinent. Zwischen Verus und dem nördlichen Teil des Kontinents erstreckt sich ein Meer, welches teilweise bis in Prusia reicht.
nördlicher Teil Der Norden, ein weit reichendes Gebiet, welches von großläufigen Ebenen, Wäldern und einem Gebirge durchzogen ist. Auf den Ebenen leben vereinzelt Nomadenstämme. Kleine Gruppen, welche selten über 20 Menschen groß sind. Sie ernähren sich vorzugsweise durch Jagd, doch gibt es immer mal wieder mutigere Gruppen, welche Dörfer oder Karawanen überfallen, womit sie dann schnell ein Ärgernis für andere Reiche darstellen können. Die Nomadenstämme leben unabhängig voneinander, was einen Glücksfall darstellt in Anbetracht der großen Anzahl, welche vermutet wird. Das Gebirge selbst wird auch gemeinhin als Schlund bezeichnet. Es gilt als unpassierbar, jedenfalls gab es niemanden, der es je passiert hätte und zurückgekehrt war, um davon zu berichten. Doch was war mit den Wäldern. Grüne Wälder, eine Vielzahl an Tieren und doch zum größten Teil unberührt. Die Nomaden wissen es besser als dich zu tief hinein zu wagen. Wilde Bären und Panther waren zu gefährlich für die meisten. Selbst die erfahrenen Krieger der Nomaden meiden sie. Zu unberechenbar, als das es wert wäre, ein solches Risiko einzugehen. Und doch gibt es Gerüchte das es Menschen geben soll, welche das Innere dieser Wälder ihr Heim nennen soll. Solche welche in einer symbiotischen Beziehung mit dem Wald und ihren Bewohnern leben.
A l u s i a
THE BEGINNING
THE BEGINNING
In der klaren, fast wolkenlosen Nacht, wenn das Königreich Caladia von einem unendlichen Meer aus funkelnden Sternen überflutet wurde, entfaltete sich eine scheinbar endlose Ruhe über das Land. Die Stille schien den Frieden selbst zu umarmen, und die Stadt, die sich unter dem funkelnden Firmament ausbreitete, schlief ruhig, als wäre sie von den Himmelslichtern selbst in einen sorglosen Traum versetzt worden. Der Mond selbst prägte das Abendgemälde in seiner eigener Ruh, schenkte noch den letzten vorbeihuschenden Gestalten in den schmalen Straßen sein Licht. Doch so sehr auch auch das Bild von oben seine Ruhe ausstrahlte und die rege Geschehnisse am Tag nun längst ihr Ende gefunden hat, gab es doch die eine oder andere wilde Kleintiere, die in den Ecken ihr Futter zu finden versuchten.
Doch abseits des städtischen Ruhmes, im Schatten des mächtigen Schlosses, schlich sich eine finstere Bedrohung heran. Schwarze Silhouetten von Männern, geschmeidig wie Schatten, bewegten sich geräuschlos durch die Dunkelheit. Ihr Ziel blieb in den undurchdringlichen Schatten verborgen, während sie sich lautlos den Patrouillen rund um das Schloss näherten, ihre dunklen Absichten geschickt tarnend.
Im Inneren des prächtigen Schlosses, wo die junge Prinzessin in ihren Gemächern träumte, unwissend über die drohende Gefahr, die sich im Schleier der Nacht näherte, tanzte das Mondlicht auf den goldenen Vorhängen. Ihr langes, blondes Haar erstreckte sich wie ein goldener Wasserfall über das Kissen, während die schützenden Mauern des Gemachs jegliche Ahnung von Bedrohung abzuwehren schienen. Die Stille im königlichen Schloss verriet nichts von der heimlichen Invasion, die draußen im Dunkel abspielte, und die Prinzessin schlummerte weiterhin in seliger Unwissenheit. Doch nicht nur die junge Prinzessin wanderte im Reich der Träume, sondern auch die restlichen Menschen, die im Schloss ihr Zuhaus gefunden haben. Sei es das königliche Paar selbst, oder die Bediensteten, die es zu ihrer Aufgabe gemacht haben der Königsfamilie zu dienen und beizustehen. Denn auch wenn sie in der Hierarchie eine untere Schicht angehörten, mussten auch sie ihre Ruhe finden, um im Morgenaufbruch ihre Arbeit nachgehen zu können.
So gab es wahrlich niemanden, der sich der Gefahr bewusst war, die in den unmittelbaren Schatten der Mauer oder eingepflanzten Bäumen lauerte. Nur die ahnungslosen Wächter, die bald ihr eigenes Ende erleben werden.
Hierbei geht es nicht um die Wächter, sondern um die Prinzessin selbst, die bis zum jetzigen Zeitpunkt ein unbeschwertes Leben geführt hat und kein Tag einer harten Arbeit ausgesetzt wurde. Ihr wurde vieles von den Lippen abgelesen und unverzüglich in die Tat umgesetzt, dennoch war Alusia nicht arrogant genug gewesen - Dank der Erziehung ihrer Mutter, um sich selbst in der Unbeschwertheit zu verlieren. Sie kannte ihre eigene Rolle und Pflichten, die sie aufzuführen hatte, ob es ihr dann nun gefiel oder nicht. Mit den heutigen Ereignissen würde sie jedoch nie rechnen, denn nie in ihr Leben hätte sie sich vorstellen können, dass solch eine Entwicklung stattfinden könnte.