My School Rowdy - My Bento Rowdy ( Taru & Mau♥Mau )

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    • My School Rowdy - My Bento Rowdy ( Taru & Mau♥Mau )

      My School Rowdy - My Bento Rowdy


      Schule. Ein Wort, das nicht bei allen, die solch einen Ort besuchen, fröhliches Lernempfinden verursachen. Fröhliche Klassenkameradschaft ... Freunde finden .... zusammen lernen ... zusammen Karaoke nach dem Unterricht, und dann noch Club Aktivitäten. Und irgendwann bekommt man dann seinen Abschluss und geht entweder ins Studium, oder geht in ein Berufsleben über.
      Aber, was ist mit denen, für die Schule ein ganz anderer Ort ist? Jene, die Schikanen und Mobbing ausgesetzt sind, oder eben jenen, die dieses umsetzen und mit Bestnoten ausfüren? Manch einer dreht durch, wechselt die Schule und wird zum Psycho. Andere sind vielleicht schon welche, und erhalten den Gnadenstoß - die letzte Meile vor dem Totalabsturz in der Gesellschaft. Die sogenannten Schul Rowdys. Und eben von solchen Schülern wollen sich die Schulen Distanzieren.

      Ein neues Projekt, das vor drei Jahren begonnen hatte, sollte für solche Fälle Abhilfe schaffen. Es wurde eine spezielle Sonderschule geschaffen, an denen die größten Problemfälle anderer Schulen noch eben eine letzte Chance erhalten, ihren Abschluss zu machen, ohne dabei die Schüler zu stören, die brav dem Pfad der Tugend folgen.
      Auf Hokkaido wurde die Hamada High School eigend für dieses Projekt umfunktioniert.
      Jedes Jahr landen zahlreiche Rowdys in dieser Schule, und nicht jeder schafft den Abschluss. Denn hier sind alle unter Ihresgleichen. Nur der Stärkste hält durch. So kommt es vor, das Mobber nun selbst gemobbte werden. Für viele wendet sich das Blatt ihres bisherigen Lebens.



      Japan 06.05.2025
      Kitami Provinz Stadt Kitami auf/in der Präfektur Hokkaido
      Hamada High School
      Klasse: 2-B



      Sakura Ito

      Schon über einem Monat war sie in dieser gottverdammten Spezialschule untergekommen, und es war nicht besser, als in anderen Schulen. Ja, es war sogar noch schlimmer, wenn sie es beschreiben müsste. Hier gab es keine normalen Schüler. Hier gab es nur den Abschaum der Jugend. Schwer erziehbare, Psychos, Mobber die gern auf Schwächeren rumhacken, und das am liebsten in einer Gruppe, um sich ganz besonders stark zu fühlen. In den Wochen, die Sakura hier schon seit dem neuen Schuljahr verbrachte, hatte sie schon einiges gesehen. Schon in den ersten Tagen hatten sich kleine Gruppen gebildet, und auch ein paar Eiinzelkämpfer, die sich selbst über andere stellten, und anfingen, sich ihren Freiraum verbal und mit Tatendrang zu schaffen. Sakura war das völlig schnuppe. Sie wollte nur ihre Ruhe haben. Schule ist scheisse! Andere Schüler gehen ihr auf die Nerven. Lehrer sind zum kotzen.
      In ihrer Klassen hatten sich schon einige zusammengerottet. Andere lernten sich noch vorsichtig kennen. Viele waren noch komplette Einzelgänger. Und trotz des Wissens, wer hier Anwesend ist, gibt es schon erste Club Gesuche. Man versucht wohl hier ein halbwegs normales Schulleben aufzustellen. Es gibt sogar Punkte für jene, die einem Club beitreten. Sakura hat auf sowas kein Bock.
      Und dann geschah noch etwas Interessantes.
      Letzte Woche stellte die Klassenlehrerin eine neue Mitschülerin vor, die aus einem Buchungstechnischem Fehler erst später an diese Schule versetzt wurde.
      Die Neue stellte sich kurz als Marin Ogata vor. Sie erzählte noch was, aber Sakura hatte da bereits aus dem Fenster gesehen. Interessierte sie nicht wo sie her kam, und was sie gern tat, und ob sie gut mit allen auskommen wollte. Das war ja zum lachen. Gut mit allen auskommen. Dafür wäre sie hier falsch. Abgesehen davon, das sie selbst vermutlich auch nicht besser wäre.
      Die ersten Tage war es auch verdächtig ruhig um die Neue gewesen.
      Der Pausenbereich betraf auch einen Schulwald, der neben der Sporthalle und den hinteren Abschnitten der Schulgebäude lag. Dort saßen viele gern auf dem Rasen und aßen ihre Bento. So natürlich auch diese Ogata. Sakura selbst hatte ihr mal mit einer provisorischen Angel ein Lachs Nigiri aus der Box entwendet. Dabei lag sie oben auf einem Baum, auf einem dicken Ast, und fischte sich ihr Frühstück. Diese Ogata hat vielleicht komisch geschaut, als etwas fehlte, aber keiner in der Nähe war. Sie vermutete dann wohl, das sie schon was gegessen hatte.
      Aber Sakura musste zugeben, das Reis und Lachs eine gute Qualität hatten. Ganz anders als dieser Kombini Mist.
      Die Tage darauf waren wieder gewöhnlich. Nun ist die neue Woche angebrochen. Es war Dienstag. Und Sakura war schlecht gelaunt. Der Blick in ihre Tasche verriet es. Kein Bento. Verdammt. Sie hatte es vergessen. Gestern hatte sie das Letzte verbraucht, und hätte nach der Schule einkaufen müssen. Fehlanzeige. Sie würde erst nach der Schule den Kombini aufsuchen. Heute würde sie wohl wieder Fremdes Essen genießen.
      Und da kam Sakura eine Idee. Diese Ogata hat doch immer ein so schickes und buntes Bento dabei. Und darin diese leckeren qualitativen Lachs Nigiris. Daher hatte sie den Plan, die Neue mal aufzumischen, und ihr des Essen abzunehmen. Würde sie sich weigern, fliegen die Fäuste.
      Sakura wartete hinter einem Baum an der bewaldeten Straße. Sie wusste, das Ogata diesen Weg kam. Daher ein perfekter Ort für ein Überfall.
      Tja. Dabei gab es allerdings ein ganz anderes Problem. Irgendwer hatte wohl dieselbe Idee wie Sakura, und plante genau heute an diesem Tag Ogata aufzumischen. Eine kleine Gruppe aus drei Mädels hatte sie plötzlich abgefangen und sie angesprochen. Schnell endete das in einer lautstarken Konversation. Beleidigungen fielen, man lachte. Und dann wurden die drei handgreiflich, aber Ogata hatte alleine keine Chance. Verdammt. Sakura knirschte mit den Zähnen. Und irgendwann leerten die Mädels dann Ogatas Tasche, und fanden den Schatz.
      "He, das ist mein Schatz! Finger weg ...", murmelte Sakura. Wut stieg in ihr auf, und sie ballte die Fäuste, schob ihre Brille etwas zurecht. Das sah nicht gut aus.
      "Hmmm, verdammt, was mach ich nur. Wenn die ..... tzzz, ne, das wird so nichts. Am Ende bringt die nichts mehr mit. Scheisse....verflucht ...", knurrte sie. Sie würde wohl helfen müssen. Aber dafür würde Ogata teuer bezahlen.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Mitten im Raum stand sie da und schaute sich um. Mit einem Seufzen packte sie ihre Sachen aus, die zuvor ordentlich in Umzugskartons gepackt wurden.
      Trotz ihres Verständnisses für ihr Fehlverhalten saßen ihre Wut und Enttäuschung noch tief.
      Ihre Eltern hätten etwas mehr Mitgefühl zeigen können. Mit wenig Motivation räumte sie ihre Sachen ein.
      Aus einem Haus, das sie mit ihrer Familie bewohnte, wurde nun eine kleine, überschaubare Wohnung. Marin hatte das Nötigste bekommen und konnte am Vortag die Möbel aufstellen und die Wohnung reinigen.
      Zu ihrem Glück war sie nicht auf den Kopf gefallen und würde alleine schon zurechtkommen. Sie war gut im Kochen, Organisieren und Erledigen von Hausarbeiten.
      Nur die Sache mit den guten Noten. Weiterhin andere ausnutzen oder sich durch Schummeln würde vermutlich nicht mehr funktionieren.
      Trotzdem war sie nun wegen mehrerer Straftaten in dieser Situation gelandet.
      Schon morgen früh würde sie ihre neue Klasse kennenlernen. Ihr Wohlgefühl war dabei nicht wirklich gegeben, da die Schule laut einiger Rezensionen alles andere als einladend wirkte.

      Es war der Tag gekommen und Marin zog sich ihre neue Schuluniform an. Mit gemischten Gefühlen begab sie sich mit der U-Bahn zur Mädchenschule. Allein der erste Eindruck ließ zu wünschen übrig.
      Mit Zuversicht stellte sich Marin Ogata ihrer neuen Klasse vor und versuchte es, wie an ihrer vorherigen Schule. Doch die kommenden Tage brachten Marin zurück auf den Boden der Tatsachen und zeigten ihr die Realität, indem sie unsanft geschubst oder beleidigt wurde.
      Allerdings sollte es nur der sanfte Einstieg sein, ehe sie an einem Dienstag von drei Mädchen bedrängt wurde.
      Marin erhob ebenfalls wütend ihre Stimme und wollte sich anfangs nicht zu leicht einschüchtern lassen. Sie drohte den fremden Mädels und fühlte sich immer noch für etwas Besseres. Schließlich war sie auf einer angesehenen Schule gewesen, doch das interessierte die dreien bitterlich wenig und wurden schließlich handgreiflich.
      Nun bekam Marin am eigenen Leibe die andere Seite zu spüren. Sie hatte keine Chance und sah nur dabei zu, wie ihre Sachen aus ihrer Tasche fielen.
      Ihre wertvollen Stifte und anderen Dinge fielen auf den Boden, aber es schien, als läge das Interesse zunächst nur auf ihrer Bentobox. Im nächsten Moment trat ein anderes Mädchen auf die Bühne, und Marins Blick folgte ihr.
      Es dauerte einen Moment, bevor Marin meinte sie zu erkennen. In den ersten tagen wollte sie ihre Klassenkameradinnen besser kennenlernen, aber daraus wurde nichts.
      Stattdessen sah sie nun eine aus ihrer Klasse auf sie zukommen, aber erhoffte Marin sich keine Hilfe von ihr. An dieser Schule herrschten andere Gesetze.
      Marin rechnete schon damit, sich danach alles neu kaufen zu müssen.. Ihnen ausgeliefert stand sie da und blickte verärgert zu den drei Mädchen, die nach ihrer Bentobox greifen wollten.


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    • Sakura

      So eine Scheisse. Und dann gleich drei Stinkstiefel aufeinmal. Das war ne Gang. Sakura kannte die drei vom Sehen. Viel hatten sie noch nicht persönlich zu tun, aber die waren auch im 2. Jahrgang, aber in der D Klasse. Das D stand vermutlich für Doof. Deswegen war Sakura auch bei den Besten - der B Klasse. Zumindestens redete sie es sich so ein. Denn was da alles in der Klasse saß, gehörte sicher nicht dazu. Aber bei A wie Arschlöcher gabs eben auch nur begrenzten Platz. Für C war ihr noch nichts eingefallen. Aber das kommt noch.
      Zwei der Mädels standen so, das sie Marin noch Sichtmöglichkeiten auf ihre Tasche und den ausgekippten Inhalt boten, während die Dritte die Arbeit verrichtete.
      "Ohhh, was haben wir denn daaaahaaa, unser Essen Mädels, hihihi.", kicherte die Anführerin. Die anderen beiden lachten kurz, blickten kurz auf das Paket, eingepackt in einem Tuch. "Cool. Ich hab schon großen Hunger." "Ich auch. Und zudem ist es kostenlos.", kam es von den beiden Zicken, die handgreiflich geworden waren.
      Die Anführerin nahm das Bentopaket an sich und hielt es fest im Arm. "Gefangen! He, ich will sie nicht verhungern lassen. Wie wäre es, wenn ihr sie kurz mit Dreck füttert, ja? Und dann ab zum spachteln auf die Wiese."
      Die beiden sahen sich kurz an, grinsten zustimmend und sahen dann zu Marin. Sie gingen schon einen Schritt auf sie zu, als Marins Augen kurz Sakura erblickten und fixiert verfolgten, ehe sie wieder zu den beiden Hühnern sah.
      Sakura selbst erreichte die Anführerin, und seufzte.
      "He, du Stinktier. Das ist mein Essen. Gibst du es mit freiwillig?" Die Anführerin der drei starrte Sakura ungläubig an, und lachte dann auf. Nebenbei hörte Sakura noch, wie die beiden anderen Marin packten. Diese wehrte sich kurz, wurde dann aber zu Boden geworfen. Eine der Beiden setzte sich auf Marin drauf, die andere nahm etwas Laub und rieb es Marin ins Gesicht. "Happi Happi hihihi"
      Sakura seufzte erneut. "Also nicht." Dann fing sie an kurz auf den Zehnspitzen zu hüpfen, näherte sich überraschend der Anführerin, die jetzt noch mehr Fragende Blicke äußerte, und dann rammte Sakura ihr Knie bei ihr in den Unterleib. Sofort ließ sie das Bento fallen, gab ein gurgelndes "UUuuhhhrrgggf..." von sich und bekam dann noch Sakuras Ellenbogen ins Gesicht, so das sie seitlich zu Boden fiel.
      Die beiden anderen sahen sofort, was ab ging, ließen Marin liegen und stürmten auf Sakura zu. Diese wich geschickt aus und verpasste der ersten die Faust auf die Nase. Die Zweite versuchte es gleich nochmal, aber Sakura wich nochmal aus, drehte sich und trat ihr in den Hintern. Als sie quietschend auf alle Viere zu Boden ging, trat Sakura nach und verpasste ihr noch nen Arschtritt.
      Das war knapp. Sakura konnte das Überraschungsmomentchen nutzen, und die beiden Einfallspinsel hatten eh nichts drauf. Die eine kugelte sich am Boden und hielt ihren Hintern, die andere stopfte sich bereits ein Taschentuchfetzen in die Nasenlöcher, um das Blut zu stoppen. Die Anführerin saß würgend am Boden, und hatte sich etwas übergeben, und hustete.
      "Verzieht euch, ihr Loser. Sonst wiederhol ich das Ganze nochmal."
      Die drei Mädels waren sich einig. Heute hatten sie wohl verloren, und wurden selbst ausgeraubt. Die Beute wurde zur Beute einer anderen. Da hatten sie wohl nicht aufgepasst.
      Sie humpelten dann davon. Zurück blieben Sakura und diese Ogata. Die Neue. Und die hatte sich bereits wieder aufgerichtet und etwas abgeklopft. Ein wenig Laub und Schmutz klebte noch in ihren Gesicht. Eine winzige Schramme verzierte ihre linke Wange. Ein kleiner Ast oder sowas musste es gewesen sein.
      Sakura seufzte. Die hatte ja heute richtig Pech. Und was, wenn sie jetzt kein Bento mehr mitbringen würde? Sakura, die sich freute, Beute gemacht zu haben, konnte sich dann wieder damit abfinden, das es wohl kein Sinn ergäbe, die Neue jetzt ebenfalls auszurauben. Aber andere würden es sicher wieder tun. Und sich auch die drei Idioten von eben.
      Sie blickte auf das Bündel in ihrer Hand. Schick eingepackt. "Wie gewonnen, so zerronnen." Sie ging auf die Neue zu, und reichte ihr das Bentobündel.
      "He, Neue, Obaba, oder?", den Namen hatte sie nicht ganz im Kopf, aber Marin verbesserte sie kuru. "Ogata, ok. Hmm, hör zu. Eigentlich wollte ich dir das Ding abknöpfen, aber die drei Hühner haben mir den Plan versaut. Und vermutlich noch weitere Schäden angerichtet. Hab dich beobachtet. Hast ja immer ein fein hergerichtetes Bento dabei. Sicher von deiner Mutter zubereitet? Tja, sowas passiert hier öfters, das jemand sein Essen teilen muss. Natürlich vollständig und ungefragt. Und jetzt hab ich dir geholfen es zu verteidigen. Das kostet was. Ich will die Lachsnigiri. UNd was du sonst noch mit Lachs hast. Hab mein Essen nämlich vergessen. Ich sehe das als Bezahlung und als Dankeschön an. Und, stimmst du zu?"
      Natürlich wäre das erst später in der Mittagspause fällig. Die erste Stunde hatte ja noch nicht mal begonnen.
      Vorstellen tat sich Sakura jetzt nicht. Es ging ihr ja ums Bento, nicht um Freundschaft. Aber natürlich fragte diese Ogata nach ihrem Namen. Also gab es erstmal ein kurzes "Ito."
      Sakura sah zu, wie die Neue ihre Sachen zusammen sammelte. Ito half aber kein bisschen. Sie schaltete lieber ihre mp3 ein, ließ etwas Gedudel aus ihren Kopfhörern ertönen und hielt das BEnto fest, bis Marin fertig war, und es übernahm. Danach gingen beide weiter in Richtung Schulgebäude. Es waren noch etwa 100 m bis zum Parkplatz und den Fahrradständern.
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