Can I trust you? [Shio & Stardust_Rose]

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    • John

      ~ 24.08.23 Samstag


      Ich war gespannt ob Emilia meine Einladung annahm oder ob sie sie ablehnte. Egal war es mir nicht, wenn sie ablehnen würde. ist das komisch? Vielleicht. Schließlich kenne ich sie kaum und wir haben uns nur zwei Mal zufällig gesehen. Gut das erste Mal war Tiffany´s Schuld und das zweite Mal war wirklich Zufall. Niemand konnte ahnen das wir beide uns bei dem Tierheim treffen wo ich eingeteilt wurde.
      Ich schüttelte den Kopf. Nein das hat alles nichts zu bedeuten und selbst wenn sie die Einladung angenommen hat, hoffe ich doch das sich Tiff zurück hält und nicht wieder so viel hinein interpretiert.
      Ich machte mich nach ein paar Minuten Entspannung langsam fertig. Zog mir ein lässiges schwarzes kurzärmliges Hemd drüber und eine dunkle Jeans. Meine Schuhe waren auch etwas schicker, auch wenn wir jetzt in kein 5 Sterne Restaurant gehen, so wollte ich dennoch angemessen gekleidet sein.
      Ich stylte meine Haare und meinen Bart, machte mir noch meinen Lieblingsduft dran und schnappte mir alles was ich sonst noch brauchte.
      Ich schloss die Tür hinter mir und machte mich ein paar Straßen weiter auf zum Restaurant. Von weiten konnte ich sie schon sehen und zu meiner Überraschung war auch Emilia mit dabei. "Und schon zogen sich seine Mundwinkel nach oben", flüsterte Vince. Tiffany boxte Vince leicht an den Arm. "Psst." Auch sie grinste wie ein Honigkuchenpferd. "Was denn gerade hat er noch ernst darein geschaut und plötzlich lächelte er über das ganze Gesicht." "Du hast ja sowas von recht." Tiff küsste Vince auf die Wange.
      Ich eilte über die Straße und begrüßte alle. "Guten Abend." Ich drückte Tiff und auch Vince und sah dann Emilia an. "Schön das du es einrichten konntest." Mein Blick blieb an ihr hängen. Sie sah umwerfend aus. "Wollen wir?" Vince riss mich aus meinen Gedanken. "Ja natürlich." Ich überspielte alles mit einem Lächeln. Ich ging voran und hielt allen die Tür auf.
      Tiff ging an den Empfang und melde uns an. Wir wurden zu unserem Tisch bekleidet. "Darf ich?" Ich zog den Stuhl nach hinten sodass Emils Platz nehmen konnte. Dann nahm ich auch Platz. Ich sahs neben Vince , den beiden Mädels gegenüber.
      Uns wurde die Karte gegeben und wir schauten nach Getränken, bis die Kellnerin die Bestellung aufnahm. "Mhhmm ich entscheide mich für einen Erdbeer- Shiso- Mjioto, ich habe riesen Lust auf einen Cocktail.", warf Tiffany in den Raum. Vince bestelle eine große Cola und ich mir zum Essen erst einmal Mineralwasser.
      Nachdem wir alle bestellt hatten schaute ich mir die Essenkarte an. Die Auswahl war groß. Von Curry, Bowls, Ramen bis hin zu gebratenen Nudelgerichten war alles dabei. Die Kellnerin kam mit unseren Getränken und nahm die Bestellung für das Essen auf. Tiffany und Vince bestellten sich Edamame, als Vorspeise. Als Hauptgang nahmen die beiden jeweils eine Bowl. Mit Rind und eine mit Hühnchen. Ich nahm gefüllte Teigtaschen mit Huhn und Lachs-Teriyaki-Soba. Wir warten bis Emilia ihre Bestellung aufgab und ich lächelte der Kellnerin anschließend zu.
      "SOOOOOOOOO." Tiff nahm ihr Glas in die Hand. "Dann auf einen schönen Abend." Wir stießen an und jeder trank einen Schluck von seinem Getränk. Leise spielten die Boxen die neusten Sogs. "Da ich ja gar nicht neugierig bin. Wie kam es dazu das du Emilia eingeladen hast?" Tiff klimperte mit ihren Wimpern und zog eine Schnute. Es sah schon komisch aus, doch ich versuchte mir ein Grinsen zu verkneifen. "Als Dankeschön das sie mich mit nach Hause genommen hat. Sonst wäre ich wohl nicht pünktlich hier gewesen." Tiff sah mich fragend an. "Wir haben uns bei dem Tierheim getroffen, wo ich heute eingeteilt war und da kam eben eins zum anderen."
      Tiff lehnte sich wieder zurück an ihren Stuhl. Ich wusste das sie sich damit nicht zufrieden gab, doch sie lies es erst einmal bleiben.

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    • Bei Tiffany’s Blick war es offensichtlich, dass sie bereits mehr in den Umstand reininterpretierte, dass John mich eingeladen hatte. Jedoch war ich schlau genug, nichts dazu zu sagen. Es wäre für sie eine Bestätigung gewesen. Um mich ein wenig abzulenken, sah ich kurz auf mein Handy. Eine Nachricht einer Krankenpflegerin aus dem Krankenhaus mit einer Rückfrage. Die Antwort wurde eingetippt und versendet. Dinge wie diese kamen schon mal vor, doch war es mir dann lieber, dass Fragen gestellt wurden als dass jemand vielleicht einen Fehler machte, wenn etwas unklar war. Wobei Vince Recht haben sollte, war mir ein Rätsel, aber weil Tiff ihn küsste, schloss ich, dass es nichts war, was mich betraf. Schließlich war keine Reaktion meinerseits von Nöten.
      “Guten Abend.” Ich lächelte instinktiv. “Ja ich glaube, meine Mitbewohnerin verzeiht mir es schon, wenn ich mal einen Abend ausgehe.” Auf Vince Aussage nickte ich ihm zu und wir gingen hinein. “Danke.” Es war zuvorkommend von John uns allen die Tür aufzuhalten.
      Im Inneren wanderte mein Blick erstmal durch das Restaurant. Es war schön eingerichtet mit der stimmigen Dekoration und hatte ein einladendes Ambiente. Am Tisch angekommen, überraschte John damit, dass er meinen Stuhl zurückzog. Eine Geste, die ich bis zu diesem Zeitpunkt lediglich aus Filmen und Büchern kannte. Es war ungewohnt, aber sehr angenehm und innerlich spürte ich die aufkommende Verlegenheit. “Vielen Dank, das ist sehr aufmerksam.” Ich setzte mich und strich zunächst mein Kleid glatt, um meinen Kopf wieder etwas klarer zu bekommen.
      Ein Blick auf die Karte zeigte eine nicht geringe Auswahl an Cocktails. Zunächst war eher der Plan gewesen, etwas alkoholfreies zu trinken. Doch Tiffany’s Enthusiasmus war ansteckend. Eine Entscheidung zu treffen, schien aber schwieriger als erwartet. Mein Kopf wippte leicht nach links und rechts während meine Gedanken die verschiedenen Optionen durchgingen. “Einen Mai Tai mit Grapefruitsaft bitte.”
      War die Wahl des Getränks schon schwierig, so war es beim Essen noch komplizierter. Eine große Auswahl war ja eigentlich etwas Positives, doch führte es dazu, dass die Entscheidungsfindung deutlich länger brauchte. Drei Minuten nachdem die Anderen bereits ihre Bestellungen genannt hatten, fiel meine Wahl schließlich auf ein Hähnchen Curry.
      Tiffany brach als erstes die kurze Stille. Die Gläser wurden angestoßen und ich nahm einen Schluck. Der Geschmack war herausragend mit der bitteren Note der Grapefruit dazu. Ich schloss meine Augen kurz und genoss es einfach und eine innere Ruhe setzte sich zu der angenehmen Stimmung. Der Beginn des unvermeidbaren Verhörs war gekommen und veranlasste mich dazu, die Augen wieder zu öffnen. Nicht dass je ein Zweifel bestand, dass es zu diesem kam. “Wenn du schnell genug gegangen wärst vielleicht schon. So langsam warst du nicht.” Ich sah zu Tiff. “Nun vielleicht spielte auch ein wenig schlechtes Gewissen rein wegen deinem Attentat mit dem Wasserschlauch. Wobei mir ohne das der Anblick verwehrt geblieben wäre, wie John in der Ausgelassenheit der Situation von einem Hund in eine Pfütze niedergerissen wurde.” Tiffany begann zu lachen, wahrscheinlich wegen der Vorstellung des Ganzen.”Niedergerissen wirklich?” Ich nickte lächelnd. “Ja aber fairerweise muss ich erwähnen das der Boden etwas rutschig durch das Wasser war und Nemo ist kein kleiner Hund und hat ordentlich Kraft.” Ich nahm einen Schluck vom Getränk und sah dann zu John. “Aber du hast dich wirklich toll um die Tiere gekümmert. Es ist schön zu sehen, wenn es Menschen gibt, die sich um andere kümmern. Unabhängig ob es ein Mensch oder Tier ist. “
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.