Salina - Omen
Innerlich kicherte sie wie ein kleines Kind, das gerade einen Kumpel überredet hatte, die letzten Bonbons an sie abzutreten. Natürlich dürfte Oma seinen Anteil behalten. Salina würde ihn doch niemals ausrauben *hust* oder ihn gar vollständig ausnutzen. Sie waren doch ein großes Team, oder etwa nicht? Und es war ja auch für das Team. Also halfen sich alle einfach nur ein wenig aus. Und zudem mussten sie Omen ja auch beschützen. Da kann er gern mal was zurückzahlen ( als wenn er freiwillig der Gruppe beigetreten wäre ).
Marie musste sich wohl auch geschlagen geben. Das Wort einer Prinzessin stand immer noch über ihrem. Immerhin nahm sie dabei Omen in Schutz.
Omen nickte nur zustimmend zu Alice. "Ja, selbstverständlich werde ich nicht mein ganzes Geld ausgeben. Aber ich habe nichts dagegen, wenn wir mit meinem Gesang schnell größere Summen zusammenbekommen, Salina etwas zu leihen. Sie kann es mir ja irgendwann zurückzahlen. Außerdem wollten Marie und ich morgen zu den Kasernen, um den Soldaten neben ihrem anstrengenden Diensten etwas fröhliche Gesangseinlagen zu präsentieren. Und Soldaten haben reichlich Sold."
Salina klatschte. "Wirklich? Prima! Dann machen wir morgen eine Quest die ordentlich was bringt, und dir nen Heldenpunkt, Alice. Was meinst du?"
Natürlich war man sich einig. Salina war froh, das sie nicht mit Omen zusammen zur Kaserne musste. Das dürfte schön Marie erledigen.
Und so ließ man den Abend dann fröhlich ausklinken. Mehr oder weniger. Marie hatte mit den beiden Likörflaschen ordentlich ein im Nacken. Salina hatte ja nur zwei kleine Gläser gekippt, und der Rest war im Hut verschwunden, aus dem gelegentlich mal ne Blase rausblubberte und ein Stück aufstieg, ehe sie zerplatze. Und obwohl beide die Flasche teilten, war es Marie, die sozusagen eine ganze Flasche Hochprozentigen verschlungen hatte.
Und irgenwie mussten sie Marie dann später ins Zimmer schleppen, weil sie alleine nicht mehr laufen konnte. Dort hatte sie noch fröhlich in den Nachttopf gereiert, ehe sie gebettet wurde und irgendwas vor sich hinfaselte, was keinen Sinn ergab, ehe sie einschlief. Morgen früh hatte sie bestimmt einen Kater.
Salina meinte noch zu Omen, ehe er ebenfalls in seinem Zimmer verschwand, das er Marie ja morgen ein kurzes Genesungsständchen halten könnte. Draußen, vor der Taverne. Und da er ja auch noch mitbekommen hatte, wie Marie sich übergeben hatte, sollte Omen ihr einfach sagen, das es sie nicht weniger Damenhaft macht, wenn sie vor seinen Augen den Nachttopf füllte.
Salina lachte hinter vorgehaltener Hand, da Marie das sicher falsch verstehen wird. Omen nickte zustimmend, und meinte, das er morgen alles tun würde, um sie von ihren Plagen abzulenken, und moralisch aufzubauen.
Salina und Sylphiette teilten sich wieder ein Zimmer. Das war hier ohnehin schon teuer genug. "Ahhhh, endlich etwas Ruhe. Hoffentlich hat dein Magen genug bekommen, nicht das der die ganze Nacht knurrt, hehehe.", meinte sie zu Sylph, um sie zu ärgern, wegen ihres unermüdlichen Hunger. "Wenn du fett wirst, kommst du auf Diät!", fügte sie mit erhobenem Finger dazu. Dann nahm sie ihren Hut ab, und schüttelte ihn etwas. "Eieieii, der schaut aber traurig aus."
Dann klopfte sie ihn erstmal kräftig aus, was ein paar Blasen erzeugte. Hatte der Hut wohl doch zu viel Alkohol gespeichert? Oder hatte der Hut das Zeug tatsächlich wirklich konsumiert? Können Hexenhüte das überhaupt? Das würde sie ein anderesmal ergründen. Normalerweise könnte sie den Alkoholvorrat wieder aus dem Lagerspeicher kippen.
Danach spreng sie fröhlich in ihr Bettchen. Es karrte kurz und etwas Füllmaterial rieselte aus der Matratze, während sie sich in ihr üppiges Kissen kuschelte.
"Der Hexenbaum ist in greifbarer Nähe. Und als Novizenhelfer bekommst du auch deinen Raum. Allso fühl dich geehrt!"
Prinz Victor
Es war schon Abend, und jetzt noch am Schloss um Einlass zu bitten, hielt er nicht für sonderlich Heldenhaft. Außerdem brauchte er noch informationen. Und die bekam man am ehesten vom gemeinem Volke. Also ließ er sich zum teuersten und edelsten Gasthaus der Stadt führen. Und wie versprochen gab es dort auch einen Stall für Bimel. Und natürlich auch für das Pferd des treuen Gehilfen.
Im Gasthaus zog er sogleich die Augen auf sich, und ein Raunen ertönte aus den Mündern derer, die hier noch Trank und Speis genossen.
"Guten Abend, verehrte Bürger Gimores. Ich - Victor Silias Rupert Augustus von Lonia -, anstrebender Held, beehre euch als Gast und Freund. Begrüßt auch meine treue Begleitung Jona de Jorelian."
Stolz marschierte er zum Tresen und grinste. Seine weißen Zähne, die göttlicher Natur zu sein schienen, blitzen im Licht der Lampen und Kerzen.
"Verehren Wirt, so geben sie mir die beiden teuerten und edelsten Räumlichkeiten für eine Nacht. Und dann wünschen wir zu speisen. Den teuersten Wein, das beste Brot, das schmackhafteste Gericht."
Dem Wirt flog fast der Kiefer weg, als der Prinz ihm ein paar Goldmünzen auf den Tisch kullern ließ. "Das sollte genügen. Behaltet den Rest. Und jetzt ...", er drehte sich den Gästen zu, "... GETRÄNKE FÜR ALLE! Ich zahle was auch immer ihr trinken wollte. So stoßt an, mit dem zukünftigen Helden, und Herrscher eines Königreiches, und schenkt mir eure Ohren, denn ich habe Fragen, bezüglich der Stadt und des Schlosses."
Innerlich kicherte sie wie ein kleines Kind, das gerade einen Kumpel überredet hatte, die letzten Bonbons an sie abzutreten. Natürlich dürfte Oma seinen Anteil behalten. Salina würde ihn doch niemals ausrauben *hust* oder ihn gar vollständig ausnutzen. Sie waren doch ein großes Team, oder etwa nicht? Und es war ja auch für das Team. Also halfen sich alle einfach nur ein wenig aus. Und zudem mussten sie Omen ja auch beschützen. Da kann er gern mal was zurückzahlen ( als wenn er freiwillig der Gruppe beigetreten wäre ).
Marie musste sich wohl auch geschlagen geben. Das Wort einer Prinzessin stand immer noch über ihrem. Immerhin nahm sie dabei Omen in Schutz.
Omen nickte nur zustimmend zu Alice. "Ja, selbstverständlich werde ich nicht mein ganzes Geld ausgeben. Aber ich habe nichts dagegen, wenn wir mit meinem Gesang schnell größere Summen zusammenbekommen, Salina etwas zu leihen. Sie kann es mir ja irgendwann zurückzahlen. Außerdem wollten Marie und ich morgen zu den Kasernen, um den Soldaten neben ihrem anstrengenden Diensten etwas fröhliche Gesangseinlagen zu präsentieren. Und Soldaten haben reichlich Sold."
Salina klatschte. "Wirklich? Prima! Dann machen wir morgen eine Quest die ordentlich was bringt, und dir nen Heldenpunkt, Alice. Was meinst du?"
Natürlich war man sich einig. Salina war froh, das sie nicht mit Omen zusammen zur Kaserne musste. Das dürfte schön Marie erledigen.
Und so ließ man den Abend dann fröhlich ausklinken. Mehr oder weniger. Marie hatte mit den beiden Likörflaschen ordentlich ein im Nacken. Salina hatte ja nur zwei kleine Gläser gekippt, und der Rest war im Hut verschwunden, aus dem gelegentlich mal ne Blase rausblubberte und ein Stück aufstieg, ehe sie zerplatze. Und obwohl beide die Flasche teilten, war es Marie, die sozusagen eine ganze Flasche Hochprozentigen verschlungen hatte.
Und irgenwie mussten sie Marie dann später ins Zimmer schleppen, weil sie alleine nicht mehr laufen konnte. Dort hatte sie noch fröhlich in den Nachttopf gereiert, ehe sie gebettet wurde und irgendwas vor sich hinfaselte, was keinen Sinn ergab, ehe sie einschlief. Morgen früh hatte sie bestimmt einen Kater.
Salina meinte noch zu Omen, ehe er ebenfalls in seinem Zimmer verschwand, das er Marie ja morgen ein kurzes Genesungsständchen halten könnte. Draußen, vor der Taverne. Und da er ja auch noch mitbekommen hatte, wie Marie sich übergeben hatte, sollte Omen ihr einfach sagen, das es sie nicht weniger Damenhaft macht, wenn sie vor seinen Augen den Nachttopf füllte.
Salina lachte hinter vorgehaltener Hand, da Marie das sicher falsch verstehen wird. Omen nickte zustimmend, und meinte, das er morgen alles tun würde, um sie von ihren Plagen abzulenken, und moralisch aufzubauen.
Salina und Sylphiette teilten sich wieder ein Zimmer. Das war hier ohnehin schon teuer genug. "Ahhhh, endlich etwas Ruhe. Hoffentlich hat dein Magen genug bekommen, nicht das der die ganze Nacht knurrt, hehehe.", meinte sie zu Sylph, um sie zu ärgern, wegen ihres unermüdlichen Hunger. "Wenn du fett wirst, kommst du auf Diät!", fügte sie mit erhobenem Finger dazu. Dann nahm sie ihren Hut ab, und schüttelte ihn etwas. "Eieieii, der schaut aber traurig aus."
Dann klopfte sie ihn erstmal kräftig aus, was ein paar Blasen erzeugte. Hatte der Hut wohl doch zu viel Alkohol gespeichert? Oder hatte der Hut das Zeug tatsächlich wirklich konsumiert? Können Hexenhüte das überhaupt? Das würde sie ein anderesmal ergründen. Normalerweise könnte sie den Alkoholvorrat wieder aus dem Lagerspeicher kippen.
Danach spreng sie fröhlich in ihr Bettchen. Es karrte kurz und etwas Füllmaterial rieselte aus der Matratze, während sie sich in ihr üppiges Kissen kuschelte.
"Der Hexenbaum ist in greifbarer Nähe. Und als Novizenhelfer bekommst du auch deinen Raum. Allso fühl dich geehrt!"
Prinz Victor
Es war schon Abend, und jetzt noch am Schloss um Einlass zu bitten, hielt er nicht für sonderlich Heldenhaft. Außerdem brauchte er noch informationen. Und die bekam man am ehesten vom gemeinem Volke. Also ließ er sich zum teuersten und edelsten Gasthaus der Stadt führen. Und wie versprochen gab es dort auch einen Stall für Bimel. Und natürlich auch für das Pferd des treuen Gehilfen.
Im Gasthaus zog er sogleich die Augen auf sich, und ein Raunen ertönte aus den Mündern derer, die hier noch Trank und Speis genossen.
"Guten Abend, verehrte Bürger Gimores. Ich - Victor Silias Rupert Augustus von Lonia -, anstrebender Held, beehre euch als Gast und Freund. Begrüßt auch meine treue Begleitung Jona de Jorelian."
Stolz marschierte er zum Tresen und grinste. Seine weißen Zähne, die göttlicher Natur zu sein schienen, blitzen im Licht der Lampen und Kerzen.
"Verehren Wirt, so geben sie mir die beiden teuerten und edelsten Räumlichkeiten für eine Nacht. Und dann wünschen wir zu speisen. Den teuersten Wein, das beste Brot, das schmackhafteste Gericht."
Dem Wirt flog fast der Kiefer weg, als der Prinz ihm ein paar Goldmünzen auf den Tisch kullern ließ. "Das sollte genügen. Behaltet den Rest. Und jetzt ...", er drehte sich den Gästen zu, "... GETRÄNKE FÜR ALLE! Ich zahle was auch immer ihr trinken wollte. So stoßt an, mit dem zukünftigen Helden, und Herrscher eines Königreiches, und schenkt mir eure Ohren, denn ich habe Fragen, bezüglich der Stadt und des Schlosses."
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