The last Chapter [yeet & Dark.Wing]

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    • The last Chapter [yeet & Dark.Wing]

      @yeet

      Er würde nicht sagen, dass sein Leben nach der Scheidung zusammengebrochen ist, auch wenn seine Therapeutin es genau so betiteln würde. Er war nicht unzufrieden oder unausgeglichen. Er hatte seine Prioritäten nur verstärkt, komprimiert und auf eine einzige Sache beschränkt – seine Leidenschaft.

      Nach der Scheidung vor knapp drei Jahren hatte er fünf Bestseller-Bücher rausgebrachte, so viele wie in seiner gesamten Autoren-Laufbahn nicht.
      Lucian B. Greyard hatte sich in den letzten drei Jahren – unter dem Pseudonym L. B. Grey – einen Namen zwischen den bekanntesten Krimi- und Thrillerautoren gemacht.
      Das er dafür sein Leben aufgegeben hatte, war ihm nicht aufgefallen. Er hatte sich schon immer lieber in fiktive Welten geflüchtet, eine Eigenschaft die ihn einst zum ‚schwarzen Schaf‘ der Familie gemacht hatte, dass er nun deutlich mehr verdient als seine – von Ärzten und Justieren dominierte – Familie gab ihm die Genugtuung, die er all die Jahre gesucht hatte.

      Seine Ex-Frau hätte Lucian damals als freundlichen und lebensfroher Charakter beschrieben, ein Mann, der für das Leben lebte und seine Freude in kleinen Dingen fand. Eine Eigenschaft, die sie immer an ihm geliebt hatte. Eine Eigenschaft die in den letzten drei Jahren fast gänzlich verschwunden war. Lucian lebte für seine Leidenschaft, für seine Bücher, für seine Worte.

      Mit jedem Buch, welches er in die Gesellschaft entließ, sankt exponentiell seine soziale Kompetenz, seine Teilnahme an dem sozialen Leben. Alles, was ihm in irgendeiner Form in die Gesellschaft eingliedern hätte können, sei es auch nur der wöchentliche Einkauf ließ er für sich erledigen. Die einzigen Gründe für ihn seine Wohnung zu verlassen waren die gezwungenen, wöchentlichen Termine mit seiner Therapeutin, die gelegentlichen Meeting mit seiner Verlegerin und die Besuche in dem kleinen Café am Ende der Fußgängerzone – die Quelle seiner Inspiration.

      Alles in allem war Lucian allgemein recht zufrieden so wie sich sein Leben entwickelt hatte, noch vor einigen Jahren konnte er sich gar nicht vorstellen seine eigenen Bücher neben Größen wie Stephen King oder Sebastian Fitzek stehen zu sehen. Er hätte nie im Traum auch nur dran gedacht etwas an seiner momentanen Situation ändern zu wollen. Als seine Therapeutin ihm jedoch in einer ihrer, für ihn so verhassten Therapiestunden, sagte sie würde ihn für unselbstständig halten, entließ er aus einem Anflug jugendlichen Trotzverhaltens sein gesamtes Personal in einen zweiwöchigen, bezahlten Urlaub. Situation die er seit drei Jahren gepflegt anderen überlassen hatte, lagen nun wieder in seiner Verantwortung.
    • Lucian Benjamin Greyard…

      …hatte es als jüngstes von insgesamt vier Kindern noch nie sonderlich leicht gehabt. Sein Vater, ein bekannter Anwalt mit eigner Kanzlei. Seine Mutter, eine eben so geschätzte Chirurgin im städtischen Krankenhaus. Selbst seine älteren Geschwister hatten Berufe und Karrieren, die sich sehen lassen konnten. Klischeehafterweise und gegen alle Regeln des Stereotypus war er weder das obligatorische Lieblingskind noch hatten seine Eltern ihn in seiner Kindheit in irgendeiner Art und Weise verhätschelt oder gar bevormundet. Er konnte wohl die Male, an denen seine Eltern wirklich zuhause waren und liebende Eltern gespielt haben, an beiden Händen abzählen. Er nahm es ihnen jedoch nicht übel, sie waren beide Workaholics und im Grunde konnte er es irgendwie verstehen, ihm war seine Karriere auch wichtiger gewesen als seine Familie…

      Lucian war schon immer von der kreativeren Sorte. Am liebsten in seiner eigenen Welt, die er sich nach Lust und Laune gestalten konnte. Selten fand man ihn, in seiner Schulzeit ohne ein Buch in der Hand und wenn er nicht am Lesen war, hing er irgendwo in seinen Tagträumen, das sah man auch deutlich in seinen schulischen Leistungen, ein weiterer Grund, warum er es wohl nie zum ‚Lieblingssohn‘ geschafft hatte. Seine Geschwister waren da alle samt pragmatischer veranlagt. Kein Wunder also, dass seine älteren Geschwister studierten, um dann in die Fußstapfen ihrer Eltern treten zu können. Mit viel ach und krach hatte Lucian es dann tatsächlich auch auf eine Universität geschafft, auf welcher er jedoch zur Enttäuschung seiner Eltern anfing, Literatur zu studieren. Das er einige Jahre später sein erstes Buch rausbringende würde und damit sogar Erfolg hatte, war zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen.

      In seinem dritten Semester lernte er eine junge Frau kennen, welche nochmals einige Jahre später seine zukünftige Ehefrau sein würde. Amelia Brown studierte zu diesem Zeitpunkt im zweiten Jahr Lehramt und verliebte sich sofort Hals über Kopf in den angehenden Autor. Sein Leben war perfekt. Zwischen dem Studium, seiner wundervollen Freundin und der regelmäßigen Arbeit in einem kleinen Café in der Innenstadt hatte er genug Zeit sich seiner Leidenschaft zu widmen. Seine ersten Exemplare veröffentlichte Lucian noch als selfpublisher, bis ein kleiner Verlag auf ihn aufmerksam wurde und ihm anbot seine Geschichten in Zukunft für ihn zu drucken.

      So vergingen einige Jahre. Er beendete sein Studium mit einer beachtlichen Abschlussnote, beendete den Kontakt zu seiner Familie, brach sich in seiner Autorenlaufbahn einige Male das Genick, wurde von dem ein oder anderen Verleger ganz böse hinters Licht geführt, bis er schließlich zu einem Verlag gelang, der ihn bis heute begleitete. Irgendwo dazwischen machte er seiner Freundin einen Heiratsantrag. Alles in allem, sein Leben lief fantastisch.

      Bald darauf heiratete Lucian seine Freundin Amelia und die beiden zogen, klischeehaft wie es war, in ein kleines Häuschen am Stadtrand. Er arbeitete bis dato hauptberuflich als Journalist bei der Zeitung, schrieb nebenberuflich an seinen Büchern und verdiente sich so ein wenig Taschengeld dazu, es reichte bei weitem nicht um davon zu leben, aber er konnte seiner Leidenschaft nachgehen. Sein Leben sollte sich aber tatsächlich um hundertachtzig Grad wenden, als er einiges Tages einen Anruf seiner Verlegerin bekam und sie ihm mitteilte, dass einer seiner Bücher es wohl in die Times geschafft hatte. Ab da an wurde Lucian ehrgeizig, er erkannte seine Chance seine Liebe zu Büchern vielleicht zu seinem Beruf zu machen, nicht nur zu einem Hobby mit welchem er sich ein paar Euro dazu verdiente. Er machte weniger Stunden in der Redaktion, hing bis weit nach Mitternacht noch an der Tastatur und nicht mal ein Jahr später stand sein erster Bestseller in den Regalen…

      Es lief gut für ihn, so gut, dass er bald darauf seinen Job komplett kündigen konnte und fortan von seinen Büchern lebte. Sogar seine älteren Exemplare wurden massenweise verkauft. Das einzige Problem, mit jedem Buch, welches er schrieb, zog er sich zurück. Erst nur von seinen ehemaligen Kollegen, dann von den wenigen Freunden die er besaß und schlussendlich sogar von seiner Frau. Sein einziger sozialer Kontakt war seine Verlegerin, mit der er gelegentlich telefonierte. Und so bekam er gar nicht mit wie unglücklich Amelia in ihrer Ehe wurde und selbst als sie aus dem gemeinsamen Haus auszog, blieb er in seinem Tunnel, gebaut aus Seiten und Worten. Als einige Monate später die Scheidungspapiere auf seinem Tisch lagen, unterschreib er sie ausdruckslos, setzte sich danach an seinen Rechner und beendete noch am selben Abend ein Buch. Als ihm das Haus zu groß wurde, zog er in eine große Apartmentwohnung mit eigenem Reinigungspersonal und Koch…

      Lucian war allgemein relativ durchschnittlich. Braune Haare, braune Augen. An sich hatte sich auch sein Charakter nach der Schule nicht sonderlich viel verändert, er war immer noch eher von der ruhigeren Sorte, hielt sich aus Stress raus und war am liebsten für sich alleine. Viele Freunde hatte er ohnehin nicht. Auch erleben tat er nicht viel. Er schrieb dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahre an seinen Büchern, hatte seit der Scheidung keinen Tag mehr Urlaub gemacht und allgemein arbeitete er sehr viel. Sein sozialer Kontakt beschränkte sich auf das Sammeln von Informationen, Interviews zu führen, Meetings mit seiner Verlegerin und die regelmäßigen Besuche in dem kleinen Café in der Innenstadt – natürlich alles für seine Bücher.
    • Name: Marlin Hallstein

      Alter: 28 Jahre

      Geburtstag: 26. März (Widder)

      Aussehen: Marlin hat dicke, dunkelbraune, wellige Haare, die ihm bis zur Schulter reichen. Seine Augen sind ein helleres haselnussbraun und mandelförmig, mit langen Wimpern. Seine Augenbrauen sind kräftig und Nase gerade. Marlins Gesicht ist eher zart, mit hohen Wangenknochen und ein paar Sommersprossen auf der Nase. Er hat ein paar Tattoos. Außerdem ist sehr sportlich und ungefähr 1,80 m groß.

      Kleidungsstil: Er hat Spaß mit außergewöhnlichen Silhouetten wie sehr weite Jeanshosen. Sein liebstes Kleidungsstück ist seine braune Lederjacke. Marlin kleidet sich grundsätzlich gemütlich und ihm ist egal was andere von seinem Stil halten. Farblich ist er in gedeckten Naturtönen unterwegs, creme weiß, braun, grün, grau. T-Shirts, weite Hosen, Strickjacke oder Pullover, mal ein Flanellhemd, Dr. Martens Derby Schuhe, Adidas Sneaker und Birkenstocks sind auch dabei. Marlin trägt immer den gleichen Schmuck.

      Persönlichkeit: Marlin ist chaotisch, er ist frech, er sagt was er denkt, aber er ist auch charmant und freut sich über die kleinen Sachen, kann sehr süß sein. Er ist gemütlich, manchmal faul.

      Vergangenheit: Er hat vor fast genau einem Jahr angefangen Kunst zu studieren. Um das finanziell stemmen zu können ist er in eine kleine Wohnung gezogen und arbeitet Teilzeit als Barista in einem Café. Nachdem er seinen Schulabschluss erhielt fing er sofort eine Ausbildung im Handwerk an und arbeitete als Parkettleger

      Sonstiges: Marlin raucht nur in Gesellschaft, er ist eher unordentlich, aber nicht dreckig, trinkt weder Kaffee noch Alkohol.

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    • Name: Franziska

      Alter: 24 Jahre

      Geburtstag: 28. Juli (Löwe)

      Aussehen: Franziska hat sehr lange Haare, ihre natürliche Haarfarbe ist ein wunderschönes Kupfer. Sie hat hellbraune Augen, helle Wimpern und Augenbrauen. Ihre Haut ist blass, aber sie hat nur ein paar Sommersprossen auf den Wangen, volle rosafarbene Lippen. Franziska ist ungefähr 1,70 m groß und schlank.

      Kleidungsstil: Ihr gefielen Herbstfarben das ganze Jahr über am liebsten, trug also viele Naturtöne und ihr Stil ließ sich als Mix aus Feminin, Elegant und Vintage-inspiriert beschreiben. Sie trug am liebsten goldfarbenen Schmuck.

      Persönlichkeit: Sie ist eine fröhliche und begeisterungsfähige Person, aber nicht unbedingt extrovertiert.

      Vergangenheit: Sie fing den Job im Café an um Selbstständigkeit zu erlangen, als sie sich noch unsicher war, welches Studium sie gerne anfangen wollte

      Sonstiges:

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    • Name: Esther

      Alter: 56 Jahre

      Geburstag: 30. November (Schütze)

      Aussehen: Ihre schulterlangen, kräftigen Haare sind mittlerweile komplett dunkelgrau und einige silberfarbene Strähnen sind in den letzten Jahren dazu gekommen. Ihre Augen sind Braun. Sich um ihr Aussehen zu kümmern, auch täglich Wimperntusche oder einen roten Lippenstift zu tragen, ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Sie hat eine leichte Stupsnase. Ihr Gesichtsausdruck ist normalerweise etwas ernster. Sie ist ungefähr 1,65m groß und eher schlank.

      Kleidungsstil: Sie setzt auf ein elegantes und feminines Aussehen: Ihr Kleidungsstil ist klassisch und zeitlos. Sie achtet auf hochwertige Materialien, vorteilhafte und gemütliche Silhouetten, Farben die ihr stehen.

      Persönlichkeit: Sie ist im ersten Eindruck eine ernste und vielleicht sogar strenge Person. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt, was gesagt werden muss. Ihre warme Seite bekommen nur Freunde und Familie zu sehen.

      Vergangenheit: Esther hatte in jungen Jahren schwierige Zeiten mit ihrer Familie, was dazu führte, dass sie mittlerweile gar keinen Kontakt mehr pflegt und das so auch bevorzugt. Allerdings gibt es da eine (1) Ausnahme. Familie und das Gefühl von Zugehörigkeit hat sie durch Freunde und ihren Ehemann gefunden.

      Sonstiges: Die Idee ein Café zu eröffnen, war die von ihrem Ehemann. Aber bereut hat sie diese Entscheidung nicht.

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