~ Claire Evans ~
Der Anbeginn eines neuen Tages. Einer nicht wie jeder andere, sondern etwas besonderes. Bereits mit einem angenehmen Klima, welches die Haut der Blauäugigen streichelte, während sie ihr Frühstück zu sich nahm. Ausgewogen und nahrhaft, aber dennoch lecker. Ein Kaffee durfte ebenfalls nicht fehlen. Es war wichtig an diesem Tag in Topform zu sein, schließlich ging es an das Kennenlernen mit ihrer Truppe an neuen Rekruten, welche die Soldatin gemeinsam mit einem Kollegen ausbilden sollte. Amiro Russo. Einige herausragende Leistungen zeichnete den Mann aus und doch war es am Ende nicht alles was zählen würde, sondern wie sehr er und Claire zusammen auskommen würden. Ausbilder sein hieße Verantwortung zu übernehmen und die neue Generation auf das vorzubereiten, was ihre Zukunft bereithalten würde, jedenfalls so gut dies möglich war. Es war schlichtweg unmöglich, sich auf jede Wahrscheinlichkeit vorzubereiten, dennoch konnte man sich auf diese Dinge einstellen. Interessiert laß die Schwarzhaarige die Akten der Rekruten. Von den Informationen, die sie bekam, ging Claire von einer recht bunten Mischung aus. Zwei Mädchen und zwei doch ziemlich ungleiche Brüder. Mit einem amüsierten Lächeln machte sich die Ausbilderin schließlich auf den Weg.
Im HQ ging es wie üblich relativ hastig vonstatten. Viele reagierten auf den hohen Druck mit Stress, welcher dann wiederum in mehr Druck aus eigener Quelle resultierte. Ein Teufelskreis, der für gewöhnlich mit Zusammenbruch endete und dann entweder die Erkenntnis brachte, dass Ruhe einfach notwendig war oder dieser Job der falsche war. “Major Evans ihrer Gruppe wurde Besprechungsraum 4 zugewiesen. Vorbereitungen wurden bereits getroffen und alles ist einsatzbereit. Die Rekruten werden entsprechend zu Ihnen gewiesen.” sagte ein Soldat und salutierte, ehe er sich entfernte.
Claire nahm sich noch eine Tasse Kaffee und ging zum zugewiesenen Besprechungsraum. Als sie diesen betrat, war noch niemand dort. Noch ein wenig Ruhe vor dem Sturm. In einer fließenden Bewegung fand die Blauäugige schließlich ihren Platz und ging einige Dateien auf einem Tablet durch.
~ Lin Yamamoto ~
Ein Dröhnen, ein nicht enden wollendes verdammtes Dröhnen. War sie gestorben und nun tatsächlich in die Hölle heruntergefahren. Als die Realität langsam ins Bewusstsein trat, wurde auch die Antwort klar. Diese Hölle war das Klingeln ihres diabolischen Mitbewohners. Dieser den die junge Frau am liebsten den Garaus machen würde. Sich an den letzten kümmerlichen Lauten ergötzen, ehe er endgültig verstummt. Leider aber war ihr Wecker notwendig und somit blieb nichts übrig, als ihn zu verschonen und lediglich ruhig zu schalten. Wie fast immer war die letzte Nacht zu lang gewesen. Beim Zocken war dieser berühmte Moment gekommen. Das innerliche Versprechen, welches doch nur eine tückische Falle war. Nur noch eine Quest und dann hör ich auf. Wie oft war dieser Satz gefallen? Aus einer Quest wurden 7 und dann hatte das Ende begonnen. Mal ehrlich, welches Monster war in der Lage, ein Spiel während seinem Ende zu unterbrechen. Somit hatte Lin nur 3 Stunden geschlafen. Definitiv zu wenig, aber sie war es im Grunde gewohnt. Verschlafen erhob sie sich aus dem Bett und fand den Weg ins Bad. Einen Vorteil hatte es durchaus, nur Brüder zu haben. Das Badezimmer war nie lange besetzt, außer wenn die Schwarzhaarige selbst darin war. Die Dusche wirkte wie eine Phönixfeder und die Gamerin weilte wieder unter den Lebenden. Aufgrund der wenigen Zeit machte sie sich schnell etwas fertig, sowie einen Kaffee in der Thermosflasche und nach der Verabschiedung ging es los.
Die Fahrt im Zug war angenehm. Kopfhörer aufgesetzt und den Soundtrack von Clair Obscur Expedition 33 auf den Ohren. Gedanklich verloren, begann Lin mitzusingen. Das andere Fahrgäste sie ansahen, bekam die Blauäugige nicht mit.
Am HQ des Militärs angekommen, nahm die Rekrutin ihre Kopfhörer ab und lies diese um den Hals hängen. Noch einmal konnte die junge Frau durchatmen. In der Vergangenheit hätte man sie wohl ausgelacht, wenn es hieß, dass sie zum Militär wollte. Aber es ging um Gaming, da war körperliche Kraft unwichtig. Außer vielleicht es gab eine neue Art von Controller, die diese konvertierte und anhand der Kraft entsprechend Auswirkungen auf das Spiel hatte. Dieser Gedanke schwirrte in Lin's Kopf umher. Mit einem Kopfschütteln wurde dieser vertrieben. Ablenkung war in dieser Situation absolut unbrauchbar. Nach einem kurzen Gespräch am Empfang wurde bereits der Weg gewiesen und es ging einen Gang entlang. Mit einem Klopfen trat die Schwarzhaarige ein. “Guten Morgen” grüßte sie nervös und bekam ebenfalls einen knappen Gruß zurück. Die andere Frau schien noch in ihr Tablet vertieft zu sein und so setzte sich Lin zunächst einfach nur.
~ Yuri Naruta ~
Schon um 4 Uhr morgens war der Wecker losgegangen. Weit früher als nötig und doch stand Yuri energiegeladen auf. Ein neuer Morgen für einen potentiell unglaublichen Tag. Ok ja, im Grunde traf das auf jeden Morgen zu, doch hey, mit dieser Einstellung war das Aufstehen gleich angenehmer. Zunächst einmal zog sich der junge Mann einen Trainingsanzug an und ging eine Runde joggen. Die nachfolgende Dusche war somit redlich verdient. Wie oft schon hatte seine Mutter gescherzt, dass sie sich manchmal nicht sicher war, ob er nicht doch etwas zu viel von ihr mitbekommen hatte. Denn ja was den Zeitaufwand im Bad anging konkurrierten Mutter und Sohn ziemlich. Den Braunhaarigen war sein Aussehen halt wichtig, da konnte es schon mal ein wenig dauern. Als Yuri fertig war, gab es noch genug Zeit. Also fix ein Frühstück zubereitet und ab ging es in sein Zimmer. Sport am Morgen, fertig gestylt, ein gutes Frühstück und zum 17. Mal Captain America schauen. Leider blieb nicht genug Zeit ihn ganz anzusehen, aber die BlueRay lief ja nicht weg. Zur Sicherheit begab sich der junge Mann etwas früher nach unten. Ihm war es nur zu gut bekannt, wie Sho drauf war, was Verspätungen anging. “Guten Morgen Sho. Wie gehts?”
Nachdem Yuri zusammen mit Sho am HQ angekommen war, übernahm der Braunhaarige das Gespräch mit der Dame am Empfang und fragte nach dem Weg. Er hatte auch fast alles mitbekommen, der Weg zum Besprechungsraum und verdammt hatte die Frau hübsche Augen und ein bezauberndes Lächeln. Ob sie wohl single war. Jedenfalls bedankte er sich und es ging durch einen Gang von wo aus es mehr Gänge gab. “Ähm Sho hast du zufällig eben mitbekommen wo es langgeht? Ich war ein wenig abgelenkt.” sagte Yuri mit einem verlegenen Lächeln.
Der Anbeginn eines neuen Tages. Einer nicht wie jeder andere, sondern etwas besonderes. Bereits mit einem angenehmen Klima, welches die Haut der Blauäugigen streichelte, während sie ihr Frühstück zu sich nahm. Ausgewogen und nahrhaft, aber dennoch lecker. Ein Kaffee durfte ebenfalls nicht fehlen. Es war wichtig an diesem Tag in Topform zu sein, schließlich ging es an das Kennenlernen mit ihrer Truppe an neuen Rekruten, welche die Soldatin gemeinsam mit einem Kollegen ausbilden sollte. Amiro Russo. Einige herausragende Leistungen zeichnete den Mann aus und doch war es am Ende nicht alles was zählen würde, sondern wie sehr er und Claire zusammen auskommen würden. Ausbilder sein hieße Verantwortung zu übernehmen und die neue Generation auf das vorzubereiten, was ihre Zukunft bereithalten würde, jedenfalls so gut dies möglich war. Es war schlichtweg unmöglich, sich auf jede Wahrscheinlichkeit vorzubereiten, dennoch konnte man sich auf diese Dinge einstellen. Interessiert laß die Schwarzhaarige die Akten der Rekruten. Von den Informationen, die sie bekam, ging Claire von einer recht bunten Mischung aus. Zwei Mädchen und zwei doch ziemlich ungleiche Brüder. Mit einem amüsierten Lächeln machte sich die Ausbilderin schließlich auf den Weg.
Im HQ ging es wie üblich relativ hastig vonstatten. Viele reagierten auf den hohen Druck mit Stress, welcher dann wiederum in mehr Druck aus eigener Quelle resultierte. Ein Teufelskreis, der für gewöhnlich mit Zusammenbruch endete und dann entweder die Erkenntnis brachte, dass Ruhe einfach notwendig war oder dieser Job der falsche war. “Major Evans ihrer Gruppe wurde Besprechungsraum 4 zugewiesen. Vorbereitungen wurden bereits getroffen und alles ist einsatzbereit. Die Rekruten werden entsprechend zu Ihnen gewiesen.” sagte ein Soldat und salutierte, ehe er sich entfernte.
Claire nahm sich noch eine Tasse Kaffee und ging zum zugewiesenen Besprechungsraum. Als sie diesen betrat, war noch niemand dort. Noch ein wenig Ruhe vor dem Sturm. In einer fließenden Bewegung fand die Blauäugige schließlich ihren Platz und ging einige Dateien auf einem Tablet durch.
~ Lin Yamamoto ~
Ein Dröhnen, ein nicht enden wollendes verdammtes Dröhnen. War sie gestorben und nun tatsächlich in die Hölle heruntergefahren. Als die Realität langsam ins Bewusstsein trat, wurde auch die Antwort klar. Diese Hölle war das Klingeln ihres diabolischen Mitbewohners. Dieser den die junge Frau am liebsten den Garaus machen würde. Sich an den letzten kümmerlichen Lauten ergötzen, ehe er endgültig verstummt. Leider aber war ihr Wecker notwendig und somit blieb nichts übrig, als ihn zu verschonen und lediglich ruhig zu schalten. Wie fast immer war die letzte Nacht zu lang gewesen. Beim Zocken war dieser berühmte Moment gekommen. Das innerliche Versprechen, welches doch nur eine tückische Falle war. Nur noch eine Quest und dann hör ich auf. Wie oft war dieser Satz gefallen? Aus einer Quest wurden 7 und dann hatte das Ende begonnen. Mal ehrlich, welches Monster war in der Lage, ein Spiel während seinem Ende zu unterbrechen. Somit hatte Lin nur 3 Stunden geschlafen. Definitiv zu wenig, aber sie war es im Grunde gewohnt. Verschlafen erhob sie sich aus dem Bett und fand den Weg ins Bad. Einen Vorteil hatte es durchaus, nur Brüder zu haben. Das Badezimmer war nie lange besetzt, außer wenn die Schwarzhaarige selbst darin war. Die Dusche wirkte wie eine Phönixfeder und die Gamerin weilte wieder unter den Lebenden. Aufgrund der wenigen Zeit machte sie sich schnell etwas fertig, sowie einen Kaffee in der Thermosflasche und nach der Verabschiedung ging es los.
Die Fahrt im Zug war angenehm. Kopfhörer aufgesetzt und den Soundtrack von Clair Obscur Expedition 33 auf den Ohren. Gedanklich verloren, begann Lin mitzusingen. Das andere Fahrgäste sie ansahen, bekam die Blauäugige nicht mit.
Am HQ des Militärs angekommen, nahm die Rekrutin ihre Kopfhörer ab und lies diese um den Hals hängen. Noch einmal konnte die junge Frau durchatmen. In der Vergangenheit hätte man sie wohl ausgelacht, wenn es hieß, dass sie zum Militär wollte. Aber es ging um Gaming, da war körperliche Kraft unwichtig. Außer vielleicht es gab eine neue Art von Controller, die diese konvertierte und anhand der Kraft entsprechend Auswirkungen auf das Spiel hatte. Dieser Gedanke schwirrte in Lin's Kopf umher. Mit einem Kopfschütteln wurde dieser vertrieben. Ablenkung war in dieser Situation absolut unbrauchbar. Nach einem kurzen Gespräch am Empfang wurde bereits der Weg gewiesen und es ging einen Gang entlang. Mit einem Klopfen trat die Schwarzhaarige ein. “Guten Morgen” grüßte sie nervös und bekam ebenfalls einen knappen Gruß zurück. Die andere Frau schien noch in ihr Tablet vertieft zu sein und so setzte sich Lin zunächst einfach nur.
~ Yuri Naruta ~
Schon um 4 Uhr morgens war der Wecker losgegangen. Weit früher als nötig und doch stand Yuri energiegeladen auf. Ein neuer Morgen für einen potentiell unglaublichen Tag. Ok ja, im Grunde traf das auf jeden Morgen zu, doch hey, mit dieser Einstellung war das Aufstehen gleich angenehmer. Zunächst einmal zog sich der junge Mann einen Trainingsanzug an und ging eine Runde joggen. Die nachfolgende Dusche war somit redlich verdient. Wie oft schon hatte seine Mutter gescherzt, dass sie sich manchmal nicht sicher war, ob er nicht doch etwas zu viel von ihr mitbekommen hatte. Denn ja was den Zeitaufwand im Bad anging konkurrierten Mutter und Sohn ziemlich. Den Braunhaarigen war sein Aussehen halt wichtig, da konnte es schon mal ein wenig dauern. Als Yuri fertig war, gab es noch genug Zeit. Also fix ein Frühstück zubereitet und ab ging es in sein Zimmer. Sport am Morgen, fertig gestylt, ein gutes Frühstück und zum 17. Mal Captain America schauen. Leider blieb nicht genug Zeit ihn ganz anzusehen, aber die BlueRay lief ja nicht weg. Zur Sicherheit begab sich der junge Mann etwas früher nach unten. Ihm war es nur zu gut bekannt, wie Sho drauf war, was Verspätungen anging. “Guten Morgen Sho. Wie gehts?”
Nachdem Yuri zusammen mit Sho am HQ angekommen war, übernahm der Braunhaarige das Gespräch mit der Dame am Empfang und fragte nach dem Weg. Er hatte auch fast alles mitbekommen, der Weg zum Besprechungsraum und verdammt hatte die Frau hübsche Augen und ein bezauberndes Lächeln. Ob sie wohl single war. Jedenfalls bedankte er sich und es ging durch einen Gang von wo aus es mehr Gänge gab. “Ähm Sho hast du zufällig eben mitbekommen wo es langgeht? Ich war ein wenig abgelenkt.” sagte Yuri mit einem verlegenen Lächeln.
Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.