Die Sage von Aetheria [Alea&Royal]

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    • Al Gurang Blackwood

      „... fast dreißig?“, wiederholte der Halbork mit zweifelnder Stimme und starrte sie an, als würde sie gerade versuchen ihn auf den Arm zu nehmen. Irgendwie schien sie in seinen Augen jünger zu sein, aber vielleicht fühlte er sich auch mittlerweile einfach zu alt.
      „Mhmmm... ob du kämpfen kannst werden wir noch sehen. Wie auch immer, wir brechen morgen früh auf, also sei pünktlich.“, gab sich Al Gurang letztendlich damit zufrieden und bedeutete mit einer erhobenen Hand, dass er gerne einen weiteren Krug von dem Bier hätte.
      Zu gerne hätte er ihr damit gedroht, sie zurück zu lassen, sollte sie verschlafen... doch zu seinem Leidwesen brauchte er sie, um die anderen Einhörner zu finden.

      Taara Sooraj Grah

      Noch immer machte die Schwarzhaarige ein Gesicht wie ein stures Kind, dass sich nicht eingestehen wollte, dass ihr Gegenüber vielleichtrecht hatte und vielleicht nahm sie die ersten Worte des Fremden auch wenig zu ernst: müssen tut sie gar nichts. Also behielt sie ihren Schmuck ohne einen weiteren Gedanken an und wirkte sogleich zufriedener, als sie nicht mehr darüber nachdenken musste und ein Stückchen ernster, als dass Gespräch um ihren Bruder ging.
      „Sein Name ist Sunahara Mor Grah und das letzte mal hab ich ihn Zuhause gesehen.“, fügte sei eine wahrscheinlich noch weniger hilfreiche Beschreibung hinzu.

      „Nah sowas, zwei Turteltauben auf offener Straße? Wie verrucht.“, gesellte sich eine weitere Gestalt zu den Beiden mit vor dem Mund gehaltener Hand, als wäre er gerade wirklich Zeuge von etwas, das sich nicht in der Öffentlichkeit abspielen sollte. Crystal war wie aus dem Nichts neben den Beiden aufgetaucht, aber so ein Interessant wirkendes Paar konnte er sich nun wirklich nicht entgehen lassen. Man sah nicht alle Tage einen Geflügelten und ein Mädchen, dass wirkte, als würde sie nicht hierher gehören.
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    • Misaya Fenrørin
      Er schien ihr nicht zu glauben, dass Misaya auf die 30 Jahre zuging, aber Tieflinge sehen nun mal jünger aus, da sie langsamer altern, so wie viele Rassen es in Aetheria tun. Sie wollte noch etwas erwidern, als Al Gurang auch noch ihre Aussage mit dem Kämpfen anzweifeln, doch meinte er doch tatsächlich, dass sie zusammen, morgen früh aufbrechen werden. Innerlich jubiliert Misaya, versuchte aber nach außen hin gefasst zu bleiben. Nicht, dass der Kämpfer es sich doch noch mal anders überlegt, nur weil er sie als kindisch oder gar nervig empfand. "Wenn die Sonne aufgeht, werde ich bereit für die Abreise sein!" versicherte die Druidin ihm mit fester Stimme. Das bestellte Bier kam auch so gleich für Al Gurang, was sie kurz skeptisch dreinblicken ließ, doch der erfahrene Kämpfer kennt bestimmt selber seine Grenzen sehr gut. "Ich muss auch gleich noch ein paar Dinge organisieren. Hier in dem Wirtshaus wirst du bestimmt auch eine Bliebe finden. Wir sehen und dann morden früh!" verabschiedete sie sich von ihm und winkte und rief der Wirtin noch ein paar Abschiedsworte zu, ehe sie das Gebäude verließ. Misaya musste ein paar Druiden in der Nähe Bescheid geben, dass sie sich in ihrer Abwesenheit etwas um den Ort hier kümmern. Sie war ganz aufgeregt und eilte rasch zu ihrer kleinen Hütte. Nachdem sie ein paar Briefe geschrieben hatte und diese an Eulen gegeben hatte, die nun die Adressaten aufsuchen werden, machte sich die Tieflings-Dame ans packen. Allzu schwer und groß sollte ihr Gepäck nicht sein. Kleidung konnte man waschen und so lange konnte sie als ein Tier herumlaufen. Wichtig waren ihre Heilkräuter und Tinkturen, denn das war immer nützlich. Nach langem Hin und Her, war die Tasche gepackt und jetzt lag sie zufrieden in ihrem Bett und versuchte zu schlafen. Vorsichtshalber wies sie ein paar Tiere an, sie zu wecken, falls sie verschlafen sollte und Misaya brauchte auch etwas, um einzuschlafen, da die Aufregung sie noch immer etwas elektrisierte. Doch bald fiel sie in einen ruhigen Schlaf und wachte auch vor Sonnenaufgang wieder auf. Voller Tatendrang zog sie sich um, schnappte sich ihre Reisetasche, die sie sich umhängte und schloss die Hütte hinter sich zu. Es war ein komisches Gefühl, diesen Ort zu verlassen und nicht zu wissen, wann man wiederkommen würde. Misaya atmete einmal tief durch und dann machte sie sich auf den Weg zum Wirtshaus. "Wehe, er ist schon abgereist." dachte sie sich nur auf den Weg, um Al Gurang abzuholen.

      Luke
      Auch bei dem Namen klingelte nichts bei Luke und zu seinem Bedauern, behielt die junge Frau ihren Schmuck an. Ihr schien es wohl egal zu sein, somit zu einer wandelnden Zielscheibe für die Diebe hier zu werden. Doch das war Luke eh egal, betrauerte er nur, dass er selber nicht an den Schmuck kam, denn töten wollte er dafür nicht unbedingt, wenn er das vermeiden konnte, auch wenn er die Dunkelhaarige bestimmt ohne große Mühe überwältigen konnte.
      Als die beiden dann von der Seite angesprochen wurden, sah er sofort zu der Gestalt und trat dabei auch von der jungen Frau zurück. Luke konnte spüren, dass diese Person kein Mensch ist. Die lange und intensive Feindschaft zwischen Engeln und Dämonen ist wohl über die Jahrhunderte auch in Fleisch und Blut übergegangen, dass sich in ihm automatisch eine Abneigung gegenüber des Fremden bildete, auch wenn Luke nicht ahnen konnte, dass es sich dabei um einen Dämon handelte. "Verrucht ist wohl eher der Voyeur." erwiderte Luke kühl und damit verschwanden auch seine Flügel, so als hätten diese nie existiert. Nur ein paar kleine schwarze Federn waren der Beweis dafür, die durch die Luft stoben und vom Wind davongetragen wurden. Innerlich knirsche der Engel mit den Zähnen, jetzt hatte er noch einen Zeugen an der Backe! Damit konnte er sich den Diebstahl des Schmuckes erst einmal abschminken.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle