@yuyuumyn
Slice of Life; Enemy to Lovers; newcomer model x photography major
X war ein Arschloch. Nicht die Art von Arschloch, bei der jeder wusste, dass er ein Arschloch war und sich deswegen von ihm fern hielt, sondern die Art von Arschloch die von allen geliebt wurde. Er hatte alles, was er wollte: genug Freunde, um sich stark zu fühlen, genug Anerkennung, um gesehen zu werden und genug Ego, um sich aus jeder verzwickten Situation winden zu können, als ob es sie nie gegeben hätte. So verbrachte X seine Schulzeit ohne große Probleme. Er gehörte zu den beliebtesten Schülern. Die Mädels standen praktisch Schlange bei ihm und er ließ sie alle nacheinander fallen, sobald er das hatte, was er wollte, was jedoch trotzdem keine von ihnen aufhielt sich ihm an den Hals zu werfen. Jeder wusste wie X drauf war und jeder wusste, dass man sich weder mit ihm noch mit seiner Clique anlegen sollte. Egal was er tat, er kam grundsätzlich ungeschoren damit durch. Die Lehrer sahen oder wollten nicht sehen, wie er teilweise seine Mitschüler behandelte, vielleicht hatte X aber auch einfach nur ein ganz besonderes Talent. So oder so machte er genug Mitschülern das Leben zur Hölle, ohne sich auch nur ein bisschen dafür schlecht zu fühlen.
Das ging jedenfalls so lange, bis seine Eltern ihn aus einer Kurzschlussreaktion von der Schule nahmen und in ein Internat, einige Städte weiter, steckten. Vielleicht wurde diese Reaktion aber auch nur durch eine weitere Prügelei ausgelöste an der X beteiligt war, so ganz war sich da wohl keiner sicher. Die Schule wurde auf jeden Fall deutlich ruhiger seitdem X die Flure nicht mehr unsicher machte. Seine Clique löste sich langsam, Stück für Stück auf, immerhin fehlte das Glied, welches sie alle verbunden hatte, ob es nun aus Angst war, selbst gemobbt zu werden oder weil sie X tatsächlich irgendwie sympathisch fanden, blieb offen.
Einige Jahre später, nachdem X seinen Abschluss gemacht hatte, kehrte er zum Studieren in seine Heimatstadt zurück. Kaum einer der ihn damals gekannt hatte, würde ihn wohl wieder erkennen. Aber galt das auch für Y? Würde er die Person wieder erkennen die ihm Jahrelang die Schulzeit praktisch zur Hölle gemacht hatte, selbst wenn er wie ein anderer Mensch aussah? Sich wie ein anderer Mensch verhielt?
Slice of Life; Enemy to Lovers; newcomer model x photography major
X war ein Arschloch. Nicht die Art von Arschloch, bei der jeder wusste, dass er ein Arschloch war und sich deswegen von ihm fern hielt, sondern die Art von Arschloch die von allen geliebt wurde. Er hatte alles, was er wollte: genug Freunde, um sich stark zu fühlen, genug Anerkennung, um gesehen zu werden und genug Ego, um sich aus jeder verzwickten Situation winden zu können, als ob es sie nie gegeben hätte. So verbrachte X seine Schulzeit ohne große Probleme. Er gehörte zu den beliebtesten Schülern. Die Mädels standen praktisch Schlange bei ihm und er ließ sie alle nacheinander fallen, sobald er das hatte, was er wollte, was jedoch trotzdem keine von ihnen aufhielt sich ihm an den Hals zu werfen. Jeder wusste wie X drauf war und jeder wusste, dass man sich weder mit ihm noch mit seiner Clique anlegen sollte. Egal was er tat, er kam grundsätzlich ungeschoren damit durch. Die Lehrer sahen oder wollten nicht sehen, wie er teilweise seine Mitschüler behandelte, vielleicht hatte X aber auch einfach nur ein ganz besonderes Talent. So oder so machte er genug Mitschülern das Leben zur Hölle, ohne sich auch nur ein bisschen dafür schlecht zu fühlen.
Das ging jedenfalls so lange, bis seine Eltern ihn aus einer Kurzschlussreaktion von der Schule nahmen und in ein Internat, einige Städte weiter, steckten. Vielleicht wurde diese Reaktion aber auch nur durch eine weitere Prügelei ausgelöste an der X beteiligt war, so ganz war sich da wohl keiner sicher. Die Schule wurde auf jeden Fall deutlich ruhiger seitdem X die Flure nicht mehr unsicher machte. Seine Clique löste sich langsam, Stück für Stück auf, immerhin fehlte das Glied, welches sie alle verbunden hatte, ob es nun aus Angst war, selbst gemobbt zu werden oder weil sie X tatsächlich irgendwie sympathisch fanden, blieb offen.
Einige Jahre später, nachdem X seinen Abschluss gemacht hatte, kehrte er zum Studieren in seine Heimatstadt zurück. Kaum einer der ihn damals gekannt hatte, würde ihn wohl wieder erkennen. Aber galt das auch für Y? Würde er die Person wieder erkennen die ihm Jahrelang die Schulzeit praktisch zur Hölle gemacht hatte, selbst wenn er wie ein anderer Mensch aussah? Sich wie ein anderer Mensch verhielt?
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