DREAMWORLD DIVER
Japan 2030 - Stadt Niigata
Eigentlich gab es aus dieser Region Japans nicht viel seltsames zu berichten, doch etwa um das Jahr 2000 herum begannen mysteriöse Komafälle, die lange Zeit niemand erklären konnte. Menschen fallen in einer Art komaähnlichen Tiefschlaf, aus dem sie nicht mehr aufgeweckt werden können, und wenige Tage später versterben. Im Jahre 2012 jedoch kam man der Ursache schließlich auf die Spur, und schon ein weiteres Jahr später wurde eine neue, doch recht geheime Organisation in Niigata gegründet. Jedenfalls spielt sie sich öffentlich nicht groß auf, so das sie auch nicht sonderlich groß auffällt. Die Dreamworld Diver - handelsüblich DWD genannt.
Dämonen, oder besser gesagt, Traumdämonen, sind dafür verantwortlich, das zufällig ausgewählte Menschen in diesen Komasschlaf fallen. Dieser Überfall findet urplötzlich statt, ob im Schlaf oder ganz gewöhnlich bei alltäglichen Dingen z.B. auch beim Autofahren ( was ggf. auch zu Unfällen führt ).
Sobald die Opfer tief schlafen, übernimmt der Dämon nach und nach die Kontrolle über den Traumzustand, und beginnt damit sich darauf vorzubereiten, astral mit der Seele des Opfers zu verschmelzen, und damit dem Opfer die Lebenskraft zu entziehen, was letztenendes bei Erfolg zum Tode führt. Dazu benötigt er in der Regel 7 Tage Zeit.
Hier kommt die DWD auf den Plan. Die letzte Rettung des Opfers besteht darin, das ein sogenannter Dreamworld Diver in den Traum des Opfers eindringt, und nach dem Dämon sucht, um diesen letztenendes zu bekämpfen und zu besiegen. Solange der Dämon davon nichts bemerkt, stehen die Sieg Chancen bei einem Überraschungsangriff recht hoch. Bemerkt er jedoch ein oder mehrere DWD Mitarbeiter, so wird er mithilfe seiner Traumkontrolle diese angreifen, vertreiben ( DWD Agent wacht auf bei erfolgreicher Vertreibung ) oder gar ernsthaft verletzen oder töten. Letzteres macht sich auch in der realen Welt bemerkbar ( der DWD wird verletzt oder stirbt ).
Traumdämonen sind unterschiedlich stark und können je nach Fortschritt mehr Kontrolle und Macht im Traum des Opfers erhalten. Für einen DWD ist es ebenfalls schwer sich in einer Traumwelt zurechtzufinden, denn Träume können unterschiedlicher nicht sein.
Oftmals kommt es vor, das Angehörige, oder Opfer selbst Interesse an dieser Art von Arbeit haben. Jedoch gibt es da noch eine Sache, die einem erst zum DWD machen kann: Spezielle Fähigkeiten - die sogenannte Diverpower. Diese steht vollends in der Traumwelt zur Verfügung, und hilf ihnen, die Dämonen zu vertreiben.
Außerdem ist ein DWD Mitglied mit Diverpower nach kurzer Zeit nahezu immun gegen den Befall eines Traumdämons. Die Dämonen können sie daher nicht einfach im Schlaf auslöschen.
Tritt auch du der DWD bei, und jage die Traumdämonen .....
Japan 2030 - Präfektur Niigata
Stadt Niigata 26.05.2030
Mio Tanaka
Was für ein Mistwetter. Der Sommer nahte, und wieder gab es eine Regenzeit, die sich ausgerechnet heute zu dieser Zeit bemerkbar machte. Ein wenig früher als üblich. Vielleicht war es aber auch nur ein Unwetter. Und ausgerechnet heute musste sich ihre Diverpower in ihrer Hand endladen, und den Reiskocher durchbrennen lassen. Ganz wunderbar. Mit dem Gerät unterm Arm in einem Karton, der wiederum mit einer Plastiktüte notdürftig abgdeckt wurde, stiefelte sie durch den Regen die Straße entlang, um ihn zur Reparatur zu bringen. Musste ja nur nen neues Kabel, oder ne Sicherung rein. Das kostet fast nichts, im Gegensatz zu einem Neukauf.
Ihr Regenschirm hielt das meiste Wasser fern, das vom Himmel fiel. Aber er hatte auch schon bessere Tage gesehen. Ein wenig zerknittert. Mit etwas Mühe und Gewalt konnte sie ihn aber nochmal aufspannen.
Es rumpelte. "Gewitter? Das wird ja immer besser." Und so fiel ihr freier Tag ins Wasser. Morgen hätte sie leider weniger Zeit sich um ihr Gerät zu kümmern.
Kurz darauf stand sie an einem Zebrastreifen und wartete auf Grün. Dabei gähnte sie einmal ausgelassen, als plötzlich ein Schwall Wasser in ihre Gesicht platschte. Oder sie eher gänzlich traf. Ein Wagen war vorbeigefahren, und eine Pfütze hatte sich hier am Straßenrend gebildet, da etwas Laub und Geäst ein Abfluss verstopften.
"HEEEE, DU PENNER!", fluchte sie, spuckte etwas Wasser aus und fuchtelte mit der Hand, wo sie den Regenschirm hielt. Genervt seufzte sie und wischte sich mit einem Taschentuch wenigstens das Wasser aus dem Gesicht. Wenigstens wurde es jetzt grün, und sie überquerte flink die Straße und trat dann in eine Einkaufsmeile ein. Diese war überdacht und so konnte sie erstmal - mit viel Mühe und Gewalt - der zerknickten Regenschirm zusammenfalten.
Sie ging noch ein Stück, ehe sie bei einem Elektro Reparaturladen an kam und ihren Reiskocher zur Einsicht gab. Da noch zwei weitere Kunden da waren, dauerte das noch etwa eine halbe Stunde, bis ihr Gerät abholfertig wäre.
Mio entschied sich, solange erstmal was spachteln zu gehen. Fressbuden gab es hier genug. Und so entschied sie sich für ne Burger Bude. Ein gelangweilte hoch unmotivierter Mitarbeiter grüßte sie.
"Willkommen bei FLOP`s. Was darfs sein?" "Flops?", fragte Mio. War der Schriftzug mit selbigem tatsächlich der Name vom Laden gewesen?
"Ja, so heißen wir. Was darfs sein?", antwortete der Verkäufer.
"Hmmm, ein Burgermenü bitte. Ein Cheese, dazu Pommes mit Mayo und ne mittlere Cola."
"Okay. Das macht dan 1490 Yen. Bar oder mit Karte?"
"WAS? 1490 Yen? Ist das hier nen Luxus Restaurante? Haaaahhh, na gut, ich hab Hunger. HIER!", sie knallte 1500 Yen auf den Tresen, ließ das Wechselgeld mit einem knurren wieder in ihrer Börse verschwinden. Immerhin waren die schnell. Der Mann packte alles schnell auf ein Tablet und zapfte die Cola. Ohne weitere Worte begab sie sich zu nem Tisch am Fenster und packte aus.
"Pommes .... schlabberig. Die Cola ..... min. 50 Prozent Eis. Und der Burger?" Schief. Der Käse war auf einer Seite halb rausgelaufen. Mit etwas Mühe bastelte sie ihren Burger wieder zurecht und bis rein. Immerhin genießbar. Schnell noch die Mayo über die Pommes und den ersten salzigen Schlabberstick zwischen die Zähne geschoben. "1500 Yen für diesen Rotz ...", murrte sie. Bestimmt lag es am Wetter.
Dann bemerkte sie eine ihr bekannte Person durch die Meile schlendern. "Hmmm? Ist das nicht Sakura?" Sie klopfte an die Scheibe und winkte Sakura einladent zu. Es regnete ja eh noch.
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